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Die
Erfindung betrifft einen schaltenden induktiven DC-DC-Konverter mit verbesserter
Wirksamkeit.
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Wie
bekannt ist, erzeugen schaltende, induktive DC-DC-Konverter, die eine
Verstärkungs-
oder eine Spannungsbegrenzungs-Verstärkungs-Schaltungstopologie
aufweisen, hohe Spannungen von einigen hundert Volt aus relativ
niedrigen Eingangsspannungen von nur wenigen Volt unter Verwendung von
induktiven Bauelementen, deren Laden und Entladen von aktiven Bauelementen
gesteuert wird, die Steuertransistoren zum Aus- und Einschalten
aufweisen.
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Für eine ausführlichere
Erörterung
der schaltenden, induktiven DC-DC-Konverter eines Sperr- oder Verstärkungstyps
siehe z.B. J. G. Kassakian, M. F. Schlecht, G. C. Verghese "Prinzipien der Leistungselektroniken", Addison Wesley.
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Zu
diesem Thema zeigt die 1 das Grundschaltungsdiagramm
eines schaltenden, induktiven DC-DC-Konverters, der eine Verstärkungsschaltungstopologie
aufweist.
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Wie
in dieser Figur dargestellt, weist der DC-DC-Konverter, der als
Ganzes mit 1 bezeichnet ist, eine Spule 2, einen
Steuertransistor 4 eines NMOS-Typs, eine Diode 6 und
einen Kondensator 8 auf.
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Insbesondere
weist die Induktivität 2 einen ersten
Anschluss, der mit einer Versorgungsleitung 10 auf einer
Versorgungsspannung VA verbunden ist, und
einen zweiten Anschluss auf, der mit einem Drain-Anschluss des Steuertransistors 4 verbunden ist,
welcher einen Source-Anschluss,
der mit einer Masseleitung 12 auf einer Massenspannung
VGND verbunden ist, und einen Gate-Anschluss
aufweist, der ein Steuersignal C empfängt.
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Der
zweite Anschluss der Induktivität 2 bildet gemeinsam
mit dem Drain-Anschluss des Steuertransistors 4 einen Zwischenknoten 14,
an dem eine Zwischenspannung VI anliegt,
deren Wert mit der Induktivität
der Spule 2 und dem Strom, der in der Spule 2 fließt, korreliert.
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Die
Diode 6 weist einen Anodenanschluss, der mit dem Zwischenknoten 14 verbunden
ist, und einen Kathodenanschluss auf, der mit einem ersten Anschluss
des Kondensators 8 verbunden ist, dessen zweiter Anschluss
mit der Masseleitung 12 verbunden ist.
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Der
Kathodenanschluss der Diode 6 bildet gemeinsam mit dem
ersten Anschluss des Kondensators 8 einen Ausgangsknoten 16 des
DC-DC-Konverters 1 und liefert eine höhere Ausgangsspannung VH als die Versorgungsspannung VA.
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Kurz
gesagt wird der Steuertransistor 4 mit einer vorbestimmten
Frequenz ein/ausgeschaltet, die Schaltfrequenz genannt wird; wenn
der Steuertransistor 4 eingeschaltet ist, fließt ein Strom
zwischen der Versorgungsleitung 10 und der Masseleitung 12 durch
die Spule 2, die elektrische Energie speichert, die mit
dem Einschaltintervall des Steuertransistors 4 korreliert;
wenn der Steuertransistor 4 stattdessen ausgeschaltet ist,
fließt
Strom zwischen der Spule 2, der Diode 6 und dem
Kondensator 8, daher wird elektrische Energie, die in der
Spule 2 gespeichert ist, abgesehen von einigen Verlusten
auf den Kondensator 8 übertragen.
