-
BEREICH DER ERFINDUNG
-
Die
vorliegende Erfindung betrifft ein Nachrichtensystem, das die Übermittlung
von Nachrichten zwischen mehreren Benutzern und einem Host-Server
beinhaltet, wobei das Medium zwischen einem der Benutzer und dem
Host drahtlose Kommunikationen beinhaltet, sowie ein Verfahren dafür. Benutzer, die
sich mit drahtloser Kommunikation befassen, in der die Erfindung
besonders, aber nicht ausschließlich
zum Einsatz kommt, sind Clients in Form von digitalen Funkvorrichtungen,
insbesondere Mobilfunktelefonen, Pagern oder anderen solchen Kommunikationsvorrichtungen.
-
Die
vorliegende Erfindung ist besonders, aber nicht ausschließlich, nützlich für Client-Anwendungen auf SMS-(Short
Message Service)-Basis sowie für
GSM-(Global System for Mobile Communications)-Geräte wie z.B.
Mobiltelefone.
-
In
der gesamten Beschreibung ist, wenn der Kontext nichts anderes verlangt,
das Wort „umfasst" oder Variationen
wie „umfassend" so zu verstehen, dass
es eine angegebene ganze Zahl oder Gruppe von ganzen Zahlen impliziert,
aber dabei keine andere ganze Zahl oder Gruppe von ganzen Zahlen
ausschließt.
-
TECHNISCHER HINTERGRUND
-
Nachrichtensysteme
sind mit der zunehmenden Verwendung von Personal Computern (PCs)
und der Entwicklung von Computernetzwerken immer populärer geworden,
die diese verknüpfen,
um Kommunikationen dazwischen zu ermöglichen. So werden beispielsweise
elektronische Bulletin Board Systeme (BBS) bereitgestellt, um elektronische
Nachrichten und andere Dateien in einer analogen Weise gemeinsam
zu nutzen und auszutauschen, in der Bulletin-Boards vor dem Auftreten
von elektronischer Kommunikation zum Posten von Nachrichten verwendet
wurden, die von großen
Personenzahlen gepostet, gelesen und beantwortet werden konnten. BBSs
waren ursprünglich
vom Internet unabhängig, aber
heute haben viele – wenn
nicht sogar die meisten – ihre
eigenen Websites und Nachrichten und Dateien werden mit dem Internet
zum Zugreifen auf das Bulletin Board gepostet und gelesen. Typischerweise werden
BBSs benutzt, damit Personen mit gemeinsamen Hobbys und Interessen
Ideen austauschen können
usw. BBSs werden auch als Mittel zum Verkaufen von Produkten verwendet.
-
Das
Internet hat Zugängigkeit
und Funktionalität
des BBS-Konzepts erweitert, um ihm eine eigene Echtzeit-Nachrichtenübermittlungsmöglichkeit zu
geben. Diese werden gewöhnlich
in im Allgemeinen so genannten Sofortnachrichtensystemen (Instant
Messaging Systems) und Chatrooms ausgeführt.
-
Instant-Messaging-Systeme
bieten ein Medium, das das Internet und einen Dienstanbieter oder Transaktionsserver
benutzt, über
den eine Reihe verschiedener Typen von Benutzern oder Clients Nachrichten
direkt zu- und voneinander senden und empfangen können. Es
können
spezieller Nachrichtengruppen von ,Buddies' gebildet werden, so dass Nachrichten
gruppenweit gesendet und empfangen werden können. Der Direktheitscharakter
dieses Nachrichtenübermittlungstyps
ist der Email über
das Internet ähnlich,
kann aber unterschiedliche Client-Typen beinhalten. Dabei entfallt
das Posten von Nachrichten auf einem virtuellen oder elektronischen Bulletin-Board
und Nachrichten werden stattdessen direkt von einem Client zu einem/r
beabsichtigten Empfänger
oder Empfängergruppe übertragen.
Somit ist das Instant-Messaging-System mehr benutzerspezifisch und
wirkt durch den Antrieb individueller Benutzer und des Wunsches
eines Benutzers, eine Nachricht zu einem anderen Benutzer oder einer Gruppe
von Buddy-Benutzern zu senden, die einander im Allgemeinen kennen.
-
Chatrooms
neigen dazu, das Bulletin-Board-Konzept zu behalten, indem ein virtuelles Bulletin-Board bereitgestellt
wird, bei dem Nachrichten zwischengespeichert und auf den Chatroom
zugreifenden Clients sequentiell angezeigt werden. Dabei werden
weiterhin Nachrichten zu Clients heruntergeladen, die auf den Chatroom
zugreifen, und in diesem Sinne findet eine mehr oder weniger sofortige Nachrichtenübermittlung
statt. Chatrooms neigen jedoch dazu, eher gegenstandsspezifisch
zu sein, und benutzen ein Format des Bulletin-Board-Typs, das eher
geeignet ist, Informationen über
einen bestimmten Gegenstand zu einer Reibe von interessierten Benutzern
oder Clients zu übertragen,
die auf den Chatroom zugreifen. Der Zugang kann für jedermann offen
sein, der auf den den Chatroom hostenden Server zugreift, oder kann
so beschränkt
sein, dass für den
Zugriff eine Mitgliedschaft und ein Passwort erforderlich sind.
Die Gegenstandstypen sind grenzenlos, wobei spezielle Chatrooms
für Ausbildungszwecke,
persönliche
Zwecke sowie E-Commerce jeglicher Art eingerichtet werden können.
-
So
kann beispielsweise ein Chatroom speziell als Dating- oder Personenverkupplungsdienst
für Mitglieder
oder Clients eingerichtet sein, die auf den Chatroom zugreifen.
Ein Chatroom kann auch speziell zum Diskutieren oder Bereitstellen
von Informationen über
ein bestimmtes Thema von Interesse für auf die Session zugreifende
Personen betrieben werden, z.B. Teenager-Probleme oder Patentschutz
für gewerbliche
Methoden.
-
Die
Idee eines Chatrooms kann auch erweitert werden, um Handel zu ermöglichen,
wie z.B. ein Forum zum Kaufen und Verkaufen von Produkten unter
Personen, die auf die Session zugreifen, wobei Artikel oder Produkte
versteigert oder anderweitig gehandelt werden.
-
Für Nachrichtensysteme
auf Internet-Basis, wie z.B. Instant-Messaging-Systeme, BBSs, Chatrooms,
Auction-Rooms usw., muss sich ein Benutzer bei dem das Event hostenden
Server einloggen, um teilnehmen zu können. Dies erfordert gewöhnlich die Eingabe
einer Email-Adresse und eines Passwortes. Die Email-Adressen sind
besonders dann erforderlich, wenn der Zugang beschränkt ist
und/oder eine Form von gewerblicher Aktivität beinhaltet, so dass Authentifizierungsanweisungen
und Alarmierungen zum Teilnehmer gesendet werden können (z.B.
weil jemand eine Antwort auf seine Nachricht gepostet hat), und
das Passwort dient zum Verifizieren der Identität des Teilnehmers.
-
Alle
diese Nachrichtensysteme unterliegen denselben Beschränkungen.
Ein Benutzer benötigt vornehmlich
zuerst einmal Internet-Zugang, um eine Mitgliedschaft oder Zugangsgenehmigung
zu dem den Nachrichtendienst hostenden Server zu erlangen, um Nachrichten
zu lesen und zu posten. Bei BBSs muss ein Teilnehmer, wenn er wissen
möchte, ob
jemand auf seine Nachricht geantwortet hat, oder wenn er andere
auf das BBS gepostete Nachrichten/Dateien lesen möchte, auf
eine Email-Alarmierung warten (die auch verlangt, dass er sich bei
seinem Internet Service Provider einloggt), oder muss das BBS regelmäßig besuchen,
um den Status der Nachrichten auf dem BBS zu prüfen. Dies ist zeitaufwändig und
umständlich.
Wo das BBS für
Handel oder für
Versteigerungen eingerichtet ist, da kann sich die Zeitverzögerung zwischen
dem Vorlegen eines (An)gebots, der Annahme dieses (An)gebots, und
die Zeitverzögerung
zwischen dem Stellen einer Frage über das Produkt und der Antwort
auf eine solche Frage als für
Käufer
und Verkäufer
sehr frustrierend erweisen.
-
Es
ist jetzt für
die Benutzer von mobilen Geräten
wie z.B. Mobilfunktelefonen möglich,
mit dem Wireless Application Protocol (WAP) auf das Internet zuzugreifen,
typischerweise dann, wenn die Website auch in Wireless Markup Language
(WML) gehostet wird. Benutzer können
sich in so genannte „WAP
Internet Gateways" einwählen und
auf das Internet durch einen mit ihrem Mobilgerät bereitgestellten Web-Browser zugreifen.
Der Benutzer kann daher Zugang zu BBSs mittels seines Mobilgerätes erlangen,
aber dieselben Probleme entstehen wie bei Internet-Zugang mit anderen
Geräten
wie z.B. Personal Computern (PCs). Um das WAP zu benutzen, braucht
ein Benutzer ein WAP-fähiges
Gerät.
Es ist nicht möglich,
mit älteren
Mobilgeräten
auf WML-Websites zuzugreifen. Es ist gewöhnlich auch teurer, mit WAP-Geräten auf
das Internet zuzugreifen als mit herkömmlichen PCs. Momentan kann
nicht auf alle Websites über
WAP-Geräte zugegriffen
werden, da nicht viele Websites WML-Gegenstücke haben.
-
Eine
weitere Alternative zu WAP-Inhaltszugriff, BBS, Chatrooms oder anderweitig
ist die Verwendung von Sim Tool Kits oder STKs sowie Befehlen oder
Schlüsselwörtern, die
in die SMS-Nachricht selbst
eingebettet sind. So ermöglichen
es STKs, mit GSM-Geräten
auf eine Weise ähnlich
wie beim WAP-Zugriff auf Inhalt zuzugreifen, d.h. durch menügesteuerte
Navigation. Der eigentliche Inhalt, auf den zugegriffen wird, kann
vom Internet oder von einer beliebigen anderen elektronischen Quelle
kommen. STKs vermitteln ein ,ähnliches
Gefühl' wie WAP, da sich
ein Benutzer in einem Optionsmenü mit
seinem GSM-Gerät
umherbewegen kann. STKs arbeiten mit SMS als Träger und STK als primäre Benutzeroberfläche auf
dem Mobilgerät.
STKs können
zwar auf den meisten Legacy-GSM-Geräten arbeiten, d.h. denen, die
nicht WAP-fähig
sind, aber sie verlangen, dass der Benutzer die SIM-Karte seines
Mobilgeräts austauscht.
Ein weiterer Nachteil von STKs ist, dass der Menübaum in die SIM-Karten ,eingebrannt' werden muss. Nach
dem Einbrennen ist die Baumstruktur des Menüs nicht mehr veränderbar.
-
In
der anderen Praxis müssen
Benutzer auf Inhalt auf SMS-Basis mittels Schlüsselwörtern zugreifen. Die meisten
Benutzer finden das System bestenfalls unintuitiv. Ohne die Hilfe
von Bedienungshandbüchern
werden Schlüsselwörter fast
immer vergessen, und wenn man sich erinnert, dann werden sie häufig falsch
benutzt. Daher werden erhebliche Mengen an SMS-Inhaltsverkehr falsch
zu den beabsichtigten Inhaltsanbietern geleitet.
-
Im
Wesentlichen lassen sich Befehle des Menütyps nur schwer zwischen einem
GSM-Gerät und
einem Host-Server führen,
wo der Träger
der Befehle SMS ist. Die Schwierigkeit entsteht, weil ein Host-Server sich die vorherige
Aktion oder Auswahl des Benutzers „merken" muss, um wissen zu können, wohin
er im Baum als Nächstes
geht. Da Interaktionen auf SMS-Basis zwischen GSM-Geräten und einem
Host-Server im sessionlosen
Format erfolgen, ist es nicht ohne weiteres offensichtlich, wie
der Host-Server genau alle vorherigen Aktionen des Benutzen nachvollziehen
kann. Eine Session bezieht sich auf Interaktionen zwischen einem
Client und einem Server, wobei eine vorübergehende elektronische Verbindung
zwischen dem Client und dem Server für den Echtzeitinformationsaustausch
geöffnet wird.
Die Session wird beendet, sobald sich der Client abmeldet oder die
elektronische Verbindung aus irgendeinem Grund unterbrochen wird.
-
Wie
in den mitanhängigen
internationalen Patentanmeldungen
PCT/SG00/00068 ,
PCT/SG00/00069 und
PCT/SG00/00070 der Anmelderin
beschrieben, können
Instant-Messaging-Systeme bereitgestellt werden, die vom Client-Typ
effektiv unabhängig
sind und die Verknüpfbarkeit
mit einem Server über
das Internet oder ein anderes Computernetzwerk beinhalten. Diese
Systeme können
in der Tat Verknüpfbarkeit
mit zellularen Mobilfunktelefonen bieten, die gemäß dem GSM-System
arbeiten und SMS verwenden. Wie beschrieben, bietet bei SMS ein
SMSC (Short Messaging Service Centre) ein Server- System, durch das alle SMS-Nachrichten gehandhabt
werden, die von Client-Subscribern gesendet und empfangen werden.
Die Nachrichten sind kurz, typischerweise auf eine Länge von
160 Zeichen begrenzt, und werden zwischen Subscribern des GSM-Netzes
gesendet, wobei das SMSC-Server-System die Nachrichten zur Zuführung zum
richtigen Zielort mit der GSM-Mobilnummer des beabsichtigten Empfängers verarbeitet.
Unter dem SMS-Protokoll wird die Textnachricht vom Sender zunächst unter
Verwendung des Mobiltelefonnetzes zum SMSC-Server-System gesendet.
Das SMSC-Server-System speichert die Nachricht dann und weist sie
dem beabsichtigten Empfänger
zum Herunterladen mit dem normalen GSM-Protokoll zu, wenn der Empfänger als
in einer Zelle aktiv identifiziert wird. Somit wird die SMS-Nachrichtenübermittlung typischerweise
als eine beschrieben, die mit einem „Speichern und Weiterleiten"-Schema arbeitet.
-
Diese
Anmeldungen beschreiben, wie eine Internetverbindung mit einem bestimmten
Protokoll, dank des SMSC-Server-Systems, in Abhängigkeit vom jeweiligen GSM-Telefon-
und -Netzwerkhersteller möglich
ist. So verwendet beispielsweise NokiaTM das
Computer Interface Message Distribution Protokoll Version zwei (CIMD2).
-
Wie
in der mitanhängigen
internationalen Anmeldung
PCT/SG00/00092 der
Anmelderin beschrieben, können
WAP- und SMS-Technik bekanntlich im Tandembetrieb benutzt werden.
Wapit.com
TM stellt ein BBS bereit, bei dem
Nachrichten über
WAP gepostet und Teilnehmer per SMS informiert werden, sobald eine
Antwort gepostet wurde. In diesem Fall erfolgen Antworten per SMS
mittels in die SMS-Nachricht selbst eingebetteten Befehlen.
-
Alle
früheren
Anmeldungen der Anmelderin erleichtern Instant-Messaging auf eine
Weise, die leicht an Kommunikationen mit einem GSM-Client angepasst
werden kann. Dies kann in einer Reihe verschiedener Umgebungen in
der Weise erfolgen, die in der mitanhängigen internationalen Anmeldung
PCT/SG00/00127 der Anmelderin
beschrieben ist.
-
In
einer ähnlichen
Weise, in der das in den oben erwähnten Anmeldungen beschriebene
Instant-Messaging-System
der Anmelderin effiziente und praktische Kommunikationen mit GSM-Geräten ermöglicht,
ist es Ziel der vorliegenden Erfindung, diese Nutzung auf Nachrichtensysteme
an sich auszuweiten, die die Verwendung von elektronischen BBSs,
Chatrooms, Handelsforen oder anderen Funktionalitätstypen
beinhalten, wo Informationen von einem Benutzer oder Client zu einem
anderen zu einem beliebigen Zweck übertragen werden können.
-
In
einem anderen Aspekt der Erfindung demonstriert die Anmelderin ein
Verfahren zum Navigieren durch Inhalt vom Internet oder einer beliebigen elektronischen
Quelle unter Verwendung von SMS als Träger zum Einholen von Informationen
beispielsweise darüber,
wie das System zu benutzen ist oder wie auf bestimmte Funktionen
zugegriffen werden kann. Ein solches Verfahren vermittelt weiter
das Gefühl
eines Menü-„Baums", ohne dass WAP-Zugang oder
STKs notwendig wäre(n).
