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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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Gebiet der
Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Kommunikationsverfahren
einer elektronischen Vorrichtung, in der eine Kommunikation durch
integriertes Steuern einer Anzahl von Vorrichtungen, wie Kameras
oder dergleichen, durchgeführt
wird.
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Beschreibung
des verwandten Stands der Technik
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Es
ist eine Technik zur Steuerung elektronischer Vorrichtungen, wie
Kameras oder dergleichen, von einem Personal-Computer (PC) aus bekannt, der Standards
wie RS-232C und dergleichen verwendet. Bei Verwendung der RS-232C-Standarts
ist es unmöglich,
eine Vielzahl elektronischer Vorrichtungen zu steuern, wenn nicht
eine Vielzahl von Anschlüssen
bei einem PC bereitgestellt ist. Um ein derartiges Problem zu lösen, gibt
es ein konventionelles Verfahren des Durchführens einer Kommunikation durch serielles
Verbinden einer Vielzahl elektronischer Vorrichtungen. Es ist jedoch
bei diesem konventionellen Verfahren des Durchführens einer Kommunikation durch
serielles Verbinden elektronischer Vorrichtungen erforderlich, bei
jeder der elektronischen Vorrichtungen zusätzlich zu Signalleitungen zum
Senden/Empfangen von Steuersignalen für die elektronische Vorrichtung
einen Abschluss bereitzustellen, um zu bestimmen, ob andere elektronische
Vorrichtungen bei der nachfolgenden Instanz verbunden sind, oder
nicht.
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Die
Beschreibung des europäischen
Patents Nr. EP-A-0 965 965 offenbart ein Erfassungssystem, das eine
Vielzahl von Erfassungseinrichtungen aufweist, von denen jede eine
Isolierschaltung aufweist und eine zugewiesene Adresse empfangen,
sie speichern und dann eine inkrementierte Adresse zu einem anhängenden
Sensor senden kann.
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Es
ist eine Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren zum Steuern einer
elektronischen Vorrichtung bereitzustellen, in der eine Vielzahl
elektronischer Vorrichtungen gesteuert werden kann, während diese
seriell verbunden sind, ohne die Anzahl von Signalleitungen zu erhöhen, und
eine elektronische Vorrichtung zum Ausführen des Verfahrens.
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Gemäß Ausgestaltungen
der Erfindung ist eine elektronische Vorrichtung wie in Patentanspruch 1
dargelegt und ein Verfahren des Steuerns einer elektronischen Vorrichtung
wie in Patentanspruch 10 dargelegt bereitgestellt.
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Die
vorstehenden und weitere Aufgaben, Vorteile und Merkmale der Erfindung
werden aus der nachstehenden Beschreibung des bevorzugten Ausführungsbeispiels
in Verbindung mit der beiliegenden Zeichnung offensichtlicher.
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KURZBESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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Es
zeigen:
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1 eine
Darstellung der Verbindungskonfiguration von elektronischen Vorrichtungen
gemäß einem
Ausführungsbeispiel
der Erfindung,
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2 Beispiele
von Befehlen, die zwischen den elektronischen Vorrichtungen gemäß dem Ausführungsbeispiel
zu senden und zu empfangen sind,
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3 und 4 Darstellungen,
von denen jede ein Steuerverfahren in der Verbindungskonfiguration
der elektronischen Vorrichtungen gemäß dem Ausführungsbeispiel zeigt,
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5 eine
Darstellung eines Beispiels des Sendens und Empfangens eines Kaskadenverbindungsbefehls
in der Verbindungskonfiguration der elektronischen Vorrichtungen
gemäß dem Ausführungsbeispiel,
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6 und 7 Darstellungen,
von denen jede ein Beispiel des Sendens und Empfangens eines Steuerbefehls
in der Verbindungskonfiguration der elektronischen Vorrichtungen
gemäß dem Ausführungsbeispiel
zeigt,
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8 ein
Ablaufdiagramm eines Betriebsprozesses in einer elektronischen Vorrichtung
gemäß dem Ausführungsbeispiel,
und
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9 ein
Ablaufdiagramm eines Betriebsprozesses in einem Host-PC gemäß dem Ausführungsbeispiel.
