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DE60127832T2 - Boden für fraktionierte destillation und verfahren - Google Patents

Boden für fraktionierte destillation und verfahren Download PDF

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DE60127832T2
DE60127832T2 DE60127832T DE60127832T DE60127832T2 DE 60127832 T2 DE60127832 T2 DE 60127832T2 DE 60127832 T DE60127832 T DE 60127832T DE 60127832 T DE60127832 T DE 60127832T DE 60127832 T2 DE60127832 T2 DE 60127832T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
liquid
column
tray
arrester
arresters
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE60127832T
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English (en)
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DE60127832D1 (de
Inventor
Zhanping P. Des Plaines XU
Nicholas F. Des Plaines URBANSKI
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Honeywell UOP LLC
Original Assignee
UOP LLC
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE60127832T2 publication Critical patent/DE60127832T2/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D3/00Distillation or related exchange processes in which liquids are contacted with gaseous media, e.g. stripping
    • B01D3/14Fractional distillation or use of a fractionation or rectification column
    • B01D3/16Fractionating columns in which vapour bubbles through liquid
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D3/00Distillation or related exchange processes in which liquids are contacted with gaseous media, e.g. stripping
    • B01D3/14Fractional distillation or use of a fractionation or rectification column
    • B01D3/16Fractionating columns in which vapour bubbles through liquid
    • B01D3/18Fractionating columns in which vapour bubbles through liquid with horizontal bubble plates
    • B01D3/20Bubble caps; Risers for vapour; Discharge pipes for liquid
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F23/00Mixing according to the phases to be mixed, e.g. dispersing or emulsifying
    • B01F23/20Mixing gases with liquids

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)
  • Physical Or Chemical Processes And Apparatus (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • Erfindungsgebiet
  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Erhöhung der Effizienz von Böden für fraktionierte Destillation. Spezieller betrifft die Erfindung ein Verfahren und eine Vorrichtung, die eine höhere Effizienz für mehrfache Kolonnenböden zur Verfügung stellt.
  • Stand der Technik
  • Fraktionierende Kolonnenböden mit mehreren Ableitern wurden eingeführt durch US-A-3,410,540, erteilt an W. Bruckert. Diese Referenz beschreibt die charakteristische Struktur und Anordnung der Komponenten eines Mehrfach-Ableiter-Kolonnenbodens. Dieser schließt lange, schmale, trogförmige Ableiter ein, die über den Boden verteilt sind, mit langen rechteckigen Gebieten auf Deckflächen, die die Ableiter trennen. Die traditionelle rechteckige Form der Ableiter und die Queranordnung der Ableiter auf vertikal benachbarten Böden ist ebenso offenbart.
  • Mehrfachableiterböden sind für ihre hohe Kapazität bekannt. Sie sind daher in dem Artikel "High-Capacity Distillation", publiziert auf Seite 53 der August 1998 Ausgabe von "Hydrocarbon Processing" und in einem Artikel, beginnend auf Seite 23 der Januar 1999 Edition von "Chemical Engineering Process" veröffentlicht. Diese Artikel zeigen die Queranordnung der Ableiter auf vertikal benachbarten Böden und beschreiben den Fluss von Dampf und Flüssigkeit durch fraktionierte Kolonnen, die diese Böden verwenden.
  • Flüssigkeit, die von dem Boden eines Ableiters eines Mehrfachableiterbodens fällt, fällt auf die aktive Dampf-Flüssigkeits-Kontaktfläche des nächst niedrigen Bodens. Im Stand der Technik ist bekannt, dass Flüssigkeit, die auf die Deckfläche fällt, diese Deckfläche durchdringen kann, wobei sie den beabsichtigten Dampf-Flüssigkeits-Kontakt umgeht. US-A-5,209,875 hat die Verwendung von Antidurchtrittswannen zwischen der Deckfläche und dem Ableiter eingeführt, um dieses Problem zu beseitigen. Die Antidurchtrittswannen sind unter den Flüssigkeitsauslässen der Ableiter der oberen Böden lokalisiert und senkrecht zu den Ableitern des unteren Bodens orientiert. Flüssigkeit, die aus den Ableitern austritt, fällt auf die Wannen und fließt dann auf die Decklage des unteren Bodens.
  • DE 20 11 870 offenbart eine Vorrichtung für fraktionierte Destillation, umfassend eine Anordnung von mehrfachen Fraktionierungsböden, bestückt mit einer Kombination von Leitern und Sammelwannen, die zusammen die Ableiterfunktion der Böden zur Verfügung stellen.
  • Kurze Zusammenfassung der Erfindung
  • Die Erfindung ist eine neuartige Vorrichtung, die dazu bestimmt ist, die Effizienz von Fraktionskolonnen mit Mehrfachableiterfraktionsböden zu steigern. Die Vorrichtung umfasst eine Flüssigkeitsverteilwanne, aufgehängt zwischen vertikal benachbarten Böden, die quer zueinander montiert sind. Die Verteilungswannen sammeln Flüssigkeit, die aus den Ableitern des oberen Kolonnenbodens austritt und verteilen sie in einem gewünschten Muster über das aktive Deckgebiet des nächstunteren Kolonnenbodens. Dies lässt die Flüssigkeit auf den unteren Kolonnenboden in einem vorbestimmten gleichmäßigen Abstand von dem Einlass zu dem Ableiter des unteren Kolonnenbodens fallen. Die ganze Flüssigkeit hat somit eine gleichmäßige Verweilzeit auf dem Kolonnenboden, um so die Trenneffizienz des Kolonnenbodens zu erhöhen.
  • Eine umfassende Ausführungsform der Erfindung kann charakterisiert werden als Verfahren zur fraktionierten Destillation, welches umfasst das Verbringen einer Flüssigkeit mit einer ersten Komponente und einer zweiten Komponente auf einen oberen ersten Kolonnenboden, der in einer Kolonne für fraktionierte Destillation positioniert ist, enthaltend eine Vielzahl von vertikal beabstandeten Fraktionsböden mit mehreren Ableitern, und betrieben bei Fraktionierungsbedingungen, die Dampf durch die Deckgebiete steigen lassen, die auf den Kolonnenböden vorgesehen sind, während Flüssigkeit gleichzeitig in wenigstens einem Ableiter gesammelt wird, der einen Teil des Kolonnenbodens bildet, wobei Flüssigkeit, die in einem Ableiter des ersten Kolonnenbodens gesammelt ist, den Ableiter durch Öffnungen verlässt, die in einem unteren Abschnitt des Ableiters angebracht sind, Sammeln von Flüssigkeit, die von den genannten Öffnungen in dem unteren Abschnitt des Ableiters des ersten Kolonnenbodens herabkommt, in einer Flüssigkeitssammel- und -verteilerwanne, die zwischen dem ersten Kolonnenboden und dem unteren zweiten Kolonnenboden aufgehängt ist; und Ausfließen der Flüssigkeit aus der Sammelwanne auf der Deckfläche des zweiten Kolonnenbodens in einem Gebiet, welches parallel zu dem Ableiter des zweiten Kolonnenbodens liegt; und dadurch gekennzeichnet, dass die auslaufende Flüssigkeit auf die Oberfläche des unteren, zweiten Kolonnenbodens mit einem gleichförmigen Abstand vom Eingang des Ableiters des unteren zweiten Kolonnenbodens fällt.
