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Gebiet der
Erfindung
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Die
Erfindung betrifft allgemein die Herstellung von Mauersteinen bzw.
-blöcken.
Insbesondere betrifft sie Einrichtungen und Verfahren zum Herstellen
von dekorativen Flächen
an Mauerblöcken.
Ganz besonders betrifft die Erfindung Einrichtungen und Verfahren
zur Erzeugung von unregelmäßigen Strukturen
und des Erscheinungsbilds von verwitterten oder natursteinähnlichen
Kanten an Mauerblöcken
sowie Mauerblöcke,
die aus solchen Einrichtungen und Verfahren resultieren.
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Hintergrund
der Erfindung
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Es
ist recht üblich,
Betonmauerblöcke
zur Landschaftsgestaltung zu verwenden. Solche Blöcke dienen dazu,
beispielsweise Stützmauern
zu errichten, die von verhältnismäßig großen Konstruktionen
bis zu kleinen Ringwällen
für Bäume und
Garteneinfassungsmauern reichen. Betonmauerblöcke werden in Hochgeschwindigkeits-Herstellungsanlagen
hergestellt und sind typischerweise von außerordentlich einheitlichem
Aussehen. Dies ist bei manchen Anwendungen der Landschaftsgestaltung
keine unerwünschte
Eigenschaft, es ist jedoch bei vielen Anwendungen von Nachteil,
bei denen ein "natürliches" Aussehen des Materials
verlangt wird, das zum Bauen der Mauern und anderer Landschaftsgestaltungskonstruktionen
verwendet wird.
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Eine
Möglichkeit,
Betonmauerblöcke
weniger einheitlich zu machen und sie "natürlicher" aussehen zu lassen,
besteht darin, ein Spaltverfahren anzuwenden, um eine "Natursteinfläche" an dem Block zu
schaffen. Bei diesem Verfahren wird nach üblicher Praxis ein großes Betonwerkstück, das
ausreichend gehärtet
worden ist, gespalten oder auseinandergebrochen, um zwei Blöcke zu bilden.
Die resultierenden Flächen
der erhaltenen zwei Blöcke
entlang der Teilungs- oder Bruchebene sind strukturiert und unregelmäßig, so
daß sie "natursteinartig" erscheinen. Dieses
Verfahren des Spaltens eines Werkstücks in zwei Mauerblöcke, um
ein natursteinartiges Aussehen an den freiliegenden Flächen der
Blöcke
zu schaffen, ist beispielsweise in dem US-Patent Nr. 1 534 353 von
Besser gezeigt, welches das manuelle Spalten von Blöcken unter
Verwendung eines Hammers und Meißels beschreibt.
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Automatisierte
Einrichtungen zum Blockspalten sind wohl bekannt und weisen allgemein
eine Spaltvorrichtung auf, die einen Auflagetisch und gegenüberliegende,
hydraulisch betätigte
Spaltmesser aufweist. Ein Spaltmesser bei dieser Anwendung ist typischerweise
eine kräftige
Stahlplatte, die zu einer relativ schmalen oder scharfen Messerschneide
verjüngt
ist. Die Messer sind typischerweise so angeordnet, daß die Schneiden
an der oberen und unteren Oberfläche
des Werkstücks
in einer senkrechten Beziehung zu diesen Oberflächen angreifen, und sind in
einer koplanaren Beziehung zueinander angeordnet. Im Gebrauch wird
das Werkstück
auf den Auflagetisch und zwischen die Messer bewegt. Die Messer
werden mit der oberen und unteren Oberfläche des Werkstücks in Eingriff
gebracht. Eine zunehmende Kraft wird auf jedes Messer aufgebracht,
wodurch die Messer aufeinander zu gedrängt werden. Mit zunehmenden
Kräften,
die auf die Messer wirken, wird das Werkstück allgemein entlang der Ausfluchtungsebene
der Messer gespalten (gebrochen).
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GB 1 509 747 beschreibt
ein Verfahren zum Spalten von Baublöcken wie etwa Ziegel, um rauhe
gespaltene Oberflächen
zu erhalten, wobei zwei Paare von Messern verwendet werden, die
aufeinander zu bewegt werden zum Angriff an dem Baublock an oder
nahe einem Ende oder einer Seitenfläche des Baublocks. Dies ermöglicht das
Abschneiden von Blockbereichen an beiden Enden und läßt zu, daß konvexe
gespaltene Flächen
nicht nur an dem Hauptbaublock, sondern auch an den abgeschnittenen
Blockbereichen erhalten werden, die beispielsweise als Wandverkleidungsmaterial
verwendet werden können,
wenn ein rustikales Aussehen erwünscht
ist.
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Diese
Maschinen sind für
die Hochgeschwindigkeitsbearbeitung von Blöcken nützlich. Sie erzeugen eine natursteinartige
Oberfläche
an den Blöcken.
Keine zwei aus diesem Verfahren resultierenden Flächen sind
identisch, so daß die
Blöcke
eine natürlicheres
Aussehen als nicht gespaltene Standardblöcke haben. Die Kanten der Flächen, die
aus diesem Spaltverfahren nach industriellem Standard resultieren,
sind jedoch allgemein wohldefiniert, d, h. regelmäßig und "scharf", und die nicht gespaltenen
Oberflächen
der Blöcke,
die bei der Landschaftsgestaltung manchmal sichtbar sind, sind regelmäßig, "glänzend" und nicht strukturiert
und sehen wie maschinengefertigt aus.
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Diesen
Betonmauerblöcken
kann ein natürlicheres
Aussehen verliehen werden, wenn die regelmäßigen, scharfen Kanten ihrer
Flächen
beseitigt werden.
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Ein
bekanntes Verfahren zum Beseitigen der regelmäßigen, scharfen Kannten an
Betonblöcken
ist das als Trommeln bekannte Verfahren. Bei diesem Verfahren wird
eine relativ große
Anzahl von Blöcken
in eine Trommel eingebracht, die um eine allgemein horizontale Achse
gedreht wird. Die Blöcke
schlagen gegeneinander, wobei die scharfen Kanten abgeschlagen und
außerdem
ein Abplatzen und eine Narbenbildung der Kanten und Flächen der
Blöcke
erfolgt. Das Verfahren wird gewöhnlich
angewandt, um Betonpflastersteinen ein verwittertes, "abgenutztes" Aussehen zu verleihen.
Diese Pflastersteine sind typischerweise relativ kleine Betonblöcke. Eine übliche Größe ist 95
mm (3 ¾ inches)
mal 197 mm (7 ¾ inches)
mal 64 mm (2 ½ inches) (Breite × Länge × Dicke)
mit einem Gewicht von ungefähr
2,72 kg (6 pounds).
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Das
Trommelverfahren wird nun auch bei einigen Stützmauerblöcken angewandt, um den Flächen der Blöcke ein
verwittertes, weniger einheitliches Aussehen zu verleihen. Die Anwendung
des Trommelverfahrens im allgemeinen und Trommeln von Stützmauerblöcken im
besonderen hat verschiedene Nachteile. Im allgemeinen ist das Trommeln
ein teures Verfahren. Die Blöcke
müssen
sehr hart sein, bevor sie getrommelt werden können. Typischerweise müssen die
Blöcke
mehrere Woche nach ihrem Formen ruhen, um angemessene Festigkeit
zu erlangen. Dies bedeutet, daß sie
zu Würfeln
typischerweise auf Holzpaletten aufgebaut und für die erforderliche Lagerzeit
von der Fertigungsstraße
weg transportiert werden müssen.
Sie müssen
dann zu der Trommel transportiert, von den Paletten abgenommen,
durch die Trommel bearbeitet und erneut zu Blöcken aufgebaut und palettisiert
werden müssen.
Diese gesamte Bearbeitung abseits der Fertigungsstraße ist teuer.
Außerdem
kann es zu erheblichen Ausschußverlusten
von Blöcken
kommen, die in der Trommel auseinanderbrechen. Die Trommelvorrichtung
kann sehr teuer sein und hohe Wartungskosten verursachen.
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Stützmauerblöcke können im
Gegensatz zu Pflastersteinen relative komplexe Formen haben. Im
Gebrauch werden sie in Schichten gestapelt, wobei jede Schicht um
eine einheitliche Distanz von der darunter liegenden Schicht zurückgesetzt
ist. Stützmauern
müssen
ferner typischerweise eine gewisse Scherfestigkeit zwischen den
Schichten haben, um Erddrücken
hinter der Wand standzuhalten. Ein üblicher Weg, einheitliche Rücksatzentfernung
und Scherfestigkeit von Schicht zu Schicht zu erhalten, ist, einen
integralen Festlege-/Verankerungskeil an den Blöcken zu bilden. Gewöhnlich haben
diese Keile die Form von Lippen (Flanschen) oder Nut- und Federkonstruktionen.
Da die Größe von Stützmauerblöcken von
ziemlich kleinen Blöcken
(beispielsweise ungefähr
4,54 kg (10 pounds) mit einer Stirnfläche mit einer Fläche von
ungefähr
0,023 m2 (1/4 square foot) bis zu ziemlich
großen
Blöcken
mit einer Stirnfläche
von 0,093 m2 (einem ganzen square foot)
und einem Gewicht in der Größenordnung
von 45,4 kg (einhundert pounds) reicht, können sie auch hohl sein oder
verlängerte
Endabschnitte haben. Diese komplexen Formen können dem Trommelverfahren nicht
standhalten. Festlegeelemente werden abgeschlagen, und Seitenflächen brechen
durch. Infolgedessen haben Stützmauerblöcke, die
doch getrommelt werden, typischerweise sehr einfache Formen, sind
relativ klein und haben keine integralen Festlege-/Verankerungskeile.
Stattdessen müssen
sie mit zusätzlichen
Bolzen, Klammern oder anderen Einrichtungen verwendet werden, damit
eine Rücksatzentfernung
und Scherfestigkeit erhalten werden. Die Verwendung dieser zusätzlichen
Bolzen oder Klammern macht es schwieriger und teurer, Mauern zu
errichten, als dies mit Blöcken
der Fall ist, die integrale Festlegeelemente haben.
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Eine
andere Option zur Beseitigung der scharfen, regelmäßigen Kanten
und zum Abtragen der Fläche von
Betonblöcken
ist die Verwendung einer Maschine vom Hammermühlentyp. Bei diesem Typ von
Maschine greifen rotierende Hämmer
oder andere Werkzeuge die Fläche
des Blocks an, um Stücke
davon weg zu meißeln.
Diese Arten von Maschinen sind typischerweise teuer und benötigen Platz
in der Fertigungsstraße,
der in Blockfertigungsanlagen, insbesondere in älteren Anlagen, häufig nicht
zur Verfügung
steht. Diese Option kann die Herstellung ferner verlangsamen, wenn
sie "in der Fertigungsstraße" ausgeführt wird,
da der Ablauf des Verfahrens nur so schnell sein kann, wie die Hammermühle jeden
Block bearbeiten kann und die Blöcke typischerweise
manipuliert, beispielsweise gekippt und/oder gedreht, werden müssen, damit
ein Angriff an all ihren Kanten erfolgt. Wenn das Verfahren vom
Hammermühlentyp
abseits der Fertigungsstraße ausgeführt wird,
hat es viele der vorstehend in Bezug auf das Trommeln beschriebenen
Nachteile.
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Es
besteht also ein Bedarf für
Einrichtungen und ein Verfahren, die den Flächen von Stützmauer-Betonblöcken dadurch
ein natürlicheres
Aussehen verleihen, daß unter
anderem die regelmäßigen, scharfen
Flächenkanten,
die aus dem Spaltverfahren nach industriellem Standard resultieren,
insbesondere auf eine solche Weise beseitigt werden, daß dadurch
die Fertigungsstraße
nicht verlangsamt wird, der Fertigungsstraße keine teuren Einrichtungen
hinzugefügt
werden, kein zusätzlicher
Raum in einer Fertigungsstraße
benötigt wird,
kein großer
Arbeitskraftaufwand entsteht und keine hohen Ausschußraten beim
Bearbeiten von Blöcken mit
integralen Festlegeflanschen oder anderen ähnlichen Ausbildungen damit
verbunden sind.