-
Die
US-A-5113442 offenbart
ein Verfahren oder ein Betriebssystem zum Steuern der Zugriffsrechte
für mehrere
Benutzer auf mehrere sichere Objekte.
-
Es
ist eine Aufgabe der Erfindung, eine effiziente und praktische Kommunikation
von Nachrichten zwischen Benutzern oder Clients und einem Host-Server
zu ermöglichen,
wo das Medium zwischen einem der Benutzer und dem Austauschserver drahtlose
Kommunikationen beinhaltet.
-
Die
Erfindung stellt ein Nachrichtensystem zum Übermitteln von Nachrichten
zwischen einem Host-Server und einem Client bereit, der Teil eines drahtlosen
Kommunikationsnetzwerks mit einer Mehrzahl von drahtlosen Clients
ist, mit einem Nachrichtendienst zum drahtlosen Übermitteln von Nachrichten
dazwischen mit einem Nachrichtendienst-Server, wobei mit jedem drahtlosen
Client eine Netzwerkidentifikationsnummer assoziiert ist, um den
Client innerhalb des drahtlosen Kommunikationsnetzwerks eindeutig
zu identifizieren, und wobei jede Nachricht ein Nachrichtenpaket
mit der Adresse eines beabsichtigten Empfängers des Nachrichtenpakets
und der Adresse des Senders der Nachricht beinhaltet; wobei das
Nachrichtensystem Folgendes umfasst: einen Host-Server, mit dem
mehrere Clients selektiv geschaltet werden können, um Nachrichten dazwischen
zu übertragen,
wobei mit jedem der Clients eine Client-Identifikationsnummer assoziiert
ist, um den Client dem Host-Server eindeutig zu identifizieren;
wobei der Host-Server und der Nachrichtendienst-Server zwecks Kommunikation
dazwischen verbunden sind; wobei einer der Clients des Host-Servers
ein drahtloser Client ist und die Client-Identifikationsnummer hat,
die dessen Netzwerkidentifikationsnummer entspricht; wobei der Host-Server
einen Zugangscode, um den Host-Server dem Nachrichtendienst-Server
eindeutig zu identifizieren, und eine eindeutige Identifikationsnummer hat,
die (a) einer vorgeschriebenen, vom Host-Server ausgeführten Aktion und (b) einer
Entität,
die Gegenstand der vorgeschriebenen Aktion ist, zugeordnet ist;
wobei zwischen dem Host-Server und dem einen Client in Verbindung
mit einer bestimmten vorgeschriebenen Aktion und Entität gesendete
Nachrichten Folgendes beinhalten: (i) eine Kombination aus Zugangscode
und eindeutiger Identifikationsnummer, die der jeweiligen Aktion
und Entität
als die Adresse des Host-Servers in Nachrichtenpaketen zugeordnet
wurden, die zu oder von dem einen Client jeweils als der Sender
bzw. der beabsichtigte Empfänger
gesendet wurden, und (ii) die Netzwerkidentifikationsnummer als
die Adresse des einen Clients in Nachrichtenpaketen, die zu und
von dem Host-Server jeweils als der Sender oder der beabsichtigte Empfänger gesendet
wurden; und wobei der Nachrichtendienst-Server den Zugangscode in
der Adresse des beabsichtigten Empfängers oder des Senders zum
Erkennen von zu oder von dem Host-Server gesendeten oder empfangenen
Nachrichten verwendet und Nachrichten entsprechend leitet.
-
Der
Host-Server kann ein Verarbeitungsmittel haben, um: (i) eine Client-Identifikationsnummer anhand
der Adresse des Senders eines von einem Client empfangenen Nachrichtenpakets
zu validieren; (ii) die eindeutige Identifikationsnummer anhand der
Adresse des Empfängers
in dem Nachrichtenpaket, das eine damit assoziierte gültige Client-Identifikationsnummer
hat, zu verarbeiten; und (iii) die vorgeschriebene Aktion mit der
durch die eindeutige Identifikationsnummer vorgegebenen Entität unter Berücksichtigung
in dem Nachrichtenpaket enthaltener Begleitnachrichten auszuführen.
-
Der
Host-Server kann ein Nachrichtenkompilationsmittel zum Kompilieren
einer Nachricht und zum Senden derselben zu einem Client unter Verwendung
seiner Client-Identifikationsnummer als die Adresse des beabsichtigten
Empfängers
oder ein Nachrichtenübertragungsmittel
zum Übertragen
einer davon von einem Client empfangenen Nachricht und zum Senden
derselben zu einem anderen Client unter Verwendung seiner Client-Identifikationsnummer
als die Adresse des beabsichtigten Empfängers haben, gemäß der vorgeschriebenen
Aktion und Entität,
die durch eine davon verarbeitete eindeutige Identifikationsnummer
vorgegeben ist.
-
Der
Host-Server kann ein Identifikationsmittel zum Identifizieren einer
Netzwerkidentifikationsnummer anhand einer Client-Identifikationsnummer in
der Adresse eines beabsichtigten Empfängers einer Nachricht haben,
die entweder von dem Nachrichtenkompilationsmittel kompiliert oder
von dem Nachrichtenübertragungsmittel
empfangen wurde, sowie Übertragungsmittel
zum Übermitteln
der für
einen drahtlosen Client beabsichtigten Nachricht zum Nachrichtendienst-Server
dieses drahtlosen Client.
-
Der
Nachrichtendienst-Server kann ein Verarbeitungsmittel haben, um
die Adresse des beabsichtigten Empfängers einer vom Host-Server
empfangenen Nachricht als die Netzwerkidentifikationsnummer eines
drahtlosen Client des drahtlosen Kommunikationsnetzes davon zu verarbeiten
und die Nachricht drahtlos zu dem drahtlosen Client, der der Netzwerkidentifikationsnummer
entspricht, zu übertragen.
-
Die
vorgeschriebene Aktion kann das Aufrufen einer Routine auf dem Host-Server
umfassen, die mit dem Zugriff auf ein elektronisches Bulletin-Board assoziiert
ist, und die Entität
der Gegenstand oder das Thema ist, auf den/das sich das Bulletin-Board bezieht.
-
Die
Nachricht kann sich auf das Lesen, Posten oder Antworten auf eine(r)
Nachricht auf dem Bulletin-Board beziehen.
-
Die
vorgeschriebene Aktion kann das Aufrufen einer Routine auf dem Host-Server
in Verbindung mit der Teilnahme an einer kommerziellen Transaktion
umfassen und die Entität
ist ein Produkt oder ein Dienst, das/der der Gegenstand der Transaktion
ist. Die kommerzielle Transaktion kann eine Aktion sein, die Entität ist ein
auktioniertes/r Produkt oder Artikel und die Nachricht betrifft
ein Gebot bei der Auktion in Bezug auf ein(en) spezielle/n Produkt
oder Artikel.
-
Die
vorgeschriebene Aktion kann das Aufrufen einer Routine auf dem Host-Server
in Verbindung mit persönlichen
Diensten umfassen und die Entität ist
der jeweilige Typ des persönlichen
Dienstes.
-
Die
vorgeschriebene Aktion kann das Aufrufen einer Routine auf dem Host-Server
in Verbindung mit einem Chatroom umfassen und die Entität ist der/das
jeweilige Gegenstand oder Thema des Chatrooms.
-
Die
vorgeschriebene Aktion kann das Aufrufen einer Routine auf dem Host-Server
in Verbindung mit dem Übertragen
der Nachricht direkt zu einem anderen Client oder einer Gruppe von
Clients des Host-Servers
gemäß Vorgabe
im Nachrichtenpaket umfassen und die Entität ist der/die betroffene spezielle
Client oder Clientgruppe.
-
Die
Gruppe von Clients kann diejenigen sein, die als Buddies des Client
entsprechend gespeichert sind, der die Nachricht zu einer Datenbank
des Host-Servers sendet.
-
In
dem erfindungsgemäßen Nachrichtensystem
können
Informationen über
den Gebrauch des Nachrichtensystems vom Host-Server zum Client als Reaktion
auf eine Anforderung vom Client gesendet werden, wobei die Anforderung
ein Nachrichtenpaket umfasst, das einen Zugangscode und Daten umfasst,
die die angeforderten Informationen anzeigen, wobei der Zugangscode
den Host-Server dem Nachrichtenserver eindeutig identifiziert, wobei
der Host-Server die Aufgabe hat, ein Informationsnachrichtenpaket
als Reaktion auf das Anforderungsnachrichtenpaket zum Client zurückzusenden,
wobei das Informationsnachrichtenpaket die vom Client angeforderten
Informationen und einen Zugangscode umfasst, der vom Client als
Anforderungsnachricht-Zugangscode als Reaktion auf das Informationsnachrichtenpaket
zu verwenden ist, wobei der Anforderungsnachrichten-Zugangscode
den Host-Server identifiziert und einen Teil beinhaltet, der durch
die in dem Informationsnachrichtenpaket enthaltenen Informationen
bestimmt wird.
-
Das
anfängliche
Anforderungsnachrichtenpaket kann einen Grundzugangscode plus die
angeforderten Informationen anzeigenden Daten umfassen. Die Daten
können
ein Schlüsselwort
aus alphanumerischen oder alphabetischen Zeichen umfassen. Nachfolgende
Anforderungsnachrichtenpaket-Zugangscodes
können
den Grundzugangscode plus zusätzliche
Indexe umfassen.
-
Der
Host-Server kann Verarbeitungsmittel haben, um: (i) die Client-Identifikationsnummer
anhand der Adresse des Senders eines von einem Client empfangenen
Anforderungsnachrichtenpakets zu validieren; (ii) den Zugangscode
anhand der Adresse des Empfängen
im Nachrichtenpaket mit einer damit assoziierten gültigen Client-Identifikationsnummer
zu verarbeiten; und (iii) das Informationsnachrichtenpaket als Reaktion
auf eine empfangene Anforderungsnachricht mittels des Anforderungsnachrichtenpaket-Zugangscodes
als die Senderadresse im Informationsnachrichtenpaket zu erzeugen.
-
Die
Erfindung stellt auch ein Verfahren zum Übermitteln von Nachrichten
zwischen einem Host-Server
bereit, mit dem mehrere Clients selektiv verbunden werden können, um
Nachrichten dazwischen zu übermitteln,
und einem Client, der Teil eines drahtlosen Kommunikationsnetzwerks
mit einer Mehrzahl von drahtlosen Clients ist, mit einem Nachrichtendienst,
um Nachrichten drahtlos dazwischen mit einem Nachrichtendienst-Server
zu übermitteln, wobei
mit jedem drahtlosen Client eine Netzwerkidentifikationsnummer assoziiert
ist, um den Client innerhalb des drahtlosen Kommunikationsnetzwerks eindeutig
zu identifizieren, und wobei jede Nachricht ein Nachrichtenpaket
mit der Adresse eines beabsichtigten Empfängers des Nachrichtenpakets
und der Adresse des Senders der Nachricht umfasst; wobei das Verfahren
die folgenden Schritte umfasst: Zuordnen einer Client-Identifikationsnummer
zu jedem Client des Host-Servers, um den Client dem Host-Server
eindeutig zu identifizieren, so dass die Client-Identifikationsnummer
für den
Client, der Teil des drahtlosen Kommunikationsnetzwerks ist, eine Client-Identifikationsnummer
hat, die der Netzwerkidentifikationsnummer davon entspricht; Zuordnen
eines Zugangscodes zum Host-Server, um den Host-Server dem Nachrichtendienst-Server
eindeutig zu identifizieren, und einer eindeutigen Identifikationsnummer,
die Folgendes anzeigt: (a) eine vorgeschriebene Aktion, die vom
Host-Server auszuführen ist,
und (b) eine Entität,
die Gegenstand der vorgeschriebenen Aktion ist; Kompilieren von
Nachrichten, die zwischen dem Host-Server und dem Client des drahtlosen
Kommunikationsnetzwerks in Verbindung mit einer bestimmten vorgeschriebenen
Aktion und Entität
gesendet wurden, die Folgendes einschließen: (i) eine Kombination am
dem Zugangscode und der der jeweiligen Aktion und Entität zugeordneten eindeutigen
Identifikationsnummer als die Adresse des Host-Servers in Nachrichtenpaketen,
die zu und von dem einen Client als Sender bzw. beabsichtigter Empfänger gesendet
wurden, und (ii) die Netzwerkidentifikationsnummer als die Adresse
des einen Client in Nachrichtenpaketen, die zu und von dem Host-Server
als der Sender oder der beabsichtigte Empfänger gesendet wurden; und Leiten
von Nachrichten durch den Nachrichtendienst-Server unter Verwendung
des Zugangscodes in der Adresse des beabsichtigten Empfängers oder
Senders, um Nachrichten zu erkennen, die zu dem Host-Server gesendet
oder davon empfangen wurden.
-
Das
Verfahren kann das Verbergen der Client-Identifikationsnummer eines
bestimmten Client vor anderen Clients beinhalten, die Nachrichten
von dem jeweiligen Client empfangen oder Nachrichten dorthin senden,
wobei der bestimmte Client ebenfalls ein drahtloser Client ist.
-
Das
Verfahren kann auch die folgenden Schritte umfassen: Kompilieren
und Senden eines Anforderungsnachrichtenpakets vom Client zum Host-Server,
wobei die Anforderung ein Nachrichtenpaket umfasst, das einen Zugangscode
und die angeforderten Informationen anzeigende Daten umfasst, wobei
der Zugangscode den Host-Server dem Nachrichtenserver eindeutig
identifiziert, Zurücksenden
eines Informationsnachrichtenpakets zum Client vom Host-Server als
Reaktion auf das Anforderungsnachrichtenpaket, wobei das Informationsnachrichtenpaket
die vom Client angeforderten Informationen und einen Zugangscode
umfasst, der vom Client als Anforderungsnachricht-Zugangscode als
Reaktion auf das Informationsnachrichtenpaket verwendet werden soll,
wobei der Anforderungsnachricht-Zugangscode
den Host-Server identifiziert und einen Teil beinhaltet, der von
den im Informationsnachrichtenpaket enthaltenen Informationen bestimmt
wird.
-
Das
Verfahren kann auch die folgenden Schritte beinhalten: Validieren
der Client-Identifikationsnummer
anhand der Adresse des Senders eines von einem Client empfangenen
Anforderungsnachrichtenpakets; Verarbeiten des Zugangscodes anhand
der Adresse des Empfängers
in dem Nachrichtenpaket mit einer damit assoziierten gültigen Client-Identifikationsnummer;
und Erzeugen des Informationsnachrichtenpakets als Reaktion auf
eine empfangene Anforderungsnachricht mittels des Anforderungsnachrichtenpaket-Zugangscodes
als die Senderadresse in dem Informationsnachrichtenpaket.
-
Das
Verfahren kann ferner das Austauschen einer Reihe von Anforderungs-
und Informationsnachrichtenpaketen beinhalten, wobei sich jeder Austausch
auf die Auswahl einer Option und das Bereitstellen einer Reibe weiterer
Optionen in Bezug auf frühere
Wahlen bezieht.
-
KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
-
Die
Erfindung wird im Hinblick auf die nachfolgende Beschreibung einer
bestimmten Ausgestaltung davon besser verständlich. Die Beschreibung nimmt
auf die Begleitzeichnungen Bezug. Dabei zeigt:
-
1 ein
schematisches Blockdiagramm, das die allgemeine Anordnung des Nachrichtensystems
mit unterschiedlichen mit dem Host-Server verbundenen Client-Typen
zeigt;
-
2 ein
schematisches Blockdiagramm der Ausgestaltung des Nachrichtensystems,
das für eine
Instant-Messaging-Anwendung mit dem Host-Server verbundenen Client-Typen
auf PC-Basis und mit GSM-Geräten
geeignet ist;
-
3 ein
schematisches Diagramm, das zeigt, wie eine Nachricht von einem
GSM-Gerät-Client-Typ zum Host-Server
gesendet wird;
-
4 ein
schematisches Blockdiagramm, das zeigt, wie eine Nachricht von einem
GSM-Gerät-Client-Typ vom Host-Server
empfangen wird;
-
5 bis 7 schematische
Diagramme, die allgemein zeigen, wie sich ein Benutzer bei der Handels-
und Auktionsdienstanwendung registrieren kann;
-
8 ein
schematisches Diagramm, das allgemein zeigt, wie ein Benutzer Avisierungen über seine
Gebote empfangen und weitere Gebote in der Handels- und Auktionsdienstanmeldung
vorlegen kann;
-
9 ein
Beispiel für
ein Diskussions-Board für
einen Auktionsformatdienst;
-
10 ein
Fließschema
des Diskussionsablaufs mit drahtlosen Clients, die mit dem Auktionsdienstformat
assoziiert sind;
-
11 ein
schematisches Diagramm des Nachrichtensystems und der Interaktion
von drahtlosen Clients mit dem Host-Server im Auktionsdienstformat;
-
12 ein
Beispiel für
ein Diskussions-Board für
einen persönlichen
Dienst in Verbindung mit „Suche
einen Freund", der
drahtlose Clients und Clients auf PC-Basis beinhaltet;
-
13 ein
Beispiel für
ein Diskussions-Board für
einen Chatroom, der mit einem Thema in Verbindung mit „Teenager-Problemen" assoziiert ist;
und
-
14 ein
Beispiel für
einen Menübaum zum
Illustrieren des Zugriffs auf Informationen durch einen GSM-Client
von einem Host-Server.
