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Gebiet der
Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich im allgemeinen auf medizinische
Vorrichtungen. Die Erfindung bezieht sich speziell auf eine Schnittstellen-Vorrichtung,
die ausgeführt
ist, telemetrisch und drahtlos physiologische und kardiale bzw.
Herzdaten zu übermitteln,
die von einer oder mehreren implantierbaren medizinischen Vorrichtungen
(IMDs) erhalten sind. Die Erfindung bezieht sich spezieller auf
eine medizinische Vorrichtung mit einem Ferninformationsüberwachungsgerät bzw. einem
Ferninformationsmonitor (IRM), der Datenkommunikation mit den IMDs
und einem entfernten Computer/Server, der von Medtronic, Inc. und
anderen Gesundheitsversorgern ansprechbar ist, hat bzw. betreibt,
um nahtlos und kontinuierlich Daten zu übertragen und die Fernüberwachung und
Behandlung von Patienten mit chronischen Krankheiten zu ermöglichen.
Vorzugsweise ist der IRM im Heim bzw. Zuhause/Raum des Patienten
angeordnet, um auf den IMD zuzugreifen und die gespeicherten Daten über verschiedene
Datenübertragungsmaßnahmen
an einen entfernten Server oder andere Expertenzentren zu übertragen.
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Hintergrund der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich im allgemeinen auf Telemetriesysteme
zum Uplink und Downlink von Telemetrieübertragungen zwischen wenigstens
einer implantierbaren medizinischen Vorrichtung und einem IRM. Der
IRM ist ausgeführt,
die Probleme zu überwinden,
denen man beim Bereitstellen von Patientendiensten bzw. – dienstleistungen
begegnet, die im allgemeinen auf Tätigkeiten innerhalb des Krankenhauses
beschränkt
sind.
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Verfahren
aus dem Stand der Technik, um Patientendaten zu prüfen und
klinische Follow-ups bzw. Nachfolgebehandlungen an Patienten mit
einem oder mehreren IMDs durchzuführen, erfordern, dass der Patient
in die Klinik oder in das Krankenhaus geht. Wenn der medizinische
Zustand eines Patienten mit einem IMD ferner eine kontinuierliche Überwachung
oder ein Einstellen der Vorrichtung erfordert, würde der Patient unbestimmte
Zeit in einem Krankenhaus bleiben müssen. Solch ein fortgeführter Behandlungsplan
wirft wirtschaftliche und soziale Probleme auf. Gemäß des beispielhaften
Szenarios, da bzw. während
ein Teil der Bevölkerung
mit IMDs anwächst,
werden viel mehr Krankenhäuser/Kliniken, einschließlich Dienstleistungspersonal,
Dienstleistungen innerhalb des Krankenhauses für die Patienten bereitzustellen
müssen,
was folglich die Kosten des Gesundheitswesens erhöht. Zusätzlich würden die
Patienten durch die Notwendigkeit, entweder im Krankenhaus zu bleiben
oder sehr häufige
Besuche in einer Klinik zu machen, übermäßig eingeschränkt und
belastet werden.
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Eine
andere Bedingung der Praxis aus dem Stand der Technik erfordert,
dass ein Patient ein klinisches Zentrum besucht zur gelegentlichen
Abfrage von Daten von dem IMD, um die Funktion der Vorrichtung festzustellen
und die Patienten geschichte für
klinische und Forschungszwecke zu sammeln. Wenn ein Patient mit
IMDs ferner Medikamente nimmt, ist es oftmals klinisch vorsichtig
bzw. angebracht, die Dosis und den Einfluss auf die Funktionen des
IMD zu überwachen.
Weiterhin kann der IMD ausgebildet sein, die Einnahme, die Einhaltung
und die Wirksamkeit von Medikamenten des Patienten durch direkte
Messung der Dosis des Medikaments im Patienten zu überwachen.
Normalerweise werden solche Daten erfasst, indem sich der Patient
in einem Krankenhaus/Klinik aufhält,
um die gespeicherten Daten vom IMD herunterzuladen oder durch direkte Untersuchung,
wie z.B. einen Bluttest. Abhängig
von der Frequenz bzw. Häufigkeit
der Datensammlung kann diese Prozedur der Feststellung bzw. Beurteilung
eines chronischen Zustands eines Patienten mit IMDs ernste Schwierigkeiten
und Unbequemlichkeiten für
Patienten aufwerfen, die in ländlichen
Gegenden wohnen oder eine begrenzte Mobilität besitzen.
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Die
derzeitige Praxis im Stand der Technik beinhaltet die Benutzung
einer externen Programmiereinheit zur nichtinvasiven Kommunikation
mit IMDs über
Uplink- und Downlink-Kommunikationskanäle, die
mit den Programmierern verbunden sind. In Übereinstimmung mit konventionellen
medizinischen Vorrichtungs-Programmiersystemen wird ein Programmierkopf
benutzt, um Zweiwege-Kommunikation zwischen den IMDs und dem Programmierer
zu ermöglichen.
In vielen bekannten implantierten IMD-Systemen wird ein Programmierkopf
auf dem Körper
des Patienten über
der IMD Seite positioniert, so dass eine oder mehrere Antennen innerhalb
des Kopfes RF-Signale
an eine Antenne senden und RF-Signale von einer Antenne empfangen
können, die
innerhalb des hermetischen Gehäuses
des IMD oder innerhalb des Verbindungsblock des IMD angeordnet ist,
in Übereinstimmung
mit üblicher
Praxis im Stand der Technik. Wie weiter oben angegeben erfordern
Prozeduren, die Downlink- und Uplink durch Benutzung eines Programmierers
erfordern, dass der Patient im Krankenhaus oder der Klinik anwesend
ist. Ein Programmierer dieser Art ist detaillierter im U.S. Patent
Nr. 4,345,362 von Thomas J. Winkler beschrieben, mit dem Titel PORTABLE
COMPUTER APPARATUS WITH ARTICULATING DISPLAY PANEL.
