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DE60129127T2 - Kit zur textilpflege - Google Patents

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Publication number
DE60129127T2
DE60129127T2 DE60129127T DE60129127T DE60129127T2 DE 60129127 T2 DE60129127 T2 DE 60129127T2 DE 60129127 T DE60129127 T DE 60129127T DE 60129127 T DE60129127 T DE 60129127T DE 60129127 T2 DE60129127 T2 DE 60129127T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
composition
fabric
laundry detergent
fabric treatment
article
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Revoked
Application number
DE60129127T
Other languages
English (en)
Other versions
DE60129127D1 (de
Inventor
John Gregory Mason SCHROEDER
Nobuhiko Chuo-ku HONMA
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Procter and Gamble Co
Original Assignee
Procter and Gamble Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Family has litigation
First worldwide family litigation filed litigation Critical https://patents.darts-ip.com/?family=22764869&utm_source=google_patent&utm_medium=platform_link&utm_campaign=public_patent_search&patent=DE60129127(T2) "Global patent litigation dataset” by Darts-ip is licensed under a Creative Commons Attribution 4.0 International License.
Application filed by Procter and Gamble Co filed Critical Procter and Gamble Co
Publication of DE60129127D1 publication Critical patent/DE60129127D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE60129127T2 publication Critical patent/DE60129127T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Revoked legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11DDETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
    • C11D3/00Other compounding ingredients of detergent compositions covered in group C11D1/00
    • C11D3/0005Other compounding ingredients characterised by their effect
    • C11D3/001Softening compositions
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11DDETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
    • C11D17/00Detergent materials or soaps characterised by their shape or physical properties
    • C11D17/04Detergent materials or soaps characterised by their shape or physical properties combined with or containing other objects
    • C11D17/041Compositions releasably affixed on a substrate or incorporated into a dispensing means

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
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  • Detergent Compositions (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)
  • Medicines Containing Plant Substances (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)
  • Packages (AREA)

Description

  • GEBIET DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Set zur Pflege eines Stoffartikels, das eine Wäschewaschmittelzusammensetzung und eine Stoffbehandlungszusammensetzung umfasst.
  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Es ist bekannt, einen Stoffartikel, wie Kleidung, durch Waschen mit einer Wäschewaschmittelzusammensetzung und Weichmachen, zum Beispiel durch Auftragen einer Stoffkonditionierungszusammensetzung, zu reinigen. Außerdem ist es auch bekannt, für spezielle Zwecke andere Stoffbehandlungszusammensetzungen für einen Stoffartikel einzusetzen, wie ein Vorbehandlungsmittel zur Entfernung von Flecken, eine Stärke zur Steifung des Stoffes beim Bügeln usw.
  • Dementsprechend gibt es viele, viele Wäschewaschmittelzusammensetzungen, Stoffkonditionierungszusammensetzungen und Stoffbehandlungszusammensetzungen, aus denen der Verbraucher wählen kann. Jedes dieser Stoffpflegeprodukte wird in der Regel separat bereitgestellt, mit wenig oder ohne Hinweis darauf, welche Produkte für gemeinsamen Gebrauch bevorzugt sind. Dies bietet dem Verbraucher wiederum eine immense Anzahl von Stoffbehandlungskombinationen, aus denen gewählt werden kann, sogar wenn er nur drei Stoffpflegeprodukte, wie ein Wäschewaschmittel, eine Stoffkonditionierungszusammensetzung und eine einzige Stoffbehandlungszusammensetzung, verwendet. Tatsächlich kann für diese drei Produkte die typische Anzahl möglicher Kombinationen sogar in einem einzigen kleinen Laden leicht hundert oder mehr erreichen. Mit jeder zusätzlichen Stoffbehandlungszusammensetzung, die ein Verbraucher benutzt, erweitert sich die Anzahl der möglichen Auswahl dramatisch, wenn nicht exponentiell. So kann ein Verbraucher durch die bloße Anzahl verfügbarer Auswahlmöglichkeiten eingeschüchtert werden. Um die besten Textilpflegeergebnisse herauszufinden, muss der Verbraucher eventuell außerdem viele Produktkombinationen ausprobieren. In Anbetracht dieser immensen Aufgabe und der Kosten des Erwerbens vieler Produkte, gibt sich ein Verbraucher in der Regel mit schlechteren Ergebnissen zufrieden.
  • Zusätzlich ist es möglich, dass viele Stoffpflegeprodukte nicht speziell für den gemeinsamen Gebrauch ausgelegt sind. So können sich die Informationen in ihren Anweisungen widersprechen und/oder für den Verbraucher verwirrend sein. Somit kann tatsächlicher Schaden an dem Stoffartikel auftreten, wenn miteinander unverträgliche Stoffpflegeprodukte versehentlich in Wechselwirkung und/oder Kreuzreaktion treten. Zum Beispiel können ein anionisches Tensid und ein kationisches Stoffkonditioniermittel unlösliche Niederschläge bilden, wenn sie versehentlich kombiniert werden.
  • Die Haarpflegeindustrie ist dieser Komplexität durch Entwicklung von Haarpflegesets, -systemen und Verfahren zur Behandlung von Haar begegnet, die mehrere Produkte bereitstellen, die synergistisch zusammenwirken, um ein besseres Haarpflegeergebnis bereitzustellen. Zum Beispiel kann ein Haarpflegeset ein Haarshampoo, ein Haarkonditioniermittel und einen zusätzlichen Haarpflegebestandteil, wie einen Haarglätter, eine Haarfarbe, ein Haarbleichmittel usw., enthalten. Ähnliche sind in der Kosmetik- und Hautpflegeindustrie entwickelt worden. Jedoch ist ein solcher systematischer Ansatz noch nicht in der Textilpflegeindustrie angewendet worden. US-Patent Nr. 4099912 offenbart ein Set, das farblich koordinierte Waschmittelbestandteiltabletten umfasst.
  • Dementsprechend besteht die Notwendigkeit nach einem verbesserten Set zur Pflege eines Stoffartikels. Es besteht auch die Notwendigkeit nach einem einfachen, klaren Produkt zum Erreichen von verbesserten Textilpflegeergebnissen. Letztlich besteht die Notwendigkeit nach einem Set für reduzierte Verwirrung des Verbrau chers über die Vielzahl verfügbarer Textilpflegekombinationen, während die Möglichkeit unerwünschter Produktwechselwirkungen minimiert wird.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Set zur Pflege eines Stoffartikels, das eine Wäschewaschmittelzusammensetzung in einem Behälter für Wäschewaschmittelzusammensetzungen und eine Stoffbehandlungszusammensetzung in einem Behälter für Stoffbehandlungszusammensetzungen umfasst. Die Stoffbehandlungszusammensetzung ist eine Bleichmittelzusammensetzung, eine Farbstofffixierungszusammensetzung, eine Trocknertuchzusammensetzung, eine Ausrüstungszusammensetzung, eine Vorbehandlungszusammensetzung oder eine Kombination davon. Außerdem umfassen die Stoffbehandlungszusammensetzung und die Wäschewaschmittelzusammensetzung ein koordiniertes Element, das ein Duftstoff ist, und wobei der Duftstoff in dem Wäschewaschmittel und der Stoffbehandlungszusammensetzung jeweils verschieden ist.