-
BESTE ART DER AUSFÜHRUNG DER
ERFINDUNG
-
Die
bevorzugte Ausgestaltung des besten Modus der Erfindung betrifft
ein Nachrichtensystem und ein Instant-Messaging-Verfahren, das die Übermittlung
von Nachrichten in Verbindung mit einem oder mehreren Diensten beinhaltet,
die zwischen einem Host-Server und einer Reihe von Benutzern bereitgestellt
werden, die beim Host-Server registriert sind, wobei wenigstens
einer der Benutzer ein Client eines drahtlosen Kommunikationsnetzes
ist, das seinen eigenen Nachrichtendienst hat.
-
In
der vorliegenden Ausgestaltung ist das drahtlose Kommunikationsnetzwerk
ein GSM-Netzwerk und der Nachrichtendienst ist SMS.
-
Wie
in 1 der Zeichnungen gezeigt, umfasst das Nachrichtensystem 11 der
Ausgestaltung im Wesentlichen mehrere Clients 13 desselben
Typs oder unterschiedlicher Typen 13a, 13b, 13c und 13d, sowie
einen Host-Server 15. Der Host-Server 15 umfasst
mehrere Gateway-Server 15a bis 15d und eine Benutzerinformationsdatenbank 17.
Die Gateway-Server werden selektiv mit jedem der Clients 13 über ein
Computernetz verbunden, das in der vorliegenden Ausgestaltung das
Internet 19 ist, um Nachrichten und Befehle zu senden und
zu empfangen, wie durch den Pfeil 21 in Verbindung mit
einem vom Host-Server 15 zu den Benutzern bereitgestellten Dienst
angedeutet wird.
-
Die
Clients 13 werden bei Bedarf selektiv über das Internet 19 mit
dem Host-Server 15 verbunden, um einen bestimmten Dienst
mittels beliebiger oder aller der folgenden Teminals oder Geräte zu nutzen:
- – einen über eine
GSM-Cell-Site 23 und das SMSC-Server-System 25 verbundenen
mobilen GSM-Client 13a,
wobei SMS-Nachrichten 27 zwischen einem GSM-Gerät 29 des
Client, wie z.B. ein Mobiltelefon, und dem SMSC-Server-System 25 übertragen
werden,
- – einen über einen
Internet Service Provider („ISP") 31 verbundenen
Client 13b auf PC-Basis, wobei Nachrichtenpakete 33 zwischen
der PC-Client-Anwendung des Client und dem ISP 31 übermittelt
werden,
- – einen
Internet-Browser-Client 13c über einen ISP 35,
wobei HTML-Nachrichtenpakete 37 zwischen dem Browser-Client 13c und
dem ISP 35 übermittelt
werden, und
- – einen
Email-Client 13d über
einen ISP 37, wobei Email-Nachrichtenpakete 39 zwischen
dem Email-Client 13d und dem ISP 37 übermittelt
werden.
-
Eine
Client-Identifikationsnummer identifiziert jeden Client dem Host-Server 15 eindeutig.
Diese Nummer wird auf die tatsächliche
Adresse des Client abgebildet und in der Benutzerinformationsdatenbank 17 des
Host-Servers gespeichert.
-
Drahtlose
Clients, die Teil eines drahtlosen Kommunikationsnetzes sind, wie
z.B. mobile GSM-Clients 13a,
haben ebenfalls eine Netzwerkidentifikationsnummer, um den drahtlosen
Client dem drahtlosen Kommunikationsnetz eindeutig zu identifizieren,
in diesem Fall das GSM-Netzwerk, zu dem der mobile Client 13a gehört. Diese
Nummer wird im GSM-Netzwerk gespeichert und von mobilen Clients benutzt,
um beabsichtigte Empfänger
von durch mobile Clients gesendeten SMS-Nachrichten und die Adresse
des Senders solcher Nachrichten dem SMSC-Server-System eindeutig
zu identifizieren, damit die Nachrichten übertragen werden. In der vorliegenden
Ausgestaltung ist die Netzwerkidentifikationsnummer einfach die
GSM-Telefonnummer des GSM-Gerätes
des mobilen Client 13a.
-
Das
SMSC-Serversystem 25 steuert und verwaltet die Übertragung
aller SMS-Nachrichten zwischen seinen drahtlosen Client-Subscribern.
Das SMSC-Server-System 25 beinhaltet eine Datenbank, in
der die Netzwerkidentifikationsnummern aller SMS-Subscriber zusammen
mit SMS-Nachrichtenpaketen 27 gespeichert werden, die von
einem drahtlosen Client-Subscriber zu angepeilten Empfängern gesendet
werden, die zur Zeit des Sendens mit dem zellularen Netzwerk verbunden
oder für
dieses verfügbar
sein können
oder auch nicht. Diese Nachrichtenpakete werden nachfolgend automatisch
für angepeilte
Empfänger
heruntergeladen, wenn das GSM-Gerät eines Empfängers eingeschaltet
wird, und ist zum Empfangen von Nachrichten innerhalb einer Cellsite
angeschlossen oder anderweitig verfügbar.
-
Wie
erwähnt,
ist der Host-Server 15 über
das Internet 19 direkt mit dem SMSC-Server-System 25 verbunden.
In alternativen Ausgestaltungen kann das SMSC-Server-System jedoch über eine
direkte elektronische Verbindung zugeschaltet sein. Auf diese Weise
können
Nachrichten oder Kurznachrichten über direkte elektronische oder
Datenleitungen durch das Internet vom Host-Server 15 zum
SMSC-Server-System 25 zur
nachfolgenden Zuführung
zu Subscribern von SMS auf dem GSM-Netzwerk gesendet werden. Kurznachrichten
werden zwischen dem Host-Server 15 und dem SMSC-Server-System 25 mit
dem Nachrichtenprotokoll des GSM-Netzwerks gesendet und empfangen.
In der vorliegenden Ausgestaltung ist das verwendete Protokoll CIMD2
ein System, das von GSM-Mobiltelefon- und -Netzwerkherstellern wie
Nokia und Ericsson verwendet wird. Das System kann jedoch auch andere
Protokolle wie SMPP (Short Message Peer-to-Peer Protocol) verwenden.
-
Ein
wichtiges Prinzip des Nachrichtensystems ist, dass der Host-Server 15 die
Netzwerkidentifikationsnummer eines drahtlosen Client als die Client-Identifikationsnummer
des Nachrichtensystems zuordnet. Auf diese Weise ist der Host-Server 15 mit dem
SMSC-Server-System 25 bei seiner Identifikation und Adressierung
von drahtlosen Clients kompatibel, um die Übertragung von Nachrichten
zwischen dem Host-Server und einem drahtlosen Client über das
SMSC-Server-System zu erleichtern.
-
Auch
ein Zugangscode wird dem Host-Server 15 zugeordnet, um
ihn dem SMSC-Server-System 25 eindeutig zu identifizieren.
Der Zugangscode wird in Nachrichten verwendet, die zwischen drahtlosen
Clients 13a und dem Host-Server 15 gesendet werden,
so dass das SMSC-Server-System 25 SMS-Nachrichten von einem drahtlosen Client,
die zum Host-Server 15 gesendet werden sollen, von anderen
SMS-Nachrichten unterscheiden kann, die vom SMSC-Server-System gehandhabt
werden, die mit dem von ihm bereitgestellten SMS-Nachrichtendienst
assoziiert sind und nicht zum Host-Server gesendet werden sollen.
-
Dieser
Zugangscode bildet von der Perspektive des SMSC-Server-Systems 25 aus
effektiv die Adresse des Host-Servers 15. In der vorliegenden Ausgestaltung
ist das SMSC-Server-System 25 besonders konfiguriert, um
den Zugangscode von den ersten Stellen einer Netzwerkidentifikationsnummer zu
decodieren, die die Zieladresse oder GSM-Telefonnummer eines beabsichtigten
Empfängers
einer SMS-Nachricht
repräsentiert,
die von einem drahtlosen Client auf dem GSM-Netzwerk gesendet wird. Das
SMSC-Server-System 25 wird mit der geeigneten Routing-Software
ausgestattet, um jede von ihm empfangene Nachricht zum Host-Server
zu leiten, sobald der Zugangscode von der Netzwerkidentifikationsnummer
decodiert ist, in der vorliegenden Ausgestaltung über das
Internet.
-
Eine
eindeutige Identifikationsnummer („UIN") wird verschiedenen Diensten zugeordnet,
die vom Host-Server 15 für seine Clients bereitgestellt werden.
Die UIN zeigt Folgendes an: (a) eine vorgeschriebene Aktion, die
vom Host-Server für
einen Client ausgeführt
werden soll, und (b) eine Entität,
die der Gegenstand der vorgeschriebenen Aktion ist.
-
In
der vorliegenden Ausgestaltung beinhalten die vorgeschriebenen Aktionen,
die vom Host-Server 15 ausgeführt werden,
Folgende:
- – Aufrufen
einer Routine auf dem Host-Server, die mit dem Zugreifen auf ein
elektronisches Bulletin-Board assoziiert ist;
- – Aufrufen
einer Routine auf dem Host-Server, die mit der Teilnahme an einer
kommerziellen Transaktion assoziiert ist;
- – Aufrufen
einer Routine auf dem Host-Server, die mit persönlichen Diensten assoziiert
ist;
- – Aufrufen
einer Routine auf dem Host-Server, die mit einem Chatroom assoziiert
ist;
- – Aufrufen
einer Routine auf dem Host-Server, die mit der Übertragung der Nachricht direkt
zu einem/r anderen Client oder Clientgruppe des Host-Servers gemäß Vorgabe
im Nachrichtenpaket assoziiert ist, die nachfolgend als die Instant-Messaging-Anwendung
bezeichnet wird.
-
Die
Entitäten,
die jeweils der Gegenstand der vorgeschriebenen Aktionen sind, lauten:
- – der
Gegenstand oder das Thema, auf den/das sich das Bulletin-Board bezieht;
- – ein
Produkt oder ein Dienst, der der Gegenstand der kommerziellen Transaktion
ist;
- – ein
bestimmter Typ von persönlichem
Dienst;
- – ein
bestimmter Gegenstand oder ein bestimmtes Thema des Chatrooms;
- – ein(e)
spezielle(r) Client oder Clientgruppe, der/die mit dem Empfang der
Nachricht befasst ist.
-
Demgemäß werden
unterschiedliche UINs für
unterschiedliche vorgeschriebene Aktionen und unterschiedliche Entitäten zugeordnet,
die mit der vorgeschriebenen Aktion assoziiert sind.
-
Ein
wichtiger Aspekt der vorliegenden Ausgestaltung ist, dass im Falle
eines drahtlosen Client die UIN einer vorgeschriebenen Aktion und
Entität, auf
die sich eine Nachricht bezieht, mit dem Zugangscode des Host-Servers
kombiniert wird, um die Adresse des Host-Servers 15 zu
bilden. Darüber
hinaus ist, was das GSM-Netzwerk betrifft, diese Kombination aus
Zugangscode und UIN die Netzwerkidentifikationsnummer für den Host-Server
und wird als die Adresse oder effektive GSM-Nummer des beabsichtigten Empfängers in
einer SMS-Nachricht verwendet, die von einem drahtlosen Client zum Host-Server
gesendet werden soll. Sie wird ebenfalls als die Adresse des Senders
für jede
Nachricht verwendet, die vom Host-Server zu einem drahtlosen Client
in Verbindung mit einem beliebigen Dienst gesendet wird, der dem
drahtlosen Client vom Host-Server bereitgestellt wird.
-
Konfiguration
und Betrieb des Host-Servers 15 und seiner Clients 13 werden
nun mit besonderer Bezugnahme auf die davon ausgeführten verschiedenen
Dienste beschrieben, wie durch die oben erwähnten vorgeschriebenen Aktionen
und Entitäten umrissen
wurde. Der Host-Server 15 ist so konfiguriert, dass er
eine(n) bestimmte(n) Charakter und Funktion je nach dem von ihm
bereitgestellten besonderen Dienst annimmt. Diese Konfiguration
ist in Software ausgestaltet, daher konzentriert sich die Beschreibung
auf die besonderen Funktionen zum Ausführen der bestimmten vorgeschriebenen
Aktionen in Verbindung mit den Entitäten, die Gegenstand der Aktion
sind, in einer genügenden
Ausführlichkeit, damit
ein Software-Programmierer,
der über übliche allgemeine
Kenntnisse der verfügbaren
Programmentwicklungstools verfügt,
die Software schreiben kann, die zum Implementieren der Funktionalität des Host-Servers
nötig ist.
-
INSTANT-MESSAGING-ANWENDUNG
-
Wenn
die UIN in einem von einem Client empfangenen Nachrichtenpaket anzeigt,
dass eine Instant-Messaging-Funktion vom Host-Server 15 ausgeführt werden
soll, dann führt
der Host-Server die folgenden Grundaktionen für den Benutzer durch: (i) Senden
und (ii) Empfangen von Sofortnachrichten, und (iii) Erfassen von
Benutzern, die „online", d.h. die am Internet
angeschlossen oder auf andere Weise für Sofortnachrichten erreichbar
sind, genau oder etwa zu dem jeweiligen Zeitpunkt. Benutzer werden auch
im Instant-Messaging-(„IM")-Szenario als „Buddies" bezeichnet.
-
Es
gibt keinerlei absolute Gewährleistung dafür, dass
ein Benutzer tatsächlich
online oder zu einem bestimmten Zeitpunkt für Sofortnachrichten erreichbar
ist, aufgrund der imperfekten Stabilität des Internets und von GSM-Netzwerken,
der Mobilität des
GSM-Subscribers usw. Die vorliegende Ausgestaltung macht jedoch
eine sinnvolle Annahme in Bezug darauf, ob ein Benutzer zu einem
bestimmten Augenblick wahrscheinlich erreichbar ist oder nicht, aufgrund
bestimmter Aktivitäten,
die vom Host-Server 15 durchgeführt werden, die nachfolgend
ausführlicher
beschrieben werden.
-
Der
Host-Server 15 ist speziell so programmiert, dass er beliebige
der oben erwähnten
Grundaktionen ausführt,
wenn er von einem auf den Host-Server zugreifenden Client dazu getriggert
oder angewiesen wird. Diese Triggerung erfolgt dann, wenn der Client
eine(n) elektronische(n) Aufforderung oder Befehl in einem zum Host-Server
gesendeten Nachrichtenpaket sendet. Zum Beispiel, ein GSM-Gerät tut dies,
indem es eine SMS-Nachricht zum Host-Server sendet, ein Email-Client
tut dies, indem er eine Email zum Host-Sender sendet, ein Browser-Client
tut dies, indem er Anweisungen oder Befehle zum Host-Server über das
Web sendet, und eine Anwendung auf PC-Basis tut dies, indem sie
Befehle über
eine elektronische oder Internet-Verbindung zum Host-Server sendet.
-
Das
Format der zugeführten
Information, wie z.B. die tatsächliche
Nachricht oder Avisierung, wer online ist, hängt unbedingt vom Gerätetyp ab.
So wird das Format beispielsweise bei einem GSM-Gerät das SMS-Format
sein, bei einer Email wird es ein Email-Format sein, und bei einem
Browser-Client wird dies das HTML-(HyperText Markup Language)-Format
sein.
-
Da
die Erfindung vornehmlich die Instant-Messaging-Anwendung betrifft,
da sie sich auf drahtlose Clients bezieht, werden die Grundfunktionen
des Host-Servers
15 und des Client
13 in Bezug auf
Sofortnachrichten im Zusammenhang damit beschrieben, wie sie in
Bezug auf einen GSM-Client und einen Client auf PC-Basis ablaufen,
wie in
2 der Zeichnungen dargestellt ist. Es wird nunmehr
in Bezug auf eine Beschreibung davon, wie die Grundfunktionen mit
anderen Client-Typen funktionieren, auf die mitanhängige internationale
Anmeldung
PCT/SG00/00068 der
Anmelderin verwiesen.