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Im
Zusammenhang mit der vorliegenden Erfindung sind Programmierer komplizierte
und teure Einheiten, die im Zuhause der Patienten aufgestellt werden,
um eine hochverteilte bzw. hochdistributive chronische Patientenüberwachung
und -Behandlung des Patienten auszuführen. Ungeachtet dessen wurde
in letzter Zeit vorgeschlagen, Kommunikationssysteme für IMDs bereitzustellen,
bei denen der Programmierkopf entfernt ist und die Kommunikation
direkt zwischen den IMDs und dem Programmierer stattfindet, der
in einiger Entfernung vom Patienten angeordnet ist. Solche Programmierer
erfordern immer noch, dass der Patient innerhalb der Telemetriereichweite
ist und sind deshalb nicht kompatibel mit einer Patientenfernbehandlung.
Solche Systeme sind im U.S. Patent Nr. 5,404,877 von Nolan et al. und
im U.S. Patent Nr. 5,113,869 von Nappholz offenbart. Speziell in
dem Patent von Nappholz wird das Senden von RF-Signalen von einem
IMD zu einem Programmierer, der einige Fuß vom Patienten entfernt angeordnet
sein kann, vorgeschlagen. Ein solches Kommunikationssystem wird
auch in der U.S. Patent Anmeldung SN 09/303,178 über TELEMETRY SYSTEM FOR IMPLANTABLE
MEDICAL DEVICES offenbart, das am 30. April 1999 von Villaseca et
al. eingereicht wurde.
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Im
Zusammenhang mit Fernkommunikation, die sich auf den IMD-Datentransfer
und -austausch bezieht, offenbart beispielsweise das U.S. Patent
Nr. 3,769,965 von Raddi et al. einen Überwachungsapparat für einen
implantierten Pulsgenerator. Ein Überwachungsapparat speziell
zur Überwachung elektrischer
Stimulationssignale aufgrund entweder natürlicher oder künstlicher
elektrischer Stimulation eines Körperteils über eine
Kommunikationsverbindung, so dass die Wiederholungsrate der elektrischen
Stimulationssignale bestimmt werden kann, ist offenbart. Der Überwachungsapparat
weist Subsysteme auf: einen Transducer, eine Kommunikationsverbindung
oder ein -Netzwerk, und einen Receiver bzw. Empfänger. Der Transducer ist ausgebildet, elektrische
Stimulationssignale zu erfassen, die entweder natürlich oder
durch einen elektrischen Organstimulator, wie einen implantierten
Herzschrittmacher, erzeugt sind, und um die elektrischen Stimulationssignale
in hörbare
Signale wie Tonfolgen umzuwandeln. Diese hörbaren Tonfolgen werden dann über eine
Kommunikationsverbindung wie das Standardtelefonnetzwerk an den
Receiver übertragen, der
an einer entfernten Telefonstation, typischerweise im Büro des Kardiologen,
angeordnet ist. Der Receiver ist ausgebildet, das Zeitintervall
zwischen empfangenen Tonfolgen zu messen. Der Receiver ist ferner
ausgebildet, das Zeitintervall zwischen den empfangenen Tonfolgen
einem Beobachter darzustellen oder anzuzeigen. Wenn gewünscht, kann
der Receiver ausgebildet sein, die Wiederholungsrate der Stimulationssignale
direkt anzuzeigen. Die Information wird dann durch einen Beobachter
für diagnostische
Zwecke verwendet. Der Überwachungsapparat
beinhaltet auch Testmittel, um die Intaktheit des Apparats einschließlich des
Transducers, der Kommunikationsverbindung und des Receivers zu testen.
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Im
U.S. Patent Nr. 3,885,552 von Kennedy wird ferner ein diagnostisches
Verfahren und ein System zur Erkennung und Übermittlung von Daten von einer
entfernten Stelle an eine zentrale Stelle offenbart.
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Das
U.S. Patent Nr.4,142,533 von Brownlee et al. offenbart ein Überwachungssystem
für Herzschrittmacher.
Es offenbart ein komplettes System zur Telemetrie und Überwachung
der Funktion eines implantierten Schrittmachers; ebenso wird die
Kontrolle des Tests der Funktionen von einer entfernt angeordneten
zentralen Einrichtung offenbart, die speziell die Bereitstellung
von Möglichkeiten
zur direkten und simultanen Übermittlung
aufweist von elektrischen Signalen vom Schrittmacher, die verschiedene Schrittmacherfunktionen
anzeigen, wie die Schrittmacherfrequenz, die Zellenspannung, die
refraktäre Periode,
die Herzfrequenz mit gehindertem bzw. blockiertem Schrittmacher,
den R-Wellenlevel
und die Erfassungsbandbreite, die Fehlfunktionen der Erfassungsschaltung
und anderer Komponenten, den Herzelektrodenleitungsbruch und die
hermetische Unversehrtheit. Die anzeigenden Signale werden am Ort
des Patienten zur lokalen Analyse aufgenommen und/oder telefonisch
zur entfernten zentralen Überwachungsstation übertragen.
Die zentrale Station kann den Test der Schrittmacherfunktionen durch
telefonisches Rück-Übermitteln
von Kommandosignalen zur Kopplung durch die Zusammenarbeit von externen
und implantierten Induktivitäten
oder magnetisch kontrollierten Schaltern an die implantierte Schrittmacherschaltung
kontrollieren.
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Das
U.S.-Patent Nr. 5,467,773 von Bergelson et al. offenbart ein Herzschrittmacherfernüberwachungssystem.
Fernüber wachung
von elektrischer Herzaktivität
und/oder Schrittmacherfunktion unter aufwendiger Kontrolle von Personal
an einer zentralen Stelle über
die Funktion eines Überwachungsinstruments
im Zuhause des Patienten, um dadurch das Vertrauen auf die aktive
Anteilnahme durch den Patienten zu verringern und um nützliche
Informationen zu verbessern und unerwünschte Informationen zu unterdrücken in
den Signalen, die zwischen der Heimüberwachungseinheit und der
zentralen Stelle übermittelt
werden.
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Das
U.S.-Patent Nr. 5,626,630 von Markowitz et al. offenbart ein medizinisches
Telemetriesystem, das einen implantierten passiven Transponder benutzt.
