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Technisches Gebiet
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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Pulpe-Siebvorrichtung zum Trennen von Fasern
mit guter Qualität
und Fremdkörpern
in Papierpulpe.
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Das
U.S. Patent Nr. 5,009,774 offenbart in Kombination die technischen
Merkmale des Oberbegriffs des untenstehenden Anspruchs 1.
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Stand der Technik
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Auf
der stromaufwärtigen
Seite einer Papiermaschine ist eine Pulpe-Siebvorrichtung (Pulpe-Sieb)
vorgesehen. Die Pulpe-Siebvorrichtung
ist eine Vorrichtung zum Sieben und Trennen von Fasern mit guter
Qualität
und Fremdkörpern
in Papierpulpe bzw. Papierfaserbrei (d.h. eine Pulpesuspension mit
einer Pulpedichte von 0,2 bis 5%) mit einem Siebzylinder von ihr.
Typischerweise ist die Pulpe-Siebvorrichtung mit einem oder zwei
Siebzylindern ausgestattet. Zuerst wird der Aufbau einer Pulpe-Siebvorrichtung
mit einem einzelnen Siebzylinder unter Bezugnahme auf die 28 und 29 beschrieben. 28 zeigt
eine Draufsicht im Teilschnitt einer herkömmlichen Pulpe-Siebvorrichtung. 29 zeigt
eine Seitenansicht im Teilschnitt in der Richtung des Pfeils D von 28.
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Eine
Pulpesuspension wird der Pulpe-Siebvorrichtung durch eine Pumpe
zugeführt.
Wie in den 28 und 29 dargestellt,
fließt
die Pulpesuspension in eine Tangentialrichtung durch den Eingang 2 eines
zylindrischen Behälters 17,
und bewegt sich in einem ringförmigen
Flussdurchgang 4 voran, der durch ein inneres Gehäuse 3 und
der Innenwand des Behälters 17 ausgebildet
wird. Wenn die Pulpesuspension durch den ringförmigen Flussdurchgang 4 zirkuliert,
werden schwere Fremdkörper
wie beispielsweise Sand usw. nach außerhalb der Vorrichtung aus
einer Falle bzw. einem Abscheider 5 abgegeben, die/der
in der Tangentialrichtung entgegengesetzt zu dem Eingang 2 vorgesehen
ist, und die verbleibende Pulpe fließt in das innere Gehäuse 3 durch den
Flussdurchgang 4. Es ist anzumerken, dass eine Abdeckung 19 an
der oberen Oberfläche
des Behälters 17 vorgesehen
ist, so dass die Vorrichtung unter Druck betrieben werden kann.
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Ein
zylindrischer Siebzylinder 1 ist in dem inneren Gehäuse 3 angeordnet.
Der obere Abschnitt des Siebzylinders 1 ist fest an dem
inneren Gehäuse 3 angebracht,
und dieser Siebzylinder 1 unterteilt die Innenseite des
inneren Gehäuses 3 in
eine Rührkammer 7 und
eine Ausgangskammer 14. Die in dem Flussdurchgang 4 fließende Pulpe
fließt
zuerst in die ringförmige
Rührkammer 7,
die in dem Siebzylinder 1 ausgebildet ist.
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Eine
große
Anzahl von Schlitzen mit einer Breite von 0,15 bis 0,5 mm oder Löchern mit
einem Durchmesser von 0,2 bis 4,8 mm sind in der Randoberfläche des
Siebzylinders 1 vorgesehen, und die Pulpe wird durch diese
Schlitze oder Löcher
gefiltert und klassifiziert, wenn sie nach unten entlang der Rührkammer 7 fließt. Das
heißt,
die Fasern mit guter Qualität,
die durch die Schlitze oder Löcher
in der Randoberfläche
des Siebzylinders 1 durchgehen können, werden aus einem Ausgang 9 über die
Ausgangskammer 14 abgegeben bzw. abgelassen, während Fremdkörper mit
Größen, die
nicht durch die Schlitze oder Löcher
in dem Siebzylinder so wie sie sind durchgehen können, nach unten entlang der Rührkammer 7 fließen und
aus einem Ausschussausgang 10 abgelassen werden.
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Außerdem ist
ein Rotor 6 innerhalb der Rührkammer 7 angeordnet.
Der Rotor 6 ist an dem oberen Abschnitt einer Hauptwelle 11 aufgehängt und
ist mit einer Vielzahl von Flügeln 20 in
gleichmäßigen Abständen in
der Umfangsrichtung ausgestattet. Der Flügel 20 ist so positioniert,
dass er einen vorbestimmten Zwischenraum bzw. Abstand (2,5 bis 8
mm) von der inneren Randoberfläche
des Siebzylinders 1 hält.
Die Hauptwelle 11 wird durch Lager gestützt, so dass sie sich frei
drehen kann, und wird durch einen Elektromotor 13 durch
eine V-Riemenscheibe (nicht gezeigt), die an dem unteren Ende von
ihm angebracht ist, angetrieben, so dass sie rotiert. Wenn sich der
Rotor 13 dreht und deshalb die Flügel 20 innerhalb der
ringförmigen
Rührkammer 7 umlaufen,
wird die Pulpesuspension innerhalb der Rührkammer 7 umgerührt. Die
Fremdkörper
in der Pulpe werden getrennt und verhedderte Fasern werden entwirrt.
Folglich wird ein Verstopfen der Schlitze oder Löcher in dem Siebzylinder 1 verhindert.
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30 zeigt wie ein Verstopfen der Schlitze oder
Löcher
in dem Siebzylinder 1 durch die Flügel 20 verhindert
wird. Wie in 30A dargestellt, umläuft der
Flügel 20 entlang
der Oberfläche
des Siebzylinders 1 mit hohen Geschwindigkeiten (10 bis
30 m/s), wobei er einen konstanten Abstand von der Zylinderoberfläche hält. Wenn
der Flügel 20 umläuft, entwickelt
sich ein negativer Druck bzw. Unterdruck zwischen dem Flügel 20 und
dem Siebzylinder 1, wie in 30B gezeigt.
Die durch diesen Unterdruck entwickelte Saugkraft bewirkt, dass
die Lösung
rückwärts in die
Rührkammer 7 fließt, und
deshalb werden verhedderte Fasern oder Fremdkörper entfernt, welche die Löcher 100 in
der Oberfläche
des Siebzylinders 1 blockieren. Nach dem Durchgang des
Flügels 20 wird
die Pulpesuspension von der Rührkammer 7 wieder
in die Ausgangskammer 14 fließen, und die Löcher 100 in
dem Siebzylinder 1 werden mit verhedderten Fasern und Fremdkörpern verstopft.
Die verhedderten Fasern usw., die erneut die Löcher 100 blockieren,
werden jedoch durch den Unterdruck entfernt, der durch den Durchgang
des nächsten
Flügels 20 erzeugt
wird. Bei der herkömmlichen
Pulpe-Siebvorrichtung wird ein Verstopfen der Löcher in dem Siebzylinder 1 durch
ein Wiederholen des zuvor erwähnten
Betriebs verhindert.
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31 zeigt
eine Querschnittansicht der Ausgestaltung des Lochs 100 in
dem Siebzylinder 1. Das Loch 100 weist eine kreisförmige Form
auf, und eine angefaste Fläche 101 in
der Form einer Schale ist koaxial an dem Einlass des Lochs 100 (an
der Seite der Rührkammer 7)
ausgebildet. Wenn der Flügel 20 über die
angefaste Oberfläche 101 in
der Oberfläche
des Siebzylinders 1 hinüber
geht, entwickelt sich eine Turbulenz (Trennwirbel) an dem Einlass
des Lochs 100, wie durch einen Pfeil S in 31 gezeigt, und
ein Verstopfen des Lochs 100 wird durch die Turbulenz S
unterdrückt.
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Des
Weiteren gibt es Siebplatten 1 mit Querschnitten wie diejenigen,
die in den 32 und 33 gezeigt
werden. In dem Fall von 32, sind trapezförmige Nuten 111 in
der Axialrichtung der Siebplatte 1 (senkrecht zu der Papieroberfläche) ausgebildet,
und bilden eine Vielzahl von Löchern 110 an
den Böden
der Nuten 33. In dem Fall von 33 ist
eine axiale Wellenform an der Randoberfläche des Siebzylinders 1 ausgebildet,
und eine Vielzahl von Löchern 120 ist
axial in den geneigten Abschnitt 121 der Wellenform gebohrt.
Bei jedem der in den 32 und 33 gezeigten
Querschnitte entwickelt ein Umlauffluss, der durch den Flügel 20 bewirkt
wird, eine Turbulenz S an dem Einlass des Lochs, wodurch ein Verstopfen
des Lochs verhindert wird.
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Nun
wird der Aufbau einer Pulpe-Siebvorrichtung mit einem doppelten
Siebzylinder (innere und äußere Siebzylinder)
unter Bezugnahme auf die 34 und 35 beschrieben. 34 zeigt
eine Querschnittansicht der herkömmlichen
Pulpe-Siebvorrichtung
mit den zwei inneren und äußeren Siebzylindern,
und 35 zeigt eine Querschnittansicht, im Wesentlichen
im Schnitt nach E-E in 34. Es ist anzumerken, dass
die gleichen Bezugszeichen bei den gleichen Teilen wie bei der zuvor
erwähnten
herkömmlichen
Pulpe-Siebvorrichtung
mit einem einzelnen Siebzylinder verwendet werden.
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Wie
in den 34 und 35 dargestellt, fließt eine
Pulpesuspension in eine Tangentialrichtung durch den Eingang 2 eines
zylindrischen Behälters 17 und
zirkuliert durch einen ringförmigen
Flussdurchgang 4. Wenn die Pulpesuspension durch den ringförmigen Flussdurchgang 4 zirkuliert,
werden schwere Fremdkörper
wie beispielsweise Sand usw. nach außerhalb der Vorrichtung aus
einer Falle 5 abgegeben, die in der Tangentialrichtung
des Flussdurchgangs 4 vorgesehen ist, und die verbleibende Pulpe
fließt
aus dem Flussdurchgang 4 in das Innere eines inneren Gehäuses 3.
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Zylindrische
Siebzylinder 1a und 1b sind im Innern des inneren
Gehäuses 3 angeordnet.
Diese Siebzylinder 1a und 1b unterteilen das Innere
des inneren Gehäuses 3 in
eine Rührkammer 7 und
Ausgangskammern 14a, 14b. Die Pulpesuspension,
die in dem Flussdurchgang 4 fließt, fließt zuerst in die ringförmige Rührkammer 7,
die zwischen den Siebzylindern 1a und 1b ausgebildet
ist. Wenn die Pulpesuspension nach unten entlang der Rührkammer 7 fließt, geht
ein Teil der Pulpe durch den inneren Siebzylinder 1b durch,
und wird in der inneren Ausgangskammer 14a gefiltert und
klassifiziert. Die verbleibende Pulpe geht durch den äußeren Siebzylinder 1,
und wird in der äußeren Ausgangskammer 14 gefiltert und
klassifiziert. Auf der anderen Seite fließen die Fremdkörper mit
Größen, die
nicht durch die Siebzylinder 1a, 1b so wie sie
sind durchgehen können, nach
unten entlang der Rührkammer 7 und
werden aus einem Ausschussausgang 10 abgelassen.
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Außerdem sind
innerhalb der Rührkammer 7 eine
Vielzahl von äußeren Flügeln 20a angeordnet, dem äußeren Siebzylinder 1a gegenüberliegend,
und eine Vielzahl von inneren Flügeln 20b sind
gegenüberliegend
dem inneren Siebzylinder 1b angeordnet. Die Flügel 20a, 20b sind
fest an einem Rotor 6 angebracht, der an dem oberen Abschnitt
einer Hauptwelle 11 aufgehängt ist. Die äußeren Flügel 20a sind
in gleichmäßigen Abständen in
der Umfangsrichtung angeordnet, wobei sie einen konstanten Abstand
(2,5 bis 8 mm) von dem äußeren Siebzylinder 1a halten. Ähnlich sind
die inneren Flügel 20b in
gleichmäßigen Abständen in
der Umfangsrichtung angeordnet, wobei sie einen konstanten Abstand
(2,5 bis 8 mm) von dem inneren Siebzylinder 1b halten.
Die Hauptwelle 11 ist, durch Lager gestützt, frei drehbar, und wird durch
einen Elektromotor 13 durch eine V-Riemenscheibe 18,
die an dem unteren Ende von ihm angebracht ist, angetrieben, so
dass sie rotiert. Wenn sich der Rotor 13 dreht und deshalb
die Flügel 20a, 20b innerhalb
der ringförmigen
Rührkammer 7 umlaufen, wird
die Pulpesuspension innerhalb der Rührkammer 7 umgerührt. Die
Fremdkörper
in der Pulpe werden getrennt und verhedderte Fasern werden entwirrt. Folglich
wird ein Verstopfen der Schlitze oder Löcher in den Siebzylindern 1a, 1b verhindert.