-
Befassen
wir uns zunächst
mit Instant-Messaging mittels einer Client-Anwendung auf PC-Basis. Wie
in 2 der Zeichnungen gezeigt, befindet sich eine
internetgestützte
PC-Anwendung 41 eines IM-Benutzers als Programm auf dem PC des
Benutzers. Das Programm liefert die verschiedenen Funktionen zum
Senden und Empfangen einer Nachricht und zum Avisieren von Buddies,
die online sind, über zwei
separate „Pop-up"-Fenster, ein Nachrichtensende-
und -empfangsfenster 43 und ein Buddy-online-Fenster 45.
-
Das
Nachrichtensende- und -empfangsfenster 43 hat einen „Von"-Header 47 zum
Identifizieren der Client-Identifikationsnummer (CIN) des Urheber-Client
der Nachricht, einen „Zu"-Header 49 zum Identifizieren
der CIN des Client, für
den die Nachricht bestimmt ist, und einen Nachrichteninhaltsraum 51 zum
Anzeigen des Texts der zu sendenden oder zu empfangenden Sofortnachricht.
In der eigentlichen PC-Anmeldung
kann die Erzeugung dieser Nachricht in der Tat automatisiert sein,
wobei die CIN des Senders und die CIN des Empfängen automatisch in die Nachricht
einbezogen werden, wenn das Computer-Icon des Namens des Empfängers (des Buddy)
auf der Client-Anwendung 41 auf PC-Basis doppelgeklickt
wird.
-
Damit
eine Nachrichtenübermittlung
stattfinden kann, beinhaltet ein Host-Server 15 eine IM-Server-Anwendung 53,
auf der sich die Enabling-Funktionen befinden, und eine Benutzerstatusdatenbank 55,
die Einzelheiten von Benutzern speichert, unter denen Sofortnachrichten
gesendet werden, sowie Statusdetails der Enabling-Funktionen, die
kontinuierlich aktualisiert werden. Demgemäß erfolgen Kommunikationen
zwischen PC-Anwendungen 45 von verschiedenen IM-Benutzern
und dem Host-Server 15 über
das Internet 19 und dem Internet Service Provider („ISP") 31 der
Benutzer.
-
Das
Senden von Nachrichten von der Client-Anwendung auf PC-Basis verlangt
zunächst, dass
der Benutzer 41 über
den ISP 31 des Benutzers mit dem Internet 19 online
geschaltet wird, und dass er eine „Nachricht senden"-Option aus einem
Menü auf
der Client-Anwendung des Benutzers auswählt, die die verfügbaren Funktionen
der Anwendung angibt. Der Benutzer muss dann die Nachricht in den Nachrichteninhaltsraum 51 eingeben,
der im Nachrichtensende- und -empfangsfenster 43 vorgesehen ist,
und den Zielempfänger über die
CIN des Zielempfängers
oder eine Proxy dafür
(wie z.B. seinen „Buddy"- Namen) im „Zu"-Header 49 angeben. Das Programm
ist so ausgelegt, dass es automatisch die CIN im „Von"-Header 47 anzeigt,
aufgrund der Tatsache, dass der Benutzer, weil er die „Nachricht
senden"-Option gewählt hat,
für den
Sender gehalten wird.
-
Das
Programm ist so ausgelegt, dass es dem Benutzer eine visuelle Avisierung
gibt, dass eine Nachricht empfangen wurde, und diese kann somit vom
Benutzer gelesen werden, indem dieser eine „Nachricht lesen"-Option im Menü wählt. Nach
dem Wählen
der Option erscheint das Nachrichtensende- und -empfangsfenster 43, in
dem der „Von"-Header die CIN des
Senders der Nachricht und der „Zu"-Header die CIN des Empfängers anzeigt,
der der Benutzer ist.
-
Das
Buddy-Online-Avisierungsfenster 45 hat zwei Hälften, eine
obere Hälfte 57 und
eine untere Hälfte 59.
Die obere Hälfte 57 hat
einen mit „online" beschrifteten Header 57a und
einen Raum 57b, in dem alle CINs von Buddies, die online
sind, wie zuvor definiert, aufgeführt sind. Die untere Hälfte 59 hat
einen mit „offline" beschrifteten Header 59a und
einen Raum 59b, in dem alle übrigen CINs von Buddies des Benutzen
aufgeführt
sind, die offline wären.
Die tatsächliche
Darstellung dieser Informationen kann in der PC-Anwendung je nach
Benutzerpräferenz
und dem sich ständig ändernden
Design der grafischen Benutzeroberfläche („GUI") der Anwendung geringfügig variieren.
Die gegebenen Grundinformationen bleiben jedoch gleich.
-
Die
Bereitstellung solcher Funktionen und das Design von Fenstern in
einer IM-Client-Anwendung
auf PC-Basis sind in der Technik gut bekannt. Demgemäß können alternative
Modi der Erfindung dieselben Grundfunktionen mit anderen Typen von visuellen
Avisierungen erzielen, wie z.B. Ändern
von Farben oder Pop-up-Listen von Icons, die bestimmte Benutzer
oder Buddies identifizieren.
-
In
Bezug auf die Bereitstellung dieser selben Funktionen in einem Client
auf GSM-Basis wird eine notwendigerweise andere Anordnung bereitgestellt, bei
der das bei GSM-Netzwerken verwendete existierende SMS-System benutzt
wird. Im Client auf GSM-Basis ist ein GSM-Gerät 61 wie z.B. ein
Mobiltelefon das Terminal oder Gerät und der Benutzer dieses Gerätes bedient
es als Subscriber des GSM-Netzwerks,
wobei Telekommunikationen zwischen Subscriber drahtlos durch GSM-Zellularsites 63 übertragen
werden, die zum Schaffen eines Zellularnetzwerks angeordnet sind.
-
Eine
SMS-Nachricht von Subscriber zu Subscriber auf einem GSM-Netzwerk
beinhaltet ein Nachrichtenpaket 65, das eine Netzwerkidentifikationsnummer
(NIN) des Senders (die GSM-Mobiltelefonnummer
des Senders) 67, die NIN des Zielempfängers (gewöhnlich die GSM-Mobiltelefonnummer des
Empfängers) 69,
die GSM-Mobilnummer des SMSC-Server-Systems 25, das die
Nachricht 71 verarbeitet, und eine Nachricht 73 mit
einer Länge
von 160 Zeichen umfasst.
-
Das
Senden von Nachrichten vom GSM-Mobilgerät 61 zu einem anderen
Benutzer des Nachrichtensystems 11 erfolgt durch Eingeben
einer SMS-Nachricht 73 in das GSM-Gerät und durch Angeben der NIN
des Zielempfängers
in der „Zu"-Adresse 69.
Die tatsächlichen
Eingabeschritte sind für
den GSM-Gerätehersteller
spezifisch.
-
Von
Bedeutung ist, dass die NIN-Adresse des Empfängers eine Kombination aus
dem numerischen Zugangscode (gemäß Definition
durch den GSM-Carrier) und der CIN des Zielempfängers ist. Wie zuvor beschrieben,
ist der Zugangscode für
den GSM-Carrier spezifisch und wird benutzt, um dem SMSC-Server-System 25 anzuzeigen,
dass die SMS zum Host-Server 15 weitergeleitet werden soll.
-
Das
GSM-Gerät 61 empfängt Sofortnachrichten über das
Nachrichtensystem 11 genauso, wie es typische SMS-Nachrichten
vom SMSC-Server-System 25 des GSM-Netzwerks empfangen würde. Von
einem GSM-Client empfangene Sofortnachrichten vom Host-Server 15 würden eine
CIN in der „Von" oder „Antwort
an"-Adresse 67 anzeigen,
die die Kombination aus Zugangscode plus CIN des Benutzers umfasst.
-
In
der vorliegenden Ausgestaltung ist es wichtig zu bemerken, dass
die CIN des Benutzers in der Instant-Messaging-Anwendung tatsächlich die UIN
bildet, die vom Host-Server decodiert wird, um die notwendige vorgeschriebene
Aktion mit der geeigneten Entität
zu bestimmen – in
diesem Fall das Senden des Nachrichtenpakets als Sofortnachricht zum
angegebenen Empfänger.
-
Die
IM-Server-Anwendung 53 ist so ausgelegt, dass sie eine
Buddy-Online-Avisierung zu GSM-Clients über SMS-Nachrichten
bereitstellt, die Online-Buddy-Informationen enthalten. Die IM-Server-Anwendung 53 sendet
diese Nachrichten zum GSM-Client 61 nach Triggerung durch
einen GSM-Client. Der Trigger für
eine solche Nachricht kann automatisch oder manuell sein, je nach
Spezifikation des Benutzers.
-
Wie
in 2 gezeigt, werden manuelle Trigger von einem Benutzer
eines GSM-Gerätes 61 ausgeführt, der
eine SMS-Nachricht 75 sendet, die eine UIN enthält, die
einen vorgeschriebenen SMS-Befehl zum
Host-Server 15 designiert. So enthält beispielsweise das Nachrichtenpaket
für diese
SMS-Nachricht 75 den
Zugangscode des Host-Servers 15, kombiniert mit der UIN
für den
vorgeschriebenen „Wer-ist-online-Befehl" als die NIN in der „Zu"-Adresse 77.
Der Host-Server 15 ist mit einem Verarbeitungsmittel ausgestattet,
so dass er dann, wenn er diese, den „Wer-ist-online-Befehl" enthaltende SMS-Nachricht
vom SMSC-Server-System 25 empfängt, die UIN decodiert, um
festzustellen, ob sie eine Instant-Messaging-Anwendung ist, und
dann die IM-Server-Anwendung 53 zum Ausführen der
vorgeschriebenen Aktion aufruft. Im vorliegenden Beispiel einer
manuellen Triggerung würde
dies das Zurücksenden
einer SMS-Nachricht oder einer Serie von SMS-Nachrichten 81 zum
Sender der Nachricht beinhalten, die die CINs und ggf. Pseudonyme
derjenigen Buddies des Senders avisiert oder aufführt, die
online sind. Alternativ kann das Nachrichtenpaket für diese SMS-Nachricht 81 die
CIN 83 eines bestimmten GSM-Client-Benutzers und eine Nachricht 85 enthalten,
die anzeigt, dass er oder sie online ist, oder eine andere Nachricht.
-
Im
Falle einer automatischen Triggerung ist die IM-Server-Anwendung 53 so
ausgelegt, dass sie eine SMS-Avisierung zum jeweiligen GSM-Client sendet,
dass ein(e) bestimmte(r) Benutzer oder Benutzergruppe (Buddies)
online ist oder nicht, wenn die IM-Server-Anwendung ihre Online-Anwesenheit oder
eine Änderung
derselben erkennt. Demgemäß wird bei
automatischer Triggerung keine Aufforderung durch den GSM-Benutzer
benötigt.
-
Die
Instant-Messaging-Anwendung der vorliegenden Ausgestaltung arbeitet
nach dem Prinzip der Verwendung einer einzigen CIN/UIN, um einen Benutzer
unabhängig
von seinem Client-Typ zu identifizieren, und der Anpassung dieser
einen UIN an alle Client-Typen dieses Benutzers, die vom Host-Server gehandhabt
werden können.
Somit erlaubt es die IM-Server-Anwendung 53, dass der Benutzer
auf sein Konto mit beliebigen der folgenden Client-Typen zugreift:
Client-Anwendung auf PC-Basis, GSM-Client, Internet-Browser-Client und Email-Client.
Unabhängig
vom Client-Typ kann die IM-Server-Anwendung 53 den Benutzer erkennen und
ihn entsprechend an seine jeweilige CIN/UIN anpassen. Von diesem
Zeitpunkt an hat der Benutzer Zugang zu den Grundfunktionen des
IM-Systems, wie z.B. Senden von Nachrichten, Antworten auf Nachrichten,
Empfangen von Nachrichten und Prüfen,
wer online ist, unter anderen IM-Grundfunktionalitäten.
-
Die
Art und Weise, in der diese Anpassung von CIN/UINs an Geräte und Benutzer
durch die IM-Server-Anwendung
53 abläuft, wird
nun für
den GSM-Geräte-Client-Typ
mit Bezug auf die
3 und
4 beschrieben.
Die Art und Weise, in der dies für andere
Client-Typen abläuft,
ist in der mitanhängigen internationalen
Anmeldung
PCT/SG00/00068 der Anmelderin
beschrieben.
-
Mit
Bezug auf eine von einem GSM-Gerät 85 bereitgestellte
GSM-Client-Anwendung, die IM-Server-Anwendung 53,
die in der Praxis unter den mehreren Gateway-Servern 15a bis 15e läuft, ist über das Internet 19 mit
dem SMSC-Server-System 25 verbunden. Das SMSC-Server-System 25 kommuniziert wiederum
drahtlos mit verschiedenen GSM-Zellularsites 87, um Kommunikationen
mit dem GSM-Gerät 85 des
Mobilbenutzers herzustellen.
-
Falls
eine Sofortnachricht vom GSM-Gerät 85 zum
Host-Server 15 gesendet wird, wie in 3 gezeigt,
empfängt
das SMSC-Server-System 25 zunächst das Nachrichtenpaket 89 vom
GSM-Gerät 85 und
sendet, nach dem Decodieren des Zugangscodes der Empfängeradresse
im „Zu"-Adressfeld 91, das
Nachrichtenpaket weiter über
das Internet 19 zum Host-Server 15. Wie zuvor
erwähnt,
kann der GSM-Client-Benutzer
Nachrichten in Nachrichtenpaketen 89 zu Clients des Host-Servers
mittels seines lokalen SMS senden, wobei die Adresse durch Anhängen eines
Zugangscodes (gemäß Definition durch
den GSM-Carrier)
an die Empfänger-CIN
gebildet wird. Avisierungen von Buddies, die online sind, erfolgen
ebenfalls durch SMS-Nachrichten, die vom Host-Server zum GSM-Client
des Benutzers zurückgesandt
werden.
-
Der
Host-Server 15 benutzt dann nach dem Empfang des Nachrichtenpakets 89,
wie durch den Pfeil 93 angedeutet ist, sein Verarbeitungsmittel
zum Anpassen der (eindeutigen) CIN des Benutzers, in diesem Fall
die GSM-Mobiltelefonnummer des Benutzers, im „Von"-Adressfeld 95 an die gespeicherte CIN
von registrierten Benutzern des Host-Servers in der Benutzerinformationsdatenbank 17,
um die CIN des Senders des Nachrichtenpakets zu validieren und dann
die aus dem „Zu"-Adressfeld 91 extrahierte UIN
zu verarbeiten, um die benötigte
Routine zum Ausführen
der vorgeschriebenen Aktion aufzurufen, in diesem Fall die Instant-Messaging-Anwendung, mit
der vorgegebenen Entität.
Der Host-Server benutzt in der vorliegenden Ausgestaltung (Landeskennzahl)
+ (Bereichskennzahl oder GSM-Carrier-Code) + (Mobiltelefonnummer), um die
CIN des GSM-Benutzers zu bilden, wenn sich der Benutzer zum ersten
Mal mit seinem GSM-Gerät
registriert. Hier ist das Anpassen eine einfache Sache, da alle SMS-Nachrichtenpakete
die GSM-Mobiltelefonnummer des Senders im „Von"-Adressfeld 95 enthalten.
-
Nach
dem Aufrufen der Instant-Messaging-Anwendung ermittelt die IM-Server-Anwendung 53 den
Benutzerstatus des Zielempfängers
der Nachricht gemäß Vorgabe
in der aus dem „Zu"-Adressfeld 91 extrahierten
UIN durch Zugreifen auf die Benutzerinformationsdatenbank 17.
Die IM-Serveranwendung 53 stellt auch die Client-Typen, auf
die für
den Zielempfänger
zugegriffen werden kann, auf der Basis der in der Benutzerinformationsdatenbank
gespeicherten Benutzereinstellungen für diesen Empfänger fest,
um eine ordnungsgemäße Leitwegführung der
Nachricht zu den gewählten
Client-Geräten
des Empfängers
zu gewährleisten.
