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Diese
Erfindung zielt auf ein verbessertes Verfahren zur Aufbringung eines
chemischen Befestigungsklebers in einem Bohrloch ab. Der chemische
Befestigungskleber wird in der Form eines hochviskosen, in sich geschlossenen
Seils oder Butzens mit einem ersten, Harz enthaltenden Teil und
einem zweiten, Härtungsmittel enthaltenden
Teil, die entlang einer Grenzfläche
verbunden sind, bereitgestellt. Der Butzen wird größenmäßig an die
Tiefe des Bohrlochs angepasst und manuell in das Bohrloch eingesetzt.
Das Seil wird zurechtgeschnitten, um einen Butzen von gewünschter
Größe vor oder
nach dem Einsetzen in ein Bohrloch zu ergeben. Der erste Teil und
der zweite Teil haben zwei unterschiedliche Farben, die sich mischen
und damit eine dritte Farbe ergeben, wenn sie der Drehkraft eines
Eindrehwerkzeugs ausgesetzt werden.
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Chemische
Befestigungskleber sind bekannt, welche aus zwei oder mehr Komponenten
aufgebaut sind, die miteinander reagieren und im vermischten Zustand
härten.
Das US-Patent 5 730 557, erteilt an Skupian et al., offenbart eine
Mörtelmischungs-Kapseleinheit
für die
chemische Befestigung von Ankern in Bohrlöchern. Die Kapsel beinhaltet
ein Füllstoffmaterial
und ein chemisches Bindersystem, das in kleineren Kapseln innerhalb
des Füllstoffmaterials
enthalten ist. Die Patrone wird in ein Bohrloch eingeführt, und
ein Eindrehwerkzeug wird verwendet, um einen Anker einzuführen. Das
Eindrehwerkzeug verleiht dem Anker eine Bewegung, die sowohl die
Gehäusekapsel
als auch die darin enthaltenen kleineren Kapseln zum Bersten bringt,
wobei das chemische Bindersystem zum Wechselwirken und Vermischen
mit dem Füllstoff
gebracht wird. Die Wechselwirkung und das Mischen bewirkt eine Reaktion
und das Härten
der Bindersystem/Füllstoffmischung,
wodurch der Anker innerhalb des Bohrlochs befestigt wird. Ein ähnliches Haftmittel
wird von Hilti AG unter dem Handelsnamen "HW" vertrieben.
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Das
US-Patent 5 731 366, erteilt an Moench et al., offenbart eine chemische
Dichtungsverbindung auf Basis eines freiradikalisch polymerisierbaren
Harzes und eines räumlich
davon getrennten Frei-Radikal-Initiators.
Die räumliche
Trennung kann durch Einkapseln des Initiators in Glas-, Gelatine-
oder Cellulosekapseln bewirkt werden. Die Dichtungsverbindung ist
als selbsttragend und lagerstabil beschrieben.
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Diese
und andere chemischen Befestigungskleber und Verfahren des Stands
der Technik haben gewisse Nachteile. Ein Nachteil ist, dass eine
oder beide Komponenten flüssig
sind und eingehüllt,
verkapselt oder auf andere Weise in einer Verpackung vor dem Gebrauch
eingeschlossen werden müssen.
Mithin ist es oft nicht einfach, die Menge des in einem Bohrloch
verwendeten Klebstoffs oder die Größe der Gehäusekapsel am Einsatzort zu
variieren. Anders gesagt, zu große und zu kleine Bohrlöcher erhalten
oft die gleiche Menge eines vorbestimmten, vorverpackten Haftmittels
wie Bohrlöcher
mit Normalgröße.
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Ein
weiterer Nachteil ist, dass flüssige
Haftmittel während
des Gebrauchs aus den Bohrlöchern
fließen oder überlaufen
können,
insbesondere nachdem die Verpackung durch den getriebenen Anker
zum Zerbersten gebracht wurde. Dieses Problem ist besonders akut,
wenn das Bohrloch umgedreht und vertikal ist, existiert aber auch,
wenn das Bohrloch horizontal ist oder in einem Winkel zwischen der
Horizontalen und umgedrehten Vertikalen. Selbst wenn das Haftmittel
nicht völlig
flüssig
ist, sind die Formen der Patronen im Stand der Technik typischerweise
nicht selbsthaltend, d. h. die Patronen fallen aus Überkopfbohrlöchern heraus.
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Ein
weiterer Nachteil ist, dass die beiden Komponenten, Binder und Füllstoff,
vor dem Gebrauch völlig getrennt
sein müssen,
um eine vorzeitige Wechselwirkung und Reaktion zu verhindern. Die
Verkapselungstechniken, die zur Bewerkstelligung hiervon angewandt
werden, erfordern eine gewisse Präzision und einen gewissen Aufwand.
