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Die
Erfindung betrifft eine Vorrichtung, die dazu bestimmt ist, eine
während
der Operation einsetzende Thermolyse bei Patienten, an denen unter Narkose
ein Eingriff vorgenommen wird, auszuschließen.
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Die
peroperative Hypothermie wird in einem immer stärkerem Maße als eine ernsthafte Komplikation
der Anästhesie
angesehen, welches die Anwendung von Mitteln zur Überwachung
und Prävention rechtfertigt,
die der Bedeutung der Gefahren des Wärmeverlustes angepasst sind
und die hauptsächlich
eine Funktion der Umgebungstemperatur, der Tiefe der Anästhesie
sowie der Natur und der Dauer des chirurgischen Eingriffs sind.
In der Tat ist diese Hypothermie eine Quelle von Unwohlsein, verspätetem Erwachen
oder koronarer bzw. zerebraler Ischämie.
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Außerhalb
des Operationsfeldes ist die Hauptquelle für Wärmeverlust die Haut. In diesem Fall
hängt die
Entwicklung der Kerntemperatur des Patienten im Wesentlichen von
der Umgebungstemperatur und dem Schutz des Patienten vor Thermolyse
ab.
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Wenn
die Umgebungstemperatur höher
als 21°C
ist, reicht eine Wärmeisolation
der Haut aus, um Hypothermie zu verhindern, wenn das Operationsfeld
begrenzt ist und keine Öffnung
des Thorax oder des Bauchs umfasst. Die Behaglichkeit für die Chirurgen-Teams,
welche häufig
Umgebungstemperaturen unter 18 bis 19°C verlangt, die Eingriffe mit
langer Dauer, die Risikogebiete (betagte Personen, Kinder, Koronarpatienten,
...) ziehen aktive Maßnahmen
zur Wiedererwärmung
des Patienten nach sich, um Hypothermie zu vermeiden.
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Wenn
es das Ausmaß des
Operationsfeldes erlaubt, kann der Schutz der Quasi-Gesamtheit der Außenhaut
eine wirksame Maßnahme
bilden. In einer Umgebung bei 20°C übersteigt
der Wärmeverlust 100
W bis 70 W, wenn die anästhesierte Person gänzlich bedeckt
ist, und das unabhängig
vom benutzten Material, was beispielsweise eine einfache Decke aus
Baumwolle sein kann.
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Jedoch
für schwerere
Eingriffe mit einem ausgedehnten Operationsfeld ist es notwendig,
auf aktive Mittel zur Wiedererwärmung
zurückzugreifen, von
denen die wirksamsten die Haut als Austauschfläche benutzen: die Konvektion
von Warmluft hat sich bislang als der interessanteste Weg erwiesen.
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Die
Mittel dieses Kampfes, die gegenwärtig am häufigsten im Kampf gegen die
peroperative Thermolyse bei Patienten, an denen ein chirurgischer
Eingriff unter Narkose durchgeführt
wird, eingesetzt werden, bestehen entweder aus Baumwolldecken geringer
Durchlässigkeit
oder aus einer Decke, die mit Hilfe von gepulster Warmluft wärmt. Diese
ist nicht steril und wird vom Anästhesisten-Intensivmediziner
benutzt und kontrolliert und nach dem chirurgischen Abdecken an
Ort und Stelle gebracht. Insbesondere kann man Bezug nehmen auf
die Dokumente US-A-5.941.907 (Augustine Scott D.) und US-A-5.800.483
(Vought Kimber L.), in denen die chirurgischen Abdeckungen des Fachgebiets
beschrieben werden.
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Die
Verknüpfung
von chirurgischer Abdeckung am Operationsort und der wärmenden
Decke mit gepulster Luft auf der verfügbaren Körperhälfte ist unvollkommen, wird
wenig praktiziert und kompensiert nur teilweise die peroperative
Thermolyse und ist eine Quelle von Unbehagen und Behinderung.
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Im
US-A-5.941.907 wird vorgeschlagen, eine transparente Decke, die
ermöglicht,
das Gesicht des Patienten sichtbar zu machen, mit der wärmenden Decke
dergestalt zu verbinden, dass sich eine aus einem Stück bestehende
Gesamtheit ergibt. Wenn auch diese Abdeckung dazu beiträgt, den
Eingriff des medizinischen Personals zu erleichtern, was die Anwendung
betrifft, so bleibt sie doch unbefriedigend hinsichtlich des Kampfes
gegen die peroperative Thermolyse wegen ihres Aufbaus selbst und
der Modalitäten
der Befestigung der Abdeckung am Bett beim fernen Wiederabdecken
des Patienten auf eine Weise, die auf diesem Gebiet üblich ist.
