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DE60129026T2 - Webmaschine mit einer Vorrichtung zur Betätigung des Webmechanismus - Google Patents

Webmaschine mit einer Vorrichtung zur Betätigung des Webmechanismus Download PDF

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DE60129026T2
DE60129026T2 DE60129026T DE60129026T DE60129026T2 DE 60129026 T2 DE60129026 T2 DE 60129026T2 DE 60129026 T DE60129026 T DE 60129026T DE 60129026 T DE60129026 T DE 60129026T DE 60129026 T2 DE60129026 T2 DE 60129026T2
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DE
Germany
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weaving machine
motor
main
weaving
loom
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DE60129026T
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DE60129026D1 (de
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Giuseppe Casarotto
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Promatech SpA
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Promatech SpA
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Publication date
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D51/00Driving, starting, or stopping arrangements; Automatic stop motions
    • D03D51/02General arrangements of driving mechanism
    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D51/00Driving, starting, or stopping arrangements; Automatic stop motions
    • D03D51/005Independent drive motors

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Webmaschine mit einer Vorrichtung zum Betätigen des Webmechanismus für die Webmaschine, insbesondere eine Direktantriebs-Betätigungsvorrichtung.
  • Allgemeiner Stand der Technik
  • Wie bekannt, erfolgt die mechanische Betätigung einer Webmaschine herkömmlicherweise mittels eines Hauptmotors, der mit einer Hauptwelle der Webmaschine verbunden ist. Mit dem Begriff "Hauptwelle" wird daher die Welle bezeichnet, die die Bewegung an die Hauptwebkomponenten der Webmaschine liefert, wie beispielsweise das Fach und das Webblatt, die Greifer oder die Schussfaden-Eintragsdüsen, andere Vorrichtungen, wie beispielsweise die Schussfaden-Zufuhrvorrichtung, Messer, Spannvorrichtungen und schließlich auch die Webmaschine.
  • Normalerweise kann die Webmaschine an die Hauptwelle eingerückt und ausgerückt werden und außerdem ist ein Sekundärmotor vorgesehen, wobei dieser Motor durch eine entsprechende Kupplungsvorrichtung mit der Webmaschine verbunden ist und der verwendet wird, um den Schuss zu finden und die gesamte Webmaschine in einer langsamen Betriebsbedingung zu bewegen. Genau um diese Anforderung zu erfüllen, ist es bekannt, ein Kupplungssystem zu verwenden, das Kupplung, Bremse und Schwungrad zwischen dem Hauptmotor und dem Webmechanismus und der Webmaschine umfasst.
  • Es wurde außerdem vorgeschlagen, diese Grundstruktur erheblich zu vereinfachen, indem der Sekundärmotor und die Hauptkupplungsvorrichtung mit dem zugehörigen Schwungrad eliminiert werden.
  • Eine bekannte Vorrichtung ist beispielsweise die in der europäischen Patentanmeldung 01112634.9 beschriebene, in der gelehrt wird, einen einzigen Motor zu verwenden, der über einen kontinuierlichen Antrieb mit der Webmaschine verbunden ist und der in der Lage ist, mittels eines ein- und ausrückbaren Getriebes auch die übrigen Webkomponenten der Webmaschine anzutreiben.
  • Diese Lösungen haben jedoch gewisse Nachteile. Insbesondere sind die Abmessungen dieser Betätigungsvorrichtungen erheblich und nehmen ihre eigene Stellung auf der Webmaschine ein, die nicht anderweitig genutzt werden kann. Außerdem bringt die Bereitstellung der Kupplungsvorrichtungen Auslegungs-, Herstellungs- und Wartungskosten mit sich.
  • Außerdem befindet sich die Betätigungsvorrichtung normalerweise an einer der beiden Seiten der Webmaschine und bring daher Drehmomente nur an einem Ende auf: Das bedeutet, dass die Drehmomente, die an den Übertragungsgliedern der Webmaschine erzeugt werden, erheblich sind, insbesondere, wenn letzteres relativ hoch ist. Diese Eigenschaft ist derart, dass die Übertragungswellen, die sich über die gesamte Höhe der Webmaschine erstrecken (beispielsweise die Nockenwelle, die das Fach betätigt) mit den entsprechenden Abmessungen ausgelegt und auf geeignete Weise unterstützt werden müssen, d.h. es müssen große Querschnitte (= mehr Material und höheres Gewicht) und eine Vielzahl von Unterstützungen verwendet werden, die die anderen Komponenten der Webmaschine stören.