  • In einer anderen Ausführungsform werden eine erste Stoffbehandlungszusammensetzung in einem ersten Behälter für Stoffbehandlungszusammensetzungen und eine zweite Stoffbehandlungszusammensetzung in einem zweiten Behälter für Stoffbehandlungszusammensetzungen bereitgestellt. Die erste Stoffbehandlungszusammensetzung unterscheidet sich von der zweiten Stoffbehandlungszusammensetzung, und beide enthalten ein koordiniertes Element.
  • Es wurde nun herausgefunden, dass ein Set zur Pflege eines Stoffartikels, das mehrere Produkte enthält, leicht anzuwenden und für den Verbraucher klar verständlich sein kann. Außerdem kann die Verwendung eines solchen Sets ein oder mehrere verbesserte Textilpflegeergebnisse bereitstellen, wie verbesserte Beseitigung schlechter Gerüche, Duftbewahrung und -freisetzung usw. Solche Vorteile können nach mehrzyklischer Anwendung auf demselben Stoffartikel besonders signifikant und wahrnehmbar sein. Da die mehreren Produkte darin als ein Textilpflegeset verkauft werden, kann die vorliegende Erfindung außerdem die Verwirrung des Verbrauchers im Hinblick auf synergistische Textilpflegekombinationen erheblich reduzieren. Des Weiteren kann ein solches Textilpflegeset unerwünschte Kreuzreaktionen und Wechselwirkungen zwischen unverträglichen Bestandteilen reduzieren. Außerdem sind die mehreren Produkte in dem vorliegenden Set in der Regel miteinander verträglich, ebenso mit allen Arten von natürlichen und synthetischen Stoffartikeln, wie jenen, die aus Baumwolle, Nylon, Rayon, Wolle und Seide hergestellt sind, und können vorteilhafterweise individuell abgestimmt und/oder angepasst werden, um synergistische Pflege für spezielle Stoffartikel, spezielle Verbraucher usw. bereitzustellen.
  • Diese und andere Merkmale, Gesichtspunkte, Vorteile und Variationen der vorliegenden Erfindung und die hier beschriebenen Ausführungsformen werden für den Fachmann aus der Lektüre der vorliegenden Offenbarung mit den beiliegenden Patentansprüchen offensichtlich und sind im Schutzumfang dieser Patentansprüche enthalten.
  • AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
  • Alle hier verwendeten Prozentsätze, Verhältnisse und Anteile sind auf Gewichtsbasis zu betrachten, sofern nicht anders angegeben. Alle Temperaturangaben erfolgen in Grad Celsius (°C), sofern nicht anders angegeben. Alle angeführten Dokumente sind in ihrer Gesamtheit durch Bezugnahme hierin eingeschlossen. Das Anführen von Literaturstellen ist keinerlei Zugeständnis hinsichtlich irgendeiner Festlegung ihrer Verfügbarkeit als Stand der Technik für die beanspruchte Erfindung.
  • Wie hier verwendet, steht der Ausdruck „Alkyl" für eine Hydrocarbyleinheit, die gerade oder verzweigt, gesättigt oder ungesättigt ist. Sofern nicht anders angegeben, sind Alkyleinheiten vorzugsweise gesättigt oder ungesättigt mit Doppelbindungen, vorzugsweise mit einer oder zwei Doppelbindungen. Der Begriff „Alkyl" umfasst den Alkylanteil von Acylgruppen.
  • Wie hier verwendet, steht der Ausdruck „Stoffartikel" für einen beliebigen Stoff oder stoffartigen Gegenstand, der regelmäßig oder unregelmäßig gewaschen, konditioniert oder behandelt wird. Nicht einschränkende Beispiele für einen textilen Gegenstand schließen Kleidung, Vorhänge, Bettwäsche, Wandbehänge, Textilien, Tücher usw. ein. Vorzugsweise handelt es sich bei dem Stoffartikel um einen gewebten Artikel, und mehr bevorzugt handelt es sich bei dem Stoffartikel um einen gewebten Artikel wie ein Kleidungsstück. Des Weiteren kann der Stoffartikel aus natürlichen und künstlichen Materialien hergestellt sein, wie Baumwolle, Nylon, Rayon, Wolle und Seide.
  • Wie hier verwendet, bedeutet der Ausdruck „in Kombination mit", dass die jeweilige Zusammensetzung auf denselben Stoffartikel aufgetragen wird wie eine andere Zusammensetzung. Die jeweilige Zusammensetzung kann auf den Stoffartikel direkt, z. B. in unverdünnter Form, und/oder indirekt, z. B. in verdünnter Form, wie angemessen, aufgetragen werden. Entsprechend der Verwendung dieses Ausdrucks hierin kann die jeweilige Zusammensetzung vor einer anderen Zusammensetzung, zu derselben Zeit wie eine andere Zusammensetzung und/oder nach einer anderen Zusammensetzung, wie angemessen, verwendet werden.
  • Wie hier verwendet, steht der Ausdruck „mehrere Produkte" für die Stoffbehandlungszusammensetzung in dem Behälter für Stoffbehandlungszusammensetzung, die Wäschewaschmittelzusammensetzung in dem Behälter für Wäschewaschmittelzusammensetzungen, die Stoffkonditionierungszusammensetzung in einem Behälter für Stoffkonditionierungszusammensetzungen, die zweite Stoffbehandlungszusammensetzung in dem zweiten Behälter für Stoffbehandlungszusammensetzungen usw., die in dem Set der vorliegenden Erfindung enthalten sind.
  • Wäschewaschmittelzusammensetzung
  • Es wird eine Wäschewaschmittelzusammensetzung in dem Set der vorliegenden Erfindung bereitgestellt. Die hierin geeignete Wäschewaschmittelzusammensetzung wird beim Waschen eines Stoffartikels verwendet, um unerwünschte Materialien, wie Schmutz, Öle, Chemikalien, Körperverschmutzungen usw. zu entfernen. Der Stoffartikel wird mit der Wäschewaschmittelzusammensetzung gewaschen. Dementsprechend enthält die Wäschewaschmittelzusammensetzung mindestens ein Reinigungstensid, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus einem amphoteren Tensid, einem anionischen Tensid, einem kationischen Tensid, einem nichtionischen Tensid, einem zwitterionischen Tensid und Kombinationen davon.
