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Die
Erfindung bezieht sich auf Strommesser.
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Im
Stand der Technik sind viele verschiedene Wege beschrieben, um Strom,
der in einem Leiter fließt,
nicht invasiv zu messen. Eine sehr bekannte Methode besteht darin
einen so genannten direkten Stromwandler zu verwenden, welcher normaler
Weise einen relativ nieder frequenten Erregerstrom und eine Zweikern-Methode
verwendet. In einer solchen Zweikern-Methode werden die zwei Kerne
mittels Gleichstrom durch dieselben mit einem Fluss derselben Polarität unter
Vorspannung gesetzt, wobei der Fluss in einem Kern mittels Modulatorantriebs
phasenverschoben zu demjenigen in dem zweiten gehalten wird. Jeder
Kern erreicht ein magnetisches Sättigungsniveau,
sodass es das magnetische Sättigungsniveau
an einem unterschiedlichen Punkt des Erregungskreislaufs für eine Halbschwingung
als für die
andere Halbschwingung erreicht. Das Resultat ist ein Ausgangssignal,
das eine geradzahlige Oberschwingung der Erregerfrequenz darstellt.
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Techniken,
sowie die obige, werden verwendet, um absolute Messungen des Stroms
bereitzustellen. In vielen Fällen
jedoch, wie z.B. der Überwachung
von Isolationsversagen in hochstromigen Leitern, ist es notwendig
Leckströme
im Beisein von sehr hohen Antriebsströmen zu messen. Zum Beispiel
Gleichstrommotoren von Lokomotiven können Antriebsströme von 3000
Ampere aufweisen und die Leckströme,
welche für
Isolationsversagen überwacht
werden sollen, könnten
durchaus in der Größenordnung
von Milliampere sein. In solchen Fällen resultieren die großen Antriebsströme in sehr
großen magnetischen
Feldern und, obwohl die Zu- und die Rückleitung fast denselben Strom
führen
kann, ist es offensichtlich, dass die umsäumenden magnetischen Felder,
welche in diesem Fall nicht unwesentlich sind, sich nicht auslöschen und
von der Position der Leiter in den Kernen abhängig sein werden. Das würde daher
in einer positionsabhängigen
Messung resultieren und keine schlüssige Information wäre daraus
zu schließen.
Manche Hersteller haben versucht diese Probleme mittels einer komplizierten
Stromschienengeometrie zu beheben, um umsäumende magnetische Felder auszulöschen. Jedoch
abgesehen davon, dass solche Lösungen
kostspielig sind, sind sie auch oft nicht zweckmäßig.
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Die
US 5825175 legt eine Magnetsensoranordnung
offen für
den Gebrauch in einer elektrischen Messeinrichtung. Die Einrichtung
enthält
zwei Halleffektsensoren, welche aus zwei Armen gebildet werden,
wobei die Arme aus Blechen bestehen. Die Arme befinden sich in einem
Backenpaar, um um einen Leiter geklammert zu werden. Die Halleffektsensoren
erzeugen einen Output, der abhängig
ist vom Strom, der in dem Leiter fließt.
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Ein
erstes Ziel der Ausbildungen der gegenwärtigen Erfindung ist es einen
neuartigen Strommessapparat zur Verfügung zu stellen, welcher die Messung
von kleinen Leckströmen
im Beisein von hohen Antriebsströmen
erlaubt, ohne komplizierte Stromschienengeometrien vorauszusetzen.
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Ein
weiteres Ziel der Ausbildungen der gegenwärtigen Erfindung ist es eine
Stromsensorgeometrie bereitzustellen, bei der nur ein einziger Messkern
vorausgesetzt wird.
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Noch
ein weiteres Ziel ist es Mittel für die Überwachung von Isolationsversagen
in Leitern bereitzustellen.