Dies beinhaltet im Wesentlichen das Anpassen der CIN des Empfängers an
das entsprechende Format des jeweiligen Client-Typs des Benutzers,
an den die Nachricht adressiert werden soll. Im Falle von Client-Anwendungen
auf PC-Basis und auf Browser-Basis ist dies einfach die UIN selbst.
Im Falle der GSM-Anwendung ist dies tatsächlich die Telefonnummer des
Zielempfängers,
in diesem Beispiel in jedem Fall die UIN. Im Falle des Client auf
Email-Basis ist dies einfach die Email-Adresse des angepeilten Empfängers. Da
die Email-Adresse alphanumerisch ist, wird die Email-Adresse tatsächlich in
eine numerische Adresse abgebildet.
-
Falls
der Client-Typ für
den Zielempfänger ein
GSM-Gerät
ist, wird das in 4 gezeigte Nachrichtenpaket 97 von
der IM-Server-Anwendung 53 verarbeitet, indem sie die Adressfelder
des Nachrichtenpakets 97 korrekt für eine Leitwegführung zu
dem und durch das SMSC-Server-System 25 als SMS-Nachricht
formatiert. Die Formatierung beinhaltet das Ausziehen des Zugangscodes
aus dem „Zu"-Adressfeld 99 des Nachrichtenpakets 97 und das
Hinzufügen
des Zugangscodes zum Anfang der CIN des im „Von"-Adressfeld 101 angegebenen
Senders.
-
Das
Nachrichtenpaket wird dann direkt über das Internet 19 zum
SMSC-Server-System 25 des GSM-Netzwerks gesendet, wie durch
den Pfeil 103 angedeutet. Der GSM-Client-Benutzer empfängt schließlich das
Meldungspaket 97 unter dem SMS des GSM-Netzwerks, wenn
das GSM-Netzwerk die Verfügbarkeit
des vorgegebenen GSM-Gerätes 105 des
Benutzers erkennt, um Meldungen über
eine der GSM-Zellularsites 107 zu empfangen.
-
In
den in den 3 und 4 gezeigten speziellen
Beispielen hat der die Nachricht sendende Benutzer die CIN ,639189336647' und der die Nachricht
empfangende Benutzer hat die CIN ,639185556666'. Der GSM-Client muss jedoch den dem
Host-Server vom SMSC-Server-System 25 zugeordneten Zugangscode,
in diesem Beispiel ,373', an
den Anfang der CIN des angepeilten Empfängen anhängen, um durch das GSM-Netzwerk
hinauszuwählen,
wenn der GSM-Zielempfänger
auf die Nachricht einfach per „Rückantwort" antwortet – d.h. die NIN
des Senders wird automatisch in die numerische „Senden an" Adresse eingegeben.
-
Es
ist in allen Fallen zu bemerken, dass die CIN des Benutzers die
primäre
Benutzerkennung für die
Zwecke der Handhabung von an ihn adressierten oder von ihm verfassten
Sofortnachrichten ist. Die Eins-zu-Eins-Übereinstimmung dieser UIN mit
den eindeutigen Kennungen für
jedes Gerät
erzeugt das Grundfundament für
das Einzelkontosystem des IM-Systems.
-
Ein
Hauptgrund für
die Verwendung einer Nummer wie z.B. die CIN ist Geschwindigkeit.
Dies ist besonders bei der Ausführung
der schnellen Übertragung
von Sofortnachrichten mit GSM-Geräten nützlich. Um auf eine von einem
GSM-Gerätebenutzer
empfangene IM-Nachricht zu antworten, braucht der Sender lediglich
die Antwort-Schaltfläche
anzuklicken, wonach die CIN des Senders automatisch in die „Antwort
an" Adresse des
GSM-Gerätes
eingegeben wird. Darüber
hinaus ist das Verfassen von Nachrichten durch den GSM-Gerätebenutzer
ebenfalls eine einfache und schnelle Sache. Dazu braucht der Benutzer
lediglich in die „Senden
an" Adresse die CIN
des beabsichtigten Empfängers
an den Zugangscode des GSM-Carriers angehängt einzugeben. Diese Kombination
aus Zugangscode und CIN kann in der Tat in den Adresslisten der
meisten GSM-Geräte
gespeichert werden, was einen schnellen Abruf von Adressen und eine
schnelle Übertragung
von Nachrichten erleichtert.
-
KOMMERZIELLE TRANSAKTIONSANWENDUNG
-
Wie
oben angegeben, ist in der vorliegenden Ausgestaltung der Host-Server 15 so
ausgelegt und konfiguriert, dass er eine Routine zum Ausführen einer
vorgeschriebenen Aktion in Form einer kommerziellen Transaktion
aufruft. Mit E-Commerce sind zahlreiche Typen von kommerziellen
Transaktionen entstanden, für
die die vorliegende Erfindung nutzbringend angewendet werden kann.
Die Beschreibung der vorliegenden Ausgestaltung wird jedoch auf die
Beschreibung der Anwendung der Erfindung auf einen Handels- und
Auktionsdienst mit Bezug auf die 5 bis 8 begrenzt.
-
Wenn
die UIN in einem von einem Client empfangenen Nachrichtenpaket anzeigt,
dass die Nachricht mit dem vom Host-Server 15 bereitgestellten
Handels- und Auktionsdienst befasst ist, dann wird eine Auktionsserver-Anwendung 111 auf
dem Host-Server aufgerufen.
-
Die
Auktionsserver-Anwendung 111 umfasst im Wesentlichen ein
Registrierungshandhabungsmittel (Registration-Handler), ein Nachrichtenversandmittel
(Message-Dispatcher),
ein Nachrichtenempfangsmittel (Message-Receiver), ein Mittel zum
Zuweisen einer eindeutigen Identifikationsnummer (UN-Assignor),
eine Auktionsdatenbank (Auction Database 112) sowie ein
Handels- und Auktionshandhabungsmittel (Auction Handler). Diese
sind in Form von Programmroutinen ausgestaltet, die kontinuierlich
unter der Steuerung eines Betriebssystems in der Auktionsserver-Anwendung 111 ausgeführt werden und
somit den Registrierungs- und Gebotsvorlageprozess automatisieren.
-
Der
Registrierungsprozess eines voraussichtlichen Benutzers des Auktion-
und Handelsdienstes erfolgt mit der Forderung, dass der voraussichtliche
Kunde einen Client auf PC- oder Browser-Basis auf einem Computer 113 hat,
der über
das Internet 19 mittels des ISP (Internet Service Provider) 115 des
Benutzers auf den Host-Server 15 zugreifen kann, sowie
ein GSM-Gerät 117.
-
Der
Host-Server 15 ist auch in der zuvor beschriebenen Weise
direkt oder durch das Internet mit dem SMSC-Server-System 25 des
GSM-Netzwerks verbunden, von dem das GSM-Gerät 117 des Benutzers
ein Subscriber ist. Der Message-Dispatcher und der Message-Receiver
der Auktionsserver-Anwendung 111 kommunizieren direkt mit
dem SMSC-Server-System 25 über den Host-Server 15 zum
Senden und Empfangen von Kurznachrichten oder Befehlen über SMS,
sobald der Host-Server die Auktionsserver-Anwendung aufruft.
-
In
der vorliegenden Ausgestaltung greift der voraussichtliche Benutzer über den
Computer 113 auf ein Registrierungsformular zu, das die
Auktionsserver-Anwendung 111 voraussichtlichen Benutzern des
Handels- und Auktionsdienstes durch den Host-Server 15 zur
Verfügung
stellt. Das Registrierungsformular beinhaltet Felder, in die der
Benutzer wesentliche Daten für
den Registrierungsprozess eingeben muss, sowie weitere Felder, in
die der Benutzer bei Bedarf optionale Daten eingeben kann.
-
Wenn
der voraussichtliche Benutzer Daten in die erforderlichen Felder
im Registrierungsformular eingegeben hat, dann submittiert der voraussichtliche
Benutzer die Daten der Auktionsserver-Anwendung 111 auf
dem Host-Server 15. Dies kann auf eine Reihe verschiedener
Weisen geschehen, wie z.B. unter Verwendung einer HTML-Formularwebseite
für das
Registrierungsformular, wobei der Benutzer die eingegebenen Daten
der Auktionsserver-Anwendung 111 submittieren kann. Nach
dem Empfang der wesentlichen und optionalen Daten vom Computer 113 des
Benutzers ruft die Auktionsserver-Anwendung 111 den Registration-Handler
auf.
-
Der
Registration-Handler erzeugt einen neuen Eintrag in der Haupt-Benutzerinformationsdatenbank 17 des
Host-Servers 15, um den Benutzer vorübergehend beim Host-Server
für die
Handels- und Auktionsdiensteeinrichtung auf dem Host-Server zu registrieren.
Dieser Eintrag enthält
vorgeschriebene wesentliche und optionale Daten für Registrierungszwecke.
In der Ausgestaltung umfassen die wesentlichen Daten für den Handels-
und Auktionsdienst den Namen und die Adresse des Benutzers, eine
NIN eines im Besitz des Benutzers befindlichen nachrichtenfähigen drahtlosen
Gerätes
wie z.B. eine GSM-Mobiltelefonnummer, eine Email-Adresse und einen
Kosenamen. Zu den optionalen Daten in der Ausgestaltung gehört beispielsweise
das Geburtsdatum des Benutzen.
-
Der
Registrierung-Handler weist dem Benutzer ein vorübergehendes Passwort zu, das
in der Benutzerinformationsdatenbank 17 gespeichert wird, ohne
dem Benutzer in dieser Phase übermittelt
zu werden. Die Daten für
den in der Benutzerinformationsdatenbank 17 gespeicherten
Benutzer werden als inaktiv markiert, bis ein Authentifizierungsprozess beendet
ist.
-
6 zeigt
einen ersten Teil des in der Ausgestaltung verwendeten Authentifizierungsprozesses.
Der Authentifizierungsprozess für
neue Benutzer, die sich bei der Auktionsserver-Anwendung 111 registrieren,
erfolgt durch den Registration-Handler. Wie gezeigt, beinhaltet
der Registrierungsprozess zunächst,
dass der Registration-Handler das dem Benutzer zugewiesene vorübergehende
Passwort und die GSM-Mobiltelefonnummer des Benutzers aus der Benutzerinformationsdatenbank 17 holt.
-
Der
Registration-Handler weist dann den Message-Dispatcher an, eine
SMS-Nachricht zum Mobiltelefon 117 des Benutzers zu senden.
Die GSM-Mobiltelefonnummer des Benutzers wird als „Empfänger"-Feld in der SMS-Nachricht
verwendet. Der Nachrichtentext der SMS-Nachricht enthält das dem
Benutzer vom Registration-Handler zugewiesene vorübergehende
Passwort. Der Nachrichtentext kann auch eine Anweisung an den Benutzer
beinhalten, das Passwort einzugeben und es dem Host-Server 15 unter
Verwendung des Computers 113 zu submittieren.
-
7 zeigt
einen zweiten Teil des Authentifizierungsprozesses. Wie gezeigt,
submittiert der Benutzer nach dem Empfang der SMS-Nachricht auf seinem
GSM-Mobiltelefon 117 das vorübergehende Passwort dem Host-Server 15 mit
dem Computer 113. In der Ausgestaltung bringt die Auktionsserver-Anwendung 111,
wenn der Benutzer dem Host-Server 15 auf dem Registrierungsformular
eingegebene Daten submittiert hat, auf dem Computer 113 des
Benutzers eine weitere HTML-Webseite zur Anzeige, die den Benutzer
darüber
informiert, dass er in Kürze
eine Nachricht auf seinem Mobiltelefon erhalten wird, die ein vorübergehendes
Passwort enthält.
Die weitere HTML-Webseite weist den Benutzer dann an, das Passwort
in ein Feld auf der Webseite einzugeben, und submittiert es dem
Host-Server 15. Die weitere HTML-Webseite erläutert dann,
dass sein Konto aktiviert wird, sobald das Passwort durch die Auktionsserver-Anwendung 111 verifiziert
wurde.
-
Der
Benutzer gibt das Passwort in seinen Computer 113 ein und
sendet die Information zum Host-Server 15.
Die vom Host-Server 15 empfangenen Informationen müssen auch
den Benutzer identifizieren. Dies kann auf eine Reihe verschiedener Weisen
geschehen, wie z.B. durch die Verwendung von „Cookies". Ein „Cookie" ist eine Datendatei, die sich auf dem
Computer 113 befindet und Informationen auf der Basis der
früheren
Aktivitäten
des Benutzers enthält
was es dem Host-Server 15 ebenfalls ermöglicht einen Benutzer oder
irgendeine Person zu identifizieren, die soeben die URL-Adresse
besucht hat, die der Auktionsserver-Anwendung 111 entspricht.
Für diese
Session ist ein Cookie, das den Benutzer identifiziert, mit dem
Konto dieses Benutzers assoziiert.
-
Nach
dem Empfang des Passworts ruft der Host-Server 15 die Auktionsserver-Anwendung 111 auf,
um zu prüfen,
ob das vorgelegte Passwort dasselbe ist wie das in der Benutzerinformationsdatenbank 17 gespeicherte
vorübergehende
Passwort. Wenn das Passwort richtig ist, dann wird das Konto für den Benutzer
als aktiv markiert und auf dem Computer 113 des Benutzers
erscheint eine weitere HTML-Webseite,
die den Benutzer darüber
informiert, dass eine Registrierung erfolgreich war. Alternativ
wird der Computer 113 des Benutzers, wenn das vorgelegte
Passwort nicht korrekt mit dem in der Datenbank 17 gespeicherten
eindeutigen Passwort übereinstimmt,
zu einer HTML-Seite geleitet, die den Benutzer darüber informiert,
dass sein Registrierungsversuch erfolglos war, und ihn auffordert,
es noch einmal zu versuchen.
-
Es
sind mehrere Versuche zulässig,
bevor der Message-Handler keine weiteren Versuche des Benutzers
mehr zulässt.
-
Diese
Ausgestaltung wurde zwar so beschrieben, dass der Authentifizierungsprozess
darin besteht, dass eine Nachricht zum GSM-Gerät des Benutzers gesendet wird
und der Benutzer über
seinen Computer eine Bestätigung
eingibt, aber es ist zu verstehen, dass in anderen Ausgestaltungen
alternative Registrierungsprozeduren möglich sind, die weiterhin verlangen
würden,
dass der Benutzer seine Mobiltelefonnummer eingibt, um sein Konto
zu aktivieren.
-
So
könnte
der Benutzer beispielsweise nach dem Vorlegen der Registrierungsdaten
zu einer Webseite gebracht werden, die das vorübergehende Passwort enthält und könnte angewiesen
werden, über
sein GSM-Gerät 117 eine
sein Passwort enthaltende SMS-Nachricht zu einer bestimmten Telefonnummer
zu senden. Diese Telefonnummer würde aus
einer Verkettung des numerischen Zugangscodes des Host-Servers 15 für das SMSC-Server-System 25 und
einer UIN bestehen, die die numerische Adresse umfasst, die vom
Host-Server 15 zugewiesen und von diesem als die für Registrierungszwecke
erkannt wird. Die SMS-Nachricht des Benutzers würde dann weiter vom SMSC-Server-System 25 zum
Host-Server 15 weitergeleitet und nach dem Decodieren der
UIN, die aus der als die Empfängeradresse
eingegebenen verketteten Nummer extrahiert wurde, würde die
Auktionsserver-Anwendung 111 aufgerufen und der Message-Receiver
würde zum
Handhaben der Nachricht hinzugezogen. Dann können ID und Passwort des Benutzers
verifiziert werden, da der Nachrichtentext das Passwort enthält und die
Mobiltelefonnummer des Benutzers sich im „Sender"-Felder der SMS-Nachricht befindet.
-
In
einer Erweiterung des Registrierungsprozesses bewirkt die Auktionsserver-Anwendung 111, dass
der Host-Server 15 eine Nachricht zum Mobiltelefon 117 sendet,
die eine Nachricht enthält
die diesen Benutzer anweist das vorübergehende Passwort einzugeben,
das auf der auf seinem Computer 113 erscheinenden HTML-Seite
angezeigt wird. Diese Nachricht hat als „Sender" eine Nummer, die die Verkettung des
numerischen Zugangscodes für
den Host-Server 15 mit dem SMSC-Server-System 25 des
GSM-Netzwerks umfasst von dem das GSM-Gerät des Benutzers Subscriber
ist, und eine UIN, die den Zugang zum Registration-Handler designiert.
In vielen GSM-Geräten
kann das Senden einer das vorübergehende
Passwort enthaltenden SMS einfach dadurch erfolgen, dass der Benutzer
die „Antwort"- Taste auf seinem GSM-Gerät anklickt.
