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DE60123727T2 - Schnittstellenvorrichtungen für Instrumente, die mit implantierbaren medizinischen Vorrichtungen kommunizieren - Google Patents

Schnittstellenvorrichtungen für Instrumente, die mit implantierbaren medizinischen Vorrichtungen kommunizieren Download PDF

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Publication number
DE60123727T2
DE60123727T2 DE60123727T DE60123727T DE60123727T2 DE 60123727 T2 DE60123727 T2 DE 60123727T2 DE 60123727 T DE60123727 T DE 60123727T DE 60123727 T DE60123727 T DE 60123727T DE 60123727 T2 DE60123727 T2 DE 60123727T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
module
operating system
instrument
patient
cable
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE60123727T
Other languages
English (en)
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DE60123727D1 (de
Inventor
J. David Andover HAUPERT
R. Charles Blaine LEVAN
J. Thomas Isanti WINKLER
M. John New Brighton KRUSE
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Medtronic Inc
Original Assignee
Medtronic Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Medtronic Inc filed Critical Medtronic Inc
Publication of DE60123727D1 publication Critical patent/DE60123727D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE60123727T2 publication Critical patent/DE60123727T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61NELECTROTHERAPY; MAGNETOTHERAPY; RADIATION THERAPY; ULTRASOUND THERAPY
    • A61N1/00Electrotherapy; Circuits therefor
    • A61N1/18Applying electric currents by contact electrodes
    • A61N1/32Applying electric currents by contact electrodes alternating or intermittent currents
    • A61N1/36Applying electric currents by contact electrodes alternating or intermittent currents for stimulation
    • A61N1/372Arrangements in connection with the implantation of stimulators
    • A61N1/37211Means for communicating with stimulators
    • A61N1/37235Aspects of the external programmer
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61NELECTROTHERAPY; MAGNETOTHERAPY; RADIATION THERAPY; ULTRASOUND THERAPY
    • A61N1/00Electrotherapy; Circuits therefor
    • A61N1/18Applying electric currents by contact electrodes
    • A61N1/32Applying electric currents by contact electrodes alternating or intermittent currents
    • A61N1/36Applying electric currents by contact electrodes alternating or intermittent currents for stimulation
    • A61N1/362Heart stimulators
    • A61N1/37Monitoring; Protecting

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Description

  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • 1. Gebiet der Erfindung
  • Diese Erfindung betrifft externe medizinische Instrumente, die in physikalischem Kontakt mit dem Körper eines Patienten stehen, um mit in den Körper des Patienten implantierten implantierbaren medizinischen Vorrichtungen (IMDs) zu kommunizieren oder ihre Funktion zu testen oder um eine Therapie bereitzustellen oder einen physiologischen Zustand des Körpers des Patienten zu messen, welche dazu in der Lage sind, mit anderen medizinischen Instrumenten oder Systemen zu kommunizieren, die sich in einem Abstand vom Patienten befinden, und insbesondere Sicherheitssysteme zum Schützen des Patienten vor Schäden durch elektrische Potentiale.
  • 2. Beschreibung des Stands der Technik
  • Auf dem Gebiet programmierbarer IMDs ist es üblich geworden, ein interaktives Transceiversystem sowohl zum Fernprogrammieren von Betriebsfunktionen, Modi und Parametern der implantierten Vorrichtung als auch zum Aussenden sich darauf beziehender Daten auf Anforderung durch RF-Telemetrie zu einer externen medizinischen Vorrichtung, die üblicherweise als ein "Programmer" bezeichnet wird, bereitzustellen. Solche IMDs umfassen Herzschrittmacher, Herz- und andere physiologische Überwachungseinrichtungen, implantierbare Arzneimittelspender, Nerven-, Muskel- und Hirnstimulatoren verschiedener Typen, Schneckenimplantate, Blutpumpen, Herzmuskelstimulatoren und Tachyarrhythmie-Steuervorrichtungen, beispielsweise implantierbare Kardioverter/Defibrillatoren (ICDs) für die Abgabe abgestufter Therapien an die Ventrikel und/oder die Atria usw., um Tachyarrhythmien zu behandeln.
  • Die US-A-5 749 908 offenbart einen Programmer für eine implantierbare medizinische Vorrichtung, der ein Patientenschnittstellenmodul zur Verarbeitung von Patientensignalen aufweist.
  • Gegenwärtig werden typischerweise sowohl analoge als auch digitale Informationen oder Daten durch Uplink-RF-Telemetrie von solchen IMDs zum externen Programmer übertragen, nachdem ein Downlink-Telemetrieabfragebefehl vom externen Programmer empfangen wurde. Die analogen Informationen umfassten typischerweise die Batteriespannung, in Echtzeit von Sensoren oder Erfassungselektroden erfasste physiologische Signalamplituden, beispielsweise abgetastete Herzelektrokardiogramm- oder EGM-Amplitudenwerte und, im Fall implantierter Schrittmacher und ICD-IPGs, die Amplitude, die Energie und die Impulsbreite von Stimulationsimpulsen und/oder Kardioversionsschocks sowie die Leitungsimpedanz. Digitale Informationen umfassen digitalisierte Betriebsdaten, beispielsweise Markierungen, welche Vorrichtungsoperationen bezeichnen, und Daten, die typischerweise im RAM oder ROM gespeichert werden und ansprechend auf einen Abfragebefehl von solchen IMDs übertragen werden. Derartige gespeicherte Daten umfassen historische Statistiken, welche sich auf die Funktionsweise der Vorrichtung beziehen, episodische physiologische Daten, die in Reaktion auf die Erfassung einer interessierenden Episode oder die Ausführung einer Therapie gespeichert werden, beispielsweise Herzelektrogramm-(EGM)-Segmente, aktuelle programmierte Betriebsmodi und Parameterwerte, Implantatdaten und Patienten- und IMD-Identifikationscodes. Die Uplink-Telemetrie wird daher verwendet, um die IMD-Funktionen und den Speicher abzufragen und das Reprogrammieren von Betriebsmodi und Parameterwerten zu bestätigen, die bei einer Downlink-Telemetrieübertragung programmiert werden.
  • Seit der Zeit, zu der solche Telemetriesysteme zuerst verfügbar geworden sind, haben sich IMDs in den Typen und aufeinanderfolgenden Modellen oder Generationen jeden Typs, die stetig hinsichtlich der Langlebigkeit verbessert wurden und mit erweiterten programmierbaren Funktionen und Fähigkeiten entwickelt wurden, verbreitet. Zuerst wurde in manchen Fällen ein einzelner externer Programmer dafür ausgelegt, mit einem einzigen Typ oder einer einzigen Familie von IMDs zu arbeiten, welcher nicht verwendet werden konnte, um andere IMD-Typen oder -Familien oder neue Generationen davon zu programmieren oder abzufragen. Ein neuer Programmer musste den Ärzten bereitgestellt werden, wenn aufeinanderfolgende programmierbare IMD-Modelle und IMD-Funktionen klinisch verfügbar wurden. In manchen Fällen wurde dieses Problem wahrgenommen und behandelt, indem die Fähigkeit zum Aufrüsten des Programmers bereitgestellt wurde, so dass er mit den neu verfügbaren IMDs kommunizieren konnte und zumindest die Identität des IMDs während einer Programmiersitzung aus Sicherheits- und Datenverfolgungsgründen bestätigen konnte, bevor mit den Programmier- und Abfragefunktionen fortgesetzt wurde.
  • Medtronic, Inc. und andere Hersteller haben mikroprozessorbasierte Programmer entwickelt, welche unter Verwendung von Softwareroutinen arbeiteten, die durch zweckgebundene ROM-Einsteckmodule oder -kassetten bereitgestellt wurden, um den Betrieb der Programmierung und der Abfragetelemetrie in Bezug auf spezifische Modelle oder Modellserien von IMDs zu ermöglichen. Bei diesen Systemen ist der Programmer nicht in der Lage, mit einem gegebenen IMD-Modell zu kommunizieren, es sei denn, dass das geeignete Einsteckmodul oder die geeignete Einsteckkassette zuerst installiert wird. Beispielsweise wurden viele Jahre lang spezielle Medtronic® MemoryMod®-ROM-Kassetten entwickelt und ausgeliefert, um es dem Arzt zu ermöglichen, den Programmer aufzurüsten, um einen spezifischen Satz einer neuen Generation implantierbarer Impulsgeneratormodelle von Schrittmachern von Medtronic® programmieren und abfragen zu können.
  • Es wurden höherentwickelte computerbasierte Programmer entwickelt, die auch aufgerüstet werden können, einschließlich beispielsweise der Programmer vom Modell 9710 und vom Modell 9760 von Medtronic® und der neueren Programmer vom Modell 9766 und vom Modell 9790 von Medtronic®, wobei der Programmierkopf vom Modell 9765 von Medtronic® verwendet wird. Es ist möglich, aktualisierte Software zum Programmieren einer neuen Generation von IMDs von Disketten oder CDs oder über ein Modem und viele andere alternative Wege, auf die Programme beispielsweise Personalcomputern hinzugefügt werden, auf ein Festplattenlaufwerk zu laden.
  • Telemetriesitzungen zwischen einer IMD und dem externen Programmer werden typischerweise in der Art eingeleitet und ausgeführt, die in den auf den Erwerber der vorliegenden Anmeldung übertragenen US-Patenten 5 168 871 und 5 683 432 beschrieben ist. Gegenwärtige Telemetriesysteme sind dazu ausgelegt, eine Zweiwegetelemetrie durch RF-Signalübertragung und -verbindung zwischen einer im IMD-Gehäuse enthaltenen Antennenspule und einer im Programmierkopf des externen Programmers enthaltenen Antennenspule oder darin enthaltenen Antennenspulen bereitzustellen. Typischerweise wird der Programmierkopf auf die Haut des Patienten, die über der IMD liegt, aufgelegt, und es wird eine Kommunikationsverbindung hergestellt, wie in dem voranstehend erwähnten Patent mit der Endnummer 871 dargestellt und beschrieben ist, indem ein Reed-Schalter innerhalb der IMD durch das Magnetfeld eines in den Programmierkopf aufgenommenen Permanentmagneten geschlossen wird. Eine Uplink-Telemetrie analoger und digitaler Daten der IMD und eine Downlink-Telemetrie von Programmier- und Abfragebefehlen zur IMD werden entsprechend einem Telemetrieformat, das sich auf die bestimmte IMD bezieht, in einer Telemetriesitzung ausgeführt.
  • Es wurden auch Programmer und IMDs offenbart, die Programmierbefehle und Daten mit hohen Frequenzen senden und empfangen, wobei sehr kleine Antennen verwendet werden, und welche das Schließen des Reed-Schalters durch den externen Magneten während der Programmierung überflüssig machen.