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Die
vorliegende Erfindung hat zum Ziel, diesen Nachteilen abzuhelfen.
Diese Erfindung, wie sie gekennzeichnet ist, löst das Problem, wobei diese Lösung darin
besteht, dass eine sterile wärmende Decke
für Einmalgebrauch
geschaffen wird, die im Standardzubehör der chirurgischen Abdeckung
enthalten ist und die in erster Linie vom Chirurgen angelegt werden
kann durch Bedecken des Patienten mit einem einzelnen Stück, welches Öffnungen
aufweist, die an die verschiedenen Orte des Eingriffs angepasst
sind und die vorher angelegt worden sind.
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Die
erfindungsgemäße Vorrichtung
ist eine Vorrichtung der chirurgischen Abdeckung und des Kampfes
gegen die peroperative Thermolyse von Patienten, an denen ein chirurgischer
Eingriff unter Narkose vorgenommen wird, wobei diese Vorrichtung
umfasst: eine doppelte Wandung, die ein Mittel zum Aufwärmen enthält, ein
Feld zur Sichtbarmachung des Kopfes des Patienten und mindestens eine Öffnung,
die an den Ort dmes Eingriffs angepasst ist.
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Gemäß der Erfindung
ist diese Vorrichtung zur Abdeckung hauptsächlich dadurch gekennzeichnet,
dass sie aus einer doppelten Wandung besteht, welche das Mittel
zum Aufwärmen
enthält,
wobei diese Wandung durch ein weiches steriles nichtgewebtes Material
verwirklicht wird und zumindest die an den Ort des chirurgischen
Eingriffs angepasste Öffnung
aufweist sowie das durchsichtige Feld zur Sichtbarmachung des Patientenkopfes,
ferner ein Mittel zur Kontrolle der in der Doppelwand der Decke erhaltenen
Temperatur. Diese Vorrichtung enthält ein Mittel, welches ihre
Befestigung am Körper
des Patienten ermöglicht.
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Gemäß einer
vorzugsweisen Ausführungsform
des Mittels zur Befestigung der Vorrichtung am Körper des Patienten enthalten
die aneinander stoßenden
Ränder
der Decke/n auf ihrer Innenseite ein hypoallergenes Klebeband, welches
zur Befestigung durch Kleben direkt am Körper des Patienten bestimmt
ist.
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Diese
Vorrichtung wird in unterschiedlichen Größen verwirklicht (Erwachsener,
Kind, Säugling).
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Das
Mittel zum Aufwärmen
ist vorzugsweise Warmluft, welche von einem Generator mit regelbarem
Volumenstrom und regelbarer Temperatur geliefert wird, der mit einem
Staubfilter ausgestattet ist und an den eine Kupplungsmuffe zum
Einblasen in die Doppelwand der Vorrichtung direkt und leicht angeschlossen
werden kann. Die Zirkulation der Warmluft erfolgt in einem Labyrinth,
das aus Umlenkvorrichtungen gebildet wird, die durch geradliniges
Anschweißen
der Innenseite der Seitenteile der Doppelwand erhalten wird.
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Gemäß einer
ersten Variante der Verwirklichung des Mittels zum Aufwärmen besteht
dieses als elektrischen Widerständen.
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Gemäß einer
zweiten Variante der Verwirklichung des Mittels zum Aufwärmen benutzt
diese eine exotherme chemische Verbindung mit langsamer Entwicklung,
die durch das gezielte Kontaktieren von geeigneten chemischen Substanzen
ausgelöst
wird, welche vorher in die Doppelwand eingebracht worden sind.
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Die
erhaltenen Vorteile bestehen dank dieser Erfindung hauptsächlich darin,
dass die Annäherungsdecke,
um die es sich handelt, steril ist und für den einmaligen Gebrauch bestimmt
ist, und darin, dass sie zum Standardzubehör der chirurgischen Abdeckung
gehört,
die an den Eingriff angepasst ist. Diese Decke besitzt eine hohe
Reißfestigkeit
und bietet vollkommene Dichtheit. Sie bedeckt den Patienten mit
einem einzelnen Stück
außerhalb
des Operationsbereichs, und ihre Stärke ist dergestalt, dass sie den
Chirurgen bei seinem Eingriff überhaupt
nicht behindert. Sie besitzt mindestens eine Öffnung, die an verschiedene
Stellen von Eingriffen angepasst ist (obere Gliedmaßen, untere
Gliedmaßen,
Thorax, Abdomen, Damm, Kopf, Hals usw.). Diese Decke/n enthält/enthalten
auf der Innenseite ihres Randes ein hypoallergenes Klebeband, welches
zur wirkungsvollen Befestigung am Körper des Patienten bestimmt
ist. In ihrer Version des Aufwärmens
mit gepulster Warmluft weist sie eine ausreichende Anzahl von Eintrittsöffnungen
für Warmluft
auf und ist an die Körpergröße des Patienten
angepasst. Sie kann mit einer thermischen Sonde ausgestattet werden,
welche zur Erhöhung
der Sicherheit des Patienten die ständige Überwachung der Temperatur der
gepulsten Warmluft auf dem Anästhesie-Monitor
ermöglicht.
