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GEBIET DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein Set zur Pflege eines Stoffartikels,
das eine Wäschewaschmittelzusammensetzung
und eine Stoffbehandlungszusammensetzung umfasst.
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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Es
ist bekannt, einen Stoffartikel, wie Kleidung, durch Waschen mit
einer Wäschewaschmittelzusammensetzung
und Weichmachen, zum Beispiel durch Auftragen einer Stoffkonditionierungszusammensetzung,
zu reinigen. Außerdem
ist es auch bekannt, für
spezielle Zwecke andere Stoffbehandlungszusammensetzungen für einen
Stoffartikel einzusetzen, wie ein Vorbehandlungsmittel zur Entfernung
von Flecken, eine Stärke
zur Steifung des Stoffes beim Bügeln
usw.
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Dementsprechend
gibt es viele, viele Wäschewaschmittelzusammensetzungen,
Stoffkonditionierungszusammensetzungen und Stoffbehandlungszusammensetzungen,
aus denen der Verbraucher wählen
kann. Jedes dieser Stoffpflegeprodukte wird in der Regel separat
bereitgestellt, mit wenig oder ohne Hinweis darauf, welche Produkte
für gemeinsamen
Gebrauch bevorzugt sind. Dies bietet dem Verbraucher wiederum eine
immense Anzahl von Stoffbehandlungskombinationen, aus denen gewählt werden
kann, sogar wenn er nur drei Stoffpflegeprodukte, wie ein Wäschewaschmittel,
eine Stoffkonditionierungszusammensetzung und eine einzige Stoffbehandlungszusammensetzung,
verwendet. Tatsächlich
kann für
diese drei Produkte die typische Anzahl möglicher Kombinationen sogar
in einem einzigen kleinen Laden leicht hundert oder mehr erreichen.
Mit jeder zusätzlichen
Stoffbehandlungszusammensetzung, die ein Verbraucher benutzt, erweitert
sich die Anzahl der möglichen
Auswahl dramatisch, wenn nicht exponentiell. So kann ein Verbraucher
durch die bloße
Anzahl verfügbarer
Auswahlmöglichkeiten
eingeschüchtert
werden. Um die besten Textilpflegeergebnisse herauszufinden, muss
der Verbraucher eventuell außerdem
viele Produktkombinationen ausprobieren. In Anbetracht dieser immensen
Aufgabe und der Kosten des Erwerbens vieler Produkte, gibt sich
ein Verbraucher in der Regel mit schlechteren Ergebnissen zufrieden.
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Zusätzlich ist
es möglich,
dass viele Stoffpflegeprodukte nicht speziell für den gemeinsamen Gebrauch
ausgelegt sind. So können
sich die Informationen in ihren Anweisungen widersprechen und/oder
für den
Verbraucher verwirrend sein. Somit kann tatsächlicher Schaden an dem Stoffartikel
auftreten, wenn miteinander unverträgliche Stoffpflegeprodukte
versehentlich in Wechselwirkung und/oder Kreuzreaktion treten. Zum
Beispiel können
ein anionisches Tensid und ein kationisches Stoffkonditioniermittel
unlösliche
Niederschläge
bilden, wenn sie versehentlich kombiniert werden.
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Die
Haarpflegeindustrie ist dieser Komplexität durch Entwicklung von Haarpflegesets,
-systemen und Verfahren zur Behandlung von Haar begegnet, die mehrere
Produkte bereitstellen, die synergistisch zusammenwirken, um ein
besseres Haarpflegeergebnis bereitzustellen. Zum Beispiel kann ein
Haarpflegeset ein Haarshampoo, ein Haarkonditioniermittel und einen
zusätzlichen
Haarpflegebestandteil, wie einen Haarglätter, eine Haarfarbe, ein Haarbleichmittel
usw., enthalten. Ähnliche
sind in der Kosmetik- und Hautpflegeindustrie entwickelt worden.
Jedoch ist ein solcher systematischer Ansatz noch nicht in der Textilpflegeindustrie
angewendet worden.
US-Patent
Nr. 4099912 offenbart ein Set, das farblich koordinierte
Waschmittelbestandteiltabletten umfasst.
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Dementsprechend
besteht die Notwendigkeit nach einem verbesserten Set zur Pflege
eines Stoffartikels. Es besteht auch die Notwendigkeit nach einem
einfachen, klaren Produkt zum Erreichen von verbesserten Textilpflegeergebnissen.
Letztlich besteht die Notwendigkeit nach einem Set für reduzierte Verwirrung
des Verbrau chers über
die Vielzahl verfügbarer
Textilpflegekombinationen, während
die Möglichkeit
unerwünschter
Produktwechselwirkungen minimiert wird.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein Set zur Pflege eines Stoffartikels,
das eine Wäschewaschmittelzusammensetzung
in einem Behälter
für Wäschewaschmittelzusammensetzungen
und eine Stoffbehandlungszusammensetzung in einem Behälter für Stoffbehandlungszusammensetzungen
umfasst. Die Stoffbehandlungszusammensetzung ist eine Bleichmittelzusammensetzung,
eine Farbstofffixierungszusammensetzung, eine Trocknertuchzusammensetzung,
eine Ausrüstungszusammensetzung,
eine Vorbehandlungszusammensetzung oder eine Kombination davon.
Außerdem
umfassen die Stoffbehandlungszusammensetzung und die Wäschewaschmittelzusammensetzung
ein koordiniertes Element, das ein Duftstoff ist, und wobei der
Duftstoff in dem Wäschewaschmittel
und der Stoffbehandlungszusammensetzung jeweils verschieden ist.
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In
einer anderen Ausführungsform
werden eine erste Stoffbehandlungszusammensetzung in einem ersten
Behälter
für Stoffbehandlungszusammensetzungen
und eine zweite Stoffbehandlungszusammensetzung in einem zweiten
Behälter
für Stoffbehandlungszusammensetzungen
bereitgestellt. Die erste Stoffbehandlungszusammensetzung unterscheidet
sich von der zweiten Stoffbehandlungszusammensetzung, und beide
enthalten ein koordiniertes Element.