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Die
zuvor erwähnten
Pulpe-Siebvorrichtungen weisen jedoch die folgenden Probleme auf:
Als
erstes hat die in den 28 und 29 gezeigte herkömmliche
Pulpe-Siebvorrichtung eine Beschränkung bei ihrer Verarbeitungsfähigkeit,
da sie lediglich einen einzelnen Siebzylinder 1 aufweist.
Aufgrund der Ausgestaltung des herkömmlichen Flügels 20 wird außerdem der
durch den Flügel 20 bewirkte
Umlauffluss schneller, wenn er nahe der Oberfläche des Flügels 20 ist, und langsamer,
wenn er weg von der Flügeloberfläche ist.
Deshalb ist die Effizienz des Reinigens der Oberfläche des
Siebzylinders 1 gering, und es besteht ein Problem, dass
die Durchgangsmenge der Pulpe verringert wird. Des Weiteren verbraucht
die Oberfläche
des Flügels 20,
die von der Oberfläche
des Siebzylinders 1 entfernt ist, verschwenderisch die
für Reibung
erforderliche Leistung, weil sie keinen Beitrag zum Reinigen der
Oberfläche
des Siebzylinders 1 leistet.
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Bei
der in den 34 und 35 gezeigten herkömmlichen
Pulpe-Siebvorrichtung ist die Geschwindigkeit des Umlaufflusses,
der durch ein Umlaufen der Flügel 20a und 20b entwickelt
wird, an dem inneren Siebzylinder 1b langsamer als an dem äußeren Siebzylinder 1a,
aufgrund des Durchmesserunterschieds zwischen den inneren und äußeren Siebzylindern 1a und 1b.
Außerdem
ist der Druck, der auf den inneren Siebzylinder 1b wirkt,
geringer als derjenige, der auf den äußeren Siebzylinder 1a wirkt,
aufgrund eines Unterschieds der Zentrifugalkraft. Deshalb neigt
der äußere Siebzylinder 1a dazu, die
Pulpe an mehr als den effektiven Bereich des Siebzylinders 1a durchzulassen,
während
der innere Siebzylinder 1b dazu neigt, die Pulpe an weniger
als den effektiven Bereich des Siebzylinders 1b durchzulassen.
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Aufgrund
dessen wird, wenn die zu verarbeitende Pulpemenge übermäßig reduziert
ist, der äußere Siebzylinder 1a die
Pulpe durch ihn hindurch lassen, aber es besteht ein Problem, dass
der innere Siebzylinder 1b dazu neigt verstopft zu werden,
aufgrund der rückwärts fließenden Pulpe.
Umgekehrt wird, wenn die zu verarbeitende Pulpenmenge erhöht ist,
der innere Siebzylinder 1b die Pulpe richtig durch ihn
hindurch lassen, aber es besteht ein Problem, dass der Durchgangswiderstand
des äußeren Siebzylinders 1a sich
erhöht
und er wahrscheinlich verstopft.
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Weil
der Umlauffluss durch den inneren und äußeren Flügeln 20b, 20a durchgeht,
wird außerdem die
Geschwindigkeit des Umlaufflusses innerhalb der Rührkammer 7 lediglich
in der Nähe
der inneren und äußeren Flügel 20b, 20a schneller,
und langsamer an Positionen, die von den inneren und äußeren Flügeln 20b, 20a weg
sind. Aufgrund dessen ist die Effizienz des Reinigens der Oberflächen der
Siebzylinder 1a, 1b gering, und es besteht ein
Problem, dass die Menge der Pulpe die durchgeht verringert wird.
Des Weiteren wird, wegen einem zu geringen Umrühren der Pulpe, eine gute Pulpenqualität aus dem
Ausschussausgang 10 abgelassen, ohne durch die Siebzylinder 1a, 1b verarbeitet
zu werden, und es besteht auch ein Problem, dass die Siebeffizienz
verringert wird.
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Wie
oben beschrieben, weist die herkömmliche
Pulpe-Siebvorrichtung
außerdem
das Problem auf, dass die durchzugehende Pulpemenge durch ein Verstopfen
der Löcher
in dem Siebzylinder 1 begrenzt wird. Das Verstopfen der
Löcher
in dem Siebzylinder 1 folgt aus der Ausgestaltung der in
dem Siebzylinder 1 ausgebildeten Löcher.
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Genauer
gesagt, weist die Turbulenz S (siehe 31 bis 33),
die an dem Einlass des Lochs durch den von dem Umlauf des Flügels 20 resultierenden
Umlaufflusses entwickelt wird, den Effekt des Verhinderns des Verstopfens
des Loches auf. Die Stärke
der Turbulenz S wird jedoch durch die Ausgestaltung der Vorderkante
des Loches (die sich an der stromaufwärtigen Seite des Umlaufflusses
befindet) beeinflusst. Außerdem
werden die Schwierigkeit verhedderte Fasern zu fangen und die Leichtigkeit Fremdkörper zu
entfernen durch die Ausgestaltung der Hinterkante des Lochs (die
sich an der stromabwärtigen
Seite des Umlaufflusses) beeinflusst.
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In
dem Fall einer Konfiguration wie diejenige, die in 31 gezeigt
wird, entwickelt sich die Turbulenz S an der geneigten Oberfläche, auf
der stromaufwärtigen
Seiten, des durch die schalenförmige
angefaste Oberfläche 101 ausgebildeten
Lochs 100, aber der entwickelte Wirbel S ist schwach, weil
die geneigte Oberfläche
sanft ist. Deshalb neigt die Turbulenz S weniger dazu, die Vorderkante 102 oder Hinterkante 103 des
Lochs 100 zu erreichen. Aufgrund dessen ist der Effekt
des Verhinderns des Verstopfens durch die Turbulenz S gering. Weil
die schalenförmige
angefaste Oberfläche 101 koaxial
mit dem Loch 100 ausgebildet ist, ist außerdem ein Raum
zum Ausbilden der schalenförmigen
angefasten Oberfläche
erforderlich und die Anzahl von Löchern pro Einheit Bereich ist
somit begrenzt. Aufgrund dessen gibt es eine Beschränkung bei
dem Erhöhen
der durchzugehenden Pulpemenge, durch ein Erhöhen der Anzahl von Löchern 100.
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In
dem Fall einer Ausgestaltung wie derjenigen, die in 32 gezeigt
wird, ist außerdem
die sich entwickelnde Turbulenz S stark, weil sich der vertikale
Abschnitt der trapezförmigen
Nut 111 an der stromaufwärtigen Seite des Flusses befindet.
Da die Vorderkante 112 des Lochs 110 an dem Bodenabschnitt der
Nut nahe dem vertikalen Abschnitt der trapezförmigen Nut 111 positioniert
ist, ist es jedoch weniger wahrscheinlich, dass der entwickelte
Wirbel S die Vorderkante 112 erreicht, und deshalb ist
der Effekt des Verhinderns des Verstopfens des Lochs 110 gering. Ähnlich ist,
da die Hinterkante 113 an dem Bodenabschnitt der Nut positioniert
ist, und weg von dem geneigten Abschnitt 114 ist, eine
Trennung von verhedderten Fasern usw., die in dem Loch 100 gefangen
sind, nicht einfach. Nebenbei, weil das Loch 100 lediglich
in dem Bodenabschnitt der trapezförmigen Nut 111 angeordnet
sein kann, ist auch die Anzahl von Löchern pro Einheit Bereich begrenzt.
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Des
Weiteren, in dem Fall einer Ausgestaltung wie diejenige, die in 33 gezeigt
wird, entwickelt sich die Turbulenz S an dem Scheitel der Wellenform,
die an der Oberfläche
des Siebzylinders 1 ausgebildet ist. Die Vorderkante 122 des
Lochs 120 ist jedoch fern von dem Scheitel der Wellenform,
und die Vorder- und Hinterkanten 122, 123 sind
an den geneigten Abschnitten 121 der Wellenform. Deshalb ist es
weniger wahrscheinlich, dass die Turbulenz S die Kanten 122, 123 erreicht,
und der Effekt des Verhinderns des Verstopfens der Löcher durch
die Turbulenz S ist somit gering. Da die Hinterkante 123 einen
spitzen Winkel aufweist, ist außerdem
eine Trennung eines Klumpens von Pulpe, der auf der Kante gefangen
wird, nicht einfach. Außerdem
ist die Anzahl von Löchern
pro Einheit Bereich begrenzt, weil das Loch 120 lediglich
in dem geneigten Abschnitt 121 der Wellenform angeordnet
sein kann.
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Wie
oben beschrieben ist bei jeder der Lochausgestaltungen, die in den 31 bis 33 gezeigt
werden, der Effekt des Verhinderns des Verstopfens durch die Turbulenz
S nicht zufriedenstellend. Deshalb ist es notwendig, die Turbulenz
S durch ein Umlaufen der Flügel 20 mit
hohen Geschwindigkeiten stärker
zu machen, um ein Verstopfen von Löchern zu verhindern. Die für ein Umlaufen der
Flügel 20 erforderliche
Leistung wird jedoch größer im Verhältnis zu
dem Quadrat bis zur dritten Potenz der Umlaufgeschwindigkeit, so
dass die Durchgangsmenge pro Verbrauchsleistung umgekehrt verringert
ist.
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In
dem U.S. Patent Nr. 2,975,899 ist eine Siebvorrichtung offenbart,
die innere und äußere zylindrische
Siebe, zumindest zwei Flügel
mit stromlinienförmigen
Querschnittausgestaltungen, die sich in den Raum zwischen den Sieben
erstrecken, und ein Paar von ringförmigen Kammern umfasst, wobei
eine außerhalb
des äußeren Siebs
angeordnet ist, und eine innerhalb des inneren Siebs angeordnet
ist. Die Vorrichtung umfasst ferner Einrichtungen zum Abziehen der
gesiebten Suspension aus den Kammern, und Einrichtungen zum Abziehen
des Ausschussmaterials aus dem Raum zwischen den Sieben.
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Das
U.S. Patent Nr. 5,497,886 offenbart eine Siebvorrichtung für Papierherstellungspulpe,
wobei die Vorrichtung eine Siebkammer, die zwischen einem feststehenden
Siebelement und einem Rotor definiert ist, eine Annahmekammer außerhalb
der Siebkammer, sowie eine Vielzahl von Halbfolienelementen umfasst,
die an der Außenfläche des
Rotors angeordnet sind. Ein Ausschussauslass ist stromabwärts der
Siebkammer vorgesehen, und ein Annahmeauslass ist in der Annahmekammer
vorgesehen.
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Offenbarung
der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung, die unten in Anspruch 1 definiert ist, wurde
in Hinblick auf die im Stand der Technik gefundenen Probleme gemacht. Folglich
ist es die Hauptaufgabe der vorliegenden Erfindung eine Pulpe-Siebvorrichtung
bereitzustellen, die in der Lage ist eine große Pulpemenge mit einer geringen
Leistung zu sieben, durch ein Verhindern des Verstopfens eines Siebzylinders.
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Um
dies zu erreichen, und gemäß einem wichtigen
Aspekt der vorliegenden Erfindung, wird eine Pulpe-Siebvorrichtung
bereitgestellt, mit: einem Paar innerer und äußerer Siebzylinder; und
einem
oder einer Vielzahl von Flügeln,
die innerhalb einer Rührkammer
umlaufen, die zwischen den inneren und äußeren Siebzylindern ausgebildet
ist, wobei sie einen vorbestimmten kleinen Abstand von jedem der
inneren und äußeren Siebzylinder
halten.
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Außerdem ist
der Querschnitt eines inneren Ablassrohrs an einem Punkt, an dem
das innere Ablassrohr mit einem äußeren Ablassrohr
zusammenkommt, größer festgelegt
als der Querschnitt des äußeren Ablassrohrs,
wobei Pulpe durch den inneren Siebzylinder durchgeht und in das
innere Ablassrohr fließt,
und auch durch den äußeren Siebzylinder durchgeht
und in das äußere Ablassrohr
fließt.
