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DE60126554T2 - Bildanzeigesystem, Bildverarbeitungsverfahren und Informationsspeichermedium - Google Patents

Bildanzeigesystem, Bildverarbeitungsverfahren und Informationsspeichermedium Download PDF

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Publication number
DE60126554T2
DE60126554T2 DE60126554T DE60126554T DE60126554T2 DE 60126554 T2 DE60126554 T2 DE 60126554T2 DE 60126554 T DE60126554 T DE 60126554T DE 60126554 T DE60126554 T DE 60126554T DE 60126554 T2 DE60126554 T2 DE 60126554T2
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DE
Germany
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image
gamut
color
displayable
target
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE60126554T
Other languages
English (en)
Other versions
DE60126554D1 (de
DE60126554T8 (de
Inventor
Seiko Epson Corporation Osamu Suwa-shi Wada
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Seiko Epson Corp
Original Assignee
Seiko Epson Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Seiko Epson Corp filed Critical Seiko Epson Corp
Publication of DE60126554D1 publication Critical patent/DE60126554D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE60126554T2 publication Critical patent/DE60126554T2/de
Publication of DE60126554T8 publication Critical patent/DE60126554T8/de
Active legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09GARRANGEMENTS OR CIRCUITS FOR CONTROL OF INDICATING DEVICES USING STATIC MEANS TO PRESENT VARIABLE INFORMATION
    • G09G1/00Control arrangements or circuits, of interest only in connection with cathode-ray tube indicators; General aspects or details, e.g. selection emphasis on particular characters, dashed line or dotted line generation; Preprocessing of data
    • G09G1/28Control arrangements or circuits, of interest only in connection with cathode-ray tube indicators; General aspects or details, e.g. selection emphasis on particular characters, dashed line or dotted line generation; Preprocessing of data using colour tubes
    • G09G1/285Interfacing with colour displays, e.g. TV receiver
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N9/00Details of colour television systems
    • H04N9/64Circuits for processing colour signals
    • H04N9/67Circuits for processing colour signals for matrixing
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N9/00Details of colour television systems
    • H04N9/64Circuits for processing colour signals
    • H04N9/73Colour balance circuits, e.g. white balance circuits or colour temperature control
    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09GARRANGEMENTS OR CIRCUITS FOR CONTROL OF INDICATING DEVICES USING STATIC MEANS TO PRESENT VARIABLE INFORMATION
    • G09G2320/00Control of display operating conditions
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    • G09G2320/0666Adjustment of display parameters for control of colour parameters, e.g. colour temperature

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  • Processing Of Color Television Signals (AREA)
  • Color Image Communication Systems (AREA)
  • Control Of Indicators Other Than Cathode Ray Tubes (AREA)
  • Digital Computer Display Output (AREA)

Description

  • Die japanische Patentschrift Nr. 2000-344822, eingereicht am 13. November 2000, und die japanische Patentschrift Nr. 2000-296027, eingereicht am 27. September 2001, werden hiermit in vollem Umfang einbezogen.
  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Bildanzeigesystem, ein Bildverarbeitungsverfahren und ein Informationsspeichermedium.
  • Beschreibung der verwandten Technik
  • Es sind verschiedene Farbwandlungssysteme wie das Farbmanagementsystem (color management system; CMS) vorgeschlagen worden, um Einheitlichkeit bei der Bildbetrachtung zu erzielen.
  • Das gewünschte Bild kann jedoch je nach Betrachter oder Ort unterschiedlich gesehen werden.
  • So ist beispielsweise das Standard-Anzeigeverfahren in Japan NTSC, während eines der Standard-Anzeigeverfahren in Europa PAL ist.
  • Deshalb kann sich eine Situation ergeben, bei der ein Bild, das unter der Annahme, dass es als NTSC in Japan betrachtet wird, erzeugt wurde, in Europa für Europäer dargestellt wird, wodurch sich bei der Bildbetrachtung Abweichungen hinsichtlich der Präferenzen der Europäer ergeben.
  • Aus diesem Grund reicht es nicht aus, die Bildinformationen (wie RGB-Signale) nur zu wandeln, sondern die Bildinformationen müssen gemäß einer Bildcharakteristik wie das vom Benutzer gewählte Anzeigeverfahren gewandelt werden.
  • Da die Bildansicht auch durch Faktoren wie das Umgebungslicht beeinflusst wird, ist es außerdem erforderlich, die Betrachtungsumgebung zu erfassen und einzubeziehen, wenn die Bildinformationen gewandelt werden.
  • Bei der Wandlung der Bildinformationen gemäß der Bildcharakteristik und der Betrachtungsumgebung sind die zur Wandlung verwendeten Informationen zu erzeugen. Wenn zuvor Wandlungsinformationen für alle angenommenen Bildcharakterista und Betrachtungsumgebungen in einem Speicherbereich gespeichert werden sollen, ergeben sich jedoch für diesen Speicherbereich Probleme.
  • Außerdem müssen Bildinformationen, die in Echtzeit erzeugt werden, in Echtzeit gewandelt werden.
  • Die EP-A-1 079 605 (Stand der Technik nach Artikel 54(3) EPÜ) offenbart ein Farbwiedergabesystem, das die auf einer Anzeige des Benutzers dargestellte Farbe genau korrigiert, indem an einem Server ein Profil erzeugt wird, um jedem Benutzer den Zugang zu einer Dienstleistung zur Durchführung einer genauen Farbwiedergabe über ein Netzwerk zu ermöglichen. Dieses System umfasst einen Netzwerkverbindungsabschnitt zum Anschluss eines Farbwiedergabe-Endgeräts an ein Netz; eine Farbbildanzeige zur Darstellung eines Farbbilds; eine Farbkamera oder einen Sensor zum Aufnehmen einer Farbwiedergabecharakteristik der Farbbildanzeige und eines Betrachtungs-Helligkeitszustands; und einen Farbwandlerabschnitt zur Farbwandlung des über das Netz erhaltenen Farbbilds und zu dessen Ausgabe an die Farbbildanzeige.
  • Die US-A-6,320,980, ein Familienmitglied der japanischen Patentveröffentlichung JP 09-098301, offenbart ein Bildverarbeitungsverfahren und eine Vorrichtung zum Erarbeiten eines Wandlungsparameters, die für ein Signalwandlungsverfahren zwischen Körper-Farbbilddaten und Quellen-Farbbilddaten verwendet werden, wobei das Verfahren die Schritte zur Berechnung eines Wandlungsparameters aufweist, um den Farbeindruck zwischen einer Körperfarbe und einer Lichtquellenfarbe aufeinander abzugleichen, wobei für jede eine Mehrzahl repräsentativer Farben und die Berechnung des wandlungsparameters für das Signalwandlungsverfahren auf Basis der Mehrzahl Wandlungsparameter für jede der Mehrzahl repräsentativer Farben verwendet wird, womit ein für ein Gesamtbild anwendbarer Wandlungskoeffizient erhalten werden kann, und das Signalwandlungsverfahren zwischen der Körperfarbe und der Lichtquellenfarbe kann ohne Beeinflussung durch irgendeine Gerätecharakteristik sicher durchgeführt werden. Die Wandlungsparameter werden aus einem Farbabgleichexperiment erhalten, das für jede Berechnung der repräsentativen Farben durchgeführt wird, und in einer Nachschlagetabelle gespeichert.
