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DE60121377T2 - Vorrichtung zum Sieben von Papierstoffbrei - Google Patents

Vorrichtung zum Sieben von Papierstoffbrei Download PDF

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DE60121377T2
DE60121377T2 DE60121377T DE60121377T DE60121377T2 DE 60121377 T2 DE60121377 T2 DE 60121377T2 DE 60121377 T DE60121377 T DE 60121377T DE 60121377 T DE60121377 T DE 60121377T DE 60121377 T2 DE60121377 T2 DE 60121377T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pulp
screen cylinder
wing
screening apparatus
pulp screening
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE60121377T
Other languages
English (en)
Other versions
DE60121377D1 (de
Inventor
Mitsubishi Heavy Industries Hiromi Mihara Fukudome
Mihara Ryoju Engineering Co.Ltd Koukichi Maedera
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Valmet Technologies Oy
Original Assignee
Mitsubishi Heavy Industries Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mitsubishi Heavy Industries Ltd filed Critical Mitsubishi Heavy Industries Ltd
Publication of DE60121377D1 publication Critical patent/DE60121377D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE60121377T2 publication Critical patent/DE60121377T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21DTREATMENT OF THE MATERIALS BEFORE PASSING TO THE PAPER-MAKING MACHINE
    • D21D5/00Purification of the pulp suspension by mechanical means; Apparatus therefor
    • D21D5/02Straining or screening the pulp
    • D21D5/06Rotary screen-drums
    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21DTREATMENT OF THE MATERIALS BEFORE PASSING TO THE PAPER-MAKING MACHINE
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    • D21D5/02Straining or screening the pulp
    • D21D5/023Stationary screen-drums
    • D21D5/026Stationary screen-drums with rotating cleaning foils
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    • D21D5/16Cylinders and plates for screens

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Paper (AREA)
  • Separation Of Solids By Using Liquids Or Pneumatic Power (AREA)
  • Filtration Of Liquid (AREA)

Description

  • Technisches Gebiet
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Pulpe-Siebvorrichtung zum Trennen von Fasern mit guter Qualität und Fremdkörpern in Papierpulpe.
  • Das U.S. Patent Nr. 5,009,774 offenbart in Kombination die technischen Merkmale des Oberbegriffs des untenstehenden Anspruchs 1.
  • Stand der Technik
  • Auf der stromaufwärtigen Seite einer Papiermaschine ist eine Pulpe-Siebvorrichtung (Pulpe-Sieb) vorgesehen. Die Pulpe-Siebvorrichtung ist eine Vorrichtung zum Sieben und Trennen von Fasern mit guter Qualität und Fremdkörpern in Papierpulpe bzw. Papierfaserbrei (d.h. eine Pulpesuspension mit einer Pulpedichte von 0,2 bis 5%) mit einem Siebzylinder von ihr. Typischerweise ist die Pulpe-Siebvorrichtung mit einem oder zwei Siebzylindern ausgestattet. Zuerst wird der Aufbau einer Pulpe-Siebvorrichtung mit einem einzelnen Siebzylinder unter Bezugnahme auf die 28 und 29 beschrieben. 28 zeigt eine Draufsicht im Teilschnitt einer herkömmlichen Pulpe-Siebvorrichtung. 29 zeigt eine Seitenansicht im Teilschnitt in der Richtung des Pfeils D von 28.
  • Eine Pulpesuspension wird der Pulpe-Siebvorrichtung durch eine Pumpe zugeführt. Wie in den 28 und 29 dargestellt, fließt die Pulpesuspension in eine Tangentialrichtung durch den Eingang 2 eines zylindrischen Behälters 17, und bewegt sich in einem ringförmigen Flussdurchgang 4 voran, der durch ein inneres Gehäuse 3 und der Innenwand des Behälters 17 ausgebildet wird. Wenn die Pulpesuspension durch den ringförmigen Flussdurchgang 4 zirkuliert, werden schwere Fremdkörper wie beispielsweise Sand usw. nach außerhalb der Vorrichtung aus einer Falle bzw. einem Abscheider 5 abgegeben, die/der in der Tangentialrichtung entgegengesetzt zu dem Eingang 2 vorgesehen ist, und die verbleibende Pulpe fließt in das innere Gehäuse 3 durch den Flussdurchgang 4. Es ist anzumerken, dass eine Abdeckung 19 an der oberen Oberfläche des Behälters 17 vorgesehen ist, so dass die Vorrichtung unter Druck betrieben werden kann.
  • Ein zylindrischer Siebzylinder 1 ist in dem inneren Gehäuse 3 angeordnet. Der obere Abschnitt des Siebzylinders 1 ist fest an dem inneren Gehäuse 3 angebracht, und dieser Siebzylinder 1 unterteilt die Innenseite des inneren Gehäuses 3 in eine Rührkammer 7 und eine Ausgangskammer 14. Die in dem Flussdurchgang 4 fließende Pulpe fließt zuerst in die ringförmige Rührkammer 7, die in dem Siebzylinder 1 ausgebildet ist.
  • Eine große Anzahl von Schlitzen mit einer Breite von 0,15 bis 0,5 mm oder Löchern mit einem Durchmesser von 0,2 bis 4,8 mm sind in der Randoberfläche des Siebzylinders 1 vorgesehen, und die Pulpe wird durch diese Schlitze oder Löcher gefiltert und klassifiziert, wenn sie nach unten entlang der Rührkammer 7 fließt. Das heißt, die Fasern mit guter Qualität, die durch die Schlitze oder Löcher in der Randoberfläche des Siebzylinders 1 durchgehen können, werden aus einem Ausgang 9 über die Ausgangskammer 14 abgegeben bzw. abgelassen, während Fremdkörper mit Größen, die nicht durch die Schlitze oder Löcher in dem Siebzylinder so wie sie sind durchgehen können, nach unten entlang der Rührkammer 7 fließen und aus einem Ausschussausgang 10 abgelassen werden.
  • Außerdem ist ein Rotor 6 innerhalb der Rührkammer 7 angeordnet. Der Rotor 6 ist an dem oberen Abschnitt einer Hauptwelle 11 aufgehängt und ist mit einer Vielzahl von Flügeln 20 in gleichmäßigen Abständen in der Umfangsrichtung ausgestattet. Der Flügel 20 ist so positioniert, dass er einen vorbestimmten Zwischenraum bzw. Abstand (2,5 bis 8 mm) von der inneren Randoberfläche des Siebzylinders 1 hält. Die Hauptwelle 11 wird durch Lager gestützt, so dass sie sich frei drehen kann, und wird durch einen Elektromotor 13 durch eine V-Riemenscheibe (nicht gezeigt), die an dem unteren Ende von ihm angebracht ist, angetrieben, so dass sie rotiert. Wenn sich der Rotor 13 dreht und deshalb die Flügel 20 innerhalb der ringförmigen Rührkammer 7 umlaufen, wird die Pulpesuspension innerhalb der Rührkammer 7 umgerührt. Die Fremdkörper in der Pulpe werden getrennt und verhedderte Fasern werden entwirrt. Folglich wird ein Verstopfen der Schlitze oder Löcher in dem Siebzylinder 1 verhindert.
  • 30 zeigt wie ein Verstopfen der Schlitze oder Löcher in dem Siebzylinder 1 durch die Flügel 20 verhindert wird. Wie in 30A dargestellt, umläuft der Flügel 20 entlang der Oberfläche des Siebzylinders 1 mit hohen Geschwindigkeiten (10 bis 30 m/s), wobei er einen konstanten Abstand von der Zylinderoberfläche hält. Wenn der Flügel 20 umläuft, entwickelt sich ein negativer Druck bzw. Unterdruck zwischen dem Flügel 20 und dem Siebzylinder 1, wie in 30B gezeigt. Die durch diesen Unterdruck entwickelte Saugkraft bewirkt, dass die Lösung rückwärts in die Rührkammer 7 fließt, und deshalb werden verhedderte Fasern oder Fremdkörper entfernt, welche die Löcher 100 in der Oberfläche des Siebzylinders 1 blockieren. Nach dem Durchgang des Flügels 20 wird die Pulpesuspension von der Rührkammer 7 wieder in die Ausgangskammer 14 fließen, und die Löcher 100 in dem Siebzylinder 1 werden mit verhedderten Fasern und Fremdkörpern verstopft. Die verhedderten Fasern usw., die erneut die Löcher 100 blockieren, werden jedoch durch den Unterdruck entfernt, der durch den Durchgang des nächsten Flügels 20 erzeugt wird. Bei der herkömmlichen Pulpe-Siebvorrichtung wird ein Verstopfen der Löcher in dem Siebzylinder 1 durch ein Wiederholen des zuvor erwähnten Betriebs verhindert.
  • 31 zeigt eine Querschnittansicht der Ausgestaltung des Lochs 100 in dem Siebzylinder 1. Das Loch 100 weist eine kreisförmige Form auf, und eine angefaste Fläche 101 in der Form einer Schale ist koaxial an dem Einlass des Lochs 100 (an der Seite der Rührkammer 7) ausgebildet. Wenn der Flügel 20 über die angefaste Oberfläche 101 in der Oberfläche des Siebzylinders 1 hinüber geht, entwickelt sich eine Turbulenz (Trennwirbel) an dem Einlass des Lochs 100, wie durch einen Pfeil S in 31 gezeigt, und ein Verstopfen des Lochs 100 wird durch die Turbulenz S unterdrückt.
  • Des Weiteren gibt es Siebplatten 1 mit Querschnitten wie diejenigen, die in den 32 und 33 gezeigt werden. In dem Fall von 32, sind trapezförmige Nuten 111 in der Axialrichtung der Siebplatte 1 (senkrecht zu der Papieroberfläche) ausgebildet, und bilden eine Vielzahl von Löchern 110 an den Böden der Nuten 33. In dem Fall von 33 ist eine axiale Wellenform an der Randoberfläche des Siebzylinders 1 ausgebildet, und eine Vielzahl von Löchern 120 ist axial in den geneigten Abschnitt 121 der Wellenform gebohrt. Bei jedem der in den 32 und 33 gezeigten Querschnitte entwickelt ein Umlauffluss, der durch den Flügel 20 bewirkt wird, eine Turbulenz S an dem Einlass des Lochs, wodurch ein Verstopfen des Lochs verhindert wird.
  • Nun wird der Aufbau einer Pulpe-Siebvorrichtung mit einem doppelten Siebzylinder (innere und äußere Siebzylinder) unter Bezugnahme auf die 34 und 35 beschrieben. 34 zeigt eine Querschnittansicht der herkömmlichen Pulpe-Siebvorrichtung mit den zwei inneren und äußeren Siebzylindern, und 35 zeigt eine Querschnittansicht, im Wesentlichen im Schnitt nach E-E in 34. Es ist anzumerken, dass die gleichen Bezugszeichen bei den gleichen Teilen wie bei der zuvor erwähnten herkömmlichen Pulpe-Siebvorrichtung mit einem einzelnen Siebzylinder verwendet werden.
  • Wie in den 34 und 35 dargestellt, fließt eine Pulpesuspension in eine Tangentialrichtung durch den Eingang 2 eines zylindrischen Behälters 17 und zirkuliert durch einen ringförmigen Flussdurchgang 4. Wenn die Pulpesuspension durch den ringförmigen Flussdurchgang 4 zirkuliert, werden schwere Fremdkörper wie beispielsweise Sand usw. nach außerhalb der Vorrichtung aus einer Falle 5 abgegeben, die in der Tangentialrichtung des Flussdurchgangs 4 vorgesehen ist, und die verbleibende Pulpe fließt aus dem Flussdurchgang 4 in das Innere eines inneren Gehäuses 3.
  • Zylindrische Siebzylinder 1a und 1b sind im Innern des inneren Gehäuses 3 angeordnet. Diese Siebzylinder 1a und 1b unterteilen das Innere des inneren Gehäuses 3 in eine Rührkammer 7 und Ausgangskammern 14a, 14b. Die Pulpesuspension, die in dem Flussdurchgang 4 fließt, fließt zuerst in die ringförmige Rührkammer 7, die zwischen den Siebzylindern 1a und 1b ausgebildet ist. Wenn die Pulpesuspension nach unten entlang der Rührkammer 7 fließt, geht ein Teil der Pulpe durch den inneren Siebzylinder 1b durch, und wird in der inneren Ausgangskammer 14a gefiltert und klassifiziert. Die verbleibende Pulpe geht durch den äußeren Siebzylinder 1, und wird in der äußeren Ausgangskammer 14 gefiltert und klassifiziert. Auf der anderen Seite fließen die Fremdkörper mit Größen, die nicht durch die Siebzylinder 1a, 1b so wie sie sind durchgehen können, nach unten entlang der Rührkammer 7 und werden aus einem Ausschussausgang 10 abgelassen.
