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DE60120241T2 - Alpinski - Google Patents

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Publication number
DE60120241T2
DE60120241T2 DE60120241T DE60120241T DE60120241T2 DE 60120241 T2 DE60120241 T2 DE 60120241T2 DE 60120241 T DE60120241 T DE 60120241T DE 60120241 T DE60120241 T DE 60120241T DE 60120241 T2 DE60120241 T2 DE 60120241T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ski
maximum width
measured
millimeters
region
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE60120241T
Other languages
English (en)
Other versions
DE60120241D1 (de
Inventor
Henri Deborde
Jerome Noviant
Thierry Schrobiltgen
Johan Vailli
Jean-Christophe Godde
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Skis Rossignol SA
Original Assignee
Skis Rossignol SA
Rossignol SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Skis Rossignol SA, Rossignol SA filed Critical Skis Rossignol SA
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Publication of DE60120241D1 publication Critical patent/DE60120241D1/de
Publication of DE60120241T2 publication Critical patent/DE60120241T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C5/00Skis or snowboards
    • A63C5/04Structure of the surface thereof
    • A63C5/0405Shape thereof when projected on a plane, e.g. sidecut, camber, rocker

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
  • Acyclic And Carbocyclic Compounds In Medicinal Compositions (AREA)
  • Polyesters Or Polycarbonates (AREA)

Description

  • Technisches Gebiet
  • Die Erfindung bezieht sich auf das Gebiet der Gleitsportarten und genauer auf das des Alpinskilaufens. Sie betrifft eine Geometrie eines Skibretts mit reduzierter Größe, das sich dennoch als besonders wendig erweist, wobei es ein Verhalten bewahrt, welches im wesentlichen gleichwertig dem eines Skis mit herkömmlicher Größe ist.
  • Stand der Technik
  • Auf herkömmliche Weise wird die optimale Länge eines Skis in Abhängigkeit von der Größe des Benutzers, seinem Gewicht und seinem technischen Niveau bestimmt.
  • So ist man gegenwärtig der Auffassung, daß ein Ski eine Länge aufweisen muß, die im wesentlichen zwischen etwa 10 und 20 Zentimetern größer als die Größe des Benutzers ist.
  • Je länger ein Ski ist, desto eher neigt er nämlich dazu, seine Laufrichtung beizubehalten und eine präzise Führung zuzulassen. Je kürzer dagegen ein Ski ist, desto eher beobachtet man Flattererscheinungen, insbesondere wenn man bei großer Geschwindigkeit Ski fährt.
  • Allerdings reduziert die Verlängerung der Skier ihre Wendigkeit und erfordert größere Anstrengungen seitens des Skifahrers, insbesondere in der Phase der Kurvenführung.
  • Folglich ist bekannt, daß die Frage der Größe eines Skis es erlauben muß, einen Kompromiß zwischen der Wendigkeit und der Präzision der Führung zu erhalten.
  • Zahlreiche Entwicklungen bei der Geometrie und der Bestimmung der Längen der Skier wurden bereits vorgeschlagen, ohne zu ermöglichen, optimale Lösungen zu erreichen.
  • So wurde bereits vorgeschlagen, bei einem "Kompaktski" genannten Skisegment die Länge eines Skis erheblich zu reduzieren, um etwa 20 Zentimeter in bezug auf die herkömmliche Länge, und die Schaufel zu verbreitern. Derartige Skier waren zur Verwendung durch Skifahrer auf mittlerem Niveau bestimmt, um einen vielseitigen Ski zu ermöglichen. Diese Skier waren ziemlich leicht zu fahren, jedoch relativ wenig leistungsfähig.
  • In der Druckschrift FR 2 559 673 wurden ebenfalls andere Entwicklungen im Skibereich vorgeschlagen, die insbesondere in dem sehr starken Einschnüren der Seitenlinie besteht, um eine Technik der geschnittenen Kurvenfahrten zu erlauben. Diese Technik erfordert eine sehr gute physische Kondition. Derartige Skier sind also vergleichsweise wenig leicht zu fahren, bei gerader Fahrt mit flachen Skiern instabil und nicht vielseitig.
