-
Fußbodenprodukte
aus Massivholz, wie sie zum Beispiel aus WO-A-9530519 bekannt sind,
und ihre Spundungselemente werden nach dem Trocknen von Sägematerial
oder Sägerohlingen
mittels Drechseln hergestellt.
-
Im
Sinne des vorliegenden Textes meint "Holzprodukt aus Massivholz" zu allererst ein
Fußbodenelement,
bei dem es sich in der Regel um eine Fußbodenbohle, eine Fußbodendiele
oder ein Lamellenparkett handelt, das aus rohem oder getrocknetem
Sägematerial
oder Massivholzrohlingen hergestellt ist.
-
Gemäß dem ersten
Aspekt der Erfindung besteht eine Aufgabe in der Bereitstellung
eines neuen Typs eines Holzelements mit verbesserter Langlebigkeit.
Gemäß dem zweiten
Aspekt der Erfindung besteht eine Aufgabe in der Verbesserung der
Geradheit der flachen Oberfläche
und der Kantenfläche
des Holzprodukts, bevorzugt des Fußbodenelements, im Vergleich
zu vorhandenen Lösungen
und der Qualitäten
der Steifigkeit und Biegefestigkeit. Gemäß dem dritten Aspekt der Erfindung
besteht eine Aufgabe in der Bereitstellung eines Holzprodukts, bevorzugt
eines Fußbodenelements,
bei dem die Oberflächenschicht,
die im Verhältnis
zum Holzinneren des Holzelements oberflächenverfestigt und oberflächengehärtet ist,
durch Heißpressen
hergestellt wurde, das sich durchgängig über wenigstens das Holzelement bis
zur sichtbaren flachen Oberfläche
und der Längsseite,
welche die flacher Unterseite berührt, erstreckt, so dass die
Durchgängigkeit
der verfestigten und gehärteten
Oberfläche
auf den Seitenflächen
durch eine zusammenpassende Feder oder Nut oder eine sonstige Nut
entlang der Längsseite
unterbrochen werden kann. Gemäß dem vierten
Aspekt der Erfindung besteht eine Aufgabe in der Verringerung des erforderlichen
Trocknungsaufwandes für
das Sägematerial
oder die Sägerohlinge
und in der wesentlichen Vereinfachung der Herstellung eines Massivholz-Fertigprodukts
direkt aus sägefertigem
Sägematerial
oder einem Sägerohling.
Gemäß dem fünften Aspekt
der Erfindung besteht eine Aufgabe in der Bereitstellung eines Fußbodenabdeckmaterials,
in das eine Fußbodenheizung
integriert werden könnte.
-
Diese
Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Holzprodukts,
das die kombinierten Merkmale von Anspruch 1 aufweist.
-
Eine
Feder-und-Nut-Verbindung eines Massivholz-Fußbodenelements kann entweder
als herkömmliche
Lösung
mit einer einzigen Passung oder gemäß der Erfindung mit zwei Passungen
oder separaten Fußbodenheizungs-
oder Verbindungselementen ausgebildet sein. Im Fall eines Massivholz-Fußbodenelements
kann eine vertiefte Nut, wie sie in der Erfindung beschrieben ist,
oder eine vertiefte Nut in der flachen Unterseite des Fußbodenelements
verwendet werden, mit der ein Kanal in dem Fußbodenbelag, bestehend aus
Fußbodenelementen,
ausgebildet werden kann, wodurch es möglich wird, eine Fußbodenheizung
in dem Fußboden
zu installieren und eine große
Wärmeübertragungsfläche zwischen Fußbodenelement
und Heizungselement zu garantieren. Somit beinhaltet gemäß der Erfindung
die Anmeldung ein Feder-und-Nut-Verbindungsmittel
und eine Feder-und-Nut-Verbindung, die mit dessen Hilfe hergestellt
wird; das Ausbilden einer Feder-und-Nut-Verbindung an dem Fußbodenelement mittels
eines Fußbodenheizungs-
oder sonstigen Verbindungselements der Feder-und-Nut-Verbindung; eine
oder mehrere vertiefte Nuten zum Installieren einer Fußbodenheizung;
einen Fußbodenbelag,
wie zum Beispiel Dielenfußboden,
Parkett oder einen sonstigen Fußbodenbelag,
der aus Holzprodukten gemäß der Erfindung
besteht und mit einer integrierten Fußbodenheizung versehen ist.
-
Es
ist anzumerken, dass die Anmeldung des Weiteren eine Erfindung betrifft,
um originale Fertigfußbodenelemente
mit vertieften Nuten gemäß der Erfindung
zu versehen, um ein Fußbodenheizungselement
zu installieren, und somit einen Fußbodenbelag und ein Fußbodenheizungselement
zu integrieren.
-
Das
Heißpressen
wird mit frischem (möglichst
auch trockenem) Sägematerial
oder Sägerohlingen
ausgeführt,
die erforderlichenfalls vorprofiliert werden können. Vorzugsweise tritt dann
ein gesägter vorprofilierter
Sägerohling
während
des Prozesses in die Trocknungs-, Presstemperaturbehandlungs- und/oder
Profilierungsphase ein, die gleichzeitig in derselben Maschine stattfinden.
Eine Vorprofilierung von Sägematerial
oder Sägerohlingen
unterstützt
die Wärmebehandlung
und Profilierung, die während des
Heißpressens
stattfindet, was für
das gewünschte
Endprodukt erforderlich ist. Nach dem Pressen befindet sich der
Sägerohling
bereits im Wesentlichen in der Form und in dem Zustand eines fertigen
Fußbodenelements
aus Massivholz. Nuten oder Verlängerungskanten
von Längs-
und/oder Endseiten des Fußbodenelements
können
ebenfalls an einem Rohling eines Fußbodenelements mittels einer
Drechsel-Nachbearbeitung
hergestellt werden.