  • 1 ist eine vereinfachte Ansicht der typischen bidirektionalen Telemetriekommunikation zwischen einem externen Programmer 26 aus dem Stand der Technik und einer IMD mit einem implantierbaren Impulsgenerator (IPG) 12 eines Herzschrittmachers und einer zugeordneten Leitung 14, wobei beispielsweise der Programmierkopf 20 verwendet wird. Der IPG 12 ist unter der Haut des Patienten 10 implantiert und typischerweise zur Hautoberfläche orientiert, wie es bei der Implantation programmierbarer und abfragbarer IMDs typisch ist. Der IPG 12 ist durch Stimulations-/Erfassungselektroden und Leitungskabel mindestens einer Herzschrittmacherleitung 14 in einer auf dem Fachgebiet bekannten Weise elektrisch mit dem Herzen 18 des Patienten 10 verbunden. Der IPG 12 enthält ein Betriebssystem, das einen Mikrocomputer oder eine digitale Zustandsmaschine zum zeitlichen Festlegen von Erfassungs- und Stimulationsfunktionen entsprechend einem programmierten Betriebsmodus verwenden kann. Der IPG 12 enthält auch Messverstärker zum Erfassen von Herzsignalen, Patientenaktivitätssensoren oder andere physiologische Sensoren zum Erkennen einer notwendigen Herzleistung und impulserzeugende Ausgangsschaltungen zum vom Betriebssystem gesteuerten Abgeben von Stimulationsimpulsen in einer auf dem Fachgebiet wohlbekannten Weise. Das Betriebssystem enthält Speicherregister oder einen RAM zum Speichern einer Vielzahl einprogrammierter Betriebsmodi und Parameterwerte, die vom Betriebssystem verwendet werden. Die Speicherregister oder der RAM können auch zum Speichern von Daten verwendet werden, die anhand einer erfassten Herzaktivität zusammengestellt wurden und/oder sich auf die Betriebsgeschichte beziehen, um sie beim Empfang eines Abruf- oder Abfragebefehls auszusenden. All diese Funktionen und Vorgänge sind auf dem Fachgebiet wohlbekannt, und viele werden in anderen programmierbaren IMDs verwendet, um Betriebsbefehle und Daten zum Steuern des Vorrichtungsbetriebs und zum späteren Abrufen zur Diagnose der Vorrichtungsfunktion oder des Patientenzustands zu speichern.
  • Programmierbefehle oder -daten werden zwischen einer IPG-Telemetrieantenne innerhalb des IPGs 12 und einer Programmierkopf-Telemetrieantenne innerhalb des Programmierkopfs 20 während einer Telemetrie-Uplink-Übertragung 28 oder einer Telemetrie-Downlink-Übertragung 30 übertragen. Bei einer Telemetrie-Uplink-Übertragung 28 arbeitet die Programmierkopf-Telemetrieantenne als eine Telemetrieempfängerantenne und die IPG-Telemetrieantenne als eine Telemetriesenderantenne. Umgekehrt arbeitet bei einer Telemetrie-Downlink-Übertragung 30 die Programmierkopf-Telemetrieantenne als eine Telemetriesenderantenne und die IPG-Telemetrieantenne als eine Telemetrieempfängerantenne.
  • Die ABFRAGE-Drucktaste 23 und die PROGRAMM-Drucktaste 25 und eine LED-Anzeige 22 sind an dem Programmierkopf 20 bereitgestellt und auch elektrisch über das elektrische Kabel 24 mit dem externen Programmer 26 verbunden. Die ABFRAGE-Drucktaste 23 und die PROGRAMM-Drucktaste 25 sind dazu vorgesehen, selektiv von der medizinischen Pflegeperson heruntergedrückt zu werden, um die Telemetrie-Uplink-Übertragung 28 bzw. die Telemetrie-Downlink-Übertragung 30 einzuleiten, wie detailliert in dem vorstehend erwähnten Patent mit der Endnummer 871 beschrieben ist. Es ist auch die LED-Anzeige 22 bereitgestellt, welche mit einer Erfassungsschaltung im Programmer 26 gekoppelt ist, wie zuvor beschrieben wurde, und sie wird während einer Telemetrie-Uplink-Übertragung 28 oder einer Telemetrie-Downlink-Übertragung 30 zum Leuchten gebracht, um den Mediziner darauf aufmerksam zu machen, dass die Übertragung stattfindet.
  • Es ist auch das EKG-Kabel 60 bereitgestellt, das sich von dem Programmer 56 erstreckt und mehrere EKG-Hautelektroden aufweist, die an bestimmten Punkten des Rumpfs und der Gliedmaßen des Patienten angeordnet werden können. Der Graphikanzeigebildschirm 55 wird verwendet, um die patientenbezogenen Daten und Menüauswahlen und Dateneingabefelder, die während Telemetrie-Uplink-Übertragungen 28 und Telemetrie-Downlink-Übertragungen 30 verwendet werden, anzuzeigen. Der Benutzer interagiert mit dem Programmer 26, indem er mit dem Stift 56 eine ausgewählte Stelle auf dem Bildschirm 55 berührt, die die geeigneten Menüauswahlen anzeigt. Andere Komponenten innerhalb der Programmer-Konsole werden nachstehend mit Bezug auf 2 beschrieben.
  • Der Programmer 26 wird typischerweise während der Implantation der IMD verwendet, um anfängliche Betriebsmodi und Parameterwerte zu programmieren und Implantatpatientendaten für den medizinischen Datensatz des Patienten zu erhalten. Der Programmer 26 wird auch von Zeit zu Zeit während routinemäßiger Patientennachsorgebesuche oder wenn ein klinisches Problem auftritt, das den Patienten veranlasst, medizinische Hilfe zu suchen, verwendet, um Patientendaten und gespeicherte Daten über den IMD-Betrieb für die Analyse durch Uplink-Telemetrie zum Programmer zu übermitteln. Bei der Verwendung bringt die behandelnde im Gesundheitswesen tätige Person die EKG-Hautelektroden am Körper des Patienten an und/oder hält den Programmierkopf 20 gegen die Haut des Patienten und über dem IPG 12, um die Transceiverantennen in jedem von diesen so dicht beieinander und so ruhig wie möglich auszurichten, um eine zuverlässige Telemetrieübertragung während der Zeit zu gewährleisten, die erforderlich ist, um eine Telemetrie-Uplink- oder -Downlink-Übertragung 28 oder 30 auszuführen.
  • Ein vereinfachtes Blockdiagramm eines als Beispiel dienenden Programmers 26 aus dem Stand der Technik ist in 2 dargelegt und beruht auf dem voranstehend erwähnten Programmer vom Modell 9760 von Medtronic® oder vorzugsweise dem Programmer vom Modell 9790 von Medtronic®, der in dem voranstehend erwähnten Patent mit der Endnummer 432 dargestellt und beschrieben ist. Der Programmer 26 ist eine Mikroprozessor-basierte Vorrichtung vom Personalcomputertyp mit einer Zentralverarbeitungseinheit 50, welche beispielsweise ein Intel-80386- oder 80486- oder Pentium-Mikroprozessor oder dergleichen sein kann. Ein Systembus 51 verbindet die CPU 50 mit einem Festplattenlaufwerk 52, in dem Betriebsprogramme und Daten gespeichert sind, und mit einer Graphikschaltung 53 und einem Schnittstellensteuermodul 54. Ein Diskettenlaufwerk 36 (oder ein CDROM-Laufwerk) ist auch mit dem Bus 51 gekoppelt und über einen Scheibeneinführungsschlitz (nicht dargestellt) innerhalb des Gehäuses des Programmers 26 zugänglich. Der Programmer 26 weist des weiteren ein Schnittstellenmodul 57 auf, das eine Digitalschaltung 58, eine nicht isolierte Analogschaltung 59 und eine isolierte Analogschaltung 40 aufweist. Die Digitalschaltung 58 ermöglicht, dass das Schnittstellenmodul 57 mit dem Schnittstellensteuermodul 54 kommuniziert.
  • Eine alphanumerische Tastatur 45 zum Eingeben von Text oder Zahlen und anderen Symbolen ist optional bereitgestellt, um es dem Mediziner zu ermöglichen, mit der CPU 50 im Programmer 26 zu kommunizieren. Der primäre Benutzerkommunikationsmodus ist jedoch der Graphikanzeigebildschirm 55 des wohlbekannten "berührungsempfindlichen" Typs, der durch die Graphikschaltung 53 und einen damit verbundenen Stift 56 gesteuert wird. Wie voranstehend erwähnt wurde, wird der Graphikanzeigebildschirm 55 verwendet, um dem Patienten relevante Daten und Menüauswahlen und Dateneingabefelder zu zeigen, die während Telemetrie-Uplink- und -Downlink-Übertragungen 28 und 30 verwendet werden, und der Stift 56 wird verwendet, um geeignete Menüauswahlen auszuwählen.
  • Die Graphikanzeige 55 zeigt auch eine Vielzahl von Bildschirmdarstellungen durch Telemetrie ausgesendeter Daten oder Echtzeitdaten. Der Programmer 26 ist auch mit einem Streifendrucker 63 oder dergleichen versehen, der mit dem Schnittstellensteuermodul 54 verbunden ist, so dass eine Hartkopie des EKGs des Patienten, des atrialen und/oder ventrikulären Elektrogramms (AEGM, VEGM), des Markerkanals oder von Graphik, die auf der Anzeige 55 angezeigt wird, erzeugt werden kann.
  • Der Transceiver-Schaltkreis 41 ist mit dem Schnittstellenmodul 57 des externen Programmers 26 über Leiter in einem lang gestreckten elektrischen Kabel 24 verbunden. Während einer Telemetrie-Uplink-Übertragung 30 ist die Telemetrie-Empfängerschaltung im Transceiver 41 aktiviert. Die durch Telemetrie ausgesendeten RF-Impulse der Uplink-Übertragung 28 werden in der Digitalschaltung 58 erfasst, demoduliert, decodiert und angewendet, um sie zu digitalisieren, und im RAM oder auf einer Festplatte oder Diskette oder dergleichen aufgezeichnet. Die digitalisierten Daten können aktuell oder später aus dem Speicher abgerufen werden und auf dem Graphikanzeigebildschirm 55 dem behandelnden medizinischen Personal gezeigt oder für dieses ausgedruckt werden.
  • Die analogen und ventrikulären Kanal-EGM-Signale von atrialen und ventrikulären Stimulations-/Erfassungselektroden können innerhalb des IPGs 12 digitalisiert werden und beim Empfang eines geeigneten Abfragebefehls durch Telemetrie zum Programmer 26 hochgeladen werden. Die Uplink-Übertragung 28 der durch Telemetrie übertragenen EGM-Signale wird in dem Programmierkopf 20 empfangen und der nicht isolierten Analogschaltung 59 zugeführt. Die nicht isolierte Analogschaltung 59 wandelt wiederum die digitalisierten EGM-Signale in analoge EGM-Signale um (beispielsweise mit einem Digital-Analog-Wandler) und präsentiert diese Signale auf in 2 angegebenen Ausgabeleitungen als AEGM OUT und VEGM OUT. Diese Ausgabeleitungen können dann einer getrennten Streifenaufzeichnungsvorrichtung oder dergleichen zugeführt werden, um einen Hartkopieausdruck der vom IPG 12 übertragenen AEGM- oder VEGM-Signale zur Betrachtung durch den Arzt bereitzustellen.
  • Der IPG 12 kann auch in der Lage sein, sogenannte Markercodes zu erzeugen, die verschiedene Herzereignisse angeben, die er feststellt. Ein IPG mit einer Markerkanalfähigkeit ist beispielsweise in dem auf den Erwerber der vorliegenden Anmeldung übertragenen US-Patent 4 374 382 beschrieben. Die durch den IPG 12 bereitgestellten Marker bzw. Markierungen können vom Programmierkopf 20 empfangen werden und auf der MARKERKANAL-Ausgangsleitung von der nicht isolierten Analogschaltung 59 präsentiert werden.
