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DE60126982T2 - Airbag-faltapparat und faltverfahren - Google Patents

Airbag-faltapparat und faltverfahren Download PDF

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DE60126982T2 DE60126982T DE60126982T DE60126982T2 DE 60126982 T2 DE60126982 T2 DE 60126982T2 DE 60126982 T DE60126982 T DE 60126982T DE 60126982 T DE60126982 T DE 60126982T DE 60126982 T2 DE60126982 T2 DE 60126982T2
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folding tube
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Joyson Safety Systems Inc
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Air Bags (AREA)
  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Falten eines Airbags.
  • Fahrzeugairbags sind in den meisten Automobilen zu finden, und im Fall eines Zusammenstoßes werden sie durch ein Gas, das aus einer Aufblasvorrichtung stammt, aufgeblasen. Die Fahrzeugairbags sind zusammen mit den Aufblasvorrichtungen als Teil des Airbagmoduls in einem Fahrzeug angebracht. Die Airbags sind üblicherweise in einem gefalteten Zustand im Airbagmodul angeordnet und müssen auf eine solche Weise gefaltet werden, dass sie sich so schnell wie möglich entfalten können.
  • Airbags werden herkömmlicherweise dadurch gefaltet, dass das Airbagkissen flach ausgebreitet und es danach an vorbestimmten Punkten spezifisch gefaltet wird, was zu einer gefalteten Anordnung führt. Diese gefaltete Anordnung kann von Hand, durch eine automatisierte Maschine oder beides erreicht werden.
  • Es gibt mehrere Nachteile des herkömmlichen Faltverfahrens. Zum Beispiel ist für den Zweck des Faltens des Airbags ein sehr großes Maß an Platz notwendig, da der gesamte Airbag zuerst flach ausgebreitet werden muss. Der Faltvorgang ist ebenfalls zeitraubend, da der Airbag genau gefaltet werden muss. Ferner besteht für das automatische Falten des Airbags die Notwendigkeit einer verhältnismäßig komplizierten Einrichtung, die einzeln für jeden Fall an unterschiedliche Airbagformen und die spezifische Faltabfolge derselben angepasst werden muss. Solch kompliziertes Falten kann nur mit einer begrenzten Geschwindigkeit ausgeführt werden. DE 19845721 umfasst die Merkmale, die im Oberbegriff von Anspruch 1 erwähnt werden.
  • US 6 248052 B1 lehrt ein Verfahren für das Falten eines aufblasbaren Airbags für Kraftfahrzeuge, das die Schritte umfasst, bei denen ein zu faltender Airbag mit seinem offenen Ende an einem Träger befestigt wird. Ein Kolben wird durch eine Öffnung in dem Träger nach vorn in den Airbag und gegen das geschlossene Ende des Airbags gedrückt. Der Träger und der Kolben werden in eine Hülse eingeführt, wobei der Airbag unregelmäßig zusammengedrückt wird.
  • Die US-Anmeldung 09/390428 lehrt ein Verfahren zum Falten eines Airbags für ein Airbagmodul, welches das Geraderichten des Airbags, das Schieben oder Ziehen des Airbags in eine äußere Führungsvorrichtung und schließlich das Zusammenschieben des Airbags mit der äußeren Vorrichtung zum Falten des Airbags einschließt.
  • Das Dokument DE-A-19845721 offenbart eine Airbag-Faltvorrichtung, die eine Faltröhre umfasst, durch die der zu faltende Airbag in eine Airbagummantelung gedrückt wird. Der Airbag wird mit Hilfe eines Selbstgreifers und eines Druckkolbens in die Faltröhre eingeführt und durch dieselbe zu der abnehmbar an der Faltröhre befestigten Airbagummantelung hin geführt.
  • Die in DE-A-19831613 offenbarte Airbag-Faltvorrichtung umfasst eine Stütze, an welcher der Airbag mit seinem offenen Ende befestigt wird, einen Druckkolben, der durch die Stütze verschiebbar in den Airbag eingesetzt werden kann, und eine Faltröhre, in welcher der Druckkolben, zusammen mit der Stütze, verschoben werden kann. Der an der Stütze befestigte Airbag wird durch die Faltröhre in eine abnehmbar an einem Ende der Röhre befestigte Airbagummantelung gedrückt.