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Zusammenfassung
der Erfindung
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Nach
einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren
zum Herstellen eines Betonblocks bereitgestellt, der eine unregelmäßig vordere
Oberfläche
und mindestens eine unregelmäßige Kante hat,
aus einem Betonwerkstück,
wobei das Verfahren die folgenden Schritte aufweist:
- (a) Vorsehen einer Blockspaltvorrichtung, die eine erste Spaltanordnung
aufweist, die ein erstes Spaltmesser an einem ersten Messerhalter
hat, wobei das erste Spaltmesser positioniert ist, um auf das Werkstück eine
Spaltkraft aufzubringen, um bei Aktivierung der ersten Spaltanordnung
das Werkstück
in wenigstens zwei Teile zu spalten, wobei wenigstens einer der
Teile der Betonblock mit der unregelmäßigen vorderen Oberfläche ist;
und
- (b) Festlegen eines Werkstücks
in der Blockspaltvorrichtung, so daß die erste Spaltanordnung
mit dem Werkstück
in Eingriff gelangen kann, wenn die erste Spaltanordnung aktiviert
wird; und
- (c) Aktivieren der ersten Spaltanordnung, so daß das erste
Spaltmesser das Werkstück
in die wenigstens zwei Teile spaltet;
wobei das Verfahren dadurch
gekennzeichnet ist, daß
(i)
der Schritt des Vorsehens einer Blockspaltvorrichtung das Vorsehen
einer Blockspaltvorrichtung umfaßt, deren Spaltanordnung folgendes
hat:
A) eine erste Angriffsoberfläche, die von dem ersten Messerhalter
gebildet ist, der sich von dem ersten Spaltmesser weg über einen
Bereich einer benachbarten Oberfläche des resultierenden Blocks
unter einem spitzen Winkel relativ zu der Bewegungsrichtung des
Messers während
der Aktivierung erstreckt; und
B) eine Vielzahl von Vorsprüngen an
der ersten Angriffsoberfläche,
die so positioniert sind, daß die
Vielzahl von Vorsprüngen
an einer Oberfläche
des Werkstücks
angrenzend an eine vordere Oberfläche des resultierenden Betonblocks
während
des Spaltvorgangs angreifen, um Bereiche des Betons benachbart der
vorderen Oberfläche
des resultierenden Betonblocks wegzubrechen und die unregelmäßige Kante
zu erzeugen; und
(ii) während
Schritt (c) die Vorsprünge
an der Werkstückoberfläche benachbart
der vorderen Oberfläche des
resulteirenden Betonblocks angreifen.
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Nach
einem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird eine Spaltanordnung
zum Gebrauch in einer Blockspaltvorrichtung zum Spalten eines Betonwerkstücks bereitgestellt,
wobei die Spaltanordnung ein Spaltmesser an einem Messerhalter aufweist
und das Spaltmesser konfiguriert und positioniert ist, um auf das Werkstück eine
Spaltkraft aufzubringen, um das Werkstück während einer Aktivierung der
Spaltanordnung zu spalten, um einen Betonblock mit einer unregelmäßigen vorderen
Oberfläche
zu erzeugen; wobei die Spaltanordnung dadurch gekennzeichnet ist,
daß:
der
Messerhalter eine Angriffsoberfläche
aufweist, die sich von dem Spaltmesser weg über einen Bereich einer angrenzenden
Oberfläche
des resultierenden Betonblocks unter einem spitzen Winkel relativ
zu der Bewegungsrichtung des Messers erstreckt; und
eine Vielzahl
von Vorsprüngen
an der Angriffsoberfläche
benachbart dem Spaltmesser vorgesehen sind und konfiguriert und
positioniert sind, um an einer Oberfläche des Werkstücks angrenzend
an eine vordere Oberfläche
des resultierenden Betonblocks anzugreifen, um während der Aktivierung der Spaltanordnung
Bereiche des Betons angrenzend an die vordere Oberfläche des
resultierenden Betonblocks wegzubrechen, um eine erste unregelmäßige Kante
zu erzeugen.
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Nach
einem dritten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird eine Blockspaltvorrichtung
bereitgestellt, die folgendes aufweist:
eine erste Spaltanordnung
nach dem zweiten Aspekt; und
eine zweite Spaltanordnung, die
der ersten Spaltanordnung gegenüberliegt,
wobei die zweite Spaltanordnung ein zweites Spaltmesser aufweist,
das an einem zweiten Messerhalter vorgesehen ist, wobei das zweite
Spaltmesser positioniert ist, um auf das Werkstück eine Spaltkraft aufzubringen,
um das Werkstück
zu spalten, so daß der
Betonblock mit der unregelmäßigen vorderen
Oberfläche
resultiert;
wobei der zweite Messerhalter folgendes aufweist:
eine zweite Angriffsoberfläche,
die sich von dem zweiten Spaltmesser weg über einen Bereich der angrenzenden
Oberfläche
des resultierenden Blocks unter einem spitzen Winkel relativ zu
der Bewegungsrichtung des zweiten Spaltmessers erstreckt, und eine
Vielzahl von Vorsprüngen,
die an der zweiten Angriffsoberfläche vorgesehen und so konfiguriert
und positioniert sind, daß sie
während
des Spaltvorgangs an einer Oberfläche des Werkstücks angrenzend
an die vordere Oberfläche angreifen,
um Bereiche des Betons angrenzend an die vordere Oberfläche des
resultierenden Betonblocks wegzubrechen und eine zweite unregelmäßige Kante
zu erzeugen.
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Die
Erfindung ermöglicht
die Herstellung eines Mauerwerksblocks, der aus einem Spaltvorgang
an einem Formwerkstück
durch mindestens eine Spaltanordnung in einer Blockspaltvorrichtung
nach dem Verfahren oder der Vorrichtung gemäß der Definition resultiert.
Der resultierende Mauerwerksblock weist einen Blockkörper auf,
der aufweist: eine obere Oberfläche,
eine untere Oberfläche,
eine vordere Oberfläche,
die sich zwischen der oberen und der unteren Oberfläche erstreckt,
eine hintere Oberfläche,
die sich zwischen der oberen und der unteren Oberfläche erstreckt,
und seitliche Oberflächen
zwischen der vorderen und der hinteren Oberfläche. Außerdem weist der Block einen
Festlegevorsprung auf, der mit dem Block integral gebildet und an
seiner oberen oder unteren Oberfläche angeordnet ist. Die Schnittpunkt
der vorderen Oberfläche
und der oberen Oberfläche
bildet eine obere Kante, und der Schnittpunkt der vorderen Oberfläche und
der unteren Oberfläche bildet
eine untere Kante, und die vordere Oberfläche und mindestens ein Bereich
von einer von der oberen Kante und der unteren Kante sind infolge
der Vielzahl von Vorsprüngen,
die während
des Spaltvorgangs an dem Werkstück
angreifen, unregelmäßig.
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Der
Festlegevorsprung ist bevorzugt an der unteren Oberfläche angeordnet.
Der unregelmäßige Kantenbereich
des Blocks ist abgetragen, um nicht scharf mit wohldefinierten,
regelmäßigen Kanten
auszusehen, sondern um verwittert, getrommelt oder anderweitig gebrochen,
unregelmäßig und
abgenutzt zu erscheinen.
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Eine
Mauer kann aus einer Vielzahl von Mauerwerksblöcken gebildet sein.
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Ein
Mauerwerksblock kann aus einem Formwerkstück gebildet sein. Der Mauerwerksblock
weist einen Blockkörper
auf, der aufweist: eine obere Oberfläche, eine untere Oberfläche, eine
vordere Oberfläche,
die sich zwischen der oberen und der unteren Oberfläche erstreckt,
eine hintere Oberfläche,
die sich zwischen der oberen und der unteren Oberfläche erstreckt,
und seitliche Oberflächen
zwischen der vorderen und der hinteren Oberfläche. Ein Bereich mindestens
einer der Oberflächen
ist dadurch strukturiert, daß mindestens
eine Rille in einer Wand der das Werkstück formenden Form vorgesehen
ist.
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Eine
Form, die zur Herstellung von mindestens einer Mauersteineinheit
mit einer Struktur an wenigstens einer Oberfläche verwendet werden kann,
ist gekennzeichnet durch eine Vielzahl von Seitenwänden, die einen
Formhohlraum definieren, der an seinem oberen und unteren Ende offen
ist, um zuzulassen, daß Mauerwerkfüllmaterial
durch sein offenes oberes Ende in den Formhohlraum eingebracht und
geformtes Füllmaterial
in Form einer geformten Mauersteineinheit durch sein offenes unteres
Ende ausgebracht wird. Mindestens eine Oberflächenstrukturierrille ist in
der Fläche
mindestens einer der Seitenwände
der Form gebildet, wobei sich die Rille über die Fläche der Seitenwand in einer
Richtung erstreckt, die zu der Entschalungsrichtung der Form nicht
parallel ist. Die Rille hat eine Höhe von weniger als ungefähr 19 mm
(0,75 inches) und eine Tiefe von weniger als ungefähr 13 mm
(0,50 inches), und mindestens ein Bereich der Rille ist von dem
oberen Ende der Wand, in der sie gebildet ist, um eine Distanz beabstandet,
die mehr als ungefähr
40 % der Distanz von dem oberen Ende der Seitenwand bis zu dem unteren
Ende der Seitenwand beträgt.
Außerdem
ist ein Verhältnis
der Gesamtprojektionsfläche
der mit der Rille versehenen Seitenwand zu der Gesamtprojektionsfläche sämtlicher
Rillen größer als
ungefähr
2:1.
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Eine
Mauerwerksblock-Spaltvorrichtung nach dem dritten Aspekt wird bereitgestellt,
wobei die erste Spaltanordnung zu der Bildung von mindestens einer
unregelmäßigen gespaltenen
Kante und Oberfläche
an mindestens einem der gespaltenen Teile beiträgt.
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Diese
und verschiedene weitere Vorteile und neue Merkmale, welche die
Erfindung kennzeichnen, sind im besonderen in den beigefügten Ansprüchen angegeben,
die einen Teil der vorliegenden Unterlagen bilden. Für ein besseres
Verständnis
der Erfindung, der durch ihren Gebrauch erreichten Vorteile und
Ziele ist jedoch auf die Zeichnungen, die einen weiteren Teil der
vorliegenden Unterlagen bilden, und auf die beigefügte Beschreibung,
in der eine bevorzugte Ausführungsform
der Erfindung beschrieben ist, Bezug zu nehmen. In dieser Hinsicht
sind die 1 bis 7, 9, 10 und 13 bis 27 zusammen
mit der sie stützenden
Beschreibung beispielhaft und dienen dazu, das Verständnis zu
erleichtern, ohne Teil der beanspruchten Erfindung zu sein.
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1 ist
eine Teilperspektivansicht einer Blockspaltmaschine, die eine Blockspaltmesseranordnung verwendet.
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2A ist
eine Draufsicht von oben auf einen Bereich der Spaltmesseranordnung.
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2B ist
eine Draufsicht von oben auf einen Bereich einer Spaltmesseranordnung,
die auch Vorsprünge
mit verschiedenen Durchmessern zeigt, die beliebig positioniert
sind.
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2C ist
eine Draufsicht von oben auf einen Bereich einer Spaltmesseranordnung
mit Vorsprüngen, die
beliebig verbundene und nicht verbundene Platten sind.
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3 ist
eine Seitenansicht eines Vorsprungs.
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4A ist
eine Seitenansicht eines Vorsprungs.
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4B ist
eine Seitenansicht, die Vorsprünge
verschiedener Höhe
zeigt.
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5 ist
eine Perspektivansicht eines gespaltenen Werkstücks (das zwei Mauerwerksblöcke bildet), das
unter Verwendung einer Spaltmesseranordnung gespalten wurde.