  • Außerdem sind innerhalb der Rührkammer 7 eine Vielzahl von äußeren Flügeln 20a angeordnet, dem äußeren Siebzylinder 1a gegenüberliegend, und eine Vielzahl von inneren Flügeln 20b sind gegenüberliegend dem inneren Siebzylinder 1b angeordnet. Die Flügel 20a, 20b sind fest an einem Rotor 6 angebracht, der an dem oberen Abschnitt einer Hauptwelle 11 aufgehängt ist. Die äußeren Flügel 20a sind in gleichmäßigen Abständen in der Umfangsrichtung angeordnet, wobei sie einen konstanten Abstand (2,5 bis 8 mm) von dem äußeren Siebzylinder 1a halten. Ähnlich sind die inneren Flügel 20b in gleichmäßigen Abständen in der Umfangsrichtung angeordnet, wobei sie einen konstanten Abstand (2,5 bis 8 mm) von dem inneren Siebzylinder 1b halten. Die Hauptwelle 11 ist, durch Lager gestützt, frei drehbar, und wird durch einen Elektromotor 13 durch eine V-Riemenscheibe 18, die an dem unteren Ende von ihm angebracht ist, angetrieben, so dass sie rotiert. Wenn sich der Rotor 13 dreht und deshalb die Flügel 20a, 20b innerhalb der ringförmigen Rührkammer 7 umlaufen, wird die Pulpesuspension innerhalb der Rührkammer 7 umgerührt. Die Fremdkörper in der Pulpe werden getrennt und verhedderte Fasern werden entwirrt. Folglich wird ein Verstopfen der Schlitze oder Löcher in den Siebzylindern 1a, 1b verhindert.
  • Die zuvor erwähnten Pulpe-Siebvorrichtungen weisen jedoch die folgenden Probleme auf:
    Als erstes hat die in den 28 und 29 gezeigte herkömmliche Pulpe-Siebvorrichtung eine Beschränkung bei ihrer Verarbeitungsfähigkeit, da sie lediglich einen einzelnen Siebzylinder 1 aufweist. Aufgrund der Ausgestaltung des herkömmlichen Flügels 20 wird außerdem der durch den Flügel 20 bewirkte Umlauffluss schneller, wenn er nahe der Oberfläche des Flügels 20 ist, und langsamer, wenn er weg von der Flügeloberfläche ist. Deshalb ist die Effizienz des Reinigens der Oberfläche des Siebzylinders 1 gering, und es besteht ein Problem, dass die Durchgangsmenge der Pulpe verringert wird. Des Weiteren verbraucht die Oberfläche des Flügels 20, die von der Oberfläche des Siebzylinders 1 entfernt ist, verschwenderisch die für Reibung erforderliche Leistung, weil sie keinen Beitrag zum Reinigen der Oberfläche des Siebzylinders 1 leistet.
  • Bei der in den 34 und 35 gezeigten herkömmlichen Pulpe-Siebvorrichtung ist die Geschwindigkeit des Umlaufflusses, der durch ein Umlaufen der Flügel 20a und 20b entwickelt wird, an dem inneren Siebzylinder 1b langsamer als an dem äußeren Siebzylinder 1a, aufgrund des Durchmesserunterschieds zwischen den inneren und äußeren Siebzylindern 1a und 1b. Außerdem ist der Druck, der auf den inneren Siebzylinder 1b wirkt, geringer als derjenige, der auf den äußeren Siebzylinder 1a wirkt, aufgrund eines Unterschieds der Zentrifugalkraft. Deshalb neigt der äußere Siebzylinder 1a dazu, die Pulpe an mehr als den effektiven Bereich des Siebzylinders 1a durchzulassen, während der innere Siebzylinder 1b dazu neigt, die Pulpe an weniger als den effektiven Bereich des Siebzylinders 1b durchzulassen.
  • Aufgrund dessen wird, wenn die zu verarbeitende Pulpemenge übermäßig reduziert ist, der äußere Siebzylinder 1a die Pulpe durch ihn hindurch lassen, aber es besteht ein Problem, dass der innere Siebzylinder 1b dazu neigt verstopft zu werden, aufgrund der rückwärts fließenden Pulpe. Umgekehrt wird, wenn die zu verarbeitende Pulpenmenge erhöht ist, der innere Siebzylinder 1b die Pulpe richtig durch ihn hindurch lassen, aber es besteht ein Problem, dass der Durchgangswiderstand des äußeren Siebzylinders 1a sich erhöht und er wahrscheinlich verstopft.
  • Weil der Umlauffluss durch den inneren und äußeren Flügeln 20b, 20a durchgeht, wird außerdem die Geschwindigkeit des Umlaufflusses innerhalb der Rührkammer 7 lediglich in der Nähe der inneren und äußeren Flügel 20b, 20a schneller, und langsamer an Positionen, die von den inneren und äußeren Flügeln 20b, 20a weg sind. Aufgrund dessen ist die Effizienz des Reinigens der Oberflächen der Siebzylinder 1a, 1b gering, und es besteht ein Problem, dass die Menge der Pulpe die durchgeht verringert wird. Des Weiteren wird, wegen einem zu geringen Umrühren der Pulpe, eine gute Pulpenqualität aus dem Ausschussausgang 10 abgelassen, ohne durch die Siebzylinder 1a, 1b verarbeitet zu werden, und es besteht auch ein Problem, dass die Siebeffizienz verringert wird.
  • Wie oben beschrieben, weist die herkömmliche Pulpe-Siebvorrichtung außerdem das Problem auf, dass die durchzugehende Pulpemenge durch ein Verstopfen der Löcher in dem Siebzylinder 1 begrenzt wird. Das Verstopfen der Löcher in dem Siebzylinder 1 folgt aus der Ausgestaltung der in dem Siebzylinder 1 ausgebildeten Löcher.
  • Genauer gesagt, weist die Turbulenz S (siehe 31 bis 33), die an dem Einlass des Lochs durch den von dem Umlauf des Flügels 20 resultierenden Umlaufflusses entwickelt wird, den Effekt des Verhinderns des Verstopfens des Loches auf. Die Stärke der Turbulenz S wird jedoch durch die Ausgestaltung der Vorderkante des Loches (die sich an der stromaufwärtigen Seite des Umlaufflusses befindet) beeinflusst. Außerdem werden die Schwierigkeit verhedderte Fasern zu fangen und die Leichtigkeit Fremdkörper zu entfernen durch die Ausgestaltung der Hinterkante des Lochs (die sich an der stromabwärtigen Seite des Umlaufflusses) beeinflusst.
  • In dem Fall einer Konfiguration wie diejenige, die in 31 gezeigt wird, entwickelt sich die Turbulenz S an der geneigten Oberfläche, auf der stromaufwärtigen Seiten, des durch die schalenförmige angefaste Oberfläche 101 ausgebildeten Lochs 100, aber der entwickelte Wirbel S ist schwach, weil die geneigte Oberfläche sanft ist. Deshalb neigt die Turbulenz S weniger dazu, die Vorderkante 102 oder Hinterkante 103 des Lochs 100 zu erreichen. Aufgrund dessen ist der Effekt des Verhinderns des Verstopfens durch die Turbulenz S gering. Weil die schalenförmige angefaste Oberfläche 101 koaxial mit dem Loch 100 ausgebildet ist, ist außerdem ein Raum zum Ausbilden der schalenförmigen angefasten Oberfläche erforderlich und die Anzahl von Löchern pro Einheit Bereich ist somit begrenzt. Aufgrund dessen gibt es eine Beschränkung bei dem Erhöhen der durchzugehenden Pulpemenge, durch ein Erhöhen der Anzahl von Löchern 100.
  • In dem Fall einer Ausgestaltung wie derjenigen, die in 32 gezeigt wird, ist außerdem die sich entwickelnde Turbulenz S stark, weil sich der vertikale Abschnitt der trapezförmigen Nut 111 an der stromaufwärtigen Seite des Flusses befindet. Da die Vorderkante 112 des Lochs 110 an dem Bodenabschnitt der Nut nahe dem vertikalen Abschnitt der trapezförmigen Nut 111 positioniert ist, ist es jedoch weniger wahrscheinlich, dass der entwickelte Wirbel S die Vorderkante 112 erreicht, und deshalb ist der Effekt des Verhinderns des Verstopfens des Lochs 110 gering. Ähnlich ist, da die Hinterkante 113 an dem Bodenabschnitt der Nut positioniert ist, und weg von dem geneigten Abschnitt 114 ist, eine Trennung von verhedderten Fasern usw., die in dem Loch 100 gefangen sind, nicht einfach. Nebenbei, weil das Loch 100 lediglich in dem Bodenabschnitt der trapezförmigen Nut 111 angeordnet sein kann, ist auch die Anzahl von Löchern pro Einheit Bereich begrenzt.
  • Des Weiteren, in dem Fall einer Ausgestaltung wie diejenige, die in 33 gezeigt wird, entwickelt sich die Turbulenz S an dem Scheitel der Wellenform, die an der Oberfläche des Siebzylinders 1 ausgebildet ist. Die Vorderkante 122 des Lochs 120 ist jedoch fern von dem Scheitel der Wellenform, und die Vorder- und Hinterkanten 122, 123 sind an den geneigten Abschnitten 121 der Wellenform. Deshalb ist es weniger wahrscheinlich, dass die Turbulenz S die Kanten 122, 123 erreicht, und der Effekt des Verhinderns des Verstopfens der Löcher durch die Turbulenz S ist somit gering. Da die Hinterkante 123 einen spitzen Winkel aufweist, ist außerdem eine Trennung eines Klumpens von Pulpe, der auf der Kante gefangen wird, nicht einfach. Außerdem ist die Anzahl von Löchern pro Einheit Bereich begrenzt, weil das Loch 120 lediglich in dem geneigten Abschnitt 121 der Wellenform angeordnet sein kann.
  • Wie oben beschrieben ist bei jeder der Lochausgestaltungen, die in den 31 bis 33 gezeigt werden, der Effekt des Verhinderns des Verstopfens durch die Turbulenz S nicht zufriedenstellend. Deshalb ist es notwendig, die Turbulenz S durch ein Umlaufen der Flügel 20 mit hohen Geschwindigkeiten stärker zu machen, um ein Verstopfen von Löchern zu verhindern. Die für ein Umlaufen der Flügel 20 erforderliche Leistung wird jedoch größer im Verhältnis zu dem Quadrat bis zur dritten Potenz der Umlaufgeschwindigkeit, so dass die Durchgangsmenge pro Verbrauchsleistung umgekehrt verringert ist.
  • In dem U.S. Patent Nr. 2,975,899 ist eine Siebvorrichtung offenbart, die innere und äußere zylindrische Siebe, zumindest zwei Flügel mit stromlinienförmigen Querschnittausgestaltungen, die sich in den Raum zwischen den Sieben erstrecken, und ein Paar von ringförmigen Kammern umfasst, wobei eine außerhalb des äußeren Siebs angeordnet ist, und eine innerhalb des inneren Siebs angeordnet ist. Die Vorrichtung umfasst ferner Einrichtungen zum Abziehen der gesiebten Suspension aus den Kammern, und Einrichtungen zum Abziehen des Ausschussmaterials aus dem Raum zwischen den Sieben.
  • Das U.S. Patent Nr. 5,497,886 offenbart eine Siebvorrichtung für Papierherstellungspulpe, wobei die Vorrichtung eine Siebkammer, die zwischen einem feststehenden Siebelement und einem Rotor definiert ist, eine Annahmekammer außerhalb der Siebkammer, sowie eine Vielzahl von Halbfolienelementen umfasst, die an der Außenfläche des Rotors angeordnet sind. Ein Ausschussauslass ist stromabwärts der Siebkammer vorgesehen, und ein Annahmeauslass ist in der Annahmekammer vorgesehen.
  • Offenbarung der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung, die unten in Anspruch 1 definiert ist, wurde in Hinblick auf die im Stand der Technik gefundenen Probleme gemacht. Folglich ist es die Hauptaufgabe der vorliegenden Erfindung eine Pulpe-Siebvorrichtung bereitzustellen, die in der Lage ist eine große Pulpemenge mit einer geringen Leistung zu sieben, durch ein Verhindern des Verstopfens eines Siebzylinders.
  • Um dies zu erreichen, und gemäß einem wichtigen Aspekt der vorliegenden Erfindung, wird eine Pulpe-Siebvorrichtung bereitgestellt, mit: einem Paar innerer und äußerer Siebzylinder; und
    einem oder einer Vielzahl von Flügeln, die innerhalb einer Rührkammer umlaufen, die zwischen den inneren und äußeren Siebzylindern ausgebildet ist, wobei sie einen vorbestimmten kleinen Abstand von jedem der inneren und äußeren Siebzylinder halten.
  • Außerdem ist der Querschnitt eines inneren Ablassrohrs an einem Punkt, an dem das innere Ablassrohr mit einem äußeren Ablassrohr zusammenkommt, größer festgelegt als der Querschnitt des äußeren Ablassrohrs, wobei Pulpe durch den inneren Siebzylinder durchgeht und in das innere Ablassrohr fließt, und auch durch den äußeren Siebzylinder durchgeht und in das äußere Ablassrohr fließt.