Das durchsichtige Feld, das sie in Höhe des Kopfes des Patienten aufweist,
ermöglicht
die Überwachung
von dessen Reaktionen durch den Anästhesisten. Ihre Faltung erlaubt
dem Chirurgen eine bequeme Anbringung am Patienten beim ersten Versuch
nach der Pinselung des Operationsfeldes.
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Die
Kupplungsmuffe für
das Einblasen von Warmluft ist fester Bestandteil dieser sterilen
Wärmedecke,
die zum Standardzubehör
der chirurgischen Abdeckung gehört,
und passt direkt an den Generator für gepulste Warmluft. Sie hat
eine ausreichende Länge,
so dass der Chirurg oder sein OP-Gehilfe sie dem Anästhesisten
vorlegen kann, ohne dass dieser einen Sterilisationsfehler begeht,
da ihr Durchmesser demjenigen des Warmluftausgangs des Generators entspricht.
Dieser Warmluftgenerator mit einer ausreichenden Kapazität für die Erzeugung
von gepulster Warmluft ist hinsichtlich Volumenstrom und Intensität regelbar.
Er enthält
einen wirksamen Staubfilter und hat minimalen Platzbedarf, so dass
es möglich ist,
ihn auf den Tragevorrichtungen für
die Anästhesiegeräte unterzubringen.
Er entspricht den Sicherheitsnormen.
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Weitere
Kenndaten und Vorteile gehen aus der folgenden Beschreibung von
Decken hervor, die der Patientenabdeckung dienen und die mittels Warmluft
wärmen
und die gemäß der vorliegenden Erfindung
verwirklicht werden und als Beispiel angeführt werden sollen, das jedoch
den Schutzumfang der Erfindung nicht einschränkt, wobei auf die beigefügten Zeichnungen
Bezug genommen wird. Bei diesen handelt es sich um:
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1 ist
eine Draufsicht auf eine Decke für Abdominalchirurgie
an einem Erwachsenen,
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2 ist
eine Draufsicht auf eine Decke für Thoraxchirurgie
links in der Position Dekubitus seitlich rechts des Patienten,
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3 ist
eine Draufsicht auf eine Decke für einen
chirurgischen Eingriff an der linken unteren Gliedmaße in Position
Dekubitus seitlich rechts eines erwachsenen Patienten,
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4 ist
eine Draufsicht auf eine Decke für einen
chirurgischen Eingriff an der rechten unteren Gliedmaße (Knie),
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5 ist
eine Draufsicht auf eine Decke für chirurgische
Eingriffe an der Wirbelsäule
zervikal (A), dorsal (B), lumbal (C) in Knieposition bei dorsalem Dekubitus
des Patienten,
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6 ist
im Schnitt gemäß der Linie
F eine Teilansicht der Decke in Höhe der in 1 dargestellten Öffnung für den Eingriff.
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Die
Abbildungen zeigen für
die Abdeckung bestimmte Wärmedecken 10, 20, 30, 40, 50,
die an einen Generator für
gepulste Luft über
eine Kupplungsmuffe 11, 21, 31, 41, 51 angeschlossen
sind, welche mit den Decken 10, 20, 30, 40, 50 fest
verbunden ist, wobei diese Decken jeweils aufweisen: eine für den Eingriff
vorgesehene Öffnung 120, 220, 320, 420, 520,
die sich in Höhe
der Stelle für
den entsprechenden Eingriff befindet, wobei die Innenseite der Ränder 121, 221, 321, 421 und 521 dieser Öffnungen
mit einem hypoallergenen Klebeband 122, 222, 322 ausgestattet
ist; ein durchsichtiges Feld 13, 23, 33, 43, 53,
welches die Sichtbarmachung des Gesichts des Patienten ermöglicht,
und eine thermische Sonde 1 zur Anzeige der Temperatur
der Luft in der doppelten Wand 15, 25, 35, 45, 55 der
Decken 10, 20, 30, 40, 50 sowie
eine Kupplungsmuffe für
den Luftaustritt 16, 26, 36, 46, 56.