Das Telemetriesystem weist eine Fernüberwachungsstation, einen Repeater,
der extern vom Patienten getragen wird, und einen quasi-passiven Transponder
auf, der an einer Vorrichtung, die im Patienten implantiert ist,
angebracht ist. Die Fernüberwachungsstation
kommuniziert mit dem Repeater, um eine Abfrageroutine zwischen dem
Repeater und dem Transponder anzuregen, um Patientenzustandsinformationen
von der implantierten Vorrichtung zu entnehmen. Wenn der Repeater
die zustandsinformationen empfängt,
gibt er sie an die Fernüberwachungsstation
weiter. Der Transponder ist speziell ausgestaltet, um mit einem
extrem niedrigen Strombedarf, weniger als 1 nW/baud zu arbeiten,
und kompatibel zur Anbringung an existierende implantierte Vorrichtungen
zu sein. Der Transponder kann bei einer sehr hohen Datenrate, einschließlich einer
Rate von etwa 100 kbps, arbeiten.
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Das
U.S.-Patent Nr. 5,720,770 von Nappholz et al. offenbart ein Herzstimulationssystem
mit verbesserten Kommunikations- und
Kontrollmöglichkeit. Speziell
wird ein Herzsimulationssystem bereitgestellt, das langandauernde
Herztherapie ohne personelle Aufsicht eines Arztes liefert. Das
System weist eine Herzstimulationsvorrichtung, die in einem Patienten
implantiert ist, und eine externe Vorrichtung, die in konstanter
oder periodischer Kommunikation mit der Herzvorrichtung steht, auf.
Die externe Vorrichtung wird benutzt, um die Herzschrittmacherfunktion
zu kontrollieren bzw. zu steuern. Die externe Vorrichtung empfängt Updates
des Zustands des Patienten und der Funktion der Herzvorrichtung
und der Therapie, die von der Herzvorrichtung bereitgestellt wird.
Diese Information wird von der externen Vorrichtung über ein
Standardtelefonnetzwerk, das aus einem verdrahteten Netzwerk, einem
Funknetzwerk oder einer Kombination daraus bestehen kann, an eine
entfernte Kontrollvorrichtung, die nahe bei einem Arzt arbeitet
und/oder eine Überwachungsstation übertragen,
die zur Überwachung
und zur Datenaufzeichnung der Information einer Anzahl von Patienten
benutzt wird. Die Herzvorrichtung kann auch durch die externe Vorrichtung
direkt kommunizieren und Informationen mit dem Patienten über einen RF-Kanal
austauschen. Die externe Vorrichtung schließlich kann mit einem Ortsbestimmungsanzeigesystem
versehen sein, um den Ort des Patienten im Notfall geographisch
zu ermitteln.
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Das
U.S.-Patent Nr. 5,944,659 von Flach et al. bezieht sich auf die
Architektur für
ein TDMA medizinisches Telemetriesystem. Ein medizinisches Telemetriesystem
wird bereitgestellt, um echtzeitphysiologische Daten von Patienten
(einschließlich
ambulanter Patienten) einer medizinischen Einrichtung zu sammeln
und die Daten über
RF an ein Echtzeitdatenverteilungsnetzwerk zur Überwachung und Anzeige zu übertragen.
Das System weist batteriegespeiste Ferntelemeter, die an einzelnen
bzw. einschlägigen
Patienten angebracht sind und die die physiologischen Daten der
Patienten sammeln und übermitteln
(in Datenpaketen), auf. Die Ferntelemeter kommunizieren bidirektional
mit einer Anzahl deckenmontierter RF-Transceiver, die als "VCELLs" bezeichnet werden,
wobei ein drahtloses TDMA-Protokoll
benutzt wird. Die VCELLs, die kabelgebunden mit einem LAN verbunden
sind, reichen die Datenpakete, die sie von den Telemetern empfangen
haben, an die Patientenüberwachungsstationen
im LAN weiter. Die VCELLs werden über die medizinische Einrichtung
verteilt, so dass verschiedene VCELLs die Bedeckung verschiedener
Patientengebiete bereitstellen. Als Teil des drahtlosen TDMA-Protokolls
beurteilen die Ferntelemeter kontinuierlich die Qualität der RF-Verbindungen,
die durch unterschiedliche benachbarte VCELLs angeboten werden (durch
Abfrage der Frequenzen, auf denen unterschiedliche VCELLs arbeiten),
und verbinden sich mit den VCELLs, die die besten Verbindungsbedingungen anbieten.
Um einen hohen Grad an Schutz gegen Multipfad-Interferenz bereitzustellen,
hält jeder
Ferntelemeter Verbindungen mit zwei unterschiedlichen VCELLs zur
gleichen Zeit aufrecht und übermittelt alle
Datenpakete (auf unterschiedlichen Frequenzen und während unterschiedlicher
Zeitschlitze) an beide VCELLs; das System stellt dadurch Raum-,
Zeit- und Frequenzvielfalt auf drahtlosen Datenpaketübertragungen
von den Telemetern bereit. Die Telemeter und VCELLs führen auch
ein Patientenortsbestimmungsprotokoll aus, um die Überwachung
der Orte von einzelnen Patienten zu ermöglichen. Die Architektur kann
eine große
Anzahl Patienten (z. B. 500 oder mehr) aufnehmen, während innerhalb
der Übermittlungsleistungsgrenze
des VHF medizinischen Telemetriebands gearbeitet wird.
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Das
U.S.-Patent Nr. 6,073,046 von Pattel et al. offenbart ein Herzüberwachungssystem,
das einer medizinischen Einrichtung ermöglicht, nach der Entlassung
eines kardiovaskulären
Patienten mit dem Patienten in Kontakt zu bleiben. Der Patient wird
mit einer Verteilung vieler EKG-Leitungsanschlüsse ausgestattet,
die auf dem Körper
angeordnet werden, und die Signale davon werden gesammelt und übermittelt.