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Es
wurde nun herausgefunden, dass ein Set zur Pflege eines Stoffartikels,
das mehrere Produkte enthält,
leicht anzuwenden und für
den Verbraucher klar verständlich
sein kann. Außerdem
kann die Verwendung eines solchen Sets ein oder mehrere verbesserte
Textilpflegeergebnisse bereitstellen, wie verbesserte Beseitigung
schlechter Gerüche,
Duftbewahrung und -freisetzung usw. Solche Vorteile können nach
mehrzyklischer Anwendung auf demselben Stoffartikel besonders signifikant
und wahrnehmbar sein. Da die mehreren Produkte darin als ein Textilpflegeset
verkauft werden, kann die vorliegende Erfindung außerdem die Verwirrung
des Verbrauchers im Hinblick auf synergistische Textilpflegekombinationen
erheblich reduzieren. Des Weiteren kann ein solches Textilpflegeset
unerwünschte
Kreuzreaktionen und Wechselwirkungen zwischen unverträglichen
Bestandteilen reduzieren. Außerdem
sind die mehreren Produkte in dem vorliegenden Set in der Regel
miteinander verträglich,
ebenso mit allen Arten von natürlichen
und synthetischen Stoffartikeln, wie jenen, die aus Baumwolle, Nylon,
Rayon, Wolle und Seide hergestellt sind, und können vorteilhafterweise individuell
abgestimmt und/oder angepasst werden, um synergistische Pflege für spezielle
Stoffartikel, spezielle Verbraucher usw. bereitzustellen.
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Diese
und andere Merkmale, Gesichtspunkte, Vorteile und Variationen der
vorliegenden Erfindung und die hier beschriebenen Ausführungsformen werden
für den
Fachmann aus der Lektüre
der vorliegenden Offenbarung mit den beiliegenden Patentansprüchen offensichtlich
und sind im Schutzumfang dieser Patentansprüche enthalten.
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AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
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Alle
hier verwendeten Prozentsätze,
Verhältnisse
und Anteile sind auf Gewichtsbasis zu betrachten, sofern nicht anders
angegeben. Alle Temperaturangaben erfolgen in Grad Celsius (°C), sofern
nicht anders angegeben. Alle angeführten Dokumente sind in ihrer
Gesamtheit durch Bezugnahme hierin eingeschlossen. Das Anführen von
Literaturstellen ist keinerlei Zugeständnis hinsichtlich irgendeiner
Festlegung ihrer Verfügbarkeit
als Stand der Technik für die
beanspruchte Erfindung.
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Wie
hier verwendet, steht der Ausdruck „Alkyl" für
eine Hydrocarbyleinheit, die gerade oder verzweigt, gesättigt oder
ungesättigt
ist. Sofern nicht anders angegeben, sind Alkyleinheiten vorzugsweise gesättigt oder
ungesättigt
mit Doppelbindungen, vorzugsweise mit einer oder zwei Doppelbindungen.
Der Begriff „Alkyl" umfasst den Alkylanteil
von Acylgruppen.
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Wie
hier verwendet, steht der Ausdruck „Stoffartikel" für einen
beliebigen Stoff oder stoffartigen Gegenstand, der regelmäßig oder
unregelmäßig gewaschen,
konditioniert oder behandelt wird. Nicht einschränkende Beispiele für einen
textilen Gegenstand schließen
Kleidung, Vorhänge,
Bettwäsche, Wandbehänge, Textilien,
Tücher
usw. ein. Vorzugsweise handelt es sich bei dem Stoffartikel um einen gewebten
Artikel, und mehr bevorzugt handelt es sich bei dem Stoffartikel
um einen gewebten Artikel wie ein Kleidungsstück. Des Weiteren kann der Stoffartikel
aus natürlichen
und künstlichen
Materialien hergestellt sein, wie Baumwolle, Nylon, Rayon, Wolle
und Seide.
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Wie
hier verwendet, bedeutet der Ausdruck „in Kombination mit", dass die jeweilige
Zusammensetzung auf denselben Stoffartikel aufgetragen wird wie
eine andere Zusammensetzung. Die jeweilige Zusammensetzung kann
auf den Stoffartikel direkt, z. B. in unverdünnter Form, und/oder indirekt,
z. B. in verdünnter
Form, wie angemessen, aufgetragen werden. Entsprechend der Verwendung
dieses Ausdrucks hierin kann die jeweilige Zusammensetzung vor einer
anderen Zusammensetzung, zu derselben Zeit wie eine andere Zusammensetzung
und/oder nach einer anderen Zusammensetzung, wie angemessen, verwendet
werden.
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Wie
hier verwendet, steht der Ausdruck „mehrere Produkte" für die Stoffbehandlungszusammensetzung
in dem Behälter
für Stoffbehandlungszusammensetzung,
die Wäschewaschmittelzusammensetzung
in dem Behälter
für Wäschewaschmittelzusammensetzungen,
die Stoffkonditionierungszusammensetzung in einem Behälter für Stoffkonditionierungszusammensetzungen,
die zweite Stoffbehandlungszusammensetzung in dem zweiten Behälter für Stoffbehandlungszusammensetzungen
usw., die in dem Set der vorliegenden Erfindung enthalten sind.
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Wäschewaschmittelzusammensetzung
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Es
wird eine Wäschewaschmittelzusammensetzung
in dem Set der vorliegenden Erfindung bereitgestellt. Die hierin
geeignete Wäschewaschmittelzusammensetzung wird
beim Waschen eines Stoffartikels verwendet, um unerwünschte Materialien,
wie Schmutz, Öle,
Chemikalien, Körperverschmutzungen
usw. zu entfernen. Der Stoffartikel wird mit der Wäschewaschmittelzusammensetzung
gewaschen. Dementsprechend enthält
die Wäschewaschmittelzusammensetzung
mindestens ein Reinigungstensid, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend
aus einem amphoteren Tensid, einem anionischen Tensid, einem kationischen
Tensid, einem nichtionischen Tensid, einem zwitterionischen Tensid
und Kombinationen davon.
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Zu
nicht einschränkenden
Beispielen von Reinigungstensiden, die in der Reinigungsmittelzusammensetzung
nützlich
sind, gehören
die herkömmlichen
C
11-C
18-Alkylbenzolsulfonate
und primären,
verzweigtkettigen und statistischen C
10-C
20-Alkylsulfate,
die sekundären
(2,3) C
10-C
18-Alkylsulfate mit
der Formel CH
3(CH
2)
x(CHOSO
3 –M
+) CH
3 und CH
3(CH
2)
y(CHOSO
3 –M
+)
CH
2CH
3, worin x
und (y + 1) ganze Zahlen von mindestens etwa 7, vorzugsweise mindestens
etwa 9 sind und M ein wasserlöslich
machendes Kation ist, besonders Natrium, ungesättigte Sulfate wie Oleylsulfat,
die C
10-C
18-Alkylalkoxysulfate (besonders
EO-1-7-Ethoxysulfate), C
10-C
18-Alkylalkoxycarboxylate
(besonders die EO-1-5-Ethoxycarboxylate),
die C
10-18-Glycerinether, die C
10-C
18-Alkylpolyglycoside und deren entsprechende
sulfatierte Polyglycoside, und sulfonierte C
12-C
18-alpha-Fettsäureester.
