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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines
Kissenelements, das in einem Sitz, wie z.B. einem Sofa oder dergleichen,
innerhalb eines Fahrzeugs, eines Flugzeugs, eines Schiffs oder eines
Raums verwendet wird.
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Herkömmlich ist
ein Sitzabschnitt in einem Sitz eines Kraftfahrzeugs oder dergleichen
so aufgebaut, dass ein Kissenelement, das in einem Innenabschnitt
davon verwendet wird, eine Zweischichtstruktur aufweist, die eine
weiche Schicht und eine harte Schicht aufweist, so dass der Komfort
eines Anwenders, der auf dem Sitz sitzt, dadurch verbessert wird.
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Als
Verfahren zur Herstellung des Kissenelements mit der vorstehend
genannten Zweischichtstruktur gibt es z.B. ein Verfahren, das in
dem japanischen geprüften
Patent mit der Veröffentlichungsnummer
JP-A-6-11496 beschrieben ist. Gemäß dieses Verfahrens ist in
einem Formwerkzeug zum Formen des Kissenelements eine Seitentrennung
zwischen einem mittleren Hohlraum zur Bildung eines ersten Mittelabschnitts
in dem Sitzabschnitts des Sitzes und einem Seitenhohlraum zum Formen von
Seitenabschnitten, die sowohl in der rechten Seite als auch in der
linken Seite positioniert sind, bereitgestellt. Ferner ist in dem
mittleren Hohlraum eine Vorderseiten- und Rückseitentrennung zum Trennen zwischen
einem vorderen Abschnitt und einem hinteren Abschnitt bereitgestellt.
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Dann
wird ein weiches Ausgangsmaterial in den vorstehend genannten vorderen
Abschnitt gespritzt, worauf ein hartes Ausgangsmaterial in die anderen
Abschnitte gespritzt wird, wodurch eine weiche Schicht unterhalb
des vorderen Abschnitts, d.h. in einer Vorderseite in einem vorderen
Abschnitt des Sitzabschnitts, gebildet wird, und eine harte Schicht oberhalb
des vorderen Abschnitts, d.h. in einer Rückseite in dem vorderen Abschnitt
des Sitzabschnitts, und in Seitenabschnitten und dem hinteren Abschnitt des
Sitzabschnitts gebildet wird, so dass ein Kissenelement mit der
Zweischichtstruktur gebildet wird.
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Das
herkömmliche
Verfahren zur Herstellung des Kissenelements, das vorstehend beschrieben worden
ist, weist jedoch das folgende Problem auf.
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D.h.,
bei dem Herstellungsverfahren gemäß JP-A-6-11496 ist die Fließmenge des
harten Ausgangsmaterials, das später
eingespritzt wird, zum Zeitpunkt des Formens durch Einspritzen des
weichen Ausgangsmaterials und des harten Ausgangsmaterials in das
Formwerkzeug in keiner Weise beschränkt. Demgemäß ist es schwer, die Dicke
der weichen Schicht und der harten Schicht bei einer vorgegebenen
Dicke zu halten, so dass lokal oder zwischen Herstellungschargen
notwendigerweise eine Verteilung erzeugt wird.
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Als
weitere herkömmliche
Ausführungsformen
gibt es beispielsweise Strukturen, die in dem japanischen ungeprüften Patent
mit der Veröffentlichungsnummer
10-225943 und dem japanischen ungeprüften Patent mit der Veröffentlichungsnummer 2-140107
beschrieben sind.
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In
dem vorstehend genannten JP-A-10-225943 sind in einem Grenzelement
ein Einspritzloch zum Einspritzen eines Formmaterials und ein Schließdeckel,
der mittels eines Gelenkabschnitts zum Schließen des Injektionslochs nach dem
Einspritzen des Formmaterials montiert ist, bereitgestellt. Zum
Zeitpunkt des Bildens des Kissenelements ist das Grenzelement in
einem Formwerkzeug für
das Kissenelement angeordnet, ein Formmaterial wird von dem Einspritzloch
her eingespritzt und ein anderes Formmaterial wird von einem oberen Abschnitt
des Grenzelements her eingespritzt. Dann dreht ein Formmaterial,
das von dem Einspritzloch her eingespritzt worden ist, den Gelenkabschnitt durch
dessen Schäumkraft,
wodurch der Schließdeckel
das Einspritzloch schließt.
Demgemäß wird das Kissenelement
mit der Zweischichtstruktur gebildet, welche das Grenzelement dazwischen
greift.
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In
dem vorstehend genannten JP-A-2-140107 weist ein Formwerkzeug für das Kissenelement
einen mittleren Rahmen zwischen einem oberen Formwerkzeug und einem
unteren Formwerkzeug auf und das Grenzelement ist in dem mittleren
Rahmen angeordnet. Dann wird ein Formmaterial in das untere Formwerkzeug
eingespritzt. Danach wird der mittlere Rahmen geschlossen, als nächstes wird
ein anderes Formmaterial in einen oberen Abschnitt des mittleren
Rahmens gespritzt, danach wird das obere Formwerkzeug geschlossen und
ein Schäumvorgang
wird durchgeführt.
Demgemäß wird das
Kissenelement mit der Zweischichtstruktur gebildet, welche das Grenzelement dazwischen
greift.
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Bei
dem herkömmlichen
Verfahren zur Herstellung des Kissenelements, das vorstehend beschrieben
worden ist, gibt es jedoch das folgende Problem.
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D.h.,
in dem vorstehend genannten JP-A-10-225943 ist es, wie es vorstehend
beschrieben worden ist, erforderlich, dass der Schließdeckel, der
das Injektionsloch und den Gelenkabschnitt aufweist, in dem Grenzelement
bereitgestellt ist, und in dem vorstehend genannten JP-A-2-140107
ist es erforderlich, dass der mittlere Rahmen in dem Formwerkzeug
in der vorstehend beschriebenen Weise bereitgestellt ist. Mit anderen
Worten: In dem vorstehend beschriebenen Stand der Technik ist die
spezielle Struktur in dem Grenzelement oder dem Formwerkzeug zum
Zeitpunkt des Einspritzens erforderlich.
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Zur
Verminderung der vorstehend genannten Probleme gibt es in dem vorstehend
genannten JP-A-10-225943 ein weiteres Formverfahren, bei dem ein
flexibles Trennelement in dem vorstehend genannten Grenzelement
verwendet wird, und eine Einspritzöffnung für das Formmaterial in dem flexiblen
Trennelement bereitgestellt ist. Bei diesem Formverfahren ist es
jedoch unmöglich,
die Einspritzöffnung
stark genug zu vergrößern und
es ist nicht einfach, das Formmaterial einzuspritzen.
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GB-A-2,233,926
betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines geschäumten Gegenstands
mit mehreren Härten
oder mehreren Dichten, der Schichten von Schäumen mit unterschiedlicher
Härte umfasst,
und zwar durch Umsetzen von zwei oder mehr Schaumformulierungen
mit unterschiedlicher Härte
oder Dichte in einem Formwerkzeug, das so angeordnet ist, dass die
Bodenfläche
bis zu 40° zur Horizontalen
geneigt ist.
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US-A-4,804,506
beschreibt ein Verfahren zur Herstellung eines geschäumten Gegenstands
mit mehreren Härten,
welches das Gießen
einer flüssigen
Formulierung auf die Bodenfläche
eines schließbaren
Formwerkzeugs zur Bildung einer ersten Schicht, dann das Gießen einer
zweiten flüssigen Formulierung
auf im Wesentlichen den gleichen Punkt, was der zweiten flüssigen Formulierung
ermöglicht,
eine zweite Schicht auf der ersten Schicht zu bilden, und das Schließen des
Formwerkzeugs und das Ermöglichen
der im Wesentlichen gleichzeitigen Bildung und Härtung der beiden Schichten
in dem geschlossenen Formwerkzeug zur Bildung eines geschäumten Gegenstands
mit mehreren Härten umfasst.
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Patent
Abstracts of Japan, Band 008, Nr. 050 (M-281), 7. März 1984 &
JP 58 203027 A , 26. November
1983, betreffen ein Verfahren zur Herstellung eines Kissenkörpers mit
unterschiedlicher Härte,
bei dem ein Hohlraum zum Formen von weichen Teilen und Hohlräume zum
Formen von harten Teilen mit Trennwänden mit Öffnungen bereitgestellt werden, und
dann ein flüssiges
Schäummaterial
in die Hohlräume
zum Formen von weichen Teilen zu Schaum eingespritzt wird.
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US-A-4,762,654
beschreibt ein Verfahren zur Herstellung eines geschäumten Gegenstands
mit einer laminierten Struktur, wobei das Verfahren das Bereitstellen
eines Formwerkzeugs, das einen Hohlraum darin und eine Rippe aufweist,
die vertikal von einem Boden des Hohlraums montiert ist und eine vorgegebene
Höhe aufweist,
so dass mindestens zwei Blöcke
auf dem Boden gebildet werden, und das Gießen einer schäumbaren
flüssigen
Zusammensetzung in die jeweiligen Blöcke in Mengen umfasst, die es
einer der schäumbaren
flüssigen
Zusammensetzungen ermöglichen,
die andere schäumbare
flüssige
Zusammensetzung beim Schäumen
zu bedecken. Die Merkmale des in diesem Dokument beschriebenen Verfahrens
entsprechen den Merkmalen des Oberbegriffs des vorliegenden Anspruchs
1.
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US-A-4,927,575
betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Schaumkissen mit Abschnitten
mit unterschiedlichen Härten
unter Verwendung eines Schaumformens, wobei das Verfahren das Einbringen
eines ersten Reaktionsgemischs in ein Formwerkzeug, das Einbringen
eines zweiten Reaktionsgemischs in ein Formwerkzeug, wobei sich
das zweite Reaktionsgemisch bereits in einem aufgerahmten Zustand
befindet, das Ermöglichen
des Schäumens der
Reaktionsgemische und das Entfernen des resultierenden Produkts
aus dem Formwerkzeug umfasst.
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Die
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung eines
Verfahrens zur Herstellung eines Kissenelements, das die Herstellung
von Kissenelementen mit einer komplexeren Gestaltung als diejenige
von herkömmlich
hergestellten Kissen ermöglicht.
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Die
vorstehend genannte Aufgabe wird erfindungsgemäß durch das Verfahren zur Herstellung nach
Anspruch 1 gelöst.
Weiterentwicklungen der vorliegenden Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
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Es
wird ein Verfahren zur Herstellung eines Kissenelements zur Durchführung eines
Schäumformens
bereitgestellt, bei dem ein oberes Formwerkzeug und ein unteres
Formwerkzeug verwendet werden, wobei in dem unteren Formwerkzeug
ein erster Hohlraum zum Bilden eines ersten Mittelabschnitts mit
einem Vorderseitenschichtabschnitt, der in einer Vorderseite des
Kissenelements angeordnet ist, und einem Rückseitenschichtabschnitt, der
in einer Rückseite
des Kissenelements angeordnet ist, und ein zweiter Hohlraum zum
Bilden eines zweiten Mittelabschnitts, der an der Rückseite
des ersten Mittelabschnitts angeordnet ist, ausgebildet sind, und
eine Vorderseiten- und Rückseitentrennung
zwischen dem ersten Hohlraum und dem zweiten Hohlraum bereitgestellt
ist. Das obere Formwerkzeug weist eine Bodenabschnitt-bildende Oberfläche zum
Bilden eines Bodenabschnitts des Kissenelements auf. Bei der Durchführung des
Schäumformens
wird ein erstes Ausgangsmaterial mit einer Schäumeigenschaft in den ersten
Hohlraum eingespritzt und ein zweites Ausgangsmaterial mit einer
Schäumeigenschaft
und das ein geschäumtes
Produkt mit physikalischen Eigenschaften bildet, die von den physikalischen
Eigenschaften eines geschäumten
Produkts, das aus dem ersten Ausgangsmaterial gebildet ist, zu einem
Zeitpunkt, bei dem der Schäumvorgang
vollständig
ist, verschieden sind, wird in den zweiten Hohlraum eingespritzt.
Danach werden das untere Formwerkzeug und das obere Formwerkzeug
geschlossen, so dass eine Fließöffnung zwischen
der Bodenabschnitt-bildenden Oberfläche in dem oberen Formwerk zeug
und einem oberen Ende der Vorderseiten- und Rückseitentrennung gebildet wird,
das zweite Ausgangsmaterial innerhalb des ersten Hohlraums fließen kann,
während
dessen Fließmenge durch
die Fließöffnung beschränkt ist,
und nach vorne fließt,
so dass es dem Fließen
eines Fließfrontendabschnitts
des ersten Ausgangsmaterials folgen kann, während es das erste Ausgangsmaterial
so bedeckt, dass ein Fließen
des Schaums von dem ersten Ausgangsmaterial nach oben beschränkt wird. Schließlich bildet
das erste Ausgangsmaterial einen Vorderseitenschichtabschnitt unterhalb
des ersten Hohlraums und einen Vorderkantenabschnitt in einem vorderen
Endabschnitt des ersten Hohlraums, und andererseits bildet das zweite
Ausgangsmaterial den Rückseitenschichtabschnitt
oberhalb des ersten Hohlraums und den zweiten Mittelabschnitt in
dem zweiten Hohlraum.
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Das
untere Formwerkzeug und das obere Formwerkzeug werden geschlossen,
so dass eine Fließöffnung zwischen
der Bodenabschnitt-bildenden Oberfläche und einem oberen Ende der
Vorderseiten- und Rückseitentrennung
in dem oberen Formwerkzeug gebildet wird, und das zweite Ausgangsmaterial
fließt
innerhalb des ersten Hohlraums, während dessen Fließmenge durch
die Fließöffnung beschränkt ist,
und es fließt
nach vorne, so dass es dem Fließen
eines Fließfrontendabschnitts
des ersten Ausgangsmaterials folgt, während es das erste Ausgangsmaterial
so bedeckt, dass ein Fließen
des Schaums von dem ersten Ausgangsmaterial nach oben beschränkt wird.
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Als
nächstes
werden die Durchführung
und der Effekt der vorliegenden Erfindung beschrieben.
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In
der vorliegenden Erfindung wird das erste Ausgangsmaterial so in
den ersten Hohlraum eingespritzt, dass es innerhalb des ersten Hohlraums schäumt und
fließt.
Ferner wird das zweite Ausgangsmaterial so in den zweiten Hohlraum
eingespritzt, dass es über
die Vorderseiten- und Rückseitentrennung
fließt
und auch in dem ersten Hohlraum schäumt und fließt.
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Dann
werden das untere Formwerkzeug und das obere Formwerkzeug nach dem
vollständigen Einspritzen
des zweiten Ausgangsmaterials geschlossen. Zu diesem Zeitpunkt wird
die Fließöffnung zwischen
der Bodenabschnitt-bildenden Oberfläche des oberen Formwerkzeugs
und dem oberen Ende der Vorderseiten- und Rückseitentrennung ausgebildet.
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Demgemäß ist es
möglich,
die Fließrichtung und
die Fließmenge
des fließenden
zweiten Ausgangsmaterials so zu beschränken, dass es dem Fließfrontendabschnitt
des ersten Ausgangsmaterials folgt. Ferner schäumt und fließt das zweite
Ausgangsmaterial nach vorne, so dass es das erste Ausgangsmaterial
bedeckt und es fließt
nach vorne, während
aufgrund von dessen Gewicht verhindert wird, dass das erste Ausgangsmaterial
ohne Beschränkung
schäumt
und aufwärts
fließt.
Demgemäß ist es möglich, das
erste und das zweite Ausgangsmaterial mit einer festgelegten Geschwindigkeit
schäumen und
fließen
zu lassen. Daher können
der Vorderseitenschichtabschnitt, der aus dem ersten Ausgangsmaterial
hergestellt ist, und der Rückseitenschichtabschnitt,
der aus dem zweiten Ausgangsmaterial hergestellt ist, ohne Verteilung
von deren Dicke hergestellt werden.
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Da
das Fließen
des ersten Ausgangsmaterials in Richtung des vorderen Abschnitts
des Fließfrontendabschnitts
durch das zweite Ausgangsmaterial gefördert wird, wird verhindert,
dass der Fließfrontendabschnitt
weiter vorwärts
fließt,
wenn er den vorderen Endabschnitt des ersten Hohlraums erreicht.
Andererseits wird durch das folgende zweite Ausgangsmaterial verhindert,
dass der Fließfrontendabschnitt
nach hinten fließt,
und der Fließfrontendabschnitt
fließt
in Richtung des oberen Abschnitts des Vorderkantenabschnitts.
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Demgemäß kann das
erste Ausgangsmaterial eine äußere Seite
des zweiten Ausgangsmaterials umgeben, so dass der Vorderkantenabschnitt
in dem vorderen Endabschnitt des ersten Hohlraums gebildet wird.
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Demgemäß ist es
möglich,
ein Kissenelement, das die Zweischichtstruktur aufweist, die den Rückseitenschichtabschnitt
und den Vorderseitenschichtabschnitt umfasst, zu bilden, bei dem
nahezu die gesamte Oberfläche
des ersten Mittelabschnitts und die Oberfläche des Vorderkantenabschnitts
in dem Kissenelement durch das geschäumte Produkt des ersten Ausgangsmaterials
gebildet sind.
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Wie
es vorstehend beschrieben worden ist, ist es erfindungsgemäß möglich, ein
Verfahren zur Herstellung des Kissenelements bereitzustellen, das eine
Zweischichtstruktur aufweist, die einen Vorderseitenschichtabschnitt
und einen Rückseitenschichtabschnitt
umfasst, und das keine Verteilung der Dicke zwischen dem Vorderseitenschichtabschnitt
und dem Rückseitenschichtabschnitt
aufweist.
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Es
wird auch ein Verfahren zur Herstellung eines Kissenelements zur
Durchführung
eines Schäumformens
unter Verwendung eines oberen Formwerkzeugs und eines unteren Formwerkzeugs bereitgestellt,
bei dem zum Zeitpunkt der Durchführung
des Schäumformens
eine flexible Folie in einem Hohlraum in dem unteren Formwerkzeug
so angeordnet wird, dass ein Öffnungsabschnitt,
zu dem ein erstes Ausgangsmaterial mit einer Schäumeigenschaft fließt, zwischen
einem Endabschnitt der flexiblen Folie und dem Hohlraum gebildet
wird. Das erste Ausgangsmaterial fließt von dem Öffnungsabschnitt und ein zweites
Ausgangsmaterial mit einer Schäumeigenschaft
und das ein geschäumtes
Produkt mit physikalischen Eigenschaften bildet, die zu einem Zeitpunkt,
bei dem der Schäumvorgang
abgeschlossen ist, von denjenigen eines geschäumten Produkts verschieden
sind, das aus dem ersten Ausgangsmaterial gebildet wird, wird von
dem Abschnitt, der von dem Öffnungsabschnitt
verschieden ist, eingespritzt, und danach werden das untere Formwerkzeug
und das obere Formwerkzeug geschlossen, so dass das erste Ausgangsmaterial
und das zweite Ausgangsmaterial durch Anordnen der flexiblen Folie
derart, dass es sich um eine Grenzschicht handelt, integral schäumgeformt
werden, wodurch ein Kissenelement gebildet wird, das die Zweischichtstruktur
aufweist, die ein erstes geschäumtes
Produkt, das aus dem ersten Ausgangsmaterial hergestellt ist, und
ein zweites geschäumtes
Produkt, das aus dem zweiten Ausgangsmaterial hergestellt ist, umfasst,
und bei der die flexible Folie zwischen den beiden angeordnet ist.
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Die
flexible Folie ist in dem Hohlraum in dem unteren Formwerkzeug so
angeordnet, dass der Öffnungsabschnitt
gebildet wird, das erste Ausgangsmaterial fließt von dem Öffnungsabschnitt und das zweite
Ausgangsmaterial wird von einem von dem Öffnungsabschnitt verschiedenen
Abschnitt eingespritzt, wodurch das Kissenelement gebildet wird, das
die Zweischichtstruktur aufweist, zwischen der die flexible Folie
gegriffen wird.
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Als
nächstes
werden die Durchführung
und der Effekt der vorliegenden Erfindung beschrieben.
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In
der vorliegenden Erfindung ist die flexible Folie an einer optionalen
Position des Hohlraums in dem unteren Formwerkzeug angeordnet, während sie
den Öffnungsabschnitt
hält. Der Öffnungsabschnitt
ist so ausgebildet, dass er einen Teil des Hohlraums schneidet,
während
der Hohlraum kontinuierlich verbunden ist.
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Als
nächstes
wird das erste Ausgangsmaterial von dem Öffnungsabschnitt fließen gelassen
und andererseits wird das zweite Ausgangsmaterial von dem von dem Öffnungsabschnitt
verschiedenen Abschnitt eingespritzt. Dann fließt das erste Ausgangsmaterial
bzw. das zweite Ausgangsmaterial in den unteren Abschnitt der flexiblen
Folie bzw. in den oberen Abschnitt der flexiblen Folie, während sie
in einem Zustand schäumen,
bei dem sie durch die flexible Folie voneinander weg bewegt werden.
