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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Ermitteln
eines Wobbles, die angepasst ist, ein Wobble-Signal eines optischen Plattenspeichers
in einem Gerät
zum Aufnehmen und/oder Wiedergeben von Informationen auf dem optischen
Plattenspeicher zu ermitteln.
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In
einem optischen Plattenspeicher wie einer beschreibbaren CD oder
DVD, wie in der 10 gezeigt, wobbelt eine Bahn 1A eines
optischen Plattenspeichers 1, auf dem Informationen zu
speichern sind. Das Wobble wird ermittelt, um ein Taktsignal beim
Schreiben wiederzugeben.
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Im
Gerät zum
Aufnehmen und/oder Wiedergeben von Informationen auf dem optischen
Plattenspeicher, je nach Fall, wird die Anwesenheit oder Abwesenheit
des Wobbles ermittelt, um zu bestimmen, ob der im Gerät geladene
optische Platenspeicher beschreibbar oder nur für Wiedergabe bestimmt ist.
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Im
Gerät zum
Aufnehmen und/oder Wiedergeben von Informationen auf dem optischen
Plattenspeicher wird Laserlicht fokussiert, das fokussierte Licht
auf den optischen Plattenspeicher projiziert, und das von dem optischen
Plattenspeicher widergespiegelte Licht wird von einem lichtempfangenden Element
empfangen, wodurch ein Wobble-Signal,
ein Verfolgungssignal, Fokussierungssignal und Wiedergabe-Signal
erzeugt werden.
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11 zeigt die jeweiligen Positionen eines lichtempfangenden
Elements und eines empfangenen Lichtflecks 21 des widergespiegelten
Lichts, das auf das lichtempfangende Element 4 projiziert
wird.
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Das
lichtempfangende Element 4 ist in vier Bereichen A, B,
C und D aufgeteilt. Beim Versand des Geräts, wie in der 11B gezeigt, wird eine Justierung so durchgeführt, dass
der empfangene Lichtfleck in die Mitte der vier aufgeteilten Bereiche projiziert
wird. Diese Justierung kann nicht vollständig durchgeführt werden.
Wie in der 11A gezeigt, ist die optische
Achse nach links versetzt oder andernfalls, wie in der 11C gezeigt, ist die optische Achse nach rechts
versetzt.
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Das
Wobble-Signal ergibt sich durch das Differenzsignal (A + B) – (C + D),
basierend auf den Ausgangssignalen aus den Bereichen A, B, C und
D des lichtempfangenden Elements 4.
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Wie
in den 11A und 11C gezeigt, wenn
der empfangene Lichtfleck von der Grenze zwischen den Bereichen
A, B und C, D aufgrund des Versatzes der optischen Achse abweicht,
verschlechtert sich das Signal-Rausch-Verhältnis S/N des Wobble-Signals basierend
auf dem Differenzsignal (A + B) – (C + D), und somit kann die
Anwesenheit oder Abwesenheit des Wobble-Signals nicht genau ermittelt
werden.
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US-A-5
764 610 beschreibt ein System zum Identifizieren eines Typen eines
optischen Plattenspeichers, das eine Frequenzermittlungseinheit
verwendet, die eine Ermittlungseinheit eines Wobble-Signals umfasst,
welche das Wobble-Signal mittels des von einem Lichtaufnehmer ausgegebenen
Signals abtastet. Eine Systemsteuerschaltung gibt ein Schaltsignal
zu einem Schalter aus, der eines der Eingangssignale auswählt, die
durch Umdrehungssteuerschaltungen erzeugt werden, bevor die Systemsteuerschaltung
es zu dem Spindelmotor ausgibt, der den Plattenspeicher dreht.
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Die
Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Vorrichtung
zum Ermitteln eines Wobble-Signals anzugeben, die die Anwesenheit oder
Abwesenheit eines Wobbles ermitteln kann.
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Diese
Aufgabe wird durch die Gegenstände der
unabhängigen
Ansprüche
1, 3 und 5 gelöst.
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Bevorzugte
Ausführungsformen
sind Gegenstand der abhängigen
Ansprüche.
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Die
oben erwähnten
und anderen Objekte und Merkmale der Erfindung werden in der folgenden Beschreibung
in Bezug auf die beigefügten
Figuren erläutert.
