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DE60120057T2 - Verfahren zum Herstellen von Formkissen - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von Formkissen Download PDF

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DE60120057T2
DE60120057T2 DE60120057T DE60120057T DE60120057T2 DE 60120057 T2 DE60120057 T2 DE 60120057T2 DE 60120057 T DE60120057 T DE 60120057T DE 60120057 T DE60120057 T DE 60120057T DE 60120057 T2 DE60120057 T2 DE 60120057T2
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DE
Germany
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cavity
cushion element
layer portion
section
Prior art date
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Expired - Lifetime
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DE60120057T
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DE60120057D1 (de
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Tetsuya Obu-shi Kobayashi
Masashi Obu-shi Tanaka
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Tokai Kogyo Co Ltd
Original Assignee
Tokai Kogyo Co Ltd
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Publication date
Priority claimed from JP2000245038A external-priority patent/JP3501219B2/ja
Application filed by Tokai Kogyo Co Ltd filed Critical Tokai Kogyo Co Ltd
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Publication of DE60120057T2 publication Critical patent/DE60120057T2/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60NSEATS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES; VEHICLE PASSENGER ACCOMMODATION NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60N2/00Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles
    • B60N2/70Upholstery springs ; Upholstery
    • B60N2/7017Upholstery springs ; Upholstery characterised by the manufacturing process; manufacturing upholstery or upholstery springs not otherwise provided for
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C44/00Shaping by internal pressure generated in the material, e.g. swelling or foaming ; Producing porous or cellular expanded plastics articles
    • B29C44/02Shaping by internal pressure generated in the material, e.g. swelling or foaming ; Producing porous or cellular expanded plastics articles for articles of definite length, i.e. discrete articles
    • B29C44/04Shaping by internal pressure generated in the material, e.g. swelling or foaming ; Producing porous or cellular expanded plastics articles for articles of definite length, i.e. discrete articles consisting of at least two parts of chemically or physically different materials, e.g. having different densities
    • B29C44/0461Shaping by internal pressure generated in the material, e.g. swelling or foaming ; Producing porous or cellular expanded plastics articles for articles of definite length, i.e. discrete articles consisting of at least two parts of chemically or physically different materials, e.g. having different densities by having different chemical compositions in different places, e.g. having different concentrations of foaming agent, feeding one composition after the other
    • B29C44/0469Shaping by internal pressure generated in the material, e.g. swelling or foaming ; Producing porous or cellular expanded plastics articles for articles of definite length, i.e. discrete articles consisting of at least two parts of chemically or physically different materials, e.g. having different densities by having different chemical compositions in different places, e.g. having different concentrations of foaming agent, feeding one composition after the other provided with physical separators between the different materials, e.g. separating layers, mould walls

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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Kissenelements, das in einem Sitz, wie z.B. einem Sofa oder dergleichen, innerhalb eines Fahrzeugs, eines Flugzeugs, eines Schiffs oder eines Raums verwendet wird.
  • Herkömmlich ist ein Sitzabschnitt in einem Sitz eines Kraftfahrzeugs oder dergleichen so aufgebaut, dass ein Kissenelement, das in einem Innenabschnitt davon verwendet wird, eine Zweischichtstruktur aufweist, die eine weiche Schicht und eine harte Schicht aufweist, so dass der Komfort eines Anwenders, der auf dem Sitz sitzt, dadurch verbessert wird.
  • Als Verfahren zur Herstellung des Kissenelements mit der vorstehend genannten Zweischichtstruktur gibt es z.B. ein Verfahren, das in dem japanischen geprüften Patent mit der Veröffentlichungsnummer JP-A-6-11496 beschrieben ist. Gemäß dieses Verfahrens ist in einem Formwerkzeug zum Formen des Kissenelements eine Seitentrennung zwischen einem mittleren Hohlraum zur Bildung eines ersten Mittelabschnitts in dem Sitzabschnitts des Sitzes und einem Seitenhohlraum zum Formen von Seitenabschnitten, die sowohl in der rechten Seite als auch in der linken Seite positioniert sind, bereitgestellt. Ferner ist in dem mittleren Hohlraum eine Vorderseiten- und Rückseitentrennung zum Trennen zwischen einem vorderen Abschnitt und einem hinteren Abschnitt bereitgestellt.
  • Dann wird ein weiches Ausgangsmaterial in den vorstehend genannten vorderen Abschnitt gespritzt, worauf ein hartes Ausgangsmaterial in die anderen Abschnitte gespritzt wird, wodurch eine weiche Schicht unterhalb des vorderen Abschnitts, d.h. in einer Vorderseite in einem vorderen Abschnitt des Sitzabschnitts, gebildet wird, und eine harte Schicht oberhalb des vorderen Abschnitts, d.h. in einer Rückseite in dem vorderen Abschnitt des Sitzabschnitts, und in Seitenabschnitten und dem hinteren Abschnitt des Sitzabschnitts gebildet wird, so dass ein Kissenelement mit der Zweischichtstruktur gebildet wird.
  • Das herkömmliche Verfahren zur Herstellung des Kissenelements, das vorstehend beschrieben worden ist, weist jedoch das folgende Problem auf.
  • D.h., bei dem Herstellungsverfahren gemäß JP-A-6-11496 ist die Fließmenge des harten Ausgangsmaterials, das später eingespritzt wird, zum Zeitpunkt des Formens durch Einspritzen des weichen Ausgangsmaterials und des harten Ausgangsmaterials in das Formwerkzeug in keiner Weise beschränkt. Demgemäß ist es schwer, die Dicke der weichen Schicht und der harten Schicht bei einer vorgegebenen Dicke zu halten, so dass lokal oder zwischen Herstellungschargen notwendigerweise eine Verteilung erzeugt wird.
  • Als weitere herkömmliche Ausführungsformen gibt es beispielsweise Strukturen, die in dem japanischen ungeprüften Patent mit der Veröffentlichungsnummer 10-225943 und dem japanischen ungeprüften Patent mit der Veröffentlichungsnummer 2-140107 beschrieben sind.
  • In dem vorstehend genannten JP-A-10-225943 sind in einem Grenzelement ein Einspritzloch zum Einspritzen eines Formmaterials und ein Schließdeckel, der mittels eines Gelenkabschnitts zum Schließen des Injektionslochs nach dem Einspritzen des Formmaterials montiert ist, bereitgestellt. Zum Zeitpunkt des Bildens des Kissenelements ist das Grenzelement in einem Formwerkzeug für das Kissenelement angeordnet, ein Formmaterial wird von dem Einspritzloch her eingespritzt und ein anderes Formmaterial wird von einem oberen Abschnitt des Grenzelements her eingespritzt. Dann dreht ein Formmaterial, das von dem Einspritzloch her eingespritzt worden ist, den Gelenkabschnitt durch dessen Schäumkraft, wodurch der Schließdeckel das Einspritzloch schließt. Demgemäß wird das Kissenelement mit der Zweischichtstruktur gebildet, welche das Grenzelement dazwischen greift.
  • In dem vorstehend genannten JP-A-2-140107 weist ein Formwerkzeug für das Kissenelement einen mittleren Rahmen zwischen einem oberen Formwerkzeug und einem unteren Formwerkzeug auf und das Grenzelement ist in dem mittleren Rahmen angeordnet. Dann wird ein Formmaterial in das untere Formwerkzeug eingespritzt. Danach wird der mittlere Rahmen geschlossen, als nächstes wird ein anderes Formmaterial in einen oberen Abschnitt des mittleren Rahmens gespritzt, danach wird das obere Formwerkzeug geschlossen und ein Schäumvorgang wird durchgeführt. Demgemäß wird das Kissenelement mit der Zweischichtstruktur gebildet, welche das Grenzelement dazwischen greift.
  • Bei dem herkömmlichen Verfahren zur Herstellung des Kissenelements, das vorstehend beschrieben worden ist, gibt es jedoch das folgende Problem.
  • D.h., in dem vorstehend genannten JP-A-10-225943 ist es, wie es vorstehend beschrieben worden ist, erforderlich, dass der Schließdeckel, der das Injektionsloch und den Gelenkabschnitt aufweist, in dem Grenzelement bereitgestellt ist, und in dem vorstehend genannten JP-A-2-140107 ist es erforderlich, dass der mittlere Rahmen in dem Formwerkzeug in der vorstehend beschriebenen Weise bereitgestellt ist. Mit anderen Worten: In dem vorstehend beschriebenen Stand der Technik ist die spezielle Struktur in dem Grenzelement oder dem Formwerkzeug zum Zeitpunkt des Einspritzens erforderlich.
  • Zur Verminderung der vorstehend genannten Probleme gibt es in dem vorstehend genannten JP-A-10-225943 ein weiteres Formverfahren, bei dem ein flexibles Trennelement in dem vorstehend genannten Grenzelement verwendet wird, und eine Einspritzöffnung für das Formmaterial in dem flexiblen Trennelement bereitgestellt ist. Bei diesem Formverfahren ist es jedoch unmöglich, die Einspritzöffnung stark genug zu vergrößern und es ist nicht einfach, das Formmaterial einzuspritzen.
  • GB-A-2,233,926 betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines geschäumten Gegenstands mit mehreren Härten oder mehreren Dichten, der Schichten von Schäumen mit unterschiedlicher Härte umfasst, und zwar durch Umsetzen von zwei oder mehr Schaumformulierungen mit unterschiedlicher Härte oder Dichte in einem Formwerkzeug, das so angeordnet ist, dass die Bodenfläche bis zu 40° zur Horizontalen geneigt ist.
  • US-A-4,804,506 beschreibt ein Verfahren zur Herstellung eines geschäumten Gegenstands mit mehreren Härten, welches das Gießen einer flüssigen Formulierung auf die Bodenfläche eines schließbaren Formwerkzeugs zur Bildung einer ersten Schicht, dann das Gießen einer zweiten flüssigen Formulierung auf im Wesentlichen den gleichen Punkt, was der zweiten flüssigen Formulierung ermöglicht, eine zweite Schicht auf der ersten Schicht zu bilden, und das Schließen des Formwerkzeugs und das Ermöglichen der im Wesentlichen gleichzeitigen Bildung und Härtung der beiden Schichten in dem geschlossenen Formwerkzeug zur Bildung eines geschäumten Gegenstands mit mehreren Härten umfasst.
  • Patent Abstracts of Japan, Band 008, Nr. 050 (M-281), 7. März 1984 & JP 58 203027 A , 26. November 1983, betreffen ein Verfahren zur Herstellung eines Kissenkörpers mit unterschiedlicher Härte, bei dem ein Hohlraum zum Formen von weichen Teilen und Hohlräume zum Formen von harten Teilen mit Trennwänden mit Öffnungen bereitgestellt werden, und dann ein flüssiges Schäummaterial in die Hohlräume zum Formen von weichen Teilen zu Schaum eingespritzt wird.
  • US-A-4,762,654 beschreibt ein Verfahren zur Herstellung eines geschäumten Gegenstands mit einer laminierten Struktur, wobei das Verfahren das Bereitstellen eines Formwerkzeugs, das einen Hohlraum darin und eine Rippe aufweist, die vertikal von einem Boden des Hohlraums montiert ist und eine vorgegebene Höhe aufweist, so dass mindestens zwei Blöcke auf dem Boden gebildet werden, und das Gießen einer schäumbaren flüssigen Zusammensetzung in die jeweiligen Blöcke in Mengen umfasst, die es einer der schäumbaren flüssigen Zusammensetzungen ermöglichen, die andere schäumbare flüssige Zusammensetzung beim Schäumen zu bedecken. Die Merkmale des in diesem Dokument beschriebenen Verfahrens entsprechen den Merkmalen des Oberbegriffs des vorliegenden Anspruchs 1.
  • US-A-4,927,575 betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Schaumkissen mit Abschnitten mit unterschiedlichen Härten unter Verwendung eines Schaumformens, wobei das Verfahren das Einbringen eines ersten Reaktionsgemischs in ein Formwerkzeug, das Einbringen eines zweiten Reaktionsgemischs in ein Formwerkzeug, wobei sich das zweite Reaktionsgemisch bereits in einem aufgerahmten Zustand befindet, das Ermöglichen des Schäumens der Reaktionsgemische und das Entfernen des resultierenden Produkts aus dem Formwerkzeug umfasst.
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung eines Verfahrens zur Herstellung eines Kissenelements, das die Herstellung von Kissenelementen mit einer komplexeren Gestaltung als diejenige von herkömmlich hergestellten Kissen ermöglicht.
  • Die vorstehend genannte Aufgabe wird erfindungsgemäß durch das Verfahren zur Herstellung nach Anspruch 1 gelöst. Weiterentwicklungen der vorliegenden Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
  • Es wird ein Verfahren zur Herstellung eines Kissenelements zur Durchführung eines Schäumformens bereitgestellt, bei dem ein oberes Formwerkzeug und ein unteres Formwerkzeug verwendet werden, wobei in dem unteren Formwerkzeug ein erster Hohlraum zum Bilden eines ersten Mittelabschnitts mit einem Vorderseitenschichtabschnitt, der in einer Vorderseite des Kissenelements angeordnet ist, und einem Rückseitenschichtabschnitt, der in einer Rückseite des Kissenelements angeordnet ist, und ein zweiter Hohlraum zum Bilden eines zweiten Mittelabschnitts, der an der Rückseite des ersten Mittelabschnitts angeordnet ist, ausgebildet sind, und eine Vorderseiten- und Rückseitentrennung zwischen dem ersten Hohlraum und dem zweiten Hohlraum bereitgestellt ist. Das obere Formwerkzeug weist eine Bodenabschnitt-bildende Oberfläche zum Bilden eines Bodenabschnitts des Kissenelements auf. Bei der Durchführung des Schäumformens wird ein erstes Ausgangsmaterial mit einer Schäumeigenschaft in den ersten Hohlraum eingespritzt und ein zweites Ausgangsmaterial mit einer Schäumeigenschaft und das ein geschäumtes Produkt mit physikalischen Eigenschaften bildet, die von den physikalischen Eigenschaften eines geschäumten Produkts, das aus dem ersten Ausgangsmaterial gebildet ist, zu einem Zeitpunkt, bei dem der Schäumvorgang vollständig ist, verschieden sind, wird in den zweiten Hohlraum eingespritzt. Danach werden das untere Formwerkzeug und das obere Formwerkzeug geschlossen, so dass eine Fließöffnung zwischen der Bodenabschnitt-bildenden Oberfläche in dem oberen Formwerk zeug und einem oberen Ende der Vorderseiten- und Rückseitentrennung gebildet wird, das zweite Ausgangsmaterial innerhalb des ersten Hohlraums fließen kann, während dessen Fließmenge durch die Fließöffnung beschränkt ist, und nach vorne fließt, so dass es dem Fließen eines Fließfrontendabschnitts des ersten Ausgangsmaterials folgen kann, während es das erste Ausgangsmaterial so bedeckt, dass ein Fließen des Schaums von dem ersten Ausgangsmaterial nach oben beschränkt wird. Schließlich bildet das erste Ausgangsmaterial einen Vorderseitenschichtabschnitt unterhalb des ersten Hohlraums und einen Vorderkantenabschnitt in einem vorderen Endabschnitt des ersten Hohlraums, und andererseits bildet das zweite Ausgangsmaterial den Rückseitenschichtabschnitt oberhalb des ersten Hohlraums und den zweiten Mittelabschnitt in dem zweiten Hohlraum.
  • Das untere Formwerkzeug und das obere Formwerkzeug werden geschlossen, so dass eine Fließöffnung zwischen der Bodenabschnitt-bildenden Oberfläche und einem oberen Ende der Vorderseiten- und Rückseitentrennung in dem oberen Formwerkzeug gebildet wird, und das zweite Ausgangsmaterial fließt innerhalb des ersten Hohlraums, während dessen Fließmenge durch die Fließöffnung beschränkt ist, und es fließt nach vorne, so dass es dem Fließen eines Fließfrontendabschnitts des ersten Ausgangsmaterials folgt, während es das erste Ausgangsmaterial so bedeckt, dass ein Fließen des Schaums von dem ersten Ausgangsmaterial nach oben beschränkt wird.
  • Als nächstes werden die Durchführung und der Effekt der vorliegenden Erfindung beschrieben.
  • In der vorliegenden Erfindung wird das erste Ausgangsmaterial so in den ersten Hohlraum eingespritzt, dass es innerhalb des ersten Hohlraums schäumt und fließt. Ferner wird das zweite Ausgangsmaterial so in den zweiten Hohlraum eingespritzt, dass es über die Vorderseiten- und Rückseitentrennung fließt und auch in dem ersten Hohlraum schäumt und fließt.
  • Dann werden das untere Formwerkzeug und das obere Formwerkzeug nach dem vollständigen Einspritzen des zweiten Ausgangsmaterials geschlossen. Zu diesem Zeitpunkt wird die Fließöffnung zwischen der Bodenabschnitt-bildenden Oberfläche des oberen Formwerkzeugs und dem oberen Ende der Vorderseiten- und Rückseitentrennung ausgebildet.
  • Demgemäß ist es möglich, die Fließrichtung und die Fließmenge des fließenden zweiten Ausgangsmaterials so zu beschränken, dass es dem Fließfrontendabschnitt des ersten Ausgangsmaterials folgt. Ferner schäumt und fließt das zweite Ausgangsmaterial nach vorne, so dass es das erste Ausgangsmaterial bedeckt und es fließt nach vorne, während aufgrund von dessen Gewicht verhindert wird, dass das erste Ausgangsmaterial ohne Beschränkung schäumt und aufwärts fließt. Demgemäß ist es möglich, das erste und das zweite Ausgangsmaterial mit einer festgelegten Geschwindigkeit schäumen und fließen zu lassen. Daher können der Vorderseitenschichtabschnitt, der aus dem ersten Ausgangsmaterial hergestellt ist, und der Rückseitenschichtabschnitt, der aus dem zweiten Ausgangsmaterial hergestellt ist, ohne Verteilung von deren Dicke hergestellt werden.
  • Da das Fließen des ersten Ausgangsmaterials in Richtung des vorderen Abschnitts des Fließfrontendabschnitts durch das zweite Ausgangsmaterial gefördert wird, wird verhindert, dass der Fließfrontendabschnitt weiter vorwärts fließt, wenn er den vorderen Endabschnitt des ersten Hohlraums erreicht. Andererseits wird durch das folgende zweite Ausgangsmaterial verhindert, dass der Fließfrontendabschnitt nach hinten fließt, und der Fließfrontendabschnitt fließt in Richtung des oberen Abschnitts des Vorderkantenabschnitts.
  • Demgemäß kann das erste Ausgangsmaterial eine äußere Seite des zweiten Ausgangsmaterials umgeben, so dass der Vorderkantenabschnitt in dem vorderen Endabschnitt des ersten Hohlraums gebildet wird.
  • Demgemäß ist es möglich, ein Kissenelement, das die Zweischichtstruktur aufweist, die den Rückseitenschichtabschnitt und den Vorderseitenschichtabschnitt umfasst, zu bilden, bei dem nahezu die gesamte Oberfläche des ersten Mittelabschnitts und die Oberfläche des Vorderkantenabschnitts in dem Kissenelement durch das geschäumte Produkt des ersten Ausgangsmaterials gebildet sind.
  • Wie es vorstehend beschrieben worden ist, ist es erfindungsgemäß möglich, ein Verfahren zur Herstellung des Kissenelements bereitzustellen, das eine Zweischichtstruktur aufweist, die einen Vorderseitenschichtabschnitt und einen Rückseitenschichtabschnitt umfasst, und das keine Verteilung der Dicke zwischen dem Vorderseitenschichtabschnitt und dem Rückseitenschichtabschnitt aufweist.
  • Es wird auch ein Verfahren zur Herstellung eines Kissenelements zur Durchführung eines Schäumformens unter Verwendung eines oberen Formwerkzeugs und eines unteren Formwerkzeugs bereitgestellt, bei dem zum Zeitpunkt der Durchführung des Schäumformens eine flexible Folie in einem Hohlraum in dem unteren Formwerkzeug so angeordnet wird, dass ein Öffnungsabschnitt, zu dem ein erstes Ausgangsmaterial mit einer Schäumeigenschaft fließt, zwischen einem Endabschnitt der flexiblen Folie und dem Hohlraum gebildet wird. Das erste Ausgangsmaterial fließt von dem Öffnungsabschnitt und ein zweites Ausgangsmaterial mit einer Schäumeigenschaft und das ein geschäumtes Produkt mit physikalischen Eigenschaften bildet, die zu einem Zeitpunkt, bei dem der Schäumvorgang abgeschlossen ist, von denjenigen eines geschäumten Produkts verschieden sind, das aus dem ersten Ausgangsmaterial gebildet wird, wird von dem Abschnitt, der von dem Öffnungsabschnitt verschieden ist, eingespritzt, und danach werden das untere Formwerkzeug und das obere Formwerkzeug geschlossen, so dass das erste Ausgangsmaterial und das zweite Ausgangsmaterial durch Anordnen der flexiblen Folie derart, dass es sich um eine Grenzschicht handelt, integral schäumgeformt werden, wodurch ein Kissenelement gebildet wird, das die Zweischichtstruktur aufweist, die ein erstes geschäumtes Produkt, das aus dem ersten Ausgangsmaterial hergestellt ist, und ein zweites geschäumtes Produkt, das aus dem zweiten Ausgangsmaterial hergestellt ist, umfasst, und bei der die flexible Folie zwischen den beiden angeordnet ist.
  • Die flexible Folie ist in dem Hohlraum in dem unteren Formwerkzeug so angeordnet, dass der Öffnungsabschnitt gebildet wird, das erste Ausgangsmaterial fließt von dem Öffnungsabschnitt und das zweite Ausgangsmaterial wird von einem von dem Öffnungsabschnitt verschiedenen Abschnitt eingespritzt, wodurch das Kissenelement gebildet wird, das die Zweischichtstruktur aufweist, zwischen der die flexible Folie gegriffen wird.
  • Als nächstes werden die Durchführung und der Effekt der vorliegenden Erfindung beschrieben.
  • In der vorliegenden Erfindung ist die flexible Folie an einer optionalen Position des Hohlraums in dem unteren Formwerkzeug angeordnet, während sie den Öffnungsabschnitt hält. Der Öffnungsabschnitt ist so ausgebildet, dass er einen Teil des Hohlraums schneidet, während der Hohlraum kontinuierlich verbunden ist.
