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DE60128774T2 - Laufflächenprofil für einen Fahrzeugluftreifen - Google Patents

Laufflächenprofil für einen Fahrzeugluftreifen Download PDF

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Publication number
DE60128774T2
DE60128774T2 DE60128774T DE60128774T DE60128774T2 DE 60128774 T2 DE60128774 T2 DE 60128774T2 DE 60128774 T DE60128774 T DE 60128774T DE 60128774 T DE60128774 T DE 60128774T DE 60128774 T2 DE60128774 T2 DE 60128774T2
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DE
Germany
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tread
shafts
contact surface
profile
leading edge
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE60128774T
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English (en)
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DE60128774D1 (de
Inventor
Philippe Thiebaud
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Michelin Recherche et Technique SA Switzerland
Societe de Technologie Michelin SAS
Original Assignee
Michelin Recherche et Technique SA Switzerland
Societe de Technologie Michelin SAS
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Publication date
Application filed by Michelin Recherche et Technique SA Switzerland, Societe de Technologie Michelin SAS filed Critical Michelin Recherche et Technique SA Switzerland
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Publication of DE60128774D1 publication Critical patent/DE60128774D1/de
Publication of DE60128774T2 publication Critical patent/DE60128774T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C11/00Tyre tread bands; Tread patterns; Anti-skid inserts
    • B60C11/03Tread patterns
    • B60C11/032Patterns comprising isolated recesses
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C11/00Tyre tread bands; Tread patterns; Anti-skid inserts
    • B60C11/03Tread patterns
    • B60C11/0302Tread patterns directional pattern, i.e. with main rolling direction
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C11/00Tyre tread bands; Tread patterns; Anti-skid inserts
    • B60C11/03Tread patterns
    • B60C11/11Tread patterns in which the raised area of the pattern consists only of isolated elements, e.g. blocks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf die Laufflächenprofile für Luftreifen, und besonders auf die Laufflächen von Luftreifen, die eine bevorzugte Rollrichtung haben und insbesondere zur Ausstattung von Schwerlastwagen bestimmt sind.
  • Die Erfahrung zeigt, dass bei Laufflächen von Luftreifen mit Radialkarkasse für Schwerlastwagen, die mehrere Blöcke aufweisen, die von Rillen mit allgemeiner Umfangs- und Querausrichtung begrenzt werden, diese Blöcke eine sägezahnförmige Abnutzung erfahren (eine Abnutzung, die insofern als unregelmäßig bezeichnet wird, als sie sich vorzugsweise in der Nähe eines Rands der Blöcke entwickelt). Diese Art von Abnutzung ist besonders stark bei den Laufflächen der Luftreifen, die auf die Triebachsen des Fahrzeugs montiert werden, unabhängig davon, ob als Einzel- oder Zwillingsmontage. Per Definition weist ein Profilblock eine Oberfläche, die dazu bestimmt ist, während des Rollens des Luftreifens mit der Straße in Kontakt zu kommen, und Seitenflächen auf, die die Rillen begrenzen; wobei jede Schnittstelle einer Seitenfläche mit der Oberfläche einen Grat bildet. Der Rand des Blocks, der als erster in die Kontaktzone kommt, wird Vorderkante genannt: Dieser Rand kann aus einem oder mehreren Graten bestehen, wobei die Seitenfläche(n), die von diesen Graten begrenzt wird (werden), die Vorderwand bilden. Der Rand des Blocks, der als letzter die Kontaktzone verlässt, wird Hinterkante genannt, und die Seitenfläche, zu der er gehört, wird Rückwand des Blocks genannt.
  • Die unregelmäßige (sägezahnförmige) Abnutzung, von der hier die Rede ist, äußert sich in einer stärkeren lokalisierten Abnutzung auf der Kontaktfläche in der Nähe der Hinterkante.
  • Um diese unregelmäßige sägezahnförmige Abnutzung zu reduzieren, die bei Luftreifen festgestellt wird, die insbesondere zur Ausstattung der Triebachsen eines Schwerlastwagens gehören, wurde im europäischen Patent EP 0485778 ein Laufflächenprofil vorgeschlagen, das mehrere Blöcke aufweist, die voneinander durch Rillen mit Längs- und Querausrichtung getrennt werden. Eine Ausführungsvariante dieses Patents besteht darin, vorzusehen, dass die von den Querrillen begrenzten Flächen der Blöcke mit einer Richtung lotrecht zur Lauffläche unterschiedliche Winkel bilden (positiv für die Vorderwand, negativ – Hinterschnitt-Winkel – auf der Hinterwand).
