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GEBIET DER
ERFINDUNG
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Diese
Erfindung bezieht sich allgemein auf die Leistungsregelung und insbesondere
auf die Spitzenleistungs-Regelung.
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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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Die
Verwendung der Codemultiplex-Vielfachzugriffs-(CDMA-) Technologie
nimmt bei drahtlosen Anwendungen, wie zum Beispiel zellularen und persönlichen
Kommunikationssystemen (PCS) zu. Ihre Nutzung wird weiterhin von
Bedeutung sein, weil die CDMA-Technologie in neuen Normen enthalten ist,
wie zum Beispiel dem Direktspreiz-(DS-) CDMA-Kommunikationssystem
der dritten Generation (3G) das derzeit definiert wird. In CDMA-Technologien
nutzen mehrere Nutzer und/oder mehrere Datenströme von jedem Benutzer, die
jeweils Information auf einem unterschiedlichen Codekanal senden,
den gleichen Frequenzkanal, der nachfolgend als ein Träger bezeichnet
wird, gemeinsam. Weiterhin können CDMA-Sender
auch mehrere Träger
verwenden, und daher nutzen mehrere CDMA-Träger den gleichen Leistungsverstärker und
andere Komponenten innerhalb eines bestimmten Senders. Diese gemeinsame Nutzung
von Trägern
zwischen den Benutzern und/oder die gemeinsame Nutzung von Leistungsverstärkern und
anderen Komponenten durch die Träger
bewirkt, dass zusammengesetzte Signale ein hohes Spitzen-zu Durchschnitts-Leistungsverhältnis (PAPR)
haben, das von diesen Bauteilen verarbeitet werden muss. In dem
3G DS-CDMA-Normen nutzen mehrere Codekanäle den gleichen Träger, in
3G Mobilstationen. Entsprechend werden ähnlich wie bei einer Basisstation
zusammengesetzte Signale mit einem möglicherweise hohen PAPR-Wert
als Eingangssignal an die Leistungsverstärker von 3G-Mobilstationen
geliefert.
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Um
die Anforderungen an Emissionen außerhalb des Bandes zu erfüllen, müssen ein
Leistungsverstärker
und andere Bauteile bei diesem hohen PAPR-Eingang eine gute Linearität über einen großen dynamischen
Bereich ergeben. Dies macht den Leistungsverstärker zu einem der aufwendigsten Komponenten
innerhalb des Kommunikationssystems. Das hohe PAPR bedeutet weiterhin,
dass der Leistungsverstärker-Betrieb
einen geringen Leistungswirkungsgrad hat. Wenn der 3G-DS-CDMA-Fall betrachtet
wird, so verringert der niedrige Leistungswirkungsgrad die Batterie-Lebensdauer
für 3G-Mobilstationen.
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Es
ist daher eine Vorrichtung erforderlich, die das PAPR von CDMA-Signalen
verringern kann, die als Eingangssignal an Leistungsverstärker geliefert werden.
Eine derartige Vorrichtung sollte die Spitzenwerte der zusammengesetzten
Eingangssignale verringern, sodass ein weniger aufwendiger Leistungsverstärker verwendet
werden, wobei die Emissionen außerhalb
des Bandes immer noch vollständig
kontrolliert werden. Diese Vorrichtung sollte weiterhin relativ
wenig aufwendig sein, und irgendeine Beeinträchtigung hinsichtlich der Inband-Signalqualität sollte
innerhalb eines annehmbaren Bereiches liegen.
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Das
Dokument WO-A-0033477 beschreibt Spitzenleistungs- und Hüllkurven-Amplituden-Regler für CDMA-Sender.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung ist auf Spitzenleistungs- und Hüllkurven-Amplituden-Regler gerichtet, die
vorzugsweise in einem Codemuliplex-Vielfachzugriffs-(CDMA-) Sender
wirken. Diese Regler werden so betrieben, dass Spitzenleistungs-Spitzen
in Eingangssignalen verringert werden, Emissionen außerhalb
des Bandes kontrolliert werden, und die Inband-Signalqualität innerhalb
einer annehmbaren Beeinträchtigung
gehalten wird.
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Die
vorliegende Erfindung ist gemäß einem ersten
allgemeinen Gesichtspunkt ein Spitzenleistungs-Regler, dem als Eingang
zumindest ein Eingangssignal zugeführt wird und der zumindest
ein Ausgangssignal abgibt, das dem Eingangssignal entspricht. Der
Leistungsregler besteht bei diesem Gesichtspunkt aus einer ersten
und einer zweiten Verzögerungseinrichtung,
einer Leistungs-Abschätzeinrichtung,
einem Skalierungsfaktor-Generator, einem Überschussleistungs-Korrektur-Generator, einer
Filtereinrichtung und einer Überschussleistungs-Beseitungsvorrichtung.
Die ersten und zweiten Verzögerungseinrichtungen
erzeugen erste und zweite verzögerte
Signale, die dem Eingangssignal entsprechen. Die Leistungs-Abschätzeinrichtung
erzeugt unter Verwendung des Eingangssignals ein dem Eingangssignal
entsprechendes Gesamt-Eingangssignal. Der Skalierungsfaktor-Generator erzeugt
einen Skalierungsfaktor unter Verwendung des Gesamt-Eingangsleistungs-Abschätzsignals
und eines maximal annehmbaren Leistungssignals. Der Überschussleistungs-Korrektur-Generator
verwendet den Skalierungsfaktor und das erste verzögerte Signal, um
ein Überschussleistungs-Korrektursignal zu
erzeugen. Die Filtereinrichtung filtert das Überschussleistungs-Korrektursignal zur
Erzeugung eines gefilterten Überschussleistungs-Korrektursignals.
Und die Überschussleistungs-Beseitungsvorrichtung
verwendet das gefilterte Überschussleistungs-Korrektursignal
und das zweite verzögerte
Signal, um das Ausgangssignal zu erzeugen.
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Gemäß einem
zweiten weiten Gesichtspunkt ist die vorliegende Erfindung ein Hüllkurven-Größen-Regler, der als Eingang zumindest ein IF-(Zwischenfrequenz-)
Eingangssignal empfängt
und zumindest ein IF-Ausgangssignal abgibt, das dem IF-Eingangssignal entspricht.
Bei diesem Gesichtspunkt schließt
der Hüllkurven-Größen-Regler
erste und zweite Verzögerungseinrichtungen,
eine Hüllkurven-Größen-Abschätzeinrichtung,
einen Skalierungsfaktor-Generator, einen Überschussleistungs-Korrektur-Generator,
eine Filtereinrichtung und eine Überschussleistungs-Beseitigungseinrichtung ein.
Der Hüllkurven-Größen-Regler
erzeugt erste und zweite verzögerte
IF-Signale, die dem IF-Eingangssignal entsprechen. Die Hüllkurven-Größen-Abschätzeinrichtung
erzeugt unter Verwendung des IF-Eingangssignals ein Gesamt-Eingangs-Hüllkurven-Größen-Abschätzsignal,
das dem IF-Eingangssignal entspricht. Der Skalierungsfaktor-Generator
erzeugt einen Skalierungsfaktor unter Verwendung des Gesamt-Eingangs-Hüllkurven-Größen-Abschätzsignals und
eines maximal annehmbaren Hüllkurven-Größen-Signals.
Der Überschussleistungs-Korrektur-Generator
verwendet den Skalierungsfaktor und das erste verzögerte IF-Signal zur Erzeugung
eines Überschussleistungs-Korrektur-Signals.
Die Filtereinrichtung filtert das Überschussleistungs-Korrektur-Signal
zur Erzeugung eines gefilterten Überschussleistungs-Korrektur-Signals.
Und die Überschussleistungs-Beseitigungseinrichtung
verwendet das gefilterte Überschussleistungs-Korrektur-Signal und
das zweite verzögerte
IF-Signal, um das IF-Ausgangssignal zu erzeugen.
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Die
vorliegende Erfindung ist gemäß einem dritten
allgemeinen Gesichtspunkt ein Verfahren zum Regeln der Ausgangsleistung
in einem Spitzenleistungs-Regler, der als Eingang zumindest ein
Eingangssignal empfängt,
und der zumindest ein Ausgangssignal abgibt, das dem Eingangssignal
entspricht. Bei diesem Gesichtspunkt schließt das Verfahren das Abschätzen des
Gesamt-Eingangs-Leistungspegels,
der dem Eingangssignal entspricht, das Erzeugen eines Skalierungsfaktors
unter Verwendung des Abschätzwertes
des Gesamt-Eingangs-Leistungspegels
und eines maximal annehmbaren Eingangsleistungs-Signals, das Verzögern des Eingangssignals
um einen ersten Betrag, das Erzeugen eines Überschussleistungs-Korrektursignals
unter Verwendung des Skalierungsfaktors und des um den ersten Betrag
verzögerten
Eingangssignals, das Filtern des Überschussleistungs-Korrektursignals, das
Verzögern
des Eingangssignals um einen zweiten Betrag, der größer als
der erste Betrag ist, und das Erzeugen des Ausgangssignals unter
Verwendung des um den zweiten Betrag verzögerten Eingangssignals und
des gefilterten Überschussleistungs-Korrektursignals
ein.
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In
anderen Gesichtspunkten ist die vorliegende Erfindung ein CDMA-Sender,
der einen Spitzenleistungs-Regler oder einen Hüllkurven-Größen-Regler gemäß einem
der vorstehenden Gesichtspunkte der vorliegenden Erfindung beinhaltet.
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Weitere
Gesichtspunkte und Merkmale der vorliegenden Erfindung werden für den Fachmann bei
einer Betrachtung der vorliegenden Beschreibung spezieller Ausführungsformen
der Erfindung in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen ersichtlich.
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KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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Die
Erfindung wird nunmehr unter Bezugnahme auf die folgenden Figuren
beschrieben, in denen:
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1 ein
Blockschaltbild eines Einzelträger-Senders
gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist;
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2 ein
funktionelles Blockschaltbild einer ersten Implementierung eines
Einzelträger-Basisband-Spitzenleistungs-Reduzierungs-(PPR-)
Blockes ist, wie er in dem Sender nach 1 verwendet wird;
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3 ein
Blockschaltbild eines Mehrträger-Senders
gemäß einer
weiteren Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung ist;
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4a ein
funktionelles Blockschaltbild einer ersten Implementierung eines Mehrträger-Basisband-PPR-Blockes
ist, wie er bei dem Sender nach 3 verwendet
wird;
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4b eine
alternative Ausführungsform
für die
Hüllkurven-Größen-Vorhersageeinrichtung
ist, die in einem Mehrträger-Basisband-PPR-Block
nach 4a verwendet wird;
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5 ein
Blockschaltbild eines Mehrträger-Senders
gemäß einer
weiteren Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung ist;
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6 ein
funktionelles Blockschaltbild einer ersten Implementierung eines
Mehrträger-Zwischenfrequenz-(IF-)
PPR-Blockes ist, der in dem Sender nach 5 verwendet
wird;
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7 ein
funktionelles Blockschaltbild eines möglichen Hüllkurvendetektors ist, der
in dem IF PPR-Block nach 6 verwendet wird;
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8a ein
funktionelles Blockschaltbild einer zweiten Implementierung eines
Einzelträger-Basisband-PPR-Blockes
ist, wie er bei dem Sender nach 1 verwendet
wird;
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8b ein
funktionelles Blockschaltbild einer dritten Implementierung des
Einzelträger-Basisband-PPR-Blockes
ist, wie er bei dem Sender nach 1 verwendet
wird;
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9 ist
ein funktionelles Blockschaltbild einer zweiten Implementierung
eines Mehrträger-Basisband-PPR-Blockes,
wie bei dem Sender nach 3 verwendet wird;
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10 ein
funktionelles Blockschaltbild einer Mehrträger-Kombinationseinrichtung
ist, die mit dem Einzelträger-Basisband-PPR-Block
nach 2, 8a und 8b verwendet
werden könnte,
um die Betriebsweise eines Mehrträger-Basisband-PPR-Blockes auszuführen;
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11 ein
Blockschaltbild eines Mehrträger-Senders
ist, der die Mehrträger-Kombinationseinrichtung
nach 10 einschließt;
und
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12 ein
funktionelles Blockschaltbild einer zweiten Implementierung eines
Mehrträger-IF-PPR-Blockes
ist, der in dem Sender nach 5 verwendet
wird.
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AUSFÜHRLICHE
BESCHREIBUNG DER BEVORZUTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELE
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Ausführungsbeispiele
der vorliegenden Erfindung sind auf die Spitzenleistungs-Reduzierungs-(PPR-)
Blöcke
gerichtet, die in CDMA-Sendern implementiert werden können. Obwohl
die hier beschriebenen Auführungsformen
der vorliegenden Erfindung in CDMA-Sendern enthalten sind, ist die
vorliegende Erfindung nicht auf eine derartige Implementierung beschränkt. Beispielsweise
können
die PPR-Blöcke
gemäß der vorliegenden
Erfindung in irgendeinem Sender verwendet werden, bei dem eine Spitzenleistungs-Reduzierung
und Steuerung der Emissionen außerhalb
des Bandes erforderlich ist.
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Ein
Einkanal-CDMA-Sender, der einen Basisband-Spitzenleistungs-Reduzierungs-(PPR-) Block gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung verwendet, wird nunmehr unter Bezugnahme
auf 1 beschrieben. Eine Datenquelle (DS) 102 erzeugt
Datenströme 104 zur
Aussendung auf mehrere Codekanäle,
die mehreren Benutzern entsprechen, und/oder von mehreren Datenströmen für jeden
Benutzer. Diese Datenströme 104 von
der DS 102 werden codiert, gespreizt und in einer Kanalcodier-
und Spreizeinrichtung (CES) 106 kombiniert, die ein Gleichphasen-(I-)
Basisband-Signal 108 und ein Quaddatur-(Q-) Basisband-Signal 110 abgibt.
Die I- und Q-Basisband-Signale 108, 110 werden
dann hinsichtlich ihrer Impulsform durch ein Basisband-Impulsformungsfilter
(PBSF) 112 geformt, das impulsgeformte I- und Q-Basisband-Signale 114, 116 an
einen Basisband-PPR-Block 118 abgibt, von dem Implementierungen
nachfolgend anhand der 2, 8a und 8b beschrieben
werden. Die Ausgangssignale von dem Basisband-PPR-Block 118 sind
hinsichtlich der Spitzenleistung reduzierte Basisband-Signale 120, 122,
die nachfolgend in einem Quadratur-Modulator (QM) 124 moduliert
werden. Das Ausgangssignal 126 vom dem QM 124 wird
als Eingangssignal einem Aufwärtswandler
(UC) 128 zugeführt,
der die Frequenz der Signale auf die gewünschte Sendefrequenz verschiebt.