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BESCHREIBUNG DES BEVORZUGTEN
AUSFÜHRUNGSBEISPIELS
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Nachstehend
ist ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel
der Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben.
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1 zeigt
eine Darstellung eines Systems zum Steuern seriell verbundener,
elektronischer Vorrichtungen über
RS-232-Ports von einem Host-PC 40 aus. Gemäß diesem
Ausführungsbeispiel
ist nachstehend ein Fall des Verwendens von Kameras, deren Schwenk
und Neigung gesteuert werden können, als
die elektronischen Vorrichtungen beschrieben.
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Gemäß 1 können Schwenk
und Neigung von jeder der Kameras 50, 60 und 70 gesteuert werden.
Der Host-PC 40 umfasst beispielsweise einen Personal-Computer
und gibt einen Steuerbefehl und einen Kaskadenverbindungsbefehl
(nachstehend beschrieben) zu der direkt verbundenen Kamera 50 aus.
Ein Kabel 10 dient dem Austauschen von Befehlen zwischen
dem Host-PC 40 und der Kamera 50. Ein Kabel 20 dient
zum Austauschen von Befehlen zwischen der Kamera 50 und
der Kamera 60. Ein Kabel 30 dient zum Austauschen
von Befehlen zwischen der Kamera 60 und der Kamera 70.
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Jede
der Kameras 50, 60 und 70 weist einen ersten
Eingabe-/Ausgabeanschluss 3 und einen zweiten Eingabe-/Ausgabeanschluss 5 auf,
von denen jeder zum Eingeben und Ausgeben eines Steuerbefehls und
eines Kaskadensteuerbefehls dient. Der erste Eingabe-/Ausgabeanschluss 3 weist
einen Ausgabeport 3a und einen Eingabeport 3b auf.
Der zweite Eingabe-/Ausgabeanschluss 5 weist einen Ausgabeport 5a und
einen Eingabeport 5b auf. Jede der Kameras 50, 60 und 70 weist
ebenso eine CPU (Zentrale Verarbeitungseinheit, "central processing unit") 9 auf,
die einen Pufferspeicher (nicht gezeigt) enthält. Die CPU 9 weist
Ports (Anschlüsse) 9a bis 9d zum
Austauschen von Befehlen mit dem ersten Eingabe-/Ausgabeanschluss 3 und
dem zweiten Eingabe-/Ausgabeanschluss 5 auf. Jede der Kameras 50, 60 und 70 weist
ferner einen Schalter 11 zum Durchführen eines Schaltens auf der
Grundlage eines Signals von dem Port 9c auf.
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Der
Host-PC 40 weist einen Eingabe-/Ausgabeanschluss 4 zum
Eingeben und Ausgeben eines Steuerbefehls und eines Kaskadensteuerbefehls
auf. Der Eingabe-/Ausgabeanschluss 4 weist einen Ausgabeport 4a und
einen Eingabeport 4b auf.
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8 zeigt
ein Ablaufdiagramm eines Betriebsprozesses der CPU 9, wenn
ein Kaskadenverbindungsbefehl zum Erkennen eines Verbindungszustands
von jeder der Kameras, die über
die RS-232C-Ports durch den Host-PC 40 seriell verbunden
sind, in die betroffene Kamera (jedwede der Kameras 50, 60 und 70)
eingegeben wurde. Der Kaskadenverbindungsbefehl dient zum Veranlassen
der verbundenen Kamera, eine ID einzustellen, und zum Veranlassen
des Host-PCs 40, die eingestellte Kamera-ID zu erkennen.
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In
Schritt S101 wird bestimmt, ob ein Kaskadenverbindungsbefehl über die
Ports 3b und 9b empfangen wurde, oder nicht. Ist
das Ergebnis der Bestimmung in Schritt S101 positiv, dann geht der
Prozess zu Schritt 102 über.
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In
Schritt S102 wird der empfangene Kaskadenverbindungsbefehl bestätigt, und "die ID-Nummer der
Sendevorrichtung (eine Kamera oder der Host-PC 40) + 1" wird als die ID-Nummer der betroffenen
Kamera eingestellt und wird in dem Pufferspeicher gespeichert.
