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DE60126590T2 - Verfahren zur herstellung von 4-bromthioanisol - Google Patents

Verfahren zur herstellung von 4-bromthioanisol Download PDF

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DE60126590T2
DE60126590T2 DE60126590T DE60126590T DE60126590T2 DE 60126590 T2 DE60126590 T2 DE 60126590T2 DE 60126590 T DE60126590 T DE 60126590T DE 60126590 T DE60126590 T DE 60126590T DE 60126590 T2 DE60126590 T2 DE 60126590T2
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bromothioanisole
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Kenichi Kako Wakimura
Hitoshi Kako Karino
Hirokazu Kako Kagano
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Sumitomo Seika Chemicals Co Ltd
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Sumitomo Seika Chemicals Co Ltd
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C319/00Preparation of thiols, sulfides, hydropolysulfides or polysulfides
    • C07C319/14Preparation of thiols, sulfides, hydropolysulfides or polysulfides of sulfides
    • C07C319/20Preparation of thiols, sulfides, hydropolysulfides or polysulfides of sulfides by reactions not involving the formation of sulfide groups
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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    • C07C319/26Separation; Purification; Stabilisation; Use of additives
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Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von 4-Bromthioanisol. Spezieller bezieht sie sich auf ein Verfahren zur Herstellung von 4-Bromthioanisol, das als eine Verbindung nützlich ist, die in verschiedenen Bereichen, wie medizinischen Chemikalien, Agrochemikalien und funktionellen Materialien, verwendet wird.
  • Es sind Verfahren zur Herstellung von 4-Bromthioanisol bekannt, beispielsweise (1) das Verfahren, umfassend das Umsetzen von Thioanisol mit Brom, gefolgt von Reinigung unter Verwendung einer Flashsäule (J. Amer. Chem. Soc., 119, 11381 (1997)), und (2) das Verfahren, umfassend das Umsetzen von p-Dibrombenzol mit Methanthiolkupfersalz (J. Amer. Chem. Soc., 90, 4051 (1968)).
  • Was das Verfahren (1) betrifft, ist es jedoch schwierig, das gewünschte Produkt 4-Bromthioanisol von dem Nebenprodukt 2-Bromthioanisol abzutrennen, weshalb die Reinheit des gewünschten Produktes niedrig ist. Was das Verfahren (2) betrifft, ist die Ausbeute gering, und es wird Kupfer-enthaltendes Abwasser erzeugt, was ein Umweltproblem darstellt.
  • Es ist ein Gegenstand der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren zur Herstellung eines hochreinen 4-Bromthioanisols bereitzustellen, das bei der Herstellung von medizinischen Chemikalien, Agrochemikalien oder funktionellen Materialien in einer einfachen und industriell vorteilhaften Weise nützlich ist.
  • Die vorliegende Erfindung stellt ein Verfahren zur Herstellung von 4-Bromthioanisol bereit, welches das Zugeben eines alkoholischen Lösungsmittels zu einem 4-Bromthioanisol enthaltenden Produkt, das aus der Reaktion von Thioanisol mit Brom resultiert, umfaßt, um eine Kristallisation von 4-Bromthioanisol zu verursachen, wobei das alkoholische Lösungsmittel ein niederer Alkohol, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus Methanol, Ethanol, n-Propylalkohol und Isopropylalkohol, oder ein gemischtes Lösungsmittel, zusammengesetzt aus dem niederen Alkohol und Wasser, ist.
  • Die Zugabemenge des alkoholischen Lösungsmittels beträgt bevorzugt 0,03 bis 10 Mal das Gewicht von 4-Bromthioanisol.
  • Der niedere Alkohol ist bevorzugt Methanol.
  • Die betreffenden Erfinder führten intensive Untersuchungen durch, um die obigen Probleme zu lösen, und fanden im Ergebnis heraus, daß hochreines 4-Bromthioanisol in einer kommerziell vorteilhaften Weise hergestellt werden kann, wenn ein alkoholisches Lösungsmittel zu dem 4-Bromthioanisol, erhältlich durch Umsetzen von Thioanisol mit Brom und Auskristallisieren des Produktes, zugegeben wird. Basierend auf dieser Erkenntnis vervollständigten sie die vorliegende Erfindung.
  • In der Praxis der vorliegenden Erfindung wird 4-Bromthioanisol zuerst hergestellt. Das Verfahren zur Herstellung von 4-Bromthioanisol ist nicht besonders eingeschränkt, aber das Verfahren, das das Umsetzen von Thioanisol mit Brom in Gegenwart eines Lewis-Säure-Katalysators umfaßt, wird unter anderen bevorzugt verwendet.