Das aufwärtsgewandelte
Signal 130, das von dem UC 128 abgegeben wird,
wird als Eingangssignal dem Leistungsverstärker (PA) 132 zugeführt. Das
Ausgangssignal 134 von dem PA 132 wird in einem
Hochfrequenz-Filter (RFF) 136 gefiltert, bevor es über eine
Antenne 180 an die Funkstrecke ausgesandt wird.
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Es
ist gut bekannt, dass der UC 128 mehrstufige Aufwärtswandlungs-Operationen
beinhalten kann. Weiterhin ist in 1 die Umwandlung
des Dateninformationssignals von einem digitalen auf ein analoges
Format nicht gezeigt. Diese Umwandlung erfolgt vorzugsweise entweder
zwischen dem Basisband-PPR-Block 118 und
dem QM 124 oder an irgendeiner Stelle zwischen dem QM 124 und der
abschließenden
Aufwärtswandlungs-Stufe
des UC 128. In anderen Ausführungsformen der vorliegenden
Erfindung, die ausführlich
nachfolgend unter Bezugnahme auf die 5, 6 und 7 beschrieben werden,
ist der Basisband-PPR-Block 118 fortgelassen,
und ein Zwischenfrequenz-(IF-) PPR-Block ist nach dem QM 124 eingefügt.
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2 zeigt
eine erste Implementierung des Basisband-PPR-Blockes 118,
der in dem Einzelträger-Sender
nach 1 implementiert ist. Dieser Basisband-PPR-Block 118 verwendet
eine nichtlineare Basisband-Verarbeitung, um momentan die impulsgeformten
I- und Q-CMDA-Basisband-Signale 114, 116 auf einen
annehmbaren Schwellenwertbereich zu skalieren. Die Skalierung der
Basisband-Signale führt dazu,
dass die Hüllkurve
der modulierten CDMA-Signale in äquivalenter
Weise auf einen vorher konfigurierten Größen-Schwellenwert nach der
Quadratur-Modulation
skaliert wird.
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Der
in 2 gezeigte Basisband-PPR-Block 118 umfasst
eine Vorhersageeinrichtung 202 für eine quadrierte Hüllkurven-Größe, der
als Eingangssignale die I- und Q-Basisband-Signale 114, 116 zugeführt werden,
einen Multiplizierer 204, dem als Eingangssignal das Ausgangssignal
von der Vorhersageeinrichtung 202 für die quadrierte Hüllkurven-Größe und ein
konfigurierbares Schwellenwertsignal T zugeführt wird, eine Umsetzungstabelle 206,
die als Eingang den Ausgang von dem Multiplizierer 204 empfängt, einen
Mittelwert-Leistungsregler 208,
der als Eingang das Ausgangssignal der Umsetzungstabelle 206 empfängt, einen
Verzögerungsblock 210,
der als Eingangssignale die I- und Q-Basisband-Signale 114, 116 empfängt, Multiplizierer 212,
die als Eingangssignal Ausgänge
von dem Verzögerungsblock 210 und
dem Mittelwert-Leistungsregler 208 empfangen, und einen
Tiefpassfilter-(LPF-) Block 214, der als Eingangssignale
Ausgangssignale von den Multiplizierern 212 empfängt und
die Basisband-Ausgangssignale 120, 122 an
den Basisband-PPR-Block 118 erzeugt, die nachfolgend dem
QM 124 als Eingangssignale zugeführt werden. Der LPF-Block 214 umfasst
zwei LPFs, einen für
jeden der Ausgänge von
den Multiplizierern 212.
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Die
Vorhersageeinrichtung 212 für die quadrierte Hüllkurven-Größe, die äquivalent
zu einer Leistungs-Abschätzeinrichtung
ist, schätzt
die quadrierte Größe der modulierten
CDMA-Schwingungsform-Hüllkurve
ab, die durch die Basisband-Signale 114, 116 nach
der Quadratur-Modulation gebildet werden würden, was nachfolgend als die
quadrierte Hüllkurven-Größe bezeichnet
wird, und gibt ein Signal ab, das diese quadrierte Hüllkurven-Größe darstellt.
Die Vorhersageeinrichtung 202 für die quadrierte Hüllkurven-Größe umfasst
gemäß dieser
speziellen Ausführungsform
einen ersten Quadrierter 216, der das I-Basisband-Signal 114 mit
sich selbst multipliziert, einen zweiten Quadrierter 218,
der das Q-Basisband-Signal 116 mit sich selbst multipliziert, und
einen Addierer 220, der die Ausgangssignale der ersten
und zweiten Quadrierer 216, 218 summiert. Das
Ausgangssignal von dem Addierer 220 ist eine quadrierte
Hüllkurven-Größe, die
den Basisband-Signalen 114, 116 entspricht.
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Der
Multiplizierer 204 wird zur Ausbildung eines Skalierungs-Schwellenwertes
verwendet. Der konfigurierbare Schwellenwert T wird so eingestellt, dass
er gleich Eins dividiert durch die maximal annehmbare Hüllkurven-Größe, wie
sie durch den Konstrukteur des Kommunikationssystems definiert ist, zum
Quadrat ist. Nachfolgend zur Erzeugung der momentanen quadrierten
Hüllkurven-Größe, die
den Basisband-Signalen 114, 116 entspricht
und in der Vorhersageeinrichtung 202 für die quadrierte Hüllkurven-Größe erzeugt
wird, und deren Zuführung
als Eingangssignal an den Multiplizierer 204 erzeugt der Multiplizierer 204 ein
Verhältnis
u der momentanen quadrierten Hüllkurven-Größe und der
maximal annehmbaren quadrierten Hüllkurven-Größe.
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Dieses
Verhältnis
u wird in eine Umsetzungstabelle
206 eingegeben, die unter
Verwendung einer Umsetzungsfunktion f einen Skalierungsfaktor erzeugt,
um den die Verstärkung
der Basisband-Signale
114,
116 eingestellt werden
sollte, um sicherzustellen, dass es keine unerwünschten Leistungsspitzen gibt.
Die Umsetzungsfunktion f ist wie folgt definiert:
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Wenn
das Verhältnis
u kleiner oder gleich 1 ist, was anzeigt, dass die aktuelle Hüllkurven-Größe kleiner
oder gleich der maximal annehmbaren Hüllkurven-Größe ist, so wird ein Skalierungsfaktor
f(i), der von der Umsetzungsfunktion f abgegeben wird, auf Eins
gesetzt. Wenn das Verhältnis
u größer als Eins
ist, was anzeigt, dass die aktuelle Hüllkurven-Größe größer als die maximal annehmbare
Hüllkurven-Größe ist,
so wird der Skalierungsfaktor f(u), der von der Umsetzungsfunktion
f abgegeben wird, auf einen Wert gesetzt, der ausreicht, um die
den Basisband-Signalen 114, 116 entsprechende
Leistung soweit abzusenken, dass die aktuellen Hüllkurven-Größe, die nach der Modulation
erzeugt wird, gleich der maximal annehmbaren Hüllkurven-Größe ist.
In diesem Fall wird der Ausgang von der Umsetzungstabelle 206 dadurch
berechnet, dass die Umkehrung der Quadratwurzel des Verhältnisses
von u gebildet wird, sodass der Skalierungsfaktor f(u) gleich der
maximal annehmbaren Hüllkurven-Größe dividiert
durch die Vorhersage der momentanen Hüllkurven-Größe sein würde. Diese Umsetzungsfunktion
f kann unter Verwendung einer Nachschlagetabelle oder alternativ
unter Verwendung von Logikschaltungen implementiert werden.
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Der
Regler 208 für
die mittlere Leistung ist für die
Betriebsweise des PPR-Blockes nicht kritisch, doch ist dies ein
optionaler Block, der dazu verwendet wird, um die mittlere Ausgangsleistung
für den Basisband-PPR-Block 118 in Übereinstimmung
mit der mittleren Eingangsleistung zu halten, selbst wenn die Spitzenleistungs-Spitzen
nach unten hin skaliert werden. Dieser Mittelwert-Leistungsregler 208 umfasst
gemäß einer
speziellen Implementierung nach 2 einen
Quadrierungs-Block 222, der in Serie mit einem Mittelwert-Generator 223 und
einem invertierten Quadratwurzel-Block 224 geschaltet
ist, wobei der Ausgang des invertierten Quadratwurzel-Blockes 224 zusammen
mit dem Ausgang der Umsetzungstabelle 206 als Eingang einen
Multiplizierer 226 zugeführt wird.
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Der
Quadrierungs-Block 222 empfängt als Eingang den in der
Umsetzungstabelle 206 erzeugten Skalierungsfaktor f(u)
und erzeugt einen Ausgang f2(u), der dem
Skalierungsfaktor nach seiner Multiplikation mit sich selbst entspricht
und nachfolgend als der quadrierte Skalierungsfaktor (SSF) bezeichnet
wird.
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Der
Mittelwert-Generator 223 bewirkt die Bestimmung des Mittelwertes
des SSF, der an dem Quadrierungs-Block 222 erzeugt wird.
Es gibt eine Anzahl von möglichen
Implementierungen für
den Mittelwert-Generator 223. Bei einer Ausführungsform summiert
der Mittelwert-Generator 223 N erzeugte SSFs und dividiert
nachfolgend das Ergebnis durch N, worin N die Periode des Mittelwertes
ist. In der Implementierung nach 2 gibt der
Konstrukteur des Kommunikationssystems ein Mittelwert-Periodeneinstell-(APS-)
Signal in den Mittelwert-Generator 223 ein, das den Wert
für N bestimmt.
Bei einem Beispiel einer Implementierung dieses Mittelwert-Generators 223 wird
ein rotierendes Fenster mit der Abmessung N verwendet, das es ermöglicht,
dass ein kontinuierlicher Summier- und Dividier-Algorithmus abläuft. Bei diesem
Algorithmus ersetzt der zuletzt erzeugte SSF den ältesten
erzeugten SSF innerhalb des rotierenden Fensters, wodurch die Dimension
des Fensters auf N gehalten wird und sichergestellt wird, dass die Abschätzung des
mittleren SSF ausreichend genau ist. Andere Implementierungen haben
einen Mittelwert-Generator 223, der unter Verwendung verschiedener
Arten von Tiefpassfiltern implementiert ist.
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Das
Ausgangssignal von dem Mittelwert-Generator 223, das den
mittleren SSF darstellt, wird als Eingangssignal dem invertierten
Quadratwurzel-Block 224 zugeführt. Der Quadratwurzel-Block 224 gibt
ein Signal ab, das der Quadratwurzel des invertierten Mittelwertes
von SSFs entspricht, die nachfolgend als die invertierten Quadratwurzel-(RMS-)
Skalierungsfaktoren bezeichnet werden.
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Die
invertierten RMS-Skalierungsfaktoren, die an dem invertierten Quadratwurzel-Block 224 erzeugt
werden, werden in dem Multiplizierer 226 mit dem derzeitigen
Skalierungsfaktor f(u) multipliziert, der von der Umsetzungstabelle 206 abgegeben
wird, um einen momentanen Verstärkungswert
zu erzeugen, der in jedem der Multiplizierer 212 als Eingangssignal
eingegeben wird, um die Basisband-Signale 114, 116 zu
skalieren. Der momentane Verstärkungswert
ist ein Verhältnis
zwischen dem derzeitigen Skalierungsfaktor f(u) und dem RMS-Skalierungsfaktor, und
er wird zur Skalierung sowohl des 1-Basisband-Signals 114 als
auch des Q-Basisband-Signals 116 verwendet.
Die Ergebnisse von den Multiplizierern 212 haben in der
Implementierung nach 2 alle Leistungsspitzen reduziert,
und sie haben eine mittlere Ausgangsleistung, die der mittleren
Eingangsleistung entspricht. Ohne die Verwendung des Leistungsmittelwert-Reglers 208 würde die
mittlere Ausgangsleistung von dem Basisband-PPR-Block 118 niedriger
als die mittlere Eingangsleistung sein, weil die Leistung während Perioden
mit Leistungsspitzen verringert würde, ohne zusätzliche
Leistung während
Perioden ohne Leistungsspitzen hinzuzufügen. Der Leistungsmittelwert-Regler 208 vergrößert den
momentanen Verstärkungswert
zu allen Zeiten um die mittlere Reduzierung der Leistung über alle Perioden,
unter Einschluss der Spitzenleistungs-Perioden, wodurch die Verringerung
der mittleren Leistung vollständig
kompensiert wird.
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Der
allgemein bekannte LPF-Block 214, der mit den Ausgängen der
Multiplizierer 212 gekoppelt ist, wird zur Beseitigung
von Emissionen außerhalb des
Bandes verwendet, die durch die Verarbeitung in dem Basisband-PPR-Block 118 hervorgerufen
werden. Der Verzögerungsblock 210,
der zwischen dem Basisband-Signalen 114, 116 und
den Multiplizierern 212 eingekoppelt ist, wird zur Verzögerung der
Basisband-Signale derart verwendet, dass die Basisband-Signale 114, 116 exakt
mit den momentanen Verstärkungswerten
ausgerichtet sind, die von dem Multiplizierer 226 erzeugt
werden.
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Ein
Fachmann würde
verstehen, dass der Multiplizierer 206 in Kombination mit
der Umsetzungstabelle 206 und möglicherweise in Kombination
mit dem Leistungsmittelwert-Regler 208 als ein Skalierungsfaktor-Generator
betrachtet werden kann. Genauso sollte es verständlich sein, dass die Multiplizierer 212 und
der LPF-Block 214 als eine Leistungs-Skalierungseinrichtung
bzw. eine Filtereinrichtung betrachtet werden können.
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Obwohl
die Beschreibung des Einzelträger-Basisband-PPR-Blockes
118,
der in
2 gezeigt ist, einer Implementierung entspricht,
ist es zu erkennen, dass Modifikationen durchgeführt werden können. Beispielsweise
wird, wie dies weiter oben beschrieben wurde, der Leistungsmittelwert-Regler
208 bei
manchen alternativen Ausführungsformen fortgelassen.