Ferner gibt es keine Sicherheit, dass die kleineren Kapseln, die
zur Aufnahme des Binders verwendet werden, gleichmäßig in dem
Füllstoff
dispergiert bleiben, bis die Haftkapsel benutzt wird. Eine ungleichmäßige Dispersion
des Binders und Füllmittels
kann zu einer ungleichmäßigen oder
unzureichenden Haftung des Ankers führen.
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Patronen-Haftmittel
sind ein weiterer Typ eines Haftmittels des Stands der Technik.
Patronen-Haftmittel schließen
zwei getrennte Teile ein, welche gleichzeitig in ein Bohrloch unter
Verwendung einer Doppel-Trommel-Abdichtungsspritze
eingespritzt werden, was die beiden Teile am Einspritzpunkt zusammenbringt,
woraufhin sie beim Eintritt in das Bohrloch reagieren. Nachteile
von Patronen-Haftmitteln und -Verfahren schließen übermäßigen Verpackungsabfall, übermäßigen Haftmittelabfall
infolge von unvermischtem, ungebrauchtem Material, das in den Abdichtungstrommeln
zurückbleibt,
und unzureichende Viskosität,
was ein Auslaufen des Materials aus vertikalen Überkopfbohrlöchern und
ein Herabsinken in horizontale Bohrlöcher zulässt, ein.
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Die
vorliegende Erfindung zielt auf ein Verfahren der Aufbringung eines
chemischen Befestigungsklebers auf die Innenseite eines Bohrlochs
gemäß Anspruch
1 ab.
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Das
Aussehen der dritten Farbe, und das Verschwinden der ersten und
zweiten Farbe ist ein Indiz dafür,
dass das Vermischen abgeschlossen ist.
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Das
Verfahren des Präambelteils
von Anspruch 1 wird von der US-A-3 756 388 gelehrt. Jedoch lehrt diese
Referenz nicht das Vermischen von zwei Teilen, die gemischt werden
müssen
bis zu dem Moment, da das Mischen vollendet ist. Es wird nichts
in dieser Referenz über
die Vollendung des Mischens gesagt und die vorliegende Erfindung
schlägt
vor, Hinweise über
die Vollständigkeit
des Mischens durch Farben zu geben.
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Die
Kleberzusammensetzung kann in der Form eines Seils hergestellt werden,
welches zu Butzen mit der gewünschten
Länge zurechtgeschnitten
werden kann, entweder bevor die Butzen in ein Bohrloch eingesetzt
werden oder nachdem ein Seilende in ein Bohrloch eingeführt wurde.
Das Gewichtsverhältnis
des ersten und zweiten Teils ist im Wesentlichen über die
gesamte Länge
des Butzens gleich bleibend, um die Bildung einer im Wesentlichen
homogenen, gehärteten
Zusammensetzung beim Mischen sicherzustellen. Damit ist die Kleberzusammensetzung
sowohl sich selbst bemessend und selbsthaltend aufgrund ihrer Gestalt,
Viskosität und
axialen Homogenität.
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Angesichts
des zuvor Gesagten ist es ein Merkmal und ein Vorteil der Erfindung,
ein Verfahren zum Aufbringen eines Befestigungsklebers in einem
Bohrloch bereitzustellen, welches eine hochfeste Bindung und eine
im Wesentlichen homogene, gehärtete
Zusammensetzung ergibt.
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Es
ist ebenfalls ein Merkmal und Vorteil der Erfindung, ein Verfahren
zum Aufbringen einer Kleberzusammensetzung in einem Bohrloch bereitzustellen,
welches nicht zu einem Auslaufen von Haftmittel aus Überkopf-
oder horizontalen Bohrlöchern
vor oder während
des Mischens führt.
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Es
ist ebenfalls ein Merkmal und Vorteil der Erfindung, ein Verfahren
zum Aufbringen einer Kleberzusammensetzung in einem Bohrloch bereitzustellen,
welches die Verwendung eines Farbindikators einschließt, um einen
Arbeiter darauf hinzuweisen, wann das Mischen der beiden Klebstoffteile
vollendet ist.
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Die
vorgenannten und anderen Merkmale und Vorteile werden anhand der
folgenden ausführlichen Beschreibung
der in der derzeit bevorzugten Ausführungsformen noch offensichtlicher,
wenn sie in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen und Beispielen
gelesen werden. Die ausführliche
Beschreibung, Zeichnungen und Beispiele haben veranschaulichenden,
und nicht einschränkenden
Charakter, wobei der Umfang der Erfindung durch die anhängigen Ansprüche definiert
wird.
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Die 1 veranschaulicht
ein Segment oder einen Butzen des hochviskosen, im Wesentlichen
festen Befestigungsklebers, der in dem Verfahren der Erfindung vor
dem Einführen
in ein Bohrloch zum Einsatz kommt.