  • Im Abschnitt "Stand der Technik" beschreibt die US-A-6,320,980 eine Anordnung mit einem Scanner, einer ersten Wandlereinheit zum Wandeln von RGB-Farbdaten, die vom Scanner erhalten werden, in XYZ-Normalfarbdaten, einer zweiten unspezifizierten Wandlereinheit zum Wandeln der XYZ-Farbdaten auf Basis erfasster Umgebungslichtinformationen in gewandelte XYZ-Farbdaten, einer dritten Wandlereinheit zum Wandeln der gewandelten XYZ-Farbdaten in RGB-Farbdaten und einem Monitor zur Anzeige eines Bildes auf Basis der von der dritten Wandlereinheit erhaltenen RGB-Farbdaten. Die erste Wandlereinheit arbeitet auf Basis eines Scanner-Profils und die dritte Wandlereinheit auf Basis eines Monitor-Profils.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung wurde im Hinblick auf die oben beschriebenen technischen Probleme erarbeitet und ihre Aufgabe ist die Bereitstellung eines Bildanzeigesystems, eines Bildverarbei tungsverfahrens und eines Informationsspeichermediums, die eine schnellere Wiedergabe einer optimalen Bildansicht gemäß einer von einem Benutzer gewählten Bildcharakteristik ermöglicht.
  • Diese Aufgabe wird durch ein Bildanzeigesystem, ein Bildverarbeitungsverfahren und ein Informationsspeichermedium gemäß den Hauptansprüchen gelöst. Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
  • Die vorliegende Erfindung ermöglicht schnellere Wandlungen als bei Verwendung einer Nachschlagetabelle (im Folgenden mit LUT (look-up table) abgekürzt) als Wandlungsinformation durch Erzeugen einer Wandlermatrix zur Verwendung als Wandlungsinformation und durch Verwendung dieser Wandlermatrix bei der Wandlung der Bildinformationen, wodurch auch eine Verkleinerung des in einem Speicherbereich vorgesehenen Speicherplatzes möglich wird.
  • Es kann daher ein Bild angezeigt werden, das der vom Benutzer gewählten Bildcharakteristik und den Umgebungssichtverhältnissen in Echtzeit entspricht.
  • Da ein Kalibrierbild im Anzeigegerät des Projektortyps erzeugt wird, kann das Anzeigegerät des Projektortyps selbst die Kalibrierung durchführen, ohne dass von einem externen Eingabegerät wie einem PC ein Kalibrierbild in das Anzeigegerät des Projektortyps eingegeben werden muss.
  • Es sei darauf hingewiesen, dass der TV-Standard wie NTSC, PAL oder SECAM auch als "Bildanzeigeverfahren" und der Farbsignaltyp wie RGB oder sRGB im Folgenden auch als "Bildklassifizierung" bezeichnet werden.
  • Das Verhältnis zwischen einer Farbskala auf Basis einer Bildcharakteristik und einer Farbskala, die durch das Bildanzeigemittel angezeigt werden kann, hängt von den Umgebungssichtverhältnissen und der Bildcharakteristik ab. Daher kann ein Bild durch ein Verfahren, das Bildinformationen unter Verwendung nur einer einzigen Wandlermatrix wandelt, nicht richtig wiedergegeben werden.
  • Eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ermöglicht durch Aufteilen der Verhältnisse in die vier Muster und Erzeugen einer Wandlermatrix entsprechend jedem dieser Muster eine bessere Bildwiedergabe.
  • Eine bevorzugte Ausführungsform ermöglicht durch Erzeugen einer Wandlermatrix, die entweder die Betonung auf die Reproduzierbarkeit des Farbtons oder der Farbskala legt, eine bessere Bildwiedergabe.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • 1 ist eine schematische Ansicht eines Bildanzeigesystems gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
  • 2A ist eine schematische Darstellung einer Zielfarbskala und einer anzeigbaren Farbskala, wenn die Zielfarbskala und die anzeigbare Farbskala übereinstimmen, und 2B ist eine schematische Darstellung einer Zielfarbskala und einer anzeigbaren Farbskala, wenn die anzeigbare Farbskala größer ist als die Zielfarbskala;
  • 3A ist eine schematische Darstellung einer Zielfarbskala und einer anzeigbaren Farbskala, wenn die anzeigbare Farbskala kleiner ist als die Zielfarbskala, und 3B ist eine schematische Darstellung einer Zielfarbskala und einer anzeigbaren Farbskala, wenn die Zielfarbskala einen Abschnitt, der die anzeigbare Farbskala teilweise überdeckt, und einen Abschnitt, der die anzeigbare Farbskala nicht überdeckt, aufweist;
  • 4A ist eine schematische Darstellung von Farbskalen nach der Farbskalenzuordnung mit Priorität auf Farbskalen, und 4B ist eine schematische Darstellung von Farbskalen nach der Farbskalenzuordnung mit Priorität auf Farbtönen;
  • 5 ist ein Funktionsblockdiagramm eines Bildprozessorabschnitts in einem Projektor gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
  • 6 ist ein Flussdiagramm der Prozedur zur Bildverarbeitung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung; und
  • 7 ist ein Flussdiagramm der Prozedur zur Matrixerzeugung und Wandlungsverarbeitung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • Im Folgenden werden anhand von Beispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnungen Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung in Zusammenhang mit einem Bildanzeigesystem mit einem Flüssigkristallprojektor beschrieben. Es ist zu beachten, dass die nachstehend beschriebenen Ausführungsformen den Gültigkeitsbereich der Erfindung, wie er durch die Ansprüche definiert ist, in keiner Weise einschränken. Desgleichen sollte die Gesamtkonfiguration der nachstehend beschriebenen Ausführungsformen nicht als Einschränkung der vorliegenden Erfindung, wie sie durch die Ansprüche definiert ist, verstanden werden.
  • Gesamtsystem
  • 1 zeigt eine schematische Ansicht eines Bildanzeigesystems gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
  • Ein Projektor 20, bei dem es sich um ein Anzeigegerät des Projektortyps handelt, das im Wesentlichen zu einem Bildschirm 10 weist, projiziert ein Bild für eine bestimmte Präsentation. Ein Vortragender 30 zeigt vor einer Zuhörerschaft eine Präsentation, während er einen Lichtfleck 70, der von einem Laser-Pointer 50 projiziert wird, benutzt, um zu einer gewünschten Position eines Bildes in einem Bildanzeigebereich 12 zu deuten, die eine Anzeigefläche auf dem Bildschirm ist.
  • Während einer solchen Präsentation schwankt die Art und Weise, wie Bilder auf dem Bildanzeigebereich 12 gesehen werden, in hohem Maße, was von Faktoren wie dem Typ des Bildschirms 10 und dem Umgebungslicht 80 abhängt. Wenn beispielsweise das gleiche Weiß angezeigt wird, könnte der Typ des Bildschirms 10 dafür verantwortlich sein, dass es als Weiß mit einem Gelbstich oder als Weiß mit einem Blaustich erscheint. Analog könnten Unterschiede des Umgebungslichtes 80 dasselbe Weiß als leuchtendes Weiß oder als stumpfes Weiß erscheinen lassen.