Dies führt
dazu, dass die mittlere Ausgangsleistung von dem Basisband-PPR-Block
118 nicht
notwendigerweise gleich der mittleren Eingangsleistung ist. Genauso
könnte
eine Modifikation hinsichtlich der Lage der Quadratwurzel-Operation innerhalb
der Umsetzungsfunktion f durchgeführt werden. Ein zusätzlicher
Quadratwurzel-Block ist bei einer Ausführungsform zwischen dem Addierer
220 und
dem Multiplizierer
204 eingefügt. Um diese Änderung
zu berücksichtigen,
wird das konfigurierbare Schwellenwert-Signal T neu als ein Signal
definiert, das durch die maximal annehmbare Hüllkurven-Amplitude dividiert
ist, und die Umsetzungsfunktion f innerhalb der Umsetzungstabelle
wird wie folgt eingestellt:
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Ein
Mehrträger-CDMA-Sender
gemäß einer anderen
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung unter Verwendung eines Basisband-PPR-Blockes
wird nunmehr unter Bezugnahme auf 3 beschrieben.
Der Mehrträger-Sender
ist ähnlich
dem Einzelträger-Sender,
der in 1 gezeigt ist, doch schließt der Mehrträger-Sender
eine Anzahl von Vormodulations-Trägerpfaden ein. In dem in 3 gezeigten
Beispiel ist ein Sender mit drei Trägern gezeigt, obwohl dies nicht
den Schutzumfang der vorliegenden Erfindung beschränken soll.
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In
diesem Sender erzeugen drei DSs 302 drei getrennte Gruppen
von Datenströmen 304,
die jeweils die Übertragung
auf mehrfachen Codekanälen
ermöglichen,
die mehrfachen Benutzern und/oder mehrfachen Datenströmen für jeden
Benutzer entsprechen. Diese Datenströme 304 werden codiert, gespreizt
und in drei jeweiligen CESs 306 kombiniert, die als Ausgang
jeweilige I- und Q-Basisband-Signale 308, 310 abgeben.
Diese Basisband-Signale 308, 310 werden dann durch
drei jeweilige BPSFs 312 impulsgeformt, wobei alle Ausgänge als
Eingang einen Mehrträger-Basisband-PPR-Block 318 zugeführt werden,
für den
Implementierungen nachfolgend im einzelnen anhand der 4a, 4b und 9 beschrieben
werden. Der Ausgang von dem Mehrträger-Basisband-PPR-Block besteht
aus drei Paaren von hinsichtlich ihrer Spitzenleistung reduzierten
I- und Q-Basisband-Signalen 320, 322. Nachfolgend wird
jedes Paar von Basisband-Signalen 320, 322 getrennt
in drei jeweiligen QMs 324 quadraturmoduliert. Die Ausgangssignale 326 von
dem QMs 324 werden in eine Kombinationseinrichtung 327 eingegeben,
um ein einziges zusammengesetztes IF-Signal zu erzeugen, das als
Eingang einen UC 328 zugeführt wird, der die Frequenz
des Signals auf die gewünschte
Sendefrequenz verschiebt. Das aufwärtsgewandelte Signal 330 von
dem UC 328 wird nachfolgend hinsichtlich seiner Leistung
in einem Mehrträger-Leistungsverstärker (MCPA) 332 verstärkt, wobei das
Ausgangssignal 334 von dem MCPA 332 in einem RFF 336 gefiltert
wird, bevor es über
eine Antenne 338 abgestrahlt wird.
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Es
ist verständlich,
dass alternative Ausführungsformen
des Mehrträger-Senders ähnlich zu
denen für
den Einzelträger-Sender
nach 1 möglich sind.
Wie bei dem Einzelträger-Sender
muss der Mehrträger-Sender
eine zusätzliche
Stufe zur Umwandlung des Signals von dem digitalen auf das analoge
Format haben. Für
eine einfachere Verzögerungs-Ausrichtung
hat das bevorzugte Ausführungsbeispiel
des Mehrträger-Senders
nach 3 eine Digital-/Analog-Umwandlung zwischen der Kombinationseinrichtung 327 und
der letzten Aufwärts-Wandlungsstufe,
doch sollte dies nicht den Schutzumfang der vorliegenden Erfindung
beschränken.
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Eine
erste Implementierung des Mehrträger-Basisband-PPR-Blockes 218,
der in 3 gezeigt ist, wird nachfolgend anhand der 4a beschrieben.
Das Gesamtkonzept ist bei dem Einzelträger- und Mehrträger-Basisband-PPR-Blöcken 118, 318 das
gleiche, doch erfordert die Implementierung Modifikationen. Der
Mehrträger-Basisband-PPR-Block 318 umfasst
eine Hüllkurven-Größen-Vorhersageeinrichtung 402,
die in Serie mit einem Multiplizierer 404, mit einer Umsetzungstabelle 406 und
bei manchen Ausführungsformen
mit einem Leistungsmittelwert-Regler 408 gekoppelt ist;
drei Verzögerungsblöcke 410;
sechs Multiplizierer 412; und drei LPF-Blöcke 414,
wobei jeder LPF-Block zwei LPFs umfasst.
-
Die
Hüllkurven-Größen-Vohersageeinrichtung 402 empfängt als
Eingang die drei Paare von Basisband-Signalen 314, 316,
die von dem BPSFs 312 abgegeben werden. Jedes Paar von
Basisband-Signalen 314, 316 wird als Eingangssignal
einem Paar von Quadierern 416, 418 zugeführt, wobei der
Ausgang der Quadierer 416, 418 als Eingang jeweiligen
Addierern 419 zugeführt
wird. Jeder Satz von Quadierern 416, 418 und Addierern 419 ist äquivalent
zu der quadierten Hüllkurven-Größen-Vorhersageeinrichtung 202,
die in 2 gezeigt ist. Die Hüllkurven-Größen-Vorhersageeinrichtung 402 in 4a umfasst
weiterhin drei Quadratwurzel-Blöcke 420,
die in Serie mit jeweiligen Addierern 419 verbunden sind.
Die Ausgänge
von den Quadratwurzel-Blöcken 420 stellen
die Hüllkurven-Größe dar,
die ihren jeweiligen Basisband-Signalen 314, 316 entspricht, wenn
diese Signale moduliert wären.
Diese Ausgänge
werden in dem Addierer 421 kombiniert, um einen kombinierten
Hüllkurven-Größen-Näherungsausgang
von der Hüllkurven-Größen-Vorhersageeinrichtung 402 zu
erzeugen. Diese Näherung
stellt die Schlimmstfall-Größe der Hüllkurve
dar, die erzeugt wird, nachdem alle drei Basisband-Paare quadraturmoduliert
und kombiniert sind. Die Größen-Vorhersage
für jedes
Paar von Basisband-Signalen 314, 316, die mit
dem Quadrierern 416, 418, den Addierern 419 und
den Quadratwurzel-Blöcken 420 erzeugt
wird, ist eine zweidimensionale Abschätzung, während die Kombination der drei
getrennten Hüllkurven-Größen-Abschätzungen
linear erfolgt, als ob die einzelnen zweidimensionalen Abschätzungen
hinsichtlich ihrer Phase perfekt ausgerichtet sein würden.
-
Entsprechend
ist die abschließende
Abschätzung,
die an dem Ausgang des Addierers 421 erzeugt wird, der
Schlimmstfall, bei dem die einzelnen Basisband-Hüllkurven-Größen miteinander
ausgerichtet sind.
-
Eine
alternative Ausführungsform
für die Hüllkurven-Größen-Vorhersageeinrichtung 402 ist
in 4b gezeigt. Diese Ausführungsform berücksichtigt
die relative Frequenz- und Phaseninformation, um eine exakte Hüllkurven-Größen-Vorhersage
für das
kombinierte Signal nach der Quadratur-Modulation zu erhalten. Diese
Ausführungsform
erfordert eine Kenntnis von den QMs 324, wie die Frequenz und
Phase ist, die jedem Träger
während
der Quadratur-Modulation zugeordnet wird.
-
Wie
dies in 4b gezeigt ist, wird ein Paar von
Basisband-Signalen 314, 316 als Eingang einem komplexen
Mischer 428 zugeführt,
während
ein anderes Paar von Basisband-Signalen 314, 316 als
Eingangssignal einem komplexen Mischer 430 zugeführt wird,
und ein weiteres Paar von Basisband-Signalen 314, 316 mit
ihren Gleichphasen- und Quadraturphasen-Signalen als Eingangssignal
Gleichphasen- und
Quadratur-Addierern 432, 434 zugeführt wird.
Bei diesem Beispiel mit drei Trägern
verschieben die Mischer 428, 430 die Frequenz
und Phase der Basisband-Signale,
sodass sie die gleiche relative Frequenz und Phase haben, die in
ihren jeweiligen QM-Ausgängen 326 auftritt.
-
Die
Gleichphasen-Signale, die von den komplexen Mischern 428, 430 abgegeben
werden, werden dann als Eingangssignale dem Gleichphasen-Addierer 432 zugeführt, und
die Quadratur-Signale, die von den komplexen Mischern 428, 430 abgegeben
werden, werden als Eingang dem Quadratur-Addierer 434 zugeführt. Die
Ausgänge
von den Addierern 432, 434 werden als Eingangssignale Gleichphasen- bzw. Quadratur-Quadrierern 436, 438 zugeführt, wobei
die Ausgänge
von den Quadrierern 436, 438 als Eingangssignale
einem Addierer 440 zugeführt werden. Der Ausgang von
dem Addierer 440 wird als Eingangssignal einem Quadratwurzel-Block 442 zugeführt, der
das Ausgangssignal an die alternative Hüllkurven-Größen-Vorhersageeinrichtung nach 4b erzeugt.
Der Ausgang ist eine exakte Vorhersage der Hüllkurven-Größe, die die Basisband-Signale 314, 316 an
dem Ausgang der Kombinationseinrichtung 327 erzeugt haben
würden,
wenn sie nicht durch den Mehrträger-Basisband-PPR-Block 318 skaliert
würden.
Die Vorhersage berücksichtigt
in diesem Fall die Differenz der Modulationsfrequenz und Phase für die verschiedenen Träger und
ist daher genauer als die, die anhand der 4a beschrieben
wurde. Der Nachteil der Hüllkurven-Größen-Vorhersageeinrchtung
nach 4b besteht in der Zunahme der Kompliziertheit.
-
In
anderen Ausführungsformen
mit einer unterschiedlichen Anzahl von Trägern können Modifikationen der Hüllkurven-Größen-Vorhersageeinrichtung 402 nach 4b in
Betracht gezogen werden. Der Schlüssel bei jeder Modifikation
besteht darin, die relative Frequenz und Phase zwischen den Signalen
aufrecht zu erhalten, sodass der Ausgang der Hüllkurven-Größen-Vorhersageeinrichtung 402 eine exakte
Vorhersage der Hüllkurven-Größe ist,
die die Basisband-Signale 314, 316 haben würden, die
am Ausgang des Kombinierers 327 erzeugt würden, wenn
sie nicht durch den Mehrträger-Basisband-PPR-Block 318 skaliert
werden würden.
Bei manchen alternativen Ausführungsformen
ist jedem Paar von Basisband-Signalen ein komplexer Mischer zugeordnet.
Weiterhin entfällt
bei manchen Ausführungsformen
der Quadratwurzel-Block 442, und die Quadratwurzel-Funktion
wird später
innerhalb des Mehrträger-Basisband-PPR-Blockes 318 implementiert.
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Unter
erneuter Bezugnahme auf 4a ist zu
erkennen, dass das Ausgangssignal von der Hüllkurven-Größen-Vorhersageeinrchtung 402 als
Eingangssignal dem Multiplizierer 404 zugeführt wird. Ähnlich wie
dies bei dem Einzelträger-PPR-Block 118 der
Fall war, der anhand der 2 beschrieben wurde, ist das
andere Eingangssignal an den Multiplizierer 404 ein konfigurierbares
Schwellenwert-Signal T. Das konfiguierbare Schwellenwert-Signal
T in 4a ist so ausgelegt, dass es gleich Eins dividiert durch
eine vorgegebene maximal annehmbare Hüllkurven-Größe ist, derart, dass der Ausgang
von dem Multiplizierer 404 ein Verhältnis v zwischen der momentanen
Näherung
der Hüllkurven-Größe und der maximal
annehmbaren Hüllkurven-Größe ist.
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Die
Umsetzungstabelle
406 ist praktisch identisch zu der Umsetzungstabelle
des Einzelträger-PPR-Blockes
nach
2, doch wurde die Quadratwurzel-Operation, die
in der Umsetzungsfunktion f nach
2 gebildet
wurde, an eine Stelle innerhalb der Hüllkurven-Größen-Vorhersageeinrichtung
402 bewegt.
Die Umsetzungstabelle
406 empfängt als Eingang das Verhältnis v
und enthält
eine Funktion g wie folgt:
-
Daher
würde,
wenn das Verhältnis
v kleiner oder gleich Eins ist, was anzeigen würde, dass die angenäherte Hüllkurven-Größe kleiner
oder gleich der maximal annehmbaren Hüllkurven-Größe ist, ein Skalierungsfaktor
g(v), der von der Umsetzungstabelle 406 abgegeben wird,
gleich Eins sein. Wenn das Verhältnis
v größer als
eins ist, was den Fall darstellt, dass die angenäherte Größe größer als die maximal annehmbare
Hüllkurven-Größe ist,
so wird der Skalierungsfaktor g(v) auf einen Wert eingestellt, der ausreicht,
um die den Basisband-Signalen 114, 116 entsprechende
Leistung auf einem Leistungspegel derart einzustellen, dass die
tatsächliche
Hüllkurven-Größe, die
nach der Modulation und Kombination der Basisband-Signale 320, 322 erzeugt
wird, gleich der maximal annehmbaren Hüllkurven-Größe ist. In diesem Fall ist
das Ausgangssignal der Umsetzungstabelle 406 Eins dividiert
durch das Verhältnis v,
und dies macht dem Skalierungsfaktor g(v) ähnlich wie den Skalierungsfaktor
f(u) in 2 gleich der maximal annehmbaren
Hüllkurven-Größe dividiert
durch die Vorhersage der tatsächlichen
Hüllkurven-Größe. Die
Umsetzungstabelle 406 kann auch unter Verwendung von Logikschaltungen
mit ähnlichen
Ergebnissen implementiert werden.
-
Der
Leistungsmittelwert-Regler ist ähnlich wie
dies anhand der 2 beschrieben wurde, eine optionale
Komponente der PPR-Block-Implementierung, die anhand der 4a beschrieben
wurde. Ähnlich
wie dies für 2 beschrieben
wurde, wird der Skalierungsfaktor g(v) der von der Umsetzungstabelle 406 abgegeben
wird, als Eingang dem Leistungsmittelwert-Regler 408 zusammen
mit einem APS-Signal zugeführt.