  • Zu nicht einschränkenden Beispielen von Reinigungstensiden, die in der Reinigungsmittelzusammensetzung nützlich sind, gehören die herkömmlichen C11-C18-Alkylbenzolsulfonate und primären, verzweigtkettigen und statistischen C10-C20-Alkylsulfate, die sekundären (2,3) C10-C18-Alkylsulfate mit der Formel CH3(CH2)x(CHOSO3 M+) CH3 und CH3(CH2)y(CHOSO3 M+) CH2CH3, worin x und (y + 1) ganze Zahlen von mindestens etwa 7, vorzugsweise mindestens etwa 9 sind und M ein wasserlöslich machendes Kation ist, besonders Natrium, ungesättigte Sulfate wie Oleylsulfat, die C10-C18-Alkylalkoxysulfate (besonders EO-1-7-Ethoxysulfate), C10-C18-Alkylalkoxycarboxylate (besonders die EO-1-5-Ethoxycarboxylate), die C10-18-Glycerinether, die C10-C18-Alkylpolyglycoside und deren entsprechende sulfatierte Polyglycoside, und sulfonierte C12-C18-alpha-Fettsäureester. Falls gewünscht, können auch die herkömmlichen nichtionischen und amphoteren Tenside wie die C12-C18-Alkylethoxylate einschließlich der so genannten eng verteilten Alkylethoxylate und C6-C12-Alkylphenolalkoxylate (besonders Ethoxylate und gemischtes Ethoxy/Propoxy), C12-C18-Betaine und -Sulfobetaine, C10-C18-Aminoxide und dergleichen in die Gesamtzusammensetzungen eingeschlossen werden. Die C10-C18-N-Alkylpolyhydroxyfettsäureamide können ebenfalls verwendet werden. Typische Beispiele umfassen die C12-C18-N-Methylglucamide. Siehe WO 92/06154 an Cook, et al., veröffentlicht am 16. April 1992. Andere von Zucker abgeleitete Tenside schließen die N-Alkoxypolyhydroxyfettsäureamide ein, wie C10-C18-N-(3-Methoxypropyl)glucamid. Die N-Propyl- bis N-Hexyl-C12-C18-glucamide können für niedrige Schäumung verwendet werden. Herkömmliche C10-C20-Seifen können ebenfalls verwendet werden. Wenn hohe Schäumung gewünscht wird, können die verzweigtkettigen C10-C16-Seifen verwendet werden. Mischungen von anionischen und nichtionischen Tensiden sind besonders nützlich. Vorzugsweise umfasst die Wäschewaschmittelzusammensetzung mindestens ungefähr 0,01 Gew.-%; mehr bevorzugt mindestens ungefähr 0,1 Gew.-%; noch mehr bevorzugt mindestens ungefähr 1 Gew.-% und noch mehr bevorzugt von ungefähr 1 Gew.-% bis ungefähr 55 Gew.-% Reinigungstensid.
  • Zusätzlich zu einem Reinigungstensid kann eine Wäschewaschmittelzusammensetzung ferner einen oder mehrere Zusatzbestandteile enthalten, wie ein Antiwiederablagerungsmittel, ein Bleichmittel, einen Bleichaktivator, einen Aufheller, einen Builder, einen Träger, einen Komplexbildner, ein Lehmschmutzentfernungsmittel, ein Dispergiermittel, einen Farbstoff, einen Farbübertragungshemmer, ein Enzym, ein Enzymstabilisierungssystem, einen Stoffweichmacher, ein Füllmittel, eine hydrotrope Verbindung, einen Duftstoff, ein Verarbeitungshilfsmittel, ein Schmutzabweisepolymer, ein Lösungsmittel, einen Schaumverstärker, einen Schaumunterdrücker usw.
  • Obwohl die Wäschewaschmittelzusammensetzung einen oder mehrere Zusatzbestandteile, zum Beispiel einen Stoffweichmacher, enthalten kann, unterscheidet sie sich insofern von einer Stoffkonditionierungszusammensetzung, als eine Wäschewaschmittelzusammensetzung im Waschzyklus auf den Stoff aufgetragen wird, und ihre primäre Funktion ist das Reinigen und Entfernen unerwünschter Materialien von dem Stoffartikel.
  • Die Wäschewaschmittelzusammensetzung ist in der physischen Form nicht eingeschränkt und kann ein Granulat, ein Pulver, eine Flüssigkeit, ein Gel, eine Paste, eine Tablette oder eine Stückform sein. Vorzugsweise ist die Form der Wäschewaschmittelzusammensetzung ein Granulat, ein Pulver, eine Flüssigkeit oder ein Gel, und mehr bevorzugt ist die Wäschewaschmittelzusammensetzung eine Wäschewaschmittel-Shampoozusammensetzung in einer flüssigen oder einer Gelform. Ohne sich auf eine Theorie beschränken zu wollen, wird angenommen, dass eine flüssige oder eine Gelform auf dem Stoffartikel sanfter sein kann, bei niedrigen Temperaturen besser löslich sein kann und/oder auf enzymempfindlichen Verschmutzungen wirksamer sein kann.
  • Spezielle, nicht einschränkende Beispiele einer hierin geeigneten Wäschewaschmittelzusammensetzung und/oder Wäscheshampoozusammensetzung schließen jene ein, die zum Beispiel in WO 95/33044 an Vinson et al., veröffentlicht am 7. Dezember 1995; WO 99/09126 an Bettiol et al., veröffentlicht am 25. Februar 1999; PCT-Patentanmeldung Nr. US 00/00839 an Showell et al., eingereicht am 13. Januar 2000; US-Patent Nr. 5,916,862 an Morelli et al., erteilt am 29. Juni 1999; US-Patent Nr. 5,565,145 an Watson et al., erteilt am 15. Oktober 1996; US-Patent Nr. 5,470,507 an Fredj et al., erteilt am 28. November 1995; US-Patent Nr. 5,466,802 an Panadiker et al., erteilt am 14. November 1995; US-Patent Nr. 5,460,752 an Fredj et al., erteilt am 24. Oktober 1995; US-Patent Nr. 5,458,810 an Fredj et al., erteilt am 17. Oktober 1995; und US-Patent Nr. 5,458,809 an Fredj et al., erteilt am 17. Oktober 1995, beschrieben sind.