  • Das in WO 00/15467 offenbarte Verfahren zum Falten eines Airbags schließt das Geraderichten eines Airbags, der an einem Airbaggehäuse befestigt ist, mit Hilfe eines Richtstößels und das Drücken einer Führungshülse über den Richtstößel mit dem geradegerichteten Airbag zu dem Airbaggehäuse hin ein. Ein Faltstößel kann sich längs der Richtachse innerhalb der Führungshülse zur Airbagachse hin bewegen, um den Airbag in das Airbaggehäuse zu falten.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • 1 zeigt eine perspektivische Ansicht einer Airbag-Faltvorrichtung.
  • 2 zeigt die in einer Richtung A angehobene Faltröhre.
  • 3 zeigt die Faltröhre in einer obersten Position.
  • 4 zeigt eine Faltapparatstützvorrichtung mit einer Faltenhaltebahn.
  • 5 zeigt die in einer Richtung B abgesenkte Faltröhre.
  • 6 ist eine perspektivische Ansicht der Faltvorrichtung mit einem Airbag.
  • 7 zeigt einen durch einen Druckkolbenmechanismus zusammengedrückten Airbag.
  • 8 zeigt einen in der Faltvorrichtung vollständig zusammengedrückten Airbag.
  • 9 zeigt eine Faltvorrichtung mit der Faltröhre in der angehobenen Position.
  • 10 zeigt einen mit einer Faltenhaltebahn in der Faltapparatbasis umwickelten gefalteten Airbag.
  • 11 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Kissenpakets.
  • 12 zeigt eine Unteransicht eines Kissenpakets.
  • 13 zeigt eine andere Faltvorrichtung mit einer feststehenden Faltröhre.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
  • Nach der vorliegenden Erfindung wird eine Faltvorrichtung 9 benutzt, um einen Airbag 41 so zu falten, dass er in ein Airbagmodul passt. 1 zeigt eine Faltvorrichtung 9, die einen Druckkolbenmechanismus 38, eine Faltröhre 10 und eine Faltapparatstützvorrichtung 15 umfasst.
  • Der Druckkolbenmechanismus 38 schließt eine Schieberöhre oder -stange 40 und eine Druckkolbenplatte 39 ein. Der Druckkolbenmechanismus 38 wird benutzt, um den Airbag 41 innerhalb der Faltröhre 10 zusammenzudrücken. Die Druckkolbenplatte 39 des Druckkolbenmechanismus 38 wird während des Faltvorgangs, der anschließend erörtert wird, am Airbag 41 befestigt.
  • Die Faltröhre 10 wird in 1 in ihrer untersten Position gezeigt, wobei der untere Rand 11 der Faltröhre 10 bündig an der Faltapparatbasis 17 einer Faltapparatstützvorrichtung 15 liegt. Es ist nicht notwendig, dass alle vier Seiten der Faltröhre 10 transparent sind. Die Faltröhre 10 hat einen oberen Rand 12, der eine erste Öffnung zum Aufnehmen eines Airbags 41 und des Druckkolbenmechanismus 38 definiert.
  • Die faltapparatstützvorrichtung 15 schließt ein oberes Stützelement 16, das eine zweite Öffnung bildet, sowie die Faltapparatbasis 17 ein. Wie in 1 zu sehen ist, ist die Faltröhre 10 rechteckig geformt, es sind jedoch andere Formen für die vorliegende Erfindung geeignet. Die Form der zweiten Öffnung des oberen Stützelements 16 entspricht wesentlich der Form der Faltröhre 10. Pfeiler 18 oberhalb der Faltapparatbasis 17 stützen das obere Stützelement 16.
  • Die Faltröhre 10 ist beweglich an der Faltapparatstützvorrichtung 15 befestigt und ist in der Lage, von Hand nach oben oder nach unten bewegt zu werden. Es ist zu erkennen, dass die Faltvorrichtung 9 so gestaltet werden kann, dass die Höhe der Faltröhre mit Hilfe einer Maschine eingestellt wird.
  • Der untere Rand 11 der Faltröhre 10 hat Öffnungen zum Aufnehmen der Pfeiler 18. Der untere Rand 11 der Faltröhre 10 kann von einer obersten Position, in der er sich angrenzend an die Faltapparatbasis 17 befindet, zu einer untersten Position, in der er sich angrenzend an das obere Stützelement Befindet, bewegen.