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In
Schritt S103 wird bestimmt, ob der Schalter 11 derart geschaltet
ist, dass die Ports 3a und 9a verbunden sind,
oder nicht. Ist das Ergebnis der Bestimmung in Schritt S103 positiv,
dann geht der Prozess zu Schritt S105 über. Ist das Ergebnis der Bestimmung
in Schritt S103 negativ, dann geht der Prozess zu Schritt S104 über, in
dem der Schalter 11 durch Ausgeben eines Steuersignals
von dem Port 9c geschaltet wird, um die Ports 3a und 9a zu
verbinden.
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Dann
wird in Schritt S105 ein Ack-Befehl von dem Port 3a zu
der Vorrichtung des Senders des Kaskadenverbindungsbefehls über den
Port 9a ausgegeben. Der Ack-Befehl ist wie gemäß 2 gezeigt
in Form eines Pakets konfiguriert, das einen Header, die ID-Nummer
der Sendevorrichtung, die ID-Nummer der Sendezielvorrichtung, Statusinformationen,
die als auf die Sendevorrichtung bezogene Informationen dienen,
und ein Endzeichen enthält.
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Dann
wird in Schritt S106 nach Ausgeben des Ack-Befehls durch Ausgeben
eines Steuersignals von dem Port 9c der Schalter 11 geschaltet,
um die Ports 3a und 5b zu verbinden. Dann wird
in Schritt S107 ein Kaskadenverbindungsbefehl, der aus einem Sendevorrichtungs-ID-Nummer "xx" Kaskade "Ein" besteht, von dem
Ausgabeport 5a über den
Port 9a ausgegeben. Dann geht der Prozess zu Schritt S108 über, in
dem der Schalter 11 durch Ausgeben eines Steuersignals
von dem Port 9c nach Ausgeben des Kaskadenverbindungsbefehls
geschaltet wird, um den Ausgabeport 3a und den Port 9a zu
verbinden.
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Dann
wird in Schritt S109 bestimmt, ob ein Ack-Befehl, der die Sendevorrichtungs-ID-Nummer gleich
der ID-Nummer der betroffenen Kamera + 1 enthält, von dem Port 9d über den
Port 5b eingegeben wurde, oder nicht. Ist das Ergebnis
der Bestimmung in Schritt S109 positiv, dann geht der Prozess zu
Schritt S110 über,
in dem der Schalter 11 durch Ausgeben eines Steuersignals
von dem Port 9c zum Verbinden des Ausgabeports 3a und
des Eingabeports 5b geschaltet wird, und dann wird der
Prozess terminiert. Ist das Ergebnis der Bestimmung in Schritt S109
negativ, dann geht der Prozess zu Schritt S111 über, in dem bestimmt wird,
ob eine vorbestimmte Zeitspanne abgelaufen ist, oder nicht. Ist
das Ergebnis der Bestimmung in Schritt S111 negativ, dann kehrt
der Prozess zu Schritt S109 zurück,
in dem eine Eingabe eines Ack-Befehls abgewartet wird. Wird selbst
nach Ablaufen der vorbestimmten Zeitspanne kein Ack-Befehl eingegeben,
dann wird bestimmt, dass sich die betroffene Kamera in der letzten Instanz
der Verbindung befindet, und der Prozess geht zu Schritt S112 über. In
Schritt S112 werden Informationen, die anzeigen, dass sich die betroffene
Kamera in der letzten Instanz der Verbindung befindet, zu den Statusinformationen
hinzugefügt,
und wird Ack-Signal zu dem Host-PC 40 ausgegeben.
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9 zeigt
ein Ablaufdiagramm des Betriebsprozesses des Host-PCs 40,
wenn ein Kaskadenverbindungsbefehl ausgegeben wird, um den Verbindungszustand
einer Kamera durch den Host-PC 40 zu erkennen.