  • Der Lewis-Säure-Katalysator ist nicht besonders eingeschränkt, aber umfaßt unter anderem Eisen(II)-chlorid, Aluminiumchlorid, Bortrifluorid, Zinkchlorid, Eisen, Magnesiumchlorid und Samariumchlorid. Unter diesen sind Eisen(II)-chlorid, Aluminiumchlorid und Bortrifluorid aus wirtschaftlicher Sicht bevorzugt.
  • Der Lewis-Säure-Katalysator wird in einer Menge von 0,001 bis 5,0 mol-%, bevorzugt 0,005 bis 2,0 mol-%, in bezug auf Thioanisol, verwendet. Wenn die Menge des Lewis-Säure-Katalysators kleiner als 0,001 mol-% ist, wird keine wesentliche Wirkung der Zugabe des Katalysators erzeugt. Wenn sie umgekehrt 5,0 mol-% über steigt, wird die Wirkung nicht mehr proportional zu dem Zugabeniveau sein und dies ist wirtschaftlich nachteilig.
  • Brom wird in einer Menge von 0,5 bis 2 mol, bevorzugt 0,5 bis 1,5 mol und stärker bevorzugt 0,5 bis 1,4 mol, pro Mol Thioanisol verwendet. Wenn die Menge an Brom kleiner als 0,5 mol pro Mol Thioanisol ist, wird die Reaktion möglicherweise nicht zu Ende gebracht, was zu einer verringerten Ausbeute führt. Wenn sie umgekehrt 2 mol pro Mol Thioanisol übersteigt, wird die Extramenge keine zusätzliche Wirkung erzeugen und dies ist unwirtschaftlich.
  • Die Reaktion wird bei einer Temperatur von –50°C bis 200°C, bevorzugt –10°C bis 100°C durchgeführt. Bei einer Reaktionstemperatur unter –50°C ist die Reaktionsrate langsam und es ist ein langer Zeitraum für die Beendigung der Reaktion erforderlich. Bei über 200°C können Nebenreaktionen auftreten und die Ausbeute und Reinheit können sich möglicherweise verringern. Die Reaktionszeit beträgt im allgemeinen 0,5 bis 20 Stunden, obwohl sie in Abhängigkeit der Reaktionstemperatur variieren kann.
  • Die obige Reaktion kann ohne die Verwendung irgendeines Lösungsmittels oder unter Verwendung eines Lösungsmittels durchgeführt werden. Das Lösungsmittel ist nicht besonders eingeschränkt, aber umfaßt unter anderem Kohlenwasserstoffe, wie Hexan, Cyclohexan und Heptan, halogenierte Kohlenwasserstoffe, wie Dichlorethan, Dichlormethan und Chloroform, und aromatische Kohlenwasserstoffe, wie Benzol, Toluol, Xylol, Chlorbenzol, Dichlorbenzol und Trichlorbenzol.
  • Die Menge des obigen Lösungsmittels ist nicht besonders eingeschränkt, aber beträgt im allgemeinen 0,1 bis 10 Mal das Gewicht von Thioanisol. Wenn die Menge des Lösungsmittels 10 Mal das Gewicht von Thioanisol übersteigt, wird sich die Volumeneffizienz ungünstig absenken.
  • Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß ein alkoholisches Lösungsmittel zu dem Reaktionsgemisch, enthaltend 4-Bromthioanisol, wie in der obigen Weise erhalten, zugegeben wird, damit 4-Bromthioanisol selektiv unter Isolation von dem Ne benprodukt 2-Bromthioanisol auskristallisiert, wodurch 4-Bromthioanizol mit hoher Reinheit erhalten wird. Was das Verfahren der Zugabe des alkoholischen Lösungsmittels betrifft, kann das alkoholische Lösungsmittel direkt zu dem Reaktionsgemisch, enthaltend 4-Bromthioanisol, zugegeben werden, wodurch ein 4-Bromthioanisol-Kristallprodukt erhalten wird, aber für günstigere Ergebnisse wird das alkoholische Lösungsmittel zu dem 4-Bromthioanisol-Rohprodukt zugegeben, das beispielsweise durch Entfernen des Lewis-Säure-Katalysators aus dem Reaktionsgemisch durch Waschen mit Wasser erhalten wurde. In Fällen, wo ein Lösungsmittel bei der Durchführung der Reaktion verwendet wird, kann das alkoholische Lösungsmittel zu dem 4-Bromthioanisol-enthaltenden Reaktionsgemisch nach dem Waschen mit Wasser oder ähnlicher Behandlung, wie oben erwähnt, zugegeben werden, gefolgt vom Verursachen der Auskristallisation. Für bessere Ergebnisse wird jedoch das alkoholische Lösungsmittel zu dem 4-Bromthioanisol-Rohprodukt, das durch Waschen mit Wasser oder ähnlicher Behandlung und Abdestillieren des Lösungsmittels erhalten wird, zugegeben.