  • Als nächstes wird das erste Ausgangsmaterial von dem Öffnungsabschnitt fließen gelassen und andererseits wird das zweite Ausgangsmaterial von dem von dem Öffnungsabschnitt verschiedenen Abschnitt eingespritzt. Dann fließt das erste Ausgangsmaterial bzw. das zweite Ausgangsmaterial in den unteren Abschnitt der flexiblen Folie bzw. in den oberen Abschnitt der flexiblen Folie, während sie in einem Zustand schäumen, bei dem sie durch die flexible Folie voneinander weg bewegt werden.
  • D.h., in dem Hohlraum in dem unteren Formwerkzeug schäumen und fließen das erste Ausgangsmaterial und das zweite Ausgangsmaterial an dem Abschnitt, an dem die flexible Folie angeordnet ist, unabhängig, während sie keinen Einfluss aufeinander ausüben. Demgemäß kann an dem Abschnitt, an dem die flexible Folie angeordnet ist, verhindert werden, dass das erste Ausgangsmaterial und das zweite Ausgangsmaterial miteinander gemischt werden, und es kann ein Kissenelement gebildet werden, bei dem die Dicke des ersten und des zweiten geschäumten Produkts stabil ist.
  • Die flexible Folie weist eine Flexibilität auf und kann an einer optionalen Position in dem Hohlraum des unteren Formwerkzeugs angeordnet werden. D.h., in dem Fall, bei dem es beabsichtigt ist, die Form der Zweischichtstruktur des Kissenelements zu ändern, kann die flexible Folie durch Ändern des Anordnungszustands der flexiblen Folie einfach modifiziert werden. Demgemäß ist es möglich, ein Kissenelement, bei dem die Zweischichtstruktur eine optionale Form aufweist, einfach zu bilden.
  • Die flexible Folie weist den Öffnungsabschnitt auf und ist so strukturiert, dass zwei Schichten nicht wie in der herkömmlichen Weise durch ein Grenzelement vollständig getrennt sind. Demgemäß ist es nicht erforderlich, die Reihenfolge des Einspritzens des Formmaterials derart zu beschränken, dass das zweite Ausgangsmaterial eingespritzt wird, nachdem das Einspritzen des ersten Ausgangsmaterials zum Zeitpunkt des Formens beendet worden ist, und es ist auch nicht erforderlich, das Einspritzloch in dem Grenzelement im Vorhinein zu bilden, um dies zu vermeiden. Daher ist es einfach, das Formmaterial aus dem ersten Ausgangsmaterial und dem zweiten Ausgangsmaterial einzuspritzen, es ist möglich, mit einem optionalen zeitlichen Ablauf einzuspritzen und es ist möglich, das Kissenelement einfach zu bilden.
  • In dem gebildeten Kissenelement ist die flexible Folie zwischen dem ersten geschäumten Produkt und dem zweiten geschäumten Produkt gegriffen. Die flexible Folie weist eine hervorragende elastische Verformung auf und beeinflusst Eigenschaften, wie z.B. eine stoßmindernde Eigenschaft des Kissenelements und dergleichen, aufgrund einer Kombination des ersten geschäumten Produkts und des zweiten geschäumten Produkts kaum. Demgemäß kann ein Kissenelement mit hervorragenden Eigenschaften gebildet werden.
  • Das Kissenelement wird nach dem Formen herausgenommen, während die flexible Folie gegriffen wird. Demgemäß kann das Kissenelement einfach entnommen werden.
  • Es ist bevorzugt, für die flexible Folie ein Material mit einer verbesserten Hafteigenschaft bezüglich des ersten geschäumten Produkts und des zweiten geschäumten Produkts zu verwenden. In diesem Fall kann ein allgemeiner Bindungsgrad in dem Kissenelement nach dem Formen verbessert werden.
  • Wie es vorstehend beschrieben worden ist, kann erfindungsgemäß ein Verfahren zur Herstellung des Kissenelements bereitgestellt werden, welches das Kissenelement mit einer optionalen Form einer Zweischichtstruktur und mit hervorragenden Eigenschaften einfach bilden kann und bei dem das Formmaterial einfach und mit einem optionalen zeitlichen Ablauf eingespritzt wird.
  • Ein vollständigeres Verständnis der Erfindung und von vielen der damit zusammenhängenden Vorteile wird durch die folgende detaillierte Beschreibung insbesondere unter Berücksichtigung im Zusammenhang mit den beigefügten Zeichnungen erhalten, worin:
  • 1 eine perspektivische Ansicht ist, die ein Kissenelement gemäß einer Ausführungsform 1 zeigt;
  • 2A eine Querschnittsansicht entlang einer Linie 2A-2A in der 1 gemäß der Ausführungsform 1 ist;
  • 2B eine Querschnittsansicht entlang einer Linie 2B-2B in der 1 gemäß der Ausführungsform 1 ist;
  • 3 eine schematische Ansicht ist, die eine Herstellungsvorrichtung gemäß der Ausführungsform 1 zeigt;
  • 4 eine Draufsicht ist, die ein Formwerkzeug in einem Zustand des Einspritzens eines ersten Ausgangsmaterials gemäß der Ausführungsform 1 zeigt;
  • 5A, 5B und 5C Ansichten sind, die ein Formwerkzeug in einem Zustand des Einspritzens des ersten Ausgangsmaterials gemäß der Ausführungsform 1 zeigen, wobei die 5A eine Querschnittsansicht entlang einer Linie 5A-5A in der 4 ist, die 5B eine Querschnittsansicht entlang einer Linie 5B-5B in der 4 ist und die 5C eine Querschnittsansicht entlang einer Linie 5C-5C in der 4 ist;
  • 6 eine Draufsicht ist, die ein Formwerkzeug in einem Zustand des Einspritzens eines zweiten Ausgangsmaterials gemäß der Ausführungsform 1 zeigt;
  • 7A, 7B und 7C Ansichten sind, die ein Formwerkzeug in einem Zustand des Einspritzens eines zweiten Ausgangsmaterials gemäß der Ausführungsform 1 zeigen, wobei die 7A eine Querschnittsansicht entlang einer Linie 7A-7A in der 6 ist, die 7B eine Quer schnittsansicht entlang einer Linie 7B-7B in der 6 ist und die 7C eine Querschnittsansicht entlang einer Linie 7C-7C in der 6 ist;
  • 8 eine Draufsicht ist, die ein Formwerkzeug in einem Zustand des Schließens eines oberen Formwerkzeugs und eines unteren Formwerkzeugs gemäß der Ausführungsform 1 zeigt;
  • 9A, 9B und 9C Ansichten sind, die ein Formwerkzeug in einem Zustand des Schließens des oberen Formwerkzeugs und des unteren Formwerkzeugs gemäß der Ausführungsform 1 zeigen, wobei die 9A eine Querschnittsansicht entlang einer Linie 9A-9A in der 8 ist, die 9B eine Querschnittsansicht entlang einer Linie 9B-9B in der 8 ist und die 9C eine Querschnittsansicht entlang einer Linie 9C-9C in der 8 ist;
  • 10A, 10B und 10C Ansichten sind, die ein Formwerkzeug in einem Zustand des Schließens des oberen Formwerkzeugs und des unteren Formwerkzeugs gemäß der Ausführungsform 1 zeigen, wobei die 10A eine Querschnittsansicht entlang einer Linie 10A-10A in einer Ansicht ist, die der 8 entspricht, die 10B eine Querschnittsansicht entlang einer Linie 10B-10B in einer Ansicht ist, die der 8 entspricht, und die 10C eine Querschnittsansicht entlang einer Linie 10C-10C in einer Ansicht ist, die der 8 entspricht;
  • 11A und 11B Ansichten, die den Ansichten entlang der Linie 11A-11A in der 1 entsprechen, gemäß der Ausführungsform 1 sind, worin die 11A eine Querschnittsansicht eines Kissenelements ist, in dem ein Vorderkantenabschnitt mit einem größeren Anteil an geschäumtem Produkt, das aus dem ersten Ausgangsmaterial hergestellt ist, ausgebildet ist, und die 11B eine Querschnittsansicht eines Kissenelements ist, in dem ein Vorderkantenabschnitt mit einem größeren Anteil an geschäumtem Produkt, das aus dem zweiten Ausgangsmaterial hergestellt ist, ausgebildet ist;
  • 12 ein Graph ist, der eine Verdrängungs-Kompressionsbelastungskurve in der Ausführungsform 1 zeigt;
  • 13 ein Graph ist, der die Frequenz-Schwingungsübertragbarkeit-Kurve in der Ausführungsform 1 zeigt;
  • 14 eine Draufsicht ist, die ein Formwerkzeug gemäß einer Ausführungsform 2 zeigt;
  • 15 eine perspektivische Ansicht ist, die ein Kissenelement gemäß der Ausführungsform 2 zeigt;
  • 16 eine Querschnittsansicht entlang einer Linie 16-16 in der 15 in der Ausführungsform 2 ist;
  • 17 eine perspektivische Ansicht ist, die ein Kissenelement gemäß einer Ausführungsform 3 zeigt;
  • 18A eine Querschnittsansicht entlang einer Linie 18A-18A in der 17 gemäß der Ausführungsform 3 ist;
  • 18B eine Querschnittsansicht entlang einer Linie 18B-18B in der 17 gemäß der Ausführungsform 3 ist;
  • 19 eine schematische Ansicht ist, die eine Herstellungsvorrichtung gemäß der Ausführungsform 3 zeigt;
  • 20 eine Draufsicht ist, die ein Formwerkzeug in einem Zustand des Einspritzens eines zweiten Ausgangsmaterials gemäß der Ausführungsform 3 zeigt;
  • 21A, 21B und 21C Ansichten sind, die ein Formwerkzeug in einem Zustand des Einspritzens des zweiten Ausgangsmaterials gemäß der Ausführungsform 3 zeigen, wobei die 21A eine Querschnittsansicht entlang einer Linie 21A-21A in der 20 ist, die 21B eine Querschnittsansicht entlang einer Linie 21B-21B in der 20 ist und die 21C eine Querschnittsansicht entlang einer Linie 21C-21C in der 20 ist;
  • 22 eine Draufsicht ist, die ein Formwerkzeug in einem Zustand des Einspritzens des ersten Ausgangsmaterials gemäß der Ausführungsform 3 zeigt;
  • 23A, 23B und 23C Ansichten sind, die ein Formwerkzeug in einem Zustand des Einspritzens des ersten Ausgangsmaterials gemäß der Ausführungsform 3 zeigen, wobei die 23A eine Querschnittsansicht entlang einer Linie 23A-23A in der 22 ist, die 23B eine Querschnittsansicht entlang einer Linie 23B-23B in der 22 ist und die 23C eine Querschnittsansicht entlang einer Linie 23C-23C in der 22 ist;
  • 24 eine Draufsicht ist, die ein Formwerkzeug in einem Zustand des Schließens eines unteren Formwerkzeugs und eines oberen Formwerkzeugs gemäß der Ausführungsform 3 zeigt;
  • 25A, 25B und 25C Ansichten sind, die ein Formwerkzeug in einem Zustand des Schließens des oberen Formwerkzeugs und des unteren Formwerkzeugs gemäß der Ausführungsform 3 zeigen, wobei die 25A eine Querschnittsansicht entlang einer Linie 25A-25A in der 24 ist, die 25B eine Querschnittsansicht entlang einer Linie 25B-25B in der 24 ist und die 25C eine Querschnittsansicht entlang einer Linie 25C-25C in der 24 ist;
  • 26 eine Draufsicht ist, die gemäß der Ausführungsform 3 ein Formwerkzeug in einem Zustand zeigt, bei dem ein Schäumformen nach dem Schließen des oberen Formwerkzeugs und des unteren Formwerkzeugs nahezu durchgeführt worden ist;
  • 27A, 27B und 27C Ansichten sind, die gemäß der Ausführungsform 3 ein Formwerkzeug in einem Zustand zeigen, bei dem ein Schäumformen nach dem Schließen des oberen Formwerkzeugs und des unteren Formwerkzeugs nahezu durchgeführt worden ist, wobei die 27A eine Querschnittsansicht entlang einer Linie 27A-27A in der 26 ist, die 27B eine Querschnittsansicht entlang einer Linie 27B-27B in der 26 ist und die 27C eine Querschnittsansicht entlang einer Linie 27C-27C in der 26 ist;
  • 28A eine perspektivische Ansicht ist, die einen Zustand zeigt, bei dem eine Fixiervorrichtung in einer Trennplatte gemäß der Ausführungsform 3 bereitgestellt ist;
  • 28B eine schematische Ansicht ist, die einen Zustand zeigt, bei dem ein Endabschnitt einer flexiblen Folie so gebogen ist, dass er in der Fixiervorrichtung haftet;
  • 29A und 29B Ansichten sind, die einen Fall zeigen, bei dem die flexible Folie so angeordnet ist, dass sie nicht mit einer Bodenfläche des unteren Formwerkzeugs parallel ist, wobei die 29A eine Querschnittsansicht ist, die der Ansicht entlang der Linie 29A-29A in der 24 entspricht, und die 29B eine perspektivische Ansicht ist, die eine Trennplatte zeigt;
  • 30A und 30B Ansichten sind, die ein weiteres unteres Formwerkzeug gemäß der Ausführungsform 3 zeigen, wobei 30A eine Draufsicht ist, die das untere Formwerkzeug in dem Fall zeigt, bei dem ein Seitenhohlraum und ein hinterer Hohlraum nicht vollständig durch eine Seitentrennplatte getrennt sind, und die 30B eine Draufsicht ist, die das untere Formwerkzeug in dem Fall zeigt, bei dem der Seitenhohlraum so bereitgestellt ist, dass die Seitentrennplatte linear in einer vorderen Seite und einer hinteren Seite bereitgestellt ist;
  • 31A eine Querschnittsansicht ist, die ein Formwerkzeug zeigt, bei dem eine Vorderseiten- und Rückseitentrennplatte nahe an einer Rückseite angeordnet ist, und eine flexible Folie so angeordnet ist, dass sie einen Öffnungsabschnitt in einer Vorderseite gemäß einer Ausführungsform 5 bildet;
  • 31B eine Querschnittsansicht ist, die der Ansicht entlang der Linie 31-31 in der 17 entspricht und ein Kissenelement gemäß der Ausführungsform 5 zeigt, bei dem ein Vorderkantenabschnitt in einem vorderen Abschnitt eine Zweischichtstruktur aufweist, die aus einem ersten Ausgangsmaterial und einem zweiten Ausgangsmaterial ausgebildet ist;
  • 32 eine Draufsicht ist, die ein Formwerkzeug gemäß einer Ausführungsform 6 zeigt; und
  • 33A und 33B Ansichten sind, die das Formwerkzeug gemäß der Ausführungsform 6 zeigen, wobei die 33A eine Querschnittsansicht ist, die das Formwerkzeug in einem Zustand zeigt, bei dem eine flexible Folie an einem Hohlraum in einem unteren Formwerkzeug in einem gelockerten Zustand fixiert ist, und die 33B eine Querschnittsansicht ist, die das Formwerkzeug in einem Zustand zeigt, bei dem ein taschenartiger Hohlraum, der durch die flexible Folie gebildet wird, zum Zeitpunkt des Fließenlassens eines ersten Ausgangsmaterials von einem Öffnungsabschnitt erweitert wird.
  • Die vordere und hintere Richtung ist eine Richtung, die durch Festlegen der Seite des ersten Mittelabschnitts des Kissenelements oder die Seite des ersten Hohlraums als vorderer Abschnitt erhalten wird, bzw. durch Festlegen der Seite des zweiten Mittelabschnitts des Kissenelements oder der Seite des zweiten Hohlraums als hinterer Abschnitt erhalten wird. Ferner entspricht die laterale Richtung einer Richtung senkrecht zu der vorderen und hinteren Richtung, die durch Festlegen der Seite von beiden Seitenabschnitten des Kissenelements oder der Seite der Seitenhohlräume rechts oder links erhalten wird. Ferner entspricht die vertikale Richtung einer vertikalen Richtung einer Fahrzeugkarosserie in einem Zustand, bei dem das Kissenelement an die Fahrzeugkarosserie montiert ist, oder einer Richtung der Schwerkraft zum Zeitpunkt der Herstellung des Kissenelements.
  • Es ist bevorzugt, dass die Struktur derart hergestellt wird, dass in dem unteren Formwerkzeug die Seitenhohlräume zur Bildung der Seitenabschnitte, die sowohl in der rechten als auch in der linken Seite des ersten Mittelabschnitts angeordnet sind, gebildet werden, und eine Seitentrennung mit einer ersten Seitentrennung, die zwischen dem Seitenhohlraum und dem ersten Hohlraum bereitgestellt ist, und einer zweiten Seitentrennung, die zwischen dem Seitenhohlraum und dem zweiten Hohlraum bereitgestellt ist, gebildet wird. Die Fließöffnung ist ebenfalls zwischen der Bodenabschnitt-bildenden Oberfläche in dem oberen Formwerkzeug und einem oberen Ende der Seitentrennungen gebildet. Das zweite Ausgangsmaterial bildet den Rückseitenschichtabschnitt oberhalb des ersten Hohlraums und auch den zweiten Mittelabschnitt und die Seitenabschnitte in dem zweiten Hohlraum bzw. den Seitenhohlräumen.
  • Das zweite Ausgangsmaterial wird in den zweiten Hohlraum eingespritzt und kann über die Seitentrennung laufen bzw. fließen, so dass es in Richtung des Seitenhohlraums fließt und schäumt. Demgemäß können die Seitenabschnitte ohne direktes Einspritzen des zweiten Ausgangsmaterials in die Seitenhohlräume gebildet werden.
  • Es ist bevorzugt, dass das erste Ausgangsmaterial vor dem Einspritzen des zweiten Ausgangsmaterials eingespritzt wird.
  • Demgemäß ist es möglich, das Schäumen und Fließen des ersten Ausgangsmaterials vor dem Schäumen und Fließen des zweiten Ausgangsmaterials durchzuführen. Daher kann das zweite Ausgangsmaterial leicht das erste Ausgangsmaterial bedecken und innerhalb des ersten Hohlraums fließen.
  • In diesem Fall kann jedes des ersten Ausgangsmaterials oder des zweiten Ausgangsmaterials zuerst eingespritzt werden. D.h., es kann ein Fall vorliegen, bei dem das zweite Ausgangsmaterial vor dem ersten Ausgangsmaterial eingespritzt wird, oder ein Fall, bei dem das erste Ausgangsmaterial und das zweite Ausgangsmaterial im Wesentlichen gleichzeitig eingespritzt werden. Demgemäß ist es bevorzugt, die Reihenfolge festzulegen, während die Geschwindigkeit des Schäumens und Fließens des ersten und des zweiten Ausgangsmaterials berücksichtigt werden.
  • Es ist bevorzugt, dass die Struktur derart hergestellt wird, dass die Höhe der zweiten Seitentrennung niedriger gemacht wird als die Höhe der Vorderseiten- und Rückseitentrennung in der vertikalen Richtung und dass das zweite Ausgangsmaterial über das obere Ende der zweiten Seitentrennung läuft, so dass es innerhalb des Seitenhohlraums zu schäumen und fließen beginnt, bevor es über das obere Ende der Vorderseiten- und Rückseitentrennung läuft, so dass es in dem ersten Hohlraum zu schäumen und fließen beginnt.
  • Wie es vorstehend beschrieben worden ist, fließt das zweite Ausgangsmaterial zum Zeitpunkt des Schäumens und Fließens zuerst in den Seitenhohlraum und als nächstes in den ersten Hohlraum. Demgemäß ist es möglich, zu verhindern, dass das zweite Ausgangsmaterial über den Fließfrontendabschnitt des ersten Ausgangsmaterials fließt, das innerhalb des ersten Hohlraums schäumt und fließt.
  • Da andererseits das Schäumen und Fließen des zweiten Ausgangsmaterials zu den Seitenhohlräumen nicht oberhalb des ersten Ausgangsmaterials stattfindet, was sich von dem Schäumen und Fließen zu dem ersten Hohlraum unterscheidet, ist es nicht erforderlich, die Fließgeschwindigkeit zu beschränken. Demgemäß gibt es keine Schwierigkeiten, wenn das zweite Ausgangsmaterial innerhalb der Seitenhohlräume schäumt und fließt, bevor das zweite Ausgangsmaterial in dem ersten Hohlraum zu schäumen und fließen beginnt. Demgemäß ist es nicht erforderlich, das zweite Ausgangsmaterial in jeden der Seitenhohlräume einzuspritzen, es ist möglich, die zum Einspritzen erforderliche Zeit zu vermindern und es ist möglich, die Formzeit des Kissenelements zu vermindern.
  • Es ist bevorzugt, dass die Struktur derart hergestellt wird, dass das Volumen des zweiten Hohlraums, der von der Vorderseiten- und Rückseitentrennung und den zweiten Seitentrennungen umgeben ist, größer eingestellt wird als eine Einspritzmenge des zweiten Ausgangsmaterials vor dem Schäumen, wodurch eine vorgegebene Zeit erforderlich ist, bevor das zweite Ausgangsmaterial über das obere Ende der Seitentrennungen oder über die Vorderseiten- und Rückseitentrennung läuft, so dass es in den Seitenhohlräumen oder dem ersten Hohlraum zu schäumen und fließen beginnt.
  • Demgemäß ist es möglich, die Zeit zu verzögern, in der das zweite Ausgangsmaterial in dem ersten Hohlraum zu fließen beginnt.
  • Ferner kann die Struktur so hergestellt werden, dass die Seitentrennung derart bereitgestellt wird, dass die Breite des ersten Hohlraums in der lateralen Richtung in dem vorderen Abschnitt größer wird, d.h., das erste Ausgangsmaterial tritt teilweise in den Seitenhohlraum ein.
  • In dem Kissensitz, in dem das Kissenelement verwendet wird, das in der vorstehend beschriebenen Weise ausgebildet worden ist, kann der Vorderseitenschichtabschnitt, der aus dem ersten Ausgangsmaterial hergestellt ist, die Gesamtheit der Oberschenkel eines Anwenders umgeben, wenn er als Sitz verwendet wird.
  • Demgemäß ist es möglich, die Bedienbarkeit eines Pedals oder dergleichen durch den Fahrer entsprechend dem Anwender weiter zu verbessern.