Die „Sender"-Adresse, die die
Verkettung des numerischen Zugangscodes und der zum Registration-Handler
gehörenden
UIN ist, wird automatisch in das „Empfänger"-Feld der neuen SMS-Nachricht eingefügt, wodurch
das Senden des vorübergehenden Passworts
vereinfacht wird.
-
Bei
diesem besonderen Registrierungsverfahren fügt der Message-Dispatcher in
das „Sender"-Feld der SMS-Nachricht
eine Nummer ein, die die Verkettung des numerischen Zugangscodes
und die UIN umfasst, die vom Host-Server 15 zugewiesen und
als für
Registrierungszwecke bei der Auktionsserver-Anwendung 111 erkannt wird.
Der numerische Zugangscode wird vom SMSC-Server-System 25 benutzt,
um die Nachricht als für
den Host-Server 15 beabsichtigt zu identifizieren. Jegliche
vom SMSC-Server-System 25 empfangene
SMS-Nachrichten, deren „Empfänger"-Feld mit dem numerischen Zugangscode
des Host-Servers 15 beginnt, wird vom SMSC-Server-System 25 direkt
zum Host-Server 15 weitergeleitet. Der Host-Server 15 decodiert
nachfolgend die UIN und ruft dann, wenn er festgestellt hat, dass
sich die Nachricht auf den vom Host-Server bereitgestellten Handels-
und Auktionsdienst bezieht, die Auktionsserver-Anwendung 111 auf,
wonach der Message-Receiver zum Verarbeiten der Nachricht aktiviert
wird.
-
Die
UIN zur Registrierung ist eine vorbestimmte Nummer, die auf den
Registration-Handler weist. Auf diese Weise werden vom Message-Receiver
empfangene Nachrichten, die an die UIN des Registration-Handlers adressiert
sind, vom Message-Receiver zum Registration-Handler weitergeleitet.
-
Nach
der Registrierung kann ein Benutzer für Handel und Auktion verfügbare Produkte
und Dienste durchsuchen und Gebote für Produkte und Dienste wie
nachfolgend ausführlicher
beschrieben machen. Registrierte Benutzer können ihre Produkte auch für Handel
oder Auktion in die Auktionsdatenbank 112 setzen, die von
der Auktionsserver-Anwendung 111 verwaltet wird.
-
Zum
Hinzufügen
eines Produktes oder Dienstes zur Auktionsdatenbank 112 sendet
ein Benutzer Produktdaten zum Host-Server 15 auf eine Weise,
die der oben zum Submittieren von Registrierungsdaten beschriebenen ähnlich ist.
Das heißt,
der Benutzer greift auf die Auktionsserver-Anwendung 111 mit
seinem Computer 115 zu und greift auf eine „neues
Produkt hinzufügen" HTML-Webseite zu.
Der Benutzer gibt dann Produktdaten ein und legt die Produktdaten
zur Eingabe in die Auktionsdatenbank 112 von der Auktionsserver-Anwendung 111 gesteuert
vor. In dieser Ausgestaltung sind die folgenden Produktdateneingaben
vom Benutzer obligatorisch, einige fakultativ:
- – Titel:
Eine kurze Beschreibung des Produkts, die in Produktlisten in der
Auktionsdatenbank 112 erscheint.
- – Benutzer-ID:
Der Kosename des das Produkt verkaufenden registrierten Benutzers.
- – Benutzerpasswort:
Das Passwort des Benutzers, das zum Validieren des Produkteintrags
verwendet wird. Wenn das Passwort inkorrekt ist, dann wird das Produkt
nicht in die Auktionsdatenbank 112 gesetzt.
- – Auktionstyp/-methode:
Der Benutzer kann vorgeben, ob die Auktion als regelmäßige Auktion oder
beispielsweise als Dutch-Auktion durchgeführt werden soll.
- – Artikelbeschreibung:
Eine ausführliche
Beschreibung des Verkaufsartikels.
- – Land:
Das Land des Verkäufers.
- – Startdatum
und -zeit der Auktion: Datum und Uhrzeit, wann die Auktion beginnt.
Gebote für
Artikel werden erst nach Beginn der Auktion akzeptiert.
- – Auktionsdauer:
Wie lange die Auktion dauert.
- – Kategorie:
Eine grobe Identifikation, aus einer Liste ausgewählt, des
Typs des verkauften Produkts. Zum Beispiel: Antiquitäten, Musik
oder Computer.
- – URL-Adressen
für externe
Ressourcen: Eine optionale URL-Adresse (Universal Resource Location),
die der Benutzer für
Bilder, weitere Informationen usw. angeben kann.
- – Computerbilddateien
(Option): Ein Bild des angebotenen Artikels, das direkt vom Computer 115 über das
Internet 19 auf die Auktionsdatenbank 112 heraufgeladen
werden kann.
- – Zahlungsmethode:
Die Zahlungsmethode(n), die der Benutzer akzeptiert, wie z.B. Bargeld, Scheck
oder Kreditkarte.
- – Versandinformationen:
Einzelheiten über
den Versand des Produkts vom Verkäufer zum erfolgreichen Käufer wie
z.B. Versandkosten, Länder,
in die der Verkäufer
zu versenden bereit ist oder nicht, usw.
- – Mindestgebot:
Ein Schwellenwert, der einen Mindestwert für das erste Gebot festlegt.
Gebote unterhalb des Mindestgebotswertes werden von der Auktionsserver-Anwendung 111 nicht
berücksichtigt.
- – Reservegebot:
Ein optionaler Wert, der einen Preis vorgibt, unterhalb dessen der
Verkäufer
die Waren nicht zu verkaufen bereit ist.
- – Gebotsinkrement:
Das Mindestangebotsinkrement.
- – Toggle,
um die dynamische Gebotszeit zu benutzen oder auch nicht (Option):
Dieser Schalter weist den Auktionsserver an, die Auktionsdauer zu
verlängern
oder nicht, wenn Gebote nahe des Endes der vorgegebenen Auktionsdauer
eingehen. Wenn der Schalter eingeschaltet ist, dann wird die Auktion
so lange verlängert,
bis keine Gebote für
eine Zeitdauer mehr eingehen, die der dynamischen Gebotszeit entspricht.
-
Die
vom Benutzer vorgelegten Produktdaten werden von der Auktionsserver-Anwendung 111 auf Vollständigkeit
geprüft,
und wenn die Informationen vollständig sind, dann weist der UIN-Assignor
dem Produkt eine UIN zu. Die Produktdaten und die UIN werden dann
in der Auktionsdatenbank 112 gespeichert.
-
Wenn
die Auktion beginnt, dann werden auch das Produkt betreffende Gebote
in der Auktionsdatenbank 112 gespeichert.
-
Ein
Benutzer kann für
die Auktion verfügbare Produkte
in der Auktionsdatenbank 112 über das Internet 19 mit
seinem Computer 115 durchsuchen. Wenn ein Benutzer für ein Produkt
bieten möchte, dann
wählt er
das Produkt einfach an und wird dann zu einer Gebotsvorlage-Webseite
gebracht. Die Identität
des Benutzers wird dann mit dem oben beschriebenen Authentifizierungsprozess
authentifiziert. Wenn die Identität des Benutzen authentisch
ist, dann wird das Gebot des Benutzers für das Produkt von der Auktionsserver-Anwendung 111 akzeptiert und
in der Auktionsdatenbank 112 gespeichert. Das Gebot des
Benutzen wird anhand der Produkt-UIN für ein bestimmtes Produkt identifiziert.
In alternativen Ausgestaltungen kann der Authentifizierungsprozess
beim Bieten übersprungen
werden oder nur erforderlich sein, wenn der Wert des Produkts einen vorbestimmten
Wert übersteigt.
-
Benutzer
können
zwei Typen von Geboten eingeben, ein regelmäßiges Gebot oder ein automatisches
oder Proxy-Gebot. Ein regelmäßiges Gebot besteht
aus einem Einzelgebot für
einen bestimmten Wert. Ein automatisches Gebot gibt ein Maximalgebot
durch den Benutzer vor. Der Auction- und Trade-Handler dient dann als Proxy
für den
bietenden Benutzer um das Mindestinkrement für das Produkt bis zu dem vom
Benutzer vorgegebenen Maximum in dem Versuch, das Gebot für das Produkt
mit dem mindestmöglichen
Inkrementalwert zu gewinnen.
-
Wenn
der Benutzer sein erstes Gebot für
ein Produkt registriert hat, dann können Avisierungen über das
Gebot des Benutzers sowie weitere Gebote zum GSM-Mobiltelefon des
Benutzers gesendet oder davon empfangen werden, ohne dass der Benutzer auf
seinen Computer 115 zugreifen müsste. 8 hilft,
den Avisierungs- und Gebotsvorgang zu illustrieren.
-
Wenn
das Gebot eines Benutzers für
ein Produkt überboten
wird, dann weist der Auction- und Trade-Handler den Message-Dispatcher
an, eine SMS-Nachricht zum GSM-Mobiltelefon 117 des Benutzers
zu senden. Der Auction- und Message-Trade-Handler ruft die Mobiltelefonnummer
des Benutzen aus der Benutzerinformationsdatenbank 17 ab
und leitet sie zum Message-Dispatcher weiter, wo sie in das „Empfänger"-Feld der SMS-Nachricht gesetzt
wird.
-
Der
Auction- und Trade-Handler leitet auch die UIN des Produkts zum
Message-Dispatcher weiter, der den numerischen Zugangscode des Host-Servers 15 mit
der empfangenen Produkt-UIN verkettet und die resultierende Nummer
in das „Sender"-Feld der SMS-Nachricht
setzt.
-
Schließlich leitet
der Auction- und Trade-Handler einen Nachrichtentext zum Message-Dispatcher
für den
Einbau als Nachrichtenhauptteil der SMS-Nachricht weiter. Der Nachrichtentext,
der vom Auction- und
Trade-Handler zusammengesetzt wird, enthält Informationen über das
Produkt, wie z.B. Produkttitel, das derzeit höchste Gebot sowie Anweisungen
zum Vorlegen eines weiteren Gebots. Ein Beispiel für einen
Nachrichtentext könnte
wie folgt lauten: „Ihr
Gebot für
,Antique Bookcase' wurde überboten.
Das derzeit höchste
Gebot ist jetzt $1050. Zum Vorlegen eines weiteren Gebots antworten
Sie einfach auf diese Nachricht und geben sie den Gebotstyp und
den Betrag vor."
-
Die
SMS-Nachricht wird vom Message-Dispatcher direkt zum SMSC-Server-System 25 des GSM-Netzwerks
gesendet, der sie zum GSM-Mobiltelefon 117 des Benutzen
weiterleitet.
-
Um
ein weiteres Gebot für
das Produkt zu machen, braucht der Benutzer lediglich mit der Antwortfunktion
des GSM-Mobiltelefons 117 auf die SMS-Nachricht zu antworten.
Vorteilhafterweise nimmt die Antwortfunktion des GSM-Mobiltelefons 117 automatisch
die Nummer im „Sender"-Feld der ursprünglichen
SMS-Nachricht und setzt sie in das „Empfänger"-Feld in der SMS-Antwortnachricht. Somit
ist es nicht notwendig, dass sich der Benutzer Email-Adressen oder
Produktcodes merkt, um ein Folgegebot zu machen. Der Benutzer gibt
einfach den Gebotstyp und den Betrag des Gebots in den Hauptteil
der SMS-Nachricht
ein und sendet die SMS-Nachricht.
-
Um
ein regelmäßigen Gebot
für $1200
zu machen, gibt der Benutzer einfach „regular 1200" als Textnachricht
der SMS-Antwortnachricht ein. Für
ein automatisches Proxy-Gebot für
$1200 gibt der Benutzer „auto
1200" als Text der
SMS-Nachricht ein.
-
Wenn
der Benutzer die SMS-Nachricht sendet, dann sendet sie das GSM-Mobiltelefon 117 zum SMSC-Server-System 25 des
GSM-Netzwerks. Das SMSC-Server-System 25 identifiziert
den numerischen Zugangscode des Host-Servers 15 im „Empfänger"-Feld der SMS-Nachricht
und leitet die SMS-Nachricht über
das Internet direkt zum Host-Server 15. Der Host-Server 15 decodiert
die UIN aus der Nachricht und ruft, wenn er erkennt, dass sie die
Auktionsserver-Anwendung 111 betrifft, den Message-Receiver
der Auktionsserver-Anwendung auf.
-
Nach
dem Erhalt der SMS-Nachricht extrahiert der Message-Receiver die
Produkt-UIN aus dem „Empfänger"-Feld der SMS-Nachricht,
die Mobiltelefonnummer des Benutzen aus dem „Sender"-Feld der SMS-Nachricht und die Textnachricht der
SMS-Nachricht und leitet sie zum Handels- und Auktions-Handler weiter.
-
Der
Handels- und Auktions-Handler kann das Produkt anhand der Produkt-UIN
identifizieren. Ferner kann der Handels- und Auktions-Handler den Benutzer
anhand seiner GSM-Mobiltelefonnummer identifizieren. Falls bereits
ein höheres
Angebot von einem anderen Benutzer eingegangen ist oder die Gebotsanweisungen
des Benutzen nicht zu entziffern waren, sendet der Auktion- und
Handels-Handler eine SMS-Antwortnachricht zum GSM-Mobiltelefon 117 des
Benutzers und teilt ihm den Fehler mit. Ansonsten gibt der Handels-
und Auktions-Handler das Gebot vom Benutzer in die Auktionsdatenbank 112 für dieses
Produkt ein. Bei Bedarf kann der Auktion- und Handels-Handler, wenn
das Gebot erfolgreich empfangen wurde, eine SMS-Antwortnachricht zum
GSM-Mobiltelefon 117 des Benutzers senden und ihn darüber informieren,
dass sein Gebot erfolgreich empfangen wurde.
-
Zusätzlich zum
Senden einer Avisierung zum zuvor höchsten Bieter kann der Auction-
und Trade-Handler
auch so konfiguriert werden, dass er dieselben Avisierungen zu einigen
oder allen Benutzern sendet, die für dieses Produkt geboten haben.
-
Es
wird nun ein tatsächliches
Beispiel für
ein drahtloses Diskussions-Board im Auktionsformat zwischen drahtlosen
Clients beschrieben, die sich bei der Auktionsserver-Anwendung registriert
haben, um an einer vom Host-Server 15 durchgeführten Aktion
teilzunehmen, mit Bezug auf die 9 bis 11.
-
9 der
Zeichnungen zeigt ein Beispiel für ein
drahtloses Diskussions-Board 119 im Auktionsformat in einem ähnlichen
Format, wie es auf der Website des oben beschriebenen Handels- und
Auktionsdienstes erscheinen würde.
-
In
dem illustrierten Beispiel betrifft das Diskussions-Board 119 speziell
die Artikelnummer 987654321. Diese Artikelnummer würde die
UIN für die
vorgeschriebene Aktion bilden, die an der Teilnahme an der Auktion
des Artikels selbst beteiligt ist, und wäre in der „Senden zu" Adresse zusammen mit dem Zugangscode
des Host-Servers 15 zum SMSC-Server-System 25 des
GSM-Carriers für
die drahtlosen Clients enthalten, die an einer beliebigen Nachricht
teilnehmen, die zum Diskussions-Board gesendet oder davon empfangen
werden. Es ist zu bemerken, dass der Dienst nicht auf drahtlose
Clients von nur einem GSM-Carrier begrenzt ist, sondern es können drahtlose
Clients jedes Carriers, mit dem der Host-Server 15 verbunden ist und
für die
er einen Zugangscode zum Leiten von SMS-Nachrichten vom Nachrichtendienst-Server
des Trägers
hat, an jedem vom Host-Server verfügbaren BBS-Service teilnehmen.
-
„Mikey" 121 ist
das Pseudonym oder der Buddy-Name eines ersten möglichen Käufers und „Jet" 123 ist das Pseudonym eines
zweiten möglichen
Käufers. „Lala" 125 ist
das Pseudonym eines Verkäufers
des Artikels, im vorliegenden Beispiel ein Mobiltelefon „Nokia
6110".
-
In
diesem Beispiel des drahtlosen Diskussions-Boards 119 im
Auktionsformat sendet der mögliche
Käufer „Mikey" eine SMS-Nachricht
von seinem Mobiltelefon zu einer bestimmten NIN, die die Verkettung
des Zugangscodes des Host-Servers und der UIN des fraglichen Artikels
umfasst. Der Nachrichteninhalt wie angezeigt enthält den Text: „Hat Ihr
Telefon viele Kratzer?".