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1 ist
eine Ansicht einer Anordnung gemäß der ersten
Ausführungsform
der Erfindung;
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2 ist
ein Blockdiagramm, das ein Beispiel einer Ermittlungseinheit eines
Wobbles zeigt;
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3 und 4 sind
Flussdiagramme, die den Betrieb der ersten Ausführungsform der Erfindung erläutern;
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5 ist
eine Ansicht einer Anordnung gemäß der zweiten
Ausführungsform
der Erfindung;
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6 ist
ein Flussdiagramm des Betriebs der zweiten Ausführungsform der Erfindung; und
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7 ist
eine Ansicht einer Anordnung gemäß der dritten
Ausführungsform
der Erfindung;
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8 ist
ein Flussdiagramm des Betriebs der dritten Ausführungsform der Erfindung; und
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9A–9F sind
Ansichten, die den Betrieb der dritten Ausführungsform erläutern;
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10 ist
eine Ansicht, die das Wobble auf einem optischen Plattenspeicher
erläutert;
und
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11A–11C sind Ansichten, die den Versatz einer optischen
Achse erläutern.
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In
Bezug auf die Figuren wird eine Erläuterung der verschiedenen Ausführungsformen
der Erfindung gegeben.
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1 ist
eine Ansicht einer Anordnung gemäß der ersten
Ausführungsform
der Erfindung; 2 ist ein Blockdiagramm, das
ein Beispiel einer Ermittlungseinheit eines Wobbles zeigt; und 3 und 4 sind
Flussdiagramme, die den Betrieb der ersten Ausführungsform der Erfindung erläutern.
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In
Bezug auf 1 kennzeichnet das Bezugszeichen 1 einen
optischen Plattenspeicher; 2 einen Wagen; 2A einen
Stellantrieb, auf dem eine Objektivlinse zum Fokussieren des Laserlichtes
auf den optischen Plattenspeicher 1 montiert ist; 3 einen
Treiber zum Treiben des Stellantriebs; 4 ein lichtempfangendes
Element; 5 eine Matrixschaltung; 6 eine Fokussierungssteuereinheit; 7 eine
Verfolgungssteuereinheit; 8 einen Schalter eines Stellantriebs;
und 9 eine Addiereinheit.
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Im
Gerät zum
Aufnehmen und Wiedergeben von Informationen auf und von dem optischen
Plattenspeicher 1, erzeugt die Matrixschaltung 5 ein RF-Signal
A + B + C + D basierend auf den Ausgangssignalen aus den vier aufgeteilten
Bereichen A, B, C und D des lichtempfangenden Elements 4,
und erzeugt auch beispielsweise (Phasendifferenz zwischen dem RF-Signal
und dem Ausgangssignal A) + (Phasendifferenz zwischen dem RF-Signal
und dem Ausgangssignal D) – (Phasendifferenz
zwischen dem RF-Signal
und dem Ausgangssignal D) – (Phasendifferenz
zwischen dem RF-Signal und dem Ausgangssignal C), das zu der Verfolgungssteuereinheit 7 zugeführt werden
soll. Nämlich
wird die Verfolgung mittels der DPD-Technik (differentielle Phasenermittlung)
ausgeführt.
Das Gerät
zum Aufnehmen und/oder Wiedergeben von Informationen erzeugt das
Signal (A + D – B – C), das
zur Fokussierungssteuereinheit 6 zuzuführen ist, wodurch die Fokussierungssteuerung
ausgeführt
wird.
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Der
Stellantrieb 2A wird gemäß einer dem Treiber 3 zugeführten Steuerspannung
bewegt. Zum Beispiel, wenn die Steuerspannung positiv ist, bewegt
sich der Stellantrieb 2A um eine vorbestimmte Distanz in
Richtung des Innenrands des optischen Plattenspeichers 1,
wohingegen, wenn die Steuerspannung negativ ist, der Stellantrieb 2A sich
um die vorbestimmte Distanz in Richtung des Außenrands des optischen Plattenspeichers 1 bewegt.
