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DE60124478T2 - Kupplung zum drehfesten Verbinden der Antriebswellen von Schaftmaschinnen und Webmaschinen - Google Patents

Kupplung zum drehfesten Verbinden der Antriebswellen von Schaftmaschinnen und Webmaschinen Download PDF

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DE60124478T2
DE60124478T2 DE60124478T DE60124478T DE60124478T2 DE 60124478 T2 DE60124478 T2 DE 60124478T2 DE 60124478 T DE60124478 T DE 60124478T DE 60124478 T DE60124478 T DE 60124478T DE 60124478 T2 DE60124478 T2 DE 60124478T2
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Baruffaldi SpA
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D51/00Driving, starting, or stopping arrangements; Automatic stop motions
    • D03D51/02General arrangements of driving mechanism

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Kupplung zum drehbaren Verbinden von Antriebswellen von Webmaschinen und Webstühlen. Es ist im technischen Gebiet bezüglich der Herstellung von Webstühlen bekannt, dass solche Webstühle mit Elementen zum Fördern des Garns bzw. der Garne, das bzw. die den Schussfäden bilden, sowie mit Elementen zum Bewegen der die Kettenfäden bildenden Garne zu versehen werden müssen.
  • Diese zum Fördern der Schussfäden ausgebildeten Elemente können unterschiedlicher Art u.a. nach Art des so genannten Greifers sein.
  • Die zum Bewegen der Kettenfäden dienenden Elemente werden stattdessen Webmaschinen genannt und können von Jacquard- oder Dobby-Art sein; insbesondere im Falle der Greiferwebstühle müssen diese Maschinen synchron mit den Elementen zum Fördern der Schussfäden betätigt werden, um die gewünschte Webgestaltung zu bilden.
  • Auch ist es bekannt, dass die Möglichkeit besteht, dass im Verlauf des Webens Brüche der Schussfäden auftreten können und es in derartigen Fällen zum Verhindern eines Fehlers im fertigen Stoff notwendig ist, das Webverfahren anzuhalten und die Betriebsrichtung der Webmaschine umzukehren, wobei die Schussfaden-Förderelemente bewegungslos gehalten werden, und dadurch das beim Anhalten des Webstuhls hergestellte Gewebe aufzulösen, um die Durchgängigkeit der unterbrochenen Schussfäden wieder herzustellen.
  • Im Falle von Greiferwebstühlen ist es notwendig, das Dobby von dem Webstuhl zu trennen und dessen Umkehrbewegung in die gewünschte Richtung mittels eines bei geringer Geschwindigkeit arbeitenden Hilfsantriebselements auszuführen.
  • Zum Neustart des Webverfahrens ist es also erforderlich, die Verbindung zwischen Webstuhl und Dobby bei Wiederanordnung der jeweiligen Maschinen in derselben relativen Winkelstellung wie zum Zeitpunkt der Trennung wieder herzustellen, um den gleichen Synchronismus zwischen den entsprechenden zum Zeitpunkt der Unterbrechung erfolgenden Bewegungen zu gewährleisten.
  • Hierzu offenbart die EP 0 877 111 desselben Patentinhabers z.B. eine Kupplung zum Verbinden von Antriebswellen von Webmaschinen und Webstühlen, welche mindesten ein Kupplungselement einstückig mit der Welle der Webmaschine und ein Kupplungselement einstückig mit der Welle des Webstuhls umfasst, wobei das Kupplungselement eine infolge der Schubwirkung zugehöriger Mittel koaxial bewegliche Scheibe zum Ineingrifftreten mit dem einstückig mit der Welle der Webmaschine ausgebildeten Kupplungselement umfasst, wobei die Scheibe einstückig mit einem elastischen Ring ausgebildet ist, der an der Welle des Webstuhls koaxial eingezwängt ist, und wobei auch Mittel zum Zurückholen der Scheibe in der axialen Richtung vorgesehen sind, um ein Abrücken derselben von dem einstückig mit der Welle der Webmaschine ausgebildeten Kupplungselement zu veranlassen.