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Gemäß der Erfindung
ist eine Messzange bereitgestellt, welche aus einem ersten Glied
und einem zweiten Glied besteht, wobei das erste und zweite Glied
so geformt ist, dass sie, wenn die Sonde in einer geschlossenen
Anordnung ist, einen im Wesentlichen vollständigen magnetischen Schaltkreis bilden,
wobei das erste und zweite Glied aus ferromagnetischem Material
besteht, welches als Flussführung
agiert, wenn die Sonde einen stromführenden Leiter umgibt, wobei
die Sonde durch folgende Merkmale gekennzeichnet wird: dass das
erste und zweite Glied jeweils mit einer Ausnehmung an ihrem inneren
Umfang ausgestattet ist, in welche erste und zweite Strommessmittel
untergebracht sind, wobei die ersten und zweiten Ausnehmungen so
angeordnet sind, dass sie die darin liegenden ersten und zweiten
Strommessmittel von Feldeinflüssen,
welche durch das magnetische Feld der Erde verursacht werden, abgeschirmt
werden, und wobei die ersten und zweiten Strommesser differenziell
angeschlossen werden, um auf ein magnetisches Differenzialfeld,
das von einem Leiter, um welchen die Sonde gepasst ist, produziert
wird, anzusprechen.
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Bevorzugter
Weise umfassen die ersten und zweiten Strommesser lineare Magnetfeldmesser.
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Bevorzugter
Weise werden die ersten und zweiten Sensoren in Gebrauch mit einer
hohen Frequenz, bevorzugter Weise im Bereich von 80 bis 200 KHz,
angetrieben.
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Bevorzugter
Weise werden die zwei Sensoren parallel mit einer Frequenz von im
Wesentlichen 120 KHz angetrieben.
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Bevorzugter
Weise ist jeder Sensor mit einem Kondensator, der auf Resonanz gestimmt
ist, verbunden.
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Bevorzugter
Weise werden die Ausgangsspannungen über die zwei Kondensatoren
in einen Differenzialverstärker
gespeist und abgezogen.
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Gemäß eines
Aspekts der Beschreibung ist ein Strommesser offenbart, welcher
ein äußeres abschirmendes
Mittel, einen inneren Ringkern und ein inneres abschirmendes Mittel
und weiters eine kombinierte Erreger- und Sensorspule, welche um
den inneren Kern gewickelt ist, aufweist, wobei das erste und zweiten
Ende der genannten Spule an einen Sensorkopf an schließbar ist
und wobei das innere abschirmende Mittel innerhalb einen Spalt ausbildet.
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Bevorzugter
Weise ist das innere abschirmende Mittel in einer Region innerhalb
des inneren Durchmessers des inneren Kerns angeordnet. Das innere
abschirmende Mittel umfasst bevorzugter Weise einen materiellen
Ring.
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Der
materielle Ring kann z.B. aus einem magnetischen Stahl sein. Der
innere Ring kann beschichtet sein.
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Bevorzugter
Weise steht ein Abdeckstück zur
Verfügung,
um den magnetischen Sensor zu halten. Bevorzugter Weise ist das
Abdeckstück
ein nicht leitendes, bevorzugter Weise plastifiziertes Gebilde.
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Bevorzugter
Weise umfasst das äußere abschirmende
Mittel einen Außenkern,
der den äußeren Umfang
um den genannten Strommesser ausbildet. Der äußere Kern kann aus einer Reihe
von Blechen bestehen.
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Bevorzugter
Weise ist der äußere Kern
mit einer darin ausgebildeten Lücke
ausgestattet.
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Bevorzugter
Weise ist die Lücke
im äußeren Kern
nicht mit der Lücke
im inneren Kern ausgefluchtet.
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Bevorzugter
Weise umfassen die Beschichtungen einen magnetischen Stahl.
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Bevorzugter
Weise umfasst der innere Kern hochleistungsferromagnetische Materialien.
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Der
innere Kern kann eine amorphe ferromagnetische Legierung umfassen.
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Der
innere Kern kann eine ferromagnetische Legierung mit hohem Nickelgehalt
umfassen.
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Bevorzugter
Weise hat die Spule ein erstes Ende, welches so angeordnet ist,
dass es ein Steuersignal empfängt,
und ein zweites Ende, welches so angeordnet ist, dass es ein Ausgangsmessendes
Signal zur Verfügung
stellt. Bevorzugter Weise ist das zweite Ende an einem Messwiderstand
angeschlossen.