  • Selbst wenn sich die Oberschenkel des Anwenders in der Breitenrichtung bewegen, kann der Anwender durch die Kontaktabschnitte in den Seitenabschnitten sanft gestützt werden, so dass es möglich ist, die Müdigkeit in dem Fall zu vermindern, bei dem der Anwender für eine lange Zeit auf dem Sitz sitzt.
  • Es ist bevorzugt, dass die Struktur derart ausgebildet ist, dass das erste Ausgangsmaterial und das zweite Ausgangsmaterial beide ein gemischtes Ausgangsmaterial aus einem Polyolgruppe-Ausgangsmaterial und einem Isocyanatgruppe-Ausgangsmaterial sind, wobei der Mischungsgewichtsanteil des Polyolgruppe-Ausgangsmaterials höher ist als der Mischungsgewichtsanteil des Isocyanatgruppe-Ausgangsmaterials und der Mischungsgewichtsanteil des Polyolgruppe-Ausgangsmaterials des ersten Ausgangsmaterials höher ist als derjenige des zweiten Ausgangsmaterials, und das Kissenelement so ausgebildet wird, dass die Härte des Vorderseitenschichtabschnitts, der aus dem ersten Ausgangsmaterial hergestellt ist, relativ geringer ist als die Härte des Rückseitenschichtabschnitts, der Seitenabschnitte und des zweiten Mittelabschnitts aus dem zweiten Ausgangsmaterial, oder als die Härte des Rückseitenschichtabschnitts und des zweiten Mittelabschnitts aus dem zweiten Ausgangsmaterial.
  • Da demgemäß der Vorderseitenschichtabschnitt, der die geringe Härte aufweist, dazu neigt, leicht gebogen zu werden, wenn auf dem Sitz unter Verwendung des Kissenelements gesessen wird, ist es möglich, die Bedienbarkeit zu verbessern, wie z.B. dann, wenn der Fahrer des Kraftfahrzeugs auf ein Gaspedal, ein Bremspedal oder ein Kupplungspedal tritt. Ferner ist es möglich, dass Sitzgefühl des Anwenders zu verbessern.
  • In dem Fall der Differenzierung der Härte des Vorderseitenschichtabschnitts von der Härte der anderen Abschnitte wird das gemischte Ausgangsmaterial aus dem Polyolgruppe-Ausgangsmaterial und dem Isocyanatgruppe-Ausgangsmaterial sowohl für das erste als auch für das zweite Ausgangsmaterial verwendet. D.h., da die gleiche Art von Ausgangsmaterial, das einem Material für ein geschäumtes Urethanharzprodukt entspricht, inhärent eingesetzt wird, können der Grenzabschnitt zwischen dem Vorderseitenschichtabschnitt und dem Rückseitenabschnitt und der Grenzabschnitt zwischen dem Vorderseitenabschnitt und dem Seitenabschnitt zum Zeitpunkt des Schäumens chemisch in dem Grenzabschnitt gebunden werden. Demgemäß kann ein Kissenelement, das die Zweischichtstruktur aufweist, die den weichen Abschnitt und den harten Abschnitt umfasst und das eine feste Verbindung in dem Grenzabschnitt aufweist, gebildet werden.
  • Es ist bevorzugt, das Formen so durchzuführen, dass das erste Ausgangsmaterial durch Mischen des Polyolgruppe-Ausgangsmaterials mit einem relativ niedrigeren Molekulargewicht als demjenigen des zweiten Ausgangsmaterials mit dem Isocyanatgruppe-Ausgangsmaterial hergestellt wird, wodurch die Stoßelastizität des Vorderseitenschichtabschnitts, der aus dem ersten Ausgangsmaterial hergestellt ist, relativ niedriger wird als die Stoßelastizität des Rückseitenschichtabschnitts, der Seitenabschnitte und des zweiten Mittelabschnitts, die aus dem zweiten Ausgangsmaterial hergestellt sind, oder als die Stoßelastizität des Rückseitenschichtabschnitts und des zweiten Mittelabschnitts, die aus dem zweiten Ausgangsmaterial hergestellt sind.
  • In diesem Fall erzeugt die Stoßelastizität eine Abstoßungskraft, die dazu neigt, zum Zeitpunkt des Zusammendrückens durch die Anwendung einer externen Kraft zu einer Ursprungsposition zurückzukehren. Ferner weist das geschäumte Produkt, das eine niedrige Stoßelastizität aufweist, im Allgemeinen eine hervorragende Schwingungsabsorptionsleistung auf.
  • Wenn demgemäß auf dem Sitz unter Verwendung des Kissenelements gesessen wird, weist der Sitz eine geringe Stoßelastizität des Vorderseitenschichtabschnitts auf, so dass es möglich ist, beim Sitzen ein weiches Kontaktgefühl zu erreichen. Da ferner die Stoßelastizität des Vorderseitenschichtabschnitts gering ist, ist es möglich, die Schwingungsübertragung auf den Anwender zu vermindern. Demgemäß ist es z.B. möglich, die Bedienbarkeit durch einen Fahrer des Kraftfahrzeugs zu verbessern und es ist möglich, das Sitzgefühl des Anwenders zu verbessern.
  • Zum Zwecke der Differenzierung der Härte des Vorderseitenschichtabschnitts von der Härte der anderen Abschnitte wird das gemischte Ausgangsmaterial aus dem Polyolgruppe-Ausgangsmaterial und dem Isocyanatgruppe-Ausgangsmaterial sowohl für das erste als auch für das zweite Ausgangsmaterial verwendet. D.h., da die gleiche Art von Ausgangsmaterial, wie z.B. ein Material für ein geschäumtes Urethanharzprodukt, ursprünglich eingesetzt wird, können der Grenzabschnitt zwischen dem Vorderseitenschichtabschnitt und dem Rückseitenschichtabschnitt und der Grenzabschnitt zwischen dem Vorderseitenschichtabschnitt und dem Seitenabschnitt zum Zeitpunkt des Schäumens chemisch in dem Grenzabschnitt gebunden werden. Demgemäß kann das Kissenelement, das die Zweischichtstruktur aufweist, die den weichen Abschnitt und den harten Abschnitt umfasst und das eine feste Verbindung in dem Grenzabschnitt aufweist, gebildet werden.
  • In diesem Fall wird bei dem ersten Ausgangsmaterial das Polyolgruppe-Ausgangsmaterial mit einem relativ niedrigeren Molekulargewicht als dasjenige des zweiten Ausgangsmaterials verwendet, jedoch können bezüglich des Isocyanatgruppe-Ausgangsmaterials verschiedene Arten von Molekulargewichten sowohl für das erste Ausgangsmaterial als auch für das zweite Ausgangsmaterial verwendet werden.
  • Es ist bevorzugt, dass das erste Ausgangsmaterial mit einem Gewicht eingespritzt wird, das durch Multiplizieren einer Menge, die zu einem Anteil proportional ist, der von dem Vorderseitenschichtabschnitt eingenommen wird, bezogen auf das Volumen des gesamten Kissenelements, mit der Dichte des geschäumten Produkts des ersten Ausgangsmaterials erhalten wird, bzw. das zweite Ausgangsmaterial mit einem Gewicht eingespritzt wird, das durch Multiplizieren einer Menge, die zu einem Anteil proportional ist, der von dem Rückseitenschichtabschnitt, den Seitenabschnitten und dem zweiten Mittelabschnitt eingenommen wird, bezogen auf das Volumen des gesamten Kissenelements, oder einer Menge, die zu einem Anteil proportional ist, der von dem Rückseitenschichtabschnitt und dem zweiten Mittelabschnitt eingenommen wird, mit der Dichte des geschäumten Produkts des zweiten Ausgangsmaterials erhalten wird.
  • Wie es vorstehend beschrieben worden ist, können die Ausgangsmaterialien innerhalb des Formwerkzeugs vollständig schäumen, nachdem das untere Formwerkzeug und das obere Formwerkzeug geschlossen worden sind, da die Einspritzmengen des ersten Ausgangsmaterials und des zweiten Ausgangsmaterials auf die Mengen eingestellt werden, die dem Volumen entsprechen, nachdem sie beim tatsächlichen Schäumen geschäumt worden sind. Demgemäß weist jeder der Abschnitte in dem geformten Kissenelement keine Unregelmäßigkeit, wie z.B. einen nicht-geschäumten Abschnitt oder dergleichen auf und das geschäumte Produkt, das aus dem ersten Ausgangsmaterial oder dem zweiten Ausgangsmaterial hergestellt ist, kann das Kissenelement mit einer vorgegebenen gleichmäßigen Dichte bilden.
  • Es ist bevorzugt, dass das erste Ausgangsmaterial und das zweite Ausgangsmaterial aus Materialien ausgebildet sind, die nach dem Ende des Schäumens verschiedene Farben aufweisen.
  • Dies kann z.B. durch Zugeben eines Farbpigments zu mindestens einem des ersten Ausgangsmaterials und des zweiten Ausgangsmaterials einfach in die Praxis umgesetzt werden.
  • Da es einfach ist, die Zweischichtstruktur des geschäumten Kissenelements leicht visuell zu bestätigen, ist es demgemäß einfach, das Produkt nach dem Schäumen zu untersuchen.
  • Es ist bevorzugt, dass zwischen der flexiblen Folie und dem Hohlraum ein taschenartiger Hohlraum ausgebildet ist.
  • Demgemäß wird das erste Ausgangsmaterial, das von dem Öffnungsabschnitt fließt, konzentrisch in den taschenartigen Hohlraum gefüllt, und es ist möglich, das Kissenelement, das die Zweischichtstruktur mit einer regelmäßigen Form aufweist, einfach zu bilden.
  • Es ist bevorzugt, dass eine Trennplatte, die so bereitgestellt ist, dass sie einen Teil des Hohlraums schneidet, in dem unteren Formwerkzeug bereitgestellt ist, und die flexible Folie über mindestens einen des Hohlraums und der Trennplatte überbrückend gespannt wird, wodurch ein taschenartiger Hohlraum, der den Öffnungsabschnitt aufweist, gebildet wird.
  • Da die flexible Folie über die Trennplatte überbrückend gespannt werden kann, ist es möglich, die Position, die eingenommen werden soll, noch flexibler festzulegen.
  • Das Kissenelement kann durch Anordnen der Trennplatte in einer optionalen Form mit einem rillenartigen Schlitz ausgebildet werden.
  • Es ist bevorzugt, dass die Trennplatte mindestens eine von der Vorderseiten- und Rückseitentrennplatte, die den Hohlraum in den vorderen Hohlraum und den hinteren Hohlraum in einer Richtung von vorne nach hinten trennt, und einem Paar von Seitentrennplatten ist, die den Hohlraum sowohl in rechte und linke Seitenhohlräume als auch in den dazwischen angeordneten Mittelhohlraum trennt.
  • Aufgrund der Vorderseiten- und Rückseitentrennung kann in der vorderen und hinteren Richtung in dem Kissenelement ein rillenartiger Schlitz bereitgestellt werden, wodurch ein vorderer Abschnitt gebildet wird, der dem vorderen Hohlraum und einem hinteren Abschnitt entspricht, der dem hinteren Hohlraum entspricht.
  • Aufgrund der Seitentrennplatten können die rillenartigen Schlitze sowohl in der linken als auch in der rechten Seite in dem Kissenelement bereitgestellt werden, wodurch Seitenabschnitte gebildet werden, die den Seitenhohlräumen entsprechen.
  • Ferner ist es bevorzugt, dass der Endabschnitt der flexiblen Folie mit einer Fixiervorrichtung an dem unteren Formwerkzeug fixiert ist.
  • Demgemäß kann die flexible Folie sicher innerhalb des unteren Formwerkzeugs fixiert werden. In diesem Fall kann der Fixierabschnitt, während er durch das Kissenelement gegriffen wird, nach dem Ende der Bildung des Kissenelements zusammen mit der flexiblen Folie entnommen werden, oder er kann in dem unteren Formwerkzeug verbleiben und mehrmals verwendet werden.
  • Es ist bevorzugt, dass die flexible Folie eine Mehrzahl von Durchgangslöchern aufweist.
  • Demgemäß werden während der Bildung des Kissenelements das erste geschäumte Produkt, das aus dem ersten Ausgangsmaterial hergestellt ist, und das zweite geschäumte Produkt, das aus dem zweiten Ausgangsmaterial hergestellt ist, durch die Mehrzahl von Durchgangslöchern gebunden, wodurch ein integraler Grad der Bindung in dem Kissenelement weiter verbessert werden kann.
  • Ferner kann die flexible Folie aufgrund der Durchgangslöcher auch eine Struktur einnehmen, die eine schlechte Hafteigenschaft mit dem ersten geschäumten Produkt, das aus dem ersten Ausgangsmaterial hergestellt ist, oder dem zweiten geschäumten Produkt, das aus dem zweiten Ausgangsmaterial hergestellt ist, aufweist.
  • Es ist bevorzugt, dass die Fläche des Öffnungsabschnitts pro Durchgangsloch zwischen 1 mm2 und 7 mm2 liegt. In dem Fall, bei dem die Fläche weniger als 1 mm2 beträgt, ist die Größe des Durchgangslochs so gering, dass ein Risiko dahingehend besteht, dass das erste Ausgangsmaterial und das zweite Ausgangsmaterial über das Durchgangsloch nicht chemisch gebunden werden können. Ferner ist in dem Fall, bei dem die Fläche mehr als 7 mm2 beträgt, die Größe des Durchgangslochs so groß, dass das erste Ausgangsmaterial oder das zweite Ausgangsmaterial während des Schäum- und Fließvorgangs aus den Durchgangslöchern austritt, so dass ein Risiko dahingehend besteht, dass die Ausgangsmaterialien gemischt werden.
  • Es ist bevorzugt, dass die flexible Folie aus einem Netzkörper ausgebildet ist.
  • Demgemäß werden das erste Ausgangsmaterial und das zweite Ausgangsmaterial durch die Durchgangslöcher in dem Netzkörper während der Bildung des Kissenelements gebunden, wodurch der integrale Grad der Bindung in dem Kissenelement weiter verbessert wird.
  • Ferner kann die flexible Folie aufgrund des Netzkörpers eine Struktur einnehmen, die schlechte Hafteigenschaften mit dem ersten geschäumten Produkt, das aus dem ersten Ausgangsmaterial hergestellt ist, oder dem zweiten geschäumten Produkt, das aus dem zweiten Ausgangsmaterial hergestellt ist, aufweist.
  • Es ist bevorzugt, dass die bevorzugte Größe des Durchgangslochs in dem Netzkörper mit derjenigen der Mehrzahl von Durchgangslöchern identisch ist.
  • Es ist bevorzugt, dass die flexible Folie im Wesentlichen parallel zu einer Bodenwandfläche des Hohlraums angeordnet ist.
  • Demgemäß ist es möglich, ein Kissenelement einfach zu bilden, bei dem die Dicke des ersten geschäumten Produkts und des zweiten geschäumten Produkts einheitlich ist.
  • Es ist bevorzugt, dass die flexible Folie nicht-parallel zur Bodenwandfläche des Hohlraums angeordnet ist.
  • Demgemäß ist es möglich, das Kissenelement mit verschiedenen Arten von Formen der Zweischichtstruktur zu bilden, bei denen die Dicke des ersten geschäumten Produkts und des zweiten geschäumten Produkts abhängig von einer gewünschten Position verschieden sind.
  • Es ist bevorzugt, dass die flexible Folie zu einem Zeitpunkt, bei dem sie an dem Hohlraum in dem unteren Formwerkzeug fixiert wird, in einem gelockerten Zustand angeordnet wird.
  • Demgemäß ist es zu einem Zeitpunkt des Fließenlassens des ersten Ausgangsmaterials von dem Öffnungsabschnitts möglich, den durch die flexible Folie gebildeten taschenartigen Hohlraum zu erweitern, so dass die Dicke des ersten geschäumten Produkts, das aus dem ersten Ausgangsmaterial hergestellt ist, erhöht wird. Daher ist es möglich, die Dicke des ersten geschäumten Produkts optional zu ändern.
  • Ferner ist es bevorzugt, dass der Öffnungsabschnitt schräg nach oben geöffnet ist.
  • Demgemäß ist es möglich, den taschenartigen Hohlraum, der an dem schräg nach unten gerichteten Abschnitt des Öffnungsabschnitts positioniert ist, einfach mit dem ersten Ausgangsmaterial zu füllen, das von dem Öffnungsabschnitt fließt. Daher ist es möglich, die Erzeugung eines ungefüllten Abschnitts, wie z.B. eines Hohlraums oder dergleichen, in dem ersten geschäumten Produkt, das aus dem ersten Ausgangsmaterial hergestellt ist, zu verhindern.
  • Ausführungsformen
  • Ausführungsform 1
  • Es wird ein Verfahren zur Herstellung eines Kissenelements gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die 1 bis 12 beschrieben.
  • Wie es in der 1 gezeigt ist, weist ein Kissenelement 1, das gemäß der vorliegenden Ausführungsform hergestellt worden ist, Seitenabschnitte 12, die sowohl in der rechten als auch in der linken Seite des Kissenelements 1 angeordnet sind, einen vorderen Abschnitt 11, der einem ersten Mittelabschnitt entspricht, der einen Vorderseitenschichtabschnitt 111, der zwischen dem rechten und linken Seitenabschnitt 12 angeordnet und in einer vorderen Seite in dem Kissenelement 1 positioniert ist, und einen Rückseitenschichtabschnitt 112, der in einer rückwärtigen Seite des Kissenelements angeordnet ist, umfasst, und einen hinteren Abschnitt 13 auf, der einem zweiten Mittelabschnitt entspricht, der an der hinteren Seite des vorderen Abschnitts 11 angeordnet ist. Ferner wird das Kissenelement 1 unter Verwendung eines unteren Formwerkzeugs 2 und eines oberen Formwerkzeugs 3 schäumgeformt.
  • Wie es in den 4 und 5 gezeigt ist, sind in dem unteren Formwerkzeug 2 Seitenhohlräume 22 zur Bildung des rechten und linken Seitenabschnitts 12, ein vorderer Hohlraum 21, der einem ersten Hohlraum zur Bildung des vorderen Abschnitts 11 entspricht, und ein hinterer Hohlraum 23 ausgebildet, der einem zweiten Hohlraum zur Bildung des hinteren Abschnitts 13 entspricht. Ferner ist eine Seitentrennung 20 ausgebildet, in der vordere Trennungen 24, die einer ersten Seitentrennung entsprechen, zwischen den Seitenhohlräumen 22 und dem ersten Hohlraum 21 angeordnet, und hintere Trennungen 26, die einer zweiten Seitentrennung entsprechen, sind zwischen den Seitenhohlräumen 22 und dem zweiten Hohlraum 23 angeordnet. Ferner ist zwischen dem vorderen Hohlraum 21 und dem hinteren Hohlraum 23 eine Vorderseiten- und Rückseitentrennung 25 bereitgestellt.
  • Andererseits weist gemäß der 3 das obere Formwerkzeug 3 eine Bodenabschnittbildende Oberfläche 31 zur Bildung eines Bodenabschnitts des Kissenelements 1 auf.
  • Wie es in den 4 und 5 gezeigt ist, wird zum Zeitpunkt der Durchführung des Schäumvorgangs ein erstes Ausgangsmaterial 41 mit einer Schäumeigenschaft in den vorderen Hohlraum 21 eingespritzt, und wie es in den 6 und 7 gezeigt ist, wird ein zweites Ausgangsmaterial 42, das eine Schäumeigenschaft aufweist, und zu dem Zeitpunkt, bei dem der Schäumvorgang vollständig ist, ein geschäumtes Produkt bildet, das physikalische Eigenschaften aufweist, die von denjenigen eines geschäumten Produkts verschieden sind, das aus dem ersten Ausgangsmaterial 41 hergestellt ist, in den hinteren Hohlraum 23 eingespritzt.
  • Dann werden, wie es in den 8 und 9 gezeigt ist, das untere Formwerkzeug 2 und das obere Formwerkzeug 3 geschlossen, bis das erste Ausgangsmaterial 41 innerhalb des vorderen Hohlraums 21 schäumt und fließt und das zweite Ausgangsmaterial 42 in Richtung der Seitenhohlräume 22 und des vorderen Hohlraums 21 von dem hinteren Hohlraum 23 zu schäumen und fließen beginnt. Wie es vorstehend beschrieben worden ist, wird dann, wenn das untere Formwerkzeug 2 und das obere Formwerkzeug 3 geschlossen werden, eine vordere und hintere Fließöffnung 27 zwischen der Bodenabschnitt-bildenden Oberfläche 31 des oberen Formwerkzeugs 3 und einem oberen Ende 251 der Vorderseiten- und Rückseitentrennung 25 gebildet, eine vordere Fließöffnung 29 wird zwischen der Bodenabschnittbildenden Oberfläche 31 des oberen Formwerkzeugs 3 und einem oberen Ende 241 der vorderen Trennung 24 gebildet bzw. eine hintere Fließöffnung 28 wird zwischen der Bodenabschnitt-bildenden Oberfläche 31 und einem oberen Ende 261 der hinteren Trennung 26 gebildet.
  • In diesem Fall ist es bevorzugt, dass das untere Formwerkzeug 2 und das obere Formwerkzeug 3 sofort nach dem Einspritzen des ersten Ausgangsmaterials 41 und des zweiten Ausgangsmaterials 42 geschlossen werden.
  • Danach fließt das zweite Ausgangsmaterial 42 innerhalb des vorderen Hohlraums 21, während dessen Fließmenge und Fließrichtung für das Fließen von der vorderen und hinteren Fließöffnung 27 beschränkt sind, d.h. in einem Zustand, bei dem es an einem freien Schäumen und Fließen nach oben über die Bodenabschnitt-bildende Oberfläche 31 des oberen Formwerkzeugs 3 gehindert wird, und es bedeckt auch das erste Ausgangsmaterial 41, so dass es derart vorwärts fließt, dass es einem Fließen eines Fließfrontendabschnitts 411 des ersten Ausgangsmaterials 41 folgt, während es das nach oben gerichtete Schäumen und Fließen des ersten Ausgangsmaterials aufgrund seines Gewichts einschränkt.