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6 ist
eine Draufsicht von oben auf einen Mauerwerksblock, der unter Verwendung
einer Spaltmesseranordnung gespalten wurde.
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7 ist
eine Vorderansicht des in 6 gezeigten
Mauerwerksblocks.
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8 ist
eine teilweise geschnittene Endansicht einer Ausführungsform
einer oberen Spaltmesseranordnung nach der Erfindung.
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9 ist
eine teilweise geschnittene Endansicht einer Ausführungsform
einer unteren Spaltmesseranordnung.
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10 ist
eine Draufsicht von oben auf einen Bereich der unteren Spaltmesseranordnung
von 9 mit einer Anordnung von Vorsprüngen, in
Relation zu einem Werkstück
gezeigt.
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11 ist
eine teilweise geschnittene Endansicht einer anderen, alternativen
Ausführungsform
einer unteren Spaltmesseranordnung.
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12 ist
eine Draufsicht von oben auf eine Greiferanordnung nach der vorliegenden
Erfindung und einen Bereich der unteren Spaltmesseranordnung von 11 mit
einer anderen Anordnung von Vorsprüngen, in Relation zu einem
Werkstück
gezeigt.
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12A ist eine auseinandergezogene Ansicht des Bereichs,
der innerhalb der Linie 12A in 12 enthalten
ist.
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13 ist
eine Ansicht von oben auf eine Formanordnung zum Formen des in 12 gezeigten
Werkstücks.
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14 ist
eine Perspektivansicht eines Mauerwerksblocks, der von einem Werkstück unter
Verwendung von oberen und unteren Spaltmesseranordnungen von dem
in den 8 und 11 gezeigten Typ abgespalten
ist.
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15 ist
eine Draufsicht von unten auf den Mauerwerksblock in 14.
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16 ist
eine Seitenansicht des Mauerwerksblocks von 14.
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17 ist
eine Perspektivansicht eines nach der vorliegenden Erfindung gespaltenen
Mauerwerksblocks.
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18 zeigt
eine Mauer, die aus verschieden großen Blöcken errichtet ist, die nach
der Erfindung gespalten worden sind.
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19 ist
eine Vorderansicht einer Formwand, in der eine einzige horizontale
Nut oder Rille nahe dem unteren Ende der Wand in die Wand geschnitten
ist.
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20 ist
eine Schnittansicht der in 19 gezeigten
Formwand entlang der Linie 20-20, um den Querschnitt der Nut zu
zeigen.
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21 ist
eine Ansicht von oben auf einen Füllkasten und eine Trennplatte
zum Verwirbeln der Farben des Füllmaterials.
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22 ist
eine Vorderansicht einer Formwand, bei der eine Vielzahl von flachen
diagonalen Nuten oder Rillen unter einem Winkel zur Horizontalen
in die Wand geschnitten sind.
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22A ist eine Schnittansicht der in 22 gezeigten
Formwand entlang der Linie 22A-22A, um den Querschnitt der Nuten
zu zeigen.
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23 ist
eine Vorderansicht einer Formwand, bei der eine einzige horizontale
Nut oder Rille nahe dem unteren Ende der Wand in die Wand geschnitten
ist.
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23A ist eine Schnittansicht der in 23 gezeigten
Formwand entlang der Linie 23A-23A, um den Querschnitt der Nut zu
zeigen.
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24 ist
eine Vorderansicht einer Formwand, bei der eine Vielzahl von flachen,
diagonalen Nuten oder Rillen unter einem Winkel zur Horizontalen
von ungefähr
45° in die
Wand geschnitten sind, um eine "kreuz und
quer verlaufende" Struktur
zu bilden.
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25 ist
eine Schnittansicht einer Formwand, die einen Querschnitt einer
Vielzahl von horizontalen Nuten oder Rillen zeigt, die in die Formwand
geschnitten sind und sich von der Nähe des unteren Endes der Formwand
bis nahe dem oberen Ende der Formwand erstrecken.
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26 ist
eine Schnittansicht der Formwand, die den Querschnitt einer v-förmigen Nut
zeigt.
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27 ist
eine Vorderansicht einer Wand einer Gießform, in die eine serpentinenförmige Nut
oder Rille geschnitten worden ist.
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Genaue Beschreibung
der bevorzugten Ausführungsform
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Es
wird nun auf die Figuren Bezug genommen, in denen gleiche Teile
durchweg mit gleichen Bezugszeichen versehen sind. 1 zeigt
teilweise eine modifizierte herkömmliche
Blockspaltmaschine, wobei insbesondere die Blockspaltanordnung 10 gezeigt
ist. Im allgemeinen sind Blockspaltmaschinen von Lithibar Co., Holland,
Michigan, und anderen Maschinenfabriken erhältlich. Es wurde insbesondere
das Modell 6386 von Lithibar Co. verwendet. Die Blockspaltanordnung 10 weist
allgemein einen Auflagetisch 11 und gegenüberliegende
erste 12 und zweite 22 Spaltmesseranordnungen
auf. Die erste Spaltmesseranordnung 12 ist an dem unteren
Ende der Blockspaltvorrichtung 10 positioniert und weist,
wie gezeigt ist, ein Spaltmesser 14, das von einem Messerhalter 15 vorsteht,
und eine Anzahl von Vorsprüngen 16 auf,
die an dem Messerhalter 15 an jeder Seite des Messers und
nahe dem Messer positioniert sind. Dabei sind die Vorsprünge 16 allgemein
zylindrische Stahlelemente, die gerundete oder kugelförmige distale
Enden haben. Die erste Spaltmesseranordnung 12 ist so ausgebildet,
daß sie
sich durch eine Öffnung
in dem Auflagetisch 11 nach oben bewegt, um mit dem Werkstück 40 in
Eingriff zu gelangen, und sich durch die Öffnung nach unten bewegt, so
daß ein
nachfolgendes Werkstück
in der Spaltvorrichtung positioniert werden kann.
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Die
Erfindung kann bei vielen verschiedenen Blöcken angewandt werden, die
mit Hilfe von vielen verschiedenen Verfahren gegossen oder geformt
sind, einschließlich
der Blöcke
und Verfahren, die beschrieben sind in: dem US-Patent Nr. 5 827
015, erteilt am 27. Oktober 1998, dem US-Patent Nr. 5 017 049, erteilt
am 21. Mai 1991, und dem US-Patent Nr. 5 709 062, erteilt am 20.
Januar 1998.
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Ferner
ist eine obere oder zweite Spaltmesseranordnung 22 aus 1 ersichtlich.
Die zweite Spaltmesseranordnung 22 weist ebenfalls ein
Spaltmesser 24 und eine Vielzahl von Vorsprüngen 26 auf,
die an beiden Seiten des Messers 24 angeordnet sind. Die
zweite Spaltmesseranordnung kann an der oberen Platte 30 der
Maschine durch einen Messerhalter 28 angebracht sein. Die
Position des Werkstücks 40 (in
Phantomlinien gezeigt) innerhalb der Blockspaltvorrichtung ist aus 1 als
die zum Spalten bereite Position ersichtlich.
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Wie
aus 2A ersichtlich ist, besteht die Spaltmesseranordnung 12 allgemein
aus einer Anzahl von Vorsprüngen 16,
die dem Messer 14 benachbart und an jeder Seite des Messers 14 positioniert
sind. Wie gezeigt ist, sind die Vorsprünge 16 an der ersten
Seite des Messers in bezug auf die Vorsprünge 16' an der zweiten Seite des Messers
versetzt. Die Vorsprünge
an jeder Seite des Messers können
in Abhängigkeit
von der Absicht des Bedieners auch ausgefluchtet sein.
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Wie
aus 2B ersichtlich ist, können die Vorsprünge 16 ohne
ein Spaltmesser verwendet werden. Die Vorsprünge 16 können verschiedenen
Durchmesser oder Perimeter (wenn sie nicht rund sind) haben und an
der Spaltanordnung 12 beliebig plaziert sein. In Abhängigkeit
von der Wirkung, die in dem gespaltenen Block erzeugt werden soll,
kann jede Anzahl von geordneten oder beliebigen Mustern von Vorsprüngen 16 unter
Verwendung von regelmäßigen oder
unregelmäßigen Abständen geschaffen
werden.
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2C zeigt,
wie Platten 16'' an einer oder
beiden Anordnungen 12 und 22 angebracht sind.
Wie ersichtlich ist, können
diese Platten in beliebiger Anordnung konfiguriert sein und über die
Oberfläche
der Anordnung 12 in nicht verbundenem Zustand bleiben.
Die Erfindung wird in der Praxis unter Verwendung von Stahlplatten
mit einer Länge
von ungefähr
102 mm (4 inches) ausgeführt,
die an die Anordnung angeschweißt
sind, um eine Anzahl von teilweise verbundenen Vorsprüngen 16'' mit einer Höhe von ungefähr 51 mm
(2 inches) zu erhalten.
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In
Spaltanordnungen, bei denen Spaltmesser wie etwa die Spaltmesser 14, 24 verwendet
werden, sind die Spaltmesser in koplanarer Beziehung und so angeordnet,
daß sie
an der unteren und oberen Oberfläche
des Werkstücks 40 in
einer allgemein senkrechten Beziehung dazu angreifen. Das Spaltmesser 14 (und gleichermaßen das
Spaltmesser 24) definieren eine Spaltlinie SL, in 2A gezeigt,
mit der das Werkstück 40 zum
Spalten ausgefluchtet wird. Wenn keine Spaltmesser verwendet werden,
wie beispielsweise in 2B gezeigt ist, wird das Werkstück 40 dennoch
mit der Spaltlinie SL ausgefluchtet, die sich gemäß der Darstellung allgemein
durch die Mitte der Anordnung 12 erstreckt. In jedem Fall
haben Blockspaltvorrichtungen herkömmlicherweise eine Spaltlinie
SL, die bei Verwendung von Spaltmessern von diesen definiert ist
und mit der das Werkstück
zum Spalten ausgefluchtet wird.
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Wie
die 1, 2A und 2B zeigen,
können
die Vorsprünge 16 und 16' eine gerundete
Gestalt haben. Die Gestalt der Vorsprünge kann jedoch auch pyramidenförmig, würfelförmig oder
spitz mit ein oder mehr Spitzen an der oberen Oberfläche des
Vorsprungs sein. In den 2A, 2B und 2C ist
die relative Position des Werkstücks 40 wiederum
in Phantomlinien gezeigt.
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Allgemein
können
die Vorsprünge
einen Durchmesser von ungefähr
12,7 mm bis ungefähr
31,75 mm (ungefähr ½ bis ungefähr 1 ¼ inches)
haben und durch Verschweißen,
Verschrauben oder andere geeignete Mittel an der Messeranordnung
angebracht sein. Die Höhe
der Vorsprünge
kann ungefähr
31,75 mm (ungefähr 1 ¼ inches)
sein und in Abhängigkeit
von der Wirkung, die in dem Block beim Spalten erzeugt werden soll,
so variieren, daß sie
ungefähr
19,05 (ungefähr ¾ inch)
kleiner oder größer ist.
Das Anbringen der Vorsprünge durch
Gewindeschneiden oder Verschrauben, siehe die 8 bis 9 und 11,
ermöglicht
ein einfaches Einstellen der Vorsprungshöhe.
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Die
relative Höhe
des Vorsprungs und des Messers kann auch in Abhängigkeit von der Wirkung variieren,
die in dem Block erzeugt werden soll, der von einem Werkstück nach
der Erfindung abgespalten wird. Wie aus 3 ersichtlich
ist, kann dabei die relative Höhe
des Messers 14 geringer als die relative Höhe des Vorsprungs 16 sein.
Wie aus 4A ersichtlich ist, kann alternativ
die relative Höhe
des Messers 24 größer als
die Höhe
der Vorsprünge 26 sein.