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Zuerst
wird in Schritt S201 ein Kaskadenverbindungsbefehl ausgegeben, der
aus einem Sendevorrichtungs-ID-Nummer "00" Kaskade "Ein" besteht. Dann geht
der Prozess zu Schritt S202 über,
in dem bestimmt wird, ob ein Ack-Signal von der Kamera in der letzten
Verbindungsinstanz empfangen wurde, oder nicht. Ist das Ergebnis
der Bestimmung in Schritt S202 positiv, dann werden die ID-Nummer und
Statusinformation der betroffenen Kamera gewonnen, und der Prozess
wird dann terminiert. Ist das Ergebnis der Bestimmung in Schritt
S202 negativ, dann geht der Prozess zu Schritt S203 über, in dem
bestimmt wird, ob eine vorbestimmte Zeitspanne nach Ausgeben des
Kaskadenverbindungsbefehls abgelaufen ist, oder nicht. Ist das Ergebnis
der Bestimmung in Schritt S203 negativ, dann kehrt der Prozess zu
Schritt S202 zurück.
Ist das Ergebnis der Bestimmung in Schritt 203 positiv, dann gibt
der Host-PC 40 eine Fehlernachricht aus, und der Prozess
wird dann terminiert.
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Durch
Ausgeben eines Kaskadenverbindungsbefehls auf die vorstehend beschriebene
Weise bei Steuerung einer Kamera kann der Host-PC 40 den
Verbindungszustand der Kamera erfahren. Da es außerdem möglich ist, eine Verbindung
von internen Anschlüssen
einer jeden Kamera im Voraus geeignet zu schalten, kann die Anzahl
von die Kameras verbindenden Signalleitungen minimiert werden.
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Nachstehend
ist der Betriebsprozess, wenn ein Kaskadenverbindungssignal von
dem Host-PC 40 in der Verbindungskonfiguration gemäß 1 gezeigter,
elektronischer Vorrichtungen ausgegeben wird, ausführlicher
unter Bezugnahme auf die 3 bis 5 beschrieben.
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Zuerst
wird in dem gemäß 3 gezeigten Zustand
ein Initialisierungsprozess durchgeführt, wenn die Energieversorgung
von jeder der Kameras 50, 60 und 70 eingeschaltet
wird, wodurch die ID-Nummer einer jeder der Kameras 50, 60 und 70 gelöscht wird,
und der Schalter 11 wird geschaltet, um den Ausgabeport 3a und
den Port 9a im Voraus zu verbinden. Dann wird ein Kaskadenverbindungsbefehl,
der aus dem Sendevorrichtungs-ID-Nummer "00" Kaskade "Ein" besteht, von dem
Ausgabeport 4a des Host-PCs 40 zu der direkt verbundenen
Kamera 50 ausgegeben.
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In
der Kamera 50 wird, wenn der vorstehend beschriebene Kaskadenverbindungsbefehl
eingegeben wurde, die ID-Nummer der Kamera 50 auf 0 + 1 =
1, d.h. auf "01" eingestellt, und
wird in dem Pufferspeicher gespeichert (gemäß 3 und 5 ist
die Kamera 50 direkt mit dem Host-PC 40 verbunden, und
obwohl kein Ack-Befehl zu dem Host-PC 40 ausgegeben wird,
da sich die Kamera 50 nicht in der letzten Verbindungsinstanz
befindet, kann ein Ack-Befehl zu dem Host-PC 40 durch Hinzufügen der
eingestellten ID-Nummer ausgegeben werden). Durch Ausgeben eines
Steuerbefehls von dem Ausgabeport 9c nach Ausgeben des
Ack-Befehls werden die Ausgabeports 3a und 5a durch
Schalten des Schalters 11 verbunden. Dann wird ein Kaskadenverbindungsbefehl,
der aus dem Sende-ID-Nummer "01" Kaskade "Ein" be steht, von dem
Ausgabeport 5a über
den Port 9a zu der Kamera 60 ausgegeben. Durch
Ausgeben eines Steuersignals von dem Ausgabeport 9c zu
der Kamera 60 werden dann der Ausgabeport 3a und
der Port 9a durch Schalten des Schalters 11 verbunden.
Wird danach ein Ack-Befehl von der Kamera 60 eingegeben,
dann ist der Betriebsprozess in der Kamera 50 terminiert.
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Dann
wird in der Kamera 60, wenn der von der Kamera 50 ausgegebene
Kaskadenverbindungsbefehl eingegeben wurde, die ID-Nummer der Kamera 60 auf
1 + 1 = 2, d.h. auf "02" eingestellt, und
wird in dem Pufferspeicher gespeichert. Dann wird ein Ack-Befehl
durch Hinzufügen
der eingestellten ID-Nummer zu der Kamera 50 ausgegeben.