  • Eine zweite umfassende Ausführungsform der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Durchführen einer fraktionierten Destillation in einer fraktionierenden Destillationssäule, wobei die Vorrichtung umfasst (a) einen oberen ersten Kolonnenboden und einen unteren zweiten Kolonnenboden, wobei sowohl der erste als auch der zweite Kolonnenboden einen trogförmigen Ableiter und Dampf-Flüssigkeits-Deckflächen benachbart zu dem Ableiter umfassen und wobei der Ableiter des ersten Kolonnenbodens unterschiedlich orientiert ist zu dem Ableiter des zweiten Kolonnenbodens und zu Gruppen zusammengefasste Flüssigkeitsöffnungen im Boden des Ableiters besitzt, und (b) eine flüssigkeitsverteilende Vorrichtung, die zwischen den Ableitern des ersten Kolonnenbodens und dem Deck des zweiten Kolonnenbodens montiert ist, wobei die Flüssigkeitsverteilvorrichtung eine ausreichende Länge besitzt, um Flüssigkeiten, die aus den Flüssigkeitsauslässen von wenigstens zwei Ableitern des ersten Kolonnenbodens fallen, aufzunehmen, und wenigstens eine Reihe von Flüssigkeitsauslässen hat, die parallel zu dem Ableiter des zweiten Kolonnenbodens angeordnet sind, wobei Flüssigkeit vom ersten Kolonnenboden, die in die Flüssigkeitsverteilvorrichtung fällt, über eine Deckfläche des unteren zweiten Kolonnenbodens verteilt wird mit einem gleichförmigen Abstand von dem zur Deckfläche benachbarten Ableiter.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • Die Funktion der Erfindung und die typische Anordnung und Variationen an Teilen der Vorrichtung werden unter Benutzung der beigefügten Zeichnungen beschrieben, in denen:
  • 1 den Flüssigkeitsfluss von einem ersten Kolonnenboden 1 abwärts auf die Flüssigkeitsverteilungswanne 7 und dann auf die Deckfläche des unteren Kolonnenbodens 2 illustriert.
  • Die 2, 3, 4 und 5 zwei der vielen verschiedenen unterschiedlichen strukturellen Ausführungsformen der Flüssigkeitsverteilwannen 7 von 1 illustrieren.
  • 6 eine Variation der Flüssigkeitsverteilwanne illustriert, die durch die Anordnung eines mit Flügeln versehenen Brückenelements 18 über der Mündung der Verteilerwanne 7 charakterisiert ist.
  • 7 die Ansicht abwärts in das Hauptelement der Verteilerwanne von 6 illustriert.
  • 8 eine Endansicht der Verteilerwanne von 6 ist.
  • 9 eine Ansicht horizontal durch einen Abschnitt einer Fraktionssäule mit einem oberen Kolonnenboden 1 und einem unteren Kolonnenboden 2 ist.
  • 10 eine perspektivische Ansicht eines einzelnen Fraktionierungsbodens mit einer Flüssigkeitsverteilwanne darstellt, die durch drei Stützen 17, die auf der Bodendeckfläche 6 befestigt sind, über der Deckfläche aufgehängt ist.
  • 11 eine Draufsicht auf einen Kolonnenboden ist, die die Anordnung von zwei Verteilern 7 über dem Kolonnenboden zeigt.
  • Detaillierte Beschreibung und bevorzugte Ausführungsformen
  • Fraktionierungsböden leisten eine fast endlose Vielzahl von Trennungen in der Öl- und Petrochemischen Industrie. Fraktionsböden werden beispielsweise verwendet bei der Trennung von vielen unterschiedlichen Kohlenwasserstoffen, z. B. Paraffinen, Aromaten und Olefinen. Kolonnenböden werden benutzt, um spezielle Verbindungen zu trennen, beispielsweise Alkohole, Äther, Alkylaromate, Monomere, Lösungsmittel, anorganische Verbindungen usw. und bei der Trennung von breit siedenden Mischungen wie z. B. von Erdöl abgeleitete Fraktionen einschließlich Naphta. Diese breite Nützlichkeit hat zu der Entwicklung einer großen Breite von Kolonnenböden mit unterschiedlichen Vorteilen und Nachteilen geführt.
  • Ein weithin benutzter Typ von Kolonnenböden ist der Kolonnenboden mit mehreren Ableitern, der in den oben genannten Referenzen offenbart ist. Mehrfachableiterböden haben mehrere ausgezeichnete physikalische Eigenschaften. Beispielsweise hat ein Mehrfachableiterboden keine Aufnahmewanne, die traditionell in Querflussböden verwendet wird. Dies ist normalerweise ein nicht perforierter Abschnitt der Bodendeckfläche, angeordnet unterhalb dem Boden eines Ableiters. Dies ist das Gebiet eines Gegenstrombodens, wo die Flüssigkeit, die durch den Ableiter herunterkommt, aufprallt, bevor sie horizontal auf die perforierte Deckfläche des Bodens gelangt. In einem konventionellen Boden ist die Aufnahmewanne normalerweise direkt unterhalb dem Ableiter positioniert, der von dem nächst oberen Fraktionsboden ableitet. Dies unterscheidet von einem Mehrfachableiterboden, in dem das horizontale Oberflächengebiet des Bodens nur in Flächen unterteilt ist, die als Ableitermittel und als flache Dampf-Flüssigkeits-Kontaktflächen funktionieren, die normalerweise als Deckfläche bezeichnet werden. Hier sind keine nicht perforierten Gebiete angeordnet, um die von dem unmittelbar darüber angeordneten Boden absteigende Flüssigkeit aufzufangen.