  • Ein anderer Parameter, der bei der Konzeption eines Skis eine Rolle spielt, ist seine Biegesteifigkeit. Diese Steifigkeit erlaubt es, das Gewicht des Skifahrers auf dem Schnee zu verteilen. Sie wird mehr oder weniger empirisch durch die Skihersteller derart definiert, daß bei flach angeordnetem Ski die maximale Last sich unterhalb der Füße des Skifahrers befindet, wobei diese Last in Richtung der Enden des Skis abnimmt.
  • Diese verschiedenen Parameter gehen in die Ausarbeitung eines Skis ein, meist mit gegenläufigen Auswirkungen. Folglich:
    • – kann eine Reduzierung der Länge eine Reduzierung des Gewichts, folglich der Stabilität des Skis hervorrufen, aber auch eine Reduzierung der Trägheit, was seine Wendigkeit fördert;
    • – hat ein kleiner Radius der Seitenlinie die Steigerung der Masse der Skienden zur Folge und folglich die Steigerung der Trägheit des Skis, aber auch die Beeinträchtigung der Stabilität des Skis, wenn er flach auf dem Schnee liegt.
  • Man hat insbesondere in der Druckschrift US 5 603 522 versucht, die tragende Oberfläche des Skis in bezug auf sein polares Trägheitsmoment zu bestimmen, um seine Wendigkeit zu verbessern, indem die zur Schwungauslösung erforderlichen Kräfte reduziert werden. Die tragende Oberfläche ist ein Parameter, der sich nur auswirkt, wenn der Ski flach liegt. Während einer Kurve stützt sich ein Ski über seine Kantenlinie ab, so daß diese Druckschrift keinerlei nützliche Lehre zur Verbesserung des Verhaltens während der Kurve vermittelt.
  • Eine der Aufgaben der Erfindung ist es, für eine gegebene Größe des Benutzers einen kürzeren Ski als die herkömmlich verwendeten Skier zu schaffen, der eine gute Führungspräzision durch wirksame Übertragung der durch den Skifahrer ausgeübten Kräfte über die gesamte Länge der Seitenlinien erlaubt.
  • Unter Seitenlinie oder Kantenlinie wird die Kurve verstanden, die durch den Scheitel der Kante von einem Ende zum anderen des Skis definiert wird. Sie wird allgemein gemessen, indem die Abweichung des Abstandes des Scheitels der Kante in bezug auf die mittlere Längsebene des Skis bestimmt wird.
  • Offenbarung der Erfindung
  • Die Erfindung betrifft also einen Alpinski, der sich über seine Länge in eine Schaufelzone, eine Standzone und eine Endzone unterteilt und dessen Seitenlinie derart ist, daß die Standzone einen Bereich minimaler Breite aufweist, die Schaufelzone einen vorderen Bereich maximaler Breite und die Endzone einen hinteren Bereich maximaler Breite aufweist.
  • Ein erfindungsgemäßer Alpinski ist durch die Kombination mehrerer mechanischer dimensioneller Parameter gekennzeichnet, die es ermöglichen, das gleiche Verhalten wie bei herkömmlichen Skiern, die etwa 20 Zentimeter länger sind, zu erhalten, jedoch seine Wendigkeit zu verbessern.
  • So liegt gemäß der Erfindung der Radius der Seitenlinie, berechnet ausgehend von drei Punkten der Seitenlinie im hinteren Bereich maximaler Breite, im vorderen Bereich maximaler Breite bzw. in der Mitte dieser zwei Bereiche, zwischen 7 und 21 Metern.
  • Ferner ist die Druckverteilung auf der Kante einer der beim guten Funktionieren eines Skis überwiegenden Parameter, d.h. bei seiner Fähigkeit, sich in eine Kurve einzuprägen und seine Laufrichtung ohne Abrutschen oder Rattern beizubehalten.