Sie werden an eine entfernte zentrale Stelle übermittelt. Bei der zentralen
Stelle werden die übermittelten
EKG-Daten analysiert. Sie werden mit normalen EKG-Signalen und mit
Signalen, die früher vom
gleichen Patienten als Teil der Patientengeschichte aufgenommen
wurden, verglichen. Die Bewertung wird durch ein neurales Netzwerk
durchgeführt,
das ein Ausgabesignal automatisch oder durch Eingriff eines Kardiologen
bildet bzw. ausgestaltet, wobei ein Alarmzustandssignal an den Patienten
gesendet wird, das den Patienten anweist, unmittelbar eine Behandlung
am Ort des Patienten zu erhalten oder anderenfalls in eine spezifische
medizinische Einrichtung zu gehen. Die Signalvorbereitung umfasst
das Bereitstellen der EKG-Signale durch einen Multiplexer, die Umwandlung
in digitale Daten, die Entfernung von Bias-Signalen, die Stabilisation der EKG-Basislinie,
die Kompression und Datenübermittlung
durch einen Modulator. Das Empfangssignal wird wiederhergestellt,
um ein EKG-Signal
des Patienten bereitzustellen, das in dem neuralen Netzwerk bewertet
wird. Es ist angebracht, dass Transmitter/Receiver-Repeaterstationen
und synchrone Satelliten benutzt werden, um diese Signale zu übertragen.
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Das
U.S. Patent Nr. 6,162, 180 von Miesel et al. offenbart ein nicht-invasives
kardiales Überwachungssystem
und ein Verfahren mit Kommunikationsschnittstelle. Speziell werden
ein System und ein Verfahren zur Bestimmung der Herzleistung eines Patienten
auf eine nicht-invasive Art und zur Übertragung der Herzleistungsdaten
an einen entfernten Hostprozessor, ein Kommunikationssystem oder eine
lokale Ausgabevorrichtung offenbart. Ein nichtinvasiver kardialer Überwachungsansatz
benutzt eine implantierbare medizinische Vorrichtung, die mit einem
Sauerstoffsensor gekoppelt ist. Der Sauerstoffsensor stellt venöse Sauerstoffsättigungsdaten
an die implantierbare medizinische Vorrichtung bereit. Eine Sauerstoffverbrauchseinheit
erstellt Sauerstoffverbrauchsdaten, wobei die Luft, die vom Patienten
ausgeatmet wird, benutzt wird. Eine Verarbeitungseinheit berechnet
ein Herzleistungsergebnis in Echtzeit, wobei es die venösen Sauerstoffsättigungsdaten,
die Sauerstoffverbrauchsdaten und arterielle Sauerstoffsättigungsdaten,
die zu ca. 100% angenommen oder erfasst werden, wobei ein Sensor
außerhalb
des Patienten benutzt wird, benutzt werden. Die implantierbare medizinische
Vorrichtung kann die venösen
Sauerstoffsättigungsdaten
an die Verarbeitungseinheit übertragen,
wobei elektromagnetische Signale oder akustische Signale benutzt
werden. Die implantierbare medizinische Vorrichtung kann ein Herzschrittmacher,
ein Herzschrittmacher-Kardioverter-Defibrillator (PCD), eine Sauerstofferfassungsvorrichtung
oder ein implantierbarer hämodynamischer
Monitor sein. Die Verarbeitungseinheit kann die Herzleistungsdaten/das
-Ergebnis für
eine Zeitspanne speichern und/oder das Herzleistungsergebnis an
den entfernten Hostprozessor im wesentlichen in Echtzeit über eine
Kommunikationsschnittstelle übermitteln.
Die Schnittstelle kann z.B. ein Modem, eine Computerschnittstelle,
eine Netzwerkschnittstelle oder eine Kommunikationssystemschnittstelle
enthalten. Die Verarbeitungseinheit kann das Herzleistungsergebnis
an den entfernten Hostprozessor in analoger, digitaler oder optischer
Form übermitteln.
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Die
Benutzung der Systeme im Stand der Technik kann möglicherweise
nicht dazu beitragen, dass Patienten zu Hause bleiben können, während sie
eine hochqualitative kontinuierliche Überwachung und klinische Dienstleistungen
erhalten. In scharfem Gegensatz dazu ist der IRM der vorliegenden
Erfindung dazu ausgeführt,
Mittel für
einen Patienten zur Verfügung
zu stellen, um Daten von ihrem Wohnsitz an einen Gesundheitsversorger
und/oder entfernten Server zu übertragen.
Wie hier bei den bevorzugten Ausführungsformen erörtert werden
wird, ist die Ausgestaltung darauf ausgerichtet, den Vorgang sehr einfach
und automatisiert für
den Patienten zu machen. Das vollständige System des IRM in Verbindung
mit einem Server, einem Webbrowser und einem Fernkommunikationssystem
erlaubt dem Patienten, zu Hause zu bleiben, was die Besuche des Patienten
bei einem Arzt oder im Krankenhaus vermindert, während es das Niveau der Fürsorge bei
reduzierten Kosten erhöht.
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Zusammenfassung
der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Kommunikationssystem
zwischen einem oder mehreren implantierten Vorrichtungen (IMDs)
in einem Patienten und einem verbundenen bzw. zugeordneten Ferninformationsmonitor
(IRM), der in einer Entfernung von den IMDs angeordnet ist, um die Übertragung
von physiologischen und kardialen Daten von mindestens einem IMD
zu ermöglichen.
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In
einer bevorzugten Ausführungsform
beinhaltet der IRM Software, die ausgebildet ist, um mit Chronicle☐ zu
kommunizieren, was ein implantierbarer hemodynamischer Monitor ist.
Der Chronicle☐ speichert Verlaufsdaten ohne Einschränkung in
einem großen
Puffer im RAM mit Auflösungsbereichen von
wenigen Sekunden zu einigen Minuten, abhängig vom Speicherzeitintervall.
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Der
IRM ist dazu ausgeführt,
Patienten-/medizinische Vorrichtungsdaten beim Patienten zu Hause
zur Übertragung
an einen entfernten Server oder Arzt zu sammeln, um die entfernte
und chronische Patientenüberwachung
und – Behandlung
zu ermöglichen.
In der bevorzugten Ausführungsform
ist der IRM ausgebildet, Daten von einer externen Druckreferenz
(EPR) gleichzeitig mit dem Herunterladen von Daten vom Chronicle☐ herunterzuladen,
wobei eine drahtlose Telemetrie-Datenübertragung benutzt wird.
