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DE60122214T2 - Amorphe legierung auf cu-be-basis - Google Patents

Amorphe legierung auf cu-be-basis Download PDF

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DE60122214T2
DE60122214T2 DE60122214T DE60122214T DE60122214T2 DE 60122214 T2 DE60122214 T2 DE 60122214T2 DE 60122214 T DE60122214 T DE 60122214T DE 60122214 T DE60122214 T DE 60122214T DE 60122214 T2 DE60122214 T2 DE 60122214T2
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amorphous alloy
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Tau c/o Japan Science and Technology ZHANG
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    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22CALLOYS
    • C22C45/00Amorphous alloys
    • C22C45/001Amorphous alloys with Cu as the major constituent

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Description

  • Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine amorphe Legierung auf der Basis Cu-Be mit einem hohen Glasbildungsvermögen, verbesserten mechanischen Eigenschaften und ausgezeichneter Verarbeitbarkeit.
  • Hintergrund der Erfindung
  • Eine Cu-Be-Legierung wird durch Zusatz von Beryllium zu Kupfer gebildet, um eine Legierung auf Cu-Basis mit Alterungshärtungseigenschaften zu erhalten. Während eine Cu-Be-Legierung mit 2% Be unmittelbar nach der Hitzebehandlung der Lösung eine verhältnismäßig niedrige Zugfestigkeit von 0,5 GPa hat, erhöht sich die Festigkeit durch Alterungshärtung (bis auf 1,5 Gpa). Aufgrund ihrer Alterungshärtungseigenschaften und der ausgezeichneten Korrosionsbeständigkeit, wird die Cu-Be-Legierung mit 2% Be für Federn mit hoher Leistungsfähigkeit und hoher Zuverlässigkeit auf verschiedenen Gebieten, z. B. in der Elektronikindustrie und in der Industrie der Telekommunikationsausrüstungen häufig verwendet. Sie kann auch für verschiedene andere Produkte, wie z. B. für Formwerkzeuge für Kunststoffe und Sicherheits-Maschinenwerkzeuge, die bei mechanischem Stößen keine Funken bilden, verwendet werden. Eine Cu-Be-Legierung mit 1% oder weniger Be wird als Legierung mit hoher elektrischer Leitfähigkeit verwendet.
  • Bisher wurden bestimmte Legierungen, wie z. B. Legierungen auf der Basis Fe, Co und Ni in eine amorphe Phase gebracht, um eine ausgezeichnete Festigkeit, Elastizität und Korrosionsbeständigkeit zu erzielen, die denen in kristalliner Phase überlegen waren. Es war auch bekannt, dass die amorphen Legierungen ausgezeichnete superplastische Formeigenschaften im Temperaturbereich einer unterkühlten Flüssigkeit haben.
  • Als amorphe Legierung mit einer verhältnismäßig großen Menge an Kupfer (Cu) ist eine glasartige Legierung bekannt, die Zr, Ti, Cu und Ni enthält, und Veröffentlichung der Patentanmeldungen Nr. JP 10512014 und JP 8508545 beschrieben ist. In diesem Zusammenhang machten die Erfinder die Erfindung einer verbesserten Legierung auf Cu-Basis und meldeten hierfür ein Patent an (japanische Patentanmeldung Nr. 2000-397007).
  • Die konventionelle kristalline Cu-Be-Legierung kann auch zu einer Masse-Legierung (bulk alloy) geformt werden, die aber eine geringere Festigkeit als eine amorphe Legierung hat. Weiterhin kann eine solche kristalline Cu-Be-Legierung nicht viskose-flussähnlich (viscous-flow-like) superplastisch verformt werden. Andererseits ist bekannt, dass beim Erhitzen bestimmte amorphe Legierungen eine Phase mit unterkühlter Flüssigkeit zeigen, wodurch die viskose-flussähnliche superplastische Verformung vor dem Einsetzen der Kristallisation möglich ist. In diesem Temperaturbereich, in dem die unterkühlte flüssige Phase gebildet wird, kann die amorphe Legierung zu einem Produkt geformt werden, welches durch plastische Verformung jede beliebige Form einnehmen kann. Weiterhin kann eine Legierung mit einem hohen Glasbildungsvermögen als amorphe Masselegierung nach einem Kupferformgießverfahren geformt werden.