  • Wenn nämlich der Ski auf einer ebenen Oberfläche angeordnet ist, so daß sein Belag einen Winkel von 45° mit der genannten ebenen Oberfläche bildet und wenn der Ski im Bereich der Schuhmitte eine Kraft von 400 Newton rechtwinklig zu seiner Gleitoberfläche aufnimmt, weist der erfindungsgemäße Ski eine derartige Kanten-Druckverteilung entlang der Seitenlinie auf, daß die entlang der Seitenlinie gemessenen Drücke um weniger als 10% von dem Mittelwert der drei Drücke, gemessen jeweils in dem hinteren Bereich maximaler Breite, in dem Bereich minimaler Breite der Standzone und in dem vorderen Bereich maximaler Breite, abweichen.
  • Anders gesagt sind dank des erfindungsgemäßen Skis die durch den Skifahrer ausgeübten Belastungen, insbesondere wenn er eine Kurve fährt, sehr regelmäßig und nahezu gleichförmig entlang der Kantenlinie verteilt, was eine optimale Kurvenführung sicherstellt.
  • Tatsächlich weisen die Skier des Standes der Technik eine derartige Druckverteilung auf der Kantenlinie auf, daß der Hauptteil der Belastungen im Bereich der Standzone und genauer senkrecht zum Schuh übertragen wird, wogegen die vorderen und hinteren Zonen des Bretts nur einen sehr geringen Teil der Belastungen übertragen.
  • Diese Einstellung der Steifigkeit wird korrekterweise entweder durch Einfügung von Verstärkungen in die entsprechenden Zonen oder durch Einstellen der Dicke des Skis zur Variation des Abstands der Verstärkungen von der neutralen Achse erreicht.
  • Vorteilhafterweise ist in der Praxis die Verteilung der Drücke entlang der Seitenlinie derart, daß der im Bereich der maximalen Breite am Skiende gemessene Druckwert etwas höher ist als der im Bereich der maximalen Breite der Schaufel gemessene Druckwert.
  • Anders gesagt verteilen sich die durch den Skifahrer bei einer Kurve aufgebrachten Belastungen nahezu gleichförmig zwischen dem vorderen und hinteren Bereich des Skis, da während der Kurve die durch den Skifahrer ausgeübte Belastung vor der Mitte des Schuhs positioniert ist, was die charakteristische Druckverteilung kompensiert, die mit einer statischen Last genau im Bereich der Schuhmitte bestimmt wird.
  • Es wurde beobachtet, daß das Verhalten des Skis sehr vorteilhaft ist, wenn der im Bereich maximaler Breite des Skiendes gemessene Druckwert um etwa 10% größer ist als der im Bereich maximaler Breite der Schaufel gemessene Druckwert.
  • Ferner weisen die erfindungsgemäßen Skier eine geringere Größe als herkömmliche Skier auf. Dennoch sind sie nicht gleichwertig mit herkömmlichen, aber kürzeren Skiern, d.h. Skiern, die normalerweise von Personen geringer Größe oder sogar von Kindern oder auch von Personen mit geringem Gewicht oder geringer Muskelmasse verwendet werden.
  • Tatsächlich muß der erfindungsgemäße Ski biegesteifer sein, um große Lasten und stärkere Impulse auszuhalten.
  • So wurde festgestellt, daß, unter Berücksichtigung der tragenden Länge des Skis, definiert zwischen den vorderen und hinteren Kontaktlinien, die Steifigkeit des erfindungsgemäßen Skis derart ist, daß, wenn der Ski flach zwischen zwei Abstützungen angeordnet und eine Kraft von 400 Newton rechtwinklig auf die Oberseite des Skis in der Mitte des Abstands zwischen den zwei Abstützungen aufgebracht wird, der in der Mitte des Abstands zwischen den Abstützungen befindliche Punkt sich, bezogen auf die Situation, in der die Last abwesend ist, nach unten verlagert,
    • • um einen Abstand zwischen 60 und 70 Millimeter, wenn die Abstützungen an der hinteren Kontaktlinie beziehungsweise bei 5/18 der tragenden Länge, gerechnet von der hinteren Kontaktlinie, angeordnet sind; um einen zwischen 50 und 60 Millimeter liegenden Abstand, wenn die Abstützungen bei 5/18 der tragenden Länge, gerechnet von der hinteren Kontaktlinie, beziehungsweise bei 13/18 der tragenden Länge, gerechnet von der hinteren Kontaktlinie, angeordnet sind;
    • • um einen Abstand zwischen 65 und 75 Millimeter, wenn die Abstützungen an der vorderen Kontaktlinie und bei 5/18 der tragenden Länge, gerechnet von der vorderen Kontaktlinie, angeordnet sind.