  • Zum Einleiten einer Telemetrie-Uplink-Übertragung 28 wird der Telemetriesender in dem Transceiver 41 ansprechend auf das Drücken der ABFRAGE-Drucktaste aktiviert, um einen ABFRAGE-RF-Impulsbefehl zu erzeugen, der zuerst eine Downlink-Telemetrieübertragung 30 einer Reihe von RF-Impulsen einleitet. Jeder RF-Impuls der Anweisung oder des Befehls, der übertragen wird, bewirkt, dass die L-C-abgestimmte Schaltung des IPGs in Resonanz schwingt. Der Zug induzierter Spannungen wird von der Empfängerschaltung im IPG-Transceiver erfasst und decodiert. Nachdem der Befehl oder die Anweisung decodiert wurde, werden die hochzuladenden gespeicherten Daten in PPM-modulierte RF-Impulse in Datenrahmen codiert. Verfahren und Vorrichtungen zum Formatieren solcher Uplink-Datenrahmen für Medtronic®-IPGs und andere IMDs sind detailliert in dem voranstehend erwähnten Patent mit der Endnummer 404 dargelegt. Die Senderschaltung im IPG-Transceiver legt eine Spannung an die IPG-RF-Antenne an, welche bewirkt, dass die L-C-abgestimmte Schaltung schwingt und die Uplink-RF-Impulse erzeugt, welche Signale in der Telemetrieantenne des Programmierkopfs induzieren. Die induzierten Signale werden in der Telemetrieempfängerschaltung in dem Transceiver 41 erfasst und als ein Impulszug auf dem Kabel 24 dem Schnittstellenmodul 57 zugeführt, wo der Rahmen einer Reihe solcher Signale decodiert wird, so dass die Daten aufgezeichnet oder angezeigt werden können, wie vorstehend beschrieben wurde.
  • Einige vorläufige elektrische Tests werden typischerweise ausgeführt, nachdem eine implantierbare Kardioversions- oder Defibrillationsleitung implantiert wurde und bevor die Leitung schließlich am IMD-IPG angebracht wird. Falls die Leitung beispielsweise eine Stimulationsleitung ist, die mit einem implantierbaren Schrittmacher-IPG oder ICD-IPG zu verbinden ist, wird die Leitung zuerst implantiert (beispielsweise transvenös), so dass die distale Elektrode in elektrischem Kontakt mit Herzgewebe steht, wie in 1 dargestellt ist. Dann wird der proximale Leitungsverbinder, der außerhalb der Haut bleibt, vorübergehend mit einem geeigneten externen Stimulator typischerweise durch ein langgestrecktes chirurgisches Kabel verbunden, so dass Stimulationsschwellen, die wirksam sind, um das Herz mitzunehmen, Erfassungsschwellen und Leitungsimpedanzdaten gesammelt werden können. Das externe Instrument wird als ein Stimulationssystemanalysator (PSA) bezeichnet, wenn Stimulationsleitungen getestet werden, oder als ein Defibrillationssystemanalysator (DSA) bezeichnet, wenn auch Kardioversions-/Defibrillationsleitungen getestet werden, wie in dem US-Patent 679 022 beschrieben ist. Als Beispiel dienende PSA umfassen das Modell 5311B PSA von MEDTRONIC®, das wieder verwendbare chirurgische Kabel vom Modell 5410/S von MEDTRONIC® und die Kombination des wieder verwendbaren Adapters vom Modell 5411/S von MEDTRONIC® und des einmal verwendbaren chirurgischen Kabels vom Modell 5455/S von MEDTRONIC®. Diese PSA-Modelle sind allein stehende batteriebetriebene Vorrichtungen mit integrierten Betriebssteuerungen und einer integrierten Anzeige.
  • Ein DSA wird verwendet, um ein geeignetes Signal (typischerweise ein AC-Signal niedriger Amplitude) an die Schockelektroden anzulegen, um eine Fibrillation zu induzieren. Schockimpulse verschiedener Energien werden dann über die Schockelektroden auf das Herzgewebe einwirken gelassen, um die Defibrillationsschwelle, d.h. den Energiebetrag, der in einem Defibrillationsschockimpuls erforderlich ist, um das Herz zu defibrillieren, festzulegen. Die bestimmte Defibrillationsschwelle wird dann verwendet, um die anfängliche Einstellung der vom ICD-IPG erzeugten Defibrillationsenergie zu leiten.
  • Bei der Verwendung eines PSA kann eine Reihe von Stimulationsimpulsen veränderlicher Energien oder können andere Testsignale (wie Signale zum Messen der Leitungsimpedanz) durch die Leitung auf das Herzgewebe einwirken gelassen werden, um die Mitnahmeschwelle festzustellen, bei der das Herzmuskelgewebe kontrahiert, oder um andere Parameter zu bestimmen, die der Leitung zugeordnet sind. Die Ergebnisse dieser Mitnahmeschwellentests oder anderer Tests geben vorzugsweise einen Hinweis darauf, ob die distale Elektrode einen guten Kontakt mit dem Herzgewebe herstellt und ob die anfängliche Einstellung der Stimulationsimpulsenergie das Herz zuverlässig mitnimmt.
  • 1 zeigt auch einen PSA 70 mit einem PSA-Kabel 72, das sich zu Verbindungselementen 74 und 76 erstreckt, die dazu ausgelegt sind, beispielsweise mit den proximalen Verbindungselementen einer Bipolarleitung 14 gekoppelt zu werden, die aus dem Hauteinschnitt austritt, durch den die Leitung 14 vor der Befestigung des IPGs 12 und der subkutanen Implantation des IPGs 12 eingeführt wurde. In diesem speziellen Fall ist der PSA 70 der PSA vom Modell 8090 von MEDTRONIC®, der in einen Deckel eines Fachs des Programmers 26 vom Modell 9790 eingebaut ist. Software zum Betreiben von PSA-Impulsgeneratoren vom Modell 8090, Messverstärker und Impedanzmessschaltkreise zum Anzeigen von Menüs für die Auswahl, der abgegebenen Stimulationsimpulse und der Testwerte und zum Drucken einer Aufzeichnung davon ist in das Betriebssystem des Programmers geladen.
  • Bei der Verwendung gibt der Kliniker Steuerwerte und Befehle zum Betreiben des PSAs vom Modell 8090 unter Verwendung der Tastatur 45 und der Anzeige 55 ein. Der PSA vom Modell 8090 führt die Befehle, von der CPU 50 gesteuert, aus, um einen Impedanztestimpuls abzugeben, beispielsweise um die Spannung und den Strom zu messen und einen Impedanzwert abzuleiten. Der abgeleitete Wert oder ein anderes Signal wird dann auf der Anzeige 55 angezeigt, von dem Drucker 43 ausgedruckt und mit anderen Patientendaten im Speicher gespeichert.
  • Es besteht immer dann die Gefahr einer versehentlichen Verletzung eines Patienten, wenn elektrisch betriebene medizinische Geräte mit dem Körper des Patienten gekoppelt werden, und es wurden Schritte unternommen, um dieses Risiko bei Verwendung eines herkömmlichen Programmers 26 oder PSA 70 oder eines anderen EKG-Geräts zu minimieren. In 2 weist der Programmer 26 eine Stromquelle 66 medizinischer Qualität auf, welche die CPU 50, den anderen Schaltkreis und die Peripherievorrichtungen unter Einschluss der Anzeige 55 und des Druckers 43 versorgt und typischerweise mit dem elektrischen Stromnetz verbunden ist. Die Stromversorgung 66 ist von dem mit Strom versorgten Schaltkreis und Komponenten durch einen Hochspannungs-Isolationstransformator elektrisch isoliert, um zu verhindern, dass ein Netzstrom oder die Netzspannung mit den EKG-Leitungen 60 oder über den PSA 70 und das Kabel 72 mit den implantierten Leitungen, beispielsweise der Leitung 14, gekoppelt wird.
  • Zusätzlich ist eine isolierte Analogschaltung 40 in dem Schnittstellenmodul 57 bereitgestellt, um die externen EKG-Signale über das EKG-Kabel 60 und elektrophysiologische (EP) Stimulationsimpulssignale zu empfangen. Insbesondere empfängt die Analogschaltung 40 EKG-Signale von Patientenhautelektroden des EKG-Kabels 60 (1) und verarbeitet diese Signale, bevor sie sie dem Rest des Programmer- Systems bereitstellt, wie auf dem Fachgebiet wohlbekannt ist. Die isolierte Analogschaltung 40 empfängt außerdem die EP-Stimulationsimpulse von einem externen EP-Stimulator für die Zwecke nichtinvasiver EP-Untersuchungen, wie auch auf dem Fachgebiet bekannt ist. Ähnlich weist der PSA 70 einen optischen Isolator auf. Typischerweise stellen Hochspannungen. widerstehende optische Isolatoren oder Opto-Isolatoren der Typen, die in dem auf den Erwerber der vorliegenden Anmeldung übertragenen US-Patent US-A-5 448 997 (Block 22) oder in dem US-Patent 4 742 831 beschrieben sind, diese elektrische Isolation bereit.
  • Die permanente Kopplung eines PSA, beispielsweise des PSA 70, mit dem Programmer verringert seine Verwendungsflexibilität. Es kann Fälle geben, in denen der PSA vorteilhafterweise einfach als ein vorübergehend eingesetzter externer Schrittmacher verwendet wird, wobei der Programmer 26 für diese Funktion überflüssig ist oder ein unnötiges Risiko darstellt. Beispielsweise können Streuspannungen versehentlich in den Programmer 26 eingebracht werden und zu dem PSA 70 geleitet werden.
  • Es ist auch wünschenswert, eine Kommunikation zwischen dem System an der Stelle, an der sich der Patient befindet, und mit weiteren fernen Geräten innerhalb desselben Gebäudes oder anderswo an fernen Orten zu ermöglichen. Es gibt Entgegenhaltungen in Bezug auf die Aufnahme von Modems in verschiedene Typen externer Instrumente, wie in den US-Patenten 4 751 726, A-5 425 373, 5 758 652 und 5 725 559 und in den auf den Erwerber der vorliegenden Anmeldung übertragenen US-Patenten 4 593 284, 4 987 897 und 5 836 989 dargelegt ist. Ein in dem Programmer vorhandenes Modem, das mit Telefonleitungen verbunden ist, stellt jedoch ernste elektrische Gefahren für einen Patienten dar, die durch EKG-Kabel oder PSA- oder DSA-Kabel mit demselben Programmer verbunden sind. Es können Stoßspannungen über Telefonleitungen übertragen werden, und es besteht das Risiko, dass sie zum Patienten geleitet werden und eine Fibrillation oder eine andere bösartige Tachyarrhythmie des Herzens hervorrufen.
  • Zusätzlich entwickeln sich die Arbeitsgeschwindigkeiten und Eigenschaften von Modems ständig weiter. Des weiteren entwickeln sich die verschiedenen Arten zur Verbindung mit dem Internet, verschiedenen LANs und Intranet-Systemen und die Eigenschaften dieser Systeme ständig weiter. Weiterhin variieren nationale und regionale Telekommunikationssysteme und -normen und Regelungen und ändern sich weiter und entwickeln sich bei verschiedenen Geschwindigkeiten. Aus all diesen Gründen kann jedes gegebene Modem, das in einen Programmer aufgenommen ist, veraltet werden oder nicht mehr in der Lage sein, alle Bedingungen und Normen zu erfüllen, die weltweit vorgefunden werden.