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Die
Rührkammer
kann praktischerweise in der Umfangsrichtung unterteilt sein, durch
ein Vorsehen der Flügel,
die innerhalb der Rührkammer
umlaufen, die zwischen den inneren und äußeren Siebzylinder ausgebildet
ist, wobei sie einen vorbestimmten kleinen Abstand von jedem der
inneren und äußeren Siebzylinder
halten. Mit dieser Anordnung wird der Innendruck innerhalb der Rührkammer
höher,
da die Umlaufgeschwindigkeit der Pulpe erhöht ist. Deshalb werden die
Trennung und das Umrühren
von Fremdkörpern
und Pulpeklumpen beschleunigt, und ein Verstopfen der Siebzylinder
wird verhindert und die durchzugehende Pulpemenge ist erhöht. Außerdem kann
die Entfernung zwischen den inneren und äußeren Siebzylindern verkürzt werden,
durch ein Teilen eines gemeinsamen Flügels mit den inneren und äußeren Siebzylindern.
Aufgrund dessen werden der Geschwindigkeitsunterschied der Pulpe
zwischen den inneren und äußeren Siebzylindern,
der durch den Durchmesserunterschied zwischen ihnen bewirkt wird,
und der durch die Zentrifugalkraft bewirkte Druckunterschied, verglichen
mit dem Stand der Technik kleiner. Insbesondere wird eine Verringerung
der durchzugehenden Pulpemenge, aufgrund eines Verstopfens des inneren
Siebzylinders, verhindert. Deshalb gibt es keine Möglichkeit,
dass die Siebzylinder verstopfen, sogar wenn die Umlaufgeschwindigkeit
der Flügel
relativ langsam ist, und man erhält
einen Effekt, dass eine große
Pulpemenge mit einer geringen Leistung gesiebt werden kann.
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Des
Weiteren ist mit diesem Aufbau ein Effekt erreichbar, dass der Fluss
der Pulpe von dem inneren Ablassrohr zufriedenstellend wird, und
dass die zu verarbeitende Pulpemenge somit erhöht wird.
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Bei
einer ersten bevorzugten Form der vorliegenden Erfindung weist der
Umlaufrichtungs-Vorderabschnitt des Flügels eine Wandfläche auf,
die sich radial zu den Randoberflächen der inneren und äußeren Siebzylinder
hin erstreckt. Mit dieser Anordnung wird die Richtung des Umlaufflusses
der Pulpe von der Umfangsrichtung in die Radialrichtung durch die
Wandfläche
geändert.
Der Radialfluss der Pulpe ermöglicht
es somit, die Rührkammer
effizient zu unterteilen.
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Bei
einer zweiten bevorzugten Form der vorliegenden Erfindung ist die
Wandfläche
in einem rechten oder spitzen Winkel zu der Umlaufrichtung ausgebildet.
Mit dieser Anordnung kann sich der Umlauffluss der Pulpe senkrecht
den Randoberflächen der
inneren und äußeren Siebzylinder
annähern,
und es wird möglich,
die Rührkammer
effizienter zu unterteilen.
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Bei
einer dritten bevorzugten Form der vorliegenden Erfindung ist der
Querschnitt des Flügels so
ausgebildet, dass sich die Beabstandung zwischen dem Querschnitt
und jedem der inneren und äußeren Siebzylinder
allmählich
von der Wandfläche in
die Umlaufrichtung weitet. Mit dieser Ausgestaltung wird der Druck
innerhalb der Rührkammer
negativ an der Seite des hinteren Abschnitts des Flügels. Deshalb
fließt
die Pulpesuspension zurück
von der Außenseite
der inneren und äußeren Siebzylinder
in die Rührkammer.
Folglich werden Pulpeklumpen usw., die in den Siebzylindern gefangen
werden, entfernt. Außerdem
ist die Pulpedichte innerhalb der Rührkammer verdünnt, und
man erhält
den Effekt, dass ein erneuter Durchgang der Pulpe mit hoher Dichte,
die nicht durch die Siebzylinder durchgeht, einfach wird.
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Bei
einer vierten bevorzugten Form der vorliegenden Erfindung ist der
Querschnitt des Flügels
in der Form eines Keils ausgebildet, der sich in einem spitzen Winkel
von einem Umdrehungsrichtung-Spitzenende zu beiden Umgebungsabschnitten,
die am dichtesten an den inneren und äußeren Siebzylindern sind, erstreckt.
Mit dieser Form kann die Position des Spitzenendes des Flügels angepasst
werden, durch ein Anpassen des Einfallswinkels des Flügels, und
es wird möglich,
dem inneren und äußeren Siebzylinder
gleichmäßig Pulpe
zuzuführen.
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Bei
einer fünften
bevorzugten Form der vorliegenden Erfindung ist eine Entfernung
von dem Spitzenende zu den zwei Umgebungsabschnitten auf zwei bis
fünf Mal
einer Entfernung zwischen beiden Umgebungsabschnitten festgelegt.
Damit gibt es keine Verringerung bei der Siebeffizienz des Siebzylinders,
und keinen Anstieg bei der Betriebsleistung pro Einheit Verarbeitungsfähigheit
des Siebzylinders. Deshalb wird ein Verstopfen der inneren und äußeren Siebzylinder
verhindert, wodurch es möglich
wird sicherzustellen, dass eine große Pulpemenge mit einer geringen
Leistung durchgeht.
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Bei
einer sechsten bevorzugten Form der vorliegenden Erfindung ist das
zuvor erwähnte
Spitzenende an einer Mitte zwischen den inneren und äußeren Siebzylindern
angeordnet ist, oder an einer Position, die von der Mitte zu dem äußeren Siebzylinder
hin versetzt ist. Mit dieser Anordnung kann die Last für ein Verarbeiten
von Pulpe zwischen den inneren und äußeren Siebzylindern balanciert
werden.
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Bei
einer siebten bevorzugten Form der vorliegenden Erfindung ist der
Querschnitt des Flügels so
ausgebildet, dass sich die Beabstandung zwischen dem Querschnitt
und jedem der inneren und äußeren Siebzylinder
allmählich
von den beiden Umgebungsabschnitten in die Umlaufrichtung weitet.
Mit dieser Ausgestaltung wird der Druck innerhalb der Rührkammer
an der Seite des hinteren Abschnitts des Flügels negativ. Deshalb fließt die Pulpesuspension
zurück
von der Außenseite
der inneren und äußeren Siebzylinder
in die Rührkammer.
Folglich werden Pulpeklumpen usw., die in den Siebzylindern gefangen
werden, entfernt. Außerdem
ist die Pulpedichte innerhalb der Rührkammer verdünnt, und
man erhält
den Effekt, dass ein erneuter Durchgang der Pulpe mit hoher Dichte,
die nicht durch die Siebzylinder durchgeht, einfach wird.
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Bei
einer achten bevorzugten Form der vorliegenden Erfindung sind angrenzende
Flügel
der zuvor erwähnten
Vielzahl von Flügeln
durch eine Trennwand verbunden. Dies unterteilt die Rührkammer
ferner in zwei Teile. Deshalb kann ein Fluss von Innerhalb der Rührkammer
zu der Außenseite
der Rührkammer,
der durch die Zentrifugalkraft bewirkt wird, blockiert werden, und
es wird möglich,
die an den inneren Siebzylinder durchzugehende Pulpemenge zu erhöhen.
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Eine
Pulpe-Siebvorrichtung kann umfassen:
einen Siebzylinder; und
einen
oder eine Vielzahl von Flügeln,
die innerhalb einer Rührkammer
umlaufen, die außerhalb
oder innerhalb des Siebzylinders ausgebildet ist, wobei sie einen
vorbestimmten kleinen Abstand von dem Siebzylinder halten;
wobei
ein Umlaufrichtungs-Vorderabschnitt des Flügels eine Wandfläche aufweist,
die sich radial zu der Randoberfläche des Siebzylinders hin erstreckt,
und wobei der Flügel
so ausgebildet ist, dass sich die Beabstandung zwischen dem Flügel und
dem Siebzylinder allmählich
von der Wandfläche
zu einem hinteren Ende in Umlaufrichtung weitet.
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Mit
einem derartigen Aufbau kann ein Verstopfen des Siebzylinders verhindert
werden, dadurch, dass der Druckunterschied innerhalb der Rührkammer
größer vor
und nach der Wandfläche ausgeführt wird,
und man kann den Effekt erhalten, dass eine große Pulpemenge mit einer geringen Leistung
gesiebt werden kann.
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Eine
andere Pulpe-Siebvorrichtung kann umfassen:
einen Siebzylinder
mit einer Vielzahl von Filterlöchern;
und
einen oder eine Vielzahl von Flügeln, die innerhalb einer Rührkammer
umlaufen, die außerhalb
oder innerhalb des Siebzylinders ausgebildet ist, wobei sie einen
vorbestimmten kleinen Abstand von dem Siebzylinder halten;
wobei
eine Vielzahl von konischen Hohlräumen in der Randoberfläche des
Siebzylinders, die der Rührkammer
zugewandt ist, vorgesehen sind, und wobei das Filterloch so ausgebildet
ist, dass es von der Mitte des konischen Hohlraums in der Richtung
entgegengesetzt zu der Richtung, in welcher der Flügel umläuft, versetzt
ist.
-
Mit
einem derartigen Aufbau kann sich eine starke Turbulenz an dem Einlass
des Filterlochs durch den Umlauffluss der Pulpe entwickeln, und
die Pulpe kann zufriedenstellend umgerührt werden. Außerdem wird
verhindert, dass ein Pulpeklumpen und Fremdkörper in den Filterlöchern gefangen
werden, und ein Verstopfen der Filterlöcher kann verhindert werden.
Deshalb kann man den Effekt erhalten, dass eine große Pulpemenge
mit einer geringen Leistung gesiebt werden kann.