  • Es wurde festgestellt, dass ein positiver Freiwinkel auf der Vorderwand eine günstige Wirkung auf die unregelmäßige Abnutzung und hauptsächlich auf ihre Entwicklung hat, da, auch wenn schon bei den ersten Kilometern eine etwas stärkere Abnutzung an der Hinterkante auftritt, diese Abnutzung anschließend auf dem ganzen Block sehr regelmäßig ist, während bei Profilen, die keinen asymmetrischen Freiwinkel zwischen der Vorderwand und der Rückwand haben, die Abnutzung schon bei den ersten Fahrkilometern unregelmäßig ist und sich während der ganzen Benutzung des Luftreifens erheblich verstärkt.
  • Diese Verbesserung der Leistung bei unregelmäßiger Abnutzung wird aber von einer deutlichen Verschlechterung der Geräuschleistung begleitet, die bei einem Rolltest unter Drehmoment an einem Fahrzeug gemessen wurde (Test, der in der Norm ISO362 und in der Richtlinie 92/97/EEC beschrieben wird).
  • Mit der Entwicklung neuer Schwerlastwagen großer Leistung, die mit einem hydraulischen Retarder ausgestattet sind, ist der Bedarf aufgetreten, neue Laufflächenprofile zu entwickeln, die die unregelmäßige Abnutzung reduzieren (gemessen als die maximale Abnutzungsdifferenz, die zwischen der Hinterkante und der Vorderkante erhalten wird), ohne deswegen die mittlere Abnutzungsgeschwindigkeit zu erhöhen (geschätzt als der Gesamtmaterialverlust pro gefahrenem Kilometer) und gleichzeitig nicht zu einer Erhöhung des Fahrgeräuschs unter Drehmoment insbesondere um Test ISO362 zu führen.
  • JP-A-60-128005 schlägt eine Lauffläche entsprechend dem Oberbegriff des Anspruchs 1 vor.
  • Die vorliegende Erfindung hat zum Ziel, eine Lauffläche für den Mantel eines zur Bestückung der Triebachse eines Schwerlastwagens bestimmten Luftreifens mit Radialkarkasse herzustellen, die die Abnutzungsdifferenz zwischen der Vorderkante und der Hinterkante ohne Verringerung der Lebensdauerleistungen bei Abnutzung reduziert. Die vorliegende Erfindung betrifft auch einen richtungsorientierten Reifen mit radialer Karkassenbewehrung für Schwerlastwagen, der eine erfindungsgemäße Lauffläche aufweist.
  • Die erfindungsgemäße Lauffläche hat eine bevorzugte Rollrichtung und weist mehrere Profilelemente (in Form von Gummiblöcken und/oder -lamellen) auf, die von Ausschnitten allgemeiner Umfangs- und Querrichtung begrenzt werden, wobei jeder Block eine obere Kontaktfläche und Seitenflächen aufweist, wobei die Schnittstelle jeder Seitenfläche mit der oberen Fläche einen Grat bildet, wobei der Grat oder die Grate, die als erste in Kontakt kommen, die Vorderkante des Elements bilden, während der oder die Grate, die als letzte den Kontakt verlassen, die Hinterkante des Blocks bilden; außerdem weisen mehrere Profilelemente mehrere Schächte mit einem Querschnitt S und mit einer Tiefe H auf, die an der Kontaktfläche jedes der Elemente münden; wobei jedes Element durch eine virtuelle Mittelebene Pv in einen vorderen Bereich und einen hinteren Bereich aufgeteilt wird, wobei die Mittelebene Pv lotrecht zur oberen Kontaktfläche des Elements und zur Längsrichtung der Lauffläche liegt und außerdem durch das Baryzentrum G der Kontaktfläche des Elements im Neuzustand verläuft, wobei der vordere Bereich die Vorderkante und der hintere Bereich die Hinterkante enthält.
  • Die erfindungsgemäße Lauffläche ist dadurch gekennzeichnet, dass im Neuzustand und für jedes mit einem Schacht versehene Profilelement das Volumen Vpa der Gesamtheit der Schächte, die sich im vorderen Bereich des Profilelements befinden, höher ist als das Volumen Vpf der Gesamtheit der Schächte, die sich im hinteren Bereich des Elements befinden.
  • Unter einem Ausschnitt wird entweder eine Rille, d.h. eine im Gummi der Lauffläche hergestellte Aussparung, wobei diese Aussparung eine mittlere Breite von mindestens 2 mm aufweist, oder ein Einschnitt verstanden, d.h. eine Aussparung einer mittleren Breite von weniger als 2 mm.
  • Unter einem Schacht wird ein Loch mit kleinem Querschnitt verstanden, das an der Kontaktfläche mündet und sich über einen Teil der Dicke der Lauffläche erstreckt; diese Schächte können insbesondere beim Formen der Lauffläche mit Hilfe von formenden Elementen hergestellt werden, die auf das Formwerkzeug der Lauffläche montiert werden.
  • Von der erfindungsgemäßen Lauffläche wird gesagt, dass sie eine bevorzugte Rollrichtung hat, wodurch ihr Vorhandensein auf einem Luftreifen diesem Luftreifen eine bevorzugte Rollrichtung verleiht, die auf einer der Flanken des Luftreifens angezeigt werden kann; diese Rollrichtung kann dem Profil ohne das Vorhandensein der Schächte, wie sie im erfindungsgemäßen Profil hergestellt werden, inhärent sein.