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Darüber hinaus
muss ausreichend elektrische Energie in der Spule gespeichert sein,
bevor der Steuertransistor
4 ausgeschaltet werden kann,
um die Ersatz-Streukapazität,
die von dem Zwischenknoten
14 "gesehen wird", derart auf einen Wert aufzuladen,
dass die Spannung V
I des Zwischenknotens
34 und
daher die Ausgangsspannung V
H auf den gewünschten
Wert V
O gebracht wird. Mathematisch ausgedrückt wird
dies durch die folgende Ungleichung dargestellt:
wobei I der Strom ist, der
in der Spule
2 fließt,
wenn der Steuertransistor
4 eingeschaltet ist, C
P die Ersatz-Streukapazität ist, die von dem Zwischenknoten
14 gesehen
wird, der erste Term der Ungleichung die elektrische Energie darstellt,
die notwendig ist, um die Ersatz-Streukapazität C
P aufzuladen,
und der zweite Term der Ungleichung die elektrische Energie darstellt,
die in der Spule
2 gespeichert ist.
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Wie
anhand der obigen Ungleichung zuerkennen ist, ist es notwendig,
um Ausgangsspannungen VH von einigen hundert
Volt zu erreichen, einen entschieden hohen elektrischen Strom, leicht
von einigen Ampere, in der Spule 2 zum Fließen zu bringen,
was folglich eine Reihe von Problemen verursacht, die dem Fachmann
gut bekannt sind, deren Lösung
beträchtliche
Schwierigkeiten beim Planen und auf der Schaltungsebene mit sich
bringt.
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Außer den
Problemen, die von dem hohen Wert des verwendeten Stroms herrühren, haben schaltende,
induktive DC-DC-Konverter des oben beschriebenen Typs den weiteren
Nachteil, dass sie nur eine verstärkte Spannung liefern können, sodass,
wenn viele unterschiedliche verstärkte Spannungen gefordert werden,
es notwendig ist, auf viele unterschiedliche Spulen oder auf Spulen
mit vielen Wicklungen, eine für
jede benötigte
verstärkte
Spannung, zurückzugreifen,
und dies bringt einen beträchtlichen
Platzverbrauch mit sich.
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Ähnliche
Probleme können
auch bei schaltenden, induktiven DC-DC-Konvertern gefunden werden, die eine
Schaltungstopologie des Spannungsbegrenzungs-Verstärkungstyps
aufweisen, welcher sich von den Verstärkungstypen im Wesentlichen
darin unterscheiden, dass die Positionen der Spule und des Steuertransistors
vertauscht werden, d.h. die Spule mit der Masseleitung verbunden
ist, während der
Steuertransistor mit der Versorgungsleitung verbunden ist.
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In 2 ist
ein schaltender, induktiver DC-DC-Konverter gezeigt, welcher die
beschriebenen Nachteile überwindet.
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Der
DC-DC-Konverter, der im Ganzen mit 20 bezeichnet wird,
weist eine Spule 22, einen Steuertransistor 24 und
eine Spannungsmultiplikations- oder Verstärkungsschaltung 25 auf.
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Insbesondere
weist die Spule 22 einen ersten Anschluss, der mit einer
Versorgungsleitung 30 bei einer Versorgungsspannung VA verbunden ist, und einen zweiten Anschluss
auf, der mit einem Drain-Anschluss des Steuertransistors 24 verbunden ist,
welcher einen Source-Anschluss, der mit einer Masseleitung 32 auf
einer Massespannung VGND verbunden ist,
und einen Gate-Anschluss
aufweist, der ein Steuersignal C empfängt.
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Der
zweite Anschluss der Spule 22 bildet zusammen mit dem Drain-Anschluss
des Steuertransistors 24 einen ersten Zwischenknoten 34,
der eine Zwischenspannung VI liefert, deren
Wert mit der Induktivität
der Spule 22 und dem Strom korreliert, der in der Spule 22 fließt.
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Die
Spannungsmultiplikationsschaltung 25 weist drei Spannungsmultiplikationsstufen
eines kapazitiven Typs auf, die stufenförmig verbunden sind und mit 26.1, 26.2 bzw. 26.3 bezeichnet
werden.