  • Dann bildet, wie es in der 10 gezeigt ist, das erste Ausgangsmaterial 41 schließlich einen Vorderseitenschichtabschnitt 111 unterhalb des vorderen Hohlraums 21 und einen Vorderkantenabschnitt 113 in einem vorderen Endabschnitt 211 des vorderen Hohlraums 21. Andererseits bildet das zweite Ausgangsmaterial 42 den Rückseitenschichtabschnitt 112 oberhalb des vorderen Hohlraums 21 und die Seitenabschnitte 12 und den hinteren Abschnitt 13 in den Seitenhohlräumen 22 bzw. dem hinteren Hohlraum 23.
  • Die vorstehende Beschreibung wird nachstehend detailliert erläutert.
  • Das gemäß der vorliegenden Ausführungsform hergestellte Kissenelement 1 wird in einem Sitzabschnitt eines Sitzes in einem Kraftfahrzeug verwendet.
  • Wie es in der 1 gezeigt ist, sind Seitenrillen 14 zwischen dem vorderen Abschnitt 11 und den Seitenabschnitten 12 sowohl in der rechten als auch in der linken Seite des Kissenelements 1 ausgebildet. Ferner ist zwischen dem vorderen Abschnitt 11 und dem hinteren Abschnitt 13 des Kissenelements 1 eine vordere und hintere Rille 15 ausgebildet.
  • Wie es in der 2A gezeigt ist, ist der Vorderkantenabschnitt 113, der aus dem geschäumten Produkt hergestellt ist, das aus dem gleichen ersten Ausgangsmaterial 41 wie demjenigen des Vorderseitenschichtabschnitts 111 hergestellt ist, in dem vorderen Endabschnitt 211 des vorderen Abschnitts 11 ausgebildet. Der Vorderkantenabschnitt 113 ist so ausgebildet, dass er eine Vorderseite des Rückseitenschichtabschnitts 112 umgibt.
  • Wie es in den 2A und 2B gezeigt ist, sind der Rückseitenschichtabschnitt 112 des vorderen Abschnitts 11, die Seitenabschnitte 12 und der hintere Abschnitt 13 integral aus dem zweiten Ausgangsmaterial 42 ausgebildet. Ferner ist, wie es nachstehend beschrieben wird, der Vorderseitenschichtabschnitt 111 aus einem geschäumten Urethanharzprodukt mit einer geringeren Härte als die Härte des Rückseitenschichtabschnitts 112, der Seitenabschnitte 12 und des hinteren Abschnitts 13 ausgebildet. Ferner ist das Kissenelement 1 mit einer Abdeckung, wie z.B. einem Gewebe oder dergleichen, auf dessen Oberfläche bedeckt und bildet den Sitzabschnitt des Sitzes.
  • Da der Vorderseitenschichtabschnitt 111 durch die Seitenrillen 14 und die vordere und hintere Rille 15 in einem Umfangsabschnitt von den Seitenabschnitten 12 und dem hinteren Abschnitt 13 eines aus dem zweiten Ausgangsmaterial 42 hergestellten peripheren harten geschäumten Produkts abgetrennt ist, wird der Vorderseitenschichtabschnitt 111 nicht durch die Seitenabschnitte 12 und den hinteren Abschnitt 13 gezogen, wenn der Vorderseitenschichtabschnitt 111 durch eine Kompression verformt wird, wodurch es möglich ist, den Vorteil eines weichen geformten Produkts in ausreichender Weise zu erreichen.
  • Da der Rückseitenschichtabschnitt 112 des harten geschäumten Produkts unterhalb des Vorderseitenschichtabschnitts 111 vorliegt, ist es möglich, ein signifikant tiefes Einsinken zu beschränken, wenn der Anwender auf dem Sitz sitzt, so dass es möglich wird, für den Anwender ein komfortables Sitzgefühl zu erzeugen.
  • In dem Kissenelement 1 ist es bevorzugt, dass eine Kompressionsbelastung, wenn das Kissenelement 1 um 25 % bezogen auf die Gesamtdicke durch Pressen einer Scheibe mit einem Durchmesser von 20 cm zusammengedrückt bzw. komprimiert wird (dies wird als 25 %-Härte bezeichnet), in dem Vorderseitenschichtabschnitt 111 innerhalb eines Bereichs zwischen 98 und 147 N (zwischen 10 und 15 kgf) liegt, und in dem Rückseitenschichtabschnitt 112, den Seitenabschnitten 12 und dem hinteren Abschnitt 13 innerhalb eines Bereichs zwischen 176 und 245 N (zwischen 18 und 25 kgf) liegt.
  • Demgemäß ist es möglich, ein verbessertes Kissenelement 1 so zu bilden, dass ein nachstehend beschriebener, charakteristischer Bewertungstest bestanden wird. Dabei besteht in dem Fall, bei dem der Wert des Vorderseitenschichtabschnitts 111 weniger als 98 N (10 kgf) beträgt, wenn der Anwender auf dem Sitz unter Verwendung des Kissenelements 1 sitzt, ein Risiko dahingehend, dass ein Stoß, der verursacht wird, wenn der Sitz mit einer Hüfte des Anwenders in einem anfänglichen Sitzzeitraum in Kontakt gebracht wird, nicht absorbiert wird. Andererseits besteht in dem Fall, bei dem der Wert des Vorderseitenschichtabschnitts 111 mehr als 147 N (15 kgf) beträgt, wenn der Anwender auf dem Sitz unter Verwendung des Kissenelements 1 sitzt, ein Risiko dahingehend, dass in dem anfänglichen Sitzzeitraum, wenn sich der Anwender auf den Sitz setzt, kein weiches Kontaktgefühl erhalten werden kann.
  • In dem Fall, bei dem die Werte des Rückseitenschichtabschnitts 112, der Seitenabschnitte 12 und des hinteren Abschnitts 13 weniger als 176 N (18 kgf) betragen, wird ein permanentes Spannungsgefühl beim Sitzen in dem Sitz unter Verwendung des Kissenelements 1 erhöht und eine Seitenstützeigenschaft wird vermindert, so dass ein Risiko dahingehend besteht, dass die Stabilität beim Sitzen verschlechtert wird. Andererseits wird in dem Fall, bei dem die Werte des Rückseitenschichtabschnitts 112, der Seitenabschnitte 12 und des hinteren Abschnitts 13 mehr als 245 N (25 kgf) betragen, eine Abstoßungskraft des Kissenelements 1, wenn ein Stoß oder dergleichen während der Bewegung des Fahrzeugs auf das Kissenelement 1 ausgeübt wird, während der Anwender auf dem Sitz sitzt, zu stark, so dass ein Risiko dahingehend besteht, dass das Sitzgefühl des Anwenders verschlechtert wird.
  • Es ist bevorzugt, dass die Dicke des Vorderseitenschichtabschnitts 111 des Kissenelements 1 innerhalb eines Bereichs zwischen 20 und 40 mm und mehr bevorzugt innerhalb eines Bereichs zwischen 25 und 35 mm liegt.
  • Wenn demgemäß der Anwender auf dem Sitz unter Verwendung des Kissenelements 1 sitzt, ist es möglich, den Stoß zu einem Zeitpunkt, bei dem die Hüfte des Anwenders in einem Sitzanfangszeitraum damit in Kontakt gebracht wird, ausreichend zu absorbieren, und es ist möglich, eine Stoßabsorption zu einem Zeitpunkt, an dem der Anwender auf dem Sitz sitzt, zu verbessern.
  • Dabei besteht in dem Fall, bei dem die Dicke des Vorderseitenschichtabschnitts 111 weniger als 20 mm beträgt, ein Risiko dahingehend, dass ein weiches Kontaktgefühl in einem anfänglichen Sitzzeitraum, wenn sich der Anwender auf den Sitz setzt, nicht erhalten werden kann. Andererseits wird in dem Fall, bei dem die Dicke des Vorderseitenschichtabschnitts 111 mehr als 40 mm beträgt, in dem vorderen Abschnitt 11 des Kissenelements 1 der Anteil, der von dem weichen Material eingenommen wird, größer als ein Anteil, der von dem harten Material eingenommen wird, so dass ein Bodenhaftgefühl zum Zeitpunkt des Sitzens verstärkt wird, wodurch ein Risiko dahingehend besteht, dass das Sitzgefühl verschlechtert wird.
  • Es ist bevorzugt, dass der Fehler der Dicke des Vorderseitenschichtabschnitts 111 innerhalb eines Bereichs von etwa ± 5 mm bezogen auf den vorstehend genannten Wert liegt. Demgemäß kann das Kissenelement 1 ein einheitliches Sitzgefühl erreichen.
  • Ferner ist es bevorzugt, dass die Form des Vorderkantenabschnitts 113 des Vorderseitenschichtabschnitts 111 in einer im Wesentlichen runden Hakenform ausgebildet ist, und es ist bevorzugt, dass die Dicke des Vorderkantenabschnitts 113 größer eingestellt wird als die Dicke von Abschnitten, die von dem Vorderkantenabschnitt 113 des Vorderseitenschichtabschnitts 111 verschieden sind. Demgemäß ist selbst in dem Fall des Ausübens einer starken Kompressionskraft auf den Vorderkantenabschnitt 113 z.B. dann, wenn der Fahrer des Kraftfahrzeugs das Gaspedal, das Bremspedal oder das Kupplungspedal betätigt, die Kompressionseigenschaft des Kissenelements 1 gut und die Bedienbarkeit der Pedale kann weiter verbessert werden.
  • In diesem Fall wird gemäß dem Herstellungsverfahren der vorliegenden Ausführungsform der Sitzabschnitt des Sitzes geformt, jedoch kann auf der Basis des gleichen Herstellungsverfahrens ein Rückenlehnenabschnitt des Sitzes geformt werden.
  • Nachstehend wird das in dem Kissenelement 1 verwendete Ausgangsmaterial beschrieben.
  • Sowohl das erste Ausgangsmaterial 41 als auch das zweite Ausgangsmaterial 42 ist ein gemischtes Ausgangsmaterial aus einem Polyolgruppe-Ausgangsmaterial und einem Isocyanatgruppe-Ausgangsmaterial. Ferner ist der Mischungsgewichtsanteil des Polyolgruppe-Ausgangsmaterials höher als derjenige des Isocyanatgruppe-Ausgangsmaterials und der Mischungsgewichtsanteil des Polyolgruppe-Ausgangsmaterials des ersten Ausgangsmaterials 41 ist höher als derjenige des zweiten Ausgangsmaterials 42. Durch Erhöhen des Gewichtsmischungsanteils des Polyolgruppe-Ausgangsmaterials wird die Härte eines geschäumten Produkts gering und das geschäumte Produkt wird zum Zeitpunkt des Schäumformens des Ausgangsmaterials weich.
  • Demgemäß wird in dem Kissenelement 1 die Härte des Vorderseitenschichtabschnitts 111, der aus dem ersten Ausgangsmaterial 41 hergestellt ist, im Vergleich zu der Härte des Rückseitenschichtabschnitts 112, der Seitenabschnitte 12 und des hinteren Abschnitts 13, die aus dem zweiten Ausgangsmaterial 42 hergestellt sind, relativ gering.
  • In diesem Fall ist das erste Ausgangsmaterial 41 insbesondere so aufgebaut, dass das Gewichtsmischungsverhältnis des Isocyanatgruppe-Ausgangsmaterials in dem Fall 33,2 beträgt, bei dem das Gewichtsmischungsverhältnis des Polyolgruppe-Ausgangsmaterials 100 beträgt. Ferner ist das zweite Ausgangsmaterial 42 so aufgebaut, dass das Gewichtsmischungsverhältnis des Isocyanatgruppe-Ausgangsmaterials in dem Fall 40,6 beträgt, bei dem das Gewichtsmischungsverhältnis des Polyolgruppe-Ausgangsmaterials 100 beträgt.
  • Wie es vorstehend beschrieben worden ist, wird, da der Vorderseitenschichtabschnitt 111 im Vergleich zu den anderen Abschnitten aus dem weichen geschäumten Produkt ausgebildet ist, der Vorderseitenschichtabschnitt 111 im Vergleich zu den anderen Abschnitten stark zusammengedrückt, wenn sich der Anwender auf den Sitz unter Verwendung des Kissenelements 1 setzt, so dass es z.B. dann, wenn der Fahrer des Kraftfahrzeugs das Gaspedal, das Bremspedal oder das Kupplungspedal bedient, möglich ist, die Bedienbarkeit und das Sitzgefühl des Anwenders zu verbessern.
  • Das Gewichtsmischungsverhältnis wird in der vorstehend beschriebenen Weise eingestellt und das erste Ausgangsmaterial 41 wird durch Mischen des Polyolgruppe-Ausgangsmaterials, das ein relativ niedrigeres Molekulargewicht aufweist wie dasjenige, das in dem zweiten Ausgangsmaterial 42 verwendet wird, mit dem Isocyanatgruppe-Ausgangsmaterial hergestellt. Ferner wird das zweite Ausgangsmaterial 42 durch Mischen des Polyolgruppe-Ausgangsmaterials, das ein relativ höheres Molekulargewicht aufweist wie dasjenige, das in dem ersten Ausgangsmaterial 41 verwendet wird, mit dem Isocyanatgruppe-Ausgangs-material hergestellt.
  • D.h., im Allgemeinen wird dann, wenn das Polyolgruppe-Ausgangsmaterial mit einem niedrigen Molekulargewicht eingesetzt wird, die Abstoßungskraft des geschäumten Produkts, das nach dem Schäumen hergestellt worden ist, gering. Demgemäß wird die Stoßelastizität des Vorderseitenschichtabschnitts 111 relativ geringer als die Stoßelastizität des Rückseitenschichtabschnitts 112, der Seitenabschnitte 12 und des hinteren Abschnitts 13.
  • Da demgemäß die Abstoßungskraft des Vorderseitenschichtabschnitts 111 geringer ist als die Abstoßungskraft der anderen Abschnitte, wenn der Anwender auf dem Sitz unter Verwendung des Kissenelements 1 sitzt, kann für den Anwender ein weiches Gefühl erreicht werden und es ist möglich, die Bedienung durch den Fahrer des Kraftfahrzeugs zu verbessern. Andererseits ist es, da die Abstoßungskraft, welche danach strebt, die ursprüngliche Position gegen die Kompression wieder einzunehmen, stark in den anderen Abschnitten wirkt und eine geeignete Dämpfungseigenschaft beibehalten werden kann, möglich, das Sitzgefühl des Anwenders zu verbessern.
  • Ferner wird das gemischte Ausgangsmaterial aus dem Polyolgruppe-Ausgangsmaterial und dem Isocyanatgruppe-Ausgangsmaterial sowohl in dem ersten Ausgangsmaterial 41 als auch in dem zweiten Ausgangsmaterial 42 verwendet. D.h., da das erste Ausgangsmaterial 41 und das zweite Ausgangsmaterial 42 die gleiche Art von Ausgangsmaterial sind, das dem Material für das geschäumte Urethanharzprodukt entspricht, kann der Grenzabschnitt zwischen dem Vorderseitenschichtabschnitt 111 und dem Rückseitenschichtabschnitt 112 und zwischen dem Vorderseitenschichtabschnitt 111 und den Seitenabschnitten 12 zum Zeitpunkt des Schäumens chemisch in dem Grenzabschnitt gebunden werden. Demgemäß ist es möglich, ein Kissenelement 1 mit der Zweischichtstruktur, die den weichen Abschnitt und den harten Abschnitt umfasst, und das die feste Verbindung in dem Grenzabschnitt aufweist, zu bilden.
  • Da das erste Ausgangsmaterial 41 und das zweite Ausgangsmaterial 42, bei denen es sich um verschiedene Materialien handelt, aus zwei Arten des Polyolgruppe-Ausgangsmaterials und des Isocyanatgruppe-Ausgangsmaterials hergestellt sind, ist es einfach das Produkt zur Bildung des Kissenelements 1 zu steuern, und es ist möglich, die Struktur der Herstellungsvorrichtung einfach zu machen.
  • Das Polyolgruppe-Ausgangsmaterial wird als Harzvormischungsausgangsmaterial bezeichnet und durch Mischen des Polyols, von Wasser, eines Silikons, eines assyn-Gruppe-Katalysators und eines Vernetzungsmittels hergestellt. Ein Gemisch aus TDI (Toluylendiisocyanat) und MDI (Diphenylmethan-di-4,4-diisocyanat) oder dergleichen kann als Isocyanatgruppe-Ausgangsmaterial verwendet werden.
  • Das erste Ausgangsmaterial 41 und das zweite Ausgangsmaterial 42 sind aus Materialien aufgebaut, die nach dem Abschluss des Schäumvorgangs verschiedene Farben aufweisen. Dies kann z.B. durch Zugeben eines Farbpigments zu mindestens einem des ersten Ausgangsmaterials 41 und des zweiten Ausgangsmaterials 42 einfach in die Praxis umgesetzt werden.
  • Demgemäß ist es möglich, einfach visuell zu bestätigen, dass das Kissenelement 1 nach dem Bilden die Zweischichtstruktur aufweist. Daher ist es einfach, das Produkt nach dem Schäumformen zu untersuchen, d.h. zu untersuchen, ob das geschäumte Produkt, das aus dem ersten Ausgangsmaterial 41 und dem zweiten Ausgangsmaterial 42 ausgebildet ist, an einer vorgegebenen Position und in einer vorgegebenen Form gebildet worden ist oder nicht.
  • Als nächstes wird das Formwerkzeug 6 beschrieben, das dem unteren Formwerkzeug 2 und dem oberen Formwerkzeug 3 entspricht.
  • Wie es in der 3 gezeigt ist, ist das untere Formwerkzeug 2 so ausgebildet, dass es die Vorderseite des Kissenelements 1 nach unten bildet und die Form der Vorderseite aufweist. Andererseits ist das obere Formwerkzeug 3 mit einem Gelenkabschnitt 32 so drehbar mit dem unteren Formwerkzeug 2 verbunden, dass es frei geöffnet und geschlossen werden kann.
  • Die hintere Trennung ist so strukturiert, dass die Höhe eines oberen Endes 261 kleiner gemacht wird als die Höhe eines oberen Endes 251 der Vorderseiten- und Rückseitentrennung 25 in der vertikalen Richtung. Demgemäß ist das zweite Ausgangsmaterial 42 so strukturiert, dass es über das obere Ende 261 der hinteren Trennung 26 läuft, so dass es innerhalb der Seitenhohlräume 22 zu schäumen und fließen beginnt, bevor es über das obere Ende 251 der Vorderseiten- und Rückseitentrennung 25 läuft, so dass es in dem vorderen Hohlraum 21 zu schäumen und fließen beginnt. Daher kann der Vorteil erhalten werden, dass es unnötig ist, das zweite Ausgangsmaterial 42 insbesondere in die Seitenhohlräume 22 zu spritzen, und es nur erforderlich ist, das zweite Ausgangsmaterial 42 in den hinteren Hohlraum 23 zu spritzen.
  • In dem Fall, bei dem das Volumen der Seitenhohlräume 22 zwischen rechts und links verschieden ist, wird die Struktur so gebildet, dass die Höhe des oberen Endes 261 der hinteren Trennung 26, die in der Seite des Seitenhohlraums 22 mit dem größeren Volumen angeordnet ist, klein gemacht wird und eine große Menge des zweiten Ausgangsmaterials 42 zu dem Seitenhohlraum 22 mit dem größeren Volumen strömt.
  • Das Volumen des hinteren Hohlraums 23, der von der Vorderseiten- und Rückseitentrennung 25 und der hinteren Trennung 26 umgeben ist, wird größer gemacht als das Volumen des eingespritzten zweiten Ausgangsmaterials 42 vor dem Beginn des Formverfahrens. Demgemäß ist der Ablauf einer vorgegebenen Zeit für das eingespritzte zweite Ausgangsmaterial 42 erforderlich, um über das obere Ende 251 der Vorderseiten- und Rückseitentrennung 25 zu laufen und in dem vorderen Hohlraum 21 zu schäumen und zu fließen zu beginnen. Daher ist es möglich, zu verhindern, dass das zweite Ausgangsmaterial 42 über einen Fließfrontendabschnitt 411 des sich ausbreitenden Stroms des ersten Ausgangsmaterials 41, das in den vorderen Hohlraum eingespritzt wird, läuft.
  • Wie es in der 5A gezeigt ist, ist es bevorzugt, dass das untere Formwerkzeug 2 so ausgebildet ist, dass der Bodenabschnitt des vorderen Hohlraums 21 einen Neigungswinkel D zwischen 1 und 5 Grad bezogen auf die horizontale Oberfläche des vorderen Abschnitts des vorderen Hohlraums 21 aufweist, d.h. eine Seite eines Vorderkantenabschnitts 113 ist höher. Der Neigungswinkel D kann durch Gestalten des unteren Formwerkzeugs 2 und des oberen Formwerkzeugs 3 unter der Annahme gestaltet werden, dass das Kissenelement 1 in einem geneigten Zustand bei 1 bis 5 Grad angeordnet wird und die Form des unteren Formwerkzeugs 2 und des oberen Formwerkzeugs 3 gebildet wird.
  • Demgemäß breitet sich das erste Ausgangsmaterial 41, das in das untere Formwerkzeug 2 von einem nachstehend beschriebenen Einspritzkopf 51 eingespritzt wird, in Richtung des hinteren Hohlraums 23 und der Seitenhohlräume 22 aufgrund seines Gewichts aus. D.h., da das erste Ausgangsmaterial 41 zuerst zu dem hinteren Abschnitt in dem vorderen Hohlraum 21 und danach aufgrund einer Volumenausdehnung zusammen mit dem Schäumen vorwärts fließt, kann das erste Ausgangsmaterial 41 einheitlich zu dem gesamten vorderen Hohlraum 21 fließen, und in dem geschäumten Produkt wird kein Hohlraum erzeugt.
  • Das zweite Ausgangsmaterial 42 wird von der Vorderseiten- und Rückseitentrennung 25 daran gehindert, zu dem vorderen Hohlraum 21 zu fließen, und kann zuerst über das obere Ende 261 der hinteren Trennung 26 fließen und beginnt zuerst, zu den Seitenhohlräumen 22 zu fließen, so dass eine ausreichende Menge an Ausgangsmaterial zur Bildung der Seitenabschnitte 12 zugeführt wird.
  • Erfindungsgemäß ist der Bereich der Bodenoberfläche des vorderen Hohlraums 21 größer als derjenige des hinteren Hohlraums 23. Demgemäß fließt das erste Ausgangsmaterial 4, das in den vorderen Hohlraum 21 eingespritzt worden ist, vorwiegend in der Richtung einer flachen Oberfläche im Vergleich zu dem Fließen in einer Richtung nach oben, und das zweite Ausgangsmaterial 42, das in den hinteren Hohlraum 23 eingespritzt worden ist, fließt vorwiegend in der Richtung nach oben.