  • Wenn mindestens ein Schacht sowohl im vorderen Bereich als auch im hinteren Bereich eines Profilelements vorhanden ist (durch eine geeignete Neigung bezüglich der Oberfläche des Elements), wird ein Teil des Volumens dieses Schachts im Gesamtvolumen Vpa und der Rest im Gesamtvolumen Vpf ausgewiesen.
  • Die Differenz der Volumen der Schächte, die in dem Bereich jedes Elements, der sich zwischen der Mittelebene Pv und der Vorderkante befindet, und in dem Bereich, der sich zwischen der Mittelebene und der Hinterkante befindet, hergestellt werden, verleiht jedem Element eine Asymmetrie zwischen dem Kontakteingang und -ausgang; alle Schächte aufweisenden Elemente haben die gleiche Asymmetrierichtung, d.h. ein größeres Schachtvolumen auf der Seite der Vorderkante, was ein Hauptmerkmal der Erfindung ist. Diese Originalität verleiht dem Profil einen richtungsorientierten Charakter, oder aber verstärkt den richtungsorientierten Charakter, wenn das Profil durch die besondere Anordnung der das Profil bildenden Elemente ein richtungsorientiertes Profil ist. Natürlich müssen alle Schächte aufweisenden Profilelemente die gleiche Asymmetrierichtung aufweisen, ohne aber die gleiche Anzahl von Schächten oder Schächte gleicher Größe aufweisen zu müssen.
  • Vorzugsweise ist das Volumen Vpf höchstens gleich 30% von Vpa (in den beschriebenen Ausführungsbeispielen ist Vpf Null oder praktisch Null).
  • Im Gegensatz zur Lehre mancher Druckschriften (siehe die Patentanmeldung JP92-85108 ), die eine bevorzugte Verteilung der Schächte in den Bereichen vorsehen, die sich am schnellsten abnutzen, und überraschenderweise, hat die Anmelderin festgestellt, dass das Vorhandensein eines größeren Volumens von Schächten mit kleinem Querschnitt im vorderen Bereich der Profilelemente es ermöglicht, die Abnutzungsabweichung zwischen der Vorderkante und der Hinterkante deutlich zu verringern, indem die Abnutzungsgeschwindigkeit an der Hinterkante reduziert wird, ohne die mittlere Abnutzungsgeschwindigkeit der Elemente zu benachteiligen.
  • Im Fall eines Laufflächenprofils, das mindestens eine Rippe aufweist, die von Rillen mit allgemeiner Umfangs- oder Längsausrichtung begrenzt wird, wobei die Rippe außerdem mit mehreren Einschnitten (d.h. Ausschnitten einer Breite von weniger als 2 mm) mit allgemeiner Querausrichtung versehen ist, die mehrere Profilelemente in Form von Gummiblöcken oder -lamellen begrenzen, ist es ebenfalls vorteilhaft, das Vorhandensein von Schächten gemäß einer asymmetrischen Raumverteilung in mehreren dieser Gummilamellen vorzusehen. Jede Gummilamelle besitzt eine seitliche Vorderfläche, die die Kontaktfläche gemäß einer Vorderkante schneidet, die dem Rand entspricht, der beim Rollen des mit dieser Lauffläche versehenen Luftreifens als erster in den Kontakt kommt. Jede Lamelle weist eine Hinterkante auf, die der letzten Kante der Lamelle entspricht, die die Kontaktzone verlässt.
  • Eine Gummilamelle ist ein Block, dessen Länge gemessen in Längsrichtung der Lauffläche kürzer ist als die Länge dieses Blocks in Querrichtung.
  • In diesem letzteren Fall ist es vorteilhaft vorzusehen, dass mehrere Gummilamellen einer Rippe mit Schächten versehen sind, die an der Kontaktfläche dieser Lamellen münden, wobei jede Lamelle durch eine virtuelle Mittelebene Pv in einen vorderen Bereich und einen hinteren Bereich aufgeteilt wird, wobei die Mittelebene Pv lotrecht zur oberen Kontaktfläche der Gummilamelle und zur Längsrichtung der Lauffläche liegt und außerdem durch das Baryzentrum G der Kontaktfläche der Lamelle im Neuzustand verläuft, wobei der vordere Bereich die Vorderkante und der hintere Bereich die Hinterkante enthält.
  • Die erfindungsgemäße Lauffläche ist dadurch gekennzeichnet, dass im Neuzustand und für jede mit einem Schacht versehene Gummilamelle das Volumen Vpa der Gesamtheit der Schächte, die sich im vorderen Bereich der Lamelle befinden, größer ist als das Volumen Vpf der Gesamtheit der Schächte, die sich im hinteren Bereich der Lamelle befinden.