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Die
Spannungsmultiplikationsstufen 26.1-26.3 weisen
den gleichen Schaltungsaufbau auf und jede weist einen Verstärkungskondensator,
der mit 36.1, 36.2 bzw. 36.3 bezeichnet
wird; einen Filterkondensator, der mit 38.1, 38.2 bzw. 38.3 bezeichnet wird;
und eine erste und eine zweite Diode auf, die mit 40.1, 40.2, 40.3 bzw.
mit 42.1, 42.2, 42.3 bezeichnet werden.
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Insbesondere
weist jeder Verstärkungskondensator 36.1-36.3 einen
ersten Anschluss, der mit dem Zwischenknoten 34 verbunden
ist, und einen zweiten Anschluss auf, der mit einem zweiten Zwischenknoten
verbunden ist, der mit 44.1, 44.2 bzw. 44.3 bezeichnet
wird, der mit einem Anodenanschluss der entsprechenden ersten Diode 40.1-40.3 und
einem Kathodenanschluss der entsprechenden zweiten Diode 42.1-42.3 verbunden
ist.
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Der
Kathodenanschluss jeder entsprechenden ersten Diode 40.1-40.3 ist
mit einem ersten Anschluss des entsprechenden Filterkondensators 38.1-38.3 verbunden
und bildet zusammen mit ihm einen Ausgangsknoten des DC-DC-Konverters 1,
der mit 46.1, 46.2 bzw. 46.3 bezeichnet
wird, der eine Ausgangspannung VH1, VH2, VH3 liefert und
mit einer entsprechenden Last 50.1, 50.2, 50.3 verbunden
ist.
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Ferner
ist der Anodenanschluss der zweiten Diode 42.1 der ersten
kapazitiven Multiplikationsstufe 26.1 mit der Masseleitung 32 verbunden;
der Anodenanschluss der zweiten Diode 42.2 der zweiten
kapazitiven Multiplikationsstufe 26.2 ist mit dem Ausgangsknoten 46.1 der
ersten kapazitiven Multiplikationsstufe 26.1 verbunden;
und der Anodenanschluss der zweiten Diode 42.3 der dritten
kapazitiven Multiplikationsstufe 26.3 ist mit dem Ausgangsknoten 46.2 der
zweiten kapazitiven Multiplikationsstufe 26.2 verbunden.
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Schließlich ist
der zweite Anschluss des Filterkondensators 38.1 der ersten
kapazitiven Multiplikationsstufe 26.1 mit der Masseleitung 32 verbunden;
der zweite Anschluss des Filterkondensators 38.2 der zweiten
kapazitiven Multiplikationsstufe 26.2 ist entweder mit
der Masseleitung 32 oder mit dem Ausgangsknoten 46.1 der
ersten kapazitiven Multiplikationsstufe 26.1 verbunden,
wie es in 2 mit einer gestrichelten Linie
schematisch dargestellt ist; und der zweite Anschluss des Filterkondensators 38.3 der
dritten kapazitiven Verstärkungsstufe 26.3 ist
entweder mit der Masseleitung 32 oder dem Ausgangsknoten 46.2 der
zweiten kapazitiven Multiplikationsstufe 26.2 verbunden,
wie es in der 2 mit einer gestrichelten Linie
schematisch dargestellt ist.
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Insbesondere
sind die zweiten Anschlüsse des
Filterkondensators 38.2, 38.3 der zweiten und der
dritten kapazitiven Multiplikationsstufe 26.2, 26.3 entweder
mit der Masseleitung 32 oder mit dem Ausgangsknoten 46.1, 46.2 der
ersten bzw. der zweiten kapazitiven Multiplikationsstufe 26.2, 26.3 in
Abhängigkeit
von der speziellen Anwendung, für
die der DC-DC-Konverter 20 vorgesehen ist, irreversibel verbunden,
wie unten besser erklärt
wird, und diese Wahl wird ein für
alle Mal während
des Herstellungsstadiums des DC-DC-Konverters 20 durchgeführt.
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Der
Betrieb des DC-DC-Konverters 20 ist wie folgt.