  • Die Wäschewaschmittelzusammensetzung ist in einem Behälter für Wäschewaschmittelzusammensetzungen bereitgestellt. Der Wäschewaschmittelbehälter ist in der Regel eine Schachtel, eine Flasche und/oder ein Beutel, die ferner ein Dosiergerät und/oder einen Applikator enthalten können, wie eine Schaufel, einen Messbecher, eine Gießtülle usw. Feste und granulöse Wäschewaschmittelzusammensetzungen sind in der Regel in einer Schachtel oder einer Folienbeutelflasche, vorzugsweise einer Pappschachtel oder einer Kunststoffschachtel und mehr bevorzugt einer laminierten Pappschachtel oder einer Kunststoffschachtel bereitgestellt. Ohne sich auf eine Theorie beschränken zu wollen, wird angenommen, dass eine laminierte Pappschachtel und/oder eine Kunststoffschachtel besonders vorteilhaft sein können, da diese Schachteln leicht recycelbar sein können und auch leicht angepasst werden können, um wünschenswerte Eigenschaften, wie eine wasserdichte Abdichtung, Feuchtigkeitsbeständigkeit, Wiederver schließbarkeit usw. bereitzustellen. Flüssige und gelförmige Wäschewaschmittelzusammensetzungen werden vorzugsweise innerhalb einer Kunststoffflasche, mehr bevorzugt einer recycelbaren Kunststoffflasche, wie einer Polyethylen- und/oder Polypropylenflasche, und/oder einem laminierten Folienbeutel bereitgestellt.
  • Stoffbehandlungszusammensetzung
  • Es wird eine Stoffbehandlungszusammensetzung in dem Set der vorliegenden Erfindung bereitgestellt. Die hierin geeignete Stoffbehandlungszusammensetzung ist ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus einer Bleichmittelzusammensetzung, einer Farbstofffixierungszusammensetzung, einer Trocknertuchzusammensetzung, einer Ausrüstungszusammensetzung, einer Vorbehandlungszusammensetzung und einer Kombination davon, Wenn eine Stoffkonditionierungszusammensetzung bereitgestellt wird, dann ist ein Trocknertuch möglicherweise nicht notwendig, und somit ist die Stoffbehandlungszusammensetzung vorzugsweise ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus einer Bleichmittelzusammensetzung, einer Farbstofffixierungszusammensetzung, einer Trocknertuchzusammensetzung, einer Ausrüstungszusammensetzung, einer Vorbehandlungszusammensetzung und einer Kombination davon. Der Stoffartikel wird mit der Stoffbehandlungszusammensetzung behandelt.
  • Die Stoffbehandlungszusammensetzung kann in praktisch jeder physischen Form bereitgestellt werden, vorzugsweise als eine Flüssigkeit, ein Feststoff, ein Schaum, ein Gel oder eine Mischung davon. Die Stoffbehandlungszusammensetzung kann auch direkt und/oder indirekt in entweder konzentrierter, unverdünnter oder verdünnter Form, wie gewünscht, auf den Stoffartikel aufgetragen werden. Ohne sich auf eine Theorie beschränken zu wollen, wird angenommen, dass die Stoffbehandlungszusammensetzung besonders verbesserte Ergebnisse nach mehrzyklischer Verwendung mit der Wäschewaschmittelzusammensetzung und/oder der Stoffkonditionierungszusammensetzung bereitstellen können. Vorzugsweise werden zwei oder mehr unterschiedliche Stoffbehandlungszusammensetzungen bereitgestellt und/oder auf den Stoffartikel aufgetragen.
  • Die hierin geeignete Bleichmittelzusammensetzung bietet eine Weißmachungs- und/oder Aufhellungswirkung auf dem Stoffartikel und kann jedes Bleichmittel, das per se in der Technik bekannt ist, entweder allein oder zusammen mit jeglichen in der Technik bekannten Bleichaktivatoren und/oder Bleichverstärkern enthalten. Ein bevorzugtes Bleichmittel, das hierin geeignet ist, ist ein Halogenidbleichmittel, ein Sauerstoffbleichmittel und eine Mischung davon, mehr bevorzugt ein Sauerstoffbleichmittel. Sauerstoffbleichmittel sind stark bevorzugt, da sie auf Stoffen, besonders farbigen Stoffen, in der Regel sicherer sind als Bleichmittel auf der Basis von Halogenid.
  • Zu speziellen, nicht einschränkenden Beispielen der hierin geeigneten Bleichmittelzusammensetzung gehören jene gemäß der Beschreibung in US-Patent Nr. 5,559,090 an Scialla and Cardola, erteilt am 24. September 1996; US-Patent Nr. 5,536,438 an Scialla et al., erteilt am 16. Juli 1996; WO 95/21122 an Rapisarda et al., veröffentlicht am 10. August 1995; US-Patent Nr. 6,037,317 an Rapisarda et al., erteilt am 14. März 2000; WO 95/34621 an Scialla et al., veröffentlicht am 21. Dezember 1995; US-Patent Nr. 5,929,012 an Del Duca et al., erteilt am 29. Juli 1999; US-Patent Nr. 5,910,473 an Aldano et al., erteilt am 8. Juni 1999; US-Patent Nr. 6,001,794 an Del Duca et al., erteilt am 14. Dezember 1999; WO 97/02332 an Masotti et al., veröffentlicht am 23. Januar 1997; WO 97/22407 an Bianchetti et al., veröffentlicht am 26. Juni 1997; US-Patent Nr. 5,968,885 an Del Duca et al., erteilt am 19. Oktober 1999; US-Patent Nr. 5,641,739 an Kott und Willey, erteilt am 24. Juni 1997; WO 97/47558 an Del Duca et al., veröffentlicht am 18. Dezember 1997; US-Patent Nr. 6,019,797 an Del Duca et al., erteilt am 1. Februar 2000; WO 98/11191 an Scialla et al., veröffentlicht am 19. März 1998; WO 98/11189 an Burns et al., veröffentlicht am 19. März 1998; WO 97/32962 an Del Duca et al., veröffentlicht am 12. September 1997; WO 98/11192 an Masotti et al., veröffentlicht am 19. März 1998; WO 98/18893 an Del Duca et al., veröffentlicht am 7. Mai 1998; WO 98/ 22560 an Bertacchi et al., veröffentlicht am 28. Mai 1998; WO 98/33879 an Del Duca et al., veröffentlicht am 6 August 1998; WO 99/18181 an Del Duca et al., veröffentlicht am 15. April 1999; WO 99/18179 an Del Duca et al., veröffentlicht am 15. April 1999; WO 99/18183 an Del Duca et al., veröffentlicht am 15. April 1999; WO 99/24540 an Del Duca et al., veröffentlicht am 20. Mai 1999; WO 99/63033 an Del Duca et al., veröffentlicht am 19. Dezember 1999; WO 00/12666 an Campestrini et al., veröffentlicht am 9. März 2000; und WO 00/15743 an Briatore et al., veröffentlicht am 23. März 2000.