  • Abgesehen vom Gewinn, der bei der unregelmäßigen Abnutzung und beim Rollgeräusch unter Drehmoment festgestellt wird, wurde ein deutlicher Gewinn beim Haften durch das Vorhandensein von zusätzlichen Graten an der Oberfläche jedes Blocks festgestellt, wobei diese Grate von den Schnittstellen der Schächte mit der Kontaktfläche des Blocks im Neuzustand und solange diese Schächte in der Lauffläche vorhanden sind gebildet werden.
  • Vorteilhafterweise und gemäß bevorzugten Anordnungen:
    • – weisen die Blöcke oder Lamellen positive Freiwinkel an der Vorderfläche auf;
    • – weisen die Blöcke oder Lamellen positive Freiwinkel an der Vorderfläche auf, die größer sind als die Freiwinkel der Rückflächen;
    • – weisen die Blöcke oder Lamellen hinterschnittene Rückflächen (negativer Winkel) auf;
    • – haben die Schächte Tiefen, die je nach der Position in den Blöcken oder den Lamellen variieren können, und insbesondere haben die Schächte Tiefen, die in Richtung der Hinterkante entweder ausgehend von der Vorderkante oder ausgehend von einem ab der Vorderkante gemessenen Abstand progressiv abnehmen;
    • – haben die Schächte die gleiche Tiefe, und nimmt die Dichte der Schächte von der Vorderkante zur Hinterkante ab;
    • – haben die Schächte Querschnitte zwischen 0,2 und 12 mm2; natürlich kann ein Schacht eine nicht kreisförmige Querschnittsgeometrie aufweisen, zum Beispiel elliptisch;
    • – haben die Schächte Tiefen mindestens größer als 5 mm; sie können zwischen 5 und 25 mm liegen;
    • – ist die mittlere Anzahl von Schächten gemessen an der oberen Kontaktfläche jedes Blocks oder jeder Lamelle geringer als oder gleich 15 pro Quadratzentimeter und liegt vorzugsweise zwischen 3 und 10 pro Quadratzentimeter;
    • – enden die Schächte in einer Verbreiterung, um die Probleme der Dauerfestigkeit am Grund der Schächte zu begrenzen.
  • Die oben erwähnten bevorzugten Anordnungen können natürlich vom Fachmann in Abhängigkeit von den gesuchten Zielen miteinander kombiniert werden.
  • Die Erfindung wird nun in nicht einschränkend zu verstehender Weise durch die Figuren der Ausführungsbeispiele des Gegenstands der Erfindung veranschaulicht, die nachfolgend beschrieben werden und gemäß denen:
  • 1 in der Ebene gesehen ein erfindungsgemäßes Profil zeigt;
  • 2 eine Schnittansicht eines Blocks des in 1 gezeigten Profils zeigt;
  • Die 3, 4, 5 und 6 im Schnitt gesehen Herstellungsvarianten von erfindungsgemäßen Profilen zeigen;
  • 7 in der Ebene eine andere Variante eines erfindungsgemäßen Profils zeigt;
  • 8 einen Schnitt gemäß der Linie VIII-VIII eines Blocks des in 7 gezeigten Profils zeigt;
  • 9 eine ebene Ansicht einer Lauffläche, die mehrere mit Einschnitten versehene Rippen aufweist, zeigt;
  • 10 eine andere Variante eines erfindungsgemäßen Profils, das Rippen und Blöcke aufweist, zeigt.
  • 1 zeigt in der Ebene gesehen eine Lauffläche 1 im Neuzustand eines Schwerlastwagen-Luftreifens mit der Dimension 315/80 R 22.5, die sechs Reihen von Blöcken 2 aufweist, die so angeordnet sind, dass sie dem Luftreifen eine Rollrichtung verleihen (die durch den Pfeil R in der Zeichnung symbolisiert wird). Die Blöcke 2 werden von Rillen 3 mit Umfangsausrichtungen von allgemein geradliniger Form und von Querrillen 4 begrenzt, die die Umfangsrillen 3 verbinden. Die Oberfläche 5 jedes der Blöcke 2, die in 1 sichtbar und dazu bestimmt ist, während des Rollens mit der Straße in Kontakt zu kommen, wird von Graten begrenzt. Der Grat, der sich vorne am Block befindet, bildet die Vorderkante 51 des Blocks, da er der erste der Grate des Blocks ist, der während des Rollens mit der Straße in Kontakt kommt; der in Längsrichtung entgegengesetzt liegende Grat ist der letzte, der den Kontakt verlässt und bildet die Hinterkante 52 des Blocks 5. Die mit Pv bezeichnete gerade Linie, die durch den Punkt G verläuft, der das Baryzentrum der oberen Kontaktfläche 5 darstellt (und dem Trägheitszentrum dieser Fläche entspricht), stellt den Verlauf einer Mittelebene Pv lotrecht zur oberen Kontaktfläche 5 des Blocks 2 und zur Längsrichtung X der Lauffläche auf der Kontaktfläche dar.