  • Die Rührkammer kann praktischerweise in der Umfangsrichtung unterteilt sein, durch ein Vorsehen der Flügel, die innerhalb der Rührkammer umlaufen, die zwischen den inneren und äußeren Siebzylinder ausgebildet ist, wobei sie einen vorbestimmten kleinen Abstand von jedem der inneren und äußeren Siebzylinder halten. Mit dieser Anordnung wird der Innendruck innerhalb der Rührkammer höher, da die Umlaufgeschwindigkeit der Pulpe erhöht ist. Deshalb werden die Trennung und das Umrühren von Fremdkörpern und Pulpeklumpen beschleunigt, und ein Verstopfen der Siebzylinder wird verhindert und die durchzugehende Pulpemenge ist erhöht. Außerdem kann die Entfernung zwischen den inneren und äußeren Siebzylindern verkürzt werden, durch ein Teilen eines gemeinsamen Flügels mit den inneren und äußeren Siebzylindern. Aufgrund dessen werden der Geschwindigkeitsunterschied der Pulpe zwischen den inneren und äußeren Siebzylindern, der durch den Durchmesserunterschied zwischen ihnen bewirkt wird, und der durch die Zentrifugalkraft bewirkte Druckunterschied, verglichen mit dem Stand der Technik kleiner. Insbesondere wird eine Verringerung der durchzugehenden Pulpemenge, aufgrund eines Verstopfens des inneren Siebzylinders, verhindert. Deshalb gibt es keine Möglichkeit, dass die Siebzylinder verstopfen, sogar wenn die Umlaufgeschwindigkeit der Flügel relativ langsam ist, und man erhält einen Effekt, dass eine große Pulpemenge mit einer geringen Leistung gesiebt werden kann.
  • Des Weiteren ist mit diesem Aufbau ein Effekt erreichbar, dass der Fluss der Pulpe von dem inneren Ablassrohr zufriedenstellend wird, und dass die zu verarbeitende Pulpemenge somit erhöht wird.
  • Bei einer ersten bevorzugten Form der vorliegenden Erfindung weist der Umlaufrichtungs-Vorderabschnitt des Flügels eine Wandfläche auf, die sich radial zu den Randoberflächen der inneren und äußeren Siebzylinder hin erstreckt. Mit dieser Anordnung wird die Richtung des Umlaufflusses der Pulpe von der Umfangsrichtung in die Radialrichtung durch die Wandfläche geändert. Der Radialfluss der Pulpe ermöglicht es somit, die Rührkammer effizient zu unterteilen.
  • Bei einer zweiten bevorzugten Form der vorliegenden Erfindung ist die Wandfläche in einem rechten oder spitzen Winkel zu der Umlaufrichtung ausgebildet. Mit dieser Anordnung kann sich der Umlauffluss der Pulpe senkrecht den Randoberflächen der inneren und äußeren Siebzylinder annähern, und es wird möglich, die Rührkammer effizienter zu unterteilen.
  • Bei einer dritten bevorzugten Form der vorliegenden Erfindung ist der Querschnitt des Flügels so ausgebildet, dass sich die Beabstandung zwischen dem Querschnitt und jedem der inneren und äußeren Siebzylinder allmählich von der Wandfläche in die Umlaufrichtung weitet. Mit dieser Ausgestaltung wird der Druck innerhalb der Rührkammer negativ an der Seite des hinteren Abschnitts des Flügels. Deshalb fließt die Pulpesuspension zurück von der Außenseite der inneren und äußeren Siebzylinder in die Rührkammer. Folglich werden Pulpeklumpen usw., die in den Siebzylindern gefangen werden, entfernt. Außerdem ist die Pulpedichte innerhalb der Rührkammer verdünnt, und man erhält den Effekt, dass ein erneuter Durchgang der Pulpe mit hoher Dichte, die nicht durch die Siebzylinder durchgeht, einfach wird.
  • Bei einer vierten bevorzugten Form der vorliegenden Erfindung ist der Querschnitt des Flügels in der Form eines Keils ausgebildet, der sich in einem spitzen Winkel von einem Umdrehungsrichtung-Spitzenende zu beiden Umgebungsabschnitten, die am dichtesten an den inneren und äußeren Siebzylindern sind, erstreckt. Mit dieser Form kann die Position des Spitzenendes des Flügels angepasst werden, durch ein Anpassen des Einfallswinkels des Flügels, und es wird möglich, dem inneren und äußeren Siebzylinder gleichmäßig Pulpe zuzuführen.
  • Bei einer fünften bevorzugten Form der vorliegenden Erfindung ist eine Entfernung von dem Spitzenende zu den zwei Umgebungsabschnitten auf zwei bis fünf Mal einer Entfernung zwischen beiden Umgebungsabschnitten festgelegt. Damit gibt es keine Verringerung bei der Siebeffizienz des Siebzylinders, und keinen Anstieg bei der Betriebsleistung pro Einheit Verarbeitungsfähigheit des Siebzylinders. Deshalb wird ein Verstopfen der inneren und äußeren Siebzylinder verhindert, wodurch es möglich wird sicherzustellen, dass eine große Pulpemenge mit einer geringen Leistung durchgeht.
  • Bei einer sechsten bevorzugten Form der vorliegenden Erfindung ist das zuvor erwähnte Spitzenende an einer Mitte zwischen den inneren und äußeren Siebzylindern angeordnet ist, oder an einer Position, die von der Mitte zu dem äußeren Siebzylinder hin versetzt ist. Mit dieser Anordnung kann die Last für ein Verarbeiten von Pulpe zwischen den inneren und äußeren Siebzylindern balanciert werden.
  • Bei einer siebten bevorzugten Form der vorliegenden Erfindung ist der Querschnitt des Flügels so ausgebildet, dass sich die Beabstandung zwischen dem Querschnitt und jedem der inneren und äußeren Siebzylinder allmählich von den beiden Umgebungsabschnitten in die Umlaufrichtung weitet. Mit dieser Ausgestaltung wird der Druck innerhalb der Rührkammer an der Seite des hinteren Abschnitts des Flügels negativ. Deshalb fließt die Pulpesuspension zurück von der Außenseite der inneren und äußeren Siebzylinder in die Rührkammer. Folglich werden Pulpeklumpen usw., die in den Siebzylindern gefangen werden, entfernt. Außerdem ist die Pulpedichte innerhalb der Rührkammer verdünnt, und man erhält den Effekt, dass ein erneuter Durchgang der Pulpe mit hoher Dichte, die nicht durch die Siebzylinder durchgeht, einfach wird.
  • Bei einer achten bevorzugten Form der vorliegenden Erfindung sind angrenzende Flügel der zuvor erwähnten Vielzahl von Flügeln durch eine Trennwand verbunden. Dies unterteilt die Rührkammer ferner in zwei Teile. Deshalb kann ein Fluss von Innerhalb der Rührkammer zu der Außenseite der Rührkammer, der durch die Zentrifugalkraft bewirkt wird, blockiert werden, und es wird möglich, die an den inneren Siebzylinder durchzugehende Pulpemenge zu erhöhen.
  • Eine Pulpe-Siebvorrichtung kann umfassen:
    einen Siebzylinder; und
    einen oder eine Vielzahl von Flügeln, die innerhalb einer Rührkammer umlaufen, die außerhalb oder innerhalb des Siebzylinders ausgebildet ist, wobei sie einen vorbestimmten kleinen Abstand von dem Siebzylinder halten;
    wobei ein Umlaufrichtungs-Vorderabschnitt des Flügels eine Wandfläche aufweist, die sich radial zu der Randoberfläche des Siebzylinders hin erstreckt, und wobei der Flügel so ausgebildet ist, dass sich die Beabstandung zwischen dem Flügel und dem Siebzylinder allmählich von der Wandfläche zu einem hinteren Ende in Umlaufrichtung weitet.
  • Mit einem derartigen Aufbau kann ein Verstopfen des Siebzylinders verhindert werden, dadurch, dass der Druckunterschied innerhalb der Rührkammer größer vor und nach der Wandfläche ausgeführt wird, und man kann den Effekt erhalten, dass eine große Pulpemenge mit einer geringen Leistung gesiebt werden kann.
  • Eine andere Pulpe-Siebvorrichtung kann umfassen:
    einen Siebzylinder mit einer Vielzahl von Filterlöchern; und
    einen oder eine Vielzahl von Flügeln, die innerhalb einer Rührkammer umlaufen, die außerhalb oder innerhalb des Siebzylinders ausgebildet ist, wobei sie einen vorbestimmten kleinen Abstand von dem Siebzylinder halten;
    wobei eine Vielzahl von konischen Hohlräumen in der Randoberfläche des Siebzylinders, die der Rührkammer zugewandt ist, vorgesehen sind, und wobei das Filterloch so ausgebildet ist, dass es von der Mitte des konischen Hohlraums in der Richtung entgegengesetzt zu der Richtung, in welcher der Flügel umläuft, versetzt ist.
  • Mit einem derartigen Aufbau kann sich eine starke Turbulenz an dem Einlass des Filterlochs durch den Umlauffluss der Pulpe entwickeln, und die Pulpe kann zufriedenstellend umgerührt werden. Außerdem wird verhindert, dass ein Pulpeklumpen und Fremdkörper in den Filterlöchern gefangen werden, und ein Verstopfen der Filterlöcher kann verhindert werden. Deshalb kann man den Effekt erhalten, dass eine große Pulpemenge mit einer geringen Leistung gesiebt werden kann.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • 1 ist eine Draufsicht im Teilschnitt, die eine gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung aufgebaute Pulpe-Siebvorrichtung zeigt;
  • 2 ist eine Seitenansicht im Teilschnitt in der Richtung des Pfeils A von 1;
  • 3 ist eine Perspektivansicht, die den Aufbau des Rotors der Pulpe-Siebvorrichtung der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt;
  • 4 ist eine Querschnittansicht, welche die Ausgestaltung des Flügels der Pulpe-Siebvorrichtung der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt;
  • 5A ist ein Diagramm zur Erklärung der Betriebswirkung der Pulpe-Siebvorrichtung der ersten Ausführungsform, wobei die Beziehung der Positionen zwischen den inneren und äußeren Siebzylindern und dem Flügel gezeigt wird;
  • 5B ist ein Diagramm, das eine Druckverteilung zeigt, die auf die Siebzylinder in der in 5A gezeigten Beziehung der Positionen wirkt;
  • 6 ist eine Querschnittansicht, die eine erste Variation des Flügels der Pulpe-Siebvorrichtung der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt;
  • 7 ist eine Querschnittansicht, die eine zweite Variation des Flügels der Pulpe-Siebvorrichtung der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt;
  • 8 ist eine Querschnittansicht, die eine dritte Variation des Flügels der Pulpe-Siebvorrichtung der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt;
  • 9 ist eine Perspektivansicht, die eine Variation des Rotors der Pulpe-Siebvorrichtung der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt;
  • 10 ist eine Querschnittansicht, die eine vierte Variation des Flügels der Pulpe-Siebvorrichtung der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt, wobei die Beziehung der Positionen zwischen den inneren und äußeren Siebzylindern und dem Flügel gezeigt wird;
  • 11 ist eine Perspektivansicht, die den Aufbau eines Rotors zeigt, welcher der Ausgestaltung des gemeinsamen Flügels entspricht, der in 10 gezeigt wird;
  • 12 ist eine Draufsicht im Schnitt, die eine Pulpe-Siebvorrichtung zeigt, die gemäß einer zweiten Ausführungsform aufgebaut ist;
  • 13 ist eine Querschnittansicht im Wesentlichen im Schnitt nach B-B in 12;
  • 14 ist eine Perspektivansicht, die den Aufbau des Rotors der Pulpe-Siebvorrichtung der zweiten Ausführungsform zeigt;
  • 15 ist eine Querschnittansicht, welche die Ausgestaltung des Flügels der Pulpe-Siebvorrichtung der zweiten Ausführungsform zeigt;
  • 16A ist ein Diagramm zur Erklärung der Betriebswirkung der Pulpe-Siebvorrichtung der zweiten Ausführungsform, wobei die Beziehung der Positionen zwischen den inneren und äußeren Siebzylindern und dem Flügel gezeigt wird;
  • 16B ist ein Diagramm, das eine Druckverteilung zeigt, die auf den äußeren Siebzylinder in der in 16A gezeigten Beziehung der Positionen wirkt;
  • 16C ist ein Diagramm, das eine Druckverteilung zeigt, die auf den inneren Siebzylinder in der in 16A gezeigten Beziehung der Positionen wirkt;
  • 17 ist ein Diagramm zur Erklärung der Betriebswirkung der Pulpe-Siebvorrichtung der zweiten Ausführungsform, wobei die Ausgestaltung eines herkömmlichen Flügels, der zum Vergleichsobjekt wird, gezeigt wird;
  • 18 ist eine Querschnittansicht, die eine erste Variation des Flügels der Pulpe-Siebvorrichtung der zweiten Ausführungsform zeigt;
  • 19 ist eine Querschnittansicht, die eine zweite Variation des Flügels der Pulpe-Siebvorrichtung der zweiten Ausführungsform zeigt;
  • 20 ist eine Querschnittansicht, die eine dritte Variation des Flügels der Pulpe-Siebvorrichtung der zweiten Ausführungsform zeigt;
  • 21 ist eine Querschnittansicht, die eine vierte Variation des Flügels der Pulpe-Siebvorrichtung der zweiten Ausführungsform zeigt;
  • 22 ist eine Querschnittansicht, die eine fünfte Variation des Flügels der Pulpe-Siebvorrichtung der zweiten Ausführungsform zeigt;
  • 23 ist eine Draufsicht, die den Aufbau des Siebzylinders einer gemäß einer dritten Ausführungsform aufgebauten Pulpe-Siebvorrichtung zeigt;
  • 24 ist eine Querschnittansicht im Wesentlichen im Schnitt nach C-C in 23;
  • 25 ist ein Diagramm, das eine erste Variation der Beziehung der Positionen zwischen dem konischen Hohlraum und dem runden Loch der nach der dritten Ausführungsform aufgebauten Pulpe-Siebvorrichtung zeigt;
  • 26 ist ein Diagramm, das eine zweite Variation der Beziehung der Positionen zwischen dem konischen Hohlraum und dem runden Loch der Pulpe-Siebvorrichtung der dritten Ausführungsform zeigt;
  • 27 ist ein Diagramm, das eine dritte Variation der Beziehung der Positionen zwischen dem konischen Hohlraum und dem runden Loch der Pulpe-Siebvorrichtung der dritten Ausführungsform zeigt;
  • 28 ist eine Draufsicht im Teilschnitt, die eine herkömmliche Pulpe-Siebvorrichtung zeigt;
  • 29 ist eine Seitenansicht im Teilschnitt, in der Richtung des Pfeils D von 28;
  • 30A ist ein Diagramm zur Erklärung der Betriebswirkung der herkömmlichen Pulpe-Siebvorrichtung der zweiten Ausführungsform, wobei die Beziehung der Positionen zwischen dem Siebzylinder und dem Flügel gezeigt wird;
  • 30B ist ein Diagramm, das eine Druckverteilung zeigt, die auf den Siebzylinder in der in 30A gezeigten Beziehung der Positionen wirkt;
  • 31 ist eine Querschnittansicht, welche die Ausgestaltung des Lochs in dem Siebzylinder der herkömmlichen Pulpe-Siebvorrichtung zeigt;
  • 32 ist eine Querschnittansicht, die eine erste Variation des Lochs in dem Siebzylinder der herkömmlichen Pulpe-Siebvorrichtung zeigt;
  • 33 ist eine Querschnittansicht, die eine zweite Variation des Lochs in dem Siebzylinder der herkömmlichen Pulpe-Siebvorrichtung zeigt;
  • 34 ist eine Querschnittansicht, die eine andere herkömmliche Pulpe-Siebvorrichtung zeigt; und
  • 35 ist eine Querschnittansicht im Wesentlichen im Schnitt nach E-E in 34.