-
Jedes
Produkt, das getrocknet, wärmebehandelt
und gehärtet
sowie von seiner Oberfläche aus
mittels Heißpressen
verdichtet wurde, behält
seine Abmessungen und seinen Zustand selbst unter den unterschiedlichsten
Bedingungen besser bei als ein Endprodukt, das auf eine herkömmliche
Weise hergestellt wurde, d. h. durch Trocknen von Sägematerial
oder Sägerohlingen
und durch eine Drechsel-Nachbearbeitung.
-
Ein
Heißpressmittel
presst nur die Oberfläche
von Sägematerial
oder Sägerohlingen.
In einem solchen Fall wird das Holz erweicht, und seine Bindesubstanzen
schmelzen, und das Holz wird von der Oberflächenschicht her im selben Moment
zusammengepresst, wo das Quetschen des Holzes in Richtung der Mitte
des Rohlings abnimmt.
-
Während das
Fußbodenelement
nur von der Oberfläche
her beim Heißpressen
und/oder Profilieren deutlich gehärtet und verdickt wird:
verbleibt
im Inneren des Elements ein größer werdender
Abflussraum für
extrudierendes Wasser und Wasserdampf infolge des sich ausbreitenden
Pressdrucks und der sich ausbreitenden Wärme, was wesentlich zu einer
erfolgreichen Vollendung des Prozesses beiträgt;
nehmen Größe, Steifigkeit
und Biegefestigkeit des Elements nicht ab, weil sich das Querschnittsprofile des
Sägematerials
oder Sägerohlings
während
des Heißpressens
nicht wesentlich ändern;
erreichen
die benötigte
Härte und
Verdichtung der Elementoberfläche
ihren Maximalwert, weil infolge des Gegendrucks, der zur Mitte hin
größer wird
(der Gegendruck von kälterem
Holz und Wasserdampf, der zu extrudieren veranlasst wird), eine
höhere Presskraft
verwendet werden kann;
sind Presskraft und -temperatur minimal,
und das Massivholz-Fußbodenelement
erlangt die größtmöglichste
Oberflächenhärte, Oberflächeverdichtung, Feuchtigkeitsretention,
Steifigkeit, die ein Verformen verhindert, und Biegefestigkeit.
-
Auf
diese Weise entsteht ein neuer Typ eines Massivholz-Fußbodenelements
mit sehr hoher Qualität
durch Heißpressen
und insbesondere durch Verwenden von Druckteilen nicht nur an flachen
Oberflächen,
sondern auch wenigstens für
die Presswärmebehandlung
und/oder für
das Ausbilden von Längsseiten
und ihrer Nuten und Federn sowie von vertieften Nutelementen.
-
Wenn
das Pressen und Erwärmen
präzise
in den Werkzeugen, die beim Pressen eine Wärmebehandlung und/oder ein
Formen von Oberflächen,
Federn, Nuten und vertiefte Nuten bewirken, positioniert wird, so
können
Druck und Temperatur direkt auf die Oberfläche des gepressten Sägematerials
oder Sägerohlings
gerichtet werden, so dass die gewünschten chemischen und physikalischen
Veränderungen zum
Formen, Verdichten und Härten
der Oberfläche sich
nur in der Oberflächenschicht
vollziehen.
-
Der
Füllteil
wird bevorzugt aus Sägematerial oder
Sägerohlingen
geformt, wobei "Füllteil" Rohlinge meint,
die parallel und der Reihe nach in mehreren Schichten verlegt werden.
Darum werden das Pressen und die Wärmebehandlung für einen
großen
Teil des Sägematerials
oder der Rohlinge gleichzeitig ausgeführt. Es sind in jeder Schicht
eigene Drückwerkzeuge
notwendig, um ein Federmittel oder eine vertiefte Nut herzustellen
oder unter Druck wärmezubehandeln.
-
Massivholzprodukte;
die das Ergebnis der Erfindung sind; weisen unter anderem folgende
Vorteile auf
das Holzprodukt ist ein profiliertes Massivholz-Fußbodenelement;
das durch Heißpressen
wärmebehandelt
und/oder im Wesentlichen fertiggestellt wird;
die Außenfläche des
Holzprodukts besteht aus verdichtetem Holzmaterial; das mit eigenen
Klebstoffen verleimt ist;
die Außenfläche des Holzprodukts wird richtig
fest verdichtet und wird wie Hartholzmaterial;
das Holzprodukt
hat eine gerade flacher Unterseite und Seite;
Verformungen
durch Feuchtigkeit und sonstige Verformungen sind minimal;
die
Notwendigkeit des Einsatzes von Chemikalien ist minimal;
Verrottungsbeständigkeit
und Wärmeleitfähigkeit werden
verbessert;
die Feuerbeständigkeit
wird verbessert; weil ein Holzprodukt aus gepresstem Massivholz
eine geringe Entflammbarkeit aufweist;
das Holzprodukt ist
ein einstückiges
Massivholzprodukt;
die Biegefestigkeit ist hoch, was eine geringe
Produktdicke ermöglicht.