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Die 2 veranschaulicht
die hochviskose Kleberzusammensetzung vor dem Zurechtschneiden zu Butzen,
die zu einem aufgerollten Seil aufgewickelt sind.
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Die 3 veranschaulicht
ein Bohrloch und einen in dem Bohrloch gehaltenen Ankerstift nach
der Verwendung der hochviskosen Kleberzusammensetzung.
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Die 4(a)–4(i) veranschaulichen im Querschnitt eine
breite Vielzahl an extrudierten Konfigurationen für die beiden
Teile der in dem Verfahren der Erfindung verwendeten Kleberzusammensetzung.
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Die 5 ist
eine Querschnittsansicht des Bohrlochs von 3.
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Die
vorliegende Erfindung zielt auf ein Verfahren zum Aufbringen eines
chemischen Befestigungsklebers auf das Innere eines Bohrlochs und
dessen Verwendung zum Sichern eines Ankerstifts innerhalb des Bohrlochs.
Bezug nehmend auf die 1 und 2, schließt das Verfahren
den Schritt des Vorsehens des chemischen Befestigungsklebers in
der Form eines Butzens 10 oder in der Form eines Seils 20 ein,
aus welchem Butzen 10 geschnitten werden können. Das
Seil 20 kann während
der Lagerung zu einer Spule aufgewickelt werden und kann beim Gebrauch
abgewickelt werden. Das Seil 20 (oder der Butzen 10)
eines Haftmittels schließt
einen ersten Teil 12, welcher eine Harzkomponente einschließt, und
einen zweiten Teil 14, welcher ein Härtungsmittel einschließt, die
entlang einer Grenzfläche 17 miteinander
verbunden sind und sich berühren,
ein. Das Seil 20 (oder der Butzen 10) können um
deren Umfang mit einer durchsichtigen Hülle 16 umhüllt sein.
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Das
Seil 20 (oder der Butzen 10) können einen zylindrischen oder
elliptischen Querschnitt aufweisen, wie in den 4(a) bis 4(c) gezeigt (wobei derjenige von 4(a) bevorzugt ist), einen Gewindequerschnitt, der
eine Vielzahl von nebeneinander liegenden Fasern einschließt, wie
in 4(d) gezeigt, einen quadratischen
oder rechteckigen Querschnitt, wie in den 4(e) bis 4(g) gezeigt, einen dreieckigen Querschnitt,
wie in 4(h) gezeigt, einen gekräuselten
Querschnitt, wie in 4(i) gezeigt,
oder jedwede andere geeignete Konfiguration aufweisen. Die bevorzugte
Querschnittsgestalt kann in gewissem Maße von der Gestalt des Bohrlochs
abhängen,
in welches sie eingeführt
wird. Auch kann die Gestalt so gewählt werden, um das Selbsthhalten
des Seils 20 (oder Butzens 10) in einem Bohrloch,
insbesondere einem Überkopfbohrloch,
zu erleichtern.
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Das
Seil 20 (oder der Butzen 10) hat eine Gestalt
und Zusammensetzung, welche über
ihre gesamte Länge
im Wesentlichen gleich bleibend und gleichmäßig sind. Dies bedeutet, dass
die Querschnittsgestalt, wie in jeder der 4(a)–4(i) gezeigt, und das Gewichtsverhältnis des
ersten Teils 12 und zweiten Teils 14 im Wesentlichen
gleich bleibend und unverändert über die
Länge des
Seils 20 (oder Butzens 10) sind. Die Grenzfläche 17 zwischen
dem ersten Teil 12 und dem zweiten Teil 14 erstreckt
sich über
die Länge
des Seils 20 (oder Butzens 10). Das/der Haftseil
oder -butzen sollten etwa 20–80
Gew.-% je aus dem ersten und zweiten Teil 12 und 14 enthalten,
basierend auf dem Gesamtgewicht aus dem ersten Teil 12 und
dem zweiten Teil 14. Vorzugsweise enthält das Seil oder der Butzen
etwa 35–75
Gew.-% des ersten Teils 12 und etwa 25–65 Gew.-% des zweiten Teils 14,
stärker
bevorzugt etwa 52–65
Gew.-% des ersten Teils 12 und etwa 35–48 Gew.-% des zweiten Teils 14,
am meisten bevorzugt etwa 57 Gew.-% des ersten Teils 12 und
etwa 43 Gew.-% des zweiten Teils 14. Das Seil oder der
Butzen ist auf seiner Seite von einer Hülle 16 umgeben, bei
der es sich um eine Kunststofffolie, Folie, Papier oder dergleichen
handeln kann, und ist vorzugsweise eine Polyethylen- oder Polypropylenfolie.