  • Außerdem erzeugen die Winkelverformungen und Dehnungen dieser Wellen Winkelversatze der Enden der Wellen und führen zu abnormalen Verschiebungen der von diesen Wellen betätigten Webkomponenten. Beispielsweise kann die Torsionskraft, die auf die das Fach betätigende Nockenwelle wirkt, zu einer Verschiebungsdifferenz zwischen den beiden Enden des Webblatts führen, das sich als Folge nicht genau senkrecht zu den Kettfäden bewegt, was unvermeidliche Webfehler verursacht.
  • Das Dokument DE-19535333 beschreibt eine Webmaschine gemäß der Präambel von Anspruch 1.
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Webmaschine bereitzustellen, mit einer Anordnung der Vorrichtung zum Betätigen des Webmechanismus, die die vorangehend beschriebenen Nachteile überwindet.
  • Insbesondere ist vorgesehen, die Reihe von Komponenten, die den Webmaschinen-Betätigungsmechanismus bilden, zu vereinfachen, um das Trägheitsphänomen zu verringern (und so, unter anderem, die Ansprechgeschwindigkeit während den Anlauf- und Anhaltetransienten zu erhöhen); die Symmetrie der allgemeinen strukturellen Anordnung sicherzustellen, insbesondere der aufgebrachten und Widerstandslasten, um die Strukturantwort der Webmaschine auf die dynamischen Aktionen zu optimieren; und die Abmessungen und die strukturelle Komplexität zu verringern, um außerdem Kosteneinsparungen zu erreichen.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Die vorangehend erwähnten Aufgaben werden mittels einer Webmaschine mit einer Betätigungsvorrichtung erfüllt, deren Hauptmerkmale in den begleitenden Hauptansprüchen beschrieben sind.
  • Weitere Aspekte der Erfindung werden in den Nebenansprüchen hervorgehoben.
  • Die Webmaschine gemäß der Erfindung wird mit zwei Betätigungssystemen bereitgestellt, die mechanisch unabhängig sind, jedoch während des Betriebs jeweils für den Webmechanismus bzw. die Webmaschine koordiniert werden. Jedes Betätigungssystem umfasst einen unabhängigen Motor, der von einer Steuereinheit gesteuert wird, die die gesamte Webmaschine verwaltet. Insbesondere wird der synchronisierte Betrieb der beiden Motoren über eine elektrische Achse gesteuert. Falls notwendig, ist eine mechanische Sicherheitsvorrichtung (zur Klarheit in den Zeichnungen nicht abgebildet) vorhanden und in der Lage, im Fall einer Fehlfunktion einzugreifen, um unter allen Umständen zu verhindern, dass die Desynchronisierung zwischen Webmechanismus und Webmaschine einen als gefährlich erachteten Wert übersteigt, um die Beschädigung des (gewebten) Artikels und/oder der Maschine zu vermeiden. Die getrennte Aufteilung der Antriebssysteme auf die beiden Systeme (Webmechanismus und Webmaschine) wird außerdem mit einer vorteilhaften Abwandlung der strukturellen Anordnung der Webmaschine kombiniert: Der mit dem Webmechanismus verbundene Hauptmotor ist gemäß der Erfindung mittig in der Webmaschine angeordnet, um das Drehmoment gleichmäßig auf beide Seiten der Webmaschine zu verteilen und auf gleichmäßige und ausgeglichene Weise sowohl das Schlepphebelsystem für die Bewegung des Fachs als auch die Paare von Schussfaden-Eintragsmechanismen (beispielsweise die Paare von Greifern) zu betätigen.
  • Gemäß einem vorteilhaften Merkmal der Erfindung ist der Hauptmotor über einen Direktantrieb mittels der Hauptwelle mit dem Webmechanismus verbunden, wodurch die Notwendigkeit einer elektromechanischen Kupplungsvorrichtung und allfälliger zugehöriger Rädergetriebe eliminiert wird. Dieses vorteilhafte Ergebnis rührt von der Tatsache her, dass keine Notwendigkeit mehr besteht, den Webmechanismus und die Webmaschine unter Verwendung des selben Motors zu betätigen, was statt dessen eine Einrichtung zum Ausrücken des Getriebes erfordern würde.