  • Bei Einsatz der neuesten Stellmotortypen wurde es dennoch möglich, den Hauptstellmotor so anzuordnen, dass er direkt mit der Dobbywelle in Verbindung steht, die daher von dem Motor sowohl bei Normalbetrieb als auch bei einem langsam laufenden bzw. Umkehrbetrieb zum Auffinden des Webfachs direkt aktiviert werden kann.
  • Es ist zwar mit dieser Ausbildung möglich, auf den langsam laufenden Hilfsmotor sowie die bisher zwischen Antriebswelle und Webstuhl gelegene Bremsen-/Kupplungsanordnung im Wesentlichen zu verzichten, aber der Webstuhlanordnung fehlt dennoch weiterhin ein Element, das beim Abrücken zum Auffinden des Webfachs deren Anhalten sicher gewährleistet.
  • Für den Webstuhl und daher für die Greifer bedeutet dies, dass er bzw. sie in jeder nicht vorbestimmten Position halten kann bzw. können, und zwar ohne Synchronismus mit der Antriebswelle, was zu ernsthaften Problemen führen kann, wenn sich die Position der Greifer noch innerhalb der Kettenfäden befindet.
  • Weiterer Stand der Technik gemäß dem Oberbegriff vom Anspruch 1 wird in EP 0 514 959 offenbart.
  • Das sich dabei stellende technische Problem liegt daher darin, eine Kupplung für Webstühle bereitzustellen, die bei Anhalten des Motors ein sicheres und zuverlässiges entsprechendes Anhalten der Abtriebswelle des Webstuhls in vorbestimmten Winkelstellungen sicher stellt, sowie zu gewährleisten, dass diese Stellung sicher im gesamten Verlauf des Schritts des Auffindens des Webfachs beibehalten wird, bis der korrekte Synchronismus mit der Antriebswelle wieder hergestellt wurde.
  • Im Rahmen dieses Problems besteht eine weitere Anforderung darin, dass die Kupplung aus einer geringen Anzahl an einfach zusammenzustellenden Teilen bestehen soll, so dass sie ein geringes Gewicht und niedrige Kosten sowie einen geringeren Wartungsaufwand aufweist.
  • Erfindungsgemäß werden diese technischen Probleme mit einer Kupplung zum drehbaren Verbinden von Antriebswellen von Webmaschinen und Webstühlen gemäß dem kennzeichnenden Teil vom Anspruch 1 gelöst.
  • Weitere Einzelheiten sind der folgenden Beschreibung eines erfindungsgemäßen nicht einschränkenden Ausführungsbeispiels der Erfindung zu entnehmen, die anhand der beigefügten Zeichnungen angegeben sind, in denen:
  • 1 einen Querschnitt entlang einer Längsebene der erfindungsgemäßen Kupplung im Zustand des Eingreifens mit der Welle der Webmaschine des Webstuhls für den Normalbetrieb zeigt,
  • 2 die Kupplung aus der 1 im Zustand des beginnenden Abrückens von der Antriebswelle der Webmaschine für den langsamen Betrieb zeigt, und
  • 3 die Kupplung aus der 1 im Zustand des vollständigen Abrückens von der Webwelle zeigt.
  • Gemäß der Zeichnung (1) wird die erfindungsgemäße Kupplung an Webstühlen angebracht, die schematisch mit einem Greiferwebstuhlabschnitt 2000 und einem Webmaschinenabschnitt 1000 (der Einfachheit halber unten als "Dobby" bezeichnet), die jeweils mit einer angetriebenen Welle 2001 bzw. mit einer Antriebswelle 1001 eines einzigen Stellmotors M verbunden sind, die in geeigneter Weise je nach den unten beschriebenen Betriebsanforderungen drehbar miteinander zu verbinden sind (1) bzw. abgerückt sein müssen (3).
  • Die Verbindung zwischen den beiden Wellen 1001 und 2001 wird mittels einer erfindungsgemäßen dazwischenliegenden Kupplung 20 hergestellt, die aus einem integral mit der Welle 1001 der Webmaschine 1000 ausgebildeten Zahnrad 21 sowie einer integral mit der Welle 2001 des Webstuhls 2000 ausgebildeten elektromagnetischen Antriebsanordnung besteht.