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D.h.,
in dem Hohlraum in dem unteren Formwerkzeug schäumen und fließen das
erste Ausgangsmaterial und das zweite Ausgangsmaterial an dem Abschnitt,
an dem die flexible Folie angeordnet ist, unabhängig, während sie keinen Einfluss aufeinander
ausüben.
Demgemäß kann an
dem Abschnitt, an dem die flexible Folie angeordnet ist, verhindert werden,
dass das erste Ausgangsmaterial und das zweite Ausgangsmaterial
miteinander gemischt werden, und es kann ein Kissenelement gebildet
werden, bei dem die Dicke des ersten und des zweiten geschäumten Produkts
stabil ist.
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Die
flexible Folie weist eine Flexibilität auf und kann an einer optionalen
Position in dem Hohlraum des unteren Formwerkzeugs angeordnet werden.
D.h., in dem Fall, bei dem es beabsichtigt ist, die Form der Zweischichtstruktur
des Kissenelements zu ändern,
kann die flexible Folie durch Ändern
des Anordnungszustands der flexiblen Folie einfach modifiziert werden.
Demgemäß ist es
möglich,
ein Kissenelement, bei dem die Zweischichtstruktur eine optionale
Form aufweist, einfach zu bilden.
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Die
flexible Folie weist den Öffnungsabschnitt
auf und ist so strukturiert, dass zwei Schichten nicht wie in der
herkömmlichen
Weise durch ein Grenzelement vollständig getrennt sind. Demgemäß ist es
nicht erforderlich, die Reihenfolge des Einspritzens des Formmaterials
derart zu beschränken,
dass das zweite Ausgangsmaterial eingespritzt wird, nachdem das
Einspritzen des ersten Ausgangsmaterials zum Zeitpunkt des Formens
beendet worden ist, und es ist auch nicht erforderlich, das Einspritzloch
in dem Grenzelement im Vorhinein zu bilden, um dies zu vermeiden.
Daher ist es einfach, das Formmaterial aus dem ersten Ausgangsmaterial
und dem zweiten Ausgangsmaterial einzuspritzen, es ist möglich, mit einem
optionalen zeitlichen Ablauf einzuspritzen und es ist möglich, das
Kissenelement einfach zu bilden.
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In
dem gebildeten Kissenelement ist die flexible Folie zwischen dem
ersten geschäumten
Produkt und dem zweiten geschäumten
Produkt gegriffen. Die flexible Folie weist eine hervorragende elastische
Verformung auf und beeinflusst Eigenschaften, wie z.B. eine stoßmindernde
Eigenschaft des Kissenelements und dergleichen, aufgrund einer Kombination
des ersten geschäumten
Produkts und des zweiten geschäumten
Produkts kaum. Demgemäß kann ein
Kissenelement mit hervorragenden Eigenschaften gebildet werden.
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Das
Kissenelement wird nach dem Formen herausgenommen, während die
flexible Folie gegriffen wird. Demgemäß kann das Kissenelement einfach
entnommen werden.
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Es
ist bevorzugt, für
die flexible Folie ein Material mit einer verbesserten Hafteigenschaft
bezüglich
des ersten geschäumten
Produkts und des zweiten geschäumten
Produkts zu verwenden. In diesem Fall kann ein allgemeiner Bindungsgrad
in dem Kissenelement nach dem Formen verbessert werden.
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Wie
es vorstehend beschrieben worden ist, kann erfindungsgemäß ein Verfahren
zur Herstellung des Kissenelements bereitgestellt werden, welches das
Kissenelement mit einer optionalen Form einer Zweischichtstruktur
und mit hervorragenden Eigenschaften einfach bilden kann und bei
dem das Formmaterial einfach und mit einem optionalen zeitlichen Ablauf
eingespritzt wird.
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Ein
vollständigeres
Verständnis
der Erfindung und von vielen der damit zusammenhängenden Vorteile wird durch
die folgende detaillierte Beschreibung insbesondere unter Berücksichtigung
im Zusammenhang mit den beigefügten
Zeichnungen erhalten, worin:
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1 eine
perspektivische Ansicht ist, die ein Kissenelement gemäß einer
Ausführungsform
1 zeigt;
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2A eine
Querschnittsansicht entlang einer Linie 2A-2A in der 1 gemäß der Ausführungsform
1 ist;
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2B eine
Querschnittsansicht entlang einer Linie 2B-2B in der 1 gemäß der Ausführungsform
1 ist;
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3 eine
schematische Ansicht ist, die eine Herstellungsvorrichtung gemäß der Ausführungsform
1 zeigt;
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4 eine
Draufsicht ist, die ein Formwerkzeug in einem Zustand des Einspritzens
eines ersten Ausgangsmaterials gemäß der Ausführungsform 1 zeigt;
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5A, 5B und 5C Ansichten
sind, die ein Formwerkzeug in einem Zustand des Einspritzens des
ersten Ausgangsmaterials gemäß der Ausführungsform
1 zeigen, wobei die 5A eine Querschnittsansicht
entlang einer Linie 5A-5A in der 4 ist, die 5B eine
Querschnittsansicht entlang einer Linie 5B-5B in der 4 ist
und die 5C eine Querschnittsansicht
entlang einer Linie 5C-5C in der 4 ist;
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6 eine
Draufsicht ist, die ein Formwerkzeug in einem Zustand des Einspritzens
eines zweiten Ausgangsmaterials gemäß der Ausführungsform 1 zeigt;
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7A, 7B und 7C Ansichten
sind, die ein Formwerkzeug in einem Zustand des Einspritzens eines
zweiten Ausgangsmaterials gemäß der Ausführungsform
1 zeigen, wobei die 7A eine Querschnittsansicht
entlang einer Linie 7A-7A in der 6 ist, die 7B eine
Quer schnittsansicht entlang einer Linie 7B-7B in der 6 ist
und die 7C eine Querschnittsansicht
entlang einer Linie 7C-7C in der 6 ist;
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8 eine
Draufsicht ist, die ein Formwerkzeug in einem Zustand des Schließens eines
oberen Formwerkzeugs und eines unteren Formwerkzeugs gemäß der Ausführungsform
1 zeigt;
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9A, 9B und 9C Ansichten
sind, die ein Formwerkzeug in einem Zustand des Schließens des
oberen Formwerkzeugs und des unteren Formwerkzeugs gemäß der Ausführungsform
1 zeigen, wobei die 9A eine Querschnittsansicht
entlang einer Linie 9A-9A in der 8 ist, die 9B eine
Querschnittsansicht entlang einer Linie 9B-9B in der 8 ist
und die 9C eine Querschnittsansicht
entlang einer Linie 9C-9C in der 8 ist;
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10A, 10B und 10C Ansichten sind, die ein Formwerkzeug in einem
Zustand des Schließens
des oberen Formwerkzeugs und des unteren Formwerkzeugs gemäß der Ausführungsform
1 zeigen, wobei die 10A eine Querschnittsansicht entlang
einer Linie 10A-10A in einer Ansicht ist, die der 8 entspricht,
die 10B eine Querschnittsansicht
entlang einer Linie 10B-10B in einer Ansicht ist, die der 8 entspricht,
und die 10C eine Querschnittsansicht
entlang einer Linie 10C-10C in einer Ansicht ist, die der 8 entspricht;
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11A und 11B Ansichten,
die den Ansichten entlang der Linie 11A-11A in der 1 entsprechen,
gemäß der Ausführungsform
1 sind, worin die 11A eine Querschnittsansicht
eines Kissenelements ist, in dem ein Vorderkantenabschnitt mit einem
größeren Anteil
an geschäumtem
Produkt, das aus dem ersten Ausgangsmaterial hergestellt ist, ausgebildet
ist, und die 11B eine Querschnittsansicht
eines Kissenelements ist, in dem ein Vorderkantenabschnitt mit einem
größeren Anteil
an geschäumtem
Produkt, das aus dem zweiten Ausgangsmaterial hergestellt ist, ausgebildet
ist;
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12 ein
Graph ist, der eine Verdrängungs-Kompressionsbelastungskurve
in der Ausführungsform
1 zeigt;
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13 ein
Graph ist, der die Frequenz-Schwingungsübertragbarkeit-Kurve in der Ausführungsform
1 zeigt;
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14 eine
Draufsicht ist, die ein Formwerkzeug gemäß einer Ausführungsform
2 zeigt;
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15 eine
perspektivische Ansicht ist, die ein Kissenelement gemäß der Ausführungsform
2 zeigt;
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16 eine
Querschnittsansicht entlang einer Linie 16-16 in der 15 in
der Ausführungsform 2
ist;
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17 eine
perspektivische Ansicht ist, die ein Kissenelement gemäß einer
Ausführungsform
3 zeigt;
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18A eine Querschnittsansicht entlang einer Linie
18A-18A in der 17 gemäß der Ausführungsform 3 ist;
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18B eine Querschnittsansicht entlang einer Linie
18B-18B in der 17 gemäß der Ausführungsform 3 ist;
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19 eine
schematische Ansicht ist, die eine Herstellungsvorrichtung gemäß der Ausführungsform
3 zeigt;
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20 eine
Draufsicht ist, die ein Formwerkzeug in einem Zustand des Einspritzens
eines zweiten Ausgangsmaterials gemäß der Ausführungsform 3 zeigt;
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21A, 21B und 21C Ansichten sind, die ein Formwerkzeug in einem
Zustand des Einspritzens des zweiten Ausgangsmaterials gemäß der Ausführungsform
3 zeigen, wobei die 21A eine Querschnittsansicht
entlang einer Linie 21A-21A in der 20 ist,
die 21B eine Querschnittsansicht
entlang einer Linie 21B-21B in der 20 ist und
die 21C eine Querschnittsansicht
entlang einer Linie 21C-21C in der 20 ist;
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22 eine
Draufsicht ist, die ein Formwerkzeug in einem Zustand des Einspritzens
des ersten Ausgangsmaterials gemäß der Ausführungsform
3 zeigt;
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23A, 23B und 23C Ansichten sind, die ein Formwerkzeug in einem
Zustand des Einspritzens des ersten Ausgangsmaterials gemäß der Ausführungsform
3 zeigen, wobei die 23A eine Querschnittsansicht
entlang einer Linie 23A-23A in der 22 ist,
die 23B eine Querschnittsansicht
entlang einer Linie 23B-23B in der 22 ist und
die 23C eine Querschnittsansicht
entlang einer Linie 23C-23C in der 22 ist;
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24 eine
Draufsicht ist, die ein Formwerkzeug in einem Zustand des Schließens eines
unteren Formwerkzeugs und eines oberen Formwerkzeugs gemäß der Ausführungsform
3 zeigt;
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25A, 25B und 25C Ansichten sind, die ein Formwerkzeug in einem
Zustand des Schließens
des oberen Formwerkzeugs und des unteren Formwerkzeugs gemäß der Ausführungsform
3 zeigen, wobei die 25A eine Querschnittsansicht entlang
einer Linie 25A-25A in der 24 ist,
die 25B eine Querschnittsansicht
entlang einer Linie 25B-25B in der 24 ist
und die 25C eine Querschnittsansicht
entlang einer Linie 25C-25C in der 24 ist;
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26 eine
Draufsicht ist, die gemäß der Ausführungsform
3 ein Formwerkzeug in einem Zustand zeigt, bei dem ein Schäumformen
nach dem Schließen
des oberen Formwerkzeugs und des unteren Formwerkzeugs nahezu durchgeführt worden
ist;
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27A, 27B und 27C Ansichten sind, die gemäß der Ausführungsform 3 ein Formwerkzeug
in einem Zustand zeigen, bei dem ein Schäumformen nach dem Schließen des
oberen Formwerkzeugs und des unteren Formwerkzeugs nahezu durchgeführt worden
ist, wobei die 27A eine Querschnittsansicht
entlang einer Linie 27A-27A in der 26 ist,
die 27B eine Querschnittsansicht
entlang einer Linie 27B-27B in der 26 ist und
die 27C eine Querschnittsansicht
entlang einer Linie 27C-27C in der 26 ist;
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28A eine perspektivische Ansicht ist, die einen
Zustand zeigt, bei dem eine Fixiervorrichtung in einer Trennplatte
gemäß der Ausführungsform
3 bereitgestellt ist;
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28B eine schematische Ansicht ist, die einen Zustand
zeigt, bei dem ein Endabschnitt einer flexiblen Folie so gebogen
ist, dass er in der Fixiervorrichtung haftet;
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29A und 29B Ansichten
sind, die einen Fall zeigen, bei dem die flexible Folie so angeordnet
ist, dass sie nicht mit einer Bodenfläche des unteren Formwerkzeugs
parallel ist, wobei die 29A eine
Querschnittsansicht ist, die der Ansicht entlang der Linie 29A-29A
in der 24 entspricht, und die 29B eine perspektivische Ansicht ist, die eine
Trennplatte zeigt;
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30A und 30B Ansichten
sind, die ein weiteres unteres Formwerkzeug gemäß der Ausführungsform 3 zeigen, wobei 30A eine Draufsicht ist, die das untere Formwerkzeug
in dem Fall zeigt, bei dem ein Seitenhohlraum und ein hinterer Hohlraum
nicht vollständig
durch eine Seitentrennplatte getrennt sind, und die 30B eine Draufsicht ist, die das untere Formwerkzeug
in dem Fall zeigt, bei dem der Seitenhohlraum so bereitgestellt
ist, dass die Seitentrennplatte linear in einer vorderen Seite und
einer hinteren Seite bereitgestellt ist;
-
31A eine Querschnittsansicht ist, die ein Formwerkzeug
zeigt, bei dem eine Vorderseiten- und Rückseitentrennplatte nahe an
einer Rückseite
angeordnet ist, und eine flexible Folie so angeordnet ist, dass
sie einen Öffnungsabschnitt
in einer Vorderseite gemäß einer
Ausführungsform
5 bildet;
-
31B eine Querschnittsansicht ist, die der Ansicht
entlang der Linie 31-31 in der 17 entspricht
und ein Kissenelement gemäß der Ausführungsform
5 zeigt, bei dem ein Vorderkantenabschnitt in einem vorderen Abschnitt
eine Zweischichtstruktur aufweist, die aus einem ersten Ausgangsmaterial
und einem zweiten Ausgangsmaterial ausgebildet ist;
-
32 eine
Draufsicht ist, die ein Formwerkzeug gemäß einer Ausführungsform
6 zeigt; und
-
33A und 33B Ansichten
sind, die das Formwerkzeug gemäß der Ausführungsform
6 zeigen, wobei die 33A eine Querschnittsansicht ist,
die das Formwerkzeug in einem Zustand zeigt, bei dem eine flexible
Folie an einem Hohlraum in einem unteren Formwerkzeug in einem gelockerten Zustand
fixiert ist, und die 33B eine Querschnittsansicht
ist, die das Formwerkzeug in einem Zustand zeigt, bei dem ein taschenartiger
Hohlraum, der durch die flexible Folie gebildet wird, zum Zeitpunkt des
Fließenlassens
eines ersten Ausgangsmaterials von einem Öffnungsabschnitt erweitert
wird.
-
Die
vordere und hintere Richtung ist eine Richtung, die durch Festlegen
der Seite des ersten Mittelabschnitts des Kissenelements oder die
Seite des ersten Hohlraums als vorderer Abschnitt erhalten wird,
bzw. durch Festlegen der Seite des zweiten Mittelabschnitts des
Kissenelements oder der Seite des zweiten Hohlraums als hinterer
Abschnitt erhalten wird. Ferner entspricht die laterale Richtung
einer Richtung senkrecht zu der vorderen und hinteren Richtung,
die durch Festlegen der Seite von beiden Seitenabschnitten des Kissenelements
oder der Seite der Seitenhohlräume
rechts oder links erhalten wird. Ferner entspricht die vertikale
Richtung einer vertikalen Richtung einer Fahrzeugkarosserie in einem
Zustand, bei dem das Kissenelement an die Fahrzeugkarosserie montiert
ist, oder einer Richtung der Schwerkraft zum Zeitpunkt der Herstellung
des Kissenelements.
-
Es
ist bevorzugt, dass die Struktur derart hergestellt wird, dass in
dem unteren Formwerkzeug die Seitenhohlräume zur Bildung der Seitenabschnitte, die
sowohl in der rechten als auch in der linken Seite des ersten Mittelabschnitts
angeordnet sind, gebildet werden, und eine Seitentrennung mit einer
ersten Seitentrennung, die zwischen dem Seitenhohlraum und dem ersten
Hohlraum bereitgestellt ist, und einer zweiten Seitentrennung, die
zwischen dem Seitenhohlraum und dem zweiten Hohlraum bereitgestellt ist,
gebildet wird. Die Fließöffnung ist
ebenfalls zwischen der Bodenabschnitt-bildenden Oberfläche in dem
oberen Formwerkzeug und einem oberen Ende der Seitentrennungen gebildet.
Das zweite Ausgangsmaterial bildet den Rückseitenschichtabschnitt oberhalb
des ersten Hohlraums und auch den zweiten Mittelabschnitt und die
Seitenabschnitte in dem zweiten Hohlraum bzw. den Seitenhohlräumen.
-
Das
zweite Ausgangsmaterial wird in den zweiten Hohlraum eingespritzt
und kann über
die Seitentrennung laufen bzw. fließen, so dass es in Richtung
des Seitenhohlraums fließt
und schäumt.
Demgemäß können die
Seitenabschnitte ohne direktes Einspritzen des zweiten Ausgangsmaterials
in die Seitenhohlräume
gebildet werden.
-
Es
ist bevorzugt, dass das erste Ausgangsmaterial vor dem Einspritzen
des zweiten Ausgangsmaterials eingespritzt wird.
-
Demgemäß ist es
möglich,
das Schäumen und
Fließen
des ersten Ausgangsmaterials vor dem Schäumen und Fließen des
zweiten Ausgangsmaterials durchzuführen. Daher kann das zweite
Ausgangsmaterial leicht das erste Ausgangsmaterial bedecken und
innerhalb des ersten Hohlraums fließen.
-
In
diesem Fall kann jedes des ersten Ausgangsmaterials oder des zweiten
Ausgangsmaterials zuerst eingespritzt werden. D.h., es kann ein
Fall vorliegen, bei dem das zweite Ausgangsmaterial vor dem ersten
Ausgangsmaterial eingespritzt wird, oder ein Fall, bei dem das erste
Ausgangsmaterial und das zweite Ausgangsmaterial im Wesentlichen gleichzeitig
eingespritzt werden. Demgemäß ist es bevorzugt,
die Reihenfolge festzulegen, während
die Geschwindigkeit des Schäumens
und Fließens
des ersten und des zweiten Ausgangsmaterials berücksichtigt werden.
-
Es
ist bevorzugt, dass die Struktur derart hergestellt wird, dass die
Höhe der
zweiten Seitentrennung niedriger gemacht wird als die Höhe der Vorderseiten-
und Rückseitentrennung
in der vertikalen Richtung und dass das zweite Ausgangsmaterial über das
obere Ende der zweiten Seitentrennung läuft, so dass es innerhalb des
Seitenhohlraums zu schäumen
und fließen
beginnt, bevor es über
das obere Ende der Vorderseiten- und Rückseitentrennung läuft, so
dass es in dem ersten Hohlraum zu schäumen und fließen beginnt.
-
Wie
es vorstehend beschrieben worden ist, fließt das zweite Ausgangsmaterial
zum Zeitpunkt des Schäumens
und Fließens
zuerst in den Seitenhohlraum und als nächstes in den ersten Hohlraum. Demgemäß ist es
möglich,
zu verhindern, dass das zweite Ausgangsmaterial über den Fließfrontendabschnitt
des ersten Ausgangsmaterials fließt, das innerhalb des ersten
Hohlraums schäumt
und fließt.
-
Da
andererseits das Schäumen
und Fließen des
zweiten Ausgangsmaterials zu den Seitenhohlräumen nicht oberhalb des ersten
Ausgangsmaterials stattfindet, was sich von dem Schäumen und
Fließen
zu dem ersten Hohlraum unterscheidet, ist es nicht erforderlich,
die Fließgeschwindigkeit
zu beschränken.
Demgemäß gibt es
keine Schwierigkeiten, wenn das zweite Ausgangsmaterial innerhalb der
Seitenhohlräume
schäumt
und fließt,
bevor das zweite Ausgangsmaterial in dem ersten Hohlraum zu schäumen und
fließen
beginnt. Demgemäß ist es nicht
erforderlich, das zweite Ausgangsmaterial in jeden der Seitenhohlräume einzuspritzen,
es ist möglich,
die zum Einspritzen erforderliche Zeit zu vermindern und es ist
möglich,
die Formzeit des Kissenelements zu vermindern.
-
Es
ist bevorzugt, dass die Struktur derart hergestellt wird, dass das
Volumen des zweiten Hohlraums, der von der Vorderseiten- und Rückseitentrennung
und den zweiten Seitentrennungen umgeben ist, größer eingestellt wird als eine
Einspritzmenge des zweiten Ausgangsmaterials vor dem Schäumen, wodurch
eine vorgegebene Zeit erforderlich ist, bevor das zweite Ausgangsmaterial über das
obere Ende der Seitentrennungen oder über die Vorderseiten- und Rückseitentrennung
läuft,
so dass es in den Seitenhohlräumen
oder dem ersten Hohlraum zu schäumen
und fließen
beginnt.