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Der
erste Teil 12 der Kleberzusammensetzung hat eine erste
Farbe. Die erste Farbe kann eine natürliche Farbe sein, die aus
den kombinierten Bestandteilen resultiert, oder eine verliehene
Farbe, die aus der Zugabe einer kleineren Menge an Farbstoff, Pigment
oder dergleichen resultiert. Der zweite Teil 14 der Kleberzusammensetzung
hat eine zweite Farbe, die sich von der ersten Farbe unterscheidet.
Die zweite Farbe kann eine natürliche
Farbe sein, die aus den kombinierten Bestandteilen in dem zweiten
Teil resultiert, oder eine verliehene Farbe, die aus der Zugabe
von Farbstoff, Pigment oder dergleichen resultiert. Die zweite Farbe
sollte sich von der ersten Farbe ausreichend unterscheiden, so dass
die Grenzfläche 17 zwischen
dem ersten und zweiten Teil 12 und 14 durch das
bloße
Auge feststellbar ist.
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Wenn
der erste und zweite Teil 12 und 14 in einem Bohrloch
zusammengemischt werden, was zu einer Härtungsreaktion führt, verschwinden
die erste und die zweite Farbe und werden durch eine dritte Farbe
ersetzt. Die dritte Farbe kann aus dem Mischen der ersten und zweiten
Farbe, aus einer chemischen Reaktion oder beidem resultieren. Die
dritte Farbe sollte sich sowohl von der ersten als auch von der
zweiten Farbe ausreichend unterscheiden, so dass das Entstehen der
dritten Farbe, um die erste und zweite Farbe zu ersetzen, durch
das bloße
Auge feststellbar ist.
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Das
Seil 20 aus der Kleberzusammensetzung kann auf eine beliebige
gewünschte
Länge zurechtgeschnitten
werden, um Butzen 10 vorzusehen, die jeweils die Enden 13 und 15 aufweisen,
wie in 1 gezeigt. Dieses Zurechtschneiden kann fernab
der Baustelle oder auf dieser erfolgen, um Butzen 10 von
unterschiedlichen Längen
entsprechend den verschiedenen Tiefen von Bohrlöchern zu bilden. Bezug nehmend
auf die 3 beispielsweise kann das Seil 20 in
das Bohrloch 32 in der Struktur 30 so weit wie
möglich
eingeführt werden
und dann am Eingang des Bohrlochs beschnitten werden unter Erhalt
eines Butzens 10, dessen Länge im Wesentlichen der Tiefe
des Bohrlochs entspricht. Alternativ kann ein vorgeschnittener Butzen 10 in
das Bohrloch eingesetzt werden. Bezug nehmend auf die 4(a)–4(i) kann das Ende eines Butzens 10 von
beliebiger Gestalt zusammengedrückt
werden, was zu einem Abflachen und Erweitern des Endes führt. Dieses Abklemmen
am Ende kann das Selbsthalten und die Verankerung eines Haftbutzens 10 in
einem Bohrloch erleichtern. Das Beschneiden des Seils zu Butzen
kann von sich aus dieses Abklemmen bewirken. Zu einem Großteil der
Verankerung kommt es, wenn ein Teil des Haftmittels gegen die Wand
des Bohrlochs während des
Einsetzens schmiert.
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Ein
Eindrehwerkzeug (nicht gezeigt) wird dann verwendet, um einen Ankerstift 34 in
das Bohrloch 32 zu treiben. Ein typischer Ankerstift 34 kann
zu einem Gewinde ausgebildet sein und kann ein flaches oder zugespitztes
vorderes Ende 35 aufweisen. Ein typisches Eindrehwerkzeug
verwendet eine schnelle Drehbewegung, um den Ankerstift in das Bohrloch
zu drehen. Das Eindrehwerkzeug kann mit etwa 500–3000 U/min, geeigneterweise
mit etwa 1000–2500
U/min, erwünschtermaßen mit
etwa 1400–2000
U/min betrieben werden. Einige Eindrehwerkzeuge verwenden eine Kombination
aus Hämmern
(Axialbewegung) und Drehbewegung. In einer Ausführungsform kann ein Butzen 10 physikalisch
am Ende eines Eindrehwerkzeugs befestigt werden und in das Bohrloch
während
des Gebrauchs des Eindrehwerkzeugs eingesetzt werden.
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Die
Bewegung des Eindrehwerkzeugs und die sich daraus ergebende Bewegung
des Ankerstifts 34 bewirkt den Zerfall der Hülle 16 und
das Mischen des ersten Teils 12 und des zweiten Teils 14 des
Haftbutzens 10 innerhalb des Bohrlochs. Die Hülle 16 zerreißt und vermischt
sich mit den Klebstoffteilen und kann in gewissem Maße das Vermischen
unterstützen.