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Kurze Beschreibung der
Zeichnungen
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1 ist
eine Draufsicht im Teilschnitt, die eine gemäß einer ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung aufgebaute Pulpe-Siebvorrichtung zeigt;
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2 ist
eine Seitenansicht im Teilschnitt in der Richtung des Pfeils A von 1;
-
3 ist
eine Perspektivansicht, die den Aufbau des Rotors der Pulpe-Siebvorrichtung
der ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt;
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4 ist
eine Querschnittansicht, welche die Ausgestaltung des Flügels der
Pulpe-Siebvorrichtung der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
zeigt;
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5A ist
ein Diagramm zur Erklärung
der Betriebswirkung der Pulpe-Siebvorrichtung der ersten Ausführungsform,
wobei die Beziehung der Positionen zwischen den inneren und äußeren Siebzylindern
und dem Flügel
gezeigt wird;
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5B ist
ein Diagramm, das eine Druckverteilung zeigt, die auf die Siebzylinder
in der in 5A gezeigten Beziehung der Positionen
wirkt;
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6 ist
eine Querschnittansicht, die eine erste Variation des Flügels der
Pulpe-Siebvorrichtung der ersten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung zeigt;
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7 ist
eine Querschnittansicht, die eine zweite Variation des Flügels der
Pulpe-Siebvorrichtung der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
zeigt;
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8 ist
eine Querschnittansicht, die eine dritte Variation des Flügels der
Pulpe-Siebvorrichtung der ersten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung zeigt;
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9 ist
eine Perspektivansicht, die eine Variation des Rotors der Pulpe-Siebvorrichtung
der ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt;
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10 ist
eine Querschnittansicht, die eine vierte Variation des Flügels der
Pulpe-Siebvorrichtung der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
zeigt, wobei die Beziehung der Positionen zwischen den inneren und äußeren Siebzylindern und
dem Flügel
gezeigt wird;
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11 ist
eine Perspektivansicht, die den Aufbau eines Rotors zeigt, welcher
der Ausgestaltung des gemeinsamen Flügels entspricht, der in 10 gezeigt
wird;
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12 ist
eine Draufsicht im Schnitt, die eine Pulpe-Siebvorrichtung zeigt, die gemäß einer
zweiten Ausführungsform
aufgebaut ist;
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13 ist
eine Querschnittansicht im Wesentlichen im Schnitt nach B-B in 12;
-
14 ist
eine Perspektivansicht, die den Aufbau des Rotors der Pulpe-Siebvorrichtung
der zweiten Ausführungsform
zeigt;
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15 ist
eine Querschnittansicht, welche die Ausgestaltung des Flügels der
Pulpe-Siebvorrichtung der zweiten Ausführungsform zeigt;
-
16A ist ein Diagramm zur Erklärung der Betriebswirkung der
Pulpe-Siebvorrichtung der zweiten Ausführungsform, wobei die Beziehung
der Positionen zwischen den inneren und äußeren Siebzylindern und dem
Flügel
gezeigt wird;
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16B ist ein Diagramm, das eine Druckverteilung
zeigt, die auf den äußeren Siebzylinder
in der in 16A gezeigten Beziehung der
Positionen wirkt;
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16C ist ein Diagramm, das eine Druckverteilung
zeigt, die auf den inneren Siebzylinder in der in 16A gezeigten Beziehung der Positionen wirkt;
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17 ist
ein Diagramm zur Erklärung
der Betriebswirkung der Pulpe-Siebvorrichtung der zweiten Ausführungsform,
wobei die Ausgestaltung eines herkömmlichen Flügels, der zum Vergleichsobjekt wird,
gezeigt wird;
-
18 ist
eine Querschnittansicht, die eine erste Variation des Flügels der
Pulpe-Siebvorrichtung der zweiten Ausführungsform zeigt;
-
19 ist
eine Querschnittansicht, die eine zweite Variation des Flügels der
Pulpe-Siebvorrichtung der zweiten Ausführungsform zeigt;
-
20 ist
eine Querschnittansicht, die eine dritte Variation des Flügels der
Pulpe-Siebvorrichtung der zweiten Ausführungsform zeigt;
-
21 ist
eine Querschnittansicht, die eine vierte Variation des Flügels der
Pulpe-Siebvorrichtung der zweiten Ausführungsform zeigt;
-
22 ist
eine Querschnittansicht, die eine fünfte Variation des Flügels der
Pulpe-Siebvorrichtung der zweiten Ausführungsform zeigt;
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23 ist
eine Draufsicht, die den Aufbau des Siebzylinders einer gemäß einer
dritten Ausführungsform
aufgebauten Pulpe-Siebvorrichtung zeigt;
-
24 ist
eine Querschnittansicht im Wesentlichen im Schnitt nach C-C in 23;
-
25 ist
ein Diagramm, das eine erste Variation der Beziehung der Positionen
zwischen dem konischen Hohlraum und dem runden Loch der nach der
dritten Ausführungsform
aufgebauten Pulpe-Siebvorrichtung zeigt;
-
26 ist
ein Diagramm, das eine zweite Variation der Beziehung der Positionen
zwischen dem konischen Hohlraum und dem runden Loch der Pulpe-Siebvorrichtung
der dritten Ausführungsform zeigt;
-
27 ist
ein Diagramm, das eine dritte Variation der Beziehung der Positionen
zwischen dem konischen Hohlraum und dem runden Loch der Pulpe-Siebvorrichtung
der dritten Ausführungsform zeigt;
-
28 ist
eine Draufsicht im Teilschnitt, die eine herkömmliche Pulpe-Siebvorrichtung
zeigt;
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29 ist
eine Seitenansicht im Teilschnitt, in der Richtung des Pfeils D
von 28;
-
30A ist ein Diagramm zur Erklärung der Betriebswirkung der
herkömmlichen
Pulpe-Siebvorrichtung der zweiten Ausführungsform, wobei die Beziehung
der Positionen zwischen dem Siebzylinder und dem Flügel gezeigt
wird;
-
30B ist ein Diagramm, das eine Druckverteilung
zeigt, die auf den Siebzylinder in der in 30A gezeigten
Beziehung der Positionen wirkt;
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31 ist
eine Querschnittansicht, welche die Ausgestaltung des Lochs in dem
Siebzylinder der herkömmlichen
Pulpe-Siebvorrichtung zeigt;
-
32 ist
eine Querschnittansicht, die eine erste Variation des Lochs in dem
Siebzylinder der herkömmlichen
Pulpe-Siebvorrichtung zeigt;
-
33 ist
eine Querschnittansicht, die eine zweite Variation des Lochs in
dem Siebzylinder der herkömmlichen
Pulpe-Siebvorrichtung zeigt;
-
34 ist
eine Querschnittansicht, die eine andere herkömmliche Pulpe-Siebvorrichtung
zeigt; und
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35 ist
eine Querschnittansicht im Wesentlichen im Schnitt nach E-E in 34.
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Bester Weg zur Ausführung der
Erfindung
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Eine
bevorzugte Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird nachstehend unter Bezugnahme auf
die Zeichnungen beschrieben.
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1 bis 5 zeigen eine Pulpe-Siebvorrichtung, die
gemäß einer
ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung aufgebaut ist. Die Pulpe-Siebvorrichtung
wird nachstehend unter Bezugnahme auf die 1 bis 5 beschrieben. 1 zeigt eine
Draufsicht im Teilschnitt des Aufbaus der Pulpe-Siebvorrichtung. 2 zeigt
eine Seitenansicht im Teilschnitt in der Richtung des Pfeils A von 1. 3 zeigt
eine Perspektivansicht des Aufbaus des Rotors der Pulpe-Siebvorrichtung. 4 zeigt
eine Querschnittansicht der Ausgestaltung des gemeinsamen Flügels der
Pulpe-Siebvorrichtung
der ersten Ausführungsform. 5 zeigt ein Diagramm zur Erklärung der
Betriebswirkung der Pulpe-Siebvorrichtung.
Es ist anzumerken, dass die gleichen Bezugszeichen bei den gleichen
Teilen wie bei der zuvor erwähnten
Pulpe-Siebvorrichtung mit einem einzelnen Siebzylinder verwendet
werden.
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Die
Pulpe-Siebvorrichtung weist zwei Siebzylinder 1a, 1b auf,
die sich im Durchmesser unterscheiden, wie in den 1 und 2 dargestellt.
Ein Rührkammer 7 ist
zwischen den Siebzylindern 1a und 1b ausgebildet.
Eine äußere Ausgangskammer 14a ist
außerhalb
des äußeren Siebzylinders 1a ausgebildet,
und eine innere Ausgangskammer 14b ist im Innern des inneren
Siebzylinders 1b ausgebildet.
-
Eine
Pulpesuspension, die von einer Pumpe (nicht gezeigt) gespeist wird,
fließt
zuerst in einer Tangentialrichtung durch den Eingang 2 eines
zylindrischen Behälters 17 und
zirkuliert durch einen ringförmigen
Flussdurchgang 4, der durch ein inneres Gehäuse 3 und
die Innenwand des Behälters 17 ausgebildet
wird. Wenn die Pulpesuspension durch den Flussdurchgang zirkuliert
wird, werden schwere Fremdkörper
wie beispielsweise Sand usw. nach außerhalb der Vorrichtung aus
einer Falle 5 abgelassen, die in der Tangentialrichtung
entgegengesetzt von dem Eingang 2 vorgesehen ist. Die verbleibende Pulpe
fließt
von dem Flussdurchgang 4 in die Rührkammer 7.
-
Die
Siebzylinder 1a, 1b sind in den Randoberflächen von
ihnen mit einer großen
Anzahl von Schlitzen mit einer Breite von 0,15 bis 0,5 mm, oder Löchern mit
einem Durchmesser von 0,2 bis 4,8 mm versehen. Aufgrund dessen geht,
wenn die Pulpesuspension nach unten entlang der Rührkammer 7 fließt, ein
Teil der Pulpe durch den inneren Siebzylinder 1b und wird
in der inneren Ausgangskammer 14b gefiltert und klassiert,
während
die verbleibende Pulpe durch den äußeren Siebzylinder 1a durchgeht
und in der äußeren Ausgangskammer 14a gefiltert
und klassiert wird. Auf der anderen Seite fließen die Fremdkörper mit
Größen, die
nicht durch die Siebzylinder 1a, 1b so wie sie
sind durchgehen, nach unten entlang der Rührkammer 7 und werden
aus einem Ausschussausgang 10 über einen Ausschussempfänger 25 abgelassen.
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Bei
der Pulpe-Siebvorrichtung sind die innere Ausgangskammer 14b und
die äußere Ausgangskammer 14a vollständig unterteilt,
und die Pulpesuspension, die in der äußeren Ausgangskammer 14a von
der Rührkammer 7 klassiert
wurde, geht durch ein äußeres Ablassrohr 16 und
wird aus dem Ausgang 9 abgelassen. Auf der anderen Seite
geht die in der inneren Ausgangskammer 14b klassierte Pulpe durch
ein inneres Ablassrohr 15, das in dem äußeren Ablassrohr 16 vorgesehen
ist, und wird aus dem Ausgang 9 abgelassen, wobei sie mit
der Pulpesuspension zusammentrifft, die von der äußeren Ausgangskammer 14a in
den Ablass 16 fließt.
Es ist anzumerken, dass die Abmessung des Querschnitts des Ausgangs
des inneren Ablassrohrs 15 so festgelegt ist, dass es gleich
oder größer als
die Abmessung des Querschnitts des äußeren Ablassrohrs 16 ist,
an einem Punkt, an dem das äußere Ablassrohr 16 mit dem
inneren Ablassrohr 15 zusammentrifft. Auch sind die Bodenoberfläche der
inneren Ausgangskammer 14b, die Bodenoberfläche der äußeren Ausgangskammer 14a,
und die Bodenoberfläche
des Ausschussempfängers 25 nach
unten zu den Ausgängen 9 und 10 hin
geneigt, um eine Ablagerung der Pulpe zu verhindern.
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Ein
zylindrischer Rotor 6 ist an dem oberen Abschnitt einer
Hauptwelle 11 aufgehängt
und ist innerhalb der Rührkammer 7 angeordnet.
Der Rotor 6 weist eine Vielzahl von Flügeln 12 (nachstehend
als gemeinsame Flügel
bezeichnet, weil jeder Flügel
bei der ersten Ausführungsform
gemeinsam auf den inneren und äußeren Siebzylindern
wirkt) an seiner Randoberfläche
auf, wie in 3 dargestellt. Die gemeinsamen
Flügel 12 sind
an ihren unteren Enden durch einen Verbindungsring 30 miteinander
verbunden, und sind um gleiche Abstände in der Umfangsrichtung
des Rotors 6 angeordnet. Wie in den 1 und 2 dargestellt,
befindet sich jeder gemeinsame Flügel 12 innerhalb der
Rührkammer 7,
wobei sie einen vorbestimmten Abstand (vorzugsweise 2 bis 6 mm)
von der inneren Randoberfläche
des äußeren Siebzylinders 1a halten,
und den vorbestimmten Abstand von der äußeren Randoberfläche des
inneren Siebzylinders 1b. Mit dieser Anordnung ist die
Rührkammer 7 in
der Pulpe-Siebvorrichtung der ersten Ausführungsform praktisch in der
Umfangsrichtung durch die gemeinsamen Flügel 12 unterteilt.
-
Nun
wird die Ausgestaltung des gemeinsamen Flügels 12 beschrieben.
Der gemeinsame Flügel 12 in
der Pulpe-Siebvorrichtung
der ersten Ausführungsform
weist eine Vorderwand 201 und eine Ablenkungswand 202 auf,
wie in 4 dargestellt. Die Vorderwand 201 erstreckt
sich von einem Spitzenende 205 in die der Umlaufrichtung
entgegengesetzte Richtung, und die Ablenkungswand 202 ist
mit der Vorderwand 201 kontinuierlich und erstreckt sich in
der Radialrichtung des Rotors 6 (senkrecht zu der Umlaufrichtung).
Die Ablenkungswand 202 ist mit einem Paar von hinteren
gekrümmten
Flächen 204 verbunden,
die sich von einem hinteren Ende 206 in der Umlaufrichtung
erstrecken, und der Verbindungsabschnitt bildet eine spitzwinklige
Kante 203 aus.
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Mit
der zuvor erwähnten
Flügelausgestaltung
wird die Beabstandung innerhalb der Rührkammer 7, zwischen
dem gemeinsamen Flügel 12 und dem
Siebzylinder 1a oder 1b allmählich enger, von dem Spitzenende 205 zu
der hinteren Richtung hin, und wird dann plötzlich an der Ablenkungswand 202 noch
enger, und an der Kante 203 am engsten. Bei der Pulpe-Siebvorrichtung
der ersten Ausführungsform
ist die Beabstandung zwischen der Kante 203 und dem Siebzylinder 1a oder 1b auf
den vorbestimmten Abstand (vorzugsweise 2 bis 6 mm) festgelegt.
Des Weiteren weitet sich die Beabstandung allmählich von der Kante 203 zu
einem hinteren Ende 206 (unter Bezugnahme auf 5A).
Es ist anzumerken, dass es bevorzugt wird, dass die Ablenkungswand 202 konkav
ist, und dass es auch bevorzugt wird, dass der Ablenkungswinkel
an der Ablenkungswand 202 (welches der Winkel ist, der
durch θ in 5A angedeutet
wird, der sowohl durch die Umlaufrichtung als auch die Richtung,
in der sich die Ablenkungswand 202 erstreckt, ausgebildet
wird) 90 Grad oder weniger beträgt.
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Nun
erfolgt eine Beschreibung des Betriebs der Pulpe-Siebvorrichtung der ersten Ausführungsform,
die wie oben beschrieben aufgebaut ist.