-
Wenn
das SMSC-Server-System 25 diese SMS empfangen und zum Host-Server 15 gesendet hat,
dann empfängt
der Host-Server diese auf die zuvor beschriebene Weise und verarbeitet
sie, authentifiziert den Sender der Nachricht mittels der Auktionsserver-Anwendung
nach dem Decodieren der UIN, wonach die benötigte Nachricht in die Auktionsdatenbank
eingegeben und virtuell auf das Diskussions-Board 119 gesetzt
wird, so dass die Nachricht auf der Auktions-Website des Host-Servers
betrachtet werden kann, der zu dem jeweiligen Artikel gehört.
-
In
der vorliegenden Ausgestaltung wird die Nachricht, um die Teilnahme
am Gebotsprozess durch Bieter zu erleichtern, die nur GSM-Geräte und keinen
Zugang zu einer Client-Anwendung auf Browser-Basis haben, zu den obersten drei eindeutigen Bietern
A, B und C und den letzten drei eindeutigen Benutzern U1, U2 und
U3 gebroadcastet, die sich über
den jeweiligen Artikel erkundigen, unter Berücksichtigung ihres jeweiligen
Client-Typs. Wie in 11 gezeigt, werden im vorliegenden
Beispiel, in dem alle sechs, d.h. die oberen drei Bieter und die
letzten drei eindeutigen Benutzer, drahtlose Clients sind, SMS-Nachrichten,
die die gepostete Nachricht enthalten, über den Host-Server 15 zum
SMSC-Server-System 25 gesendet.
-
In
diesem Fall können
Benutzer, die eine gebroadcastete Nachricht empfangen, auf die Nachricht
einfach dadurch „antworten,", dass sie einen Austausch
von Informationen zwischen interessierten Parteien koordinieren,
die ein oder mehrere drahtlose Clients beinhalten können.
-
Eine
Erörterung
des tatsächlichen
Prozessablaufs ist in 10 der Zeichnungen illustriert.
Dieses Diagramm illustriert im Wesentlichen den gesamten Ablauf
von einem drahtlosen Client-Benutzer „Mikey" 121, der eine Anfrage auf
das Diskussions-Board 119 setzt, bis zur Aussendung der
Anfrage zu den obersten drei eindeutigen Bietern A, B und C sowie
den letzten drei eindeutigen Benutzern, die sich über den
Gebotsartikel erkundigen, nämlich
U1, U2 und U3. Die Artikelnummer ist 987654321 und der Zugangscode
für den
Host-Server 15 auf dem SMSC-Server-System 25 eines
gemeinsamen Carriers für
alle Bieter und Benutzer ist 23301. Alle Benutzer haben sich zuvor
bei dem vom Host-Server gehosteten Handels- und Auktionsdienst registriert,
so dass der Registrierungsprozess umgangen wird.
-
Der
Vorgang beginnt bei 131 und fährt damit fort, dass „Mikey" 121 eine
weitere Textnachrichtenanfrage auf sein Mobiltelefon schreibt, wobei
der Prozess durch die Box 133 angezeigt wird. Die Nachricht gemäß Anzeige
in Box 135 lautet „Wo
wurde das Telefon hergestellt?".
-
„Mikey" 121 sendet
dann die Textnachricht wie in Box 137 illustriert zur MIN
23301987654321 des Host-Servers 15 auf dem GSM-Carrier-Netzwerk.
Diese NIN kann als Pseudonym im Speicher des Mobiltelefons von einem
vorherigen Registrierungsprozess gespeichert oder ansonsten von
der Host-Server-Website
eingeholt werden.
-
Diese
Nachricht wird wie bei 139 gezeigt zum SMSC-Server-System 25 gesendet,
das sie wiederum über
das Internet 19 wie durch den Pfeil 141 angedeutet
zum Host-Server sendet. Die Nachricht wird dann vom Host-Server 15 wie
durch die Box 143 angedeutet verarbeitet, wobei je nach
Situation auf die Benutzerinformationsdatenbank und die Auktionsdatenbank 112 zugegriffen
wird, angedeutet in Box 145. Diese Verarbeitung beinhaltet
die Eingabe der Nachricht in die Auktionsdatenbank 112 und
dann das Ausführen
einer Routine, die die gepostete Nachricht zu den obersten drei
Bietern A, B und C und den letzten drei Benutzern U1, U2 und U3
broadcastet, die Nachrichten in die Datenbank gesetzt haben, sowie
das Posten dem Sender der Nachricht bestätigt wird, nämlich „Mikey" 121.
-
Das
Broadcasten der verschiedenen Nachrichten zur SMSC-Serverzentrale 25 erfolgt
wiederum über
das Internet 141, wie der Pfeil 146 andeutet. Das
SMSC-Server-System, angedeutet durch Box 147, speichert
und sendet dann nach Möglichkeit
die relevante Nachricht, nämlich
die SMS-Bestätigungsnachricht,
zu „Mikey", wie durch Box 149 angedeutet, wobei
die NIN-Adresse des Senders als 23301987654321 angezeigt wird. In
diesem Beispiel lautet die Bestätigung „Ihre Nachricht
wurde gepostet, danke schön.", wie in Box 151 am
Ende der Übertragung
bei 153 gezeigt.
-
Im
Falle der drei höchsten
Bieter A, B und C und der drei jüngsten
Board-Benutzer U1, U2 und U3 wird die von „Mikey" gepostete Frage von der SMSC-Serverzentrale 25 zu
diesen Parteien gesendet, wie durch Box 155 angedeutet.
Im vorliegenden Beispiel lautet die Nachricht „Mikey: „Wo wurde das Telefon hergestellt?", wie in Box 157 angedeutet.
Wie angezeigt, steht das Pseudonym oder der Buddy-Name des postenden
Benutzers, um Verwirrungen zum vermeiden, immer vor dem Doppelpunkt „:".
-
Die
NIN- oder GSM-Adresse des Senders ist ebenfalls mit 23301987654321
angegeben. Alle Benutzer hatten vermutlich diese „GSM-ähnliche" Adresse in ihren
Mobiltelefonen gespeichert, so dass sie sofort das fragliche Produkt
erkennen könnten. Danach
bräuchte
der Verkäufer,
in diesem Fall „Lala" 125, lediglich
auf die Frage zu antworten, wie auf jede andere SMS-Nachricht.
-
Ebenso
haben die sechs Empfänger
der letzten geposteten Nachricht alle die Option, einfach durch
Antworten auf die empfangene Nachricht auf die Frage zu antworten.
-
Beim
Antworten ist der Prozessablauf derselbe wie der, den „Mikey" beim anfänglichen
Posten der Nachricht durchlaufen hat. Wird keine Antwort gegeben,
dann wird die Session für
die Person automatisch beendet, bis sie eine weitere Frage erhält.
-
In
der vorliegenden Ausgestaltung sendet ein Benutzer, um auf den Inhalt
des BBS zuzugreifen, ohne unbedingt eine Nachricht zu posten, einfach
einen „?" Befehl im SMS-Nachrichtenteil
eines zum Host-Server 15 gesendeten Nachrichtenpakets mittels
der NIN, die die Verkettung des Carrier-Zugangscodes und der UIN des Artikels
umfasst. Jedes „?", das allein im Nachrichtenteil
einer empfangenen SMS-Nachricht von einem drahtlosen Client erscheint,
wird vom Host-Server 15 als ein Befehl für den Host-Server
decodiert, mit einer Liste einer vorbeschriebenen Anzahl von zuvor
geposteten Nachrichten, gewöhnlich
den letzten drei oder so, zu antworten.
-
Wie
aus der vorangegangenen Beschreibung ersichtlich ist, stellt die
Erfindung ein schnelles, effizientes und praktisches Verfahren und
System zum Authentifizieren und Übertragen
von Anweisungen für
ein Auktion- und Handelssystem bereit, dessen Benutzer nachrichtenfähige drahtlose
Geräte
wie SMS-fähige GSM-Geräte haben.
-
ELEKTRONISCHES BULLETIN-BOARD
-
Die übrigen erwähnten Dienste,
nämlich
persönliche
Dienste wie Dating- oder Verkupplungsdienste für die verschiedensten Paare,
sowie Chatroom-Dienste auf der Basis von Themen oder Gegenständen, können alle
als unterschiedliche Typen von elektronischen Bulletin-Board-Services
(BBSs) angesehen werden, bei denen Nachrichten von einem Client-Benutzer
auf eine Datenbank oder ein Bulletin-Board gesetzt und von einem
anderen Client-Benutzer beantwortet werden können. Diese BBSs haben, wenn
sie Zugriff durch drahtlose Clients beinhalten, wie in der vorliegenden
Ausgestaltung vorgesehen, im Allgemeinen dasselbe Format wie das
oben beschriebene drahtlose Diskussions-Board im Auktionsformat
für den
Handels- und Auktionsdienst der Gewerbetransaktionsanwendung. Somit
können
sie alle einfach vom selben allgemeinen Host-Server-Setup aufgenommen
und vom Host-Server 15 technisch dadurch voneinander differenziert
werden, dass ihnen unterschiedliche UINs für unterschiedliche BBS oder
Chatroom-Themen zugewiesen werden. So können die Erfordernisse einer
recht großen Vielfalt
unterschiedlicher Interessengruppen von dem einen Host-Server-Provider
erfüllt
werden, der sowohl drahtlose als auch verdrahtete Clients beinhaltet,
mit minimalem Overhead für
den Host-Server-Provider.
-
Was
die persönlichen
Dienste betrifft, so zeigt 12 der
Zeichnungen ein Beispiel für
ein Diskussions-Board 159 in einem ähnlichen Format, in dem es
auf einer Chatroom-Website erscheinen würde, die ein Client auf Browser-Basis
sehen würde.
-
In
dem illustrierten Beispiel gehört
das Diskussions-Board 159 speziell zu dem persönlichen Dienst „Suche
einen Freund", der
eine dedizierte UIN hätte.
Dies steht im Gegensatz zu anderen persönlichen Diensten wie „Suche
eine Freundin",
der sein eigenes Diskussions-Board und eine entsprechende UIN hätte, um
ihn vom Diskussions-Board 159 zu unterscheiden.
-
Wie
zuvor beschrieben, wäre
die besondere UIN für
die vorgeschriebene Aktion des Zugreifens auf das besondere Diskussions-Board
in der „Senden
an" Adresse zusammen
mit dem Zugangscode des Host-Servers in einer beliebigen SMS-Nachricht enthalten,
die von einem drahtlosen Client gesendet wird, der auf dieses besondere
Diskussions-Board zugreifen möchte.
-
In
dem in 12 illustrierten Diskussions-Board
erlaubt es der persönliche
Dienst „Suche einen
Freund" interessierten
Parteien, mit Personen in Kontakt zu kommen, die persönliche Werbeanzeigen
auf das Diskussions-Board 159 gesetzt haben. Im vorliegenden
Fall hat die Person mit dem Pseudonym „Pompom Girl" 161 die
folgende persönliche Werbeanzeige 163 gepostet: „Ich bin
18 und hatte noch nie einen Freund, suche aber jemanden zum Surfen,
Clubben und einfach Rumhängen". Die dieser geposteten
persönlichen
Werbeanzeige 165 entsprechende UIN und eine Hypertext-Chatschaltfläche 167 sind
mit jeder geposteten persönlichen
Werbeanzeige assoziiert.
-
Die
Teilnahme an einem Chat mit der Person, die die persönliche Werbeanzeige
gepostet hat, beinhaltet eine Kombination aus Zugriff auf Browser-Basis
auf die Diskussions-Board-Website und die Benutzung eines GSM-Telefons.
-
Die
Grundanforderung besteht darin, dass jede Person, die eine persönliche Werbeanzeige postet,
einen drahtlosen Client hat, zu dem Nachrichten, die von interessierten
Parteien in Verbindung mit der Werbeanzeige gesendet werden, vom
Host-Server weitergeleitet werden.
-
Andererseits
muss die interessierte Partei, die eine Nachricht senden möchte, einen
Client auf Browser- und PC-Basis oder einen Web-fähigen drahtlosen
Client haben, um auf das Diskussions-Board zuzugreifen, und braucht
bei Bedarf einen drahtlosen Client, um an einem Chat mit der postenden
Person teilzunehmen.
-
So
möchte
möglicherweise
z.B. eine interessierte Partei, z.B. „Joe", mit der Person chatten, die die persönliche Werbeanzeige 163 gepostet
hat, nämlich „Pompom
Girl" 161,
zur Diskussions-Board-Website gehen und entweder auf den Handle „Pompom
Girl" 161 oder
die Hypertext-Chat-Schaltfläche 167 klicken
und dann ihre Nachricht senden. Das Anklicken des Handle 161 oder
der Schaltfläche 167 bewirkt,
dass eine Persönlicher-Dienst-Anwendung
auf dem Host-Server 15 aufgerufen wird, so dass die Nachrichten
zu dem Diskussions-Board oder zu der Person verwaltet werden können, die
die Werbeanzeige von dieser besonderen interessierten Partei gepostet
hat. Nachrichten von Joe können
entweder über
den auf die Website zugreifenden PC oder über das Mobiltelefon von Joe im
Falle des letzteren mit SMS eingegeben werden. Was wichtig ist,
der die SMS-Nachricht zum Host-Server sendende drahtlose Client
muss den Zugangscode und die UIN des Chatrooms des persönlichen
Dienstes in der „Senden
an" Adresse benutzen.
-
Der
Host-Server und die mit dem „Suche
einen Freund" Dienst
assoziierte Persönlicher-Dienst-Anwendung empfangt
dann, im Falle von Joe, der die Nachricht von seinem Mobiltelefon sendet,
das SMS-Nachrichtenpaket
von Joe über das
SMSC-Server-System 25 und sendet die Nachricht als eine
SMS-Nachricht zum
drahtlosen Client „Pompom
Girl" mittels der
CIN von „Pompom
Girl" im „Senden
an" Adressfeld des
Nachrichtenpaketes unter Angabe des Host-Server-Zugangscodes und
der UIN des Diskussions-Boards im Adressfeld des Senders. In der
vorliegenden Ausgestaltung besteht die tatsächliche Nachricht aus dem Buddy-Namen „Joe", gefolgt von einem „Doppelpunkt"-Symbol und dann der
ursprünglichen
Nachricht von Joe. Hinweis: die Anonymität von Joe und Pompom-Girl wird
in dem Ausmaß gewahrt,
dass ihre CINs keiner anderen Partei offenbart werden.
-
„Pompom
Girl" kann, wenn
sie schließlich
die Nachricht auf ihrem drahtlosen Client empfängt, einfach dadurch antworten,
dass sie den „Antwort
an" Nachrichtendienst
auf ihrem GSM-Telefon benutzt und die Antwort eintastet. In diesem
Fall werden der Zugangscode und die UIN des Diskussions-Boards 159 automatisch
in das „Antwort
an" Adressfeld des Antwortnachrichtenpakets
gesetzt. Die Nachricht von „Pompom
Girl" würde dann
aber die SMS-Funktion und den Host-Server 15 zu „Joe" zurückgesendet, wodurch
wiederum die Anonymität
beider Parteien gewahrt bliebe.
-
Eine
von der Persönlicher-Dienst-Anwendung
durchgesetzte Grundregel ist, dass alle von der die Werbeanzeige
hostenden Person gesendeten Nachrichten zur letzten interessierten
Partei gesendet werden, und auf diese Weise würde normalerweise „Joe" die Antwort erhalten.
In einigen Fällen braucht
dies aber nicht unbedingt der Fall zu sein, wenn mehr als eine interessierte
Partei Nachrichten zu der die Werbeanzeige postenden Person mehr oder
weniger gleichzeitig sendet.
-
Um
diese Situation zu bewältigen,
wird die Persönlicher-Dienst-Anwendung
speziell so ausgelegt und konfiguriert, dass in solchen Fällen entstehende
Verwirrung vermieden wird, indem ein Befehl im Nachrichtenteil einer
als Antwort auf eine interessierte Partei gesendeten SMS interpretiert
wird, wobei das Pseudonym der die Nachricht gesendeten interessierten
Partei identifiziert wird. In der vorliegenden Ausgestaltung wird
dieser Befehl durch das Symbol „@" gefolgt vom Pseudonym oder Buddy-Namen
der Person repräsentiert,
die die Nachricht gesendet hat, auf die die Person, die die Nachricht
gepostet hat, antwortet. Zum Beispiel, wenn „Pompom Girl" auf die von „Joe" erhaltene Nachricht
antwortet, dann würde
sie den Text „@Joe" (gefolgt von Leertaste)
vor den speziellen Text der Nachricht einsetzen, den sie zu „Joe" in Beantwortung
seiner Nachricht senden möchte.