  • Außerdem sind mehrere Schächte 6 vorgesehen, die an der Kontaktfläche 5 jedes Blocks 2 im Neuzustand münden; alle Schächte 6 haben die gleichen Abmessungen, nämlich:
    • – Kreisquerschnitt mit einem Durchmesser gleich 2 mm;
    • – Tiefe gleich 10 mm,
    • – mittlere Anzahl von Schächten pro Quadratzentimeter Oberfläche: 4,5;
    • – Achse der Schächte: Im Wesentlichen lotrecht zur Kontaktfläche.
  • Die Schächte sind über sieben im Wesentlichen zur Vorderkante 51 parallele Linien verteilt und versetzt angeordnet. Außerdem ist praktisch die Gesamtheit der Schächte im vorderen Bereich jedes Blocks vorhanden, und das Volumen Vpa ist im Vergleich mit dem Volumen Vpf sehr groß (Vpf stellt hier maximal weniger als 9% von Vpa dar). Das gleiche Profil ohne die Schächte entspricht einem Luftreifenprofil, das von der 1 Anmelderin unter der Bezeichnung XDE2 vertrieben wird.
  • In 2 ist eine Schnittansicht gemäß der Linie II-II eines Blocks 2 des in 1 gezeigten Profils gezeigt; dieser Block 2 weist eine Vorderfläche 21 und eine Rückfläche 22 auf, die die Oberfläche 5 gemäß der Vorderkante bzw. Hinterkante schneiden, deren Verläufe in der Ebene der 2 durch die Punkte A und F markiert sind. Die Rückfläche 22 bildet mit einer Lotrechten zur oberen Kontaktfläche 5 einen Winkel αF kleiner als der Winkel αA, den die Vorderfläche mit der gleichen Lotrechten bildet. Man erkennt eine Vielzahl von Schächten 6, die an der Kontaktfläche 5 münden und sich über die gleiche Tiefe H erstrecken, wobei die Mehrzahl der Schächte 6 zwischen der durch den Baryzentrumspunkt G der Kontaktfläche verlaufende Ebene Pv und der Vorderfläche 21 liegt.
  • Ein Rollvergleichsversuch wurde mit Luftreifen 315/80 R 22.5 durchgeführt, die aufgepumpt und unter Nennbedingungen belastet wurden (Druck: 8 Bar; Last: 3000 daN). Vergleichs-Luftreifen mit einem Profil XDE2 (ohne Schächte) wurden mit Luftreifen gleicher Dimension und mit einer erfindungsgemäßen Lauffläche verglichen, die der bezüglich 1 gegebenen Beschreibung entspricht. Die Abnutzungsrollvorgänge wurden mit Fahrzeugen großer Leistungen durchgeführt, die mit hydraulischen Retardern ausgestattet waren und mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 100 km/h auf einer Strecke fuhren, die die Rollbedingungen vom Typ Autobahn reproduziert.
  • Erhaltene Ergebnisse:
    • – unregelmäßige "Sägezahn"-Abnutzung: Die Abnutzungsabweichung zwischen der Vorderkante und der Hinterkante gleich im Mittel 2,5 mm für eine gegebene Kilometerstrecke an den Vergleichsluftreifen ist für die gleiche Kilometerstrecke mit den erfindungsgemäßen Luftreifen auf 2 mm reduziert;
    • – regelmäßige Abnutzung: Gewinn von 10% mit dem erfindungsgemäßen Profil (das bedeutet, dass ein erfindungsgemäßes Profil es ermöglicht, eine um 10% erhöhte Kilometerstrecke im Vergleich mit derjenigen zu erhalten, die ein Luftreifen des Stands der Technik ermöglicht.
  • Außerdem stellt man einen signifikanten Gewinn, d.h. ein Gewinn im Mittel von mehr als 1 dB(A), an Geräusch unter Drehmoment fest, das unter den Versuchsbedingungen der europäischen Richtlinie CEE 92/97 (Druck gleich 8 Bar und Last von 1000 daN) entsprechend der Norm ISO 362 gemessen wurde.
  • In den 3, 4, 5 und 6 sind im Schnitt in der Dicke von Varianten erfindungsgemäßer Laufflächen gesehen verschiedene Durchführungen von Schächten in Profilblöcken dargestellt. Alle diese Schnitte sind in einer Ebene ausgeführt, die lotrecht zur Kontaktfläche des neuen Luftreifens liegt und die Längsrichtung enthält. Aus praktischen Gründen werden in allen diesen Figuren die gleichen Bezugszeichen wie bereits in den 1 und 2 verwendet.