-
Demgemäß ist es
möglich,
die Zeit zu verzögern,
in der das zweite Ausgangsmaterial in dem ersten Hohlraum zu fließen beginnt.
-
Ferner
kann die Struktur so hergestellt werden, dass die Seitentrennung
derart bereitgestellt wird, dass die Breite des ersten Hohlraums
in der lateralen Richtung in dem vorderen Abschnitt größer wird,
d.h., das erste Ausgangsmaterial tritt teilweise in den Seitenhohlraum
ein.
-
In
dem Kissensitz, in dem das Kissenelement verwendet wird, das in
der vorstehend beschriebenen Weise ausgebildet worden ist, kann
der Vorderseitenschichtabschnitt, der aus dem ersten Ausgangsmaterial
hergestellt ist, die Gesamtheit der Oberschenkel eines Anwenders
umgeben, wenn er als Sitz verwendet wird.
-
Demgemäß ist es
möglich,
die Bedienbarkeit eines Pedals oder dergleichen durch den Fahrer
entsprechend dem Anwender weiter zu verbessern.
-
Selbst
wenn sich die Oberschenkel des Anwenders in der Breitenrichtung
bewegen, kann der Anwender durch die Kontaktabschnitte in den Seitenabschnitten
sanft gestützt
werden, so dass es möglich
ist, die Müdigkeit
in dem Fall zu vermindern, bei dem der Anwender für eine lange
Zeit auf dem Sitz sitzt.
-
Es
ist bevorzugt, dass die Struktur derart ausgebildet ist, dass das
erste Ausgangsmaterial und das zweite Ausgangsmaterial beide ein
gemischtes Ausgangsmaterial aus einem Polyolgruppe-Ausgangsmaterial
und einem Isocyanatgruppe-Ausgangsmaterial sind, wobei der Mischungsgewichtsanteil
des Polyolgruppe-Ausgangsmaterials höher ist als der Mischungsgewichtsanteil
des Isocyanatgruppe-Ausgangsmaterials und der Mischungsgewichtsanteil
des Polyolgruppe-Ausgangsmaterials des ersten Ausgangsmaterials
höher ist
als derjenige des zweiten Ausgangsmaterials, und das Kissenelement so
ausgebildet wird, dass die Härte
des Vorderseitenschichtabschnitts, der aus dem ersten Ausgangsmaterial
hergestellt ist, relativ geringer ist als die Härte des Rückseitenschichtabschnitts,
der Seitenabschnitte und des zweiten Mittelabschnitts aus dem zweiten
Ausgangsmaterial, oder als die Härte
des Rückseitenschichtabschnitts
und des zweiten Mittelabschnitts aus dem zweiten Ausgangsmaterial.
-
Da
demgemäß der Vorderseitenschichtabschnitt,
der die geringe Härte
aufweist, dazu neigt, leicht gebogen zu werden, wenn auf dem Sitz
unter Verwendung des Kissenelements gesessen wird, ist es möglich, die
Bedienbarkeit zu verbessern, wie z.B. dann, wenn der Fahrer des
Kraftfahrzeugs auf ein Gaspedal, ein Bremspedal oder ein Kupplungspedal tritt.
Ferner ist es möglich,
dass Sitzgefühl
des Anwenders zu verbessern.
-
In
dem Fall der Differenzierung der Härte des Vorderseitenschichtabschnitts
von der Härte
der anderen Abschnitte wird das gemischte Ausgangsmaterial aus dem
Polyolgruppe-Ausgangsmaterial
und dem Isocyanatgruppe-Ausgangsmaterial sowohl für das erste
als auch für
das zweite Ausgangsmaterial verwendet. D.h., da die gleiche Art
von Ausgangsmaterial, das einem Material für ein geschäumtes Urethanharzprodukt entspricht,
inhärent
eingesetzt wird, können
der Grenzabschnitt zwischen dem Vorderseitenschichtabschnitt und
dem Rückseitenabschnitt und
der Grenzabschnitt zwischen dem Vorderseitenabschnitt und dem Seitenabschnitt
zum Zeitpunkt des Schäumens
chemisch in dem Grenzabschnitt gebunden werden. Demgemäß kann ein
Kissenelement, das die Zweischichtstruktur aufweist, die den weichen
Abschnitt und den harten Abschnitt umfasst und das eine feste Verbindung
in dem Grenzabschnitt aufweist, gebildet werden.
-
Es
ist bevorzugt, das Formen so durchzuführen, dass das erste Ausgangsmaterial
durch Mischen des Polyolgruppe-Ausgangsmaterials mit einem relativ
niedrigeren Molekulargewicht als demjenigen des zweiten Ausgangsmaterials
mit dem Isocyanatgruppe-Ausgangsmaterial hergestellt wird, wodurch
die Stoßelastizität des Vorderseitenschichtabschnitts, der
aus dem ersten Ausgangsmaterial hergestellt ist, relativ niedriger
wird als die Stoßelastizität des Rückseitenschichtabschnitts,
der Seitenabschnitte und des zweiten Mittelabschnitts, die aus dem
zweiten Ausgangsmaterial hergestellt sind, oder als die Stoßelastizität des Rückseitenschichtabschnitts
und des zweiten Mittelabschnitts, die aus dem zweiten Ausgangsmaterial
hergestellt sind.
-
In
diesem Fall erzeugt die Stoßelastizität eine Abstoßungskraft,
die dazu neigt, zum Zeitpunkt des Zusammendrückens durch die Anwendung einer externen
Kraft zu einer Ursprungsposition zurückzukehren. Ferner weist das
geschäumte
Produkt, das eine niedrige Stoßelastizität aufweist,
im Allgemeinen eine hervorragende Schwingungsabsorptionsleistung
auf.
-
Wenn
demgemäß auf dem
Sitz unter Verwendung des Kissenelements gesessen wird, weist der
Sitz eine geringe Stoßelastizität des Vorderseitenschichtabschnitts
auf, so dass es möglich
ist, beim Sitzen ein weiches Kontaktgefühl zu erreichen. Da ferner
die Stoßelastizität des Vorderseitenschichtabschnitts
gering ist, ist es möglich,
die Schwingungsübertragung
auf den Anwender zu vermindern. Demgemäß ist es z.B. möglich, die
Bedienbarkeit durch einen Fahrer des Kraftfahrzeugs zu verbessern
und es ist möglich,
das Sitzgefühl
des Anwenders zu verbessern.
-
Zum
Zwecke der Differenzierung der Härte des
Vorderseitenschichtabschnitts von der Härte der anderen Abschnitte
wird das gemischte Ausgangsmaterial aus dem Polyolgruppe-Ausgangsmaterial und
dem Isocyanatgruppe-Ausgangsmaterial sowohl für das erste als auch für das zweite
Ausgangsmaterial verwendet. D.h., da die gleiche Art von Ausgangsmaterial,
wie z.B. ein Material für
ein geschäumtes
Urethanharzprodukt, ursprünglich
eingesetzt wird, können
der Grenzabschnitt zwischen dem Vorderseitenschichtabschnitt und
dem Rückseitenschichtabschnitt
und der Grenzabschnitt zwischen dem Vorderseitenschichtabschnitt
und dem Seitenabschnitt zum Zeitpunkt des Schäumens chemisch in dem Grenzabschnitt
gebunden werden. Demgemäß kann das
Kissenelement, das die Zweischichtstruktur aufweist, die den weichen
Abschnitt und den harten Abschnitt umfasst und das eine feste Verbindung
in dem Grenzabschnitt aufweist, gebildet werden.
-
In
diesem Fall wird bei dem ersten Ausgangsmaterial das Polyolgruppe-Ausgangsmaterial mit
einem relativ niedrigeren Molekulargewicht als dasjenige des zweiten
Ausgangsmaterials verwendet, jedoch können bezüglich des Isocyanatgruppe-Ausgangsmaterials
verschiedene Arten von Molekulargewichten sowohl für das erste
Ausgangsmaterial als auch für
das zweite Ausgangsmaterial verwendet werden.
-
Es
ist bevorzugt, dass das erste Ausgangsmaterial mit einem Gewicht
eingespritzt wird, das durch Multiplizieren einer Menge, die zu
einem Anteil proportional ist, der von dem Vorderseitenschichtabschnitt
eingenommen wird, bezogen auf das Volumen des gesamten Kissenelements,
mit der Dichte des geschäumten
Produkts des ersten Ausgangsmaterials erhalten wird, bzw. das zweite
Ausgangsmaterial mit einem Gewicht eingespritzt wird, das durch Multiplizieren
einer Menge, die zu einem Anteil proportional ist, der von dem Rückseitenschichtabschnitt,
den Seitenabschnitten und dem zweiten Mittelabschnitt eingenommen
wird, bezogen auf das Volumen des gesamten Kissenelements, oder
einer Menge, die zu einem Anteil proportional ist, der von dem Rückseitenschichtabschnitt
und dem zweiten Mittelabschnitt eingenommen wird, mit der Dichte des
geschäumten
Produkts des zweiten Ausgangsmaterials erhalten wird.
-
Wie
es vorstehend beschrieben worden ist, können die Ausgangsmaterialien
innerhalb des Formwerkzeugs vollständig schäumen, nachdem das untere Formwerkzeug
und das obere Formwerkzeug geschlossen worden sind, da die Einspritzmengen
des ersten Ausgangsmaterials und des zweiten Ausgangsmaterials auf
die Mengen eingestellt werden, die dem Volumen entsprechen, nachdem
sie beim tatsächlichen
Schäumen
geschäumt
worden sind. Demgemäß weist
jeder der Abschnitte in dem geformten Kissenelement keine Unregelmäßigkeit, wie
z.B. einen nicht-geschäumten
Abschnitt oder dergleichen auf und das geschäumte Produkt, das aus dem ersten
Ausgangsmaterial oder dem zweiten Ausgangsmaterial hergestellt ist,
kann das Kissenelement mit einer vorgegebenen gleichmäßigen Dichte
bilden.
-
Es
ist bevorzugt, dass das erste Ausgangsmaterial und das zweite Ausgangsmaterial
aus Materialien ausgebildet sind, die nach dem Ende des Schäumens verschiedene
Farben aufweisen.
-
Dies
kann z.B. durch Zugeben eines Farbpigments zu mindestens einem des
ersten Ausgangsmaterials und des zweiten Ausgangsmaterials einfach
in die Praxis umgesetzt werden.
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Da
es einfach ist, die Zweischichtstruktur des geschäumten Kissenelements
leicht visuell zu bestätigen,
ist es demgemäß einfach,
das Produkt nach dem Schäumen
zu untersuchen.
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Es
ist bevorzugt, dass zwischen der flexiblen Folie und dem Hohlraum
ein taschenartiger Hohlraum ausgebildet ist.
-
Demgemäß wird das
erste Ausgangsmaterial, das von dem Öffnungsabschnitt fließt, konzentrisch
in den taschenartigen Hohlraum gefüllt, und es ist möglich, das
Kissenelement, das die Zweischichtstruktur mit einer regelmäßigen Form
aufweist, einfach zu bilden.
-
Es
ist bevorzugt, dass eine Trennplatte, die so bereitgestellt ist,
dass sie einen Teil des Hohlraums schneidet, in dem unteren Formwerkzeug
bereitgestellt ist, und die flexible Folie über mindestens einen des Hohlraums
und der Trennplatte überbrückend gespannt
wird, wodurch ein taschenartiger Hohlraum, der den Öffnungsabschnitt
aufweist, gebildet wird.
-
Da
die flexible Folie über
die Trennplatte überbrückend gespannt
werden kann, ist es möglich, die
Position, die eingenommen werden soll, noch flexibler festzulegen.
-
Das
Kissenelement kann durch Anordnen der Trennplatte in einer optionalen
Form mit einem rillenartigen Schlitz ausgebildet werden.
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Es
ist bevorzugt, dass die Trennplatte mindestens eine von der Vorderseiten-
und Rückseitentrennplatte,
die den Hohlraum in den vorderen Hohlraum und den hinteren Hohlraum
in einer Richtung von vorne nach hinten trennt, und einem Paar von Seitentrennplatten
ist, die den Hohlraum sowohl in rechte und linke Seitenhohlräume als
auch in den dazwischen angeordneten Mittelhohlraum trennt.
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Aufgrund
der Vorderseiten- und Rückseitentrennung
kann in der vorderen und hinteren Richtung in dem Kissenelement
ein rillenartiger Schlitz bereitgestellt werden, wodurch ein vorderer
Abschnitt gebildet wird, der dem vorderen Hohlraum und einem hinteren
Abschnitt entspricht, der dem hinteren Hohlraum entspricht.
-
Aufgrund
der Seitentrennplatten können
die rillenartigen Schlitze sowohl in der linken als auch in der
rechten Seite in dem Kissenelement bereitgestellt werden, wodurch
Seitenabschnitte gebildet werden, die den Seitenhohlräumen entsprechen.
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Ferner
ist es bevorzugt, dass der Endabschnitt der flexiblen Folie mit
einer Fixiervorrichtung an dem unteren Formwerkzeug fixiert ist.
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Demgemäß kann die
flexible Folie sicher innerhalb des unteren Formwerkzeugs fixiert
werden. In diesem Fall kann der Fixierabschnitt, während er durch
das Kissenelement gegriffen wird, nach dem Ende der Bildung des
Kissenelements zusammen mit der flexiblen Folie entnommen werden,
oder er kann in dem unteren Formwerkzeug verbleiben und mehrmals
verwendet werden.
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Es
ist bevorzugt, dass die flexible Folie eine Mehrzahl von Durchgangslöchern aufweist.
-
Demgemäß werden
während
der Bildung des Kissenelements das erste geschäumte Produkt, das aus dem ersten
Ausgangsmaterial hergestellt ist, und das zweite geschäumte Produkt,
das aus dem zweiten Ausgangsmaterial hergestellt ist, durch die Mehrzahl
von Durchgangslöchern
gebunden, wodurch ein integraler Grad der Bindung in dem Kissenelement
weiter verbessert werden kann.
-
Ferner
kann die flexible Folie aufgrund der Durchgangslöcher auch eine Struktur einnehmen, die
eine schlechte Hafteigenschaft mit dem ersten geschäumten Produkt,
das aus dem ersten Ausgangsmaterial hergestellt ist, oder dem zweiten
geschäumten
Produkt, das aus dem zweiten Ausgangsmaterial hergestellt ist, aufweist.
-
Es
ist bevorzugt, dass die Fläche
des Öffnungsabschnitts
pro Durchgangsloch zwischen 1 mm2 und 7
mm2 liegt. In dem Fall, bei dem die Fläche weniger
als 1 mm2 beträgt, ist die Größe des Durchgangslochs
so gering, dass ein Risiko dahingehend besteht, dass das erste Ausgangsmaterial
und das zweite Ausgangsmaterial über
das Durchgangsloch nicht chemisch gebunden werden können. Ferner
ist in dem Fall, bei dem die Fläche
mehr als 7 mm2 beträgt, die Größe des Durchgangslochs so groß, dass das
erste Ausgangsmaterial oder das zweite Ausgangsmaterial während des
Schäum-
und Fließvorgangs
aus den Durchgangslöchern
austritt, so dass ein Risiko dahingehend besteht, dass die Ausgangsmaterialien
gemischt werden.
-
Es
ist bevorzugt, dass die flexible Folie aus einem Netzkörper ausgebildet
ist.
-
Demgemäß werden
das erste Ausgangsmaterial und das zweite Ausgangsmaterial durch
die Durchgangslöcher
in dem Netzkörper
während
der Bildung des Kissenelements gebunden, wodurch der integrale Grad
der Bindung in dem Kissenelement weiter verbessert wird.
-
Ferner
kann die flexible Folie aufgrund des Netzkörpers eine Struktur einnehmen,
die schlechte Hafteigenschaften mit dem ersten geschäumten Produkt,
das aus dem ersten Ausgangsmaterial hergestellt ist, oder dem zweiten
geschäumten
Produkt, das aus dem zweiten Ausgangsmaterial hergestellt ist, aufweist.
-
Es
ist bevorzugt, dass die bevorzugte Größe des Durchgangslochs in dem
Netzkörper
mit derjenigen der Mehrzahl von Durchgangslöchern identisch ist.
-
Es
ist bevorzugt, dass die flexible Folie im Wesentlichen parallel
zu einer Bodenwandfläche
des Hohlraums angeordnet ist.
-
Demgemäß ist es
möglich,
ein Kissenelement einfach zu bilden, bei dem die Dicke des ersten geschäumten Produkts
und des zweiten geschäumten
Produkts einheitlich ist.
-
Es
ist bevorzugt, dass die flexible Folie nicht-parallel zur Bodenwandfläche des
Hohlraums angeordnet ist.
-
Demgemäß ist es
möglich,
das Kissenelement mit verschiedenen Arten von Formen der Zweischichtstruktur
zu bilden, bei denen die Dicke des ersten geschäumten Produkts und des zweiten
geschäumten
Produkts abhängig
von einer gewünschten
Position verschieden sind.
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Es
ist bevorzugt, dass die flexible Folie zu einem Zeitpunkt, bei dem
sie an dem Hohlraum in dem unteren Formwerkzeug fixiert wird, in
einem gelockerten Zustand angeordnet wird.
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Demgemäß ist es
zu einem Zeitpunkt des Fließenlassens
des ersten Ausgangsmaterials von dem Öffnungsabschnitts möglich, den
durch die flexible Folie gebildeten taschenartigen Hohlraum zu erweitern,
so dass die Dicke des ersten geschäumten Produkts, das aus dem
ersten Ausgangsmaterial hergestellt ist, erhöht wird. Daher ist es möglich, die
Dicke des ersten geschäumten
Produkts optional zu ändern.
-
Ferner
ist es bevorzugt, dass der Öffnungsabschnitt
schräg
nach oben geöffnet
ist.
-
Demgemäß ist es
möglich,
den taschenartigen Hohlraum, der an dem schräg nach unten gerichteten Abschnitt
des Öffnungsabschnitts
positioniert ist, einfach mit dem ersten Ausgangsmaterial zu füllen, das
von dem Öffnungsabschnitt
fließt.
Daher ist es möglich,
die Erzeugung eines ungefüllten
Abschnitts, wie z.B. eines Hohlraums oder dergleichen, in dem ersten
geschäumten
Produkt, das aus dem ersten Ausgangsmaterial hergestellt ist, zu
verhindern.
-
Ausführungsformen
-
Ausführungsform 1
-
Es
wird ein Verfahren zur Herstellung eines Kissenelements gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die 1 bis 12 beschrieben.
-
Wie
es in der 1 gezeigt ist, weist ein Kissenelement 1,
das gemäß der vorliegenden
Ausführungsform
hergestellt worden ist, Seitenabschnitte 12, die sowohl
in der rechten als auch in der linken Seite des Kissenelements 1 angeordnet
sind, einen vorderen Abschnitt 11, der einem ersten Mittelabschnitt
entspricht, der einen Vorderseitenschichtabschnitt 111,
der zwischen dem rechten und linken Seitenabschnitt 12 angeordnet
und in einer vorderen Seite in dem Kissenelement 1 positioniert
ist, und einen Rückseitenschichtabschnitt 112,
der in einer rückwärtigen Seite
des Kissenelements angeordnet ist, umfasst, und einen hinteren Abschnitt 13 auf,
der einem zweiten Mittelabschnitt entspricht, der an der hinteren
Seite des vorderen Abschnitts 11 angeordnet ist. Ferner
wird das Kissenelement 1 unter Verwendung eines unteren
Formwerkzeugs 2 und eines oberen Formwerkzeugs 3 schäumgeformt.
-
Wie
es in den 4 und 5 gezeigt
ist, sind in dem unteren Formwerkzeug 2 Seitenhohlräume 22 zur
Bildung des rechten und linken Seitenabschnitts 12, ein
vorderer Hohlraum 21, der einem ersten Hohlraum zur Bildung
des vorderen Abschnitts 11 entspricht, und ein hinterer
Hohlraum 23 ausgebildet, der einem zweiten Hohlraum zur
Bildung des hinteren Abschnitts 13 entspricht. Ferner ist
eine Seitentrennung 20 ausgebildet, in der vordere Trennungen 24,
die einer ersten Seitentrennung entsprechen, zwischen den Seitenhohlräumen 22 und
dem ersten Hohlraum 21 angeordnet, und hintere Trennungen 26,
die einer zweiten Seitentrennung entsprechen, sind zwischen den
Seitenhohlräumen 22 und
dem zweiten Hohlraum 23 angeordnet. Ferner ist zwischen
dem vorderen Hohlraum 21 und dem hinteren Hohlraum 23 eine
Vorderseiten- und Rückseitentrennung 25 bereitgestellt.
-
Andererseits
weist gemäß der 3 das obere
Formwerkzeug 3 eine Bodenabschnittbildende Oberfläche 31 zur
Bildung eines Bodenabschnitts des Kissenelements 1 auf.