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Der
Stellantrieb 2A wird auf den Wagen 2 durch beispielsweise
eine Feder geladen. Während der
Verfolgung folgt der Stellantrieb 2A einer Bahn. Wenn der
Stellantrieb 2A sich um eine vorbestimmte Distanz bewegt,
bewegt sich der Wagen 2 in Richtung des Außenrands
und dann befindet sich der Stellantrieb 2A in der Mitte
des Wagens 2.
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Der
oben erwähnte
Betrieb ist derselbe als derjenige in einem herkömmlichen Gerät zum Aufnehmen
und Wiedergeben von Informationen auf und von dem optischen Plattenspeicher.
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Übrigens
bezieht sich das Bezugszeichen 10 in 1 auf
eine Ermittlungseinheit 10 eines Wobbles; 11 auf
eine Erzeugungseinheit einer Offset-Spannung; 12 auf eine
Steuereinheit; 13–15 auf eine
Schnittstelle (I/O); und 16 auf einen Prozessor (CPU).
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Wie
in der 2 gezeigt, wird in der Ermittlungseinheit 10 eines
Wobbles ein Differenzsignal (A + B) – (C + D) aus dem lichtempfangenden
Element 4 durch eine Binär-Digitalisierungsschaltung 10B über einen
Bandpassfilter (BPF) 10A, der eine Frequenz des Wobble-Signals
durchlässt,
in eine Rechteckwelle umgewandelt.
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Eine
Bestimmungsschaltung 10C eines Wobbles entscheidet über die
Anwesenheit eines Wobbles, wenn ein nachfolgender Impuls sukzessiv innerhalb
einer vorbestimmten Zeitdauer nach der Erzeugung eines bestimmten
Impulses durch die Binär-Digitalisierungsschaltung 10B erzeugt
wird, und über
die Abwesenheit eines Wobbles, wenn der nachfolgende Impuls nicht
sukzessiv erzeugt wird.
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In
Bezug auf 3 wird eine Erläuterung
des Verarbeitungsvorgangs der ersten Ausführungsform gegeben.
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Wenn
der Vorgang der Ermittlung eines Wobbles startet, wird zunächst der
Schritt S1 ausgeführt.
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Im
Schritt S1 aktiviert die Steuereinheit 12 den Schalter 8 des
Verfolgungsstellantriebs, um den Verfolgungsvorgang zu starten.
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Im
Schritt S2 entscheidet die Steuereinheit 12 darüber, ob
ein Wobble durch die Ermittlungseinheit 10 eines Wobbles
ermittelt wurde oder nicht. Falls JA, wird die Verarbeitung mit
dem Schritt S3 fortgesetzt. Im Schritt S3 erzeugt die Steuereinheit 12 einen
Ausgang, der darauf hinweist, dass das Wobble ermittelt wurde. Der
Vorgang ist beendet.
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Falls
NEIN im Schritt S2, wird der Vorgang mit dem Schritt S4 fortgesetzt.
Im Schritt S4 instruiert die Steuereinheit 12 der Erzeugungseinheit 11 einer Offset-Spannung
darüber,
eine positive vorbestimmte Offset-Spannung (+V) zu erzeugen.
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Die
vorbestimmte Offset-Spannung (V) wird bei einer Spannung gesetzt,
die den Stellantrieb 2A dazu veranlasst, sich um beispielsweise
ca. 10 μm
zu bewegen.
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Die
somit erzeugte positive Offset-Spannung wird der Addiereinheit 9 über die
Schnittstelle I/O 14 zugeführt. Sie wird zur Verfolgungssteuerspannung, die
durch die Verfolgungssteuereinheit 7 erzeugt wird, hinzugefügt. Die
resultierende Spannung wird in den Treiber 3 eingegeben.
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Wenn
die positive Offset-Spannung (+V) in den Treiber 3 eingegeben
wird, veranlasst der Treiber 3 den Stellantrieb 2A dazu,
sich beispielsweise in Richtung des Innenrands des optischen Plattenspeichers 1 zu
bewegen.
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Aufgrund
der Bewegung des Stellantriebs 2A kommt ein Versatz der
optischen Achse vor.
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Wenn
man jetzt annimmt, dass der Zustand, wobei die Offset-Spannung der
Verfolgungssteuerspannung nicht hinzugefügt wird, derjenige ist, der
in 11A gezeigt ist, wenn der Stellantrieb 2A in
Richtung des Innenrands des optischen Plattenspeichers bewegt wird,
nähert
sich der Zustand dem in 11B gezeigten
Zustand, wobei das Wobble ermittelt wird.