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Die
Pulpesuspension, die von einer stromaufwärtigen Pumpe (nicht gezeigt)
gespeist wird, fließt
zuerst in einer Tangentialrichtung durch den Eingang 2 des
Behälters 17 und
zirkuliert durch den Flussdurchgang 4. Wenn die Pulpesuspension
durch den Flussdurchgang 4 zirkuliert wird, werden die schweren
Fremdkörper
in der Pulpesuspension wie beispielsweise Sand usw. nach außerhalb
der Vorrichtung aus einer Falle 5 abgelassen, die in der
Tangentialrichtung entgegengesetzt von bzw. gegenüber zu dem
Eingang 2 vorgesehen ist, und die verbleibende Pulpe fließt in die
Rührkammer 7,
die zwischen den Siebzylindern 1a und 1b im Innern
des inneren Gehäuses 3 ausgebildet
ist.
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Wenn
der gemeinsame Flügel 12 innerhalb und
entlang der ringförmigen
Rührkammer 7 umläuft, wie
in 5A gezeigt, fließt die Pulpe innerhalb der Rührkammer 7 in
die der Umdrehungsrichtung des gemeinsamen Flügels 12 entgegengesetzte Richtung,
relativ zu dem gemeinsamen Flügel 12.
Weil der gemeinsame Flügel 12 mit
der Ablenkungswand 202 versehen ist, die sich in der Radialrichtung
erstreckt, trifft der Umfangsfluss der Pulpe jedoch auf die Ablenkungswand 202 und
wird deshalb zu dem Radialfluss geändert. Folglich wird der Fluss
der Pulpe in den Abstand zwischen dem Siebzylinder 1a oder 1b und
dem gemeinsamen Flügel 12 unterdrückt. Das
heißt,
die Rührkammer 7 ist
praktisch an dem Abstand zwischen dem Siebzylinder 1a oder 1b und
dem gemeinsamen Flügel 12 unterteilt,
durch den Radialfluss nahe der Ablenkungswand 202.
-
Somit
ist die Rührkammer 7 praktisch
in eine Vielzahl von Teilen in der Umfangsrichtung unterteilt, durch
den Radialfluss der Pulpe nahe den Ablenkungswänden 202. Deshalb
wird die Pulpe innerhalb der Rührkammer 7,
die in eine Vielzahl von Teilen unterteilt ist, durch die gemeinsamen
Flügel 12 gedrückt und
läuft um
in der Umfangrichtung bei ungefähr
der gleichen Geschwindigkeit wie diejenige des gemeinsamen Flügels 12.
Da der Radialfluss der Pulpe zu der Oberfläche des Siebzylinders 1a oder 1b hin durch
die Ablenkungswand 202 entwickelt wird, steigt der Innendruck
innerhalb der Rührkammer 7 stark
von dem Spitzenende 205 zu der Kante 203, wie
in 5B dargestellt. Der Anstieg bei der Umlaufgeschwindigkeit
der Pulpe und der Anstieg bei dem Innendruck beschleunigen die Trennung
und das Umrühren
von Fremdkörpern
und Pulpeklumpen an den angefasten Abschnitten (siehe 31 bis 33)
der Löcher 100 in
den Oberflächen
der Siebzylinder 1a, 1b.
-
Es
ist anzumerken, dass bei der Umlaufgeschwindigkeit der Pulpe innerhalb
der Rührkammer 7 einen
Unterschied bei der Geschwindigkeit zwischen der Oberfläche des äußeren Siebzylinders 1a und der
Oberfläche
des inneren Siebzylinders 1b gibt, aufgrund des Durchmesserunterschieds
zwischen ihnen. Bei der Pulpe-Siebvorrichtung der ersten Ausführungsform
ist die Beabstandung zwischen den Siebzylindern 1a und 1b jedoch
ungefähr
die Gleiche wie die Dicke eines einzelnen gemeinsamen Flügels 12,
und ist enger verglichen mit der herkömmlichen Pulpe-Siebvorrichtung,
die mit zwei Siebzylindern versehen ist (siehe 34 und 35).
Deshalb ist der Geschwindigkeitsunterschied der Pulpe zwischen den
inneren und äußeren Siebzylindern 1a und 1b kleiner
verglichen mit der herkömmlichen
Pulpe-Siebvorrichtung, und der durch die Zentrifugalkraft entwickelte
Druckunterschied ist auch kleiner verglichen mit der herkömmlichen
Pulpe-Siebvorrichtung.
-
Auf
der anderen Seite wird an der Seite des hinteren Abschnitts des
gemeinsamen Flügels 12 (hinter
der Kante 203) die Pulpe daran gehindert, in die Siebzylinder 1a oder 1b durch
den Abstand zwischen der Oberfläche
des Siebzylinders 1a oder 1b und der Kante 203 zu
fließen.
Außerdem
weitet sich die Beabstandung zwischen der Oberfläche des Siebzylinders 1a oder 1b und
der hinteren gekrümmten
Fläche 204 allmählich. Deshalb
führt,
wie in 5B dargestellt, der Innendruck
innerhalb der Rührkammer 7 zu
einem großen
Unterdruck, der bewirkt, dass die Pulpesuspension rückwärts von
den Ausgangskammern 14a, 14b in die Rührkammer 7 fließt. Mit
dem Rückfluss
der Pulpesuspension werden Pulpeklumpen usw., die in den Löchern 100 der Siebzylinder 1a, 1b gefangen
werden, entfernt, und die Pulpedichte innerhalb der Rührkammer 7 wird verdünnt.
-
Die
Pulpesuspension, die durch den Siebzylinder 1a über die
Rührkammer 7 durchgegangen
ist und in der äußeren Ausgangskammer 14a klassiert wurde,
wird aus dem äußeren Ablassrohr 16 abgelassen.
Auch wird die Pulpesuspension, die durch den Siebzylinder 1b über die
Rührkammer 7 durchgegangen
ist und in der inneren Ausgangskammer 14b klassiert wurde,
aus dem Ausgang 9 durch das innere Ablassrohr 15 abgelassen.
Wenn dies auftritt, wird eine statische Druckkomponente in dem Fluss von
der inneren Ausgangskammer 14b erhöht, und eine statische Druckkomponente
in dem Fluss von der äußeren Ausgangskammer 14a wird
umgekehrt erniedrigt, weil die Abmessung des Querschnitts des Ausgangs
des inneren Ablassrohrs 15 gleich oder größer als
die Abmessung des Querschnitts des äußeren Ablassrohrs 16 festgelegt
wird, an einem Punkt, an dem das äußere Ablassrohr 16 mit
dem inneren Ablassrohr 15 zusammentrifft.
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Aus
der vorangehenden Beschreibung weist die Pulpe-Siebvorrichtung der ersten Ausführungsform
die folgenden Vorteile auf:
Erstens wird bei der Pulpe-Siebvorrichtung
ein einzelner gemeinsamer Flügel 12 mit
den inneren und äußeren Siebzylindern 1a, 1b geteilt,
so dass die Entfernung zwischen den Siebzylindern verringert werden
kann. Deshalb werden der Geschwindigkeitsunterschied der Pulpe zwischen
den inneren und äußeren Siebzylindern 1a, 1b,
der durch den Durchmesserunterschied zwischen ihnen bewirkt wird,
und der durch die Zentrifugalkraft bewirkte Druckunterschied kleiner,
verglichen mit der herkömmlichen
Pulpe-Siebvorrichtung. Folglich ist es weniger wahrscheinlich, dass
die Löcher
in dem inneren Siebzylinder 1b verstopfen und eine Verringerung
der durchzugehenden Pulpemenge wird verhindert.
-
Auch
ist der gemeinsame Flügel 12 mit
der Ablenkungswand 202 versehen. Aufgrund dessen ist die
Rührkammer 7 praktisch
in eine Vielzahl von Teilen unterteilt, durch den Radialfluss der
Pulpe nahe den Ablenkungswänden 202.
Dies bewirkt, dass die Umlaufgeschwindigkeit der Pulpe ansteigt,
und dass der Innendruck innerhalb der Rührkammer 7 ansteigt.
Deshalb werden die Trennung und das Umrühren der Fremdkörper und
Pulpeklumpen an den angefasten Abschnitten der Löcher 100 in den Siebzylindern 1a und 1b beschleunigt,
und ein Verstopfen der Löcher 100 wird
verhindert, und die durchzugehende Pulpemenge wird erhöht.
-
Außerdem hindert
der Radialfluss der Pulpe nahe der Ablenkungswand 202 die
Pulpe daran, zwischen der Oberfläche
des Siebzylinders 1a oder 1b und der Kante 203 hindurch
zu fließen.
Die Bildung der hinteren gekrümmten
Fläche 204 hinter
der Kante 203 bewirkt, dass der Innendruck innerhalb der Rührkammer 7 an
der Seite des hinteren Abschnitts des gemeinsamen Flügels 12 negativ
ist. Deshalb fließt
die Pulpesuspension rückwärts von
den Ausgangskammern 14a und 14b in die Rührkammer 7. Folglich
werden Pulpeklumpen usw., die in den Löchern 100 der Siebzylinder 1a, 1b gefangen
werden, entfernt, und die Pulpedichte innerhalb der Rührkammer 7 wird verdünnt, und
ein erneuter Durchgang der Pulpe mit einer hohen Dichte, die nicht
durch den Siebzylinder 1a, 1b durchging, wird
einfach.
-
Das
heißt,
die Pulpe-Siebvorrichtung der ersten Ausführungsform ist in der Lage,
effektiv sowohl die Betriebsoberflächen des gemeinsamen Flügels 12 und
der Oberflächen
der inneren und äußeren Siebzylinder 1a, 1b zu
nutzen, und weist deshalb den Vorteil auf, dass eine große Pulpemenge
mit einer geringen Leistung bei einer relativ kleinen Umlaufgeschwindigkeit
gesiebt und verarbeitet werden kann, während ein Verstopfen der Löcher in
den Siebzylindern 1a, 1b verhindert wird.
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Außerdem ist
die Abmessung des Querschnitts des Ausgangs des inneren Ablassrohrs 15 gleich
oder größer als
die Abmessung des Querschnitts des äußeren Ablassrohrs 16 festgelegt,
an einem Punkt, an dem das äußere Ablassrohr 16 mit dem
inneren Ablassrohr 15 zusammentrifft. Aufgrund dessen wird
eine statische Druckkomponente in dem Fluss von der inneren Ausgangskammer 14b erhöht, wohingegen
eine statische Druckkomponente in dem Fluss von der äußeren Ausgangskammer 14a umgekehrt
verringert wird. Deshalb wird der Fluss der Pulpe aus der inneren
Ausgangskammer 14b, der weniger dazu neigt zu fließen verglichen
mit der äußeren Ausgangskammer 14a,
zufriedenstellend. Aufgrund dessen gibt es auch einen Vorteil, dass
die durchzugehende Pulpemenge erhöht werden kann.
-
Des
Weiteren ist bei der herkömmlichen
Pulpe-Siebvorrichtung
der Spitzenendabschnitt des Flügels
abgerundet, und die Beabstandung zwischen dem Spitzenendabschnitt
und dem Siebzylinder wird allmählich
verringert, und folglich neigen Fremdkörper dazu in der verringerten
Beabstandung gefangen zu werden und sind schwierig zu entfernen.
Bei der Pulpe-Siebvorrichtung der ersten Ausführungsform ist die Ablenkungswand 202 jedoch
in dem gemeinsamen Flügel 12 ausgebildet,
wodurch es auch einen Vorteil gibt, dass Fremdkörper nicht in der Beabstandung
zwischen dem gemeinsamen Flügel 12 und dem
Siebzylinder 1a, 1b gefangen werden, wie es bei der
herkömmlichen
Pulpe-Siebvorrichtung
durch einen Keileffekt geschieht.
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Es
ist anzumerken, dass der gemeinsame Flügel 12 bei der Pulpe-Siebvorrichtung
der ersten Ausführungsform
nicht auf den in 4 Gezeigten begrenzt ist. Die
radiale Dicke, Umfangsbreite, axiale Länge, Anzahl der axialen Unterteilungen,
axiale Neigung, Ausgestaltung der Vorderwand, Ablenkungswand und
hintere gekrümmte
Fläche
usw., können gemäß der Pulpe-Art,
Pulpedichte, Siebzylinder-Lochabmessungen, Rotorgeschwindigkeit
usw. variiert werden. Zum Beispiel wird die Ausgestaltung des gemeinsamen
Flügels 12 zufriedengestellt,
wenn er zumindest eine Ablenkungswand und eine hintere gekrümmte Fläche aufweist,
die sich von der Kante der Ablenkungswand zu dem hinteren Ende des
Flügels
erstreckt. Deshalb kann eine Vorderwand 201 in eine Flach
Form ausgebildet sein, wie diejenige, die in 6 gezeigt
wird. Wie in 7 dargestellt, kann die Vorderwand 201 auch
in eine halbkreisförmige Form
mit einem Spitzenende 205 als einen Scheitel ausgebildet
sein. Des Weiteren kann, wie in 8 dargestellt,
die Vorderwand weggelassen werden, und der Flügel kann sowohl mit einer konkaven
(oder flachen) Ablenkungswand 302 als auch mit einem Paar
hinterer gekrümmter
Oberflächen 204 ausgebildet
sein, die sich von einer Kante 203 zu einem hinteren Ende 206 erstrecken.