  • Gemäß dieser vorteilhaften Ausführungsform wird ein zweiter unabhängiger Motor bereitgestellt, wobei der Motor ausschließlich der Betätigung der Webmaschine zugewiesen ist und über eine elektrische Achse mit dem ersten Motor verbunden ist.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist der erste Motor mit der Hauptwelle (vom Motor angetriebene Welle) integriert, wobei letztere mit der Rotationsachse dieses Motors zusammenfällt.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • Weitere charakteristische Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden sich dennoch deutlicher aus der nachfolgenden ausführlichen Beschreibung bei Betrachtung zusammen mit den begleitenden Zeichnungen ergeben, wobei:
  • 1 eine schematische Ansicht der mechanischen Hauptkomponenten einer Greiferwebmaschine mit einem Logikdiagramm der gegenseitig voneinander abhängigen Zusammenhänge ist;
  • 2 eine der von 1 ähnliche Ansicht in Bezug auf eine Luftwebmaschine ist; und
  • 3 eine perspektivische Ansicht des gemäß der Erfindung in der Mitte der Webmaschine eingesetzten Hauptmotors ist.
  • Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen
  • Wie in 1 gezeigt, umfasst eine Greiferwebmaschine eine Webmaschine 1, die mit der Querbewegung der Kettfäden in Wechselwirkung steht und daher das Weben des gebildeten Stoffs erzeugt und einen Webmechanismus, der, je nach Situation, ein Fach 2 ein Paar Schussfaden-Eintragsgreifer 3a3b und weiteres Zubehör umfasst, wie beispielsweise die Zufuhrvorrichtung 4, Messer (nicht abgebildet) und andere Komponenten.
  • Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung werden der Webmechanismus und die Webmaschine von zwei unabhängigen Betätigungsmotoren M1 bzw. M2 betrieben.
  • Diese beiden Motoren sind außerdem durch eine Steuereinheit 5, die entsprechend programmiert ist und den Betrieb der gesamten Webmaschine verwaltet, über eine elektrische Achse miteinander verbunden. In diesem Zusammenhang muss darauf hingewiesen werden, dass die Steuereinheit 5 die Funktion hat, dafür zu sorgen, dass die beiden Motoren M1 und M2, nicht nur während des normalen Betriebs, sondern auch unter abnormalen oder transienten Bedingungen (Anlaufen und Anhalten, Finden des Schusses, langsamer Vorwärts- und Rückwärtsbetrieb usw.), synchronisiert sind. Das Erfassen der Stellung der beiden Motoren M1 und M2 erfolgt mittels (Winkel-)Stellungsmesswandlern, vorzugsweise Absolut-Referenz-Kodierern, so dass die korrekte Synchronität zwischen den beide Motoren auch nach einem Anhalten, auf das eine Bewegung von nur einem der Motoren folgt, wieder hergestellt werden kann.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist außerdem der Hauptmotor M1 in einer im Wesentlichen symmetrischen Lage in der Webmaschine angeordnet, wie in 1 und 2 deutlich gezeigt. Der Motor M1 hat insbesondere zwei einander gegenüberliegende Leistungsabgangspunkte, von denen die einander gegenüberliegenden Abschnitte 6a und 6b einer Hauptwelle der Webmaschine ausgehen.
  • An den äußeren bzw. distalen Enden der beiden Wellenabschnitte 6a und 6b sind außerdem die Hauptlasten des Webmechanismus angebracht, beispielsweise Nocken-/Schlepphebelvorrichtungen 7a und 7b zum Betätigen der beiden Enden des Fachs 2, sowie Vorrichtungen 8a und 8b zum Bewegen des Paars von Greifern 3a und 3b.
  • In den Figuren ist der Motor M1 mittels geeigneter Stützträger S1 und S2 (3) in einer mittigen Stellung am das Fach tragenden Querelement (nicht abgebildet) angeordnet. Dieser Motor ist mit Lagerstützen geeigneter Größe zum Stützen der beiden Abschnitte 6a und 6b des Hauptantriebsmotors ausgestattet.
  • Die Abschnitte 6a und 6b der Hauptwelle haben eine veränderliche Länge, je nach Höhe der Webmaschine und sind mittels einer beliebigen mechanischen Verbindung bekannten Typs mit dem genannten Motor verbunden.