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Bevorzugter
Weise ist das erste Ende an einer Erregerquelle mit Frequenz F angeschlossen. Bevorzugter
Weise ist das zweite Ende mit einem Bandpassfilter verbunden, welcher
um die Frequenz 2F zentriert ist. Bevorzugter Weise beträgt die Frequenz
F im Wesentlichen 4 KHz.
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Bevorzugter
Weise wird der Output des Bandpassfilters im Anschluss gleichgerichtet
und integriert.
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Bevorzugter
Weise wird die Messspule von einer Erregerquelle erregt, welche
in einen ersten invertierenden Eingang eines Differenzialverstärkers gespeist
wird. In bevorzugter Weise wird der zweite, nicht invertierende
Eingang des Differenzialverstärkers
geerdet und der Output des Differenzialverstärkers wird mit dem ersten Ende
der Spule verbunden.
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In
bevorzugter Weise wird der gleichgerichtete, bandpassgefilterte
und integrierte Output über einen
Feedbackwiderstand wieder in den invertierenden Eingang des Differenzialverstärkers gespeist.
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Der
integrierte, gleichgerichtete, bandpassgefilterte Output kann weiters
mit einem Schaltkreis zur Datenverarbeitung verbunden werden. Der Schaltkreis
zur Datenverarbeitung kann einen Schaltkreis zur Messdatenerfassung
beinhalten. Der Schaltkreis zur Messdatenerfassung kann so aufgebaut
sein, dass er die von 0 abweichenden Ereignisse von Outputs über einen
Zeitraum überwacht.
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Wenn
die Anzahl der von 0 abweichenden Outputs in einem bestimmten Zeitraum
einen Grenzwert überschreitet,
kann der Schaltkreis zur Messdatenerfassung ein Warnsignal ausgeben.
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Das
Warnsignal kann ankündigen,
ob in einem bestimmten Zeitraum ein unakzeptables Niveau von Leckstrom
aufgetreten ist.
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So
ein Schaltkreis zur Messdatenerfassung kann bei der Überwachung
von Isolationsversagen in Leitern hilfreich sein.
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Gemäß eines
weiteren Aspekts der Beschreibung wird ein Sicherungsüberwachungsgerät beschrieben,
wobei das Überwachungsgerät einen Sicherungshalter
für die
Aufnahme einer Sicherung und einen Sensor für elektrische Feldstärke umfasst, wobei
der Sensor für
die elektrische Feldstärke
so angeordnet ist, dass er auf eine in der Sicherung auftretende
Spannung, wenn diese leitet, kapazitiv lädt und wobei der Sicherungsüberwacher
weiters einen Strommesser enthält,
um in Gebrauch den Stromfluss durch die Sicherung zu dem Sicherungshalter zu
messen.
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Bevorzugter
Weise ist der Sensor für
die elektrische Feldstärke
im Wesentlichen planar ausgebildet und so angeordnet, dass eine
Seite auf den Punkt, wo die Sicherung bei Verwendung aufgenommen
wird, ausgerichtet ist.
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Der
genannte Sensor für
die elektrische Feldstärke
kann eine Folie umfassen. Bevorzugter Weise ist der Sensor für die elektrische
Feldstärke über ein
Signalverarbeitungsmittel mit einem Alarmgeber verbunden, um anzuzeigen,
ob die genannte Sicherung intakt oder durchgebrannt ist.
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Das
Signalverarbeitungsmittel kann einen Spannungsfolger mit einer hohen
Eingangsimpedanz umfassen.
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Das
Signalverarbeitungsmittel kann einen Komparatorschaltkreis umfassen,
um eine elektrostatisch induzierte Spannung des Sensors für die elektrische
Feldstärke
mit einer Referenzspannung zu vergleichen.
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Bevorzugter
Weise ist der Strommesser im Wesentlichen in Form eines Ringkerns
und bei Gebrauch so angeordnet, dass er die Sicherung im Sicherungshalter
kreisförmig
umfasst, sodass ein Leiter, der die genannte Sicherung umfasst,
sich im Wesentlichen parallel zu der zentralen Achse und durch die Öffnung,
welche durch die Ringkernausbildung des genannten Strommessers definiert
wird, erstreckt.