  • Eine derartige Steifigkeit trägt folglich dazu bei, dem Ski mit geringerer Länge ein zu dem eines längeren Skis gleichwertiges Verhalten zu verleihen.
  • In der Praxis weisen die erfindungsgemäßen Skier eine Gesamtlänge auf, gemessen zwischen dem vorderen und hinteren Ende des Skis, die zwischen 1300 und 1740 Millimeter liegt.
  • Es handelt sich um einen Bereich, der einem Bereich herkömmlicher Skier mit etwa 20 Zentimeter mehr entspricht.
  • Vorteilhafterweise weist der erfindungsgemäße Ski in der Praxis eine derartige Seitenlinie auf, daß
    • • seine im vorderen Bereich maximaler Breite gemessene Breite zwischen 102 und 108 Millimeter liegt;
    • • seine im Bereich der minimalen Breite gemessene Breite zwischen 64 und 70 Millimeter liegt;
    • • seine im hinteren Bereich maximaler Breite gemessenen Breite zwischen 92 und 100 Millimeter liegt.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • Die Art der Ausführung der Erfindung sowie die sich daraus ergebenden Vorteile gehen gut aus der Beschreibung der folgenden Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen hervor, in denen:
  • 1 eine Draufsicht auf einen erfindungsgemäßen Ski ist;
  • 2 eine schematische Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Skis ist;
  • 3 eine schematische Schnittansicht eines erfindungsgemäßen Skis ist, gezeigt während der Testmessung der Druckverteilung auf der Kantenlinie;
  • 4 ein Diagramm ist, das die Druckschwankung entlang der Seitenlinie an dem erfindungsgemäßen Ski zeigt;
  • 5 ein gleichwertiges Diagramm ist, das einem Ski des Standes der Technik entspricht.
  • Ausführungsform der Erfindung
  • Wie bereits erwähnt, betrifft die Erfindung einen Alpinski, dessen Geometrie und Steifigkeitsverteilung sich von dem Stand der Technik unterscheiden, um einem Ski mit geringer Länge das Verhalten eines herkömmlichen Skis mit deutlich größerer Länge zu verleihen.
  • Eine derartige Ausgestaltung erlaubt es folglich, sehr deutlich die Wendigkeit des Skis während der Verwendung sowie die Vorgänge der Handhabung des Skis außerhalb seiner Verwendung zu verbessern.
  • Wie bereits gesagt, ist der erfindungsgemäße Ski durch eine gewisse Anzahl von dimensionellen und mechanischen Parametern gekennzeichnet, die es kombiniert erlauben, das Verhalten des Skis zu optimieren.
  • So weisen die erfindungsgemäßen Skier deutlich geringere Größen als die gewöhnlich von Skifahrern des gleichen Niveaus verwendeten Größen auf. So ist nachfolgend eine Größen-Korrelationstabelle dargestellt, in der die erste Spalte den Größen in Zentimetern herkömmlicher Skier und die zweite Spalte der entsprechenden Größe erfindungsgemäßer Skier entspricht.
  • Figure 00080001
  • So ist festzustellen, daß die erfindungsgemäßen Skier eine Größe aufweisen, die zwischen 10 und 20 Zentimeter unter den herkömmlichen Skiern liegt, obgleich sie das gleiche Verhalten aufweisen, was erhebliche Vorteile in bezug auf Wendigkeit sowie in bezug auf Raumbedarf erwarten läßt.