Der Leistungsmittelwert-Regler 408 umfasst einen Quadierungsblock 422,
der als Eingangssignal den Skalierungsfaktor g(v) empfängt, in
Serie mit einem Mittelwert-Generator und einem invertierten Quadratwurzel-Block 424,
wobei alle drei Blöcke
in der in 4a gezeigten Implementierung so
wirken, wie dies weiter oben für
den Leistungsmittelwert-Regler 208 in dem Einzelträger-Basisband-PPR-Block 118 beschrieben
wurde. Die Ausgänge
von dem invertierten Quadratwurzel-Block 424 entsprechen
den invertierten RMS-(Effektivwert-) Skalierungsfaktoren. Weiterhin
befindet sich in dem Leistungsmittelwert-Regler 408 ein
Multiplizierer 426 ähnlich
dem Multiplizierer 226 nach 2, der als
Eingangssignal den invertierten RMS- Skalierungsfaktor von dem invertierten
Quadratwurzel-Block 424 und dem derzeitigen Skalierungsfaktor g(u)
von der Umsetzungstabelle 406 empfängt. Der Multiplizierer 426 erzeugt
einen momentanen Verstärkungswert, ähnlich dem,
wie er von dem Multiplizierer 226 nach 2 erzeugt
wird, und der als Eingangssignal jedem der sechs Multiplizierer 412 geliefert
wird.
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Die
Multiplizierer 412 empfangen weiterhin verzögerte Versionen
der Ausgangssignale 314, 316 und liefern als Ausgangssignale
drei Paare von hinsichtlich der Spitzenleistung reduzierten Basisband-Signalen,
die jeweils als Eingangssignale einem einzelnen LPF-Block 414 zugeführt werden.
Die LPF-Blöcke 414 sind
so ausgelegt, dass sie die Emissionen außerhalb des Bandes beseitigen,
die durch die Verarbeitung innerhalb des Basisband-PPR-Blockes 318 hervorgerufen
werden. Die Verzögerungsblöcke 410 erzeugen
die verzögerten Basisband-Signale,
die den Basisband-Signalen 314, 316 entsprechen
und den Multiplizierern 412 als Eingang zugeführt werden.
Wie bei den Verzögerungsblöcken 210 nach 2 werden
die Verzögerungsblöcke 410 dazu
verwendet, die Basisband-Signale 314, 316 exakt
mit ihren jeweiligen momentanen Verstärkungswerten auszurichten,
die von dem Multiplizierer 426 erzeugt werden.
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Der
Mehrträger-Basisband-PPR-Block 318, der
in 4a gezeigt ist, kann so angepasst werden, dass
er eine unterschiedliche Anzahl von Trägern handhabt, und er ist nicht
auf den Fall von drei Trägern
beschränkt,
wie dies hier gezeigt und vorstehend beschrieben wurde. In Fällen, in
denen er modifiziert wird, um lediglich einen einzigen Träger zu handhaben,
ist die Implementierung geringfügig
von der verschieden, die anhand der 2 beschrieben wurde,
es ist jedoch festzustellen, dass jede Implementierung richtig funktionieren
würde.
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Obwohl
die vorstehend beschriebenen zwei Implementierungen Basisband-PPR-Blöcke vorsehen,
die vor der Modulation der Informationssignale implementiert werden,
sind auch andere Ausführungen
mit einer Implementierung eines Zwischenfrequenz-(IF-) PPR-Blockes
nach der Quadratur-Modulations-Stufe in einem Sender denkbar. Eine
Implementierung eines Mehrträger-Senders,
der einen derartigen IF PPR-Block verwendet, wird nunmehr unter
Bezugnahme auf 5 beschrieben.
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5 zeigt
einen Sender mit drei Trägern ähnlich wie
dem, der in 3 gezeigt ist, wobei jedoch
der Basisband-PPR-Block 318 fortgelassen und ein IF-PPR-Block 504 nach
den QMs 324 hinzugefügt
ist, wobei Implementationen für
den Block 504 nach 4 nachfolgend
im einzelnen anhand der 6, 7 und 11 beschrieben
werden. Es sollte für
den Fachmann verständlich
sein, dass der IF-PPR-Block 504 auch als ein Hüllkurven-Größen-Regler
bezeichnet werden könnte.
Die Änderungen
der PPR-Blöcke
modifizieren die Funktionsweise des Senders geringfügig. Die
impulsgeformten Basisband-Signale 314, 316, die
als Eingang im Basisband-PPR-Block 318 in 3 zugeführt wurden, werden
nunmehr direkt dem QMs 324 zugeführt. Modulierte IF-Ausgänge 502 von
dem QMs 324 werden als Eingangssignale dem IF-PPR-Block 504 zugeführt, wobei
hinsichtlich der Hüllkurven-Größe begrenzte
Signale 506 nachfolgend an die Kombinationseinrichtung 327 ausgegeben
werden. Bei der hier beschriebenen Implementierung sind die verbleibenden
Komponenten nach 5 identisch zu denen, die anhand
der 3 beschrieben wurden. Wie in den 1 und 3 ist
eine Umwandlung der Dateninformations-Signale von einem digitalen auf ein analoges
Format erforderlich, die in 5 nicht
gezeigt ist. Diese Umwandlung erfolgt vorzugsweise nach dem IF-PPR-Block 504,
jedoch vor der abschließenden
Aufwärtswandlungs-Stufe
des UC 328.
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Eine
erste Implementierung des IF PPR-Blockes 504 nach 5 wird
nunmehr unter Bezugnahme auf 6 beschrieben.
Dieser IF-PPR-Block 504 umfasst einen Addierer 601,
einen Hüllkurven-Detektor 602,
einen Multiplizierer 604, eine Umsetzungstabelle 606,
einen Leistungsmittwert-Regler 608 in einem Ausführungsbeispiel,
drei Verzögerungsblöcke 610,
drei Multiplizierer 612 und drei Bandbassfilter (BPFs) 614.
Der Addierer 601, der als Eingang jedes IF-Signal 502 empfängt, liefert
als Ausgang ein kombiniertes IF-Signal an den Hüllkurven-Detektor 602, der
im einzelnen anhand der 7 beschrieben wird.
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Der
Ausgang des Hüllkurven-Detektors 602 ist
eine Abschätzung
der Hüllkurven-Größe, die
der Kombination der IF-Signale 502 entspricht, und wird als
Eingangssignal dem Multiplizierer 604 zusammen mit einem
konfigurierbaren Schwellenwert-Signal T geliefert. Das konfigurierbare
Schwellenwert-Signal T ist gleich Eins dividiert durch die maximal
annehmbare Hüllkurven-Größe. Daher
ist der Ausgang des Multiplizierers 604 ein Verhältnis v
der geschätzten Gesamt-Hüllkurven-Größe zur maximal
annehmbaren Hüllkurven-Größe.
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Dieses
Verhältnis
v wird als Eingang an die Umsetzungstabelle 606 geliefert,
die identisch zu der Umsetzungstabelle 406 in 4a ist.
Diese Umsetzungstabelle 606 umfasst die Umsetzungsfunktion
g und liefert als Ausgangssignal einen Skalierungsfaktor g(v) wie
er auch von der Umsetzungstabelle 406 abgegeben wurde.
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In
einem Beispiel einer Version des IF PPR-Blockes nach 6 wird
der Leistungsmittelwert-Regler 608 in einer ähnlichen
Weise verwendet, wie dies hinsichtlich des Leistungsmittelwert-Reglers 408 in 4a beschrieben
wurde. Der Leistungsmittelwert-Regler 608 umfasst einen
Quadrierungs-Block 622, der als Eingangssignal den Skalierungsfaktor
g(v) empfängt,
einen Mittelwert-Generator 623, dem das Ausgangssignal
von dem Quadrierungs-Block 622 und ein APS-Signal als Eingang
zugeführt
werden, und einen invertierten Quadratwurzel-Block 624,
der als Eingangssignal das Ausgangssignal von dem Mittelwert-Generator 623 empfängt, sowie
einen Multiplizierer 626, der als Eingangssignale den derzeitigen
Skalierungsfaktor g(v) von der Umsetzungstabelle 606 und
den invertierten RMS-Skalierungsfaktor
empfängt,
der von dem invertierten Quadratwurzel-Block 624 abgegeben
wird. Alle diese Komponenten innerhalb des Leistungsmittelwert-Reglers 608 arbeiten
identisch zu denen in dem Leistungsmittelwert-Regler 408 nach 4a.
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Das
Ausgangssignal von dem Multiplizierer 626 ist ein momentaner
Verstärkungswert,
der als Eingangssignal den Multiplizierern 612 zugeführt wird,
um die modulierten IF-Signale 502 zu skalieren. Die Multiplizierer 612 empfangen
als Eingangssignale verzögerte
Versionen der IF-Signale 502 und geben Ausgangssignale
ab, bei denen hohe Hüllkurven-Größen verringert
sind und die mittlere Leistung unverändert ist. Jeder Ausgang von
den Multiplizierern 612 wird als Eingang einem der BPFs 614 zugeführt, die
nachfolgend die Emissionen außerhalb
des Bandes ausfiltern, die durch die Verarbeitung innerhalb des
IF PPR-Blockes 504 hervorgerufen werden.
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Die
Verzögerungsblöcke 610 werden
wie in den 2 und 4a zur
Verzögerung
der Eingangssignale an den IF PPR-Block 504, in diesem Fall
die IF-Signale 502, derart verwendet, dass die Eingänge an die
Multiplizierer 612 exakt mit den entsprechenden momentanen
Verstärkungswerten
ausgerichtet sind, die an den Multiplizierer 626 erzeugt werden.
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Es
sei bemerkt, dass die in den 5 und 6 gezeigte
Implementierung lediglich eine mögliche
Implementierung eines Senders ist, der einen IF-PPR-Block verwendet.
Es sind andere Ausführungsformen
möglich,
die den IF-PPR-Block an irgendeiner Stelle zwischen den QMs 324 und
dem MCPA 332 haben, wobei lediglich geringfügige Modifikationen
in dem IF-PPR-Block 504 erforderlich sind. Genauso ist,
obwohl dies nicht gezeigt ist, ein Einzelträger-Sender, der einen Einzelträger-IF-PPR-Block verwendet,
einfach dadurch möglich,
dass die 5 und 6 auf einem
Einzelträger
skaliert werden, wobei die Kombinationseinrichtung 327 in 5 und die
Kombinationseinrichtung 601 in 6 fortgelassen
werden.
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Es
gibt vielfältige
Implementierungen für
den Hüllkurven-Detektor 602 in 6.
Ein Beispiel einer Implementierung des Hüllkurven-Detektors 602,
die nunmehr unter Bezugnahme auf 7 beschrieben wird,
umfasst einen optionalen Aufwärts-Abtast- und Interpolations-(USI-)
Block 702, die in Serie mit einem Absolutwert-Block 704 und
einem Maximalwert-über-die-Zeit-(MVOT-)
Block 706 geschaltet sind. In einer digitalen Implementierung,
wie sie in 6 beschrieben wird, kann der
optionale USI-Block 702 in die Implementierung des Hüllkurven-Detektors 602 eingefügt werden,
um dessen Genauigkeit zu vergrößern. Diese
Vergrößerung der Genauigkeit
hängt von
der Abtastrate gegenüber
der Trägerfrequenz
ab.
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Der
Absolutwert-Block
704 verwendet einen Gleichrichter, um
den Absolutwert des bipolaren IF-Signals zu gewinnen, das von dem
USI-Block
702 geliefert wird. Der Gleichrichter in einer
digitalen Implementierung ist eine Logikschaltung, die die folgende
Funktion ausführt:
worin x der Eingang und y
der Ausgang ist. Der MVOT-Block
706 ist ein gut bekannter
Block, der den Maximalwert-Ausgang von dem Absolutwert-Block
704 über eine
vorgegebene Zeitperiode Ta misst. Für eine gute Genauigkeit sollte
Ta größer als
eine Periode der IF-Signale
502 und vorzugsweise beträchtlich
größer als die
Abtastrate des MVOT-Blockes
706 und beträchtlich
kleiner als 1/W sein, worin W die Signalbandbreite der Signale
502 ist.
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Die
ersten Implementierungen für
einen Einzelträger-Basisband-PPR-Block,
einen Mehrträger-Basisband-PPR-Block
und einen Mehrträger-IF-PPR-Block,
wie sie vorstehend anhand der 2, 4a und 6 beschrieben
wurden, arbeiten mit einem gemeinsamen Nachteil. Obwohl diese PPR-Blöcke so betrieben
werden, das sie dass Auftreten von Spitzenleistungs-Spitzen durch
Multiplizieren verzögerter
Versionen der Eingangssignale mit entsprechenden Skalierungsfaktoren
und nachfolgendes Filtern der skalierten Signale verringern, wird die
Filteroperation unglücklicherweise
an allen Signale durchgeführt;
unabhängig
davon ob die Eingangssignale eine Skalierung erfordern oder nicht. Die
Durchlassbereichs-Welligkeit der Filtervorrichtung innerhalb jeder
der vorstehend erläuterten
Implementierungen verzerrt alle Signale, die durch die PPR-Blöcke hindurchlaufen,
was zu Fehlern sowohl in Eingangssignalen, die eine Skalierung erforderten, als
auch in denjenigen führt,
die unterhalb des erforderlichen Leistungsschwellenwert-Pegels lagen.
Es werden nachfolgend Implementierungen der PPR-Blöcke 118, 318, 504 anhand
der 8a, 8b, 9 und 10 gemäß der vorliegenden Erfindung
beschrieben, die dieses Problem bei den vorstehend beschriebenen
Implementierungen mildern.
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8a zeigt
eine zweite Implementierung des Basisband-PPR-Blockes 118,
der in dem Einzelträger-Sender
nach 1 implementiert ist. Ähnlich wie die erste Implementierung
nach 2 verwendet der Einzelträger-Basisband-PPR-Block nach 8a eine
nichtlineare Basisband-Verarbeitung, um momentan die impulsgeformten
I- und Q CDMA-Basisband-Signale 114, 116 auf einen
Bereich innerhalb eines annehmbaren Schwellenwertbereiches zu skalieren.
Ein wichtiger Unterschied zwischen diesen zwei Implementierungen
ist, wie dies weiter unten beschrieben wird, die Beseitigung des
LPF-Blockes aus dem primären
Signalpfad, sodass Basisband-Signale, die keine PPR-Skalierung erfordern,
nicht durch unnötiges
Filtern beeinträchtigt
werden.
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Der
Basisband-PPR-Block 118, der in 8a gezeigt
ist, umfasst einen ersten Verzögerungsblock 802,
dem als Eingangssignale die I- und Q-Basisband-Signale 114, 116 zugeführt werden
und der in Serie mit einem zweiten Verzögerungsblock 804 und
einem Satz von zwei Differenz-Addierern 806 gekoppelt ist,
die die Basisband-Ausgänge 120, 122 erzeugen,
die nachfolgend dem QM 124 als Eingangssignal zugeführt werden.