Die Gewinde auf dem Ankerstift 34 unterstützen das
Mischen. Wenn der Ankerstift 34 in das Bohrloch 32 getrieben
wird, wird der gesamte Haftbutzen 10 zu einer im Wesentlichen
homogenen Mischung 18 vermischt, welche die meisten der
Zwischenräume
zwischen dem Ankerstift 34 und den Innenwänden des
Bohrlochs 32 ausfüllt.
Die Mischwirkung bewirkt auch ein beträchtliches Härten der Mischung 18,
um den Ankerstift 34 innerhalb des Bohrlochs 32 fest
zu verankern.
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In
einer typischen Situation tritt die Homogenisierung der Kleberzusammensetzung,
die aus dem Mischen resultiert, zuerst am tiefsten Ende 33 des
Bohrlochs 32 auf und schreitet danach nach außen entlang des
Gewindeankerstifts 34 fort, bis der Eingang 31 erreicht
wird. Anders gesagt, die Kleberzusammensetzung nahe dem Eingang 31 homogenisiert
sich zuletzt. Damit dient für
einen Arbeiter, der einen Ankerstift 34 in das Bohrloch
treibt, eine Farbveränderung
der Kleberzusammensetzung am Eingang 31 zu der dritten
Farbe als ein zuverlässiger
sichtbarer Hinweis darauf, dass die Kleberzusammensetzung gründlich gemischt
wurde. Dies spart Zeit und Geld, weil ohne einen solchen sichtbaren
Hinweis ein Arbeiter gezwungen wäre,
den Ankerstift länger
als notwendig einzudrehen, gerade so um sicherzustellen, dass das
Haftmittel vollständig
vermischt wird. Alternativ kann der Arbeiter, ohne es zu wissen,
den Ankerstift für
zu kurze Zeit eindrehen, um das Haftmittel zu mischen, was zu einer
unvollständigen
Härtung
und mangelhaften Verankerung führt.
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Der
erste Teil 12 des Haftseils oder -butzens hat eine Viskosität von etwa
5 Millionen bis etwa 50 Millionen Centipoise bei 25°C, vorzugsweise
etwa 20 Millionen bis etwa 45 Millionen Centipoise, stärker bevorzugt
etwa 30 Millionen bis etwa 40 Millionen Centipoise. Die Viskosität kann mit
Hilfe eines Brookfield-Viskosimeters,
Modell DV-3, hergestellt von Brookfield Engineering Co., unter Anwendung
der in den Aunweisungen des Herstellers dargelegten Verfahrensweise
gemessen werden. Der zweite Teil 14 des Haftseils oder
-butzens hat eine Viskosität
von etwa 5 Millionen bis etwa 50 Millionen Centipoise bei etwa 25°C, vorzugsweise etwa
20 Millionen bis etwa 45 Millionen Centipoise, stärker bevorzugt
etwa 30 Millionen bis etwa 40 Millionen Centipoise. Die zuvor genannten
Viskositäten
stellen sicher, dass der erste und zweite Teil 12 und 14 im
Wesentlichen eine Festphasen-, kittähnliche Konsistenz aufweisen,
was das Schneiden des Haftseils 20 in Butzen 10,
das Zusammenpressen oder sonstiges beliebiges Verformen erlaubt,
aber ein Fließen,
Auslaufen und eine sonstige zufällige
Verformung der Kleberzusammensetzung verhindert.
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Um
die Herstellung des Zweikomponenten-Haftseils 20 und das
spätere
Mischen der beiden Teile in einem Bohrloch zu erleichtern, sollten
die Viskositäten
der beiden Teile 12 und 14 dicht beieinander liegen
und vorzugsweise im Wesentlichen übereinstimmen. Allgemein sollte
die Viskosität
des zweiten Teils 14 um nicht mehr als 30 % höher oder
30 % niedriger als die Viskosität
des ersten Teils 12 sein. Vorzugsweise ist die Viskosität des zweiten
Teils 14 um nicht mehr als 20 % höher oder 20 % niedriger als
die Viskosität
des ersten Teils 12. Stärker
bevorzugt ist die Viskosität
des zweiten Teils 14 um nicht mehr als 10 % höher oder
10 % niedriger als die Viskosität
des ersten Teils 12. Am meisten bevorzugt sind die beiden
Viskositäten
im Wesentlichen gleich.
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In
einer Ausführungsform
schließt
der erste Teil 12 des Haftmittels etwa 20–45 Gew.-%
eines Epoxydharzes, etwa 10–40
Gew.-% eines ersten teilchenförmigen
Füllstoffs
und etwa 40–65
Gew.-% eines zweiten teilchenförmigen
Füllstoffs
ein. Vorzugsweise schließt
der erste Teil 12 des Haftmittels etwa 25–35 Gew.-%
des Epoxydharzes, etwa 12–25
Gew.-% des ersten teilchenförmigen
Füllstoffs
und etwa 45–60
Gew.-% des zweiten teichenförmigen
Füllstoffs
ein. Stärker
bevorzugt schließt
der erste Teil 12 des Haftmittels etwa 26–30 Gew.-%
des Epoxydharzes, etwa 16–20
Gew.-% des ersten teilchenförmigen
Füllstoffs
und etwa 52–58 Gew.-%
des zweiten teilchenförmigen
Füllstoffs
ein.