-
Gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung ist es außerdem
für ein
Massivholz-Fußbodenelement
wesentlich, dass es ein Doppelverbindungs-Fußbodenelement und das Fußbodenelement sein
kann, das eine vertiefte Nut, die in beiden Längsseiten verläuft, oder
eine vertiefte Nut, die in nur einer einzigen Längsseite verläuft, oder
eine Kanalnut, die in seiner flachen, nach unten gerichteten Oberfläche verläuft, enthalten
kann, wobei die eine oder die mehreren Nuten oder der Kanal einen
Kanal zum Installieren eines Fußbodenheizungselements
in einem Fußbodenbelag,
der aus Fußbodenelementen
besteht, bilden. Außerdem
ist es möglich,
ein oben beschriebenes oder ein sonstiges Fußbodenelement herzustellen,
das drehbar ist, d. h. beide flachen Oberflächen des Elements können als
eine Fußbodenoberfläche genutzt
werden. Neben dem Doppelverbindungselement ist es auch kennzeichnend, dass
zwei vollständig
einbaufertige Fußbodenelemente
hergestellt werden können,
wenn ein solches Element in horizontaler Richtung in zwei Stücke gesägt wird,
wobei die flacher Unterseite eine Seite für einen Versorgungsdienst sein
soll und die Seitenflächen
aus verdichtetem Massivholz bestehen und auch Federn, Nuten und
vertiefte Nuten enthalten können.
-
1A beschreibt
das Verfahren zur Herstellung eines Massivholz-Fußbodenelements
aus einem Sägerohling
gemäß der Erfindung.
-
1B beschreibt
die Herstellung von Massivholz-Fußbodenelementen in der Praxis,
wobei Sägerohlinge
parallel und in mehreren Schichten übereinander in eine Heißpresse
gelegt werden.
-
2A beschreibt
ein Massivholz-Fußbodenelement,
das mit dem Verfahren gemäß der Erfindung
hergestellt wurde.
-
2B beschreibt
schematisch eine feste und harte Oberflächenschicht f eines Massivholz-Fußbodenelements,
das mit dem Verfahren gemäß der Erfindung
hergestellt wurde.
-
2C beschreibt
ein Massivholz-Fußbodenelement,
das mit dem Verfahren gemäß der Erfindung
hergestellt wurde, wobei sich die Fugen in den Längsseiten des Elements sowie
in beiden Enden befinden.
-
2D beschreibt
das Massivholz-Fußbodenelement
von 2C aus der Richtung des Pfeils K1.
-
3A beschreibt
ein Massivholz-Fußbodenelement,
das aus dem in 2A beschriebenen Element durch
Vertiefen der Verbindungsnut in dem Element hergestellt wurde.
-
3B beschreibt
ein Massivholz-Fußbodenelement,
das aus dem in 2C beschriebenen Element durch
Vertiefen der Verbindungsnut in dem Element hergestellt wurde.
-
4A beschreibt
ein Massivholz-Fußbodenelement,
das mit dem Verfahren gemäß der Erfindung
hergestellt wurde, wobei die eigentliche Verbindung fehlt oder dessen
beide Längsseiten
eine vertiefte Nut aufweisen.
-
4B beschreibt
die Elemente aus 4A, die zum Zusammenfügen nebeneinander gelegt
wurden, wobei vertiefte Nuten von Massivholz-Fußbodenelementen
zueinander komplementär sind
und einen relativ breiten Kanal bilden.
-
4C beschreibt
Drückwerkzeuge,
die für die
Bildung langer Seitenflächen
von Massivholz-Fußbodenelementen
aus 4A benötigt
werden.
-
5A beschreibt
ein Massivholz-Fußbodenelement,
das mit dem Verfahren gemäß der Erfindung
hergestellt wurde, dessen beide Kanten Elemente für die Bildung
sogenannter Doppelverbindungen aufweisen.
-
5B beschreibt
Verbindungsdrückwerkzeuge
für die
Herstellung des in 5A beschriebenen Fußbodenelements.
-
6A beschreibt
ein Massivholz-Fußbodenelement,
das mit dem Verfahren gemäß der Erfindung
hergestellt wurde, das zusätzlich
zu Doppelverbindungsmitteln vertiefte Nuten aufweist.
-
6B beschreibt
zwei Massivholz-Fußbodenelemente
von 6A, die miteinander verbunden sind, wobei vertiefte
Nuten der Elemente zueinander komplementär sind und einen relativ breiten Kanal
bilden.
-
6C beschreibt
Drückwerkzeuge
für die Bildung
einer Verbindung und vertiefter Nuten des Massivholz-Fußbodenelements
aus 6A.
-
7A beschreibt
ein Fußbodenelement, das
mit dem Verfahren gemäß der Erfindung
hergestellt wurde, in dessen flacher Unterseite eine Kanalnut ausgebildet
wurde.
-
7B beschreibt
ein Fußbodenelement
mit einer Hauptverbindung aus 7A.
-
1A beschreibt
schematisch die Herstellung eines Fußbodenelements, das von jeder
Seite heißgepresst
wird, aus einem Sägerohling 200.
In dieser Anmeldung meint "Fußbodenelement
aus Massivholz" eine
Fußbodenbohle,
eine Fußbodendiele
oder Parkett, das aus dem Sägerohling 200 hergestellt
wurde und dessen Oberflächenschicht
während
des Heißpressens
verdichtet und gehärtet
wurde. Die Verbindungen J1 und Nuten J2 sowie weitere Nuten U1 und
U2 der Längsseiten
D1 und D2 sowie Endseiten
D3 und D4 des erfindungsgemäßen Fußbodenelements,
welche die flache Ober- und Unterseite berühren, wurden selektiv hergestellt
durch:
vorbereitendes Drechseln vor einem Heißpressvorgang,
wodurch die endgültige
Form von Federn und Nuten auch mit Heißpressen oder Nachdrechseln nach
dem Heißpressen
erreicht wurde;
durch Drechseln nach dem Heißpressen,
wodurch die endgültige
Form von Federn und Nuten durch dieses Nachdrechseln erreicht wurde;
und/oder
im Wesentlichen durch Heißpressen, wodurch das Fußbodenelement
aus dem Sägerohling
hergestellt und durch Heißpressen
direkt zu einem im Wesentlichen einbaufertigen Fußbodenelement
verarbeitet wurde.