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Der
Strommesser ist bevorzugter Weise ein Sensor gemäß des ersten Aspekts der Erfindung.
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Exemplarisch
wird nun zum besseren Verständnis
der Erfindung und um zu zeigen, wie Ausbildungen derselben ausgeführt werden
könnten,
Bezug genommen auf die begleitenden diagrammatischen Zeichnungen,
in welchen:
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1 ein
schematisches elektrisches Schaltdiagramm, welches einen Strommesser
veranschaulicht, zeigt;
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2 einen äußeren Grundriss
des Sensors nach 1 zeigt;
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3A bis 3C ein
Plastikabdeckteil für die
Benützung
mit einem Sensor nach 1 und 2 zeigt;
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4 einen
Schaltkreis für
den Antrieb und Messung des Ausgangssignals des Strommessers gemäß 1 und 2 darstellt;
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5 eine
Ansicht eines ersten Glieds einer erfindungsgemäßen Sonde zeigt;
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6 eine
Ansicht, welche ein zweites Glied einer erfindungsgemäßen Sonde
zeigt;
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7 eine
Ansicht, welche eine Sicherung und einen einen Strommesser umfassenden
Sicherungshalter und weiters einen Sensor für elektrische Feldstärke umfassend
zeigt;
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8 die
Positionierung des elektrischen Feldsensors in Relation zur Sicherung
und des Sicherungshalters von 7 veranschaulicht;
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9 schematisch
darstellt, wie der elektrische Feldsensor angeschlossen werden kann,
um eine bezeichnende Nachricht über
die Unversehrtheit der Sicherung bereitzustellen;
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10 ein
Ersatzschaltbild der in 9 gezeigten schematischen Anordnung
zeigt; und
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11 darstellt,
wie ein solcher elektrischer Feldsensor mit einer externen Schaltung
kombiniert werden kann, um einen Spannungsalarm bereitzustellen.
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Bezugnehmend
auf 1 ist dort ein Strommesser gezeigt.
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Die
Strommesssonde umfasst einen inneren Schirm 1, ein Abdeckteil 2,
eine Ringkernspule 3 und ein äußeres abschirmendes Mittel,
welches ein äußeres Schirmmittel,
das um einen inneren Kern umwickelt ist, umfasst.
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Der
innere Schirm 1 ist als unvollendeter Ring ausgebildet
und umfasst eine Lücke 1A,
welche die Endflächen
des Rings voneinander trennt. Gegenüber dem Umfang des inneren
Schirms 1 ist die Lücke
klein und kann in einer typischen Anwendung in der Größenordnung
von 1 oder 2mm liegen, wohingegen der Umfang des inneren Schilds 1 in
einer typischen Anwendung ungefähr
30cm sein kann.
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Die
Ringkernspule 3 ist um einen inneren Kern gewunden, welcher
ein Material umfasst, das eine im Wesentlichen quadratische B-H
Schleife mit hoher intrinsischer Permeabilität aufweist. So ein Material
kann z.B. Nickel, Eisen oder eine amorphe ferromagnetische Legierung
sein.
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Der äußere Schild 4 schirmt
die Spule 3 zumindest am äußeren Umfang von externen Feldeffekten
ab und kann eine Anzahl von magnetischen Stahlblechen umfassen.
Die Bleche, welche den äußeren Schild 4 bilden,
bilden keinen geschlossenen Ring aus, sondern sind stattdessen von
einer kleinen Lücke 40 mit
benachbarten Stirnflächen
getrennt. Die Lücke
kann typischer Weise um die 2mm betragen, wobei es der Zweck des
Außenkerns
ist alle umsäumenden
Felder einzudämmen
und den Sensor positionsunabhängig
zu machen. In dieser Weise, wenn die aussendenden und aufnehmenden
Kabel innerhalb des inneren Umfangs der Sonde laufen und von der
Sonde umgeben sind, ist das Resultat der Messung unabhängig von
der Nähe
von jenen aussendenden und aufnehmenden Kabeln, da die umsäumenden
Felder auf den Außenkern
beschränkt
und sich zu Null summieren, wenn kein Leckstrom vorhanden ist. Der
Zweck der Lücke 40 ist
es das Sättigungsniveau
des Außenkerns
für eine
gegebene Erregung zu steigern.