Durch Ausgeben eines Steuerbefehls von dem Ausgabeport 9c nach
Ausgeben des Ack-Befehls werden die Ausgabeports 3a und 5a durch
Schalten des Schalters 11 verbunden. Dann wird ein Kaskadenverbindungsbefehl,
der aus dem Sende-ID-Nummer "02" Kaskade "Ein" besteht, von dem
Ausgabeport 5a über
den Port 9a zu der Kamera 70 ausgegeben. Durch
Ausgeben eines Steuersignals von dem Ausgabeport 9c werden
dann der Ausgabeport 3a und der Port 9a durch
Schalten des Schalters 11 verbunden. Wird danach ein Ack-Befehl
von der Kamera 70 eingegeben, dann wird der Betriebsprozess
in der Kamera 60 terminiert.
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Dann
wird in der Kamera 70, wenn der von der Kamera 60 ausgegebene
Kaskadenverbindungsbefehl eingegeben wurde, die ID-Nummer der Kamera 70 auf
2 + 1 = 3, d.h. auf "03" eingestellt, und
wird in dem Pufferspeicher gespeichert. Dann wird durch Hinzufügen der
eingestellten ID-Nummer ein Ack-Befehl zu der Kamera 60 ausgegeben.
Durch Ausgeben eines Steuerbefehls von dem Ausgabeport 9c nach Ausgeben
des Ack-Befehls werden die Ausgabeports 3a und 5a durch
Schalten des Schalters 11 verbunden. Dann wird ein Kaskadenverbindungsbefehl, der
aus dem Sende-ID-Nummer "03" Kaskade "Ein" besteht, von dem
Ausgabeport 5a über
den Port 9a ausgegeben. Da sich wie gemäß 4 gezeigt
die Kamera 70 in der letzten Verbindungsinstanz befindet,
wird natürlich
kein Ack-Befehl eingegeben. Nach dem Ablauf einer vorbestimmten
Zeitspanne (beispielsweise 1 Sekunde), bestätigt die Kamera 70, dass
kein Ack-Befehl eingegeben wurde, und gibt ein Ack-Signal zu dem
Host-PC 40 durch Hinzufügen von
Informationen, dass sich die Kamera 70 in der letzten Verbindungsinstanz
befindet, zu den Statusinformationen aus. Der Host-PC 40 empfängt ein Ack-Signal,
das aus einer von der Kamera 70 ausgegebenen ID "03" besteht, innerhalb
von maximal 5 Sekunden nach Senden eines Kaskadenverbindungsbefehls,
und weiß deshalb,
dass drei Kameras verbunden sind.
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Nach
Erfahren der mit dem Host-PC 40 verbundenen Kameras auf
die vorstehend beschriebene Weise kann der Host-PC 40 eine
Steuerung der verbundenen Kameras gemäß der nachstehend beschriebenen
Verarbeitung ausführen.
Obwohl in der vorstehenden Beschreibung ein Kaskadenverbindungsbefehl
ausgegeben wird, wenn das Verbindungssystem gestartet wird, kann
ein Kaskadenverbindungsbefehl von dem Host-PC 40 periodisch
ausgegeben werden. Gemäß einer
derartigen Verarbeitung kann der momentane Verbindungszustand exakt
erfahren werden, selbst wenn sich der Verbindungszustand der Kamera
geändert
hat.
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Nachstehend
ist unter Bezugnahme auf 6 der Betriebsprozess beschrieben,
wenn ein Steuerbefehl für
die verbundene Kamera ausgegeben wird, nachdem der Host-PC 40 den
Verbindungszustand von Kameras durch Ausgeben eines Kaskadenverbindungsbefehls
erkannt hat. 6 zeigt den Betriebsprozess,
wenn der Host-PC 40 einen Steuerbefehl zu der Kamera 60 gesendet
hat.
