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DE60125627T2 - Scheinwerfer für Kraftfahrzeug, der mehrere Lichtbündelarten erzeugen kann - Google Patents

Scheinwerfer für Kraftfahrzeug, der mehrere Lichtbündelarten erzeugen kann Download PDF

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DE60125627T2
DE60125627T2 DE60125627T DE60125627T DE60125627T2 DE 60125627 T2 DE60125627 T2 DE 60125627T2 DE 60125627 T DE60125627 T DE 60125627T DE 60125627 T DE60125627 T DE 60125627T DE 60125627 T2 DE60125627 T2 DE 60125627T2
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DE
Germany
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aperture
axis
diaphragm
rotation
headlight
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DE60125627T
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DE60125627D1 (de
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c/o Valeo Vision Emanuelle Michel
c/o Valeo Vision Jean Louis Velay
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Valeo Vision SAS
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Valeo Vision SAS
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Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21SNON-PORTABLE LIGHTING DEVICES; SYSTEMS THEREOF; VEHICLE LIGHTING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLE EXTERIORS
    • F21S41/00Illuminating devices specially adapted for vehicle exteriors, e.g. headlamps
    • F21S41/60Illuminating devices specially adapted for vehicle exteriors, e.g. headlamps characterised by a variable light distribution
    • F21S41/68Illuminating devices specially adapted for vehicle exteriors, e.g. headlamps characterised by a variable light distribution by acting on screens
    • F21S41/683Illuminating devices specially adapted for vehicle exteriors, e.g. headlamps characterised by a variable light distribution by acting on screens by moving screens
    • F21S41/689Flaps, i.e. screens pivoting around one of their edges

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein Ellipsoid-Scheinwerfer für Kraftfahrzeuge.
  • Insbesondere betrifft die Erfindung einen Kraftfahrzeugscheinwerter mit einer Lichtquelle, einem Ellipsoid-Reflektor, dessen erster Brennpunkt in der Nähe der Lichtquelle liegt, einer Sammellinse, deren eine Brennebene in der Nähe des zweiten Brennpunkts des Reflektors verläuft, einer Blende, die zwischen dem Reflektor und der Sammellinse vorgesehen ist und einen Abschattungsrand aufweist, der ein vorbestimmtes Profil der Hell-Dunkel-Grenze für das von dem Scheinwerfer entlang einer optischen Achse ausgesandte Lichtbündel bildet, wobei die Blende wahlweise zwischen zwei Endstellungen unter der Wirkung von Schwenkmitteln beweglich ist, einer ersten Stellung, in welcher der Abschattungsrand der Blende im Strahlengang der Lichtstrahlen positioniert ist, um ein Lichtbündel zu formen, welches das vorbestimmte Profil der Hell-Dunkel-Grenze aufweist, und einer zweiten Stellung, in welcher der Abschattungsrand der Blende außerhalb des Strahlengangs der Lichtstrahlen positioniert ist, um ein zweites Lichtbündel ohne Hell-Dunkel-Grenze zu formen, wobei die Blende um eine im Wesentlichen horizontale und zur optischen Achse des Scheinwerfers senkrechte Drehachse herum beweglich ist, wobei die Schwenkmittel eine Antriebsstange umfassen, die in einer zur optischen Achse des Scheinwerfers im Wesentlichen parallelen Richtung translatorisch beweglich ist.
