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DE1086341B - Ruhender Gleichstrom-Messwandler - Google Patents

Ruhender Gleichstrom-Messwandler

Info

Publication number
DE1086341B
DE1086341B DEL31901A DEL0031901A DE1086341B DE 1086341 B DE1086341 B DE 1086341B DE L31901 A DEL31901 A DE L31901A DE L0031901 A DEL0031901 A DE L0031901A DE 1086341 B DE1086341 B DE 1086341B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
converter
coils
transducer
field
magnetic field
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL31901A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Alfred Lang
Dipl-Ing Rudolf Zahorka
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DEL31901A priority Critical patent/DE1086341B/de
Publication of DE1086341B publication Critical patent/DE1086341B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R19/00Arrangements for measuring currents or voltages or for indicating presence or sign thereof
    • G01R19/18Arrangements for measuring currents or voltages or for indicating presence or sign thereof using conversion of DC into AC, e.g. with choppers
    • G01R19/20Arrangements for measuring currents or voltages or for indicating presence or sign thereof using conversion of DC into AC, e.g. with choppers using transductors, i.e. a magnetic core transducer the saturation of which is cyclically reversed by an AC source on the secondary side

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measuring Instrument Details And Bridges, And Automatic Balancing Devices (AREA)

Description

  • Ruhender Gleichstrom-Meßwandler Ruhende Gleichstrom-Meßwandler werden bekanntlich in der Besag-Schaltung ausgeführt, wobei zwei ferromagnetische Kerne von dem zu messenden primären Gleichstrom vormagnetisiert werden. Die Kerne tragen Wechselstromwicklungen, die mit entgegengesetztem Wicklungssinn geschaltet und in einzelnen Teilspulen aufgetrennt sind. Eine möglichst hohe Meßgenauigkeit wird bekanntlich dann erzielt, wenn bei Verwendung von hochpermeablem Kernmaterial durch hohe Gleichstrommagnetisierung der Arbeitsbereich des Wandlers so weit in das Sättigungsgebiet verschoben wird, daß, von diesem Punkt aus betrachtet, die Magnetisierungskurve praktisch rechteckig verläuft, derart, daß in gleichem Maße wie bei einem Wechselstromwandler das Gesetz der Amperewindungsgleichheit erfüllt ist. Die Genauigkeitsprüfung dieser Wandler erfolgt mit Hilfe von Meßanordnungen, die in bezug auf den Wandler symmetrische Magnetfelder ergeben, so daß die in einzelnen Teilspulen aufgespaltenen und auf den Schenkel aufgebrachten Wechselstromwicklungen gleich belastet sind.
  • Beim Einbau und Betrieb von Gleichstrom-Meßwandlern in Anlagen sind jedoch die Felder in bezug auf den Wandler oft nicht mehr symmetrisch; vielmehr wird die Form der Felder bestimmt sowohl durch die Form der Schienenpakete selbst als auch durch deren Kröpfungen und ferner durch benachbarte Schienen sowie in der Nähe liegende Eisenmassen. Unabhängig von der Form der Felder ist für denselben Primärstrom das Integral di Hs ds für den Wandler konstant, das gleich ist der umfaßten Durchflutung und damit gleich dem Primärstrom. Durch die Unsymmetrie des Magnetfeldes wird aber die Aufteilung der Durchflutung auf die einzelnen Teilspulen des Wandlers ungleich, so daß diejenigen Spulen, an denen der größte Teil des Integralwertes liegt, auch den größten Strom führen. Infolgedessen ist man gezwungen, alle Spulen thermisch so stark zu dimensionieren, daß selbst bei der größtmöglichen Unsymmetrie des Magnetfeldes einzelne Teilspulen nicht überlastet sind. Eine weitere Folge solcher Unsymmetrien ist, daß sich auch der tbersetzungsfehler des Wandlers in einem Ausmaß ändern kann, das für Wandler hoher Klassengenauigkeit nicht mehr zulässig ist.
  • Die Erfindung geht nun von dem Gedanken aus, daß sich diese Nachteile vermeiden ließen, wenn es gelänge, den Wandler von Fremdfeldeinflüssen unab hängig zu machen und sogar darüber hinaus grundsätzlich das Magnetfeld an der Einbaustelle in bezug auf den Wandler symmetrisch zu gestalten.
  • Zwar ist es bereits bekannt, durch Anwendung von Kunstschaltungen, beispielweise Zu- und Gegenschaltung verschiedener Wicklungen oder Wicklungsgrup- pen, solche Unsymmetrien nach Möglichkeit auszugleichen. Jedoch ist der Aufwand hierfür sehr beträchtlich, und die Genauigkeit des gesamten Wandlers leidet unter dem zusätzlichen Wicklungsaufwand. Zur Vermeidung örtlicher Flußungleichheiten und Sbersättigungen in Gleichstromwandlerkernen ist es ferner bekannt, deren Kerngestalt dem Kraftlinienverlauf des durch den Meßstrom erzeugten Flusses anzupassen.
  • Dabei wird der Einfluß von Störfeldenl jedoch unberücksichtigt gelassen.