  • Das obere Stützelement 16 der Faltapparatbasis 17 wirkt als ein Anschlag, der das vollständige Herausziehen der Faltröhre 10 verhindert. Wie für Fachleute auf dem Gebiet zu erkennen sein wird, kann der untere Rand 11 der Faltröhre 10 weggelassen werden, und folglich wäre die Faltröhre 10 nicht beweglich in der Faltapparatstützvorrichtung 15 befestigt, und die Faltröhre 10 könnte aus der Faltapparatstützvorrichtung 15 entfernt werden.
  • In 2 ist die Faltröhre 10 in der Richtung A angehoben und befindet sich ungefähr auf halber Strecke zwischen der obersten Position und der untersten Position.
  • In 3 ist die Faltröhre 10 vollständig in der obersten Position, wobei sich der untere Rand 11 der Faltröhre 10 unterhalb und an der Unterseite des oberen Stützelements 16 der Faltapparatstützvorrichtung 15 befindet. Der untere Rand 11 wird in der oberen Position durch Federmetallklammern 20 befestigt. Klemmen oder andere Haltevorrichtungen können verwendet werden, um die Faltröhre 10 in ihrer obersten Position zu halten.
  • Wie aus den ersten drei Abbildungen zu ersehen ist, schließt die Faltapparatbasis 17 einen Basisbehälter 19 ein, der eine rechteckig geformte Kerbe in der Faltapparatbasis 17 ist. Es ist zu erkennen, dass für die vorliegende Erfindung anders geformte Kerben eingesetzt werden können. Wie später erörtert wird, wird ein Airbag 41 zwangsweise in den Basisbehälter 19 gedrückt und wird sich der Form des Behälters anpassen.
  • Unter Bezugnahme auf 4 wird eine Faltenhaltebahn 30, die verwendet wird, um den gefalteten Airbag 41 zu umhüllen oder abzudecken, im Basisbehälter 19 angebracht. Diese Bahn kann aus Tyvek®, Papier, dünnem Kunststoff, Airbagmaterial oder einem beliebigen anderen geeigneten Material hergestellt sein. Die Faltenhaltebahn 30 wird geöffnet, wenn sich der Airbag 41 aufbläst. Die Faltenhaltebahn 30 kann dadurch an einer Befestigungsplatte (nicht gezeigt) befestigt sein, dass sie zwei Sätze von Löchern zum Aufnehmen von Zapfen 36 von der Befestigungsplatte einschließt. 4 zeigt eine Faltenhaltebahn mit einem Satz von Löchern 31. Der andere Satz von Löchern ist in 4 nicht zu sehen. Die Löcher sind so positioniert, dass sie die Zapfen 36 von der Befestigungsplatte aufnehmen.
  • Wie aus 5 zu ersehen ist, wird die Faltröhre 10 in der Richtung B zurück zur untersten Position geschoben, wobei sie die Faltenhaltebahn 30 an ihrem Platz an der Faltapparatbasis 17 festhält. Es ist zu sehen, dass sich ein Abschnitt der Faltenhaltebahn 30 von der Faltapparatbasis 17 aus erstreckt.
  • Die Druckkolbenplatte 39 ist vorzugsweise an der Befestigungsplatte des Airbags 41 befestigt; jedoch kann die Druckkolbenplatte 39 ebenfalls unmittelbar am Airbag 41 befestigt sein. Die Befestigungsplatte hat mehrere Zapfen 36, die der Zahl von Löchern in der Faltenhaltebahn entsprechen. Die Zapfen 36 erstrecken sich weg vom Airbagkissen. Die Befestigungsplatte kann oval, rund oder in einer beliebigen anderen geeigneten Form sein, die in der Lage ist, in der Faltröhre zu gleiten. Es ist vorzuziehen, dass die Form der Befestigungsplatte der Form der Druckkolbenplatte 39 entspricht. Die Druckkolbenplatte 39 ist durch Aufdrehen einer Mutter 37 oder eines anderen Befestigungselements auf jedem Zapfen befestigt. Als Alternative dazu können die Zapfen 36 eng in der Druckkolbenplatte 39 aufgenommen werden oder können durch ein beliebiges anderes Befestigungsmittel befestigt sein. Die Druckkolbenplatte 39 ist eng an der Befestigungsplatte befestigt, um zu verhindern, dass sich der Airbag 41 und die Befestigungsplatte während des Faltvorgangs von der Druckkolbenplatte 39 verschieben.