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2 zeigt
einen Grundgriss der äußeren Erscheinung
eines Magnetsensors, wie er in Bezug auf 1 beschrieben
wurde. Wie zu sehen ist, ist der Außenschild 4 aus einer
Reihe von Blechen gebildet und weist eine Lücke 40 auf. Innerhalb
des Außenschilds
befindet sich die Ringkernspule 3, welche auf dem inneren
Kern ausgebildet ist. Konzentrisch innerhalb der Ringkernspule 3 befindet
sich dann der innere Schild 1 mit der Lücke 1A.
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Bezugnehmend
auf 3A bis 3C ist dort
ein Abdeckstück,
welches die Anordnung von 2 trägt, abgebildet.
Das Abdeckstück 2 ist
in einem unteren Grundgriss in 3A, in einem
oberen Grundgriss in 3C und im Schnitt in 3B abgebildet.
Das Abdeckstück 2 ist
ein abgestuftes Plastikteil, das einen ersten größeren inneren Durchmesser D
aufweist, welcher dem äußeren Durchmesser
des Außenschilds,
das in 2 gezeigt ist, entspricht. Ein zweiter innerer
Durchmesser d des Abdeckstücks 2 entspricht
dem inneren Durchmesser des inneren Schilds 1. Daher kann
offensichtlicher Weise die Magnetsensoranordnung von 2 einfach
in das Plastikabdeckteil 2 untergebracht werden und in Verwendung
können
die Leiter, welche in Bezug auf die Stromermittlung überwacht
werden sollen, in die Mundregion M (gezeigt in 3B)
gefüttert
werden und durch den Sensor geführt
werden, um innerhalb des inneren Durchmessers des inneren Schilds 1 durchzugehen.
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4 zeigt
eine Schaltung, wie sie in Kombination mit dem Strommesser von 1 und 2 verwendet
werden kann. In der Schaltung ist ein Differenzialverstärker 5 abgebildet,
der seinen nicht invertierenden Input geerdet hat und den invertierenden
Input über
einen Sperrwiderstand RB mit einer Erregerquelle 6 bei
4KHz verbunden ist. Der invertierende Input ist ebenfalls über einen
Feebackwiderstand RF mit einer Feedbackschleife
verbunden. Der Output des Differenzialverstärkers 5 ist mit der
Sensorspule 3 verbunden, um einen Antrieb in Richtung eines
Endes der Spule 3 zu gewähren, und wobei das andere
Ende der Spule 3 über
einen Messwiderstand RS mit der Erde verbunden
ist. Der Knotenpunkt des Messwiderstand RS und
der Spule 3 ist mit dem Eingang eines Bandpassfilters 8 zweiter
Ordnung, welcher um 8KHz zentriert ist, verbunden. Der Output des
Filters 8 wird in den Gleichrichter 9 gefüttert, dessen
Output dann in den Integrierer 10 geführt wird und das integrierte
gleichgerichtete Ergebnis zweiter Ordnung einer Verarbeitungsschaltung
und (normalerweise) einer Anzeige und/oder Messdatenerfassungsschaltung
(nicht gezeigt) zugeführt
wird. Der Output wird im Anschluss durch den Feedbackwiderstand
RF dem invertierenden Input des Differenzialverstärkers 5 zurückgeführt.
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Bei
einem Sensor, wie er in Bezug auf die 1 und 2 beschrieben
wird, existiert ein lineares Verhältnis zwischen dem Spannungssignal zweiter
Ordnung und dem externen magnetischen Feld. Wird der Sensor asymmetrisch
angeregt, produziert er gerade Oberschwingungen. Diese gerade Oberschwingung,
also die zweite Oberschwingung bei 8 KHz, wird demnach demoduliert,
integriert und als Kontrollspannung, um die Feedbackschleife zu schließen, benützt. Die
Kontrollspannung ist eine Anzeige der Stärke des magnetischen Felds
und daher des gleichzeitigen Stroms.