  • So weist, wie in 1 dargestellt, ein erfindungsgemäßer Ski 1 eine Schaufel 2 auf, deren maximale Breite Ls zwischen 102 und 108 Millimeter liegt, dessen Standzone 3 eine minimale Breite Lp zwischen 64 und 70 Millimeter aufweist, wogegen das Ende 4 eine maximale Breite LT zwischen 92 und 100 Millimeter aufweist.
  • Bei einem besonderen Beispiel eines 167 Zentimeter langen Skis weist die Schaufel eine maximale Breite von 103 Millimeter, die Standzone eine minimale Breite von 65 Millimeter und das Ende eine maximale Breite von 93 Millimeter auf.
  • Da die erfindungsgemäßen Skier eine geringere Länge als die herkömmlichen Skier aufweisen, besitzen sie im Gegenzug eine gesteigerte Breite, insbesondere an der Schaufel und am Ende, um eine gleichwertige tragende Oberfläche aufzuweisen.
  • Das Maß der tragenden Oberfläche eines 167 cm langen erfindungsgemäßen Skis ist 0,108 m2 verglichen mit 0,114 m2 eines 191 cm langen herkömmlichen Skis mit gleichwertigem Verhalten.
  • Die Definition einer Seitenlinie äußert sich ebenfalls in dem Wert des theoretischen Radius, der durch drei Punkte 5, 6, 7 der Seitenlinie verläuft, die jeweils, wie in der 1 dargestellt, angeordnet sind. Der erste Punkt 5 ist im Bereich der maximalen Breite der Schaufel 2 angeordnet. Der zweite Punkt 7 ist im Bereich der maximalen Breite des Endes 4 angeordnet. Der dritte Punkt 6 ist auf der Seitenlinie im gleichen Abstand von den zwei anderen Punkten 5, 7 maximaler Breite angeordnet.
  • Der Ski, dessen besondere Parameter vorangehend definiert sind, weist einen theoretischen Krümmungsradius gleich 16,4 Meter auf, verglichen mit dem theoretischen Krümmungsradius eines entsprechenden herkömmlichen Skis, der etwa 30 Meter beträgt.
  • Offensichtlich ist die Erfindung nicht auf diesen einzigen Radiuswert der Seitenlinie beschränkt, sondern deckt die verschiedenen Varianten ab, bei denen der Radius der Seitenlinie zwischen 7 und 21 Meter liegt.
  • Um das gewünschte Verhalten zu erreichen, muß der erfindungsgemäße Ski ferner eine in bezug auf den gleichwertigen Ski größerer Länge gesteigerte Steifigkeit aufweisen, um einerseits größere Belastungen und andererseits stärkere Impulse auszuhalten.
  • In der Praxis werden die Steifigkeiten auf folgende Weise gemessen (siehe 2).
  • Der Ski wird flach zwischen zwei Abstützungen plaziert und nimmt eine Last F2, F3, F4 von 40 kg auf, die der Hälfte des Gewichts eines Skifahrers von 80 kg entspricht. Diese Last von 40 kg wird im gleichen Abstand von den zwei Abstützungen aufgebracht.
  • Das Maß der Durchbiegung in Millimetern, entsprechend der vertikalen Verlagerung des Punktes der Lastaufbringung, gibt die Steifigkeit des gemessenen Abschnittes des Skis wieder.
  • Drei Messungen werden durchgeführt, nämlich im Endbereich 4, in der Standzone 3 und im Schaufelbereich 2.
  • Die Steifigkeit dieser verschiedenen Zonen wird durch Positionieren der verschiedenen Abstützungen in präzisen Positionen bestimmt.
  • Zunächst ist es notwendig, die tragende Länge LPORT des Skis, gemessen zwischen den zwei Kontaktlinien vorn LCAV und hinten LCAR, zu bestimmen, die auf genormte Weise definiert sind.
  • Zur Messung der Steifigkeit des Endbereichs 4 wird eine erste Abstützung 10 im Bereich der hinteren Kontaktlinie LCAR angeordnet, wobei die andere Abstützung 11 weiter vorn in einem Abstand von 5/18 der tragenden Länge LPORT angeordnet wird.
