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DE69027693T2 - Doppelstöckiger Verteiler - Google Patents

Doppelstöckiger Verteiler

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Publication number
DE69027693T2
DE69027693T2 DE69027693T DE69027693T DE69027693T2 DE 69027693 T2 DE69027693 T2 DE 69027693T2 DE 69027693 T DE69027693 T DE 69027693T DE 69027693 T DE69027693 T DE 69027693T DE 69027693 T2 DE69027693 T2 DE 69027693T2
Authority
DE
Germany
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liquid
distribution
trough
flow
troughs
Prior art date
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Expired - Fee Related
Application number
DE69027693T
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English (en)
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DE69027693D1 (de
Inventor
Gilbert K Chen
Gary W Gage
Adam T Lee
Kuang-Yeu Wu
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koch Cyprus Ltd
Original Assignee
Glitsch Inc
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Filing date
Publication date
Application filed by Glitsch Inc filed Critical Glitsch Inc
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Publication of DE69027693D1 publication Critical patent/DE69027693D1/de
Publication of DE69027693T2 publication Critical patent/DE69027693T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D1/00Apparatus or devices for dispensing beverages on draught
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D3/00Distillation or related exchange processes in which liquids are contacted with gaseous media, e.g. stripping
    • B01D3/008Liquid distribution

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)
  • Feeding, Discharge, Calcimining, Fusing, And Gas-Generation Devices (AREA)
  • Physical Or Chemical Processes And Apparatus (AREA)
  • Extraction Or Liquid Replacement (AREA)
  • Gas Separation By Absorption (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft Flüssigkeitsverteiler für Flüssigkeits Dampf-Kontskttürme und insbesondere eine verbesserte Flüssigkeitsverteiler anordnung für Säulen, die einen Gegenstrom von Dampf und Flüssigkeit beinhalten. Ein Verteiler für eine Anwendung in derartigen Türmen ist in der US-A-3 360 246 offenbart.
  • Nach dem Stand der Technik ist die Verwendung unterschiedlicher Arten von Austauschsäulen gut bekannt, in denen ein Gas und eine Flüssigkeit aus Gründen des Massen- oder Wärmeübergangs, enger Fraktionierung und/oder Trennung von Bestandteilen des Einsatzmaterials und anderer Einheitsverfahren bevorzugt in einem Gegenstrom in Kontakt miteinander kommen. Ein wirkungsvoller Betrieb erfordert Massenübergang, Wärmeübergang, Fluidverdampfung und/oder kondensation, wobei eines der Fluide durch eine minimale Druckabnahme innerhalb eines bestimmten Bereichs oder bestimmter Bereiche mit minimalen, deren Bereich und Volumen bestimmenden Abmessungen gekühlt werden kann. Dies sind die Voraussetzungen für einen leistungsfähigen Betrieb. Sie sind für eine enge Fraktionierung notwendig. Aus diesem Grund hat sich der Gegenstrom von Dampf und Flüssigkeit in derartigen dem Stand der Technik entsprechenden Austauschkolonnen zu einem etablierten Verfahren eines derartigen Dampf-Flüssigkeitskontaktes entwickelt. Die eigentliche Dampf-Flüssigkeitsgrenzfläche erfordert die Verwendung eines Füllkörperbettes, das in der Säule angeordnet ist. Die Flüssigkeit wird dann auf die am besten durchführbare Weise über das Füllkörperbett verteilt, während der Dampf unter dem Füll körperbett in dem unteren Turmbereich verteilt wird. Auf diese Weise ist die Flüssigkeit, die durch das Füllkörperbett nach unten tropft, für einen Kontakt und eine Wechselwirkung von Dampf und Flüssigkeit dem Dampf ausgesetzt und befindet sich in Kontakt mit diesem. welcher durch das Füllkörperbett aufsteigt.
  • Es hat sich durchgesetzt, daß der Aufbau des Füllkörperbettes den Druckabfall, den Wirkungsgrad der Dampf-Flüssigkeitsgrenzfläche und den damit einhergehenden Massen- und Wärmeübergang, der in einem Prozeßturm auftritt, bestimmt. Sowohl die Mittel für eine wirksame und gleichmäßige Verteilung des Dampfes und der Flüssigkeit an entgegengesetzten Enden des Füllkörperbettes als auch die Mittel zur Aufrechterhaltung der Verteilung in ihm sind für einen leistungsfähigen Betrieb entscheidend. Nur mit einer wirkungsvollen Dampfund Flüssigkeitsverteilung zu Beginn und einer Aufrechterhaltung einer derartigen Verteilung innerhalb des Füllkörperbettes werden homogene Mischzonen in dem Bett gebildet, um den Wirkungsgrad zu maximieren. Der Wirkungsgrad einer Säule steht in direktem Zusammenhang mit den Betriebskosten und der Produktionsqualität. Aus diesem Grund sind in herkömmlichen Austauschsäulen unzählige, dem Stand der Technik entsprechende Ausgestaltungen von Füllkörpern weit verbreitet. Der Wirkungsgrad eines Füllkörpers ist jedoch in hohem Maße durch den Wirkungsgrad der Dampf- und Flüssigkeitsverteilung in ihm begrenzt. Wenn zum Beispiel entweder der Dampf oder die Flüssigkeit nicht gleichmäßig über die Kreuzungsbereiche der Füllkörper verteilt sind, ist der Nutzen oder die Nutzbarkeit jenes Füllkörperteils mit einer schlechten oder gar keinen Verteilung ausgeschlossen. Dieses Phänomen wiederum reduziert direkt den Wirkungsgrad des Turmes und verschlechtert die Kostenwirksamkeit des Betriebs. Die Tiefen des Füllkörperbettes sind für die Aufstellung von Produktionskriterien entscheidend und können die Betriebskosten beeinflussen Sollten Dampf und Flüssigkeit nicht gleichmäßig verteilt sein oder sollte die Homogenität nicht aufrechterhalten werden, kann dies zu ernsten Konsequenzen, insbesondere in der Erdöl verarbeitenden Industrie führen.