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Wie
durch die Geometrie des Strommessers von 1, summieren
sich die Ströme,
welche innerhalb des Kerns fließen,
wie bereits erwähnt,
zu 0, wenn keine Leckströme
vorhanden sind. Wenn jedoch Leckströme vorhanden sind, produzieren
diese Ströme
eine von 0 abweichende Reaktion des Kerns, welche auf Grund der
Lücke 1A den
Strommesser von 2 dazu veranlasst einen Output
zu erzeugen, der direkt mit dem Leckstrom zusammenhängt und
es ermöglicht
sehr kleine Ströme
im Beisein von sehr hohen Erregerströmen zu messen.
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Leckströme geben
ein Maß für die Unversehrtheit
von Leiterisolation, da bei Isolationsversagen Leckströme auftreten.
Diesbezüglich
können
der Sensor von 1 und 2 und die
Schaltung von 4 mit einem Datenspeicher verbunden
werden, um das Auftreten von solchen Leckströmen über die Zeit zu überwachen.
So kann der Zustand der Isolation überwacht werden, um rechtzeitigen
Ersatz zu erlauben, bevor der Verschleiß über ein akzeptables Niveau
fortschreitet.
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Bezugnehmend
auf 5 und 6 ist dort eine Ausbildung der
gegenwärtigen
Erfindung gezeigt. 5 zeig ein erstes oberes Glied
einer strommessenden Sonde und 6 zeigt
ein zweites unteres Glied derselben Sonde.
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In 5 umfasst
das obere Glied einen Kern 11, welcher eine Ausnehmung 12 darin
ausgeformt hat. In der Ausnehmung 12 ist ein linearer Magnetfeldmesser 13 vorgesehen.
Gleichermaßen
umfasst das untere Glied in 6 einen
Kern 14 mit einer darin geformten Ausnehmung 15 und
einem linearen Magnetfeldmesser 16, welcher sich in der
Ausnehmung 15 befindet.
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In
Verwendung bilden das obere und das untere Glied der Sonde von 5 und 6 eine
erste und zweite Backe einer Messzange. Traditionelle Strommesszangen
verwenden Hallsensoren, um das vom Strom, welches durch einen Leiter
fließt,
erzeugte magnetische Feld zu messen. Diese Sensoren sind im Grunde
unempfindlich gegenüber
elektrischen Strömen,
welche kleiner als 10mAmps sind. Es existiert jedoch Marktanforderung
für eine
Sonde, die solche Werte misst.
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Die
Positionierung der Magnetfeldmesser 13 und 16 innerhalb
der Ausnehmungen 12 und 15 wird durchgeführt, um
die Effekte des Erdfeldes zu reduzieren.
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Die
zwei Magnetfeldmesser 13 und 16 sind differenziell
verbunden (nicht gezeigt), um auf ein differenzielles magnetisches
Feld, das von einem Leiter produziert wird, anzusprechen.
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Die
Magnetfeldmessempfindlichkeit hängt von
einer Reihe von Faktoren ab: die Anzahl der Windungen, die Länge des
Kernmaterials und der Koppelung zwischen der Spule und dem Kernmaterial.
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Die
zwei Sensoren sind mit einer Frequenz von 120 KHz parallel geschaltet
betrieben. Jeder Sensor ist mit einem Kondensator (nicht gezeigt)
in Serie verbunden, welcher auf Resonanz gestimmt ist. Die Ausgangsspannungen über die
zwei Kondensatoren werden in einen Differenzialverstärker gespeist
und abgezogen. Der Grund dafür
ist, dass die zwei Sensoren nicht gleichzeitig Sättigung erreichen, da beide
unterschiedlichen externen Erdfeldwerten ausgesetzt sind. Folglich
sind die Signale zweiter Ordnung nicht gleichphasig. Es ist daher
offensichtlich, dass, wenn diese zwei Signale abgezogen werden,
sich die Trägersignale
aufheben und nur die Signale zweiter Ordnung übrig bleiben. Diese Signale zweiter
Ordnung werden dann gleich gerichtet auf sowohl den positiven als
auch den negativen Spitzen und die resultierenden Gleichstromabweichungen werden
durch einen Integrator zu 0 summiert. Ähnliche Schaltkreise, wie in 4 gezeigt,
können
für diese
Verwendung angepasst werden.