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Wenn
man die 1 näher untersucht, bemerkt man,
dass die Decke 10 die Gesamtheit des Körpers des Patienten bedeckt,
wobei das Ganze die Beobachtung seines Gesichts ermöglicht und
die Stelle für
den Eingriff frei gibt, ohne dass die Gefahr des Verrutschens während der
Operation besteht und folglich kein Nachteil für den Chirurgen, da die Ränder 121 der
Eingriffsöffnung 120 mit
dem Körper des
Patienten durch Klebeverbindung über
das Klebeband 122 auf der Haut des Patienten verbunden worden
sind, und zwar bereits vor dem Anschließen der Kupplungsmuffe für die Luftzufuhr 11 an
den Generator für
gepulste Warmluft und der Kupplungsmuffe für den Austritt von Luft 16 zu
den (nicht dargestellten) Überwachungsmonitoren
mit eventueller Rückführung zur
Ansaugseite des Generators nach Reinigung durch eine (nicht dargestellte)
Filterbatterie.
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Wie
das in 6 dargestellt ist, bewegt sich die gepulste Warmluft
in der Doppelwand 15 der Decke in selbiger durch Ablenkvorrichtungen 151,
welche eine regelmäßige Verteilung
der Temperatur über
die gesamte Oberfläche
der Decke 10 bis zur Austrittsöffnung für Luft durch die Anschlussmuffe 16 gewährleisten.
Eine Fernkontrolle der Temperatur der Luft im Innern der Decke durch
den Anästhesisten
ist über
eine Sonde 1 vorgesehen, welche über eine Leitung 2 mit
einem (nicht dargestellten) Anzeigegerät verbunden ist.
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In
diesem Beispiel, welches einem chirurgischen Eingriff in das Abdomen
entspricht, bedeckt die Decke 10 den ganzen Körper des
Patienten, der dadurch unabhängig
von der Dauer des Eingriffs auf einer geeigneten Temperatur gehalten
wird.
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Es
soll nun nachfolgend auf die 2 bis 5 Bezug
genommen werden:
- – In 2, welche
einem chirurgischen Eingriff in den Thorax, linke Seite, entspricht,
bemerkt man, dass der Teil der Decke 20, der normalerweise den
linken Arm des Patienten bedecken müsste, in Anbetracht der Position
Dekubitus lateral rechts des Patienten weggelassen worden ist. Die
anderen Teile 23, 27 und 28 der Decke 20 sind
beibehalten worden unter Verwirklichung der Doppelwand 25 mit
Ablenkvorrichtungen 251, die ermöglichen, die Warmluft von der
Eintrittsmuffe 21 zur Austrittsmuffe 26 zu kanalisieren.
Wie im vorangehenden Beispiel ermöglicht mit der Kontrolle der
Temperatur durch eine Sonde 1 mit Anschluss über Kabel 2 an
ein (nicht dargestelltes) Anzeigegerät die Eingriffsöffnung 220 mit
den Rändern 221,
die mit Klebebändern 222 ausgestattet
sind, die Befestigung selbiger dergestalt am Körper des Patienten, dass das
Gesicht desselben dauerhaft durch das durchsichtige Feld 23 hindurch
beobachtet werden kann.
- – In 3,
welche einem chirurgischen Eingriff an der linken unteren Gliedmaße eines
Patienten entspricht, bemerkt man, dass der untere linke Teil des
Strumpfes 38 der Decke 30, der normalerweise den
rechten Unterschenkel des Patienten bedecken müsste, sowie der Teil, der normalerweise
den linken Arm hätte
bedecken müsste, in
Anbetracht der Position Dekubitus seitlich rechts des Patienten
weggelassen worden sind, jedoch wie im vorangehenden Beispiel die
anderen Teile 33 und 37 beibehalten worden sind
unter Verwirklichung der Doppelwand 35 mit Ablenkvorrichtungen 351,
die dafür
bestimmt sind, die Warmluft von der Eintrittsmuffe 31 zur
Austrittsmuffe 36 unter Kontrolle der Temperatur durch
die Sonde 1 und das Kabel 2 wie in den zwei vorangehenden
Beispielen zu kanalisieren. Die Eingriffsöffnung 320 mit den
Rändern 321 ist
mit Klebebändern 322 ausgestattet,
welche die Befestigung derselben am Körper des Patienten unter Beobachtung
von dessen Gesicht durch das durchsichtige Feld 33 hindurch
ermöglichen.