  • Wie es in der 5A gezeigt ist, ist das obere Ende 261 der hinteren Trennung 26 niedriger als das obere Ende 241 der vorderen Trennung 24, und das obere Ende 241 der vorderen Trennung 24 ist niedriger als das obere Ende 251 der Vorderseiten- und Rückseitentrennung 25.
  • Als nächstes wird die Gesamtheit einer Vorrichtung zur Herstellung des Kissenelements 1 beschrieben.
  • Wie es in der 3 gezeigt ist, wird das Kissenelement 1 durch eine Herstellungsvorrichtung 5 gebildet. Die Herstellungsvorrichtung 5 weist das Formwerkzeug 6, das dem unteren Formwerkzeug 2 und dem oberen Formwerkzeug 3 entspricht, den Einspritzkopf 51, einen Ausgangsmaterialtank 52 und Dosierpumpen 551 und 552 auf. Ferner ist das Formwerkzeug 6 auf einem Rollenschlitten 53 montiert, der auf einer Fördereinrichtung 54 montiert ist.
  • Ein flüssiges Polyolgruppe-Ausgangsmaterial, welches das erste Ausgangsmaterial 41 und das zweite Ausgangsmaterial 42 bildet, ist in einer Haltekammer 521 in dem Ausgangsmaterialtank 52 gehalten und wird durch die Dosierpumpe 551 dem Einspritzkopf 51 zugeführt. Das Polyolgruppe-Ausgangsmaterial kann zwischen dem Einspritzkopf 51 und der Haltekammer 521 durch die Dosierpumpe 551 zirkulieren. Ferner wird das Polyolgruppe-Ausgangsmaterial durch ein Zuführungsrohr 561 von der Haltekammer 521 zu dem Einspritzkopf 51 gefördert und kann durch ein Rückführungsrohr 571 von dem Einspritzkopf 51 zu der Haltekammer 521 zurückgeführt werden, wenn das Material nicht von dem Einspritzkopf 51 in das untere Formwerkzeug 2 eingespritzt wird.
  • Andererseits ist ein flüssiges Isocyanatgruppe-Ausgangsmaterial, welches das erste Ausgangsmaterial 41 und das zweite Ausgangsmaterial 42 bildet, in einer Haltekammer 522 in dem Ausgangsmaterialtank 52 gehalten und wird durch die Dosierpumpe 552 dem Einspritz kopf 51 zugeführt. Das Isocyanatgruppe-Ausgangsmaterial kann auch zwischen dem Einspritzkopf 51 und der Haltekammer 522 durch die Dosierpumpe 552 zirkulieren. Ferner wird das Isocyanatgruppe-Ausgangsmaterial durch ein Zuführungsrohr 562 von der Haltekammer 522 zu dem Einspritzkopf 51 gefördert und kann durch ein Rückführungsrohr 572 von dem Einspritzkopf 51 zu der Haltekammer 522 zurückgeführt werden, wenn das Material nicht von dem Einspritzkopf 51 in das untere Formwerkzeug 2 eingespritzt wird.
  • Die Struktur ist derart ausgeführt, dass das Polyolgruppe-Ausgangsmaterial und das Isocyanatgruppe-Ausgangsmaterial, die von dem Ausgangsmaterialtank 52 zugeführt werden, innerhalb des Einspritzkopfs 51 gemischt werden können. Ferner ist in dem Einspritzkopf 51 eine Einspritzdüse 511 bereitgestellt, und die Einspritzdüse 511 kann durch eine Betätigungseinrichtung, wie z.B. einen Hydraulikzylinder (in der 3 nicht gezeigt) oder dergleichen geöffnet und geschlossen werden. Ferner ist die Struktur derart ausgeführt, dass das erste Ausgangsmaterial 41 und das zweite Ausgangsmaterial 42 durch Öffnen der Einspritzdüse 511 für eine vorgegebene Zeit eingespritzt werden können.
  • Der Einspritzkopf 51 kann sich so bewegen, dass das erste Ausgangsmaterial 41 oder das zweite Ausgangsmaterial 42 in den vorderen Hohlraum 21 und den hinteren Hohlraum 23 in dem unteren Formwerkzeug 2 eingespritzt wird.
  • Die Dosierpumpen 551 und 552 sind Messpumpen und können die umlaufende Menge des Polyolgruppe-Ausgangsmaterials und des Isocyanatgruppe-Ausgangsmaterials aufgrund einer Änderung der Drehzahlen jeweils ändern, so dass die Zuführungsmenge zu dem Einspritzkopf 51 erhöht und vermindert wird.
  • D.h., die Struktur ist derart ausgeführt, dass der Mischungsgewichtsanteil des Polyolgruppe-Ausgangsmaterials und des Isocyanatgruppe-Ausgangsmaterials durch Ändern der Drehzahlen der entsprechenden Dosierpumpen 551 und 552 geändert werden kann. Ferner können das erste Ausgangsmaterial 41 und das zweite Ausgangsmaterial 42 durch Mischen der Ausgangsmaterialien in einem vorgegebenen Mischungsgewichtsanteil hergestellt werden.
  • Das Formwerkzeug 6 ist auf dem Rollenschlitten 53 montiert und wird gefördert, während es auf dem Rollenschlitten 53 montiert ist, wenn es durch die Fördereinrichtung 54 gefördert wird.
  • Auf der Fördereinrichtung 54 kann eine Mehrzahl von Formwerkzeugen 6 montiert sein und die Struktur wird derart ausgeführt, dass das Formwerkzeug 6, in welches das erste Aus gangsmaterial 41 und das zweite Ausgangsmaterial 42 durch den Einspritzkopf 51 eingespritzt werden, aufeinander folgend zugeführt werden kann. Wie es vorstehend beschrieben worden ist, ist es durch Anordnen einer Mehrzahl von Formwerkzeugen 6 auf der Fördereinrichtung 54 möglich, eine Mehrzahl von Kissenelementen 1 effizient zu bilden.
  • Das obere Formwerkzeug 3 wird geöffnet, wenn das erste Ausgangsmaterial 41 und das zweite Ausgangsmaterial 42 dem unteren Formwerkzeug 2 von dem Einspritzkopf 51 zugeführt werden.
  • In diesem Fall kann die Struktur derart ausgeführt werden, dass der Einspritzkopf 51 an einem vorderen Ende eines Gelenkroboters oder dergleichen angebracht ist und das erste Ausgangsmaterial 41 und das zweite Ausgangsmaterial 42 in eine Mehrzahl von Formwerkzeugen 6 auf der Basis einer Bewegung des Roboters eingespritzt werden, wodurch eine Mehrzahl von Kissenelementen 1 geformt werden kann.
  • Ferner kann der Einspritzkopf 51 selbstverständlich unabhängig für das erste Ausgangsmaterial 41 und das zweite Ausgangsmaterial 42 vorbereitet werden. Dies ist insbesondere in dem Fall effektiv, bei dem das erste Ausgangsmaterial 41 oder das zweite Ausgangsmaterial 42 gefärbt ist oder verschiedene Polyolgruppe-Ausgangsmaterialien mit verschiedenen Molekulargewichten eingesetzt werden, um einfach zu beurteilen, ob das Kissenelement 1 nach dem Formen gut ist oder nicht.
  • Als nächstes wird ein Verfahren zur Herstellung des vorstehend beschriebenen Kissenelements 1 beschrieben.
  • Wie es in den 4 und 5A gezeigt ist, wird von der Einspritzdüse 511 des Einspritzkopfs 51 zuerst das flüssige erste Ausgangsmaterial 41 in der hinteren Position und nicht der mittleren Position in der vorderen und hinteren Richtung des vorderen Hohlraums 21 in dem unteren Formwerkzeug 2 eingespritzt. Nach diesem Einspritzen oder zum Zeitpunkt dieses Einspritzens fließt das erste Ausgangsmaterial 41 aufgrund seines Gewichts und aufgrund des Neigungswinkels D in dem vorderen Hohlraum zu dem Seitenabschnitt und dem hinteren Abschnitt und breitet sich dahin aus.
  • D.h., der Teil des ersten Ausgangsmaterials 41, der zu der Seite des Seitenhohlraums 22 fließt, wird mit der vorderen Trennung 24 in Kontakt gebracht und von der vorderen Trennung 24 daran gehindert, in den Seitenhohlraum 22 einzudringen. Andererseits wird der Teil des ersten Ausgangsmaterials 41, der zu der Seite des hinteren Hohlraums 23 fließt, mit der Vor derseiten- und Rückseitentrennung 25 in Kontakt gebracht und von der Vorderseiten- und Rückseitentrennung 25 an einem Eintreten in den hinteren Hohlraum 23 gehindert. Ferner fließt das erste Ausgangsmaterial 41 innerhalb des vorderen Hohlraums 21 vorwärts, wobei der Fließfrontendabschnitt 411 am Kopf positioniert ist.
  • Als nächstes wird, wie es in den 6 und 7A bis 7C gezeigt ist, das flüssige zweite Ausgangsmaterial 42 durch die Einspritzdüse 511 des Einspritzkopfs 51 im Wesentlichen in der Mittelposition in der vorderen und hinteren Richtung und der lateralen Richtung des hinteren Hohlraums 23 in dem unteren Formwerkzeug 2 eingespritzt.
  • In diesem Fall ist es in diesem Moment bevorzugt, dass das untere Formwerkzeug 2 und das obere Formwerkzeug 3 geschlossen sind. In einem tatsächlichen Massenherstellungsschritt können das untere Formwerkzeug 2 und das obere Formwerkzeug 3 jedoch zu einem Zeitpunkt geschlossen sein, wenn eine geringe Volumenausdehnung nach dem Beginn des Schäumens des ersten Ausgangsmaterials 41 und des zweiten Ausgangsmaterials 42 beginnt.
  • Das zweite Ausgangsmaterial 42 füllt nach dessen Einspritzen den hinteren Hohlraum 23 aufgrund der Volumenausdehnung, wenn das Schäumen beginnt. Wenn der obere Abschnitt des zweiten Ausgangsmaterials 42 eine Position erreicht, die höher ist als das obere Ende 261 der hinteren Trennung 26, läuft das zweite Ausgangsmaterial 42 über das obere Ende 261 und tritt in die Seitenhohlräume 22 ein. Anschließend läuft das zweite Ausgangsmaterial 42 über das obere Ende 251 der Vorderseiten- und Rückseitentrennung 25 und tritt in den vorderen Hohlraum 21 ein.
  • Dann schäumt das zweite Ausgangsmaterial 42, das in die Seitenhohlräume 22 eintritt, und fließt vorwärts, während der hintere Abschnitt der Seitenhohlräume 22 gefüllt wird.
  • Das erste Ausgangsmaterial 41 fließt in Richtung des vorderen Abschnitts des vorderen Hohlraums 21, während der Schäumvorgang abläuft, ohne über die vordere Trennung 24 zu laufen, während das zweite Ausgangsmaterial 42 eingespritzt wird.
  • Zu diesem Zeitpunkt schäumt und fließt der Fließfrontendabschnitt 421 des zweiten Ausgangsmaterials 42 in dem vorderen Hohlraum 21, während er dem Fließfrontendabschnitt 411 des ersten Ausgangsmaterials 41 folgt.
  • Wie es vorstehend beschrieben worden und in den 8, 9A, 9B und 9C gezeigt ist, wird das obere Formwerkzeug 3 auf das untere Formwerkzeug 2 geschlossen, wenn das Einspritzen des zweiten Ausgangsmaterials 42 vollständig ist.
  • Zu diesem Zeitpunkt wird die vordere und hintere Fließöffnung 27 zwischen der Bodenabschnitt-bildenden Oberfläche 31 des oberen Formwerkzeugs 3 und dem oberen Ende 251 der Vorderseiten- und Rückseitentrennung 25 gebildet, die vordere Fließöffnung 29 wird zwischen der Bodenabschnitt-bildenden Oberfläche 31 des oberen Formwerkzeugs 3 und dem oberen Ende 241 der vorderen Trennung 24 gebildet und die hintere Fließöffnung 28 wird zwischen der Bodenabschnitt-bildenden Oberfläche 31 und dem oberen Ende 261 der hinteren Trennung 26 gebildet.
  • Das zweite Ausgangsmaterial 42 wird von der hinteren und vorderen Fließöffnung 27 daran gehindert, frei nach oben zu schäumen und zu fließen, wodurch es möglich ist, die Fließmenge des Fließens, das dem Fließfrontendabschnitt 411 des ersten Ausgangsmaterials 41 folgt, einzustellen. Ferner bedeckt das zweite Ausgangsmaterial 42 das erste Ausgangsmaterial 41 und fließt in die gleiche Richtung wie der Fließfrontendabschnitt 411 des ersten Ausgangsmaterials 41, während aufgrund seines Gewichts verhindert wird, dass das erste Ausgangsmaterial 41 nach oben schäumt und fließt.
  • Ferner ist es, wie es in der 10 gezeigt ist, wenn der Fließfrontendabschnitt 411 den vorderen Endabschnitt 211 des vorderen Hohlraums 21 erreicht, möglich, ein weiteres Vorwärtsfließen des Fließfrontendabschnitts 411 zu verhindern, und ein Zurückfließen des Fließfrontendabschnitts 411 durch den Fließfrontendabschnitt 421 des folgenden zweiten Ausgangsmaterials 42 zu verhindern, so dass der vordere Endabschnitt 211 nach oben fließt. Demgemäß läuft das erste Ausgangsmaterial 41 um die Außenseite des zweiten Ausgangsmaterials 42, so dass der vordere Kantenabschnitt 113 in dem vorderen Endabschnitt 211 des vorderen Hohlraums 21 gebildet wird.
  • Andererseits fließt das zweite Ausgangsmaterial 42 von der hinteren Fließöffnung 28 weiter zu den Seitenhohlräumen 22, füllt die Seitenhohlräume 22 und schäumt und fließt danach in Richtung des vorderen Hohlraums 2i.
  • In der vorstehend beschriebenen Weise schäumt und fließt das zweite Ausgangsmaterial 42 und fließt schließlich über der vorderen Trennung 24 zwischen dem vorderen Hohlraum 21 und dem rechten und linken Seitenhohlraum 22 zusammen, so dass es sich chemisch verei nigt und den Rückseitenschichtabschnitt 112, die Seitenabschnitte 12 und den hinteren Abschnitt 13 integral bildet.
  • In der vorliegenden Ausführungsform ist es aufgrund der vorderen und hinteren Fließöffnung 27 möglich, die Fließrichtung und die Fließmenge des zweiten Ausgangsmaterials 42, das dem Fließfrontendabschnitt 411 des ersten Ausgangsmaterials 41 folgend fließt, zu beschränken. Ferner schäumt und fließt das zweite Ausgangsmaterial 42 vorwärts, so dass es das erste Ausgangsmaterial 41 bedeckt und es fließt vorwärts, während das erste Ausgangsmaterial 41 aufgrund seines Gewichts daran gehindert wird, ohne Beschränkung nach oben zu schäumen und zu fließen. Demgemäß ist es möglich, das erste Ausgangsmaterial 41 und das zweite Ausgangsmaterial 42 mit einer festgelegten Geschwindigkeit zu schäumen und fließen zu lassen.
  • Demgemäß können der Vorderseitenschichtabschnitt 111, der aus dem ersten Ausgangsmaterial 41 hergestellt ist, und der Rückseitenschichtabschnitt 12, der aus dem zweiten Ausgangsmaterial 42 hergestellt ist, jeweils ohne Dickenverteilung geformt werden.
  • Das Vorwärtsfließen des Fließfrontendabschnitts 411 des ersten Ausgangsmaterials 41 wird durch das zweite Ausgangsmaterial 42 gefördert, und wenn der Fließfrontendabschnitt 411 den vorderen Endabschnitt 211 des vorderen Hohlraums 21 erreicht, wird der Fließfrontendabschnitt 411 daran gehindert, weiter vorwärts zu fließen, und er wird durch das Fließen des folgenden zweiten Ausgangsmaterials 42 daran gehindert, rückwärts zu fließen, wodurch er in Richtung des oberen Abschnitts des Vorderkantenabschnitts 113 fließt.
  • Daher läuft das erste Ausgangsmaterial 41 um die Außenseite des zweiten Ausgangsmaterials 42 und kann den Vorderkantenabschnitt 113 in dem vorderen Endabschnitt 211 des vorderen Hohlraums 21 bilden.
  • Demgemäß kann ein Kissenelement 1 mit der Zweischichtstruktur, die den Rückseitenschichtabschnitt 112 und den Vorderseitenschichtabschnitt 111 aufweist, gebildet werden, worin im Wesentlichen der gesamte vordere Abschnitt 11 und die vordere Oberfläche des Vorderkantenabschnitts 113 aus dem geschäumten Produkt aufgebaut sind, das aus dem ersten Ausgangsmaterial 41 hergestellt ist.
  • Gemäß dem Herstellungsverfahren der vorliegenden Ausführungsform, wie es vorstehend beschrieben worden ist, ist es möglich, die Fließrichtung und die Fließmenge des zweiten Ausgangsmaterials 42 durch die vordere und hintere Fließöffnung 27 zu beschränken. Dem gemäß kann das Kissenelement 1 mit verschiedenen Arten von Vorderkantenabschnitten 113 gebildet werden.
  • Beispielsweise ist es, wie es in der 11A gezeigt ist, möglich, eine große Menge an erstem Ausgangsmaterial 41 in dem vorderen Endabschnitt 211 des vorderen Hohlraums 21 zu schäumen und fließen zu lassen, so dass ein Kissenelement 1 gebildet wird, bei dem der Vorderkantenabschnitt 113 einen hohen Anteil an geschäumtem Produkt umfasst, das aus dem ersten Ausgangsmaterial 41 hergestellt ist. Ferner ist es, wie es in der 11B gezeigt ist, möglich, eine große Menge an zweitem Ausgangsmaterial 42 in dem vorderen Endabschnitt 211 des vorderen Hohlraums 21 zu schäumen und fließen zu lassen, so dass ein Kissenelement 1 gebildet wird, bei dem der Vorderkantenabschnitt 113 einen hohen Anteil an geschäumtem Produkt umfasst, das aus dem zweiten Ausgangsmaterial 42 hergestellt ist.
  • In diesem Fall wird das Formwerkzeug 6 im Vorhinein auf eine Temperatur zwischen 50 und 60 Grad erwärmt, bevor das erste Ausgangsmaterial 41 und das zweite Ausgangsmaterial 42 eingespritzt werden. Demgemäß ist es möglich, das eingespritzte erste Ausgangsmaterial 41 und zweite Ausgangsmaterial 42 effektiv zu schäumen und fließen zu lassen. Ferner werden nach dem Schließen des oberen Formwerkzeugs 3 in Richtung des unteren Formwerkzeugs 2 das geschäumte erste Ausgangsmaterial 41 und das geschäumte zweite Ausgangsmaterial 42 durch einen Durchgang durch einen Heizofen, der eine Temperatur zwischen etwa 90 und 100°C aufweist, für 5 bis 6 min gehärtet.
  • Ferner wird davon ausgegangen, dass der Fließfrontendabschnitt 411 des ersten Ausgangsmaterials 41 in der vorstehend beschriebenen Weise nach oben schäumen und fließen kann, und zwar aufgrund einer Unterstützung durch den folgenden Effekt.
  • D.h., es wird davon ausgegangen, dass das zweite Ausgangsmaterial 42 das erste Ausgangsmaterial 41 durch den Abschnitt, der das erste Ausgangsmaterial 41 bedeckt, effektiv an einem Schäumen und Fließen nach oben hindert, und es dem ersten Ausgangsmaterial 41 ermöglicht, in der Richtung zu fließen, in der es nicht von dem zweiten Ausgangsmaterial 42 bedeckt ist, so dass es über den vorderen Endabschnitt 211 schäumt und fließt.
  • Der Vorderseitenschichtabschnitt 111 und der Rückseitenschichtabschnitt 112 und der Vorderseitenschichtabschnitt 111 und die Seitenabschnitte 12 bilden die Grenzabschnitte und werden chemisch gebunden, wodurch das Kissenelement 1 gebildet wird.
  • Gemäß dem vorstehend beschriebenen Formverfahren ist es möglich, das Kissenelement 1, das die Zweischichtstruktur aufweist, die den Rückseitenschichtabschnitt 112 und den Vorderseitenschichtabschnitt 111 aufweist, ohne Formen des Grenzabschnitts wie in der herkömmlichen Weise auf der vorderen Oberfläche des Vorderkantenabschnitts 113 des Kissenelements zu bilden.
  • In diesem Fall werden das erste Ausgangsmaterial 41 und das zweite Ausgangsmaterial 42 jeweils durch Berechnen der Dichten, die für die jeweiligen Kissenkörper erforderlich sind, und zwar auf der Basis einer Menge, die proportional zu dem Anteil ist, der von dem Vorderseitenschichtabschnitt 111 bezogen auf das Gesamtvolumen des Kissenelements 1 eingenommen wird, und auf der Basis einer Menge, die proportional zu dem Anteil ist, der von dem Rückseitenschichtabschnitt 112, den Seitenabschnitten 12 und dem hinteren Abschnitt 13 bezogen auf das Gesamtvolumen des Kissenelements 1 eingenommen wird, eingespritzt.
  • Da demgemäß jede Menge des eingespritzten ersten Ausgangsmaterials 41 und des eingespritzten zweiten Ausgangsmaterials 42 eine Menge des jeweiligen Schäumvolumens ist, wenn sie tatsächlich geschäumt werden, können das erste Ausgangsmaterial 41 und das zweite Ausgangsmaterial 42 innerhalb des Formwerkzeugs 6 nach dem Schließen des unteren Formwerkzeugs 2 und des oberen Formwerkzeugs 3 vollständig schäumen. Daher liegt in jedem der Abschnitte in dem geformten Kissenelement 1 nach dem Formen keine Unregelmäßigkeit, wie z.B. ein nicht-geschäumter Abschnitt oder dergleichen vor, und es ist möglich, das Kissenelement 1 mit einer vorgegebenen Dichte zu bilden.
