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DE60120195T2 - Moder- und schimmelhemmendes dochtmaterial - Google Patents

Moder- und schimmelhemmendes dochtmaterial Download PDF

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DE60120195T2
DE60120195T2 DE60120195T DE60120195T DE60120195T2 DE 60120195 T2 DE60120195 T2 DE 60120195T2 DE 60120195 T DE60120195 T DE 60120195T DE 60120195 T DE60120195 T DE 60120195T DE 60120195 T2 DE60120195 T2 DE 60120195T2
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fibers
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wallpaper
moisture
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J. Dipak Eden Prairie SHAH
P. Ronald Flemington ROHRBACH
D. John Mendota Heights HOWARD
W. Gordon Toledo JONES
D. Peter Morristown UNGER
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Honeywell International Inc
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Honeywell International Inc
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/62Insulation or other protection; Elements or use of specified material therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Building Environments (AREA)
  • Agricultural Chemicals And Associated Chemicals (AREA)
  • Nitrogen Condensed Heterocyclic Rings (AREA)
  • Synthetic Leather, Interior Materials Or Flexible Sheet Materials (AREA)

Description

  • Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung betrifft atmungsaktive, feuchtigkeitstransportierende Materialien im Allgemeinen, einschließlich Baumaterialien. Insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung Baumaterialien wie Bauplatten, Täfelungen, Isolierungen, Tapeten, Farben, Verschalungen, Verkleidungen etc. Dokument US-A-5057368 beschreibt ein derartiges atmungsaktives feuchtigkeitstransportierendes Material.
  • Allgemeiner Stand der Technik
  • Gebäude, sowohl Wohn-, Geschäfts- und Industriegebäude haben Wände, Decken und Böden, die dazu dienen, erwünschte Umgebungsbedingungen aufrechtzuerhalten. Gemeinsam können Wände, Decke und Böden als Teil der Gebäudehaut betrachtet werden. Die Gebäudehaut dient dazu, die für Menschen und Maschinen gewünschte Temperatur und Luftfeuchtigkeit aufrechtzuerhalten. Insbesondere dient die Gebäudehaut dazu, die Luftfeuchtigkeit im Inneren des Gebäudes innerhalb der erwünschten Grenzen zu halten. Über einer oberen Grenze kann hohe Luftfeuchtigkeit Probleme wie kondensierende Feuchtigkeit in Maschinen und Elektronik, Unbehagen für die Menschen, Verrotten der Baumaterialien und Wachstum von Schimmel und Moder verursachen. Unter den unteren Grenzen kann niedrige Luftfeuchtigkeit Probleme verursachen, die Erzeugung von statischer Elektrizität, Springen von Holzmöbeln und Unbehagen für die Menschen umfassen.
  • Die Gebäudehaut dient dazu, aus diesen Gründen die Luftfeuchtigkeit in den gewünschten Grenzen zu halten. Insbesondere Feuchtigkeit stellt ein schwieriges Problem bei der Planung und dem Bau von Gebäuden dar. In kaltem Klima und/oder kalten Jahreszeiten kann die niedrigere relative Luftfeuchtigkeit außen zu Problemen führen, wo die höhere relative Luftfeuchtigkeit innen als treibende Kraft für die Diffusion von Wasserdampf von Bereichen hoher relativer Luftfeuchtigkeit in einem Gebäude in Bereiche mit geringer relativer Luftfeuchtigkeit außerhalb des Gebäudes dient. Insbesondere stellen die hohe relative Luftfeuchtigkeit auf einer Seite einer Wand und niedrige Luftfeuchtigkeit auf der anderen Seite der Wand eine treibende Kraft für die Diffusion von Wasserdampf in die Wand dar. Die Außenseite der Wand, oder die kalte Seite, wirkt als Kondensationsbereich für den Wasserdampf.
  • In warmen, feuchten Gegenden kann eine höhere relative Luftfeuchtigkeit außen gegenüber einer Luftfeuchtigkeit mit Klimaanlage innen, die niedriger ist, zur Diffusion von Wasserdampf von außen nach innen führen. Das kann zu Kondensation und Ansammlung von Wasser in der Gebäudehaut, zum Beispiel in einer Wand führen. Wasser an der Außenseite kann auch ein Problem darstellen. Niederschläge können nach dem Eindringen in die Gebäudehaut für lange Zeiträume bleiben. Stehendes Wasser oder Pfützen können ein Problem darstellen, indem sie ein Verrotten von Baumaterialien verursachen. Wasser oder hohe Luftfeuchtigkeit kann auch zum Wachstum von Schimmel oder Moder führen, was ein Problem für die menschliche Gesundheit darstellen kann.