  • Wesentlich einfacher und betriebssicherer läßt sich die gestellte Aufgabe erfindungsgemäß dadurch lösen, daß durch eine gegenüber der zentralen, symmetrischen Lage in bezug auf den Gleichstromleiter bewirkte Verschiebung des Wandlers in und/oder durch Verdrehung des Wandlers gegen die Ebene des erregenden Magnetfeldes die Durchflutung de; einzelnen Teilspulen gleich oder angenähert gleichgemacht wird und daß darüber hinaus noch vorhandene Durchflutungsunsymmetrien durch magnetische Abschirmung der am meisten beaufschlagten Spulen so vergleichmäßigt werden, daß in bezug auf den Wandler das Magnetfeld weitgehend symmetrisch wirkt. Eine Verschiebung des Wandlers in Richtung des Magnetfeldes oder eine Verdrehung gegen die Ebene des Magnetfeldes setzt natürlich voraus, daß das Fenster des Wandlers ausreichend groß gemacht wird, so daß eine gewissermaßen exzentrische Anordnung auf der Primärschiene möglich ist. Man wird also den Wandler so in der Anlage einbauen, daß an den Schenkeln und den einzelnen Teilspulen, soweit es die örtliche Feldausbildung erlaubt, eine möglichst gleichmäßige Aufteilung des Integrals Hs ds zustande kommt. Man erreicht dadurch eine weitgehend gleichmäßige Beaufschlagung der Spulen und damit eine weitgehend gleichmäßige thermische Belastung, so daß die Bemessung nur noch für den Nennwert zu erfolgen hat. Der Ubersetzungsfehler des Wandlers entspricht dann dem in Prüffeld gemessenen Wert, so daß die Gewähr für die garantierte Klassengenauigkeit des Wandlers auch am Einbauort besteht.
  • Die verschiedenen Möglichkeiten, den Wandler zu verlagern, sind in Fig. 1 dargestellt. Zunächst ist in Fig. ja die bekannte zentrische Einbauart eines Gleichstromwandlers gezeigt, bei der die Gleichstromschiene 1 genau durch die Mitte des Gleichstromwandlers verläuft. Der Gleichstromwandler selbst besteht wie üblich aus zwei Kernen, die parallel liegen und einzelne Teilspulen besitzen, und zwar bei einem viereckigen liernaufbau nach der Darstellung in jedem Keruschenkel eine Teilspule 2. Der Übersichtlichkeit halber wurde der Wandler schematisch durch diese Teilspulen angedeutet. Die erste Möglichkeit zum Ausgleich eines nichtsymmetrischen magnetischen Feldes ist in Fig. 1 b dargestellt. Dabei wird der Wandler exzentrisch zur Gleichstromschiene 1 eingebaut. Die beiden anderen Möglichkeiten für den Ausgleich eines unsymmetrischen Magnetfeldes zeigen die Fig. 1 c und 1 d, bei denen der Wandler entweder um eine horizontale Achse geneigt (Fig. l c) oder um seine vertikale Achse gedreht ist (Fig. 1 d). Selbstverständlich können diese drei Möglichkeiten erforderlichenfalls in beliebigen Kombinationen zur Anwendung gelangen.
  • Die Symmetrierung des Magnetfeldes kann in einfacher Weise dadurch kontrolliert werden, daß man die Teilströme der einzelnen Teilspulen 2 mißt und den Wandler auf der Primärschiene 1 so justiert, daß in den Teilspulen 2 der dem symmetrischen Zustand entsprechende Strom fließt.
  • Noch vorhandene Restunsymmetrien, die durch die Verschiebung des Meßwandlers in der Ebene des Magnetfeldes oder durch Verdrehung des Wandlers gegen diese Ebene nicht ganz beseitigt sind, werden, da man das Fenster des Wandlers aus wirtschaftlichen Erwägungen nicht beliebig groß machen wird und da ferner die örtlichen Verhältnisse keinen optimalen Einbau bzw. eine genaue Justierung ermöglichen, dadurch vergleichmäßigt, daß man die stärker belasteten Schenkel und Teilspulen durch geeignete Abschirmungen entlastet (Fig. 2). Die Abschirmung wird man dabei zweckmäßigerweise so aufbauen, daß auf einem unmagnetischen Träger 3 übereinandergeschichtete Blechstreifen 4 angeordnet werden, die quer zur Richtung der Feldlinien des magnetischen Eigenfeldes des Gleichstromwandlers liegen, wobei, in Richtung der Feldlinien des magnetischen Eigenfeldes gesehen, Luft- und Eisenstrecken miteinander abwechseln. Das Eisen darf dabei, wie bereits an anderer Stelle vorgeschlagen, nicht gesättigt sein, und Luft- und Eisenstrecken müssen in einem solchen Verhältnis zueinander stehen, daß die resultierende Permeabilität der Abschirmung bei den im Normalbetrieb auftretenden Feldstärken möglichst groß ist. Die bisher üblichen Abschirmungen gegen Fremdfeldeinflüsse bestehen aus einem Blechschirm und haben bei Feldstärken von 100 A/cm Permeabilitäten von 10 bis 50p0. Die vorgesehenen Abschirmungen dagegen erreichen bei den gleichen Feldstärken noch Permeabilitäten von 100 bis 150 mio Physikalisch ist die Wirkung der Abschirmungen bezüglich der belasteten Schenkel und Teilspulen dadurch wirksam, daß ein Teil des an ihnen liegenden Feldes magnetisch kurzgeschlossen wird, so daß das Feld sich auf die nicht abgeschirmten und vorher schwächer belasteten Schenkel bzw. Spulen verlagert.
  • PATENTANSPROCHE: 1. Ruhender Gleichstrom-Meßwandler mit zwei ferromagnetischen Kernen, die von dem zu messenden primären, in einer Schiene od. dgl. strangförmigem Leiter fließenden Gleichstrom vormagnetisiert werden und an einer Wechselspannung liegende, mit entgegengesetztem Wicklungssinn geschaltete, in mehrere Teilspulen unterteilte Wechselstromwicklungen tragen, und mit Vorkehrungen zum Erzielen einer gleichmäßigen magnetischen Durchflutung aller Kernteile, dadurcligckennzeichnet, daß durch eine gegenüber der zentralen, symmetrischen Lage in bezug auf den Gleichstromleiter bewirkte Verschiebung des Wandlers in und/oder durch Verdrehung des Wandlers gegen die Ebene des erregenden Magnetfeldes die Durchflutung der einzelnen Teilspulen gleich oder angenähert gleichgemacht ist und daß darüber hinaus noch vorhandene Durchflutungsunsymmetrien durch magnetische Abschirmung der am meisten beaufschlagten Spulen so vergleichmäßigt sind, daß in bezug auf den Wandler das Magnetfeld weitgehend symmetrisch wirkt.