-
Wie
es in den 4 und 5 gezeigt
ist, wird zum Zeitpunkt der Durchführung des Schäumvorgangs
ein erstes Ausgangsmaterial 41 mit einer Schäumeigenschaft
in den vorderen Hohlraum 21 eingespritzt, und wie es in
den 6 und 7 gezeigt ist,
wird ein zweites Ausgangsmaterial 42, das eine Schäumeigenschaft
aufweist, und zu dem Zeitpunkt, bei dem der Schäumvorgang vollständig ist,
ein geschäumtes
Produkt bildet, das physikalische Eigenschaften aufweist, die von
denjenigen eines geschäumten
Produkts verschieden sind, das aus dem ersten Ausgangsmaterial 41 hergestellt
ist, in den hinteren Hohlraum 23 eingespritzt.
-
Dann
werden, wie es in den 8 und 9 gezeigt
ist, das untere Formwerkzeug 2 und das obere Formwerkzeug 3 geschlossen,
bis das erste Ausgangsmaterial 41 innerhalb des vorderen
Hohlraums 21 schäumt
und fließt
und das zweite Ausgangsmaterial 42 in Richtung der Seitenhohlräume 22 und
des vorderen Hohlraums 21 von dem hinteren Hohlraum 23 zu
schäumen
und fließen
beginnt. Wie es vorstehend beschrieben worden ist, wird dann, wenn
das untere Formwerkzeug 2 und das obere Formwerkzeug 3 geschlossen
werden, eine vordere und hintere Fließöffnung 27 zwischen
der Bodenabschnitt-bildenden Oberfläche 31 des oberen
Formwerkzeugs 3 und einem oberen Ende 251 der
Vorderseiten- und Rückseitentrennung 25 gebildet,
eine vordere Fließöffnung 29 wird
zwischen der Bodenabschnittbildenden Oberfläche 31 des oberen
Formwerkzeugs 3 und einem oberen Ende 241 der
vorderen Trennung 24 gebildet bzw. eine hintere Fließöffnung 28 wird
zwischen der Bodenabschnitt-bildenden Oberfläche 31 und einem oberen
Ende 261 der hinteren Trennung 26 gebildet.
-
In
diesem Fall ist es bevorzugt, dass das untere Formwerkzeug 2 und
das obere Formwerkzeug 3 sofort nach dem Einspritzen des
ersten Ausgangsmaterials 41 und des zweiten Ausgangsmaterials 42 geschlossen
werden.
-
Danach
fließt
das zweite Ausgangsmaterial 42 innerhalb des vorderen Hohlraums 21,
während dessen
Fließmenge
und Fließrichtung
für das
Fließen
von der vorderen und hinteren Fließöffnung 27 beschränkt sind,
d.h. in einem Zustand, bei dem es an einem freien Schäumen und
Fließen
nach oben über
die Bodenabschnitt-bildende Oberfläche 31 des oberen
Formwerkzeugs 3 gehindert wird, und es bedeckt auch das
erste Ausgangsmaterial 41, so dass es derart vorwärts fließt, dass
es einem Fließen
eines Fließfrontendabschnitts 411 des
ersten Ausgangsmaterials 41 folgt, während es das nach oben gerichtete
Schäumen
und Fließen
des ersten Ausgangsmaterials aufgrund seines Gewichts einschränkt.
-
Dann
bildet, wie es in der 10 gezeigt ist, das
erste Ausgangsmaterial 41 schließlich einen Vorderseitenschichtabschnitt 111 unterhalb
des vorderen Hohlraums 21 und einen Vorderkantenabschnitt 113 in
einem vorderen Endabschnitt 211 des vorderen Hohlraums 21.
Andererseits bildet das zweite Ausgangsmaterial 42 den
Rückseitenschichtabschnitt 112 oberhalb
des vorderen Hohlraums 21 und die Seitenabschnitte 12 und
den hinteren Abschnitt 13 in den Seitenhohlräumen 22 bzw.
dem hinteren Hohlraum 23.
-
Die
vorstehende Beschreibung wird nachstehend detailliert erläutert.
-
Das
gemäß der vorliegenden
Ausführungsform
hergestellte Kissenelement 1 wird in einem Sitzabschnitt
eines Sitzes in einem Kraftfahrzeug verwendet.
-
Wie
es in der 1 gezeigt ist, sind Seitenrillen 14 zwischen
dem vorderen Abschnitt 11 und den Seitenabschnitten 12 sowohl
in der rechten als auch in der linken Seite des Kissenelements 1 ausgebildet.
Ferner ist zwischen dem vorderen Abschnitt 11 und dem hinteren
Abschnitt 13 des Kissenelements 1 eine vordere
und hintere Rille 15 ausgebildet.
-
Wie
es in der 2A gezeigt ist, ist der Vorderkantenabschnitt 113,
der aus dem geschäumten Produkt
hergestellt ist, das aus dem gleichen ersten Ausgangsmaterial 41 wie
demjenigen des Vorderseitenschichtabschnitts 111 hergestellt
ist, in dem vorderen Endabschnitt 211 des vorderen Abschnitts 11 ausgebildet.
Der Vorderkantenabschnitt 113 ist so ausgebildet, dass
er eine Vorderseite des Rückseitenschichtabschnitts 112 umgibt.
-
Wie
es in den 2A und 2B gezeigt ist,
sind der Rückseitenschichtabschnitt 112 des
vorderen Abschnitts 11, die Seitenabschnitte 12 und
der hintere Abschnitt 13 integral aus dem zweiten Ausgangsmaterial 42 ausgebildet.
Ferner ist, wie es nachstehend beschrieben wird, der Vorderseitenschichtabschnitt 111 aus
einem geschäumten
Urethanharzprodukt mit einer geringeren Härte als die Härte des
Rückseitenschichtabschnitts 112,
der Seitenabschnitte 12 und des hinteren Abschnitts 13 ausgebildet.
Ferner ist das Kissenelement 1 mit einer Abdeckung, wie
z.B. einem Gewebe oder dergleichen, auf dessen Oberfläche bedeckt
und bildet den Sitzabschnitt des Sitzes.
-
Da
der Vorderseitenschichtabschnitt 111 durch die Seitenrillen 14 und
die vordere und hintere Rille 15 in einem Umfangsabschnitt
von den Seitenabschnitten 12 und dem hinteren Abschnitt 13 eines aus
dem zweiten Ausgangsmaterial 42 hergestellten peripheren
harten geschäumten
Produkts abgetrennt ist, wird der Vorderseitenschichtabschnitt 111 nicht durch
die Seitenabschnitte 12 und den hinteren Abschnitt 13 gezogen,
wenn der Vorderseitenschichtabschnitt 111 durch eine Kompression
verformt wird, wodurch es möglich
ist, den Vorteil eines weichen geformten Produkts in ausreichender
Weise zu erreichen.
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Da
der Rückseitenschichtabschnitt 112 des harten
geschäumten
Produkts unterhalb des Vorderseitenschichtabschnitts 111 vorliegt,
ist es möglich, ein
signifikant tiefes Einsinken zu beschränken, wenn der Anwender auf
dem Sitz sitzt, so dass es möglich wird,
für den
Anwender ein komfortables Sitzgefühl zu erzeugen.
-
In
dem Kissenelement 1 ist es bevorzugt, dass eine Kompressionsbelastung,
wenn das Kissenelement 1 um 25 % bezogen auf die Gesamtdicke durch
Pressen einer Scheibe mit einem Durchmesser von 20 cm zusammengedrückt bzw.
komprimiert wird (dies wird als 25 %-Härte
bezeichnet), in dem Vorderseitenschichtabschnitt 111 innerhalb
eines Bereichs zwischen 98 und 147 N (zwischen 10 und 15 kgf) liegt,
und in dem Rückseitenschichtabschnitt 112,
den Seitenabschnitten 12 und dem hinteren Abschnitt 13 innerhalb
eines Bereichs zwischen 176 und 245 N (zwischen 18 und 25 kgf) liegt.
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Demgemäß ist es
möglich,
ein verbessertes Kissenelement 1 so zu bilden, dass ein
nachstehend beschriebener, charakteristischer Bewertungstest bestanden
wird. Dabei besteht in dem Fall, bei dem der Wert des Vorderseitenschichtabschnitts 111 weniger
als 98 N (10 kgf) beträgt,
wenn der Anwender auf dem Sitz unter Verwendung des Kissenelements 1 sitzt,
ein Risiko dahingehend, dass ein Stoß, der verursacht wird, wenn
der Sitz mit einer Hüfte
des Anwenders in einem anfänglichen
Sitzzeitraum in Kontakt gebracht wird, nicht absorbiert wird. Andererseits
besteht in dem Fall, bei dem der Wert des Vorderseitenschichtabschnitts 111 mehr
als 147 N (15 kgf) beträgt,
wenn der Anwender auf dem Sitz unter Verwendung des Kissenelements 1 sitzt,
ein Risiko dahingehend, dass in dem anfänglichen Sitzzeitraum, wenn
sich der Anwender auf den Sitz setzt, kein weiches Kontaktgefühl erhalten
werden kann.
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In
dem Fall, bei dem die Werte des Rückseitenschichtabschnitts 112,
der Seitenabschnitte 12 und des hinteren Abschnitts 13 weniger
als 176 N (18 kgf) betragen, wird ein permanentes Spannungsgefühl beim
Sitzen in dem Sitz unter Verwendung des Kissenelements 1 erhöht und eine
Seitenstützeigenschaft
wird vermindert, so dass ein Risiko dahingehend besteht, dass die
Stabilität
beim Sitzen verschlechtert wird. Andererseits wird in dem Fall,
bei dem die Werte des Rückseitenschichtabschnitts 112, der
Seitenabschnitte 12 und des hinteren Abschnitts 13 mehr
als 245 N (25 kgf) betragen, eine Abstoßungskraft des Kissenelements 1,
wenn ein Stoß oder
dergleichen während
der Bewegung des Fahrzeugs auf das Kissenelement 1 ausgeübt wird,
während
der Anwender auf dem Sitz sitzt, zu stark, so dass ein Risiko dahingehend
besteht, dass das Sitzgefühl
des Anwenders verschlechtert wird.
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Es
ist bevorzugt, dass die Dicke des Vorderseitenschichtabschnitts 111 des
Kissenelements 1 innerhalb eines Bereichs zwischen 20 und
40 mm und mehr bevorzugt innerhalb eines Bereichs zwischen 25 und
35 mm liegt.
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Wenn
demgemäß der Anwender
auf dem Sitz unter Verwendung des Kissenelements 1 sitzt,
ist es möglich,
den Stoß zu
einem Zeitpunkt, bei dem die Hüfte
des Anwenders in einem Sitzanfangszeitraum damit in Kontakt gebracht
wird, ausreichend zu absorbieren, und es ist möglich, eine Stoßabsorption
zu einem Zeitpunkt, an dem der Anwender auf dem Sitz sitzt, zu verbessern.
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Dabei
besteht in dem Fall, bei dem die Dicke des Vorderseitenschichtabschnitts 111 weniger
als 20 mm beträgt,
ein Risiko dahingehend, dass ein weiches Kontaktgefühl in einem
anfänglichen
Sitzzeitraum, wenn sich der Anwender auf den Sitz setzt, nicht erhalten
werden kann. Andererseits wird in dem Fall, bei dem die Dicke des
Vorderseitenschichtabschnitts 111 mehr als 40 mm beträgt, in dem
vorderen Abschnitt 11 des Kissenelements 1 der
Anteil, der von dem weichen Material eingenommen wird, größer als
ein Anteil, der von dem harten Material eingenommen wird, so dass
ein Bodenhaftgefühl
zum Zeitpunkt des Sitzens verstärkt
wird, wodurch ein Risiko dahingehend besteht, dass das Sitzgefühl verschlechtert
wird.
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Es
ist bevorzugt, dass der Fehler der Dicke des Vorderseitenschichtabschnitts 111 innerhalb
eines Bereichs von etwa ± 5
mm bezogen auf den vorstehend genannten Wert liegt. Demgemäß kann das Kissenelement 1 ein
einheitliches Sitzgefühl
erreichen.
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Ferner
ist es bevorzugt, dass die Form des Vorderkantenabschnitts 113 des
Vorderseitenschichtabschnitts 111 in einer im Wesentlichen
runden Hakenform ausgebildet ist, und es ist bevorzugt, dass die
Dicke des Vorderkantenabschnitts 113 größer eingestellt wird als die
Dicke von Abschnitten, die von dem Vorderkantenabschnitt 113 des
Vorderseitenschichtabschnitts 111 verschieden sind. Demgemäß ist selbst
in dem Fall des Ausübens
einer starken Kompressionskraft auf den Vorderkantenabschnitt 113 z.B.
dann, wenn der Fahrer des Kraftfahrzeugs das Gaspedal, das Bremspedal
oder das Kupplungspedal betätigt,
die Kompressionseigenschaft des Kissenelements 1 gut und
die Bedienbarkeit der Pedale kann weiter verbessert werden.
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In
diesem Fall wird gemäß dem Herstellungsverfahren
der vorliegenden Ausführungsform der
Sitzabschnitt des Sitzes geformt, jedoch kann auf der Basis des
gleichen Herstellungsverfahrens ein Rückenlehnenabschnitt des Sitzes
geformt werden.
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Nachstehend
wird das in dem Kissenelement 1 verwendete Ausgangsmaterial
beschrieben.
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Sowohl
das erste Ausgangsmaterial 41 als auch das zweite Ausgangsmaterial 42 ist
ein gemischtes Ausgangsmaterial aus einem Polyolgruppe-Ausgangsmaterial
und einem Isocyanatgruppe-Ausgangsmaterial. Ferner ist der Mischungsgewichtsanteil
des Polyolgruppe-Ausgangsmaterials höher als
derjenige des Isocyanatgruppe-Ausgangsmaterials und der Mischungsgewichtsanteil
des Polyolgruppe-Ausgangsmaterials des ersten Ausgangsmaterials 41 ist
höher als
derjenige des zweiten Ausgangsmaterials 42. Durch Erhöhen des
Gewichtsmischungsanteils des Polyolgruppe-Ausgangsmaterials wird
die Härte
eines geschäumten
Produkts gering und das geschäumte
Produkt wird zum Zeitpunkt des Schäumformens des Ausgangsmaterials
weich.
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Demgemäß wird in
dem Kissenelement 1 die Härte des Vorderseitenschichtabschnitts 111,
der aus dem ersten Ausgangsmaterial 41 hergestellt ist,
im Vergleich zu der Härte
des Rückseitenschichtabschnitts 112,
der Seitenabschnitte 12 und des hinteren Abschnitts 13,
die aus dem zweiten Ausgangsmaterial 42 hergestellt sind,
relativ gering.
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In
diesem Fall ist das erste Ausgangsmaterial 41 insbesondere
so aufgebaut, dass das Gewichtsmischungsverhältnis des Isocyanatgruppe-Ausgangsmaterials
in dem Fall 33,2 beträgt,
bei dem das Gewichtsmischungsverhältnis des Polyolgruppe-Ausgangsmaterials 100 beträgt. Ferner
ist das zweite Ausgangsmaterial 42 so aufgebaut, dass das
Gewichtsmischungsverhältnis
des Isocyanatgruppe-Ausgangsmaterials in dem Fall 40,6 beträgt, bei
dem das Gewichtsmischungsverhältnis
des Polyolgruppe-Ausgangsmaterials 100 beträgt.
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Wie
es vorstehend beschrieben worden ist, wird, da der Vorderseitenschichtabschnitt 111 im
Vergleich zu den anderen Abschnitten aus dem weichen geschäumten Produkt
ausgebildet ist, der Vorderseitenschichtabschnitt 111 im
Vergleich zu den anderen Abschnitten stark zusammengedrückt, wenn
sich der Anwender auf den Sitz unter Verwendung des Kissenelements 1 setzt,
so dass es z.B. dann, wenn der Fahrer des Kraftfahrzeugs das Gaspedal,
das Bremspedal oder das Kupplungspedal bedient, möglich ist,
die Bedienbarkeit und das Sitzgefühl des Anwenders zu verbessern.
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Das
Gewichtsmischungsverhältnis
wird in der vorstehend beschriebenen Weise eingestellt und das erste
Ausgangsmaterial 41 wird durch Mischen des Polyolgruppe-Ausgangsmaterials,
das ein relativ niedrigeres Molekulargewicht aufweist wie dasjenige, das
in dem zweiten Ausgangsmaterial 42 verwendet wird, mit
dem Isocyanatgruppe-Ausgangsmaterial hergestellt.
Ferner wird das zweite Ausgangsmaterial 42 durch Mischen des
Polyolgruppe-Ausgangsmaterials, das ein relativ höheres Molekulargewicht
aufweist wie dasjenige, das in dem ersten Ausgangsmaterial 41 verwendet
wird, mit dem Isocyanatgruppe-Ausgangs-material hergestellt.
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D.h.,
im Allgemeinen wird dann, wenn das Polyolgruppe-Ausgangsmaterial
mit einem niedrigen Molekulargewicht eingesetzt wird, die Abstoßungskraft
des geschäumten
Produkts, das nach dem Schäumen
hergestellt worden ist, gering. Demgemäß wird die Stoßelastizität des Vorderseitenschichtabschnitts 111 relativ
geringer als die Stoßelastizität des Rückseitenschichtabschnitts 112,
der Seitenabschnitte 12 und des hinteren Abschnitts 13.
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Da
demgemäß die Abstoßungskraft
des Vorderseitenschichtabschnitts 111 geringer ist als
die Abstoßungskraft
der anderen Abschnitte, wenn der Anwender auf dem Sitz unter Verwendung
des Kissenelements 1 sitzt, kann für den Anwender ein weiches
Gefühl
erreicht werden und es ist möglich,
die Bedienung durch den Fahrer des Kraftfahrzeugs zu verbessern.
Andererseits ist es, da die Abstoßungskraft, welche danach strebt,
die ursprüngliche
Position gegen die Kompression wieder einzunehmen, stark in den
anderen Abschnitten wirkt und eine geeignete Dämpfungseigenschaft beibehalten
werden kann, möglich,
das Sitzgefühl
des Anwenders zu verbessern.
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Ferner
wird das gemischte Ausgangsmaterial aus dem Polyolgruppe-Ausgangsmaterial
und dem Isocyanatgruppe-Ausgangsmaterial sowohl in dem ersten Ausgangsmaterial 41 als
auch in dem zweiten Ausgangsmaterial 42 verwendet. D.h.,
da das erste Ausgangsmaterial 41 und das zweite Ausgangsmaterial 42 die
gleiche Art von Ausgangsmaterial sind, das dem Material für das geschäumte Urethanharzprodukt
entspricht, kann der Grenzabschnitt zwischen dem Vorderseitenschichtabschnitt 111 und dem
Rückseitenschichtabschnitt 112 und
zwischen dem Vorderseitenschichtabschnitt 111 und den Seitenabschnitten 12 zum
Zeitpunkt des Schäumens chemisch
in dem Grenzabschnitt gebunden werden. Demgemäß ist es möglich, ein Kissenelement 1 mit der
Zweischichtstruktur, die den weichen Abschnitt und den harten Abschnitt
umfasst, und das die feste Verbindung in dem Grenzabschnitt aufweist,
zu bilden.
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Da
das erste Ausgangsmaterial 41 und das zweite Ausgangsmaterial 42,
bei denen es sich um verschiedene Materialien handelt, aus zwei
Arten des Polyolgruppe-Ausgangsmaterials und des Isocyanatgruppe-Ausgangsmaterials
hergestellt sind, ist es einfach das Produkt zur Bildung des Kissenelements 1 zu
steuern, und es ist möglich,
die Struktur der Herstellungsvorrichtung einfach zu machen.
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Das
Polyolgruppe-Ausgangsmaterial wird als Harzvormischungsausgangsmaterial
bezeichnet und durch Mischen des Polyols, von Wasser, eines Silikons,
eines assyn-Gruppe-Katalysators
und eines Vernetzungsmittels hergestellt. Ein Gemisch aus TDI (Toluylendiisocyanat)
und MDI (Diphenylmethan-di-4,4-diisocyanat) oder dergleichen kann
als Isocyanatgruppe-Ausgangsmaterial verwendet werden.
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Das
erste Ausgangsmaterial 41 und das zweite Ausgangsmaterial 42 sind
aus Materialien aufgebaut, die nach dem Abschluss des Schäumvorgangs
verschiedene Farben aufweisen. Dies kann z.B. durch Zugeben eines
Farbpigments zu mindestens einem des ersten Ausgangsmaterials 41 und des
zweiten Ausgangsmaterials 42 einfach in die Praxis umgesetzt
werden.
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Demgemäß ist es
möglich,
einfach visuell zu bestätigen,
dass das Kissenelement 1 nach dem Bilden die Zweischichtstruktur
aufweist. Daher ist es einfach, das Produkt nach dem Schäumformen
zu untersuchen, d.h. zu untersuchen, ob das geschäumte Produkt,
das aus dem ersten Ausgangsmaterial 41 und dem zweiten
Ausgangsmaterial 42 ausgebildet ist, an einer vorgegebenen
Position und in einer vorgegebenen Form gebildet worden ist oder
nicht.