  • Demgemäß ist das voranstehend mit Bezug auf die 1 und 2 beschriebene System mit einem Programmer, einer IMD und einem PSA (oder PDA), das ein eingebautes Modem aufweist, in einer Anzahl von Hinsichten beschränkt. Es ist wünschenswert, die Fähigkeiten des Programmers und der IMD zu erweitern, um die Betriebsmodi und -parameter und die verfügbaren Therapieverabreichungsoptionen und die Überwachungskapazität der IMD zu erweitern. Die Typen permanenter und temporärer IMDs entwickeln sich ständig weiter, und es kann mehr als eine IMD in einen gegebenen Patienten implantiert oder von einem gegebenen Patienten getragen werden. In manchen Fällen kann es wünschenswert sein, physiologische Daten und IMD-Daten von mehr als einer solchen IMD zu erhalten, welche denselben Programmer oder dasselbe externe Instrument einsetzen, um solche Daten gleichzeitig zu sammeln, zu korrelieren und anzuzeigen, zu speichern, zu drucken oder zu übertragen.
  • Es ist jedoch wünschenswert, den Programmer und jedes andere zugeordnete Gerät, wie beschrieben, zu miniaturisieren und leichter zu machen. Wenn die Größe des Programmers verringert wird, wird es schwieriger, solche zusätzlichen Komponenten und Merkmale darin aufzunehmen und dafür eine angemessene Stromversorgung bereitzustellen.
  • Folglich verbleibt ein Bedarf an weiteren Verbesserungen an Schnittstellenvorrichtungen für Programmer und andere externe Geräte, einschließlich Kommunikationsleitungen, wodurch es ermöglicht wird, dass die Größe des Programmers minimiert wird, wodurch die Betriebskapazitäten erweitert werden und das Risiko minimiert wird, dass der Patient durch gefährliche Spannungen oder Ströme gefährdet wird, die durch die mit dem Körper des Patienten hergestellten Verbindungen übertragen werden.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung, die in Anspruch 1 definiert ist, löst diese bei externen Instrumenten aus dem Stand der Technik, einschließlich Programmer, Analysatoren und anderer Geräte und Zusatzeinrichtungen, die verwendet werden, um IMDs, welche Schnittstellenvorrichtungen aufweisen, welche die Erweiterung der Fähigkeiten ermöglichen, zu testen oder mit diesen zu kommunizieren, während der erforderliche Platz minimiert wird und die Sicherheit des Patienten beibehalten oder verbessert wird, identifizierten Probleme.
  • Gemäß einem Aspekt der Erfindung ist die Erfindung mit fernen Patientenverwaltungssystemen kompatibel, welche sich mit fernen Daten- und Expertendatenzentren austauschen. Insbesondere sieht die Erfindung eine Datenkommunikationsverbindung vor, die in der Lage ist, klinische Daten vom Patienten zur Beurteilung, Analyse, Speicherung in Datenspeichereinrichtungen und zur klinischen Beurteilung, ohne den Patienten elektrischen Gefahren auszusetzen, zu einem fernen Ort zu übertragen. Die Datenkommunikationsverbindung ist mit verschiedenen Data-Mining- und Netzwerkkommunikationssystemen in der Art des Internets, eines Intranets und des World Wide Web kompatibel.
  • Die Datenkommunikationsverbindung umfasst gemäß einer Ausführungsform eine Modemkarte, die dazu ausgelegt ist, an einem Modemverbindungsanschluss in einen Programmer eingefügt und von diesem entfernt zu werden, und einen Isolator in dem Programmer, der mit dem Modemverbindungselement gekoppelt ist, um gefährliche elektrische Signale, die durch das Modem hindurchtreten, zu blockieren und zu verhindern, dass sie einen mit dem Programmer gekoppelten Patienten erreichen. Die geeigneten Modemtreiber und die zugeordnete Software werden leicht in das Plattenlaufwerk des Betriebssystems des Programmers geladen. Das entfernbare und austauschbare Modem und die Modemsoftware ermöglichen die Auswahl des optimalen Modems für die Verwendung in jedem beliebigen Land oder Gebiet weltweit.
  • Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist der Programmer mit einem Erweiterungsschacht versehen, der sich in sein Gehäuse erstreckt, welcher dazu ausgelegt ist, eine Reihe austauschbarer Erweiterungsmodule aufzunehmen, um die Fähigkeiten des Programmers zu erweitern. Jedes solche Modul ist mit einem Gehäuse versehen, das in den Erweiterungsschacht im Gehäuse des Programmers passt. Jedes solche Modul ist mit Modulverbindungsanschlüssen versehen, die dafür ausgelegt sind, zu Programmer-Verbindungsanschlüssen eines Erweiterungsschacht-Schnittstellenverbindungselements zu passen, wenn das Modulgehäuse in den Erweiterungsschacht eingesetzt wird. Die Module können im allgemeinen die Speicherkapazität erweitern oder dem auf der Platine vorhandenen Betriebssystem Signale zuführen oder Signale von diesem empfangen, und sie werden mit in die Festplatte des Betriebssystems geladener Software betriebsfähig gemacht, wenn das Modul verwendet wird.
  • Gemäß diesem Aspekt der Erfindung weist jedes solche Modul, das mit der äußeren Umgebung gekoppelt ist, welches gefährliche elektrische Signale in den Programmer oder aus dem Programmer zum Patienten leiten könnte, eine interne Isolation des Modulbetriebssystems, um solche gefährlichen Signale, die auf Datenleitungen geleitet werden, zu blockieren, und eine isolierte Stromversorgung zum Zuführen von Strom zum Modulbetriebssystem auf. Solche Module, die Patienten Gefahren aussetzen, können ein PSA- und/oder ein DSA-Modul oder ein vorübergehend eingesetztes Stimulationsmodul oder ein Kardioversions-/Defibrillationsmodul, das über Stimulations- und/oder Kardioversions-/Defibrillationsleitungen mit dem Patienten gekoppelt ist, sein, welche in direktem Kontakt mit dem Herzen des Patienten stehen. Andernfalls kann das Modul ein physiologisches Sensormodul zum Erfassen eines physiologischen Parameters, beispielsweise des Blutdrucks, der Temperatur, des pH-Werts und von Gaskonzentrationen, durch einen aufgenommenen Katheter oder eine aufgenommene Leitung, der oder die durch einen Sensor in den Körper des Patienten vorgeschoben wird, sein.
  • Gemäß diesem Aspekt der vorliegenden Erfindung sind die Module vorzugsweise mit einer internen Isolationsbarriere versehen, welche die Modulverbindungsanschlüsse, die zu den Verbindungsanschlüssen des Programmers passen, von dem Modulbetriebssystem isoliert. Weiterhin weist das Erweiterungsmodul vorzugsweise eine Batterie-Reservestromquelle auf, welche das Modulbetriebssystem in einem Fall mit Strom versorgen kann, in dem die Stromversorgung des Programmers ausfällt oder das Modul sogar aus dem Erweiterungsschacht entfernt wird. Im letztgenannten Fall verhindert die interne Isolationsbarriere, dass gefährliche elektrische Signale von den Modulverbindungsanschlüssen zum Modulbetriebssystem und von dort zum Körper des Patienten geleitet werden.
  • Gemäß einer Variation dieses Aspekts der Erfindung können die Erweiterungsschacht-Schnittstellenverbindungsanschlüsse auch oder alternativ durch eine zusätzliche oder alternative Erweiterungsschacht-Signalschnittstelle mit einem Opto-Isolator und einer isolierten Stromversorgung innerhalb des Programmers isoliert sein.
  • Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung kann das Testen der IMD ausgeführt werden, während Daten von der IMD empfangen werden, und es können weiter Daten von einer anderen IMD oder zusätzlichen externen medizinischen Vorrichtungen unter Verwendung des Analogsignal-Ein-/Ausgabekabels und -kästchens gesammelt werden. Beispiels weise kann eine IMD zum Testen und Wiedergewinnen von Daten mit einem Erweiterungsmodul verbunden werden, während das Analogsignal-Ein-/Ausgabekabel und -kästchen mit einem physiologischen Sensor zum Erfassen eines physiologischen Parameters, beispielsweise Blutdruck, Temperatur, pH-Wert und Gaskonzentrationen, durch einen aufgenommenen Katheter oder eine aufgenommene Leitung, der oder die einen Sensor in den Körper des Patienten vorschiebt, verbunden ist.
  • Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung sind Analogsignale übertragende Kabel, beispielsweise EKG-Kabel zu EKG-Elektroden auf der Haut des Patienten und Analogsignalkabel, die sich zu fernen Geräten erstrecken, dafür ausgelegt, an Kabelverbindungsanschlüssen des Programmers befestigt zu werden. Solche Kabel können gefährliche elektrische Signale in den Programmer oder aus dem Programmer zum Patienten leiten. Der Programmer weist mit den Kabelverbindungsanschlüssen gekoppelte optische Isolatoren zum Blockieren solcher gefährlicher Signale auf.
  • Demgemäß werden die Fähigkeiten und die Flexibilität des Instruments verbessert, ohne dass seine Größe und sein Gewicht übermäßig erhöht werden, und es sind Sicherheitssysteme zum Schützen des Patienten vor Schäden durch elektrische Potentiale bereitgestellt.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG
  • Diese und andere Vorteile und Merkmale der vorliegenden Erfindung werden Fachleuten beim Lesen der folgenden detaillierten Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung, die nur als Beispiel dient, in Zusammenhang mit der anliegenden Zeichnung, in der gleich nummerierte Bezugszahlen in den verschiedenen Figuren gleiche Teile bezeichnen, besser verständlich werden. Es zeigen:
  • 1 eine vereinfachte Ansicht einer IMD und eines externen Programmers und Analysators aus dem Stand der Technik,
  • 2 ein vereinfachtes Schaltungsblockdiagramm wesentlicher Funktionsblöcke des externen Programmers aus dem Stand der Technik der 1,
  • 3 eine vereinfachte Ansicht des verbesserten Instruments zum Programmieren, Testen oder Kommunizieren mit einer IMD und mit fernen Geräten gemäß verschiedenen Aspekten der vorliegenden Erfindung,
  • 4 ein vereinfachtes Blockdiagramm der wesentlichen Funktionsblöcke des Instruments der 3, worin die elektrische Isolation des Patienten vor einer Vielzahl möglicher elektrischer Gefahren dargestellt ist,
  • 5 ein vereinfachtes Blockdiagramm des Schaltkreises eines PSA-Moduls, das dafür ausgelegt ist, in ein Erweiterungsschacht-Schnittstellenverbindungselement eingeführt zu werden, wobei der Modulschaltkreis eine elektrische Stromversorgung und eine Befehls- und Datensignalisolation für die Sicherheit des Patienten aufweist, und
  • 6 eine Variation des vereinfachten Blockdiagramms der wesentlichen Funktionsblöcke des Instruments der 3, worin die elektrische Isolation des Patienten von einer Vielfalt möglicher elektrischer Gefahren dargestellt ist.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • 3 zeigt ein verbessertes Instrument 100 mit einem Programmer 110 und einer Anzahl von Zusatzvorrichtungen, welche eine Anzahl von Möglichkeiten, beispielsweise für das Testen, Überwachen und Programmieren einer IMD unter Einschluss eines IPG und zugeordneter Leitungen und zum Übermitteln von Daten und Betriebsbefehlen zu und von fernen Geräten bereitstellen. Die externe Konfiguration des Programmers 110 ist auch in dem auf den Erwerber der vorliegenden Anmeldung übertragenen US-Geschmacksmuster D438 204S dargestellt.