  • Das Zahnrad 21 weist einen ersten Satz von Stirnzähnen 21b, die mit einem entsprechenden Satz von Stirnzähnen 11b einer Scheibe 11 des integral mit der Welle 2001 ausgebildeten Kupplungsteils 10 kämmen können.
  • Diese Scheibe 11 ist im Einzelnen integral mit einem elastischen Ring 12 verbunden, der wiederum mittels Schrauben 12a oder dergleichen an der Welle 2001 eingezwängt ist; so kann der in axialer Richtung elastische, aber in radialer und Umfangsrichtung steife Ring das durch die Drehung der Welle 2001 erzeugte Drehmoment auf die Scheibe 11 übertragen und gleichzeitig das Versetzen der Scheibe selbst in axialer Richtung aufgrund der Schubwirkung von in zugehörigen Aufnahmen 14a eines auf der Welle 2001 verkeilten Federträgers 14 unterbrachten Federn 13 ermöglichen.
  • Die Kupplungsanordnung 10 umfasst auch ein Antriebselement zum Zurückholen der Scheibe 11 in der axialen Richtung, wobei dieses Element in dem Ausführungsbeispiel der 1 aus einem integral mit einem feststehenden Trägerteil 15a ausgebildeten feststehenden ringförmigen Elektromagneten 15 besteht, dessen Magnetfeld durch Anziehen der Kupplungsscheibe 11 in Richtung Welle 2001 wirkt.
  • Es ist ersichtlich, dass die durch den Elektromagneten ausgeübte Anziehkraft der Schubwirkung der zwischen der Welle 2001 und der Scheibe 11 liegenden Federn 13 entgegenwirkt; so hält der Elektromagnet 15 bei dessen Anregung die Stirnzähne 21b bzw. 11b des Rads 21 bzw. der Scheibe 11 im abgerückten Zustand, so dass die unabhängige Drehung der Wellen 1001 und 2001 ermöglicht wird.
  • Der Ring 11 ist auch mit einem zweiten Satz von Stirnzähnen 11a versehen, die gegenüber dem ersten Satz liegen und mit einem entsprechenden Satz von Stirnzähnen 15d der elektromagnetischen Antriebsanordung 15 kämmen können. Der Ring 11 ist auch mit Nasen 11c versehen, die in asymmetrischen Lagen angeordnet sind und mit entsprechenden Löchern 21c im Rad 21 zusammenwirken können, in die sie bei Ineinandergreifen der jeweiligen Sätze von Stirnzähnen 11b bzw. 21b eingreifen und so eine genaue relative winkelmäßige Kupplungsstellung der Welle 1001 sowie der Welle 2001 gewährleisten.
  • Vorteilhafterweise sind die Positionen dieser Nasen 11c sowie der entsprechenden Löcher 21c asymmetrisch, so dass das relative Ineinandergreifen zwischen Rad 21 und Ring 11 bei Einsetzen der Nasen 11c in die Löcher 21c bei einer bestimmten Winkelposition ermöglicht wird, während sich bei jeder anderen Position die Nasen an der Oberfläche der Scheibe 11 lehnen, damit diese stets senkrecht auf der Achse der Wellen 1001 und 2001 steht.
  • Vorteilhafterweise kann dieser Winkelsynchronismus auch mittels einer geeigneten Ausbildung der beiden Sätze von Stirnzähnen 11b und 21b für den Antriebsabschnitt sowie 11d, 15d für den angetriebenen Abschnitt erhalten werden.
  • Wie aus dem oben genannten ersichtlich, ermöglicht die elektromagnetische Kupplung 10 im nicht angeregten Zustand die drehbare Verbindung der Welle 1001 des Motors M und des Dobby 1000 mit der Welle 2001 des Webstuhls, während sie bei Anregung die Drehung der einen Welle von der anderen abrücken muss; so wird die synchrone Verbindung zwischen Webstuhl und Dobby auch bei Fehlen der Energie aufrechterhalten.