Wir haben beispielsweise im Zusammenhang mit der ersten Spaltmesseranordnung 12 gefunden,
daß X
in einem Bereich von ungefähr
3,2 mm bis ungefähr
9,5 mm (ungefähr
1/8 bis ungefähr
3/8 inch) unter dem ersten Messers 14 oder jenseits desselben
liegen kann. Was die zweite Spaltmesseranordnung 22 angeht,
kann X' in einem
Bereich von ungefähr
1,6 mm bis ungefähr
3,2 mm (ungefähr 1/16
bis ungefähr
1/8 inch) jenseits der Höhe
der Vielzahl der Vorsprünge 26 liegen.
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Man
hat gefunden, daß Vorsprünge 16 wie
die in 2A gezeigten nützlich sind,
die einen Durchmesser von ungefähr
31,75 mm (ungefähr
1 ¼ inches)
und bei Verwendung mit einem Messer 14 eine Höhe von ungefähr 3,2 mm
(ungefähr
1/8 inch) unter dem Messer in der ersten oder unteren Anordnung 12 und
von ungefähr
3,2 mm (ungefähr
1/8 inch) unter dem Messer 24 in der zweiten oder oberen
Anordnung 22 haben. Insgesamt kann die Höhe der Vorsprünge entweder
an der unteren Anordnung 12 oder der oberen Anordnung 22 nach
oben oder unten um bis zu ungefähr
9,5 mm (ungefähr
3/8 inch) relativ zu der Höhe
des Messers in jeder Richtung relativ zu dem oberen Ende des Messers
variieren, wobei das obere Ende des Messers null ist.
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Im
Gebrauch wird das Werkstück 40 in
der Blockspaltvorrichtung allgemein zentriert und mit der Spaltlinie
SL entsprechend bekannter Praxis ausgefluchtet, wie aus den 1 und 2A,
B und C ersichtlich ist. Die Blockspaltvorrichtung wird dann aktiviert,
was darin resultiert, daß die
erste und die zweite Spaltmesseranordnung 12, 22,
die einander gegenüberliegen,
zu dem Werkstück 40 konvergieren
und darauf treffen. Im Gebrauch können sich die erste und die
zweite Spaltmesseranordnung um eine Strecke von ungefähr 4,35
mm bis ungefähr
25,4 mm (ungefähr ¼ bis ungefähr 1 inch)
in die obere und untere Oberfläche
des Werkstück
bewegen. Das Werkstück 40 wird
dann gespalten, was eine un gleichmäßige oder unregelmäßige Struktur
an den Bruchkanten 46a, 46b und 46a', 46b' der jeweils
resultierenden Blöcke 42 und 44 ergibt,
wie 5 zeigt. Wie gezeigt, wird das Werkstück 40 in
zwei Teile gespalten. Es ist jedoch möglich und liegt im Rahmen der
Erfindung, das Werkstück
in mehr als zwei Teile zu spalten. Es ist ferner möglich und
liegt im Rahmen der Erfindung, das Werkstück in einen brauchbaren Mauerwerksblock
und ein Abfallstück
zu spalten.
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Die
Distanz, um die sich die Vorsprünge 16, 26 in
das Werkstück
bewegen, kann geändert
werden, indem die Endschalter an der Blockspaltmaschine eingestellt
werden und dann der hydraulische Druck, mit dem die Spaltanordnungen
wirksam sind, geändert
wird. Im allgemeinen wirken die Spaltanordnungen auf den Block mit
einem Druck im Bereich von ungefähr
4,14 mPa bis ungefähr
6,89 mPa (ungefähr
600 bis ungefähr 1000
psi) und bevorzugt ungefähr
5,17 mPa bis ungefähr
5,32 mPa (ungefähr
750 bis ungefähr
800 psi) ein.
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Wie
für den
Fachmann ersichtlich ist, kann die Spaltmaschine gegenüberliegende
hydraulisch aktivierte seitliche Messeranordnungen (nicht gezeigt)
aufweisen, die im gleichen Takt und auf die gleiche Weise wie die
gegenüberliegenden
oberen und unteren Anordnungen auf den Block auftreffen. Die Vorsprünge 16, 26 können auch
dazu verwendet werden, die Wirkung der seitlichen Messer zu ergänzen oder
zu ersetzen, wie nachstehend unter Bezugnahme auf 12 erläutert wird.
Beispielsweise können
seitliche Messer, die dem oberen Spaltmesser 24 gemäß 8 gleichen,
verwendet werden.
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Eine
nähere Überprüfung des
Blocks 44 nach dem Spalten (siehe die 6 und 7)
zeigt die Ausbildung von überhöhten Erosionsspitzen
in der vorderen, gespaltenen, unregelmäßigen Oberfläche 47 des Blocks 44.
Bei dem gezeigten Block 44 wiesen sowohl die erste als
auch die zweite Messeranordnung 12 und 22 Vorsprünge 16 bzw. 26 auf.
Infolgedessen wurden an der oberen und der unteren Kante 46a, 46b der
vorderen, gespaltenen Oberfläche 47 des
Blocks 44 an dem Schnittpunkt mit der oberen 52 und
der unteren 54 jeweiligen Oberfläche des Blocks 44 Vertiefungen 48 und 50 gebildet.
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Die
Vertiefungen 48 und 50 oder die Erosionsstellen
sind wesentlich größer als
die durch herkömmliche
Spaltmesser hervorgerufenen, und die Größe kann geändert werden, indem das Vorragen
der Vorsprünge 16 und 26 (Höhe und Größe) relativ
zu der Höhe
und Stärke
des Messers geändert
wird.
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Der
Mauerwerksblock kann mit nur einer Reihe oder Reihen von Vorsprüngen 16 und 26 ohne
ein Messer 14 und 24 gespalten werden.
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Unter
Bezugnahme auf die 8 und 9 sind Ausführungsformen
einer oberen Spaltmesseranordnung 22' bzw. einer unteren Spaltmesseranordnung 12' gezeigt. Man
hat gefunden, daß massivere
Messeranordnungen 12', 22' mit daran befindlichen
Vorsprüngen 16, 26 ein
wünschenswerteres
Erscheinungsbild der Blockfläche
ergeben. Die Messeranordnungen 12', 22' weisen Messerhalter 15', 28' auf, die Messer 14', 24' haben, welche
zentrale Schneiden 21 bzw. 31 aufweisen. Die Messerhalter 15', 28' weisen Oberflächen 19, 29 auf,
die sich von den Messern 14', 24' nach außen erstrecken.
Die Schneiden 21, 31 definieren die Spaltlinie,
entlang der das Werkstück
gespalten wird. Die Oberflächen 19, 29 erstrecken
sich von den Messern 14', 24' unter relativ
flachen Winkeln weg, so daß,
während
die Messeranordnungen beim Spalten konvergieren, die Oberflächen 19, 29 mit
den Bruchkanten des Werkstücks
in Eingriff gelangen. Durch diesen Eingriff werden die Bruchkanten
auf unregelmäßige Weise
gebrochen, abgeschlagen, abgetragen oder abgeschwächt, und
die Abtragungswirkung kann nach Wunsch durch Anordnen von Vorsprüngen an
den Oberflächen 19, 29 gesteigert
werden. Die Oberflächen 19, 29 sind
bevorzugt unter einem Winkel α zwischen
ungefähr
0° und ungefähr 30°, am meisten
bevorzugt von ungefähr
23°, relativ
zu der Horizontalen.
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Die
Messeranordnungen 12', 22' weisen Vorsprünge 16, 26 auf,
die einstellbar und abnehmbar sind. Dadurch kann die gleiche Messeranordnung
zum Spalten unterschiedlicher Blockkonfigurationen verwendet werden,
indem die Anzahl, die Position, der Abstand und die Höhe der Vorsprünge geändert wird.
Die Vorsprünge 16, 26 werden
zum Einstellen bevorzugt in entsprechende Gewindeöffnungen 17, 27 geschraubt,
es können
jedoch andere Höheneinstelleinrichtungen
verwendet werden. Während
eines Spaltvorgangs sind jedoch die Vorsprünge, die Messer und die Messerhalter
in einer festgelegten Beziehung relativ zueinander, wodurch sich
während
der Bewegung des Messerhalters die dem Messer und dem Messerhalter
zugeordneten Vorsprüngen
gleichzeitig damit bewegen.
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Die
Vorsprünge 16, 26 in
dieser Ausführungsform
bestehen bevorzugt aus einem Metallmaterial mit Carbidspitze. Außerdem ist
die obere Oberfläche
der Vorsprünge 16, 26 gezackt
und weist viele Pyramiden in einem Schachbrettmuster auf. Vorsprünge wie
diese sind von Fairlane Products Co., Faser, Michigan, erhältlich.
Es versteht sich, daß eine
Vielfalt anderer Konfigurationen der Endoberfläche von Vorsprüngen verwendet werden
können.
Die Höhe
der Endoberfläche
der Vorsprünge
ist bevorzugt eine Distanz X' unterhalb
der Schneide 21, 31 der Messer 14', 24', am meisten
bevorzugt 1,014 mm (0,040 inch) darunter. Wie oben erläutert, können sich
im Rahmen der Prinzipien der Erfindung die Vorsprünge in bezug
auf das obere Ende des Messers weiter nach unten oder eine gewisse
Distanz darüber
erstrecken. Die gezeigten Vorsprünge
haben einen Durchmesser von ungefähr 19 mm (ungefähr ¾ inch)
mit einer Gewindesteigung von 3,93/cm (einer Gewindesteigung von
10/inch) und haben eine Länge
von ungefähr
38,1 mm (ungefähr
1,50 inches). Man glaubt, daß Durchmesser
zwischen ungefähr
12,7 mm und ungefähr
25,4 mm (ungefähr
0,50 und ungefähr
1,0 inch) zu bevorzugen sind. Das lose Blockmaterial aus dem Spaltvorgang,
das in die Gewinde eintritt, in Kombination mit der vertikalen Kraft
der Spaltschläge
wird als ausreichend angesehen, um die Vorsprünge in ihrer Lage festzulegen.
Es können
jedoch andere Einrichtungen verwendet werden, um die Vorsprünge während des Spaltvorgangs
relativ zu dem Messern in ihrer Lage festzulegen.
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Wie
aus der Beschreibung ersichtlich ist, bilden die Messer 14', 24' und die Vorsprünge 16, 26 Verschleißstellen
während
des Spaltvorgangs. Die abnehmbare Anbringung der Vorsprünge 16, 26 läßt das Entfernen
und Ersetzen der Vorsprünge
aufgrund eines solchen Verschleißes nach Bedarf zu. Es wird
ferner bevorzugt, daß die
Messer 14', 24' abnehmbar und
auswechselbar sind, damit die Messer entsprechend ihrer Abnutzung
nach Bedarf ersetzt werden können.
Die Messer 14', 24' können an
den jeweiligen Messerhaltern 15', 28' durch eine Reihe von herkömmlichen
einen Ausbau erlaubenden Befestigungstechniken befestigt werden,
wie etwa durch Verschrauben der Messer mit den Messerhaltern, wobei
jedes Messer in einem Schlitz 25 entfernbar angeordnet
ist, der in dem jeweiligen Messerhalter, wie in 11 gezeigt,
für das
Messer 14' gebildet
ist.
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Die
bevorzugte obere Messeranordnung 22' hat eine Breite von ungefähr 63,5
mm (ungefähr
2,5 inches), gemessen zwischen den Seitenwänden 28a, 28b des
Messerhalters 28'.
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Die
Vorsprünge 26 erstrecken
sich senkrecht von den Oberflächen 29 und
treffen deshalb auf das Werkstück
unter einem Winkel auf.
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Die
bevorzugte untere Messeranordnung 12' hat eine Breite von ungefähr 101,6
mm (ungefähr
4,0 inches), gemessen zwischen den Seitenwänden 15a, 15b des
Messerhalters 15'.
Die Vorsprünge 16 erstrecken sich
von Schultern 23 an gegenüberliegenden Seiten der Oberflächen 19 nach
oben. Durch diese Konfiguration wird mehr Material weggebrochen
und eine stärker
gerundete natursteinartige obere Kante des resultierenden gespaltenen
Blocks gebildet (das Werkstück
ist während
des Spaltens typischerweise umgekehrt oder "kopfüber" ("lips-up")), da das Werkstück in einer "Kopfüber"-Orientierung gebildet
ist, durch die es möglich
ist, daß das
Werkstück
flach auf der Oberfläche
liegt, welche die obere Oberfläche
des resultierenden Blocks (der resultierenden Blöcke) sein soll.