  • Der Programmer 110 beinhaltet eine äußere Abdeckung 112 und eine innere Abdeckung 114, die beide in ihren offenen Positionen über dem Gehäuse dargestellt sind. Die innere Abdeckung 114 ist mit Gelenken versehen, um sie in die dargestellte offene Position anzuheben und ein Fach 118 zum Aufnehmen des EKG-Kabels 60, eines Analog-Ein-/Ausgabekabels und eines Analog-Ein-/Ausgabekästchens 120, eines Stifts (nicht dargestellt) und eines Programmierkopfs (nicht dargestellt) freizugeben. Die innere Abdeckung 114 weist an ihrer oberen Fläche eine Weichtasten-Tastatur auf, die in der offenen Position verdeckt ist, jedoch in der geschlossenen Position über dem Fach 118 liegt. Die äußere Abdeckung 112 ist mit Gelenken versehen, um sie in die dargestellte offene Position zu öffnen und die Anzeige 116 freizugeben, und um sie zu schließen, wobei die Anzeige 116 mit der Stirnfläche nach unten über der Tastatur liegt und für den Programmer 110 ein schlankes Profil bereitstellt. Ein Griff 122 ist bereitgestellt, um das Herumbewegen des Programmers 110 zu erleichtern. Wenngleich ein herkömm licher Programmierkopf 20 aus 1 verwendet werden kann, können eine oder mehrere Antennen in dem Gehäuse oder der äußeren Abdeckung 112 für die Hochfrequenztelemetrie mit IMDs in einem Abstand ausgebildet sein. Eine Anzahl anderer Ein-/Ausgabeanschlüsse, Schächte und Verbindungseinheiten sind um die Peripherie 124 des Gehäuses angeordnet, um eine Diskette oder CD oder dergleichen zum Laden von Software auf das Festplattenlaufwerk oder einen anderen Speicher des Programmers aufzunehmen. Eine Stromversorgungsverbindung ist durch ein Stromkabel hergestellt, das an einem Stromversorgungsanschluss (nicht dargestellt) befestigt ist.
  • Der elektrische Schaltkreis des Programmers 110 beinhaltet eine Anzahl der in den 4 und 6 dargestellten Blöcke unter Einschluss eines PC-basierten Hardware- und Firmwaresystems 106 und eines zugeordneten Elektronikmoduls 108. Verschiedene Funktionen und Rollen können dem PC-basierten Hardware- und Firmwaresystem 106 und dem zugeordneten Elektronikmodul 108 zugewiesen werden. Das PC-basierte Hardware- und Firmwaresystem 106 verwendet vorzugsweise eine CPU, einen RAM- und einen ROM-Speicher, ein internes Plattenlaufwerk, Video- und Audiokarten, Diskettenlaufwerke, CD-Schächte und andere Komponenten und Peripherievorrichtungen, die typischerweise einem IBM-kompatiblen Personalcomputer zugeordnet sind, der leicht reprogrammiert und aktualisiert werden kann. Typischerweise betreibt die auf dem Plattenlaufwerk vorhandene Betriebssystemsoftware das PC-basierte Hardware- und Firmwaresystem 106 und steuert Funktionen des Programmers unter Einschluss der Tastatur 148 und der Anzeige 116 und die PCI-Kommunikation mit dem Mikrocomputer-basierten Signalverarbeitungssystem 108. Das Signalverarbeitungssystem 108 beinhaltet vorzugsweise Firmware und serielle E/A-Ports zum Steuern des Telemetrietransceivers und zum Kommunizieren mit diesem, zum Verarbeiten von EKG-Signalen, zum Leiten von Analogdaten zum analogen Kabel und zum analogen Kästchen 120 und von diesem, zum Senden von Daten zum Modem 130 und zum Empfangen von Daten von diesem und zum Senden von Daten und Steuersignalen zum PSA-Modul 142 (oder einem anderen Erweiterungsmodul im Erweiterungsschacht 140) und zum Empfangen von Daten und Steuersignalen von diesem. Diese Funktionen und Rollen können jedoch modifiziert werden und zwischen dem PC-basierten Hardware- und Firmwaresystem 106 und dem Elektronikmodul 108 in einer Vielzahl von Weisen geteilt werden.
  • Gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung ist ein Erweiterungsschacht 140 ausgebildet, der sich von der Peripherie 124 in das Gehäuse erstreckt, das dazu eingerichtet ist, eine Reihe austauschbarer Module aufzunehmen, um die Fähigkeiten des Programmers 110 zu erweitern. Das Erweiterungsmodul kann im allgemeinen die Speicherkapazität erweitern oder Signale zu dem auf der Platine vorhandenen Betriebssystem senden oder von diesem empfangen, und sie werden, wenn das Modul verwendet wird, mit auf das Festplattenlaufwerk des Systems geladener Software betriebsfähig gemacht. Das Erweiterungsmodul kann ein PSA- und/oder ein DSA-Modul oder ein vorübergehend eingesetztes Stimulationsmodul oder ein Kardioversions-/Defibrillationsmodul sein, das durch Stimulations- und/oder Kardioversions-/Defibrillationsleitungen mit dem Patienten gekoppelt ist, welche jeweils in direktem Kontakt mit dem Herzen des Patienten stehen. Andernfalls kann das Erweiterungsmodul ein physiologisches Sensormodul zum Erfassen eines physiologischen Parameters, beispielsweise des Blutdrucks, der Temperatur, des pH-Werts und von Gaskonzentrationen, durch einen aufgenommenen Katheter oder eine aufgenommene Leitung, der oder die durch einen Sensor in den Körper des Patienten vorgeschoben wird, sein.
  • Beispielsweise ist in 3 ein PSA-Modul 142 dargestellt, das dazu eingerichtet ist, über das PSA-Kabel 148 mit den Stimulationsleitungen gekoppelt zu werden, um nach der Implantation der Leitung, wie vorstehend mit Bezug auf 1 beschrieben wurde, die Leitung zu testen und zu stimulieren und Erfassungsschwellenwertmessungen auszuführen. Das PSA-Kabel 148 kann die Form eines Kabels annehmen, das beispielsweise in dem auf den Erwerber der vorliegenden Anmeldung übertragenen US-Patent 5 782 892 oder 5 931 861 offenbart ist. Das proximale Ende des PSA-Kabels 148 ist dazu eingerichtet, in einen Anschluss 146 des PSA-Moduls 142 eingeführt zu werden. Eine Reihe von LED-Anzeigelampen 144 ist an der Stirnfläche des PSA-Moduls 142 angeordnet, welche zum Leuchten gebracht werden, um stimulierte und erfasste Ereignisse anzugeben. Zusätzlich stellt die Analysesoftware Bildschirmanzeigen der Stimulations-, Erfassungs- und Messfunktionen des PSA-Moduls 142 auf der Anzeige 116 dar. Der Kliniker kann Stimulationsparameter ändern, indem er sie aus einem auf der Anzeige 116 angezeigten Menü auswählt.
  • Gemäß einem anderen Aspekt der Erfindung sind ein PCMCIA-Karten-Empfangsschlitz und ein entsprechendes Verbindungselement (in 3 verdeckt) in der Peripherie 124 bereitgestellt, um ein PCMCIA-Modem 130 aufzunehmen, das dazu eingerichtet ist, über das Telefonkabel 132 (oder eine andere Kommunikationsverbindung) mit einer Telefonleitung verbunden zu werden, um Übermittlungen von und zu dem Programmer 110 und von und zu fernen Geräten zu ermöglichen. Diese Übermittlungen können durch ein installiertes LAN und eine Intranetverbindung oder durch optische Fasern oder Drahtleitungen über das Internet, Satellitenübertragung oder andere verfügbare Mittel erfolgen. Die Verbindung des Modems 130 durch ein festverdrahtetes Telefonkabel 132 ruft das Risiko hervor, dass auf dem System von externen Quellen induzierte Leitungsspannungen über den internen Schaltkreis des Instruments 100 und durch das PSA-Modul 142 und das PSA-Kabel 148, die mit den Stimulationsleitungen verbunden sind, oder durch das EKG-Kabel zum Patienten und zu den Hautelektroden geleitet werden können.
  • Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung kann das Testen der IMD ausgeführt werden, während Daten von der IMD empfangen werden, und es können weiter Daten von einer anderen IMD oder zusätzlichen externen medizinischen Vorrichtungen unter Verwendung des Analogsignal-Ein-/Ausgabekabels und -kästchens 120 gesammelt werden. Beispielsweise kann eine IMD zum Testen und Wiedergewinnen von Daten mit einem Erweiterungsmodul verbunden werden, während das Analogsignal-Ein-/Ausgabekabel und -kästchen 120 mit einem physiologischen Sensor zum Erfassen eines physiologischen Parameters, beispielsweise Blutdruck, Temperatur, pH-Wert und Gaskonzentrationen, durch einen aufgenommenen Katheter oder eine aufgenommene Leitung, der oder die einen Sensor in den Körper des Patienten vorschiebt, verbunden ist. Alternativ können Analogdaten, die bei der Verwendung des Erweiterungsmoduls und/oder des EKG-Kabels und der EKG-Elektroden erzeugt werden, zu einem weiteren fernen Instrument geleitet werden, das mit dem Analogsignal-Ein-/Ausgabekabel und -kästchen 120 verbunden ist.
  • Gefährliche elektrische Signale, die über das Analogsignal-Ein-/Ausgabekabel und -kästchen 120 übertragen werden, können jedoch auch über den internen Schaltkreis des Instruments 100 und über das Erweiterungsmodul, beispielsweise das PSA-Modul 142 und das PSA-Kabel 148, die mit den Stimulationsleitungen verbunden sind, oder über das EKG-Kabel zum Patienten und zu den Hautelektroden geleitet werden.
  • Weiterhin können innerhalb des Betriebssystems von irgendeiner Quelle induzierte Spannungen über den internen Schaltkreis des Instruments 100 und über das PSA-Modul 142 und das PSA-Kabel 148, die mit den Stimulationsleitungen verbunden sind, oder über das EKG-Kabel zum Patienten und zu den Hautelektroden geleitet werden.
  • Die 4 und 6 zeigen die elektrische Isolation des Patienten vor einer Vielzahl potentieller elektrischer Gefahren in mindestens zwei möglichen Konfigurationen. Die Stromversorgung 160, die für das Auffangen gefährlicher Hochspannungen anfällig ist, ist innerhalb des Programmers durch einen Transformator 158 isoliert, der einen 4.000-Volt-Schutz bereitstellt. Datenbus- und/oder Steuer- und/oder Signalübermittlungsleitungen verbinden das Betriebssystem mit der Tastatur 148, der Anzeige 116, einem Streifendrucker oder einer Streifenaufzeichnungseinrichtung 168, dem Erweiterungsschacht-Schnittstellenverbindungselement 170 und dem EKG-Verbindungselement 162, dem Kästchenverbindungselement 164 und dem PCMCIA-Verbindungselement 166 über jeweilige Signalschnittstellen 152, 154 bzw. 156. Die Signalschnittstellen 152, 154, 156 weisen Opto-Isolatoren 172, 174 bzw. 176 auf, welche elektrische Signale, typischerweise codierte Daten, optisch zu und von einem Erweiterungsmodul, das in den Schacht 140 eingeführt ist, einschließlich des PSA-Moduls 142, zu und von dem PCMCIA-Modem 130, von dem EKG-Kabel 60 und zu und von dem Analogsignal-Ein-/Ausgabekabel und -kästchen 120 übertragen. In jedem Fall können der Signalschnittstellenschaltkreis und die Opto-Isolatoren die Form, die in dem auf den Erwerber der vorliegenden Anmeldung übertragenen US-Patent 5 448 997 dargestellt und beschrieben ist, oder eine Modifikation davon annehmen, welche die Übertragung analoger und digitaler Signale über den Signalschnittstellenschaltkreis, wie es in jedem Fall notwendig ist, ermöglicht. Jeder Opto-Isolator 172, 174 und 176 weist vorzugsweise ein oder mehrere individuelle Opto-Isolatorelemente auf, die jeweils eine 1.500-Volt-Isolation bereitstellen.