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Bei
Ausgeben eines Steuerbefehls von dem Host-PC 40 zu der
verbundenen Kamera ist der Schalter 11 jeder Kamera bereits
wie gemäß 4 gezeigt
geschaltet, um einen Fall behandeln zu können, in dem ein Steuerbefehl
eingegeben wird, da bereits ein Kaskadenverbindungsbefehl ausgegeben wurde.
Das heißt,
der Schalter 11 ist geschaltet, um den Ausgabeport 3a und
den Port 9a lediglich der Kamera 70 in der letzten
Verbindungsinstanz zu schalten, und der Schalter ist geschaltet,
um den Ausgabeport 3a und den Eingabeport 5b in
den Kameras 50 und 60 zu verbinden, für die jeweils
Vorrichtungen in der unmittelbar vorhergehenden Instanz und der unmittelbar
nachfolgenden Verbindungsinstanz eingestellt sind.
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Zuerst
wird von dem Host-PC 40 ein Steuerbefehl zu der Kamera 50 ausgegeben.
Der Steuerbefehl weist gemäß 2 gezeigt
die Konfiguration eines Pakets auf, das einen Header, die ID-Nummer der
Sendezielvorrichtung (im Fall gemäß 6 "02", da der Steuerbefehl
für die
Kamera 60 gedacht ist), Befehle (wie Schwenk- und Neigungsbefehle),
Parameter (die Beträge
des Ansteuerns für
die Befehle) und ein Endzeichen enthält.
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In
der Kamera 50 bestätigt,
wenn der Steuerbefehl über
den Eingabeport 3b in den Port 9b eingegeben wurde,
die CPU 9 der Kamera 50 die ID-Nummer des Sendeziels
des eingegebenen Steuerbefehls. Da die ID-Nummer der Kamera 50 "01" ist, wird bestimmt,
dass der Steuerbefehl nicht für
die Kamera 50 gedacht ist, und der Steuerbefehl wird zu
der Kamera 60 übermittelt.
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In
der Kamera 60 bestätigt,
wenn der Steuerbefehl über
den Eingabeport 3b in den Port 9b eingegeben wird,
die CPU 9 der Kamera 60 die ID-Nummer des Übertragungsziels
des eingegebenen Steuerbefehls. Da die ID-Nummer der Ka mera 60 "02" ist, wird bestimmt,
dass der Steuerbefehl für
die Kamera 60 gedacht ist, und die Kamera 60 wird
auf der Grundlage des Steuerbefehls gesteuert. Bei Vollendung der
Kamerasteuerung wird ein Ack-Befehl, in dem die ID-Nummer des Sendeziels
(die ID-Nummer "00" des Host-PCs 40)
und die ID-Nummer des Senders (die ID-Nummer „02" der Kamera 60) hinzugefügt sind, über den
Port 9a von dem Ausgangsport 5a ausgegeben.
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In
der Kamera 70 bestätigt,
wenn der Ack-Befehl über
den Eingabeport 3b in den Port 9a eingegeben wurde,
die CPU 9 der Kamera 70 die ID-Nummer des Sendeziel
des eingegebenen Ack-Befehls. Da die ID-Nummer der Kamera "01" ist, wird bestimmt,
dass der Steuerbefehl nicht für
die Kamera 50 gedacht ist, und der Ack-Befehl wird zu der Kamera 60 übermittelt.
Der Host-PC 40 empfängt den
Ack-Befehl von dem Eingabeanschluss 4b, bestätigt, dass
die Steuerung durchgeführt
wurde, und terminiert den Betrieb.
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Im
Fall von 6 ist vorstehend eine Befehlsverarbeitung
beschrieben, wenn ein Steuerbefehl für die Kamera 60 von
dem Host-PC 40 ausgegeben wird. Dieselbe Verarbeitung kann
durch Schreiben der ID-Nummer der Kamera 50 oder 70 in die
ID-Nummer des Sendeziels eines Steuerbefehls und eines Ack-Befehls
ausgeführt
werden.
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Nachstehend
ist als nächstes
unter Bezugnahme auf 7 eine Beschreibung des Betriebsprozesses
gegeben, wenn ein Steuerbefehl durch Einstellen der ID-Nummer der
Sendezielvorrichtung auf „00" ausgegeben wird.