  • Aus dem Dokument DE-A-3 806 658 ist ein derartiger Scheinwerfer bekannt, der jedoch zahlreiche Nachteile aufweist. Der Elektromagnet löst hier nämlich das Schwenken der beweglichen Blende durch einen Schwingarm aus, der zwischen dem Kern des Elektromagneten und einem mit der beweglichen Blende fest verbundenen Hebelarm eingefügt ist, und eine Feder zieht den Hebelarm in eine Position, in der die bewegliche Blende senkrecht steht. Abgesehen davon, dass die Position des Abschattungsrands der Blende in der Brennebene der Sammellinse nicht so präzise wie erwünscht festgelegt ist, so ist auch der Hub des Elektromagneten aufgrund des vorhandenen Hebelarms groß, so dass der Elektromagnet speziell ausgelegt sein muss, um diese Funktion erfüllen zu können, und dies umso mehr als der Elektromagnet von reichlich Platz beanspruchenden Typ ist. Die Rückstellfeder arbeitet beim Schwenken der beweglichen Blende zudem mit Dehnungen relativ großer Amplituden, wobei dieses wiederholte Dehnen ihrer Lebensdauer nicht zuträglich ist. Die Bewegung des Schwingarms resultiert schließlich aus der Kombination einer Translations- mit einer Drehbewegung, so dass der Platzbedarf des Mechanismus zum Betätigen der beweglichen Blende relativ groß ist.
  • Aus dem Dokument DE-A-198 43 287 ist ferner ein Ellipsoid-Scheinwerfer mit veränderlichem Lichtbündel gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 bekannt, bei dem ein Stellorgan eine Zahnstange translatorisch bewegt, die ein Zahnrad in Drehung versetzt, das auf einer mit der Blende fest verbundenen Achse befestigt ist. Wird die Zahnstange durch das Stellorgan bewegt, kann die Blende in eine von drei Positionen gebracht werden. Das Stellorgan muss daher äußerst genau betätigt werden, damit die Blende jede ihrer vorbestimmten Positionen selbst ganz genau einnimmt.
  • In diesem Kontext ist die vorliegende Erfindung zu sehen, deren Aufgabe darin besteht, einen Scheinwerfer vorzuschlagen, der wahlweise Lichtbündel mit unterschiedlichen Profilen aussenden kann, die durch die Position einer beweglichen Blende bestimmt sind, wobei die Positionen der beweglichen Blende präzise festgelegt sind und die bewegliche Blende durch eine zuverlässige, einfache und platzsparende Vorrichtung bewegt wird, wobei die Bewegung der Blende so leise wie möglich erfolgt.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung ist ein erstes Ende der Antriebsstange mit dem Kern eines Elektromagneten fest verbunden, der in einem eine Spule aufweisenden Gehäuse translatorisch beweglich ist, wobei der Kern durch eine an einer Innenwand des Gehäuses anliegende Druckfeder beaufschlagt ist, und wobei ein zweites Ende der Antriebsstange einen Längsschlitz aufweist, der in einer zur Antriebsrichtung der Stange und zur Drehachse der Blende im Wesentlichen senkrechten Richtung verläuft.
  • Gemäß weiterer vorteilhafter und nicht einschränkender Merkmale des erfindungsgemäßen Scheinwerfers:
    • – ist der Längsschlitz in einem mit der Antriebsstange fest verbundenen Endstück gebildet;
    • – ist ein Ende der Welle zweimal hintereinander rechtwinklig derart gebogen, dass eine zweifach gelagerte Kurbelwelle gebildet ist, wobei ein Lager der Kurbelwelle außerhalb der Drehachse der Blende in dem Längsschlitz aufgenommen ist;
    • – ist die Blende aus einem Plättchen gebildet, das auf seiner Seite, die bezüglich der Drehachse derjenigen Seite, an welcher der Abschattungsrand ausgebildet ist, entgegengesetzt ist, ein Gegengewicht umfasst; und
    • – ist das die Blende bildende Plättchen eben, und liegt die Drehachse der Blende in der Ebene des Plättchens oder ist hinter der durch den Abschattungsrand der Blende verlaufenden senkrechten Ebene angeordnet.
  • Weitere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich im Einzelnen aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels, das in nicht einschränkender Weise unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen angeführt ist. Darin zeigen:
  • 1 eine perspektivische Explosionsdarstellung einer Ausführungsform des Scheinwerfers gemäß der vorliegenden Erfindung;
  • 2 eine horizontale Schnittansicht des erfindungsgemäßen Scheinwerfers;
  • 3 eine Schnittansicht längs der Linie III-III aus 2;
  • 4 eine Schnittansicht längs der Linie IV-IV aus 3.