  • Die Literaturstelle YAVARI, A.R.: „Copper-beryllium-titanium glassy phase" JOURNAL OF MATERIAL SCIENCE LETTERS (1986), 5 (7), XP009029687, Seite 699, beschreibt amorphe Cu-Be-Legierungen mit der nachstehend angegebenen chemischen Zusammensetzung in Atom-%: Cu87,5Be12,5, die unter der Marke „Berylco 25" von der Firma Mallet S.A. hergestellt wird und Cu77Be11Ti12, die in einem Induktionsofen unter einer Argon-Atmosphäre hergestellt und unter Verwendung einer Schmelz-Rotationsvorrichtung in ein Band gegossen wird, das gute mechanische Eigenschaften zeigt. Das amorphe Band hat eine Dicke von 0,7 mm.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Es ist deshalb ein Ziel der vorliegenden Erfindung, eine amorphe Legierung auf der Basis Cu-Be bereitzustellen, die einen Volumenanteil von 90% oder mehr einer amorphen Phase hat, die einen breiten Temperaturbereich der unterkühlten Flüssigkeit und eine hohe relative Glassübergangstemperatur (Tg/Tm) hat, wobei eine große thermische Stabilität gegenüber Kristallisation und ein hohes Glasbildungsvermögen, verbesserte mechanische Eigenschaften und ausgezeichnete Verarbeitbarkeit oder Verarbeitungseigenschaften erhalten werden.
  • Um dieses Ziel zu erreichen, haben die Erfinder Untersuchungen angestellt, um ein glasförmiges metallisches Material zu erhalten, das in der Lage ist ein metallisches Glas in der Masse zu bilden. Als Ergebnis fanden die Erfinder, dass eine Legierung auf der Basis Cu-Be-Zr-Ti-Hf einen Temperaturbereich der unterkühlten Flüssigkeit von 25 K oder mehr erreichen kann, dass aus einer amorphen Legierung auf der Basis Cu-Be, z. B. ein Stab aus einer amorphen Legierung auf der Basis Cu-Be mit einem Durchmesser (Dicke) von 1 mm oder mehr erhalten werden kann, der eine hohe Glasbildungsvermögen, eine hohe Festigkeit, eine hohe Elastizität und eine ausgezeichnete Verarbeitbarkeit aufweist, wodurch die Erfindung zustande gekommen ist.
  • Nach einem ersten Gesichtspunkt betrifft die vorliegende Erfindung eine amorphe Legierung auf der Basis Cu-Be, die 90 oder mehr Vol.% einer amorphen Phase enthält. Diese Legierung besteht aus einer Zusammensetzung, die durch die folgende Formel dargestellt ist; Cu100-a-bBen (Zr1-x-yHfxTiy)h. In der Formel bedeuten „a" und „b" Atomprozente im Bereich von 3 < a ≤ 10 und 30 b ≤ 40 und a + b ≤ und „x" und „y" bedeuten Atomfraktionen im Bereich von 0 ≤ x + y ≤ 1 und 0 ≤ y ≤ 0,8.
  • Nach einem zweiten Gesichtspunkt betrifft die vorliegende Erfindung eine amorphe Legierung auf der Basis Cu-Be, wie sie vorstehend definiert ist, die zusätzlich ein oder mehrere Elemente enthält. Diese Legierung besteht aus einer Zusammensetzung, die durch die folgende Formel dargestellt ist:
    CU100-a-b-c-dBea (Zr1-x-yHfxTiy)bMcTd. In der Formel bedeutet M ein oder mehrere Elemente, ausgewählt aus der Gruppe, besteht aus Fe, Cr, Mn, Ni, Co, Nb, Mo, W, Sn, Al, Ta und seltenen Erdelementen; T bedeutet ein oder meh rere Elemente, ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Ag, Pd, Pt und Au; „a", „b", „c" und „d" bedeuten Atomprozente im Bereich von 0 ≤ c ≤ 5 und 0 ≤ d ≤ 10.
  • Wenn die erfindungsgemäße Legierung nach dem Kupferform-Gießverfahren bearbeitet und der thermischen Analyse unterzogen wurde, wurde eine Wärmeentwicklung aufgrund eines signifikanten Glasübergangs und einer Kristallisation beobachtet. Diese Analyse zeigte, dass ein metallisches Glas nach dem Kupferform-Gießverfahren hergestellt werden kann.