  • In den vergangenen Jahren ist ein solcher Projektor 20 kleiner und leichter transportierbar geworden. Deshalb ist es möglich geworden, Präsentationen z. B. in den Geschäftsräumen eines Kunden durchzuführen, aber es ist schwierig, die Farben an die Umgebung in den Geschäftsräumen des Kunden anzupassen und die manuelle Einregelung der Farben in den Geschäftsräumen des Kunden erfordert zu viel Zeit.
  • Mit einem Projektor nach dem Stand der Technik wird die Farbe auf Basis eines Eingangs-/Ausgangsprofils modifiziert, das die inhärenten Eingangs-/Ausgangs-Eigenschaften des jeweiligen Projektors angibt, jedoch nicht unter Berücksichtigung der Betrachtungsumgebung, in der das Bild projiziert und angezeigt wird. Der Begriff "Profil" bedeutet hier "charakteristische Daten".
  • Es ist jedoch schwierig, die Farbeindrücke auf diese Weise zu vereinheitlichen, sofern nicht die Betrachtungsumgebung berücksichtigt wird. Die Farbeindrücke werden durch drei Faktoren, nämlich Licht, Lichtreflexion oder -übertragung durch Objekte und Gesichtssinn, bestimmt.
  • Diese Ausführungsform der vorliegenden Erfindung implementiert ein Bildanzeigesystem, das korrekte Farben reproduzieren kann, indem die Betrachtungsumgebung des Lichts und die Lichtreflexion oder -übertragung durch Objekte detektiert werden.
  • Wenn die Aufgabe darin besteht, Farben richtig wiederzugeben, können die jeweiligen Farben je nach Benutzer oder dem Ort, an dem die Farben wiedergegeben werden, unterschiedlich sein.
  • Wenn der Projektor 20 beispielsweise in Japan verwendet werden soll, dürfte der Benutzer vermutlich die Bildfarben gemäß dem NTSC-Verfahren wiedergeben wollen, während dann, wenn der Projektor 20 beispielsweise in Europa verwendet werden soll, der Benutzer vermutlich die Bildfarben gemäß dem PAL-Verfahren wiedergeben will.
  • In einer solchen Situation muss der Benutzer die gewünschten Bildfarben ungeachtet des Ortes, an dem der Projektor 20 verwendet wird, wiedergeben.
  • Bei dieser Ausführungsform der Erfindung ist der Projektor so konfiguriert, dass die Bildfarben auf Basis einer Wahl des Bildanzeigeverfahrens durch den Benutzer oder dgl. eingestellt werden können.
  • Im Einzelnen weist das Gerät einen Farblichtsensor 60 auf, der als Detektormittel für die Betrachtungsumgebung fungiert, wie in Fig. dargestellt ist, und die Umgebungsinformationen vom Farblichtsensor 60 werden in den Projektor 20 eingegeben. Der Farblichtsensor 60 misst die Umgebungsinformationen (insbesondere die Normalfarbwerte von RGB oder XYZ) im Bildanzeigebereich 12 auf dem Schirm 10.
  • Der Projektor 20 weist ein Wandlermittel auf zum Erzeugen einer Wandlermatrix auf Basis einer Wahl von Informationen wie z. B. von Umgebungsinformationen vom Farblichtsensor 60 und des Bildanzeigeverfahrens des Benutzers, wobei anschließend diese Wandlermatrix zum Wandeln von Bildinformationen verwendet wird, die für die Anzeige des Bildes verwendet werden.
  • Durch die Detektion der Betrachtungsumgebung auf Basis von Umgebungsinformationen und durch Bestimmen der Vorlieben des Benutzers aus den gewählten Informationen kann ein Bildanzeigesystem implementiert werden, das in der Lage ist, die richtigen Bildfarben zu reproduzieren.
  • Des Weiteren berechnet diese Ausführungsform die anzeigbare Farbskala, die durch den Projektor 20 in der Betrachtungsumgebung angezeigt werden kann, in der die Präsentation stattfindet, und verwendet außerdem ein vom Benutzer gewähltes Bildanzeigeverfahren zur Berechnung einer Zielfarbskala. Die Bildverarbeitung erfolgt durch Vergleich der auf diese Weise erhaltenen anzeigbaren Farbskala und der Zielfarbskala, so dass die Farben, die der Zielfarbskala möglichst nahekommen, durch den Projektor 20 angezeigt werden können.
  • Farbskalen
  • 2A zeigt eine schematische Darstellung einer Zielfarbskala und einer anzeigbaren Farbskala, wenn die Zielfarbskala und die anzeigbare Farbskala übereinstimmen, und 2B zeigt eine schematische Darstellung einer Zielfarbskala und einer anzeigbaren Farbskala, wenn die anzeigbare Farbskala größer ist als die Zielfarbskala. In ähnlicher Weise zeigt 3B eine schematische Darstellung einer Zielfarbskala und einer anzeigbaren Farbskala, wenn die anzeigbare Farbskala kleiner ist als die Zielfarbskala, und 3B zeigt eine schematische Darstellung einer Zielfarbskala und einer anzeigbaren Farbskala, wenn die Zielfarbskala einen Abschnitt, der die anzeigbare Farbskala teilweise überdeckt, und einen Abschnitt, der die anzeigbare Farbskala nicht überdeckt, aufweist.
  • In den 2A bis 3B kennzeichnen die durchgezogenen Linien Zielfarbskalen, und die gestrichelten Linien kennzeichnen anzeigbare Farbskalen. Außerdem ist der Schnittpunkt der Linien von jedem Scheitelpunkt jeder dreieckigen Farbskala zum Mittelabschnitt der Dreiecksform der weisse Fleck.
  • Es sei darauf hingewiesen, dass die Farbskalen in den 2A bis 3B in der Ebene als Farbkoordinaten (x, y) definiert sind. In diesem Fall sind x = X/(X + Y + Z) und y = Y/(X + Y + Z). Jedes X, Y und Z ist ein Stimuluswert im XYZ-Farbanzeigesystem.
  • Da zwei variable Faktoren (Bildcharakteristik und Betrachtungsumgebung) vorliegen, besteht kein festes Verhältnis zwischen der Zielfarbskala und der anzeigbaren Farbskala. Es kann ganz allgemein in die in 2A bis 3B gezeigten vier Muster eingeteilt werden.
  • Das Verfahren zur Wandlung der Bildinformationen ist je nachdem, welches dieser vier Muster korrekt ist, ziemlich unterschiedlich. Wenn z. B. die anzeigbare Farbskala die gesamte Zielfarbskala überdeckt, wie in 2A und 2B dargestellt ist, kann das Zielbild durch Anwendung eines gewöhnlichen Wandlungsverfahrens entsprechend wiedergegeben werden.
  • Wenn aber die anzeigbare Farbskala die gesamte Zielfarbskala nicht überdeckt, wie in 3A und 3B dargestellt ist, kann das Zielbild durch Anwendung eines gewöhnlichen Wandlungsverfahrens nicht entsprechend wiedergegeben werden.
  • In einem solchen Fall ist die Farbskalenabbildung (die auch als Farbskalenkompression bezeichnet werden könnte) durchzuführen, um Farben der Zielfarbskala, die außerhalb der anzeigbaren Farbskala liegen, Farben innerhalb der Zielfarbskala zuzuordnen.