  • Das von der Welle und den Haltern gebildete System muss in der Lage sein, den durch das Drehmoment des Hauptmotors und die Widerstandslasten aufgebrachten Torsions- und Biegelasten standzuhalten; außerdem dürfen in diesem System keine elastischen Instabilitätsphänomene auftreten.
  • Der Motor ist intern mit einer motorgetriebenen Welle ausgestattet, die eine geeignete Torsionssteifigkeit aufweist und basiert vorzugsweise auf "bürstenloser" aber auch auf geschalteter Reluktanz- oder Asynchrontechnologie.
  • Die motorgetriebene Welle kann in geringer Entfernung von den Enden des Motors enden oder kann mindestens einen Abschnitt der einander gegenüberliegenden Abschnitte der Antriebswelle umfassen. Die Länge des Motors hängt außerdem vom zu erzeugenden Drehmoment und der zulässigen Abmessung in Querrichtung ab, die, wie man einsehen wird, möglichst klein sein muss.
  • 2 zeigt eine Luftwebmaschine, die einen Hauptmotor M1 umfasst, der entsprechend ausgelegt ist, um das notwendige Drehmoment auf die das Fach 2 betätigende Hauptwelle zu übertragen. Die Steuereinheit 5 hat die Funktion, über eine elektrische Achse die beiden Motoren M1 und M2 sowie die Luftdüsenvorrichtung 10 zum Eintragen der Schussfäden zu koordinieren.
  • Eine derartige Anordnung hat zahlreiche Vorteile und ermöglicht, dass die in der Präambel beschriebenen Aufgaben erfüllt werden können.
  • Die singuläre Verteilung der Lasten auf die beiden Motoren und die Elimination von Reduktionsstück, elektromagnetischer Kupplung, Kupplungsbremse und Schwungrad bedeuten im Hinblick auf Vereinfachung und Kosten sogar einen Vorteil.
  • Außerdem ermöglicht die Anordnung des Hauptwellenmotors im Schwerpunkt (in Bezug auf die Widerstandslasten) eine drastische Verringerung der maximalen Drehmomente an den Enden der Webmaschine mit einem deutlichen Vorteil bezüglich der aufgebrachten Spannungen. Das ermöglicht als Folge, dass leichtere Wellen verwendet werden können und gegenüber dem Stand der Technik eine Verringerung der Zahl von Halter und Lager, so dass die Trägheitsphänomene der Maschine verringert werden. Die Lager des Motors können vorteilhafterweise auch die Funktion von Bankträgern für die Abtriebswelle ausüben. Bei einer Webmaschine mit relativ geringer Höhe ist es wahrscheinlich, dass die Halter der beiden Abschnitte der Hauptantriebswelle ausschließlich an den Enden vorgesehen sind und die Mitte von den selben Lager der motorgetriebenen Welle M1 gestützt werden, wodurch die Beanspruchungen über die Stützen S1 und S2 an die Webmaschine übertragen werden.
  • Schließlich trägt die symmetrische Verteilung der Lasten auf die beiden Abschnitte der Hauptantriebswelle dazu bei, den energetischen Wirkungsgrad der Maschine zu verbessern, das gleichmäßige Anschlagen des Stoffs sicherzustellen und die von den beiden Greifern ausgeführten Schussfaden-Förderungs- und -Austauschvorgänge auszugleichen.
  • Wenn sich der Motor im Schwerpunkt der Lasten befindet, werden an beiden Enden der Webmaschine gleiche Spannungen und damit Dehnungen erhalten: Dadurch wird ermöglicht, dass das Fach auf vollkommen gleichmäßige Weise gesteuert werden kann, ohne dass seine beiden Enden ungleichmäßige Verschiebungen erfahren und dadurch wird der korrekte Betrieb ohne Webfehler sichergestellt.
  • In Bezug auf die Konstruktion kann als Folge der mittigen Lage des Motors die elastische Verformungsenergie U jedes aus dem Motor M1 ragenden Wellenabschnitts drastisch verringert werden, was zu einer starreren Übertragung führt: U = ½ T2l/(JG)wobei U = elastische Verformungsenergie; T = Drehmoment; l = Länge des Wellenabschnitts; J = polares Trägheitsmoment; G = Elastizitätsmodul in Querrichtung.