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Der
IRM ist zur Verbindung mit einem PC ausgebildet, um den PC zur Datenübertragung
zu benutzen. Alternativ bzw. alternierend kann der PC benutzt werden,
den IRM zu kontrollieren und die implantierte Vorrichtung dadurch
zu programmieren, dass der IRM als Programmierer ausgeführt wird.
Im Zusammenhang mit der vorliegenden Erfindung könnte der IRM EPR- und Chronicle☐(IMD)-Daten durch
einen PC an einen Server oder an ein entferntes klinisches/Ärztezentrum übertragen.
Der IRM kann auch über
ein Modem oder andere drahtlose Kommunikationsmedien die Daten an
einen Server oder an ein entferntes Zentrum übertragen. In einer Ausführungsform
benutzt der IRM ein integriertes Modem, um einen Server anzuwählen und
Daten über
FTP, PPP und TCP/IP-Protokolle
zu übertragen.
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Der
IRM beinhaltet verschiedene Strukturen, um eine einfache Benutzung
in der Umgebung zu Hause zur Verfügung zu stellen. Speziell machen
ergonomische Strukturen in Verbindung mit Benutzerschnittstellenanleitungen,
Anzeigen und hörbarer Kommunikation
den IRM zu einer benutzerfreundlichen Vorrichtung für die Anwendung
in der Umgebung zu Hause.
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Kurze Beschreibung
der Zeichnungen
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1 zeigt ein Diagramm, das
ein Programm und den IRM nach der vorliegenden Erfindung zeigt,
der mit einer oder mehreren implantierbaren medizinischen Vorrichtungen
(IMDs) in einem Patienten kommuniziert.
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2 stellt den IRM der vorliegenden
Verbindung in Telemetriekommunikation mit einem IMD, wie einem Chronicle☐,
und ein Datenübertragungsschema
dar.
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3A ist eine perspektivische
Ansicht des IRM einschließlich
einer Telemetrieantenne.
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3B ist eine perspektivische
Ansicht des IRM, wobei verschiedene vorder- und rückseitige Strukturen
der Vorrichtung abgebildet sind.
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4A ist eine perspektivische
Ansicht, die die Rückseite
des IRM mit der Antenne in einer Lagerposition darstellt.
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4B ist eine Vorderansicht
von oben des Verbindungsfelds, das hinter dem hinteren bzw. rückseitigen
Feld des IRM angeordnet ist.
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5A ist eine Darstellung
der Bindung zwischen dem IRM und der externen Druckreferenz (EPR).
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5B stellt die Verbindung
des EPR mit dem IRM dar.
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6 ist ein Blockdiagramm,
das die größeren Komponenten
des IRM und der EPR darstellt.
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7 ist ein vereinfachtes
Block-/Schaltungsdiagramm in Einklang mit der bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung.
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Ausführliche Beschreibung der bevorzugten
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Ausführungsformen
der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf die Übertragung von physiologischen
und kardialen Daten, die vorzugsweise von einem Chronicle☐ implantierbaren
Herzmonitor erfasst werden, an einen entfernten Computer oder Server,
der von Medtronic oder anderen Gesundheitsversorgern ansprechbar ist.
Die Daten werden vom Zuhause oder Raum des Patienten über Übertragungsmethoden
wie schnurlose Telefonverbindungen, LANs, RF-Verbindungen, reguläre Telefonverbindungen,
Kabelmodems usw. übertragen.
Der IRM ist ergonomisch zur Benutzung zu Hause ausgestaltet und
weist eine hochvereinfachte aber effektive Benutzerschnittstelle
auf, um den Patienten die Benutzung der Vorrichtung ohne fremde
Hilfe zu ermöglichen.
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Obwohl
der IRM Software aufweist, die ausbildbar ist, um mit verschiedenen
Typen von IMDs, einschließlich
aber nicht begrenzt auf neurale Implantate, Medikamentenverabreichungssysteme
und andere medizinische Vorrichtungen zu kommunizieren, wird zum
Zwecke dieser Offenbarung der Chronicle☐ als IMD betrachtet,
mit dem Datenkommunikation und -übertragung
bewirkt wird. Chronicle☐ ist ein hemodynamischer Monitor
und weist Schaltungen zur Datenspeicherung, Wiederherstellung und
Verarbeitung von Druck-, Elektrogramm-, Herzfrequenz-, Kerntemperatur-
und Aktivitätsdaten
auf. Getriggerte bzw. überwachte
Ereignisse verursachen eine hochaufgelöste Datensammlung, die Schlag
für Schlag
für etwa
18 Minuten vor und sechs Minuten nach dem Ereignis stattfindet.
Es gibt drei Arten von Trigger, einschließlich Bradykardie-Trigger,
Tachykardie-Trigger und patientenaktivierte Trigger. Der Bradykardie-Trigger
und Tachykardie-Trigger sind automatisch und der patientenaktivierte
Trigger erfordert die Anwendung der Antenne durch ihre Anordnung
auf der IMD-Position im Körper des
Patienten. Alternierend kann eine drahtlose Kommunikation ausgeführt werden,
wobei beispielsweise verschiedene Arten von RF-Signalen, Bluetooth
oder Äquivalente,
benutzt werden.
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Im
allgemeinen könnte
eine Kommunikation zwischen dem IMD und dem IRM über die direkte Antennenplazierung
oder telemetrisch innerhalb eines Abstandes von wenigen Fuß stattfinden.
Der IMD kann beispielsweise eine verlängerte Antenne verwenden, die
aus dem Gehäuse
des IMDs herauszeigt, wie es in der genannten Anmeldung von Villaseca
et al. beschrieben ist, oder kann eine Ringantenne verwenden, die
außerhalb
des Gehäuses
angebracht ist.
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1 ist ein vereinfachtes
schematisches Diagramm, das eine funktionelle Uplink- und Downlink
bidirektionale Kommunikation in Übereinstimmung
mit der vorliegenden Erfindung darstellt. Speziell kann ein IMD
oder können
mehrere IMDs wie die IMDs 10, 10' und 10" in den Patienten 12 implantiert werden.
