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Diese
Erfindung bezieht sich auf Schneckenbohrer-Pfahltreiben, und insbesondere auf das Überwachen
eines Kontinuierlicher-Mitnehmer-Schneckebohrer-Pfahltreibeprozesses.
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Kontinuierlicher-Mitnehmer-Schneckenbohrer-Pfahltreiben
wurde in der Bauindustrie seit den frühen 1980er Jahren zunehmend
verwendet. Pfähle werden
aufgebaut durch Bohren bis zu der erforderlichen Tiefe mit einem
Kontinuierlicher-Mittnehmer-Schneckenbohrer,
der auf einem Rammgerät befestigt
ist. Während
des Herausziehens des Schneckenbohrers wird durch den Schneckbohrer Betonmörtel oder
-masse in das ausgegrabene Loch gepumpt. Ein Stahlarmierungskäfig kann
anschließend
in den Pfahl gesenkt werden, entweder unter seinem eigenen Gewicht
oder mit der Unterstützung eines
Rüttlers.
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Während der
anfänglichen
Bohrstufe wird der Schneckenbohrer in den Boden gedreht, mit einer
Geschwindigkeit, die die Beeinträchtigung
des Bodens minimieren soll. Die Vorbewegungsrate des Schneckenbohrers
während
des Bohrens sollte von der Art des Erdreichs abhängen, um diese minimale Beeinträchtigung
zu bewirken. Eine Anzeige über
die Art des Bodens wird geliefert durch Messen des Drehmoments auf
dem Schneckenbohrer während des
Bohrprozesses. Dies wurde herkömmlicherweise erreicht
durch Rückkopplungssignale
von dem Antriebsmotor.
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Während der
Extraktion sollte die Geschwindigkeit des Rückzugs des Schneckenbohrers
ausreichend niedrig sein, dass die geeignete Menge an Beton durch
den Schneckenbohrer geliefert werden kann. Die Extraktionsgeschwindigkeit
und/oder Flussrate des zugeführten
Betons muss ebenfalls gesteuert werden, um den Einsturz von Erdreich
von den Wänden
der Ausschachtung zu verhindern, der den Betonquer schnitt verunreinigen
würde.
Es ist bekannt, den Betondruck in der Betonzuführröhre an einer geeigneten Stelle
zu überwachen,
um sicherzustellen, dass während
des Extraktionsprozesses Beton an die Schneckenbohrerspitze geliefert
wird. Ein positiver Betondruck wird beibehalten, während der Schneckenbohrer
zurückgezogen
wird.
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Es
können
sich jedoch positive Druckmesswerte ergeben, selbst wenn nicht ausreichend
Beton geliefert wurde, beispielsweise als Folge von Blockierungen
der Betonzuführröhre. Es
ist daher wünschenswert,
eine Druckmessung am unteren Ende des Schneckenbohrers zu liefern,
anstatt in der Zuführröhre weiter
oben vorgelagert.
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Dann
entstehen Schwierigkeiten beim Herstellen der Verbindungen von einem
Druckwandler, der an dem unteren Ende des Schneckenbohrers angeordnet
ist, zu einer Steuervorrichtung. Diese Probleme sind besonders schwerwiegend,
wenn der Schneckenbohrer als ein Mehrfachabschnittsgerät angeordnet
ist, da die Kopplung zwischen den Schneckenbohrerabschnitten auch
erfordert, dass eine Kopplung für
die Druckwandlersignalleitung vorgesehen ist. Diese Leitung wäre während des
Pfahltreibeprozesses nachteiligen Bedingungen ausgesetzt.
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Die
US 3 300 988 ,
EP 0 940 505 und WO 97/05334 offenbaren
jeweils Schneckenbohrerrammgeräte,
bei denen Rückkopplungssignale
von der Schneckenbohrerspitze für
die Verwendung bei der Steuerung des Pfahltreibeprozesses geliefert werden.