  • Einige Praktiken auf modernen Baustellen können die Probleme verschlimmern. In Zeiten von knappen Arbeitskräften und/oder hoher Baunachfrage können Strukturen in nicht optimaler Weise gebaut werden. Insbesondere kann die Gebäudehaut ohne die gewünschte Dichtigkeit gebaut werden. Moderne Gebäudenormen können auch die Probleme verschlimmern. Zum Beispiel können Energiesparziele immer dichtere Gebäudehäute anregen. Während das mit Blick auf den Wärmeverlust erstrebenswert ist, kann es im Hinblick auf die Verhinderung der Diffusion von Wasserdampf aus dem Gebäude weniger erstrebenswert sein. Insbesondere können dichte Gebäudehäute dazu füh ren, dass Wasser während langer Zeiträume innerhalb des Gebäudes und/oder der Gebäudehaut bleibt, weil die dichtere Gebäudehaut das Entweichen von Wasserdampf aus der Struktur hemmt. Das kann zu den obenerwähnten Problemen des Verrottens und des Wachstums von Bakterien, Schimmel und Moder führen. Was deswegen wünschenswert wäre, sind Baumaterialien und Verfahren, um das Ausmaß der Probleme, die durch kondensierende Luftfeuchtigkeit in oder in der Nähe von Gebäudehüllen verursacht werden, zu reduzieren. Baumaterialien und Verfahren, um die Schäden zu reduzieren, die durch Eindringen von Wasser in Gebäudestrukturen verursacht werden, wären auch wünschenswert.
  • Kurzdarstellung der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung stellt ein atmungsaktives, feuchtigkeitstransportierendes Material wie in Anspruch 1 definiert bereit. Das feuchtigkeitstransportierende Material kann ein Baumaterial sein. Die Kanäle stellen eine Vielzahl von Dampfkanälen bereit, um Feuchtigkeit aus Bereichen mit hoher Konzentration zu Bereichen mit niedriger Konzentration zu transportieren. Die Kanäle erlauben auch den Durchgang von Luft durch das Baumaterial. In einer Ausführungsform sind die Fasern in dem Baumaterial angeordnet und quer zu den Oberflächen des Baumaterials ausgerichtet. In einer anderen Ausführungsform sind die Fasern in dem Baumaterial zufällig ausgerichtet. Das Baumaterial wird als atmungsaktiv bezeichnet, da Luft und Feuchtigkeit durch das Material hindurchgehen können, statt dass die Feuchtigkeit in undurchlässigen Baumaterialien eingeschlossen bleibt.
  • Für die Verwendung in der vorliegenden Erfindung geeignete Fasern haben vorzugsweise ein höheres Verhältnis von Oberfläche zu Volumen als runde Fasern von entsprechendem Volumen. Beispiele von geeigneten Fasern umfassen Fasern mit Kringel- oder Ringform, und Fasern, die innenliegende Kanäle haben, die sich durch sie hindurch erstrecken. Biozide Materialien können auch in den Fasern gemäss der vorliegenden Erfindung enthalten sein. Biozide Materialien umfassen Mittel gegen Pilze, Mittel gegen Mikroben, Mittel gegen Bakterien und/oder Mittel gegen Moder. Biozide können als Beschichtung auf die Fasern aufgetragen werden, bevor die Fasern in die Baumaterialien eingearbeitet werden.