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Der
Steuertransistor 24 wird mit einer vorbestimmten Schaltfrequenz
ein- und ausgeschaltet; wenn der Steuertransistor 24 eingeschaltet
ist, wird elektrische Energie, die mit der Einschaltzeit des Steuertransistors 24 korreliert,
in der Spule 22 gespeichert, während, wenn der Steuertransistor 24 ausgeschaltet
ist, die elektrische Energie, die in der Spule 22 gespeichert
ist, mit Ausnahme von irgendwelchen Verlusten an die Filterkondensatoren 38.1-38.3 übertragen
wird, was ein Ansteigen der Spannung an den Anschlüssen verursacht.
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Insbesondere
da die Anodenanschlüsse
der erste Dioden 42.2 und 42.3 der zweiten und
der dritten kapazitiven Multiplikationsstufen 26.2, 26.3 mit dem
Ausgangsknoten 46.1 der ersten kapazitiven Multiplikationsstufe 26.1 bzw.
mit dem Ausgangsknoten 46.3 der zweiten kapazitiven Multiplikationsstufe 26.2 verbunden
sind, hängt
die Spannung des zweiten Zwischenknotens 44.2 nicht nur
von der Zwischenspannung VI des ersten Zwischenknotens 34 ab,
sondern auch von der Spannung des zweiten Zwischenknotens 44.1 ab,
ebenso wie die Spannung des dritten Zwischenknotens 44.3 sowohl
von der Zwischenspannung VI des ersten Zwischenknotens 34 als
auch von den Spannungen der zweiten Zwischenknoten 44.1 und 44.2 abhängt.
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In
den DC-DC-Konvertern 20 kann daher die Ausgangsspannung
VH1 höchstens
einen Wert erreichen, der dem Maximalwert entspricht, der von der Zwischenspannung
VI angenommen wird, kann die Ausgangsspannung
VH2 einen Wert erreichen, der dem doppelten
der Ausgangsspannung VH1 entspricht, und
kann die Ausgangsspannung VH3 einen Wert
erreichen, der dem dreifachen der Ausgangsspannung VH1 entspricht.
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Beispielsweise
ist es mit dem DC-DC-Konverter 20 möglich, durch Laden der Spule 22,
sodass die Zwischenspannung VI einen Wert
von 100 Volt aufweist, sowohl eine Ausgangsspannung VH2 von 200
Volt als auch eine Ausgangsspannung VH3 von 300
Volt zu erhalten.
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Allgemein
ist bei n Spannungsmultiplikationsstufen,
die, wie oben beschrieben, stufenförmig verbunden sind und einander
gleichen, die maximale Ausgangsspannung, d.h. die Spannung an dem
Ausgangsknoten der n-ten kapazitiven Multiplikationsstufe, gleich
dem n-fachen des Maximalwerts der Zwischenspannung VI.
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Während die
Ausgangsspannung die gleiche bleibt, (mit Bezug auf die DC-DC-Konverter,
die vorher mit Bezug auf die
1 beschrieben
wurden), erlaubt dies, dass die Ungleichung (1) wie folgt umgeschrieben
wird:
welche, wenn sie nach der
Variablen I aufgelöst
wird, zeigt, wie der elektrische Strom, der notwendig ist, um die
Streukapazität
C
P zu laden, die dem ersten Zwischenknoten
34 zugeordnet
ist, im Vergleich zu dem, der in DC-DC-Konvertern ohne kapazitive
Multiplikatoren notwendig ist, um einen Faktor n mit einer daraus
folgenden beträchtlichen
Reduktion der anfangs beschriebenen Probleme beim Planen und auf der Schaltungsebene
reduziert wird, welche von dem hohen Wert der zugehörigen Ströme herrühren.
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Ferner
ist, wenn die Filterkondensatoren 38.2 und 38.3 mit
der Masseleitung 32 verbunden sind, die Spannung an ihren
Anschlüssen
das Zweifache bzw. das Dreifache der Zwischenspannung VI, während, wenn
sie mit den Ausgangsknoten 46.1 bzw. 46.2 verbunden
sind, die Spannung an ihren Anschlüssen gleich der Zwischenspannung
VI ist. Dadurch ermöglicht die Verbindung dieser
Filterkondensatoren mit den Ausgangsknoten der vorangehenden Spannungsmultiplikationsstufe
eine Reduzierung der maximalen Spannung der Filterkondensatoren
um einen Faktor n, wodurch eine weniger kostenintensive Fertigungstechnologie
aufgrund der geringeren Mengen- und der geringeren Isolierungsprobleme
verwendet werden kann.