  • In bestimmten Fällen wird ein Gleichstrom von der Instrumentenstromversorgung auch in ein in den Schacht 140 eingeführtes Modul, einschließlich des PSA-Moduls 142, in das PCMCIA-Modem 130, in das EKG-Kabel 60 und über zweckgebundene Stromleiter des Analogsignal-Ein-/Ausgabekabels und -kästchens 120 gekoppelt. Daher können die Signalschnittstellen 152, 154 und 156 Gleichstromumrichter zum Bereitstellen eines isolierten Gleichstroms zu den Gleichstromanschlüssen des EKG-Verbindungselements 162, des Kästchenverbindungselements 164 und des PCMCIA-Verbindungselements 166 aufweisen.
  • EKG-Kabelisolation: Die EKG-Kabelverbindungseinheit 162 ist mit dem EKG-Signal-Schnittstellenschaltkreis 152 verbunden, und auf den EKG-Kabeln, die mit der EKG-Kabelverbindungs einheit 162 verbunden sind, induzierte oder aufgenommene Hochspannungen werden vom Opto-Isolator 172 nicht zum Instrumentenbetriebssystem 150 durchgelassen.
  • Analogkabel- und -kästchenisolation: Das Analogsignal-Ein-/Ausgabe-Kästchenverbindungselement 164 ist mit dem Analogsignal-Schnittstellenschaltkreis 154, welcher einen Analogsignal-Opto-Isolator 174 aufweist, gekoppelt. Durch das Analogsignal-Ein-/Ausgabekabel und -kästchen 120, das mit der Ein-/Ausgabe-Kästchenverbindungseinheit 154 verbunden ist, übertragene Hochspannungen werden durch den Opto-Isolator 174 blockiert und daran gehindert, zum Instrumentenbetriebssystem 150 zu gelangen.
  • PCMCIA-Isolation: Ähnlich ist das PCMCIA-Ein-/Ausgabeverbindungselement 166 mit dem Modem-Schnittstellenschaltkreis 156, der den Modemsignal-Opto-Isolator 176 aufweist, gekoppelt, und Hochspannungen, die durch das Modem 130 übertragen werden können, werden von dem Opto-Isolator 176 blockiert und daran gehindert, zu dem Instrumentenbetriebssystem 150 zu gelangen.
  • Erweiterungsmodulisolation: In den meisten Fällen wird das in den Erweiterungsschacht 140 eingeführte Modul durch Gleichstrom von der Stromversorgung 160 des Programmers gespeist, und digitale Befehls-, Steuer- und Datensignale werden zwischen dem Modul und dem Programmer durch Stromversorgungs- bzw. Digitalsignalanschlüsse des Erweiterungsschacht-Schnittstellenverbindungselements 170 ausgetauscht. Der Erweiterungsschacht 140 und das Erweiterungsschacht-Schnittstellenverbindungselement 170 sind dazu ausgelegt, das voranstehend beschriebene PSA-Modul 142 und andere Module aufzunehmen, die möglicherweise mit dem Patienten oder mit Geräten verbunden sind, die anfällig für das Einfangen von Hochspannungen sind. Beispielsweise sind der Erweiterungsschacht 140 und das Erweiterungsschacht-Schnittstellenverbindungselement 170 dazu ausgelegt, verschiedene Typen von Speichervorrichtungen aufzunehmen, um die Speicherkapazität zu erhöhen, welche nicht mit dem Patienten oder Geräten verbunden werden würden, die für das Einfangen von Hochspannungen empfindlich sind. Andererseits sind der Erweiterungsschacht 140 und das Erweiterungsschacht-Schnittstellenverbindungselement 170 dafür ausgelegt, andere Test- und Stimulationsmodule, beispielsweise das voranstehend beschriebene PSA-Modul oder einen vorübergehend eingesetzten Schrittmacher zum vorübergehenden Stimulieren des Herzens des Patienten durch vorübergehend implantierte Leitungen, oder eine Überwachungseinrichtung, die physiologische Zustände des Herzens oder des Gefäßsystems durch einen eingeführten Katheter oder leitungsgestützte Sensoren, beispielsweise Blutdrucksensoren, überwacht, aufzunehmen. In jedem dieser Fälle ist der Patient dafür anfällig, durch Hochspannungen, die über einen Leiter des eingesetzten Katheters oder der eingesetzten Leitung zum Herzen geleitet werden, einen Fibrillationsschock zu erleiden.
  • Folglich hat in diesen Fällen der Schaltkreis des PSA-Moduls 142, das dazu ausgelegt ist, durch das Schnittstellenverbindungselement 170 in den Erweiterungsschacht eingeführt zu werden, einen Schaltkreis, der eine elektrische Isolation für die Patientensicherheit aufweist, wie in 5 dargestellt ist. Gleichstrom wird dem Modulbetriebssystem innerhalb des PSA-Moduls 142 durch einen in dem Modulschaltkreis aus 5 vorhandenen Netzisolator zugeführt, und die zwischen dem Programmer 110 und dem PSA-Modul 142 ausgetauschten digitalen Daten und Befehlssignale durchlaufen einen Opto-Isolator, der in dem Modulschaltkreis aus 5 vorhanden ist.
  • Der Entwurf des PSA-Moduls 142 beruht auf dem Modell 8090 PSA von MEDTRONIC®. Alle Merkmale des Modells 8090 PSA von Medtronic® sind in dem PSA-Modul 142 enthalten. Das PSA-Modul 142 unterscheidet sich von dem Modell 8090 PSA dadurch, dass die Kommunikationsschnittstelle modifiziert wurde, um zu ermöglichen, dass sie mit dem Programmer 110 funktioniert, wie hier beschrieben wird.
  • Gemäß diesem Aspekt der vorliegenden Erfindung sind das PSA-Modul 142 und andere Erweiterungsmodule, die dazu ausgelegt sind, mit dem Patienten gekoppelt zu werden, mit einer inneren Modulisolationsbarriere 182 versehen, welche die Modulverbindungsanschlüsse, die zu den Verbindungsanschlüssen des Programmers passen, von dem Modulbetriebssystem 150 zu isolieren. Weiterhin weist das PSA-Modul 142 vorzugsweise eine Batterie-Reservestromquelle auf, welche das Modulbetriebssystem 200 in einem Fall mit Strom versorgen kann, in dem die Stromversorgung des Programmers ausfällt oder das Modul sogar aus dem Erweiterungsschacht 140 entfernt wird. Im letztgenannten Fall verhindert die interne Isolationsbarriere 182, dass gefährliche elektrische Signale von den Modulverbindungsanschlüssen zum Modulbetriebssystem und von dort zum Körper des Patienten geleitet werden.
  • Das in 5 dargestellte PSA-Modulbetriebssystem 200 ist ein Mikroprozessor-basiertes System, das die Stimulations- und Erfassungsleistung atrialer und ventrikulärer Herz stimulationsleitungen eines Schrittmachers oder eines ICDs während der Implantation beurteilen soll, wie voranstehend beschrieben wurde. Die Anwendungssoftware für das PSA-Modul 142 ist auf dem Festplattenlaufwerk des Programmers 110 installiert. Im Speicher des Programmers 110 installierte Software liefert Bildschirmanzeigen der Stimulations-, Erfassungs- und Messfunktionen des PSA-Moduls 142. Die Software gibt dem Kliniker die Möglichkeit, die Konfiguration oder die Betriebsparameter des PSA-Moduls 142 zu ändern. Änderungen umfassen die Leitungspolarität, Stimulationsmodi, Stimulationsamplituden, Impulsbreiten und das Einreihen von Messungen. Die Firmware steuert die Zeit der abgegebenen Stimulationsimpulse auf der Grundlage des ausgewählten Stimulationsmodus und intrinsischer Ereignisse des Patienten. Die Austastintervalle, Refraktärperioden, Modusoperationen und Übergänge zwischen Stimulationsmodi werden durch die Firmware ausgeführt. Die Firmware bietet dem PSA-Modul 142 Zugang zu den folgenden Stimulationsmodi: AOO, VOO, DOO, ODO, AAI, VVI, VDD und DDD.
  • Die folgenden Test- und Anzeigeoperationen des PSA-Moduls 142 sind mit jenen des Modells 8090 PSA von MEDTRONIC® identisch, werden jedoch in anderer Weise vom Programmer 110, von der Anwendungssoftware und von der Firmware gesteuert ausgeführt. Typische Leitungsbeurteilungen, die von dem PSA-Modul 142 ausgeführt werden, umfassen:
    • • Erfassungsmessungen (Amplituden- und Anstiegsgeschwindigkeitsmessungen von P- und R-Zacken) Amplituden- und Anstiegsgeschwindigkeitsmessungen werden vorgenommen, um die optimale Leitungsposition zu testen. Die optimale Leitungspositionierung gewährleistet minimale Probleme bei einer zu schwachen und einer zu starken Erfassung.
    • • Stimulationsschwellenmessungen Spannungsstimulationsschwellen werden verwendet, um geeignete Stimulationsgrenzen zu bestimmen.
    • • Leitungsimpedanzmessungen Impedanzmessungen bieten einen Hinweis auf die Leitungsintegrität. Das Vorhandensein von Brüchen in der Leitungsisolation oder der Verdrahtung sowie elektrische Kurzschlüsse innerhalb des leitenden Abschnitts der Leitung können durch Impedanzmessungen festgestellt werden.
    • • Antegrade und retrograde Leitungstests Der PSA 142 stellt Tests bereit, um die Leitungseigenschaften des Patienten zu bestimmen. Die antegrade Beurteilung leitet eine atriale Stimulation und eine Schlag-für-Schlag-Anzeige des Atrial-zu-ventrikulär-Leitungsintervalls des Patienten ein. Die retrograde Beurteilung leitet eine ventrikuläre Stimulation und eine Schlag-für-Schlag-Anzeige des Ventrikulär-zu-atrial-Leitungsintervalls des Patienten ein.
    • • Retrograde Messungen Retrograde Messungen werden verwendet, um festzustellen, ob die stimulierte ventrikuläre Aktivität zum Atrium zurückgeleitet wird. Ergebnisse dieser Messungen sind beim Auswählen der geeigneten atrialen Refraktärperiode für den Schrittmacher nützlich.
    • • Automatische Messung von P- und R-Zackenamplituden und -Anstiegsgeschwindigkeiten Wenn die Stimulation unterbunden ist, stellt der PSA 142 Schlag-für-Schlag-Messungen der intrinsischen P- und/oder R-Zackenamplituden und -Anstiegsgeschwindigkeiten des Patienten bereit.