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Als
nächstes
wird das Formwerkzeug 6 beschrieben, das dem unteren Formwerkzeug 2 und dem
oberen Formwerkzeug 3 entspricht.
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Wie
es in der 3 gezeigt ist, ist das untere Formwerkzeug 2 so
ausgebildet, dass es die Vorderseite des Kissenelements 1 nach
unten bildet und die Form der Vorderseite aufweist. Andererseits
ist das obere Formwerkzeug 3 mit einem Gelenkabschnitt 32 so
drehbar mit dem unteren Formwerkzeug 2 verbunden, dass
es frei geöffnet
und geschlossen werden kann.
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Die
hintere Trennung ist so strukturiert, dass die Höhe eines oberen Endes 261 kleiner
gemacht wird als die Höhe
eines oberen Endes 251 der Vorderseiten- und Rückseitentrennung 25 in
der vertikalen Richtung. Demgemäß ist das
zweite Ausgangsmaterial 42 so strukturiert, dass es über das
obere Ende 261 der hinteren Trennung 26 läuft, so
dass es innerhalb der Seitenhohlräume 22 zu schäumen und fließen beginnt,
bevor es über
das obere Ende 251 der Vorderseiten- und Rückseitentrennung 25 läuft, so
dass es in dem vorderen Hohlraum 21 zu schäumen und
fließen
beginnt. Daher kann der Vorteil erhalten werden, dass es unnötig ist,
das zweite Ausgangsmaterial 42 insbesondere in die Seitenhohlräume 22 zu
spritzen, und es nur erforderlich ist, das zweite Ausgangsmaterial 42 in
den hinteren Hohlraum 23 zu spritzen.
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In
dem Fall, bei dem das Volumen der Seitenhohlräume 22 zwischen rechts
und links verschieden ist, wird die Struktur so gebildet, dass die
Höhe des
oberen Endes 261 der hinteren Trennung 26, die in
der Seite des Seitenhohlraums 22 mit dem größeren Volumen
angeordnet ist, klein gemacht wird und eine große Menge des zweiten Ausgangsmaterials 42 zu
dem Seitenhohlraum 22 mit dem größeren Volumen strömt.
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Das
Volumen des hinteren Hohlraums 23, der von der Vorderseiten-
und Rückseitentrennung 25 und
der hinteren Trennung 26 umgeben ist, wird größer gemacht
als das Volumen des eingespritzten zweiten Ausgangsmaterials 42 vor
dem Beginn des Formverfahrens. Demgemäß ist der Ablauf einer vorgegebenen
Zeit für
das eingespritzte zweite Ausgangsmaterial 42 erforderlich,
um über
das obere Ende 251 der Vorderseiten- und Rückseitentrennung 25 zu
laufen und in dem vorderen Hohlraum 21 zu schäumen und
zu fließen
zu beginnen. Daher ist es möglich,
zu verhindern, dass das zweite Ausgangsmaterial 42 über einen
Fließfrontendabschnitt 411 des
sich ausbreitenden Stroms des ersten Ausgangsmaterials 41,
das in den vorderen Hohlraum eingespritzt wird, läuft.
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Wie
es in der 5A gezeigt ist, ist es bevorzugt,
dass das untere Formwerkzeug 2 so ausgebildet ist, dass
der Bodenabschnitt des vorderen Hohlraums 21 einen Neigungswinkel
D zwischen 1 und 5 Grad bezogen auf die horizontale Oberfläche des vorderen
Abschnitts des vorderen Hohlraums 21 aufweist, d.h. eine
Seite eines Vorderkantenabschnitts 113 ist höher. Der
Neigungswinkel D kann durch Gestalten des unteren Formwerkzeugs 2 und
des oberen Formwerkzeugs 3 unter der Annahme gestaltet werden,
dass das Kissenelement 1 in einem geneigten Zustand bei
1 bis 5 Grad angeordnet wird und die Form des unteren Formwerkzeugs 2 und
des oberen Formwerkzeugs 3 gebildet wird.
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Demgemäß breitet
sich das erste Ausgangsmaterial 41, das in das untere Formwerkzeug 2 von einem
nachstehend beschriebenen Einspritzkopf 51 eingespritzt
wird, in Richtung des hinteren Hohlraums 23 und der Seitenhohlräume 22 aufgrund
seines Gewichts aus. D.h., da das erste Ausgangsmaterial 41 zuerst
zu dem hinteren Abschnitt in dem vorderen Hohlraum 21 und
danach aufgrund einer Volumenausdehnung zusammen mit dem Schäumen vorwärts fließt, kann
das erste Ausgangsmaterial 41 einheitlich zu dem gesamten
vorderen Hohlraum 21 fließen, und in dem geschäumten Produkt
wird kein Hohlraum erzeugt.
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Das
zweite Ausgangsmaterial 42 wird von der Vorderseiten- und
Rückseitentrennung 25 daran gehindert,
zu dem vorderen Hohlraum 21 zu fließen, und kann zuerst über das
obere Ende 261 der hinteren Trennung 26 fließen und
beginnt zuerst, zu den Seitenhohlräumen 22 zu fließen, so
dass eine ausreichende Menge an Ausgangsmaterial zur Bildung der Seitenabschnitte 12 zugeführt wird.
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Erfindungsgemäß ist der
Bereich der Bodenoberfläche
des vorderen Hohlraums 21 größer als derjenige des hinteren
Hohlraums 23. Demgemäß fließt das erste
Ausgangsmaterial 4, das in den vorderen Hohlraum 21 eingespritzt
worden ist, vorwiegend in der Richtung einer flachen Oberfläche im Vergleich
zu dem Fließen
in einer Richtung nach oben, und das zweite Ausgangsmaterial 42,
das in den hinteren Hohlraum 23 eingespritzt worden ist, fließt vorwiegend
in der Richtung nach oben.
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Wie
es in der 5A gezeigt ist, ist das obere
Ende 261 der hinteren Trennung 26 niedriger als das
obere Ende 241 der vorderen Trennung 24, und das
obere Ende 241 der vorderen Trennung 24 ist niedriger
als das obere Ende 251 der Vorderseiten- und Rückseitentrennung 25.
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Als
nächstes
wird die Gesamtheit einer Vorrichtung zur Herstellung des Kissenelements 1 beschrieben.
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Wie
es in der 3 gezeigt ist, wird das Kissenelement 1 durch
eine Herstellungsvorrichtung 5 gebildet. Die Herstellungsvorrichtung 5 weist
das Formwerkzeug 6, das dem unteren Formwerkzeug 2 und
dem oberen Formwerkzeug 3 entspricht, den Einspritzkopf 51,
einen Ausgangsmaterialtank 52 und Dosierpumpen 551 und 552 auf.
Ferner ist das Formwerkzeug 6 auf einem Rollenschlitten 53 montiert,
der auf einer Fördereinrichtung 54 montiert
ist.
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Ein
flüssiges
Polyolgruppe-Ausgangsmaterial, welches das erste Ausgangsmaterial 41 und
das zweite Ausgangsmaterial 42 bildet, ist in einer Haltekammer 521 in
dem Ausgangsmaterialtank 52 gehalten und wird durch die
Dosierpumpe 551 dem Einspritzkopf 51 zugeführt. Das
Polyolgruppe-Ausgangsmaterial kann zwischen dem Einspritzkopf 51 und
der Haltekammer 521 durch die Dosierpumpe 551 zirkulieren.
Ferner wird das Polyolgruppe-Ausgangsmaterial
durch ein Zuführungsrohr 561 von
der Haltekammer 521 zu dem Einspritzkopf 51 gefördert und
kann durch ein Rückführungsrohr 571 von
dem Einspritzkopf 51 zu der Haltekammer 521 zurückgeführt werden,
wenn das Material nicht von dem Einspritzkopf 51 in das
untere Formwerkzeug 2 eingespritzt wird.
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Andererseits
ist ein flüssiges
Isocyanatgruppe-Ausgangsmaterial, welches das erste Ausgangsmaterial 41 und
das zweite Ausgangsmaterial 42 bildet, in einer Haltekammer 522 in
dem Ausgangsmaterialtank 52 gehalten und wird durch die
Dosierpumpe 552 dem Einspritz kopf 51 zugeführt. Das
Isocyanatgruppe-Ausgangsmaterial kann auch zwischen dem Einspritzkopf 51 und
der Haltekammer 522 durch die Dosierpumpe 552 zirkulieren.
Ferner wird das Isocyanatgruppe-Ausgangsmaterial durch ein Zuführungsrohr 562 von
der Haltekammer 522 zu dem Einspritzkopf 51 gefördert und
kann durch ein Rückführungsrohr 572 von
dem Einspritzkopf 51 zu der Haltekammer 522 zurückgeführt werden,
wenn das Material nicht von dem Einspritzkopf 51 in das untere
Formwerkzeug 2 eingespritzt wird.
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Die
Struktur ist derart ausgeführt,
dass das Polyolgruppe-Ausgangsmaterial und das Isocyanatgruppe-Ausgangsmaterial,
die von dem Ausgangsmaterialtank 52 zugeführt werden,
innerhalb des Einspritzkopfs 51 gemischt werden können. Ferner
ist in dem Einspritzkopf 51 eine Einspritzdüse 511 bereitgestellt,
und die Einspritzdüse 511 kann
durch eine Betätigungseinrichtung,
wie z.B. einen Hydraulikzylinder (in der 3 nicht
gezeigt) oder dergleichen geöffnet
und geschlossen werden. Ferner ist die Struktur derart ausgeführt, dass
das erste Ausgangsmaterial 41 und das zweite Ausgangsmaterial 42 durch Öffnen der
Einspritzdüse 511 für eine vorgegebene
Zeit eingespritzt werden können.
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Der
Einspritzkopf 51 kann sich so bewegen, dass das erste Ausgangsmaterial 41 oder
das zweite Ausgangsmaterial 42 in den vorderen Hohlraum 21 und
den hinteren Hohlraum 23 in dem unteren Formwerkzeug 2 eingespritzt
wird.
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Die
Dosierpumpen 551 und 552 sind Messpumpen und können die
umlaufende Menge des Polyolgruppe-Ausgangsmaterials und des Isocyanatgruppe-Ausgangsmaterials
aufgrund einer Änderung der
Drehzahlen jeweils ändern,
so dass die Zuführungsmenge
zu dem Einspritzkopf 51 erhöht und vermindert wird.
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D.h.,
die Struktur ist derart ausgeführt,
dass der Mischungsgewichtsanteil des Polyolgruppe-Ausgangsmaterials
und des Isocyanatgruppe-Ausgangsmaterials durch Ändern der Drehzahlen der entsprechenden
Dosierpumpen 551 und 552 geändert werden kann. Ferner können das
erste Ausgangsmaterial 41 und das zweite Ausgangsmaterial 42 durch
Mischen der Ausgangsmaterialien in einem vorgegebenen Mischungsgewichtsanteil
hergestellt werden.
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Das
Formwerkzeug 6 ist auf dem Rollenschlitten 53 montiert
und wird gefördert,
während es
auf dem Rollenschlitten 53 montiert ist, wenn es durch
die Fördereinrichtung 54 gefördert wird.
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Auf
der Fördereinrichtung 54 kann
eine Mehrzahl von Formwerkzeugen 6 montiert sein und die
Struktur wird derart ausgeführt,
dass das Formwerkzeug 6, in welches das erste Aus gangsmaterial 41 und
das zweite Ausgangsmaterial 42 durch den Einspritzkopf 51 eingespritzt
werden, aufeinander folgend zugeführt werden kann. Wie es vorstehend
beschrieben worden ist, ist es durch Anordnen einer Mehrzahl von
Formwerkzeugen 6 auf der Fördereinrichtung 54 möglich, eine
Mehrzahl von Kissenelementen 1 effizient zu bilden.
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Das
obere Formwerkzeug 3 wird geöffnet, wenn das erste Ausgangsmaterial 41 und
das zweite Ausgangsmaterial 42 dem unteren Formwerkzeug 2 von
dem Einspritzkopf 51 zugeführt werden.
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In
diesem Fall kann die Struktur derart ausgeführt werden, dass der Einspritzkopf 51 an
einem vorderen Ende eines Gelenkroboters oder dergleichen angebracht
ist und das erste Ausgangsmaterial 41 und das zweite Ausgangsmaterial 42 in
eine Mehrzahl von Formwerkzeugen 6 auf der Basis einer Bewegung
des Roboters eingespritzt werden, wodurch eine Mehrzahl von Kissenelementen 1 geformt werden
kann.
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Ferner
kann der Einspritzkopf 51 selbstverständlich unabhängig für das erste
Ausgangsmaterial 41 und das zweite Ausgangsmaterial 42 vorbereitet werden.
Dies ist insbesondere in dem Fall effektiv, bei dem das erste Ausgangsmaterial 41 oder
das zweite Ausgangsmaterial 42 gefärbt ist oder verschiedene Polyolgruppe-Ausgangsmaterialien
mit verschiedenen Molekulargewichten eingesetzt werden, um einfach
zu beurteilen, ob das Kissenelement 1 nach dem Formen gut
ist oder nicht.
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Als
nächstes
wird ein Verfahren zur Herstellung des vorstehend beschriebenen
Kissenelements 1 beschrieben.
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Wie
es in den 4 und 5A gezeigt
ist, wird von der Einspritzdüse 511 des
Einspritzkopfs 51 zuerst das flüssige erste Ausgangsmaterial 41 in
der hinteren Position und nicht der mittleren Position in der vorderen
und hinteren Richtung des vorderen Hohlraums 21 in dem
unteren Formwerkzeug 2 eingespritzt. Nach diesem Einspritzen
oder zum Zeitpunkt dieses Einspritzens fließt das erste Ausgangsmaterial 41 aufgrund
seines Gewichts und aufgrund des Neigungswinkels D in dem vorderen
Hohlraum zu dem Seitenabschnitt und dem hinteren Abschnitt und breitet
sich dahin aus.
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D.h.,
der Teil des ersten Ausgangsmaterials 41, der zu der Seite
des Seitenhohlraums 22 fließt, wird mit der vorderen Trennung 24 in
Kontakt gebracht und von der vorderen Trennung 24 daran
gehindert, in den Seitenhohlraum 22 einzudringen. Andererseits
wird der Teil des ersten Ausgangsmaterials 41, der zu der
Seite des hinteren Hohlraums 23 fließt, mit der Vor derseiten- und
Rückseitentrennung 25 in
Kontakt gebracht und von der Vorderseiten- und Rückseitentrennung 25 an
einem Eintreten in den hinteren Hohlraum 23 gehindert.
Ferner fließt
das erste Ausgangsmaterial 41 innerhalb des vorderen Hohlraums 21 vorwärts, wobei
der Fließfrontendabschnitt 411 am
Kopf positioniert ist.
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Als
nächstes
wird, wie es in den 6 und 7A bis 7C gezeigt
ist, das flüssige
zweite Ausgangsmaterial 42 durch die Einspritzdüse 511 des
Einspritzkopfs 51 im Wesentlichen in der Mittelposition
in der vorderen und hinteren Richtung und der lateralen Richtung
des hinteren Hohlraums 23 in dem unteren Formwerkzeug 2 eingespritzt.
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In
diesem Fall ist es in diesem Moment bevorzugt, dass das untere Formwerkzeug 2 und
das obere Formwerkzeug 3 geschlossen sind. In einem tatsächlichen
Massenherstellungsschritt können
das untere Formwerkzeug 2 und das obere Formwerkzeug 3 jedoch
zu einem Zeitpunkt geschlossen sein, wenn eine geringe Volumenausdehnung
nach dem Beginn des Schäumens
des ersten Ausgangsmaterials 41 und des zweiten Ausgangsmaterials 42 beginnt.
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Das
zweite Ausgangsmaterial 42 füllt nach dessen Einspritzen
den hinteren Hohlraum 23 aufgrund der Volumenausdehnung,
wenn das Schäumen
beginnt. Wenn der obere Abschnitt des zweiten Ausgangsmaterials 42 eine
Position erreicht, die höher
ist als das obere Ende 261 der hinteren Trennung 26,
läuft das
zweite Ausgangsmaterial 42 über das obere Ende 261 und
tritt in die Seitenhohlräume 22 ein.
Anschließend
läuft das
zweite Ausgangsmaterial 42 über das obere Ende 251 der
Vorderseiten- und Rückseitentrennung 25 und
tritt in den vorderen Hohlraum 21 ein.
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Dann
schäumt
das zweite Ausgangsmaterial 42, das in die Seitenhohlräume 22 eintritt,
und fließt vorwärts, während der
hintere Abschnitt der Seitenhohlräume 22 gefüllt wird.
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Das
erste Ausgangsmaterial 41 fließt in Richtung des vorderen
Abschnitts des vorderen Hohlraums 21, während der Schäumvorgang
abläuft, ohne über die
vordere Trennung 24 zu laufen, während das zweite Ausgangsmaterial 42 eingespritzt wird.
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Zu
diesem Zeitpunkt schäumt
und fließt
der Fließfrontendabschnitt 421 des
zweiten Ausgangsmaterials 42 in dem vorderen Hohlraum 21,
während er
dem Fließfrontendabschnitt 411 des
ersten Ausgangsmaterials 41 folgt.
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Wie
es vorstehend beschrieben worden und in den 8, 9A, 9B und 9C gezeigt ist,
wird das obere Formwerkzeug 3 auf das untere Formwerkzeug 2 geschlossen,
wenn das Einspritzen des zweiten Ausgangsmaterials 42 vollständig ist.
-
Zu
diesem Zeitpunkt wird die vordere und hintere Fließöffnung 27 zwischen
der Bodenabschnitt-bildenden Oberfläche 31 des oberen
Formwerkzeugs 3 und dem oberen Ende 251 der Vorderseiten-
und Rückseitentrennung 25 gebildet,
die vordere Fließöffnung 29 wird
zwischen der Bodenabschnitt-bildenden Oberfläche 31 des oberen
Formwerkzeugs 3 und dem oberen Ende 241 der vorderen Trennung 24 gebildet
und die hintere Fließöffnung 28 wird
zwischen der Bodenabschnitt-bildenden Oberfläche 31 und dem oberen
Ende 261 der hinteren Trennung 26 gebildet.
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Das
zweite Ausgangsmaterial 42 wird von der hinteren und vorderen
Fließöffnung 27 daran
gehindert, frei nach oben zu schäumen
und zu fließen, wodurch
es möglich
ist, die Fließmenge
des Fließens,
das dem Fließfrontendabschnitt 411 des
ersten Ausgangsmaterials 41 folgt, einzustellen. Ferner
bedeckt das zweite Ausgangsmaterial 42 das erste Ausgangsmaterial 41 und
fließt
in die gleiche Richtung wie der Fließfrontendabschnitt 411 des
ersten Ausgangsmaterials 41, während aufgrund seines Gewichts
verhindert wird, dass das erste Ausgangsmaterial 41 nach
oben schäumt
und fließt.
-
Ferner
ist es, wie es in der 10 gezeigt ist, wenn
der Fließfrontendabschnitt 411 den
vorderen Endabschnitt 211 des vorderen Hohlraums 21 erreicht,
möglich,
ein weiteres Vorwärtsfließen des Fließfrontendabschnitts 411 zu
verhindern, und ein Zurückfließen des
Fließfrontendabschnitts 411 durch den
Fließfrontendabschnitt 421 des
folgenden zweiten Ausgangsmaterials 42 zu verhindern, so
dass der vordere Endabschnitt 211 nach oben fließt. Demgemäß läuft das
erste Ausgangsmaterial 41 um die Außenseite des zweiten Ausgangsmaterials 42,
so dass der vordere Kantenabschnitt 113 in dem vorderen Endabschnitt 211 des
vorderen Hohlraums 21 gebildet wird.
-
Andererseits
fließt
das zweite Ausgangsmaterial 42 von der hinteren Fließöffnung 28 weiter
zu den Seitenhohlräumen 22,
füllt die
Seitenhohlräume 22 und
schäumt
und fließt
danach in Richtung des vorderen Hohlraums 2i.
-
In
der vorstehend beschriebenen Weise schäumt und fließt das zweite
Ausgangsmaterial 42 und fließt schließlich über der vorderen Trennung 24 zwischen
dem vorderen Hohlraum 21 und dem rechten und linken Seitenhohlraum 22 zusammen,
so dass es sich chemisch verei nigt und den Rückseitenschichtabschnitt 112,
die Seitenabschnitte 12 und den hinteren Abschnitt 13 integral
bildet.
-
In
der vorliegenden Ausführungsform
ist es aufgrund der vorderen und hinteren Fließöffnung 27 möglich, die
Fließrichtung
und die Fließmenge
des zweiten Ausgangsmaterials 42, das dem Fließfrontendabschnitt 411 des
ersten Ausgangsmaterials 41 folgend fließt, zu beschränken. Ferner
schäumt
und fließt
das zweite Ausgangsmaterial 42 vorwärts, so dass es das erste Ausgangsmaterial 41 bedeckt
und es fließt
vorwärts,
während
das erste Ausgangsmaterial 41 aufgrund seines Gewichts
daran gehindert wird, ohne Beschränkung nach oben zu schäumen und
zu fließen.