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Die
Entscheidung, die Filterkondensatoren mit der Masseleitung anstatt
mit den Ausgangsknoten der vorangehenden Spannungsmultiplikationsstufen
in der Kaskade zu verbinden, hängt
daher von der Anwendung ab, für
die der DC-DC-Konverter 20 gedacht ist, insbesondere hängt sie
von Beschränkungen
des gesamten Platzverbrauchs auf dem Silizium auf dem DC-DC-Konverter ab.
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Obwohl
weithin verwendet, weist der DC-DC-Konverter einen Nachteil auf,
dass er keine ausreichende Ausnutzung davon ermöglicht.
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Insbesondere
können
die Ausgangsspannungen VH1, VH2,
VH3 auf sogar ziemlich signifikante Weise
variieren, wenn die Lasten 50.1, 50.2, 50.3, die
mit den Ausgangsknoten 46.1, 46.2, 46.3 verbunden
sind, variieren.
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EP-A-0
647 011 offenbart eine Hochspannungsversorgung gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1, aufweisend zwei Verdopplungsgleichrichterschaltungen,
die zwei Ausgangsspannungen liefern, die den gleichen Wert aufweisen,
aber vertauschte Polaritäten
aufweisen. Die zwei Gleichrichterschaltungen können somit nur abwechselnd
arbeiten, um an dem Ausgang entweder eine positive oder eine negative
Spannung zu liefern.
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Das
Ziel der vorliegenden Erfindung besteht darin, einen schaltenden
induktiven DC-DC-Konverter zu schaffen, welcher die bei DC-DC-Konvertern gemäß dem Stand
der Technik erreichbare Leitung verbessert.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung ist ein induktiver DC-DC-Konverter mit einer Schaltung mit verbessertem
Wirkungsgrad geschaffen, wie er in Anspruch 1 definiert ist.
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Für ein besseres
Verständnis
der Erfindung wird jetzt ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel bloß als Beispiel
ohne Beschränkung
mit Bezug auf die beigefügten
Zeichnungen beschrieben, wobei:
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1 ein
Schaltbild eines schaltenden, induktiven DC-DC-Konverters des Standes der Technik mit
Verstärkungsschaltungstopologie
zeigt;
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2 einen
Schaltplan eines unterschiedlichen schaltenden, induktiven DC-DC-Konverters
des Standes der Technik mit Verstärkungsschaltungstopologie zeigt;
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3 einen
Schaltplan eines schaltenden, induktiven DC-DC-Konverters mit Verstärkungsschaltungstopologie zeigt,
der gemäß der vorliegenden
Erfindung realisiert ist.
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3 zeigt
einen induktiven DC-DC-Konverter 100 des Schaltungstyps
gemäß der vorliegenden Erfindung.
Ausführlicher
weist der induktive DC-DC-Konverter 100 eine Spule 101,
einen Steuertransistor 102 und einen Spannungsmultiplikations- oder
Verstärkungsschaltkreis 103 auf.
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Insbesondere
weist die Spule 101 einen ersten Anschluss, der mit einer
Versorgungsleitung 104 bei einer Versorgungsspannung VA verbunden ist, und einen zweiten Anschluss
auf, der mit einem Drain-Anschluss des Steuertransistors 102 verbunden
ist, welcher einen Source-Anschluss,
der mit einer Masseleitung 105 bei einer Massespannung
VGND verbunden ist, und einen Gate-Anschluss
aufweist, der ein Steuersignal C empfängt.
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Der
zweite Anschluss der Spule 101 definiert zusammen mit dem
Drain-Anschluss des Steuertransistors 102 einen ersten
Zwischenknoten 106, der eine Zwischenspannung VI liefert, deren wert mit der Induktivität der Spule 101 und
dem Strom, der in der Spule 101 fließt, korreliert ist.