  • Neben den Füllkörperbetten selbst ist der Flüssigkeitsverteiler die wichtigste Einheit des Turminneren. Eine Leistungsabnahme eines Füllkörperturms rührt manchmal von Problemen bei der Flüssigkeitsverteilungsproblemen her, wie einem Verstopfen und einer ungleichmäßigen Verteilung. Demzufolge ist die Auswahl eines richtigen Flüssigkeitsverteilers für einen ununterbrochenen Anlagenbetrieb entscheidend. Überlegungen hinsichlich des Betriebs beinhalten demzufolge die funktionellen Gesichtspunkte des Verteilers, wie welcher Füllstand der Verteilerrinnen beibehalten wird, wie gut die Grundfläche innerhalb ausgeglichen ist, und wie die Flüssigkeit auf die Rinnen verteilt ist, so daß ein im wesentlichen gleichmäßiger Flüssigkeitspegel beibehalten wird. Der letztere Punkt gilt insbesondere für Prozeßtürme mit einem großen Durchmesser, in denen der Trennkasten und die Verteilerrinnen selbst sehr lang sind und sich die Flüssigkeitsgradienten zwischen entgegengesetzten Enden der Rinnen eingestellt haben.
  • Herkömmliche Flüssigkeitsverteiler beinhalten im allgemeinen eine Reihe von Sprühköpfen mit vielen Öffnungen. die geeignet sind, Flüssigkeit in Form eines Sprühnebels über einem Füllkörperbett zu verteilen. Bei Verwendung einer Füllkörperschüttung, in der eine Vielzahl von regellos ausgerichteten Füllkörperelementen innerhalb der Austauschkolonnen angeordnet sind, ist ein derartiges Flüssigkeitsverteilungsverfahren manchmal wirkungsvoll. Dies gilt insbesondere. wenn Parameter für einen hohen Wirkungsgrad nicht von entscheidender Bedeutung sind. Im Falle eines Füllkörpers mit hohem Wirkungsgrad, wie er in der US-Patentschrift Nr.4 604 247 offenbart ist, welche dem Berechtigten der vorliegenden Erfindung übertragen worden ist, sind jedoch die Mittel für eine homogene Flüssigkeits- und Gasverteilung von außerordentlicher Bedeutung.
  • Die Kosten eines Füllkörpers mit hohem Wirkungsgrad des Typs, der in dem oben angeführten Patent beschrieben ist, verlangen Aufmerksamkeit hinsichtlich einer sauberen Dampf-Flüssigkeitsverteilung. Sogar enge Bereiche nicht homogener Wechselwirkung zwischen Dampf und Flüssigkeit bedeuten einen teuren und kostspieligen Verlust. der nicht mit der Verwendung von Füllkörpern mit hohem Wirkungsgrad vereinbar ist, in denen Raum und Homogenität der Dampf-Flüssigkeitsgrenzfläche für einen ordentlichen Betrieb sowohl erwartet werden als auch notwendig sind. Ein der Vielzahl des Standes der Technik entsprechender Füllkörper mit hohem Wirkungsgrad, wie er in der oben erwähnten US-Patentschrift dargelegt und gezeigt ist, erfordert einen Gegenstrom von Dampf und Flüssigkeit durch die Kanäle, die durch entgegengesetzte Faltungen von in ihnen angeordneten Blechen begrenzt sind. Wenn die Anfangsverteilung von Flüssigkeit oder Gas nicht in ein bestimmtes Faltungsmuster eintritt, dann sind wertvolle Oberflächenbereiche in dem Füllkörper verloren, bis Flüssigkeit und Dampf dazu gezwungen werden, in die ungefüllten Bereiche des Füllkörpers zu wandern und dort in Wechselwirkung zuemander zu treten. Nur durch Verwendung sauberer Dampf- und Flüssigkeits verteilungsvorrichtungen kann ein wirksamer und wirkungsvoller Einsatz von Füllkörpern mit hohem Wirkungsgrad als auch herkömmlichen Füllkörperschüttungen sichergestellt sein.
  • Die Entwicklung von Systemen zur adäquaten Flüssigkeitsverteilung in Verfahrenstürmen ist begrenzt, wie es oben dargelegt wurde. Im wesentlichen ist bekannt. Flüssigkeiten mit Sprühöffnungen, Zuführleitungen, perforierten Platten. mit Öffnungen versehenen Rinnen und Düsen abzugeben und zu verteilen. Gas wird im Gegenstrom in einem aufsteigenden turbulenten Zustand abgegeben, um eine entsprechende Dampfverteilung bereitzustellen. Obwohl viele dem Stand der Technik entsprechende Systeme im allgemeinen wirkungsvoll eine gewisse Menge Dampf und eine gewisse Menge Flüssigkeit in die meisten Bereiche des Füllkörperbettes verteilen, wird eine gleichförmige Verteilung darin gewöhnlich nicht ohne weiterentwickelte Verteilungsvorrichtungen erhalten. Der Massenfluß des Dampfes durch das Füllkörperbett nach oben wird zum Beispiel nicht gleichförmig sein, wenn Gas nicht mit in jedem Bereich herrschendem gleichen Druck in unzählige benachbarte Bereichen unter dem Füllkörperbett eingeführt wird. Ein statistischer Dampfausstoß verteilt einfach ungleiche Mengen Dampf über die unteren Bereiche des Füllkörperbettes, stellt jedoch keineswegs eine gleichmäßige Verteilung sicher. Gleichermaßen führt ein einfacher Spriihnebel von Flüssigkeit über das Füllkörpersbett, obwohl beabsichtigt ist, daß er wirksam alle Oberflächenbereiche benetzt, häufig zu hohen Konzentrationen des Flüssigkeitsstroms in bestimmten Bereichen des Füllkörperbettes und geringeren Konzentrationen des Flüssigkeitsstroms in anderen Bereichen. Diese Ungleichmäßigkeit hängt natürlich von der Spriihvorrichtung ab. Verteiler mit Öffnungen sind im allgemeinen anfälliger gegenüber einem Verstopfen als andere Verteilertypen, und Verstopfungen neigen dazu, ungleichmäßig aufzutreten, was zu einer ungleichmäßigen Berieselung innerhalb des Turmes führt. Oberflächenunregelmäßlgkeiten einer Verteilerschale die während der Herstellung auftreten, werden gleichermaßen den Fiießwiderstand erhöhen und Gradienten im Flüssigkeitsfüllstand bewirken. Liegt ein Füllstandsgradient vor, varjiert das Flüssigkeitsgefälle zwischen den Löchern. und der Fluidstrom aus diesen Löchern ist nicht gleichmäßig. Dies ist ein merklicher Nachteil. Jegliche Ungeichmäßigkeit des Flusses, die den Fluß in einem Bereich konzentriert, während er in anderen reduziert wird, ist nachteilig.