  • Bester Weg zur Ausführung der Erfindung
  • Eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird nachstehend unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben.
  • 1 bis 5 zeigen eine Pulpe-Siebvorrichtung, die gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung aufgebaut ist. Die Pulpe-Siebvorrichtung wird nachstehend unter Bezugnahme auf die 1 bis 5 beschrieben. 1 zeigt eine Draufsicht im Teilschnitt des Aufbaus der Pulpe-Siebvorrichtung. 2 zeigt eine Seitenansicht im Teilschnitt in der Richtung des Pfeils A von 1. 3 zeigt eine Perspektivansicht des Aufbaus des Rotors der Pulpe-Siebvorrichtung. 4 zeigt eine Querschnittansicht der Ausgestaltung des gemeinsamen Flügels der Pulpe-Siebvorrichtung der ersten Ausführungsform. 5 zeigt ein Diagramm zur Erklärung der Betriebswirkung der Pulpe-Siebvorrichtung. Es ist anzumerken, dass die gleichen Bezugszeichen bei den gleichen Teilen wie bei der zuvor erwähnten Pulpe-Siebvorrichtung mit einem einzelnen Siebzylinder verwendet werden.
  • Die Pulpe-Siebvorrichtung weist zwei Siebzylinder 1a, 1b auf, die sich im Durchmesser unterscheiden, wie in den 1 und 2 dargestellt. Ein Rührkammer 7 ist zwischen den Siebzylindern 1a und 1b ausgebildet. Eine äußere Ausgangskammer 14a ist außerhalb des äußeren Siebzylinders 1a ausgebildet, und eine innere Ausgangskammer 14b ist im Innern des inneren Siebzylinders 1b ausgebildet.
  • Eine Pulpesuspension, die von einer Pumpe (nicht gezeigt) gespeist wird, fließt zuerst in einer Tangentialrichtung durch den Eingang 2 eines zylindrischen Behälters 17 und zirkuliert durch einen ringförmigen Flussdurchgang 4, der durch ein inneres Gehäuse 3 und die Innenwand des Behälters 17 ausgebildet wird. Wenn die Pulpesuspension durch den Flussdurchgang zirkuliert wird, werden schwere Fremdkörper wie beispielsweise Sand usw. nach außerhalb der Vorrichtung aus einer Falle 5 abgelassen, die in der Tangentialrichtung entgegengesetzt von dem Eingang 2 vorgesehen ist. Die verbleibende Pulpe fließt von dem Flussdurchgang 4 in die Rührkammer 7.
  • Die Siebzylinder 1a, 1b sind in den Randoberflächen von ihnen mit einer großen Anzahl von Schlitzen mit einer Breite von 0,15 bis 0,5 mm, oder Löchern mit einem Durchmesser von 0,2 bis 4,8 mm versehen. Aufgrund dessen geht, wenn die Pulpesuspension nach unten entlang der Rührkammer 7 fließt, ein Teil der Pulpe durch den inneren Siebzylinder 1b und wird in der inneren Ausgangskammer 14b gefiltert und klassiert, während die verbleibende Pulpe durch den äußeren Siebzylinder 1a durchgeht und in der äußeren Ausgangskammer 14a gefiltert und klassiert wird. Auf der anderen Seite fließen die Fremdkörper mit Größen, die nicht durch die Siebzylinder 1a, 1b so wie sie sind durchgehen, nach unten entlang der Rührkammer 7 und werden aus einem Ausschussausgang 10 über einen Ausschussempfänger 25 abgelassen.
  • Bei der Pulpe-Siebvorrichtung sind die innere Ausgangskammer 14b und die äußere Ausgangskammer 14a vollständig unterteilt, und die Pulpesuspension, die in der äußeren Ausgangskammer 14a von der Rührkammer 7 klassiert wurde, geht durch ein äußeres Ablassrohr 16 und wird aus dem Ausgang 9 abgelassen. Auf der anderen Seite geht die in der inneren Ausgangskammer 14b klassierte Pulpe durch ein inneres Ablassrohr 15, das in dem äußeren Ablassrohr 16 vorgesehen ist, und wird aus dem Ausgang 9 abgelassen, wobei sie mit der Pulpesuspension zusammentrifft, die von der äußeren Ausgangskammer 14a in den Ablass 16 fließt. Es ist anzumerken, dass die Abmessung des Querschnitts des Ausgangs des inneren Ablassrohrs 15 so festgelegt ist, dass es gleich oder größer als die Abmessung des Querschnitts des äußeren Ablassrohrs 16 ist, an einem Punkt, an dem das äußere Ablassrohr 16 mit dem inneren Ablassrohr 15 zusammentrifft. Auch sind die Bodenoberfläche der inneren Ausgangskammer 14b, die Bodenoberfläche der äußeren Ausgangskammer 14a, und die Bodenoberfläche des Ausschussempfängers 25 nach unten zu den Ausgängen 9 und 10 hin geneigt, um eine Ablagerung der Pulpe zu verhindern.
  • Ein zylindrischer Rotor 6 ist an dem oberen Abschnitt einer Hauptwelle 11 aufgehängt und ist innerhalb der Rührkammer 7 angeordnet. Der Rotor 6 weist eine Vielzahl von Flügeln 12 (nachstehend als gemeinsame Flügel bezeichnet, weil jeder Flügel bei der ersten Ausführungsform gemeinsam auf den inneren und äußeren Siebzylindern wirkt) an seiner Randoberfläche auf, wie in 3 dargestellt. Die gemeinsamen Flügel 12 sind an ihren unteren Enden durch einen Verbindungsring 30 miteinander verbunden, und sind um gleiche Abstände in der Umfangsrichtung des Rotors 6 angeordnet. Wie in den 1 und 2 dargestellt, befindet sich jeder gemeinsame Flügel 12 innerhalb der Rührkammer 7, wobei sie einen vorbestimmten Abstand (vorzugsweise 2 bis 6 mm) von der inneren Randoberfläche des äußeren Siebzylinders 1a halten, und den vorbestimmten Abstand von der äußeren Randoberfläche des inneren Siebzylinders 1b. Mit dieser Anordnung ist die Rührkammer 7 in der Pulpe-Siebvorrichtung der ersten Ausführungsform praktisch in der Umfangsrichtung durch die gemeinsamen Flügel 12 unterteilt.
  • Nun wird die Ausgestaltung des gemeinsamen Flügels 12 beschrieben. Der gemeinsame Flügel 12 in der Pulpe-Siebvorrichtung der ersten Ausführungsform weist eine Vorderwand 201 und eine Ablenkungswand 202 auf, wie in 4 dargestellt. Die Vorderwand 201 erstreckt sich von einem Spitzenende 205 in die der Umlaufrichtung entgegengesetzte Richtung, und die Ablenkungswand 202 ist mit der Vorderwand 201 kontinuierlich und erstreckt sich in der Radialrichtung des Rotors 6 (senkrecht zu der Umlaufrichtung). Die Ablenkungswand 202 ist mit einem Paar von hinteren gekrümmten Flächen 204 verbunden, die sich von einem hinteren Ende 206 in der Umlaufrichtung erstrecken, und der Verbindungsabschnitt bildet eine spitzwinklige Kante 203 aus.
  • Mit der zuvor erwähnten Flügelausgestaltung wird die Beabstandung innerhalb der Rührkammer 7, zwischen dem gemeinsamen Flügel 12 und dem Siebzylinder 1a oder 1b allmählich enger, von dem Spitzenende 205 zu der hinteren Richtung hin, und wird dann plötzlich an der Ablenkungswand 202 noch enger, und an der Kante 203 am engsten. Bei der Pulpe-Siebvorrichtung der ersten Ausführungsform ist die Beabstandung zwischen der Kante 203 und dem Siebzylinder 1a oder 1b auf den vorbestimmten Abstand (vorzugsweise 2 bis 6 mm) festgelegt. Des Weiteren weitet sich die Beabstandung allmählich von der Kante 203 zu einem hinteren Ende 206 (unter Bezugnahme auf 5A). Es ist anzumerken, dass es bevorzugt wird, dass die Ablenkungswand 202 konkav ist, und dass es auch bevorzugt wird, dass der Ablenkungswinkel an der Ablenkungswand 202 (welches der Winkel ist, der durch θ in 5A angedeutet wird, der sowohl durch die Umlaufrichtung als auch die Richtung, in der sich die Ablenkungswand 202 erstreckt, ausgebildet wird) 90 Grad oder weniger beträgt.
  • Nun erfolgt eine Beschreibung des Betriebs der Pulpe-Siebvorrichtung der ersten Ausführungsform, die wie oben beschrieben aufgebaut ist.
  • Die Pulpesuspension, die von einer stromaufwärtigen Pumpe (nicht gezeigt) gespeist wird, fließt zuerst in einer Tangentialrichtung durch den Eingang 2 des Behälters 17 und zirkuliert durch den Flussdurchgang 4. Wenn die Pulpesuspension durch den Flussdurchgang 4 zirkuliert wird, werden die schweren Fremdkörper in der Pulpesuspension wie beispielsweise Sand usw. nach außerhalb der Vorrichtung aus einer Falle 5 abgelassen, die in der Tangentialrichtung entgegengesetzt von bzw. gegenüber zu dem Eingang 2 vorgesehen ist, und die verbleibende Pulpe fließt in die Rührkammer 7, die zwischen den Siebzylindern 1a und 1b im Innern des inneren Gehäuses 3 ausgebildet ist.