  • In 3 zeigt der Schnitt durch einen Block 2, dass dieser Block eine Vorderfläche 21 aufweist, die einen positiven Freiwinkel αA mit einer Richtung lotrecht zur Kontaktfläche 5 bildet; die Schnittstelle der Vorderfläche 21 mit der Kontaktfläche 5 entspricht dem Punkt A in 3. Die Rückfläche 22 dieses Blocks hat einen Freiwinkel Null (sie ist lotrecht zur Kontaktfläche) und schneidet die Kontaktfläche 5 in F in dieser 3. Der Verlauf der Mittelebene Pv in der Schnittebene wird durch eine gestrichelte Gerade Pv dargestellt; der vordere Bereich des Blocks entspricht dem Bereich, der zwischen Pv und der Vorderfläche liegt. In dieser Variante ist die Gesamtheit des Blocks mit mehreren Schächten 6 mit einem Querschnitt zwischen 0,2 und 12 mm2 versehen, wobei diese Schächte Tiefen haben, die von der Vorderkante zum hinteren Bereich des Blocks gleichmäßig abnehmen, der sich zwischen Pv und der Hinterkante befindet, wobei die Schächte mit maximaler Tiefe sich im vorderen Bereich des Blocks befinden.
  • In einer anderen Variante in 4, die im Wesentlichen gleich 3 ist, befinden sich die tiefsten Schächte 6 in einem Abstand L von der Vorderkante (Schächte geringerer Tiefe sind zu beiden Seiten dieser Position angeordnet), um die Drücke in der Zone des Blocks nahe der Vorderkante zu modulieren.
  • In einer anderen Variante in 5 haben alle Schächte 6 den gleichen Querschnitt und die gleiche Tiefe, aber die Anzahl von Schächten pro Oberflächeneinheit ist im vorderen Bereich des Blocks 2 höher als im hinteren Bereich.
  • In der in 6 gezeigten Variante haben die Schächte 6 geradlinige Achsen, die Winkel βi ungleich Null mit einer Lotrechten zur Kontaktfläche 5 im Neuzustand bilden. In dieser Variante liegen die Achsen der Schächte 6 in der Nähe der Vorderfläche 21 im Wesentlichen parallel zu dieser Fläche, während die anderen Schächte voneinander unterschiedliche Winkel haben (die Gesamtheit der Achsen der Schächte laufen hier in einem virtuellen Punkt J zusammen, der sich außerhalb des Blocks befindet).
  • 7 stellt in der Ebene gesehen eine Neuzustand-Lauffläche eines Schwerlastwagen-Luftreifens mit der Dimension 315/80 R 22.5 dar, die sechs Reihen von Blöcken 2' aufweist, die im Wesentlichen versetzt angeordnet sind. Die Blöcke 2' werden von zickzackförmigen Rillen in Umfangsausrichtung 3' und von Querrillen 4' begrenzt, die die Umfangsrillen verbinden. Im Gegensatz zum in 1 gezeigten Profil und abgesehen von den Schächten in den beiden Varianten ist dieses letztere Profil nicht an sich ein richtungsorientiertes Profil (der Pfeil R in der Figur zeigt die vorgesehene Drehrichtung an).
  • Im vorderen Bereich jedes Blocks 2' wurden beim Formen der Lauffläche mehrere Schächte 6' mit einem Kreisquerschnitt von 2 mm hergestellt, die gemäß Linien parallel zur Vorderkante 51' fluchten, wobei die Schächte 6' von einer Linie zu ihrer benachbarten Linie oder ihren benachbarten Linien versetzt angeordnet sind. Außerdem, und um einen zu abrupten Übergang beim Verschwinden der Gesamtheit der Schächte 6' nach Abnutzung der Lauffläche zu vermeiden, haben Schächte 62' bestimmter Linien eine Tiefe H2 gleich 10 mm, während die Schächte 61' der benachbarten Linien eine Tiefe H1 gleich 12 mm haben. In Kombination mit dem Vorhandensein dieser Schächte 6' im vorderen Bereich der Blöcke 2' bildet die Vorderfläche 21' einen positiven Freiwinkel mit einer Lotrechten zur Kontaktfläche des Blocks im Neuzustand. Dieser positive Freiwinkel gleich 15° verlängert sich auf den Seitenflächen, indem er progressiv zur Rückfläche 22' hin abnimmt, um über einen Teil der Seitenflächen und der Rückfläche im Wesentlichen konstant und gleich 3° zu bleiben.
  • Eine andere Variante der erfindungsgemäßen Lauffläche ist in 9 gezeigt. In dieser 9, die in der Ebene einen Bereich einer Lauffläche 10 zeigt, erkennt man sechs Längsrippen 11, die von Umfangsrillen 13 begrenzt werden. Jede Rippe ist mit mehreren Einschnitten 12 einer Breite gleich 0,6 mm versehen, die in Querrichtung ausgerichtet sind. Auf jeder Rippe 11 begrenzen die Einschnitte Gummiblöcke 14, die unter Berücksichtigung der Montagerichtung des mit dieser Lauffläche versehenen Luftreifens eine Vorderkante 141 und eine Hinterkante 142 aufweisen.