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Die
Spannungsmultiplikationsschaltung 103 wird von zwei Spannungsmultiplikationsstufen 107.1, 107.2 des
kapazitiven Typs, die stufenförmig
verbunden sind, gebildet.
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Die
Spannungsmultiplikationsstufen 107.1, 107.2 weisen
die gleiche Schaltungsstruktur auf und jede weist eine Mehrzahl
von Verstärkungsabzweigungen
(vier davon sind in 3 gezeigt und mit 108.1, 108.2, 108.3, 108.4 bzw.
mit 109.1, 109.2, 109.3, 109.4 bezeichnet)
und einen Filterkondensator 110.1, 110.2 auf.
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Insbesondere
weist jede Verstärkungsabzweigung 108.1-108.4, 109.1-109.4 einen
Verstärkungskondensator 111.1, 111.2, 111.3, 111.4 bzw. 112.1, 112.2, 112.3, 112.4,
eine erste Diode 113.1, 113.2, 113.3, 113.4 bzw. 114.1, 114.2, 114.3, 114.4 und
eine zweite Diode 115.1, 115.2, 115.3, 115.4 bzw. 116.1, 116.2, 116.3, 116.4 auf.
Im Detail weist jede Verstärkungsabzweigung 108.1-108.4, 109.1-109.4 einen
ersten Anschluss, der mit dem Zwischenknoten 106 verbunden
ist, und einen zweiten Anschluss auf, der mit einem zweiten Zwischenknoten
verbunden ist, der mit 117.1, 117.2, 117.3, 117.4 bzw.
mit 118.1, 118.2, 118.3, 118.4 bezeichnet wird,
der mit einem Anodenanschluss der zugehörigen ersten Diode 113.1-113.4 bzw. 114.1-114.4 und einem
Kathodenanschluss der zugehörigen
zweiten Diode 115.1-115.4 bzw. 116.1-116.4 verbunden
ist.
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Der
Kathodenanschluss jeder ersten Diode 113.1-113.4 bzw. 114.1-114.4 ist
mit einem ersten Anschluss des zugehörigen Filterkondensators 110.1, 110.2 verbunden
und bildet zusammen mit ihm einen entsprechenden Ausgangsknoten
des DC-DC-Konverters 1,
der mit 119.1 bzw. 119.2 bezeichnet wird, der
eine Ausgangsspannung liefert, die mit VH1 für die erste
Spannungsmultiplikationsstufe 107.1 bzw. mit VH2 für die zweite
Spannungsmultiplikationsstufe 107.2 bezeichnet wird. Eine
Last 120.1, 120.2 ist mit dem Ausgangsknoten 119.1 bzw. 119.2 verbunden.
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Ferner
sind die Anodenanschlüsse
der zweiten Dioden 115.1-115.4 der ersten Spannungsmultiplikationsstufe 107.1 durch zugehörige Schalter 121.1, 121.2, 121.3, 121.4 mit
der Masseleitung 105 verbunden, während die Anodenanschlüsse der
zweiten Dioden 116.1-116.4 der zweiten kapazitiven
Multiplikationsstufe 107.2 mit dem Ausgangsknoten 119.1 der ersten
kapazitiven Multiplikationsstufe 107.1 durch zugehörige Schalter 122.1, 122.2, 122.3, 122.4 verbunden
sind.
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Die
Schalter 121.1-121.4 der ersten kapazitiven Multiplikationsstufe 107.1 werden
von entsprechenden Schließsignalen
S1, S2, S3, S4, die von einer ersten Steuerschaltung 123.1 erzeugt
werden, gesteuert, die einen Eingangsanschluss aufweist, der die
Ausgangsspannung VH1 der ersten kapazitiven
Multiplikationsstufe 107.1 empfängt. Ebenso werden die Schalter 122.1-122.4 der
zweiten kapazitiven Multiplikationsstufe 107.2 von zugehörigen Schließsignalen
S5, S6, S7, S8 gesteuert, die von einer zweiten Steuerschaltung 123.2 erzeugt
werden, die einen Eingangsanschluss aufweist, der die Ausgangsspannung
der zweiten Spannungsmultiplikationsstufe 107.2 empfängt.