Es kann auch für
die IMDs möglich
sein, eine interne Kommunikation B, B' und B " aufzuweisen. Die IMDs können aus
einer kardialen Vorrichtung 10, einer Medikamentenverabreichungsvorrichtung 10', einer neurologischen
Medikamentenvorrichtung 10" und
vielen anderen, die benötigt
werden, um die notwendige Therapie, Diagnose und klinische Hilfe
an den Patienten 12 bereitzustellen, bestehen.
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Es
ist auch gezeigt, dass der IMD 10 eine drahtlose Kommunikation
mit dem Programmierer 11 über eine drahtlose Telemetrieleitung 18" aufweist. Wie
weiter oben erörtert
wurde, würde
jeder Downlink- und Uplinkvorgang, die der Programmierer 11 durchführt, erfordern,
dass der Patient ins Krankenhaus oder in die Klinik geht. Dies liegt
vor allem daran, weil der Programmierer 11 ziemlich robust
ist. Der Programmierer 11 ist auch teuer und technisch schwierig
zu handhaben, und kann nicht leicht zur Benutzung durch den Patienten
zuhause ausgebildet werden.
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Die
vorliegende Erfindung jedoch stellt zugeschnittene Dienste bereit,
die einige der Funktionen des Programmierers 11 bei reduzierten
Kosten und in benutzerfreundlicher Einstellung parallel schalten. Beispielsweise
könnte
der Programmierer 11 nach einem Uplink oder Downlink über Kommunikationsleitungen 15 mit
dem PC 17 oder mit einem Medtronic-Server 21 über die
Verbindung 19 kommunizieren. Die Kommunikationsleitungen 15 und 19 stellen, ohne
Einschränkung,
eine Modem-, eine ISDN-Leitung,
Kabel-, RF-, Telefonleitung dar und können auch eine sichere Intranet-,
Internet-, Extranet oder World-Wide-Web-Umgebung
darstellen, um Datenübertragung
zwischen dem Programmierer 11, dem PC 17 und dem
Server/Computer 21 zu ermöglichen. Ferner würde die
Benutzung eines ähnlichen
Datenübertragungssystems
ermöglichen,
dass der PC 17, der in bidirektionaler Datenkommunikation
mit dem Server 21 steht, auf gespeicherte Daten zugreift
und Informationen zwischen ihnen überträgt. Ein Aspekt der Uplink-
und Downlinkfunktion, die Benutzung des Programmierers 11,
erfordert, dass entweder ein Arzt oder ein Techniker den Programmierer 11 bedienen kann.
Die externe Druckreferenz EPR 13 misst und zeichnet den
barometrischen Druck auf, was zur Beziehung bzw. Korrelierung mit
dem atmosphärischen Druck
notwendig ist. Der Chronicle☐ wird im allgemeinen in Patienten
mit chronischem CHF, die eine Reihe klinischer Behandlungen durchmachen,
benutzt. Er wird im allgemeinen benutzt, um bestehende CHF-Therapien
und Krankheitsbehandlungssysteme zu ergänzen, um eine präzise Therapiebehandlung,
ein frühzeitiges
Eingreifen durch Fernüberwachung
einer drohenden Dekompensation und eine Verbesserung der Lebensqualität bereitzustellen.
In dieser Hinsicht wird die Benutzung des Programmierers 11 außerhalb
des Krankenhauses oder der Klinikumgebung höchst unpraktisch.
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Jetzt
bezugnehmend auf die linke Seite der 1,
ist der IRM 20 in Datenkommunikation mit dem IMD 10 gezeigt.
Der IMD 10 ist im Patienten 12 unter der Haut
oder einem Muskel des Patienten implantiert und ist elektrisch mit
dem Herz 16 des Patienten 12 durch Schrittmacher-/Erfassungselektroden und
Leitungsverbinder oder mindestens eine Herzschrittmacherleitung
bzw. Zuleitung 14 auf eine im Stand der Technik bekannte
Weise gekoppelt. Der IMD 10 kann einen Chronicle☐ darstellen,
der ein Betriebssystem aufweist, das einen Mikrocomputer oder eine
digitale Zustandsmaschine zur Taktgebung, Erfassung, Datenspeicherung,
-Wiederherstellung und -Verarbeitung von Druck-, Elektrogramm-, Herzfrequenz-
und anderen verwandten Daten verwenden kann, um dadurch die hämodynamische Umgebung
zu überwachen.
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Der
IRM 20 weist Telemetriehardware und -software auf, die
eine automatische Verstärkungskontrolle,
z.B. den AGC-Algorithmus,
zu einer niedrigen, leichteren Anordnung der Antenne 18 durch
den Patienten 12, ausführt
bzw. implementiert. In einer anderen Ausführungsform könnte auch
eine drahtlose Kommunikationsleitung 18' implementiert werden. Zum Zwecke
der vorliegenden Erfindung wird die Anordnung der Antenne 18 durch
den Patienten auf dem IMD 10, ohne Einschränkung, als
das bevorzugte Verfahren betrachtet, um den Datentransfer oder Uplink
zu triggern.
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Der
IRM 20 weist ergonomische Eigenschaften auf, die ihn höchst passend
bzw. hochkompatibel für
die häusliche
Benutzung durch einen Patienten machen. Die stehende Form des IRM 20 ermöglicht beispielsweise,
die Einheit auf einen Tresen oder einen Nachttisch zu setzen. Die
Benutzerschnittstelle, inklusive eines Startknopfes, ist ferner
an Stellen angeordnet, die sich durch den Patienten höchst zugänglich machen.
Wie weiter unten erörtert
wird, machen verschiedene Aspekte der Ausgestaltung des IRM 20 ihn
zur Benutzung zu Hause höchst
geeignet. Der IRM 20 und der EPR 24 sind ferner
ausgebildet, zeitgestempelte langzeitige barometrische Druckdaten
zu übertragen,
um eine Berichtigung von kardialen Druckmesswerten aufgrund von
barometrischem Druck, der vom Chronicle☐ (IMD 10)
and den IRM 20 upgelinkt ist, zu ermöglichen.