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Das
Epoxydharz ist bevorzugt ein flüssiges
Epoxydderivat. Novolac-Epoxydharze sind besonders geeignet, und
Bisphenol-Epoxydharze sind bevorzugt. Ein besonders bevorzugtes
geeignetes Bisphenol-Epoxydharz ist von Shell Chemical Co. unter
dem Handelsnamen EPON®828 verfügbar. EPON®828
ist ein difunktionelles Bisphenol A/Epichlorhydrin, abgeleitet von
flüssigem
Epoxyd. Andere geeignete Epoxydharze schließen ARALDITE®610,
verfügbar
von Ciba-Geigy, und DER 331, verfügbar von Dow Chemical Co.,
ein.
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Der
erste teilchenförmige
Füllstoff
sollte einen Öl-Absorptions-Wert
von mindestens etwa 30, gemessen mit Hilfe von ASTM D281-31, aufweisen.
Vorzugsweise weist der erste teilchenförmige Füllstoff eine Ölabsorption
von mindestens etwa 40, stärker
bevorzugt von mindestens etwa 50 auf. Ein geeigneter erster Füllstoff ist
Talk mit einer Teilchengröße von etwa
1 Mikrometer bis etwa 50 Mikrometer. Ein geeigneter Talk-Füllstoff
ist Talc 399, vertrieben von der Whitaker, Clark & Daniels Corporation.
Andere geeignete Talke sind Mistron ZSC von Cyprus Minerals und
MP12-50 von Pfizer Chemical Co. Andere geeignete erste teilchenförmige Füllstoffe mit ähnlichen
Teilchengrößebereichen
schließen
Calciumcarbonat, Glaskügelchen,
Silica, Flugasche, Ton und dergleichen ein. Diese anderen Füllstoffe
sind weniger wünschenswert
als Talk.
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Der
zweite teilchenförmige
Füllstoff
unterscheidet sich von dem ersten und kann als US-Siebgröße definiert
werden. Mindestens etwa 70 Gew.-% der Füllstoffteilchen sollten eine
US-Siebgröße zwischen
16 und 45 einschließlich
haben. Vorzugsweise haben mindestens etwa 80 Gew.-% der Füllstoffteilchen,
und stärker bevorzugt
mindestens etwa 90 Gew.-% der Füllstoffteilchen
eine US-Siebgröße zwischen
16 und 45. Teilchenfüllstoff
innerhalb dieses Größenbereichs
erleichtert die optimale Extrusion während der Herstellung, ein
ausgezeichnetes Mischen des Haftmittels während des Gebrauchs infolge
der Wirkung eines Eindrehwerkzeugs, das Zerfetzen der Hülle 16 während des
Mischens und eine hervorragende Bindefestigkeit des gehärteten Haftmittels.
Füllstoff
mit signifikanten Mengen an größeren (geringere
US-Siebgröße) Teilchen
sorgt für
ein gutes Mischen im Loch und Zerfetzen der Hülle, verursacht aber Extrusions- und/oder Formungsschwierigkeiten während der
Herstellung des Haftseils. Füllstoff
mit signifikanten Mengen kleinerer Teilchen (höhere US-Siebgröße) sorgt
für eine
hervorragende Extrusion und/oder Formung während der Herstellung des Haftmittels,
erleichtert aber ein(e) schlechte(s) Vermischen im Loch, Zerfetzen
der Hülle
und Bindefestigkeit des Haftmittels.
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Geeignete
zweite Füllstoffe,
die zu einem Vermischen der Teile A und B im Loch beitragen, schließen Silicasand,
Glaskügelchen
und Quarz ein. Ein besonders geeigneter Füllstoff ist ein Sand, zum Beispiel
ein Silicasand, vertrieben als AGSCO® Sand
Nr. 1 von der Agsco Company. Bei diesem Sand haben etwa 89,4 Gew.-%
der Teilchen eine US-Siebgröße zwischen
16 und 45.