  • Diese Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wendet als Farbskalenabbildung entweder ein Verfahren an, das die Priorität auf Farbskalen legt, oder ein Verfahren, das die Priorität auf Farbtöne legt.
  • 4A zeigt eine schematische Darstellung von Farbskalen (Abbildung von Farbskalen) nach der Farbskalenabbildung, die die Priorität auf Farbskalen legt, und 4B zeigt eine schematische Darstellung von Farbskalen nach der Farbskalenabbildung, die die Priorität auf Farbtöne legt.
  • In den 4A und 4B kennzeichnen gestrichelte Linien anzeigbare Farbskalen und Punkt-Punkt-Strich-Linien Zielfarbskalen. Die 4A und 4B zeigen Beispiele, in denen sich die Zielfarbskala und die anzeigbare Farbskala von 3B teilweise überdecken.
  • In 4A liegt z. B. ein Scheitelpunkt D der Zielfarbskala innerhalb der anzeigbaren Farbskala ABC, aber ein Scheitelpunkt E und ein Scheitelpunkt F der Zielfarbskala befindet sich außerhalb der anzeigbaren Farbskala ABC. Daher können Farben in der Nähe des Scheitels E und des Scheitels F nicht wiedergegeben werden.
  • Wenn solche Farben, die in diesem Fall nicht wiedergegeben werden können, anzuzeigen sind, wird die Farbskalenabbildung durchgeführt, um sicherzustellen, dass diese Farben möglichst genau wiedergegeben werden.
  • Bei dieser Ausführungsform legt die Farbskalenabbildung die Priorität entweder auf die Farbskala oder auf die Farbtöne.
  • Wenn die Priorität beispielsweise auf der Farbskala liegt, werden an den Schnittpunkten zwischen der Dreiecksform DEF und der Dreiecksform ABC ein Punkt H, der möglichst nahe dem Scheitelpunkt E liegt, und ein Punkt I, der möglichst nahe dem Scheitelpunkt F liegt, erhalten. Es wird darauf hingewiesen, dass der Scheitelpunkt D, da er innerhalb der Dreiecksform ABC liegt, ohne Änderung als Scheitelpunkt G der neuen Farbskala verwendet werden kann.
  • Die auf diese Weise erhaltene Dreiecksform GHI ist die Abbildungsfarbskala, die erhalten wird, wenn die Priorität auf der Farbskala liegt, mit anderen Worten, die erhalten wird, wenn die Betonung darauf gelegt wird, die Abbildungsfarbskala möglichst genau herzustellen.
  • Wenn die Priorität beispielsweise auf dem Farbton liegt, werden die Punkte K und L an den Stellen, an denen sich die Linien von den Scheitelpunkten der Dreiecksform DEF zum weißen Fleck mit den Kanten der Dreiecksform ABC schneiden, erhalten. Es sei darauf hingewiesen, dass der Scheitelpunkt D, da er innerhalb der Dreiecksform ABC liegt, ohne Änderung als Scheitelpunkt J der neuen Farbskala verwendet werden kann.
  • Die auf diese Weise erhaltene Dreiecksform JKL ist die Abbildungsfarbskala, die erhalten wird, wenn die Priorität auf dem Farbton liegt, mit anderen Worten, die erhalten wird, wenn die Betonung darauf gelegt wird, die Farbtöne möglichst genau wiederzugeben. Eine Farbe hat drei Merkmale: Helligkeit, Farbart und Farbton. Unter diesen drei Merkmalen ist das menschliche Auge gegenüber dem Farbton am empfindlichsten. Daher kann der Projektor 20 dadurch, dass eine Abbildungsfarbskala erhalten wird, die Priorität auf den Farbton legt, zur Wiedergabe von Farben verwendet werden, die näher an der Zielfarbskala liegen.
  • Die Abbildungsfarbskalen der 2A und 2B können die Zielfarbskala ohne Änderung verwenden.
  • Diese Ausführungsform der Erfindung erzeugt eine Wandlermatrix zum Wandeln von Bildinformationen, die die Wiedergabe der Abbildungsfarbskala wie oben beschrieben ermöglichen, und verwendet dann die so erzeugte Wandlermatrix zum Wandeln der Bildinformationen.
  • Funktionsblöcke
  • Im Folgenden werden die Funktionsblöcke des Bildprozessorabschnitts des Projektors 20 beschrieben, der dieses Matrixerzeugungsmittel aufweist.
  • 5 zeigt ein Funktionsblockdiagramm des Bildprozessorabschnitts 100 im Projektor 20 gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
  • Der Projektor 20 gibt ein Signal R1, ein Signal G1 und ein Signal B1 (die ein analoges Signal RGB vom PC oder dgl. bilden) in einen A/D-Wandlerabschnitt 110 ein und benutzt den Projektor-Bildprozessorabschnitt 100 zur Ausführung der Farbwandlung eines Signals R2, eines Signals G2 und eines Signals B2, die von der CPU 200 in digitale Signale gewandelt worden sind.
  • Ein Signal R3, ein Signal G3 und ein Signal B3, die der Farbwandlung unterzogen worden sind, werden in einen D/A-Wandlerabschnitt 180 eingegeben und ein Signal R4, ein Signal G4 und ein Signal B4, die in analoge Form gewandelt worden sind, werden in einen Lichtventil-(L/V (light valve))Treiberabschnitt 190 eingegeben, der Bestandteil des Bildanzeigemittels ist, um die Flüssigkristall-Lichtventile zur Anzeige eines Bildes anzusteuern.
  • Der Bildprozessorabschnitt 100 weist einen Projektor-Farbwandlerabschnitt 120, einen Farbskala-Berechnungsabschnitt 160 und einen Kalibriersignal-Erzeugungsabschnitt 150 auf.
  • Der Farbskala-Berechnungsabschnitt 160 weist einen Zielprofil-Speicherabschnitt 162 und einen Projektorprofil-Speicherabschnitt 164 auf.
  • Der Kalibriersignal-Erzeugungsabschnitt 150 erzeugt Kalibrierbildsignale. Diese Kalibrierbildsignale werden als digitale Signale R2, G2 und B2 auf ähnliche Weise wie die Signale, die vom A/D-Wandlerabschnitt 110 ausgegeben werden, in den Projektor-Farbwandlerabschnitt 120 eingegeben.
  • Da die Kalibrierbildsignale auf diese Weise im Projektor 20 erzeugt werden, kann die Kalibrierung vom Projektor 20 selbst ausgeführt werden, ohne dass von einem externen Ausgabegerät wie einem PC Kalibrierbildsignale in den Projektor 20 eingegeben werden müssen.
  • Der Projektor-Farbwandlerabschnitt 120 wandelt unter Bezugnahme auf ein Projektorprofil, das im Projektorprofil-Speicherabschnitt 164 verwaltet wird, die RGB-Signale (R2, G2 und B2) vom Kalibriersignal-Erzeugungsabschnitt 150 zu digitalen RGB-Signalen (R3, G3 und B3), die für den Projektorausgang geeignet sind.