  • Die Druckkolbenplatte 39 hat vorzugsweise eine Querschnittsoberfläche, die der inneren Querschnittsoberfläche der Faltröhre 10 entspricht. Es gibt ausreichend Raum zwischen der Druckkolbenplatte 39 und der Faltröhre 10, um zu ermöglichen, dass sich die Druckkolbenplatte leicht in der Faltröhre längs der Längsachse derselben bewegt. Jedoch ist der Raum zwischen der Druckkolbenplatte und der Faltröhre nicht groß genug, damit Bereiche des Airbags während des Faltvorgangs in diesen Raum hindurchgehen, was dazu führen könnte, dass der Airbag 41 beschädigt wird und die Faltvorrichtung blockiert wird.
  • In 6 ist die Druckkolbenplatte 39 in einer Position nahe dem oberen Rand 12 der Faltröhre 10, die in ihrer untersten Position ist, wobei ermöglicht wird, dass das Airbagkissen davon hinunterfällt. Ein Ende des Airbags 41, das dem an der Druckkolbenplatte 39 befestigten Ende gegenüberliegt, ist der Abschnitt des Airbags, der zuerst in die Faltröhre 10 abgesenkt wird. Der Druckkolbenmechanismus 38 wird in die Faltröhre 10 eingeführt, nachdem sich der Airbag 41 vollständig innerhalb der Faltröhre 10 befindet.
  • In 7 wird die Druckkolbenplatte 39 zwangsweise abgesenkt, was den Airbag 41 teilweise in den Basisbehälter 19 hinab zusammendrückt, in einer Richtung, die wesentlich parallel zur Längsachse der Faltröhre 10 ist. In 8 ist die Druckkolbenplatte 39 vollständig durch die Faltröhre 10 bewegt worden, wobei sie den Airbag 41 innerhalb des Basisbehälters 19 der Faltapparatbasis 17 festhält. Die Druckkolbenplatte 39 und die Schieberöhre 40 bleiben während des Faltvorgangs außerhalb des Airbags 41. Es ist zu sehen, dass sich ein Abschnitt der Faltenhaltebahn 30 von der Faltapparatbasis 17 aus erstreckt.
  • Anschließend wird in 9 die Faltröhre 10 angehoben und am oberen Rand der Faltapparatstützvorrichtung 15 befestigt und durch eine Befestigungsvorrichtung, wie beispielsweise eine Federmetallklammer 20, befestigt oder vollständig entfernt, so dass sie nicht zu ihrer untersten Position zurückgleitet. Wie zu sehen ist, sind nun die Schiebestange und die Druckkolbenplatte durch die offenen Seiten der Faltapparatstützvorrichtung 15 erreichbar.
  • Anschließend werden, falls verwendet, die Muttern 37 oder die Befestigungselemente von den Zapfen 36 entfernt.
  • Die Druckkolbenplatte 39 wird von der Befestigungsplatte abgetrennt und durch den offenen Oberteil der Faltröhre 10 hinausgeschoben. Die Faltenhaltebahn 30 ist wieder sichtbar. Danach wird, wie in 10 zu sehen, eine erste der Seiten der Bahn manipuliert und zur Mitte der Befestigungsplatte hin gezogen, so dass ein erster Satz der Zapfen 36 in einen ersten Satz von Befestigungslöchern in der Bahn eintritt. Diese erste Seite wird auf dem Boden der Befestigungsplatte flachgelegt. Danach wird die entgegengesetzte Seite der Bahn gezogen und ebenfalls so manipuliert, dass deren Löcher den entsprechenden Zapfen aufnehmen.
  • Schließlich wird das Kissenpaket 46, das durch den gefalteten Airbag 41 und die Faltenhaltebahn 30, die den Airbag 41 umhüllt, gebildet wird, aus dem Basisbehälter 19 entfernt. 11 zeigt das Kissenpaket, das zu einem Airbagmodul (nicht gezeigt) hinzugefügt wird. 12 zeigt den unteren Abschnitt des Kissenpakets. Wie aus dieser Zeichnung zu ersehen ist, schließt die Faltenhaltebahn den Airbag 41 nicht vollständig ein, so dass im Fall eines Autozusammenstoßes Aufblasgas in den Airbag eintreten kann.