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Der
EPR 24 wird im allgemeinen vom Patienten 12 getragen
oder ist ein Gürtelgerät 32 oder
wird in naher Umgebung zum Patienten 12 gehalten. Der EPR 24 wird
benutzt, um Referenzdruckdaten zur Benutzung in Kombination mit
absoluten Druckdaten, die vom Chronicle☐ (IMD 10)
erlangt werden, zu erlangen. Verschiedene Ausführungsformen dieser Vorrichtung
sind im U.S.-Patent Nr. 6,152,885 von Taepke offenbart. Auf ähnliche
Weise offenbart das U.S.-Patent Nr. 5,810, 735 von Halperin et al.
externe Patientenreferenzsensoren von internen Sensoren.
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Bezugnehmend
auf 2 wird ein IRM 20 in Telemetriekommunikation
mit einem Chronicle☐ IMD 10 gezeigt. Im allgemeinen
werden kardiale Daten an den IMD 10 über eine Leitung bzw. Zuleitung 14 übertragen,
wie weiter oben beschrieben. Während
einer Uplink- oder einer Downlinksession bzw. -Sitzung wird eine
Telemetriekommunikation zwischen dem IMD 10 und dem IRM 20 hergestellt.
Die Kommunikation könnte über eine
Antenne 18 oder über
drahtlose Kommunikation wie z.B. RF-Signale 18', wie weiter unten
erörtert,
stattfinden. Der Patient 12 triggert eine Uplinksession,
indem er den EPR 24 in einem vorgesehenen Slot installiert,
und den Startknopf drückt. Der
Mikrocontroller im IRM 20 wird nach dem EPR 24 suchen
und wenn er die Existenz des EPR 24 bestätigt, wird
er beginnen, barometrische Daten in den IRM 20 herunterzuladen.
Danach wird die Telemetrie aktiviert und es wird begonnen, Daten
vom IMD 10 zu übertragen.
Wenn alle Daten vom IMD 10 herunter telemetert sind, dann
wird der IRM 20 versuchen, die Daten hinaus zu übertragen über die Übertragungsleitung 26,
die eine Telefonleitung, ein Kabelmodem, eine ISDN-Leitung, ein
Kabel- oder gleichwertig drahtloses Datenübertragungssystem beinhaltet,
um die Daten an den Server 30 zu übertragen.
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Bezugnehmend
nun auf 3A wird eine perspektivische
Ansicht des IRM 20 mit einer Antenne 18, wobei
die Antenne am Ort des Implantats angeordnet werden sollte, um die
Telemetrieverbindung in Übereinstimmung
mit einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zu ermöglichen, gezeigt.
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3B ist eine perspektivische
Zeichnung, die verschiedene Strukturen des IRM 20 darstellt. Speziell
weist der IRM 20 ein rückseitiges
Feld 40 auf, woran äußerlich
Support Cradles befestigt werden. Support Cradles 50 ermöglichen,
die Antenne 18 sicher zu verstauen, wenn sie nicht benutzt
wird. Ferner ist die Öffnung 52 ausgestaltet,
eine einfache Bewegung und einen einfachen Zugang für Kabel und
Drähte
zu ermöglichen,
um sich mit einem Feld hinter dem hinteren Feld 40 zu verbinden.
Die Support-Struktur 42 trennt das hintere Feld 40 und
die vordere Struktur 44. Um zusätzlich Stabilität des IRM 20 bereitzustellen,
kann die Support-Struktur 42 benutzt werden, um das Kabel
der Antenne 18 zu verstauen. Struktur 44 stellt
die seitlichen Felder dar, die die hinteren Felder über die
Support-Struktur 42 mit dem vorderen Feld verbinden, das
ein Feld 46 und ein Schnittstellenfeld 48 einschließt. Die
obere Struktur des IRM 20 schließt einen Slot 54 ein,
der zur Installation des EPR 24 in der Position geeignet
ist, um Information in den IRM 20 herunterzuladen. Der Knopf 56 ist
ein Herunterdrück startknopf,
den ein Patient oder ein Bediener drücken muss, um die Funktionen
des IRM 20 zu starten.
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Jetzt
bezugnehmend auf die 4A und 4B wird ein IRM 20 mit
einer Antenne 18 in verstauter Position im Support Cradle 50 gezeigt.
Es ist gezeigt, dass das Stromkabel für die Antenne 18 durch
die Öffnung 52 gezogen
ist, und vorne bzw. frontal am Feld 40 angeordnet ist. 4B zeigt das Stromfeld 60,
das hinter dem Feld 40 angeordnet ist. Das Stromfeld 60 weist
einen Stromstecker 62 auf, an den ein Stromkabel angeschlossen
werden könnte,
um den IRM mit Strom zu versorgen. Der serielle Port 64 ist
ausgeführt,
um den IRM 20 beispielsweise mit dem PC 27 zu
verbinden (s. 1 oder 2). Telefonverbindungen 66 können benutzt
werden, um eine Telefonbuchse und optional eine Anrufer-ID-Box in Kommunikation
mit einem Anrufbeantworter und einem Telefon zu verbinden. Der Wahlfolgeschalter 68 ist
entweder in einer Standardposition angeordnet, die oben ist, oder,
um eine spezielle Nummer zu wählen,
unten.
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5A zeigt den EPR 24 angeordnet
oben am Slot 54, in den er eingreifen muss, um das Herunterladen
des barometrischen Drucks zur Benutzung für die Beziehung mit dem atmosphärischen
Druck vom EPR 24 an den IRM 20 zu ermöglichen.
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5B zeigt den EPR 24,
der im Slot 54 angeordnet/eingelegt ist, um die barometrischen
Daten in den IRM 20 herunterzuladen.
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6 ist ein Blockdiagramm,
das verschiedene Komponenten in Übereinstimmung
mit der vorliegenden Erfindung darstellt. Speziell ist der Hauptmikrocontroller 72 in einer
betriebsbereiten elektrischen Kommunikation mit der EPR-Schnittstelle 74. Die
EPR-Schnittstelle 74 ist in den Slots 54 angeordnet,
um die Verbindung zwischen dem EPR 24 und dem IRM 20 zu
ermöglichen.