  • Andere strukturelle und funktionelle Merkmale von Verfahrenskolonnen können zu Flußungleichmäßigkeiten beitragen. Diese Merkmale beinhalten Größe und Form der Verteilerrinnen Schritte, die unternommen worden sind, um einen gleichförmigen Füllstand in diesen Rinnen beizubehalten und Vorrichtungen, durch die das Fluid auf die Rinnen verteilt wird. Die gebräuchlichste Methode zur Verteilung eines Fluids beinhaltet die Verwendung eines relativ großen zentralen Kanals der Trennkasten genannt wird. Der Trennkasten ist über den Verteilerrinnen angeordnet und nimmt den Anfangsstrom an Fluid aus einer Zuführleitung auf. Das Fluid strömt in den Trennkasten ein und fließt durch diesen in die Verteilerrinnen Wenn der Trennkasten an einem Ende einer sehr langen Verteilerrinne angeordnet ist, wie in einem Verfahrensturm mit großem Durchmesser, kann ein Flüssigkeitsgradlent einfach aufgrund des Fließwiderstandes erzeugt werden, der durch die Seitenwände der Rinne und den Austrag an Flüssigkeit durch die Löcher in der Rinne bewirkt wird. Das Ergebnis sind reduzierte Fließgeschwindigkeiten der Flüssigkeit aus den Enden der Rinne und hohe Fließgeschwindigkeiten der Flüssigkeit aus dem Bereich der Rinne nahe dem Trennkasten. Derartigen Flüssigkeitsgradienten, die zu einem Verlust des Fluidgefälles in Richtung des Endes des Trennkastens führen, kann teilweise entgegengewirkt werden, indem sekundäre Trennkästen an Zwischenpositlonen zwischen dem Mittelpunkt des Durchmessers des Turmes und den Enden der länglichen Rinnen verwendet werden. Dies erfordert jedoch sowohl zusätzliches Metall bei der Fabrikation als auch andere strukturelle und funktionelle Überlegungen bei der Herstellung.
  • Strukturierte Füllkörper können nur geringe Schlechtverteilungen tolerieren, während regellose Füllkörperschüttungen relativ großen Variationen in der Flüssigkeitsverteilung standhalten können. Leider tritt der Aufbau einer ungleichmäßigen Flüssigkeitsverteilung häufig in Nachbarschaft zu der gleichmäßigsten oder gleichförmigsten Dampfverteilung auf. Der Grund dafür liegt darin, daß der Dampf die Möglichkeit hat, sich gleichmäßiger in dem Füllkörperbett zu verteilen, bevor er den Strom der Flüssigkeitsverteilung durchdringt. Es wäre daher von Vorteil. Vorrichtungen bereitzustellen, um Flüssigkeit und Dampf gleichmäßig zu verteilen, bevor sowohl der Dampf als auch die Flüssigkeit in das Füllkörperbett einströmen, und zwar auf eine Weise, die sowohl eine gleichförmige Verteilung der Flüssigkeit als auch des Dampfes und eine gleichförmige Volumenverteilung bereitstellt.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft Flüssigkeitsverteilungssysteme, die geeignet sind, einen Flüssigkeitsstrom gleichförmig in einem Verfahrensturm zu verteilen. Insbesondere ist die Erfindung auf einen verbesserten Flüssigkeitsverteiler für Verfahrenssäulen eines Typs gerichtet, der eine Vielzahl an Verteilerrinnen aufweist, die geeignet sind, einen Flüssigkeitsstrom aus einer Quelle aufzunehmen, um einen Flüssigkeitsfüllstand in den Rinnen einzustellen und die Flüssigkeit nach unten auf darunterliegende Füllkörperbetten zu verteilen. Im Betrieb wird der Dampf in die Säule eingeführt, damit er durch diese aufsteigt, und Flüssigkeit wird in der Säule verteilt, so daß sie über die Füllkörperbetten in dem Turm nach unten fließt, um die Wechselwirkung von Dampf und Flüssigkeit, die im Wechselstrom durch diesen hindurchströmen, zu erleichtern. Der Verteiler ist geeignet, über einem Füllkörperbereich angeordnet zu sein, so daß eine gleichmäßige Verteilung von Flüssigkeit durch diese in Richtung nach unten vorliegt. Erfindungsgemäß beinhaltet der Verteiler einen Trennkasten, der den Verteiler durchmißt und über den Verteilerrinnen angeordnet ist; und einen Primärstromkanal, der in zumindest einer Rinne, jedoch oberhalb eines sich in ihr befindenden Flüssigkeitsfüllstandes befestigt ist, um Fluid seitlich in bezug auf den Trennkasten entlang der jeweiligen Rinne zu verteilen. Der Trennkasten ist geeignet, die Flüssigkeit gleichzeitig in die Rinnen und die primären Fließkanäle in diesen zu überführen, derart daß das Fluid sowohl in den Fließkanälen als auch unter den Fließkanälen in den Rinnen verteilt wird. Dämpfungsplatten können an den primären Fließkanälen befestigt sein und nach unten in die jeweiligen Rinnen hängen, um den Flüssigkeitstrom darin zu beruhigen.
  • In den bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung erstreckt sich jede Verteilerrinne seitlich nur auf einer Seite des Trennkastens, wobei die Rinnen paarweise angeordnet sind, sich auf entgegengesetzten Seiten des Trennkastens erstrecken und einen Flüssigkeitsfluß in einer Rinne von einer Seite des Trennkastens auf die andere Seite verhindern.