  • 13 zeigt eine alternative Ausführungsform, die nicht zur Erfindung gehört. Die Faltröhre l0 ist bei dieser Ausführungsform feststehend und gleitet nicht in der Faltapparatstützvorrichtung 47 auf und ab. Die Faltapparatstützvorrichtung 47 hat drei Wände, und die Faltröhre hat eine Zugangstür 45. Die Zugangstür wird verwendet, um die Faltenhaltebahn 30 innerhalb der Faltröhre 10 anzubringen, bevor der Faltvorgang beginnt. Während des Faltvorgangs ist die Zugangstür verschlossen, um zu verhindern, dass Bereiche des Airbags 41 zur Zugangstür entweichen. Schließlich wird die Zugangstür benutzt, um den Druckkolbenmechanismus 38 von der Befestigungsplatte zu lösen, nachdem der Airbag 41 gefaltet ist, und um das Kissenpaket aus dem Basisbehälter zu entfernen.
  • Selbstverständlich können bei den oben beschriebenen Ausführungsformen der Erfindung viele Veränderungen sind Modifikationen ausgeführt werden, ohne vom Rahmen derselben abzuweichen. Dementsprechend soll dieser Rahmen nur durch den Rahmen der angefügten Ansprüche begrenzt sein.

Claims (8)

  1. Airbag-Faltvorrichtung, die Folgendes umfasst: eine Faltröhre (10), die eine erste Öffnung zum Aufnehmen eines Airbags (41) definiert, eine Faltapparatstützvorrichtung (15), die eine Faltapparatbasis (17) mit einer zweiten Öffnung zum Aufnehmen der Faltröhre (10) hat, wobei die Faltapparatbasis (17) einen Basisbehälter (19) zum Unterbringen des Airbags (41) in einem gefalteten Zustand hat, und einen Druckkolbenmechanismus (38) zum Drücken des Airbags (41) in den Basisbehälter (19), der ein Druckelement umfasst, das während eines gesamten Faltens des Airbags (41) außerhalb des Airbags (41) bleibt, dadurch gekennzeichnet, dass die Faltapparatstützvorrichtung (15) ferner mehrere Pfeiler (18) umfasst, die an dem einen Ende an einem oberen Stützelement (16) und an dem anderen Ende an der Faltapparatbasis 117) befestigt sind.
  2. Airbag-Faltvorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Faltröhre (10) ferner einen unteren Rand (11) umfasst, der beweglich an den Pfeilern (18) befestigt ist, wobei der untere Rand (11) Öffnungen hat, wobei jede Öffnung einen entsprechenden der Pfeiler (18) aufnimmt.
  3. Airbag-Faltvorrichtung nach Anspruch 2, wobei die Faltröhre (10) von einer Position angrenzend an die Faltapparatbasis (17) zu einer Position angrenzend an das obere Stützelement (16) gleitet.
  4. Airbag-Faltvorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, wobei der untere Rand (11) ein Befestigungsmittel zum Befestigen des unteren Randes (11) am oberen Stützelement (16) hat.
  5. Airbag-Faltvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei der Druckkolbenmechanismus (38) ferner eine Druckkolbenplatte (39) umfasst, die eine Querschnittsfläche hat, die wesentlich einer Querschnittsfläche der ersten Öffnung der Faltröhre (10) entspricht, wobei die Druckkolbenplatte (39) während des Faltvorgangs außerhalb des Airbags (41) bleibt.
  6. Airbag-Faltvorrichtung nach Anspruch 5, wobei die Druckkolbenplatte (39) am Airbag (41) befestigt ist.
  7. Airbag-Faltvorrichtung nach Anspruch 5, wobei die Druckkolbenplatte (39) an einer Befestigungsplatte befestigt ist, wobei die Druckkolbenplatte (39) mehrere Löcher hat, um Zapfen (36) von einer Befestigungsplatte des Airbags (41) aufzunehmen und um den Airbag (41) am Druckkolbenmechanismus (38) zu befestigen.
  8. Airbag-Faltvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei die zweite Öffnung des oberen Stützelements (16) eine Form hat, die wesentlich einer Form der Faltröhre (10) entspricht.
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