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Wenn
man annimmt, dass der Zustand, wobei die Offset-Spannung der Verfolgungssteuerspannung
nicht hinzugefügt
wird, derjenige ist, der in 11C gezeigt
ist, erhöht
das Hinzufügen
der Offset-Spannung den Versatz der optischen Achse weiterhin, sodass
der empfangene Lichtfleck 21 sich weiterhin nach rechts
bewegt, was zum Zustand führt,
wobei kein Wobble ermittelt wird.
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Im
Schritt S5 entscheidet die Steuereinheit 12 darüber, ob
das Wobble durch die Ermittlungseinheit 10 eines Wobbles
ermittelt wurde. Falls JA, wird der Vorgang mit dem Schritt S3 fortgesetzt.
Im Schritt S3 bestätigt
die Steuereinheit 12, dass das Wobble ermittelt wurde.
Der Vorgang ist beendet.
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Falls
NEIN im Schritt S5, wird der Vorgang mit dem Schritt S6 fortgesetzt.
Im Schritt S6 entscheidet die Steuereinheit 12 darüber, ob
die vorbestimmte Spannung um eine vorbestimmte Anzahl von Malen
erzeugt wurde oder nicht. Falls NEIN im Schritt S6, wird der Vorgang
mit dem Schritt S7 fortgesetzt.
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Im
Schritt S7 instruiert die Steuereinheit 12 der Erzeugungseinheit 11 einer
Offset-Spannung, eine
Spannung zu erzeugen, die sich aus der Hinzufügung der vorbestimmten Spannung
(+V) zur Offset-Spannung (+V), die gerade erzeugt wird, ergibt, wodurch
eine Offset-Spannung von +nV (n: Anzahl der Erzeugungsmale) erzeugt
wird. So werden die Schritte S4–S7
wiederholt.
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Übrigens,
wenn man annimmt, dass der maximale Wert des Versatzes der optischen
Achse beim Versand des Gerätes
zum Aufnehmen und/oder Wiedergeben von Informationen ±80 μm ist, wird
die vorbestimmte Anzahl von Malen N bei 8 gesetzt. Wenn das Wobble
nicht ermittelt wird, selbst wenn die Offset-Spannung +V zum Bewegen des
Stellantriebs 2A um +10 μm
erzeugt wird, wird +2 V (N = 2) zum Bewegen des Stellantriebs 2A um
+20 μm erzeugt,
um darüber
zu ermitteln, ob das Wobble ermittelt wurde oder nicht.
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Selbst
wenn N = 8, wenn kein Wobble ermittelt wurde, wird darüber entschieden,
dass der Zustand sich dem in 11B gezeigten
Zustand nicht annähern
wird, selbst wenn der Versatz der optischen Achse in die + Richtung
generiert wird, und der Vorgang wird mit dem Schritt S8 fortgesetzt.
Die Schritte S8–S11
werden ausgeführt.
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Im
Schritt S8 instruiert die Steuereinheit 12 der Erzeugungseinheit 11 einer
Offset-Spannung, eine
negative vorbestimmte Offset-Spannung (–V) zu erzeugen. Derselbe Vorgang
S8–S11
wie in den Schritten S4–S7
wird wiederholt.
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Wenn
im Schritt S10 bestimmt wird, dass die vorbestimmte negative Spannung
um eine vorbestimmte Anzahl von Malen erzeugt wurde, wird der Vorgang
mit dem Schritt S12 fortgesetzt. Im Schritt S12 erzeugt die Steuereinheit 12 einen
Ausgang, der darauf hinweist, dass kein Wobble ermittelt wurde. Der
Vorgang ist beendet.
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In
Bezug auf 5 und 6 wird eine
Erläuterung
der zweiten Ausführungsform
der Erfindung gegeben. 5 ist eine Ansicht einer Anordnung
gemäß der zweiten
Ausführungsform
der Erfindung, und 6 ist ein Flussdiagramm des
Betriebs der zweiten Ausführungsform
der Erfindung.