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Die
Phasenverschiebung wird als Änderung der
Gleichstromabweichung bemerkt, da das System einen Träger umfasst,
der sowohl phasen- als auch amplitudenmoduliert ist. Der Integrator
betreibt eine Stufe zur Leistungsabgabe, die eine Ausgleichsspule betreibt,
was in einer Auslöschung
des abgetasteten Feldes resultiert.
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7 zeigt
einen Sicherungshalter, der einen Strommesser sowie ein Mittel zur
Messung der elektrischen Feldstärke
umfasst.
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Bei
näherer
Betrachtung von 7 sind ein Gehäuse 70 und
ein Sicherungsträger 72 abgebildet. Der
Sicherungsträger
umfasst weiters Sicherungshalteklammern 74A, 74B,
in die eine Sicherung 76 einführbar ist, einen Strommesser 77,
durch welchen die Sicherung 76 einführbar ist, und der so angeordnet
ist, um in Verwendung die Sicherung 76 ringsum zu umgeben.
Ebenso ist ein elektrischer Feldstärkenmesser 78 in eine
Wand des Sicherungshalters 72 eingebaut.
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Der
Strommesser 77 ist bevorzugter Weise von der vorher besprochenen
Art. Nun wird die Funktion des elektrischen Feldstärkenmessers 78 mit
Hilfe der 8 bis 11 beschrieben
(in denen der Klarheit Willen der Strommesser 77 ausgelassen wird).
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Bezugnehmend
auf 8 ist eine Sicherung 76, ein elektrischer
Feldstärkenmesser 78 und
Sicherungshalteklammern 74A, 74B gezeigt. Ebenfalls
ist in schematischer Form eine Nennlast und ein Stromweg (I) gezeigt,
welche Nennlast durch einen Lastwiderstand Rload dargestellt
ist und welcher Stromweg gemäß der Konvention
in positiver Richtung von der Spannungsquelle V durch die Sicherung 76 und
in die Last Rload fließt.
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Der
elektrische Feldstärkensensor 78 kann praktischer
Weise einen kapazitiven oder elektrostatischen Induktionsmesser
enthalten, welcher vielleicht aus einem simplen Stück Folie,
wie z.B. dünner Aluminiumfolie,
besteht. Dieser elektrische Feldstärkensensor 78 wird
effektiv gemäß dem Strom
I, der durch die Sicherung fließt,
kapazitiv geladen. Tatsächlich
sollte der Sensor 78 so nahe wie möglich an der Sicherung angebracht
sein, sodass eine Seite des Stücks
Folie zu dem Leiter, der die Sicherung 76 enthält, gerichtet
ist. Dieser elektrische Feldstärkensensor 78 ist
ebenfalls bevorzugter Weise von externen elektrischen Feldern abgeschirmt,
sodass die Ladung auf dem elektrischen Feldstärkensensor 78 im Wesentlichen
dem Strom I, der durch die Sicherung 76 fließt, entspricht.
Diese Schirmung ist schematisch als Element 70 in 9 dargestellt.
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Wie
schematisch in 9 gezeigt, ist das Stück Folie,
welches den elektrischen Feldstärkensensor 78 enthält, von
einem geerdeten Element 79 abgeschirmt, um externe Feldeffekte
zu minimieren und der Sensor 78 ist mit dem Spannungsfolger
VF mit hohem Eingangswiderstand verbunden. Das Schild 79 ist
z.B. vom Sensor 78 durch das Verkleben einer Seite mit
einem nicht leitenden Kleber isoliert. Der Spannungsfolger VF muss
einen sehr hohen Eingangswiderstand besitzen, um es zu vermeiden
den elektrischen Feldstärkensensor 78 zu
laden. In dieser Art müssen
Ruheströme
des Verstärkers,
welcher VF enthält,
sehr klein sein, da sonst die elektrostatisch induzierte Ladung
auf dem Sensor 78 austritt und zum Ruhestrom beiträgt. Ebenfalls
muss die Eingangskapazität
des Verstärkers
gering sein.