  • Die Figuren zeigen einen Kraftfahrzeugscheinwerfer, der eine Lampe 10 umfasst, die am Boden eines Ellipsoid-Reflektors 20 derart angebracht ist, dass die Lichtquelle 11 der Lampe 10 in unmittelbarer Nähe eines ersten Brennpunkts des Reflektors 20 liegt. Die Lampe 10 kann durch eine herkömmliche Glühlampe, eine Halogenlampe oder auch eine Gasentladungslampe gebildet sein.
  • Der Scheinwerfer weist auch eine (in 1 nicht dargestellte) Sammellinse 70 auf, die auf einem Zwischenstück 40 des Scheinwerfers montiert ist, das mit dem Reflektor 10 fest verbunden ist. Das Zwischenstück 40 ist solcherart, dass die Brennebene der Linse 70 in unmittelbarer Nähe des zweiten Brennpunkts des Reflektors verläuft.
  • Der Scheinwerfer weist schließlich noch eine bewegliche Blende 50 auf, die zwischen dem Reflektor 20 und der Linse 70 angeordnet ist, wobei die bewegliche Blende 50 in einem Haltestück 30 angebracht ist, das seinerseits mit dem Reflektor 20 und dem Zwischenstück 40 fest verbunden ist.
  • Sämtliche eben beschriebenen Teile sind in einem durch eine Scheibe geschlossenen Gehäuse in herkömmlicher, nicht dargestellter Weise montiert.
  • Die in ihrer vertikalen Stellung in einer Ebene in unmittelbarer Nähe der Brennebene der Linse 70 angeordnete Blende 50 weist einen Rand 51 auf, der in der Brennebene der Linse 70 ein vorbestimmtes Profil der Hell-Dunkel-Grenze für das von dem Scheinwerfer ausgesandte Lichtbündel zu bilden vermag, wobei dieses Profil der Hell-Dunkel-Grenze durch verschiedene Vorschriften gesetzlich vorgeschrieben ist.
  • Die bewegliche Blende 50 ist schwenkbar um eine allgemein horizontale und zur optischen Achse X des Scheinwerfers senkrechte Drehachse Y montiert.
  • Die schwenkbare Montage der beweglichen Blende 50 auf dem Haltestück 30 des Scheinwerfers erfolgt genauer gesagt mittels einer Welle 54, die durch die Blende 50 hindurch in Öffnungen 53 eingeführt ist, die an dieser derart ausgebildet sind, dass die Welle 54 mit der Blende 50 zum Beispiel durch Festklemmen fest verbunden ist, wobei die Welle 54 in zwei Lagern oder zwei Angeln 31 und 32 des Haltestücks 30 des Scheinwerfers so angebracht ist, dass sie in diesen Lagern drehbeweglich ist.
  • Die bewegliche Blende 50 vermag durch Schwenkmittel 60 in Bewegung versetzt zu werden, wobei die Blende 50 wahlweise in zwei Stellungen gebracht werden kann, eine erste im Wesentlichen vertikale Stellung, in welcher der Rand 51 der Blende 50 in der Brennebene der Linse 70 im Strahlengang der Lichtstrahlen liegt, um ein Lichtbündel mit einem durch die Form des Rands 51 vorbestimmten Profil der Hell-Dunkel-Grenze zu bilden, zum Beispiel ein Abblendlicht für Rechts- oder Linksverkehr, und eine zweite im Wesentlichen horizontale Stellung, in welcher der Rand 51 der Blende außerhalb des Strahlengangs der Lichtstrahlen liegt, um ein Lichtbündel ohne Hell-Dunkel-Grenze zu bilden, zum Beispiel ein Fernlicht.
  • Die bewegliche Blende 50 ist aus einem Plättchen gebildet, dessen Dicke derart ist, dass es das von der Lichtquelle 11 ausgesandte und vom Reflektor reflektierte Lichtbündel nicht oder so gut wie nicht abschattet, wenn die Blende im Wesentlichen horizontal in der Fernlichtstellung positioniert ist.