  • Wenn der gemeinsame Flügel 12 innerhalb und entlang der ringförmigen Rührkammer 7 umläuft, wie in 5A gezeigt, fließt die Pulpe innerhalb der Rührkammer 7 in die der Umdrehungsrichtung des gemeinsamen Flügels 12 entgegengesetzte Richtung, relativ zu dem gemeinsamen Flügel 12. Weil der gemeinsame Flügel 12 mit der Ablenkungswand 202 versehen ist, die sich in der Radialrichtung erstreckt, trifft der Umfangsfluss der Pulpe jedoch auf die Ablenkungswand 202 und wird deshalb zu dem Radialfluss geändert. Folglich wird der Fluss der Pulpe in den Abstand zwischen dem Siebzylinder 1a oder 1b und dem gemeinsamen Flügel 12 unterdrückt. Das heißt, die Rührkammer 7 ist praktisch an dem Abstand zwischen dem Siebzylinder 1a oder 1b und dem gemeinsamen Flügel 12 unterteilt, durch den Radialfluss nahe der Ablenkungswand 202.
  • Somit ist die Rührkammer 7 praktisch in eine Vielzahl von Teilen in der Umfangsrichtung unterteilt, durch den Radialfluss der Pulpe nahe den Ablenkungswänden 202. Deshalb wird die Pulpe innerhalb der Rührkammer 7, die in eine Vielzahl von Teilen unterteilt ist, durch die gemeinsamen Flügel 12 gedrückt und läuft um in der Umfangrichtung bei ungefähr der gleichen Geschwindigkeit wie diejenige des gemeinsamen Flügels 12. Da der Radialfluss der Pulpe zu der Oberfläche des Siebzylinders 1a oder 1b hin durch die Ablenkungswand 202 entwickelt wird, steigt der Innendruck innerhalb der Rührkammer 7 stark von dem Spitzenende 205 zu der Kante 203, wie in 5B dargestellt. Der Anstieg bei der Umlaufgeschwindigkeit der Pulpe und der Anstieg bei dem Innendruck beschleunigen die Trennung und das Umrühren von Fremdkörpern und Pulpeklumpen an den angefasten Abschnitten (siehe 31 bis 33) der Löcher 100 in den Oberflächen der Siebzylinder 1a, 1b.
  • Es ist anzumerken, dass bei der Umlaufgeschwindigkeit der Pulpe innerhalb der Rührkammer 7 einen Unterschied bei der Geschwindigkeit zwischen der Oberfläche des äußeren Siebzylinders 1a und der Oberfläche des inneren Siebzylinders 1b gibt, aufgrund des Durchmesserunterschieds zwischen ihnen. Bei der Pulpe-Siebvorrichtung der ersten Ausführungsform ist die Beabstandung zwischen den Siebzylindern 1a und 1b jedoch ungefähr die Gleiche wie die Dicke eines einzelnen gemeinsamen Flügels 12, und ist enger verglichen mit der herkömmlichen Pulpe-Siebvorrichtung, die mit zwei Siebzylindern versehen ist (siehe 34 und 35). Deshalb ist der Geschwindigkeitsunterschied der Pulpe zwischen den inneren und äußeren Siebzylindern 1a und 1b kleiner verglichen mit der herkömmlichen Pulpe-Siebvorrichtung, und der durch die Zentrifugalkraft entwickelte Druckunterschied ist auch kleiner verglichen mit der herkömmlichen Pulpe-Siebvorrichtung.
  • Auf der anderen Seite wird an der Seite des hinteren Abschnitts des gemeinsamen Flügels 12 (hinter der Kante 203) die Pulpe daran gehindert, in die Siebzylinder 1a oder 1b durch den Abstand zwischen der Oberfläche des Siebzylinders 1a oder 1b und der Kante 203 zu fließen. Außerdem weitet sich die Beabstandung zwischen der Oberfläche des Siebzylinders 1a oder 1b und der hinteren gekrümmten Fläche 204 allmählich. Deshalb führt, wie in 5B dargestellt, der Innendruck innerhalb der Rührkammer 7 zu einem großen Unterdruck, der bewirkt, dass die Pulpesuspension rückwärts von den Ausgangskammern 14a, 14b in die Rührkammer 7 fließt. Mit dem Rückfluss der Pulpesuspension werden Pulpeklumpen usw., die in den Löchern 100 der Siebzylinder 1a, 1b gefangen werden, entfernt, und die Pulpedichte innerhalb der Rührkammer 7 wird verdünnt.
  • Die Pulpesuspension, die durch den Siebzylinder 1a über die Rührkammer 7 durchgegangen ist und in der äußeren Ausgangskammer 14a klassiert wurde, wird aus dem äußeren Ablassrohr 16 abgelassen. Auch wird die Pulpesuspension, die durch den Siebzylinder 1b über die Rührkammer 7 durchgegangen ist und in der inneren Ausgangskammer 14b klassiert wurde, aus dem Ausgang 9 durch das innere Ablassrohr 15 abgelassen. Wenn dies auftritt, wird eine statische Druckkomponente in dem Fluss von der inneren Ausgangskammer 14b erhöht, und eine statische Druckkomponente in dem Fluss von der äußeren Ausgangskammer 14a wird umgekehrt erniedrigt, weil die Abmessung des Querschnitts des Ausgangs des inneren Ablassrohrs 15 gleich oder größer als die Abmessung des Querschnitts des äußeren Ablassrohrs 16 festgelegt wird, an einem Punkt, an dem das äußere Ablassrohr 16 mit dem inneren Ablassrohr 15 zusammentrifft.
  • Aus der vorangehenden Beschreibung weist die Pulpe-Siebvorrichtung der ersten Ausführungsform die folgenden Vorteile auf:
    Erstens wird bei der Pulpe-Siebvorrichtung ein einzelner gemeinsamer Flügel 12 mit den inneren und äußeren Siebzylindern 1a, 1b geteilt, so dass die Entfernung zwischen den Siebzylindern verringert werden kann. Deshalb werden der Geschwindigkeitsunterschied der Pulpe zwischen den inneren und äußeren Siebzylindern 1a, 1b, der durch den Durchmesserunterschied zwischen ihnen bewirkt wird, und der durch die Zentrifugalkraft bewirkte Druckunterschied kleiner, verglichen mit der herkömmlichen Pulpe-Siebvorrichtung. Folglich ist es weniger wahrscheinlich, dass die Löcher in dem inneren Siebzylinder 1b verstopfen und eine Verringerung der durchzugehenden Pulpemenge wird verhindert.
  • Auch ist der gemeinsame Flügel 12 mit der Ablenkungswand 202 versehen. Aufgrund dessen ist die Rührkammer 7 praktisch in eine Vielzahl von Teilen unterteilt, durch den Radialfluss der Pulpe nahe den Ablenkungswänden 202. Dies bewirkt, dass die Umlaufgeschwindigkeit der Pulpe ansteigt, und dass der Innendruck innerhalb der Rührkammer 7 ansteigt. Deshalb werden die Trennung und das Umrühren der Fremdkörper und Pulpeklumpen an den angefasten Abschnitten der Löcher 100 in den Siebzylindern 1a und 1b beschleunigt, und ein Verstopfen der Löcher 100 wird verhindert, und die durchzugehende Pulpemenge wird erhöht.
  • Außerdem hindert der Radialfluss der Pulpe nahe der Ablenkungswand 202 die Pulpe daran, zwischen der Oberfläche des Siebzylinders 1a oder 1b und der Kante 203 hindurch zu fließen. Die Bildung der hinteren gekrümmten Fläche 204 hinter der Kante 203 bewirkt, dass der Innendruck innerhalb der Rührkammer 7 an der Seite des hinteren Abschnitts des gemeinsamen Flügels 12 negativ ist. Deshalb fließt die Pulpesuspension rückwärts von den Ausgangskammern 14a und 14b in die Rührkammer 7. Folglich werden Pulpeklumpen usw., die in den Löchern 100 der Siebzylinder 1a, 1b gefangen werden, entfernt, und die Pulpedichte innerhalb der Rührkammer 7 wird verdünnt, und ein erneuter Durchgang der Pulpe mit einer hohen Dichte, die nicht durch den Siebzylinder 1a, 1b durchging, wird einfach.
  • Das heißt, die Pulpe-Siebvorrichtung der ersten Ausführungsform ist in der Lage, effektiv sowohl die Betriebsoberflächen des gemeinsamen Flügels 12 und der Oberflächen der inneren und äußeren Siebzylinder 1a, 1b zu nutzen, und weist deshalb den Vorteil auf, dass eine große Pulpemenge mit einer geringen Leistung bei einer relativ kleinen Umlaufgeschwindigkeit gesiebt und verarbeitet werden kann, während ein Verstopfen der Löcher in den Siebzylindern 1a, 1b verhindert wird.
  • Außerdem ist die Abmessung des Querschnitts des Ausgangs des inneren Ablassrohrs 15 gleich oder größer als die Abmessung des Querschnitts des äußeren Ablassrohrs 16 festgelegt, an einem Punkt, an dem das äußere Ablassrohr 16 mit dem inneren Ablassrohr 15 zusammentrifft. Aufgrund dessen wird eine statische Druckkomponente in dem Fluss von der inneren Ausgangskammer 14b erhöht, wohingegen eine statische Druckkomponente in dem Fluss von der äußeren Ausgangskammer 14a umgekehrt verringert wird. Deshalb wird der Fluss der Pulpe aus der inneren Ausgangskammer 14b, der weniger dazu neigt zu fließen verglichen mit der äußeren Ausgangskammer 14a, zufriedenstellend. Aufgrund dessen gibt es auch einen Vorteil, dass die durchzugehende Pulpemenge erhöht werden kann.
  • Des Weiteren ist bei der herkömmlichen Pulpe-Siebvorrichtung der Spitzenendabschnitt des Flügels abgerundet, und die Beabstandung zwischen dem Spitzenendabschnitt und dem Siebzylinder wird allmählich verringert, und folglich neigen Fremdkörper dazu in der verringerten Beabstandung gefangen zu werden und sind schwierig zu entfernen. Bei der Pulpe-Siebvorrichtung der ersten Ausführungsform ist die Ablenkungswand 202 jedoch in dem gemeinsamen Flügel 12 ausgebildet, wodurch es auch einen Vorteil gibt, dass Fremdkörper nicht in der Beabstandung zwischen dem gemeinsamen Flügel 12 und dem Siebzylinder 1a, 1b gefangen werden, wie es bei der herkömmlichen Pulpe-Siebvorrichtung durch einen Keileffekt geschieht.
  • Es ist anzumerken, dass der gemeinsame Flügel 12 bei der Pulpe-Siebvorrichtung der ersten Ausführungsform nicht auf den in 4 Gezeigten begrenzt ist. Die radiale Dicke, Umfangsbreite, axiale Länge, Anzahl der axialen Unterteilungen, axiale Neigung, Ausgestaltung der Vorderwand, Ablenkungswand und hintere gekrümmte Fläche usw., können gemäß der Pulpe-Art, Pulpedichte, Siebzylinder-Lochabmessungen, Rotorgeschwindigkeit usw. variiert werden. Zum Beispiel wird die Ausgestaltung des gemeinsamen Flügels 12 zufriedengestellt, wenn er zumindest eine Ablenkungswand und eine hintere gekrümmte Fläche aufweist, die sich von der Kante der Ablenkungswand zu dem hinteren Ende des Flügels erstreckt. Deshalb kann eine Vorderwand 201 in eine Flach Form ausgebildet sein, wie diejenige, die in 6 gezeigt wird. Wie in 7 dargestellt, kann die Vorderwand 201 auch in eine halbkreisförmige Form mit einem Spitzenende 205 als einen Scheitel ausgebildet sein. Des Weiteren kann, wie in 8 dargestellt, die Vorderwand weggelassen werden, und der Flügel kann sowohl mit einer konkaven (oder flachen) Ablenkungswand 302 als auch mit einem Paar hinterer gekrümmter Oberflächen 204 ausgebildet sein, die sich von einer Kante 203 zu einem hinteren Ende 206 erstrecken.
  • Ähnlich ist die Ausgestaltung des Rotors 6 nicht auf Diejenige beschränkt, die in 3 gezeigt wird. Zum Beispiel kann, wie in 9 dargestellt, der Rotor axial in zwei unterteilt sein, und die oberen gemeinsamen Flügel und die unteren gemeinsamen Flügel können durch zwei Verbindungsringe 30 verbunden sein, und die oberen und unteren gemeinsamen Flügel können so angeordnet sein, dass sie phasenverschoben sind. Gemäß dem Aufbau wie in 9 dargestellt, wie bei der ersten Ausführungsform, kann die Rührkammer 7 praktisch in eine Vielzahl von Teilen in der Umfangsrichtung durch die gemeinsamen Flügel 12 unterteilt sein, und die mechanische Stärke der gemeinsamen Flügel 12 wird gesteigert, wodurch eine Verformung der gemeinsamen Flügel 12 durch die Zentrifugalkraft verhindert wird.