-
Jeder
Sägerohling 200 wurde
aus Sägematerial
hergestellt. Dazu gehören
die beiden flachen Seiten, die Längsseiten
D1 und D2 und die
Endseiten D3 und D4.
Vorzugsweise wird der Sägerohling
erforderlichenfalls bereits während
einer Sägephase
vorprofiliert, so dass er bestimmten Produktvorgaben entspricht,
wodurch es vorgearbeitete Nut-und-Feder-Verbindungsmittel enthält, d. h.
eine oder zwei vorgearbeitete Verlängerungskanten und Nuten, die beide
vorvertiefte Nuten sind. Eine solche mögliche Vorprofilierung des
Sägerohlings
ist nicht in der Figur dargestellt.
-
Mindestens
ein Sägerohling 200,
der aus Massivholz besteht, wird in eine Presse zwischen einer oberen
Drückplatte 12a1 und einer unteren Drückplatte 12a2 eingebracht, so dass der Sägerohling 200 so
angeordnet ist, dass er wenigstens von den Längsseiten D1 und
D2 her durch Feder-und-Nut-Verbindungsherstellungswerkzeuge,
d. h. Drückwerkzeuge 11a1 und 11a2 ,
umgeben ist.
-
Bevorzugt
kann man an beiden kürzeren
Enden D3 und D4 des
Sägerohlings 200 die
Presswärmebehandlungswerkzeuge
und/oder Endseitenpresswerkzeuge 11 einsetzen, um Nut-und-Feder-Verbindungsmittel
auszubilden und/oder unter Druck wärmezubehandeln. Bevorzugt werden
sie an einer kurzen Seite D3 zum Ausbilden des Verlängerungselements
der Nut-und-Feder-Verbindung oder zur Presswärmebehandlung desselben durch
das Drückwerkzeug 11a1' eingesetzt,
und an der anderen kurzen Seite D4 wird das Drückwerkzeug 11a2' eingesetzt,
welches das Nutelement der Nut-und-Feder-Verbindung ausbildet oder
es unter Druck wärmebehandelt.
In der Figur ist lediglich das Profil beschrieben, das den Sägerohling
bildet. In der Praxis befinden sich mehrere Sägerohlinge nebeneinander und
hintereinander, wodurch es auf einer gegenüberliegenden Seite des Werkzeugs
eine Form gibt, welche die Seite des benachbarten Sägerohlings
unter Druck wärmebehandelt
und/oder profiliert.
-
1A beschreibt
schematisch eine Heizvorrichtung 13 in der oberen Drückplatte 12a1 und in der unteren Drückplatte 12a2 sowie in den Drückwerkzeugen 11a1 und 11a2 für die Längsseite.
Es wird eine elektrische Heizvorrichtung verwendet, die eine ausreichend
hohe Temperatur erzeugt, oder es werden Ölkanäle verwendet, durch die heißes Öl geleitet wird,
um den Effekt zu erreichen, der für die Wärmebehandlung der Oberflächen des
Sägerohlings
notwendig ist. Mittel, die eine Presswirkung erzeugen, sind mit
den Bezugszahlen 140 und 130 bezeichnet. Vorzugsweise
werden ein Presszylinder 140a1 ,
der einen Druck in der oberen Drückplatte 12a1 und in der unteren Drückplatte 12a2 erzeugt, sowie Presszylinder 130b2 und 130b3 verwendet,
wodurch ein Druck in den Drückwerkzeugen 11a1 , 11a2 , 11a1' und 11a2' erzeugt
wird.
-
In
einer ersten Stufe werden die flachen Oberflächen der Sägerohlinge gerade und auf eine durch
die Drückwerkzeuge
vorgegebene Dicke gepresst. Der größte Teil des Wassers wird während dieser
Stufe herausgedrängt.
Dann werden in der Breitenrichtung der Rohlinge die Seiten der Rohlinge gerade
gedrückt,
und gleichzeitig werden ihre Breiten so gepresst, dass sie der Länge der
Drückteile 11a1' und 11a2' der
Nut-und-Feder-Verbindungen
entsprechen, während
die Drückteile
der Längsseiten
die Seiten des Rohlings unter Druck wärmebehandeln und/oder auch
die Nut-und-Feder-Verbindungsmittel auf
beiden Längsseiten
des Rohlings, d. h. die Verlängerungskante(n)
J1 oder die Verbindungsfeder und die Verbindungsnut(en)
J2 und/oder die Nuten U und U2 mit
der Form der vertieften Nut U, formen und/oder zusätzlich zu
den Seitenflächen
unter Druck wärmebehandeln.
-
Abschließend wird
erforderlichenfalls eine Längspressung
der Sägerohlinge
mit den Drückteilen 11a1' und 11a2' der
Rohlingsenden ausgeführt,
die beim Pressen die Enden der Sägerohlinge
wärmebehandeln
und selektiv die Endnut und die darin befindlichen Federverbindungselemente,
d. h. die Verlängerungskante(n)
J1 oder die Verbindungsfeder und die Verbindungsnut(en)
J2, formen.