  • Die Arbeitsweise der erfindungsgemäßen Kupplung ist wie folgt:
    • – unter den normalen Betriebszuständen zum Weben (1) befindet sich der Elektromagnet 15 im nicht angeregten Zustand und die Federn 13 verschieben die Scheibe 11 axial, so dass die Stirnzähne 11d und 15d freigegeben werden und das Kämmen der zugehörigen Stirnzähne 11b mit den entsprechenden Stirnzähnen 21b des Rads 21 bewirkt wird; im Ergebnis werden die Wellen 1001 und 2001 drehbar mit einander verbunden, so dass der synchrone Betrieb von Webstuhl und Dobby gewährleistet wird;
    • – in Falle eines Bruchs des Schussfadens wird der Motor M angehalten, und die Welle 2001 des Webstuhls wird mittels einer Anregung des Elektromagneten 15 abgerückt, der bei Überwinden der Wirkung der Federn 13 die Scheibe 11 zurückholt, die dabei anfängt, sich vom Rad 21 zu trennen;
    • – im Verlauf dieses Stadiums (2) bleibt der Ring 11 gleichzeitig mittels der jeweiligen Sätze von Zähnen 11b, 21b, die noch nicht vollständig voneinander abgerückt sind, sowohl an dem Rand 21 als auch mittels Kämmens – bereits angelaufen – der Stirnzähne 11d mit den feststehenden Zähnen 15d an der feststehenden Arbeitsanordnung 15.
  • So wird die angetriebene Welle 2001 nie ganz unkontrolliert gelassen und bleibt weiterhin richtig mit der Antriebswelle 1001 synchronisiert, so dass die Maschine so angehalten wird, dass sich die Greifer in der richtigen Stellung außerhalb des Kettenfadens befinden;
    • – ist dieses Abrückstadiums abgeschlossen (3), wird die Antriebswelle 1001 des Dobbys 2000 vom Eingriff mit der Welle 2001 abgerückt und es wird zum Auffinden des verloren gegangenen Webfachs möglich, durch Anfahren des Motors M bei einer verringerten Drehzahl einen langsam ablaufenden bzw. Umkehrbetrieb zu starten;
    • – zum Wiederanfahren des normalen Webens müssen die Wellen 1001 und 2001 wieder in die Winkelstellung gebracht werden, die beim Betriebhub vor dem Anhalten vorhanden war; hierzu wird der Elektromagnet 15 so energielos gestellt, dass (3) die Federn 13 die noch drehfeste Scheibe 11 gegen das Rad 21 verschieben, so dass die Bolzen 11c leicht gegen die dazugehörige Vorderfläche des Rads selbst reiben, bis sie sich gegenüber den entsprechenden Löchern 21c befinden und sie durchsetzen, so dass das Schließen der Kupplung verursacht und die steife Verbindung der Wellen 1001 und 2001 in der richtigen relativen Winkelstellung wieder gewährleistet wird; gleichzeitig mit dem Schließbewegung der Kupplung wird der Motor M wieder in den normalen Drehbetrieb gebracht, so dass der Webstuhl 1000 und das Dobby 2000 zum Wiederaufnehmen des Webens noch in Verbindung sind.
  • Alternativ dazu kann der Synchronismus mittels eines Winkelsteuerungssystems der elektronischen Art, das z.B. aus einem mit der Welle 1001 koaxialen Wertgeber besteht, verwirklicht werden.
  • Es ist daher offensichtlich, wie man mit der erfindungsgemäßen Kupplung für Webstühle sämtliche Betriebseigenschaften von herkömmlichen Kupplungen aber mit vereinfachter Ausbildung erreichen kann, was eine Verringerung des Volumens, des Gewichts und der Gesamtkosten der Kupplung bei gleichzeitigem Sicherstellen des Aufrechterhaltens des relativen Synchronismus zwischen Antriebswelle und angetriebener Welle beim Abrücken der Kupplung sowie das sichere Anhalten der angetriebenen Welle 2001 über die Gesamtdauer ihres Abrückens von der Antriebswelle ermöglicht.
  • Erfindungsgemäß sind auch einige Abwandlungen der Ausgestaltung der Bestandteile der Kupplung vorgesehen; insbesondere wird vorgesehen, dass die Stirnzähne 11d und 15d der Scheibe 11 und des feststehenden Abschnitts 15a des Elektromagneten durch mehrere einfache Elemente wie z.B. Stifte und Löcher (nicht gezeigt) ersetzt werden können, die im Vergleich mit den Zähnen auch mit größeren Toleranzen bearbeitet werden können, so dass es möglich wird, die Eingriffsgeschwindigkeit zu erhöhen und eine wesentliche Verringerung der Bearbeitungskosten zu erreichen.