  • Wie es vorstehend erwähnt worden ist, ist es bevorzugt, dass die Einspritzposition des ersten Ausgangsmaterials 41 auf eine Position eingestellt wird, die näher am hinteren Abschnitt als am vorderen Abschnitt 11 in der vorderen und hinteren Richtung des vorderen Hohlraums 21 liegt. Demgemäß ist es möglich, das erste Ausgangsmaterial 41 einfach vorwärts zu schäumen und fließen zu lassen.
  • Es ist bevorzugt, dass die Einspritzposition des zweiten Ausgangsmaterials 42 auf den Mittelabschnitt in der vorderen und hinteren Richtung und der lateralen Richtung des hinteren Hohlraums 23 eingestellt wird. Demgemäß ist es möglich, den hinteren Hohlraum 23 mit dem zweiten Ausgangsmaterial 42 ohne Abweichung zu füllen, und es ist einfach, ein Schäumen und Fließen in den Seitenhohlräumen 22 und dem vorderen Hohlraum 21 durchzuführen. Die Höhe der Vorderseiten- und Rückseitentrennung 25, welche die vordere und hintere Fließöffnung 27 festlegt, wird so festgelegt, dass die Geschwindigkeit, mit der das zweite Ausgangsmaterial 42 dem ersten Ausgangsmaterial 41 von der vorderen und hinteren Fließöff nung 27 folgend fließt, bezüglich der Geschwindigkeit, mit der das erste Ausgangsmaterial 41 vorwärts schäumt und fließt, optimal wird.
  • Es ist bevorzugt, dass das obere Formwerkzeug 3 in dem Moment nach dem Einspritzen des ersten Ausgangsmaterials 41 und des zweiten Ausgangsmaterials 42 und bevor das zweite Ausgangsmaterial 42 zu der Höhe in Kontakt mit der Bodenabschnitt-bildenden Oberfläche 31 des oberen Formwerkzeugs 3 schäumt, wenn das obere Formwerkzeug 3 geschlossen wird, geschlossen wird. Demgemäß ist es, da das zweite Ausgangsmaterial 42 während des Schäumens die Bodenabschnitt-bildende Oberfläche 31 des oberen Formwerkzeugs 3 kaum kontaktiert, wodurch die Bodenabschnitt-bildende Oberfläche 31 das zweite Ausgangsmaterial 42 zur Seite oder nach unten drückt, möglich, das Schäumen gleichmäßig durchzuführen.
  • Während des Formens des Kissenelements 1 wird die Temperatur des Formwerkzeugs 6 auf etwa 55 bis 60°C eingestellt. Demgemäß ist es möglich, das erste Ausgangsmaterial 41 und das zweite Ausgangsmaterial 42 gut schäumen und fließen zu lassen.
  • Erfindungsgemäß wird das zweite Ausgangsmaterial 42 konzentrisch in einen Abschnitt in dem hinteren Hohlraum 23 eingespritzt. Andererseits kann das zweite Ausgangsmaterial 42 in eine Mehrzahl von Abschnitten in dem hinteren Hohlraum 23 gespritzt werden oder es kann in einen bandartigen Bereich gespritzt werden, der sich in der lateralen Richtung des hinteren Hohlraums 23 erstreckt, d.h. in der Richtung beider Seitenhohlräume.
  • Ein nachstehend beschriebener, charakteristischer Bewertungstest wird auf das in der vorstehend beschriebenen Weise hergestellte Kissenelement 1 angewandt.
  • Bei diesem charakteristischen Bewertungstest werden ein Kompressionsbelastungstest, der misst, welche Abstoßungskraft ausgeübt wird, wenn das Kissenelement 1 zusammengedrückt wird, und ein Schwingungstest durchgeführt, der misst, welcher Schwingungsgrad übertragen wird, wenn die Schwingung auf das Kissenelement 1 angewandt wird.
  • Als erstes wird der Kompressionsbelastungstest beschrieben.
  • Bei diesem Kompressionsbelastungstest wird gemessen, welche Kompressionsbelastung in dem Kissenelement 1 erzeugt wird, wenn ein Presskörper mit im Wesentlichen dem gleichen Profil wie ein menschlicher Körper auf das Kissenelement 1 gepresst wird, so dass es mit einer vorgegebenen Verschiebung zusammengedrückt wird.
  • Wenn das Kissenelement 1, das gemäß der vorliegenden Ausführungsform gebildet worden ist, als erfindungsgemäßes Kissenelement eingesetzt wird, wird für einen Vergleich der Erfindung mit einem herkömmlichen Produkt die gleiche Messung durch Einstellen des Kissenelements 1 auf die gleiche 25 %-Härte wie das erfindungsgemäße Kissenelement, das eine Einschicht-Struktur aufweist, die eine Art von Material enthält, durchgeführt (Vergleichsprodukt).
  • In diesem Fall ist die 25 %-Härte ein Maß, das die Härte des Kissenelements zeigt und sie wird als Kompressionsbelastung angegeben, wenn eine Scheibe mit einem Durchmesser von 20 cm auf das Kissenelement gedrückt wird und das Kissenelement, bezogen auf die Gesamtdicke, um 25 % zusammengedrückt wird.
  • Die Ergebnisse des Kompressionsbelastungstests sind als Verschiebungs-Kompressionsbelastungskurve in der 12 gezeigt.
  • In der 12 zeigen zwei Linien die Erfindung bzw. das Vergleichsprodukt, da der Test auf jedes der Kissenelemente 1 mit verschiedenen Größen angewandt wird.
  • Dabei sollte beachtet werden, dass dann, wenn die Verschiebung des Kissenelements 1 klein ist, d.h. innerhalb des Bereichs zwischen 0 und etwa 50 mm liegt, die Kompressionsbelastung gegen die Verschiebung in der Erfindung kleiner ist als bei dem Vergleichsprodukt, und dass andererseits dann, wenn die Verschiebung groß ist, d.h. innerhalb eines Bereichs von mehr als etwa 50 mm liegt, die Kompressionsbelastung gegen die Verschiebung in der Erfindung größer ist als bei dem Vergleichsprodukt.
  • D.h., da die Kompressionsbelastung in der Erfindung klein ist, wenn die Verschiebung klein ist, können der Sitz und die Hüfte des Anwenders in einen weichen Kontakt miteinander gebracht werden, wenn der Anwender auf dem Sitz unter Verwendung des Kissenelements 1 sitzt.
  • Da die Kompressionsbelastung in der Erfindung groß ist, wenn die Verschiebung groß ist, ist es z.B. selbst dann, wenn die große Kompressionsbelastung erzeugt wird, während das Kraftfahrzeug auf einer schlechten Straße fährt, möglich, den Stoß mit einer kleinen Verschiebung ausreichend zu absorbieren, und es ist möglich, die Schwingung aufgrund des Stoßes zu vermindern.
  • Als nächstes wird der vorstehend genannte Schwingungstest beschrieben.
  • Bei diesem Schwingungstest wird eine Schwingung, die eine Frequenzverteilung aufweist, auf das Kissenelement 1 angewandt, und es wird gemessen, welcher Grad der Schwingung bei jeder der Frequenzen übertragen wird.
  • Wenn das Kissenelement 1, das gemäß der vorliegenden Ausführungsform gebildet worden ist, als erfindungsgemäßes Kissenelement eingesetzt wird, um die Erfindung mit einem herkömmlichen Produkt zu vergleichen, wird die gleiche Messung für eine Struktur durchgeführt, die durch Formen des Kissenelements 1 nur aus dem weichen Material, das den Vorderseitenschichtabschnitt 111 bildet (Vergleichsprodukt 1), und für eine Struktur durchgeführt, die durch Formen des Kissenelements 1 nur aus dem harten Material, das den Rückseitenschichtabschnitt 112, die Seitenabschnitte 12 und den hinteren Abschnitt 13 bildet (Vergleichsprodukt 2), durchgeführt.
  • Die Ergebnisse des Schwingungstests sind als Frequenz-Schwingungsübertragbarkeit-Kurve in der 13 gezeigt.
  • Wie es aus der 13 ersichtlich ist, ist bei dem Vergleichsprodukt 2 die Schwingungsübertragbarkeit bei niedrigen Frequenzen im Vergleich zu dem Vergleichsprodukt 1 groß und ein Peakwert wird im Vergleich zu dem Vergleichsprodukt 1 größer. Ferner weist die Erfindung eine mittlere Charakteristik zwischen dem Vergleichsprodukt 1 und dem Vergleichsprodukt 2 und die Vorteile des weichen und des harten Materials auf, und sie weist beim Sitzen auf dem Sitz hervorragende Stoßabsorptionseigenschaften auf.
  • Ausführungsform 2
  • In der vorliegenden Ausführungsform 2, die in der 14 gezeigt ist, ist die vordere Trennung 24 so bereitgestellt, dass sich die Breite des vorderen Hohlraums 21 in der lateralen Richtung in einen vorderen Abschnitt 210 erweitert, d.h., so dass er teilweise in die Seitenhohlräume 22 eintritt. Ferner ist, wie es in den 15 und 16 gezeigt ist, zum Zeitpunkt des Formens in dem Kissenelement 1 ein Führungsabschnitt 121 mit einer Zweischichtstruktur, die das weiche Material und das harte Material umfasst, in einem Teil des vorderen Abschnitts in den Seitenabschnitten 12 ausgebildet.
  • In diesem Fall ist eine Querschnittsansicht entlang einer Linie 16-16 in der 15 in der 16 gezeigt. Andere Strukturen sind mit denjenigen der Ausführungsform 1 identisch.
  • In der vorliegenden Ausführungsform kann dann, wenn das Kissenelement 1 als Sitz verwendet wird, der Vorderseitenschichtabschnitt 111, der aus dem ersten Ausgangsmaterial 41 hergestellt ist, den gesamten Oberschenkel des Anwenders umgeben. Demgemäß ist es möglich, die Bedienbarkeit des Pedals oder dergleichen durch den Fahrer entsprechend dem Anwender weiter zu verbessern.
  • Da ferner der Anwender durch die Kontaktabschnitte der Seitenabschnitte selbst dann sanft gestützt wird, wenn sich der Oberschenkel des Anwenders in der Breitenrichtung bewegt, ist es möglich, die Müdigkeit in dem Fall zu vermindern, in dem der Anwender für eine lange Zeit auf dem Sitz sitzt.
  • Darüber hinaus können die gleichen Vorgänge und Effekte wie diejenigen der vorstehend beschriebenen Ausführungsform 1 erhalten werden.
  • Ausführungsform 3
  • Nachstehend wird ein Verfahren zur Herstellung eines Kissenelements gemäß einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die 17 bis 30 beschrieben. In diesem Fall haben die Bezugszeichen, die zur Beschreibung der Ausführungsformen 3 bis 6 verwendet werden, keine Beziehung zu den Bezugszeichen, die in der Beschreibung der Ausführungsformen 1 und 2 verwendet worden sind.
  • In dem Verfahren zur Herstellung des Kissenelements 1 gemäß der vorliegenden Ausführungsform wird ein Schäumvorgang unter Verwendung des unteren Formwerkzeugs 2 und des oberen Formwerkzeugs 3 durchgeführt. Zum Zeitpunkt der Durchführung des Schäumvorgangs wird eine erste flexible Folie 7 in einem Hohlraum 20 in dem unteren Formwerkzeug 2 so angeordnet, dass ein Öffnungsabschnitt 72, zu dem ein erstes Ausgangsmaterial 41 mit einer Schäumeigenschaft fließt, zwischen einem Endabschnitt 71 der flexiblen Folie 7 und dem Hohlraum 20 gebildet wird.
  • Als nächstes wird das erste Ausgangsmaterial 41 von dem Öffnungsabschnitt 72 fließen gelassen und andererseits wird das zweite Ausgangsmaterial 42, das eine Schäumeigenschaft aufweist und ein geschäumtes Produkt mit physikalischen Eigenschaften bildet, die von denjenigen eines geschäumten Produkts, das aus dem ersten Ausgangsmaterial 41 hergestellt worden ist, zu einem Zeitpunkt, bei dem der Schäumvorgang abgeschlossen ist, verschieden sind, von dem Abschnitt, der von dem Öffnungsabschnitt 72 verschieden ist, eingespritzt.
  • Dann werden das untere Formwerkzeug 2 und das obere Formwerkzeug 3 geschlossen und das erste Ausgangsmaterial 41 und das zweite Ausgangsmaterial 42 durch Einstellen der flexiblen Folie 7 derart, dass es sich um eine Grenzschicht handelt, integral geschäumt.
  • In der vorstehend beschriebenen Weise wird ein Kissenelement 1 gebildet, das die Zweischichtstruktur aufweist, die das erste geschäumte Produkt, das aus dem ersten Ausgangsmaterial 41 hergestellt ist, und das zweite geschäumte Produkt, das aus dem zweiten Ausgangsmaterial 42 hergestellt ist, umfasst, und bei dem die flexible Folie 1 zwischen den beiden angeordnet ist.
  • Dabei bedeutet in der vorliegenden Ausführungsform eine vordere und hintere Richtung eine Richtung durch Einstellen eines vorderen Abschnitts 11 oder einer Seite eines vorderen Hohlraums 21 in dem Kissenelement 1 derart, dass es sich um einen vorderen Abschnitt handelt, und einer Seite eines hinteren Abschnitts 13 oder einer Seite eines hinteren Hohlraums 23 in dem Kissenelement 1 derart, dass es sich um einen hinteren Abschnitt handelt. Ferner steht eine laterale Richtung für eine Richtung, welche die vordere und hintere Richtung durch Einstellen der Seiten beider Seitenabschnitte 12 oder der Seiten der Seitenhohlräume 22 in dem Kissenelement 1 quer schneidet, derart, dass es sich um eine rechte und linke Seite handelt. Ferner steht eine vertikale Richtung für die Richtung der Schwerkraft zum Zeitpunkt der Herstellung des Kissenelements 1 zu einem unteren Abschnitt und einer zu einem oberen Abschnitt entgegengesetzten Richtung.
  • Eine detaillierte Beschreibung ist nachstehend angegeben.
  • Als erstes wird das Kissenelement 1, das gemäß dem Herstellungsverfahren der vorliegenden Ausführungsform hergestellt worden ist, beschrieben.
  • Wie es in der 17 gezeigt ist, sind bei dem Kissenelement 1, das gemäß der vorliegenden Ausführungsform hergestellt worden ist, die Seitenabschnitte 12 sowohl in der rechten als auch in der linken Seite in dem Kissenelement 1 angeordnet, wobei der vordere Abschnitt 11 in einer vorderen Seite in dem Kissenelement 1 positioniert ist und der hintere Abschnitt 13 in einer hinteren Seite davon positioniert ist.
  • Seitenschlitze 14 von rillenartigen Schlitzen sind zwischen dem vorderen Abschnitt 11 und den Seitenabschnitten 12 sowohl in der linken als auch in der rechten Seite in dem Kissenelement 1 ausgebildet. Ferner ist zwischen dem vorderen Abschnitt 11 und dem hinteren Abschnitt 13 in dem Kissenelement 1 ein vorderer und hinterer Schlitz 15 eines rillenartigen Schlitzes ausgebildet.
  • Wie es in den 18A und 18B gezeigt ist, sind die Seitenabschnitte 12 und der hintere Abschnitt 13, die einem ersten geschäumten Produkt entsprechen, das aus dem ersten Ausgangsmaterial 41 hergestellt ist, und der vordere Abschnitt 11, der einem zweiten geschäumten Produkt entspricht, das aus dem zweiten Ausgangsmaterial hergestellt worden ist, chemisch gebunden, so dass sie integral geformt sind. Ferner weisen das erste geschäumte Produkt und das zweite geschäumte Produkt und die flexible Folie 7 gute Hafteigenschaften auf und sind integral gebunden.
  • Das Kissenelement 1 ist auf dessen Oberfläche mit einer Abdeckung, wie z.B. einem Gewebe oder dergleichen, bedeckt, und bildet einen Sitzabschnitt eines Sitzes in einem Kraftfahrzeug.
  • Da ein Umfang des vorderen Abschnitts 11 von den Seitenabschnitten 12 und dem hinteren Abschnitt 13, die aus dem ersten geschäumten Produkt hergestellt sind, durch die Seitenschlitze 14 und den vorderen und hinteren Schlitz 15 getrennt ist, wird der vordere Abschnitt 11 nicht von den Seitenabschnitten 12 und dem hinteren Abschnitt 13 gezogen, wenn der vordere Abschnitt 11 kompressionsverformt wird, und kann den Vorteil des zweiten geschäumten Produkts in ausreichender Weise erreichen.
  • In einem Mittelabschnitt in der vorderen und hinteren Richtung des Kissenelements 1 überlappen das zweite geschäumte Produkt, das von dem vorderen Abschnitt 11 herum läuft, und das erste geschäumte Produkt vertikal, wodurch Eigenschaften, wie z.B. Härte, Laufqualität und dergleichen, durch das erste geschäumte Produkt und das zweite geschäumte Produkt ausgewogen bereitgestellt werden können.
  • Als nächstes werden das erste Ausgangsmaterial 41 und das zweite Ausgangsmaterial 42, die dem Formmaterial entsprechen, das in dem Kissenelement 1 verwendet wird, beschrieben.
  • Sowohl das erste Ausgangsmaterial 41 als auch das zweite Ausgangsmaterial 42 sind gemischte Ausgangsmaterialien aus dem Polyolgruppe-Ausgangsmaterial und dem Isocyanatgruppe-Ausgangsmaterial. Ferner enthält das Polyolgruppe-Ausgangsmaterial vorwiegend ein Polypropylenglykol (PPG) und ein polymerpfropfpolymerisiertes Polyol (POP).
  • In dem Kissenelement 1, das die Zweischichtstruktur aufweist, werden das erste geschäumte Produkt und das zweite geschäumte Produkt, die verschiedene physikalische Eigenschaften aufweisen, unter Verwendung des ersten Ausgangsmaterials 41 und des zweiten Ausgangsmaterials 42, die jeweils verschiedene Komponenten aufweisen, gebildet.
  • Die Härte des geschäumten Produkts, bei der es sich um eine der physikalischen Eigenschaften handelt, kann durch Ändern des Mischungsverhältnisses des PPG und des POP in dem Polyolgruppe-Ausgangsmaterial verändert werden. D.h., es ist möglich, das geschäumte Produkt durch Erhöhen des Mischungsverhältnisses von POP zu PPG mit einer großen Härte zu bilden.
  • Ferner ist es möglich, durch Erhöhen des Mischungsverhältnisses des Isocyanatgruppe-Ausgangsmaterials zu dem Polyolgruppe-Ausgangsmaterial ein geschäumtes Produkt mit einer großen Härte zu erhalten. Dies kann einfach dadurch in die Praxis umgesetzt werden, dass die Drehzahlen der Dosierpumpen 551 und 552 in einer nachstehend beschriebenen Herstellungsvorrichtung 5 verändert werden.
  • Es ist auch möglich, unter Verwendung eines Polyolgruppe-Ausgangsmaterials mit einem niedrigen Molekulargewicht ein geschäumtes Produkt mit unterschiedlichen physikalischen Eigenschaften zu erhalten. Wenn das Polyolgruppe-Ausgangsmaterial mit einem niedrigen Molekulargewicht verwendet wird, kann die Stoßelastizität des erhaltenen geschäumten Produkts vermindert werden.
  • Die Härte des ersten geschäumten Produkts, das aus dem ersten Ausgangsmaterial 41 gemäß der vorliegenden Ausführungsform hergestellt worden ist, wird durch Erhöhen des Mischungsverhältnisses des POP zu dem PPG in dem Polyolgruppe-Ausgangsmaterial, durch Erhöhen des Mischungsverhältnisses des Isocyanatgruppe-Ausgangsmaterials zu dem Polyolgruppe-Ausgangsmaterial und dergleichen höher gemacht als diejenige des zweiten geschäumten Produkts, das aus dem zweiten Ausgangsmaterial 42 hergestellt worden ist.
  • Als nächstes wird die flexible Folie 7 beschrieben.
  • Die flexible Folie 7 ist eine Polyurethanfolie mit einer Dicke von 5 bis 100 μm. Wenn die Dicke unter 5 μm liegt, kann die flexible Folie 7 dem Druck nicht widerstehen, der durch das Schäumen und Fließen des ersten Ausgangsmaterials 41 und des zweiten Ausgangsmaterials 42 zum Zeitpunkt des Schäumens erzeugt wird, da die Festigkeit der flexiblen Folie aufgrund einer übermäßig geringen Dicke vermindert ist, so dass ein Risiko dahingehend be steht, dass die flexible Folie 7 reißt. Ferner wird dann, wenn die Dicke mehr als 100 μm beträgt, die Steifigkeit der flexiblen Folie 7 aufgrund einer übermäßigen Dicke zu hoch, so dass es schwierig ist, die flexible Folie 7 in dem unteren Formwerkzeug 2 anzuordnen und ein Risiko dahingehend besteht, dass die Eigenschaften des Kissenelements 1 nach dem Formen beeinflusst werden.
  • In diesem Fall ist es unter Berücksichtigung der vorstehenden Ausführungen mehr bevorzugt, dass die Dicke der flexiblen Folie 7 auf 20 bis 50 μm eingestellt wird.
  • Als nächstes wird ein Formwerkzeug 6 beschrieben, das aus dem unteren Formwerkzeug 2 und dem oberen Formwerkzeug 3 aufgebaut ist.
  • Wie es in den 20, 21A, 21B und 21C beschrieben ist, sind in dem unteren Formwerkzeug 2 Seitenhohlräume 22 zur Bildung des rechten und linken Seitenabschnitts 12, ein vorderer Hohlraum 21 zur Bildung des vorderen Abschnitts 11 und ein hinterer Hohlraum 23 zur Bildung des hinteren Abschnitts 13 ausgebildet.
  • In dem unteren Formwerkzeug 2 ist eine Vorderseiten- und Rückseitentrennplatte 25 zwischen dem vorderen Hohlraum 21 und dem hinteren Hohlraum 23 angeordnet, und Seitentrennplatten 24 sind zwischen dem Seitenhohlraum 22 und dem vorderen Hohlraum 21 bzw. dem Seitenhohlraum 22 und dem hinteren Hohlraum 23 angeordnet.