  • Um die unregelmäßige Abnutzung der Gummiblöcke 14 zu reduzieren, die sich vorzugsweise auf und in der Nähe der Hinterkante 142 entwickelt, und gleichzeitig das Geräusch unter Drehmoment deutlich zu verringern, wird während des Formens der Lauffläche eine Vielzahl von Schächten 15 mit einer Tiefe im Wesentlichen gleich der Tiefe der Quereinschnitte 12 hergestellt; diese Schächte münden an der Kontaktfläche des Gummiblocks 14 (mit der Straße in Kontakt stehende Fläche) und sind gemäß einer Kreislinie verteilt, wobei die Konkavität dieser Linie zur Vorderkante 141 weist. Außerdem befinden sich alle Schächte eines gleichen Blocks zwischen der Vorderkante 141 und einer Ebene Pv, die durch das Baryzentrum der Kontaktfläche dieser Lamelle und lotrecht zur Fläche verläuft (die durch ihren Verlauf Pv auf einer der dargestellten Lamellen markiert ist). Im vorliegenden Fall weisen alle Gummiblöcke 14 die gleiche Verteilung von Schächten 15 auf. Der Pfeil R zeigt die vorgesehene Drehrichtung an, wenn diese Lauffläche einen Luftreifen bestückt.
  • In einer anderen Variante sind zumindest die Profilelemente, die sich in der mittleren Zone der Lauffläche befinden, mit Schächten versehen. Wie in 10 in der Ebene gezeigt, weist eine Luftreifen-Lauffläche 15, die eine vorgesehene und durch den Pfeil R markierte Drehrichtung R hat, zwei Längsrippen 18 auf, die vier Reihen von Blöcken 16, 17 umrahmen, die von Rillen mit allgemeiner Umfangs- und Querrichtung begrenzt werden. In dieser Variante sind die Blöcke 16 der zwei mittleren Reihen mit mehreren Schächten 19 gleicher Abmessungen (Querschnitt und Tiefe) versehen, die zwischen einer so genannten Vorderkante und einer Ebene angeordnet sind, die durch das Baryzentrum der Kontaktfläche des Blocks und lotrecht zur Fläche verläuft; diese Schächte 19 sind über mehrere Linien und von einer Linie zur anderen versetzt angeordnet. Die Blöcke 17 der Zwischenreihen (zwischen den mittleren Reihen und den Rippen) sind mit mehreren Schächten 20 versehen, die gemäß Querlinien im Wesentlichen parallel zu den Vorderkanten der Elemente angeordnet sind, wobei die Schächte jeder Linie unterschiedliche und abnehmende oder zunehmende Querschnitte von der Vorderkante zur Hinterkante haben.
  • Vorzugsweise kann man in einer beliebigen der beschriebenen Varianten mindestens einen Schacht vorsehen, dessen Hauptachse eine Neigung bezüglich einer Lotrechten zur Kontaktfläche hat, die in der Dicke der Lauffläche nicht konstant ist.
  • Die Erfindung ist nicht auf die beschriebenen und dargestellten Beispiele beschränkt, und verschiedene Veränderungen können an ihnen vorgenommen werden, ohne den von den nachfolgenden Ansprüchen definierten Rahmen zu verlassen. Insbesondere ist der Fachmann in der Lage, eine Dimensionsanpassung der Erfindung an die Laufflächen von Luftreifen anderer Kategorien (insbesondere für Personenfahrzeuge, Kleinlastwagen, ...) durchzuführen und gleichzeitig die verschiedenen oben beschriebenen Anordnungen zu kombinieren.

Claims (13)

  1. Luftreifen-Lauffläche (1, 10), wobei diese Lauffläche vorgesehen ist, um dem Luftreifen eine bevorzugte Rollrichtung zu verleihen, wobei diese Lauffläche mehrere Profilelemente (2, 2', 14, 16, 17) (in Form von Gummiblöcken und/oder -lamellen) aufweist, wobei jedes Element von Ausschnitten mit allgemeiner Längsausrichtung (3, 3', 13) und Querausrichtung (4, 4', 12) begrenzt wird, wobei jedes Element eine obere Kontaktfläche und Seitenflächen hat, die sich in Richtung der Dicke der Lauffläche erstrecken, wobei die Schnittstelle jeder Seitenfläche mit der oberen Kontaktfläche einen Grat bildet, wobei der Grat oder die Grate, die als erste in den Kontakt kommen, die Vorderkante (51, 51', 141) des Elements bilden, wobei der Grat oder die Grate, die als letzte den Kontakt verlassen, die Hinterkante des Elements (52, 52', 142) bilden; wobei mehrere Elemente mehrere Schächte (6, 6', 15, 19, 20) mit einem Querschnitt S und einer Tiefe H aufweisen, die an ihrer Kontaktfläche münden; wobei jedes Element von einer virtuellen Mittelebene Pv in einen vorderen Bereich und einen hinteren Bereich aufgeteilt wird, wobei die Mittelebene Pv lotrecht zur oberen Kontaktfläche des Elements und zur Längsrichtung der Lauffläche liegt und durch das Baryzentrum G der Kontaktfläche des Elements im Neuzustand verläuft, wobei der vorderen Bereich die Vorderkante und der hintere Bereich die Hinterkante enthält; die Lauffläche ist dadurch gekennzeichnet, dass im Neuzustand und für jedes mit mindestens einem Schacht (6, 6', 15, 19, 20) versehene Profilelement das Volumen Vpa der Gesamtheit der Schächte, die sich im vorderen Bereich des Profilelements befinden, größer ist als das Volumen Vpf der Gesamtheit der Schächte, die sich im hinteren Bereich des Profilelements befinden.