  • Eine andere bevorzugte Option besteht darin, die primären Fließkanäle mit mehreren Öffnungen auszugestalten, um die gleichmäßige Verteilung des Flüssigkeitsstroms in die jeweilige Verteilerrinne zu erleichtern. Mit dieser Anordnung kann der primäre Fließkanal mit einer Länge ausgestaltet sein, die im wesentlichen der Länge der jeweiligen Verteilerrinne entspricht.
  • Alternativ zu der obigen Möglichkeit wird der primäre Fließkanal in einer Länge hergestellt, die im wesentlichen der halben Länge der jeweiligen Verteilerrinne entspricht, um einen Fluß aus jenem entlang der mittleren Spanne der Rinne abzulassen. So kann für ein Ablassen eines Stromes mit einer bestimmten Geschwindigkeit in Bereiche, wie der mittleren Spanne der Rinne, gesorgt werden. Der Kanal kann in einer axialen Ausrichtung oder in einer ringförmigen Beziehung zu der Rinne angeordnet ist, um das sich darin befindende Fluid mit einer ihm dadurch verliehenen Geschwindigkeit abzulassen.
  • Ein Flüssigkeitsverteiler der Erfindung beinhaltet primäre Verteilerkanäle, die in dem Trennkasten und/oder bestimmten Verteilerrinnen angeordnet sind. In diesen kann eine primäre Flüssigkeitsverteilung in dem Trennkasten und/oder den Rinnen über Böden- oder "Huckepack"-("piggy-back")-Kanäle bereitgestellt werden, welche den primären Flüssigkeitsstrom führen. um dadurch sowohl den möglichen Flüssigkeitsgradienten als auch das variable Flüssigkeitsgefälle zu reduzieren, die gewöhnlich derartige Systeme beeinträchtigen würden. Auf diese Weise können die Vorteile einer gleichmäßigen Stromverteilung in einer Anordnung bereitgestellt werden, die ein niedriges Strukturprofil, minimale Materialkosten und reduzierte Arbeitskosten, wie Schweißen, in dem Turm erleichtert.
  • Die Erfindung wird nun beispielhalber in bezug auf die beiliegenden Zeichnungen beschrieben, wobei
  • Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Füllkörperkolonne ist. wobei verschiedene Bereiche ausgeschnitten sind, um eine Vielzahl von Bauteilen des Turmes und eine Ausführungsform einer Flüssigkeitsstromverteilerrinne zu zeigen, welche erfindungsgemäß konstruiert und in der Kolonne angeordnet ist.
  • Fig. 2 eine vergrößerte Ansicht der Verfahrenskolonne aus Fig. 1 von oben ist, welche entlang der Linie 2-2 entnommen ist und eine Ausführungsform einer erfindungsgemäß konstruierten Verteilerrinnenanordnung und Trennkastenanordnung zeigt,
  • Fig. 3 eine vergrößerte Vorderansicht einer Verteilerrinnenanordnung für den Flüssigkeitsstrom aus Fig. 2 im Schnitt ist, die dieser entlang der Linie 3-3 entnommen ist,
  • Fig. 4 eine vergrößerte Seitenansicht einer Verteilerrinnenanordnung für den Flüssigkeitsstrom aus Fig. 2 im Schnitt ist, die dieser entlang der Linie 4-4 entnommen ist.
  • Fig. 5 eine vergrößerte Seitenansicht einer alternativen Ausführungsform der Rinne aus Fig. 4 ist.
  • Fig. 6 eine vergrößerte Seitenansicht einer Verteilerrinne für den Flüssigkeits strom aus Fig. 5 im Schnitt ist, die dieser entlang der Linie 6-6 entnommen ist,
  • Fig. 7 eine vergrößerte Seitenansicht einer wiederum anderen alternativen Ausführungsform einer erfindungsgemäß konstruierten Flüssigkeitsverteilerrinne ist und
  • Fig. 8 eine vergrößerte Seitenansicht einer wiederum anderen alternativen Ausführungsform einer erfindungsgemäß konstruierten Flüssigkeitsverteilerrinne oder eines Trennkastens ist.
  • In Fig. 1 ist eine perspektivische Ansicht einer gepackten Austauschsäule oder Kolonne gezeigt, wobei mehrere Bereiche ausgeschnitten sind, um unterschiedliche Bauteile und die Verwendung einer Ausführungsform des Flüssigkeitsverteilers der vorliegenden Erfindung zu veranschaulichen. Die Austauschsäule 10 aus Fig. 1 enthält einen zylindrischen Turm 12, in dem mehrere Böden mit Füllkörperbetten 14 angebracht sind. Mehrere Blindverschlüsse 16 sind ebenfalls angebracht, um den Zugang zu den inneren Bereichen der Säule 12 zu erleichtern, um die Füllkörperbetten 14 auszutauschen. Ebenfalls sind eine seitliche Stromablaßleitung 20, eine seitliche Zuführleitung 18 für Flüssigkeit, eine seitliche Zuführleitung für den Dampfstrom oder eine Wiedererwärmungsrückführleitung 32 vorgesehen. Eine Rückflußleitung 34 ist am oberen Ende der Säule vorgesehen.