Falls gewünscht,
können
auch die herkömmlichen
nichtionischen und amphoteren Tenside wie die C
12-C
18-Alkylethoxylate einschließlich der
so genannten eng verteilten Alkylethoxylate und C
6-C
12-Alkylphenolalkoxylate (besonders Ethoxylate
und gemischtes Ethoxy/Propoxy), C
12-C
18-Betaine und -Sulfobetaine, C
10-C
18-Aminoxide und dergleichen in die Gesamtzusammensetzungen
eingeschlossen werden. Die C
10-C
18-N-Alkylpolyhydroxyfettsäureamide können ebenfalls
verwendet werden. Typische Beispiele umfassen die C
12-C
18-N-Methylglucamide. Siehe
WO 92/06154 an Cook, et al., veröffentlicht
am 16. April 1992. Andere von Zucker abgeleitete Tenside schließen die
N-Alkoxypolyhydroxyfettsäureamide ein,
wie C
10-C
18-N-(3-Methoxypropyl)glucamid.
Die N-Propyl- bis N-Hexyl-C
12-C
18-glucamide
können für niedrige
Schäumung
verwendet werden. Herkömmliche
C
10-C
20-Seifen können ebenfalls
verwendet werden. Wenn hohe Schäumung
gewünscht
wird, können
die verzweigtkettigen C
10-C
16-Seifen
verwendet werden. Mischungen von anionischen und nichtionischen
Tensiden sind besonders nützlich.
Vorzugsweise umfasst die Wäschewaschmittelzusammensetzung
mindestens ungefähr
0,01 Gew.-%; mehr bevorzugt mindestens ungefähr 0,1 Gew.-%; noch mehr bevorzugt
mindestens ungefähr
1 Gew.-% und noch mehr bevorzugt von ungefähr 1 Gew.-% bis ungefähr 55 Gew.-%
Reinigungstensid.
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Zusätzlich zu
einem Reinigungstensid kann eine Wäschewaschmittelzusammensetzung
ferner einen oder mehrere Zusatzbestandteile enthalten, wie ein
Antiwiederablagerungsmittel, ein Bleichmittel, einen Bleichaktivator,
einen Aufheller, einen Builder, einen Träger, einen Komplexbildner,
ein Lehmschmutzentfernungsmittel, ein Dispergiermittel, einen Farbstoff,
einen Farbübertragungshemmer,
ein Enzym, ein Enzymstabilisierungssystem, einen Stoffweichmacher,
ein Füllmittel,
eine hydrotrope Verbindung, einen Duftstoff, ein Verarbeitungshilfsmittel, ein
Schmutzabweisepolymer, ein Lösungsmittel,
einen Schaumverstärker,
einen Schaumunterdrücker usw.
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Obwohl
die Wäschewaschmittelzusammensetzung
einen oder mehrere Zusatzbestandteile, zum Beispiel einen Stoffweichmacher,
enthalten kann, unterscheidet sie sich insofern von einer Stoffkonditionierungszusammensetzung,
als eine Wäschewaschmittelzusammensetzung
im Waschzyklus auf den Stoff aufgetragen wird, und ihre primäre Funktion
ist das Reinigen und Entfernen unerwünschter Materialien von dem
Stoffartikel.
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Die
Wäschewaschmittelzusammensetzung ist
in der physischen Form nicht eingeschränkt und kann ein Granulat,
ein Pulver, eine Flüssigkeit,
ein Gel, eine Paste, eine Tablette oder eine Stückform sein. Vorzugsweise ist
die Form der Wäschewaschmittelzusammensetzung
ein Granulat, ein Pulver, eine Flüssigkeit oder ein Gel, und
mehr bevorzugt ist die Wäschewaschmittelzusammensetzung
eine Wäschewaschmittel-Shampoozusammensetzung
in einer flüssigen
oder einer Gelform. Ohne sich auf eine Theorie beschränken zu
wollen, wird angenommen, dass eine flüssige oder eine Gelform auf
dem Stoffartikel sanfter sein kann, bei niedrigen Temperaturen besser
löslich
sein kann und/oder auf enzymempfindlichen Verschmutzungen wirksamer
sein kann.
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Spezielle,
nicht einschränkende
Beispiele einer hierin geeigneten Wäschewaschmittelzusammensetzung
und/oder Wäscheshampoozusammensetzung
schließen
jene ein, die zum Beispiel in
WO 95/33044 an
Vinson et al., veröffentlicht
am 7. Dezember 1995;
WO 99/09126 an
Bettiol et al., veröffentlicht
am 25. Februar 1999; PCT-Patentanmeldung Nr.
US 00/00839 an Showell et al., eingereicht am
13. Januar 2000;
US-Patent Nr.
5,916,862 an Morelli et al., erteilt am 29. Juni 1999;
US-Patent Nr. 5,565,145 an
Watson et al., erteilt am 15. Oktober 1996;
US-Patent
Nr. 5,470,507 an Fredj et al., erteilt am 28. November
1995;
US-Patent Nr. 5,466,802 an Panadiker
et al., erteilt am 14. November 1995;
US-Patent
Nr. 5,460,752 an Fredj et al., erteilt am 24. Oktober 1995;
US-Patent Nr. 5,458,810 an
Fredj et al., erteilt am 17. Oktober 1995; und
US-Patent Nr. 5,458,809 an Fredj et
al., erteilt am 17. Oktober 1995, beschrieben sind.