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In
der Anordnung gemäß der zweiten
Ausführungsform,
wie in der 5 gezeigt, werden eine Steuereinheit 7A eines
Wagens, ein Schalter 8A eines Wagens und eine Schnittstelle
I/O 17 zur Anordnung gemäß der in Bezug auf 1 erläuterten
ersten Ausführungsform
hinzugefügt.
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In
Bezug auf 6 wird eine Erläuterung
des Betriebs der zweiten Ausführungsform
gegeben.
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Im
Schritt S21 deaktiviert die Steuereinheit 12 den Schalter 8 des
Stellantriebs und die Steuereinheit 12 deaktiviert den
Schalter 8A des Wagens im Schritt S22.
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Im
Schritt S23 instruiert die Steuereinheit 12 der Erzeugungseinheit 111 einer
Offset-Spannung, eine
Offset-Spannung (+Vo) zu erzeugen. Die somit erzeugte positive Offset-Spannung
wird über
die Schnittstelle I/O 14 der Addiereinheit 9 zugeführt.
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Wenn
die Offset-Spannung (+Vo) in die Addiereinheit 9 eingegeben
wird, bewegt sich der Stellantreb 2A um beispielsweise
80 μm in
Richtung des Innenrands des optischen Plattenspeichers 1.
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Im
Schritt S24 aktiviert die Steuereinheit 12 den Schalter 8 des
Stellantriebs. Wenn der Schalter 8 des Stellantriebs aktiviert
und der Schalter 8A des Wagens deaktiviert wird, bewegt
sich der Stellantrieb 2A vom Innenrand in Richtung des
Außenrands, während sich
der optische Plattenspeicher 1 dreht, wodurch der Versatz
der optischen Achse generiert wird.
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Im
Schritt S25 entscheidet die Steuereinheit 12 darüber ob ein
Wobble durch die Ermittlungseinheit 10 eines Wobbles ermittelt
wurde oder nicht. Falls JA, wird der Vorgang mit dem Schritt S26
fortgesetzt. Die Steuereinheit 12 erzeugt einen Ausgang,
der darauf hinweist, dass das Wobble ermittelt wurde. Der Vorgang
ist beendet.
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Falls
NEIN im Schritt S25, d.h. kein Wobble wurde ermittelt, wird der
Vorgang mit dem Schritt S27 fortgesetzt. Im Schritt S27 zählt die
Steuereinheit 12 die Anzahl der Umdrehungen des optischen
Plattenspeichers 1 basierend auf der Umdrehungsinformation
des optischen Plattenspeichers 1, die über die Schnittstelle I/O 17 bereitgestellt
wurde, um darüber zu
entscheiden, ob der gezählte
Wert eine vorbestimmte Anzahl von Malen erreicht hat.
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Falls
NEIN, kehrt der Vorgang zum Schritt S25 zurück. Der Vorgang der Schritte
S25–S27
wird wiederholt.
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Falls
JA, d.h. der gezählte
Wert hat die vorbestimmte Anzahl von Malen erreicht, wird der Vorgang
mit dem Schritt S28 fortgesetzt. Der Vorgang ist beendet.
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Wie
oben beschrieben wird der Stellantrieb 2A in Richtung des
Innenrands des optischen Plattenspeichers durch Hinzufügung der
Offset-Spannung (+V) bewegt. Dies wird gemacht, weil es nicht klar
ist, in welchem Zustand der 11A und 11C sich der Versatz der optischen Achse befindet,
wenn die Ermittlung des Wobbles gestartet wird.
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Wenn
der Schalter 8 des Stellantriebs aktiviert und der Schalter 8A des
Wagens deaktiviert wird, wie oben beschrieben, während sich der optische Plattenspeicher 1 dreht,
bewegt sich der Stellantrieb 2A vom Innenrand des optischen
Plattenspeichers zu seinem Außenrand.
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Wenn
der Versatz der optischen Achse sich im Zustand der 11C befindet, wird der Versatz korrigiert, wenn
der Stellantrieb 2A sich in Richtung des Außenrands
bewegt, sodass der jetzige Zustand sich dem Zustand der 11B annähert.
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Allerdings,
wenn der Versatz der optischen Achse sich in dem jetzigen Zustand
der 11A befindet, erhöht sich
der Versatz weiterhin, wenn der Stellantrieb 2A sich in
Richtung des Außenrands
bewegt.