  • Ein weiteres unterscheidendes Merkmal eines Fraktionsbodens vom Mehrfachableitertyp ist die Zurverfügungstellung einer relativ großen Zahl von parallelen Ableitern mit gleichen Abständen über den Boden. Jeder Boden kann von einem bis zu fünfzehn oder mehr derartiger Ableiter verwenden, die von ähnlichem Design sind. Diese Ableiter sind relativ nah beieinander beabstandet im Vergleich zu denen der gebräuchlicheren Gegenstromfraktionsböden, da die Ableiter über die Oberfläche des Bodens verteilt sind, statt hauptsächlich an der Peripherie des Bodens zu sein. Der Abstand zwischen benachbarten Ableitern (gemessen zwischen ihren Seitenwänden) desselben Mehrfachableiterbodens wird zwischen 0,2 und 1,0 m und vorzugsweise weniger als ungefähr 0,5 m betragen. Dies resultiert in einem Kolonnenboden mit einem einzigartigen Design, wenn von oben betrachtet, bestehend aus den abwechselnden Deckflächengebieten und den Ableitervorrichtungen, die gleichmäßig über die obere Oberfläche des Fraktionsbodens verteilt sind.
  • Die Struktur der Ableiter eines Mehrfachableiterbodens ist ebenso einzigartig im Vergleich zu den Ableitern, die auf Gegenstromfraktionsböden benutzt werden. Die Ableiter eines Mehrfachableiterbodens erstrecken sich nicht über den ganzen Weg abwärts bis zu dem nächst unteren Fraktionsboden. Stattdessen enden sie an einem höheren Zwischenniveau, angeordnet in dem leeren zylindrischen Volumen zwischen zwei Böden. Der Ableiter, der von dem Kolonnenboden darüber herunterkommt, endet daher normalerweise gut oberhalb der Deckoberfläche des unteren Kolonnenbodens und oberhalb dem Einlass zu dem Ableiter des Kolonnenbodens darunter. Die Einlässe zu den Ableitern eines Kolonnenbodens funktionieren als Auslasswehr des Kolonnenbodens und der Boden des Ableiters befindet sich normalerweise gut oberhalb dem Auslasswehr des unteren Kolonnenbodens. Der horizontale Endquerschnitt des Ableiters kann eine große Vielzahl von Formen haben, die von rechteckig bis dreieckig reichen.
  • Ein sehr unterscheidendes Merkmal eines Mehrfachableiterfraktionsbodens ist das Zurverfügungstellen eines flüssigkeitsversiegelbaren Mittels nahe dem Boden des Ableiters. Der Boden des Ableiters ist ausreichend versiegelt, um die direkt nach unten fließende Flüssigkeit außerhalb des Ableiters zu verzögern. Dies verursacht die Ansammlung und Zurückhaltung von Schaum, was es möglich macht, ihn in klare Flüssigkeit und gelösten Dampf zu trennen. Die gesammelte Flüssigkeit bedeckt die Öffnungen im Bodenabschnitt des Ableiters und versiegelt den Ableiter gegenüber dem Aufwärtsfluss von Dampf. Dieser flüssigkeitsversiegelbare Auslass ist gut oberhalb der Deckfläche des unmittelbar darunter angeordneten Kolonnenbodens angeordnet. Die klare Flüssigkeit, die in dem unteren Abschnitt des Ableiters gesammelt ist, läuft durch die Öffnungen im Boden des Ableiters auf den nächst unteren Kolonnenboden. Einige Flüssigkeit kann, wenn gewünscht, durch Öffnungen in den Seitenwänden des Ableiters austreten. Öffnungen sind vorzugsweise zu Gruppen zusammengefasst, wobei die Gruppierung derart angeordnet ist, dass die austretende Flüssigkeit nicht in einen Ableiter des nächst unteren Kolonnenbodens fällt.
  • Mehrfachableiterkolonnenböden haben hohe Dampf- und Flüssigkeitskapazitäten und die Fähigkeit, über einen bedeutenden Bereich von Operationsgeschwindigkeiten effektiv zu funktionieren. Andere Typen von Kolonnenböden jedoch können eine höhere Effizienz haben als Mehrfachableiterkolonnenböden. Es wird unterstellt, dass dies verursacht ist durch die Flüssigkeit, die aus den Abläufen des Ableiters und auf die Deckfläche des nächst unteren Kolonnenbodens in einer Art und Weise fällt, die zu einer Vielzahl von Flüssigkeitsfließpfadlängen und Flüssigkeitsverweilzeiten auf dem Kolonnenboden führt. Dies resultiert teilweise aus der bevorzugten Queranordnung von Ableitern auf vertikal benachbarten Kolonnenböden. Diese Queranordnung resultiert in Flüssigkeit, die aus den Ableiterausläufen in einer Zahl von relativ schmal benachbarten Zonen unter den darüber liegenden Ableitern fällt. Der Abstand zwischen diesen Zonen ist gleich dem Abstand zwischen den darüber liegenden Ableitern. Die Flüssigkeit muss infolge dessen von diesen Aufprallzonen zu dem Ableiter des unteren Kolonnenbodens fließen. Einige Punkte auf dem Ableiter sind von den Aufprallzonen weiter entfernt als andere. Dies verursacht, dass die Flüssigkeit über den größeren Abstand zu den Teilen der Auslassableiter des unteren Kolonnenbodens fließen muss, die zwischen den Zonen sind, auf denen die Flüssigkeit auf die Deckfläche fällt. Die ungleichmäßige Flüssigkeitsverweildauer resultiert in einer reduzierten Kolonnenbodeneffizienz. Beispielsweise verhindert der fortwährende Kontakt mit stehender Flüssigkeit, einen zusätzlichen Massentransport zu steigern.
  • Es ist eine Aufgabe dieser Erfindung, einen Mehrfachableiterkolonnenboden mit einer höheren Trenneffizienz zur Verfügung zu stellen. Es ist eine weitere Aufgabe der Erfindung, einen Mehrfachableiterkolonnenboden zur Verfügung zu stellen, bei dem die Länge des Flüssigkeitsfließpfads über die Bodendeckfläche konstant und gleichmäßig ist. Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein verbessertes Verfahren zum Trennen von flüchtigen chemischen Verbindungen durch fraktionierte Destillation zur Verfügung zu stellen.
  • Die vorliegende Erfindung löst diese Aufgaben durch die Verwendung von einer oder mehreren einzigartigen Flüssigkeitssammel- und -wiederverteilvorrichtungen auf jedem Kolonnenboden. Diese Vorrichtungen fangen wenigstens die Hauptmenge der Flüssigkeit von dem oberen Kolonnenboden auf, bevor sie auf der Deckfläche des unteren Kolonnenbodens auftrifft, und verteilt dann die Flüssigkeit auf der Deckfläche des unteren Kolonnenbodens entlang einer Linie parallel zu den Ableitern des unteren Kolonnenbodens. Somit ist zur Verfügung gestellt ein Flüssigkeitsfließpfad von gleichmäßiger Länge von dem Punkt, an dem die Flüssigkeit auf die Deckfläche fällt, zu dem Punkt, an dem die Flüssigkeit den Kolonnenboden verlässt, indem sie in einen offenen Einlass des Ableiters fließt.