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10 zeigt
das Ersatzschaltbild von 8, wobei der Sensor 78 durch
die Kapazität
Csensor dargestellt ist.
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Bezugnehmend
auf 11 ist dort ein Spannungsalarmschaltkreis gezeigt,
um anzuzeigen, ob die Sicherung 76 intakt ist. Der Schaltkreis
von 11 umfasst den Sensor 78, der durch Csensor dargestellt ist, den Spannungfolger
VF, wie er in Verbindung mit 10 beschrieben
ist, wobei der Output des Spannungsfolgers VF der Input des nicht
invertierenden Eingangs des Verstärkers AMP1 ist, wobei der Verstärker AMP1
als Komparator geschaltet ist, sodass die Referenzspannung Vref am invertierenden Input erscheint, und
wobei Vref durch die Vorspannungswiderstände RB1 und RB2, welche
in Serie zwischen der Spannungsversorgung Vsupply und
der Erde geschalten sind, bestimmt wird. Der invertierende Eingang
des Verstärkers
AMP1 ist mit einer gemeinsamen Verbindung zwischen den in Serie
geschalteten Vorspannungswiderständen
RB1, RB2 verbunden und
der Ausgang des Verstärkers
AMP1 ist mit einem Ausgangsendwiderstand Rout verbunden.
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Die
Arbeitsweise von 11 wird nun in zwei Fällen beschrieben,
wobei im ersten Fall die Sicherung 76 intakt ist und im
zweiten Fall die Sicherung 76 durchgebrannt ist.
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Im
ersten Fall, wo ein Strom I durch die Sicherung 76 fließt, wird
eine Seite des Stücks
Folie, das den elektrischen Feldstärkensensor 78 umfasst, elektrostatisch in
Folge des Vorhandenseins des Stroms I geladen. Da der Sensor 78 in
kapazitiver Weise reagiert, steigt die Spannungsdifferenz zwischen
der Sicherungselektrode und dem Stück Folie, das den Sensor enthält, schnell
an und stabilisiert sich bei einer bestimmten Spannung Vsensor. In diesem ersten Fall wird die Spannung
Vsensor vom Spannungsfolger VF und dem Eingang
des nicht invertierenden Inputs von AMP1 gepuffert. Diese Spannung wird
mit Vref verglichen und, wenn Vsensor höher ist
als Vref, gibt AMP1 eine von 0 abweichende
Spannung aus, darauf hinweisend, dass die Sicherung 76 intakt ist.
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Im
zweiten Fall, wo die Sicherung 76 durchgebrannt ist, wird
jede Ladung auf dem elektrischen Feldstärkensensor 78 dissipiert
und Vsensor nimmt ab. Wenn Vsensor unter
das Niveau von Vref gefallen ist, wechselt
der Komparator, der durch AMP1 gebildet wird, seinen Zustand, um
nicht mehr eine positive Spannung auszugeben. Mit diesem Wechsel
des Zustands kann der Ausgang von AMP1 z.B. verwendet werden, um
ein LED-Display,
welches anzeigt, dass die Sicherung 76 durchgebrannt ist,
zu betreiben.
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Das
Augenmerk des Lesers wird auf alle Papiere und Dokumente, welche
gemeinsam oder vor dieser Patentanmeldung in Verbindung mit dieser Anmeldung
eingereicht wurden und welche mit dieser Patentanmeldung der Akteneinsicht
offen sind, gerichtet.
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Die
Erfindung ist nicht auf die Einzelheiten der vorangegangenen Ausbildungsformen
beschränkt.
Der Schutzbereich ist durch die folgenden Ansprüche bestimmt.