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Die
bevorzugte untere Messeranordnung 12' weist ebenfalls einstellbare und
abnehmbare Vorsprünge 16 auf,
die sich von den Oberflächen 19 nach
oben erstrecken, wie in den 11 und 12 gezeigt
ist. Dabei erstrecken sich die Vorsprünge 16 senkrecht zu
den Oberflächen 19 und
treffen auf das Werkstück
unter einem Winkel auf. Die Vorsprünge 16 erstrecken
sich von den Oberflächen 19 nach
oben, und die Vorsprünge,
die sich von den Schultern 23 nach oben erstrecken, können unterschiedlich
groß sein,
wie in 11 gezeigt ist, oder die gleiche
Größe haben,
wie in 12 gezeigt ist.
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Die
Winkeleinstellung der Vorsprünge 16 an
den Oberflächen 19 des
Messerhalters 15' und
die Winkeleinstellung der Vorsprünge 26 an
den Oberflächen 29 des
Messerhalters 28' lassen
zu, daß die
Vorsprünge 16, 26 in
das Werkstück
eindringen und Material hauptsächlich
nahe den unteren und oberen Kanten des resultierenden Blocks Wegbrechen,
jedoch ohne zu viel Material wegzubrechen. Wie noch im einzelnen
unter Bezugnahme auf 12 beschrieben wird, gelangt
die untere Messeranordnung typischerweise mit dem Werkstück in Kontakt,
nachdem die obere Messeranordnung ihren Spaltvorgang begonnen hat.
Der anfängliche
Spaltvorgang der oberen Messerranordnung kann die resultierenden
Bruchstücke
des Werkstücks
voneinander weg drücken,
bevor die untere Messeranordnung 12' und die abgewinkelten Vorsprünge 16 ihren Spaltvorgang
vollständig
abschließen
können.
Die vertikalen Vorsprünge 16 an
den Oberflächen 23 des
Messerhalters 15' tragen
dazu bei, die Bruchstücke
in ihrer Lage zu halten, damit die abgewinkelten Vorsprünge 16 ihren
Spaltvorgang abschließen
können.
Die vertikalen Vorsprünge 16 brechen
ferner Bereiche der Bruchstücke
nahe den unteren Kanten des resultierenden Blocks (der resultierenden
Blöcke)
weg. Die abgewinkelten und vertikalen Vorsprünge 16 an dem unteren
Messerhalter 15' wirken
also zusammen, um eine gerundete untere Kante an dem resultierenden
Block zu erzeugen, während
die abgewinkelten Vorsprünge 26 an
dem Messerhalter 28' wirksam
sind, um eine gerundete obere Kante an dem resultierenden Block
zu erzeugen.
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Im
Gebrauch werden die Messeranordnungen der 8 und 11 bevorzugt
gemeinsam verwendet, um ein Werkstück zu spalten, wobei die gleiche
Schneidtiefe und die gleichen hydraulischen Drücke wie oben beschrieben verwendet
werden. Es versteht sich, daß die
untere Messeranordnung oben verwendet werden kann und die obere
Messeranordnung unten verwendet werden kann.
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Nachstehend
wird auf 10 Bezug genommen, in der eine
Messeranordnung 12' nach 9 in
einer Position zum Aufschlagen auf ein Werkstück 58 gezeigt ist.
Das Werkstück 58 weist
Bereiche auf, die kleine 60, mittelgroße 62 und große 64 Blöcke ergeben.
Die Vorsprünge 16 sind
bevorzugt an geeigneten Stellen an dem Messerhalter 15' angeordnet,
um die drei Blöcke 60, 62, 64 zu
erzeugen, wenn das Werkstück 58 gespalten
wird. Beispielsweise können
die Vorsprünge 16 wie
in 10 gezeigt angeordnet sein. Die obere Messeranordnung
von 8, die in Verbindung mit der Messeranordnung von 9 verwendet
werden kann, um das Werkstück 58 zu
spalten, hat ähnlich
orientierte Vorsprünge,
mit der Ausnahme, daß sie
näher an
der Spaltlinie SL sind, die von der Schneide 31 definiert
ist. Dadurch werden beim Spaltvorgang stärker gerundete, natursteinartige
Kanten an den resultierenden Mauerwerksblöcken gebildet.
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Die
Positionierung der Vorsprünge
an den Messerhaltern 15', 28' kann in Verbindung
mit Gießformkonfigurationen
genutzt werden, die das Werkstück 58 an
vorbestimmten Stellen vorformen, um leichter gerundete, natursteinartige
Ecken zu erhalten. Beispielsweise können die Wände der Gießform, die zum Formen des Werkstücks 58 in 10 verwendet
werden, geeignete konturierte Bereiche aufweisen, um die konturierten
Zonen 59a, 59b, 59c in dem Werkstück 58 zu
bilden. Die konturierten Zonen 59a, 59b, 59c tra gen
zu der Bildung der gerundeten, natursteinartigen Ecken bei, wenn
das Werkstück 58 gespalten
wird.
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Es
wird nun auf 12 Bezug genommen, in der eine
Greiferanordnung 70 in Verbindung mit einem bevorzugten
Werkstück 68 zum
Gebrauch beim Formen eines Paars von Blöcken nach der Erfindung gezeigt ist.
Eine untere Spaltmesseranordnung 12' nach 11, die
bevorzugt in Verbindung mit der oberen Spaltmesseranordnung von 8 verwendet
wird, um das Werkstück 68 zu
spalten, ist auch in Relation zu dem Werkstück 68 gezeigt. 12A zeigt den Bereich, der innerhalb der Linie
12A in 12 enthalten ist, im einzelnen.
Das Werkstück 68 ist
aus Gründen
der Klarheit in Strichlinien gezeigt.
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Die
Greiferanordnung 70 wird verwendet, um das Spalten bestimmter
Typen größerer Blockeinheiten zu
unterstützen.
Sie ist über
einen Befestigungskopf 71 an den vorhandenen Seitenmesser-Zylindern
der Spaltmaschine angebracht. Gummischuhe 72 sind so ausgebildet,
daß sie
an die entsprechende äußere Oberfläche des
Werkstücks 68 angepaßt sind.
Jede Greiferanordnung 70 bewegt sich seitlich nach innen
und außen,
wie durch Pfeile gezeigt ist, um das Werkstück 68 von beiden Seiten
zu greifen. Bei der bevorzugten Ausbildung hat die Anordnung 70 eine
Höhe von
ungefähr
74,2 mm (3,0 inches), und die Gummischuhe 72 haben eine
Härte von
50 bis 100 Durometern. Der durch die Hydraulikzylinder aufgebrachte
Druck ist gleich wie derjenige für
die oberen und unteren Messer.
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Ein
Vorteil dieser Greiferanordnung besteht darin, daß die Bildung
von gerundeten Kanten eines Werkstücks, die von einer unteren
Spaltmesseranordnung hergestellt werden, verbessert wird. Ein Werkstück 68 wird
durch eine Positionierstange 80 in der Richtung des gezeigten
Pfeils entlang der Fertigungsstraße bewegt. Beim Spalten kann
sich, während
der hintere Bereich des Werkstücks 68 von
der Stange 80 in seiner Lage gehalten wird, der vordere
Bereich ungehindert vorwärts
bewegen. Viele Spaltmaschinen haben eine Spaltwirkung, bei der sich
die untere Messeranordnung bewegt, um mit dem Werkstück in Eingriff
zu gelangen, nachdem die obere Messeranordnung das obere Ende des
Werkstücks
berührt
hat. Der anfängliche
Schneidvorgang der oberen Messeranordnung kann beginnen, den vorderen
Bereich vorwärts
zu bewegen, bevor die untere Messeranordnung eine Gelegenheit hat,
eine gerundete Kante an dem vorderen Block beispielswei se mit den
Vorsprüngen 16 und/oder
Oberflächen 19 vollständig zu
bilden. Die untere Messeranordnung kann das Werkstück 68 auch
heben, was aus einer Reihe von Gründen unerwünscht ist. Dadurch, daß das Werkstück 68 während des
Spaltens zusammengehalten wird, werden diese Probleme verhindert.
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Die
Greiferanordnung 70 kann fakultativ Vorsprünge 16 aufweisen,
wie in den 12 und 12A gezeigt
ist. Die Vorsprünge 16 sind
bevorzugt geringfügig
einwärts
der oberen und unteren Kanten des Werkstücks 68 positioniert
(vier Vorsprünge
für jede
Greiferanordnung 70), so daß dann, wenn sie auf die Seite
des Werkstücks 68 auftreffen,
stärker
gerundete Blockecken gebildet werden. Die Anordnung 70 kann
ferner ein seitliches Messer aufweisen, das in ihrem zentralen Hohlraum 73 enthalten
ist und eine stumpfe Schneide wie die vorstehend beschriebenen hat,
um gerundete, natursteinartige Seitenkanten des gespaltenen Blocks
zu bilden. Es kann erforderlich sein, eine Feder geeigneter Stärke hinter
den seitlichen Messer vorzusehen, um von dem Greifer und dem Messer
die gewünschte
Wirkung zu erhalten.
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Das
bevorzugte Werkstück 68 ist
ferner so ausgebildet, daß es
konturierte Zonen 74, 75, 76, 77 an vorbestimmten
Stellen aufweist, um leichter gerundete, natursteinartige Ecken
zu erzielen. Beispielsweise können
die Wände
der Gießform,
die zum Formen des Werkstücks 68 in 12 verwendet
werden, eine geeignete Konturierung aufweisen, um die konturierten
Zonen 74 bis 77 in dem Werkstück 68 zu bilden (siehe 13).
Die konturierten Zonen 74 bis 77 tragen zu der
Bildung der gerundeten, natursteinartigen Ecken bei, wenn das Werkstück 68 gespalten
wird. Die konturierten Zonen 74 bis 77 erstrecken
sich bevorzugt über
die gesamte Höhe
des Werkstücks
von seiner unteren Oberfläche
bis zu seiner oberen Oberfläche.
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Die
konturierten Zonen 74, 75 sind am besten aus 12A ersichtlich. Es versteht sich, daß die konturierten
Zonen 76, 77 mit den Zonen 74, 75 identisch,
aber an der gegenüberliegenden
Seite des Werkstücks 68 angeordnet
sind. Die konturierten Zonen weisen jeweils einen konvexen Abschnitt 78,
der einen Radius R hat, und einen linearen Abschnitt 79 auf,
der in die seitliche Oberfläche
des Werkstücks 68 übergeht.
Die Gestalt der konturierten Zonen ist so gewählt, daß zufriedenstellende abgerundete
Ecken an dem Block erhalten werden, wenn das Werkstück 68 gespalten
wird. Zufriedenstellende Er gebnisse werden erhalten unter Verwendung
eines Radius R von ungefähr
25,4 mm (ungefähr
1,0 inch), einer Distanz d1 zwischen der
Schnittstelle des konvexen Abschnitts 78 mit dem linearen
Abschnitt 79 und dem Rand des Vorsprungs 16 von
ungefähr 6,4
mm (ungefähr
0,25 inches), einer Distanz d2 zwischen
der Schnittstelle des konvexen Abschnitts 78 mit dem linearen
Abschnitt 79 und der Mitte des Vorsprungs von ungefähr 14,3
mm (ungefähr
0,563 inches) und einer Distanz d3 zwischen
den nächstkommenden
Stellen der konvexen Abschnitte 74, 75 von ungefähr 17,2 mm
(ungefähr
0,677 inches). Andere Dimensionen können in Abhängigkeit von den erstrebten
Endergebnissen verwendet werden.
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13 zeigt
eine Geißform 84,
die dazu verwendet wird, das Werkstück 68 zu formen. Die
Form 84 ist mit zwei Formhohlräumen 86a, 86b versehen,
um die gleichzeitige Bildung eines Paars von Werkstücken 68 und
schließlich
von vier Blöcken
zu ermöglichen.