  • In der Vergangenheit hatten sich viele Versuche, die Leistung von Vielfachableiterkolonnenböden zu verbessern, auf die Flüssigkeit konzentriert, die aus den Ableitern absteigt, und auf ihr Auftreffen auf die untere Kolonnenbodendeckfläche. Beispielsweise dienen die oben erwähnten Antidurchtrittswannen dazu, die Flüssigkeit aufzufangen und sie über einen weiten Bereich zu verteilen, so dass sie nicht dazu tendiert, ihren Weg durch die Deckflächenperforationen zu nehmen, was in einem Bypassfluss der Flüssigkeit zu dem unteren Kolonnenboden und/oder zum Unwirksammachen der Dampfperforationen führen könnte. Die vorliegende Vorrichtung funktioniert anders. Als erstes sammelt und speichert sie Flüssigkeit, statt sie nur aufzufangen. Dies verlangt, dass die vorliegende Vorrichtung ein definiert begrenztes Flüssigkeitsrückhaltevolumen hat. Zweitens verteilt die Vorrichtung der vorliegenden Erfindung die Flüssigkeit auf den nächst unteren Kolonnenboden in einem sehr kontrollierten, schmalen langen Muster, welches mit dem Kolonnenbodeneinlass des unteren Kolonnenbodens fluchtet. Die Flüssigkeit kann nicht einfach in einer Vielzahl von Richtungen über die vorliegende Vorrichtung fließen, wie es bei Antidurchtrittswannen mit ebener Oberfläche geschieht. Somit kann das hinzugefügte Element der vorliegenden Erfindung als Flüssigkeitsfließverbesserungsvorrichtung bezeichnet werden.
  • Durch Ablegen der Flüssigkeit in einem langen schmalen Streifen, gleichmäßig beabstandet zwischen benachbarten Ableitern und entlang der gesamten Länge der Ableiter, ist die Verweildauer der Flüssigkeit auf dem Kolonnenboden für die ganze Flüssigkeit gleich. Die Fließpfade sind parallel und es gibt keine relativ stehenden Gebiete. Damit sind sowohl Punkt- als auch Gesamtkolonnenbodeneffizienz verbessert.
  • Die Vorrichtung der Erfindung kann charakterisiert werden als eine Vorrichtung zum Durchführen einer fraktionierten Destillation in einer Fraktionssäule, wobei die Vorrichtung umfasst einen oberen ersten Kolonnenboden und einen unteren zweiten Kolonnenboden, wobei sowohl der erste als auch der zweite Kolonnenboden wenigstens zwei trogförmige Ableiter und wenigstens eine Dampf-Flüssigkeits-Deckfläche, die zwischen den Ableitern positioniert ist, umfasst, und wobei die Ableiter des ersten Kolonnenbodens unterschiedlich orientiert sind zu den Ableitern des zweiten Kolonnenbodens, wobei die Ableiter jedes Kolonnenbodens wenigstens zwei Gruppen von gegenseitig beabstandeten Flüssigkeitsauslässen im Boden der Ableiter besitzen; und wenigstens zwei Flüssigkeitsverteilvorrichtungen zwischen dem Boden der Ableiter des ersten Kolonnenbodens und der Oberseite der Dampf-Flüssigkeits-Deckfläche des zweiten Kolonnenbodens montiert ist, wobei die Flüssigkeitssammelvorrichtungen ausreichende Länge besitzen, um Flüssigkeit, die aus den Flüssigkeitsauslässen von wenigstens zwei Ableitern des ersten Kolonnenbodens fällt, aufzufangen, wobei die Flüssigkeitssammelvorrichtungen parallel angeordnet sind zu den Ableitern des zweiten Kolonnenbodens und Flüssigkeitsauslässe besitzen, vorzugsweise in einer oder mehreren Reihen, parallel angeordnet mit den Ableitern des zweiten Kolonnenbodens und angeordnet oberhalb der Deckfläche des zweiten Kolonnenbodens, um Flüssigkeit auf der Deckfläche des zweiten Kolonnenbodens in einheitlichem Abstand von den Ableitern des zweiten Kolonnenbodens abzulassen.
  • Das gesamte Verfahren der vorliegenden Erfindung kann am besten beschrieben werden durch Bezugnahme auf die Zeichnungen. 1 der Zeichnung ist eine vereinfachte perspektivische Ansicht von zwei vertikal benachbarten Kolonnenböden einer fraktionierenden Säule. 1 zeigt einen oberen fraktionierenden Kolonnenboden 1 mit mehreren Ableitern und einen unteren fraktionierenden Kolonnenboden 2 mit mehreren Ableitern. Die Ableiter dieser beiden vertikal benachbarten Kolonnenböden sind senkrecht zueinander in der Art angeordnet, wie sie üblicherweise mit fraktionierenden Kolonnenböden mit mehreren Ableitern verwendet wird. Es ist nicht notwendig, ergibt aber viele Vorteile, beispielsweise Vermischen von Flüssigkeit und Dampf aus unterschiedlichen Abschnitten des Kolonnenbodens. Die Ableiter von benachbarten Kolonnenböden können auch mit anderen Winkeln angeordnet werden, beispielsweise mit 60°. Wenn benutzt für die fraktionierende Destillation von flüchtigen chemischen Verbindungen, verbleibt Flüssigkeit, die aktuell als hoch belüfteter Schaum vorliegt, auf der oberen Oberfläche des fraktionierenden Kolonnenbodens. Das Schäumen oder Belüften der Flüssigkeit ist hervorgerufen durch die Aufwärtsbewegung von Dampf durch eine große Zahl von Perforationen 11, die in relativ gleichmäßiger Weise über die ganze Oberfläche der Deckfläche 6 der Kolonnenböden verteilt sind. Diese Perforationen sind typischerweise kreisförmige Öffnungen mit kleinem Durchmesser, aber es ist auch bekannt, eine Mischung von Perforationstypen zu verwenden, beispielsweise die "Sieb"-Öffnungen in Verbindung mit dampfleitenden Schlitzen oder die "Ventile" der US-A-5,975,504. Schaum oder die Flüssigkeit fließt über das Einlasswehr der Ableiter an der Spitze der beiden Ableiter und fließt in die Oberseite des Ableiters 3. Wenn alles korrekt arbeitet, wird sich der Schaum auflösen, indem er den Dampf freigibt und eine "Klarflüssigkeit" bildet, die sich in einem unteren Abschnitt jedes Ableiters sammelt. Die gesammelte Flüssigkeit versiegelt die in Gruppen angeordneten Flüssigkeitsauslässe 12, die an vorbestimmten Orten entlang des Bodenabschnitts des Ableiters angeordnet sind. Jeder der vier Ableiter, die in dieser Figur dargestellt sind, ist aus zwei Seitenwänden 4 und zwei Endwänden 5 zusammengesetzt, die so angeordnet sind, dass sie einen langen, schmalen, kastenförmigen Ableiter bilden. Die parallelen Seitenwände 4 sind typisch für die bevorzugte Konstruktion dieser Ableiter. Jedoch können Ableiter auch mit einer Zahl von unterschiedlichen Querschnittsformen gebildet werden, beispielsweise dreieckig, abgeschnitten dreieckig usw.