  • Fasern gemäss der vorliegenden Erfindung können in äußere Verkleidungen, Verschalungen, Isoliermaterialien, Bauplatten, Gips, Putz, Tapetenkleister, Farbe, Tapeten, Deckenplatten etc. eingearbeitet werden. Das Beschichten der Fasern mit Bioziden kann ein Mittel sein, um das Wachstum von Moder und anderen unerwünschten Lebensformen, die bei Zufuhr von Feuchtigkeit aktiviert werden, zu verhindern. So kann ein Biozid auf lange Zeit als Beschichtung auf einer Faseroberfläche verbleiben, bis Feuchtigkeit in den Bereich der Faser transportiert wird, die das Biozid aufweist. Das Biozid kann dann durch die Feuchtigkeit zur gleichen Zeit aktiviert werden, zu der das Wachstum von Schimmel durch die Gegenwart von Feuchtigkeit möglich ist.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • 1 ist eine Querschnittsansicht von oben der Außenmauer eines Gebäudes von außen nach innen;
  • 2 ist eine Endansicht von dreiseitigen Hohlfasern, die innenliegende Kanäle aufweisen;
  • 3 ist eine Endansicht von ring- oder kringelförmigen Fasern, die innenliegende Kanäle aufweisen;
  • 4A ist eine Querschnittsansicht in Querrichtung eines Baumaterials, in dem gleichsinnig ausgerichtete feuchtigkeitstransportierende Fasern angeordnet sind; und
  • 4B ist eine Querschnittsansicht in Querrichtung eines Baumaterials, in dem zufällig ausgerichtete feuchtigkeitstransportierende Fasern angeordnet sind.
  • Ausführliche Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen
  • 1 illustriert eine Gebäudehaut oder Wand 20, die sich von einem äußeren Luftraum 24 zu einem inneren Luftraum 40 erstreckt. 1 ist eine Querschnittsansicht von oben, bei der durch einen Wandabschnitt mit einem Ständer 22 nach unten geschaut wird. Die Wand 20 erstreckt sich von einer Verkleidungsschicht 26 über eine Verschalungsschicht 27, eine Isolationsschicht 28 und weiter über eine Dampfsperre 30, die direkt innerhalb der Bauplatte 32 angeordnet ist. In der illustrierten Ausführungsform ist die Bauplatte 32 mit einer Farbschicht 34 bedeckt, die wiederum mit einer Lage Tapetenkleister 36 bedeckt ist, und die Tapetenschicht 38 trägt. Wie unten besprochen, kann das Einarbeiten von Fasern gemäss der vorliegenden Erfindung für viele der Lagen in der Wand 20 Vorteile bringen.
  • 2 illustriert mehrere dreieckige Hohlfasern 60. Die Fasern 60 umfassen im Allgemeinen eine äußere Oberfläche 64 und eine innere Oberfläche 66 innerhalb einer Vielzahl von innenliegenden Kanälen 62. Die Untersuchung von 2 zeigt, dass die Fasern 60 ein höheres Verhältnis von Oberfläche zu Volumen haben als runde Fasern mit entsprechendem Volumen.
  • 3 zeigt eine Endansicht von zahlreichen runden, ringförmigen Fasern 80, die ein zentrales Loch oder Lumen 88 in einem Körper 84 aufweisen. Fasern 80 umfassen äußere Oberflächen 82 und innere Oberflächen 86. Die Untersuchung der Fasern 80 zeigt, dass runde, hohle Fasern ein höheres Oberflächen-zu-Volumen-Verhältnis aufweisen als runde Fasern von entsprechendem Volumen.
  • 4A zeigt eine Querschnittsansicht in Querrichtung eines Baumaterials 100. Das Baumaterial 100 hat mehrere Fasern 104, die quer durch das Baumaterial angeordnet sind in bezug auf eine äußere Oberfläche 102 und eine innere Oberfläche 103. 4B stellt ein Baumaterial 110 dar, in dem mehrere zufällig ausgerichtete Fasern 112 angeordnet sind. Es ist zu sehen, dass die Fasern 112 in bezug auf eine äußere Oberfläche 114 und eine innere Oberfläche 116 zufällig ausgerichtet sind. Es ist zu sehen, dass die Fasern 112 zwischen der äußeren Oberfläche 114 und der inneren Oberfläche 116 angeordnet sind. Das Baumaterial 100 oder 110 kann, zum Beispiel, eine Gipsplatte, eine Täfelung, eine Gipskartonplatte, Putz, eine Kleisterschicht, eine Farbschicht, eine Tapetenschicht, eine Deckenplatte oder jedes andere Baumaterial oder jede andere Schicht sein.