Demgemäß ist es
möglich,
das erste Ausgangsmaterial 41 und das zweite Ausgangsmaterial 42 mit
einer festgelegten Geschwindigkeit zu schäumen und fließen zu lassen.
-
Demgemäß können der
Vorderseitenschichtabschnitt 111, der aus dem ersten Ausgangsmaterial 41 hergestellt
ist, und der Rückseitenschichtabschnitt 12,
der aus dem zweiten Ausgangsmaterial 42 hergestellt ist,
jeweils ohne Dickenverteilung geformt werden.
-
Das
Vorwärtsfließen des
Fließfrontendabschnitts 411 des
ersten Ausgangsmaterials 41 wird durch das zweite Ausgangsmaterial 42 gefördert, und
wenn der Fließfrontendabschnitt 411 den vorderen
Endabschnitt 211 des vorderen Hohlraums 21 erreicht,
wird der Fließfrontendabschnitt 411 daran
gehindert, weiter vorwärts
zu fließen,
und er wird durch das Fließen
des folgenden zweiten Ausgangsmaterials 42 daran gehindert,
rückwärts zu fließen, wodurch
er in Richtung des oberen Abschnitts des Vorderkantenabschnitts 113 fließt.
-
Daher
läuft das
erste Ausgangsmaterial 41 um die Außenseite des zweiten Ausgangsmaterials 42 und
kann den Vorderkantenabschnitt 113 in dem vorderen Endabschnitt 211 des
vorderen Hohlraums 21 bilden.
-
Demgemäß kann ein
Kissenelement 1 mit der Zweischichtstruktur, die den Rückseitenschichtabschnitt 112 und
den Vorderseitenschichtabschnitt 111 aufweist, gebildet
werden, worin im Wesentlichen der gesamte vordere Abschnitt 11 und
die vordere Oberfläche
des Vorderkantenabschnitts 113 aus dem geschäumten Produkt
aufgebaut sind, das aus dem ersten Ausgangsmaterial 41 hergestellt
ist.
-
Gemäß dem Herstellungsverfahren
der vorliegenden Ausführungsform,
wie es vorstehend beschrieben worden ist, ist es möglich, die
Fließrichtung und
die Fließmenge
des zweiten Ausgangsmaterials 42 durch die vordere und
hintere Fließöffnung 27 zu beschränken. Dem gemäß kann das
Kissenelement 1 mit verschiedenen Arten von Vorderkantenabschnitten 113 gebildet
werden.
-
Beispielsweise
ist es, wie es in der 11A gezeigt
ist, möglich,
eine große
Menge an erstem Ausgangsmaterial 41 in dem vorderen Endabschnitt 211 des
vorderen Hohlraums 21 zu schäumen und fließen zu lassen,
so dass ein Kissenelement 1 gebildet wird, bei dem der
Vorderkantenabschnitt 113 einen hohen Anteil an geschäumtem Produkt
umfasst, das aus dem ersten Ausgangsmaterial 41 hergestellt ist.
Ferner ist es, wie es in der 11B gezeigt
ist, möglich,
eine große
Menge an zweitem Ausgangsmaterial 42 in dem vorderen Endabschnitt 211 des vorderen
Hohlraums 21 zu schäumen
und fließen
zu lassen, so dass ein Kissenelement 1 gebildet wird, bei
dem der Vorderkantenabschnitt 113 einen hohen Anteil an
geschäumtem
Produkt umfasst, das aus dem zweiten Ausgangsmaterial 42 hergestellt
ist.
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In
diesem Fall wird das Formwerkzeug 6 im Vorhinein auf eine
Temperatur zwischen 50 und 60 Grad erwärmt, bevor das erste Ausgangsmaterial 41 und
das zweite Ausgangsmaterial 42 eingespritzt werden. Demgemäß ist es
möglich,
das eingespritzte erste Ausgangsmaterial 41 und zweite
Ausgangsmaterial 42 effektiv zu schäumen und fließen zu lassen. Ferner
werden nach dem Schließen
des oberen Formwerkzeugs 3 in Richtung des unteren Formwerkzeugs 2 das
geschäumte
erste Ausgangsmaterial 41 und das geschäumte zweite Ausgangsmaterial 42 durch
einen Durchgang durch einen Heizofen, der eine Temperatur zwischen
etwa 90 und 100°C aufweist,
für 5 bis
6 min gehärtet.
-
Ferner
wird davon ausgegangen, dass der Fließfrontendabschnitt 411 des
ersten Ausgangsmaterials 41 in der vorstehend beschriebenen
Weise nach oben schäumen
und fließen
kann, und zwar aufgrund einer Unterstützung durch den folgenden Effekt.
-
D.h.,
es wird davon ausgegangen, dass das zweite Ausgangsmaterial 42 das
erste Ausgangsmaterial 41 durch den Abschnitt, der das
erste Ausgangsmaterial 41 bedeckt, effektiv an einem Schäumen und
Fließen
nach oben hindert, und es dem ersten Ausgangsmaterial 41 ermöglicht,
in der Richtung zu fließen,
in der es nicht von dem zweiten Ausgangsmaterial 42 bedeckt
ist, so dass es über
den vorderen Endabschnitt 211 schäumt und fließt.
-
Der
Vorderseitenschichtabschnitt 111 und der Rückseitenschichtabschnitt 112 und
der Vorderseitenschichtabschnitt 111 und die Seitenabschnitte 12 bilden
die Grenzabschnitte und werden chemisch gebunden, wodurch das Kissenelement 1 gebildet wird.
-
Gemäß dem vorstehend
beschriebenen Formverfahren ist es möglich, das Kissenelement 1, das
die Zweischichtstruktur aufweist, die den Rückseitenschichtabschnitt 112 und
den Vorderseitenschichtabschnitt 111 aufweist, ohne Formen
des Grenzabschnitts wie in der herkömmlichen Weise auf der vorderen
Oberfläche
des Vorderkantenabschnitts 113 des Kissenelements zu bilden.
-
In
diesem Fall werden das erste Ausgangsmaterial 41 und das
zweite Ausgangsmaterial 42 jeweils durch Berechnen der
Dichten, die für
die jeweiligen Kissenkörper
erforderlich sind, und zwar auf der Basis einer Menge, die proportional
zu dem Anteil ist, der von dem Vorderseitenschichtabschnitt 111 bezogen
auf das Gesamtvolumen des Kissenelements 1 eingenommen
wird, und auf der Basis einer Menge, die proportional zu dem Anteil
ist, der von dem Rückseitenschichtabschnitt 112,
den Seitenabschnitten 12 und dem hinteren Abschnitt 13 bezogen
auf das Gesamtvolumen des Kissenelements 1 eingenommen wird,
eingespritzt.
-
Da
demgemäß jede Menge
des eingespritzten ersten Ausgangsmaterials 41 und des
eingespritzten zweiten Ausgangsmaterials 42 eine Menge des
jeweiligen Schäumvolumens
ist, wenn sie tatsächlich
geschäumt
werden, können
das erste Ausgangsmaterial 41 und das zweite Ausgangsmaterial 42 innerhalb
des Formwerkzeugs 6 nach dem Schließen des unteren Formwerkzeugs 2 und
des oberen Formwerkzeugs 3 vollständig schäumen. Daher liegt in jedem
der Abschnitte in dem geformten Kissenelement 1 nach dem
Formen keine Unregelmäßigkeit, wie
z.B. ein nicht-geschäumter
Abschnitt oder dergleichen vor, und es ist möglich, das Kissenelement 1 mit
einer vorgegebenen Dichte zu bilden.
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Wie
es vorstehend erwähnt
worden ist, ist es bevorzugt, dass die Einspritzposition des ersten
Ausgangsmaterials 41 auf eine Position eingestellt wird, die
näher am
hinteren Abschnitt als am vorderen Abschnitt 11 in der
vorderen und hinteren Richtung des vorderen Hohlraums 21 liegt.
Demgemäß ist es
möglich,
das erste Ausgangsmaterial 41 einfach vorwärts zu schäumen und
fließen
zu lassen.
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Es
ist bevorzugt, dass die Einspritzposition des zweiten Ausgangsmaterials 42 auf
den Mittelabschnitt in der vorderen und hinteren Richtung und der lateralen
Richtung des hinteren Hohlraums 23 eingestellt wird. Demgemäß ist es
möglich,
den hinteren Hohlraum 23 mit dem zweiten Ausgangsmaterial 42 ohne
Abweichung zu füllen,
und es ist einfach, ein Schäumen
und Fließen
in den Seitenhohlräumen 22 und
dem vorderen Hohlraum 21 durchzuführen. Die Höhe der Vorderseiten- und Rückseitentrennung 25, welche
die vordere und hintere Fließöffnung 27 festlegt,
wird so festgelegt, dass die Geschwindigkeit, mit der das zweite
Ausgangsmaterial 42 dem ersten Ausgangsmaterial 41 von
der vorderen und hinteren Fließöff nung 27 folgend
fließt,
bezüglich
der Geschwindigkeit, mit der das erste Ausgangsmaterial 41 vorwärts schäumt und
fließt,
optimal wird.
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Es
ist bevorzugt, dass das obere Formwerkzeug 3 in dem Moment
nach dem Einspritzen des ersten Ausgangsmaterials 41 und
des zweiten Ausgangsmaterials 42 und bevor das zweite Ausgangsmaterial 42 zu
der Höhe
in Kontakt mit der Bodenabschnitt-bildenden Oberfläche 31 des
oberen Formwerkzeugs 3 schäumt, wenn das obere Formwerkzeug 3 geschlossen
wird, geschlossen wird. Demgemäß ist es,
da das zweite Ausgangsmaterial 42 während des Schäumens die
Bodenabschnitt-bildende Oberfläche 31 des
oberen Formwerkzeugs 3 kaum kontaktiert, wodurch die Bodenabschnitt-bildende Oberfläche 31 das
zweite Ausgangsmaterial 42 zur Seite oder nach unten drückt, möglich, das
Schäumen
gleichmäßig durchzuführen.
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Während des
Formens des Kissenelements 1 wird die Temperatur des Formwerkzeugs 6 auf
etwa 55 bis 60°C
eingestellt. Demgemäß ist es
möglich, das
erste Ausgangsmaterial 41 und das zweite Ausgangsmaterial 42 gut
schäumen
und fließen
zu lassen.
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Erfindungsgemäß wird das
zweite Ausgangsmaterial 42 konzentrisch in einen Abschnitt
in dem hinteren Hohlraum 23 eingespritzt. Andererseits kann
das zweite Ausgangsmaterial 42 in eine Mehrzahl von Abschnitten
in dem hinteren Hohlraum 23 gespritzt werden oder es kann
in einen bandartigen Bereich gespritzt werden, der sich in der lateralen Richtung
des hinteren Hohlraums 23 erstreckt, d.h. in der Richtung
beider Seitenhohlräume.
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Ein
nachstehend beschriebener, charakteristischer Bewertungstest wird
auf das in der vorstehend beschriebenen Weise hergestellte Kissenelement 1 angewandt.
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Bei
diesem charakteristischen Bewertungstest werden ein Kompressionsbelastungstest,
der misst, welche Abstoßungskraft
ausgeübt
wird, wenn das Kissenelement 1 zusammengedrückt wird,
und ein Schwingungstest durchgeführt,
der misst, welcher Schwingungsgrad übertragen wird, wenn die Schwingung
auf das Kissenelement 1 angewandt wird.
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Als
erstes wird der Kompressionsbelastungstest beschrieben.
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Bei
diesem Kompressionsbelastungstest wird gemessen, welche Kompressionsbelastung
in dem Kissenelement 1 erzeugt wird, wenn ein Presskörper mit
im Wesentlichen dem gleichen Profil wie ein menschlicher Körper auf
das Kissenelement 1 gepresst wird, so dass es mit einer
vorgegebenen Verschiebung zusammengedrückt wird.
-
Wenn
das Kissenelement 1, das gemäß der vorliegenden Ausführungsform
gebildet worden ist, als erfindungsgemäßes Kissenelement eingesetzt wird,
wird für
einen Vergleich der Erfindung mit einem herkömmlichen Produkt die gleiche
Messung durch Einstellen des Kissenelements 1 auf die gleiche
25 %-Härte
wie das erfindungsgemäße Kissenelement, das
eine Einschicht-Struktur aufweist, die eine Art von Material enthält, durchgeführt (Vergleichsprodukt).
-
In
diesem Fall ist die 25 %-Härte
ein Maß, das
die Härte
des Kissenelements zeigt und sie wird als Kompressionsbelastung
angegeben, wenn eine Scheibe mit einem Durchmesser von 20 cm auf
das Kissenelement gedrückt
wird und das Kissenelement, bezogen auf die Gesamtdicke, um 25 %
zusammengedrückt
wird.
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Die
Ergebnisse des Kompressionsbelastungstests sind als Verschiebungs-Kompressionsbelastungskurve
in der 12 gezeigt.
-
In
der 12 zeigen zwei Linien die Erfindung bzw. das Vergleichsprodukt,
da der Test auf jedes der Kissenelemente 1 mit verschiedenen
Größen angewandt
wird.
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Dabei
sollte beachtet werden, dass dann, wenn die Verschiebung des Kissenelements 1 klein ist,
d.h. innerhalb des Bereichs zwischen 0 und etwa 50 mm liegt, die
Kompressionsbelastung gegen die Verschiebung in der Erfindung kleiner
ist als bei dem Vergleichsprodukt, und dass andererseits dann, wenn
die Verschiebung groß ist,
d.h. innerhalb eines Bereichs von mehr als etwa 50 mm liegt, die
Kompressionsbelastung gegen die Verschiebung in der Erfindung größer ist
als bei dem Vergleichsprodukt.
-
D.h.,
da die Kompressionsbelastung in der Erfindung klein ist, wenn die
Verschiebung klein ist, können
der Sitz und die Hüfte
des Anwenders in einen weichen Kontakt miteinander gebracht werden, wenn
der Anwender auf dem Sitz unter Verwendung des Kissenelements 1 sitzt.
-
Da
die Kompressionsbelastung in der Erfindung groß ist, wenn die Verschiebung
groß ist,
ist es z.B. selbst dann, wenn die große Kompressionsbelastung erzeugt
wird, während
das Kraftfahrzeug auf einer schlechten Straße fährt, möglich, den Stoß mit einer
kleinen Verschiebung ausreichend zu absorbieren, und es ist möglich, die
Schwingung aufgrund des Stoßes
zu vermindern.
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Als
nächstes
wird der vorstehend genannte Schwingungstest beschrieben.
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Bei
diesem Schwingungstest wird eine Schwingung, die eine Frequenzverteilung
aufweist, auf das Kissenelement 1 angewandt, und es wird
gemessen, welcher Grad der Schwingung bei jeder der Frequenzen übertragen
wird.
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Wenn
das Kissenelement 1, das gemäß der vorliegenden Ausführungsform
gebildet worden ist, als erfindungsgemäßes Kissenelement eingesetzt wird,
um die Erfindung mit einem herkömmlichen Produkt
zu vergleichen, wird die gleiche Messung für eine Struktur durchgeführt, die
durch Formen des Kissenelements 1 nur aus dem weichen Material,
das den Vorderseitenschichtabschnitt 111 bildet (Vergleichsprodukt 1),
und für
eine Struktur durchgeführt, die
durch Formen des Kissenelements 1 nur aus dem harten Material,
das den Rückseitenschichtabschnitt 112,
die Seitenabschnitte 12 und den hinteren Abschnitt 13 bildet
(Vergleichsprodukt 2), durchgeführt.
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Die
Ergebnisse des Schwingungstests sind als Frequenz-Schwingungsübertragbarkeit-Kurve
in der 13 gezeigt.
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Wie
es aus der 13 ersichtlich ist, ist bei dem
Vergleichsprodukt 2 die Schwingungsübertragbarkeit bei niedrigen
Frequenzen im Vergleich zu dem Vergleichsprodukt 1 groß und ein
Peakwert wird im Vergleich zu dem Vergleichsprodukt 1 größer. Ferner
weist die Erfindung eine mittlere Charakteristik zwischen dem Vergleichsprodukt 1 und
dem Vergleichsprodukt 2 und die Vorteile des weichen und des
harten Materials auf, und sie weist beim Sitzen auf dem Sitz hervorragende
Stoßabsorptionseigenschaften
auf.
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Ausführungsform 2
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In
der vorliegenden Ausführungsform
2, die in der 14 gezeigt ist, ist die vordere
Trennung 24 so bereitgestellt, dass sich die Breite des
vorderen Hohlraums 21 in der lateralen Richtung in einen
vorderen Abschnitt 210 erweitert, d.h., so dass er teilweise
in die Seitenhohlräume 22 eintritt.
Ferner ist, wie es in den 15 und 16 gezeigt
ist, zum Zeitpunkt des Formens in dem Kissenelement 1 ein
Führungsabschnitt 121 mit
einer Zweischichtstruktur, die das weiche Material und das harte
Material umfasst, in einem Teil des vorderen Abschnitts in den Seitenabschnitten 12 ausgebildet.
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In
diesem Fall ist eine Querschnittsansicht entlang einer Linie 16-16
in der 15 in der 16 gezeigt.
Andere Strukturen sind mit denjenigen der Ausführungsform 1 identisch.
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In
der vorliegenden Ausführungsform
kann dann, wenn das Kissenelement 1 als Sitz verwendet wird,
der Vorderseitenschichtabschnitt 111, der aus dem ersten
Ausgangsmaterial 41 hergestellt ist, den gesamten Oberschenkel
des Anwenders umgeben. Demgemäß ist es
möglich,
die Bedienbarkeit des Pedals oder dergleichen durch den Fahrer entsprechend
dem Anwender weiter zu verbessern.
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Da
ferner der Anwender durch die Kontaktabschnitte der Seitenabschnitte
selbst dann sanft gestützt
wird, wenn sich der Oberschenkel des Anwenders in der Breitenrichtung
bewegt, ist es möglich,
die Müdigkeit
in dem Fall zu vermindern, in dem der Anwender für eine lange Zeit auf dem Sitz
sitzt.
-
Darüber hinaus
können
die gleichen Vorgänge
und Effekte wie diejenigen der vorstehend beschriebenen Ausführungsform
1 erhalten werden.
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Ausführungsform 3
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Nachstehend
wird ein Verfahren zur Herstellung eines Kissenelements gemäß einer
anderen Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die 17 bis 30 beschrieben. In diesem Fall haben die
Bezugszeichen, die zur Beschreibung der Ausführungsformen 3 bis 6 verwendet
werden, keine Beziehung zu den Bezugszeichen, die in der Beschreibung
der Ausführungsformen
1 und 2 verwendet worden sind.
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In
dem Verfahren zur Herstellung des Kissenelements 1 gemäß der vorliegenden
Ausführungsform
wird ein Schäumvorgang
unter Verwendung des unteren Formwerkzeugs 2 und des oberen Formwerkzeugs 3 durchgeführt. Zum
Zeitpunkt der Durchführung
des Schäumvorgangs
wird eine erste flexible Folie 7 in einem Hohlraum 20 in
dem unteren Formwerkzeug 2 so angeordnet, dass ein Öffnungsabschnitt 72,
zu dem ein erstes Ausgangsmaterial 41 mit einer Schäumeigenschaft
fließt,
zwischen einem Endabschnitt 71 der flexiblen Folie 7 und
dem Hohlraum 20 gebildet wird.
-
Als
nächstes
wird das erste Ausgangsmaterial 41 von dem Öffnungsabschnitt 72 fließen gelassen
und andererseits wird das zweite Ausgangsmaterial 42, das
eine Schäumeigenschaft
aufweist und ein geschäumtes
Produkt mit physikalischen Eigenschaften bildet, die von denjenigen
eines geschäumten
Produkts, das aus dem ersten Ausgangsmaterial 41 hergestellt
worden ist, zu einem Zeitpunkt, bei dem der Schäumvorgang abgeschlossen ist,
verschieden sind, von dem Abschnitt, der von dem Öffnungsabschnitt 72 verschieden
ist, eingespritzt.
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Dann
werden das untere Formwerkzeug 2 und das obere Formwerkzeug 3 geschlossen
und das erste Ausgangsmaterial 41 und das zweite Ausgangsmaterial 42 durch
Einstellen der flexiblen Folie 7 derart, dass es sich um
eine Grenzschicht handelt, integral geschäumt.
-
In
der vorstehend beschriebenen Weise wird ein Kissenelement 1 gebildet,
das die Zweischichtstruktur aufweist, die das erste geschäumte Produkt,
das aus dem ersten Ausgangsmaterial 41 hergestellt ist,
und das zweite geschäumte
Produkt, das aus dem zweiten Ausgangsmaterial 42 hergestellt
ist, umfasst, und bei dem die flexible Folie 1 zwischen
den beiden angeordnet ist.