  • Farbstoffe, die beim Waschen von einem Stoffartikel freigesetzt werden (d. h. „flüchtige" Farbstoffe), können sich später auf demselben Stoffartikel oder einem anderen Stoffartikel wieder anlagern und zu unerwünschter Fleckenbildung oder Verfärbung führen. Außerdem kann Abrieb der Oberfläche des Stoffartikels beim Waschen dazu führen, dass die Farben des Stoffartikels stumpf werden. Die hierin geeignete Farbstofffixierungszusammensetzung kann den Farbstoff bzw. die Farbstoffe auf dem Stoffartikel „anheften", um den Stoff vor Wiederablagerung flüchtigen Farbstoffs im Waschzyklus zu schützen. Die Farbstofffixierungszusammensetzung kann auch Stoffabrieb beim Waschen reduzieren. Diese Farbbewahrungstechniken halten die Farben des Stoffartikels für einen längeren Zeitraum leuchtender und/oder lebendiger. Eine solche Farbstofffixierungszusammensetzung kann somit reduzieren und/oder verhindern, dass der Stoffartikel „alt und verschlissen" aussieht.
  • Die Farbstofffixierungszusammensetzung kann jederzeit als Behandlung auf den Stoffartikel aufgetragen werden, wie wenn der Stoffartikel neu ist, vor dem ersten Waschzyklus des Stoffartikels, vor irgendeinem bestimmten Waschzyklus, im Spülzyklus während des regulären Waschens usw. In einer bevorzugten Ausführungsform wird die Farbstofffixierungszusammensetzung auf einen neuen Stoffartikel vor seinem ersten Waschzyklus aufgetragen, um so viel Farbstoff wie möglich anzuheften. Mehr bevorzugt wird die Farbstofffixierungszusammensetzung vor dem ersten Waschzyklus des Stoffartikels und in einem oder mehreren nachfolgenden Waschzyklen auf den Stoffartikel aufgetragen, um Farbstoffe wiederholt im Stoffartikel anzuheften, um Stoff kontinuierlich vor Aufbau der Wiederablagerung flüchtigen Farbstoffs zu schützen und/oder um Fasern vor Auswirkungen wiederholten Abriebs zu schützen. Ohne sich auf eine Theorie beschränken zu wollen, wird angenommen, dass ein solches Verfahren zur Pflege eines Stoffartikels die Dauer, für die die Farben eines Stoffartikels leuchtend und/oder lebendig bleiben, wesentlich verlängern kann. Die Farbstofffixierungszusammensetzung wird vorzugsweise durch sein Einweichen in einer unverdünnten oder einer verdünnten Lösung der Farbstofffixierungszusammensetzung auf den Stoffartikel aufgetragen.
  • Spezielle, nicht einschränkende Beispiele der hierin geeigneten Farbstofffixierungszusammensetzung schließen jene ein, die in WO 00/15745 an Littig et al., veröffentlicht am 23. März 2000; und WO 00/15746 an Littig et al., veröffentlicht am 23. März 2000, beschrieben sind.
  • Die hierin geeignete Trocknertuchzusammensetzung wird in der Regel bereitgestellt, um die statische Aufladung des Stoffartikels durch Modifizierung der Oberflächeneigenschaften des Stoffartikels zu reduzieren, um seine Ladung zu reduzieren. Stoffweichmacher, die in Stoffkonditionierungszusammensetzungen vorhanden sind, können auch in einer Trocknertuchzusammensetzung von Nutzen sein, da sie zusätzlich zur Bereitstellung von Weichheitsvorteilen helfen können, statische Ladungen zu reduzieren. Die Trocknertuchzusammensetzung kann an jedem Punkt in dem Trocknungsverfahren auf den Stoffartikel angewendet werden. Eine bevorzugte hierin geeignete Trocknertuchzusammensetzung schließt jene ein, die in US-Patentanmeldung Nr. 09/227728 an Smith et al., eingereicht am 8. Januar 1999; US-Patent Nr. 5,942,286 an Godfroid et al., erteilt am 24. August 1999; US-Patent Nr. 5,929,026 an Childs et al., erteilt am 27. Juli 1999; US-Patent Nr. 5,883,069 an Childs et al., erteilt am 16. März 1999; US-Patent Nr. 5,804,547 an Godfroid et al., erteilt am 8. September 1998; und US-Patent Nr. 5,578,234 an Corona et al., erteilt am 26. November 1996, beschrieben sind.
  • Die hierin geeignete Ausrüstungszusammensetzung ist dadurch gekennzeichnet, dass sie in der Regel als einer der letzten Schritte vor der Verwendung (z. B. dem Tragen) und/oder zwischen Verwendungen auf den Stoffartikel aufgetragen wird. Die Ausrüstungszusammensetzung verleiht dem Stoffartikel eine oder mehrere wünschenswerte Eigenschaften, wie Festigkeit, Faltenverringerung, Formbewahrung, Farbverstärkung, Weißheitsverstärkung, verbesserter Komfort beim Tragen, Reduzierung/Verhinderung schlechten Geruchs, Fleckenschutz, einen wünschenswerten Duft, Bewahrung der Faserintegrität usw. Die Ausrüstungszusammensetzung ist in der Regel eine Bügelzusammensetzung, eine Stoffstylingzusammensetzung, eine Faltenreduzierungszusammensetzung, eine Fleckenverhinderungszusammensetzung oder eine Kombination davon.
  • Bevorzugte hierin geeignete Ausrüstungszusammensetzungen können Wirkstoffverbindungen, wie Stärke, eine Silikonverbindung, ein kationisches Tensid, ein Polymer und eine Mischung davon, von ungefähr 0,1 Gew.-% bis ungefähr 33 Gew.-%, vorzugsweise von ungefähr 0,5 Gew.-% bis ungefähr 20 Gew.-% und mehr bevorzugt von ungefähr 1 Gew.-% bis ungefähr 10 Gew.-% der Ausrüstungszusammensetzung einschließen.