Weiterhin umfasst der Basisband-PPR-Block nach 8a eine
Vorhersageeinrichtung 202 für quadrierte Hüllkurven-Größen, der
die I- und Q-Basisband-Signale 114, 116 als
Eingänge
zugeführt
werden, den Multiplizierer 204, der als Eingangssignal
das Ausgangssignal der Vorhersageeinrichtung 202 für die quadrierte
Hüllkurven-Größe und eine
konfigurierbares Schwellenwert-Signal T empfängt, die Umsetzungstabelle,
die als Eingangssignal den Ausgang von dem Multiplizierer 204 empfängt, einen
Differenz-Addierer 808, der als Eingangssignale einen Wert
von Eins zusammen mit dem Ausgang von der Umsetzungstabelle 206 empfängt, einen
Satz von zwei Multiplizierern 810, die als Eingangssignale
die Ausgangssignale von dem ersten Verzögerungsblock 802 und
dem Ausgang von dem Differenz-Addierer 808 empfangen, und
einen Tiefpassfilter-(LPF-) Block 812, dem als Eingangssignale
die Ausgangssignale von dem Satz von Multiplizierern 810 zugeführt werden
und der weiterhin mit dem Satz von Differenz-Addierern 806 gekoppelt
ist. In diesem Fall umfasst der LPF-Block zwei LPFs, eines für jeden
der Ausgänge
von den Multiplizierern 810.
-
Bei
der in 8a gezeigten Implementierung
arbeiten die Vorhersageeinrichtungen 202 für die quadrierte
Hüllkurven-Größe, der
Multiplizierer 204 und die Umsetzungstabelle 206 alle
in der gleichen Weise, wie dies weiter oben für die Implementierung der 2 beschrieben
wurde. Die Vorhersageeinrichtung 202 für die quadrierte Hüllkurven-Größe schätzt die
quadrierte Größe der modulierten
CDMA-Schwingungsform-Hüllkurve
ab, die durch die Basisband-Signale 114, 116 nach
der Quadratur-Modulation gebildet würde, und gibt ein Signal ab,
das diese quadrierte Hüllkurven-Größe darstellt.
Der Multiplizierer 204 empfängt dies die quadrierte Hüllkurven-Größe darstellende
Signal und vergleicht es mit einem Skalierungs-Schwellenwert T.
Wie dies weiter oben für 2 beschrieben
wurde, wird dieser konfigurierbare Schwellenwert T auf Eins dividiert
durch die maximal annehmbare Hüllkurven-Größe eingestellt,
wie sie durch den Konstrukteur des Kommunikationssystems festgelegt
ist, und zwar quadriert, so dass der Multiplizierer ein Verhältnis u
der momentanen quadrierten Hüllkurven-Größe und der
maximal annehmbaren quadrierten Hüllkurven-Größe erzeugt. Dieses Verhältnis u
wird in die Umsetzungstabelle 206 eingegeben, die unter
Verwendung der vorstehend für
die 2 beschriebenen Umsetzungsfunktionen f einen Skalierungsfaktor
f(u) erzeugt.
-
Der
Skalierungsfaktor f(u) wird nachfolgend als Eingangssignal einem
Differenz-Addierer 808 zusammen
mit einem Wert von Eins zugeführt.
Das Ausgangssignal von dem Differenz-Addierer ist ein Ausdruck für Eins,
von dem der Skalierungsfaktor abgezogen wird, das heißt 1 – f(u).
Wenn der Skalierungsfaktor gleich Null ist, wie dies der Fall sein
würde,
wenn die momentane quadrierte Hüllkurven-Größe kleiner
oder gleich der maximal annehmbaren quadrierten Hüllkurven-Amplitude
ist, so würde
das Ausgangssignal des Differenz-Addierers 808 gleich Null
sein. Alternativ würde,
wenn der Skalierungsfaktor kleiner als eins ist, wie dies der Fall
sein würde, wenn
die momentane quadrierte Hüllkurven-Größe größer als
die maximal annehmbare quadrierte Hüllkurven-Größe ist, das Ausgangssignal
von dem Differenz-Addierer 808 gleich einem Wert zwischen
Null und Eins sein, der den prozentualen Teil (in Dezimalformat)
darstellt, um den die geschätzte
Hüllkurven-Größe der Eingangssignale
verringert werden muss, um gleich der maximal annehmbaren Hüllkurven-Größe zu werden.
-
Jeder
der Multiplizierer 810 empfängt das Ausgangssignal von
dem Differenz-Addierer 808 zusammen
mit einer verzögerten
Version eines der Eingangssignale 114, 116 von
dem ersten Verzögerungsblock 802.
Der erste Verzögerungsblock 802 wird
zum Verzögern
der Basisband-Signale 114, 116 derart verwendet,
dass sie exakt mit dem momentanen Ausgängen des Differenz-Addierers 808 ausgerichtet
sind, wodurch Verzögerungen
innerhalb der Komponenten 202, 204, 206 und 208 kompensiert werden.
Die Ausgänge
von dem Multiplizierern 810, die nachfolgend als Überschussleistungs-Korrektursignale
bezeichnet werden, stellen das Ausmaß dar, um das die Eingangssignale
verringert werden sollten, um sicherzustellen, dass ihre Leistungsspitzen oberhalb
des Schwellenwert-Pegels beseitigt sind. Wenn in diesem Fall das
Ausgangssignal von dem Differenz-Addierer 808 gleich Null
ist, so ist auch das Leistungskorrektur-Signal, dass von dem Multiplizierern 810 abgegeben
wird, gleich Null; dies zeigt an, dass keine Verringerung der Leistung
in den Basisband-Signalen
erforderlich ist. Wenn das Ausgangssignal von dem Differenz-Addierer 808 ein
Wert zwischen 0 und 1 ist, so stellen die Überschussleistungs-Korrektursignale,
die von den Multiplizierern 810 abgegeben werden, die Teile
der Eingangssignale 114, 116 dar, die oberhalb
des Schwellenwert-Leistungspegels liegen.
-
Der
LPF-Block 812 umfasst zwei getrennte LPFs, die jeweils
eines der Überschussleistungs-Korrektursignale
empfangen, die von den Multiplizierern 810 abgegeben werden.
Dies LPFs werden zur Beseitigung von Emissionen außerhalb
des Bandes verwendet, die in den Überschussleistungs-Korrektursignalen
während
der Verarbeitung in den Multiplizierern 810 erzeugt werden.
Wie dies in 8a gezeigt ist, werden die gefilterten
Ausgangssignale des LPF-Blockes 812, die nachfolgend als gefilterte Überschussleistungs-Korrektursignale
bezeichnet werden, als Eingangssignale entsprechenden der Differenz-Addierer 806 zusammen
mit verzögerten
Versionen der entsprechenden der Eingangssignale 114, 116 von
dem zweiten Verzögerungsblock 804 zugeführt. Der
zweite Verzögerungsblock 804 wird
zur Verzögerung
der bereits vorher verzögerten
Version der Basisband-Signale 114, 116 von dem
ersten Verzögerungsblock 802 derart
verwendet, dass sie exakt mit den momentan gefilterten Überschussleistungs-Korrektursignalen
ausgerichtet sind, die von dem LPF-Block 812 abgegeben
werden, wodurch die Verzögerungen
in den Komponenten 810 und 812 kompensiert werden.
Bei der Implementierung nach 8a arbeitet
jeder der Differenz-Addierer 806 zur Subtraktion der verzögerten Version
eines der Eingangssignale 114, 116 von seinem
entsprechenden gefilterten Überschussleistungs-Korrektursignal.
Die Ergebnisse dieser Subtraktions-Operationen in 8a sind
die Basisband-Ausgangssignale 120, 122, wobei
die Basisband-Ausgangssignale 120, 122 hinsichtlich
der Überschuss-Spitzenleistung
reduzierte Versionen der entsprechenden Basisband-Eingangssignale 114, 116 sind.
Es ist festzustellen, dass wenn keine Leistungs-Skalierung der Basisband-Eingangssignale 114, 116 erforderlich
ist, die Differenz-Addierer 806 lediglich ein Null-Signal
von den verzögerten
Versionen der Signale subtrahieren. Somit wird keine Änderung
an den Basisband-Eingangssignalen durchgeführt, die keine Leistungs-Skalierung
erfordern.
-
Obwohl
die Beschreibung nach 8a für eine spezielle Implementierung
beschrieben wurde, sollte dies nicht den Schutzumfang der vorliegenden Erfindung
beschränken.
Es sollte verständlich
sein, dass die alternativen Implementierungen, die vorstehend für die Vorhersageeinrichtung 202 für die quadrierte
Hüllkurven-Größe, den
Multiplizierer 204 und die Umsetzungstabelle 206 nach 2 beschrieben wurden,
in gleicher weise als Alternativen bei der Implementierung nach 8a anwendbar
sind. Beispielsweise könnte ähnlich zu
der vorstehend beschriebenen Implementierung zu erkennen sein, dass
die Umsetzungsfunktion f unter Verwendung einer Nachschlagetabelle
oder alternativ unter Verwendung von Logikschaltungen realisiert
werden könnte.
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Weiterhin
könnte
ein Leistungsmittelwert-Regler ähnlich
dem Leistungsmittelwert-Reglern 208 nach 2 in 8a bei
manchen Ausführungsformen
implementiert werden. Dieser Leistungsmittelwert-Regler könnte zwischen
der Umsetzungstabelle 206 und dem Differenz-Addierer 808 eingefügt werden.
In ähnlicher
Weise wie bei der Vorrichtung nach 2 könnte ein
Leistungsmittelwert-Regler in 8a verwendet
werden, um eine mittlere Ausgangsleistung für den Basisband-PPR-Block in Übereinstimmung
mit der mittleren Eingangsleistung zu halten, selbst wenn die Spitzenleistungs-Spitzen
herunterskaliert werden. Wenn ein Leistungsmittelwert-Regler in 8a realisiert wird,
könnte
er in der vorstehend anhand der 2 beschriebenen
Weise implementiert werden, obwohl die Implementierung des Leistungsmittelwert-Reglers
nicht auf eine derartige Konstruktion beschränkt sein sollte.
-
Außerdem könnte die
Quadratwurzel-Funktion, die in die Umsetzungstabelle
206 nach
8a eingefügt ist,
verschoben werden. Beispielsweise ist eine alternative Implementierung
dieser Komponenten in
8b gezeigt, bei der die Quadratwurzel-Funktion vor die
Umsetzungstabelle
206 bewegt wurde. In
8b sind
alle Komponenten des Einzelträger-Basisband-PPR-Blockes
118 die
gleichen, wie sie vorstehend für
die Konstruktion nach
8a beschrieben wurde, wobei
jedoch eine Vorhersageeinrichtung
118 für die Hüllkurven-Größe die Vorhersageeinrichtung
202 für die quadrierte
Hüllkurven-Größe nach
8a ersetzt.
In diesem Fall umfasst die Vorhersageeinrichtung für die Hüllkurven-Größe die ersten
und zweiten Quadrierer
216,
218 und den Addierer
220 ähnlich wie
die Vorhersageeinrichtung
202, umfasst jedoch weiterhin
einen Quadratwurzel-Operator
816, der mit dem Ausgang des
Addierers
220 verbunden ist. Der Quadratwurzel-Operator
816 empfängt das
die quadrierte Hüllkurven-Größe darstellende
Signal und gibt am Ausgang ein Signal ab, das die momentane Hüllkurven-Größe darstellt. Um
diese Änderung
der Position der Quadratwurzel-Funktion zu berücksichtigen, wird das konfigurierbare
Schwellenwert-Signal
T als ein Signal von Eins dividiert durch die maximal annehmbare
Hüllkurven-Größe für diese
Implementierung neu definiert. Weiterhin wird die Umsetzungsfunktion
f in der Umsetzungstabelle
206 wie folgt eingestellt, wie
dies weiter oben unter Bezugnahme auf die Alternativen für den PPR-Block
nach
2 beschrieben wurde:
-
Ein
Fachmann würde
verstehen, dass der Multiplizierer 204 kombiniert mit der
Umsetzungstabelle 206 und möglicherweise mit einem Leistungsmittelwert-Regler
als ein Skalierungsfaktor-Generator betrachtet werden kann. Weiterhin
sollte es verständlich
sein, dass der Differenz-Addierer 808 kombiniert mit den
Multiplizierern 810 als ein Überschussleistungs-Korrektur-Generator
betrachtet werden kann, dass der LPF-Block 812 als eine
Filtervorrichtung betrachtet werden kann, und das die Differenz-Addierer 806 als
eine Überschussleistungs-Beseitigungsvorrichtung
betrachtet werden kann.
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Es
wird nunmehr der Mehrträger-Sender nach 3 betrachtet,
wobei 9 eine zweite Implementierung des Mehrträger-Basisband-PPR-Blockes 318 zeigt. Ähnlich zu
der ersten Implementierung nach 4a verwendet
der Mehrträger-Basisband-PPR-Block nach 9 eine
nichtlineare Basisband-Verarbeitung, um momentan die drei Paare
von Basisband-Signalen 314, 316 auf einen annehmbaren
Schwellenwert-Bereich
zu skalieren. Ähnlich
wie in den 8a und 8b besteht
ein wichtiger Unterschied zwischen der Implementierung nach 9 und
der nach 4a, wie dies nachfolgend beschrieben
wird, in der Beseitigung der LPF-Blöcke aus den primären Signalpfaden,
sodass Basisband-Signale die keine PPR-Skalierung erfordern, nicht
durch eine unnötige
Filterung beeinträchtigt
werden.
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Der
in 9 gezeigte Mehrträger-Basisband-PPR-Block 318 umfasst
drei erste Verzögerungsblöcke 902,
die als Eingangssignal jeweilige der drei Paare von Basisband-Signalen 314, 316 empfangen
und in Serie mit drei entsprechenden zweiten Verzögerungsblöcken 904 und
einem Satz von sechs entsprechenden Differenz-Addierern 906 gekoppelt
sind, die drei Paare von Basisband-Signalen 320, 322 erzeugen,
die nachfolgend als Eingangssignal ihren entsprechenden QMs 324 zugeführt werden.