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Die
US 4 285 236 offenbart ein Ölbrunnenbohrgerät, bei dem
die Drehgeschwindigkeit und das Drehmoment, die an die Bohrgarnitur
angelegt sind, überwacht
werden, um Bohren zu optimieren und Röhrenverstopfen und andere Effekte
zu beobachten.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung ist eine Überwachungsvorrichtung
für einen
Kontinuierlicher-Mitnehmer-Schneckenbohrer
vorgesehen, die eine Welle umfasst für eine Verbindung zwischen
einem Kontinuierlicher-Mitnehmer-Schneckenbohrer und
einem Antriebsmechanismus, oder für eine Verbindung zwischen
benachbarten Schneckenbohrerabschnitten, wobei die Welle an jedem
Ende eine Kopplung für
die Verbindung mit jeweiligen Kopplungen des Antriebsmechanismus
und/oder des Schneckenbohrers umfasst, so dass sich die Welle mit
dem Schneckenbohrer dreht, wobei die Vorrichtung ferner eine Dehnungsmessanordnung
umfasst, zum Liefern von Dehnungssignalen für die Verwendung beim Ableiten
des Rotationsdrehmoments und der Axialkraft des Schneckenbohrers,
und wobei die Vorrichtung ferner eine Einrichtung umfasst zum Bewerten
von Bodenbedingungen von dem Drehmoment und der Kraft, für die Verwendung
beim Steuern der Drehgeschwindigkeit und/oder des Vorschubs des
Schneckenbohrers in den Boden.
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Die
Erfindung liefert einen zusätzlichen
Abschnitt, der entweder auf dem Schneckenbohrer oder zwischen Schneckenbohrerabschnitten
befestigt ist, für
eine direkte Messung des Rotationsdrehmoments und der Axialkraft
auf dem Schneckenbohrer während
des Rammprozesses. Die Überwachungsvorrichtung
kann über
Bodenhöhe
bleiben, falls sie benachbart zu dem Antriebsmechanismus befestigt
ist, oder kann ein Stück
weiter unten entlang des Schneckenbohrers befestigt sein.
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Die
Axialdehnungsinformationen können
in Kombination mit dem Rotationsdrehmoment verwendet werden, um
ein Modell des Bodens zu erstellen. Insbesondere bestimmt die Scherstärke des
Erdreichs die maximale Pfahlkapazität, und die Axialdehnung kann
verwendet werden, um die Scherstärke
des Erdreichs zu bestimmen, um es zu ermöglichen, dass eine Pfahlkapazität ohne detaillierte
Ortsuntersuchung bestimmt wird.
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Die
Dehnungsmessungsanordnung kann eine Mehrzahl von Dehnungsmessern
umfassen, die um die Welle herum angeordnet sind.
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Die Überwachungsvorrichtung
umfasst vorzugsweise auch eine Druckerfassungsvorrichtung zum Befestigen
an dem unteren Ende des Schneckenbohrers, und eine Verbindungsanordnung
zum Koppeln von Signalen von der Druckerfassungsvorrichtung mit
einem Empfänger
der Überwachungsvorrichtung.
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Dies
ermöglicht
es, dass die Messung des Drucks an dem unteren Ende des Schneckenbohrers eine
korrekte Zufuhr von Beton sicherstellt. Die Verbindungsanordnung
kann eine Hydraulikleitung umfassen. Für einen Schneckenbohrer mit
mehreren Abschnitten kann ohne Weiteres eine Hydraulikverbindung
zwischen Schneckenbohrerabschnitten vorgesehen sein. Die Druckmessung
wird dann erreicht durch einen Druckwandler, der über dem
Boden an der Überwachungsvorrichtung
befestigt ist, beispielsweise an der Welle.
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Alternativ
umfasst die Druckerfassungsvorrichtung einen elektrischen Druckwandler,
der durch eine elektrische Leitung mit dem Empfänger gekoppelt ist.
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Der
Empfänger
kann einen Funksender zum Senden gemessener Daten an eine Steuerstation umfassen.
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Die
Daten von der Überwachungsvorrichtung
liefern Daten, die eine vorhersagende Beurteilung der Pfahlkapazität auf den
Abschluss des Pfahls hin ermöglicht.
Die Daten können
jedoch auch als Hilfe für
den Pfahltreiber beim Steuern des Prozesses verwendet werden. Alternativ
kann ein automatisch gesteuerter Prozess in Betracht gezogen werden. Diesbezüglich schafft
die vorliegende Erfindung auch eine Steuervorrichtung zum Steuern
des Treibens eines Kontinuierlicher-Mitnehmer-Schneckenbohrers, die eine Überwachungsvorrichtung
der Erfindung umfasst, und eine Steuereinrichtung zum Liefern von Steuersignalen
für die
Steuerung des Antriebs mechanismus abhängig von Signalen, die durch
die Überwachungsvorrichtung
geliefert werden. Ein automatisch gesteuertes Kontinuierlicher-Mitnehmer-Schneckenbohrer-Gerät der Erfindung
verwendet diese Steuervorrichtung.