  • In dem unteren Formwerkzeug 2 wird der Hohlraum 20 durch nach unten gerichtetes Anordnen des Kissenelements 1 gebildet. Der Hohlraum 20 weist einen Innenwandfläche 200 auf, die aus einer Bodenwandoberfläche 203, die einer die vordere Oberfläche bildenden Oberfläche entspricht, welche die Vorderseite bildet, und einer Seitenwandfläche 204 aufgebaut ist, welche die vordere Seite, die hintere Seite und die Seitenoberflächenseiten des Kissenelements bildet.
  • Die Bodenwandoberfläche 203 wird durch Einstellen des vorderen Abschnitts nach unten so ausgebildet, dass sie um etwa 10 Grad in der vorderen und hinteren Richtung geneigt ist.
  • Ferner ist der Öffnungsabschnitt 72, der durch die flexible Folie 7 gebildet wird, in einer Richtung im Wesentlichen parallel zu der Bodenwandoberfläche 203 offen.
  • Andererseits weist, wie es in der 19 gezeigt ist, das obere Formwerkzeug 3 eine Rückfläche-bildende Oberfläche 31 zur Bildung der Rückseite des Kissenelements 1 auf. Ferner ist das obere Formwerkzeug 3 durch einen Gelenkabschnitt 32 derart drehbar mit dem unteren Formwerkzeug 2 verbunden, dass es frei geöffnet und geschlossen werden kann.
  • Eine Trennplatte 201, die so bereitgestellt ist, dass sie einen Teil des Hohlraums 20 trennt, ist in dem unteren Formwerkzeug angeordnet. Die Trennplatte 201 umfasst eine Vorderseiten- und Rückseitentrennplatte 25 zum Trennen des Hohlraums 20 in einen vorderen und einen hinteren Abschnitt und ein Paar von Seitentrennplatten 24 zum Trennen des Hohlraums 20 in den rechten und linken Seitenhohlraum 22, den vorderen Hohlraum 21 und den hinteren Hohlraum 23, die dazwischen angeordnet sind.
  • Der vordere und hintere Schlitz 15 ist in der Vorderseiten- und Rückseitentrennplatte 25 bereitgestellt und die Seitentrennplatten 24 bilden die Seitenschlitze 14.
  • Wie es in der 28A gezeigt ist, ist eine Fixiervorrichtung 26 mit einem scharfen vorderen Ende zum Fixieren der flexiblen Folie 7 an dem unteren Formwerkzeug 2 in der Vorderseiten- und Rückseitentrennplatte 25 und den Seitentrennplatten 24 bereitgestellt.
  • Die Fixiervorrichtung 26 ist so strukturiert, dass ein allgemeiner Abschnitt 262 geringfügig schmaler wird als ein geneigter Abschnitt 261, der ein scharfes vorderes Ende aufweist, und dass die flexible Folie 7 nicht von der Fixiervorrichtung 26 abfällt, wenn die flexible Folie 7 in der Fixiervorrichtung 26 so befestigt wird, dass sie in dem unteren Formwerkzeug 2 angeordnet wird.
  • Die Fixiervorrichtung 26 kann in jedwedem der oberen Enden 241 und 251 oder den Seitenflächen 242 und 252 in den Seitentrennplatten 24 und der Vorderseiten- und Rückseitentrennplatte 25 bereitgestellt werden.
  • Als nächstes wird die gesamte Vorrichtung zur Herstellung des Kissenelements 1 beschrieben.
  • Wie es in der 19 gezeigt ist, wird das Kissenelement 1 durch die Herstellungsvorrichtung 5 hergestellt. Die Herstellungsvorrichtung 5 weist das Formwerkzeug 6, das aus dem unteren Formwerkzeug 2 und dem oberen Formwerkzeug 3 aufgebaut ist, einen Einspritzkopf 51, einen Ausgangsmaterialtank 52 und Dosierpumpen 551 und 552 auf. Ferner ist das Formwerkzeug 6 auf einem Rollenschlitten 53 montiert, der auf einer Fördereinrichtung 54 montiert ist.
  • Ein flüssiges Polyolgruppe-Ausgangsmaterial, welches das erste Ausgangsmaterial 41 und das zweite Ausgangsmaterial 42 bildet, ist in einer Haltekammer 521 in dem Ausgangsmaterialtank 52 gehalten und wird durch die Dosierpumpe 551 dem Einspritzkopf 51 zugeführt. Das Polyolgruppe-Ausgangsmaterial kann zwischen dem Einspritzkopf 51 und der Haltekammer 521 durch die Dosierpumpe 551 zirkulieren. Ferner wird das Polyolgruppe-Ausgangsmaterial durch ein Zuführungsrohr 561 von der Haltekammer 521 zu dem Einspritzkopf 51 gefördert und kann durch ein Rückführungsrohr 571 von dem Einspritzkopf 51 zu der Haltekammer 521 zurückgeführt werden, wenn das Material nicht von dem Einspritzkopf 51 in das untere Formwerkzeug 2 eingespritzt wird.
  • Andererseits ist ein flüssiges Isocyanatgruppe-Ausgangsmaterial, welches das erste Ausgangsmaterial 41 und das zweite Ausgangsmaterial 42 bildet, in einer Haltekammer 522 in dem Ausgangsmaterialtank 52 gehalten und wird durch die Dosierpumpe 552 dem Einspritzkopf 51 zugeführt. Das Isocyanatgruppe-Ausgangsmaterial kann auch zwischen dem Einspritzkopf 51 und der Haltekammer 522 durch die Dosierpumpe 552 zirkulieren. Ferner wird das Isocyanatgruppe-Ausgangsmaterial durch ein Zuführungsrohr 562 von der Haltekammer 522 zu dem Einspritzkopf 51 gefördert und kann durch ein Rückführungsrohr 572 von dem Einspritzkopf 51 zu der Haltekammer 522 zurückgeführt werden, wenn das Material nicht von dem Einspritzkopf 51 in das untere Formwerkzeug 2 eingespritzt wird.
  • Die Struktur ist derart ausgeführt, dass das Polyolgruppe-Ausgangsmaterial und das Isocyanatgruppe-Ausgangsmaterial, die von dem Ausgangsmaterialtank 52 zugeführt werden, innerhalb des Einspritzkopfs 51 gemischt werden können. Ferner ist in dem Einspritzkopf 51 eine Einspritzdüse 511 bereitgestellt, und die Einspritzdüse 511 kann durch ein Steuerventil, wie z.B. einen Hydraulikzylinder (in der 19 nicht gezeigt) oder dergleichen geöffnet und geschlossen werden. Ferner ist die Struktur derart ausgeführt, dass das erste Ausgangsmaterial 41 und das zweite Ausgangsmaterial 42 durch Öffnen der Einspritzdüse 511 für eine vorgegebene Zeit eingespritzt werden kann.
  • Der Einspritzkopf 51 kann sich so bewegen, dass das erste Ausgangsmaterial 41 und das zweite Ausgangsmaterial 42 in den vorderen Hohlraum 21 und den hinteren Hohlraum 23 in dem unteren Formwerkzeug 2 eingespritzt werden.
  • Die Dosierpumpen 551 und 552 sind Messpumpen und können die umlaufende Menge des Polyolgruppe-Ausgangsmaterials und des isocyanatgruppe-Ausgangsmaterials aufgrund einer Änderung der Drehzahlen jeweils ändern, so dass die Zuführungsmenge zu dem Einspritzkopf 51 erhöht und vermindert wird.
  • D.h., die Struktur ist derart ausgeführt, dass der Mischungsgewichtsanteil des Polyolgruppe-Ausgangsmaterials und des Isocyanatgruppe-Ausgangsmaterials durch Ändern der Drehzahlen der entsprechenden Dosierpumpen 551 und 552 geändert werden kann. Ferner können das erste Ausgangsmaterial 41 und das zweite Ausgangsmaterial 42 durch Mischen der Ausgangsmaterialien in einem vorgegebenen Mischungsgewichtsanteil hergestellt werden.
  • In diesem Fall kann die Anzahl des Einspritzkopfs 51, des Ausgangsmaterialtanks 52, der Dosierpumpen 551 und 552 und dergleichen in der Herstellungsvorrichtung 5 entsprechend des Unterschieds bei dem verwendeten Formmaterial eine Mehrzahl sein.
  • Das Formwerkzeug 6 ist auf dem Rollenschlitten 53 montiert und wird gefördert, während es auf dem Rollenschlitten 53 montiert ist, wenn es durch die Fördereinrichtung 54 gefördert wird.
  • Auf der Fördereinrichtung 54 kann eine Mehrzahl von auf dem Rollenschlitten 53 montierten Formwerkzeugen 6 montiert sein und die Struktur wird derart ausgeführt, dass das Formwerkzeug 6, in welches das erste Ausgangsmaterial 41 und das zweite Ausgangsmaterial 42 durch den Einspritzkopf 51 eingespritzt werden, aufeinander folgend zugeführt werden kann. Wie es vorstehend beschrieben worden ist, ist es durch Anordnen einer Mehrzahl von Formwerkzeugen 6 auf der Fördereinrichtung 54 möglich, eine Mehrzahl von Kissenelementen 1 effizient zu bilden.
  • Das obere Formwerkzeug 3 ist offen, wenn das erste Ausgangsmaterial 41 und das zweite Ausgangsmaterial 42 dem unteren Formwerkzeug 2 von dem Einspritzkopf 51 zugeführt werden.
  • Als nächstes wird ein Verfahren zur Herstellung des Kissenelements 1 beschrieben.
  • Wie es in der 21A gezeigt ist, wird zum Zeitpunkt des Schäumens als erstes die flexible Folie 7 in dem hinteren Hohlraum 23 in dem Hohlraum 20 des unteren Formwerkzeugs 2 angeordnet. Zu diesem Zeitpunkt bildet die flexible Folie 7 einen taschenartigen Hohlraum 202, bei dem der Öffnungsabschnitt 72 dadurch gebildet wird, dass die Folie überbrückend über die Vorderseiten- und Rückseitentrennplatte 25 und ein Paar der Seitentrennplatten 24 gespannt wird.
  • In diesem Fall ist der taschenartige Hohlraum 202 ein Hohlraum, der von der flexiblen Folie 7, den Trennplatten 201, wie z.B. den Seitentrennplatten 24, der Vorderseiten- und Rückseitentrennplatte 25 und dergleichen, und einer Innenwandfläche 200 des unteren Formwerkzeugs 2 umgeben ist und den Öffnungsabschnitt 72 aufweist.
  • Wie es in der 28B gezeigt ist, wird die flexible Folie 7 durch Befestigen der Folie in der Fixiervorrichtung 26 angeordnet, die in der Vorderseiten- und Rückseitentrennplatte 25 und den Seitentrennplatten 24 bereitgestellt ist. Da die flexible Folie 7 aus einem einfach verformbaren Material hergestellt ist, kann ein Endabschnitt der flexiblen Folie 7 so gebogen werden, dass er in der Fixiervorrichtung 26 befestigt wird. Ferner ist die flexible Folie 7 in einem gespannten Zustand montiert, so dass ein Lockerwerden der Folie verhindert wird.
  • In der vorliegenden Erfindung ist eine Bodenwandoberfläche 203 des unteren Formwerkzeugs 2 in einem Zustand ausgebildet, bei dem das Kissenelement 1 in einer geneigten Weise bezogen auf eine Bodenoberfläche 205 des unteren Formwerkzeugs 2 ausgebildet ist. Da ferner die Höhe der Seitentrennplatte 24 konstant ist, kann der Öffnungsabschnitt 72 lediglich durch Anordnen der flexiblen Folie 7 in dem unteren Formwerkzeug 2 einfach schräg nach oben geöffnet werden.
  • Als anderes Verfahren wird die Bodenwandoberfläche 203 des unteren Formwerkzeugs 2 in einem Zustand ausgebildet, bei dem das Kissenelement 1 parallel zu der Bodenoberfläche 205 des unteren Formwerkzeugs 2 ist und die Gesamtheit des unteren Formwerkzeugs 2 geneigt ist, wodurch der Öffnungsabschnitt 72 schräg nach oben geöffnet sein kann. Ferner wird als weiteres Verfahren das gesamte untere Formwerkzeug 2 absichtlich geneigt, wenn die Formmaterialien des ersten Ausgangsmaterials 41 und des zweiten Ausgangsmaterials 42 schäumen und fließen.
  • Als nächstes wird, wie es in den 20, 21A, 21B und 21C gezeigt ist, nach dem Anordnen der flexiblen Folie 7 das zweite Ausgangsmaterial 42 durch die Einspritzdüse 511 des Einspritzkopfs 51 in die hintere Seite des vorderen Hohlraums 21 gespritzt. Zu diesem Zeitpunkt ist es, wenn das zweite Ausgangsmaterial 42 eingespritzt wird, während der Einspritzkopf 51 in der lateralen Richtung bewegt wird, möglich, das zweite Ausgangsmaterial 42 einfach in einer einheitlichen Weise in den vorderen Hohlraum 21 zu spritzen.
  • Das zweite Ausgangsmaterial 42 kann aufgrund der Neigung der Bodenwandoberfläche 203 nach dem Einspritzen die vordere Seite des vorderen Hohlraums 21 einfach erreichen. D.h., da das zweite Ausgangsmaterial 42 sich leicht zu dem vorderen Hohlraum 21 ausbreiten kann, ist es möglich, die Bildung einer Luftblase oder dergleichen zu verhindern, die erzeugt werden kann, wenn das Ausgangsmaterial lokal nicht gefüllt wird.
  • Als nächstes wird, wie es in den 22, 23A, 23B und 23C gezeigt ist, das erste Ausgangsmaterial 41 an einer Position nahe an der vorderen Seite der Seitenhohlräume 22 und des hinteren Hohlraums 23 eingespritzt. Dann fließt das erste Ausgangsmaterial 41, das in den hinteren Hohlraum 23 eingespritzt wird, von dem Öffnungsabschnitt 72 in Richtung der vorderen Seite des taschenartigen Hohlraums 202. Ferner schäumt und fließt das erste Ausgangsmaterial 41, das in die Seitenhohlräume 22 eingespritzt wird, von der vorderen Seite der Seitenhohlräume 22 nach hinten, so dass die Seitenhohlräume 22 gefüllt werden.
  • Da in diesem Fall das erste Ausgangsmaterial 41, das von dem Öffnungsabschnitt 72 des taschenartigen Hohlraums 202 fließt, von einem hinteren Abschnitt des taschenartigen Hohlraums 202 in Richtung des Öffnungsabschnitts 72 schäumt, nachdem es zu dem hinteren Teil des taschenartigen Hohlraums 202 geflossen ist, ist es möglich, eine Erzeugung von Luftblasen oder dergleichen zu verhindern.
  • In diesem Fall kann bei manchen herzustellenden Kissenelementen 1 das erste Ausgangsmaterial 41 von einer von der Position zum Fließen zu dem Öffnungsabschnitt 72 unterschiedlichen Position in dem Hohlraum, in dem der taschenartige Hohlraum 202 bereitgestellt ist, eingespritzt werden.
  • Als nächstes wird, wie es in den 24, 25A, 25B und 25C gezeigt ist, nach dem Ende des Einspritzens des ersten Ausgangsmaterials 41 und des zweiten Ausgangsmaterials 42 das obere Formwerkzeug 3 auf das untere Formwerkzeug 2 geschlossen.
  • Es ist bevorzugt, dass das untere Formwerkzeug 2 und das obere Formwerkzeug 3 unmittelbar nach dem Einspritzen des ersten Ausgangsmaterials 41 und des zweiten Ausgangsmaterials 42 geschlossen werden. In einem tatsächlichen Massenherstellungsschritt können das untere Formwerkzeug 2 und das obere Formwerkzeug 3 jedoch zu einem Zeitpunkt geschlossen sein, wenn das erste Ausgangsmaterial 41 und das zweite Ausgangsmaterial 42 zu schäumen beginnen und eine geringe Volumenausdehnung beginnt.
  • Das erste Ausgangsmaterial 41, das von dem Öffnungsabschnitt 72 geflossen ist, schäumt und fließt innerhalb des taschenartigen Hohlraums 202, so dass der taschenartige Hohlraum 202 gefüllt wird. Ferner fließt das erste Ausgangsmaterial 41 nach dem Füllen des taschenartigen Hohlraums 202 von dem Öffnungsabschnitt 72 zur der hinteren Seite heraus.
  • Andererseits schäumt und fließt das zweite Ausgangsmaterial 42, das in den vorderen Hohlraum 21 eingespritzt worden ist, um die flexible Folie 7 in Richtung der hinteren Seite. Zu diesem Zeitpunkt ist es, da der taschenartige Hohlraum 202 mit dem ersten Ausgangsmaterial 41 gefüllt ist, möglich, das Gewicht des zweiten Ausgangsmaterials 42 durch das erste Ausgangsmaterial 41 innerhalb des taschenartigen Hohlraums 202 zusätzlich zu der Festigkeit der flexiblen Folie 7 effektiv zu tragen.
  • Da ferner das zweite Ausgangsmaterial 42, das von Stellen, die von dem Öffnungsabschnitt 72 verschieden sind, eingespritzt wird, um die flexible Folie 7 fließt, wird der Fließwiderstand vermindert und das zweite Ausgangsmaterial 42 kann im Vergleich zu dem Fall des Fließens über das erste Ausgangsmaterial 41, das keine Folie 7 aufweist, glatt fließen.
  • Ferner sind, wie es in den 26, 27A, 27B und 27C gezeigt ist, da das erste Ausgangsmaterial 41 und das zweite Ausgangsmaterial 42 schäumen und fließen, das erste Ausgangsmaterial 41 und das zweite Ausgangsmaterial 42 oberhalb der Seitentrennplatte 24 miteinander in Kontakt und werden in der Kontaktgrenze chemisch gebunden.
  • Dann bildet schließlich das zweite Ausgangsmaterial 42 den vorderen Abschnitt 11 in dem vorderen Hohlraum 21 als zweites geschäumtes Produkt, und das erste Ausgangsmaterial 41 bildet jeweils die Seitenabschnitte 12 und den hinteren Abschnitt 13 in den Seitenhohlräumen 22 und dem hinteren Hohlraum 23 als erstes geschäumtes Produkt.
  • Das Kissenelement 1 wird in der vorstehend beschriebenen Weise gebildet und das Kissenelement 1 wird nach dem Formen aus dem unteren Formwerkzeug 2 entnommen, während die flexible Folie 7 zwischen dem ersten geschäumten Produkt und dem zweiten geschäumten Produkt angeordnet ist.
  • Das Formwerkzeug 6 wird im Vorhinein auf eine Temperatur zwischen 50 und 60°C erwärmt, bevor das erste Ausgangsmaterial 41 und das zweite Ausgangsmaterial 42 eingespritzt werden. Demgemäß ist es möglich, das eingespritzte erste Ausgangsmaterial 41 und zweite Ausgangsmaterial 42 effektiv zu schäumen und fließen zu lassen. Ferner werden nach dem Schäumen des größten Teils des ersten Ausgangsmaterials 41 und des zweiten Ausgangsmaterials 42 das geschäumte erste Ausgangsmaterial 41 und das geschäumte zweite Ausgangsmaterial 42 durch einen Durchgang durch einen Heizofen, der eine Temperatur zwischen etwa 90 und 100°C aufweist, für 5 bis 6 min gehärtet.
  • In der vorliegenden Ausführungsform ist die flexible Folie 7 im Wesentlichen parallel zu der Bodenwandoberfläche 203 des unteren Formwerkzeugs 2 angeordnet. Andererseits ist es, wie es in den 29A und 29B gezeigt ist, durch Ändern der Form der Seitentrennplatte 24 möglich, die flexible Folie 7 so anzuordnen, dass sie zur Bodenwandoberfläche 203 des unteren Formwerkzeugs 2 nicht parallel ist. In diesem Fall ist es möglich, das Kissenelement 1 mit verschiedenen Arten von Formen von Zweischichtstrukturen zu bilden, bei denen die Dicke des ersten geschäumten Produkts und des zweiten geschäumten Produkts gemäß einer gewünschten Position verschieden ist.
  • Zum Zeitpunkt des Anordnens der flexiblen Folie 7 ist es möglich, den Öffnungsabschnitt 72 an zwei Abschnitten ohne Bilden des taschenartigen Hohlraums 202 zu bilden, so dass das Kissenelement 1 gebildet wird. Ansonsten kann die flexible Folie 7 in einem Eckabschnitt des Hohlraums 20 angeordnet werden, wodurch ein Kissenelement 1 gebildet werden kann, das die Zweischichtstruktur an dem Eckabschnitt aufweist.
  • Gemäß dem Herstellungsverfahren der vorliegenden Ausführungsform wird der Sitzabschnitt des Sitzes geformt, jedoch kann auf der Basis des gleichen Herstellungsverfahrens der Rückenlehnenabschnitt des Sitzes geformt werden.
  • Als nächstes werden die Ausführung und der Effekt der vorliegenden Erfindung beschrieben. In der vorliegenden Ausführungsform ist die flexible Folie 7 an einer optionalen Position des Hohlraums 20 in dem unteren Formwerkzeug 2 angeordnet, so dass der Öffnungsabschnitt 72 gebildet wird. Die Öffnung 72 wird durch Schneiden eines Teils des Hohlraums 20 in einem Zustand gebildet, bei dem der Innenabschnitt des Hohlraums 20 kontinuierlich verbunden ist.
  • Als nächstes wird das erste Ausgangsmaterial 41 von dem Öffnungsabschnitt 72 fließen gelassen und andererseits wird das zweite Ausgangsmaterial 42 von den Abschnitten, die von dem Öffnungsabschnitt 72 verschieden sind, eingespritzt. Dann fließen das erste Ausgangsmaterial 41 bzw. das zweite Ausgangsmaterial 42 unterhalb der flexiblen Folie 7 und oberhalb der flexiblen Folie 7, während sie schäumen und durch die flexible Folie 7 voneinander getrennt sind.
  • D.h., in dem Hohlraum 20 des unteren Formwerkzeugs 2 an dem Abschnitt, bei dem die flexible Folie 7 angeordnet ist, schäumen und fließen das erste Ausgangsmaterial 41 und das zweite Ausgangsmaterial 42 unabhängig voneinander, ohne dass sie sich gegenseitig beeinflussen. Demgemäß ist es an dem Abschnitt, bei dem die flexible Folie 7 angeordnet ist, möglich, ein Mischen des ersten Ausgangsmaterials 41 und des zweiten Ausgangsmaterials 42 zu verhindern, so dass es möglich ist, ein Kissenelement 1 zu bilden, bei dem die Dicke des ersten geschäumten Produkts und des zweiten geschäumten Produkts stabil ist.