  • Der Projektor-Farbwandlerabschnitt 120 weist einen Matrix-Erzeugungsabschnitt 122, der eine Wandlermatrix zum Wandeln der digitalen Signale (R2, G2 und B2) erzeugt, die Bildinformationen sind, sowie einen Matrix-Wandlerabschnitt 124 auf, der die auf diese Weise erzeugte Wandlermatrix zum Wandeln der Bildinformationen verwendet.
  • Genauer gesagt, erzeugt der Matrix-Erzeugungsabschnitt 122 eine zum Wandeln verwendbare Matrix, wodurch die Wiedergabe der vom Farbskala-Berechnungsabschnitt 160 berechneten Abbildungsfarbskala ermöglicht wird.
  • Im Folgenden wird nun der Farbskala-Berechnungsabschnitt 160 beschrieben.
  • Der Farbskala-Berechnungsabschnitt 160 weist den Zielprofil-Speicherabschnitt 162 und den Projektorprofil-Speicherabschnitt 164 auf. Im Einzelnen berechnet der Farbskala-Berechnungsabschnitt 160 die Abbildungsfarbskala, die unter Bezugnahme auf die 2 bis 4 beschrieben worden ist, auf Basis eines vom Benutzer gewählten Zielprofils, der Umgebungsinformationen vom Farblichtsensor 60 und eines Projektorprofils auf eine Weise, dass die vom Benutzer bevorzugten Farben sowie der optische Eindruck der Bildfarben, der der Betrachtungsumgebung entspricht, erhalten wird.
  • Es sei darauf hingewiesen, dass das "Zielprofil" in diesem Fall aus einer Art charakteristischer Eingangs-/Ausgangsdaten für die Farben besteht, die die Zielfarben sind. Genauer gesagt, jedes Zielprofil besteht aus Daten, die Entsprechungen zwischen Faktoren wie z. B. RGB-Leuchtdichtesignale und Normalfarbwerten (X, Y, Z) definieren. Bei dieser Ausführungsform der Erfindung wird jedes Zielprofil durch eine Matrix implementiert, die RGB-Leuchtdichtesignale in Normalfarbwerte (X, Y, Z) wandelt. Es wird eine Mehrzahl Profile, die einer Mehrzahl Bildcharakteristiken entsprechen und vom Benutzer gewählt werden können, als Zielprofile bereitgestellt.
  • Ein "Projektorprofil" besteht aus einer Art charakteristischer Eingangs-/Ausgangsdaten entsprechend dem Typ des Projektors 20. Genauer gesagt, besteht jedes Projektorprofil aus Daten, die Entsprechungen zwischen Faktoren wie z. B. RGB-Leuchtdichtesignale und Normalfarbwerten (X, Y, Z) definieren, die in der Praxis erhalten werden, wenn ein Bild in einer idealen Umgebung auf Basis dieser RGB-Leuchtdichtesignale angezeigt wird. Bei dieser Ausführungsform der Erfindung wird jedes Projektorprofil durch eine Matrix implementiert, die RGB-Leuchtdichtesignale in Normalfarbwerte (X, Y, Z) wandelt.
  • Bildverarbeitungsfluss
  • Der Fluss der Bildverarbeitung unter Verwendung der oben beschriebenen Baugruppen wird nunmehr unter Bezugnahme auf die Flussdiagramme beschrieben.
  • 6 zeigt ein Flussdiagramm der Prozedur der Bildverarbeitung gemäß einer Ausführungsform der Erfindung.
  • Vor der Präsentation wählt der Benutzer des Projektors 20 eine Bildcharakteristik aus einer Mehrzahl Bildcharakteristiken aus, die den Bedientasten des Projektors zugeordnet sind. Genauer gesagt, an der Aussenseite des Projektors 20 sind Wahltasten für Bildcharakteristiken wie NTSC, PAL oder SECAM angebracht und der Bediener wird aufgefordert, eine dieser Wahltasten zur Anwahl einer Bildcharakteristik zu drücken.
  • Diese Wahlinformation wird zum Projektor-Bildprozessorabschnitt 100 gesendet. Der Projektor-Bildprozessorabschnitt 100 stellt auf Basis dieser Wahlinformation das Flag des so gewählten Zielprofils aus einer Mehrzahl Zielprofile des Zielprofil-Speicherabschnitts 162 ein.
  • Auf diese Weise wählt der Projektor-Bildprozessorabschnitt 100 gemäß der Wahl des Benutzers das Zielprofil (Schritt S2).
  • Wenn das Zielprofil gemäß der Anwahl des Benutzers gewählt worden ist, erzeugt der Projektor 20 Kalibriersignale (R2, G2, B2) vom Kalibriersignal-Erzeugungsabschnitt 150.
  • Der Kalibriersignal-Erzeugungsabschnitt 150 gibt diese Kalibriersignale zum Projektor-Farbwandlerabschnitt 120 aus.
  • Der Projektor-Farbwandlerabschnitt 120 wandelt unter Verwendung einer voreingestellten (ersten) Farbwandlermatrix die Kalibiersignale und gibt sie als digitale RGB-Signale (R3, G3 und B3) aus.
  • Der D/A-Wandlerabschnitt 180 wandelt dann die digitalen RGB-Signale in analoge RGB-Signale (R4, G4 und B4). Der L/V-Treiberabschnitt 190 steuert dann die Flüssigkristall-Lichtventile entsprechend den analogen RGB-Signalen (R4, G4 und B4) an. Der Projektor 20 projiziert ein Kalibrierbild auf den Bildanzeigebereich 12 (Schritt S4).
  • In der Phase, in der das Kalibrierbild auf dem Bildanzeigebereich 12 angezeigt wird, detektiert der Farblichtsensor 60 Normalfarbwerte zur Detektierung der Betrachtungsumgebung (Schritt S6).
  • Auf diese Weise kann durch Verwendung des Kalibrierbilds bei der Detektierung der Betrachtungsumgebung die Betrachtungsumgebung korrekter detektiert werden. Daher kann der Bildeindruck korrekter wiedergegeben werden.
  • Der Projektor-Farbwandlerabschnitt 120 erzeugt auf Basis der auf diese Weise erzeugten Betrachtungsumgebung eine Wandlermatrix und wandelt die Bildinformationen unter Verwendung dieser Wandlermatrix (Schritt S8).
  • Diese Verarbeitung der Matrixerzeugung und -wandlung (Schritt S8) wird nunmehr genauer beschrieben.
  • 7 zeigt ein Flussdiagramm des Verfahrens der Prozedur der Matrixerzeugung und -wandlung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
  • Der Farbskala-Berechnungsabschnitt 160 berechnet und erhält auf Basis des aus dem Zielprofil-Speicherabschnitt 162 ausgewählten Zielprofils die Zielfarbskala. Der Farbskala-Berechnungsabschnitt 160 berechnet und erhält dann auf Basis des im Projektorprofil-Speicherabschnitt 164 gespeicherten Projektorprofils und der vom Farblichtsensor 60 detektierten Normalfarbwerte die anzeigbare Farbskala des Projektors 20 (Schritt S12).
  • Der Farbskala-Berechnungsabschnitt 160 vergleicht die anzeigbare Farbskala und die durch die Berechnungen erhaltene Zielfarbskala (Schritt S12).