Weiterhin umfasst der Basisband-PPR-Block nach 9 die
Vorhersageeinrichtung 402 für die Hüllkurven-Größe, die als Eingangssignal
die drei Paare von Basisband-Signalen 314, 316 empfängt, den
Multiplizierer 404, der als Eingangssignal das Ausgangssignal
der Vorhersageeinrichtung 402 für die quadrierte Hüllkurven-Größe und ein
konfigurierbares Schwellenwert-Signal T empfängt, die Umsetzungstabelle 401,
die als Eingangssignal das Ausgangssignal von dem Multiplizierer 404 empfängt; einen
Differenz-Addierer 908, der als Eingangssignal einen Wert
von Eins zusammen mit dem Ausgang von der Umsetzungstabelle 406 empfängt; einen
Satz von sechs Multiplizierern 910, die als Eingangssignale
entsprechende Ausgangssignale von den ersten Verzögerungsblöcken 902 zusammen
mit dem Ausgang von dem Differenz-Addierer 908 empfangen;
und drei Tiefpassfilter-(LPF-) Blöcke 912, die als Eingangssignal
entsprechende Ausgangssignale von dem Satz von Multiplizierern 912 empfangen
und weiterhin mit entsprechenden des Satzes von Differenz-Addierern 906 gekoppelt
sind. In diesem Fall umfasst jeder der LPF-Blöcke 912 zwei LPFs,
einen für
jedes der Ausgangssignale von den Multiplizierern 910.
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Bei
der in 9 gezeigten Implementierung arbeiten die Vorhersageeinrichtung 402 für die Hüllkurven-Größe, der
Multiplizierer 404 und die Umsetzungstabelle 406 alle
in der gleichen Weis wie dies vorstehend für die Implementierung nach 4a beschrieben
wurde. Die Vorhersageeinrichtung 402 für die Hüllkurven-Größe erzeugt eine kombinierte
Hüllkurven-Größen-Näherung,
die die Schlimmstfall-Größe der Hüllkurve
darstellt, die erzeugt wird, nachdem alle drei Basisband-Paare quadraturmoduliert
und kombiniert wurden. Der Multiplizierer 404 empfängt diese
kombinierte Hüllkurven-Größen-Näherung und vergleicht
sie mit einem Skalierungs-Schwellenwert. Wie
dies weiter oben für 4a beschrieben
wurde, wird der konfigurierbare Schwellenwert T auf einen Wert von
Eins dividiert durch die maximal annehmbare Hüllkurven-Größe eingestellt, wie sie von
dem Konstrukteur des Kommunikationssystems definiert wird, sodass
der Multiplizierer ein Verhältnis
v der Näherung
der momentanen Hüllkurven-Größe und der
maximal annehmbaren Hüllkurven-Größe erzeugt.
Dieses Verhältnis
v wird in die Umsetzungstabelle 406 eingegeben, die unter
Verwendung der Umsetzungsfunktion g, die weiter oben für 4a beschrieben
wurde, einen Skalierungsfaktor g(v) erzeugt.
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Der
Skalierungsfaktor g(v) wird nachfolgend als Eingangssignal dem Differenz-Addierer 908 zusammen
mit einem Wert von Eins zugeführt. Ähnlich wie
dies weiter oben für 8a beschrieben
wurde, ist der Ausgang von dem Differenz-Addierer 908 ein Ausdruck
für den
Wert von Eins, von dem der Skalierungsfaktor subtrahiert wird, das
heißt
1 – g(v).
Wenn der Skalierungsfaktor gleich Eins ist, wie dies der Fall ist,
wenn die Näherung
der momentanen Hüllkurven-Größe kleiner
oder gleich der maximalen annehmbaren Hüllkurven-Größe ist, so würde das
Ausgangssignal von dem Differenz-Addierer 908 gleich Null
sein. Alternativ würde,
wenn der Skalierungsfaktor kleiner als Eins ist, wie dies der Fall
sein würde, um
die Näherung
der momentanen Hüllkurven-Größe größer als
die maximal annehmbare Hüllkurven-Größe ist,
der Ausgang von dem Differenz-Addierer 908 gleich einem
Wert zwischen Null und Eins sein, was den prozentualen Teil (in
Dezimalform) darstellt, um die die geschätzte Hüllkurven-Größe der kombinierten Eingangssignale
verringert werden muss, um gleich der maximal annehmbaren Hüllkurven-Größe zu sein.
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Jeder
der sechs Multiplizierer 910 empfängt das Ausgangssignal von
dem Differenz-Addierer 908 zusammen
mit einer verzögerten
Version eines entsprechenden der Eingangssignale 314, 316 von
dem ersten Verzögerungsblock 902.
Der erste Verzögerungsblock 902 wird
zur Verzögerung
der drei Paare von Basisband-Signalen 314, 316 derart
verwendet, dass sie exakt mit dem momentanen Ausgängen des Differenz-Addierers 908 ausgerichtet
sind, wodurch die Verzögerungen
in den Komponenten 402, 404, 406 und 908 kompensiert
werden. Die Ausgangssignale von dem Multiplizierer 910,
die nachfolgend als Überschussleistungs-Korrektursignale
bezeichnet werden, stellen den Wert dar, um den jedes der Eingangssignale
reduziert werden sollte, um sicherzustellen, dass irgendwelche möglichen
Leistungsspitzen oberhalb des Schwellenwert-Pegels, die hervorgerufen
werden, wenn die Paare von Basisband-Signalen kombiniert werden,
beseitigt werden. In diesem Fall ist, wenn das Ausgangssignal von
dem Differenz-Addierer 908 gleich
Null ist, auch das Überschussleistungs-Korrektur-Signal,
das von den Multiplizierern 910 abgegeben wird, ebenfalls
gleich Null; dies zeigt an, dass keine Reduzierung der Leistung
in den Basisband-Signalen erforderlich ist. Wenn das Ausgangssignal
von dem Differenz-Addierer 908 einen Wert zwischen Null
und Eins ist, so stellen die Überschussleistungs-Korrektursignale,
die von den Multiplizierern 910 abgegeben werden, die Teile
der drei Paare von Eingangssignalen 314, 316 dar,
die möglicherweise
oberhalb des Schwellenwert-Pegels liegen
könnten,
wenn sie kombiniert werden.
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Jeder
der drei LPF-Blöcke 912 umfasst
zwei einzelne LPFs, die jeweils ein entsprechendes eines der Überschussleistungs-Korrektur-Signale
empfangen, die von den Multiplizierern 910 abgegeben werden. Ähnlich wie
die LPFs nach 8a werden die LPFs nach 9 zur
Beseitigung irgendwelcher Emissionen außerhalb des Bandes verwendet,
die in den Überschussleistungs-Korrektur-Signalen
während
der Verarbeitung in den Multiplizierern 910 erzeugt werden.
Wie dies in 9 gezeigt ist, werden die gefilterten
Ausgänge
der LPF-Blöcke 912,
die nachfolgend als gefilterte Überschussleistungs-Korrektursignale
bezeichnet werden, als Eingangssignale entsprechenden der Differenz-Addierer 906 zusammen
mit verzögerten
Versionen der entsprechenden Eingangssignale 314, 316 von
dem zweiten Verzögerungsblock 904 zugeführt. Der
zweite Verzögerungsblock 904 wird
zur Verzögerung
der vorher verzögerten
Versionen der drei Paare von Basisband-Signalen 314, 316 von
dem ersten Verzögerungsblock 902 verwendet,
sodass sie exakt mit den momentanen gefilterten Überschussleistungs-Korrektur-Signalen
ausgerichtet sind, die von den LPF-Blöcken 912 abgegeben
werden, wodurch die Verzögerungen in
den Komponenten 910 und 912 kompensiert werden.
Bei der Implementierung nach 9 bewirkt
jeder der Differenz-Addierer 906 eine Subtraktion der verzögerten Version
eines der Eingangssignale 314, 316 von seinem
entsprechenden gefilterten Überschussleistungs-Korrektur-Signal.
Die Ergebnisse dieser Subtraktions-Operationen nach 9 sind
die drei Paare von Basisband-Ausgangssignalen 320, 322.
Weitgehend ähnlich
wie dies vorstehend für 8a beschrieben
wurde, subtrahieren die Differenz-Addierer 906, wenn keine
Leistungs-Skalierung der
Basisband-Eingangssignalen 314, 316 erforderlich
ist, lediglich ein Null-Signal von den verzögerten Versionen der Signale.
Somit erfolgt keine Änderung an
den Paaren von Basisband-Eingangssignalen, die keine Leistungs-Skalierung
erfordern.
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Obwohl
die Beschreibung nach 9 vorstehend für eine bestimmte
Implementierung beschrieben wurde, sollte dies nicht den Schutzumfang der
vorliegenden Erfindung beschränken.
Es sollte verständlich
sein, dass die alternativen Implementierungen, die vorstehend für die Hüllkurven-Größen-Vorhersageeinrichtung 402,
den Multiplizierer 404 und die Umsetzungstabelle 406 nach 4a beschrieben
wurden, ebenfalls als Alternative bei der Implementierung nach 9 anwendbar
sind. Beispielsweise sollte es zu erkennen sein, dass ähnlich zu
der vorstehend beschriebenen Implementierung die Umsetzungsfunktion
g unter Verwendung einer Nachschlagetabelle oder alternativ unter
Verwendung von Logikschaltungen implementiert werden könnte.
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Weiterhin
könnte
ein Leistungsmittelwert-Regler ähnlich
zu dem Leistungsmittelwert-Regler 408 nach 4a in 9 bei
manchen Ausführungsformen
implementiert werden. Dieser Leistungsmittelwert-Regler könnte zwischen
der Umsetzungstabelle 406 und dem Differenz-Addierer 908 implementiert
werden. Ähnlich
zu der Vorrichtung in 4a könnte ein Leistungsmittelwert-Regler
in 9 dazu verwendet werden, die mittlere Ausgangsleistung
für den
Basisband-PPR-Block in Übereinstimmung
mit der mittleren Eingangsleistung zu halten. Wenn ein Leistungsmittelwert-Regler
in 9 implementiert ist, so könnte er in der vorstehend anhand
der 4a beschriebenen Weise implementiert werden, doch
sollte die Implementierung des Leistungsmittelwert-Reglers nicht
auf eine derartige Konstruktion beschränkt sein.
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Weiterhin
könnte
die alternative Ausführungsform
für die
Vorhersageeinrichtung 402 für die Hüllkurven-Größe gemäß 4b auf
den PPR-Block nach 9 angewandt werden. Wie dies
vorstehend beschrieben wurde, berücksichtigt diese Ausführungsform
die relative Frequenz- und Phaseninformation, um eine exakte Hüllkurven-Größen-Vorhersage
für das
kombinierte Signal nach der Quadratur-Modulation zu erhalten. Diese Ausführungsform erfordert
eine Kenntnis von dem QMs 324, wie die Frequenz und Phase
ist, die jeden Träger
während der
Quadratur-Modulation
zugeordnet wird. Wie dies weiter oben beschrieben wurde, ist ein
Nachteil der Hüllkurven-Größen-Vorhersageeinrichtung
nach 4b die Vergrößerung der
Kompliziertheit.
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Der
in 9 gezeigte Mehrträger-Basisband-PPR-Block 318 kann
so angepasst werden, dass er eine unterschiedliche Anzahl von Trägern behandelt,
und er ist nicht auf den Fall von drei Trägern beschränkt, wie er vorstehend erläutert und
beschrieben wurde. In den Fällen,
in denen er so modifiziert ist, dass er lediglich einen einzigen
Träger
behandelt, so ist die Implementierung geringfügig von der von der 8a beschriebenen
verschieden, es sei jedoch bemerkt, dass jede Implementierung richtig
arbeiten würde.
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Der
Fachmann würde
verstehen, dass der Multiplizierer 404 bei einer Kombination
mit der Umsetzungstabelle 406 und möglicherweise einer Kombination
mit einem Leistungsmittelwert-Regler als ein Skalierungsfaktor-Generator
betrachtet werden kann. Es sollte weiterhin verständlich sein,
dass der Differenz-Addierer 908 in Kombination mit den
Multiplizierern 910 als ein Überschussleistungs-Korrektur-Generator betrachtet
werden kann, dass der LPF-Block 912 als eine Filtervorrichtung
betrachtet werden kann, und das die Differenz-Addierer 906 als eine Überschussleistungs-Beseitigungsvorrichtung betrachtet
werden können.
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Eine
weitere Technik gemäß der vorliegenden
Erfindung zur Durchführung
der Spitzenleistungs-Reduzierung in einem Mehrträger-Sender besteht darin, die
Basisband-Eingangssignale 314, 316 in eine Mehrträger-Kombinationseinrichtung 1000 einzugeben,
um kombinierte Einzelträger-Basisband-Signale 114, 116 zu
erzeugen, die nachfolgend als Eingangssignal einem Einzelträger-Basisband-PPR-Block 118 zugeführt werden
können,
wie dies weiter oben unter Bezugnahme auf die 2, 8a und 8b beschrieben
wurde. 10 zeigt eine mögliche Implementierung
für eine
derartige Mehrträger-Kombinationseinrichtung 1000.
In diesem Fall sind komplexe Mischer 428, 430 und
Gleichphasen- und Quadratur-Addierer 432, 434 in
der gleichen Weise implementiert, wie dies vorstehend für 4b beschrieben
wurde. Die Ausgänge
der Gleichphasen- und Quadratur-Addierer 432, 434 sind in
diesem Fall die Gleichphasen- und Quadratur-Basisband-Signale 114, 116,
die als Eingangssignal den Einzelträger-Basisband-Blöcken nach 2, 8a oder 8b zugeführt werden
können.
Bei der Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung, bei der die Mehrträger-Kombinationseinrichtung 1000 mit
dem Einzelträger-Basisband-PPR-Block 118 nach
einer der 2, 8a oder 8b gekoppelt
ist, ist eine modifizierte Sender-Konstruktion erforderlich. Bei dieser
Konstruktion umfasst, wie dies in 11 gezeigt
ist, der Sender DSs 302, CESs 306 und BPSFs 312 wie
dies weiter oben anhand der 3 beschrieben
wurde, wobei die BPSFs mit der Mehrträger-Kombinationseinrichtung 1000 gekoppelt
sind. Die Mehrträger-Kombinationseinrichtung 1000 ist
mit dem Basisband-PPR-Block 118 gekoppelt, der weiterhin
mit dem QM 124, der UC 128, dem MCPA 132, dem
RFF 13 und der Antenne 138 gekoppelt ist, wie dies
weiter oben unter Bezugnahme auf 1 beschrieben
wurde.
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Es
sollte verständlich
sein, dass alternative Implementierungen der Mehrträger-Kombinationseinrichtung 1000 nach 10 möglich sind.