  • Um die Steifigkeit der Standzone 3 zu messen, wird eine erste Abstützung 11 bei 5/18 der tragenden Länge, ausgehend von der hinteren Kontaktlinie LCAR, angeordnet.
  • Die zweite Abstützung 12 wird vor dieser ersten Abstützung 11 in einem Abstand von 4/9 der tragenden Länge LPORT angeordnet.
  • Zum Messen der Steifigkeit in der Schaufelzone 2 wird die vordere Abstützung 12 der Steifigkeitsmessung in der Standzone beibehalten, wobei die zweite Abstützung 13 dann im Bereich der vorderen Kontaktlinie LCAV angeordnet wird.
  • Diese zwei Abstützungen sind folglich um einen Abstand von 5/18 der tragenden Länge voneinander getrennt.
  • In der Praxis sind die Abstützungen bei einem 167 Zentimeter großen Ski, der eine tragende Länge von 1435 Millimetern aufweist, jeweils in folgenden Abständen, ausgehend von der hinteren Kontaktlinie LCAR, angeordnet:
  • Figure 00110001
  • Die Verformungen oder Durchbiegungen der verschiedenen Zonen des zuvor beschriebenen besonderen Skis sind die folgenden
    – Endzone: 65 Millimeter Verformung
    – Standzone: 51 Millimeter Verformung
    – Schaufelzone: 70 Millimeter Verformung.
  • Es ist selbstverständlich, daß die Erfindung nicht auf diese einzigen Werte der Bestimmung der Steifigkeit beschränkt ist, sondern weitere Bereiche abdeckt, bei denen die Verformung in der Endzone zwischen 60 und 70 Millimeter liegt, die Verformung in der Standzone zwischen 50 und 60 Millimeter liegt und die Verformung in der Schaufelzone zwischen 65 und 75 Millimeter liegt.
  • Es ist anzumerken, daß bei einem herkömmlichen Ski mit zu dem vorgenannten Ski identischem Verhalten die Verformungen am Ende und an der Schaufel 94 bzw. 92 Millimeter sind, was eine deutlich geringere Steifigkeit bedeutet.
  • Ferner betrifft ein weiterer mechanischer Parameter des erfindungsgemäßen Skis die Druckverteilung auf der Kante, die besonders konstant ist, verglichen mit der an einem herkömmlichen Ski gemessenen Verteilung, die sich als deutlich ungleichmäßig erweist mit einem klaren Druckmaximum, gemessen im Bereich der Standzone.
  • Um diesen Parameter zu messen, wird der Ski 1 auf einem Meßtisch angeordnet, der mit Druckaufnehmern ausgerüstet ist, die in regelmäßigen Abständen angeordnet und jeweils um 8 Millimeter voneinander beabstandet sind.
  • Der Ski wird auf diesem Meßtisch 20 derart angeordnet, daß sein Belag 22 einen Winkel α von 45° in bezug auf den Meßtisch 20 bildet, wie in 3 dargestellt.
  • Der Ski nimmt eine durch eine geeignete Vorrichtung aufgebrachte Belastung F5 mit einer Stärke von 400 Newton auf, die im wesentlichen der Hälfte des Gewichts eines Skifahrers von 80 kg entspricht, wobei diese Belastung rechtwinklig zur Gleitoberfläche 22 des Skis aufgebracht wird.
  • Unter dieser Belastung verformt sich der Ski, bis der Scheitel der Kante 23 über seine gesamte tragende Länge in Kontakt mit dem Meßtisch 20 tritt, was es folglich ermöglicht, mittels der Meßgeräte 21 den Druck an jedem der Punkte der Seitenlinie in einem Intervall der Größenordnung von 8 Millimeter zu messen.
  • Es ist anzumerken, daß vor dem Aufbringen der Last der Ski unter Vorspannung auf seinen zwei Punkten maximaler Breite an der Schaufel und am Ende ruht. Anschließend biegt sich der Ski unter Last, d.h., daß die Standzone unter seine Endzonen absinkt, bis sie gegen den Meßtisch gedrückt wird. In Abhängigkeit von der Form der Seitenlinie und den spezifischen Steifigkeiten jeder Zone messen die Kraftaufnehmer 21 den aufgebrachten Druck.