-
Um
Dämpfe
abzulassen, um die Presswärmebehandlung
zu verbessern und um die Profilierung zu verbessern, werden Pressendurchläufe entsprechend
der Notwendigkeit mehrere Male wiederholt.
-
Als
eine letzte Stufe wird ein Kühlen
der Sägerohlinge
ausgeführt,
während
das Pressen unterhalb 40°C
fortgesetzt wird. Dadurch erhärtet
Klebstoff, der bei einer Presstemperatur, die zwischen 150 und 220°C liegt,
schmelzflüssig
wurde. Nachdem die Presse geöffnet
wurde, liegt ein gepresstes, im Wesentlichen fertiges Fußbodenelement
aus Massivholz in der gewünschten
Form vor.
-
1B beschreibt
mehrere Sägerohlinge, die übereinandergelegt
wurden. Die Schichten sind in die Figur mit c1,
c2, c3 ... bezeichnet.
Jede Schicht c1, c2 ...
enthält
mehrere Sägerohlinge
parallel und hintereinander in einem gepressten Zustand, und zwischen
ihnen befinden sich Drückwerkzeuge 11, die
zum Heißpressen
und/oder Formen einer Verbindung und einer vertieften Nut bestimmt
sind. Es ist nicht unbedingt notwendig, die endgültige Form der Längsseite
des Fußbodenelements
durch das Drückwerkzeug
auszubilden. Weder wurde eine solche endgültige Form des gepressten Fußbodenelements in
der Figur dargestellt, noch ist eine entsprechende Profilform der
Drückwerkzeuge 11 dargestellt.
Die Höhe
H der Drückwerkzeuge 11 ist
vorzugsweise genau die Höhe,
die der Dicke entspricht, auf die der Dielenfußbodenrohling gepresst werden
soll, um das heißgepresste
Fußbodenelement 100 aus
Massivholz zu formen. So wird eine Presskraft vertikal und im rechten
Winkel relativ zu ihm, d. h. horizontal, erzeugt. In der horizontalen
Richtung wird an die Längsseiten
eine Presskraft durch die Drückwerkzeuge 11a1 , 11a2 angelegt,
die an den Längsseiten D1, D2 des Fußbodenelements
aus Massivholz Folgendes ausführen
bzw. erzeugen: die Presswärmebehandlung,
die Seitengeradheit, die gewünschte Breite,
die dem Drückteil 11 des
Endes entspricht, die Verbindungsnut, die Verbindungsfeder und die
vertiefte Nut. Eine bevorzugte Ausführungsform ist natürlich auch
die, bei der die Drückwerkzeuge 11a1' und 11a2' in
der horizontalen Pressrichtung benutzt werden, um beide kurzen Endseiten
des Sägerohlings
unter Druck wärmezubehandeln
und/oder durch Heißpressen
zu formen.
-
Es
wird folgende Verarbeitung vorgenommen. Die Temperatur T liegt im
Bereich von 150-220°C.
Der Pressdruck P liegt im Bereich von 10-15 kp/cm2.
Die Gesamtpressdauer H liegt im Bereich von 2-5 h.
-
Auf
diese Weise werden alle wesentlichen und gewünschten besonderen Merkmale
des Fußbodenelements
hergestellt, wie zum Beispiel die Seitengeradheit der Längsseiten
und eine ausreichende Wärmebehandlung
von Nut-und-Feder-Verbindungsmitteln und der vertieften Nut. Damit
erbringt Nachdrechseln das endgültige
genaue Profil des Fußbodenelements,
vorzugsweise nach dem Heißpressen.
-
Damit
der Heißpressprozess
und die Wärmebehandlung
durch Pressen des Produktprofils und seiner Oberflächen in
einer gewünschten
Weise zum Erfolg führen,
müssen
die Einzelheiten des Produktprofils, des Vordrechselprofils und
des Drückwerkzeugprofils
auf das Produkt abgestimmt werden.
-
Die
Anmeldung beschreibt weder mögliche Vordrechselwerkzeuge
oder -profile noch detaillierte und genaue Drückwerkzeug- und Produktprofile.
-
In 2A ist
das Fußbodenelement 100 dargestellt,
das mittels eines Verfahrens, wie es in den 1A und 1B beschrieben
ist, hergestellt wurde. In dem in 2A dargestellten
Fußbodenelement 100 aus
Massivholz wurde das Verbindungselement J1,
J2 an den beiden Längsseiten D1 und
D2 des Fußbodenelements aus Massivholz
ausgebildet. In der in 2A dargestellten Ausführungsform
sind die beiden Endseiten D3 und D4 ohne die Nut-und-Feder-Verbindungsmittel
J1 und J2 dargestellt.