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Die
Wäschewaschmittelzusammensetzung ist
in einem Behälter
für Wäschewaschmittelzusammensetzungen
bereitgestellt. Der Wäschewaschmittelbehälter ist
in der Regel eine Schachtel, eine Flasche und/oder ein Beutel, die
ferner ein Dosiergerät und/oder
einen Applikator enthalten können,
wie eine Schaufel, einen Messbecher, eine Gießtülle usw. Feste und granulöse Wäschewaschmittelzusammensetzungen
sind in der Regel in einer Schachtel oder einer Folienbeutelflasche,
vorzugsweise einer Pappschachtel oder einer Kunststoffschachtel
und mehr bevorzugt einer laminierten Pappschachtel oder einer Kunststoffschachtel
bereitgestellt. Ohne sich auf eine Theorie beschränken zu
wollen, wird angenommen, dass eine laminierte Pappschachtel und/oder eine
Kunststoffschachtel besonders vorteilhaft sein können, da diese Schachteln leicht
recycelbar sein können
und auch leicht angepasst werden können, um wünschenswerte Eigenschaften,
wie eine wasserdichte Abdichtung, Feuchtigkeitsbeständigkeit, Wiederver schließbarkeit
usw. bereitzustellen. Flüssige
und gelförmige
Wäschewaschmittelzusammensetzungen
werden vorzugsweise innerhalb einer Kunststoffflasche, mehr bevorzugt
einer recycelbaren Kunststoffflasche, wie einer Polyethylen- und/oder Polypropylenflasche,
und/oder einem laminierten Folienbeutel bereitgestellt.
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Stoffbehandlungszusammensetzung
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Es
wird eine Stoffbehandlungszusammensetzung in dem Set der vorliegenden
Erfindung bereitgestellt. Die hierin geeignete Stoffbehandlungszusammensetzung
ist ausgewählt
aus der Gruppe, bestehend aus einer Bleichmittelzusammensetzung,
einer Farbstofffixierungszusammensetzung, einer Trocknertuchzusammensetzung,
einer Ausrüstungszusammensetzung,
einer Vorbehandlungszusammensetzung und einer Kombination davon,
Wenn eine Stoffkonditionierungszusammensetzung bereitgestellt wird,
dann ist ein Trocknertuch möglicherweise
nicht notwendig, und somit ist die Stoffbehandlungszusammensetzung
vorzugsweise ausgewählt aus
der Gruppe, bestehend aus einer Bleichmittelzusammensetzung, einer
Farbstofffixierungszusammensetzung, einer Trocknertuchzusammensetzung, einer
Ausrüstungszusammensetzung,
einer Vorbehandlungszusammensetzung und einer Kombination davon.
Der Stoffartikel wird mit der Stoffbehandlungszusammensetzung behandelt.
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Die
Stoffbehandlungszusammensetzung kann in praktisch jeder physischen
Form bereitgestellt werden, vorzugsweise als eine Flüssigkeit,
ein Feststoff, ein Schaum, ein Gel oder eine Mischung davon. Die
Stoffbehandlungszusammensetzung kann auch direkt und/oder indirekt
in entweder konzentrierter, unverdünnter oder verdünnter Form,
wie gewünscht,
auf den Stoffartikel aufgetragen werden. Ohne sich auf eine Theorie
beschränken
zu wollen, wird angenommen, dass die Stoffbehandlungszusammensetzung
besonders verbesserte Ergebnisse nach mehrzyklischer Verwendung
mit der Wäschewaschmittelzusammensetzung
und/oder der Stoffkonditionierungszusammensetzung bereitstellen können. Vorzugsweise
werden zwei oder mehr unterschiedliche Stoffbehandlungszusammensetzungen bereitgestellt
und/oder auf den Stoffartikel aufgetragen.
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Die
hierin geeignete Bleichmittelzusammensetzung bietet eine Weißmachungs- und/oder Aufhellungswirkung
auf dem Stoffartikel und kann jedes Bleichmittel, das per se in
der Technik bekannt ist, entweder allein oder zusammen mit jeglichen
in der Technik bekannten Bleichaktivatoren und/oder Bleichverstärkern enthalten.
Ein bevorzugtes Bleichmittel, das hierin geeignet ist, ist ein Halogenidbleichmittel,
ein Sauerstoffbleichmittel und eine Mischung davon, mehr bevorzugt
ein Sauerstoffbleichmittel. Sauerstoffbleichmittel sind stark bevorzugt,
da sie auf Stoffen, besonders farbigen Stoffen, in der Regel sicherer
sind als Bleichmittel auf der Basis von Halogenid.
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Zu
speziellen, nicht einschränkenden
Beispielen der hierin geeigneten Bleichmittelzusammensetzung gehören jene
gemäß der Beschreibung
in
US-Patent Nr. 5,559,090 an
Scialla and Cardola, erteilt am 24. September 1996;
US-Patent Nr. 5,536,438 an Scialla
et al., erteilt am 16. Juli 1996;
WO
95/21122 an Rapisarda et al., veröffentlicht am 10. August 1995;
US-Patent Nr. 6,037,317 an
Rapisarda et al., erteilt am 14. März 2000;
WO 95/34621 an Scialla et al., veröffentlicht
am 21. Dezember 1995;
US-Patent
Nr. 5,929,012 an Del Duca et al., erteilt am 29. Juli 1999;
US-Patent Nr. 5,910,473 an
Aldano et al., erteilt am 8. Juni 1999;
US-Patent Nr. 6,001,794 an Del Duca
et al., erteilt am 14. Dezember 1999;
WO
97/02332 an Masotti et al., veröffentlicht am 23. Januar 1997;
WO 97/22407 an Bianchetti et
al., veröffentlicht
am 26. Juni 1997;
US-Patent Nr. 5,968,885 an
Del Duca et al., erteilt am 19. Oktober 1999;
US-Patent Nr. 5,641,739 an Kott und
Willey, erteilt am 24. Juni 1997;
WO
97/47558 an Del Duca et al., veröffentlicht am 18. Dezember
1997;
US-Patent Nr. 6,019,797 an
Del Duca et al., erteilt am 1. Februar 2000;
WO 98/11191 an Scialla et al., veröffentlicht
am 19. März
1998;
WO 98/11189 an
Burns et al., veröffentlicht
am 19. März
1998;
WO 97/32962 an
Del Duca et al., veröffentlicht
am 12. September 1997;
WO 98/11192 an
Masotti et al., veröffentlicht
am 19. März
1998;
WO 98/18893 an
Del Duca et al., veröffentlicht am
7. Mai 1998;
WO 98/ 22560 an
Bertacchi et al., veröffentlicht
am 28. Mai 1998;
WO 98/33879 an
Del Duca et al., veröffentlicht
am 6 August 1998;
WO 99/18181 an
Del Duca et al., veröffentlicht
am 15. April 1999;
WO 99/18179 an
Del Duca et al., veröffentlicht
am 15. April 1999;
WO 99/18183 an
Del Duca et al., veröffentlicht
am 15. April 1999;
WO 99/24540 an
Del Duca et al., veröffentlicht
am 20. Mai 1999;
WO 99/63033 an
Del Duca et al., veröffentlicht am
19. Dezember 1999;
WO 00/12666 an
Campestrini et al., veröffentlicht
am 9. März
2000; und
WO 00/15743 an
Briatore et al., veröffentlicht
am 23. März
2000.