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Der
Schneckenbohrer kann einen Kern und einen Mitnehmer umfassen, wobei
der Kern zwei konzentrische Wände
umfasst. In diesem Fall kann eine Hydraulikleitung zum Übertragen
von Drucksignalen von dem unteren Ende des Schneckenbohrers definiert
werden unter Verwendung der Beabstandung zwischen den konzentrischen
Wänden
des Kerns.
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Ein
Beispiel der Erfindung wird nun mit Bezugnahme auf die beiliegenden
Zeichnungen näher beschrieben.
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1 zeigt
ein Kontinuierlicher-Mitnehmer-Schneckenbohrer-Rammgerät, wobei
ein Abschnitt eines Mehrfach-Abschnitt-Schneckenbohrers auf dem
Gerät angeordnet
ist;
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2 zeigt
die Vorrichtung von 1, bei der ein zweiter Schneckenbohrerabschnitt
hinzugefügt
wurde;
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3 ist
ein Diagramm, das den Betrieb des Kontinuierlicher-Mitnehmer-Schneckenbohrer-Pfahltreibeprozesses
zeigt;
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4 zeigt
die Überwachungsvorrichtung der
Erfindung näher;
und
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5 zeigt
eine Druckerfassungsvorrichtung zum Befestigen an der Spitze des
Schneckenbohrers mit hydraulischer Kopplung näher.
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1 zeigt
ein Schneckenbohrergerät 10 der
Erfindung zum Durchführen
einer Kontinuierlicher-Mitnehmer-Schneckenbohrer-Pfahltreibeoperation.
Das in 1 gezeigte Gerät umfasst
einen Abschnitt 11a eines Kontinuierlicher-Mitnehmer-Schneckenbohrers 11 mit
mehreren Abschnitten und hohler Welle, der drehbar auf einem Antriebsmechanismus 12 befestigt
ist, der wiederum für
eine vertikale Bewegung auf einem aufrechten Pfeiler 13 befestigt
ist. Der Schneckenbohrerabschnitt 11a ist einer von vielen
selektiv befestigbaren Schneckenbohrerabschnitten. Typischerweise
hat jeder Schneckenbohrerabschnitt 11a eine Länge von
etwa sechs Metern, während
die gewünschte
Tiefe des Betonpfahls normalerweise zwischen 10 Meter und 26 Meter
beträgt. Die
Schneckenbohrerabschnitte sind angeordnet, um durch geeignete Kupplungen
aneinander befestigt zu werden. Die Schneckenbohrerabschnitte können miteinander
verbunden werden, bevor das Pfahltreiben begonnen wird, oder alternativ
kann das Bohren des Hohlraums der vollen Länge für sehr tiefes Pfahltreiben
oder in Umständen
mit begrenztem Überkopfraum,
in kurzen inkrementalen Stufen durchgeführt werden.
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Der
Antriebsmechanismus 12 umfasst einen Tiefencodierer zum
Bestimmen der Tiefe der Eindringung des Schneckenbohrers in den
Boden. Ferner wird durch ein Versorgungssystem, das ein Flussmessgerät umfasst,
Beton an den Schneckenbohrer geliefert.
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Gemäß der Erfindung
ist eine Überwachungsvorrichtung 14 in
der Form einer Welle vorgesehen, die für eine Drehung mit dem Schneckenbohrer
gekoppelt ist. Bei dem in den Zeichnungen gezeigten Beispiel ist
zwischen dem Schneckenbohrer 11 und dem Antriebsmechanismus 12 eine Überwachungsvorrichtung
vorgesehen. Die Vorrichtung 14 kann stattdessen zwischen
Schneckenbohrerabschnitten vorgesehen sein, und mehr als eine solche Vorrichtung
kann vorgesehen sein. Beispielsweise kann eine Überwachungsvorrichtung benachbart
zu dem Antriebsmechanismus vorgesehen sein, und eine kann nahe der
unteren Spitze des Schneckenbohrers vorgesehen sein.
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Die
Vorrichtung 14 kann einen Schneckenbohrerabschnitt umfassen,
und kann somit mit einem Mitnehmer versehen sein, oder dieselbe
kann einen kurzen Abschnitt ohne Mitnehmer umfassen, wie es in den
Zeichnungen gezeigt ist.