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Schließlich ist
der zweite Anschluss des Filterkondensators 110.1 der ersten
kapazitiven Multiplikationsstufe 107.1 mit der Masseleitung 105 verbunden,
während
der zweite Anschluss des Filterkondensators 110.2 der zweiten
kapazitiven Multiplikationsstufe 107.2 entweder mit der
Masseleitung 105 oder dem Ausgangsknoten 119.1 der
ersten kapazitiven Multiplikationsstufe 107.1 verbunden
ist, wie es schematisch in 3 mit einer
gestrichelten Linie dargestellt ist.
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Alternativ
können
die Schalter 121.1-121.4 der ersten kapazitiven
Multiplikationsstufe 107.1 zwischen den Kathodenanschlüssen der
ersten Dioden 113.1-113.4 und dem Ausgangsknoten 119.1 der
ersten kapazitiven Multiplikationsstufe selbst angeordnet sein,
während
die Schalter 122.1-122.4 der zweiten kapazitiven
Multiplikationsstufe 107.2 zwischen den Kathodenanschlüssen der
zweiten Dioden 114.1-114.4 und dem Ausgangsknoten 119.2 der zweiten
kapazitiven Multiplikationsstufe angeordnet sein können.
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Der
Betrieb des DC-DC-Konverters 100 ist ähnlich dem Betrieb des DC-DC-Konverters 20 in 2,
sodass er nicht wiederholt wird. Es wird nur betont, dass in dem
DC-DC-Konverter 100 die Zahl der aktiven Verstärkungsverzweigungen 108.1-108.4, 109.1-109.4 entsprechend
der Energie festgelegt wird, die von den Lasten 120.1, 120.2 gefordert
wird.
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Da
die Energie, die von den Lasten 120.1, 120.2 gefordert
wird, eine monotone wachsende Funktion sowohl der Schaltungsfrequenz
als auch der Kapazitäten
der Verstärkungskondensatoren 111.1-111.4, 112.1-112.4 ist,
wird die Energie, die zu den Lasten 120.1, 120.2 übertragen
werden kann, tatsächlich
auch erhöht,
wenn die Anzahl der Verstärkungskondensatoren 111.1-111.2, 112.1-112.4,
die zwischen den ersten Zwischenknoten 106 und den zweiten
Zwischenknoten 117.1-117.4, 118.1-118.4 geschaltet
sind, erhöht
wird.
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Die
Steuerschaltungen 123.1, 123.2 erfassen daher
die Werte der Ausgangsspannungen VH1, VH2 an den Ausgangsknoten 119.1, 119.2 und
erzeugen dementsprechend die Schließsignale der Schalter 121.1-121.4, 122.1-122.4.
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Zum
Beispiel sind in 3 die Kapazitäten, die
zu jedem Verstärkungskondensator 111.1-111.4, 112.1-112.4 gehören, im Binärmodus eingeschaltet. Auf
diese Weise ist es möglich,
die Energie, die von jeder Last 120.1, 120.2 gefordert
wird, mit einem minimalen Anstieg von 1/2n mit
n = 4 zu übertragen.
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Ferner
ist es möglich, n Multiplikationskondensatoren
in dem DC-DC-Konverter 100 zu haben, um eine größere Präzision zu
erreichen.
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Die
Vorteile der DC-DC-Konverterschaltung gemäß der Erfindung sind anhand
des obigen klar verständlich.
Insbesondere wird betont, dass sie eine beträchtliche Verminderung des Verlusts
der Energie ermöglicht,
die an die Lasten übertragen
wird, wodurch der Wirkungsgrad mit Bezug auf die Lösungen des
Standes der Technik beträchtlich
gesteigert wird.
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Schließlich ist
es klar, dass Modifikationen und Änderungen an dem beschriebenen
Konverter ohne Abweichen von dem Bereich der vorliegenden Erfindung,
wie er von den beigefügten
Ansprüchen definiert
wird, vorgenommen werden können.