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Farbstoffe,
die beim Waschen von einem Stoffartikel freigesetzt werden (d. h. „flüchtige" Farbstoffe), können sich
später
auf demselben Stoffartikel oder einem anderen Stoffartikel wieder
anlagern und zu unerwünschter
Fleckenbildung oder Verfärbung führen. Außerdem kann
Abrieb der Oberfläche
des Stoffartikels beim Waschen dazu führen, dass die Farben des Stoffartikels
stumpf werden. Die hierin geeignete Farbstofffixierungszusammensetzung kann
den Farbstoff bzw. die Farbstoffe auf dem Stoffartikel „anheften", um den Stoff vor
Wiederablagerung flüchtigen
Farbstoffs im Waschzyklus zu schützen.
Die Farbstofffixierungszusammensetzung kann auch Stoffabrieb beim
Waschen reduzieren. Diese Farbbewahrungstechniken halten die Farben des
Stoffartikels für
einen längeren
Zeitraum leuchtender und/oder lebendiger. Eine solche Farbstofffixierungszusammensetzung
kann somit reduzieren und/oder verhindern, dass der Stoffartikel „alt und verschlissen" aussieht.
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Die
Farbstofffixierungszusammensetzung kann jederzeit als Behandlung
auf den Stoffartikel aufgetragen werden, wie wenn der Stoffartikel
neu ist, vor dem ersten Waschzyklus des Stoffartikels, vor irgendeinem
bestimmten Waschzyklus, im Spülzyklus
während
des regulären
Waschens usw. In einer bevorzugten Ausführungsform wird die Farbstofffixierungszusammensetzung
auf einen neuen Stoffartikel vor seinem ersten Waschzyklus aufgetragen,
um so viel Farbstoff wie möglich
anzuheften. Mehr bevorzugt wird die Farbstofffixierungszusammensetzung vor
dem ersten Waschzyklus des Stoffartikels und in einem oder mehreren nachfolgenden
Waschzyklen auf den Stoffartikel aufgetragen, um Farbstoffe wiederholt
im Stoffartikel anzuheften, um Stoff kontinuierlich vor Aufbau der
Wiederablagerung flüchtigen Farbstoffs
zu schützen
und/oder um Fasern vor Auswirkungen wiederholten Abriebs zu schützen. Ohne sich
auf eine Theorie beschränken
zu wollen, wird angenommen, dass ein solches Verfahren zur Pflege eines
Stoffartikels die Dauer, für
die die Farben eines Stoffartikels leuchtend und/oder lebendig bleiben, wesentlich
verlängern
kann. Die Farbstofffixierungszusammensetzung wird vorzugsweise durch
sein Einweichen in einer unverdünnten
oder einer verdünnten
Lösung
der Farbstofffixierungszusammensetzung auf den Stoffartikel aufgetragen.
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Spezielle,
nicht einschränkende
Beispiele der hierin geeigneten Farbstofffixierungszusammensetzung
schließen
jene ein, die in
WO 00/15745 an Littig
et al., veröffentlicht
am 23. März
2000; und
WO 00/15746 an
Littig et al., veröffentlicht
am 23. März 2000,
beschrieben sind.
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Die
hierin geeignete Trocknertuchzusammensetzung wird in der Regel bereitgestellt,
um die statische Aufladung des Stoffartikels durch Modifizierung
der Oberflächeneigenschaften
des Stoffartikels zu reduzieren, um seine Ladung zu reduzieren.
Stoffweichmacher, die in Stoffkonditionierungszusammensetzungen
vorhanden sind, können
auch in einer Trocknertuchzusammensetzung von Nutzen sein, da sie
zusätzlich
zur Bereitstellung von Weichheitsvorteilen helfen können, statische
Ladungen zu reduzieren. Die Trocknertuchzusammensetzung kann an
jedem Punkt in dem Trocknungsverfahren auf den Stoffartikel angewendet
werden. Eine bevorzugte hierin geeignete Trocknertuchzusammensetzung schließt jene
ein, die in
US-Patentanmeldung
Nr. 09/227728 an Smith et al., eingereicht am 8. Januar 1999;
US-Patent Nr. 5,942,286 an
Godfroid et al., erteilt am 24. August 1999;
US-Patent Nr. 5,929,026 an Childs
et al., erteilt am 27. Juli 1999;
US-Patent
Nr. 5,883,069 an Childs et al., erteilt am 16. März 1999;
US-Patent Nr. 5,804,547 an
Godfroid et al., erteilt am 8. September 1998; und
US-Patent Nr. 5,578,234 an Corona
et al., erteilt am 26. November 1996, beschrieben sind.
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Die
hierin geeignete Ausrüstungszusammensetzung
ist dadurch gekennzeichnet, dass sie in der Regel als einer der
letzten Schritte vor der Verwendung (z. B. dem Tragen) und/oder
zwischen Verwendungen auf den Stoffartikel aufgetragen wird. Die Ausrüstungszusammensetzung
verleiht dem Stoffartikel eine oder mehrere wünschenswerte Eigenschaften,
wie Festigkeit, Faltenverringerung, Formbewahrung, Farbverstärkung, Weißheitsverstärkung, verbesserter
Komfort beim Tragen, Reduzierung/Verhinderung schlechten Geruchs,
Fleckenschutz, einen wünschenswerten
Duft, Bewahrung der Faserintegrität usw. Die Ausrüstungszusammensetzung
ist in der Regel eine Bügelzusammensetzung,
eine Stoffstylingzusammensetzung, eine Faltenreduzierungszusammensetzung,
eine Fleckenverhinderungszusammensetzung oder eine Kombination davon.
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Bevorzugte
hierin geeignete Ausrüstungszusammensetzungen
können
Wirkstoffverbindungen, wie Stärke,
eine Silikonverbindung, ein kationisches Tensid, ein Polymer und
eine Mischung davon, von ungefähr
0,1 Gew.-% bis ungefähr
33 Gew.-%, vorzugsweise von ungefähr 0,5 Gew.-% bis ungefähr 20 Gew.-%
und mehr bevorzugt von ungefähr
1 Gew.-% bis ungefähr
10 Gew.-% der Ausrüstungszusammensetzung
einschließen.