-
Es
ist zu bemerken, dass beim Austauschen von Nachrichten die Persönlicher-Dienst-Anwendung in
jeder Kommunikation die Pseudonyme und Buddy-Namen der die Werbeanzeige
postenden Person und der interessierten Parteien und nicht ihre
tatsächlichen
GSM-Nummern verwendet, wodurch die Anonymität bewahrt werden kann.
-
Jede
Person, die sich in die Website des Diskussions-Boards einloggt,
muss jedoch ihre registrierte CIN und ihren registrierten eindeutigen
Buddy-Namen verwenden. Dies ist jedoch für Kommunikationen, die mit
einem drahtlosen Client assoziiert sind, aufgrund des „persönlichen" Charakters des Telefons
nicht notwendig.
-
Im
Chatroom-Dienst in Bezug auf ein bestimmtes Diskussionsthema zeigt 13 der
Zeichnungen ein virtuelles Diskussions-Board 169 über ein bestimmtes
Thema, das von einer auf dem Host-Server 15 bereitgestellten
Chatroom-Anwendung gestellt wird. Die Chatroom-Anwendung erlaubt
es Personen mit demselben Interesse, über ein bestimmtes Thema miteinander
zu kommunizieren. Das Thema des Chatrooms kann ein gemeinsames Interesse sein
oder ein Benutzer kann seinen eigenen Chatroom kreieren, so dass
nur bestimmte Personen, wie z.B. ausgewählte Freunde, teilnehmen können.
-
Jedes
Chatroom-Thema oder jeder Benutzer-Chatroom wird anhand seiner eigenen
UIN identifiziert und von einem Administrator verwaltet, dessen
Aufgabe es ist, den Chatroom einzurichten, Personen zur Teilnahme
einzuladen, die Sicherheit und das Beschränkungsniveau der Site festzustellen,
z.B. ob Passwörter
erforderlich sind oder ob er für
die Öffentlichkeit
offen ist, Postings nach Bedarf auszufiltern und Nummern zum Chatroom
hinzuzufügen oder
daraus zu löschen,
wie dies in einer beschränkten
Chatroom-Umgebung der Fall ist, usw.
-
Nach
dem Einrichten des Chatrooms mit eigener UIN kann ein Benutzer,
der zur Teilnahme am Chatroom berechtigt ist, Nachrichten durch
seinen eigenen PC oder sein Mobiltelefon auf ähnliche Weise wie oben mit
anderen vom Host-Server bereitgestellten Diensten beschrieben posten.
Darüber
hinaus kann er eine Nachricht durch Eingeben von Text durch die
Website oder durch Senden einer SMS-Nachricht mit der NIN des Host-Servers
auf dem jeweiligen betroffenen GSM-Carrier unter Verwendung der
Verkettung aus Zugangscode und UIN des jeweiligen Chatrooms senden,
auf den zugegriffen wird.
-
In
dem in 13 der Zeichnungen gezeigten speziellen
Beispiel ist der jeweilige Chatroom der „Teenager-Probleme-Chatroom" und hat die UIN 4321.
Die die Nachricht postende Person hat einen drahtlosen Client, der
Mitglied eines GSM-Carriers ist, wo der Host-Server den Zugangscode
7777 hat.
-
In
dem illustrierten Beispiel A lautet die gepostete Nachricht 171 „Ich habe
Probleme mit meiner Mutter. Sie versteht meine Teenager-Probleme
einfach nicht. Was kann ich tun?"
-
Das
Diskussions-Board 169 bietet auch zwei Optionen, eine,
die eine „Klick"-Hypertext-Schaltfläche 173 für Benutzer
auf Browser-Basis beinhaltet, die lautet „Zum Posten von Nachrichten
hier klicken", und
eine andere mit Details darüber,
wohin eine SMS-Nachricht gesendet werden soll, um sie auf das Diskussions-Board 169 zu
setzen. Die letztere wird im vorliegenden Beispiel als 175 angegeben
und lautet: „oder
für SMS-Nachricht
SENDEN AN: 77774321".
Die Sende-zu-Nummer ist die NIN des Host-Servers und das Diskussions-Board für einen bestimmten
GSM-Carrier, wobei die NIN aus dem Carrier-Zugangscode 7777 und der UIN 4321 des „Teenager-Probleme"-Chatrooms besteht.
-
Die
Chatroom-Anwendung ist in der vorliegenden Ausgestaltung so ausgelegt
und konfiguriert, dass vom Chatroom ausgesendete Nachrichten zu denjenigen
gebroadcastet werden, die sich im selben Chatroom befinden, mit
Ausnahme der Person, die soeben die Nachricht gepostet hat. Die
letzten Postings werden zu einer vorbestimmten Zahl der neuesten
eindeutigen Posting-Benutzer und zum Chatroom-Administrator gebroadcastet, wenn der
Chatroom-Administrator nicht derjenige war, der die Nachricht ursprünglich gepostet
hat. Die jeweilige Anzahl von Benutzern, zu denen die Nachricht
gebroadcastet wird, wird vom Chatroom-Administrator festgelegt.
-
Drahtlose
Clients, die Nachrichten vom Chatroom empfangen und eine Antwort
posten wollen, brauchen lediglich durch die auf ihrem Telefon vorhandenen
SMS-Dienste zu antworten, wobei die NIN des Host-Servers und des
Chatrooms wahrscheinlich gespeichert würden. In diesem Fall würde der
Nachrichtenbeantwortungsdienst auf einem Mobiltelefon aufgerufen,
wonach die NIN 77774321 automatisch in das „Senden an" Adressfeld im SMS-Nachrichtenpaket
eingegeben würde,
das schließlich
vom drahtlosen Client zum Host-Server gesendet wird. Diese Nachricht
würde vom
Host-Server in der gewöhnlichen
Weise wie zuvor beschrieben gehandhabt, so dass die UNI decodiert
und die Nachricht zur jeweiligen Chatroom-Anwendung gesendet würde.
-
Das
Format des Chatroom-Service in der vorliegenden Ausgestaltung sieht
vor, dass zu Konversationen im Chatroom mit dem „?"-Befehl Fragen gestellt werden können, ähnlich wie
die Art und Weise, in der dieser Befehl in dem zuvor beschriebenen Auction-Room-Szenario
benutzt wird. Das Senden dieses Befehls zur NIN in einer SMS-Nachricht
von einem drahtlosen Client bewirkt, dass eine vorbestimmte Anzahl
der vorherigen Postings zu der die Frage stellenden Person vom Host-Server
zurückgesandt
wird, so können
beispielsweise die letzten drei geposteten Nachrichten zurückgesandt
werden. Der Fragebefehl kann mit weiteren Fragebefehlen verkettet
werden, z.B. „??", um die Zahl der
zuvor abgefragten Postings zu multiplizieren, die zum drahtlosen
Client zurückgesandt
werden. So werden beispielsweise bei der Frage „??" 2 × 3
oder sechs Nachrichten gesandt, und bei der Frage „???" würden 3 × 3 oder neun
frühere
Nachrichten gesendet, usw. Die tatsächliche Anzahl der involvierten
Nachrichten ist ein Parameter, der vom Chatroom-Administrator justiert werden
kann.
-
Es
ist zu verstehen, dass jeder beliebige BBS-Typ auf diese Weise eingerichtet
werden kann, der eine Reihe verschiedener Client-Typen verwendet,
einschließlich
drahtloser Clients unter Verwendung von SMS-Messaging, wie unter
einem GSM-Netzwerk bereitgestellt wird.
-
Als
Alternative zum direkten Posten der NIN 77774321, vielleicht weil
der Benutzer die NIN-Informationen
nicht sofort zur Hand hat, kann ein Benutzer menügesteuerte Navigation und – zunächst – ein Schlüsselwort
benutzen, um die korrekte NIN zu bestimmen, die für die benötigte Aktion
zu benutzen ist.
-
14 illustriert
ein Beispiel dafür,
wie diese menügesteuerte
Navigation ausgestaltet wird. In diesem Beispiel wird sie mit einem
Electronic Bulletin Board Service benutzt, könnte aber genauso gut auch
mit anderen Anwendungen angewendet werden. Sie ist nicht auf das
hierin beschriebene Beispiel begrenzt.
-
Im
Allgemeinen navigiert der Benutzer durch ein(en) Menü oder Baum
mittels einer Folge von dynamischen Zugangscodes, die von der vorherigen Wahl
des Benutzers in diesem Menü abhängig sind. Wenn
der Benutzer am Ende des Baums ankommt, dann wird die volle NIN
für die
benötigte
Aktion in der oben beschriebenen Weise zum Host-Server 15 weitergeleitet.
-
Mit
Bezug auf das in 14 illustrierte Beispiel, der
Benutzer sendet zum Zugreifen auf das Menü – in Schritt 180 – eine das
Schlüsselwort
umfassende Frage innerhalb einer SMS-Textnachricht. Das Schlüsselwort
könnte
ein beliebiges geeignetes Wort sein, das sich der Benutzer leicht
merken kann. Ein Beispiel wäre
der Name des Service-Providers oder einfach „Hilfe". Diese SMS-Nachricht wird über das
SMSC-Server-System 15 in der gewöhnlichen Weise zum Host-Server 15 gesendet.
Die SMS-Textnachricht
verwendet einen Grundzugangscode, im hierin beschriebenen Beispiel „7777". Wie gewöhnlich wird
die NIN des Benutzers an die gewöhnliche Stelle
gesetzt und die Empfänger-NIN
umfasst den Grundzugangscode. Das Schlüsselwort ist der Text.
-
Der
Host-Server 15 empfängt
die SMS-Fragenachricht und identifiziert, anhand einer Menüanwendung,
den Sender der Fragenachricht und sendet eine SMS-Nachricht als
Reaktion auf die Fragenachricht zum Benutzer. Diese anfängliche SMS-Nachricht
oder „Homepage" führt die
dem Benutzer verfügbaren
Optionen auf. In 14 lautet diese Homepage-Nachricht – in Schritt 181 illustriert – wie folgt:
„Homepage
A – registrieren,
B – Member-Chatrooms prüfen, C – an Chatrooms
teilnehmen. Antworten Sie auf diese Nachricht mit A, B oder C"
-
Die „Antwort
an" SMS-Adresse
in der Homepage ist „777701". Dies ist der ursprüngliche
Grundzugangscode „7777" plus „01", was bedeutet, dass dies
die erste in einer Serie von Nachrichten ist, die zum Ermitteln
der richtigen NIN für
die benötigte
Aktion verwendet werden kann. Der Benutzer kann dann einfach auf
die SMS-Nachricht antworten und anzeigen – im Textteil der Nachricht – was er
benötigt,
indem er A, B oder C einfügt.
Wenn der Benutzer wählt
und mit „B" antwortet, dann
bedeutet dies, dass er eine Nachricht zu einem seiner Member-Chatrooms
posten möchte.
Wie oben erwähnt,
zeigt der erste Zugangscode – in
diesem Fall „777701" – an, dass dies eine Antwort
auf die Homepage-Nachricht ist. Dieser Zugangscode (sowie alle nachfolgenden
Zugangscodes) sind dynamisch, da sie von der Antwort auf die vorherige
Nachricht abhängig
sind.
-
Der
Host-Server 15 antwortet auf diese SMS-Nachricht mit einer
weiteren SMS-Nachricht, wie in 182 in 14 angedeutet
ist, die wie folgt lautet:
„Ihre Chatrooms lauten: A – Teenager-Probleme,
B – schnelle
Autos und C – Soccer
für Suckers.
Antworten Sie bitte mit dem Chatroom, den Sie prüfen möchten."
-
Die „Antwort
an" GSM-Nummer ist
jetzt „7777012". Die „Antwort
an" Nummer hängt von
der vorherigen Wahl des Benutzers ab. In diesem Fall ist, da der
Benutzer mit „B" geantwortet hat,
die neue „Antwort
an" GSM-Nummer jetzt
der vorherige Zugangscode – „777701" – plus „2", was bedeutet, dass der Benutzer als
Reaktion auf die vorherige SMS-Nachricht mit „B" geantwortet hat, d.h. „7777012". Wenn er mit „A" geantwortet hätte, dann wäre die neue „Antwort
an" Nummer „7777011" gewesen, usw.
-
Im
vorliegenden Beispiel möchte
der Benutzer den Chatroom „Teenager-Probleme„ prüfen und antwortet
daher mit „A". Der Host-Server 15 erkennt, dass
der Benutzer „Teenager-Probleme" prüfen möchte. Der
Host-Server 15 sendet die SMS-Nachricht (Schritt 183)
mit den folgenden Optionen zurück:
„Möchten Sie:
A – letzte
Postings prüfen
oder B – eine
Nachricht posten. Antworten Sie bitte mit ihrer Wahl."
-
Die „Antwort
an" GSM-Nummer ist
jetzt „7770121" (d.h. der vorherige
Zugangscode „777012" plus „1"), was bedeutet,
dass der Benutzer auf die vorherige SMS-Nachricht mit der Option „A" geantwortet hat,
und besagt, dass die nächste
Aktion daher auf den Chatroom „Teenager-Probleme" angewendet werden
wird.
-
Im
vorliegenden Beispiel antwortet der Benutzer mit „B". Dies teilt dem
Host-Server 15 mit, dass die nächste Aktion des Benutzers
sein wird, mit dem Posten von „Teenager-Probleme" in den Chatroom
zu beginnen. Der Zugangscode für
diesen Chatroom ist „4321", daher sendet der
Host-Server 15 eine SMS-Nachricht
(Schritt 184) zum Benutzer:
„Sie können jetzt Ihre Nachricht bei
Teenager-Probleme posten, indem Sie mit der Nachricht antworten."
-
Die „Antwort
an" GSM-Nummer ist „77774321", wie dies in unseren
vorherigen Illustrationen der Fall gewesen wäre. Das Menüsystem hat den Vorgang des
Postens einer Nachricht vereinfacht, da es jetzt nicht mehr notwendig
ist, sich die Schlüsselwörter oder
auch nur die tatsächliche
Kombination von Zugangscode plus Chatroom-Index zu merken.
-
Wenn
der Benutzer am Ende des Baums ankommt, dann wird die richtige Aktion
zum Host-Server wie in den Anwendungen oben beschrieben weitergeleitet.
-
Wie
aus der Beschreibung ersichtlich ist, kann diese Methode des Verwenden
von SMS-Messaging
zum Zugreifen auf einen Host-Server um Informationen auf der Basis
einer pseudo-menügesteuerten
Frage in vielen Anwendungen zum Einsatz kommen – nicht nur im Zusammenhang
mit dem oben beschriebenen Beispiel.
-
Es
sollte offensichtlich sein, dass die vorliegende Ausgestaltung mehrere
Vorteile gegenüber dem
Stand der Technik hat. Sie bietet nicht nur Zugang zum Host-Server
einer Reihe verschiedener Client-Typen,
sondern hat bedeutsamerweise auch ein Format, das es für mobile
Benutzer nützlich macht,
die drahtlose Client-Typen verwenden, die Subscriber eines drahtlosen
Messaging-Service wie SMS sind, auf die praktischste und effizienteste
Weise.
-
Die
verschiedenen Diensttypen, die auf der Basis des jeweiligen Formats
der vorliegenden Erfindung erstellt wurden und entstanden sind,
sind endlos und können
eine Adaption beinhalten, um weitaus erweiterte und unterhaltsame
Dienste bereitzustellen, die die Übermittlung von Nachrichten
zwischen Parteien beinhalten, als dies mit derzeitigen Nachrichtensystemen
der Fall ist.
-
Es
ist zu verstehen, dass der Umfang der vorliegenden Erfindung nicht
auf die hierin beschriebene spezielle Art und Ausgestaltung davon
begrenzt ist. Demgemäß werden Ändenrungen
und Verbesserungen an der Erfindung, die nicht mehr als übliche allgemeine
Kenntnisse beinhalten, nicht als vom Umfang der Erfindung abweichend
angesehen. Insbesondere können,
obwohl sich die bevorzugte Ausgestaltung auf ein GSM-Netzwerk mit SMS-Nachrichtenfähigkeiten
bezieht, auch andere Arten der Umsetzung der Erfindung mit unterschiedlichen
drahtlosen Kommunikationsnetzen und Nachrichtensystemen wie Funkrufsystemen
(Pager) vorgesehen werden.