Ferner ist das Telemetrieboard 70 in elektrischer Kommunikation
mit dem Hauptmikrocontroller 72. Zusätzlich ist das Telemetrieboard 70 mit
der flexiblen Antenne 18 verbunden. Wie weiter oben erörtert, wird
die Telemetriekommunikation hergestellt, wenn die Antenne 18 auf
der implantierbaren medizinischen Vorrichtung wie z.B. dem Chronicle☐ angeordnet
ist. Durch diese Kommunikation werden die Daten, die im IMD 10 enthalten
sind, an den IRM 20 übertragen.
Ferner ist der Hauptmikrocontroller 72 mit einer Stromquelle
und einem Modem 78 oder Entsprechendem verbunden. Die Benutzerschnittstellen-LED-Knöpfe 48 arbeiten über die
Hauptmikrocontrollerlogik, wie weiter unten erörtert wird.
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Eine
genauere Betrachtung des Mikrocontrollers 72 ist in 7 gezeigt. Die serielle EPR-Schnittstelle 74 ist
in betriebsbereiter Datenkommunikation mit dem Mikrocontroller 72 und
dem EPR-Verbinder 80. Es sollte beachtet werden, dass der
EPR-Verbinder 80 in die Slots 54 eingelegt ist (siehe 5A), um in den EPR 24 einzugreifen.
Der Mikroprozessor 81 ist mit der Telemetrieschaltung 82 verbunden,
die wiederum mit der Antenne 18 verbunden ist. Die Zeitgeber 86 und 88 betreiben
verschiedene Funktionen des Mikrocontrollers 81. Ferner werden
interne LED durch den Block 84 dargestellt. Der Mikrocontroller 72 ist
in betriebsbereiter elektrischer und Datenkommunikation mit dem
Mikrocontroller 81 und dem Zeitgeber 88. Ferner
ist der Mikrocontroller 72 in Daten- und betriebsbereiter
elektrischer Kommunikation mit dem Modem 78, das wiederum
mit der Telefonbuchse 66 verbunden ist. Die Stromversorgung für den Mikrocontroller 72 weist
einen Spannungsregulator 83, der das Modem, den Speicher
und die Benutzerschnittstelle reguliert, und einen Spannungsregulator 85,
der die Telemetrie und zugeordnete Schaltungen reguliert, auf. Das
System ist dazu ausgebildet, eine 12 V Gleichspannung als Stromversorgung
zu benutzen. Die Benutzerschnittstelle 90 weist vordere
Feld LEDs, Knöpfe,
Lautsprecher und Pieper, zusätzlich
zu LCDs auf. Das LCD könnte
eine graphische LCD-Anzeige und gegenwärtigen Text bereitstellen.
Das LCD kann auch vielsprachlichen programmierbaren Text einschließlich Hilfe-Anleitungen
haben. Der Datenbus 98 sendet Daten aus an den Speicher 94.
Auf ähnliche
Weise werden Daten an das EEPROM 96 über den Datenbus 98 ausgesandt.
Der Zeitgeber 92 betreibt den Mikrocontroller 72.
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Funktional
könnte
der IRM 20 der vorliegenden Erfindung als eine Schnittstelle
benutzt werden, um medizinische Vorrichtungsinformationen über die bekannten
drahtlosen Kommunikationssysteme zu übertragen und um Patientendaten
an eine entfernte Stelle zur Überprüfung in
chronischer Überwachung zu übertragen.
Der IRM 20 arbeitet in Verbindung mit dem EPR 24.
Der EPR 24 wird im allgemeinen vom Patienten getragen oder
in naher Umgebung zur Überwachungsumgebung
des biometrischen Druckes gehalten.
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In
der bevorzugten Ausführungsform
ist der IRM 20 an eine Stromausgabe über die Verbindung 62 verbunden.
Der IRM 20 kann auch mit einer Telefonleitung über die
Telefonverbindung 66 verbunden sein, aber diese Verbindung
ist nicht notwendig, damit der IRM richtig arbeitet.
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Angenommen,
dass der IRM mit einer Telefonleitung verbunden ist, sollte ein
Wahlsequenzschalter in der richtigen Stellung angeordnet sein. Die meisten
zu Hause würden
eine Standardsequenz benutzen mit dem Schalter 68 in der
oberen Position. Wenn der IRM 20 mit einer Stromausgabe
verbunden ist, wird ein grünes
Stromlicht an dem Schnittstellenfeld 48 erscheinen. Dieses
grüne Licht
ist ein Zeichen, dass der IRM 20 angeschaltet ist. Der
EPR 24 wird im Slot 54 oben am IRM 20 angeordnet.
Dann würde
der Patient die Antenne 18 über den IMD 10 anordnen.
Während
die Antenne 18 über
dem IMD 10 gehalten wird, würde der Patient den Startknopf 56 oben
am IRM 20 drücken.
Danach wird eine grüne LED
blinken, was anzeigt, dass der IRM 20 Informationen von
EPR 24 und IMD 10 erfasst. Wenn die Datenübertragung
vollständig
ist, wird das Licht aufhören
zu blinken, und ein zweites grünes
Licht wird erscheinen. Das zweite grüne Licht wird anfangen zu blinken,
wenn der IRM 20 die Daten an die entfernte Station überträgt. Wenn
anschließend
der IRM 20 die Information gesendet hat, wird das zweite
Licht erlöschen
und zwei oder mehrere Bieps werden erklingen. Dann wird der Patient
den EPR 24 vom IRM 20 entfernen und als einen
Pager tragen oder in der Nähe
halten, bis es wieder Zeit ist, den IRM 20 zu benutzen.
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Die
vorangehenden spezifischen Ausführungsformen
veranschaulichen die Handhabung der Erfindung. Es versteht sich
daher, dass andere Ausführungsformen,
die dem Fachmann bekannt sind oder hier offenbart werden, verwendet
werden können,
ohne die Erfindung oder den Rahmen der beigefügten Ansprüche zu verlassen. Es versteht
sich daher, dass innerhalb des Rahmens der beigefügten Ansprüche die
Erfindung anderweitig benutzt werden kann als speziell beschrieben,
ohne tatsächlich
den Rahmen der vorliegenden Erfindung zu verlassen.