  • Des weiteren können, wie in den 10 und 11 dargestellt, die gemeinsamen Flügel 12 durch Trennwände 301 miteinander verbunden werden, und die Rührkammer 7 kann in eine innere Rührkammer 7a und eine äußere Rührkammer 7b getrennt werden. Wenn sie auf diese Weise aufgebaut ist, kann der Radialfluss der Pulpe innerhalb der Rührkammer 7 (von dem inneren Siebzylinder zu dem äußeren Siebzylinder hin), die aus der Zentrifugalkraft resultiert, durch die Trennwände 301 blockiert werden. Deshalb wird es möglich die durch den inneren Siebzylinder 1a durchzugehende Pulpemenge weiter zu erhöhen.
  • Ferner ist die Ausgestaltung des gemeinsamen Flügels 12 bei der Pulpe-Siebvorrichtung der vorliegenden Erfindung nicht auf Vorrichtungen begrenzt, die mit zwei Siebzylindern versehen sind, wie bei der ersten Ausführungsform. Zum Beispiel ist sie auch auf Vorrichtungen anwendbar, die einen einzelnen Siebzylinder außerhalb oder innerhalb einer Rührkammer aufweisen, wie in 28 dargestellt. In diesem Fall wird der Flügel zufriedenstellend sein, wenn lediglich der Abschnitt des Flügels entgegengesetzt zu dem Siebzylinder zumindest eine Ablenkungswand und eine hintere gekrümmte Fläche aufweist, die sich von der Kante der Ablenkungswand zu dem hinteren Ende des Flügels erstreckt. Sogar in diesem Fall kann ein Verstopfen der Löcher in dem Siebzylinder verringert werden, verglichen mit der herkömmlichen Vorrichtung mit einem einzelnen Siebzylinder außerhalb oder innerhalb einer Rührkammer (siehe 28), und es gibt einen Vorteil, dass es möglich wird, eine große Pulpemenge zu sieben und zu verarbeiten.
  • Nun wird eine Pulpe-Siebvorrichtung gemäß einer zweiten Ausführungsform unter Bezugnahme auf die Zeichnungen 12 bis 17 beschrieben. 12 zeigt eine Querschnittansicht des Aufbaus der Pulpe-Siebvorrichtung gemäß der zweiten Ausführungsform. 13 zeigt eine Querschnittansicht im Schnitt nach B-B in 12. 14 zeigt eine Perspektivansicht des Aufbaus des Rotors der Pulpe-Siebvorrichtung der zweiten Ausführungsform. 15 zeigt eine Querschnittansicht der Ausgestaltung des Flügels der Pulpe-Siebvorrichtung der zweiten Ausführungsform. 16A wird zur Erklärung der Betriebswirkung der Pulpe-Siebvorrichtung der zweiten Ausführungsform verwendet. 17 wird zur Erklärung der Betriebswirkung der Ausgestaltung des Flügels der Pulpe-Siebvorrichtung der zweiten Ausführungsform verwendet. Es ist anzumerken, dass die gleichen Bezugszeichen bei den gleichen Teilen wie bei der zuvor erwähnten herkömmlichen Pulpe-Siebvorrichtung oder der Pulpe-Siebvorrichtung der ersten Ausführungsform verwendet werden.
  • Die Pulpe-Siebvorrichtung der zweiten Ausführungsform, wie bei der ersten Ausführungsform, weist zwei Siebzylinder 1a, 1b auf, die sich im Durchmesser unterscheiden, wie in den 12 und 13 dargestellt. Ein Rührkammer 7 ist zwischen den Siebzylindern 1a und 1b ausgebildet. Eine äußere Ausgangskammer 14a ist außerhalb des äußeren Siebzylinders 1a ausgebildet, und eine innere Ausgangskammer 14b ist im Innern des inneren Siebzylinders 1b ausgebildet. Die äußere Ausgangskammer 14a ist mit der inneren Ausgangskammer 14b durch den Bodenabschnitt in Fluidverbindung.
  • Eine Pulpesuspension, die in einer Tangentialrichtung durch den Eingang 2 eines zylindrischen Behälters 17 fließt, zirkuliert durch einen ringförmigen Flussdurchgang 4. Wenn die Pulpesuspension durch den Flussdurchgang 4 zirkuliert, werden schwere Fremdkörper wie beispielsweise Sand usw. nach außerhalb der Vorrichtung aus einer Falle 5 abgelassen, und die verbleibende Pulpe fließt von dem Flussdurchgang 4 in die zuvor erwähnte Rührkammer 7. Die Siebzylinder 1a, 1b, welche die Rührkammer 7 ausbilden, sind in den Randoberflächen von ihnen mit einer großen Anzahl von Schlitzen mit einer Breite von 0,15 bis 0,5 mm, oder Löchern mit einem Durchmesser von 0,2 bis 4,8 mm versehen. Aufgrund dessen geht, wenn die Pulpesuspension nach unten entlang der Rührkammer 7 fließt, die Pulpe durch die inneren und äußeren Siebzylinder 1a, 1b, und wird in den Ausgangskammern 14a, 14b gefiltert und klassiert, und aus einem Ausgang 9 abgelassen. Auf der anderen Seite fließen die Fremdkörper mit Größen, die nicht durch die Siebzylinder 1a, 1b so wie sie sind durchgehen, nach unten entlang der Rührkammer 7 und werden aus einem Ausschussausgang 10 abgelassen.
  • Ein zylindrischer Rotor 6 ist an dem oberen Abschnitt einer Hauptwelle 11 aufgehängt und ist innerhalb der Rührkammer 7 angeordnet. Der Rotor 6 weist eine Vielzahl von Flügeln 21 (nachstehend als Verteilungsflügel bezeichnet, weil die Hauptaufgabe der Flügel bei der zweiten Ausführungsform ist, die Pulpe richtig an die inneren und äußeren Siebzylinder zu verteilen) an seiner Randoberfläche auf, wie in 14 dargestellt. Die Verteilungsflügel 21 sind an ihren unteren Enden durch einen Verbindungsring 30 miteinander verbunden, und sind um gleiche Abstände in der Umfangsrichtung des Rotors 6 angeordnet. Wie in den 12 und 13 dargestellt, befindet sich jeder Verteilungsflügel 21 innerhalb der Rührkammer 7, wobei sie einen vorbestimmten Abstand (vorzugsweise 2 bis 6 mm) von der inneren Randoberfläche des äußeren Siebzylinders 1a halten, und den vorbestimmten Abstand von der äußeren Randoberfläche des inneren Siebzylinders 1b. Mit dieser Anordnung ist die Rührkammer 7 praktisch in der Umfangsrichtung durch die Verteilungsflügel 21 in eine Vielzahl von Teilen unterteilt.
  • Der Verteilungsflügel 21 in der Pulpe-Siebvorrichtung der zweiten Ausführungsform weist die Form eines Keils auf, und setzt sich zusammen aus vier flachen Flächen, nämlich einer inneren Verteilungswand 402, einer äußeren Verteilungswand 403, einer inneren Ansaugwand 406 und einer äußeren Ansaugwand 407, wie in 15 dargestellt. Eine spitzwinklige Vorderkante 401 ist an einem Punkt ausgebildet, an dem die innere Verteilungswand 402 und die äußere Verteilungswand 403 zusammentreffen. Ähnlich ist eine spitzwinklige hintere Kante 408 an einem Punkt ausgebildet, an dem die innere Ansaugwand 406 und die äußere Ansaugwand 407 zusammentreffen. Eine stumpfwinklige Innenkante 404 ist an einem Punkt ausgebildet, an die die innere Verteilungswand 402 und die innere Ansaugwand 406 zusammentreffen. Ebenso ist eine stumpfwinklige Außenkante 405 an einem Punkt ausgebildet, an dem die äußere Verteilungswand 403 und die äußere Ansaugwand 407 zusammentreffen. Wenn eine Entfernung von der Innenkante 404 zu der Außenkante 405 (d.h. die Dicke des Verteilungsflügels 21) als „d" angenommen wird, wird eine Entfernung von der Vorderkante 401 zu einer Linie, die beide, die Innenkante 404 und die Außenkante 405, verbindet (d.h. die Höhe des Keils mit der Dicke des Verteilungsflügels als ihre Basis, und die Vorderkante 401 als ihren Scheitel), auf 2 bis 5d festgelegt.
  • Wie in 12 oder 16A dargestellt, ist der Verteilungsflügel 21 innerhalb der Rührkammer 7 so angeordnet, dass die Beabstandung zwischen der Innenkante 404 und dem inneren Siebzylinder 1b, und die Beabstandung zwischen der Außenkante 405 und dem äußeren Siebzylinder 1a, am engsten werden. Bei der Pulpe-Siebvorrichtung der zweiten Ausführungsform ist die Beabstandung zwischen der Innenkante 404 und dem inneren Siebzylinder 1b, und die Beabstandung zwischen der Außenkante 405 und dem äußeren Siebzylinder, jeweils auf den zuvor erwähnten vorbestimmten Abstand festgelegt (vorzugsweise 2 bis 6 mm). Außerdem ist die Position der Vorderkante 401 so festgelegt, dass sie in der Mitte der Rührkammer 7 ist, oder an einer Position, die von der Mitte etwas zu dem äußeren Siebzylinder 1a hin versetzt ist.
  • Nun erfolgt eine Beschreibung des Betriebs der Pulpe-Siebvorrichtung der zweiten Ausführungsform, die wie oben beschrieben aufgebaut ist.
  • Die Pulpesuspension, die von einer stromaufwärtigen Pumpe (nicht gezeigt) gespeist wird, fließt zuerst in einer Tangentialrichtung durch den Eingang 2 des Behälters 17 und zirkuliert durch den Flussdurchgang 4. Wenn die Pulpesuspension durch den Flussdurchgang 4 zirkuliert wird, werden die schweren Fremdkörper in der Pulpesuspension wie beispielsweise Sand usw. nach außerhalb der Vorrichtung aus einer Falle 5 abgelassen, und die verbleibende Pulpe fließt in die Rührkammer 7, die zwischen den Siebzylindern 1a, 1b im Innern des inneren Gehäuses 3 ausgebildet ist.
  • Wenn der Verteilungsflügel 21 innerhalb und entlang der ringförmigen Rührkammer 7 umläuft, wie in 16A gezeigt, fließt die Pulpe innerhalb der Rührkammer 7 in die der Umdrehungsrichtung des Verteilungsflügels 21 entgegengesetzte Richtung. Der Umlauffluss der Pulpe wird an der Vorderkante 401 des Verteilungsflügels 21 verteilt, in einen radialen inneren Fluss und einen radialen äußeren Fluss. Die nach innen verteilte Pulpe fließt entlang der inneren Verteilungswand 402 des Verteilungsflügels 21 und wird dem inneren Siebzylinder 1b zugeführt, während die nach außen verteilte Pulpe entlang der äußeren Verteilungswand 403 fließt und dem äußeren Siebzylinder 1a zugeführt wird.
  • Die umlaufende Pulpe neigt dazu, zu der Seite des äußeren Siebzylinders 1a zu fließen, durch einen Druckunterschied, der durch die auf die Pulpesuspension ausgeübte Zentrifugalkraft entwickelt wird. Bei der Pulpe-Siebvorrichtung der zweiten Ausführungsform wird es jedoch möglich, die Pulpe gleichmäßig an die inneren und äußeren Siebzylinder 1b, 1a zu speisen, gemäß einem Abmessungsverhältnis der Löcher 100 in dem inneren Siebzylinder 1b und der Löcher 100 in dem äußeren Siebzylinder 1a, durch ein Anpassen der Position der Vorderkante 401, weil, wie oben beschrieben, der Umlauffluss der Pulpe an der Vorderkante 401 in radiale innere und äußere Flüsse verteilt werden kann.
  • Der Grund dafür, dass die Position der Vorderkante 401 auf diese Art angepasst werden kann, ist dass der Verteilungsflügel 21 in die Form eines Keils mit einer spitzwinkligen Vorderkante ausgebildet ist. Es wird angenommen, dass bei der herkömmlichen Pulpe-Siebvorrichtung (siehe 34) die maximale Dicke des Flügels 20a oder 20b „d" beträgt, wie in 17 dargestellt. Bei der herkömmlichen Pulpe-Siebvorrichtung beträgt die Entfernung von dem Abschnitt mit der maximalen Dicke zu dem vorderen Ende des Flügels 20a oder 20b ungefähr 0,5 bis 1,5d, und der vordere Endabschnitt des Flügels weist eine kreisförmige Form auf, und der Radius der Krümmung ist ungefähr 0,5d (siehe 17). Wegen einer derartigen Flügelausgestaltung ändert sich die Position des vorderen Endes (die vorderste Position bezüglich der Flussrichtung) des herkömmlichen Flügels 20a oder 20b kaum, sogar wenn der Einfallswinkel α des Flügels angepasst wird (siehe die Linie mit zwei Punkten in 17). Dies ist so, weil der herkömmliche Flügel 20a oder 20b lediglich für den Zweck des Umrührens der Pulpe innerhalb der Rührkammer 7 vorgesehen ist, und das Verhindern des Blockierens der Siebzylinder 1a, 1b an dem hinteren Abschnitt des Flügels durch einen Unterdruck, und auch weil die Anpassung des Einfallswinkel α für den Zweck durchgeführt wird, die Beabstandung zwischen dem hinteren Abschnitt des Flügels und den Siebzylindern 1a oder 1b zu variieren, um die Größenordnung des Unterdrucks anzupassen.