-
In 2B ist
schematisch eine verdichtete und gehärtete Oberflächenschicht
f in dem Fußbodenelement
aus Massivholz dargestellt, wobei das Nut-und-Feder-Verbindungsmittel
mittels des erfindungsgemäßen Verfahrens
hergestellt wurde. Mittels Wärmeerzeugung
und Oberflächenerwärmung in
der Heißpressphase
wird die oben angesprochene verdichtete und gehärtete Schicht auf der Oberfläche des
Massivholz-Fußbodenelements
hergestellt, und gleichzeitig ist es möglich, die Nut-und-Feder-Verbindungsmittel
J1 und J2 und/oder
die Nuten U1 und U2 mit
der Form der vertieften Nut U in den Längsseiten D1 und
D2 des Massivholz-Fußbodenelements unter Verwendung
der Drückwerkzeuge 11 unter
Druck wärmezubehandeln
und oder zu profilieren. Wenn die Presswärmebehandlung in die vorgedrechselte Verbindungsnut
oder eine sonstige Nut hinein gerichtet wird, so hat das den Vorteil,
dass die Grenzfläche dieser
Nut gehärtet
und verdichtet wird. Ungeachtet der Tatsache, ob Vordrechseln eingesetzt
wird oder nicht, übernehmen
Drückwerkzeuge
die Bildung und/oder Presswärmebehandlung
der Nut-und-Feder-Verbindungsmittel in der gewünschten Form und den gewünschten
Abmessungen des im Wesentlichen fertigen Fußbodenelements. Es ist auch
eine Ausführungsform
möglich,
bei der Nut-und-Feder-Verbindungsmittel
oder ihre Vorrohlinge während des
Heißpressstufe
in einen Sägerohling
eingearbeitet werden, der keine vorgesägten Nuten und Verlängerungskanten
für die
Nut-und-Feder-Verbindung enthält.
Wenn während
des Heißpressens
die Vorrohlinge der Nut-und-Feder-Verbindungsmittel ausgebildet werden,
so werden die Nut-und-Feder-Verbindungsmittel nach dem Heißpressen
durch Nachdrechseln ausgebildet und auf die endgültigen Abmessungen vertieft.
-
In 2C ist
das Fußbodenelement 100 dargestellt,
das dem Element von 2A entspricht, in der das fertige
Fußbodenelement
aus Massivholz durch horizontales und vertikales Heißpressen
hergestellt wird, wodurch es das Nut-und-Feder-Verbindungsmittel J1,
J2 auf allen seinen Seiten D1,
D2, D3 und D4 enthält.
-
In 2D ist
das Fußbodenelement
aus Massivholz der 2C in der Richtung des Pfeils
K1 von 2C dargestellt.
-
In 3A ist
das Fußbodenelement 100 beschrieben,
das aus dem Element von 2A durch Vertiefen
der Nut-und-Feder-Verbindungs-Nut J2 auf seiner
Seitenfläche
ausgebildet wurde, um als eine U-förmige vertiefte Nut U1 und U2 zu fungieren,
die einen Kanal bildet, der für
die Installation des Fußbodenheizungselements
notwendig ist. Hierdurch ist es bevorzugt, dass ein Querschnitt-
oder Außenumfangsprofil
des Fußbodenheizungselements
im Wesentlichen der Form des Querschnittsprofils der vertieften
Nut U entspricht, die dieses aufnimmt, wodurch die Wärmeübertragungsfläche zwischen
dem Wärmeelement
und der gegenüberliegenden
Fläche der
vertieften Nut so groß wie
möglich
wird. Das Heizungselement kann in einem solchen Kanal installiert werden,
und das Heizungselement als solches kann ein Durchflussrohr für ein Heizungsmedium
sein, zum Beispiel eine Flüssigkeit,
Luft oder Gas oder ein elektrischer Widerstand. Auf diese Weise
kann eine Fußbodenheizung
in die Fußbodenelemente
und in den daraus hergestellten Fußbodenbelag installiert und
integriert werden, und die Installation in eine Basiskonstruktion
kann vermieden werden.
-
Das
in 3B beschriebene Fußbodenelement 100 wurde
entsprechend aus dem Element von 2C hergestellt.
Des Weiteren enthält
es ein oben angesprochenes Endnut-und-Feder-Verbindungsmittel.
-
In 4A ist
das Fußbodenelement 100 beschrieben,
dem ein echtes Nut-und-Feder-Verbindungsmittel
fehlt. Die Seiten des Elements sind mit einer Nut U1,
U2 versehen, die eine Form einer vertieften
Nut U aufweist.
-
In 4B sind
Elemente 100' und 100'' gemäß 4A in
nebeneinanderliegender Anordnung beschrieben. Das Zusammenfügen der
Elemente erfolgt in der Weise, dass man ein Verbindungselement oder
besonders bevorzugt das Heizungselement, das für diesen Zweck hergestellt
wurde, in einen Kanal legt, der aus den vertieften Nuten U2 und U1 des Fußbodens
gebildet wird. Das Heizungselement kann ein Durchflussrohr für ein Heizmedium
enthalten, zum Beispiel eine Flüssigkeit,
Luft oder Gas oder einen elektrischen Widerstand. Auf diese Weise
wird eine Fußbodenheizung
in die Fußbodenelemente und
den daraus hergestellten Fußbodenbelag
eingebracht und verbleibt nicht in der Fußbodenbasiskonstruktion wie
im Stand der Technik, bei dem es sich um eine weniger bevorzugte
Lösung
handelt, insbesondere wenn Fußbodenbeläge aus Holz
verwendet werden.
-
In 4C sind
Drückwerkzeuge 11a1 und 11a2 beschrieben,
mit denen die vertieften Nuten auf den Seiten D1,
D2 des Elements von 4A ausgebildet
und/oder unter Druck wärmebehandelt
werden.