Beispielsweise gelten die alternativen Ausführungsformen der Komponenten 428, 430, 432, 434,
die vorstehend beschrieben wurde, auch für die Mehrträger-Kombinationseinrichtung 1000.
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Wenn
nunmehr der Sender nach 5 betrachtet wird, so wird eine
zweite Implementierung des IF-PPR-Blockes 504 nunmehr anhand
der 12 beschrieben. Ähnlich wie die erste Implementierung
nach 6 verwendet der IF-PPR-Block nach 12 eine
nichtlineare Basisband-Verarbeitung, um momentan die drei Trägersignale 502 auf
einen annehmbaren Schwellenwertbereich zu skalieren. Ähnlich wie
in den 8a, 8b und 9 besteht
ein wichtiger Unterschied zwischen der Implementierung nach 12 und
der nach 6 in der nachfolgend beschriebenen
Weise in der Beseitigung der LPF-Blöcke aus den primären Signalpfaden,
sodass die IF-Signale, die keine PPR-Skalierung erfordern, nicht
durch ein unnötiges
Filtern beeinträchtigt
werden.
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Der
in 12 gezeigte IF-PPR-Block 504 umfasst
drei erste Verzögerungsblöcke 1202,
denen jeweilige der drei IF-Signale 502 als Eingangssignale zugeführt werden,
und die in Serie mit drei entsprechenden zweiten Verzögerungsblöcken 1204 und
einem Satz von drei entsprechenden Differenz-Addierern 1206 gekoppelt
sind, die die drei IF-Ausgangssignale 506 erzeugen, die
nachfolgend als Eingangssignale der Kombinationseinrichtung 327 zugeführt werden.
Weiterhin umfasst der IF-PPR-Block nach 12 den
Addierer 601, der als Eingangssignal die drei IF-Eingangssignale 502 empfängt, den
Hüllkurven-Detektor 602,
der als Eingangssignal den Ausgang des Addierers 601 empfängt; den
Multiplizierer 604, der als Eingangssignal das Ausgangssignal
von dem Hüllkurven-Detektor 602 und
ein konfiguierbares Schwellenwert-Signal T empfängt; die Umsetzungstabelle 606,
die als Eingangssignal das Ausgangssignal von dem Multiplizierer 604 empfängt; einen
Differenz-Addierer 1208, der als Eingangssignal einen Wert
von ein zusammen mit dem Ausgang von der Umsetzungstabelle 606 empfängt; einen
Satz von drei Multiplizierern 1210, die als Eingangssignal entsprechende
Ausgänge
von der erste Verzögerungsblöcken 1202 zusammen
mit dem Ausgangssignal von dem Differenz-Addierer 1208 empfangen; und
drei Bandpassfilter-(BPF-) Blöcke 1212,
die als Eingangssignal die entsprechenden Ausgangssignale von dem
Satz von Multiplizierern 1210 empfangen und weiterhin mit
entsprechenden des Satzes von Differenz-Addierern 1206 gekoppelt
sind. In diesem Fall umfasst jeder der BPF-Blöcke 1212 ein
einzelnes BPF.
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Bei
der in 12 gezeigten Implementierung
arbeiten der Addierer 601, der Hüllkurven-Detektor 602,
der Multiplizierer 604 und die Umsetzungstabelle 606 alle
in der gleichen Weise, wie dies weiter oben für die Implementierung nach 6 beschrieben
wurde. Der Addierer 601, der als Eingangssignal jedes IF-Signal 502 empfängt, gibt
ein kombiniertes IF-Signal an den Hüllkurven-Detektor 602 ab.
Der Hüllkurven-Detektor,
der so implementiert werden könnte,
wie dies vorstehend anhand der 7 beschrieben
wurde, gibt einen Schätzwert
der Hüllkurven-Größe ab, die
der Kombination der IF-Signale 502 entspricht. Der Multiplizierer 604 empfängt diesen
Schätzwert
der Hüllkurven-Größe und vergleicht
sie mit dem Skalierungs-Schwellenwert T. Wie dies weiter oben für 6 beschrieben
wurde, wird der konfigurierbare Schwellenwert T auf Eins dividiert durch
die maximal annehmbare Hüllkurven-Größe eingestellt,
wie sie von dem Konstrukteur des Kommunikationssystems definiert
wird, sodass der Multiplizierer 604 ein Verhältnis v
der geschätzten
Gesamt-Hüllkurven-Größe zur maximal
annehmbaren Hüllkurven-Größe erzeugt.
Dieses Verhältnis
v wird als Eingangssignal der Umsetzungstabelle 606 zugeführt, die
unter Verwendung der Umsetzungsfunktion g, die weiter oben für die 4a und 6 beschrieben
wurde, einen Skalierungsfaktor g(v) erzeugt.
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Der
Skalierungsfaktor g(v) wird nachfolgend als Eingangssignal dem Differenz-Addierer 1208 zusammen
mit einem Wert von Eins zugeführt. Ähnlich wie
dies weiter oben für
die 8a und 9 beschrieben wurde, ist das
Ausgangssignal von dem Differenz-Addierer 1208 ein Ausdruck
mit dem Wert 1, von dem der Skalierungsfaktor subtrahiert ist, das heißt 1 – g(v).
Wenn der Skalierungsfaktor gleich Eins ist, wie dies der Fall sein
würde,
wenn die Näherung
der momentanen Hüllkurven-Größe kleiner
oder gleich der maximal annehmbaren Hüllkurven-Größe ist, so würde das
Ausgangssignal von dem Differenz-Addierer 1208 gleich Null
sein. Alternativ würde, wenn
der Skalierungsfaktor kleiner als Eins ist, wie dies der Fall sein
würde,
wenn die Näherung
der momentanen Hüllkurven-Größe größer als
die maximal annehmbare Hüllkurven-Größe ist,
das Ausgangssignal von dem Differenz-Addierer 1208 gleich
einem Wert zwischen Null und Eins sein, was die Prozentzahl (in
Dezimalform) darstellt, um die die geschätzte Hüllkurven-Größe der kombinierten Eingangssignale verringert
werden muss, um gleich der maximal annehmbaren Hüllkurven-Größe zu sein.
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Jeder
der drei Multiplizierer 1210 empfängt das Ausgangssignal von
dem Differenz-Addierer 1208 zusammen
mit einer verzögerten
Version eines entsprechenden der IF-Eingangssignale 502 von dem
ersten Verzögerungsblock 1202.
Der erste Verzögerungsblock 1202 wird
zur Verzögerung
der drei IF-Signale 502 derart verwendet, dass diese exakt mit
dem momentanen Ausgängen
des Differenz-Addierers 1208 ausgerichtet
sind, wodurch die Verzögerungen
in den Komponenten 601, 602, 604, 606 und 1208 kompensiert
werden. Die Ausgangssignale von den Multiplizierern 1210,
die nachfolgend als Überschussleistungs-Korrektursignale
bezeichnet werden, stellen die Größe dar, um die jedes der Eingangssignale
reduziert werden sollte, um sicherzustellen, dass irgendwelche Leistungsspitzen
oberhalb des Schwellenwert-Pegels, die hervorgerufen werden, wenn
die IF-Signale kombiniert werden, beseitigt werden. In diesem Fall
ist, wenn das Ausgangssignal von dem Differenz-Addierer 1208 gleich Null
ist, auf das Überschussleistungs-Korrektursignal,
das von den Multiplizierern 1210 abgegeben wird, gleich
Null; dies zeigt an, dass keine Reduzierung der Leistung der IF-Eingangssignale 502 erforderlich
ist. Wenn der Ausgang von dem Differenz-Addierer 1208 ein
Wert zwischen 0 und 1 ist, so stellen die Überschussleistungs-Korrektursignale,
die von den Multiplizierern 1210 abgegeben werden, die
Teile der drei IF-Signale 502 dar, die möglicherweise oberhalb
des Schwellenwert-Leistungspegels liegen könnten, wenn sie kombiniert
werden.
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Jeder
der drei LPF-Blöcke 1212 umfasst
ein einziges LPF, das ein entsprechendes der Überschussleistungs-Korrektursignale
empfängt,
die von den Multiplizierern 1210 abgegeben werden. Ähnlich wie
die LPFs nach den 8a und 9 werden
die LPFs nach 12 dazu verwendet, die Emissionen außerhalb
des Bandes zu beseitigen, die in den Überschussleistungs-Korrektursignalen
während
der Verarbeitung in den Multiplizierern 1210 erzeugt werden.
Wie dies in 12 gezeigt ist, werden die gefilterten
Ausgangssignale der LPF-Blöcke 1212,
die nachfolgend als gefilterte Überschussleistungs-Korrektursignale
bezeichnet werden, als Eingangssignale entsprechenden der Differenz-Addierer 1206 zusammen
mit verzögerten
Versionen der entsprechenden der IF-Eingangssignale der Differenz-Addierer 1206 zusammen
mit verzögerten
Versionen der entsprechenden der IF-Eingangssignale 502 von
dem zweiten Verzögerungsblock 1204 zugeführt. Der zweite
Verzögerungsblock 1204 wird
zur Verzögerung
der vorher verzögerten
Versionen der drei IF-Eingangssignale 502 von dem ersten
Verzögerungsblock 1202 verwendet, sodass
sie exakt mit den momentanen gefilterten Überschussleistungs-Korrektursignalen
ausgerichtet sind, die von den LPF-Blöcken 1212 abgegeber
werden, wodurch die Verzögerungen
in den Komponenten 1210 und 1212 kompensiert werden.
Bei der Implementierung nach 12 arbeitet
jeder der Differenz-Addierer 1206 zur Subtraktion der verzögerten Version
eines der Eingangssignale 502 von seinem entsprechenden
gefilterten Überschussleistungs-Korrektursignal.
Die Ergebnisse dieser Subtraktions-Operationen in 12 sind
die drei IF-Ausgangssignale 506. Weitgehend so, wie dies
vorstehend für
die 8a und 9 beschrieben wurde, subtrahieren,
wenn keine Leistungs-Skalierung der IF-Eingangssignale 502 erforderlich
ist, die Differenz-Addierer 1206 lediglich ein Null-Signal von den verzögerten Versionen
der Signale. Somit wird keine Änderung
an den IF-Eingangssignalen durchgeführt, die keine Leistungs-Skalierung
erfordern.
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Obwohl
die Beschreibung nach 12 anhand einer bestimmten Implementierung
durchgeführt
wurde, sollte dies nicht den Schutzumfang der vorliegenden Erfindung
beschränken.
Es sollte verständlich
sein, dass die alternativen Implementierungen, die vorstehend für den Hüllkurven-Detektor 602, den
Multiplizierer 604 und die Umsetzungstabelle 606 nach 6 beschrieben
wurden, auch als Alternative für
die Implementierung nach 12 anwendbar
sind. Beispielsweise ist zu erkennen, das ähnlich zu der vorstehend beschriebenen
Implementierung die Umsetzungsfunktion g unter Verwendung einer Nachschlagetabelle
oder alternativ unter Verwendung von Logikschaltungen implementiert
werden könnte.
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Weiterhin
könnte
ein Leistungsmittelwert-Regler ähnlich
dem Leistungsmittelwert-Regler 608 nach 6 in
manchen Ausführungsformen
in 12 implementiert werden. Dieser Leistungsmittelwert-Regler
könnte
zwischen der Umsetzungstabelle 606 und dem Differenz-Addierer 1208 implementiert
werden. Ähnlich
zu der Vorrichtung nach 6 könnte der Leistungsmittelwert-Regler
in 12 dazu verwendet werden, eine mittlere Ausgangsleistung
für den
IF-PPR-Block in Übereinstimmung
mit der mittleren Eingangsleistung aufrecht zu erhalten. Wenn ein
Leistungsmittelwert-Regler in 12 implementiert
ist, könnte
er in der vorstehend anhand der 6 beschriebenen
Weise implementiert werden, obwohl die Implementierung des Leistungsmittelwert-Reglers
nicht auf eine derartige Konstruktion beschränkt sein sollte.
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Wie
dies weiter oben unter Bezugnahme auf 6 beschrieben
wurde, ist festzustellen, dass andere Ausführungsformen von Sendern möglich sind, bei
denen der IF-PPR-Block an irgendeiner Stelle zwischen dem QMs 324 und
dem MCPA 332 angeordnet ist, wobei lediglich geringfügige Modifikationen
an dem IF-PPR-Block 504 nach 12 erforderlich
sind. Genauso ist, obwohl dies nicht gezeigt ist, ein Einzelträger-Sender,
der einen Einzelträger-IF-PPR-Block
verwendet, dadurch möglich,
das der IF-PPR-Block 504 nach 12 einfach
auf einen Einzelträger
skaliert wird, wobei die Kombinationseinrichtung 601 fortgelassen
wird. Weiterhin kann der IF-PPR-Block 504 nach 12 so
angepasst werden, dass er eine unterschiedliche Anzahl von Trägern behandelt,
und er ist nicht auf den Fall von drei Trägern beschränkt, wie dies hier gezeigt
und beschrieben wurde.
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Der
Fachmann wird feststellen, dass der Multiplizierer 604 in
Kombination mit der Umsetzungstabelle 606 und möglicherweise
in Kombination mit dem Leistungsmittelwert-Regler als ein Skalierungsfaktor-Generator
betrachtet werden kann. Weiterhin sollte es verständlich sein,
dass der Differenz-Addierer 1208 in Kombination mit den
Multiplizierern 1210 als ein Überschussleistungs-Korrektur-Generator betrachtet
werden kann, dass der LPF-Block 1212 als eine Filtervorrichtung
betrachtet werden kann, und dass die Differenz-Addierer 1206 als Überschussleistungs-Beseitigungsvorrichtungen
betrachtet werden können.
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Es
gibt vielfältige
Vorteile für
die Implementierung der PPR-Blöcke
nach den 8a, 8b, 9 und 12 gemäß der vorliegenden
Erfindung, wie dies vorstehend beschrieben wurde. Einerseits subtrahieren,
wie dies vorstehend beschrieben wurde, wenn keine Leistungs-Skalierung
der Eingangssignale erforderlich ist, die jeweiligen Differenz-Addierer 806, 906, 1206 lediglich
ein Null-Signal von den verzögerten
Versionen der Signale. Damit wird keine wesentliche Änderung
an den Eingangssignalen durchgeführt,
die keine Leistungs-Skalierung erfordern. Bei den Implementierungen
der PPR-Blöcke
nach den 2, 4a und 6 werden
alle Signale, unabhängig
davon, ob sie eine Skalierung erfordern oder nicht, durch die jeweilige
Filtervorrichtung 214, 414, 614 gefiltert.