  • Die Zugabemenge des obigen alkoholischen Lösungsmittels beträgt 0,03 bis 10 Mal, bevorzugt 0,1 bis 5 Mal, das Gewicht von 4-Bromthioanisol. Wenn die Menge an alkoholischem Lösungsmittel kleiner als 0,03 Mal das Gewicht von 4-Bromthioanisol ist, kann die Reinheit des Produktes 4-Bromthioanisol möglicherweise niedrig sein. Wenn sie umgekehrt 10 Mal übersteigt, wird die zugegebene überschüssige Menge keine zusätzliche Wirkung erzeugen; dies ist unwirtschaftlich.
  • Das alkoholische Lösungsmittel, das in der Praxis der vorliegenden Erfindung verwendet werden soll, ist ein niederer Alkohol oder ein gemischtes Lösungsmittel, zusammengesetzt aus einem niederen Alkohol und Wasser. Der niedere Alkohol ist aus der Gruppe ausgewählt, bestehend aus Methanol, Ethanol, n-Propylalkohol und Isopropylalkohol. Unter diesen wird Methanol bevorzugt verwendet.
  • Der Anteil an Wasser in dem Niederalkohol-Wasser-Mischlösungsmittel ist nicht besonders eingeschränkt, aber beträgt im allgemeinen nicht mehr als 70 Gew.-%, bevorzugt nicht mehr als 50 Gew.-%. Wenn die Menge an Wasser 70 Gew.-% übersteigt, kann sich die Reinheit von 4-Bromthioanisol möglicherweise verringern.
  • In der Praxis der vorliegenden Erfindung wird das obengenannte alkoholische Lösungsmittel zu dem rohen 4-Bromthioanisol zugegeben und dann wird das Gemisch langsam abgekühlt, wodurch die Kristallisation von 4-Bromthioanisol verursacht wird. Im allgemeinen wird das Gemisch auf eine Temperatur von –20 bis 30°C, bevorzugt –10 bis 20°C abgekühlt. Wenn die Kühltemperatur unter –20°C liegt, kann keine entsprechende Extrawirkung erzeugt werden und dies ist unwirtschaftlich. Umgekehrt kristallisiert bei Temperaturen, die 30°C übersteigen, 4-Bromthioanisol kaum aus und die Rückgewinnungsrate kann sich möglicherweise verringern.
  • Das so erhaltene 4-Bromthioanisol wird in konventioneller Weise isoliert, beispielsweise durch Filtration, und getrocknet, wodurch 4-Bromthioanisol mit einer ausreichend hohen Reinheit erhalten werden kann. Ferner ist es durch Waschen des 4-Bromthioanisols, erhalten mit einem kalten niederen Alkohol, und dann Trocknen desselbigen möglich, 4-Bromthioanisol mit einer höheren Reinheit zu erhalten.
  • Die folgenden Beispiele stellen die vorliegende Erfindung ausführlicher dar. Die Beispiele sind jedoch keineswegs einschränkend für den Umfang der Erfindung.
  • Beispiel 1
  • Ein 1-Liter-Vierhalskolben, ausgestattet mit einem Rührer, Thermometer, Tropftrichter und Liebig-Kondensator, wurde mit 124,2 g (1,00 mol) Thioanisol und 0,32 g (0,002 mol) Eisen(II)-chlorid beschickt, und 160 g (1,0 mol) Brom wurden tropfenweise unter Rühren bei 50°C über 4 Stunden zugegeben. Danach konnte die Reaktion für eine Stunde weiter verlaufen. Nach der Beendigung der Reaktion wurden 50 g Wasser zugegeben, und die organische Schicht wurde abgetrennt, wodurch 202,9 g rohes 4-Bromthioanisol erhalten wurden. Die Reinheit des so erhaltenen rohen 4-Bromthioanisols betrug 90,3 %, wie durch Gaschromatographie bestimmt.