  • Die mittige Lage des Motors führt zu einer Verringerung des Winkels der elastischen Torsion der beiden Abschnitte der Betätigungswelle – verglichen mit einer Konfiguration, bei der der Motor auf einer Seite positioniert ist – und theoretisch einem Winkelversatz von null zwischen den beiden Betätigungsvorrichtungen (der gemäß dem Stand der Technik andernfalls merklich vorhanden ist, insbesondere während der Anlauftransienten), was hilft, sicherzustellen, dass das Fach parallel zum Baum und dem Schussfaden bleibt, insbesondere während der Anlauf- und Anhaltetransienten, wodurch die Webfehler beim Anhalten verringert werden.
  • Es versteht sich jedoch, dass die Erfindung nicht auf die vorangehend veranschaulichten speziellen Konfigurationen beschränkt ist, die nicht einschränkende Beispiele des Umfangs der Erfindung gemäß den Ansprüchen bilden, sondern dass zahlreiche Abwandlungen möglich sind die alle im Kompetenzbereich eines Fachmanns liegen, ohne dadurch vom Umfang der Erfindung gemäß den Ansprüchen abzuweichen.

Claims (11)

  1. Webmaschine mit einer Betätigungsvorrichtung für die Webmaschine, mit wenigstens einem ersten Motor (M1) zum Betätigen des Webmechanismus, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Motor (M1) von dem Typ mit einem zweifachen Leistungsabgang ist, wobei die beiden Abgangspunkte mit zwei einander gegenüberliegenden Abschnitten (6a, 6b) einer Hauptabtriebswelle verbunden sind, die zum Bewegen von Einrichtungen zum Betätigen des Webmechanimus eingerichtet ist, die auf den beiden Seiten der Webmaschine vorhanden sind.
  2. Webmaschine mit einer Betätigungsvorrichtung nach Anspruch 1, bei der der Hauptmotor (M1) auf der Webmaschine im wesentlichen im Schwerpunkt der zugehörigen wichtigsten Widerstandslasten angeordnet ist.
  3. Webmaschine mit einer Betätigungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, bei der Hauptmotor (M1) auf der quer verlaufenden Symmetrieachse der Webmaschine angeordnet ist.
  4. Webmaschine mit einer Betätigungsvorrichtung nach Anspruch 3, wobei der Motor (M1) mittels Stützträgern auf einem Querelement der Webmaschine montiert ist und ein Paar von Lager des Motors eine Stützfunktion auch für die einander entgegengesetzten Abschnitte des Hauptantriebs haben.
  5. Webmaschine mit einer Betätigungsvorrichtung nach Anspruch 4, wobei die einander gegenüberliegenden Abschnitte (6a, 6b) der Antriebswelle lediglich an einem Ende gestützt werden.
  6. Webmaschine mit einer Betätigungsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei der erste Motor (M1) in der Form einer von einem Motor angetriebenen Welle mit zwei Leistungsabgangspunkten ist.
  7. Webmaschine mit einer Betätigungsvorrichtung nach Anspruch 6, wobei die Leistungsabgangspunkte mit dem proximalen Ende die einander gegenüberliegenden Abschnitte (6a, 6b) de Hauptantriebswelle verbunden sind, wobei die beiden Abschnitte (6a, 6b) auch an dem jeweiligen distalen Ende wenigstens der Einrichtung (7a, 7b) zum Betätigen des Fachs (2) verbunden ist.
  8. Webmaschine mit einer Betätigungsvorrichtung nach Anspruch 7, wobei die Abschnitte (6a, 6b) der Hauptwelle auch an ihren distalen Enden mit jeweiligen Einrichtungen (8a, 8b) zum Bewegen eines Paares von Greifern (3a, 3b) zum Eintragen des Schussfadens verbunden sind.
  9. Webmaschine mit einer Betätigungsvorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, bei der die Abschnitte der Hauptwelle weiter mit anderen Webeinrichtungen verbunden sind.
  10. Webmaschine mit einer Betätigungsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei der der erste Motor (M1) über eine elektrische Achse mit einem zweiten gesonderten Motor von (M2) zum Betätigen einer Webmaschine verbunden ist, und
  11. Webmaschine mit einer Betätigungsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei der der erste Motor (M1) über einen Direktantrieb mit den Abschnitten (6a, 6b) der Hauptantriebswelle verbunden ist.
DE60129026T 2001-11-20 2001-11-20 Webmaschine mit einer Vorrichtung zur Betätigung des Webmechanismus Expired - Lifetime DE60129026T2 (de)

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