-
Ähnlich ist
die Ausgestaltung des Rotors 6 nicht auf Diejenige beschränkt, die
in 3 gezeigt wird. Zum Beispiel kann, wie in 9 dargestellt,
der Rotor axial in zwei unterteilt sein, und die oberen gemeinsamen
Flügel
und die unteren gemeinsamen Flügel
können
durch zwei Verbindungsringe 30 verbunden sein, und die
oberen und unteren gemeinsamen Flügel können so angeordnet sein, dass
sie phasenverschoben sind. Gemäß dem Aufbau
wie in 9 dargestellt, wie bei der ersten Ausführungsform,
kann die Rührkammer 7 praktisch
in eine Vielzahl von Teilen in der Umfangsrichtung durch die gemeinsamen
Flügel 12 unterteilt
sein, und die mechanische Stärke
der gemeinsamen Flügel 12 wird
gesteigert, wodurch eine Verformung der gemeinsamen Flügel 12 durch
die Zentrifugalkraft verhindert wird.
-
Des
weiteren können,
wie in den 10 und 11 dargestellt,
die gemeinsamen Flügel 12 durch Trennwände 301 miteinander
verbunden werden, und die Rührkammer 7 kann
in eine innere Rührkammer 7a und
eine äußere Rührkammer 7b getrennt werden.
Wenn sie auf diese Weise aufgebaut ist, kann der Radialfluss der
Pulpe innerhalb der Rührkammer 7 (von
dem inneren Siebzylinder zu dem äußeren Siebzylinder
hin), die aus der Zentrifugalkraft resultiert, durch die Trennwände 301 blockiert
werden. Deshalb wird es möglich
die durch den inneren Siebzylinder 1a durchzugehende Pulpemenge
weiter zu erhöhen.
-
Ferner
ist die Ausgestaltung des gemeinsamen Flügels 12 bei der Pulpe-Siebvorrichtung
der vorliegenden Erfindung nicht auf Vorrichtungen begrenzt, die
mit zwei Siebzylindern versehen sind, wie bei der ersten Ausführungsform.
Zum Beispiel ist sie auch auf Vorrichtungen anwendbar, die einen
einzelnen Siebzylinder außerhalb
oder innerhalb einer Rührkammer
aufweisen, wie in 28 dargestellt. In diesem Fall
wird der Flügel
zufriedenstellend sein, wenn lediglich der Abschnitt des Flügels entgegengesetzt
zu dem Siebzylinder zumindest eine Ablenkungswand und eine hintere
gekrümmte
Fläche
aufweist, die sich von der Kante der Ablenkungswand zu dem hinteren
Ende des Flügels
erstreckt. Sogar in diesem Fall kann ein Verstopfen der Löcher in
dem Siebzylinder verringert werden, verglichen mit der herkömmlichen
Vorrichtung mit einem einzelnen Siebzylinder außerhalb oder innerhalb einer
Rührkammer
(siehe 28), und es gibt einen Vorteil, dass
es möglich
wird, eine große
Pulpemenge zu sieben und zu verarbeiten.
-
Nun
wird eine Pulpe-Siebvorrichtung gemäß einer zweiten Ausführungsform
unter Bezugnahme auf die Zeichnungen 12 bis 17 beschrieben. 12 zeigt
eine Querschnittansicht des Aufbaus der Pulpe-Siebvorrichtung gemäß der zweiten
Ausführungsform. 13 zeigt
eine Querschnittansicht im Schnitt nach B-B in 12. 14 zeigt
eine Perspektivansicht des Aufbaus des Rotors der Pulpe-Siebvorrichtung
der zweiten Ausführungsform. 15 zeigt
eine Querschnittansicht der Ausgestaltung des Flügels der Pulpe-Siebvorrichtung
der zweiten Ausführungsform. 16A wird zur Erklärung der Betriebswirkung der
Pulpe-Siebvorrichtung
der zweiten Ausführungsform
verwendet. 17 wird zur Erklärung der Betriebswirkung
der Ausgestaltung des Flügels
der Pulpe-Siebvorrichtung der zweiten Ausführungsform verwendet. Es ist
anzumerken, dass die gleichen Bezugszeichen bei den gleichen Teilen
wie bei der zuvor erwähnten
herkömmlichen
Pulpe-Siebvorrichtung oder der Pulpe-Siebvorrichtung der ersten Ausführungsform
verwendet werden.
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Die
Pulpe-Siebvorrichtung der zweiten Ausführungsform, wie bei der ersten
Ausführungsform, weist
zwei Siebzylinder 1a, 1b auf, die sich im Durchmesser
unterscheiden, wie in den 12 und 13 dargestellt.
Ein Rührkammer 7 ist
zwischen den Siebzylindern 1a und 1b ausgebildet.
Eine äußere Ausgangskammer 14a ist
außerhalb
des äußeren Siebzylinders 1a ausgebildet,
und eine innere Ausgangskammer 14b ist im Innern des inneren
Siebzylinders 1b ausgebildet. Die äußere Ausgangskammer 14a ist mit
der inneren Ausgangskammer 14b durch den Bodenabschnitt
in Fluidverbindung.
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Eine
Pulpesuspension, die in einer Tangentialrichtung durch den Eingang 2 eines
zylindrischen Behälters 17 fließt, zirkuliert
durch einen ringförmigen
Flussdurchgang 4. Wenn die Pulpesuspension durch den Flussdurchgang 4 zirkuliert,
werden schwere Fremdkörper
wie beispielsweise Sand usw. nach außerhalb der Vorrichtung aus
einer Falle 5 abgelassen, und die verbleibende Pulpe fließt von dem Flussdurchgang 4 in
die zuvor erwähnte
Rührkammer 7.
Die Siebzylinder 1a, 1b, welche die Rührkammer 7 ausbilden,
sind in den Randoberflächen
von ihnen mit einer großen
Anzahl von Schlitzen mit einer Breite von 0,15 bis 0,5 mm, oder
Löchern
mit einem Durchmesser von 0,2 bis 4,8 mm versehen. Aufgrund dessen
geht, wenn die Pulpesuspension nach unten entlang der Rührkammer 7 fließt, die
Pulpe durch die inneren und äußeren Siebzylinder 1a, 1b,
und wird in den Ausgangskammern 14a, 14b gefiltert
und klassiert, und aus einem Ausgang 9 abgelassen. Auf
der anderen Seite fließen
die Fremdkörper
mit Größen, die
nicht durch die Siebzylinder 1a, 1b so wie sie
sind durchgehen, nach unten entlang der Rührkammer 7 und werden
aus einem Ausschussausgang 10 abgelassen.
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Ein
zylindrischer Rotor 6 ist an dem oberen Abschnitt einer
Hauptwelle 11 aufgehängt
und ist innerhalb der Rührkammer 7 angeordnet.
Der Rotor 6 weist eine Vielzahl von Flügeln 21 (nachstehend
als Verteilungsflügel
bezeichnet, weil die Hauptaufgabe der Flügel bei der zweiten Ausführungsform
ist, die Pulpe richtig an die inneren und äußeren Siebzylinder zu verteilen)
an seiner Randoberfläche
auf, wie in 14 dargestellt. Die Verteilungsflügel 21 sind
an ihren unteren Enden durch einen Verbindungsring 30 miteinander
verbunden, und sind um gleiche Abstände in der Umfangsrichtung
des Rotors 6 angeordnet. Wie in den 12 und 13 dargestellt,
befindet sich jeder Verteilungsflügel 21 innerhalb der
Rührkammer 7,
wobei sie einen vorbestimmten Abstand (vorzugsweise 2 bis 6 mm)
von der inneren Randoberfläche
des äußeren Siebzylinders 1a halten,
und den vorbestimmten Abstand von der äußeren Randoberfläche des
inneren Siebzylinders 1b. Mit dieser Anordnung ist die
Rührkammer 7 praktisch
in der Umfangsrichtung durch die Verteilungsflügel 21 in eine Vielzahl
von Teilen unterteilt.
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Der
Verteilungsflügel 21 in
der Pulpe-Siebvorrichtung der zweiten Ausführungsform weist die Form eines
Keils auf, und setzt sich zusammen aus vier flachen Flächen, nämlich einer
inneren Verteilungswand 402, einer äußeren Verteilungswand 403, einer
inneren Ansaugwand 406 und einer äußeren Ansaugwand 407,
wie in 15 dargestellt. Eine spitzwinklige
Vorderkante 401 ist an einem Punkt ausgebildet, an dem
die innere Verteilungswand 402 und die äußere Verteilungswand 403 zusammentreffen. Ähnlich ist
eine spitzwinklige hintere Kante 408 an einem Punkt ausgebildet,
an dem die innere Ansaugwand 406 und die äußere Ansaugwand 407 zusammentreffen.
Eine stumpfwinklige Innenkante 404 ist an einem Punkt ausgebildet,
an die die innere Verteilungswand 402 und die innere Ansaugwand 406 zusammentreffen.
Ebenso ist eine stumpfwinklige Außenkante 405 an einem
Punkt ausgebildet, an dem die äußere Verteilungswand 403 und
die äußere Ansaugwand 407 zusammentreffen.
Wenn eine Entfernung von der Innenkante 404 zu der Außenkante 405 (d.h.
die Dicke des Verteilungsflügels 21)
als „d" angenommen wird,
wird eine Entfernung von der Vorderkante 401 zu einer Linie,
die beide, die Innenkante 404 und die Außenkante 405,
verbindet (d.h. die Höhe
des Keils mit der Dicke des Verteilungsflügels als ihre Basis, und die
Vorderkante 401 als ihren Scheitel), auf 2 bis 5d festgelegt.
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Wie
in 12 oder 16A dargestellt,
ist der Verteilungsflügel 21 innerhalb
der Rührkammer 7 so
angeordnet, dass die Beabstandung zwischen der Innenkante 404 und
dem inneren Siebzylinder 1b, und die Beabstandung zwischen
der Außenkante 405 und
dem äußeren Siebzylinder 1a,
am engsten werden. Bei der Pulpe-Siebvorrichtung der zweiten Ausführungsform
ist die Beabstandung zwischen der Innenkante 404 und dem
inneren Siebzylinder 1b, und die Beabstandung zwischen
der Außenkante 405 und
dem äußeren Siebzylinder,
jeweils auf den zuvor erwähnten
vorbestimmten Abstand festgelegt (vorzugsweise 2 bis 6 mm). Außerdem ist
die Position der Vorderkante 401 so festgelegt, dass sie
in der Mitte der Rührkammer 7 ist,
oder an einer Position, die von der Mitte etwas zu dem äußeren Siebzylinder 1a hin
versetzt ist.
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Nun
erfolgt eine Beschreibung des Betriebs der Pulpe-Siebvorrichtung der zweiten Ausführungsform,
die wie oben beschrieben aufgebaut ist.
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Die
Pulpesuspension, die von einer stromaufwärtigen Pumpe (nicht gezeigt)
gespeist wird, fließt
zuerst in einer Tangentialrichtung durch den Eingang 2 des
Behälters 17 und
zirkuliert durch den Flussdurchgang 4. Wenn die Pulpesuspension
durch den Flussdurchgang 4 zirkuliert wird, werden die schweren
Fremdkörper
in der Pulpesuspension wie beispielsweise Sand usw. nach außerhalb
der Vorrichtung aus einer Falle 5 abgelassen, und die verbleibende
Pulpe fließt
in die Rührkammer 7,
die zwischen den Siebzylindern 1a, 1b im Innern
des inneren Gehäuses 3 ausgebildet
ist.
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Wenn
der Verteilungsflügel 21 innerhalb
und entlang der ringförmigen
Rührkammer 7 umläuft, wie in 16A gezeigt, fließt die Pulpe innerhalb der Rührkammer 7 in
die der Umdrehungsrichtung des Verteilungsflügels 21 entgegengesetzte
Richtung. Der Umlauffluss der Pulpe wird an der Vorderkante 401 des
Verteilungsflügels 21 verteilt,
in einen radialen inneren Fluss und einen radialen äußeren Fluss. Die
nach innen verteilte Pulpe fließt
entlang der inneren Verteilungswand 402 des Verteilungsflügels 21 und
wird dem inneren Siebzylinder 1b zugeführt, während die nach außen verteilte
Pulpe entlang der äußeren Verteilungswand 403 fließt und dem äußeren Siebzylinder 1a zugeführt wird.