  • Methanol (200,0 g) wurde zu dem erhaltenen rohen 4-Bromthioanisol zugegeben, und das Gemisch wurde langsam von 50°C auf –5°C unter Rühren abgekühlt, wodurch die Ausfällung von 4-Bromthioanisol verursacht wurde. Der kristalline Niederschlag wurde durch Filtration gesammelt und getrocknet, wodurch 158,4 g (0,78 mol, Schmelzpunkt 37,4 bis 37,5°C) 4-Bromthioanisol erhalten wurden. Die Ausbeute, basierend auf Thioanisol, betrug 78,0 %. Die Reinheit des erhaltenen 4-Bromthioanisols war nicht niedriger als 99,95 %, wie durch Gaschromatographie bestimmt.
  • Beispiel 2
  • Ein 1-Liter-Vierhalskolben, ausgestattet mit einem Rührer, Thermometer, Tropftrichter und Liebig-Kondensator, wurde mit 124,2 g (1,00 mol) Thioanisol und 0,13 g (0,001 mol) Aluminiumchlorid und 200 g Dichlormethan beschickt, und 160 g (1,0 mol) Brom wurden tropfenweise unter Rühren bei 5°C über 4 Stunden zugegeben. Danach konnte die Reaktion für 2 Stunden weiter verlaufen. Nach der Beendigung der Reaktion wurden 50 g Wasser zugegeben, und die Phasentrennung wurde bewirkt, wodurch eine 4-Bromthioanisol-enthaltende organische Schicht erhalten wurde. Das Dichlormethan wurde von der erhaltenen organischen Schicht abdestilliert, wodurch 203,1 g rohes 4-Bromthioanisol erhalten wurden. Die Reinheit des so erhaltenen rohen 4-Bromthioanisols betrug 90,1 %, wie durch Gaschromatographie bestimmt.
  • Ein gemischtes Lösungsmittel, zusammengesetzt aus Methanol und Wasser (60 % (bezogen auf das Gewicht) Methanol) (300 g), wurde zu dem erhaltenen rohen 4-Bromthioanisol zugegeben, und das resultierende Gemisch wurde langsam von 50°C auf –5°C unter Rühren abgekühlt, wodurch die Ausfällung von 4-Bromthioanisol verursacht wurde. Der kristalline Niederschlag wurde durch Filtration gesammelt. Die erhaltenen Kristalle wurden mit Methanol gewaschen, auf –5°C abgekühlt und getrocknet, wodurch 154,8 g (0,762 mol) 4-Bromthioanisol erhalten wurden. Die Ausbeute, basierend auf Thioanisol, betrug 76,2 %. Die Reinheit des erhaltenen 4-Bromthioanisols war nicht niedriger als 99,95 %, wie durch Gaschromatographie bestimmt.
  • Beispiel 3
  • Ein 1-Liter-Vierhalskolben, ausgestattet mit einem Rührer, Thermometer, Tropftrichter und Liebig-Kondensator, wurde mit 124,2 g (1,0 mol) Thioanisol und 0,068 g (0,001 mol) Bortrifluorid beschickt, und 160 g (1,0 mol) Brom wurden tropfenweise unter Rühren bei 50°C über 4 Stunden zugegeben. Danach konnte die Reaktion für eine Stunde weiter verlaufen. Nach der Beendigung der Reaktion wurden 50 g Wasser zugegeben, und die organische Schicht wurde abgetrennt, wodurch 203,9 g rohres 4-Bromthioanisol erhalten wurden. Die Reinheit des so erhaltenen rohen 4-Bromthioanisols betrug 90,5 %, wie durch Gaschromatographie bestimmt.
  • Methanol (200,0 g) wurde zu dem erhaltenen rohen 4-Bromthioanisol zugegeben, und das Gemisch wurde langsam von 50°C auf –5°C unter Rühren abgekühlt, wodurch die Ausfällung von 4-Bromthioanisol verursacht wurde. Der kristalline Niederschlag wurde durch Filtration gesammelt und getrocknet, wodurch 159,5 g (0,785 mol) 4-Bromthioanisol erhalten wurden. Die Ausbeute, basierend auf Thioanisol, betrug 78,5 %. Die Reinheit des erhaltenen 4-Bromthioanisols war nicht niedriger als 99,95 %, wie durch Gaschromatographie bestimmt.