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In
der einen Ausführungsform
schließt
der zweite Teil 14 des Haftmittels etwa 5–20 Gew.-%
einer Aminverbindung, was ein Amin oder chemisches Derivat davon,
aber nicht ein tertiäres
Amin bedeutet, etwa 0,1–15
Gew.-% einer tertiären
Aminverbindung, was ein tertiäres
Amin oder chemisches Derivat davon bedeutet, etwa 1–23 Gew.-%
eines ersten teilchenförmigen
Füllstoffs
und etwa 52–87
Gew.-% eines zweiten teilchenförmigen
Füllstoffs
ein. Vorzugsweise schließt
der zweite Teil 14 etwa 10–18 Gew.-% der Aminverbindung, etwa
1–10 Gew.-%
der tertiären
Aminverbindung, etwa 5–18
Gew.-% des ersten teilchenförmigen
Füllstoffs und
etwa 58–72
Gew.-% des zweiten teilchenförmigen
Füllstoffs
ein. Stärker
bevorzugt schließt
der zweite Teil 14 etwa 12–16 Gew.-% der Aminverbindung,
etwa 1–5
Gew.-% der tertiären
Aminverbindung, etwa 7–12 Gew.-%
des ersten teilchenförmigen
Füllstoffs
und etwa 62–68
Gew.-% des zweiten teilchenförmigen
Füllstoffs ein.
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Der
erste und zweite. Füllstoff
in dem zweiten Teil 14 werden aus den gleichen Gruppen
von Füllstoffen wie
der erste und zweite Füllstoff
in dem ersten Teil 12 der Haftmittelzusammensetzung gewählt und
können mit
dem ersten und zweiten Füllstoff
in dem ersten Teil 12 identisch sein oder nicht. Die Aminverbindung
fungiert als Härtungsmittel,
sobald der erste Teil 12 und der zweite Teil 14 zusammengemischt
wurden. Die tertiäre Aminverbindung
fungiert als ein Beschleuniger für
die Härtungsreaktion.
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Geeignete
Aminverbindungen schließen
Amine, aliphatische Amine, Aminoethylpiperazin, Amidoamine, cycloaliphatische
Amine und dergleichen ein. Bevorzugte aliphatische Amine schließen Mannich-Basen ein.
Eine geeignete Mannich-Base wird von Air Products Co. unter dem
Namen ANCAMINE® 1856
vertrieben. Andere geeignete aliphatische Amine schließen ANCAMINE®1767
und ANCAMINE®1768
ein.
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Geeignete
tertiäre
Aminverbindungen schließen
ANCAMINE® 110,
ANCAMINE®K61B
und ANCAMINE®K54,
alle vertrieben von Air Products Co., und EPICURE®3253,
vertrieben von Shell Chemical Co., ein. Ein bevorzugtes tertiäres Amin
wird von Air Products Co. unter dem Handelsnamen ANCAMINE®K54
vertrieben und ist ein Tris(dimethylaminomethyl)phenol.
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Um
das Haftseil 20 herzustellen, können die Bestandteile des ersten
Teils 12 in einem ersten Mischer vermischt werden und die
Bestandteile des zweiten Teils 14 können in einem zweiten Mischer
vermischt werden. Die getrennten Mischer können Trommelmischer, Sigmaschaufelmischer,
Planetenmischer, Extrusionsmischer, Pressmischer und dergleichen
sein. Ein kräftiges
Mischen, das eine Scherung ohne zugeführte Wärme erfordert, kann zur Anwendung
kommen, um eine homogene Verteilung von Bestandteilen in jeweils
dem ersten Teil 12 und dem zweiten Teil 14 sicherzustellen.
Der erste Teil 12 und der zweite Teil 14 können dann nebeneinander
liegend extrudiert und/oder gepresst werden unter Einsatz getrennter
Extruder und/oder Pressen, die in einer Einzeldüse konvergieren, um das aus
zwei Komponenten bestehende Haftseil wie in 2 gezeigt,
mit der Grenzfläche 17 zwischen
dem ersten Teil 12 und dem zweiten Teil 14 zu
bilden. Nachdem das Haftseil gebildet wurde, kann es mit der Hülle 16 umhüllt werden,
die, wie oben erläutert,
aus Kunststofffolie, Papier oder dergleichen bestehen kann, aber
vorzugsweise aus einem Polyolefin, wie Polyethylen oder Polypropylen,
besteht. Nachdem das Haftseil als ein aufgerolltes Seil, wie in 2 gezeigt,
aufbewahrt wurde, kann es zu einzelnen Butzen 10 mit beliebigen
gewünschten
Größen, entweder
an der Baustelle oder vor dem Eintritt in die Baustelle zurechtgeschnitten
oder abgeschnitten werden.