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Die
umlaufende Pulpe neigt dazu, zu der Seite des äußeren Siebzylinders 1a zu
fließen,
durch einen Druckunterschied, der durch die auf die Pulpesuspension
ausgeübte
Zentrifugalkraft entwickelt wird. Bei der Pulpe-Siebvorrichtung
der zweiten Ausführungsform
wird es jedoch möglich,
die Pulpe gleichmäßig an die
inneren und äußeren Siebzylinder 1b, 1a zu
speisen, gemäß einem
Abmessungsverhältnis
der Löcher 100 in
dem inneren Siebzylinder 1b und der Löcher 100 in dem äußeren Siebzylinder 1a,
durch ein Anpassen der Position der Vorderkante 401, weil,
wie oben beschrieben, der Umlauffluss der Pulpe an der Vorderkante 401 in
radiale innere und äußere Flüsse verteilt
werden kann.
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Der
Grund dafür,
dass die Position der Vorderkante 401 auf diese Art angepasst
werden kann, ist dass der Verteilungsflügel 21 in die Form
eines Keils mit einer spitzwinkligen Vorderkante ausgebildet ist.
Es wird angenommen, dass bei der herkömmlichen Pulpe-Siebvorrichtung
(siehe 34) die maximale Dicke des Flügels 20a oder 20b „d" beträgt, wie
in 17 dargestellt. Bei der herkömmlichen Pulpe-Siebvorrichtung
beträgt
die Entfernung von dem Abschnitt mit der maximalen Dicke zu dem
vorderen Ende des Flügels 20a oder 20b ungefähr 0,5 bis 1,5d,
und der vordere Endabschnitt des Flügels weist eine kreisförmige Form
auf, und der Radius der Krümmung
ist ungefähr
0,5d (siehe 17). Wegen einer derartigen
Flügelausgestaltung ändert sich
die Position des vorderen Endes (die vorderste Position bezüglich der
Flussrichtung) des herkömmlichen
Flügels 20a oder 20b kaum,
sogar wenn der Einfallswinkel α des
Flügels
angepasst wird (siehe die Linie mit zwei Punkten in 17).
Dies ist so, weil der herkömmliche
Flügel 20a oder 20b lediglich
für den Zweck
des Umrührens
der Pulpe innerhalb der Rührkammer 7 vorgesehen
ist, und das Verhindern des Blockierens der Siebzylinder 1a, 1b an
dem hinteren Abschnitt des Flügels
durch einen Unterdruck, und auch weil die Anpassung des Einfallswinkel α für den Zweck
durchgeführt
wird, die Beabstandung zwischen dem hinteren Abschnitt des Flügels und
den Siebzylindern 1a oder 1b zu variieren, um
die Größenordnung
des Unterdrucks anzupassen.
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Auf
der anderen Seite kann bei der Pulpe-Siebvorrichtung der zweiten
Ausführungsform
die Position des Spitzenendes des Verteilungsflügels 21, d.h. die
Position der Vorderkante 401, durch ein Anpassen des Einfallswinkels α angepasst
werden, da das Spitzenende in eine spitzwinklige Keilform, und nicht
in eine Kreisform ausgebildet ist. Deshalb wird es möglich, den
inneren und äußeren Siebzylindern 1b, 1a gleichmäßig Pulpe
zuzuführen,
gemäß einem Abmessungsverhältnis der
Löcher 100 in
dem Siebzylinder 1b und der Löcher 100 in dem äußeren Siebzylinder 1a.
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Der
Innendruck innerhalb der Rührkammer 7 steigt
zwischen der Vorderkante 401 und der Innenkante 404 allmählich an,
wenn der Umlauffluss der Pulpe durch die Beabstandung durchgeht,
die sich zwischen der inneren Verteilungswand 402 und dem inneren
Siebzylinder 1a allmählich
verringert. Ähnlich steigt
der Innendruck innerhalb der Rührkammer 7 zwischen
der Vorderkante 401 und der Außenkante 405 allmählich an,
wenn der Umlauffluss der Pulpe durch die Beabstandung durchgeht,
die sich zwischen der äußeren Verteilungswand 403 und
dem äußeren Siebzylinder 1b allmählich verringert.
Wenn dies auftritt, wird der Umlauffluss der Pulpe gleichmäßig an der
Vorderkante 401 zu der Seite des äußeren Siebzylinders 1a und
der Seite des inneren Siebzylinders 1b verteilt, gemäß dem zuvor
erwähnten
Abmessungsverhältnis
der Löcher 100.
Deshalb steigt der Innendruck innerhalb der Rührkammer 7, ungeachtet
eines Druckunterschieds aufgrund der Zentrifugalkraft, zwischen
der Seite des äußeren Siebzylinders 1a und
der Seite des inneren Siebzylinders 1b ungefähr gleich
an, wie in den 16B und 16C dargestellt.
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Auf
der anderen Seite weiten sich an der Seite des hinteren Abschnitts
des Verteilungsflügels 21 (hinter
den Innen- und Außenkanten 404, 405)
die Beabstandung zwischen der inneren Ansaugwand 406 und
dem inneren Siebzylinder 1b, und die Beabstandung zwischen
der äußeren Ansaugwand 407 und
dem äußeren Siebzylinder 1a,
allmählich
von der Innenkante 404 beziehungsweise der Außenkante 405.
Deshalb führt,
wie in den 16B und 16C dargestellt,
der Innendruck innerhalb der Rührkammer 7 zu
einem großen
Unterdruck, der bewirkt, dass die Pulpesuspension rückwärts aus
den Ausgangskammern 14a, 14b in die Rührkammer 7 fließt. Mit dem
Rückfluss
der Pulpesuspension werden Pulpeklumpen usw., die in den Löchern 100 der
Siebzylinder 1a, 1b gefangen werden, entfernt,
und die Pulpedichte innerhalb der Rührkammer 7 wird verdünnt.
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Aus
der vorangehenden Beschreibung weist die Pulpe-Siebvorrichtung der zweiten Ausführungsform
die folgenden Vorteile auf:
Erstens wird bei der Pulpe-Siebvorrichtung,
wie bei der ersten Ausführungsform,
ein einzelner Verteilungsflügel 21 mit
den inneren und äußeren Siebzylindern 1a, 1b geteilt,
so dass die Entfernung zwischen den Siebzylindern verringert werden
kann. Deshalb werden der Geschwindigkeitsunterschied der Pulpe zwischen
den inneren und äußeren Siebzylindern 1a, 1b,
der durch den Durchmesserunterschied zwischen ihnen bewirkt wird,
und der durch die Zentrifugalkraft bewirkte Druckunterschied kleiner,
verglichen mit der herkömmlichen
Pulpe-Siebvorrichtung.
Folglich ist es weniger wahrscheinlich, dass die Löcher in
dem inneren Siebzylinder 1b verstopfen und eine Verringerung
der durchzugehenden Pulpemenge wird verhindert.
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Auch
kann der Umlauffluss der Pulpe in einen radialen inneren Fluss und
einen radialen äußeren Fluss
verteilt werden, durch die Vorderkante 401 des Verteilungsflügels 21. Deshalb
kann die Pulpe gleichmäßig an den äußeren Siebzylinder 1a und
den inneren Siebzylinder 1b zugeführt werden, unabhängig von
einer Zentrifugalkraftwirkung. Folglich wird, wenn die durchzugehende
Pulpemenge übermäßig verringert
wird, ein Verstopfen aufgrund eines Rückflusses an dem inneren Siebzylinder 1b verhindert. Auch
wenn die durchzugehende Pulpemenge erhöht wird, wird ein Verstopfen
aufgrund eines Anstiegs des Durchgangswiderstands an dem äußeren Siebzylinder 1a verhindert.
Das heißt,
die für
das Verarbeiten der Pulpe erforderliche Last kann zwischen dem inneren
Siebzylinder 1b und dem äußeren Siebzylinder 1a balanciert
werden, und folglich ist ein Flussratenbereich für die Pulpe nicht wie bei einer herkömmlichen
Pulpe-Siebvorrichtung begrenzt.
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Außerdem ist
die Rührkammer 7 praktisch durch
eine Vielzahl von Verteilungsflügeln 21 in
eine Vielzahl von Teilen unterteilt, so dass die Umlaufgeschwindigkeit
der Pulpe ungefähr
gleich mit der Umlaufgeschwindigkeit des Verteilungsflügels 21 wird. Aufgrund
dessen wird das Umrühren
der Pulpe innerhalb der Rührkammer 7 beschleunigt,
und es gibt keine Möglichkeit,
dass Pulpe mit guter Qualität
ohne verarbeitet zu werden nach unten fließt und aus dem Ausschussausgang 10 abgelassen
wird, und folglich steigt die Siebeffizienz an. Außerdem beschleunigt ein
Anstieg der Umlaufgeschwindigkeit der Pulpe die Trennung und das
Umrühren
der Fremdkörper
und Pulpeklumpen an den angefasten Abschnitten der Löcher 100 in
den Siebzylindern 1a und 1b. Folglich wird ein
Verstopfen der Löcher 100 verhindert
und die Menge der durchzugehenden Pulpe wird erhöht.
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Außerdem weiten
sich die Beabstandung zwischen der inneren Ansaugwand 406 und
dem inneren Siebzylinder 1b, und die Beabstandung zwischen
der äußeren Ansaugwand 407 und
dem äußeren Siebzylinder 1a,
allmählich
von der Innenkante 404 beziehungsweise der Außenkante 405.
Deshalb wird der Druck innerhalb der Rührkammer 7 an der Seite
des hinteren Abschnitts des Verteilungsflügels 21 negativ, und
die Pulpesuspension fließt
rückwärts aus
den Ausgangskammern 14a, 14b in die Rührkammer 7.
Folglich werden Pulpeklumpen usw., die in den Löchern 100 der Siebzylinder 1a, 1b gefangen werden,
entfernt. Des Weiteren wird die Pulpedichte innerhalb der Rührkammer 7 verdünnt, und
ein erneuter Durchgang der Pulpe mit einer hohen Dichte, die nicht
durch die Siebzylinder 1a, 1b durchging, wird
einfach.
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Somit
ist die Pulpe-Siebvorrichtung der zweiten Ausführungsform, wie bei der ersten
Ausführungsform,
in der Lage einen Vorteil zu erhalten, dass eine große durchzugehende
Pulpemenge mit einer geringen Leistung sichergestellt werden kann,
durch ein Verhindern des Verstopfens der Siebzylinder 1a, 1b.
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Des
Weiteren weist die Pulpe-Siebvorrichtung der zweiten Ausführungsform
auch die folgenden Vorteile auf, weil die Höhe der Keilform des Verteilungsflügels 21 auf
einen Bereich von 2 bis 5 Mal der Basis des Keils festgelegt ist
(d.h. wenn eine Entfernung von der Innenkante 404 zu der
Außenkante 405 als „d" angenommen wird,
wobei eine Entfernung von der Vorderkante 404 zu einer
Linie, die beide, die Innenkante 404 und die Außenkante 405 verbindet,
auf 2 bis 5d festgelegt ist).
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Das
heißt,
in dem Fall wenn die Höhe
der Keilform des Verteilungsflügels 21 weniger
als zweimal der Basis der Keilform beträgt, ändert sich der Umlauffluss
innerhalb der Rührkammer 7 deutlich und
führt zu
einem Radialfluss zu der Oberfläche
des Siebzylinders 1a oder 1b hin. Deshalb kann
dieser Radialfluss die Rührkammer 7 effektiv
unterteilen, aber es besteht die Möglichkeit, dass Fremdkörper durch
Schlitze oder Löcher
zusammen mit dem Radialfluss durchgehen und um diese Menge wird
die Siebeffizienz verringert.
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Auf
der anderen Seite, wenn die Höhe
der Keilform des Verteilungsflügels 21 fünfmal die
Basis der Keilform übersteigt,
wird der Reibungswiderstand des Verteilungsflügels 21 zunehmen,
und deshalb wird die Betriebsleistung pro Einheit Verarbeitungsfähigkeit
ansteigen. Außerdem
sind eine Vielzahl von Verteilungsflügeln 21 angeordnet,
aber wenn die Höhe
der Keilform größer wird
(d.h. wenn die Flügelbreite
breiter wird), werden sich angrenzende Verteilungsflügel 21 zu
nahe kommen. Folglich gibt es auch die Möglichkeit, dass eine richtige
Verteilung der Pulpe nicht durchgeführt werden kann.