  • Vergleichsbeispiel 1
  • Ein 1-Liter-Vierhalskolben, ausgestattet mit einem Rührer, Thermometer, Tropftrichter und Liebig-Kondensator, wurde mit 124,2 g (1,00 mol) Thioanisol und 0,32 g (0,002 mol) Eisen(II)-chlorid beschickt, und 160,0 g (1,00 mol) Brom wurden tropfenweise unter Rühren bei 50°C über 4 Stunden zugegeben. Danach konnte die Reaktion für eine Stunde weiter verlaufen. Nach der Beendigung der Reaktion wurden 50 g Wasser zugegeben, und die organische Schicht wurde abgetrennt, wodurch 202,4 g rohes 4-Bromthioanisol erhalten wurden. Die Reinheit des so erhaltenen rohen 4-Bromthioanisols betrug 90,5 %, wie durch Gaschromatographie bestimmt.
  • Das so erhaltene rohe 4-Bromthioanisol wurde in einer Widmer-Destillationsvorrichtung unter reduziertem Druck destilliert, wodurch 165,0 g einer Fraktion erhalten wurden, die bei 103°C bis 105°C bei 1.862 kPa siedet. Die erhaltene Fraktion wurde durch Gaschromatographie analysiert, woraufhin ein Gemisch aus 94,8 % 4-Bromthioanisol und 5,2 % 2-Bromthioanisol gefunden wurde.
  • Vergleichsbeispiel 2
  • Ein 1-Liter-Vierhalskolben, ausgestattet mit einem Rührer, Thermometer, Tropftrichter und Liebig-Kondensator, wurde mit 124,2 g (1,00 mol) Thioanisol und 0,32 g (0,002 mol) Eisen(II)-chlorid beschickt, und 160,0 g (1,00 mol) Brom wurden tropfenweise unter Rühren bei 50°C über 4 Stunden zugegeben. Danach konnte die Reaktion für eine Stunde weiter verlaufen. Nach der Beendigung der Reaktion wurden 50 g Wasser zugegeben, und die organische Schicht wurde abgetrennt, wodurch 203,1 g rohes 4-Bromthioanisol erhalten wurden. Die Reinheit des so erhaltenen rohen 4-Bromthioanisols betrug 90,1 %, wie durch Gaschromatographie bestimmt.
  • Ein gemischtes Lösungsmittel, zusammengesetzt aus Aceton und Wasser (60 % (bezogen auf das Gewicht) Aceton) (300,0 g), wurde zu dem erhaltenen rohen 4-Bromthioanisol zugegeben, und das Gemisch wurde langsam von 50°C auf –5°C unter Rühren abgekühlt, wodurch die Ausfällung von 4-Bromthioanisol verursacht wurde. Der kristalline Niederschlag wurde durch Filtration gesammelt und getrocknet, wodurch 55,0 g (0,27 mol) 4-Bromthioanisol erhalten wurden. Die Ausbeute, basierend auf Thioanisol, betrug 27,1 %. Die Reinheit des erhaltenen 4-Bromthioanisols betrug 98,2 %, wie durch Gaschromatographie bestimmt.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung kann hochreines 4-Bromthioanisol, das eine nützliche Verbindung ist, die in verschiedenen Bereichen, wie der Herstellung von medizinischen Chemikalien, Agrochemikalien und funktionellen Materialien, verwende wird, in einer einfachen und industriell vorteilhaften Weise hergestellt werden.

Claims (3)

  1. Verfahren zur Herstellung von 4-Bromthioanisol, welches das Zugeben eines alkoholischen Lösungsmittels zu einem 4-Bromthioanisol enthaltenden Produkt, das aus der Reaktion von Thioanisol mit Brom resultiert, umfasst, um eine Kristallisation von 4-Bromthioanisol zu verursachen, wobei das alkoholische Lösungsmittel ein niederer Alkohol, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus Methanol, Ethanol, n-Propylalkohol und Isopropylalkohol, oder ein gemischtes Lösungsmittel, zusammengesetzt aus dem niederen Alkohol und Wasser, ist.
  2. Verfahren zur Herstellung von 4-Bromthioanisol nach Anspruch 1, wobei das alkoholische Lösungsmittel in einer Menge von 0,03 bis 10 Mal das Gewicht von 4-Bromthioanisol zugegeben wird.
  3. Verfahren zur Herstellung von 4-Bromthioanisol nach Anspruch 1 oder 2, wobei der niedere Alkohol Methanol ist.
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Date Code Title Description
8381 Inventor (new situation)

Inventor name: WAKIMURA, KENICHI, KAKO, HYOGO, JP

Inventor name: KARINO, HITOSHI, KAKO, HYOGO, JP

Inventor name: KAGANO, HIROKAZU, KAKO, HYOGO, JP

8364 No opposition during term of opposition
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