Andere Formkonfiguration, die eine größere oder kleinere Anzahl von
Werkstück
herstellen, können
ebenfalls verwendet werden. Die Wände der Form 84 in
jedem Formhohlraum weisen Zonen 88 bis 91 auf,
die eine solche Gestalt haben, daß sie die entsprechenden konturierten
Zonen 74 bis 77 an dem Werkstück 68 erzeugen.
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Ein
Mauerwerksblock 100, der aus einem Spaltvorgang an dem
Werkstück 68 unter
Verwendung der Spaltanordnungen 12' und 22' der 11 bzw. 8 resultiert,
ist in den 14 bis 16 gezeigt.
Der Mauerwerksblock 100 weist auf einen Blockkörper mit
einer allgemein flachen oberen Oberfläche 102, einer allgemein
flachen unteren Oberfläche 104,
seitlichen Oberflächen 106, 108,
einer vorderen Oberfläche 110 und
einer hinteren Oberfläche 112.
Die Wörter "oben" und "unten" beziehen sich auf
die Oberflächen 102, 104 des Blocks
nach dem Spalten und nachdem der Block während des Spaltens aus seiner
Kopfüber-Orientierung umgedreht
worden ist. Außerdem
ist die vordere Oberfläche 110 des
Blocks 100 mit den seitlichen Oberflächen 106, 108 durch
abgerundete Abschnitte 114, 116 verbunden. Die
abgerundeten Abschnitte 114, 116 haben aufgrund
der konturierten Zonen 74 bis 77 an dem Werkstück einen
Radius von ungefähr
25,4 mm (ungefähr
1,0 inch). Außerdem
werden aufgrund der Positionierung der Vorsprünge 16 an der Messeranordnung 12' gemäß 12 und
der gleichartigen Positionierung der Vorsprünge 26 an der Messeranordnung 22' die oberen
linken und rechten Ecken und die unteren linken und rechten Ecken
des Blocks 100 an den abgerundeten Abschnitten 114, 116 während des
Spaltvorgangs entfernt.
-
Die
abgerundeten Abschnitte 114, 116 dienen mehreren
Zwecken. Zunächst
verleihen sie dem Block ein stärker
gerundetes natürliches
Aussehen, verglichen mit einem Block, bei dem die vordere Fläche die
Seiten unter einem scharfen Winkel schneidet. Zweitens kann im Fall
des scharf abgewinkelten Blocks die Spalt-/Abtragungswirkung, die
durch die hier beschriebenen Spaltmesseranordnungen erzeugt wird,
große Abschnitte
der Ecken abbrechen, wodurch ganz erhebliche Lücken in den Mauern gebildet
werden können. Der
Kontakt zwischen benachbarten Blöcken
in einer Mauer wird häufig
angestrebt, um als ein Block für
Hinterfüllmaterial
wie etwa Erde zu wirken, die durch die Mauer durchsickern kann,
sowie um Lücken
zwischen benachbarten Blöcken
zu eliminieren, von denen man allgemein glaubt, daß sie das
Erscheinungsbild der Mauer beeinträchtigen. Wenn keine geeigneten
Vorkehrungen wie etwa das Anordnen von Filtergewebe hinter der Mauer
getroffen werden, sickert schließlich hinter der Mauer befindlicher
Feinkornboden durch die Mauer. Die Verwendung von abgerundeten Abschnitten 114, 116 scheint
das Brechen der Ecken auf ein akzeptables Maß zu minimieren, so daß dann,
wenn die Blöcke
zur Bildung einer Mauer gestapelt werden, in der gleichen Schicht
bessere Kontakt- oder Anlageoberflächen mit benachbarten Blöcken aufrechterhalten
werden.
-
Bei
den Blöcken
der 14 bis 16 müssen die
oberen und unteren Oberflächen 102, 104 nicht vollständig planar
sein, sie müssen
jedoch so konfiguriert sein, daß dann,
wenn die Blöcke
in Schichten liegen, ihre oberen und unteren Enden in benachbarten
Schichten allgemein parallel zueinander bleiben. Ferner ist die
vordere Oberfläche 110 jedes
Blocks breiter als die hintere Oberfläche 112, was dadurch
erreicht wird, daß mindestens
eine der seitlichen Oberflächen 106, 108,
bevorzugt beide seitlichen Oberflächen, zu der hinteren Oberfläche hin
konvergent sind. Eine solche Konstruktion gestattet die Ausbildung
von nach innen abgerundeten Mauern. Es ist ferner daran gedacht,
daß die
seitlichen Oberflächen 106, 108 ausgehend
von einer Position, die von der vorderen Oberfläche 110 beabstandet
ist, konvergent werden können.
Dies gestattet, daß benachbarte
Blöcke
hinter der vorderen Fläche
geringfügig
anliegen, was wiederum bedeutet, daß es weniger wahrscheinlich
ist, daß hinter
der Mauer befindliche Feinmaterialien durch die Fläche der
Mauer durchsickern können.
Eine solche Blockgestalt ist in 17 gezeigt.
-
Die
vordere Oberfläche 110 des
Blocks hat eine unregelmäßige natursteinartige
Struktur. Außerdem sind
eine obere Kante 118 und eine untere Kante 120 der
vorderen Oberfläche 110 aufgrund
der Vorsprünge 16, 26 an
den Spaltmesseranordnungen 12', 22' ebenfalls unregelmäßig. Dadurch
haben die vordere Oberfläche 110 und
die Kanten 118, 120 ein unregelmäßiges, natursteinartiges
Erscheinungsbild. Ferner ist die gesamte vordere Oberfläche 110,
von der Seite gesehen, von oben nach unten geringfügig gerundet.
Die Kanten 118, 120 sind ebenfalls gerundet.
-
Die 14 und 16 zeigen
ebenfalls die abgerundeten Abschnitte 114, 116 und
mindestens einen Bereich der seitlichen Oberflächen 106, 108 geringfügig strukturiert.
Die geringfügige
Strukturierung wird unter Verwendung einer horizontalen Nut oder
Rille erzielt, die in den Formwänden
an den Stellen gebildet ist, an denen eine geringfügige Strukturierung
an dem Werkstück
und dem resultierenden Block erwünscht
ist.
-
19 zeigt
einen Bereich einer Formwand 117 von der Gießform 84 in 13 mit
einer allgemein horizontalen Rille oder Nut 119, die in
der Wand nahe dem unteren Ende der Wand vorgesehen ist. 20 ist eine
Querschnittsansicht der Wand 117, welche die Gestalt der
Rille 119 zeigt. Die Formwand 117 entspricht einer
der Oberflächen
des Blocks, die geringfügig
zu strukturieren ist, wie etwa der seitlichen Oberfläche 106. Die
Rille 119 ist entlang einem Bereich der Wand 117 verlaufend
gezeigt, wobei in diesem Fall eine geringfügige Strukturierung nur eines
Bereichs der entsprechenden Oberfläche des Werkstücks erfolgt.
Die Rille 119 kann sich jedoch entlang der Gesamtlänge der
Wand 117 erstrecken, wenn eine geringfügige Strukturierung entlang
der gesamten entsprechenden Oberfläche erwünscht ist.
-
Die
Rille 119 ist mit Rechteckquerschnitt gezeigt. Es können jedoch
andere Formen verwendet werden, wie etwa halbkreisförmige (siehe
die 23 und 23A),
v-förmige
(siehe 26) oder ohrförmige Formen,
und Mehrfachnuten oder -rillen (siehe die 22, 22A, 24 und 25) können verwendet
werden. Diese Mehrfachnuten oder -rillen können auf der gleichen Höhe oder
auf verschiedenen Höhen
an der Formwand sein. Die Rillen können allgemein parallel zu
dem unteren Ende der Gießform
sein (siehe 25), oder sie können abgeschrägt (siehe 22)
oder sogar nichtlinear wie etwa serpen tinenförmig sein (siehe 27).
Kreuz und quer verlaufende Strukturen können verwendet werden (siehe 24).
Die Nut(en) können
sich teilweise oder vollständig über die
Formwand erstrecken. Aus Gründen,
die zur Zeit nicht erklärbar sind,
tendieren einige der Rillenstrukturen (beispielweise kreuz und quer
verlaufend) dazu, in der Oberfläche der
fertiggestellten Mauersteineinheiten wiederholt oder gespiegelt
zu werden, was interessante visuelle Effekte erzeugt, wenn die Mauersteineinheiten
zu einer Mauer oder einer anderen Konstruktion zusammengefügt werden.
-
Die
Rille 119 in den 19 und 20 hat
bevorzugt eine Höhe
von ungefähr
12,7 mm (ungefähr
0,50 inches) und eine Tiefe von ungefähr 1,5 mm (0,060 inches), und
die Rille 119 beginnt ungefähr 2,3 mm (ungefähr 0,090
inches) von dem unteren Ende der Wand 117 entfernt. Zusätzlich zu
Rillenformen können
andere Rillendimensionen verwendet werden, wobei sich Variationen
in der resultierenden geringfügigen
Strukturierung, die erzeugt wird, ergeben.
-
Beispielsweise
ist 22 eine Vorderansicht einer Formwand 200,
wobei eine Vielzahl von flachen diagonalen Nuten oder Rillen unter
einem Winkel zur Horizontalen von ungefähr 30° in die Wand geschnitten sind.
Unter Bezugnahme auf 22A ist eine typische Größe für die Rillen
wie folgt: Breite G ungefähr
6,4 mm (0,25 inches), Tiefe D ungefähr 0,76 mm (ungefähr 0,03
inches) und Abstand S zwischen Rillen ungefähr 6,35 mm (ungefähr 0,25
inches). Alternativ können
die Nuten oder Rillen unter einem Winkel zur Horizontalen von ungefähr 45° in die Wand
geschnitten sein und eine Breite G von ungefähr 12,7 mm (ungefähr 0,5 inches),
eine Tiefe D von ungefähr
0,76 mm (ungefähr
0,03 inches) und einen Abstand S voneinander von ungefähr 12,7 mm
(ungefähr
0,50 inches) haben. 22A ist eine Schnittansicht
der Formwand 200 von 22, um
den flachen Rechteckquerschnitt der Nuten zu zeigen.
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23 ist
eine Vorderansicht der Formwand 200, wobei eine einzige
horizontale Nut oder Rille nahe dem unteren Ende der Wand in die
Wand geschnitten ist. Eine geeignete Größe für die Rille, die halbkreisförmigen Querschnitt
hat, kann wie folgt sein: Durchmesser ungefähr 9,53 mm (ungefähr 0,375
inches) (Dimension G in 23A),
und die Rille befindet sich innerhalb von ungefähr 2,54 mm (ungefähr 0,1 inches)
von dem unteren Ende der Wand. Alternativ kann die Rille Rechteckquerschnitt
haben.
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24 ist
eine Vorderansicht der Formwand, wobei eine Vielzahl von diagonalen
Nuten oder Rillen unter einem Winkel zur Horizontalen von ungefähr 45° in die Wand
geschnitten sind, um eine "kreuz
und quer verlaufende" Struktur
zu bilden. Die Rillen haben eine Breite von ungefähr 12,7
mm (ungefähr
0,5 inches), eine Tiefe von ungefähr 0,76 mm (ungefähr 0,03
inches) und einen Abstand voneinander von ungefähr 12,7 mm (ungefähr 0,5 inches).
-
25 ist
eine Querschnittsansicht der Formwand, wobei eine Vielzahl von horizontalen
Nuten oder Rillen in die Wand geschnitten sind, die sich von nahe
dem unteren Ende der Formwand bis in die Nähe des oberen Endes der Formwand
erstrecken. Die Rillen haben eine Breite von ungefähr 4,76
mm (ungefähr
0,1875 inches), eine Tiefe von ungefähr 2,3 mm (ungefähr 0,09
inches) und einen Abstand voneinander von ungefähr 4,76 mm (ungefähr 0,1875
inches) und beginnen ungefähr
1,27 mm (ungefähr
0,050 inches) von dem unteren Ende der Wand entfernt.