  • Insbesondere ist eine Silikonverbindung in einer Ausrüstungszusammensetzung stark bevorzugt, da bekannt ist, dass sie Vorteile glatteren Bügelns, Schmiervermögen und Formbewahrungsvorteile bereitstellt. Die hierin geeignete Silikonverbindung schließt Silikongele, Silikontenside, Silikonflüssigkeiten, Silikongummi und vernetzte Silikonharze sowie sowohl lineare Silikone als auch verzweigte Silikone ein. Ohne sich auf eine Theorie beschränken zu wollen, wird angenommen, dass diese Silikone vernetzte Silicium-Sauerstoff-, Silicium-Amin-, Silicium-Epoxy- und/oder Silicium-Carboxy-Bindungen bilden, um stark wünschenswerte Faltenreduzierung und Bügelvorteile bereitzustellen. Zu geeigneten Silikonen gehören die härtbaren aminfunktionellen Silikone von EP 0 378 871 A2 an Coffindaffer, veröffentlicht am 25. Juli 1990; und US-Patent Nr. 4,419,391 an Tanaka et al., erteilt am 6. Dezember 1983. Solche Silikone sind von Dow Corning (USA) als Silikon 531 und Silikon 536; von General Electric (USA) als SF 1706 erhältlich. Spezielle Beispiele eines bevorzugten Silikongummis schließen Polydimethylsiloxan (PDMS), Poly(dimethylsiloxan-methylvinylsiloxan)-Copolymer, Poly(dimethylsiloxan-diphenylsiloxan-methylvinylsiloxan)-Copolymer und Mischungen davon ein.
  • Ein stark bevorzugtes Silikontensid, das in der Ausrüstungszusammensetzung geeignet ist, ist ein Silikoncopolymer, von dem angenommen wird, dass es Vorteile von erheblicher Faltenreduzierung, einfachem Bügeln, Stoffglätte und Stoffweichheit bereitstellt, indem der Reibungskoeffizient zwischen den Fasern des Stoffartikels sowie zwischen dem Stoffartikel und einem Bügeleisen oder zwischen dem Stoffartikel und der Haut reduziert wird. Solche Silikoncopolymere sind als SILWET® von CK Witco Corporation, South Charleston, West Virginia, USA, von Goldschmidt GMBH, Essen, Deutschland, und Dow Corning, Auburn, Michigan, USA, erhältlich. Zu noch mehr bevorzugten hierin geeigneten Silikoncopolymeren gehören SILWET® L-7001 (MG = ungefähr 20.000) und SILWET® L-7200 (MG = ungefähr 19.000) von CK Witco Corp.
  • Eine andere stark bevorzugte Verbindung, die in der Ausrüstungszusammensetzung geeignet ist, ist ein Copolymer von Acrylat und Methacrylat, vorzugsweise mit einem Acrylat:Methacrylat-Verhältnis von ungefähr 1:2 bis 2:1 und mehr bevorzugt mit einem Acrylat:Methacrylat-Verhältnis von ungefähr 1:1 und einem Molekulargewicht von ungefähr 250.000 bis ungefähr 500.000. Solche Copolymere können hervorragende Festigkeits- und Zugfestigkeitseigenschaften bereitstellen, während sie Stoffsteifigkeit minimieren, die einige Verbraucher unerwünscht fanden. Solche Copolymer sind zum Beispiel von der BASF Aktiengesellschaft, Ludwigshafen, Deutschland, als LUVIMER SOFTTM erhältlich.
  • Wenn Reduzierung schlechten Geruchs in der Ausrüstungszusammensetzung gewünscht wird, dann können ein Duftstoff, ein Duftstoffvorläufer und/oder ein Geruchsreduzierungsmittel einbezogen werden. Zu besonders geeigneten Ge ruchsreduzierungsmitteln gehören jene, die schlechte Gerüche absorbieren, wie ein Cyclodextrin, und antimikrobielle Verbindungen, die die Keime und Mikroorganismen, die schlechten Geruch verursachen, abtöten. Vorzugsweise werden ein modifiziertes Cyclodextrin und/oder ein antibakterielles Mittel und mehr bevorzugt ein methyliertes Cyclodextrin, ein Hydroxypropyl-beta-cyclodextrin, ein antibakterielles Mittel und eine Mischung davon als Geruchsreduzierungsmittel einbezogen. Solche Cyclodextrine sind zum Beispiel von Cerestar International, Neuilly-sur-Seine, Frankreich, erhältlich.
  • Die Ausrüstungszusammensetzung kann auch eine aromatische Zusammensetzung einschließen, die dem Stoffartikel einen auswählbaren und/oder individuell anpassbaren, wünschenswerten Duft verleiht. Ein solcher Duft kann dann allmählich freigesetzt werden, wenn der Stoffartikel benutzt, getragen und/oder damit umgegangen wird. Hierin geeignete aromatische Abgabesysteme sind in der Technik bekannt und schließen Sprays, Duftstoffvorläufer, Absorption an inerte Träger usw. ein. Der in der vorliegenden Erfindung anwendbare wünschenswerte Duft schließt etherische Öle, einen Duftstoff, Kräuterextrakte, Zitrusdüfte, Aromatherapiedüfte und andere im Duftstoffbereich bekannte Düfte ein. Die aromatische Zusammensetzung kann durch Bezugnahme auf ein Computerprofil, wie hierin erörtert, oder durch anderweitiges Erfassen von Informationen zu Duftvorlieben des Verbrauchers ausgewählt und/oder individuell angepasst werden.
  • Die Ausrüstungszusammensetzung hierin kann auch eine Verbindung einschließen, die den Stoffartikel vor künftigen Flecken schützt. Solche Verbindungen sind in der Technik bekannt und können den Stoffartikel schützen, zum Beispiel durch Modifizieren seiner Hydrophobie/Hydrophilie, Reduzieren des Reibungskoeffizienten, Beschichten der Oberfläche mit einem Polymer usw.
  • Bevorzugte hierin geeignete Ausrüstungszusammensetzungen schließen jene ein, die in US-Patent Nr. 6,033,679 an Woo et al., erteilt am 7. März 2000; US-Patent Nr. 6,001,343 an Trinh et al., erteilt am 14. Dezember 1999; US-Patent Nr. 5,997,759 an Trinh et al., erteilt am 7. Dezember 1999; und US-Patent Nr. 5,942,217 an Woo et al., erteilt am 24. August 1999, beschrieben sind.