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Deshalb
eignet es sich, dass die Höhe
der Keilform des Verteilungsflügels 21 auf
einen Bereich von zwei bis fünf
Mal der Basis der Keilform festgelegt wird. Da die Pulpe-Siebvorrichtung der
zweiten Ausführungsform
richtig auf den zuvor erwähnten Bereich
festgelegt ist, gibt es keine Verringerung bei der Siebeffizienz
und keinen Anstieg bei der Betriebsleistung pro Einheit Verarbeitungsfähigkeit. Deshalb
wird es möglich,
ein Verstopfen der Siebzylinder 1a, 1b zu verhindern,
und sicherzustellen, dass eine große Pulpemenge mit einer geringen
Leistung durchgeht.
-
Des
Weiteren ist bei dem Flügel
der herkömmlichen
Pulpe-Siebvorrichtung
der Querschnitt, in der Richtung senkrecht zu der Achse, keine gekrümmte Oberfläche, die
in eine feste Krümmung ausgebildet
ist, und sie erfordert eine Geradheit in der Axialrichtung. Aufgrund
dessen gibt es ein Problem, dass sich die Herstellungskosten erhöhen. Der Verteilungsflügel 21 bei
der Pulpe-Siebvorrichtung der zweiten Ausführungsform ist jedoch mit vier
flachen Flächen
ausgebildet, einer inneren Verteilungswand 402, einer äußeren Verteilungswand 403,
einer inneren Ansaugwand 406 und einer äußeren Ansaugwand 407.
Deshalb gibt es auch den Vorteil, dass die maschinelle Herstellung
einfach ist und die Herstellungskosten verringert werden können.
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Es
ist anzumerken, dass der Verteilungsflügel 21 bei der Pulpe-Siebvorrichtung
der zweiten Ausführungsform
nicht auf die in 15 gezeigte Ausgestaltung begrenzt
ist. Die radiale Tiefe, Umfangsbreite, axiale Länge, axiale Neigung, Anzahl von
Flügeln,
Ausgestaltung der inneren Verteilungswand, äußeren Verteilungswand, inneren
Ansaugwand und äußeren Ansaugwand
usw., können
gemäß der Pulpe-Art,
Pulpedichte, Siebzylinder-Lochabmessungen, Rotorgeschwindigkeit
usw. variiert werden, ohne von dem Bereich der nachstehend beanspruchten
Erfindung abzuweichen.
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Das
heißt,
die Ausgestaltung des Verteilungsflügels 21 wird zufriedenstellend
sein, wenn er aus zumindest vier Wandflächen ausgebildet ist, einer
inneren Verteilungswand, einer äußeren Verteilungswand,
einer inneren Ansaugwand und einer äußeren Ansaugwand, und in der
Form eines spitzwinkligen Keils in der Spitzenendrichtung ist, und
falls, wenn angenommen wird, dass eine Entfernung von der Innenkante
zu der Außenkante „d" ist, eine Entfernung
von der Vorderkante zu einer Linie, die beide, die Innenkante und
die Außenkante
verbindet, auf 2 bis 5d festgelegt ist.
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Deshalb
können
zum Beispiel, wie in 18 dargestellt, eine äußere Verteilungswand 403 und eine äußere Ansaugwand 407 in
konvexe Flächen ausgebildet
werden, und eine innere Verteilungswand 402 und eine innere
Ansaugwand 406 können in
konkave Flächen
ausgebildet werden. Außerdem können, wie
in 19 dargestellt, eine innere Verteilungswand 402 und
eine äußere Verteilungswand 403 in
flache Flächen
ausgebildet werden, und eine äußere Verteilungswand 407 und
eine innere Ansaugwand 406 können in konvexe beziehungsweise konkave
Flächen
ausgebildet werden. Des Weiteren können, wie in den 20 bis 22 dargestellt,
die Vorderkanten und hinteren Kanten 401, 408 bei
den Verteilungsflügeln 21 der 15, 18 und 19 abgerundet
sein.
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Es
ist anzumerken, dass die Dicke d des Verteilungsflügels 21 konstant
ausgeführt
werden kann, da die Beabstandung zwischen dem inneren Siebzylinder 1b und
dem äußeren Siebzylinder 1a innerhalb des
Betriebsbereichs der Vorrichtung, unabhängig von dem Zylinderdurchmesser,
konstant ausgeführt werden
kann. In dem Fall wenn ein Siebzylinder mit einem kleinen Durchmesser
mit einer großen
Krümmung
verwendet wird, gibt es jedoch Fälle,
in denen die Höhe
der Keilform des Verteilungsflügels 21 auf weniger
als 5d begrenzt ist (d.h. weniger als fünf Mal Flügeldicke).
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Als
nächstes
wird eine Pulpe-Siebvorrichtung gemäß einer dritten Ausführungsform
unter Bezugnahme auf die 23 und 24 beschrieben. 23 zeigt
eine Draufsicht des Aufbaus des Siebzylinders der dritten Ausführungsform. 24 zeigt eine
Querschnittansicht im Schnitt nach C-C in 23. Es
ist anzumerken, dass die gleichen Bezugszeichen bei den gleichen Teilen
wie bei den zuvor erwähnten
Ausführungsformen
verwendet werden.
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Während die
ersten und zweiten Ausführungsformen
durch den Flügelaufbau
gekennzeichnet sind, ist die Pulpe-Siebvorrichtung der dritten Ausführungsform
lediglich durch den Siebzylinderaufbau gekennzeichnet, insbesondere
die Lochausgestaltung, und der restliche Aufbau ist der gleiche wie
bei der herkömmlichen
Pulpe-Siebvorrichtung (mit Bezugnahme auf die 28 und 29,
oder 34 und 35). Bei
der dritten Ausführungsform wird
deshalb lediglich überwiegend
der Siebzylinderaufbau beschrieben, und eine Beschreibung des restlichen
Aufbaus wird weggelassen. Es ist anzumerken, dass bei der dritten
Ausführungsform
eine Beschreibung des Falls erfolgt, wenn die spezifische Lochausgestaltung
bei dem äußeren Siebzylinder 1a eines
Doppelsiebzylinders angewandt wird.
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Bei
der Pulpe-Siebvorrichtung der dritten Ausführungsform sind konische Hohlräume 51 zickzackförmig in
die Oberfläche
des Siebzylinders 1a gebohrt, wie in den 23 und 24 dargestellt. Ein
Loch (Rundloch) 50 ist so vorgesehen, dass es an der stromaufwärtigen Seite
des Umlaufflusses (d.h. in der Richtung, die der Vorschubrichtung
des Flügels
entgegengesetzt ist) von der Mitte des entsprechenden konischen
Hohlraums 51 versetzt ist. Die Vorderkante 52 (auf
der stromaufwärtigen
Seite des Umlaufflusses positioniert) des Rundlochs 50 ist außerhalb
des äußeren Randkreises
des konischen Hohlraums 51 positioniert, und die hintere
Kante 53 (auf der stromabwärtigen Seite des Umlaufflusses positioniert)
ist innerhalb des äußeren Randkreises des
konischen Hohlraums 51 positioniert. Mit dieser Anordnung
ist die Vorderkante 52 im Wesentlichen senkrecht zu der
Oberfläche
des Siebzylinders 1a ausgebildet, während die hintere Kante 53 einen stumpfen
Winkel aufweist und den Einlass des konischen Hohlraums 51 bildet,
zusammen mit der geneigten Fläche
des konischen Hohlraums 51. Das Rundloch 50 ist
zu einer Ausgangskammer 14a (siehe 13) hin
gebohrt und bildet eine axiale Wand 55 aus, und trifft
mit einem vergrößerten Durchgang 56 zusammen,
der sich zu der Ausgangskammer 14a hin weitet.
-
Nun
erfolgt eine Beschreibung des Betriebs der Pulpe-Siebvorrichtung der dritten Ausführungsform,
die wie oben beschrieben aufgebaut ist.
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Die
Vorderkante 52 des Rundlochs 50 ist im Wesentlichen
senkrecht zu der Oberfläche
des Siebzylinders 1a ausgebildet. Deshalb entwickelt sich, wenn
der Umlauffluss der Pulpe stattfindet, eine starke Turbulenz S an
dem Einlass des Rundlochs 50, und die Pulpe wird zufriedenstellend
umgerührt.
Da die hintere Kante 53 so ausgebildet ist, dass sie einen
stumpfen Winkel aufweist, wird verhindert, dass Pulpeklumpen und
Fremdkörper
in der hinteren Kante 53 gefangen werden. Des Weiteren
ist die Turbulenz S nahe der Vorderkante 52, so dass Fremdkörper leicht
entfernt werden und ein Verstopfen des Rundlochs 50 verhindert
wird. Deshalb gibt es einen Vorteil, dass ein Verstopfen verhindert
werden kann, sogar wenn Flügel
mit relativ geringen Geschwindigkeiten umlaufen, und dass somit
eine große
Pulpemenge mit einer geringen Leistung gesiebt und verarbeitet werden
kann.
-
Außerdem ist
bei der Pulpe-Siebvorrichtung der dritten Ausführungsform die Mitte des Rundlochs 50 von
der Mitte des konischen Hohlraums 51 versetzt, in der Richtung,
die der Richtung des Umlaufflusses entgegengesetzt ist, wodurch
die Vorderkante 52 zum Entwickeln der Turbulenz S auch
als der Locheinlass verwendet wird, und die Abmessung des geneigten
Abschnitts 54 sichergestellt wird. Deshalb kann die Zickzackteilung
verringert werden, und es gibt auch einen Vorteil, dass die Anzahl
von Rundlöchern 50 pro
Einheit Bereich erhöht
werden kann, und dass die durchzugehende Pulpemenge somit erhöht wird.
-
Des
Weiteren kann der konische Hohlraum 51 in die erforderliche
Ausgestaltung mit einem Minimalbetrag an maschineller Bearbeitung
(z.B. mechanischer maschineller Bearbeitung, wie beispielsweise
Bohren usw., oder Elektronenstrahlbearbeitung, wie beispielsweise
Laserbearbeitung usw.) ausgebildet werden. Deshalb ist die mechanische
Stärke
des konischen Hohlraums 51 vorteilhaft, und es gibt auch den
Vorteil, dass eine dünne
flache Platte in dem Siebzylinder 1a verwendet werden kann.
-
Es
ist anzumerken, dass der Aufbau des Siebzylinders 1a der
Pulpe-Siebvorrichtung der dritten Ausführungsform nicht auf Denjenigen
beschränkt
ist, der in den 23 und 24 dargestellt wird,
sondern dass er zufriedenstellend ist, wenn zumindest die Vorderkante 52 des
Rundlochs 50 im Wesentlichen senkrecht zu der Siebzylinderoberfläche ausgebildet
ist, und wenn die hintere Kante 53 einen stumpfen Winkel
aufweist und den Locheinlass zusammen mit dem geneigten Abschnitt 54 des
konischen Hohlraums 51 bildet. Deshalb kann, wie in 25 dargestellt,
der äußere Randkreis
des konischen Hohlraums 51 mit der Vorderkante 52 des Rundlochs 50 zusammenfallen.
Wie in 26 dargestellt, kann der Durchmesser
des äußeren Randkreises
des konischen Hohlraums 51 mit den Durchmesser des Rundlochs 50 übereinstimmen,
und die hintere Kante 53 des Rundlochs 50 kann
in der Mitte des konischen Hohlraums 51 angeordnet sein.
Des Weiteren ist, wie in 27 dargestellt,
das Rundloch 50 innerhalb des äußeren Randkreises des konischen Hohlraums 51 angeordnet.
In diesem Fall ist die Vorderkante 52 des Rundlochs 50 jedoch
im Wesentlichen senkrecht zu der Siebzylinderoberfläche ausgebildet,
und die Mittelposition des Rundlochs 50 ist an der stromaufwärtigen Seite
des Umlaufflusses versetzt.
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Des
Weiteren ist der Aufbau des Siebzylinders bei der Pulpe-Siebvorrichtung
nicht auf Vorrichtungen beschränkt,
die mit zwei Siebzylindern versehen sind, wie bei der dritten Ausführungsform.
Zum Beispiel ist er auch bei Vorrichtungen anwendbar, die einen
einzelnen Siebzylinder außerhalb
oder innerhalb einer Rührkammer
aufweisen, wie in 28 dargestellt.
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Obwohl
die vorliegende Erfindung mittels einer bevorzugten Ausführungsform
von ihr beschrieben wurde, ist die Erfindung nicht auf die Ausführungsform
beschränkt.
Zum Beispiel können
die gemeinsamen Flügel
in der ersten Ausführungsform
der Erfindung mit den Siebzylindern der dritten Ausführungsform kombiniert
werden. Die Verteilungsflügel in
der zweiten Ausführungsform
können
mit den Siebzylindern der dritten Ausführungsform kombiniert werden.
Mit diesen Kombinationen wird ein Verstopfen des Siebzylinders effektiver
verhindert, und ferner wird es möglich,
eine große
Pulpemenge mit einer geringen Leistung zu verarbeiten.