  • Im Betrieb wird die Flüssigkeit 13 durch eine Rückflußleitung 34 und die seitliche Stromzuführleitung 18 in den Turm 10 eingespeist. Die Flüssigkeit 13 fließt abwärts durch den Turm und verläßt den Turm schließlich entweder durch die seitliche Stromausgangsleitung 20 oder durch die Stromablaßleitung am Boden 30. Beim Hinunterfließen verarmt die Flüssigkeit 13 an Material, das aus ihr verdampft, wenn sie durch die Füllkörperbetten strömt, und es wird Material angereichert oder zugefügt, das aus dem Dampfstrom auskondensiert. In Fig. 1 enthält die Austauschkolonne 10 desweiteren einen Dampfauslaß wobei die obere Leitung 26 oben auf der Säule 12 angebracht ist und eine tiefere Ummantelung 28 in dem unteren Bereich der Säule um die Stromablaßleitung am Boden 30 herum angebracht ist, die mit einem Nachverdampfer (nicht dargestellt) verbunden ist. Die Nachverdampferrückführleitung 32 ist gezeigt; die über der Ummantelung 28 angebracht ist, um den Dampf darin nach oben durch die Füllkörperschichten 14 ausströmen zu lassen. In dem oberen Säulenbereich 23 ist ein Rückfluß aus Kühlern durch die Eintrittsleitung 34 vorgesehen, wobei der Rückfluß durch einen Flüssigkeitsverteiler 36 über das obere Füllkörperbett 38 verteilt wird. Es ist zu sehen, daß das obere Füllkörperbett 38 aus einer Reihe strukturierter Füllkörper besteht. Die Bereiche der Austauschkolonne 10 unter dem oberen Füllkörperbett 38 sind aus Gründen der Anschaulichkeit dargestellt und beinhalten einen Flüssigkeitssammler 40, der unter einem Haltegitter 41 zur Unterstützung des oberen strukturierten Füllkörperbettes 38 angebracht ist. Ein Flüssigkeitsverteiler 42 zur erneuten Verteilung von Flüssigkeit 13 ist ebenfalls darunter angebracht, und eine Zwischenstützplatte 44 ist in einem alternativen Aufbau des Typs vorgesehen, der geeignet ist, regellose Füllkörperschüttungen 14A einer Ring- oder einer Sattel-Form abzustützen wie beispielhalber gezeigt ist. Ein weiterer Flüssigkeitsverteiler 48 ist unter der Platte 44 angebracht und enthält mehrere Rinnen 49. Der Verteiler 48 ist in einer alternativen Ausführungsform aufgebaut, die eine Rohranordnung verwendet, wie sie in der US-Patentanmeldung Nr.266 886 dargestellt und im Detail beschrieben worden ist, welche dem Berechtigten an der vorliegenden Erfindung übertragen worden ist. Es ist in dieser Figur zu sehen, daß die Gegenstrombeziehung zwischen dem aufsteigendem Dampf 15 und der hinunterfließenden Flüssigkeit 13 Gegenstand mehrerer entscheidenden Gestaltungsüberlegungen ist, die Flüssigkeit/Dampf-Verhältnisse, Flüssigkeits kühlung, Schaumbildung und die Anwesenheit von Feststoffen und Schlämmen darin beinhalten. Korrosion erfordert ebenfalls eine Berücksichtigung verschiedener Bauteile in den Füllkörperkolonnen, und die Auswahl des Materials bei der Herstellung der Turmbauteile ist in vielen Fällen das Ergebnis derartiger Überlegungen. Der Aufbau der gepackten Kolonne. wie sie in Fig. 1 dargestellt ist. ist ebenfalls genauer in einem Artikel von Gilbert Chen mit dem Titel "Packed Column Internals" beschrieben. der in einer Auflage der Chemical Engeneering vom 5. März 1984 erschienen ist.
  • In Fig. 2 ist ein vergrößerter Querschnitt einer Trennkastenverteileranordnung und Verteilerrinnenanordnung von vorn gezeigt (zusammen als Verteiler 42 bezeichnet), welche erfindungsgemäß aufgebaut sind. Der Verteiler 42 besteht aus mehreren Verteilerrinnen 50, die in einer allgemein parallelen Beziehung voneinander beabstandet sind. Jede Verteilerrinne so ist in Fließbeziehung mit und senkrecht zu einem Trennkasten 52 angeordnet. Der Trennkasten 52 ist in dem zentralen Bereich des Turmes 12 entlang dessen Durchmesser befestigt, und jede Verteilerrinne 50 weist ein Ende auf, das darunter angeordnet ist, um den Fluidstrom aufzufangen. Jede Verteilerrinne 50, die sich von unterhalb des Verteilerkastens 52 erstreckt, endet neben der zylindrischen runden Wand 54 des Turmes 12. Die meisten Rinnen 50 weisen im Winkel angeordnete Endbereiche 55 auf, so daß sie der Wandkrümmung 54 angepaßt sind. Die Winkelanordnung jedes Bereichs 55 in bezug auf jede Rinne so ist unterschiedlich. abhängig von seiner Position in der Kolonne, wie es in Fig. 2 dargestellt ist. In Fig. 2 ist ebenfalls die Anordnung einer oberen "Huckepack"-("piggy-back")-Rinne 56 gezeigt, die als primärer Fließkanal dient, der sich von dem Trennkasten 52 weg erstreckt. Jeder Fließkanal 56 ist mit mehreren Öffnungen 58 konstruiert und in der jeweiligen Rinne 50 angeordnet. um für einen gleichmäßigen Fluidstrom in ihr zu sorgen, wie unten detaillierter beschrieben wird. Auf diese Weise kann eine verbesserte Flüssigkeitsstromverteilung in der Verfahrenskolonne erzielt werden.
  • In Fig. 2 ist jede Rinne 50 in der Kolonne 12 durch eine Reihe von Bauelementen befestigt. Ein erster Konstruktionsholm 62 ist dargestellt, der an jeder Rinne 50 sicher befestigt ist. Gleichermaßen ist jede Rinne 50 an dem Trennkasten 52 befestigt, wie es unten detaillierter dargestellt ist. Es ist zu sehen, daß sich der Bereich 64 jeder Rinne 50, der sich jenseits des oberen Fließkanals 56 erstreckt, durch ein Drahtnetz 66 abgedeckt ist. Die Länge des Drahtnetzes 66 variert für jede Rinne 50 in Abhängigkeit von deren Position in dem Turm 12.