Claims (13)

  1. Kupplung zum drehbaren Verbinden von Antriebswellen (1001; 2001) von Webmaschinen (1000) und Webstühlen (200), welche mindestens ein erstes Kupplungselement (21) einstückig mit der Welle (1001) der Webmaschine (1000) und ein zweites Kupplungselement (10) einstückig mit der Welle (2001) des Webstuhls (2000) umfasst, wobei das zweite Kupplungselement (10) eine infolge der Schubwirkung zugehöriger Mittel (13) koaxial bewegliche Scheibe (11) zum Ineingrifftreten mit dem einstückig mit der Welle (1001) der Webmaschine ausgebildeten ersten Kupplungselement (21) umfasst, wobei auch feststehende Mittel (15; 15a) zum Zurückholen der Scheibe (11) in der axialen Richtung vorgesehen sind, um ein Abrücken derselben von dem einstückig mit der Welle der Webmaschine (1000) ausgebildeten ersten Kupplungselement (21) zu veranlassen, wobei die Scheibe (11) erste Mittel (11b) und zweite Mittel (11d) jeweils für den Eingriff mit entsprechenden Mitteln (21b) des ersten Kupplungselements (21) und mit einrückenden Mitteln (15d) der feststehenden Mittel (15, 15a) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Verlängerung der ersten Mittel (11b) und zweiten Mittel (11d) in der axialen Richtung zum Ineingrifftreten der Scheibe (11) mit den einrückenden Mitteln des ersten Kupplungselements und der feststehenden Mittel solcher Art ist, dass die Scheibe mit beiden derselben in Eingriff gehalten wird, bis die Scheibe selbst vollständig von dem einen oder anderen der einrückenden Mittel des ersten Kupplungselements und der feststehenden Mittel abgerückt ist.
  2. Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das mit der Welle der Webmaschine einstückig ausgebildete erste Kupplungselement aus einem Zahnrad (21) besteht.
  3. Kupplung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten einrückenden Mittel des ersten Kupplungselements (21) aus einem Satz von Stirnzähnen (21b) an dem Zahnrad (21) bestehen.
  4. Kupplung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten einrückenden Mittel der Scheibe (11) aus einem Satz von Stirnzähnen (11b) bestehen, die mit dem entsprechenden Satz von Stirnzähnen (21b) des Zahnrads (21) kämmen können.
  5. Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zweiten einrückenden Mittel der Scheibe (11) aus einem Satz von Stirnzähnen (11d) bestehen.
  6. Kupplung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die entsprechenden einrückenden Mittel der feststehenden Mittel (15, 15a) zum Zurückholen der Scheibe (11) aus einem Satz von feststehenden Stirnzähnen (15d) bestehen.
  7. Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zweiten einrückenden Mittel der Scheibe (11) aus mehreren Zapfen bestehen, die sich parallel zur axialen Richtung nach außen erstrecken.
  8. Kupplung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die einrückenden Mittel der feststehenden Mittel (15, 15a) zum Zurückholen der Scheibe (11) aus mehreren Löchern bestehen.
  9. Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibe (11) einstückig mit einem elastischen Ring (12) ausgebildet ist, der an der Welle (2001) des Webstuhls (2000) koaxial eingezwängt ist.
  10. Kupplung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Ring (12) in der axialen Richtung elastisch und in der radialen Richtung sowie der Umfangsrichtung steif ist.
  11. Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zum Schieben der Scheibe (11) elastische Mittel (13) sind.
  12. Kupplung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die elastischen Mittel Federn (13) sind, die in entsprechenden Sitzen (14a) eines Federträgers (14) einstückig mit der Welle (2001) der Maschine (2000) aufgenommen sind.
  13. Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die feststehenden Mittel (15, 15a) zum Zurückholen der Scheibe (11) aus einem koaxialen ringförmigen Elektromagneten (15) bestehen, der an dem Webstuhl (2000) befestigt ist.
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