  • Wieder unter Bezugnahme auf 1 umfasst die vorliegende Erfindung das Einarbeiten der vorher beschriebenen Fasern in Baumaterialien oder deren Äquivalente wie in 1 illustriert. Fasern gemäss der vorliegenden Erfindung können hohe Oberflächen- zu Volumen-Verhältnisse haben und haben Kanäle, die sich an den Fasern entlang oder durch sie hindurch erstrecken, was die Fasern in die Lage versetzt, Feuchtigkeit entlang ihrer Längsrichtung zu transportieren. Eine bevorzugte Faser für die Verwendung in der vorliegenden Erfindung ist die TriadTM Faser, die kommerziell erhältlich ist von Honeywell, Inc. In der illustrierten Ausführungsform können die Fasern in die Verkleidung 26, Verschalung 27, Isolationsschicht 28 und Bauplattenschicht 32 eingearbeitet werden. Die Bauplatten können zum Beispiel Gips, Putz oder Gipskarton sein. Die Fasern können auch in die Farbschicht 34, die Tapetenkleisterschicht 36 und die Tapete 38 eingearbeitet werden. Die Fasern können in einigen Ausführungsformen quer zu den Oberflächen der Lagen ausgerichtet sein, während andere Ausführungsformen Fasern aufweisen, die bezüglich der Oberflächen zufällig ausgerichtet sind.
  • Fasern gemäss der vorliegenden Erfindung können dazu dienen, Feuchtigkeit von Bereichen mit hoher Konzentration zu Bereichen mit niedriger Konzentration zu transportieren. Fasern gemäss der vorliegenden Erfindung transportieren Feuchtigkeit von Bereichen, wo sie schon vorhanden ist, zu Bereichen mit niedriger Konzentration. In Bereichen, die ordnungsgemäß wassergeschützt oder abgedichtet wurden, transportieren die Fasern gemäss der vorliegenden Erfindung möglicherweise tatsächlich wenig Feuchtigkeit. Zum Beispiel in Situationen wo die Geschlossenheit der Dampfsperre zerstört wurde, können Fasern gemäss der vorliegenden Erfindung Feuchtigkeit von Bereichen mit hoher Konzentration, oder sogar flüssiges Wasser aus diesen Bereichen mit hoher Konzentration, in Bereiche mit niedrigerer Konzentration transportieren, wo die Feuchtigkeit abgelüftet oder verdampft werden kann. Insbesondere Tropfstellen oder andere diskrete Punktquellen von Wasser können verflüchtigt werden, entweder linear und quer von der Punktquelle auf die andere Seite der Dampfsperre oder radial und vertikal weg von der Punktquelle in allen drei Dimensionen, so dass eine potentielle Quelle von Verrottung und Schimmelwachstum von der Punktquelle weg verflüchtigt wird.
  • In einem Beispiel sind Fasern in die Bauplatte 32 eingearbeitet, wie in den Gips eingearbeitete Fasern. Wenn Wasserdampf durch die Bauplatte zur Dampfsperre vordringt und kondensiert, können Fasern in der Bauplatte 32 dazu dienen, das Wasser durch die gesamte Bauplatte 32 zu verteilen. In einem anderen Beispiel können Fasern, die in die Verschalung 27 eingearbeitet sind, Feuchtigkeit, die in dem Zwischenraum, wie zwischen der Isolierung 28 und der Verschalung 27 eingeschlossen ist, transportieren. Feuchtigkeit auf der Innenseite der Verschalung ist zwar zu Vermeiden, aber wenn Feuchtigkeit an dieser Stelle ist, kann es wünschenswert sein, sie durch die Verschalung zu transportieren. Die Verschalung 27 kann aus verschiedenen Baumaterialien bestehen, die Fachleuten gut bekannt sind.
  • Es wird betrachtet, dass biozide Materialien, zum Beispiel Verbindungen gegen Bakterien, Pilze oder Mikroben in die verschiedenen Lagen wie die Tapetenschicht 38 oder den Tapetenkleister 36 eingearbeitet werden können. Biozide können auch in Lagen wie die Farbschicht 34 oder die Bauplattenschicht 32 eingearbeitet werden. Spezifische Biozide werden unten besprochen. In einer illustrativen Ausführungsform der Erfindung sind die Fasern mit biozidem Material beschichtet. Die so erhaltenen bioziden Fasern werden dann wie vorstehend erläutert in ausgewählte Lagen von Baumaterial eingearbeitet. Wenn die Fasern feucht werden, zum Beispiel, indem sie Feuchtigkeit von einem Bereich mit hoher Konzentration zu einem Bereich mit niedriger Konzentration transportieren, kann das Biozid durch die Feuchtigkeit aktiviert oder freigesetzt werden, um Schimmel- und Moderwachstum zu hemmen. Die Fasern können auch dazu dienen, die Schicht zu verstärken. Insbesondere, wenn das Baumaterial ein Material wie Gipskarton ist, bewirken die Fasern eine Verstärkung des Gipskartons, indem ein Verbundmaterial gebildet wird.