-
26 ist
eine Querschnittsansicht der Formwand, wobei eine einzige horizontale
Nut oder Rille nahe dem unteren Ende der Wand in die Wand geschnitten
ist. Die Rille hat bevorzugt eine Breite von ungefähr 12,7 mm
(ungefähr
0,500 inches), eine Tiefe von ungefähr 0,508 mm (ungefähr 0,020
inches) und beginnt ungefähr 1,27
mm (ungefähr
0,050 inches) von dem unteren Ende der Formwand entfernt. Sie hat
V-förmigen
Querschnitt.
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27 zeigt
eine serpentinenförmige
Nut oder Rille in der Formwand.
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Die
in den 22 bis 27 gezeigte(n)
Rille(n) kann (können)
mit der Formwand 117 in 19 verwendet
werden, und zwar zusätzlich
zu der Verwendung an anderen Wänden
der Gießform 84 sowie
der Verwendung an Wänden
anderer Gießformen
für Mauersteineinheiten,
wie etwa einer Formwand für
eine Ziegelform. Bei der bevorzugten Anordnung wird eine einzige,
flache, horizontale Rille nahe dem unteren Rand der Formwand gebildet.
Unter "flach" versteht man, daß das Verhältnis der
Breite G der Rille (siehe 22A)
zu der maximalen Tiefe D der Rille mindestens ungefähr 1:1 ist,
und häufig
ist es größer als
1:1 (beispielsweise mindestens ungefähr 2:1).
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Man
hat entdeckt, daß das
Vorsehen der Rille 119 eine Strukturierung der entsprechenden
Oberfläche des
Fornwerkstücks
bewirkt, während
es aus der Form ausgebracht wird. Eine Bindung an eine Theorie ist zwar
nicht gewünscht,
man glaubt jedoch, daß etwas
von dem Füllmaterial,
das verwendet wird, um das Werkstück zu formen, während des
Formvorgangs vorübergehend
in der Rille 119 verweilt. Dies wird als "Rillenfüllmaterial" bezeichnet. Während das
komprimierte und geformte Füllmaterial
aus dem Formhohlraum ausgebracht wird, beginnt das Rillenfüllmaterial
durch die Bewegung des Werkstücks
in dem Formhohlraum gestört oder
zerstört
zu werden, und es wird bewirkt, daß das Rillenfüllmaterial
gegen die sich vorbeibewegende Oberfläche des Werkstücks taumelt
oder rollt, wobei es dieser eine geringfügig rauhe Strukturierung verleiht.
Es ist wahrscheinlich, daß das
Rillenfüllmaterial
ständig
geändert/ergänzt wird,
während
sich das Werkstück
beim Ausbringen des Werkstücks
aus der Form an der Rille vorbeibewegt. Ungeachtet der Wirkungsweise
erhält
die Oberfläche
des sich vorbeibewegenden Werkstücks
durch diesen Vorgang eine geringfügig rauhe Strukturierung. Diese
Wirkung kann mit Hilfe einer einzigen Rille oder mit Hilfe einer
Serie von Rillen erzielt werden. Mindestens eine der Rillen ist
schräg
(bevorzugt senkrecht) zu der Entschalungsrichtung des Werkstücks aus
der Form. Dies ist wichtig, damit nicht nur ein vertikaler Streifen
oder eine Serie von vertikalen Streifen an der entsprechenden Fläche des
Blocks gebildet wird.
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Die
Tiefe und Höhe
jeder Rille werden gewählt,
um die optimale oder gewünschte
Oberflächenstrukturierung
für die
vorgesehene Anwendung zu bilden, wobei die Mischrezeptur für das Füllmaterial
berücksichtigt
wird, welche die Zuschlagstoffgröße und -verteilung
einschließt.
Man hat beobachtet, daß dann,
wenn die Rille zu groß ist,
etwas großer
Zuschlagstoff während
des Blockherstellungsvorgangs in der Rille gehalten werden kann
und das in der Rille gehaltene größere Zuschlagmaterial bewirken
kann, daß die
Fläche
des Werkstücks
so eingekerbt wird, daß dies
beim Betrachten des fertiggestellten Blocks oder einer anderen Mauersteineinheit
ohne weiteres sichtbar ist (normalerweise ein unerwünschtes
Ergebnis).
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In
bezug auf die meisten Anwendungen hat man gefunden, daß die Höhe der Rille
(beispielsweise Dimension G von 22A)
geringer als ungefähr
19,05 mm (ungefähr
0,75 inches) und gewöhnlich
geringer als ungefähr
15,2 mm (ungefähr
0,6 inches) ist. Ril lenhöhen
von ungefähr
3,8 mm bis ungefähr
15,2 mm (ungefähr 0,15
bis ungefähr
0,6 inches) sind besonders nützlich.
Rillentiefen (Dimension D von 22A)
sind gewöhnlich
geringer als ungefähr
12,7 mm (ungefähr
0,5 inches) und gewöhnlich
geringer als ungefähr
8,9 mm (ungefähr
0,35 inches). Tiefen von ungefähr
2,54 mm bis ungefähr
6,35 mm (ungefähr
0,1 bis ungefähr
0,25 inches) sind sehr erwünscht.
Im allgemeinen sollte dann, wenn die Rille breiter ausgebildet wird,
diese flacher ausgelegt werden, so daß die Menge an Rillenfüllmaterial
nicht zu groß ist
und kein großes
Zuschlagmaterial in der Rille gehalten wird. Wenn die Mauersteineinheit
aus dem Formhohlraum ausgebracht wird, tendiert in der Rille (den
Rillen) verbleibendes Rillenfüllmaterial
dazu, aus der Rille herauszufallen, insbesondere während des
Schwingens der Form. Damit sind die bevorzugten Formausbildungen
selbstreinigend, und es ist nicht erforderlich, die Produktion zu
unterbrechen, um die Formwand von kompaktiertem Füllmaterial
zu befreien. Durch die flache Ausgestaltung der Rillen wird vom
einen Zyklus zum anderen kein Füllmaterial,
das härten
könnte,
in den Rillen zurückgehalten.
Dies wäre
unerwünscht
und würde
das Ziel vereiteln, frisches, ungehärtetes, weiches Füllmaterial
gegen die sich vorbeibewegende Oberfläche einer Betonmauersteineinheit, die
gerade aus dem Formhohlraum ausgebracht wird, taumeln oder rollen
zu lassen.
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Wie 23 zeigt,
hat die Wand eine Höhe
H und eine Breite W bei einer Gesamtprojektionsoberfläche, die
gleich H × W
ist. Gleichermaßen
hat die Rille eine Höhe
G bei einer Gesamtprojektionsoberfläche, die gleich G × W ist.
Das Verhältnis
von H × W,
dividiert durch G × W,
ist eine nützliches
Maß dafür, wie viel
Rillenbildung an der Oberfläche
der Formwand erfolgt ist. In der Praxis ist dieses Verhältnis der
Gesamtprojektionsfläche
der Formwand zu der Gesamtprojektionsfläche der Rille(n) normalerweise
größer als
ungefähr
2:1 und bevorzugt größer als
ungefähr
4:1. Verhältnisse
von ungefähr
10 bis 50:1 sind gewöhnlich
optimal. Dies bedeutet, daß die
gewünschte
Oberflächenstrukturierung
mit nur einem bescheidenen Ausmaß an Rillenbildung erhalten
werden kann. Dies vereinfacht die Konstruktion der Gießform. Bei
vielen Anwendungen wird bevorzugt, eine einzige horizontale Rille
zu verwenden, die innerhalb von ungefähr 12,7 mm (ungefähr 0,5 inches)
und gewöhnlich
weniger als ungefähr
2,54 mm (ungefähr
0,1 inches) von dem unteren Rand oder dem unteren Ende der Wand
entfernt angeordnet ist und sich im wesentlichen vollständig über die
Wand erstreckt.
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Typischerweise
ist mindestens eine der Rillen von dem oberen Ende der Wand um mehr
als 40 % der Distanz H von dem oberen Ende bis zum unteren Ende
der Wand beabstandet, und noch üblicher
ist es, daß mindestens
eine der Rillen an oder unter dem Mittelpunkt der Wand ist (50 %
von H). Das Anordnen von mindestens einer der Rillen weiter unten
in der Wand (beispielsweise mindestens 60 % der Strecke nach unten und
bevorzugt mindestens 75 % von H) ergibt für die meisten Anwendungen eine
stärker
erwünschte
Oberflächenstrukturierung.
In dieser Hinsicht bestimmt die Lage der Rille, wo an dem Werkstück die Strukturierung beginnt,
da die Fläche
des Formwerkstücks
unter der untersten Rille von der Wirkung der Rille nicht beeinflußt wird
und ihre naturgemäße Oberflächenbeschaffenheit
beibehält.
Wenn es erwünscht
ist, eine Oberflächenstrukturierung
nahezu der gesamten entsprechenden Oberfläche des Werkstücks zu erzielen,
sollte mindestens eine Rille so nahe wie praktisch möglich an
dem unteren Ende der Wand angeordnet werden. Typischerweise ist
dies innerhalb von ungefähr
2,54 mm (ungefähr
0,1 inch) vom dem unteren Ende der Wand. Dagegen resultiert das
Verlagern der untersten Rille an der Wand aufwärts darin, daß ein Bereich
der Fläche
des Formwerkstücks
strukturiert und ein Bereich nicht strukturiert wird. Dieses kosmetische
Erscheinungsbild (teilweise strukturierte und teilweise glatte Oberfläche) kann
für manche
Anwendungen erwünscht
sein.
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Außerdem kann
eine Rille hinsichtlich Höhe
und/oder Tiefe über
ihre Länge
variieren, was zu unterschiedlichen Oberflächenstrukturierungseffekten
an der entsprechenden Oberfläche
des Werkstücks
führen kann
und bei manchen Anwendungen ein erwünschtes kosmetisches Erscheinungsbild
sein kann.
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Die
Verwendung einer Rille oder Nut in einer Formwand kann dazu dienen,
eine gering, mäßig oder fein
strukturierte Oberfläche
an Blöcken
sowie an Ziegeln, Pflastersteinen und anderen geformten Mauersteineinheiten
herzustellen. Die Strukturierung wird ohne die Verwendung von vorstehenden
Lippen, Wandvorsprüngen
oder Gittern erzielt (wie man diese in den US-Patenten 3 940 229;
5 078 940; 5 217 630; 5 879 603; und 6 113 379 findet), obwohl solche
Merkmale angewandt werden können,
um die hier beschriebene Wirkung zu ergänzen. Die rasch auftretenden
Verschleißprobleme,
die mit dünnen
vorspringenden Lippen zusammenhängen
sind, können
ebenso wie eine Beschädigung
der vorspringenden Lippen, die aus einer Kopffehlausrichtung resultiert,
minimiert werden.
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Außerdem kann
(können)
die Rille(n) an anderen Formgebungsoberflächen einer Form einschließlich Oberflächen, die
nicht planar sind, vorgesehen sein.
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Weitere
Einzelheiten über
Formen und Nuten oder Rillen in Formwänden zur Erzielung einer Strukturierung
sind in dem US-Patent mit der Seriennummer 6 464 199 zu finden.
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Bevorzugt
sind mindestens die abgerundeten Abschnitte 114, 116 und
der vordere Bereich der seitliche Oberflächen 106, 108 geringfügig strukturiert.