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Insbesondere
ist eine Silikonverbindung in einer Ausrüstungszusammensetzung stark
bevorzugt, da bekannt ist, dass sie Vorteile glatteren Bügelns, Schmiervermögen und
Formbewahrungsvorteile bereitstellt. Die hierin geeignete Silikonverbindung
schließt
Silikongele, Silikontenside, Silikonflüssigkeiten, Silikongummi und
vernetzte Silikonharze sowie sowohl lineare Silikone als auch verzweigte
Silikone ein. Ohne sich auf eine Theorie beschränken zu wollen, wird angenommen,
dass diese Silikone vernetzte Silicium-Sauerstoff-, Silicium-Amin-,
Silicium-Epoxy- und/oder Silicium-Carboxy-Bindungen bilden, um stark
wünschenswerte
Faltenreduzierung und Bügelvorteile
bereitzustellen. Zu geeigneten Silikonen gehören die härtbaren aminfunktionellen Silikone
von
EP 0 378 871 A2 an
Coffindaffer, veröffentlicht
am 25. Juli 1990; und
US-Patent
Nr. 4,419,391 an Tanaka et al., erteilt am 6. Dezember
1983. Solche Silikone sind von Dow Corning (USA) als Silikon 531 und
Silikon 536; von General Electric (USA) als SF 1706 erhältlich.
Spezielle Beispiele eines bevorzugten Silikongummis schließen Polydimethylsiloxan (PDMS),
Poly(dimethylsiloxan-methylvinylsiloxan)-Copolymer, Poly(dimethylsiloxan-diphenylsiloxan-methylvinylsiloxan)-Copolymer
und Mischungen davon ein.
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Ein
stark bevorzugtes Silikontensid, das in der Ausrüstungszusammensetzung geeignet
ist, ist ein Silikoncopolymer, von dem angenommen wird, dass es
Vorteile von erheblicher Faltenreduzierung, einfachem Bügeln, Stoffglätte und
Stoffweichheit bereitstellt, indem der Reibungskoeffizient zwischen den
Fasern des Stoffartikels sowie zwischen dem Stoffartikel und einem
Bügeleisen
oder zwischen dem Stoffartikel und der Haut reduziert wird. Solche Silikoncopolymere
sind als SILWET® von
CK Witco Corporation, South Charleston, West Virginia, USA, von
Goldschmidt GMBH, Essen, Deutschland, und Dow Corning, Auburn, Michigan,
USA, erhältlich.
Zu noch mehr bevorzugten hierin geeigneten Silikoncopolymeren gehören SILWET® L-7001
(MG = ungefähr
20.000) und SILWET® L-7200 (MG = ungefähr 19.000)
von CK Witco Corp.
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Eine
andere stark bevorzugte Verbindung, die in der Ausrüstungszusammensetzung
geeignet ist, ist ein Copolymer von Acrylat und Methacrylat, vorzugsweise
mit einem Acrylat:Methacrylat-Verhältnis von ungefähr 1:2 bis
2:1 und mehr bevorzugt mit einem Acrylat:Methacrylat-Verhältnis von
ungefähr 1:1
und einem Molekulargewicht von ungefähr 250.000 bis ungefähr 500.000.
Solche Copolymere können
hervorragende Festigkeits- und Zugfestigkeitseigenschaften bereitstellen,
während
sie Stoffsteifigkeit minimieren, die einige Verbraucher unerwünscht fanden.
Solche Copolymer sind zum Beispiel von der BASF Aktiengesellschaft,
Ludwigshafen, Deutschland, als LUVIMER SOFTTM erhältlich.
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Wenn
Reduzierung schlechten Geruchs in der Ausrüstungszusammensetzung gewünscht wird, dann
können
ein Duftstoff, ein Duftstoffvorläufer und/oder
ein Geruchsreduzierungsmittel einbezogen werden. Zu besonders geeigneten
Ge ruchsreduzierungsmitteln gehören
jene, die schlechte Gerüche absorbieren,
wie ein Cyclodextrin, und antimikrobielle Verbindungen, die die
Keime und Mikroorganismen, die schlechten Geruch verursachen, abtöten. Vorzugsweise
werden ein modifiziertes Cyclodextrin und/oder ein antibakterielles
Mittel und mehr bevorzugt ein methyliertes Cyclodextrin, ein Hydroxypropyl-beta-cyclodextrin,
ein antibakterielles Mittel und eine Mischung davon als Geruchsreduzierungsmittel einbezogen.
Solche Cyclodextrine sind zum Beispiel von Cerestar International,
Neuilly-sur-Seine, Frankreich, erhältlich.
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Die
Ausrüstungszusammensetzung
kann auch eine aromatische Zusammensetzung einschließen, die
dem Stoffartikel einen auswählbaren und/oder
individuell anpassbaren, wünschenswerten Duft
verleiht. Ein solcher Duft kann dann allmählich freigesetzt werden, wenn
der Stoffartikel benutzt, getragen und/oder damit umgegangen wird.
Hierin geeignete aromatische Abgabesysteme sind in der Technik bekannt
und schließen
Sprays, Duftstoffvorläufer,
Absorption an inerte Träger
usw. ein. Der in der vorliegenden Erfindung anwendbare wünschenswerte
Duft schließt
etherische Öle,
einen Duftstoff, Kräuterextrakte,
Zitrusdüfte,
Aromatherapiedüfte
und andere im Duftstoffbereich bekannte Düfte ein. Die aromatische Zusammensetzung
kann durch Bezugnahme auf ein Computerprofil, wie hierin erörtert, oder
durch anderweitiges Erfassen von Informationen zu Duftvorlieben
des Verbrauchers ausgewählt und/oder
individuell angepasst werden.
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Die
Ausrüstungszusammensetzung
hierin kann auch eine Verbindung einschließen, die den Stoffartikel vor
künftigen
Flecken schützt.
Solche Verbindungen sind in der Technik bekannt und können den
Stoffartikel schützen,
zum Beispiel durch Modifizieren seiner Hydrophobie/Hydrophilie,
Reduzieren des Reibungskoeffizienten, Beschichten der Oberfläche mit
einem Polymer usw.
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Bevorzugte
hierin geeignete Ausrüstungszusammensetzungen
schließen
jene ein, die in
US-Patent Nr.