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Die
Welle 14 weist eine Kopplung 15 an jedem Ende
auf, für
die Verbindung mit einer Kopplung des Antriebsmechanismus 12 und/oder
des Schneckenbohrers 11. Die Überwachungsvorrichtung 14 ist verbunden,
um sich mit dem Schneckenbohrer 11 zu drehen, und weist
eine Dehnungsmessungsanordnung auf, die Dehnungssignale liefert,
die es ermöglichen,
dass das Rotationsdrehmoment und die Axialkraft des Schneckenbohrers
abgeleitet werden können.
Für diesen
Zweck misst die Dehnungsmessungsanordnung Umfangs- und Axialdehnung.
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Diese
Drehmoment- und Kraftdaten können verwendet
werden, um die Drehgeschwindigkeit und/oder den Vorschub des Schneckenbohrers 11 in den
Boden als eine Funktion der Bodenbedingungen zu steuern. Vorzugsweise
wird der Schneckenbohrer gesteuert, so dass die Mitnehmer des Schneckenbohrers
mit Erdreich beladen bleiben, das von der Schneckenbohrerspitze 19 stammt.
Dies kann erreicht werden durch Bewerten der Bodenbedingungen basierend
auf dem Widerstand, der dem Schneckenbohrer durch den Boden entgegengesetzt
wird, der das Drehmoment und die Axialdehnung in dem Schneckenbohrer
beeinflusst. Diese Informationen werden durch die Überwachungsvorrichtung 14 geliefert,
die genauere Informationen bezüglich
der Bodenbedingungen liefert, als eine Messung von Parametern, die
sich auf den Motor des Antriebsmechanismus 12 beziehen.
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Zum
Treiben des Schneckenbohrers in das Erdreich können unterschiedliche Techniken
verwendet werden. Beispielsweise kann die Scherspannung des Erdreichs
berechnet werden durch Zurückziehen des
Schneckenbohrers, während
die Drehbewegung beibehalten wird. Die Messung der Axialdehnung
zusammen mit dem Drehmoment kann es ermöglichen, dass die Scherspannung
des Bodens berechnet wird. Dies kann inkremental ausgeführt werden,
während
die Tiefe zunimmt, um ein Modell der Erdreichcharakteristika zu
erstellen.
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Die
Erfindung liefert ein modulares System. Die Überwachungsvorrichtung ist
mit Standardverbindungen an jedem Ende versehen, so dass dieselbe
mit jedem Schneckenbohrer-Pfahltreibesystem gemäß diesem
Standard verwendet werden kann.
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Die
Spitze 19 des Schneckenbohrers ist mit einer Druckerfassungsvorrichtung
versehen, und die Signale von der Erfassungsvorrichtung sind mit
einem Empfänger
an der Oberseite des Schneckenbohrers in der Region der Überwachungsvorrichtung 14 gekoppelt.
Die Druckerfassungsvorrichtung wird während der Extraktion des Schneckenbohrers
verwendet, um das Vorliegen von Beton an der Spitze 19 sicherzustellen.
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In
dem Fall, dass mehrere Überwachungsvorrichtungen
vorgesehen sind, muss man nur eine zugeordnete Druckerfassungsvorrichtung
haben.
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Die
Druckerfassungsvorrichtung kann eine Kammer umfassen, die eine deformierbare
Membran aufweist, die dem Beton an der Spitze 19 ausgesetzt ist.
Der Druck, der auf die Membran ausgeübt wird, wird durch eine Hydraulikleitung
zu einem Druckwandler übertragen,
der über
Bodenhöhe
angeordnet ist.
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Alternativ
kann ein elektrischer Druckwandler an der Spitze vorgesehen sein,
mit einer Kopplung, die ein elektrisches Kabel verwendet, zu einer Überwachungsvorrichtung
an dem Kopf des Schneckenbohrers. Eine weitere Möglichkeit ist das Versehen
des Druckwandlers an der Spitze des Schneckenbohrers mit einem Funksender,
um den Bedarf zu vermeiden, an den Übergängen zwischen Schneckenbohrerabschnitten
elektrische Kabelverbindungen bereitstellen zu müssen. Die Überwachungsvorrichtung an dem
Kopf des Schneckenbohrers würde dann
mit einem geeigneten Empfänger
versehen sein.
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2 zeigt
einen zweiten Schneckenbohrerabschnitt 11b, der zwischen
dem ersten Schneckenbohrerabschnitt 11a und der Überwachungsvorrichtung 14 eingeführt ist.