  • Die flexible Folie 7 weist eine Flexibilität auf und kann an einer optionalen Position des Hohlraums 20 in dem unteren Formwerkzeug 2 angeordnet werden. D.h., die flexible Folie 7 kann durch Ändern des Anordnungszustands der flexiblen Folie 7 in dem Fall leicht verändert werden, wenn es erwünscht ist, die Form der Zweischichtstruktur des Kissenelements 1 zu ändern. Demgemäß kann ein Kissenelement 1 mit einer optionalen Zweischichtstrukturform leicht gebildet werden.
  • Die flexible Folie 7 wird in einem Zustand angeordnet, bei dem sie den Öffnungsabschnitt 72 aufweist, und sie trennt nicht vollständig zwei Schichten durch das Grenzelement, wie dies bei der herkömmlichen Weise der Fall ist. Demgemäß ist es nicht erforderlich, die Reihenfolge des Einspritzens des Formmaterials so zu begrenzen, dass das zweite Ausgangsmaterial 42 zum Zeitpunkt des Formens nach dem Ende des Einspritzens des ersten Ausgangsmaterials 41 beendet ist, und es ist nicht erforderlich, im Vorhinein das Loch zum Einspritzen in dem Grenzelement zum Zwecke der Vermeidung der Beschränkung bezüglich der Reihenfolge zu bilden. Daher ist es einfach, das Formmaterial, welches das erste Ausgangsmaterial 41 und das zweite Ausgangsmaterial 42 umfasst, einzuspritzen, es ist möglich, zu einer optionalen Zeit einzuspritzen und es ist möglich, das Kissenelement 1 einfach zu bilden.
  • In dem Kissenelement 1 ist nach dem Formen die flexible Folie 7 zwischen dem ersten Ausgangsmaterial und dem zweiten Ausgangsmaterial angeordnet. Die flexible Folie 7 weist eine hervorragende elastische Verformung auf und weist kaum einen Einfluss auf eine Eigenschaft wie z.B. eine Stoßverminderungseigenschaft und dergleichen in dem Kissenelement 1 auf, das aus der Kombination aus dem ersten geschäumten Produkt und dem zweiten geschäumten Produkt hergestellt ist. Demgemäß ist es möglich, ein Kissenelement 1 zu bilden, das hervorragende Eigenschaften aufweist.
  • Das Kissenelement 1 wird entnommen, während nach dem Formen die flexible Folie 7 dazwischen angeordnet ist. Demgemäß kann das Kissenelement 1 einfach entnommen werden.
  • Gemäß der vorliegenden Ausführungsform ist es möglich, das Kissenelement 1 mit verschiedenen Arten von Formen der Zweischichtstruktur durch Ändern der Anordnung der Seiten trennplatte 24, der Vorderseiten- und Rückseitentrennplatte 25 oder der flexiblen Folie 7 zu bilden.
  • Beispielsweise ist es, wie es in der 30A gezeigt ist, unter Verwendung des unteren Formwerkzeugs 2, in dem die Seitenhohlräume 22 und der hintere Hohlraum 23 nicht vollständig durch die Seitentrennplatten 24 getrennt sind, möglich, ein Kissenelement 1 zu bilden, in dem die Seitenabschnitte 12 und der hintere Abschnitt 13 nicht vollständig durch die Seitenschlitze 14 getrennt sind.
  • Ferner sind, wie es in der 30B gezeigt ist, die Seitenhohlräume 22 so bereitgestellt, dass sie die Seitentrennplatten 24 in einer vorderen Seite und einer hinteren Seite linear anordnen, wodurch es möglich ist, ein Kissenelement 1 zu bilden, in dem die Seitenabschnitte 12 kontinuierlich von der vorderen Seite zu der hinteren Seite bereitgestellt sind.
  • Ausführungsform 4
  • Die vorliegende Ausführungsform ist eine Ausführungsform, in welcher die flexible Folie 7 in der Ausführungsform 3 eine Mehrzahl von Durchgangslöchern aufweist. Die Fläche eines der Durchgangslöcher wird auf 1 mm2 eingestellt.
  • Als flexible Folie 7 kann eine Struktur verwendet werden, die aus einem netzartigen Körper aufgebaut ist. Die anderen Strukturen sind mit denjenigen der Ausführungsform 3 identisch.
  • In der vorliegenden Ausführungsform können während der Bildung des Kissenelements 1 das erste Ausgangsmaterial 41 und das zweite Ausgangsmaterial 42 durch eine Mehrzahl von Durchgangslöchern chemisch gebunden werden. Demgemäß kann ein allgemeiner Grad der Bindung des Kissenelements 1 verbessert werden.
  • Aus dem vorstehend genannten Grund kann die flexible Folie 7 eine Struktur aufweisen, die eine schlechte Hafteigenschaft mit dem ersten geschäumten Produkt, das aus dem ersten Ausgangsmaterial 41 hergestellt ist, oder dem zweiten geschäumten Produkt, das aus dem zweiten Ausgangsmaterial 42 hergestellt ist, aufweist.
  • Darüber hinaus können die gleichen Vorgänge und Effekte wie diejenigen der Ausführungsform 3 erhalten werden.
  • Ausführungsform 5
  • Die vorliegende Ausführungsform ist eine Ausführungsform, bei der die Vorderseiten- und Rückseitentrennplatte 25 nahe an der hinteren Seite des Kissenelements 1 angeordnet ist und die flexible Folie 7 in dem vorderen Hohlraum 21 derart angeordnet ist, dass der Öffnungsabschnitt 72 in der vorderen Seite des Kissenelements 1 ausgebildet ist, wie es in der 31A gezeigt ist. Ferner ist das untere Formwerkzeug 2 so ausgebildet, dass die vordere Seite des Kissenelements 1 oberhalb der hinteren Seite positioniert ist.
  • Wie es in der 31B gezeigt ist, ist das Kissenelement 1 in der vorliegenden Ausführungsform so ausgebildet, dass der Vorderkantenabschnitt 111 in dem vorderen Abschnitt 11 auch eine Zweischichtstruktur aufweist, die aus dem ersten Ausgangsmaterial 41 und dem zweiten Ausgangsmaterial 42 hergestellt ist.
  • Die anderen Strukturen sind mit denjenigen der vorstehend beschriebenen Ausführungsform 3 identisch. Wie es in der vorliegenden Ausführungsform gezeigt ist, ist es bei dem Kissenelement 1 mit der Zweischichtstruktur möglich, ein Kissenelement 1 mit verschiedenen Formen von Zweischichtstrukturen durch Ändern eines Winkels, der den Hohlraum 20 bildet, und einer Anordnung der Vorderseiten- und Rückseitentrennplatte 25 und der flexiblen Folie 7 zu bilden.
  • Darüber hinaus können die gleichen Vorgänge und Effekte wie diejenigen der Ausführungsform 3 erhalten werden.
  • Ausführungsform 6
  • Die vorliegende Ausführungsform ist eine Ausführungsform, bei der die flexible Folie 7 zum Zeitpunkt des Fixierens der flexiblen Folie 7 an den Seitentrennplatten 24 und die Vorderseiten- und Rückseitentrennplatte 25 in dem unteren Formwerkzeug 2 in einem gelockerten Zustand angeordnet wird, wie es in der 33A gezeigt ist.
  • Wie es in der 32 gezeigt ist, ist in dem unteren Formwerkzeug 2 eine stabartige Trägervorrichtung 27 zum Tragen der flexiblen Folie 7 zwischen einem Paar von Seitentrennplatten 24 bereitgestellt und die Fixiervorrichtung 26 ist ebenfalls in der Trägervorrichtung 27 bereitgestellt, wodurch die flexible Folie 7 fixiert wird.
  • Die anderen Strukturen sind mit denjenigen der Ausführungsform 3 identisch.
  • Wie es in der 33B gezeigt ist, ist es gemäß der vorliegenden Ausführungsform möglich, die Dicke des ersten geschäumten Produkts, das aus dem ersten Ausgangsmaterial 41 hergestellt ist, durch Erweitern des taschenartigen Hohlraums 202, der durch die flexible Folie 7 gebildet wird, zum Zeitpunkt des Fließenlassens des ersten Ausgangsmaterials 41 von dem Öffnungsabschnitt 72 zu erhöhen. Demgemäß ist es möglich, der Dicke des ersten geschäumten Produkts eine optionale Variation zu verleihen.
  • Darüber hinaus können die gleichen Vorgänge und Effekte wie diejenigen der Ausführungsform 3 erhalten werden.
  • Offensichtlich sind im Hinblick auf die vorstehend beschriebenen Lehren zahlreiche Modifizierungen und Variationen der vorliegenden Erfindung innerhalb des Bereichs der beigefügten Ansprüche möglich.

Claims (19)

  1. Verfahren zur Herstellung eines Kissenelements (1) durch Schäumformen, umfassend die Schritte: Bereitstellen eines oberen Formwerkzeugs (3) und eines unteren Formwerkzeugs (2), wobei in dem unteren Formwerkzeug (2) ein erster Hohlraum (21) zum Bilden eines ersten Mittelabschnitts (11) mit einem Vorderseitenschichtabschnitt (111), der in einer Vorderseite des Kissenelements (1) angeordnet ist, und einem Rückseitenschichtabschnitt (112), der in einer Rückseite des Kissenelements (1) angeordnet ist, und ein zweiter Hohlraum (23) zum Bilden eines zweiten Mittelabschnitts (13), der an der Rückseite des ersten Mittelabschnitts (11) angeordnet ist, ausgebildet sind, und eine Vorderseiten- und Rückseitentrennung (25) zwischen dem ersten Hohlraum (21) und dem zweiten Hohlraum (23) bereitgestellt ist und das obere Formwerkzeug (3) eine Bodenabschnitt-bildende Oberfläche (31) zum Bilden eines Bodenabschnitts des Kissenelements (1) aufweist, Einspritzen eines ersten Ausgangsmaterials (41) mit einer Schäumeigenschaft in den ersten Hohlraum (21), Einspritzen eines zweiten Ausgangsmaterials (42) mit einer Schäumeigenschaft in den zweiten Hohlraum (23) und Formen eines geschäumten Produkts mit physikalischen Eigenschaften, die von den physikalischen Eigenschaften eines geschäumten Produkts, das aus dem ersten Ausgangsmaterial (41) gebildet ist, zu einem Zeitpunkt, bei dem der Schäumvorgang vollständig ist, verschieden sind, und danach Schließen des unteren Formwerkzeugs (2) und des oberen Formwerkzeugs (3), wodurch nach dem Schließen der Formwerkzeuge (2, 3) eine Fließöffnung (29) zwischen der Bodenabschnitt-bildenden Oberfläche (31) in dem oberen Formwerkzeug (3) und einem oberen Ende der Vorderseiten- und Rückseitentrennung (25) gebildet wird, so dass das zweite Ausgangsmaterial (42) innerhalb des ersten Hohlraums (21) fließen kann, während dessen Fließmenge durch die Fließöffnung (29) beschränkt ist, und nach vorne fließen kann, so dass es dem Fließen eines Fließfrontendabschnitts (411) des ersten Ausgangsmaterials (41) folgen kann, während es das erste Ausgangsmaterial (41) so bedeckt, dass ein Fließen des Schaums von dem ersten Ausgangsmaterial (41) nach oben beschränkt wird, und das erste Ausgangsmaterial (41) den Vorderseitenschichtabschnitt (111) an einer unteren Seite des ersten Hohlraums (21) bilden kann und einen Vorderkantenabschnitt (113) in ei nem vorderen Endabschnitt des ersten Hohlraums (21) bilden kann, und das zweite Ausgangsmaterial (42) den Rückseitenschichtabschnitt (112) an einer oberen Seite des ersten Hohlraums (21) und den zweiten Mittelabschnitt (13) in dem zweiten Hohlraum (23) bilden kann, wobei das untere Formwerkzeug (2) Seitenhohlräume (22) zum Bilden von Seitenabschnitten sowohl in der rechten Seite als auch in der linken Seite des ersten Mittelabschnitts (11) und eine Seitentrennung (24) aufweist, wobei die Fließöffnung (29) auch zwischen der Bodenabschnitt-bildenden Oberfläche (31) in dem oberen Formwerkzeug (3) und einem unteren Ende der Seitentrennung (24) ausgebildet ist, und wobei das zweite Ausgangsmaterial (42) den Rückseitenschichtabschnitt (112) oberhalb des ersten Hohlraums (21) und auch den zweiten Mittelabschnitt (13) und die Seitenabschnitte in dem zweiten Hohlraum (23) bzw. den Seitenhohlräumen (22) bildet, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitentrennung (24) erste Seitentrennungsabschnitte, die zwischen dem Seitenhohlraum (22) und dem ersten Hohlraum (21) bereitgestellt sind, und zweite Seitentrennungsabschnitte, die zwischen dem Seitenhohlraum (22) und dem zweiten Hohlraum (23) bereitgestellt sind, aufweist.
  2. Verfahren zur Herstellung eines Kissenelements nach Anspruch 1, bei dem das erste Ausgangsmaterial (41) vor dem Einspritzen des zweiten Ausgangsmaterials (42) eingespritzt wird.
  3. Verfahren zur Herstellung eines Kissenelements nach Anspruch 1 oder 2, bei dem die Höhe der zweiten Seitentrennung geringer gemacht wird als die Höhe der Vorderseiten- und Rückseitentrennung (25), und das zweite Ausgangsmaterial (24) über ein oberes Ende der zweiten Seitentrennung läuft, so dass es innerhalb des Seitenhohlraums (22) zu schäumen und fließen beginnt, bevor es über ein oberes Ende der Vorderseiten- und Rückseitentrennung (25) läuft, so dass es in dem ersten Hohlraum (21) zu schäumen und fließen beginnt.
  4. Verfahren zur Herstellung eines Kissenelements nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei dem das Volumen des zweiten Hohlraums (23), der von der Vorderseiten- und Rückseitentrennung (25) und den zweiten Seitentrennungen umgeben ist, größer eingestellt wird als die Einspritzmenge des zweiten Ausgangsmaterials (42) vor dem Schäumen, wodurch eine vorgegebene Zeit erforderlich ist, bevor das zweite Ausgangsmaterial (42) über das obere Ende der Seitentrennungen (24) oder der Vorderseiten- und Rückseitentrennung (25) läuft, so dass es in den Seitenhohiräumen (22) des ersten Hohlraums (21) zu schäumen und fließen beginnt.
  5. Verfahren zur Herstellung eines Kissenelements nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei dem die Seitentrennung (24) so konfiguriert ist, dass eine Breite des ersten Hohlraums (21) in der lateralen Richtung in dem vorderen Abschnitt größer wird.
  6. Verfahren zur Herstellung eines Kissenelements nach einem der Ansprüche 1 bis 5, bei dem das erste Ausgangsmaterial (41) und das zweite Ausgangsmaterial (42) beide ein gemischtes Ausgangsmaterial aus einem Polyolgruppe-Ausgangsmaterial und einem Isocyanatgruppe-Ausgangsmaterial sind, wobei der Mischungsgewichtsanteil des Polyolgruppe-Ausgangsmaterials höher ist als der Mischungsgewichtsanteil des Isocyanatgruppe-Ausgangsmaterials und der Mischungsgewichtsanteil des Polyolgruppe-Ausgangsmaterials des ersten Ausgangsmaterials (41) höher ist als derjenige des zweiten Ausgangsmaterials (42), und das Kissenelement (1) so ausgebildet wird, dass die Härte des Vorderseitenschichtabschnitts (111), der aus dem ersten Ausgangsmaterial (41) hergestellt ist, relativ geringer ist als die Härte des Rückseitenschichtabschnitts (112), der Seitenabschnitte und des zweiten Mittelabschnitts (13), die aus dem zweiten Ausgangsmaterial (42) hergestellt sind, oder als die Härte des Rückseitenschichtabschnitts (112) und des zweiten Mittelabschnitts (13) aus dem zweiten Ausgangsmaterial (42).
  7. Verfahren zur Herstellung eines Kissenelements nach einem der Ansprüche 1 bis 5, bei dem das erste Ausgangsmaterial (41) durch Mischen eines Polyolgruppe-Ausgangsmaterials mit einem relativ niedrigeren Molekulargewicht als demjenigen des zweiten Ausgangsmaterials (42) mit einem Isocyanatgruppe-Ausgangsmaterial hergestellt wird, wodurch die Stoßelastizität des Vorderseitenschichtabschnitts (111), der aus dem ersten Ausgangsmaterial (41) hergestellt ist, relativ niedriger wird als die Stoßelastizität des Rückseitenschichtabschnitts (112), der Seitenabschnitte und des zweiten Mittelabschnitts (13), die aus dem zweiten Ausgangsmaterial hergestellt sind, oder als die Stoßelastizität des Rückseitenschichtabschnitts (112) und des zweiten Mittelabschnitts (13), die aus dem zweiten Ausgangsmaterial (42) hergestellt sind.
  8. Verfahren zur Herstellung eines Kissenelements nach einem der Ansprüche 1 bis 7, bei dem das erste Ausgangsmaterial (41) mit einem Gewicht eingespritzt wird, das durch Multiplizieren einer Menge, die zu einem Anteil proportional ist, der von dem Vorderseitenschichtabschnitt (111) eingenommen wird, bezogen auf das Volumen des gesamten Kissenelements (1), mit der Dichte des geschäumten Produkts des ersten Ausgangsmaterials (41) erhalten wird, bzw. das zweite Ausgangsmaterial (42) mit einem Gewicht eingespritzt wird, das durch Multiplizieren einer Menge, die zu einem Anteil proportional ist, der von dem Rückseitenschichtabschnitt (112), den Seitenabschnitten und dem zweiten Mittelabschnitt (13) eingenommen wird, bezogen auf das Volumen des gesamten Kissenelements (1), oder einer Menge, die zu einem Anteil proportional ist, der von dem Rückseitenschichtabschnitt (112) und dem zweiten Mittelabschnitt (13) eingenommen wird, mit der Dichte des geschäumten Produkts des zweiten Ausgangsmaterials (42) erhalten wird.
  9. Verfahren zur Herstellung eines Kissenelements nach einem der Ansprüche 1 bis 8, bei dem das erste Ausgangsmaterial (41) und das zweite Ausgangsmaterial (42) aus Materialien aufgebaut sind, die nach dem Ende des Schäumens jeweils unterschiedliche Farben aufweisen.
  10. Verfahren zur Herstellung eines Kissenelements nach Anspruch 1, bei dem eine flexible Folie (7) über einen des ersten und des zweiten Hohlraums (21; 23) und mindestens eine der Vorderseiten- und Rückseitentrennung (25) und der ersten und der zweiten Seitentrennung überbrückend gespannt wird, wodurch ein taschenartiger Hohlraum (202) mit einem Öffnungsabschnitt (72) gebildet wird.
  11. Verfahren zur Herstellung eines Kissenelements nach Anspruch 10, das den Schritt des Fixierens eines Endabschnitts der flexiblen Folie (7) an dem unteren Formwerkzeug (2) mit einer Fixiervorrichtung (26) umfasst.
  12. Verfahren zur Herstellung eines Kissenelements nach Anspruch 10 oder 11, bei dem die flexible Folie (7) eine Mehrzahl von Durchgangslöchern aufweist.
  13. Verfahren zur Herstellung eines Kissenelements nach einem der Ansprüche 10 bis 12, bei dem die flexible Folie (7) aus einem Netzkörper aufgebaut ist.
  14. Verfahren zur Herstellung eines Kissenelements nach einem der Ansprüche 10 bis 13, bei dem die flexible Folie (7) im Wesentlichen parallel zu einer Bodenwandfläche eines des ersten und des zweiten Hohlraums (21; 23) angeordnet wird.
  15. Verfahren zur Herstellung eines Kissenelements nach einem der Ansprüche 10 bis 13, bei dem die flexible Folie (7) nicht-parallel zu der Bodenwandfläche eines des ersten und des zweiten Hohlraums (21; 23) angeordnet wird.
  16. Verfahren zur Herstellung eines Kissenelements nach einem der Ansprüche 10 bis 13, bei dem die flexible Folie (7) bei der Fixierung an einem des ersten und des zweiten Hohlraums (21; 23) des unteren Formwerkzeugs (2) in einem losen Zustand angeordnet wird.
  17. Verfahren zur Herstellung eines Kissenelements nach einem der Ansprüche 10 bis 16, bei dem der Öffnungsabschnitt (72) schräg nach oben geöffnet ist.
  18. Verfahren zur Herstellung eines Kissenelements nach einem der Ansprüche 10 bis 17, bei dem das erste Ausgangsmaterial (41) und das zweite Ausgangsmaterial (42) beide ein gemischtes Ausgangsmaterial aus einem Polyolgruppe-Ausgangsmaterial und einem Isocyanatgruppe-Ausgangsmaterial sind, wobei der Mischungsgewichtsanteil des Polyolgruppe-Ausgangsmaterials höher ist als der Mischungsgewichtsanteil des Isocyanatgruppe-Ausgangsmaterials und der Mischungsgewichtsanteil des Polyolgruppe-Ausgangsmaterials des ersten Ausgangsmaterials (41) höher ist als derjenige des zweiten Ausgangsmaterials (42), und das Kissenelement (1) so ausgebildet wird, dass die Härte des Vorderseitenschichtabschnitts (111), der aus dem ersten Ausgangsmaterial (41) hergestellt ist, relativ geringer ist als die Härte des Rückseitenschichtabschnitts (112) und des zweiten Mittelabschnitts (13) aus dem zweiten Ausgangsmaterial (42).
  19. Verfahren zur Herstellung eines Kissenelements nach einem der Ansprüche 10 bis 17, bei dem das erste Ausgangsmaterial (41) durch Mischen eines Polyolgruppe-Ausgangsmaterials mit einem relativ niedrigeren Molekulargewicht als demjenigen des zweiten Ausgangsmaterials (42) mit einem Isocyanatgruppe-Ausgangsmaterial hergestellt wird, wodurch die Stoßelastizität des Vorderseitenschichtabschnitts (111), der aus dem ersten Ausgangsmaterial (41) hergestellt ist, relativ niedriger wird als die Stoßelastizität des Rückseitenschichtabschnitts (112) und des zweiten Mittelabschnitts (13), die aus dem zweiten Ausgangsmaterial (42) hergestellt sind.
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