  2. Lauffläche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schächte (6, 6, 15, 19, 20) Tiefen mindestens gleich 5 mm haben.
  3. Lauffläche nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schächte (6, 6', 15, 19, 20) gemäß mindestens zwei Linien im Wesentlichen parallel zur Vorderkante angeordnet sind, wobei die Tiefen der Schächte von zwei aufeinanderfolgenden Linien unterschiedlich sind.
  4. Lauffläche nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schächte (6, 6', 15, 19, 20) gemäß mindestens zwei Linien angeordnet sind, die im Wesentlichen parallel zur Vorderkante liegen, wobei die Schächte Querschnitte S haben, die zwischen 0,2 mm2 und 12 mm2 liegen, wobei die Querschnitte der Schächte von zwei aufeinanderfolgenden Linien unterschiedlich sind.
  5. Lauffläche nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Tiefen H der Schächte (6) ausgehend von einem Abstand L von der Vorderkante (51) in Richtung zur Hinterkante (52) progressiv abnehmen.
  6. Lauffläche nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Kontaktfläche mindestens eines Profilelements die mittlere Anzahl von Schächten pro Quadratzentimeter geringer als oder gleich 15 ist.
  7. Lauffläche nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Kontaktfläche mindestens eines Profilelements die Anzahl von Schächten pro Quadratzentimeter von der Vorderkante (51) zur Hinterkante (52) deutlich abnimmt.
  8. Lauffläche nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Achse jedes Schachts im Wesentlichen lotrecht zur Kontaktfläche jedes Profilelements im Neuzustand liegt.
  9. Lauffläche nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Schacht eines Profilelements eine Hauptachse aufweist, die einen Winkel ungleich Null mit einer Richtung lotrecht zur Kontaktfläche des Profilelements bildet.
  10. Lauffläche nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Hauptachse mindestens eines Schachts eines Profilelements eine Neigung bezüglich einer Lotrechten zur Kontaktfläche des Elements aufweist, die in der Dicke der Lauffläche nicht konstant ist.
  11. Luftreifenmantel, der eine Lauffläche nach einem der Ansprüche 1 bis 10 aufweist.
  12. Luftreifenmantel, dessen Lauffläche mit einem Profil versehen ist, das dem Luftreifen eine bevorzugte Rollrichtung verleiht, wobei diese Lauffläche mehrere Profilelemente aufweist, wobei jedes Profilelement eine obere Kontaktfläche und Seitenflächen aufweist, die sich in Richtung der Dicke der Lauffläche erstrecken, wobei die Schnittstelle jeder Seitenfläche mit der Oberfläche einen Grat bildet, wobei der Grat oder die Grate, die als erste in den Kontakt kommen, die Vorderkante des Elements bilden, wobei der Grat oder die Grate, die als letzte den Kontakt verlassen, die Hinterkante des Elements bilden; wobei mindestens mehrere Profilelemente mehrere Schächte mit einem Querschnitt S und einer Tiefe H aufweisen, die an der Kontaktfläche der Elemente münden; wobei jedes Element durch eine virtuelle Mittelebene Pv in einen vorderen Bereich und einen hinteren Bereich aufgeteilt wird, wobei die Mittelebene Pv lotrecht zur oberen Kontaktfläche des Elements und zur Längsrichtung der Lauffläche liegt und außerdem durch das Baryzentrum G der Kontaktfläche des Elements im Neuzustand verläuft, wobei der vordere Bereich die Vorderkante und der hintere Bereich die Hinterkante enthält; die Lauffläche ist dadurch gekennzeichnet, dass im Neuzustand und für jedes mit Schächten versehene Profilelement die Schächte Querschnitte haben, die zwischen 0,2 mm2 und 12 mm2 liegen, und dass das Volumen Vpa der Gesamtheit der Schächte, die sich im vorderen Bereich des Profilelements befinden, größer ist als das Volumen Vpf der Gesamtheit der Schächte, die sich im hinteren Bereich des Elements befinden.
  13. Luftreifenmantel nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens die Profilelemente, die sich in der mittleren Zone seiner Lauffläche befinden, mit Schächten versehen sind.
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