  • Die Mittel 60 zum Schwenken der Blende 50 um die Achse Y umfassen ein Betätigungsmittel mit einer Antriebsstange 61, deren eines Ende mit dem Kern 62 eines Elektromagneten 60 fest verbunden ist, der die Stange 61 in eine zur Achse X im Wesentlichen parallele Richtung zu schieben oder zu ziehen vermag. Der Elektromagnet 60 weist ein Gehäuse 63 auf, in dem eine Spule 64 und ein Kern 62 in herkömmlicher Weise angeordnet sind. Der Kern 62 ist innen im Gehäuse 63 translatorisch beweglich und mit dem Ende der Antriebsstange 61 verbunden. Alter nativ kann vorgesehen werden, dass die Stange 61 mit dem Kern 62 einstückig ausgebildet ist. Das Gehäuse 63 kann auf einem Sockel befestigt sein, der seinerseits auf dem Haltestück 30 befestigt oder mit diesem Haltestück fest verbunden ist, wobei der Sockel auch auf dem Reflektor 20 befestigt sein kann.
  • Auf den Kern 62 wirkt eine Rückstellfeder 65, die den Kern in eine rückwärtige Ruhestellung drängt. Wird die Spule 64 des Elektromagneten mit Strom gespeist, verschiebt sie den Kern 62 derart, dass die Antriebsstange 61 mit nach vorne geführt wird, wobei die Rückstellfeder 65 gegen die Innenwand 63 des Gehäuses gedrückt wird. Wird die Spule 64 des Elektromagneten nicht mehr mit Strom gespeist, wird der Kern nicht mehr durch die Spule 64 beaufschlagt und die Rückstellfeder 65 bringt den Kern 62 und die Stange 61 wieder in die hintere Ruhestellung zurück.
  • Das andere Ende der Antriebsstange 61 ist mit einem Endstück 66 mit zum Beispiel allgemein parallelepipedischer Form fest verbunden, das einen Längsschlitz 67 aufweist, der in einer zur Antriebsrichtung der Stange 61 und zur Drehachse Y der Blende 50 im Wesentlichen senkrechten Richtung verläuft. Alternativ kann vorgesehen werden, dass der Längsschlitz 67 in der Antriebsstange 61 ausgebildet ist, wobei Letztere zum Beispiel abgeflacht und mit einer länglichen Öffnung durchbohrt ist, oder durch eine spezielle Ausbildung der Stange 61 geformt ist, wobei diese zum Beispiel mehrfach büroklammerartig auf sich selbst umgebogen ist. Wie in den 3 und 4 besser zu erkennen ist, ist der Längsschlitz 67 dazu bestimmt, ein Ende der Welle 54 aufzunehmen. Dieses Ende ist zweimal hintereinander rechtwinklig derart gebogen, dass eine zweifach gelagerte Kurbelwelle gebildet ist, wobei das Lager der Kurbelwelle außerhalb der Drehachse Y der Blende in dem Längsschlitz 67 des Endstücks 66 aufgenommen ist und in diesem Längsschlitz ungehindert zu gleiten vermag.
  • Wird der Elektromagnet 60 mit Strom gespeist, führt die auf die Stange 61 ausgeübte Bewegung verständlicherweise dazu, dass diese durch das Gleiten des Lagers der Kurbelwelle in dem Längsschlitz 67 des Anschlussstücks 66 die Drehung der Welle 54 und das Schwenken der Blende 50 aus ihrer vertikalen Stellung in ihre horizontale Stellung und das Halten der Blende in der zuletzt genannten Stellung bewirkt. Wird der Elektromagnet nicht mehr mit Strom gespeist, bringt die Rückstellfeder 65 die Antriebsstange 61 wieder in ihre hintere Ruhestellung zurück, wobei die Blende 50 dann in entgegengesetzter Richtung schwenkt, um wieder in ihre ursprüngliche vertikale Stellung zurückzukehren. Die Rückstellfeder 65 hält demnach die Blende 50 in dieser vertikalen Stellung.