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Beispiele
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Ein
hochviskoses, im Wesentlichen Festphasen-Haftseil mit der in den 2 und 4(a) gezeigten Konfiguration, wurde unter
Verwendung der folgenden Zusammensetzungen für den ersten Teil und den zweiten Teil
und eines Gewichtsverhältnisses
von 4:3 für
den ersten und zweiten Teil hergestellt. Der Grund dafür, mehr von
dem ersten Teil als vom zweiten Teil zu haben, ist, etwa 5 % weniger
als das stöchiometrische
Gleichgewicht von Härtungsmittel
in dem zweiten Teil im Vergleich mit dem Harz in dem ersten Teil
beizubehalten. Nicht umgesetztes Härtungsmittel kann ein Kriechen
des Befestigungsklebers erleichtern, und die Menge an nicht umgesetztem
Härtungsmittel
wird durch diese Technik minimiert. Der erste Teil hatte eine Viskosität von 4
Millionen Pa·s
(40 Millionen Centipoise). Der zweite Teil hatte eine Viskosität von 40
Millionen Centipoise. Die Zusammensetzung wurde zu einem Seil mit
einem Durchmesser von 1,27 cm (0,5 Inch) extrudiert. Das extrudierte
Seil wurde in hochdichte Polyethylenfolie mit einer Dicke von 0,0127
mm (0,5 mil) eingehüllt
und wurde zu Butzen mit einer Länge
von 11,43 cm (4,5 Inch) geschnitten.
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Das
erfindungsgemäße, hochviskose,
im Wesentlichen Festphasen-Haftseil, als EXP 220 bezeichnet, wurde
im Vergleich mit zwei Flüssigklebern
auf Epoxydbasis des Stands der Technik, vertrieben von ITW Ramset/Redhead
unter den Namen Granite 5 und Ceramic 6, evaluiert. Die Kleber wurden
unter Verwendung von Stahlankerstangen von 1,27 cm (0,5 In.) Durchmesser
und 1,43 cm × 11,43
cm (0,563 In. × 4,5
In.) großen Bohrlöchern, die
in Beton mit einer Druckfestigkeit von 2,76·107 Pa
(> 4000 psi) gebildet
wurden, evaluiert. Die Ankerstangen hatten konische Gewinde von
1,5 Grad. Das handbetriebene Eindrehwerkzeug wurde mit 1600 U/min
betrieben.
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Die
Ausziehkräfte
aus Trockenbeton bei Umgebungstemperatur wurden in verschiedenen
Zeitintervallen nach dem Einführen
der Anker bis zu 24 Stunden gemessen. Die Ausziehkräfte wurden
auch für Beton
gemessen, welcher 24 Stunden lang vor und nach der Einführung der
Anker unter Wasser gestanden hatte. Die Ausziehkräfte wurden
ebenfalls für
Trockenbeton gemessen, welcher auf 43,3°C (110°F) 24 Stunden lang vor und nach
dem Einführen
der Anker gehalten wurde. Die Ausziehkräfte, die in Pfund Kraft ausgewiesen
sind, wurden mit Hilfe eines Instron-Belastungstesters gemessen.
Die Tabelle 1 zeigt die Ausziehkräfte, die sich aus diesen Tests
ergeben (1 Pfund Kraft entspricht 4,45 N).
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Tabelle
1: Ausziehkräfte
(Pfund)
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Wie
weiter oben gezeigt, lieferte der gemäß dem Verfahren der Erfindung
hergestellte und verwendete Kleber eine Befestigungs- bzw. Verankerungskraft,
die höher
war als bei einem der flüssigen
Epoxydharzkleber des Stands der Technik und zu einem andern äquivalent
war.
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In
einer zweiten Versuchsreihe, die unter ähnlichen Bedingungen bei einer
unterschiedlichen Zeit und an einem anderen Ort unter Anwendung
von ähnlichen
4000 psi Beton durchgeführt
wurde, wurde der gleiche erfindungsgemäße Kleber unter Anwendung der
gleichen Verfahrensweise getestet, und zwar im Vergleich mit a) weißen Epoxydkittstiften,
hergestellt von Devcon Co. und vertrieben von Ace Hardware Corp.
und anderen, und b) HVU-Kleber, hergestellt und vertrieben von Hilti
AG, Waldstetten, Deutschland. Die weißen Epoxydharzkittstifte werden
typischerweise für
Haushaltsanwendungen verwendet und gelten nicht als ein Befestigungskleber.
Laut Informationen und Meinungen ähnelt der HVU-Kleber demjenigen,
der in dem US-Patent 5 731 366, erteilt an Moench et al., beschrieben
ist Der HVU-Kleber enthält
eine lose Füllstoffphase
und eine flüssige
chemische Phase, die in Kapseln enthalten sind, die in der Füllstoffphase
verteilt sind. Beide Phasen sind in einer zylindrischen Kunststoffhülle enthalten.
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Die
Tabelle 2 zeigt die durchschnittliche Haltekraft für jeden
der drei Kleber, gemessen nach 24 Stunden in trockenem Umgebungstemperatur-Beton.
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Tabelle
2: Ausziehkräfte
(Pfund)
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Wie
weiter oben gezeigt, führte
der gemäß dem Verfahren
der Erfindung hergestellte und verwendete Kleber zu einer besseren
Haltekraft als die Kittstifte des Stands der Technik und einer ähnlichen
Haltekraft wie das Flüssig-/Kapsel-Klebersystem
des Stands der Technik.