Diese Filterung kann die Qualität
dieser Signale durch Hinzufügen
einer Fehlerkomponente beeinträchtigen.
Bei der Implementierung nach den 8a, 8b, 9 und 12 kann
die jeweilige Filtervorrichtung 812, 912, 1212 einen
kleinen Fehler zu den Überschussleistungs-Korrektursignalen
hinzufügen,
doch sind diese Korrektursignale Fehlerkorrektur signale als solche.
Es ist wesentlich weniger schädlich,
einen geringfügigen Fehler
zu einem Fehlersignal hinzuzufügen,
als einen kleinen Fehler zu dem grundlegenden Signal hinzuzufügen. In
den PPR-Blöcken
nach den 8a, 8b, 9 und 12 würde kein
wesentlicher Fehler zu den Eingangssignalen addiert, die keine Skalierung
erfordern, und irgendein Fehler, der zu den Eingangssignalen addiert
wird, die eine Skalierung erfordern, ist kleiner als der mögliche Fehler,
der über
die ersten Implementierungen dieser PPR-Blöcke hinzugefügt wird,
wie sie weiter oben anhand der 2, 4a und 6 beschrieben
wurden.
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Ein
weiterer Vorteil der zweiten Implementierungen der PPR-Blöcke nach
den 8a, 8b, 9 und 12 besteht
in der Möglichkeit,
die Qualität
der Filtervorrichtungen zu verringern, die verwendet werden. Aus ähnlichen
Gründen,
wie sie weiter oben erläutert
wurden, ist der Fehler, der durch die Filtervorrichtungen zu den Überschussleistungs-Korrektursignalen
bei diesen Implementierungen hinzugefügt wird, nicht so kritisch,
wie der Fehler, der zu den tatsächlichen
Basisband- oder IF-Signalen durch Filtervorrichtungen bei den Implementierungen
nach den 2, 4a und 6 hinzugefügt wird.
Die reduzierten Qualitätsanforderungen
für die
Filtervorrichtungen ermöglichen
die Verwendung einer reduzierten Anzahl von Bits in den LPFs und BPFs
dieser Vorrichtungen. Diese Verringerung der Anzahl von Bits kann
die Kosten der Filter durch Reduzieren der Anzahl der Multiplizierer
verringern, und wenn die Filterkonstruktion Filter in Serie hat,
so kann die Beseitigung der Multiplizierer weiterhin die Geschwindigkeit
der Filtervorrichtung vergrößern.
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Es
sei bemerkt, dass obwohl die zweiten Implementierungen der PPR-Blöcke, die
vorstehend anhand der 8a, 8b, 9 und 12 beschrieben
wurden, eine Filtervorrichtung aufweisen, die anhand der Überschussleistungs-Korrektursignale
arbeiten, dies nicht den Schutzumfang der vorliegenden Erfindung
beschränken
sollte. Beispielsweise könnte
die Filtervorrichtung an den Ausgang der Differenz-Addierer 806, 906, 1206 in
diesen Figuren verschoben werden, obwohl zu erkennen ist, dass dies
die vorstehend beschriebenen Vorteile für die zweiten Implementierungen
der PPR-Blöcke
verringern würde.
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Alle
die Implementierungen der PPR-Blöcke, die
vorstehend beschrieben wurden und die Leistungsverstärkungs-Skalierer
verwenden, haben weiterhin Vorteile gegenüber anderen Implementierungen,
die harte Leistungsbegrenzer verwenden. Für digitale Implementierungen
der PPR-Blöcke,
bei denen ein harter Begrenzer anstelle der Skalierungs-Implementation
der vorstehend beschriebenen Implementationen verwendet wird, würde der
harte Begrenzer starke Oberwellen erzeugen, wenn er die Leistung
begrenzt. Diese starken Oberwellen würden in das Nyquist-Band zurückfallen
und erhebliche Verzerrungen hervorrufen. Außerdem muss ein harter Begrenzer
mit den kombinierten Mehrträger-Signalen
arbeiten. Daher können
nach der Operationen des harten Begrenzers die IF-Signale nicht
mehr einzeln gefiltert werden, was dazu führt, dass Zwischenträger-Verzerrungen,
die durch den harten Begrenzer hervorgerufen werden, nicht entfernt
werden.
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Es
gibt vielfältige
weitere Vorteile, die mit dem Sender erzielt werden, der einen PPR-Block gemäß der vorliegenden
Erfindung verwendet. Der PPR-Block skaliert die Spitzenleistungs-Perioden nach
unten, während
bei den Ausführungsformen, die
einen Leistungsmittelwert-Regler verwenden, der PPR-Block weiterhin
den Leistungsmittelwert-Pegel aufrecht erhält, wodurch das CDMA Spitze-zu-Mittelwert-Leistungsverhältnis (PAPR)
verringert wird. Dieses verringerte PAPR ist ein wichtiger Vorteil
der vorliegenden Erfindung und führt
dazu, dass die Endstufe (PA) in dem Sender in der Lage ist, mit
höheren mittleren
Leistungspegeln zu arbeiten, während
immer noch die Anforderungen an die Emissionen außerhalb
des Bandes erfüllt
sind.
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Ein
weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung besteht in der Flexibilität, die diese
Implementierung hinsichtlich der Unterstützung unterschiedlicher Anzahlen
von aktiven Trägern
hat. Bei den Beispielen mit drei Trägern, wie sie in den 4a, 6, 9, 10 und 12 gezeigt
sind, kann irgendeiner der drei Träger aktiv oder inaktiv sein, wobei
die relative Sendeleistung zwischen diesen willkürlich sein kann.
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Obwohl
die vorstehend beschriebenen Implementierungen so ausgelegt sind,
dass sie die Spitzenleistungs-Spitzen in Eingangssignalen an die PPR-Blöcke reduzieren,
ist festzustellen, dass die Ausgangssignale der PPR-Blöcke nicht
notwendigerweise Leistungspegel haben müssen, die mit Hüllkurven-Größen kleiner
als die maximal annehmbare Hüllkurven-Größe in Übereinstimmung
stehen. Dies ergibt sich aus der Betriebsweise der Filtervorrichtung.
Obwohl die Filter außerhalb
des Bandes die Emissionen aus den Überschussleistungs-Korrektur-Signalen
in den 8a, 8b, 9 und 12 beseitigen
und außerhalb
des Bandes liegende Emissionen aus den multiplizierten Signalen
in den 2, 4a und 6 beseitigen,
vergrößern die
Filter im allgemeinen außerdem
geringfügig
die Leistung der Spitzenleistungs-Spitze. Beispielsweise können, obwohl
die gesamten Spitzenleistungs-Spitzen entfernt werden könnten, wenn
sich die Filtervorrichtung nicht innerhalb der vorstehend beschriebenen
PPR-Blöcke
befinden würde,
bei der Filtervorrichtung die Spitzenleistungs-Spitzen lediglich
um einen bestimmten Prozentsatz verringert werden, wie zum Beispiel
80%.
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Um
diese Beschränkung
bei der Konstruktion der vorstehend beschriebenen PPR-Blöcke zu überwinden,
schließen
Alternativen zu den Implementierungen der PPR-Blöcke
in den 3, 4a, 6, 8a, 9 oder 12 einen
PPR-Block ein, der in Serie mit zumindest einem weiteren PPR-Block
geschaltet ist. Diese Kopplung mehrfacher PPR-Blöcke in einer kaskadierten Weise
trägt dazu
bei, irgendwelche neuen Spitzenleistungs-Spitzen zu beseitigen,
die durch die Filter innerhalb der jeweiligen PPR-Blöcke neu
aufgebaut werden.
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Obwohl
die verschiedenen Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung, die hier gezeigt wurden, unterschiedliche
Implementierungen für
die Hüllkurven-Größen-Vorhersageeinrichtungen
haben, sollte es verständlich
sein, dass das Ausgangssignal von der Hüllkurven-Größen-Vorhersageeinrichtung, das
nachfolgend als das Gesamt-Eingangsleistungs-Abschätzsignal
bezeichnet wird, die Größen-Abschätzung des
Gesamt-Eingangsleistungs-Pegels in sich enthalten hat. Dies bedeutet nicht
notwendigerweise, dass das Gesamt-Eingangsleistungs-Schätzsignal
gleich dem Gesamt-Eingangsleistungs-Schätzpegel ist, sondern dass dies
möglicherweise
eine manipulierte Version des Gesamtleistungs-Schätzpegels
unter Verwendung einer monotonen Funktion ist. Beispielsweise zeigt 2 einen
Fall, bei dem das Gesamt-Eingangsleistungs-Schätzsignal der geschätzte Gesamt-Eingangsleistungs-Pegel
in quadrierter Form ist. In gleicher Weise beinhaltet ein maximal
annehmbares Leistungssignal den maximal annehmbaren Leistungspegel,
der vorstehend als die maximal annehmbare Hüllkurven-Größe beschrieben wurde, dies
bedeutet jedoch nicht notwendigerweise, dass das maximal annehmbare
Leistungssignal gleich dem maximal annehmbaren Leistungspegel ist.
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In
Abhängigkeit
von der Auswahl des konfigurierten Schwellenwert-Signals T und des
Analog-Leistungsverstärker-Ansteuerpegels
des Konstrukteurs kann der PPR-Block für eine Anzahl von unterschiedlichen
Zwecken verwendet werden. Vier unterschiedliche Anordnungen zur
Verwendung von PPR-Blöcken
werden nunmehr beschrieben, wobei diese Anordnungen nachfolgend
als die Betriebsarten A bis D bezeichnet werden.
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In
der Betriebsart A bleibt die mittlere Ausgangsleistung des Leistungsverstärkers konstant, wobei
die Hinzufügung
des PPR-Blockes einfach die außerhalb
des Bandes liegenden Emissionen verringert, während sie die Schwingungsform-Qualität innerhalb
des Bandes nicht beeinträchtigt.
In dieser Betriebsart wird der PPR-Block unter Verwendung des konfigurierbaren
Schwellenwert-Signals T derart eingestellt, dass das Informationssignal
nicht stärker begrenzt
wird, als der Leistungsverstärker
dieses Signal begrenzt hätte,
wenn der PPR-Block nicht verwendet worden wäre. Lediglich die Lage der
Begrenzung ändert
sich auf eine frühzeitigere
Stufe. Weil der oder die LPF(s) in dem PPR-Block die außerhalb
des Bandes liegenden Emissionen, die durch die PPR-Skalierung hervorgerufen
werden, beseitigt, und weniger außerhalb des Bandes liegende
Emissionen von dem Leistungsverstärker aufgrund des PPR-Blockes
erzeugt werden, werden die Gesamt-Emissionen außerhalb des Bandes reduziert.
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In
der Betriebsart B werden die außerhalb des
Bandes liegenden Emissionen gegenüber der Betriebsart A weiter
verringert, während
der gleiche mittlere Ausgangsleistungs-Pegel verwendet wird, was
zu einer geringfügigen
Beeinträchtigung
der Schwingungsform-Qualität
innerhalb des Bandes führt.
Bei dieser Betriebsart ist die PPR-Block-Begrenzungstiefe gegenüber der
vergrößert, mit
der der Leistungsverstärker
ohne den PPR-Block begrenzt hätte.
Dies erfolgt durch Verringern der maximal annehmbaren Hüllkurven-Größe, wie
dies hier mit den konfigurierbaren Schwellenwert-Signal T erfolgt.
Das kombinierte Ausmaß der
durch diese Anordnung ausgebildeten Begrenzung von dem PPR-Block
und dem Leistungsverstärker
ist höher
als die Begrenzung, die von dem Leistungsverstärker allein durchgeführt würde. Diese
Verringerung der außerhalb
des Bandes liegenden Emissionen erfolgt auf Kosten der Schwingungsform-Qualität innerhalb
des Bandes.
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In
der Betriebsart C werden die Emissionen außerhalb des Bandes verringert
und gleichzeitig wird die mittlere Ausgangsleistung von dem Leistungsverstärker vergrößert, wodurch
eine Beeinträchtigung
der Qualität
der Schwingungsform innerhalb des Bandes auf einen minimal annehmbaren Pegel
hervorgerufen wird. Bei dieser Betriebsart ist der mittlere Ausgangsleistungs-Pegel
höher als
bei der Betriebsart B, jedoch geringer als der Leistungspegel, der
dazu führt,
dass die Verbesserung der außerhalb
des Bandes liegenden Emissionen, die durch die Hinzufügung des
PPR-Blockes hervorgerufen wird, verloren geht. Daher werden sowohl
die mittlere Ausgangsleistung als auch das Betriebsverhalten hinsichtlich
der außerhalb
des Bandes liegenden Emissionen verbessert, verglichen mit dem Sender,
der ohne den PPR-Block implementiert ist, wobei sich gleichzeitig
ein annehmbarer Wert der Beeinträchtigung
der Schwingungsform-Qualität
innerhalb des Bandes ergibt.
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In
der Betriebsart D wird die mittlere Ausgangsleistung für den Leistungsverstärker zu
einem Maximum gemacht, während
die außerhalb
des Bandes liegenden Emissionen und die Qualität der Schwingungsform im Band
ihre jeweiligen annehmbaren Grenzen für den Schlimmstfall erreichen.
In dieser Betriebsart sind das konfigurierbare Schwellenwert-Signal
T und der Ansteuerpegel des Leistungsverstärkers so optimiert, dass zusammen
die außerhalb
des Bandes liegenden Emissionen ihre maximal annehmbare Grenze erreichen,
und dass die Schwingungsform-Qualität im Band ihre minimal annehmbare
Grenze erreicht, wobei keiner dieser Schwellenwerte überschritten
wird. Dies führt
dazu, dass der mit dem PPR-Block implementierte Sender die maximal
zulässige
mittlere Ausgangsleistung erreicht.
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Obwohl
diese vier Betriebsarten beschrieben wurden, wird der Fachmann weitere
Anordnungen für einen
Sender mit dem PPR-Block der vorliegenden Erfindung erkennen. Die
Haupterwägung
ist ein Kompromiss zwischen dem außerhalb des Bandes liegenden
Emissionen, der Schwingungsform-Qualität im Band und der mittleren
Leistung.
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Der
Fachmann wird erkennen, dass alternative Implementierungen und Modifikationen
bei der Verwendung einer Vorrichtung ähnlich der vorstehend beschriebenen
möglich
sind, um Spitzenleistungs-Perioden innerhalb von Datensignalen zu
verringern, und dass die vorstehende Implementierung lediglich eine
Erläuterung
dieser Ausführungsform dieser
Erfindung ist. Der Schutzumfang der Erfindung ist daher lediglich
durch die beigefügten
Ansprüche
begrenzt.