Die beiden Schneckenbohreranschnitte 11a, 11b können zusammengesetzt
werden, bevor das Pfahltreiben beginnt, und eine Überwachungseinheit
der Erfindung kann zwischen den Schneckenbohrerabschnitten vorgesehen
sein, anstatt oder zusätzlich
zu der Überwachungsvorrichtung
an dem Kopf des Schneckenbohrers.
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Wenn
es einen physikalischen Signalleiter von der Druckerfassungsvorrichtung
an der Spitze 19 und der Überwachungsvorrichtung 14 gibt
(eine Hydraulik- oder elektrische Leitung), muss die Verbindung 20 zwischen
den Schneckenbohrerabschnitte 11a, 11b einen geeigneten
Verbinder für
die Druckerfassungsvorrichtungssignale umfassen. Wenn Funkübertragung
vorgesehen ist, ist dies nicht erforderlich.
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3 wird
verwendet, um die Schritte des Kontinuierlicher-Mitnehmer-Schneckenbohrer-Pfahltreibeprozesses
darzustellen. Während
der Pfahltreibestufe, die bei 22 gezeigt ist, wird der
Schneckenbohrer 11 gedreht, und es wird demselben ermöglicht,
sich in den Boden vor zu bewegen. Die Daten von der Überwachungsvorrichtung
können
auch als eine Unterstützung
für den
Gerätetreiber
beim Steuern des Pfahltreibeprozesses verwendet werden.
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Alternativ
kann ein automatisch gesteuerter Prozess in Betracht gezogen werden.
In diesem Fall ist eine Steuervorrichtung vorgesehen, die Steuersignale
für die
Steuerung des Antriebsmechanismus 12 liefert. Diese kann
verwendet werden, um die Drehgeschwindigkeit und/oder die Vorschubrate
des Schneckenbohrers 11 in den Boden zu ändern.
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Sobald
sich der Schneckenbohrer 11 zu der erforderlichen Tiefe
vorbewegt hat, wird Beton durch den Schneckenbohrer 11 gepumpt,
wie es bei 24 gezeigt ist. Die Betonflussrate wird durch
das Betonzuführungssystem überwacht.
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Die
Druckerfassungsvorrichtung in der Spitze 19 des Schneckenbohrers
wird entweder durch den Gerättreiber
oder durch das automatische Steuersystem verwendet, um sicherzustellen,
dass es an der Schneckenbohrerspitze 19 eine konstante
Zufuhr von Beton gibt. Der Schneckenbohrer 11 wird fortlaufend
von dem Bohrloch herausgezogen, durch einen hydraulischen Hebemechanismus,
der einen Teil des Antriebsmechanismus 12 bildet. Der Steuermechanismus 12 wird
gesteuert, um die Rate des Schneckenbohrerrückzugs zu variieren, entweder
erneut manuell oder automatisch. In jedem Fall kann die Rückzugsrate
eine Funktion der Betonflussrate und des Drucksignals sein, das
durch die Druckerfassungsvorrichtung geliefert wird.
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Die
Darstellung bei 26 zeigt einen beinahe kompletten Rückzug des
Schneckenbohrers 11, und mit optionaler Armierung hinzugefügt ist ein
fertiggestellter Pfahl bei 28 gezeigt.
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Die
Daten, die von der Überwachungsvorrichtung 14 erhalten
werden, können
verwendet werden, um den Pfahltreibeprozess zu steuern, wie es oben
beschrieben ist. Die Daten können
jedoch alternativ oder zusätzlich
verwendet werden, um auf die Fertigstellung des Pfahls hin eine
voraussagende Beurteilung der Pfahlkapazität zu ermöglichen.
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4 zeigt
die Überwachungsvorrichtung 14 der
Erfindung näher.
Die Vorrichtung umfasst eine Welle 30 mit einem männlichen
Zapfenverbinder 15a an einem Ende und einer weiblichen
entsprechenden Bohrung 15b an dem anderen Ende. Bei dem
gezeigten Beispiel hat der Zapfen 15a einen hexagonalen Querschnitt
und ein Drehmoment wird übertragen durch
die Zapfen-Bohrung-Verbindung zwischen der Überwachungsvorrichtung 14 und
dem benachbarten Steckbohrer 11, sowie zwischen der Überwachungsvorrichtung 14 und
dem benachbarten Antriebsmechanismus 12. Um das Drehmoment
und die Axialdehnung in dem Schneckenbohrer 11 zu messen,
sind Dehnungsmesser 32 auf der Oberfläche der Welle 30 vorgesehen.