  • Aus der erfindungsgemäßen amorphen Legierung kann ein Gussstück-Metallglas mit einem Durchmesser (Dicke) von 1,0 mm oder mehr hergestellt werden. Liegt die Legierungszusammensetzung außerhalb des erfindungsgemäß definierten Bereichs, verschlechtert sich das Glasbildungsvermögen, wobei die Bildung und das Wachstum von kristallinen Keimen während der Erstarrung aus dem geschmolzenen Zustand erleichtert und ein Gemisch aus einer glasigen und einer kristallinen Phase gebildet wird. Keine Glasphase, d.h. nur eine kristalline Phase wird bei einer Legierung gebildet, deren Zusammensetzung sich deutlich von dem erfindungsgemäß definierten Bereich unterscheidet.
  • Die amorphe Legierung auf der Basis Cu-Be nach dem ersten bis vierten Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung kann eine Temperatur der unterkühlten Flüssigkeit ΔTx von 25 K oder mehr haben. Dieser Temperaturbereich der unterkühlten Flüssigkeit ΔTx ist durch folgende Formel dargestellt: ΔTx = Tx – Tg. In dieser Formel bedeutet Tx die Temperatur der beginnenden Kristallisation und Tg die Glasübergangstemperatur der Legierung.
  • Weiterhin kann die erfindungsgemäße Legierung eine reduzierte Glasübergangstemperatur von 0,58 oder höher haben. Diese reduzierte Glasübergangstemperatur wird durch folgende Formel dargestellt: Tg/Tm. In dieser Formel bedeutet Tm die Schmelztemperatur der Legierung.
  • Die erfindungsgemäße Legierung kann mit einer hohen kritischen Dicke als amorphe Phase gebildet und zu einem stab- bzw. plattenförmigen Material geformt werden, das eine Volumenfraktion von 90% oder mehr einer amorphen Phase enthält und nach einem Kupferform-Gießverfahren einen Durchmesser oder eine Dicke von 1 mm oder mehr erhält.
  • Der Ausdruck "Temperaturbereich der unterkühlten Flüssigkeit" bedeutet die Differenz zwischen der Glasübergangstemperatur und der Temperatur der beginnenden Kristallisation der Legierung. Diese wird durch Differential-Abtastkalorimetrie (DSC) mit einer Aufheizrate von 40 K/min bestimmt. Der „Temperaturbereich der unterkühlten Flüssigkeit" ist ein Wert, der die Beständigkeit gegen Kristallisation anzeigt und der der thermischen Stabilität des amorphen Zustandes, dem Glasbildungsvermögen oder der Verarbeitbarkeit äquivalent ist. Die erfindungsgemäße Legierung hat einen Temperaturbereich der unterkühlten Flüssigkeit von 25 K oder mehr.
  • Der Ausdruck "reduzierte Glasübergangstemperatur" bedeutet das Verhältnis zwischen der Glasübergangstemperatur (Tg) und der Schmelztemperatur (Tm) der Legierung, die durch thermische Differentialanalyse (DTA) mit einer Aufheizrate von 5 K/min bestimmt wird. Die "reduzierte Glasübergangstemperatur" ist ein Wert, der das Glasbildungsvermögen anzeigt.
  • Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform
  • Nachstehend ist eine Ausführungsform der Erfindung beschrieben:
    Eine erfindungsgemäße amorphe Legierung auf der Basis Cu-Be enthält die Hauptelemente Zr, Hf und Ti. Der Gehalt an Zr liegt im Bereich von 0 bis 40 Atom-Prozent, vorzugsweise 20 bis 30 Atom-Prozent. Der Gehalt an Hf liegt im Bereich von 0 bis 40 Atom-Prozent, vorzugsweise 20 bis 30 Atom-Prozent. Der Gehalt an Ti liegt im Bereich von 0 bis 32 Atom-Prozent, vorzugsweise 10 bis 20 Atom-Prozent. Liegen die atomaren Anteile von Zr, Hf oder Ti außerhalb der obigen Bereiche, gibt es keinen Bereich der unterkühlten Flüssigkeit, und der Wert von Tg/Tm ist 0,56 oder weniger, wodurch das Gasbildungsvermögen der Legierung verschlechtert wird.
  • Der Gesamtgehalt an Zr, Hf und Ti wird auf 30 bis 40 Atom-Prozent eingestellt. Ist dieser Gesamtbereich weniger als 30 Atom-Prozent oder mehr als 40 Atom-Prozent, verschlechtert sich das Glasbildungsvermögen, wodurch ein amorphes Material in der Masse gebildet wird. Deshalb wird der Gesamtgehalt an Zr, Hf und Ti auf den Bereich von 30 bis 40 Atom-Prozent eingestellt.