- – In 4,
welche einem chirurgischen Eingriff an einer rechten unteren Gliedmaße eines
Patienten (zum Beispiel Knie) entspricht, bemerkt man, dass der
untere linke Teil des Strumpfes 48 der Decke 40,
der normalerweise den rechten Unterschenkel des Patienten bedecken
müsste,
weggelassen worden ist, während
die zwei Teile 47 und 49, die zum Abdecken seiner
Arme bestimmt sind, im Gegensatz zum vorhergehenden Beispiel beibehalten
worden sind. Dagegen ist in diesem Fall die Eingriffsöffnung 420 nach
oben hin durch einen rechten Rand 421 begrenzt, dessen
Innenseite mit einem Klebeband 422 ausgestattet ist. Die
anderen Elemente wie beispielsweise die Eintrittsmuffe und die Austrittsmuffe 41, 46 sind
hinsichtlich ihrer Position und ihrer Konstitution unverändert. Gleiches
gilt für
die thermische Sonde 1 und ihr Anschlusskabel 2 und
für das
durchsichtige Feld 43.
- – In 5,
welche einem chirurgischen Eingriff an der Wirbelsäule entspricht,
bemerkt man, dass die Decke 50, um die es sich handelt,
sich prinzipiell von derjenigen, die in 1 dargestellt
ist, durch eine Erweiterung der Basis für das durchsichtige Feld 53 und
durch die Verwirklichung einer Eingriffsöffnung auf die zervikale Wirbelsäule in diesem
unterscheidet, wobei sich der Patient in der Position mit angezogenen
Knien bei Dekubitus dorsal befindet. Diese Öffnung 520, die in
diesem Fall einem Eingriff an der Stelle (A) entspricht, weist auf
der Innenseite ihrer Ränder 521 ein
Klebeband 522 auf, welches genau so wie in all den vorangehenden
Beispielen benutzt werden kann. Die Strümpfe 58 der Decke 50 und
ihre seitlichen Erweiterungen 57 und 59, die Eintritts-
und die Austrittsmuffen für
Luft 51, 56 sowie die thermische Sonde 1 mit
Anschlusskabel 2 sind in dieser Ausführungsart identisch mit denen,
die in der in 1 dargestellten Decke 10 verwirklicht
worden sind, aber die Eingriffsöffnung 520 kann
drei unterschiedliche Positionen einnehmen je nach dem Ort des Wirbelsäuleneingriffs:
Position (A) für
Wirbelsäule
zervikal, (B) für
Wirbelsäule
dorsal und (C) für
Wirbelsäule
lumbal. Diese Öffnungen
werden offensichtlich bei der Herstellung der Decke je nach dem
Ort des Eingriffs an der Wirbelsäule durch
den Hersteller angelegt.
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In 6,
die in einer Teilansicht einem Schnitt durch die Decke 10 in
Höhe der
Eingriffsöffnung 120 gemäß der in 1 angegebenen
Linie F entspricht, bemerkt man, dass die Ablenkvorrichtungen 151 zur
Zirkulation der Warmluft durch geradliniges Schweißen oder
Kleben der zwei Seitenteile 101 und 102 des ungewebten
Materials der Doppelwand 15 erhalten werden, wobei auf
geschickte Weise abwechselnd eine Öffnung für den Durchtritt von Luft angelegt
wird, um Ablenkvorrichtungen 151 zu erhalten, damit, wie
das in allen Abbildungen deutlich zu erkennen ist, die Warmluft
bei ihrem Durchtritt durch das so verwirklichte Labyrinth die gesamte
Innenseite der Decke auf einer angenehmen Temperatur halten kann
mit einer Sichtanzeige dieser Temperatur mit Hilfe der thermischen Sonde 1 und
dem (nicht dargestellten) Anzeigegerät, mit dem diese über das Kabel 2 verbunden
ist.
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Wir
möchten
daran erinnern, dass die Erfindung nicht auf die Decke zur wärmenden
Abdeckung mit Warmluft beschränkt
ist, von welcher mehrere Ausführungsformen
als Beispiel beschrieben und dargestellt worden sind, da in der
Tat auch andere Mittel zum Erwärmen
als eine Zirkulation von Warmluft ins Auge gefasst werden können wie
beispielsweise das Erwärmen
durch elektrischen Widerstand, wie dies bei Wärmedecken für den Hausgebrauch praktiziert
wird, oder unter Verwendung einer exothermen chemischen Reaktion,
von denen manche ermöglichen,
eine angenehme Temperatur über
eine genügend
lange Zeitspanne zu erhalten, und tatsächlich schon in verschiedenen
Bereichen auf dem Markt sind.