  • In einer stark bevorzugten Ausführungsform wirkt die Ausrüstungszusammensetzung als Stoffaufrischungszusammensetzung und/oder Trockenreinigungszusammensetzung im Haushalt, die Gerüche reduziert bzw. die Notwendigkeit der Trockenreinigung des Stoffartikels reduziert. Stark bevorzugte Stoffaufrischungszusammensetzungen schließen jene ein, die in US-Patent Nr. 5,714,137 an Trinh et al., erteilt am 3. Februar 1998; US-Patent Nr. 5,593,670 an Trinh et al., erteilt am 14. Januar 1997; US-Patent Nr. 5939060 an Trinh et al., erteilt am 17. August 1999, beschrieben sind. Ein im Haushalt zu verwendendes Trockenreinigungsgerät oder -set kann auch hierin eingeschlossen sein, besonders jene, die zum Beispiel in US-Patent Nr. 5,789,368 an You et al., erteilt am 4. August 1998; und US-Patent Nr. 5,762,648 an Yeazell, erteilt am 9. Juni 1998, beschrieben sind.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform wird die Ausrüstungszusammensetzung als Ausrüstungszusammensetzung zum Aufsprühen, besonders als Bügelzusammensetzung zum Aufsprühen, bereitgestellt. Solch eine Ausrüstungszusammensetzung kann leicht auf den Stoffartikel aufgetragen werden, gleichmäßig auf den Stoffartikel aufgetragen werden, speziell auf einen bestimmten Teil des Stoffartikels aufgetragen werden usw.
  • Die hierin geeignete Vorbehandlungszusammensetzung wird in der Regel auf einen bestimmten Teil des Stoffartikels aufgetragen, für den Zweck des Entfernen einer bestimmten unerwünschten Verbindung auf einem Stoffartikel, wie eines kleinen Flecks, einer eingeriebenen Verschmutzung, eines Flecks, einer Verfärbung, eines Geruchs usw., die im regulären Waschvorgang eventuell nicht vollständig entfernt wird. Eine Vorbehandlungszusammensetzung kann darin ein oder mehrere Tenside, Enzyme, Bleichmittel und/oder Lösungsmittel für eine bestimmte Fleckenart usw. enthalten, wird jedoch primär insofern von einer Wäschewaschmittelzusammensetzung und/oder einer Stoffkonditionierungszusammensetzung unterschieden, als sie dafür vorgesehen ist, speziell auf einen Teil des Stoffartikels aufgetragen zu werden, bevor der gesamte Stoffartikel dem Waschzyklus unterzogen wird. Die Anweisungen zur Stoffbehandlung enthalten in der Regel eine Empfehlung, dass die Vorbehandlungszusammensetzung direkt, entweder in unverdünnter oder verdünnter Form, auf die unerwünschte Verbindung auf dem Stoffartikel aufgetragen wird.
  • Zu bevorzugten hierin geeigneten Vorbehandlungszusammensetzungen gehören ein Fleckenbehandler, ein Bleichmittel, eine Enzymzusammensetzung, ein Fleckenentferner und eine Mischung davon. Solche Vorbehandlungszusammensetzungen sind vorzugsweise in einer festen Form, einer stiftartigen Form, einer flüssigen Form oder einer Gelform.
  • Die Stoffbehandlungszusammensetzung wird in einem Behälter für Stoffbehandlungszusammensetzungen bereitgestellt, wie einer Schachtel, einer Flasche und/oder einem Beutel, der ferner ein Dosiergerät und/oder einen Applikator, wie eine Schaufel, einen Messbecher, eine Gießtülle usw., enthalten kann. Feste und granulöse Stoffbehandlungszusammensetzungen werden in der Regel in einer Schachtel oder einer Flasche, vorzugsweise einer Pappschachtel oder einer Kunststoffschachtel und mehr bevorzugt einer laminierten Pappschachtel oder einer Kunststoffschachtel bereitgestellt. Ohne sich auf eine Theorie beschränken zu wollen, wird angenommen, dass eine laminierte Pappschachtel und/oder eine Kunststoffschachtel besonders vorteilhaft sein können, da diese Schachteln leicht recycelbar sein können und auch leicht angepasst werden können, um wünschenswerte Eigenschaften, wie eine wasserdichte Abdichtung, Feuchtigkeitsbeständigkeit, Wiederverschließbarkeit usw. bereitzustellen. Flüssige und gelförmige Stoffbehandlungszusammensetzungen werden vorzugsweise innerhalb einer Kunststoffflasche, mehr bevorzugt einer recycelbaren Kunststoffflasche, wie einer Polyethylen- und/oder Polypropylenflasche, und/oder einem laminierten Folienbeutel bereitgestellt. Die Stoffbehandlungszusammensetzung kann auch in einem Beutel, besonders einem Nachfüllbeutel, bereitgestellt werden.
  • Die Stoffbehandlungszusammensetzung, besonders eine Vorbehandlungszusammensetzung und/oder eine Ausrüstungszusammensetzung, wird vorzugsweise mit, oder in, einem Behälter bereitgestellt, der einen Applikator umfasst, der weiterhin einen Reinigungs- oder Stoffverbesserungsvorteil bereitstellt. Zum Beispiel können eine Schaufel, ein Messbecher, eine Gießtülle, ein Pinsel oder eine Bürste bereitgestellt werden, entweder als Teil des Behälters oder separat, um das Aufbringen der Vorbehandlungszusammensetzung auf dem Stoffartikel und/oder einem bestimmten Teil davon zu verbessern. Ohne sich auf eine Theorie beschränken zu wollen, wird angenommen, dass ein Applikator den Kontakt zwischen der Vorbehandlungszusammensetzung und dem Stoffartikel verbessert, um die unerwünschte Verbindung wirksamer zu entfernen. Außerdem wird die Bequemlichkeit verbessert, und physisches Hin- und Herbewegen kann die unerwünschte Verbindung mit minimaler Mühe und Anstrengung für den Benutzer von dem Stoffartikel erheblich locker oder lösen. Besonders geeignete Applikatoren hierin schließen jene ein, die gleichzeitig das Produkt abgeben und einen Reinigungs- oder Stoffverbesserungsvorteil bereitstellen, besonders ein Pinsel, eine Membran oder ein Gitterstoff, ein Zerstäuber, ein natürlicher oder künstlicher Schwamm, ein Luffaschwamm und/oder „Bausch" aus Nylon/Kunststoff. Es ist stark bevorzugt, dass der Applikator mit einem Vorratsbehälter verbunden ist, in dem die Stoffbehandlungszusammensetzung vor dem Auftragen auf den Stoffartikel aufbewahrt wird. Stark bevorzugte Vorbehandlungsgeräte sind in WO 99/37849 an Deflander et al., veröffentlicht am 29. Juli 1999; WO 98/16438 an Fukushima et al., veröffentlicht am 23. April 1998; WO 98/16623 an Shindo et al., veröffentlicht am 23. April 1998; und WO 98/16148 an Fukushima et al., veröffentlicht am 23. April 1998, beschrieben.