Die Axialdehnung durch die Welle und das Drehmoment variieren, während sich
die Tiefe der Bohrung erhöht
und variieren auch, während
sich die Art des Erdreichs an der Spitze 19 ändert.
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Für Fachleute
auf diesem Gebiet ist klar, wie die Befestigungsmomente zu befestigen
sind, um Drehmoment- und Axialdehnungsinformationen zu liefern.
Typischerweise kann eine Anordnung von zumindest zwei oberflächenbefestigten
Dehnungsmessern verwendet werden, bei einer Konfiguration, die es
ermöglicht,
dass Drehmoment- und Axialdehnung aufgelöst werden. Dies kann eine Diamantkonfiguration
von Dehnungsmesser sein.
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Die Überwachungsvorrichtung 14 ist
auch mit einem Empfänger 34 versehen,
der das Signal von der Druckerfassungsvorrichtung empfängt, die an
der Spitze 19 vorgesehen ist. Bei einem Beispiel umfasst
der Empfänger 34 einen
Druckwandler, der mit einer Hydraulikleitung kommuniziert, die entlang der
gesamten Länge
des Schneckenbohrers verläuft und
mit einer Membran an der Schneckenbohrerspitze 19 kommuniziert.
Wie es oben beschrieben ist, ist auch ein elektrisches System möglich.
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Die
Signale von allen Dehnungsmessern und dem Druckempfänger 34 werden
vorzugsweise durch eine Funkverbindung zu einem zentralen Computer
in der Kabine der Rammgerätmaschine
geliefert. Eine Datensammel- und -übertragungsvorrichtung 36 für diesen
Zweck ist in 5 schematisch gezeigt. Als eine
Alternative kann eine Kommutatoranordnung verwendet werden, die
es ermöglicht,
dass Signale von der Überwachungsvorrichtung 14 zu
einer geeigneten Steuervorrichtung (nicht gezeigt) abgegriffen werden.
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5 zeigt
den Entwurf der Spitze 19 eines möglichen Schneckenbohreraufbaus 11 näher, der einen
Kern 40 und einen Mitnehmer 42 umfasst. Der Kern 40 umfasst
innere und äußere Häute 44, 46.
Die innere Haut 44 definiert den Durchgang für die Zufuhr von
Beton 48 und erstreckt sich zu einer Öffnung 50 benachbart
zu der Spitze 13. Die Öffnung 50 ist
so gezeigt, dass sie an einer lateralen Position vorgesehen ist,
um die Wahrscheinlichkeit einer Blockierung zu reduzieren. Der Raum
zwischen der inneren und äußeren Haut 44, 46 definiert
eine Kammer, die entlang der gesamte Länge des Schneckenbohrers 11 verläuft. Diese
Kammer wird verwendet, um die Hydraulikleitung zu definieren, die
die Druckerfassungsvorrichtung 52 und den Empfänger 34 koppelt,
der an der Überwachungsvorrichtung 14 angeordnet
ist. In ihrer einfachsten Form umfasst die Druckerfassungsvorrichtung 52 eine
Membran, wie es in 5 gezeigt ist, die auf den Druck
an der Schneckenbohrerspitze 19 anspricht.
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Der
Schneckenbohreraufbau von 9 ist ein
Doppelhautschneckenbohrer, und ein Drucksensor mit Hydrauliksignalkopplung
ist vorgesehen. Selbstverständlich
kann auch ein Einzelhautschneckenbohrer gewählt werden.
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Die
Erfindung schafft eine verbesserte Überwachung der Schneckenbohrerbedingungen
während
eines Kontinuierlicher-Mitnehmer-Schneckenbohrer-Pfahltreibeprozesses,
was die Qualität
des gebildeten Betonpfahls verbessern kann. Die Überwachungsvorrichtung kann
in bestehende Rammgeräte
eingebaut werden, ohne wesentliche Modifikationen an diesen bestehenden
Systemen, zumindest im Fall der Dehnungsmesssysteme im Zusammenhang
mit der Überwachungsvorrichtung 14.
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Für Fachleute
auf diesem Gebiet sind verschiedene Modifikationen offensichtlich.
Gleichartig dazu wurde der exakte Aufbau des Rammgeräts und der
Betonzuführungs-
und -flussüberwachungsausrüstung nicht
näher beschrieben,
da diese alles in der Technik üblich
sind.