  • Auf der anderen Seite kann bei der Pulpe-Siebvorrichtung der zweiten Ausführungsform die Position des Spitzenendes des Verteilungsflügels 21, d.h. die Position der Vorderkante 401, durch ein Anpassen des Einfallswinkels α angepasst werden, da das Spitzenende in eine spitzwinklige Keilform, und nicht in eine Kreisform ausgebildet ist. Deshalb wird es möglich, den inneren und äußeren Siebzylindern 1b, 1a gleichmäßig Pulpe zuzuführen, gemäß einem Abmessungsverhältnis der Löcher 100 in dem Siebzylinder 1b und der Löcher 100 in dem äußeren Siebzylinder 1a.
  • Der Innendruck innerhalb der Rührkammer 7 steigt zwischen der Vorderkante 401 und der Innenkante 404 allmählich an, wenn der Umlauffluss der Pulpe durch die Beabstandung durchgeht, die sich zwischen der inneren Verteilungswand 402 und dem inneren Siebzylinder 1a allmählich verringert. Ähnlich steigt der Innendruck innerhalb der Rührkammer 7 zwischen der Vorderkante 401 und der Außenkante 405 allmählich an, wenn der Umlauffluss der Pulpe durch die Beabstandung durchgeht, die sich zwischen der äußeren Verteilungswand 403 und dem äußeren Siebzylinder 1b allmählich verringert. Wenn dies auftritt, wird der Umlauffluss der Pulpe gleichmäßig an der Vorderkante 401 zu der Seite des äußeren Siebzylinders 1a und der Seite des inneren Siebzylinders 1b verteilt, gemäß dem zuvor erwähnten Abmessungsverhältnis der Löcher 100. Deshalb steigt der Innendruck innerhalb der Rührkammer 7, ungeachtet eines Druckunterschieds aufgrund der Zentrifugalkraft, zwischen der Seite des äußeren Siebzylinders 1a und der Seite des inneren Siebzylinders 1b ungefähr gleich an, wie in den 16B und 16C dargestellt.
  • Auf der anderen Seite weiten sich an der Seite des hinteren Abschnitts des Verteilungsflügels 21 (hinter den Innen- und Außenkanten 404, 405) die Beabstandung zwischen der inneren Ansaugwand 406 und dem inneren Siebzylinder 1b, und die Beabstandung zwischen der äußeren Ansaugwand 407 und dem äußeren Siebzylinder 1a, allmählich von der Innenkante 404 beziehungsweise der Außenkante 405. Deshalb führt, wie in den 16B und 16C dargestellt, der Innendruck innerhalb der Rührkammer 7 zu einem großen Unterdruck, der bewirkt, dass die Pulpesuspension rückwärts aus den Ausgangskammern 14a, 14b in die Rührkammer 7 fließt. Mit dem Rückfluss der Pulpesuspension werden Pulpeklumpen usw., die in den Löchern 100 der Siebzylinder 1a, 1b gefangen werden, entfernt, und die Pulpedichte innerhalb der Rührkammer 7 wird verdünnt.
  • Aus der vorangehenden Beschreibung weist die Pulpe-Siebvorrichtung der zweiten Ausführungsform die folgenden Vorteile auf:
    Erstens wird bei der Pulpe-Siebvorrichtung, wie bei der ersten Ausführungsform, ein einzelner Verteilungsflügel 21 mit den inneren und äußeren Siebzylindern 1a, 1b geteilt, so dass die Entfernung zwischen den Siebzylindern verringert werden kann. Deshalb werden der Geschwindigkeitsunterschied der Pulpe zwischen den inneren und äußeren Siebzylindern 1a, 1b, der durch den Durchmesserunterschied zwischen ihnen bewirkt wird, und der durch die Zentrifugalkraft bewirkte Druckunterschied kleiner, verglichen mit der herkömmlichen Pulpe-Siebvorrichtung. Folglich ist es weniger wahrscheinlich, dass die Löcher in dem inneren Siebzylinder 1b verstopfen und eine Verringerung der durchzugehenden Pulpemenge wird verhindert.
  • Auch kann der Umlauffluss der Pulpe in einen radialen inneren Fluss und einen radialen äußeren Fluss verteilt werden, durch die Vorderkante 401 des Verteilungsflügels 21. Deshalb kann die Pulpe gleichmäßig an den äußeren Siebzylinder 1a und den inneren Siebzylinder 1b zugeführt werden, unabhängig von einer Zentrifugalkraftwirkung. Folglich wird, wenn die durchzugehende Pulpemenge übermäßig verringert wird, ein Verstopfen aufgrund eines Rückflusses an dem inneren Siebzylinder 1b verhindert. Auch wenn die durchzugehende Pulpemenge erhöht wird, wird ein Verstopfen aufgrund eines Anstiegs des Durchgangswiderstands an dem äußeren Siebzylinder 1a verhindert. Das heißt, die für das Verarbeiten der Pulpe erforderliche Last kann zwischen dem inneren Siebzylinder 1b und dem äußeren Siebzylinder 1a balanciert werden, und folglich ist ein Flussratenbereich für die Pulpe nicht wie bei einer herkömmlichen Pulpe-Siebvorrichtung begrenzt.
  • Außerdem ist die Rührkammer 7 praktisch durch eine Vielzahl von Verteilungsflügeln 21 in eine Vielzahl von Teilen unterteilt, so dass die Umlaufgeschwindigkeit der Pulpe ungefähr gleich mit der Umlaufgeschwindigkeit des Verteilungsflügels 21 wird. Aufgrund dessen wird das Umrühren der Pulpe innerhalb der Rührkammer 7 beschleunigt, und es gibt keine Möglichkeit, dass Pulpe mit guter Qualität ohne verarbeitet zu werden nach unten fließt und aus dem Ausschussausgang 10 abgelassen wird, und folglich steigt die Siebeffizienz an. Außerdem beschleunigt ein Anstieg der Umlaufgeschwindigkeit der Pulpe die Trennung und das Umrühren der Fremdkörper und Pulpeklumpen an den angefasten Abschnitten der Löcher 100 in den Siebzylindern 1a und 1b. Folglich wird ein Verstopfen der Löcher 100 verhindert und die Menge der durchzugehenden Pulpe wird erhöht.
  • Außerdem weiten sich die Beabstandung zwischen der inneren Ansaugwand 406 und dem inneren Siebzylinder 1b, und die Beabstandung zwischen der äußeren Ansaugwand 407 und dem äußeren Siebzylinder 1a, allmählich von der Innenkante 404 beziehungsweise der Außenkante 405. Deshalb wird der Druck innerhalb der Rührkammer 7 an der Seite des hinteren Abschnitts des Verteilungsflügels 21 negativ, und die Pulpesuspension fließt rückwärts aus den Ausgangskammern 14a, 14b in die Rührkammer 7. Folglich werden Pulpeklumpen usw., die in den Löchern 100 der Siebzylinder 1a, 1b gefangen werden, entfernt. Des Weiteren wird die Pulpedichte innerhalb der Rührkammer 7 verdünnt, und ein erneuter Durchgang der Pulpe mit einer hohen Dichte, die nicht durch die Siebzylinder 1a, 1b durchging, wird einfach.
  • Somit ist die Pulpe-Siebvorrichtung der zweiten Ausführungsform, wie bei der ersten Ausführungsform, in der Lage einen Vorteil zu erhalten, dass eine große durchzugehende Pulpemenge mit einer geringen Leistung sichergestellt werden kann, durch ein Verhindern des Verstopfens der Siebzylinder 1a, 1b.
  • Des Weiteren weist die Pulpe-Siebvorrichtung der zweiten Ausführungsform auch die folgenden Vorteile auf, weil die Höhe der Keilform des Verteilungsflügels 21 auf einen Bereich von 2 bis 5 Mal der Basis des Keils festgelegt ist (d.h. wenn eine Entfernung von der Innenkante 404 zu der Außenkante 405 als „d" angenommen wird, wobei eine Entfernung von der Vorderkante 404 zu einer Linie, die beide, die Innenkante 404 und die Außenkante 405 verbindet, auf 2 bis 5d festgelegt ist).
  • Das heißt, in dem Fall wenn die Höhe der Keilform des Verteilungsflügels 21 weniger als zweimal der Basis der Keilform beträgt, ändert sich der Umlauffluss innerhalb der Rührkammer 7 deutlich und führt zu einem Radialfluss zu der Oberfläche des Siebzylinders 1a oder 1b hin. Deshalb kann dieser Radialfluss die Rührkammer 7 effektiv unterteilen, aber es besteht die Möglichkeit, dass Fremdkörper durch Schlitze oder Löcher zusammen mit dem Radialfluss durchgehen und um diese Menge wird die Siebeffizienz verringert.
  • Auf der anderen Seite, wenn die Höhe der Keilform des Verteilungsflügels 21 fünfmal die Basis der Keilform übersteigt, wird der Reibungswiderstand des Verteilungsflügels 21 zunehmen, und deshalb wird die Betriebsleistung pro Einheit Verarbeitungsfähigkeit ansteigen. Außerdem sind eine Vielzahl von Verteilungsflügeln 21 angeordnet, aber wenn die Höhe der Keilform größer wird (d.h. wenn die Flügelbreite breiter wird), werden sich angrenzende Verteilungsflügel 21 zu nahe kommen. Folglich gibt es auch die Möglichkeit, dass eine richtige Verteilung der Pulpe nicht durchgeführt werden kann.
  • Deshalb eignet es sich, dass die Höhe der Keilform des Verteilungsflügels 21 auf einen Bereich von zwei bis fünf Mal der Basis der Keilform festgelegt wird. Da die Pulpe-Siebvorrichtung der zweiten Ausführungsform richtig auf den zuvor erwähnten Bereich festgelegt ist, gibt es keine Verringerung bei der Siebeffizienz und keinen Anstieg bei der Betriebsleistung pro Einheit Verarbeitungsfähigkeit. Deshalb wird es möglich, ein Verstopfen der Siebzylinder 1a, 1b zu verhindern, und sicherzustellen, dass eine große Pulpemenge mit einer geringen Leistung durchgeht.
  • Des Weiteren ist bei dem Flügel der herkömmlichen Pulpe-Siebvorrichtung der Querschnitt, in der Richtung senkrecht zu der Achse, keine gekrümmte Oberfläche, die in eine feste Krümmung ausgebildet ist, und sie erfordert eine Geradheit in der Axialrichtung. Aufgrund dessen gibt es ein Problem, dass sich die Herstellungskosten erhöhen. Der Verteilungsflügel 21 bei der Pulpe-Siebvorrichtung der zweiten Ausführungsform ist jedoch mit vier flachen Flächen ausgebildet, einer inneren Verteilungswand 402, einer äußeren Verteilungswand 403, einer inneren Ansaugwand 406 und einer äußeren Ansaugwand 407. Deshalb gibt es auch den Vorteil, dass die maschinelle Herstellung einfach ist und die Herstellungskosten verringert werden können.
  • Es ist anzumerken, dass der Verteilungsflügel 21 bei der Pulpe-Siebvorrichtung der zweiten Ausführungsform nicht auf die in 15 gezeigte Ausgestaltung begrenzt ist. Die radiale Tiefe, Umfangsbreite, axiale Länge, axiale Neigung, Anzahl von Flügeln, Ausgestaltung der inneren Verteilungswand, äußeren Verteilungswand, inneren Ansaugwand und äußeren Ansaugwand usw., können gemäß der Pulpe-Art, Pulpedichte, Siebzylinder-Lochabmessungen, Rotorgeschwindigkeit usw. variiert werden, ohne von dem Bereich der nachstehend beanspruchten Erfindung abzuweichen.
  • Das heißt, die Ausgestaltung des Verteilungsflügels 21 wird zufriedenstellend sein, wenn er aus zumindest vier Wandflächen ausgebildet ist, einer inneren Verteilungswand, einer äußeren Verteilungswand, einer inneren Ansaugwand und einer äußeren Ansaugwand, und in der Form eines spitzwinkligen Keils in der Spitzenendrichtung ist, und falls, wenn angenommen wird, dass eine Entfernung von der Innenkante zu der Außenkante „d" ist, eine Entfernung von der Vorderkante zu einer Linie, die beide, die Innenkante und die Außenkante verbindet, auf 2 bis 5d festgelegt ist.