-
In 5A ist
das Fußbodenelement 100 beschrieben,
das aus Massivholz, bevorzugt aus Vollholz, durch Heißpressen
hergestellt wird, wobei dieses Element ein Nut-und-Feder-Verbindungsmittel J1, J2 auf beiden
Längsseiten
D1, D2 des Fußbodenelements
enthält,
so dass es zwei Nut-und-Feder-Verbindungsmittel an jeder Längsseite
gibt. In der Figur gibt es zwei Verlängerungskanten J1 oder
Einschubverbindungen auf der Längsseite
D1 und zwei Nuten J2 oder
Aufnahmeverbindungen auf der gegenüberliegenden Seite D2. Eine solche Doppelverbindungskonstruktion
bietet eine sehr stabile Verfugung. Ein weiterer Vorteil ist, dass
aufgrund der geringeren Größe des Nut-und-Feder-Verbindungsmittels
eine geringere Presskraft benötigt
wird, um es allein durch Heißpressen
auszubilden. Des Weiteren kann das Fußbodenelement aus Massivholz
mit der Doppelverbindung entlang der Mittellinie y, die in 5A gezeigt
ist, durchgesägt
werden, so dass zwei im Wesentlichen fertige Fußbodenelemente hergestellt werden,
von denen jedes eine flache nutzbare Oberfläche und Seitenflächen aus
Massivholz aufweist, die durch Heißpressen verdichtetet und gehärtet werden.
Des Weiteren ist auch eine Ausführungsform möglich, bei
der doppelte Nut-und-Feder-Verbindungselemente
J1, J2 ausgebildet
sind, so dass sich eine Seite D1 mit einer
Aufnahmeverbindung und einer Einschubverbindung jeweils und bevorzugt
gegenüber
anderen Einschub- und Aufnahmeverbindungen auf der anderen Längsseite
D2 befindet.
-
In 5B sind
Drückwerkzeuge 11a1 , 11a2 für die Längsseite
beschrieben, um doppelte Nut-und-Feder-Verbindungsmittel auszubilden und/oder
um die Längsseiten
D1, D2 des Elements gemäß 5A unter
Druck wärmezubehandeln.
Wie in 5B gezeigt, umfasst das Profil
eines Drückwerkzeugs 11a1 Nuten C1, C2 zum Ausbilden und/oder
Presswärmebehandeln
der Einschubverbindungen J1 gemäß 5A auf
einer Längsseite
D1 des Fußbodenelements 100,
und das Profil des anderen Drückwerkzeugs 11a2 umfasst Verlängerungskanten C10,
C20 für
das Ausbilden und/oder Presswärmebehandeln
der Aufnahmeverbindungen gemäß 5A auf
der anderen Längsseite
D2 des Fußbodenelements 100.
Entsprechende Drückwerkzeuge können auch
an die Enden des Sägerohlings
angesetzt werden, um die Nut-und-Feder-Verbindungselemente auszubilden und
unter Druck wärmezubehandeln
oder heißzupressen.
-
Wenden
wir uns wieder der in 5A gezeigten sogenannten Doppelverbindung
zu. Das Massivholz-Fußbodenelement 100 gemäß 6A enthält Nuten
U1, U2 mit der Form
der vertieften Nut U, die in Richtung der Längsseiten D1 und
D2 des Fußbodenelements 100 aus
Massivholz verlaufen. Das Massivholz-Fußbodenelement enthält die doppelten
Nut-und-Feder-Verbindungsmittel und vertieften Nuten und kann entlang
der horizontal Mittellinie y aus 6A durchgesägt werden,
so dass zwei im Wesentlichen fertige Fußbodenelemente daraus entstehen,
von denen jedes eine flache nutzbare Oberfläche und die Seitenflächen aufweist,
wobei dieses Holzmaterial durch Heißpressen verdichtet und gehärtet wird.
Innerhalb des Geltungsbereichs der Erfindung ist auch eine Ausführungsform
möglich,
bei der die doppelten Nut-und-Feder-Verbindungsmittel J1,
J2 so angeordnet sind, dass sich auf einer
Seite D1 die Nut und die Verlängerungskante
befinden bzw. auf der anderen Längsseite
D2 die Verlängerungskante und die Nut befinden.
-
In 6B sind
zwei Massivholz-Fußbodenelemente 100', 100'' gemäß 6A offenbart,
die miteinander verbunden sind, wodurch die vertieften Nuten U2 und U1 der Massivholz-Fußbodenelemente 100', 100'', die nebeneinander angeordnet
sind, miteinander verbunden sind und einen recht breiten Kanal bilden.
Ein Durchflussrohr für
ein Heizmedium, zum Beispiel Luft, Gas oder eine Flüssigkeit,
oder eine elektrische Widerstandsheizvorrichtung können in
dem Kanal installiert werden. Auf diese Weise wird die Fußbodenheizung
im Inneren der Fußbodenelemente
und des aus ihnen hergestellten Fußbodenbelages angeordnet, und
die Fußbodenheizung
verbleibt nicht in der Fußbodenbasiskonstruktion,
wie es im Stand der Technik der Fall ist, bei dem es sich um eine
weniger bevorzugte Lösung
handelt, insbesondere wenn Fußbodenbeläge aus Holz
verwendet werden.
-
In 6C sind
Drückwerkzeuge 11a1 , 11a2 für ein Massivholz-Fußbodenelement
offenbart, welches das Kanalelement gemäß 6A enthält. Das Massivholz- Fußbodenelement
wurde wie die Fußbodenelemente
hergestellt, die in den vorherigen Figuren des Sägerohlings beschrieben wurden,
aber die Drückwerkzeuge 11 sind
hier so geformt, dass sie Mittel enthalten, die eine doppelte Nut-und-Feder-Verbindung
und vertiefte Nuten ausbilden und/oder sie unter Druck wärmebehandeln.