  • Die Blende 50 weist zwei seitliche Schenkel 55 auf, die gegen Anschläge 33, welche auf Vorsprüngen des Reflektors 20 ausgebildet sind und Öffnungen 34 durchqueren, die in dem Haltestück 30 in der Nähe der Ränder der zentralen Öffnung 35 des Haltestücks 30 gebildet sind, zur Anlage kommen, wenn die Blende 50 in ihre vertikale Stellung zurückkehrt. Die Anschläge 33 legen somit unter der Einwirkung der Beaufschlagung durch die Rückstellfeder 65 präzise die vertikale Position der Blende 50 bezüglich des Reflektors 20 fest, so dass der Rand 51 im Brennpunkt des Reflektors 20 und in der Brennebene der Sammellinse 70 liegt.
  • Das Zwischenstück 40 weist ebenfalls Auflageflächen 41 auf, auf denen die seitlichen Schenkel 55 der Blende 50 zur Anlage kommen und die als die Schwenkbewegung der Blende 50 nach vorne begrenzende Anschläge dienen.
  • Da die Anschläge 33 und 41, durch die die Bewegung der Blende nach vorne und nach hinten begrenzt wird, auf massiven Teilen, nämlich dem Reflektor 20 und dem Zwischenstück 40 ausgebildet sind, bewirkt dies folglich, dass beim Anschlagen der beweglichen Blende 30 an diesen massiven Teilen nur sehr geringe Geräusche verursacht werden. Es kann außerdem auch vorgesehen werden, elastische Füße an dem Haltestück 30 auszubilden, um dessen Vibrieren zu verhindern.
  • Vorteilhafterweise setzt sich das die Blende 50 bildende Plättchen unter der Drehachse Y fort und ist mit einem Gegengewicht 52 fest verbunden. Es kann vorgesehen werden, dass das Gegengewicht auf dem Plättchen befestigt oder mit diesem einstückig ausgebildet ist. Das Gegengewicht bewirkt, dass der Schwerpunkt des Plättchens in der vertikalen Stellung der Blende 50 unterhalb der Drehachse Y liegt und die Blende 50 daher von sich aus dazu neigt, diese vertikale Stellung einzunehmen.
  • Vorzugsweise ist das die Blende 50 bildende Plättchen eben und liegt die Drehachse Y der Blende 50 in der Ebene des Plättchens oder ist dieser sehr nahe. Bei der Bewegung der Blende 50 gelangt daher der Rand 51 auf kontinuierliche Weise aus einer zum Beispiel vertikalen Endstellung in eine zum Beispiel horizontale Endstellung. Es wird auf diese Weise ein in der Technik üblicherweise als "Rückfedern" bezeichnetes Phänomen vermieden, das auftritt, wenn der Rand der Blende hinter der durch die Drehachse der Blende verlaufenden senkrechten Ebene liegt. Beim Schwenken der Blende nach vorne folgt der Rand der Blende bei einer derartigen Ausbildung zunächst einem nach oben verlaufenden Kreisbogen und anschließend einem nach unten verlaufenden Kreisbogen. Dies führt in dem durch den Scheinwer fer emittierten Lichtbündel zu einer nicht erwünschten Bewegung der durch den Rand der Blende im Zusammenwirken mit der Sammellinse definierten Beleuchtungsgrenze. Durch die besondere Anordnung der Drehachse der Blende 50 gemäß der vorliegenden Erfindung lässt sich ein derartiger Nachteil vermeiden. Es kann auch vorgesehen werden, dass die Drehachse der Blende 50 hinter der durch den Rand 51 der Blende 50 verlaufenden senkrechten Ebene liegt.
  • Die vorliegende Erfindung ist selbstverständlich nicht auf die beschriebene Ausführungsform beschränkt, sondern der Fachmann kann stattdessen zahlreiche Varianten ausführen, die innerhalb des durch die nachfolgenden Ansprüche definierten Rahmens der Erfindung liegen. So kann beispielsweise vorgesehen werden, dass der Elektromagnet an dem Zwischenstück befestigt ist und an der Blende zieht, um diese zu schwenken, anstatt sie zu drücken, wie vorstehend beschrieben.