  • Die Flüssigkeitsauslässe 12 in der Bodenplatte des Ableiters 3 sind in gegenseitig beabstandeten Ablaufgruppen angeordnet, so dass Flüssigkeit, die aus einem Ableiter austritt, nicht direkt in den Einlass des Ableiters im nächst unteren Kolonnenboden fällt. Das heißt, die Auslässe 12 des oberen Kolonnenbodens sind nicht direkt oberhalb dem Einlass eines Ableiters des unteren Kolonnenbodens angeordnet. Statt dessen sind diese Auslässe 12 so angeordnet, dass die Flüssigkeit, die den Ableiter des oberen Kolonnenbodens verlässt, an einem Punkt zwischen den Ableitern auf die Deckfläche des nächst unteren Kolonnenbodens fällt. Die vorliegende Erfindung stellt Flüssigkeitssammel- und -verteilvorrichtungen 7 zur Verfügung, die in einer Zwischenhöhe zwischen zwei fraktionierenden Kolonnenböden 1 und 2 aufgehängt sind. Sie sind somit in einem leeren zylindrischen Volumen zwischen den Deckschichten der beiden Kolonnenböden positioniert. Um zu funktionieren, muss ihr Einlass unterhalb der Abläufe der Ableiter des oberen Kolonnenbodens sein. Sie müssen ebenso oberhalb der Deckfläche des unteren Kolonnenbodens sein, um die Störung der aktiven Schaumbildung, die auf der Deckfläche des unteren Kolonnenbodens erwünscht ist, zu begrenzen. Die Flüssigkeitssammel- und -verteilvorrichtungen 7 können am Platz gehalten werden durch eine große Vielzahl von mechanischen Anordnungen, die die Vorrichtungen 7 entweder am oberen Kolonnenboden oder am unteren Kolonnenboden oder an beiden verankern. Die Verteiler können ebenso befestigt sein an den Ableitern des oberen Kolonnenbodens. Alternativ können unabhängige horizontale Elemente sich durch das innere Volumen der Fraktionssäule erstrecken, um die Verteilvorrichtungen 7 zu tragen. Die Verteiler 7 können ebenso integrale Erweiterungen einschließen, die horizontal zu der inneren Oberfläche der Außenwand der Fraktionssäule reichen, so dass jede der Verteilvorrichtungen 7 unabhängig innerhalb der Säule montiert werden kann durch Befestigung an der Wand oder an einer existierenden Hardware des Fraktionsbodens. Die Art und Weise, in der die Flüssigkeitssammel- und -verteilvorrichtungen 7 innerhalb der Säulenkonstruktion getragen werden, ist kein kontrollierendes Merkmal der vorliegenden Erfindung.
  • Die Flüssigkeitssammel- und -verteilvorrichtungen 7 verteilen die dargestellte Flüssigkeit, die den Boden der Ableiter durch die Auslassöffnungen 12 verlässt. In einer bevorzugten Ausführungsform hat jeder der Verteiler eine Anzahl von Seitenwandflügeln 9, die sich von den geneigten Seitenwänden 8 aufwärts erstrecken, um sicherzustellen, dass keine Flüssigkeit hinter die Vorrichtung fällt. Auf diese Weise wird die Flüssigkeit von dem oberen Kolonnenboden innerhalb einem Volumen in der Vorrichtung 7 gesammelt. Die Flüssigkeit fließt dann horizontal entlang der Länge des Verteilers 7. Dies resultiert in einem relativ gleichmäßigen Niveau der Flüssigkeit innerhalb des Verteilers, wobei die Flüssigkeit aus der Vorrichtung 7 durch eine große Zahl von Öffnungen 10 ausfließt, die entlang der Länge der Seitenwand der Verteilvorrichtung 7 vorgesehen sind. Die Verteiler sind parallel zu den Ableitern 3 des nächst unteren Kolonnenbodens 2 angeordnet und deshalb wird die Flüssigkeit, die die Flüssigkeitssammel- und -verteilvorrichtung 7 verlässt, auf der Deckfläche 6 des unteren Kolonnenbodens 2 in einer geraden Linie parallel zu den Ableitern 3 des unteren Kolonnenbodens abgelagert. Wenn eine Deckvorrichtung an zwei Seiten durch Ableiter begrenzt ist, dann ist es bevorzugt, dass die Flüssigkeit auf dem Deck in einer Linie auf halbem Weg zwischen den Ableitern abgelagert wird. An der Kante eines Kolonnenbodens gibt es zwei halbmondförmige Deckflächen, die zwischen einem Ableiter und der Innenfläche der Säulenwand liegen. Vorzugsweise ist jede Flüssigkeitssammel- und -verteilvorrichtung oberhalb dieses Deckflächenabschnitts näher an der Wand als an dem Ableiter angeordnet, um stehende Flüssigkeit nahe der Wand zu minimieren. Angenommen, dass nur eine Verteilvorrichtung 7 pro Deckfläche zwischen den Ableitern benutzt wird und dass eine Verteilvorrichtung 7 auf jedem Halbmondabschnitt benutzt wird, dann wird die Zahl von Flüssigkeitssammel- und -verteilvorrichtungen 7 um eins mehr sein als die Zahl von Ableitern auf einem Kolonnenboden.
  • 2 illustriert eine Draufsicht auf eine alternative Konstruktion der Flüssigkeitssammel- und -verteil- oder "-fließverbesserungs-"vorrichtung 7. Diese spezielle Form der Vorrichtung besitzt eine flache Bodenplatte mit einer einzigen Reihe von Perforationen 10. Der Verteiler hat drei Paare von Flüssigkeitssammelflügeln 9. 3 ist ein Querschnitt dieser Verteilerausführungsform, welcher die Endplatte 16 darstellt, die die Enden des Verteilers vorzugsweise verschließt.