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In
diesem Fall, wird im Schritt S23 die Offset-Spannung (+V) erzeugt,
um den Stellantrieb 2A in Richtung des Innenrands um beispielsweise
80 μm zu
bewegen, sodass sich die optische Achse in dem Zustand der 11C befindet. Ferner wird der Stellantrieb 2A bewegt,
während
sich der optische Plattenspeicher 1 dreht. Somit nähert sich
der Zustand der optischen Achse dem Zustand ohne Versatz, wie in 11B gezeigt.
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Wenn
man annimmt, dass, wenn sich der optische Plattenspeicher 1 einmal
dreht, eine sich darauf befindende spiralförmige Bahn sich um 1 μm bewegt,
muss der optische Plattenspeicher 1 um 160 Umdrehungen
gedreht werden, damit sich der Stellantrieb 2A um 80 μm × 2 bewegt.
Somit wird die vorbestimmte Anzahl von Umdrehungen im Schritt S27 bei
160 gesetzt.
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In
Bezug auf 7 und 8 wird eine
Erläuterung
der dritten Ausführungsform
der Erfindung gegeben.
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7 ist
ein Ansicht einer Anordnung gemäß der dritten
Ausführungsform
der Erfindung; und 8 ist ein Flussdiagramm des
Betriebs der dritten Ausführungsform
der Erfindung.
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In
der Anordnung gemäß der dritten
Ausführungsform
der Erfindung, wie in der 7 gezeigt, werden
ein Tiefpassfilter (LPF) 18 zum Durchlassen einer DC-Komponente,
und eine Schnittstelle I/O 19 zur Anordnung gemäß der ersten
Ausführungsform der
Erfindung, wie in der 1 gezeigt, hinzugefügt.
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In
Bezug auf 8 wird eine Erläuterung
des Betriebs der dritten Ausführungsform
gegeben.
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Im
Schritt S31 deaktiviert die Steuereinheit 12 den Schalter 8 des
Stellantriebs über
die Schnittstelle I/O 13.
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Im
Schritt S32 liest die Steuereinheit 12 den Ausgangswert
des Tiefpassfilters LPF 18 über die Schnittstelle I/O 19 aus.
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Im
Schritt S33 entscheidet die Steuereinheit 12 darüber, ob
der Ausgangswert des Tiefpassfilters LPF 18 0 ± α ist (α ist ein
Fehler, der einen vernachlässigbaren
Einfluss auf die Ermittlung des Wobbles hinzufügt). Falls JA, wird der Vorgang
mit dem Schritt S37 fortgesetzt.
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Im
Schritt S34 entscheidet die Steuereinheit 12 darüber, ob
der Ausgang des Tiefpassfilters LPF 18 negativ oder positiv
ist. Falls positiv, instruiert im Schritt S35 die Steuereinheit 12 der
Erzeugungseinheit 11 einer Offset-Spannung, eine Offset-Spannung zu
erzeugen, die um einen Betrag, der dem absoluten Wert des Ausgangswertes
des Tiefpassfilters LPF 18 entspricht, in eine Richtung
von 0 bis zu einem negativen Wert zunimmt, und die erzeugte Offset-Spannung
zur Addiereinheit 9 über
die Schnittstelle I/O 14 zu addieren. Ferner kehrt der
Vorgang zum Schritt S32 zurück.
Der Vorgang vom Schritt S32 bis S35 wird wiederholt, bis die Entscheidung
des Schritts S33 JA wird.
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Falls
negativ im Schritt S34, wird der Vorgang mit dem Schritt S36 fortgesetzt
Im Schritt S36 Instruiert die Steuereinheit 12 der Erzeugungseinheit 11 einer
Offset-Spannung,
eine Offset-Spannung zu erzeugen, die um einen Betrag, der dem absoluten Wert
des Ausgangswertes des Tiefpassfilters LPF 18 entspricht,
in eine Richtung von 0 bis zu einem positiven Wert zunimmt, und
die erzeugte Offset-Spannung zur Addiereinheit 9 über die
Schnittstelle I/O 14 zu addieren. Ferner kehrt der Vorgang
zum Schritt S32 zurück.