  • In Fig. 3 ist nun eine vergrößerte Ansicht mehrerer Rinnen 50 aus Fig. 2 im Schnitt gezeigt, die dieser entlang der Linie 3-3 entnommen worden ist. Jede Rinne 50 dieser bestimmten Ausführungsform beinhaltet senkrechte Seitenwände 68 die in im Winkel stehenden Seitenwänden 69 und 70 enden. Ein Boden 72 ist zwischen ihnen ausgebildet, über dem Öffnungen 74 in den Seitenwänden 69 und 70 ausgebildet sind. Öffnungen als Notüberlauf 76 sind in einer V-förmigen Anordnung in den senkrechten Seitenwänden 68 der Rinne 50 ausgebildet. In dem obersten Bereich 78 der Rinne 50 sind die obere Rinne oder die primären Fließkanäle 56 befestigt. In dieser besonderen Anordnung sind die oberen Fließkanäle 56 in der Rinne 50 angeordnet und direkt an der Rinne 50 befestigt. Eine Befestigungsplatte 80 ist dahinter befestigt, weiche Vorrichtungen zur direkten Befestigung an dem Trennkasten 52 bereitstellt.
  • In Fig. 3 beinhaltet die obere Rinne 56 im allgemeinen parallele Seitenwände 82, die in winkelförmigen Seitenwänden 83 und 84 enden, die wiederum im Boden 86 enden. Mehrere Öffnungen sind in dem Bodenbereich 86 ausgebildet, wie weiter unten detaillierter beschrieben werden wird. Durch die Öffnungen 86 wird das Fluid, das von dem Trennkasten 52 in den primären Fließkanal oder die Kanäle 56 fließt, nach unten und gleichförmig in die Rinne 50 verteilt. Dadurch wird ein im allgemeinen gleichförmiger Fluß mit einem Flüssigkeitspegel mit einem im allgemeinen gleichförmigen Gefälle für eine gleichmäßige Verteilung und einen Fluidstrom aus den Öffnungen 74 ermöglicht. Offensichtlich sind sowohl auch andere Befestigungsanordnungen als auch Ausgestaltungen des oberen Kanals 56 möglich. Diese beinhalten Dämpfungsplatten, die in Fig. 6 gezeigt sind, und einige andere, die unten detaillierter gezeigt werden.
  • In Fig. 4 ist eine vergrößerte Seitenansicht der Rinne 50 und des Trennkastens 52 aus Fig. 2 im Schnitt gezeigt. Es ist dargestellt, daß der primäre Fließkanal oder die obere Rinne 56 in einer Position in der Rinne 50 befestigt ist, die an den äußeren Bereich 88 des Trennkastens 52 angrenzt. In dem äußeren Bereich 88 sind mehrere Öffnungen 90 ausgebildet, die einen Fluß direkt aus dem Trennkasten 52 in den primären Fließkanal 56 ermöglichen. Pfeile 92 stellen diese Anrdnung dar. Es ist demzufolge zu sehen, daß der Trennkasten 52 mit einem Bodenbereich 94 konstruiert worden ist, der zwischen den Seitenwandbereichen 96 und 98 ausgebildet ist. In dem Bodenbereich 94 sind die Öffnungen 90 in den äußeren Trennkastenbereichen 88 und 89 ausgebildet. Auf der linken Seite des Trennkastens sind die Öffnungen 91 in dem Bereich 89 derart ausgebildet, daß sie eine Fluidstromverbindung mit dem darunter angeordneten primären Fließkanal 56 bilden. Innerhalb der außen angeordneten Öffnungen 90 und 91 befinden sich innen angeordnete Öffnungen 99, die eine direkte Stromverbindung des Trennkastens 52 in die Rinnen 50 bereitstellen. Auf diese Weise werden viele dem Stand der Technik entsprechende Rinnen direkt mit Flüssigkeit für eine Flußverteilung im Gegenstromverfahren gespeist. In der vorliegenden Ausführungsform ist der primäre Fließkanal 56 unter der Bodenfläche 94 des Trennkastens 52 und seinen äußeren Bereichen 88 und 89 angeordnet, so daß er dadurch in Fließverbindung mit den Löchern 90 und 91 steht, während er einen primären Fluidsrom auffängt. Auf diese Weise kann der Fluß direkt übertragen werden, um Bereiche, einschließlich Zwischenbereiche der jeweiligen Rinnen 50, auszuwählen.
  • In Fig. 4 ist ein ausgewähltes Fließmuster eines Fluids aus dem Trennkasten 52 in die Rinnen 50 gezeigt, welches durch Pfeile 100 veranschaulicht ist. Dieser Fluß erlaubt eine direkte Fluidzuführung in den Trennkasten 50 für die Bereiche der Rinne 50, die sich direkt daneben befinden. Die sekundäre Zuführung aus dem primären Fließkanal 56 ist durch Öffnungen 102 bereitgestellt. die in ausgewählten Bereichen und insbesondere in dem distalen Ende des primären Fließkanals 56 ausgebildet sind, wie es in Fig. 4 gezeigt ist. Jedes Ende des primären Fließkanals 56 dieser bestimmten Ausführungsform ist mit Endabdeckkappen 104 und 106 konstruiert. Die Endabdeckkappe 104 ist unmittelbar unter dem Trennkasten 52 angeordnet, wobei die Endabdeckkappe 106 am entgegengesetzten Ende angeordnet ist. Auf diese Weise tritt der gesamte Fluidfluß aus der primären Fließrinne 50 durch die Öffnungen 102. Größe, Menge und Anordnung der Löcher 102 sind nicht auf die hier gezeigten beschränkt. Jegliche Anordnung der Öffnungen ist möglich. einschließlich der Abwesenheit einiger Löcher und der Entfernung der Endplatte 106. Außerdem kann mehr als ein primärer Fließkanal 56 in einer einzelnen Rinne 50 verwendet werden, um eine primäre Flußverteilung an mehreren Orten in ihr bereitzustellen.
  • In Fig. 4 ist ferner zu sehen, daß die Befestigung der Verteilerrinnen 50 durch Verbindungen an entgegengesetzten Enden der Rinne vereinfacht ist.