  • Die in 4 dargestellte Vorrichtung besitzt eine V-förmige Endform oder Querschnitt, wenn sie entlang ihrer Hauptrichtung betrachtet wird, wie in 5 gezeigt. Die Vorrichtung ist gebildet durch zwei Seitenwände 8 mit überstehenden Flügeln 9, die sich nach außen und nach oben erstrecken. Die Neigung der Flügel kann sich von der Neigung der Seitenwände unterscheiden. Die Enden jeder Verteilvorrichtung 7 sind vorzugsweise durch eine Endplatte gedeckelt, die eine Form gleich dem Querschnitt der Vorrichtung hat. Somit hat die Vorrichtung ein Flüssigkeitsrückhaltevolumen. Die Flüssigkeitssammel- und -verteilvorrichtung 7 von 4 besitzt zwei Reihen von Flüssigkeitsauslassperforationen 10.
  • Die Breite der Mündung oder oberen Öffnung der Verteilvorrichtung 7 ist vorzugsweise ungefähr gleich der Breite der Einlassöffnungen der Ableiter. Die Verteilvorrichtungen 7 sitzen im Fließpfad des Dampfes, der durch die Säule aufsteigt und können daher den Dampffluss stören. Es ist daher bevorzugt, die Überallesgröße der Verteilvorrichtungen und ihren Einfluss auf den aufsteigenden Dampf zu minimieren. Diese Einstellung bezieht sich auf die bevorzugte Verwendung der Flügel 9, die sich von den Verteilvorrichtungen aus nach außen erstrecken. Die Länge dieser Flügel kann beachtlich sein und wird durch die Länge der Gruppe von Flüssigkeitsauslassöffnungen 12 in dem Ableiter des nächst höheren Kolonnenbodens diktiert. Dies bedeutet, längere Flügel werden benötigt, wenn das Auslassgebiet verlängert wird.
  • 6 zeigt eine Verteilvorrichtung 7 mit dreieckförmigem Querschnitt mit einem Paar von flügelförmigen Brückenelementen 18, die über der Mündung der Verteilvorrichtung festgeschweißt sind. Die Brückenelemente 18 erbringen dieselben Flüssigkeitssammelfunktionen wie die Flügel 9 der 2 bis 4. Zusätzlich wirken die Brückenelemente als Versteifungselemente und Querklammern für die Vorrichtung. Diese Brückenelemente besitzen eine große Zahl von Perforationen, damit Flüssigkeit hindurchfallen kann, obwohl es gewünscht ist, die fallende Flüssigkeit, die hier innen zusammenstößt, aufzufangen und zu verlangsamen. Dies macht es möglich, dass die Brückenelemente als Durchtrittsverhinderungswannen wirken, die die direkte Passage von Flüssigkeit durch Öffnungen 10 im Boden der Verteilvorrichtung selbst verringern. Rückhalt von Flüssigkeit im Verteiler wird dabei ebenso helfen.
  • 7 ist eine abgewickelte Darstellung des Hauptkörpers des Verteilers 7 von 6. 8 ist ein Querschnitt des Verteilers von 6, welches die Anordnung der flügelförmigen Brückenelemente an der Mündung des Verteilers zeigt. Als ein Beispiel für mögliche relative Größen der verschiedenen Elemente dieses Verteilers kann der Bodenabstand "b" ungefähr 90 mm, der Abstand "g" ungefähr 125 mm, der Abstand "f" ungefähr 220 mm und der Abstand "c" ungefähr 205 mm sein. In dieser Ausführungsform sind die geneigten Flügel 9 an dem Verteiler befestigt statt eine Erweiterung der Seitenwand 8 zu sein.
  • 9 ist ein Blick durch einen kleinen Abschnitt einer fraktionierenden Destillationssäule mit einer zylindrischen Außenwand 15. Die Figur zeigt ebenfalls einen oberen Fraktionskolonnenboden 1 und einen unteren Fraktionskolonnenboden 2. Diese beiden Kolonnenböden sind Fraktionskolonnenböden mit mehreren Ableitern, umfassend drei Ableiter 3. Wie in der oben beschriebenen 1 ist jeder Ableiter gebildet durch eine breite, ebene, nicht perforierte Seitenwand 4 und eine ebene Ableiterendwand 5. Diese Ansicht zeigt klarer, wie die Flüssigkeit aus den vier Verteilvorrichtungen 7, die oberhalb des oberen Kolonnenbodens 1 angeordnet sind, die Flüssigkeit, die durch die Säule an Punkten zwischen den Ableitern des oberen Kolonnenbodens herabsteigt, verteilt.
  • 9 zeigt ebenso die einzig sichtbare Flüssigkeitssammel- und -verteilvorrichtung 7, die zwischen dem oberen und dem unteren fraktionierenden Kolonnenboden angeordnet ist. Der rechte Abschnitt dieser Vorrichtung ist getragen durch Tragelemente 13, die sich von dem Ableiter des darüber liegenden Kolonnenbodens abwärts erstrecken. Der linke Abschnitt der Vorrichtung 7 ist dargestellt als getragen durch zwei Tragstangen 14, die sich aufwärts und durch die Deckfläche des oberen Kolonnenbodens 1 hindurch erstrecken. Die Darstellung dieser zwei alternativen Methoden zum Halten der Flüssigkeitssammel- und -verteilvorrichtung 7 dient hauptsächlich dazu auszudrücken, dass es für den Fachmann offensichtlich viele Wege gibt, die Vorrichtungen zu halten. 9 zeigt, dass die Flüssigkeitssammel- und -verteilvorrichtung 7, die zwischen den beiden fraktionierenden Kolonnenböden dargestellt ist, eine Länge hat, die in etwa gleich der des Ableiters ist, der auf dem unteren Kolonnenboden 2 dargestellt ist. Angenommen, die Säule verwendet Kolonnenböden mit drei oder mehr Ableitern, werden die Ableiter unterschiedliche Längen haben, wobei die kürzeren Ableiter nahe der Kante des Kolonnenbodens positioniert sind. Die Länge der Flüssigkeitssammel- und -verteilvorrichtung 7 kann in der gleichen Art variieren.