Claims (6)

  1. Kraftfahrzeugscheinwerfer, mit einer Lichtquelle (11), einem Ellipsoid-Reflektor (20), dessen erster Brennpunkt in der Nähe der Lichtquelle (11) liegt, einer Sammellinse (70), deren eine Brennebene in der Nähe des zweiten Brennpunkts des Reflektors (20) verläuft, einer Blende (50), die zwischen dem Reflektor (20) und der Sammellinse (70) vorgesehen ist und einen Abschattungsrand (51) aufweist, der ein vorbestimmtes Profil der Hell-Dunkel-Grenze für das von dem Scheinwerfer (20) entlang einer optischen Achse (X) ausgesandte Lichtbündel bildet, wobei die Blende (50) wahlweise zwischen zwei Endstellungen unter der Wirkung von Schwenkmitteln (60) beweglich ist, einer ersten Stellung, in welcher der Abschattungsrand (51) der Blende (50) im Strahlengang der Lichtstrahlen positioniert ist, um ein Lichtbündel zu formen, welches das vorbestimmte Profil der Hell-Dunkel-Grenze aufweist, und einer zweiten Stellung, in welcher der Abschattungsrand (51) der Blende (50) außerhalb des Strahlengangs der Lichtstrahlen positioniert ist, um ein zweites Lichtbündel ohne Hell-Dunkel-Grenze zu formen, wobei die Blende (50) um eine im Wesentlichen horizontale und zur optischen Achse (X) des Scheinwerfers senkrechte Drehachse (Y) herum beweglich ist, wobei die Schwenkmittel (60) eine Antriebsstange (61) umfassen, die in einer zur optischen Achse (X) des Scheinwerfers im Wesentlichen parallelen Richtung translatorisch beweglich ist, wobei die Translationsbewegung der Antriebsstange (61) unmittelbar die Drehung einer Welle (54) steuert, wobei die Welle (54) mit der Blende (50) fest verbunden und entlang der Drehachse (Y) der Blende (50) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass ein erstes Ende der Antriebsstange (61) mit dem Kern (62) eines Elektromagneten (60) fest verbunden ist, der in einem eine Spule (64) aufweisenden Gehäuse (63) translatorisch beweglich ist, wobei der Kern (62) durch eine an einer Innenwand (63) des Gehäuses anliegende Druckfeder (65) beaufschlagt ist, und dass ein zweites Ende der Antriebsstange (61) einen Längsschlitz (67) aufweist, der in einer zur Antriebsrichtung der Stange (61) und zur Drehachse (Y) der Blende (50) im Wesentlichen senkrechten Richtung verläuft.
  2. Scheinwerfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Längsschlitz (67) in einem mit der Antriebsstange (61) fest verbundenen Endstück (66) gebildet ist.
  3. Scheinwerfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Ende der Welle (54) zweimal hintereinander rechtwinklig derart gebogen ist, dass eine zweifach gelagerte Kurbelwelle gebildet ist, wobei ein Lager der Kurbelwelle außerhalb der Drehachse (Y) der Blende (50) in dem Längsschlitz (67) aufgenommen ist.
  4. Scheinwerfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Blende (50) aus einem Plättchen gebildet ist, das auf seiner Seite, die bezüglich der Drehachse (Y) derjenigen Seite, an welcher der Abschattungsrand (51) ausgebildet ist, entgegengesetzt ist, ein Gegengewicht (52) aufweist.
  5. Scheinwerfer nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das die Blende (50) bildende Plättchen eben ist, und dass die Drehachse (Y) der Blende (50) in der Ebene des Plättchens liegt.
  6. Scheinwerfer nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das die Blende (50) bildende Plättchen eben ist, und dass die Drehachse (Y) der Blende (50) hinter der durch den Abschattungsrand (51) der Blende (50) verlaufenden senkrechten Ebene angeordnet ist.
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