  • Wenn die anzeigbare Farbskala mit der Zielfarbskala übereinstimmt, oder anders ausgedrückt, wenn der Sachverhalt wie in 2A (Schritt S14) ist, erzeugt zuerst der Matrix-Erzeugungsabschnitt 122 eine Wandlermatrix, die die Wiedergabe der mit der durchgehenden Linie in 2A dargestellten dreieckigen Abbildungsfarbskala ermöglicht (Schritt S16).
  • Wenn die anzeigbare Farbskala größer ist als die Zielfarbskala, oder anders ausgedrückt, wenn der Sachverhalt wie in 2B (Schritt S18) ist, erzeugt der Matrix-Erzeugungsabschnitt 122 eine Wandlermatrix, die die Wiedergabe der mit der durchgehenden Linie in 2B dargestellten dreieckigen Abbildungsfarbskala ermöglicht (Schritt S20).
  • Wenn die anzeigbare Farbskala kleiner ist als die Zielfarbskala, oder anders ausgedrückt, wenn der Sachverhalt wie in 3A ist, erzeugt der Matrix-Erzeugungsabschnitt 122 eine Wandlermatrix, die die Wiedergabe einer Abbildungsfarbskala ermöglicht, die die Priorität auf die Wiedergabe entweder der Farbskala oder des Farbtons legt, siehe 4A oder 4B (Schritt S24).
  • Wenn der Sachverhalt nicht einem der obigen drei Muster entspricht (Schritt S14, S18 und S22), weist die anzeigbare Farbskala einen Anteil auf, der die Zielfarbskala teilweise überdeckt, und einen Anteil, der sie nicht überdeckt, wie in 3B dargestellt ist. In diesem Fall erzeugt der Matrix-Erzeugungsabschnitt 122 eine Wandlermatrix, die die Wiedergabe einer Abbildungsfarbskala ermöglicht, die die Priorität auf die Wiedergabe entweder der Farbskala oder des Farbtons legt, siehe 4A oder 4B (Schritt S26).
  • Es sei darauf hingewiesen, dass alle in den jeweiligen Matrixerzeugungschritten (Schritt S16, S20, S24 und S26) erzeugten Wandlermatrizen unterschiedlich sind.
  • Der Matrix-Wandlerabschnitt 124 führt unter Verwendung der vom Matrix-Erzeugungsabschnitt 122 erzeugten Wandlermatrix eine Farbwandlung (Wandlung der Bildinformationen) aus (Schritt S28). Genauer ausgedrückt, der Matrix-Wandlerabschnitt 124 wandelt unter Verwendung einer 3×3-Wandlermatrix die digitalen RGB-Signale (R2, G2, B2) und gibt sie als digitale RGB-Signale (R3, G3, B3) aus.
  • Dies kann durch folgende Gleichung ausgedrückt werden: (R3, G3, B3) = M (R2, G2, B2), wobei M die Wandlermatrix bezeichnet.
  • Der Projektor 20 wandelt mit Hilfe des D/A-Wandlerabschnitts 180 die so gewandelten digitalen RGB-Signale (R3, G3, B3) in analoge Signale und zeigt dann unter Verwendung der gewandelten analogen RGB-Signale (R4, G4, B4) das aktuelle Präsentationsbild an (Schritt S10).
  • Somit verwendet diese Ausführungsform eine Wandlermatrix zum Wandeln von Bildinformationen, um die Anzeige eines Bildes zu ermöglichen, das der vom Benutzer gewählten Bildcharakteristik entspricht.
  • Dadurch kann ein Bildanzeigesystem implementiert werden, das ein Bild anzeigen kann, das den Präferenzen des Benutzers entspricht.
  • Diese Ausführungsform projiziert und zeigt auch durch Verwendung des Farblichtsensors 60 zum Detektieren der Betrachtungsumgebung ein Bild unter Berücksichtigung der Betrachtungsumgebung an.
  • Es kann daher ein Bild angezeigt werden, das auf die Betrachtungsumgebung eingestellt wird, wenn das Bild angezeigt wird, wodurch Unterschiede in der Anzeigeumgebung beseitigt werden können und somit dasselbe Bild ungeachtet der Umgebung, in der es zur Anwendung kommt, angezeigt werden kann. Dadurch können innerhalb kurzer Zeit an einer Mehrzahl verschiedener Orte im Wesentlichen dieselben Farben wiedergegeben werden.
  • Ferner ermöglicht diese Ausführungsform durch Verwendung einer Wandlermatrix und keiner LUT für die Bildinformationen eine schnellere Wandlung der Bildinformationen und eine Verkleinerung des dafür vorgesehenen benötigten Speicherplatzes.
  • Diese Ausführungsform teilt außerdem bei der Erzeugung der Wandlermatrix das Verhältnis zwischen anzeigbarer Farbskala und Zielfarbskala in vier Muster und erzeugt entsprechend dem jeweiligen Muster eine Wandlermatrix.
  • Das Verhältnis zwischen anzeigbarer Farbskala und Zielfarbskala ist je nach der Umgebung, in der der Projektor 20 zum Einsatz kommt, und der vom Benutzer gewählten Bildcharakteristik unterschiedlich. Aus diesem Grund muss eine Wandlermatrix erzeugt werden, die dem Verhältnis zwischen der anzeigbaren Farbskala und der Zielfarbskala angemessen ist.
  • Mit dieser Ausführungsform der Erfindung kann durch Erzeugen einer Wandlermatrix entsprechend einem der angenommenen vier Muster eine entsprechende Wandlermatrix erzeugt werden.
  • Es sei darauf hingewiesen, dass bei den in 2A und 2B gezeigten Mustern die Zielfarbskala im Wesentlichen unverändert als Abbildungsfarbskala verwendet werden kann, wodurch die Wandlermatrix schneller als in den in 3A und 3B gezeigten Fällen erzeugt werden kann, in denen eine Abbildung der Farbskala erforderlich ist.
  • Weiterhin kann ein Bild in den in 3A und 3B gezeigten Fällen, in denen eine Abbildung der Farbskala erforderlich ist, durch Verwendung einer Wandlermatrix, die die Betonung entweder auf die Wiedergabe des Farbtons oder die Wiedergabe der Farbskala legt, im Vergleich zur Verwendung einer Wandlermatrix, die die Betonung auf Helligkeit oder Farbart legt, korrekter wiedergegeben werden.
  • Hardware
  • Es sei darauf hingewiesen, dass die nachstehend aufgeführte Hardware für die oben beschriebenen Komponenten verwendet werden kann.
  • Beispielsweise könnte der A/D-Wandlerabschnitt 110 durch einen A/D-Wandler oder dgl., der D/A-Wandlerabschnitt 180 durch einen D/A-Wandler oder dgl., der L/V-Treiberabschnitt 190 durch einen Treiber für das Flüssigkristall-Lichtventil oder dgl., der Projektor-Farbwandlerabschnitt 120 durch eine Bildverarbeitungsschaltung oder eine ASIC (application specific IC – anwenderspezifische integrierte Schaltung) und der Farbskala-Berechnungsabschnitt 160 durch eine CPU oder einen RAM implementiert werden. Es ist zu beachten, dass diese Abschnitte hardwaremäßig durch Schaltungen oder softwaremäßig durch Treiber und/oder Programme implementiert werden können.