  • Illustrative Biozide, die für die Verwendung in der vorliegenden Erfindung geeignet sind, umfassen: Proprionate von Metallen der ersten Gruppe, Benzoat von Metallen der ersten Gruppe Natriumomadin, Kupferomadin, Zinkomadin, Methylparaben, Natriumazid, Schwefelverbindungen, Kupfer, Cu(II)oxychlorid, Kupfer(I)oxid, Silber, zinnorganische Verbindungen, Dithicarbamate, Phthalimide, Dicarboximide, Grisofulvin, Polyoxin, Validamycin, Organophosphate, Benzimidazole, Carboxyanilide, Phenylanilide, Phosphate, Triazole, Pyridine, Pyrimide, Halogene, Alkohole, Phenole, anorganische Säuren, organische Säuren, Aldehyde, Perox-Verbindungen, Quaternäre Ammoniumverbindungen, Anionische Tenside, Amphotere Tenside, Chelatbildner, Biguanidin, Anilide, heterozyklische Stickstoffverbindungen, Metallverbindungen, Anilinfarben und Acridinfarben und Kombinationen davon. Diese Liste dient nur Illustrationszwecken und ist nicht ausschließend.
  • Die folgende, nicht erschöpfende Liste von kommerziell erhältlichen antimikrobiellen Mitteln scheinen für die Verwendung in der vorliegenden Erfindung geeignet zu sein. Geeignete Mittel umfassen: Kupfer, Natrium- und Zinkomadin (Pyrithion), (Olin, Arch Chemicals); Triclosan (Ciba); Harnstoff-Peroxid; Tolcide (Albright & Wilson); Kathon-isothiazolon (Rohm & Haas); Klarix (Rohm & Haas); 2,2-Dibromo-3-Nitrilopropionamid (DBNPA), (Dow); Stabrex stabilisierte Bromprodukte (Nalco); Sanibrom Sodiumbromid (Albemarle); Tributylinoxid (TBT) (Elf Atochem, Witco); Polyphase (3-Iodo-2-propynylbutylcarbamat), (Troy, Olin); Chlortram (Sostram); Dowcide (Dow); Fungitrol, Nuocide, Nuosept (Huls America); Intercide (Akzo); Proxel, Cosmocil (ICI Americas); Amical (Abbot); Socci, Durotex, Vinyzene (Morton Thiokol); Prosil (SMC Pigments); und Algon, Thor (Thor Chemicals).
  • Zahlreiche Vorteile der Erfindung, die von diesem Dokument abgedeckt ist, wurden in der vorausgehenden Beschreibung ausgeführt. Es versteht sich jedoch, dass diese Offenbarung in vieler Hinsicht nur illustrativ ist. Es können Details verändert werden, insbesondere was die Form, Größe und Anordnung von Teilen angeht, ohne über den Anwendungsbereich der Erfindung hinauszugehen. Der Anwendungsbereich der Erfindung ist natürlich definiert in der Sprache, in der die angefügten Ansprüche ausgedrückt sind.

Claims (7)

  1. Atmungsaktives, feuchtigkeitstransportierendes Material, das eine Vielzahl von Fasern (80) umfasst, und dadurch gekennzeichnet ist, dass die Fasern (80) in einem Material (100) angeordnet sind; und dass die Fasern (80) Hohlfasern sind, die einen oder mehrere hohle Passagen aufweisen, die Kanäle (88) bilden, die vom einen Ende zum anderen Ende der Faser durchgängig offen sind.
  2. Material nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass einige der Kanäle (88) durchgängige Passagen von einer Oberfläche (102) zur anderen Oberfläche des Materials (100) sind.
  3. Material nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kanäle (88) zum Dampftransport von einem Ende zum anderen Ende der entsprechenden Fasern (80) dienen.
  4. Material nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Fasern (80) in dem Material (100) gleichartig ausgerichtet sind.
  5. Material nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Fasern (80) quer zu den Oberflächen (102) des Materials (100) angeordnet sind.
  6. Material nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die inneren Oberflächen (86) der hohlen Passagen mit mindestens einem Mittel beschichtet sind, das ausgewählt wird aus der Gruppe, die aus Mitteln gegen Pilze, Mitteln gegen Mikroben, Mitteln gegen Bakterien und dergleichen besteht.
  7. Material nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Material (100) ein Baumaterial ist.
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