  • 10 zeigt die Position einer Flüssigkeitssammel- und -verteilvorrichtung 7 auf halbem Weg zwischen zwei der parallelen Ableiter 3, die Teil eines Kolonnenbodens bilden. Vorzugsweise könnte ein Kolonnenboden mit drei Ableitern wie dieser mit wenigstens zwei Verteilvorrichtungen 7 zwischen den Ableitern versehen sein, mit Verwendung von zwei zusätzlichen Vorrichtungen in den Halbmond- oder Endabschnitten des Kolonnenbodens als optionale Zugabe. Die Flüssigkeitssammel- und -verteilvorrichtung ist gehalten oberhalb der allgemeinen Deckfläche 6 des Kolonnenbodens durch drei vertikale Stützen 17, befestigt an der Deckfläche durch nicht dargestellte Mittel wie Bolzen oder Schweißnähte. Diese Befestigung kann einige der zahlreichen Dampföffnungen 11 verwenden, die sich in einem einheitlichen Muster über die Deckfläche erstrecken. Die Endplatte der Vorrichtung 7 kann durch einen Abschnitt von einer Stütze 17 gebildet werden, die am Ende der Vorrichtung befestigt ist. Der Boden der Flüssigkeitssammel- und -verteilvorrichtung 7 sollte sich ausreichend oberhalb der Oberfläche der Deckfläche befinden, um unerwünschte Störung von gewünschten Dampf- oder Flüssigkeitsflüssen zu vermeiden. Die Flüssigkeitssammel- und -verteilvorrichtung ist zentriert zwischen und parallel zu den benachbarten Ableitern, so dass der Abstand "L" zwischen der Hauptachse des Verteilers und der Seitenwand der beiden Ableiter gleich ist. Die Länge der Ableiter in dem Kolonnenboden variiert, um mit der möglichen Sehnenlänge durch das Innere der Säule übereinzustimmen. Während es normalerweise bevorzugt ist, die Enden der Verteilvorrichtung 7 mit einer nicht perforierten Endplatte 16 zu versiegeln, sei angemerkt, dass die Geometrie und das Kolonnenboden-Layout an der Kante des Kolonnenbodens es wünschenswert machen kann, Öffnungen in der Endplatte vorzusehen. Dies ermöglicht es der Flüssigkeit, aus dem Ende der Vorrichtung heraus und auf die Kante des Kolonnenbodens zu fließen. Der Zweck hiervon ist es, unbewegte Gebiete des Kolonnenbodens zu beseitigen oder zu reduzieren, wo die Flüssigkeit eine unerwünscht lange Verweilzeit hat.
  • 11 ist eine Draufsicht, die einen Mehrfachableiterkolonnenboden mit drei Ableitern zeigt. Dargestellt durch gestrichelte Linien sind die Positionen von zwei Verteilern 7, die unterhalb des Kolonnenbodens positioniert sind, um Flüssigkeit aufzusammeln, die aus den Auslassöffnungen der Ableiter laufen. Die Verteiler liegen senkrecht zu den Ableitern.
  • Die Flüssigkeitssammel- und -verteilvorrichtungen der vorliegenden Erfindung können in neuen fraktionierenden Säulen verwendet werden als Teil von neuen Kolonnenböden, die in existierenden Säulen installiert werden, oder sie können zu Mehrfachableiterkolonnenböden hinzugefügt werden, die in Säulen bereits anwesend sind.
  • Eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung kann dementsprechend gekennzeichnet werden als Verfahren der fraktionierten Destillation, welcher umfasst das Verbringen einer Flüssigkeit mit einer ersten und einer zweiten flüssigen Komponente abwärts durch eine Säule der fraktionierten Destillation mit einer Vielzahl von gegenseitig vertikal beabstandeten fraktionierenden Kolonnenböden mit mehrfachen Ableitern und betrieben bei fraktionierenden Bedingungen, was Dampf durch die Deckflächengebiete, die auf den Kolonnenböden vorgesehen sind, steigen lässt, während Flüssigkeit in wenigstens zwei Ableitern, die auf jedem Kolonnenboden vorgesehen sind, gesammelt wird, wobei Flüssigkeit, die in diesen Ableitern gesammelt wurde, die Ableiter durch Öffnungen verlässt, die in einem unteren Abschnitt der Ableiter positioniert sind; Sammeln von Flüssigkeit, die aus den Öffnungen in dem unteren Abschnitt zweier unterschiedlicher Ableiter eines oberen ersten Kolonnenbodens entlassen wird, in einer Flüssigkeitssammel- und -verteilvorrichtung, die zwischen dem ersten Kolonnenboden und einem unteren zweiten Kolonnenboden positioniert und parallel zu einem Ableiter des zweiten Kolonnenbodens angeordnet ist; und Entlassen von Flüssigkeit aus der ersten Flüssigkeitssammelwanne auf das Deckflächengebiet des zweiten Kolonnenbodens in einem gleichmäßigen langgestreckten Muster, welches sich parallel zu einem Ableiter des zweiten Kolonnenbodens erstreckt. Dieses Muster kann in der Form einer Linie, wie zuvor erwähnt, oder mehrerer Linien sein, bedingt durch parallele Linien von Öffnungen in dem Verteiler. Es können kleinere Unterbrechungen in der/den Linie/n vorhanden sein, verursacht durch strukturelle Überlegungen. Das Muster jedoch ist länglich, zwischen jeweils zwei benachbarten Ableitern zentriert und vorzugsweise ungefähr gleich beabstandet zu den Ableitern des unteren Kolonnenbodens. Das Muster kann eine bestimmte Breite haben, beispielsweise 5 bis 15 cm, um das Auftreffgebiet der fallenden Flüssigkeit zu spreizen, um so das Durchtreten durch die Deckfläche zu vermeiden und die Deckflächenaktivität zu erhalten.
  • Betriebsbedingungen für eine fraktionierende Säule sind bestimmt durch die physikalischen Eigenschaften der Verbindungen, die in der Säule getrennt werden. Betriebstemperatur und Druck einer Säule können innerhalb dieser Grenzen variiert werden, um die Betriebskosten der Säule zu minimieren und andere gewerbliche Ziele zu erreichen. Die Betriebstemperatur kann von sehr niedrigen Temperaturen, die in kryogenischen Trennungen verwendet werden, bis zu Temperaturen reichen, die die thermische Stabilität der Verbindungen ausloten. Bedingungen, die für das vorliegende Verfahren geeignet sind, schließen demnach eine Temperatur in dem breiten Bereich von ungefähr – 50° bis ungefähr 250°C ein. Die Säule muss betrieben werden bei Drücken, die geeignet sind, wenigstens einen Teil der eingesetzten Verbindungen als Flüssigkeit aufrecht zu erhalten. Hohe Drücke verlangen ein wesentlich teureres Außen- und Zugangsequipment einschließlich Nacherhitzer und Überkopfkondensatoren. Es ist daher im Allgemeinen erwünscht, eine Säule im unteren Abschnitt des Bereichs von möglichen Betriebsdrücken zu betreiben, solange des den Betrieb der Säule nicht negativ beeinflusst. Fraktionierungsdrücke können von subatmosphärischem Druck bis zu einem Druck von ungefähr 35 bar reichen.