Dies ist wichtig, da die durch die Vorsprünge 16, 26 erzeugten
Unregelmäßigkeiten
Bereiche der Blockseiten freilegen können, wenn die Blöcke in einer
Mauer verlegt sind. Die Strukturierung dieser seitlichen Oberflächen hat
die Wirkung, daß sie
das fabrikmäßige Erscheinungsbild
der freigelegten Bereiche der Blöcke
verbirgt. Wenn keine Strukturierung verwendet wird, tendieren die
allgemein glatten, etwas glänzenden
Seiten der Blöcke
dazu, sehr künstlich
hergestellt auszusehen. Es wird bevorzugt, daß die Strukturierung entlang
ungefähr
76,2 mm bis ungefähr
203,2 mm (ungefähr
3,0 bis ungefähr
8,0 inches) jeder Blockseite hergestellt wird und sich über jeden
abgerundeten Bereich und einen Bereich jeder seitlichen Oberfläche erstreckt,
gemessen von der vorderen Oberfläche
eines Blocks mit einer Länge
von 305 mm (12 inches). Es ist jedoch daran gedacht und liegt im
Rahmen der Erfindung, mehr von den seitlichen Oberflächen als
nur ihre vorderen Bereiche einschließlich der Gesamtheit der seitlichen
Oberflächen zu
strukturieren und die hintere Oberfläche 112 zu strukturieren.
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Das
Material, das verwendet wird, um den Mauerwerksblock 100 zu
formen, ist bevorzugt ein Materialgemisch, um zu dem natürlichen,
verwitterten natursteinartigen Erscheinungsbild weiter beizutragen.
Wie im Stand der Technik bekannt ist, enthalten Füllmaterialien,
die zur Herstellung von Blöcken,
Ziegeln, Pflastersteinen und dergleichen verwendet werden, Zuschlagstoffe
wie etwa Sand und Kies, Zement und Wasser. Füllmaterialien können Bims-,
Quarzit-, Taconit- und andere natürliche oder künstliche
Füllstoffe
enthalten. Sie können
ferner andere Zusatzstoffe wie etwa Farbpigmente und Chemikalien
enthalten, um Eigenschaften wie etwa Wasserbeständigkeit, Härtungsfestigkeit und deqrgleichen
zu verbessern. Die Verhältnisse
verschiedener Bestandteile und die Materialtypen und Siebprofile
können
im Rahmen des fachmännischen
Handelns gewählt werden
und werden häufig
auf der Grundlage der lokalen Verfügbarkeit von Rohstoffen, der technischen
Anforderungen an die Endprodukte und des verwendeten Maschinentyps
gewählt.
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Bevorzugt
wird das Füllmaterial,
das zum Formen des Blocks 100 verwendet wird, so formuliert,
daß ein
Farbgemisch erzeugt wird, durch das die resultierende vordere Fläche 110 des
gespaltenen Blocks 100 ein meliertes Erscheinungsbild hat,
so daß die
Vorderseite des Blocks Naturstein oder Fels simuliert. Wie 14 zeigt,
hat beispielsweise die vordere Fläche 110 ein meliertes
Aussehen, das durch eine Vielzahl von Farben 122, 124 erzeugt
ist. Eine oder mehrere zusätzliche
Farben können
zugegeben werden, um das melierte Erscheinungsbild zu verändern. In
Fällen,
in denen kein meliertes Erscheinungsbild erwünscht ist, kann ein Füllmaterial
einer einzigen Farbe oder ein natürliches Zuschlagstoffgemisch
verwendet werden.
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Wenn
ein meliertes Aussehen angestrebt wird, wird das Füllmaterial,
das zum Formen des Werkstücks und
dadurch des resultierende Blocks (der resultierenden Blöcke) in
verwendet wird, die Form eingebracht, und zwar unter Verwendung
eines geteilten Schwerkraft-Füllkastens
und eines Einlaufkastens, die im Stand der Technik bekannt sind, über der
Form. 21 zeigt eine Ansicht von oben
auf einen Füllkasten 170 und eine
Trennplatte 172, die in dem Füllkasten 170 angebracht
ist, um dazu beitragen, ein Verwirbeln von Farben in dem Füllmaterial
zu erzeugen. Die Trennplatte 172 erstreckt sich über die
Breite des Füllkastens 170,
wobei die Ränder
der Platte 172 in den an dem Füllkasten gebildeten Rillen 174, 176 herausnehmbar
angeordnet sind, um das Entfernen der Platte 172 zu ermöglichen.
Die Platte 172 erstreckt sich auch vertikal in dem Füllkasten 170.
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Die
Platte 172 besteht aus einer Anordnung von Leitblechen 178,
die jede Füllmaterialfarbe
beliebig verteilen sollen, während
diese in den Füllkasten 170 geschüttet wird.
Jede Füllmaterialfarbe
wird separat in den Füllkasten
geschüttet,
wobei die Platte 172 jede Farbe auf jedem Material beliebig
verteilt, das vorher in den Füllkasten
geschüttet
wurde. Die Saugwirkung des Einlaufkastens an dem Füllkasten,
während
Füllmaterial
in den Einlaufkasten ausgebracht wird, trägt zu einer beliebigen Verteilung
der verschiedenen Farben in dem Füllmaterial bei. Außerdem ist
in dem Einlaufkasten ein im Stand der Technik bekanntes Rührgitter
vorhanden, um das Füllmaterial
zu vergleichmäßigen. Die
Wirkung des Rührgitters
trägt ebenfalls
zu dem Verwirbeln der Farben in dem Füllmaterial bei.
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Das
Füllmaterial
mit den beliebig verteilten oder verwirbelten Farben wird dann von
dem Einlaufkasten in die Form überführt, um
das Werkstück
herzustellen. Das Verwirbeln der Farben in dem Füllmaterial erzeugt das melierte
Erscheinungsbild an der vorderen Oberfläche des Blocks 100,
wenn das Werkstück
gespalten wird. Das durch die Platte 172 erzeugte Verwirbeln,
die Saugwirkung des Einlaufkastens und das Rührgitter sind beliebig, so
daß das
Verwirbeln von Farben in jedem Werkstück und das resultierende melierte
Erscheinungsbild an jedem Block im allgemeinen für jedes Werkstück und jeden
gebildeten Block verschieden sind. Außerdem variiert das melierte
Erscheinungsbild der vorderen Oberfläche aufgrund der beliebigen
Verwirbelung der Farben in dem Werkstück in Abhängigkeit davon, wo das Werkstück gespalten
wird.
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Ein
Beispiel einer Zusammensetzung eines Füllmaterials, und zwar auf Gewichtsbasis,
das dazu verwendet werden kann, unter Verwendung eines 3-Farbengemischs
ein meliertes Erscheinungsbild zu erzeugen, ist wie folgt:
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RX-901
von Grace Products ist ein wesentliches Effloreszenz-Bekämpfungsmittel,
das dazu verwendet wird, das Ausbluten von Calciumhydroxid oder "freiem Kalk" durch die Fläche des
Blocks zu eliminieren.
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In
Abhängigkeit
von dem gewünschten
melierten Erscheinungsbild der vorderen Fläche des Blocks können auch
andere Füllmaterialzusammensetzungen
verwendet werden, wobei die oben angeführten Zusammensetzungen nur
beispielhaft sind. Beispielsweise kann ein Zweifarben-Füllmaterial
verwendet werden.
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Nach
dem Vorbereiten des Füllmaterials
wird dieses zu der Blockformmachine transportiert und auf die übliche Weise
in die Form eingebracht. Die Blockformmaschine formt "frische", ungehärtete Werkstücke, die
dann zu einem Abbindebereich transportiert werden, wo die Werkstücke härten und
einen Teil ihrer Endfestigkeit gewinnen. Nach einer geeigneten Abbindezeit
werden die Werkstücke
den Öfen
entnommen und in die Spaltstation eingebracht, die gemäß der obigen
Beschreibung ausgebildet ist und in der die Werkstücke in Einzelblöcke gespalten
werden. Aus der Spaltstation werden die Blöcke zu einer Steinpaketierstation
transportiert, wo sie auf Holzpaletten zu Versandwürfeln zusammengefügt werden.
Die palettisierten Würfel
werden dann zu einem Lagerplatz transportiert, wo sie auf den Versand
zu einer Vertriebs- oder Baustelle warten.
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Der
Block 100 weist ferner eine Festlegelippe oder einen Festlegeflansch 126 auf,
der an der unteren Oberfläche 104 einer
hinteren Oberfläche 112 benachbart
und bevorzugt einen Bereich davon bildend integral gebildet ist.
Die Lippe 126 sorgt für
eine gleichmäßige Rücksatzentfernung
für eine
aus den Blöcken 100 gebildete
Mauer und bietet Scherkräften
einen gewissen Widerstand. Bei der bevorzugten Konfiguration ist
die Lippe 126 von der einen Seite des Blocks 100 zur
anderen kontinuierlich. Die Lippe 126 braucht jedoch weder von
der einen Seite zur anderen kontinuierlich zu sein, noch braucht
sie an die hintere Oberfläche 112 anzugrenzen.
Eine andere Form von Vorsprung, der äquivalent zu der Lippe 126 zum
Festlegen der Blöcke
wirksam ist, kann verwendet werden.
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Die
in den 14 bis 16 gezeigte
Blockgestalt wird bevorzugt. Es ist jedoch daran gedacht und liegt
im Rahmen der Erfindung, die hier beschriebenen Konzepte bei anderen
Blockformen nutzen, einschließlich
der durch die Vorsprünge 16, 26 erzeugten
unre gelmäßigen Kanten
und/oder der Strukturierung der seitlichen Oberflächen und/oder
des melierten Erscheinungsbilds an der vorderen Oberfläche. Außerdem kann der
Block 100 mit inneren Hohlräumen ausgebildet werden, um
das Gewicht des Blocks zu verringern.
-
Beispielsweise
zeigt 17 einen Block 150,
der versehen ist mit einer unregelmäßigen vorderen Fläche 152 mit
unregelmäßigen Kanten 152a, 152b,
einer Strukturierung eines Bereichs der seitlichen Oberflächen 154, 156 (nur
eine seitliche Oberfläche 154 und
die daran befindliche Strukturierung sind aus 16 ersichtlich)
und einer melierten Farbgebung der vorderen Fläche 152. Wie bei dem
Block 100 können
die gesamten seitlichen Oberflächen 154, 156 sowie
eine hintere Oberfläche 158 strukturiert
werden. Der Block 150 wird bevorzugt aus einem geeigneten
Werkstück
unter Verwendung der Spaltanordnungen 12' und 22' der 11 bzw. 8 gespalten.
Die allgemeine Form des Blocks 150 ist der in den 1 bis 3 des
US-Patents 5 827 015 ähnlich.
Andere Blockformen können
ebenfalls mit einem oder mehreren dieser Merkmale versehen werden.
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Bei
der bevorzugten Ausführungsform
ist der Block 100 einer von einem Paar von Blöcken, der
aus dem Spalten eines Werkstücks
wie etwa des Werkstücks 68 von 12 unter
Verwendung von Spaltmesseranordnungen des in den 8 und 11 gezeigten
Typs resultiert. Andere Blockgrößen können gebildet werden,
indem das Werkstück,
aus dem die Blöcke
hergestellt werden, kleiner oder größer gemacht wird. Wie oben
unter Bezugnahme auf 10 erläutert wurde, kann jedoch das
Werkstück 58 geformt
und dann gespalten werden, um drei verschiedene Blockgrößen herzustellen,
von denen jede dem Block 100 ähnlich ist. Außerdem ist
daran gedacht und liegt im Rahmen der Erfindung, daß ein einzelner
der Blöcke 100 aus
einem Werkstück
gebildet werden kann, das nach dem Spalten zusätzlich zu dem Block 100 in
einem Abfallstück
resultiert.
-
18 zeigt
eine aus drei verschieden großen
Blöcken
errichtete Mauer, wobei jeder Block eine Konfiguration hat, die
dem Block 100 ähnlich
ist.
-
Es
kann Fälle
geben, in denen es zufriedenstellend ist, daß ein Block nur mit einer unregelmäßigen Kante
an der vorderen Fläche
versehen ist. Deshalb ist daran gedacht und liegt im Rahmen der
Erfindung, daß ein
Werkstück
unter Verwendung einer einzigen der hier beschriebenen Spaltanordnungen
gespalten werden kann. Ferner kann eine Spaltanordnung Vorsprünge haben,
die nur an einer Seite der Spaltlinie angeordnet sind.