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Dabei
bedeutet in der vorliegenden Ausführungsform eine vordere und
hintere Richtung eine Richtung durch Einstellen eines vorderen Abschnitts 11 oder
einer Seite eines vorderen Hohlraums 21 in dem Kissenelement 1 derart,
dass es sich um einen vorderen Abschnitt handelt, und einer Seite
eines hinteren Abschnitts 13 oder einer Seite eines hinteren
Hohlraums 23 in dem Kissenelement 1 derart, dass
es sich um einen hinteren Abschnitt handelt. Ferner steht eine laterale
Richtung für
eine Richtung, welche die vordere und hintere Richtung durch Einstellen
der Seiten beider Seitenabschnitte 12 oder der Seiten der
Seitenhohlräume 22 in
dem Kissenelement 1 quer schneidet, derart, dass es sich
um eine rechte und linke Seite handelt. Ferner steht eine vertikale
Richtung für
die Richtung der Schwerkraft zum Zeitpunkt der Herstellung des Kissenelements 1 zu einem
unteren Abschnitt und einer zu einem oberen Abschnitt entgegengesetzten
Richtung.
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Eine
detaillierte Beschreibung ist nachstehend angegeben.
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Als
erstes wird das Kissenelement 1, das gemäß dem Herstellungsverfahren
der vorliegenden Ausführungsform
hergestellt worden ist, beschrieben.
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Wie
es in der 17 gezeigt ist, sind bei dem
Kissenelement 1, das gemäß der vorliegenden Ausführungsform
hergestellt worden ist, die Seitenabschnitte 12 sowohl
in der rechten als auch in der linken Seite in dem Kissenelement 1 angeordnet,
wobei der vordere Abschnitt 11 in einer vorderen Seite in
dem Kissenelement 1 positioniert ist und der hintere Abschnitt 13 in
einer hinteren Seite davon positioniert ist.
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Seitenschlitze 14 von
rillenartigen Schlitzen sind zwischen dem vorderen Abschnitt 11 und
den Seitenabschnitten 12 sowohl in der linken als auch
in der rechten Seite in dem Kissenelement 1 ausgebildet.
Ferner ist zwischen dem vorderen Abschnitt 11 und dem hinteren Abschnitt 13 in
dem Kissenelement 1 ein vorderer und hinterer Schlitz 15 eines
rillenartigen Schlitzes ausgebildet.
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Wie
es in den 18A und 18B gezeigt ist,
sind die Seitenabschnitte 12 und der hintere Abschnitt 13,
die einem ersten geschäumten
Produkt entsprechen, das aus dem ersten Ausgangsmaterial 41 hergestellt
ist, und der vordere Abschnitt 11, der einem zweiten geschäumten Produkt
entspricht, das aus dem zweiten Ausgangsmaterial hergestellt worden
ist, chemisch gebunden, so dass sie integral geformt sind. Ferner
weisen das erste geschäumte
Produkt und das zweite geschäumte
Produkt und die flexible Folie 7 gute Hafteigenschaften
auf und sind integral gebunden.
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Das
Kissenelement 1 ist auf dessen Oberfläche mit einer Abdeckung, wie
z.B. einem Gewebe oder dergleichen, bedeckt, und bildet einen Sitzabschnitt
eines Sitzes in einem Kraftfahrzeug.
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Da
ein Umfang des vorderen Abschnitts 11 von den Seitenabschnitten 12 und
dem hinteren Abschnitt 13, die aus dem ersten geschäumten Produkt hergestellt
sind, durch die Seitenschlitze 14 und den vorderen und
hinteren Schlitz 15 getrennt ist, wird der vordere Abschnitt 11 nicht
von den Seitenabschnitten 12 und dem hinteren Abschnitt 13 gezogen,
wenn der vordere Abschnitt 11 kompressionsverformt wird,
und kann den Vorteil des zweiten geschäumten Produkts in ausreichender
Weise erreichen.
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In
einem Mittelabschnitt in der vorderen und hinteren Richtung des
Kissenelements 1 überlappen das
zweite geschäumte
Produkt, das von dem vorderen Abschnitt 11 herum läuft, und
das erste geschäumte
Produkt vertikal, wodurch Eigenschaften, wie z.B. Härte, Laufqualität und dergleichen,
durch das erste geschäumte
Produkt und das zweite geschäumte
Produkt ausgewogen bereitgestellt werden können.
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Als
nächstes
werden das erste Ausgangsmaterial 41 und das zweite Ausgangsmaterial 42,
die dem Formmaterial entsprechen, das in dem Kissenelement 1 verwendet
wird, beschrieben.
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Sowohl
das erste Ausgangsmaterial 41 als auch das zweite Ausgangsmaterial 42 sind
gemischte Ausgangsmaterialien aus dem Polyolgruppe-Ausgangsmaterial
und dem Isocyanatgruppe-Ausgangsmaterial. Ferner enthält das Polyolgruppe-Ausgangsmaterial
vorwiegend ein Polypropylenglykol (PPG) und ein polymerpfropfpolymerisiertes
Polyol (POP).
-
In
dem Kissenelement 1, das die Zweischichtstruktur aufweist,
werden das erste geschäumte
Produkt und das zweite geschäumte
Produkt, die verschiedene physikalische Eigenschaften aufweisen,
unter Verwendung des ersten Ausgangsmaterials 41 und des
zweiten Ausgangsmaterials 42, die jeweils verschiedene
Komponenten aufweisen, gebildet.
-
Die
Härte des
geschäumten
Produkts, bei der es sich um eine der physikalischen Eigenschaften
handelt, kann durch Ändern
des Mischungsverhältnisses
des PPG und des POP in dem Polyolgruppe-Ausgangsmaterial verändert werden.
D.h., es ist möglich,
das geschäumte
Produkt durch Erhöhen des
Mischungsverhältnisses
von POP zu PPG mit einer großen
Härte zu
bilden.
-
Ferner
ist es möglich,
durch Erhöhen
des Mischungsverhältnisses
des Isocyanatgruppe-Ausgangsmaterials
zu dem Polyolgruppe-Ausgangsmaterial ein geschäumtes Produkt mit einer großen Härte zu erhalten.
Dies kann einfach dadurch in die Praxis umgesetzt werden, dass die
Drehzahlen der Dosierpumpen 551 und 552 in einer
nachstehend beschriebenen Herstellungsvorrichtung 5 verändert werden.
-
Es
ist auch möglich,
unter Verwendung eines Polyolgruppe-Ausgangsmaterials mit einem
niedrigen Molekulargewicht ein geschäumtes Produkt mit unterschiedlichen
physikalischen Eigenschaften zu erhalten. Wenn das Polyolgruppe-Ausgangsmaterial mit
einem niedrigen Molekulargewicht verwendet wird, kann die Stoßelastizität des erhaltenen
geschäumten
Produkts vermindert werden.
-
Die
Härte des
ersten geschäumten
Produkts, das aus dem ersten Ausgangsmaterial 41 gemäß der vorliegenden
Ausführungsform
hergestellt worden ist, wird durch Erhöhen des Mischungsverhältnisses des
POP zu dem PPG in dem Polyolgruppe-Ausgangsmaterial, durch Erhöhen des
Mischungsverhältnisses
des Isocyanatgruppe-Ausgangsmaterials zu dem Polyolgruppe-Ausgangsmaterial
und dergleichen höher
gemacht als diejenige des zweiten geschäumten Produkts, das aus dem
zweiten Ausgangsmaterial 42 hergestellt worden ist.
-
Als
nächstes
wird die flexible Folie 7 beschrieben.
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Die
flexible Folie 7 ist eine Polyurethanfolie mit einer Dicke
von 5 bis 100 μm.
Wenn die Dicke unter 5 μm
liegt, kann die flexible Folie 7 dem Druck nicht widerstehen,
der durch das Schäumen
und Fließen
des ersten Ausgangsmaterials 41 und des zweiten Ausgangsmaterials 42 zum
Zeitpunkt des Schäumens
erzeugt wird, da die Festigkeit der flexiblen Folie aufgrund einer übermäßig geringen
Dicke vermindert ist, so dass ein Risiko dahingehend be steht, dass
die flexible Folie 7 reißt. Ferner wird dann, wenn die
Dicke mehr als 100 μm
beträgt,
die Steifigkeit der flexiblen Folie 7 aufgrund einer übermäßigen Dicke zu
hoch, so dass es schwierig ist, die flexible Folie 7 in
dem unteren Formwerkzeug 2 anzuordnen und ein Risiko dahingehend
besteht, dass die Eigenschaften des Kissenelements 1 nach
dem Formen beeinflusst werden.
-
In
diesem Fall ist es unter Berücksichtigung der
vorstehenden Ausführungen
mehr bevorzugt, dass die Dicke der flexiblen Folie 7 auf
20 bis 50 μm eingestellt
wird.
-
Als
nächstes
wird ein Formwerkzeug 6 beschrieben, das aus dem unteren
Formwerkzeug 2 und dem oberen Formwerkzeug 3 aufgebaut
ist.
-
Wie
es in den 20, 21A, 21B und 21C beschrieben
ist, sind in dem unteren Formwerkzeug 2 Seitenhohlräume 22 zur
Bildung des rechten und linken Seitenabschnitts 12, ein
vorderer Hohlraum 21 zur Bildung des vorderen Abschnitts 11 und
ein hinterer Hohlraum 23 zur Bildung des hinteren Abschnitts 13 ausgebildet.
-
In
dem unteren Formwerkzeug 2 ist eine Vorderseiten- und Rückseitentrennplatte 25 zwischen dem
vorderen Hohlraum 21 und dem hinteren Hohlraum 23 angeordnet,
und Seitentrennplatten 24 sind zwischen dem Seitenhohlraum 22 und
dem vorderen Hohlraum 21 bzw. dem Seitenhohlraum 22 und
dem hinteren Hohlraum 23 angeordnet.
-
In
dem unteren Formwerkzeug 2 wird der Hohlraum 20 durch
nach unten gerichtetes Anordnen des Kissenelements 1 gebildet.
Der Hohlraum 20 weist einen Innenwandfläche 200 auf, die aus
einer Bodenwandoberfläche 203,
die einer die vordere Oberfläche
bildenden Oberfläche
entspricht, welche die Vorderseite bildet, und einer Seitenwandfläche 204 aufgebaut
ist, welche die vordere Seite, die hintere Seite und die Seitenoberflächenseiten
des Kissenelements bildet.
-
Die
Bodenwandoberfläche 203 wird
durch Einstellen des vorderen Abschnitts nach unten so ausgebildet,
dass sie um etwa 10 Grad in der vorderen und hinteren Richtung geneigt
ist.
-
Ferner
ist der Öffnungsabschnitt 72,
der durch die flexible Folie 7 gebildet wird, in einer
Richtung im Wesentlichen parallel zu der Bodenwandoberfläche 203 offen.
-
Andererseits
weist, wie es in der 19 gezeigt ist, das obere Formwerkzeug 3 eine
Rückfläche-bildende
Oberfläche 31 zur
Bildung der Rückseite
des Kissenelements 1 auf. Ferner ist das obere Formwerkzeug 3 durch
einen Gelenkabschnitt 32 derart drehbar mit dem unteren
Formwerkzeug 2 verbunden, dass es frei geöffnet und
geschlossen werden kann.
-
Eine
Trennplatte 201, die so bereitgestellt ist, dass sie einen
Teil des Hohlraums 20 trennt, ist in dem unteren Formwerkzeug
angeordnet. Die Trennplatte 201 umfasst eine Vorderseiten-
und Rückseitentrennplatte 25 zum
Trennen des Hohlraums 20 in einen vorderen und einen hinteren
Abschnitt und ein Paar von Seitentrennplatten 24 zum Trennen
des Hohlraums 20 in den rechten und linken Seitenhohlraum 22,
den vorderen Hohlraum 21 und den hinteren Hohlraum 23,
die dazwischen angeordnet sind.
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Der
vordere und hintere Schlitz 15 ist in der Vorderseiten-
und Rückseitentrennplatte 25 bereitgestellt
und die Seitentrennplatten 24 bilden die Seitenschlitze 14.
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Wie
es in der 28A gezeigt ist, ist eine Fixiervorrichtung 26 mit
einem scharfen vorderen Ende zum Fixieren der flexiblen Folie 7 an
dem unteren Formwerkzeug 2 in der Vorderseiten- und Rückseitentrennplatte 25 und
den Seitentrennplatten 24 bereitgestellt.
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Die
Fixiervorrichtung 26 ist so strukturiert, dass ein allgemeiner
Abschnitt 262 geringfügig schmaler
wird als ein geneigter Abschnitt 261, der ein scharfes
vorderes Ende aufweist, und dass die flexible Folie 7 nicht
von der Fixiervorrichtung 26 abfällt, wenn die flexible Folie 7 in
der Fixiervorrichtung 26 so befestigt wird, dass sie in
dem unteren Formwerkzeug 2 angeordnet wird.
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Die
Fixiervorrichtung 26 kann in jedwedem der oberen Enden 241 und 251 oder
den Seitenflächen 242 und 252 in
den Seitentrennplatten 24 und der Vorderseiten- und Rückseitentrennplatte 25 bereitgestellt
werden.
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Als
nächstes
wird die gesamte Vorrichtung zur Herstellung des Kissenelements 1 beschrieben.
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Wie
es in der 19 gezeigt ist, wird das Kissenelement 1 durch
die Herstellungsvorrichtung 5 hergestellt. Die Herstellungsvorrichtung 5 weist
das Formwerkzeug 6, das aus dem unteren Formwerkzeug 2 und
dem oberen Formwerkzeug 3 aufgebaut ist, einen Einspritzkopf 51,
einen Ausgangsmaterialtank 52 und Dosierpumpen 551 und 552 auf.
Ferner ist das Formwerkzeug 6 auf einem Rollenschlitten 53 montiert,
der auf einer Fördereinrichtung 54 montiert ist.
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Ein
flüssiges
Polyolgruppe-Ausgangsmaterial, welches das erste Ausgangsmaterial 41 und
das zweite Ausgangsmaterial 42 bildet, ist in einer Haltekammer 521 in
dem Ausgangsmaterialtank 52 gehalten und wird durch die
Dosierpumpe 551 dem Einspritzkopf 51 zugeführt. Das
Polyolgruppe-Ausgangsmaterial kann zwischen dem Einspritzkopf 51 und
der Haltekammer 521 durch die Dosierpumpe 551 zirkulieren.
Ferner wird das Polyolgruppe-Ausgangsmaterial
durch ein Zuführungsrohr 561 von
der Haltekammer 521 zu dem Einspritzkopf 51 gefördert und
kann durch ein Rückführungsrohr 571 von
dem Einspritzkopf 51 zu der Haltekammer 521 zurückgeführt werden,
wenn das Material nicht von dem Einspritzkopf 51 in das
untere Formwerkzeug 2 eingespritzt wird.
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Andererseits
ist ein flüssiges
Isocyanatgruppe-Ausgangsmaterial, welches das erste Ausgangsmaterial 41 und
das zweite Ausgangsmaterial 42 bildet, in einer Haltekammer 522 in
dem Ausgangsmaterialtank 52 gehalten und wird durch die
Dosierpumpe 552 dem Einspritzkopf 51 zugeführt. Das
Isocyanatgruppe-Ausgangsmaterial kann auch zwischen dem Einspritzkopf 51 und
der Haltekammer 522 durch die Dosierpumpe 552 zirkulieren.
Ferner wird das Isocyanatgruppe-Ausgangsmaterial durch ein Zuführungsrohr 562 von
der Haltekammer 522 zu dem Einspritzkopf 51 gefördert und
kann durch ein Rückführungsrohr 572 von
dem Einspritzkopf 51 zu der Haltekammer 522 zurückgeführt werden,
wenn das Material nicht von dem Einspritzkopf 51 in das untere
Formwerkzeug 2 eingespritzt wird.
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Die
Struktur ist derart ausgeführt,
dass das Polyolgruppe-Ausgangsmaterial und das Isocyanatgruppe-Ausgangsmaterial,
die von dem Ausgangsmaterialtank 52 zugeführt werden,
innerhalb des Einspritzkopfs 51 gemischt werden können. Ferner
ist in dem Einspritzkopf 51 eine Einspritzdüse 511 bereitgestellt,
und die Einspritzdüse 511 kann
durch ein Steuerventil, wie z.B. einen Hydraulikzylinder (in der 19 nicht
gezeigt) oder dergleichen geöffnet
und geschlossen werden. Ferner ist die Struktur derart ausgeführt, dass
das erste Ausgangsmaterial 41 und das zweite Ausgangsmaterial 42 durch Öffnen der Einspritzdüse 511 für eine vorgegebene
Zeit eingespritzt werden kann.
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Der
Einspritzkopf 51 kann sich so bewegen, dass das erste Ausgangsmaterial 41 und
das zweite Ausgangsmaterial 42 in den vorderen Hohlraum 21 und
den hinteren Hohlraum 23 in dem unteren Formwerkzeug 2 eingespritzt
werden.
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Die
Dosierpumpen 551 und 552 sind Messpumpen und können die
umlaufende Menge des Polyolgruppe-Ausgangsmaterials und des isocyanatgruppe-Ausgangsmaterials
aufgrund einer Änderung der
Drehzahlen jeweils ändern,
so dass die Zuführungsmenge
zu dem Einspritzkopf 51 erhöht und vermindert wird.
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D.h.,
die Struktur ist derart ausgeführt,
dass der Mischungsgewichtsanteil des Polyolgruppe-Ausgangsmaterials
und des Isocyanatgruppe-Ausgangsmaterials durch Ändern der Drehzahlen der entsprechenden
Dosierpumpen 551 und 552 geändert werden kann. Ferner können das
erste Ausgangsmaterial 41 und das zweite Ausgangsmaterial 42 durch
Mischen der Ausgangsmaterialien in einem vorgegebenen Mischungsgewichtsanteil
hergestellt werden.
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In
diesem Fall kann die Anzahl des Einspritzkopfs 51, des
Ausgangsmaterialtanks 52, der Dosierpumpen 551 und 552 und
dergleichen in der Herstellungsvorrichtung 5 entsprechend
des Unterschieds bei dem verwendeten Formmaterial eine Mehrzahl sein.
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Das
Formwerkzeug 6 ist auf dem Rollenschlitten 53 montiert
und wird gefördert,
während es
auf dem Rollenschlitten 53 montiert ist, wenn es durch
die Fördereinrichtung 54 gefördert wird.
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Auf
der Fördereinrichtung 54 kann
eine Mehrzahl von auf dem Rollenschlitten 53 montierten Formwerkzeugen 6 montiert
sein und die Struktur wird derart ausgeführt, dass das Formwerkzeug 6,
in welches das erste Ausgangsmaterial 41 und das zweite
Ausgangsmaterial 42 durch den Einspritzkopf 51 eingespritzt
werden, aufeinander folgend zugeführt werden kann. Wie es vorstehend
beschrieben worden ist, ist es durch Anordnen einer Mehrzahl von Formwerkzeugen 6 auf
der Fördereinrichtung 54 möglich, eine
Mehrzahl von Kissenelementen 1 effizient zu bilden.
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Das
obere Formwerkzeug 3 ist offen, wenn das erste Ausgangsmaterial 41 und
das zweite Ausgangsmaterial 42 dem unteren Formwerkzeug 2 von dem
Einspritzkopf 51 zugeführt
werden.
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Als
nächstes
wird ein Verfahren zur Herstellung des Kissenelements 1 beschrieben.
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Wie
es in der 21A gezeigt ist, wird zum Zeitpunkt
des Schäumens
als erstes die flexible Folie 7 in dem hinteren Hohlraum 23 in
dem Hohlraum 20 des unteren Formwerkzeugs 2 angeordnet.
Zu diesem Zeitpunkt bildet die flexible Folie 7 einen taschenartigen
Hohlraum 202, bei dem der Öffnungsabschnitt 72 dadurch
gebildet wird, dass die Folie überbrückend über die
Vorderseiten- und Rückseitentrennplatte 25 und
ein Paar der Seitentrennplatten 24 gespannt wird.
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In
diesem Fall ist der taschenartige Hohlraum 202 ein Hohlraum,
der von der flexiblen Folie 7, den Trennplatten 201,
wie z.B. den Seitentrennplatten 24, der Vorderseiten- und
Rückseitentrennplatte 25 und
dergleichen, und einer Innenwandfläche 200 des unteren
Formwerkzeugs 2 umgeben ist und den Öffnungsabschnitt 72 aufweist.
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Wie
es in der 28B gezeigt ist, wird die flexible
Folie 7 durch Befestigen der Folie in der Fixiervorrichtung 26 angeordnet,
die in der Vorderseiten- und Rückseitentrennplatte 25 und
den Seitentrennplatten 24 bereitgestellt ist. Da die flexible
Folie 7 aus einem einfach verformbaren Material hergestellt
ist, kann ein Endabschnitt der flexiblen Folie 7 so gebogen
werden, dass er in der Fixiervorrichtung 26 befestigt wird.
Ferner ist die flexible Folie 7 in einem gespannten Zustand
montiert, so dass ein Lockerwerden der Folie verhindert wird.