Ein Drückwerkzeug 11a1 enthält eine Kante C3,
welche die Verlängerungskanten
C1, C2 und die beiden
Nuten U1, U2 mit
der Form der vertieften Nut U bereitstellt. Entsprechend enthält das Drückwerkzeug 11a2 , das entlang der zweiten Längsseite
des Fußbodenelements
anzuordnen ist, Mittel zum Ausbilden der Kante C3,
welche die Nuten C10, C20 der Nut-und-Feder-Verbindung
und die Nuten U1, U2 mit der
Form der vertieften Nut U bereitstellt und/oder unter Druck wärmebehandelt.
Die Drückwerkzeuge 11a1 , 11a2 werden
durch Presskraft behandelt, die mittels einer Krafterzeugungsvorrichtung
erreicht wird, wie zum Beispiel mittels eines Antriebszylinders.
Des Weiteren wird das Heizen gemäß der Erfindung über die
Drückwerkzeuge
durch darin installierte Heizvorrichtungen 13 bewerkstelligt,
so dass durch gleichzeitiges Pressen der Oberfläche und/oder der Nut und/oder
der Verlängerungskante des
Sägerohlings
mittels des Heiz-Drück-Werkzeugs die
Presswärmebehandlung
für die
Längsseiten
D1 und D2 des Sägerohlings
ausgeführt
wird. Es ist möglich,
an den Enden des Sägerohlings
Drückwerkzeuge
zu installieren, die das Nut-und-Feder-Verbindungsmittel, das dem
Seitennut-und-Feder-Verbindungsmittel
entspricht, ausbilden und unter Druck wärmebehandeln.
-
In 7A ist
ein Massivholz-Fußbodenelement
beschrieben, das durch Teilen des Fußbodenelements gemäß 2A oder
den 5A und 6A hergestellt
wurde, wobei dieses Element in der flachen Unterseite eine Nut U' aufweist, die während einer
Nachbearbeitung ausgebildet wurde und die zusammen mit einem Basisboden
einen Kanal bildet, der für
die Installation eines Fußbodenheizungselements
benötigt
wird. Ein Durchflussrohr für ein
Heizmedium, zum Beispiel eine Flüssigkeit,
Luft oder ein Gas oder ein elektrischer Widerstand, kann in dem
Kanal angeordnet werden. Auf diese Weise wird die Fußbodenheizung
im Inneren der Fußbodenelemente
und des aus ihnen hergestellten Fußbodenbelages untergebracht,
und die Fußbodenheizung
verbleibt nicht in der Fußbodenbasiskonstruktion,
wie es im Stand der Technik der Fall ist, bei dem es sich um eine
weniger bevorzugte Lösung
handelt, insbesondere wenn Fußbodenbeläge aus Holz
verwendet werden.
-
In 7B ist
ein Fußbodenelement
gemäß 7A beschrieben,
wobei dieses Element jedoch am Ende mit einem Nut-und-Feder-Verbindungsmittel
versehen ist.
-
Ein
Fußbodenheizungselement
kann direkt in einen Fußbodenbelag
und nicht in die Basiskonstruktion des Fußbodenbelages installiert werden,
was auch als eine Lösung
für einen
Fußbodenbelag
verwendet wird. Somit besteht ein Fußbodenbelag, wie zum Beispiel
Fußbodendielen,
Parkett oder ein sonstiger Fußbodenbelag,
aus Fußbodenelementen,
die mit einer oder mehreren Nuten versehen sind und die miteinander
verbunden werden, indem ein Fußbodenheizungselement
in dem Kanal installiert wird, der sich zwischen benachbarten Längsseiten
von Fußbodenelementen
befinden.
-
Die
Wärmeübertragung
von dem Heizungselement im Inneren des Oberflächenbelagmaterials zum Oberflächenbelag
und von dort aus weiter zur Raumluft ist effizienter und wirtschaftlicher,
weil:
der Oberflächenbelag
nicht in dem Maße
als eine Isolierung fungiert, wie es bei Lösungen des Standes der Technik
der Fall ist;
die Basiskonstruktion des Fußbodens nicht als Wärmesammler
und -aussender fungiert, sondern als ein Wärmeisolator fungiert. Wärmeisolierendes
und -reflektierendes Material befindet sich unter dem Oberflächenbelag
und nicht unter dem Basisfußboden. Von
der Basiskonstruktion werden keine Wärmeleit- und -speicherfähigkeiten
verlangt. Der Bedarf an Wärmeisolierung
der gesamten Fußbodenkonstruktion
ist gering. Es wird weniger Wärme
benötigt;
die
Wärme schneller
in den Raum übertragen
wird. Die Reaktionsgeschwindigkeit auf einen veränderten Wärmebedarf in dem Raum nimmt
zu. Hierdurch kann eine niedrigere Wassertemperatur verwendet werden.
Es wird auch eine niedrigere Fußbodenoberflächentemperatur
erreicht. Darüber
hinaus steht auch ein höherer
Wirkungsgrad für
die Nutzung von Erd-, Luft- oder Sonnenwärme zur Verfügung.
-
Die
Anmeldung enthält
auch Lösungen,
bei denen eine doppelte Nut-und-Feder-Verbindung, wie sie in 5A oder 6A beschrieben
ist, oder eine entsprechende, sich von der Fußbodenbelagtechnologie des
Standes der Technik unterscheidende, vorzugsweise doppelte Nut-und-Feder-Verbindung
oder eine sonstige bevorzugte Nut-und-Feder-Verbindung, die unter Verwendung
des Fußbodenheizungselements
(4B) hergestellt wird, auch für einen Fußbodenoberflächenbelag
wie zum Beispiel Fußbodendielen,
Parkett oder andere Fußbodenbeläge verwendet
wird.