  • Bei den erfindungsgemäßen amorphen Legierungen auf der Basis Cu-Be dient Be als Element zur Verbesserung des Glasbildungsvermögens, so dass in der erhaltenen amorphen Legierung eine höhere Festigkeit gefunden wird. Be wird in Mengen von 10 Atom-Prozent oder weniger zugesetzt. Wenn mehr als 10 Atom-Prozent vorliegen, verschlechtert sich das Glasbildungsvermögen. Erfindungsgemäß wird der Gehalt an Be auf 3 bis 10 Atom-Prozent eingestellt.
  • Ein Teil des Cu kann durch eine kleine Menge eines oder mehrerer Elemente, ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Fe, Cr. Mn, Ni, Co, Nb, Mo, W, Sn, Al, Ta und den Seltenerdelementen (Y, Gd, Tb, Dy, Sc, La, Ce, Pr, Nd, Sm, Eu und Ho) ersetzt werden. Durch Zusatz dieser Elemente kann die mechanische Festigkeit der Legierung wirksam verbessert werden, wobei aber eine Verschlechterung des Glasbildungsvermögens auftritt, Deshalb werden diese Elemente vorzugsweise in Mengen von 5 Atom-Prozent oder weniger zugesetzt.
  • Weiterhin kann ein Teil des Cu durch ein oder mehrere Elemente, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus Ag, Pd, Au und Pt in Mengen von 10 Atom-Prozent oder weniger ersetzt werden. Der Temperaturbereich der unterkühlten Flüssigkeit kann durch den Ersatz des Cu durch diese Elemente etwas ausgedehnt werden. Wenn diese Elemente aber in Mengen von mehr als 10 Atom-Prozent zugesetzt werden, beträgt der Temperaturbereich der unterkühl ten Flüssigkeit weniger als 25 K, wodurch das Glasbildungsvermögen verschlechtert wird.
  • Die erfindungsgemäßen amorphen Legierungen auf der Basis Cu-Be können nach jedem üblichen Verfahren abgekühlt und aus dem geschmolzenen Zustand verfestigt werden, z. B. durch das Rotationsschmelzverfahren mit einer einzigen Walze (single roll melt spinning method), das Rotationsschmelzverfahren mit zwei Walzen (twin-roll melt spinning method), das Verfahren der Rotation in der Flüssigkeit (in-rotating liquid spinning method) oder das Verfahren der Zerstäubung, wodurch eine amorphe Legierung in Form eines Bandes, dünnen Streifens, Fadens, Korns oder Pulvers erhalten wird. Weiterhin ist es auf Grund des hohen Glasbildungsvermögens der erfindungsgemäßen amorphen Legierung auf Cu-Be-Basis möglich, eine voluminöse amorphe Legierung (bulk amorphous alloy) mit der gewünschten Form nach einem Kupferform-Gießverfahren sowie nach den vorstehend angegebenen üblichen Verfahren zu erhalten.
  • Beispielsweise wird bei einem typischen Kupferform-Gießverfahren eine Grundlegierung mit der erfindungsgemäß definierten Legierungszusammensetzung in einem Quarzglas unter einer Argonatmosphäre geschmolzen (das geschmolzene Metall kann bei einem Einspritzdruck von 0,5 bis 1,5 kg·f/cm2 in eine Kupferform gefüllt und darin erstarren gelassen werden, wobei ein Gussstück aus einer amorphen Legierung erhalten wird. Es können aber auch andere geeignete Verfahren, z. B. das Verfahren des Hochdruck-Formgießens oder des Quetschgießens (squeeze casting) angewendet werden.
  • (Beispiele)
  • Nachstehend sind Beispiele der vorliegenden Erfindung beschrieben. Aus jeder Grundlegierung mit der Legierungszusammensetzung von Tabelle 1 (Beispiele 1 bis 14 gemäß der Erfindung und Vergleichsbeispiele 1 bis 6) und Tabelle 2 (Beispiele 15 bis 26 gemäß der Erfindung, Vergleichsbeispiele 7 bis 10) wurden nach dem Schmelzen der Grundlegierung nach einem Lichtbo genschmelzverfahren eine stabförmige Probe nach dem Kupferform-Gießverfahren hergestellt, um die kritische Dicke für die Glasbildung zu bestimmen. Die amorphe Phase der stabförmigen Probe wurde nach dem Röntgenbeugungsverfahren nachgewiesen. Es wurden Stücke für den Drucktest hergestellt, und die Test-Stücke wurden einem Kompressionstest unterzogen, wobei eine Testmaschine vom Instron-Typ verwendet wurde, um die Druckbruchfestigkeit (σ f) zu bestimmen. Die Ergebnisse dieser Auswertungen sind in den Tabellen 1 und 2 angegeben.