    • • Automatische Leitungsimpedanzmessung Wenn die Stimulation vom PSA 142 eingeleitet wird, bestimmt der PSA 142 automatisch die Stimulationsimpedanz anhand des ersten Stimulationsimpulses. Anschließende Messungen sind durch eine Impedanztaste verfügbar.
    • • Echtzeitanzeige des atrialen und ventrikulären EGMs Das mit dem EKG-Kabel 60 und dem Programmer 110 zusammenarbeitende PSA-Modul 142 stellt Echtzeitanzeigen von Oberflächen-EKG-Spuren und intrakardialen atrialen und ventrikulären EGMs bereit. Stimulations- und Erfassungsmarkierungen werden auch bereitgestellt, um bei der Interpretation des Vorrichtungsbetriebs zu helfen. Die Echtzeitwellenformen stellen dem Bediener ein Mittel bereit, um schnell Stimulationsschwellen zu bestimmen und die intrinsischen Leitungseigenschaften des Patienten zu beurteilen. Es ist auch ein fortgeschrittenes Merkmal für die hochauflösende Anzeige einzelner atrialer oder ventrikulärer Komplexe verfügbar. Diese Einzelkomplexanzeige ermöglicht es dem Arzt, die Morphologie der intrakardialen Wellenformen zu betrachten.
    • • Schnelle atriale Stimulation bis zu 800 PPM Der PSA 142 kann eine schnelle atriale Stimulation bei Frequenzen von bis zu 800 PPM liefern, um atriale Arrhythmien zu behandeln. Eine Option zum Ausführen einer ventrikulären Stimulation bei der ausgewählten niedrigeren Frequenz während einer schnellen atrialen Stimulation wurde auch aufgenommen.
    • • Beurteilung der Impulsbreite in Abhängigkeit von der Amplitudenschwelle Der PSA 142 hat die Fähigkeit, Stimulationsschwellen bei einer Anzahl von Ausgangsamplituden und Impulsbreiten zu bestimmen. Jede Schwelle wird in einer Graphik dargestellt, um es dem Arzt zu ermöglichen, eine Stärke-Dauer-Kurve der Stimulationseigenschaften einer gegebenen Leitungsposition zu erzeugen.
    • • Messberichte Der PSA 142 stellt ein Mittel bereit, um Hartkopie-Berichte für Leitungsmessungen, eingefrorene Wellenformen und Impulsbreite-/Amplitudengraphiken zu erzeugen. Alle Berichte werden auf der innerhalb des Programmers 110 enthaltenen Streifenaufzeichnungsvorrichtung 168 erzeugt.
  • Jedes Erweiterungsmodul ist durch ein Identifikationsetikett 230 identifizierbar, welches dem Programmer 110 Identifikationsbits liefert, so dass der Programmer 110 das Erweiterungsmodul erkennt, wenn es in den Erweiterungsschacht eingeführt wird. Das Betriebssystem 150 des Programmers startet automatisch ein Programm, um das Erweiterungsmodul zu unterstützen, wenn es identifiziert wird.
  • Der Gleichstromumrichter 180 und die Opto-Isolatoren in dem Opto-Isolatorblock 190 stellen die Modulisolationsbarriere 182 bereit, um eine Hochspannungsisolation des PSA-Moduls 142 von dem Betriebssystem 150 des Programmers und vor jeglichen elektrischen Störsignalen oder Entladungen zu gewährleisten, welche in Kontakt mit den Modulverbindungsanschlüssen gelangen, wenn das PSA-Modul 142 nicht in den Erweiterungsschacht 140 eingeführt ist. Die PSA-Modul-Leistungsumformungsschaltung 188 empfängt Strom von dem Gleichstromumrichter 180 oder von der Batterie 198 und führt ihn den verschiedenen gespeisten Schaltungen und Komponenten des Modulbetriebssystems 200 des PSA-Moduls 142 zu.
  • Wenn es in den Erweiterungsschacht 140 eingeführt ist, empfängt das PSA-Modul 142 5-Volt-Gleichspannung und eine Masseverbindung von der Stromversorgung 160 des Programmers über eine Steuerschaltung 184, die mit Stromversorgungsanschlüssen des Erweiterungsschacht-Schnittstellenverbindungselements 170 gekoppelt ist. Die Masseverbindung wird zuerst hergestellt, so dass das Einführen und das Entfernen vorgenommen werden können, ohne dass das Betriebssystem 150 des Programmers heruntergefahren wird. Die Steuerschaltung 184 wird durch ein Power On-Signal eingeschaltet, das vom Instrumentenbetriebssystem 150 bereitgestellt wird, wenn der Kliniker einen PSA-Betrieb einleitet, indem er das PSA-Modul 142 in den Schacht 140 einführt und seinen Betrieb von einem angezeigten Menü auswählt. Der Gleichstromumrichter 180 stellt einen 1500-Volt-Schutz bereit, um das PSA-Patientenkabel 148 von den anderen Ein-/Ausgabeschaltungen des Programmers und der Stromversorgung 160 zu isolieren.
  • Das PSA-Modul 142 nimmt auch die 9-Volt-Batterie 198 auf, die verwendet wird, um im Fall eines Stromausfalls am Programmer während einer Stimulation oder wenn das PSA-Modul aus dem Erweiterungsschacht 140 entfernt wird, eine Reservestromversorgung bereitzustellen. Diese Batterie soll eine kurzzeitige Unterstützung bereitstellen, während die Systemleistung wiederhergestellt wird oder während eine vorübergehende Stimulationsunterstützung angeschlossen ist. Der Kliniker ist in der Lage, den Betrieb des PSA-Moduls 142 zu beobachten, wenn die Anzeige und die Eingabe des Programmers nicht verfügbar sind, indem er die Stimulations- und Erfassungs-LED-Indikatoren am Gehäuse des PSA-Moduls 142 betrachtet, während mit der Reservebatterie gearbeitet wird. Das PSA-Modul 142 schaltet zur Stromquelle 160 des Programmers zurück, wenn die Stromversorgung des Programmers wiederhergestellt wird, während das PSA-Modul 142 mit der Reservebatterie arbeitet.
  • Die Übertragung von Steuerdaten des PSA-Moduls, einschließlich digitalisierter Steuersignale, Stimulationsparameter-Programmbefehle (beispielsweise Stimulationsimpulsbreiten, Impulsamplituden, AV-Verzögerung, Stimulationsfrequenz usw., die mit der DDD-Stimulation einhergehen), und digitalisierter Modultestdaten, beispielsweise Leitungsimpedanzdaten, zwischen dem Programmer 110 und dem PSA-Modul 142 erfolgt durch das Erweiterungsschacht-Schnittstellenverbindungselement 170. Die PSA-Steuerdaten von dem Betriebssystem 150 des Programmers durchlaufen einen PSA-Datenweg TX, und die Testdaten durchlaufen einen PSA-Datenweg RX. Die isolierten PSA-Datenwege TX und RX durchqueren die Opto-Isolatorschaltung 190, die zwischen das feldprogrammierbare Gate-Array (FPGA) 192 des Betriebssystems 150 des Programmers und erste und zweite FPGAs 196 des PSA-Betriebssystems 200 durch Datenanschlüsse des Erweiterungsschacht-Schnittstellenverbindungselements 170 geschaltet ist. FPGAs sind programmierbare Komponenten, die konfiguriert werden können, um eine große Vielfalt von Operationen auszuführen. Ihr Hauptvorteil besteht darin, dass sie die Funktionen, die typischerweise von einer großen Anzahl von Komponenten ausgeführt werden, in einem einzigen Chip aufnehmen, wodurch die Anzahl der Komponenten verringert wird und die Zuverlässigkeit erhöht wird. Die Opto-Isolatorschaltung 190 überträgt PSA-Daten optisch statt elektrisch zwischen den FPGAs 192 und 196, wodurch die Isolation des Patienten vor schädlichen Spannungen und Leckströmen vom Programmer 110 bereitgestellt bzw. bewahrt wird.
  • Der Stimulationsschaltkreis enthält einen digitalen Signalprozessor (DSP) im Stimulationsprozessorschaltkreis 210, welcher für das Ausführen aller Stimulations-, Erfassungs- und Messfunktionen verantwortlich ist. Der Stimulationsprozessor 210 arbeitet entsprechend vom Programmer 110 über den isolierten DSP-Datenweg TX empfangener PSA-Daten-Programmbefehle. Der Stimulationsprozessor 210 gibt Messungen, Stimulations-/Erfassungsmarkierungen und atriale/ventrikuläre Echtzeit-EGMs als DSP-Daten über den DSP-Datenweg RX zurück. Die Firmware, die der Stimulationsprozessor 210 ausführt, um seine Stimulations-, Erfassungs- und Messfunktionen auszuführen, ist im Flash-Speicher 212 des Stimulationsprozessors enthalten. Der Flash-Speicher 212 wird ursprünglich während der Installation des PSA-Moduls 142 im Erweiterungsschacht 140 programmiert. Der Flash-Speicher 212 kann am Einsatzort unter Verwendung des Programmers 110 reprogrammiert werden, falls neue Merkmale oder Messtechniken entwickelt werden sollten.
  • Der Stimulationsprozessor 210 steuert die atrialen und ventrikulären Stimulationsausgabeschaltungen innerhalb des Stimulationsausgabeschaltkreises 220. Die atrialen und ventrikulären Stimulationsausgabeschaltungen sind, mit Ausnahme des Virtuelle-Masse-Verstärkers und der Strommessschaltungen, die gemeinsam verwendet werden, getrennte Schaltungen.
  • Der Stimulationsprozessor 210 legt die Stimulationsimpulsamplitude durch Programmieren des Digital-Analog-(D/A)-Wandlers 216 auf ein über den DSP-Datenweg TX empfangenes spezifiziertes Amplitudendigitalsignal fest. Die verstärkte Ausgabe des D/A-Wandlers 216 lädt einen Haltekondensator der Stimulationsausgabeschaltungen auf die spezifizierte Amplitude auf. Die Stimulationsimpulsbreite wird durch Software des DSP-Stimulationsprozessors 210 unter Verwendung von Prozessorausgabehinweiszeichen gesteuert. Die Zeitdauer, während derer die Firmware ein Stimulationsausgabehinweiszeichen aktiviert, bestimmt die Breite des Stimulationsimpulses. Wenn das Stimulations-Hinweiszeichen deaktiviert wird, führt die Hardware automatisch den Stimulationswiederaufladezyklus aus. Die Stimulationsfrequenz ist durch die Frequenz festgelegt, mit der die Software die Stimulationsausgabehinweiszeichen aktiviert.
  • Die Stimulationsausgabeschaltungen 220 sind mit ausgewählten Verbindungselementen in dem Leitungsauswahl- und Defibrillationsüberlastungsschutz-Schaltkreis 226 zur Verbindung mit den ausgewählten Stimulationsleitungen gekoppelt. Die ausgewählten Verbindungselemente verbinden auch die ausgewählten Leitungen mit dem EGM und Erfassungsereignisschaltungen innerhalb des EGM-Verstärker-/Filterschaltkreises 222, um ausgewählte atriale und/oder ventrikuläre EGM-Signale zu verarbeiten. Die EGM-Abtastung, Messverstärkerfilterung, die atriale und die ventrikuläre (P/R)-Erfassungsereignisdetektion, atriale und ventrikuläre (P/R)-EGM-Amplitudenmessungen und Anstiegsgeschwindigkeitsmessungen werden durch Software unter Verwendung von DSP-Algorithmen, die auf die abgetasteten EGM-Daten angewendet werden, ausgeführt.