6,033,679 an Woo et al., erteilt am 7. März 2000;
US-Patent Nr. 6,001,343 an
Trinh et al., erteilt am 14. Dezember 1999;
US-Patent Nr. 5,997,759 an Trinh
et al., erteilt am 7. Dezember 1999; und
US-Patent Nr. 5,942,217 an Woo et
al., erteilt am 24. August 1999, beschrieben sind.
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In
einer stark bevorzugten Ausführungsform wirkt
die Ausrüstungszusammensetzung
als Stoffaufrischungszusammensetzung und/oder Trockenreinigungszusammensetzung
im Haushalt, die Gerüche reduziert
bzw. die Notwendigkeit der Trockenreinigung des Stoffartikels reduziert.
Stark bevorzugte Stoffaufrischungszusammensetzungen schließen jene
ein, die in
US-Patent Nr. 5,714,137 an
Trinh et al., erteilt am 3. Februar 1998;
US-Patent Nr. 5,593,670 an Trinh et
al., erteilt am 14. Januar 1997;
US-Patent
Nr. 5939060 an Trinh et al., erteilt am 17. August 1999,
beschrieben sind. Ein im Haushalt zu verwendendes Trockenreinigungsgerät oder -set kann
auch hierin eingeschlossen sein, besonders jene, die zum Beispiel
in
US-Patent Nr. 5,789,368 an You
et al., erteilt am 4. August 1998; und
US-Patent Nr. 5,762,648 an Yeazell,
erteilt am 9. Juni 1998, beschrieben sind.
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In
einer bevorzugten Ausführungsform
wird die Ausrüstungszusammensetzung
als Ausrüstungszusammensetzung
zum Aufsprühen,
besonders als Bügelzusammensetzung
zum Aufsprühen,
bereitgestellt. Solch eine Ausrüstungszusammensetzung kann
leicht auf den Stoffartikel aufgetragen werden, gleichmäßig auf
den Stoffartikel aufgetragen werden, speziell auf einen bestimmten
Teil des Stoffartikels aufgetragen werden usw.
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Die
hierin geeignete Vorbehandlungszusammensetzung wird in der Regel
auf einen bestimmten Teil des Stoffartikels aufgetragen, für den Zweck
des Entfernen einer bestimmten unerwünschten Verbindung auf einem
Stoffartikel, wie eines kleinen Flecks, einer eingeriebenen Verschmutzung,
eines Flecks, einer Verfärbung,
eines Geruchs usw., die im regulären
Waschvorgang eventuell nicht vollständig entfernt wird. Eine Vorbehandlungszusammensetzung kann
darin ein oder mehrere Tenside, Enzyme, Bleichmittel und/oder Lösungsmittel
für eine
bestimmte Fleckenart usw. enthalten, wird jedoch primär insofern
von einer Wäschewaschmittelzusammensetzung
und/oder einer Stoffkonditionierungszusammensetzung unterschieden,
als sie dafür
vorgesehen ist, speziell auf einen Teil des Stoffartikels aufgetragen
zu werden, bevor der gesamte Stoffartikel dem Waschzyklus unterzogen
wird. Die Anweisungen zur Stoffbehandlung enthalten in der Regel
eine Empfehlung, dass die Vorbehandlungszusammensetzung direkt,
entweder in unverdünnter
oder verdünnter
Form, auf die unerwünschte
Verbindung auf dem Stoffartikel aufgetragen wird.
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Zu
bevorzugten hierin geeigneten Vorbehandlungszusammensetzungen gehören ein
Fleckenbehandler, ein Bleichmittel, eine Enzymzusammensetzung, ein
Fleckenentferner und eine Mischung davon. Solche Vorbehandlungszusammensetzungen
sind vorzugsweise in einer festen Form, einer stiftartigen Form,
einer flüssigen
Form oder einer Gelform.
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Die
Stoffbehandlungszusammensetzung wird in einem Behälter für Stoffbehandlungszusammensetzungen
bereitgestellt, wie einer Schachtel, einer Flasche und/oder einem
Beutel, der ferner ein Dosiergerät
und/oder einen Applikator, wie eine Schaufel, einen Messbecher,
eine Gießtülle usw., enthalten
kann. Feste und granulöse
Stoffbehandlungszusammensetzungen werden in der Regel in einer Schachtel
oder einer Flasche, vorzugsweise einer Pappschachtel oder einer
Kunststoffschachtel und mehr bevorzugt einer laminierten Pappschachtel oder
einer Kunststoffschachtel bereitgestellt. Ohne sich auf eine Theorie
beschränken
zu wollen, wird angenommen, dass eine laminierte Pappschachtel und/oder
eine Kunststoffschachtel besonders vorteilhaft sein können, da
diese Schachteln leicht recycelbar sein können und auch leicht angepasst
werden können,
um wünschenswerte
Eigenschaften, wie eine wasserdichte Abdichtung, Feuchtigkeitsbeständigkeit,
Wiederverschließbarkeit
usw. bereitzustellen. Flüssige
und gelförmige
Stoffbehandlungszusammensetzungen werden vorzugsweise innerhalb
einer Kunststoffflasche, mehr bevorzugt einer recycelbaren Kunststoffflasche,
wie einer Polyethylen- und/oder Polypropylenflasche, und/oder einem
laminierten Folienbeutel bereitgestellt. Die Stoffbehandlungszusammensetzung
kann auch in einem Beutel, besonders einem Nachfüllbeutel, bereitgestellt werden.
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Die
Stoffbehandlungszusammensetzung, besonders eine Vorbehandlungszusammensetzung und/oder
eine Ausrüstungszusammensetzung,
wird vorzugsweise mit, oder in, einem Behälter bereitgestellt, der einen
Applikator umfasst, der weiterhin einen Reinigungs- oder Stoffverbesserungsvorteil
bereitstellt. Zum Beispiel können
eine Schaufel, ein Messbecher, eine Gießtülle, ein Pinsel oder eine Bürste bereitgestellt
werden, entweder als Teil des Behälters oder separat, um das
Aufbringen der Vorbehandlungszusammensetzung auf dem Stoffartikel und/oder
einem bestimmten Teil davon zu verbessern. Ohne sich auf eine Theorie
beschränken
zu wollen, wird angenommen, dass ein Applikator den Kontakt zwischen
der Vorbehandlungszusammensetzung und dem Stoffartikel verbessert,
um die unerwünschte
Verbindung wirksamer zu entfernen. Außerdem wird die Bequemlichkeit
verbessert, und physisches Hin- und Herbewegen kann die unerwünschte Verbindung
mit minimaler Mühe
und Anstrengung für
den Benutzer von dem Stoffartikel erheblich locker oder lösen. Besonders
geeignete Applikatoren hierin schließen jene ein, die gleichzeitig
das Produkt abgeben und einen Reinigungs- oder Stoffverbesserungsvorteil
bereitstellen, besonders ein Pinsel, eine Membran oder ein Gitterstoff,
ein Zerstäuber,
ein natürlicher
oder künstlicher
Schwamm, ein Luffaschwamm und/oder „Bausch" aus Nylon/Kunststoff. Es ist stark
bevorzugt, dass der Applikator mit einem Vorratsbehälter verbunden
ist, in dem die Stoffbehandlungszusammensetzung vor dem Auftragen
auf den Stoffartikel aufbewahrt wird. Stark bevorzugte Vorbehandlungsgeräte sind
in
WO 99/37849 an Deflander
et al., veröffentlicht
am 29. Juli 1999;
WO 98/16438 an
Fukushima et al., veröffentlicht
am 23. April 1998;
WO 98/16623 an
Shindo et al., veröffentlicht
am 23. April 1998; und
WO 98/16148 an
Fukushima et al., veröffentlicht
am 23. April 1998, beschrieben.