Claims (10)

  1. Verfahren der fraktionierten Destillation, umfassend (a) Verbringen einer Flüssigkeit, welche eine erste Komponente und eine zweite Komponente enthält, auf einen oberen ersten Kolonnenboden (1), der in einer fraktionierenden Destillationskolonne untergebracht ist, welche eine Vielzahl von vertikal beabstandeten Fraktionsböden mit mehrfachen Ableitern enthält und bei Fraktionsbedingungen betrieben ist, welche Dampf durch Dreieckflächen steigen lassen, die auf den Kolonnenböden vorgesehen sind, während Flüssigkeit in wenigstens einem Ableiter (3) gesammelt wird, welcher Teil jedes Kolonnenbodens bildet, welche Flüssigkeit, die sich in einem Ableiter (3) des ersten Kolonnenbodens (1) gesammelt hat, den Ableiter (3) durch Öffnungen im Unterteil des Ableiters (3) verlässt; (b) Sammeln der Flüssigkeit, welche aus den genannten Öffnungen im Unterteil des Ableiters (3) des ersten Kolonnenbodens (1) abfließt, in einer Flüssigkeitssammel- und -verteilerwanne (7), die zwischen dem ersten Kolonnenboden (1) und einem unteren zweiten Kolonnenboden (2) aufgehängt ist; und (c) Ausfließen der Flüssigkeit aus der Flüssigkeitssammelwanne (7) auf die Deckfläche des zweiten Kolonnenbodens (2) in einem Gebiet, welches parallel zu dem Ableiter (3) des zweiten Kolonnenbodens (2) liegt; und dadurch gekennzeichnet, dass die auslaufende Flüssigkeit auf die Oberfläche (6) des unteren zweiten Kolonnenbodens (2) mit einem gleichförmigen Abstand vom Eingang des Ableiters (3) des unteren zweiten Kolonnenbodens (2) fällt.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, weiter gekennzeichnet dadurch, dass im Wesentlichen alle Flüssigkeit, welche in der Flüssigkeitssammel- und -verteilerwanne (7) gesammelt ist, durch die Öffnungen (10) nach unten in die Sammel- und -verteilerwanne (7) läuft.
  3. Verfahren nach Anspruch 1, weiterhin gekennzeichnet dadurch, dass die Flüssigkeit aus der Flüssigkeitssammel- und -verteilerwanne (7) auf eine Fläche verteilt wird, die im Wesentlichen so lang ist wie ein benachbarter Ableiter (3) des zweiten Kolonnenbodens (2).
  4. Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3, wobei die Flüssigkeit, welche aus den Öffnungen im Unterteil zweier verschiedener Ableiter (3) des ersten Kolonnenbodens (1) nach unten abfließt, in der Flüssigkeitssammelwanne (7) gesammelt wird, welche zwischen dem ersten Kolonnenboden (1) und dem zweiten Kolonnenboden (2) positioniert ist.
  5. Verfahren nach Anspruch 4, weiter gekennzeichnet dadurch, dass die Zahl von Sammelwannen (7) pro Kolonnenboden größer ist als die Zahl der Ableiter (3) pro Kolonnenboden.
  6. Vorrichtung zum Durchführen einer fraktionalen Destillation in einer fraktionierenden Destillationssäule, umfassend: (a) einen oberen ersten Kolonnenboden (1) und einen unteren zweiten Kolonnenboden (2), wobei sowohl der erste als auch der zweite Kolonnenboden (2) einen trogförmigen Ableiter (3) und Dampf-Flüssigkeits-Oberflächen (6) benachbart zu dem Ableiter (3) umfassen, und wobei der Ableiter (3) des ersten Kolonnenbodens (1) unterschiedlich orientiert ist zu dem Ableiter (3) des zweiten Kolonnenbodens (2) und zu Gruppen zusammengefasste Flüssigkeitsöffnungen (12) im Kolonnenboden des Ableiters (3) besitzt, und (b) eine flüssigkeitsverteilende Vorrichtung (7), die zwischen den Ableitern (3) des ersten Kolonnenbodens (1) und dem Deck (6) des zweiten Kolonnenbodens (2) montiert ist, wobei die Flüssigkeitsverteilvorrichtung (7) eine ausreichende Länge besitzt, um Flüssigkeit, die aus den Flüssigkeitsauslässen (12) von wenigstens zwei Ableitern (3) des ersten Kolonnenbodens (1) fallen, aufzunehmen, und dadurch gekennzeichnet, dass die genannte Flüssigkeitsverteilvorrichtung (7) wenigstens eine Reihe von Flüssigkeitsauslässen hat, die parallel zu dem Ableiter (3) des zweiten Kolonnenbodens (2) angeordnet sind, wobei Flüssigkeit vom ersten Kolonnenboden (1), die in die Flüssigkeitsverteilvorrichtung (7) fällt, über eine Deckfläche (6) des unteren zweiten Kolonnenbodens (2) verteilt wird, mit einem gleichförmigen Abstand von dem zur Deckfläche benachbarten Ableiter (3).
  7. Vorrichtung nach Anspruch 6, ferner gekennzeichnet dadurch, dass die Zahl der Flüssigkeitsverteilvorrichtungen (7) pro Kolonnenboden um eins größer ist als die Zahl der Ableiter (3) pro Kolonnenboden.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 6, wobei ein Brückenelement (18) quer über einer Mündung der Flüssigkeitsverteilvorrichtung (7) unterhalb der Öffnungen des Ableiters (3) angebracht ist.
  9. Vorrichtung nach Anspruch 6, ferner gekennzeichnet dadurch, dass die Flüssigkeitsverteilvorrichtung (7) zwei ebene Seitenwände umfasst, die sich über die Länge der Vorrichtung erstrecken, oder durch Anbringen an wenigstens zwei Ableitern (3) gehalten ist.
  10. Vorrichtung nach Anspruch 6, 7, 8 oder 9, wobei der obere erste Kolonnenboden (1) und der untere zweite Kolonnenboden (2) wenigstens zwei druckförmige Ableiter (3) und wenigstens eine Dampf-Flüssigkeits-Deckfläche (6), welche zwischen den Ableitern positioniert ist, umfassen und dass die Ableiter (3) des ersten Kolonnenbodens (1) quer zu den Ableitern (3) des zweiten Kolonnenbodens (2) orientiert sind und dass jeder Ableiter (3) von jedem Kolonnenboden wenigstens zwei Gruppen von gegenseitig beabstandeten Flüssigkeitsauslässen (12) im Kolonnenboden des Ableiters (3) hat; und wobei wenigstens zwei Flüssigkeitsverteilvorrichtungen (7) zwischen dem Boden der Ableiter (3) des ersten Kolonnenbodens (1) und der Oberseite der Dampf-Flüssigkeits-Deckfläche (6) des zweiten Kolonnenbodens (2) montiert ist.
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