  • Deshalb können zum Beispiel, wie in 18 dargestellt, eine äußere Verteilungswand 403 und eine äußere Ansaugwand 407 in konvexe Flächen ausgebildet werden, und eine innere Verteilungswand 402 und eine innere Ansaugwand 406 können in konkave Flächen ausgebildet werden. Außerdem können, wie in 19 dargestellt, eine innere Verteilungswand 402 und eine äußere Verteilungswand 403 in flache Flächen ausgebildet werden, und eine äußere Verteilungswand 407 und eine innere Ansaugwand 406 können in konvexe beziehungsweise konkave Flächen ausgebildet werden. Des Weiteren können, wie in den 20 bis 22 dargestellt, die Vorderkanten und hinteren Kanten 401, 408 bei den Verteilungsflügeln 21 der 15, 18 und 19 abgerundet sein.
  • Es ist anzumerken, dass die Dicke d des Verteilungsflügels 21 konstant ausgeführt werden kann, da die Beabstandung zwischen dem inneren Siebzylinder 1b und dem äußeren Siebzylinder 1a innerhalb des Betriebsbereichs der Vorrichtung, unabhängig von dem Zylinderdurchmesser, konstant ausgeführt werden kann. In dem Fall wenn ein Siebzylinder mit einem kleinen Durchmesser mit einer großen Krümmung verwendet wird, gibt es jedoch Fälle, in denen die Höhe der Keilform des Verteilungsflügels 21 auf weniger als 5d begrenzt ist (d.h. weniger als fünf Mal Flügeldicke).
  • Als nächstes wird eine Pulpe-Siebvorrichtung gemäß einer dritten Ausführungsform unter Bezugnahme auf die 23 und 24 beschrieben. 23 zeigt eine Draufsicht des Aufbaus des Siebzylinders der dritten Ausführungsform. 24 zeigt eine Querschnittansicht im Schnitt nach C-C in 23. Es ist anzumerken, dass die gleichen Bezugszeichen bei den gleichen Teilen wie bei den zuvor erwähnten Ausführungsformen verwendet werden.
  • Während die ersten und zweiten Ausführungsformen durch den Flügelaufbau gekennzeichnet sind, ist die Pulpe-Siebvorrichtung der dritten Ausführungsform lediglich durch den Siebzylinderaufbau gekennzeichnet, insbesondere die Lochausgestaltung, und der restliche Aufbau ist der gleiche wie bei der herkömmlichen Pulpe-Siebvorrichtung (mit Bezugnahme auf die 28 und 29, oder 34 und 35). Bei der dritten Ausführungsform wird deshalb lediglich überwiegend der Siebzylinderaufbau beschrieben, und eine Beschreibung des restlichen Aufbaus wird weggelassen. Es ist anzumerken, dass bei der dritten Ausführungsform eine Beschreibung des Falls erfolgt, wenn die spezifische Lochausgestaltung bei dem äußeren Siebzylinder 1a eines Doppelsiebzylinders angewandt wird.
  • Bei der Pulpe-Siebvorrichtung der dritten Ausführungsform sind konische Hohlräume 51 zickzackförmig in die Oberfläche des Siebzylinders 1a gebohrt, wie in den 23 und 24 dargestellt. Ein Loch (Rundloch) 50 ist so vorgesehen, dass es an der stromaufwärtigen Seite des Umlaufflusses (d.h. in der Richtung, die der Vorschubrichtung des Flügels entgegengesetzt ist) von der Mitte des entsprechenden konischen Hohlraums 51 versetzt ist. Die Vorderkante 52 (auf der stromaufwärtigen Seite des Umlaufflusses positioniert) des Rundlochs 50 ist außerhalb des äußeren Randkreises des konischen Hohlraums 51 positioniert, und die hintere Kante 53 (auf der stromabwärtigen Seite des Umlaufflusses positioniert) ist innerhalb des äußeren Randkreises des konischen Hohlraums 51 positioniert. Mit dieser Anordnung ist die Vorderkante 52 im Wesentlichen senkrecht zu der Oberfläche des Siebzylinders 1a ausgebildet, während die hintere Kante 53 einen stumpfen Winkel aufweist und den Einlass des konischen Hohlraums 51 bildet, zusammen mit der geneigten Fläche des konischen Hohlraums 51. Das Rundloch 50 ist zu einer Ausgangskammer 14a (siehe 13) hin gebohrt und bildet eine axiale Wand 55 aus, und trifft mit einem vergrößerten Durchgang 56 zusammen, der sich zu der Ausgangskammer 14a hin weitet.
  • Nun erfolgt eine Beschreibung des Betriebs der Pulpe-Siebvorrichtung der dritten Ausführungsform, die wie oben beschrieben aufgebaut ist.
  • Die Vorderkante 52 des Rundlochs 50 ist im Wesentlichen senkrecht zu der Oberfläche des Siebzylinders 1a ausgebildet. Deshalb entwickelt sich, wenn der Umlauffluss der Pulpe stattfindet, eine starke Turbulenz S an dem Einlass des Rundlochs 50, und die Pulpe wird zufriedenstellend umgerührt. Da die hintere Kante 53 so ausgebildet ist, dass sie einen stumpfen Winkel aufweist, wird verhindert, dass Pulpeklumpen und Fremdkörper in der hinteren Kante 53 gefangen werden. Des Weiteren ist die Turbulenz S nahe der Vorderkante 52, so dass Fremdkörper leicht entfernt werden und ein Verstopfen des Rundlochs 50 verhindert wird. Deshalb gibt es einen Vorteil, dass ein Verstopfen verhindert werden kann, sogar wenn Flügel mit relativ geringen Geschwindigkeiten umlaufen, und dass somit eine große Pulpemenge mit einer geringen Leistung gesiebt und verarbeitet werden kann.
  • Außerdem ist bei der Pulpe-Siebvorrichtung der dritten Ausführungsform die Mitte des Rundlochs 50 von der Mitte des konischen Hohlraums 51 versetzt, in der Richtung, die der Richtung des Umlaufflusses entgegengesetzt ist, wodurch die Vorderkante 52 zum Entwickeln der Turbulenz S auch als der Locheinlass verwendet wird, und die Abmessung des geneigten Abschnitts 54 sichergestellt wird. Deshalb kann die Zickzackteilung verringert werden, und es gibt auch einen Vorteil, dass die Anzahl von Rundlöchern 50 pro Einheit Bereich erhöht werden kann, und dass die durchzugehende Pulpemenge somit erhöht wird.
  • Des Weiteren kann der konische Hohlraum 51 in die erforderliche Ausgestaltung mit einem Minimalbetrag an maschineller Bearbeitung (z.B. mechanischer maschineller Bearbeitung, wie beispielsweise Bohren usw., oder Elektronenstrahlbearbeitung, wie beispielsweise Laserbearbeitung usw.) ausgebildet werden. Deshalb ist die mechanische Stärke des konischen Hohlraums 51 vorteilhaft, und es gibt auch den Vorteil, dass eine dünne flache Platte in dem Siebzylinder 1a verwendet werden kann.
  • Es ist anzumerken, dass der Aufbau des Siebzylinders 1a der Pulpe-Siebvorrichtung der dritten Ausführungsform nicht auf Denjenigen beschränkt ist, der in den 23 und 24 dargestellt wird, sondern dass er zufriedenstellend ist, wenn zumindest die Vorderkante 52 des Rundlochs 50 im Wesentlichen senkrecht zu der Siebzylinderoberfläche ausgebildet ist, und wenn die hintere Kante 53 einen stumpfen Winkel aufweist und den Locheinlass zusammen mit dem geneigten Abschnitt 54 des konischen Hohlraums 51 bildet. Deshalb kann, wie in 25 dargestellt, der äußere Randkreis des konischen Hohlraums 51 mit der Vorderkante 52 des Rundlochs 50 zusammenfallen. Wie in 26 dargestellt, kann der Durchmesser des äußeren Randkreises des konischen Hohlraums 51 mit den Durchmesser des Rundlochs 50 übereinstimmen, und die hintere Kante 53 des Rundlochs 50 kann in der Mitte des konischen Hohlraums 51 angeordnet sein. Des Weiteren ist, wie in 27 dargestellt, das Rundloch 50 innerhalb des äußeren Randkreises des konischen Hohlraums 51 angeordnet. In diesem Fall ist die Vorderkante 52 des Rundlochs 50 jedoch im Wesentlichen senkrecht zu der Siebzylinderoberfläche ausgebildet, und die Mittelposition des Rundlochs 50 ist an der stromaufwärtigen Seite des Umlaufflusses versetzt.
  • Des Weiteren ist der Aufbau des Siebzylinders bei der Pulpe-Siebvorrichtung nicht auf Vorrichtungen beschränkt, die mit zwei Siebzylindern versehen sind, wie bei der dritten Ausführungsform. Zum Beispiel ist er auch bei Vorrichtungen anwendbar, die einen einzelnen Siebzylinder außerhalb oder innerhalb einer Rührkammer aufweisen, wie in 28 dargestellt.
  • Obwohl die vorliegende Erfindung mittels einer bevorzugten Ausführungsform von ihr beschrieben wurde, ist die Erfindung nicht auf die Ausführungsform beschränkt. Zum Beispiel können die gemeinsamen Flügel in der ersten Ausführungsform der Erfindung mit den Siebzylindern der dritten Ausführungsform kombiniert werden. Die Verteilungsflügel in der zweiten Ausführungsform können mit den Siebzylindern der dritten Ausführungsform kombiniert werden. Mit diesen Kombinationen wird ein Verstopfen des Siebzylinders effektiver verhindert, und ferner wird es möglich, eine große Pulpemenge mit einer geringen Leistung zu verarbeiten.

Claims (9)

  1. Pulpe-Siebvorrichtung, mit: einem Paar innerer (1b) und äußerer (1a) Siebzylinder; einem oder einer Vielzahl von Flügeln (12, 21), die innerhalb einer Rührkammer (7) umlaufen, die zwischen den inneren (1b) und äußeren (1a) Siebzylindern ausgebildet ist, wobei sie einen vorbestimmten kleinen Abstand von jedem der inneren (1b) und äußeren (1a) Siebzylinder halten; einem inneren Ablassrohr (15) zum Fließen von Pulpe, die durch den inneren Siebzylinder (1b) durchgegangen ist; und einem äußeren Ablassrohr (16) zum Fließen von Pulpe, die durch den äußeren Siebzylinder (1a) durchgegangen ist; dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt des inneren Ablassrohrs (15) an einem Punkt, an dem das innere Ablassrohr (15) mit dem äußeren Ablassrohr (16) zusammenkommt, größer als der Querschnitt des äußeren Ablassrohrs (16) ist.
  2. Pulpe-Siebvorrichtung nach Anspruch 1, bei der ein Umlaufrichtungs-Vorderabschnitt des Flügels (12) eine Wandfläche (202, 302) aufweist, die sich radial zu den Randoberflächen der inneren (1b) und äußeren (1a) Siebzylinder hin erstreckt.
  3. Pulpe-Siebvorrichtung nach Anspruch 2, bei der die Wandfläche (202, 302) in einem rechten oder spitzen Winkel zu der Umlaufrichtung ausgebildet ist.
  4. Pulpe-Siebvorrichtung nach Anspruch 2, bei welcher der Querschnitt des Flügels (12) so ausgebildet ist, dass sich die Beabstandung zwischen dem Querschnitt und jedem der inneren (1b) und äußeren (1a) Siebzylinder allmählich von der Wandfläche (202, 302) in die Umlaufrichtung weitet.
  5. Pulpe-Siebvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei welcher der Querschnitt des Flügels (21) in der Form eines Keils ausgebildet ist, der sich in einem spitzen Winkel von einem Umdrehungsrichtung-Spitzenende (401) zu beiden Umgebungsabschnitten (404, 405), die am dichtesten an den inneren (1b) und äußeren (1a) Siebzylindern sind, erstreckt.
  6. Pulpe-Siebvorrichtung nach Anspruch 5, bei der eine Entfernung von dem Spitzenende (401) zu den zwei Umgebungsabschnitten (404, 405) auf zwei bis fünf Mal einer Entfernung zwischen beiden Umgebungsabschnitten (404, 405) festgelegt ist.
  7. Pulpe-Siebvorrichtung nach Anspruch 5, bei der das Spitzenende (401) an einer Mitte zwischen den inneren (1b) und äußeren (1a) Siebzylindern angeordnet ist, oder an einer Position, die von der Mitte zu dem äußeren Siebzylinder (1a) hin versetzt ist.
  8. Pulpe-Siebvorrichtung nach Anspruch 5, bei welcher der Querschnitt des Flügels (21) so ausgebildet ist, dass sich die Beabstandung zwischen dem Querschnitt und jedem der inneren (1b) und äußeren (1a) Siebzylinder allmählich von den beiden Umgebungsabschnitten (404, 405) in die Umlaufrichtung weitet.
  9. Pulpe-Siebvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der angrenzende Flügel von der Vielzahl von Flügeln (12) durch eine Trennwand (301) verbunden sind.
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