Der Vorgang vom Schritt S32 bis S35 und S36 wird wiederholt, bis
die Entscheidung des Schritts S33 JA wird.
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Im
Schritt S33, falls JA, d.h. der Ausgang des Tiefpassfilters LPF 18 wird
0 ± α, wird der
Vorgang mit dem Schritt S37 fortgesetzt. Im Schritt S37 aktiviert
die Steuereinheit 12 den Schalter 8 des Stellantriebs.
Im Schritt S38 entscheidet die Steuereinheit 12 darüber, ob
ein Wobble durch die Ermittlungseinheit 10 eines Wobbles
ermittelt wurde. Falls JA, erzeugt die Steuereinheit 12 einen
Ausgang, der darauf hinweist, dass das Wobble ermittelt wurde. Falls NEIN,
erzeugt die Steuereinheit 12 einen Ausgang, der darauf
hinweist, dass kein Wobble ermittelt wurde. Somit ist der Vorgang
beendet.
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Wie
oben beschrieben, wird in den Schritten S35 und S36 die Offset-Spannung
erzeugt, die dem absoluten Wert des Ausgangswertes des Tiefpassfilters
LPF entspricht. In diesem Fall variiert die Verbindung zwischen
dem Ausgangswert des Tiefpassfilters LPF und dem Offset-Wert, der
für die
Korrektur hinzuzufügen
ist, gemäß der Kennlinie
eines optischen Systems eines Produkts. Somit kann der Umwandlungskoeffizient
des Ausgangswertes des Tiefpassfilters LPF in die Offset-Spannung
in jedem Produkt im Voraus gesetzt werden.
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Im
Schritt S33, wenn sich der Ausgang des Tiefpassfilters LPF 18 innerhalb
einer erlaubten Spannung von 0 ± α befindet, wird der Vorgang
mit dem Schritt S37 fortgesetzt. Im Schritt S37 deaktiviert die
Steuereinheit 12 den Stellantrieb 8, um das Wobble
zu ermitteln. Der Grund wird in Bezug auf 9 erläutert.
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9A, 9B und 9C zeigen
die jeweiligen Positionen des lichtempfangenden Elements 4 und
des empfangenen Lichtflecks. 9D, 9E und 9F zeigen
eine Wellenform eines Differenzsignals A + B – C – D, das durch die Matrixschaltung 5 erzeugt
wird, wenn der optische Plattenspeicher 1 einmal umgedreht
wird, wobei sich der Schalter 8 des Stellantriebs in einem
OFF-Zustand befindet.
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Im
Fall, dass es keinen Versatz der optischen Achse gibt, wie in der 9E gezeigt,
erzeugt die Matrixschaltung 5 das Differenzsignal A + B – C – D, wie
in der 9E gezeigt, d.h. ein sinusförmiges Differenzsignal,
jedes Mal dass der Lichtfleck des Laserlichtes, das auf den optischen
Plattenspeicher 1 projiziert wird, eine Bahn trifft. Die
DC-Komponente davon ist 0.
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Allerdings,
wenn es einen Versatz der optischen Achse gibt, wie in den 9A und 9B gezeigt,
wird eine positive oder negative DC-Komponente zum sinusförmigen Differenzsignal
hinzugefügt.
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Somit
wird im Vorgang der Schritte S32–S38 die Offset-Spannung durch
die Erzeugungseinheit 11 einer Offset-Spannung erzeugt,
um den Stellantrieb 2A so zu bewegen, dass der Zustand
der 9A oder 9C in
den Zustand der 9B ohne Versatz der optischen
Achse versetzt wird, im Schritt S37, der Schalter 8 des
Stellantriebs wird aktiviert, und im Schritt S38, das Wobble wird
ermittelt.
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In
der dritten Ausführungsform
können
die Polarität
und der Betrag der erzeugten Offset-Spannung durch die Polarität und den
absoluten Wert des Ausgangs des Tiefpassfilters LPF 18 ermittelt
werden. Somit wird die Offset-Spannung erzeugt, und, wenn der Ausgang
des Tiefpassfilters LPF 0 ± α ist, wird
der Schalter 8 des Stellantriebs aktiviert, um das Wobble
zu ermitteln. Somit kann das Wobble in kurzer Zeit ermittelt werden.