  • Ferner können die Funktionen der in 5 dargestellten Komponenten durch Auslesen eines Programms aus einem Informationsspeichermedium 300 implementiert werden. Das Informationsspeichermedium 300 könnte beispielsweise eine CD-ROM, eine DVD-ROM, ein ROM, ein RAM oder ein HDD sein, und das Verfahren zum Auslesen des Programms daraus könnte ein direktes oder ein indirektes Verfahren sein.
  • Anstelle des Informationsspeichermediums 300 können die oben beschriebenen Funktionen durch Herunterladen eines Programms implementiert werden, das diese Funktionen von einem Host-Gerät oder dgl. über einen Übertragungsweg implementiert. Mit anderen Worten, ein Programm zur Implementierung dieser Funktionen kann über Trägerwellen ausgeführt werden.
  • Die nachstehend beschriebene Hardware kann für den Farblichtsensor 60 verwendet werden.
  • Beispielsweise können dafür Komponenten wie ein Farbfilter und eine Fotodiode, die jeden Stimuluswert selektiv durchlassen, ein A/D-Wandler, der ein analoges Signal von dieser Fotodiode in ein digitales Signal wandelt, und ein Operationsverstärker, der dieses digitale Signal verstärkt, verwendet werden.
  • Es ist zu beachten, dass die vorliegende Erfindung vorstehend zwar anhand von Ausführungsformen beschrieben worden ist, die Anwendung der vorliegenden Erfindung jedoch nicht auf die obigen Ausführungsformen beschränkt ist.
  • Modifikationen
  • Als Zielprofil kann beispielsweise eine Bildcharakteristik wie der RGB- oder sRGB-Bildtyp statt des NTSC oder eines ähnlichen Bildanzeigeverfahrens verwendet werden.
  • In ähnlicher Weise kann das Detektormittel für die Betrachtungsumgebung ein Abbildungsmittel wie eine CCD-Kamera oder eine CMOS-Kamera und nicht der Farblichtsensor 60 sein.
  • Es sei darauf hingewiesen, dass der oben erwähnte Bildschirm 10 reflektierend oder durchlässig sein kann.
  • Weiterhin bezieht sich die oben beschriebene Wandlermatrix auf eine einzelne Matrix, die Farbwandlung kann aber auch mit einer Kombination aus einer Mehrzahl Matrizen ausgeführt werden. Beispielsweise kann die Farbwandlung mit einer Kombination aus einer Rückwandlungsmatrix entsprechend einem Ausgabegerät und aus einer Umgebungsausgleichmatrix, die die Umgebungsinformationen darstellt, ausgeführt werden.
  • Die vorliegende Erfindung kann auch bei Präsentationen angewendet werden, bei denen Bilder durch andere Anzeigemittel als ein Bildanzeigegerät des Projektortyps angezeigt werden. Außer einem Flüssigkristallprojektor könnte dieses Anzeigemittel z. B. ein Anzeigegerät wie eine Katodenstrahlröhre (CRT (cathode ray tube)), eine Plasmaanzeigetafel (PDP (plasma display panel), ein Feldemissionsgerät (FED (field emission device)), ein Elektrolumineszenz (EL)-Gerät oder ein Direktsicht-Flüssigkristallanzeigegerät oder ein Projektor mit einem digitalen Mikrospiegelgerät (DMD (digital micromirror device)) sein. Es sei darauf hingewiesen, dass DMD ein eingetragenes Warenzeichen von Texas Instruments, Inc., USA, ist. Außerdem ist der Projektor nicht auf ein Gerät des Frontprojektionstyps beschränkt; er kann ebenso gut ein Rückprojektionstyp sein.
  • Außer für Präsentationen ist diese Erfindung auch anwendbar für die Anzeige von Bildern, z. B. bei Besprechungen, während einer medizinischen Behandlung, auf dem Gebiet von Design und Mode, bei geschäftlichen Aktivitäten, in der Werbung und für Unterrichtszwecke sowie für Bilder für universelle Zwecke wie in Filmen, Fernsehen, auf Videos und in Spielen.
  • Es ist zu beachten, dass die Funktionen des oben beschriebenen Bildprozessorabschnitts 100 des Projektors 20 von einem einzigen Bildanzeigegerät (wie dem Projektor 20 selbst) oder durch eine Verteilung zwischen einer Mehrzahl Verarbeitungsgeräte (wie eine verteilte Verarbeitung zwischen dem Projektor 20 und einem PC) implementiert werden können.

Claims (10)

  1. Bildanzeigesystem ausgebildet, Bildinformation, die ein in einem Anzeigebereich (10) anzuzeigendes Zielbild repräsentiert, zu empfangen, die Bildinformationen zu wandeln und das Zielbild auf der Basis der gewandelten Bildinformation anzuzeigen, wobei das Bildanzeigesystem aufweist: ein Kalibrierbilderzeugungsmittel (150) zum Erzeugen eines Kalibrierbildes; ein Bildanzeigemittel (190) zum Anzeigen des Zielbildes und des Kalibrierbildes; ein Detektormittel (60) für die Betrachtungsumgebung zum Erfassen der Farbwerte des im Anzeigebereich (10) angezeigten Kalibrierbildes als Umgebungsinformation; Auswahleingabemittel, die auf eine Benutzereingabe reagieren, um als Bildcharakteristik einen TV-Standard und/oder einen Farbsignaltyp zu wählen, wobei der TV-Standard NTSC, PAL und SECAM und der Farbsignaltyp RGB und sRGB enthält; Matrixerzeugungsmittel (122) zum Erzeugen einer Wandlermatrix als Reaktion auf die detektierte Umgebungsinformation und die gewählte Bildcharakteristik; und Matrix-Wandlermittel (124) zum Wandeln der Bildinformationen auf der Basis der erzeugten Wandlermatrix; bei dem das Bildanzeigemittel (190) zur Anzeige des Zielbildes auf der Basis der gewandelten Bildinformation ausgeführt ist, um das Zielbild auf eine zu der detektierten Umgebungsinformation und der gewählten Bildcharakteristik passende Art und Weise anzuzeigen.
  2. System nach Anspruch 1, ferner aufweisend: ein Farbskala-Berechnungsmittel (160) zum Berechnen einer Zielfarbskala auf der Basis der Bildcharakteristik und zum Berechnen einer anzeigbaren Farbskala, die durch das Bildanzeigemittel (190) in der Betrachtungsumgebung anzeigbar ist, auf der Basis der Umgebungsinformation; bei dem das Matrixerzeugungsmittel (122) zur Erzeugung verschiedener Wandlermatrizen gemäß einem Verhältnis zwischen der anzeigbaren Farbskala und der Zielfarbskala ausgeführt ist, wobei das Verhältnis einen Fall einschließt, in dem die anzeigbare Farbskala größer ist als die Zielfarbskala, einen Fall, in dem die anzeigbare Farbskala kleiner ist als die Zielfarbskala, einen Fall, in dem die anzeigbare Farbskala mit der Zielfarbskala übereinstimmt, und einen Fall, in dem die anzeigbare Farbskala mit einem Teil die Zielfarbskala überdeckt und mit einem Teil die Zielfarbskala nicht überdeckt.