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Die
Zusammensetzungen hierin werden jeweils innerhalb ihrer eigenen
separaten Behälter
bereitgestellt; so wird die Wäschewaschmittelzusammensetzung
innerhalb eines Wäschewaschmittelbehälters bereitgestellt,
die Stoffkonditionierungszusammensetzung innerhalb eines Stoffkonditionierungsbehälters bereitgestellt und
die Stoffbehandlungszusammensetzung innerhalb eines Stoffbehandlungsbehälters bereitgestellt.
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Koordiniertes Element
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Um
die Erkennung durch den Verbraucher zu erleichtern, die Einfachheit
der Anwendung zu verbessern und/oder die Möglichkeit unerwünschter Wechselwirkungen
zu reduzieren, enthalten die Stoffbehandlungszusammensetzung und
die Wäschewaschmittelzusammensetzung,
die Stoffkonditionierungszusammensetzung und/oder die zweite Stoffbehandlungszusammensetzung
usw. ein koordiniertes Element. Dieses koordinierte Element kann dazu
dienen, den Verbraucher daran zu erinnern, dass die mehreren Produkte
hierin in Kombination miteinander zu verwenden sind und/oder tatsächlich verbesserte
oder synergistische Ergebnisse bereitstellen können, wenn sie auf einen Stoffartikel
aufgetragen werden. So ist das koordinierte Element, das in den
mehreren Produkten in dem Set hierin geeignet ist, ein Duftstoff.
Somit sind die mehreren Produkte in dem Set insofern „koordiniert", als die jeweiligen Produkte,
Produktbehälter
und/oder Produktformulierungen speziell dafür ausgelegt sind, zusammen
verwendet und/oder verkauft zu werden und miteinander verträglich, komplementär, synergistisch
und/oder leicht als Teil desselben Systems und/oder Sets erkennbar
sind.
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Der
Duftstoff, der hierin als koordiniertes Element geeignet ist, kann
ein einzelner Duftstoff oder eine Kombination von Duftstoffen sein,
die einen konsistenten und/oder synergistischen Geruch für die mehreren
Produkte hierin bereitstellen. Der Duftstoff in jedem der mehreren
Produkte hierin ist koordiniert, um miteinander ästhetisch verträglich zu
sein. Zum Beispiel kann der Duftstoff in den mehreren Produkten
koordiniert sein, um eine Zusatzwirkung bereitzustellen, wenn die
jeweiligen Produkte auf den Stoffartikel aufgetragen werden. Andererseits
kann der Duftstoff koordiniert sein, um maximale Duftstoffstärke bereitzustellen,
wenn die mehreren Produkte in dem Set auf den Stoffartikel aufgetragen
werden; dies ist extrem bevorzugt an Orten, wo stark parfümierte Stoffartikel
von Verbrauchern nicht gemocht werden. Der Duftstoff in jedem der
mehreren Produkte ist unterschiedlich, aber speziell koordiniert,
um einen letztlichen, für
Verbraucher wünschenswerten Geruch
auf dem Stoffartikel bereitzustellen, nachdem eine Kombination der
mehreren Produkte hierin darauf aufgetragen wurde.
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Der
Duftstoff ist vorzugsweise eine individuell angepasste aromatische
Zusammensetzung.
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Andererseits,
wenn eine Wäschewaschmittelzusammensetzung
bereitgestellt ist und die Stoffbehandlungszusammensetzung eine
Bleichmittelzusammensetzung, eine Farbstofffixierungszusammensetzung,
eine Vorbehandlungszusammensetzung oder eine Kombination davon,
vorzugsweise eine Farbstofffixierungszusammensetzung, eine Vorbehandlungszusammensetzung
oder eine Kombination davon ist, dann ist es stark bevorzugt, dass
der Satz von Gebrauchsanweisungen eine Empfehlung vor dem Waschen
enthält,
die Stoffbehandlungszusammensetzung vor der Wäschewaschmittelzusammensetzung
zu verwenden.
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Wenn
eine Stoffkonditionierungszusammensetzung bereitgestellt ist und
die Stoffbehandlungszusammensetzung eine Bleichmittelzusammensetzung,
eine Farbstofffixierungszusammensetzung, eine Vorbehandlungszusammensetzung
oder eine Kombination davon, vorzugsweise eine Farbstofffixierungszusammensetzung,
eine Vorbehandlungszusammensetzung oder eine Kombination davon ist, dann
ist es stark bevorzugt, dass der Satz von Gebrauchsanweisungen eine
Empfehlung vor dem Konditionieren enthält, die Stoffbehandlungszusammensetzung
vor der Stoffkonditionierungszusammensetzung zu verwenden. Alternativ,
wenn eine Stoffkonditionierungszusammensetzung bereitgestellt ist
und die Stoffbehandlungszusammensetzung eine Trocknertuchzusammensetzung,
eine Ausrüstungszusammensetzung,
eine Farbstofffixierungszusammensetzung oder eine Kombination davon,
vorzugsweise eine Ausrüstungszusammensetzung,
eine Farbstofffixierungszusammensetzung oder eine Kombination davon
ist, dann ist es stark bevorzugt, dass der Satz von Gebrauchsanweisungen
eine Empfehlung nach dem Konditionieren ent hält, die Stoffbehandlungszusammensetzung
nach der Stoffkonditionierungszusammensetzung zu verwenden.