  • Das Resultat ist in der 4 dargestellt, in der eine Variation des Drucks über die gesamte Länge der Seitenlinie zu beobachten ist.
  • Der auf der Ordinate dargestellte Meßwert ist ein Druckwert, während die Abszisse die Länge des Skis darstellt. Um die gemessenen Verteilungen an Skiern unterschiedlicher Größe zu berücksichtigen, ist der Druckwert kein geeichter Wert, sondern entspricht relativen Werten.
  • Diese Werten weichen um weniger als 10% von dem mittleren Druckwert ab, was nahezu einer Gleichförmigkeit des Drucks entlang der Seitenlinie entspricht. Folglich ist festzustellen, daß die gemessenen Drücke über die gesamte Länge der Seitenlinie zwischen einem Minimalwert und einem Maximalwert variieren, deren Abweichung höchstens 20% des Mittelwerts entspricht.
  • In der Praxis wurde festgestellt, daß das Verhalten optimal ist, wenn der im hinteren Bereich des Skis gemessene Druckwert in der Größenordnung von 10% größer als der im vorderen Teil des Skis gemessene Druck ist.
  • Zum Vergleich zeigt die 5 die Verteilung des Drucks, gemessen nach dem gleichen Verfahren an einem herkömmlichen 191 Zentimeter großen Ski und entsprechend im Verhalten dem eines erfindungsgemäßen Skis der Größe 167.
  • Es ist sehr klar zu beobachten, daß der Hauptteil des Drucks im Bereich der Standzone übertragen wird und sehr viel geringer im Bereich der vorderen und hinteren Kontaktlinie, wobei der Druck in den Übergangszonen vor der hinteren Kontaktlinie bzw. hinter der vorderen Kontaktlinie extrem reduziert ist und unter einem Drittel des im Bereich der Standzone gemessenen maximalen Drucks liegt.
  • Dank einer erfindungsgemäßen Druckverteilung übt die Gesamtheit der Kante bei der Kurvenführung des Skifahrers einen im wesentlichen identischen Druck auf den Schnee aus, was sich in einem sehr guten Einprägen in die Kurve und einer vereinfachten Kurvenführung äußert.
  • Es geht aus dem Vorangehenden hervor, daß die Kombination der verschiedenen dimensionellen und mechanischen Parameter des erfindungsgemäßen Skis es dem Ski erlaubt, ein Verhalten aufzuweisen, das mit dem eines etwa 20 Zentimeter längeren Skis identisch ist, wobei die Wendigkeit und die Einfachheit der Schwungauslösung verbessert wird.
  • Da die erfindungsgemäßen Skier kürzer sind, sind sie zudem sehr viel leichter abzustellen und zu transportieren.

Claims (6)

  1. Alpinski (1), welcher sich über seine Länge in eine Schaufelzone (2), eine Standzone (3) und eine Endzone unterteilt, dessen Seitenlinie derart ist, daß die Standzone (3) einen Bereich minimaler Breite (Lp), die Schaufelzone (2) einen vorderen Bereich maximaler Breite (LS), die Endzone (4) einen hinteren Bereich maximaler Breite (LT) aufweist, und dessen Radius der Seitenlinie, berechnet ausgehend von drei Punkten (5, 6, 7) der Seitenlinie, nämlich einem ersten Punkt (5) im vorderen Bereich maximaler Breite (LS), einem zweiten Punkt (7) im hinteren Bereich maximaler Breite (LT) und einem dritten Punkt (6) in der Mitte der genannten Bereiche (LS, LT) zwischen 7 und 21 Meter liegt, dadurch gekennzeichnet, daß wenn der Ski auf einer ebenen Oberfläche (20) angeordnet ist, so daß sein Belag (22) einen Winkel (α) von 45° mit der genannten ebenen Oberfläche (20) bildet, und wenn der Ski im Bereich der Schuhmitte eine Kraft (F5) von 400 Newton rechtwinklig zu seinem Belag (22) aufnimmt, die Druckverteilung entlang der Seitenlinie derart ist, daß die entlang der Seitenlinie gemessenen Drücke um weniger als 10% von dem Mittelwert der drei Drücke, gemessen jeweils in dem hinteren Bereich maximaler Breite (LT), in dem Bereich minimaler Breite (LP) und in dem vorderen Bereich maximaler Breite (LS), abweichen.