  • Die Zusammensetzungen hierin werden jeweils innerhalb ihrer eigenen separaten Behälter bereitgestellt; so wird die Wäschewaschmittelzusammensetzung innerhalb eines Wäschewaschmittelbehälters bereitgestellt, die Stoffkonditionierungszusammensetzung innerhalb eines Stoffkonditionierungsbehälters bereitgestellt und die Stoffbehandlungszusammensetzung innerhalb eines Stoffbehandlungsbehälters bereitgestellt.
  • Koordiniertes Element
  • Um die Erkennung durch den Verbraucher zu erleichtern, die Einfachheit der Anwendung zu verbessern und/oder die Möglichkeit unerwünschter Wechselwirkungen zu reduzieren, enthalten die Stoffbehandlungszusammensetzung und die Wäschewaschmittelzusammensetzung, die Stoffkonditionierungszusammensetzung und/oder die zweite Stoffbehandlungszusammensetzung usw. ein koordiniertes Element. Dieses koordinierte Element kann dazu dienen, den Verbraucher daran zu erinnern, dass die mehreren Produkte hierin in Kombination miteinander zu verwenden sind und/oder tatsächlich verbesserte oder synergistische Ergebnisse bereitstellen können, wenn sie auf einen Stoffartikel aufgetragen werden. So ist das koordinierte Element, das in den mehreren Produkten in dem Set hierin geeignet ist, ein Duftstoff. Somit sind die mehreren Produkte in dem Set insofern „koordiniert", als die jeweiligen Produkte, Produktbehälter und/oder Produktformulierungen speziell dafür ausgelegt sind, zusammen verwendet und/oder verkauft zu werden und miteinander verträglich, komplementär, synergistisch und/oder leicht als Teil desselben Systems und/oder Sets erkennbar sind.
  • Der Duftstoff, der hierin als koordiniertes Element geeignet ist, kann ein einzelner Duftstoff oder eine Kombination von Duftstoffen sein, die einen konsistenten und/oder synergistischen Geruch für die mehreren Produkte hierin bereitstellen. Der Duftstoff in jedem der mehreren Produkte hierin ist koordiniert, um miteinander ästhetisch verträglich zu sein. Zum Beispiel kann der Duftstoff in den mehreren Produkten koordiniert sein, um eine Zusatzwirkung bereitzustellen, wenn die jeweiligen Produkte auf den Stoffartikel aufgetragen werden. Andererseits kann der Duftstoff koordiniert sein, um maximale Duftstoffstärke bereitzustellen, wenn die mehreren Produkte in dem Set auf den Stoffartikel aufgetragen werden; dies ist extrem bevorzugt an Orten, wo stark parfümierte Stoffartikel von Verbrauchern nicht gemocht werden. Der Duftstoff in jedem der mehreren Produkte ist unterschiedlich, aber speziell koordiniert, um einen letztlichen, für Verbraucher wünschenswerten Geruch auf dem Stoffartikel bereitzustellen, nachdem eine Kombination der mehreren Produkte hierin darauf aufgetragen wurde.
  • Der Duftstoff ist vorzugsweise eine individuell angepasste aromatische Zusammensetzung.
  • Andererseits, wenn eine Wäschewaschmittelzusammensetzung bereitgestellt ist und die Stoffbehandlungszusammensetzung eine Bleichmittelzusammensetzung, eine Farbstofffixierungszusammensetzung, eine Vorbehandlungszusammensetzung oder eine Kombination davon, vorzugsweise eine Farbstofffixierungszusammensetzung, eine Vorbehandlungszusammensetzung oder eine Kombination davon ist, dann ist es stark bevorzugt, dass der Satz von Gebrauchsanweisungen eine Empfehlung vor dem Waschen enthält, die Stoffbehandlungszusammensetzung vor der Wäschewaschmittelzusammensetzung zu verwenden.
  • Wenn eine Stoffkonditionierungszusammensetzung bereitgestellt ist und die Stoffbehandlungszusammensetzung eine Bleichmittelzusammensetzung, eine Farbstofffixierungszusammensetzung, eine Vorbehandlungszusammensetzung oder eine Kombination davon, vorzugsweise eine Farbstofffixierungszusammensetzung, eine Vorbehandlungszusammensetzung oder eine Kombination davon ist, dann ist es stark bevorzugt, dass der Satz von Gebrauchsanweisungen eine Empfehlung vor dem Konditionieren enthält, die Stoffbehandlungszusammensetzung vor der Stoffkonditionierungszusammensetzung zu verwenden. Alternativ, wenn eine Stoffkonditionierungszusammensetzung bereitgestellt ist und die Stoffbehandlungszusammensetzung eine Trocknertuchzusammensetzung, eine Ausrüstungszusammensetzung, eine Farbstofffixierungszusammensetzung oder eine Kombination davon, vorzugsweise eine Ausrüstungszusammensetzung, eine Farbstofffixierungszusammensetzung oder eine Kombination davon ist, dann ist es stark bevorzugt, dass der Satz von Gebrauchsanweisungen eine Empfehlung nach dem Konditionieren ent hält, die Stoffbehandlungszusammensetzung nach der Stoffkonditionierungszusammensetzung zu verwenden.

Claims (2)

  1. Set zur Pflege eines Stoffartikels, umfassend: A. eine Wäschewaschmittelzusammensetzung, die in einem Behälter für Wäschewaschmittelzusammensetzung bereitgestellt ist; und B. eine Stoffbehandlungszusammensetzung, die in einem Behälter für Stoffbehandlungszusammensetzung bereitgestellt ist, wobei die Stoffbehandlungszusammensetzung ausgewählt ist aus der Gruppe, bestehend aus einer Bleichmittelzusammensetzung, einer Farbstofffixierungszusammensetzung, einer Trocknertuchzusammensetzung, einer Ausrüstungszusammensetzung, einer Vorbehandlungszusammensetzung und einer Kombination davon, wobei die Wäschewaschmittelzusammensetzung und die Stoffbehandlungszusammensetzung ein koordiniertes Element umfassen, das ein Duftstoff ist, und wobei der Duftstoff in der Wäschewaschmittelzusammensetzung und der Stoffbehandlungszusammensetzung jeweils verschieden ist.
  2. Set nach Anspruch 1, wobei die Stoffbehandlungszusammensetzung eine erste Stoffbehandlungszusammensetzung ist, und ferner eine zweite Stoffbehandlungszusammensetzung umfassend.
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