Claims (1)

  1. 2. Gleichstrom-Meßwandler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Feststellen der Symmetrie der magnetischen Verhältnisse am Wandler eine Anordnung zur Messung der Ströme in den Teilspulen vorgesehen ist.
    3. Gleichstrom-Meßwandler nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschirmung aus übereinandergeschichteten Blechstreifen besteht, die quer zur Richtung der Feldlinien des magnetischen Eigenfeldes des Gleichstromwandlers liegen.
    4. Gleichstrom-Meßwandler nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß Blechstreifenpakete derart nebeneinanderliegen, daß sie von den Feldlinien des Eigenfeldes senkrecht zur Längsrichtung der Blechstreifen durchsetzt werden.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 961557; USA.-Patentschrift Nr. 2 800630.
DEL31901A 1958-12-05 1958-12-05 Ruhender Gleichstrom-Messwandler Pending DE1086341B (de)

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DEL31901A DE1086341B (de) 1958-12-05 1958-12-05 Ruhender Gleichstrom-Messwandler

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DEL31901A DE1086341B (de) 1958-12-05 1958-12-05 Ruhender Gleichstrom-Messwandler

Publications (1)

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DE1086341B true DE1086341B (de) 1960-08-04

Family

ID=7265730

Family Applications (1)

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DEL31901A Pending DE1086341B (de) 1958-12-05 1958-12-05 Ruhender Gleichstrom-Messwandler

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DE (1) DE1086341B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1616626B1 (de) * 1961-12-20 1970-07-23 Licentia Gmbh Wechselstromwandler
WO2002046777A3 (en) * 2000-12-07 2003-01-09 Lem Heme Ltd Current sensors

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE961557C (de) * 1937-04-17 1957-04-11 Aeg Ruhender Gleichstrommesswandler
US2800630A (en) * 1952-11-28 1957-07-23 Gen Electric Reactor for measuring direct currents

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