  2. Ski nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß wenn der Ski auf einer ebenen Oberfläche (20) derart angeordnet ist, daß sein Belag (22) einen Winkel (α) von 45° mit der genannten ebenen Oberfläche (20) bildet, und wenn der Ski eine Kraft (F5) von 400 Newton rechtwinklig zu seinem Belag aufnimmt, die Druckverteilung entlang der Seitenlinie derart ist, daß der im hinteren Bereich maximaler Breite (LT) gemessene Druckwert höher ist als der im vorderen Bereich maximaler Breite (LS) gemessene Druckwert.
  3. Ski nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß wenn der Ski auf einer ebenen Oberfläche (20) derart angeordnet ist, daß sein Belag (22) einen Winkel (α) von 45° mit der genannten ebenen Oberfläche (20) bildet, und wenn der Ski eine Kraft (F5) von 400 Newton rechtwinklig zu seinem Belag 22 aufnimmt, die Druckverteilung entlang der Seitenlinie derart ist, daß der im hinteren Bereich maximaler Breite (LT) gemessene Druckwert mindestens 10% größer ist als der im vorderen Bereich maximaler Breite (LS) gemessene Druckwert.
  4. Ski nach Anspruch 1, mit einer vorderen Kontaktlinie (LCAV) und einer hinteren Kontaktlinie (LCAR), welche durch die tragende Länge (LPORT) des Skis voneinander getrennt sind, dadurch gekennzeichnet, daß wenn der Ski flach zwischen zwei Abstützungen (10, 11, 12, 13) angeordnet und eine Kraft (F2, F3, F4) von 400 Newton rechtwinklig zur Oberseite des Skis in der Mitte des Abstands zwischen den zwei Abstützungen aufgebracht wird, der in der Mitte des Abstands zwischen den zwei Abstützungen befindliche Punkt sich bezogen auf die Situation, in der die Last abwesend ist, nach unten verlagert, • um einen Abstand zwischen 60 und 70 Millimeter, wenn die Abstützungen (10, 11) an der hinteren Kontaktlinie (LCAR) beziehungsweise bei 5/18 der Länge der (LPORT), gerechnet von der hinteren Kontaktlinie (LCAR), angeordnet sind; • um einen zwischen 50 und 60 Millimeter liegenden Abstand, wenn die Abstützungen (11, 12) bei 5/18 der tragenden Länge (LPORT), gerechnet von der hinteren Kontaktlinie (LCAR), beziehungsweise bei 13/18 der tragenden Länge (LPORT), gerechnet von der hinteren Kontaktlinie (LCAR), angeordnet sind; • um einen Abstand zwischen 65 und 75 Millimeter, wenn die Abstützungen (12, 13) an der vorderen Kontaktlinie beziehungsweise bei 5/18 der tragenden Länge, gerechnet von der vorderen Kontaktlinie (LCAV), angeordnet sind.
  5. Ski nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß seine Gesamtlänge L, gemessen zwischen dem vorderen und hinteren Ende des Skis, zwischen 1300 und 1740 Millimeter liegt.
  6. Ski nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß: • seine im vorderen Bereich maximaler Breite LS gemessene Breite zwischen 102 und 108 Millimetern liegt; • seine im Bereich der minimalen Breite LP gemessene Breite zwischen 64 und 70 Millimeter liegt; • seine im hinteren Bereich maximaler Breite LT gemessene Breite zwischen 92 und 100 Millimeter liegt.
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EP (1) EP1120137B1 (de)
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