  3. System nach Anspruch 2, bei dem das Matrixerzeugungsmittel (122) zur Erzeugung der Wandlermatrix ausgeführt ist, die die Betonung entweder auf die Wiedergabe des Farbtons oder auf die Wiedergabe der Farbskala legt, wenn die anzeigbare Farbskala kleiner ist als die Zielfarbskala oder wenn die anzeigbare Farbskala mit einem Teil die Zielfarbskala überdeckt und mit einem Teil die Zielfarbskala nicht überdeckt.
  4. System nach einem der Ansprüche 1 bis 3, ferner aufweisend ein Anzeigegerät (20) des Projektortyps mit: dem Farbskala-Berechnungsmittel (160), dem Matrixerzeugungsmittel (122), dem Matrix-Wandlermittel (124), dem Bildanzeigemittel (190) und dem Kalibrierbilderzeugungsabschnitt (150), bei dem das Bildanzeigemittel (190) so ausgeführt ist, dass es das erzeugte Kalibrierbild zur Anzeige auf den Anzeigebereich (10) projiziert.
  5. Bildverarbeitungsverfahren ausgebildet, um Bildinformation, die ein in einem Anzeigebereich (10) anzuzeigendes Zielbild repräsentiert zu empfangen, die Bildinformation zu wandeln und das Zielbild auf der Basis der gewandelten Bildinformation anzuzeigen, wobei das Bildverarbeitungsverfahren die Schritte aufweist: a) Erzeugen eines Kalibrierbildes; b) Anzeigen des Kalibrierbildes; c) Erfassen der Farbwerte des im Anzeigebereich (10) angezeigten Kalibrierbildes als Umgebungsinformation; d) Auswahl als Reaktion auf eine Benutzereingabe als Bildcharakteristik eines TV-Standards und/oder eines Farbsignaltyps, wobei der TV-Standard NTSC, PAL und SECAM und der Farbsignaltyp RGB und sRGB enthält; e) Erzeugen einer Wandlermatrix als Reaktion auf die detektierte Umgebungsinformation und die gewählte Bildcharakteristik; f) Wandeln der Bildinformation auf der Basis der erzeugten Wandlermatrix; und g) Anzeigen des Zielbildes auf der Basis der gewandelten Bildinformation, um das Zielbild auf eine zu der detektierten Umgebungsinformation und der gewählten Bildcharakteristik passende Art und Weise anzuzeigen.
  6. Verfahren nach Anspruch 5, bei dem: Schritt e) einen Schritt zum Berechnen einer Zielfarbskala auf der Basis der Bildcharakteristik und zum Berechnen einer anzeigbaren Farbskala, die durch das Bildanzeigemittel (190) in der Betrachtungsumgebung anzeigbar ist, auf der Basis der Umgebungsinformation enthält; und Schritt e) verschiedene Wandlermatrizen gemäß einem Verhältnis zwischen der anzeigbaren Farbskala und der Zielfarbskala erzeugt, wobei das Verhältnis einen Fall einschließt, in dem die anzeigbare Farbskala größer ist als die Zielfarbskala, einen Fall, in dem die anzeigbare Farbskala kleiner ist als die Zielfarbskala, einen Fall, in dem die anzeigbare Farbskala mit der Zielfarbskala übereinstimmt, und einen Fall, in dem die anzeigbare Farbskala mit einem Teil die Zielfarbskala überdeckt und mit einem Teil die Zielfarbskala nicht überdeckt.
  7. Verfahren nach Anspruch 6, bei dem Schritt e) die Wandlermatrix erzeugt, die die Betonung entweder auf die Wiedergabe des Farbtons oder auf die Wiedergabe der Farbskala legt, wenn die anzeigbare Farbskala kleiner ist als die Zielfarbskala, oder wenn die anzeigbare Farbskala mit einem Teil die Zielfarbskala überdeckt und mit einem Teil die Zielfarbskala nicht überdeckt.
  8. Computerlesbares Informationsspeichermedium, das ein Programm speichert, das ausgelegt ist, Bildinformation, die ein in einem Anzeigebereich (10) anzuzeigendes Zielbild repräsentiert, zu empfangen, die Bildinformation zu wandeln und das Zielbild auf der Basis der gewandelten Bildinformation anzuzeigen, wobei das Programm einen Computer fungieren lässt als: ein Kalibrierbilderzeugungsmittel (150) zum Erzeugen eines Kalibrierbildes; ein Bildanzeigemittel (190) zum Anzeigen des Zielbildes und des Kalibrierbildes; ein Detektormittel (60) für die Betrachtungsumgebung zum Erfassen der Farbwerte des im Anzeigebereich (10) angezeigten Kalibrierbildes als Umgebungsinformation; Auswahleingabemittel, die auf eine Benutzereingabe reagieren, um als Bildcharakteristik einen TV-Standard und/oder einen Farbsignaltyp zu wählen, wobei der TV-Standard NTSC, PAL und SECAM und der Farbsignaltyp RGB und sRGB enthält; ein Matrixerzeugungsmittel (122) zum Erzeugen einer Wandlermatrix als Reaktion auf die detektierte Umgebungsinformation und die gewählte Bildcharakteristik; und ein Matrix-Wandlermittel (124) zum Wandeln der Bildinformation auf der Basis der erzeugten Wandlermatrix; wobei das Programm ausgebildet ist, das Bildanzeigemittel (190) zur Anzeige des Zielbildes auf der Basis der gewandelten Bildinformation zu veranlassen, um das Zielbild auf eine zu der detektierten Umgebungsinformation und der gewählten Bildcharakteristik passende Art und Weise anzuzeigen.
  9. Informationsspeichermedium nach Anspruch 8, das ein Programm speichert, das den Computer fungieren lässt als: ein Farbskala-Berechnungsmittel (160) zum Berechnen einer Zielfarbskala auf der Basis der Bildcharakteristik und zum Berechnen einer anzeigbaren Farbskala, die durch das Bildanzeigemittel (190) in der Betrachtungsumgebung anzeigbar ist, auf der Basis der Umgebungsinformation; wobei das Programm das Matrixerzeugungsmittel (122) zur Erzeugung verschiedener Wandlermatrizen gemäß einem Verhältnis zwischen der anzeigbaren Farbskala und der Zielfarbskala veranlasst, wobei das Verhältnis einen Fall einschließt, in dem die anzeigbare Farbskala größer ist als die Zielfarbskala, einen Fall, in dem die anzeigbare Farbskala kleiner ist als die Zielfarbskala, einen Fall, in dem die anzeigbare Farbskala mit der Zielfarbskala übereinstimmt, und einen Fall, in dem die anzeigbare Farbskala mit einem Teil die Zielfarbskala überdeckt und mit einem Teil die Zielfarbskala nicht überdeckt.
  10. Informationsspeichermedium nach Anspruch 9, bei dem das Programm ausgebildet ist, das Matrixerzeugungsmittel (122) zur Erzeugung der Wandlermatrix zu veranlassen, die die Betonung entweder auf die Wiedergabe des Farbtons oder auf die Wiedergabe der Farbskala legt, wenn die anzeigbare Farbskala kleiner ist als die Zielfarbskala oder wenn die anzeigbare Farbskala mit einem Teil die Zielfarbskala überdeckt und mit einem Teil die Zielfarbskala nicht überdeckt.
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