  • Neben dem Trennkasten 52 ist der Befestigungsflansch 80 mit einer Schraubenanordnung 108 befestigt. An dem entgegengesetzten Ende der Rinne 50 wird eine zweite Schraubenanordnung 11 verwendet, um die Rinne 50 an einem Haltering 112 für einen Boden zu befestigen, welcher selbst an dem Turmgehäuse 54 befestigt ist. Auf diese Weise kann der Fluidpegel in den jeweiligen Rinnen 50 in Ubereinstimmung mit den Gesetzen des Flusses, der sich darin einstellt, selektiv beibehalten werden, indem sowohl der primäre Fließkanal 56 als auch die direkte Speisung der Rinne 50 aus dem Trennkasten 52 genutzt werden. Wie oben dargelegt worden ist, sind bei der vorliegenden Erfindung unzählige Flußverteilungsanordnungen möglich, einschließlich derjenigen, daß kein direkter Fluß von dem Trennkasten 52 durch Öffnungen 99 in die Rinne 50 vorliegt.
  • Der Zweck der vorliegenden Erfindung ist es, die gleichmäßige Verteilung von Flüssigkeit in und aus der Rinne 50 in die in ihr ausgebildeten Öffnungen zu erleichtern. Indem der gleichförmige Flüssigkeitspegel durch die Verwendung eines primären Fließkanals oder oberen Rinne 56 beibehalten wird, welche das Fluid an relativ zu dem Trennkasten 52 entfernte Orte in der Rinne 50 führt, fungiert der primäre Fließkanal 56 demzufolge als eine Erweiterung des Trennkastens.
  • In Fig. 5 ist eine weitere alternative Ausführungsform des Verteilers für den primären Fließkanal oder oberen Rinne 56 aus Fig. 4 gezeigt. Der Trennkasten 52 aus Fig. 5 ist über den Rinnen 150 angeordnet, die einen in ihnen angeordneten, primären Fließkanal 156 aufweisen. Der primäre Fließkanal 156 ist derart konstruiert, daß eine Bodenfläche 158 Öffnungen 160 aufweist, die in ihrem Ende ausgebildet sind. Die erste Endplatte 162 ist neben den Öffnungen 160 befestigt, wobei eine zweite Endplatte 164 neben dem Trennkasten 52 befestigt ist. Die Öffnungen 90 sorgen demzufolge für einen direkten Fluidstrom in den primären Flleßkanal 156, wie er durch die Pfeile 166 dargestellt ist. Pfeile 161 stellen Durchflußlöcher 99 für das Fluid direkt in die Rinne 150 dar. Ein Prallblech 168 ist neben dem Pfeil 161 dargestellt, um zu verhindern, daß Fluid in den primären Fließkanal 156 gesprüht wird. Die Befestigung dieser speziellen Anordnung ist, wie es hier gezeigt ist, modifiziert, indem eine Klammeranordnung 170 gezeigt ist, die die Einstellung der vertikalen Position der Rinne relativ zu dem Trennkasten 52 möglich macht. Mehrere Stützteile 172 sind für die Befestigung an der Rinne 150 in einem direkten Zusammenbau mit der Rinne 156 beinhaltet. Auf diese Weise wird für die erforderliche Stabilität des dort hindurchfließenden Fluidstromes gesorgt. Es ist zu sehen, daß diese bestimmte Fluidflußanordnung den direkten Fluidstrom durch die Öffnungen 90 mit einer größeren Geschwindigkeit bewirkt, als diejenige, die in der Anordnung in Fig. 4 gezeigt ist. Wie oben dargelegt, wird eine Vielzahl von Anordnungen erwogen, die zu der Bodenfläche 158 des primären Fließkanals 156 im Winkel stehen. Veränderungen des Winkels werden einen ähnlichen Einfluß auf die Menge des Fluidstromes, die dadurch verteilt wird, haben, und eine derartige Veränderung des Winkels kann im Vergleich zu der Größe der Öffnung 90 und der Größe des Trennkastens 52 bemessen sein.
  • In Fig. 6 ist eine vergrößerte Vorderansicht der Verteilerrinne 150 aus Fig. 5 und des in ihr eingebauten primären Fließkanals 156 im Schnitt gezeigt. Der primäre Fließkanal beinhaltet im Winkel stehende Seitenwände 171 und 173, die im Boden 158 enden. Die Neigung der Bodenfläche 158, die durch den Pfeil 174 dargestellt ist, bewirkt die erfindungsgemäß erhöhte Fluidgeschwindigkeit und -verteilung aus dem Trennkasten 52. Seitenwände 172 enthalten senkrechte Bereiche, die durch Befestigungsteile 156 mit der Rinne 150 verbunden sind. In dieser Ansicht sind ebenfalls Dämfungsplatten 175 gezeigt, die von dem Kanal 176 nach unten hängen, um Fluid, das in der Rinne 150 verteilt ist, zu beruhigen. Diese Platten verringern ein Verspritzen der Flüssigkeit und fördern einen gleichförmigen Fluidstrom. Die Platten 175 können ebenfalls in andere hier gezeigte Kanalkonstruktionen eingebaut werden.
  • In Fig. 7 ist eine alternative Ausführungsform des Aufbaus eines primären Fließkanals und einer Verteilerrinnenanordnung gezeigt. Die Rinnenanordnung 200 besteht dementsprechend aus einem primären Fließkanal 202, der direkt in sie eingebaut ist. Der primäre Fließkanal 202 ist mit Seitenwänden 204 und 205 konstruiert, die in einer im allgemeinen parallel beabstandeten Beziehung zu den Seitenwänden 206 und 207 der Verteilerrinne 200 stehen. Gleichermaßen sind die im Winkel stehenden Seitenwandbereiche 210 und 211 der Verteilerrinne 200 in einer allgemein parallelen Beziehung zu den Seitenwandbereichen 214 und 215 des primären Fließkanals 202 angeordnet. Eine Bodenwand 217 in der Verteilerrinne 200 ist in einer allgemein parallel beabstandeten Beziehung zu einer Bodenfläche 218 des primären Fliebkanals 202 angeordnet. Öffnungen 220 in den im Winkel stehenden Seitenwänden 214 und 215 des primären Fließkanals 202 sind selektiv beabstandet, um auf diese Weise den Strom aus diesem in die Verteilerrinne 200 zu verteilen. Das Lochmuster der Verteilerrinne 200 kann jeglicher bestimmten Anwendung entsprechen. Es muß nicht nur eine mit Praliblechen versehene Verteileranordnung beinhalten, wie sie in dem US-Patent Nr.4 729 857 mit dem Datum des 8. März 1988 dargelegt und gezeigt ist und die auf den Berechtigten der vorliegenden Erfindung übertragen worden ist.