  • Tabelle 1
    Figure 00080001
  • Figure 00090001
  • Tabelle 2
    Figure 00090002
  • Aus den Tabellen 1 und 2 ergibt sich, dass die Be-haltigen amorphen Legierungen, nach jedem erfindungsgemäßen Beispiel zu einem amorphen Legierungsstab mit einem Durchmesser von 1 mm oder mehr, sogar von 3 mm oder mehr mit einer Druckfestigkeit (σ f) von 2200 MPa oder mehr geformt werden können.
  • Industrielle Anwendbarkeit
  • Wie vorstehend erwähnt, kann mit Hilfe einer erfindungsgemäßen amorphen Legierung auf der Basis Cu-Be nach dem Kupferform-Gießverfahren eine stabförmige Probe mit einem Durchmesser (Dicke) von 1 mm oder mehr hergestellt werden. Die erhaltene amorphe Legierung zeigt einen Temperaturbereich der unterkühlten Flüssigkeit ΔTx von 25 K oder mehr und hat eine hohe Festigkeit. Erfindungsgemäß können also praktisch variable amorphe Legierungen auf der Basis von Cu-Be mit einem hohen Glasbildungsvermögen, verbesserten mechanischen Eigenschaften und einer ausgezeichneten Verarbeitbarkeit hergestellt werden.

Claims (2)

  1. Ein auf Cu-Be basierendes amorphes Legierungsprodukt welches aus einer Legierung besteht, die eine amorphe Phase von 50 Vol.-% Anteile aufweist, wobei die Legierung aus einer Zusammensetzung besteht, die durch die folgende Formel repräsentiert wird: Cu100-a-bBea(Zr1-x-yHfxTiy)b, wobei a und b Atomprozentsätze repräsentieren, für die 3 ≤ a ≤ 10, und 30 ≤ b ≤ 40 und a + b ≤ 50 ist, und wobei ferner x und y Atombruchteile repräsentieren, für die 0 ≤ x + y ≤ 1 und 0 ≤ y ≤ 0,8 ist, wobei die amorphe Legierung einen unterkühlten Flüssigkeitstemperaturbereich von ΔTx von 25 K oder mehr besitzt, wobei der unterkühlte Flüssigkeitstemperaturbereich ΔTx durch die Formel: ΔTx = Tx – Tg repräsentiert wird, wobei Tx eine Kristallisations-Initiierungstemperatur der Legierung repräsentiert und Tg eine Glasübergangstemperatur der Legierung repräsentiert, wobei die amorphe Legierung eine reduzierte Glasübergangstemperatur von 0,58 oder höher besitzt, die durch die folgende Formel repräsentiert wird: Tg/Tm, wobei Tg eine Glasübergangstemperatur der erwähnten Legierung repräsentiert, und wobei Tm eine Schmelztemperatur der Legierung repräsentiert, und wobei das amorphe Legierungsprodukt eine Stangen- oder Plattenform besitzt, und zwar mit einem Durchmesser oder Dicke von 1 mm oder mehr, und zwar hergestellt durch ein Kupferformgießverfahren mit einer Kompressionsbruchstärke σf von 2200 MPa.
  2. Ein auf Cu-Be basierendes amorphes Legierungsprodukt nach Anspruch 1, welches ferner zusätzlich ein oder mehrere Elemente enthält, wobei die Legierung aus einer Zusammensetzung besteht, die durch die folgende Formel repräsentiert ist: Cu100-a-b-c-dBea(Zr1-x-yHfxTiy)bMcTd, wobei M ein oder mehrere Elemente repräsentiert, und zwar ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Fe, Cr, Mn, Ni, Co, Nb, Mo, W, Sn, Al, Ta und seltene Erdelemente, wobei T eines oder mehrere Elemente repräsentiert, und zwar ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Ag, Pd, Pt und Au, und wobei a, b, c und d Atomprozentsätze repräsentieren, für die Folgendes gilt: 0 ≤ c ≤ 5 und 0 ≤ d ≤ 10.
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