  • Die Anstiegsgeschwindigkeit ist die Änderungsrate der ungefilterten intrinsischen Depolarisation, und sie wird in Volt pro Sekunde gemessen. Die Anstiegsgeschwindigkeit wird durch Bestimmen der maximalen Änderungsrate der depolarisierten Wellenform berechnet.
  • Der Messverstärkeralgorithmus besteht aus einem digitalen Bandpassfilter zum Entfernen von Signalen außerhalb des erwarteten Frequenzbereichs von Herzsignalen. Die Software nimmt dann den Absolutwert des gefilterten EGM-Signals und vergleicht ihn mit einer Erfassungsschwelle. Falls das Signal die Erfassungsschwelle übersteigt, ist ein Erfassungsereignis aufgetreten, wodurch der Stimulationsprozessor 210 veranlasst wird, die geeignete Aktion auf der Grundlage des Stimulationsmodus des PSA-Moduls 142 auszuführen. Die Erfassungsschwelle ist durch Auswählen einer Empfindlichkeitseinstellung innerhalb des PSA-Moduls 142 programmierbar.
  • Die P/R-Amplitudenmessungen sind Basis-zu-Spitze-Amplitudenmessungen von P/R-Zackensignalen, die Erfassungsdetektionen hervorgerufen haben. Die P/R-Zacken-Amplitudenmessungen werden dann ausgeführt, nachdem das EGM-Signal das digitale Bandpassfilter und einen Absolutwertalgorithmus durchlaufen hat. Die Erfassung wird ausgeführt, indem die Ausgabe des DSP-Filteralgorithmus mit einem programmierten Schwellenpegel verglichen wird. Falls dieser Pegel überschritten wird, wird ein Erfassungsereignis erklärt. Erfassungsereignisse werden dem Programmer über Markierungen, die in dem EGM-Datenstrom angeordnet werden, mitgeteilt. Die Zeitsteuerung erfolgt bei Doppelkammer- Erfassungsmodi auf einer atrialen Basis.
  • Die Firmware ermöglicht eine Vielzahl von Messungen für die Verwendung bei Leitungsanalysen. Jeder Stimulationsimpuls kann für die Leitungsimpedanz gemessen werden, und der Stimulationsstrom kann abgegeben werden. Jedes Erfassungsereignis kann für die Amplitude und die Anstiegsgeschwindigkeit gemessen werden. Die Firmware überwacht auch den Zustand der Reservebatterie und die Identität des an dem Kabel-/Adapterport angebrachten Kabels.
  • Wenngleich die bevorzugten Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung in Zusammenhang mit einem Programmiersystem von Medtronic beschrieben wurden, wird verständlich sein, dass die folgenden Ansprüche nicht darauf beschränkt sind, sondern vielmehr auf die Programmierung von Telemetriesystemen beliebiger Hersteller einer beliebigen IMD oder eines beliebigen Implantats anwendbar sind. Fachleute werden leicht in der Lage sein, die hier vorgefundenen Lehren auf andere Ausführungsformen der Erfindung, die innerhalb des Schutzumfangs der folgenden Ansprüche liegen, anzuwenden.
  • In 6 ist eine Variation des Instrumentenbetriebssystems dargestellt, worin eine weitere Erweiterungsschacht-Signalschnittstelle 234 aufgenommen ist, die zwischen dem Erweiterungsschacht-Schnittstellenverbindungselement 170, der Stromversorgung 160 und dem Instrumentenbetriebssystem 150 eingefügt ist. Die Erweiterungsschacht-Signalschnittstelle 234 beinhaltet einen Opto-Isolator 236, der in der gleichen Weise wie der Opto-Isolator 190 arbeitet, und einen Gleichstromumrichter 238, der in der gleichen Weise wie der Gleichstromumrichter 180 arbeitet.
  • Die Erweiterungsschacht-Signalschnittstelle 234 kann zusätzlich zum Gleichstromumrichter 180, zur Steuereinrichtung 184 und zum Opto-Isolator 190 bereitgestellt sein oder diese ersetzen. Jede der anderen Schnittstellen 152, 154 und 156 kann einen Gleichstromumrichter aufweisen, der Versorgungsleitungen des mit den Verbindungselementen 162, 164 und 166 verbundenen Geräts isolieren kann.
  • Wenngleich die bevorzugten Ausführungsformen in Bezug auf einen Programmer beschrieben wurden, wird verständlich sein, dass die Grundgedanken der Erfindung auch auf andere Instrumente angewendet werden können, die möglicherweise nicht alle die Fähigkeiten eines solchen Programmers einer IMD oder mehrerer IMDs in einem Einzelpatienten aufweisen oder die möglicherweise zusätzliche und alternative Fähigkeiten aufweisen.

Claims (5)

  1. Externes medizinisches Instrument (110), das dazu ausgelegt ist, in physischem Kontakt mit einem Körper (10) eines Patienten angeordnet zu sein, um mit in den Körper des Patienten implantierten implantierbaren medizinischen Vorrichtungen (IMDs) (12) zu kommunizieren oder deren Funktion zu testen oder um einen physiologischen Zustand des Körpers des Patienten zu messen, und das dazu in der Lage ist, mit anderen medizinischen Instrumenten oder Systemen zu kommunizieren, die in einem Abstand zu dem Patienten angeordnet sind, wobei das externe medizinische Instrument ein Sicherheitssystem zum Schützen des Patienten vor Schaden aufgrund von gefährlichen elektrischen Signalen umfasst, wobei das externe medizinische Instrument (110) einen Erweiterungsschacht (140) umfasst, der dazu ausgelegt ist, ein Modul aufzunehmen, das die Fähigkeiten des externen medizinischen Instruments (110) erweitert, wobei der Erweiterungsschacht des weiteren ein Erweiterungsschacht-Schnittstellenverbindungselement (170) umfasst, und wobei ein Modul (142) in den Erweiterungsschacht (140) eingepasst ist und mit dem Erweiterungsschacht-Schnittstellenverbindungselement (170) verbunden ist und ein Modulbetriebssystem aufweist, ein Kabel (148) das Modulbetriebssystem (200) mit dem Körper des Patienten koppelt, um elektrische Signale zu und von dem Körper des Patienten zu leiten, ein Instrumentenbetriebssystem (150) Modulkontrolldaten bzw. Modulsteuerdaten erzeugt und durch das Erweiterungsschacht-Schnittstellenverbindungselement (170) in einem Übertragungsdatenweg zu dem Modulbetriebssystem überträgt und Modultestdaten durch das Erweiterungsschacht-Schnittstellenverbindungselement (170) in einem Empfangsdatenweg von dem Modulbetriebssystem empfängt, und gekennzeichnet durch einen Opto-Isolator (190) innerhalb des Moduls und in dem Übertragungsdatenweg und dem Empfangsdatenweg, um das Instrumentenbetriebssystem von dem Modulbetriebssystem zu isolieren, um den Durchtritt von gefährlichen elektrischen Signalen durch das Kabel zu dem Körper des Patienten zu blockieren, und des weiteren mit einem Modem-Schnittstellenverbindungselement, das dazu ausgelegt ist, ein Modem aufzunehmen, und einem Modem, das durch ein Modemdatenkabel mit dem Modem-Schnittstellenverbindungselement und einem Datenübertragungsnetzwerk verbunden ist, wobei das Modem dazu ausgelegt ist, Patienten- und IMD-Daten zu und von einem entfernten Ort eines Netzwerks zu übertragen, und wobei das Instrumentenbetriebssystem des weiteren Patienten- und IMD-Daten erzeugt und durch das Modem zu dem entfernten Ort überträgt, und wobei der Opto-Isolator ebenfalls gefährliche Signale blockiert, die durch das Modem-Schnittstellenverbindungselement zu dem Instrumentenbetriebssystem und durch das Modem und das Modemdatenkabel von dem Netzwerk geleitet werden.
  2. Instrument nach Anspruch 1, bei dem das externe medizinische Instrument ein externer Programmer (110) zum Empfangen von informationsverschlüsselten Telemetrie-Uplink-Signalen, die von einer IMD(12)-Telemetrieantenne (30) und einem Übertragungsschaltkreis in der IMD (12) in einer Telemetrie-Uplink-Übertragung übertragen werden, und zum Übertragen von informationsverschlüsselten Telemetrie-Downlink-Signalen von einer Programmer-Telemetrieantenne in einer Telemetrie-Downlink-Übertragung.
  3. Instrument nach Anspruch 1 oder 2, des weiteren mit: einer elektrischen Stromversorgungseinheit innerhalb des Instruments, die mit einer externen Energieleitung bzw. Netzleitung gekoppelt ist, die dem Instrumentenbetriebssystem elektrische Energie durch einen elektrisch isolierten Netztransformator bereitstellt, um den Durchtritt von gefährlichen elektrischen Signalen, die durch die externe Energieleitung zu dem Instrumentenbetriebssystem geleitet werden, zu blockieren und Mitteln zum Bereitstellen von elektrischer Energie für das Modulbetriebssystem durch das Erweiterungsschacht-Schnittstellenverbindungselement (170), das einen elektrisch isolierten Energietransformator umfasst, der das Modulbetriebssystem von gefährlichen elektrischen Signalen isoliert.
  4. Instrument nach einem der voranstehenden Ansprüche, des weiteren mit: einer Analogsignalkabel-Schnittstellenverbindungseinheit, die mit dem Instrumentenbetriebssystem gekoppelt ist, das dazu ausgelegt ist, Analogdaten zu einem entfernten Instrument durch ein Analogdatenübertragungskabel durchzuleiten, einem sich länglich erstreckenden Analogdatenübertragungskabel, das ein erstes Ende, das mit dem Analogsignalkabel-Schnittstellenverbindungselement gekoppelt ist, und ein zweites Ende aufweist, das mit einem entfernten Instrument gekoppelt ist, und einem Analogsignal-Schnittstellenschaltkreis, der einen Opto-Isolator zum Leiten von Analogsignalen zwischen der Analogsignalkabel-Schnittstelleneinheit und dem Instrumentenbetriebssystem und zum Blockieren von gefährlichen elektrischen Signalen umfasst, die durch das Übertragungskabel für Analogdaten von dem entfernten Instrument durchtreten.
  5. Instrument nach einem der voranstehenden Ansprüche, des weiteren mit: einer EKG-Kabel-Schnittstellenverbindungseinheit (162), die mit dem Instrumentenbetriebssystem gekoppelt ist, das dazu ausgelegt ist, mit einem EKG-Kabel gekoppelt zu sein, um EKG-Daten zu dem Instrumentenbetriebssystem durchzuleiten, einem sich länglich erstreckenden EKG-Kabel, das ein erstes Ende, das mit der EKG-Kabel-Schnittstellenverbindungseinheit gekoppelt ist, und ein zweites Ende aufweist, das mit einer Mehrzahl von EKG-Elektroden gekoppelt ist, die dazu ausgelegt sind, auf die Haut eines Körpers eines Patienten aufgebracht zu werden, und einem EKG-Signal-Schnittstellenschaltkreis, der einen Opto-Isolator zum Leiten von EKG-Analogsignalen zwischen der EKG-Kabel-Schnittstellenverbindungseinheit und dem Instrumentenbetriebssystem und zum Blockieren der Leitung von gefährlichen elektrischen Signalen durch die EKG-Kabel-Schnittstellenverbindungseinheit umfasst.
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