  • Fig. 8 stellt noch eine andere Ausführungsform einer Flußverteileranordnung 300 dar, die erfindungsgemäß aufgebaut ist. Die Anordnung 300 beinaltet eine niedrigere Rinne 302, die sich neben einer oberen Rinne 304 befindet und von dieser nach unten hängt. Die obere Rinne 304 ist mit mehreren Öffnungen 306 in ihrer Bodenwand 308 konstruiert, um einen bestimmten Fluidstrom durch diese zu ermöglichen. Diese bestimmte Anordnung stellt noch eine andere Ausführungsform eines oberen und unteren Fließkanals in einem Flüssigkeits verteilungsnetzwerk dar. Die Kanäle in ihr, die durch den Bereich 302 und den Bereich 304 dargestellt sind, können in einer Vielzahl von im Winkel zueinander stehenden Beziehungen und ineinandergreifenden Beziehungen zusammengebaut sein. Ein Strom aus dem oberen Kanal in den unteren Kanal kann entweder durch Öffnungen. Schlitze, Löcher, Endabdeckkappen oder deren Abwesenheit und/oder Kombinationen aus diesen bereitgestellt werden. Gleichermaßen kann die Querschnittsanordnung der jeweiligen Rinnen und/oder Kanäle in Abhängigkeit von der jeweiligen Anwendung und den Fluidflußerfordernissen variieren. Diese Anwendungen können die Verwendung des Aspekts des primären Fließkanals nicht nur in Verteilerrinnen, sondern ebenfalls in den Trennkästen des Typs, der oben angeführt und beschrieben worden ist, beinhalten. Bei der Verwendung eines Trennkastens kann der Aspekt eines Fluidstromes beinhaltet sein, um Gleichförmigkeit und ein Fluidgleichgewicht zwischen den Bereichen und dem Trennkasten in einem Turm mit einem relativ großen Durchmesser beizubehalten. Es ist demzufolge zu erkennen, daß die Grundlagen der vorliegenden Erfindung auf jegliches Flüssigkeitsverteilungssystem in einem Verfahrenturm anzuwenden ist, in denen das potentielle Problem nicht gleichförmiger Flüssigkeitspegel auftritt, welches auf der Länge der Wegstrecke des für die Verteilung bestimmten Fluidstromes beruht.
  • Es wird daher angenommen, daß der Betrieb und der Aufbau der vorliegenden Erfindung aus der vorhergehenden Beschreibung offensichtlich sein wird.

Claims (8)

1. Flüssigkeitsverteilersystem für eine Prozeßsäule des Typs, der mehrere Verteilerrinnen (50) aufweist, die geeignet sind, einen Flüssigkeitsstrom aus einer Quelle aufzunehmen, um einen Flüssigkeitsfüllstand in den Rinnen einzustellen und Flüssigkeit nach unten auf darunterliegende Füllkörperbetten (14) zu verteilen, wobei der Verteiler enthält:
einen Trennkasten (52), der den Verteiler durchmißt und über den Verteilerrinnen (50, 150) angeordnet ist, und einen primären Fließkanal (56, 156), der in zumindest einer Rinne (50, 150), aber oberhalb des Flüssigkeitsfüllstands in dieser angeordnet ist, um Fluid seitlich in bezug auf den Trennkasten (52) entlang der jeweiligen Rinne zu verteilen, wobei der Trennkasten (52) geeignet ist, die Flüssigkeit gleichzeitig in die Rinnen (50. 150) und die primären Fließkanäle (56, 156) in diesen zu übertragen, derart daß das Fluid sowohl in den Fließkanälen (56, 156) als auch unter den Fließkanälen (56, 156) in den Rinnen (50, 150) verteilt wird.
2. Verteilersystem nach Anspruch 1, in dem sich jede Verteilerrinne (50) seitlich nur auf einer Seite des Trennkastens (52) erstreckt, wobei die Rinnen paarweise angeordnet sind, sich auf entgegengesetzten Seiten des Trennkastens (52) erstrecken und einen Flüssigkeitsfluß in einer Rinne (50, 150) von einer Seite des Trennkastens auf die andere Seite verhindern.
3. Verteilersystem nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, das Dämpfungsplatten (175) aufweist, die an den primären Fließkanälen (56, 156) befestigt sind und nach unten in die jeweiligen Rinnen (50, 150) hängen, um den Flüssigkeitsstrom darin zu beruhigen.
4. Verteilersystem nach einem der vorhergehenden Anspriiche, in dem der primäre Fließkanal (56, 156) mit mehreren Öffnungen ausgestaltet ist, um die gleichmäßige Verteilung des Flüssigkeitsstroms in die jeweiligen Verteilerrinnen (50, 150) zu erleichtern.
5. Verteilersystern nach Anspruch 4, in dem der primäre Fließkanal (56, 156) in einer Länge hergestellt ist, die im wesentlichen der Länge der jeweiligen Verteilerrinne (50, 150) entspricht.
6. Verteilersystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 4, in dem der primäre Fließkanal (56, 156) eine Länge hat, die im wesentlichen der halben Länge der jeweiligen Verteilerrinne (50, 150) entspricht, um einen Fluß aus jenem entlang der mittleren Spanne der Rinne abzulassen.
7. Verteilersystem nach einem der vorhergehenden Anspriiche, in dem der primäre Fließkanal (56, 156) in der Verteilerrinne (50, 150) in einer ringförmigen Anordnung in bezug auf diese angeordnet ist, um das sich darin befindende Fluid mit einer ihm dadurch verliehenen Geschwindigkeit abzulassen.
8. Prozeßsäule, die mehrere Füllkörperschüttungen enthält, über denen Flüssigkeitsverteilersysteme gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche angeordnet sind.
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