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In
der vorliegenden Erfindung ist eine Bodenwandoberfläche 203 des
unteren Formwerkzeugs 2 in einem Zustand ausgebildet, bei
dem das Kissenelement 1 in einer geneigten Weise bezogen
auf eine Bodenoberfläche 205 des
unteren Formwerkzeugs 2 ausgebildet ist. Da ferner die
Höhe der
Seitentrennplatte 24 konstant ist, kann der Öffnungsabschnitt 72 lediglich
durch Anordnen der flexiblen Folie 7 in dem unteren Formwerkzeug 2 einfach
schräg
nach oben geöffnet
werden.
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Als
anderes Verfahren wird die Bodenwandoberfläche 203 des unteren
Formwerkzeugs 2 in einem Zustand ausgebildet, bei dem das
Kissenelement 1 parallel zu der Bodenoberfläche 205 des
unteren Formwerkzeugs 2 ist und die Gesamtheit des unteren
Formwerkzeugs 2 geneigt ist, wodurch der Öffnungsabschnitt 72 schräg nach oben
geöffnet
sein kann. Ferner wird als weiteres Verfahren das gesamte untere
Formwerkzeug 2 absichtlich geneigt, wenn die Formmaterialien
des ersten Ausgangsmaterials 41 und des zweiten Ausgangsmaterials 42 schäumen und
fließen.
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Als
nächstes
wird, wie es in den 20, 21A, 21B und 21C gezeigt
ist, nach dem Anordnen der flexiblen Folie 7 das zweite
Ausgangsmaterial 42 durch die Einspritzdüse 511 des Einspritzkopfs 51 in
die hintere Seite des vorderen Hohlraums 21 gespritzt.
Zu diesem Zeitpunkt ist es, wenn das zweite Ausgangsmaterial 42 eingespritzt wird,
während
der Einspritzkopf 51 in der lateralen Richtung bewegt wird,
möglich,
das zweite Ausgangsmaterial 42 einfach in einer einheitlichen
Weise in den vorderen Hohlraum 21 zu spritzen.
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Das
zweite Ausgangsmaterial 42 kann aufgrund der Neigung der
Bodenwandoberfläche 203 nach
dem Einspritzen die vordere Seite des vorderen Hohlraums 21 einfach
erreichen. D.h., da das zweite Ausgangsmaterial 42 sich
leicht zu dem vorderen Hohlraum 21 ausbreiten kann, ist
es möglich,
die Bildung einer Luftblase oder dergleichen zu verhindern, die
erzeugt werden kann, wenn das Ausgangsmaterial lokal nicht gefüllt wird.
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Als
nächstes
wird, wie es in den 22, 23A, 23B und 23C gezeigt
ist, das erste Ausgangsmaterial 41 an einer Position nahe
an der vorderen Seite der Seitenhohlräume 22 und des hinteren
Hohlraums 23 eingespritzt. Dann fließt das erste Ausgangsmaterial 41,
das in den hinteren Hohlraum 23 eingespritzt wird, von
dem Öffnungsabschnitt 72 in
Richtung der vorderen Seite des taschenartigen Hohlraums 202.
Ferner schäumt
und fließt
das erste Ausgangsmaterial 41, das in die Seitenhohlräume 22 eingespritzt
wird, von der vorderen Seite der Seitenhohlräume 22 nach hinten,
so dass die Seitenhohlräume 22 gefüllt werden.
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Da
in diesem Fall das erste Ausgangsmaterial 41, das von dem Öffnungsabschnitt 72 des
taschenartigen Hohlraums 202 fließt, von einem hinteren Abschnitt
des taschenartigen Hohlraums 202 in Richtung des Öffnungsabschnitts 72 schäumt, nachdem
es zu dem hinteren Teil des taschenartigen Hohlraums 202 geflossen
ist, ist es möglich,
eine Erzeugung von Luftblasen oder dergleichen zu verhindern.
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In
diesem Fall kann bei manchen herzustellenden Kissenelementen 1 das
erste Ausgangsmaterial 41 von einer von der Position zum
Fließen
zu dem Öffnungsabschnitt 72 unterschiedlichen
Position in dem Hohlraum, in dem der taschenartige Hohlraum 202 bereitgestellt
ist, eingespritzt werden.
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Als
nächstes
wird, wie es in den 24, 25A, 25B und 25C gezeigt
ist, nach dem Ende des Einspritzens des ersten Ausgangsmaterials 41 und
des zweiten Ausgangsmaterials 42 das obere Formwerkzeug 3 auf
das untere Formwerkzeug 2 geschlossen.
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Es
ist bevorzugt, dass das untere Formwerkzeug 2 und das obere
Formwerkzeug 3 unmittelbar nach dem Einspritzen des ersten
Ausgangsmaterials 41 und des zweiten Ausgangsmaterials 42 geschlossen
werden. In einem tatsächlichen
Massenherstellungsschritt können
das untere Formwerkzeug 2 und das obere Formwerkzeug 3 jedoch
zu einem Zeitpunkt geschlossen sein, wenn das erste Ausgangsmaterial 41 und
das zweite Ausgangsmaterial 42 zu schäumen beginnen und eine geringe
Volumenausdehnung beginnt.
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Das
erste Ausgangsmaterial 41, das von dem Öffnungsabschnitt 72 geflossen
ist, schäumt und
fließt
innerhalb des taschenartigen Hohlraums 202, so dass der
taschenartige Hohlraum 202 gefüllt wird. Ferner fließt das erste
Ausgangsmaterial 41 nach dem Füllen des taschenartigen Hohlraums 202 von
dem Öffnungsabschnitt 72 zur
der hinteren Seite heraus.
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Andererseits
schäumt
und fließt
das zweite Ausgangsmaterial 42, das in den vorderen Hohlraum 21 eingespritzt
worden ist, um die flexible Folie 7 in Richtung der hinteren
Seite. Zu diesem Zeitpunkt ist es, da der taschenartige Hohlraum 202 mit
dem ersten Ausgangsmaterial 41 gefüllt ist, möglich, das Gewicht des zweiten
Ausgangsmaterials 42 durch das erste Ausgangsmaterial 41 innerhalb
des taschenartigen Hohlraums 202 zusätzlich zu der Festigkeit der flexiblen
Folie 7 effektiv zu tragen.
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Da
ferner das zweite Ausgangsmaterial 42, das von Stellen,
die von dem Öffnungsabschnitt 72 verschieden
sind, eingespritzt wird, um die flexible Folie 7 fließt, wird
der Fließwiderstand
vermindert und das zweite Ausgangsmaterial 42 kann im Vergleich
zu dem Fall des Fließens über das
erste Ausgangsmaterial 41, das keine Folie 7 aufweist,
glatt fließen.
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Ferner
sind, wie es in den 26, 27A, 27B und 27C gezeigt
ist, da das erste Ausgangsmaterial 41 und das zweite Ausgangsmaterial 42 schäumen und
fließen,
das erste Ausgangsmaterial 41 und das zweite Ausgangsmaterial 42 oberhalb der
Seitentrennplatte 24 miteinander in Kontakt und werden
in der Kontaktgrenze chemisch gebunden.
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Dann
bildet schließlich
das zweite Ausgangsmaterial 42 den vorderen Abschnitt 11 in
dem vorderen Hohlraum 21 als zweites geschäumtes Produkt,
und das erste Ausgangsmaterial 41 bildet jeweils die Seitenabschnitte 12 und
den hinteren Abschnitt 13 in den Seitenhohlräumen 22 und
dem hinteren Hohlraum 23 als erstes geschäumtes Produkt.
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Das
Kissenelement 1 wird in der vorstehend beschriebenen Weise
gebildet und das Kissenelement 1 wird nach dem Formen aus
dem unteren Formwerkzeug 2 entnommen, während die flexible Folie 7 zwischen
dem ersten geschäumten
Produkt und dem zweiten geschäumten
Produkt angeordnet ist.
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Das
Formwerkzeug 6 wird im Vorhinein auf eine Temperatur zwischen
50 und 60°C
erwärmt,
bevor das erste Ausgangsmaterial 41 und das zweite Ausgangsmaterial 42 eingespritzt
werden. Demgemäß ist es
möglich,
das eingespritzte erste Ausgangsmaterial 41 und zweite
Ausgangsmaterial 42 effektiv zu schäumen und fließen zu lassen.
Ferner werden nach dem Schäumen
des größten Teils
des ersten Ausgangsmaterials 41 und des zweiten Ausgangsmaterials 42 das
geschäumte
erste Ausgangsmaterial 41 und das geschäumte zweite Ausgangsmaterial 42 durch
einen Durchgang durch einen Heizofen, der eine Temperatur zwischen
etwa 90 und 100°C
aufweist, für
5 bis 6 min gehärtet.
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In
der vorliegenden Ausführungsform
ist die flexible Folie 7 im Wesentlichen parallel zu der
Bodenwandoberfläche 203 des
unteren Formwerkzeugs 2 angeordnet. Andererseits ist es,
wie es in den 29A und 29B gezeigt
ist, durch Ändern der
Form der Seitentrennplatte 24 möglich, die flexible Folie 7 so
anzuordnen, dass sie zur Bodenwandoberfläche 203 des unteren
Formwerkzeugs 2 nicht parallel ist. In diesem Fall ist
es möglich,
das Kissenelement 1 mit verschiedenen Arten von Formen
von Zweischichtstrukturen zu bilden, bei denen die Dicke des ersten
geschäumten
Produkts und des zweiten geschäumten
Produkts gemäß einer
gewünschten Position
verschieden ist.
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Zum
Zeitpunkt des Anordnens der flexiblen Folie 7 ist es möglich, den Öffnungsabschnitt 72 an zwei
Abschnitten ohne Bilden des taschenartigen Hohlraums 202 zu
bilden, so dass das Kissenelement 1 gebildet wird. Ansonsten
kann die flexible Folie 7 in einem Eckabschnitt des Hohlraums 20 angeordnet
werden, wodurch ein Kissenelement 1 gebildet werden kann,
das die Zweischichtstruktur an dem Eckabschnitt aufweist.
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Gemäß dem Herstellungsverfahren
der vorliegenden Ausführungsform
wird der Sitzabschnitt des Sitzes geformt, jedoch kann auf der Basis
des gleichen Herstellungsverfahrens der Rückenlehnenabschnitt des Sitzes
geformt werden.
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Als
nächstes
werden die Ausführung
und der Effekt der vorliegenden Erfindung beschrieben. In der vorliegenden
Ausführungsform
ist die flexible Folie 7 an einer optionalen Position des
Hohlraums 20 in dem unteren Formwerkzeug 2 angeordnet,
so dass der Öffnungsabschnitt 72 gebildet
wird. Die Öffnung 72 wird
durch Schneiden eines Teils des Hohlraums 20 in einem Zustand
gebildet, bei dem der Innenabschnitt des Hohlraums 20 kontinuierlich
verbunden ist.
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Als
nächstes
wird das erste Ausgangsmaterial 41 von dem Öffnungsabschnitt 72 fließen gelassen
und andererseits wird das zweite Ausgangsmaterial 42 von
den Abschnitten, die von dem Öffnungsabschnitt 72 verschieden
sind, eingespritzt. Dann fließen
das erste Ausgangsmaterial 41 bzw. das zweite Ausgangsmaterial 42 unterhalb
der flexiblen Folie 7 und oberhalb der flexiblen Folie 7,
während sie
schäumen
und durch die flexible Folie 7 voneinander getrennt sind.
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D.h.,
in dem Hohlraum 20 des unteren Formwerkzeugs 2 an
dem Abschnitt, bei dem die flexible Folie 7 angeordnet
ist, schäumen
und fließen
das erste Ausgangsmaterial 41 und das zweite Ausgangsmaterial 42 unabhängig voneinander,
ohne dass sie sich gegenseitig beeinflussen. Demgemäß ist es
an dem Abschnitt, bei dem die flexible Folie 7 angeordnet
ist, möglich,
ein Mischen des ersten Ausgangsmaterials 41 und des zweiten
Ausgangsmaterials 42 zu verhindern, so dass es möglich ist,
ein Kissenelement 1 zu bilden, bei dem die Dicke des ersten geschäumten Produkts
und des zweiten geschäumten
Produkts stabil ist.
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Die
flexible Folie 7 weist eine Flexibilität auf und kann an einer optionalen
Position des Hohlraums 20 in dem unteren Formwerkzeug 2 angeordnet
werden. D.h., die flexible Folie 7 kann durch Ändern des Anordnungszustands
der flexiblen Folie 7 in dem Fall leicht verändert werden,
wenn es erwünscht
ist, die Form der Zweischichtstruktur des Kissenelements 1 zu ändern. Demgemäß kann ein
Kissenelement 1 mit einer optionalen Zweischichtstrukturform
leicht gebildet werden.
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Die
flexible Folie 7 wird in einem Zustand angeordnet, bei
dem sie den Öffnungsabschnitt 72 aufweist,
und sie trennt nicht vollständig
zwei Schichten durch das Grenzelement, wie dies bei der herkömmlichen
Weise der Fall ist. Demgemäß ist es
nicht erforderlich, die Reihenfolge des Einspritzens des Formmaterials
so zu begrenzen, dass das zweite Ausgangsmaterial 42 zum
Zeitpunkt des Formens nach dem Ende des Einspritzens des ersten
Ausgangsmaterials 41 beendet ist, und es ist nicht erforderlich,
im Vorhinein das Loch zum Einspritzen in dem Grenzelement zum Zwecke
der Vermeidung der Beschränkung
bezüglich
der Reihenfolge zu bilden. Daher ist es einfach, das Formmaterial,
welches das erste Ausgangsmaterial 41 und das zweite Ausgangsmaterial 42 umfasst,
einzuspritzen, es ist möglich,
zu einer optionalen Zeit einzuspritzen und es ist möglich, das
Kissenelement 1 einfach zu bilden.
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In
dem Kissenelement 1 ist nach dem Formen die flexible Folie 7 zwischen
dem ersten Ausgangsmaterial und dem zweiten Ausgangsmaterial angeordnet.
Die flexible Folie 7 weist eine hervorragende elastische
Verformung auf und weist kaum einen Einfluss auf eine Eigenschaft
wie z.B. eine Stoßverminderungseigenschaft
und dergleichen in dem Kissenelement 1 auf, das aus der
Kombination aus dem ersten geschäumten
Produkt und dem zweiten geschäumten
Produkt hergestellt ist. Demgemäß ist es
möglich,
ein Kissenelement 1 zu bilden, das hervorragende Eigenschaften
aufweist.
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Das
Kissenelement 1 wird entnommen, während nach dem Formen die flexible
Folie 7 dazwischen angeordnet ist. Demgemäß kann das
Kissenelement 1 einfach entnommen werden.
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Gemäß der vorliegenden
Ausführungsform ist
es möglich,
das Kissenelement 1 mit verschiedenen Arten von Formen
der Zweischichtstruktur durch Ändern
der Anordnung der Seiten trennplatte 24, der Vorderseiten-
und Rückseitentrennplatte 25 oder
der flexiblen Folie 7 zu bilden.
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Beispielsweise
ist es, wie es in der 30A gezeigt
ist, unter Verwendung des unteren Formwerkzeugs 2, in dem
die Seitenhohlräume 22 und
der hintere Hohlraum 23 nicht vollständig durch die Seitentrennplatten 24 getrennt
sind, möglich,
ein Kissenelement 1 zu bilden, in dem die Seitenabschnitte 12 und
der hintere Abschnitt 13 nicht vollständig durch die Seitenschlitze 14 getrennt
sind.
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Ferner
sind, wie es in der 30B gezeigt ist, die Seitenhohlräume 22 so
bereitgestellt, dass sie die Seitentrennplatten 24 in einer
vorderen Seite und einer hinteren Seite linear anordnen, wodurch
es möglich
ist, ein Kissenelement 1 zu bilden, in dem die Seitenabschnitte 12 kontinuierlich
von der vorderen Seite zu der hinteren Seite bereitgestellt sind.
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Ausführungsform 4
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Die
vorliegende Ausführungsform
ist eine Ausführungsform,
in welcher die flexible Folie 7 in der Ausführungsform
3 eine Mehrzahl von Durchgangslöchern
aufweist. Die Fläche
eines der Durchgangslöcher
wird auf 1 mm2 eingestellt.
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Als
flexible Folie 7 kann eine Struktur verwendet werden, die
aus einem netzartigen Körper aufgebaut
ist. Die anderen Strukturen sind mit denjenigen der Ausführungsform
3 identisch.
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In
der vorliegenden Ausführungsform
können
während
der Bildung des Kissenelements 1 das erste Ausgangsmaterial 41 und
das zweite Ausgangsmaterial 42 durch eine Mehrzahl von
Durchgangslöchern
chemisch gebunden werden. Demgemäß kann ein
allgemeiner Grad der Bindung des Kissenelements 1 verbessert
werden.
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Aus
dem vorstehend genannten Grund kann die flexible Folie 7 eine
Struktur aufweisen, die eine schlechte Hafteigenschaft mit dem ersten
geschäumten
Produkt, das aus dem ersten Ausgangsmaterial 41 hergestellt
ist, oder dem zweiten geschäumten Produkt,
das aus dem zweiten Ausgangsmaterial 42 hergestellt ist,
aufweist.
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Darüber hinaus
können
die gleichen Vorgänge
und Effekte wie diejenigen der Ausführungsform 3 erhalten werden.
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Ausführungsform 5
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Die
vorliegende Ausführungsform
ist eine Ausführungsform,
bei der die Vorderseiten- und Rückseitentrennplatte 25 nahe
an der hinteren Seite des Kissenelements 1 angeordnet ist
und die flexible Folie 7 in dem vorderen Hohlraum 21 derart
angeordnet ist, dass der Öffnungsabschnitt 72 in
der vorderen Seite des Kissenelements 1 ausgebildet ist,
wie es in der 31A gezeigt ist. Ferner ist
das untere Formwerkzeug 2 so ausgebildet, dass die vordere
Seite des Kissenelements 1 oberhalb der hinteren Seite positioniert
ist.
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Wie
es in der 31B gezeigt ist, ist das Kissenelement 1 in
der vorliegenden Ausführungsform so
ausgebildet, dass der Vorderkantenabschnitt 111 in dem
vorderen Abschnitt 11 auch eine Zweischichtstruktur aufweist,
die aus dem ersten Ausgangsmaterial 41 und dem zweiten
Ausgangsmaterial 42 hergestellt ist.
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Die
anderen Strukturen sind mit denjenigen der vorstehend beschriebenen
Ausführungsform
3 identisch. Wie es in der vorliegenden Ausführungsform gezeigt ist, ist
es bei dem Kissenelement 1 mit der Zweischichtstruktur
möglich,
ein Kissenelement 1 mit verschiedenen Formen von Zweischichtstrukturen
durch Ändern
eines Winkels, der den Hohlraum 20 bildet, und einer Anordnung
der Vorderseiten- und Rückseitentrennplatte 25 und
der flexiblen Folie 7 zu bilden.
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Darüber hinaus
können
die gleichen Vorgänge
und Effekte wie diejenigen der Ausführungsform 3 erhalten werden.
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Ausführungsform
6
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Die
vorliegende Ausführungsform
ist eine Ausführungsform,
bei der die flexible Folie 7 zum Zeitpunkt des Fixierens
der flexiblen Folie 7 an den Seitentrennplatten 24 und
die Vorderseiten- und Rückseitentrennplatte 25 in
dem unteren Formwerkzeug 2 in einem gelockerten Zustand
angeordnet wird, wie es in der 33A gezeigt
ist.
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Wie
es in der 32 gezeigt ist, ist in dem unteren Formwerkzeug 2 eine
stabartige Trägervorrichtung 27 zum
Tragen der flexiblen Folie 7 zwischen einem Paar von Seitentrennplatten 24 bereitgestellt und
die Fixiervorrichtung 26 ist ebenfalls in der Trägervorrichtung 27 bereitgestellt,
wodurch die flexible Folie 7 fixiert wird.
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Die
anderen Strukturen sind mit denjenigen der Ausführungsform 3 identisch.
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Wie
es in der 33B gezeigt ist, ist es gemäß der vorliegenden
Ausführungsform
möglich,
die Dicke des ersten geschäumten
Produkts, das aus dem ersten Ausgangsmaterial 41 hergestellt
ist, durch Erweitern des taschenartigen Hohlraums 202, der
durch die flexible Folie 7 gebildet wird, zum Zeitpunkt
des Fließenlassens
des ersten Ausgangsmaterials 41 von dem Öffnungsabschnitt 72 zu
erhöhen. Demgemäß ist es
möglich,
der Dicke des ersten geschäumten
Produkts eine optionale Variation zu verleihen.
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Darüber hinaus
können
die gleichen Vorgänge
und Effekte wie diejenigen der Ausführungsform 3 erhalten werden.
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Offensichtlich
sind im Hinblick auf die vorstehend beschriebenen Lehren zahlreiche
Modifizierungen und Variationen der vorliegenden Erfindung innerhalb
des Bereichs der beigefügten
Ansprüche möglich.