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Wird
der Steuerbefehl, in dem die ID-Nummer der Sendezielvorrichtung
auf "00" eingestellt ist, von
dem Host-PC 40 ausgegeben, dann erkennt jede der Kameras 50, 60, 70 die
ID-Nummer "00", und führt eine
Steuerung auf der Grundlage des Steuerbefehls aus. Bei Vollendung
der Ausführung
der Steuerung der Kamera 70, die in der letzten Verbindungsinstanz
bereitgestellt ist, wird von der Kamera 70 ein Ack-Befehl
zu dem Host-PC 40 ausgeben, und der Prozess wird terminiert.
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Das
heißt,
wird ein Steuerbefehl ausgegeben, in dem die ID-Nummer der Sendezielvorrichtung auf "00" eingestellt ist,
dann wird eine Steuerung auf der Grundlage des Steuerbefehls in
allen verbundenen elektronischen Vorrichtungen ausgeführt.
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Obwohl
gemäß dem vorstehend
beschriebenen Ausführungsbeispiel
die Eingangs-/Ausgangsanschlüsse 3 und 5 und
die CPU 9 in jeder der Kameras 50, 60 und 70 bereitgestellt
sind, können
die Eingangs-/Ausgangsanschlüsse 3 und 5 und
die CPU 9 eine von den Kameras 50, 60 und 70 separate
Verbindungsvorrichtung bilden.
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Es
ist wie vorstehend beschrieben gemäß dem vorigen Ausführungsbeispiel
möglich,
die seriell verbundenen Kameras von dem Host-PC 40 unter Verwendung
einer minimal erforderlichen Anzahl von Signalleitungen zu steuern.
Die Aufgaben der Erfindung können
beispielsweise durch Versorgen eines Systems oder einer Vorrichtung
mit einem Softwareprogramm zum Realisieren der Funktionen des vorstehend
beschriebenen Ausführungsbeispiels,
und Lesen und Ausführen
von in einem Speichermedium gespeicherten Programmcodes mittels
eines Computers (oder einer CPU oder einer MPU (Mikroprozessoreinheit, "microprocessor unit")) des Systems oder
der Vorrichtung über
ein Netzwerk, wie das Internet oder dergleichen erreicht werden.
In einem derartigen Fall realisieren die auf dem Speichermedium
gelesenen Programmcodes selbst die Funktionen des vorstehend beschriebenen
Ausführungsbeispiels,
so dass das die Pro grammcodes speichernde Speichermedium die Erfindung
bildet. Es kann beispielsweise eine Diskette, eine Festplatte, eine
optische Platte, eine magnetooptische Platte, eine CD (compact disc)
-ROM (Festwertspeicher, "read-only memory"), eine CD-R (beschreibbar, "recordable"), ein Magnetband,
eine nicht-flüchtige
Speicherkarte, ein ROM oder dergleichen als Speichermedium zum Zuführen der
Programmcodes verwendet werden.
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Die
Erfindung kann ebenso nicht lediglich in einem Fall angewendet werden,
in dem die Funktionen des vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiels
durch Ausführen
von durch einen Computer gelesenen Programmcodes realisiert werden,
sondern auch in einem Fall angewendet werden, in dem ein auf einem
Computer laufendes BS (Betriebssystem) oder dergleichen einen Teil
oder die Gesamtheit der tatsächlichen
Verarbeitung ausführt,
und die Funktionen des vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiels
durch die Verarbeitung realisiert werden.
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Die
Erfindung kann ebenso in einem Fall angewendet werden, in dem nach
Schreiben von aus einem Speichermedium gelesenen Programmcodes in
einen Speicher, der in einer in einem Computer eingesetzten Funktionserweiterungsplatine
oder in einer mit dem Computer verbundenen Funktionserweiterungseinheit
bereitgestellt ist, eine CPU oder dergleichen, die in der Funktionserweiterungsplatine oder
der Erweiterungsfunktionseinheit bereitgestellt ist, einen Teil
oder die Gesamtheit der tatsächlichen Verarbeitung
auf der Grundlage von Anweisungen der Programmcodes durchführt, und
die Funktionen des vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiels durch die Verarbeitung
realisiert werden.
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Bei
Anwenden des vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiels bei dem Speichermedium werden
den vorstehend beschriebenen Ablaufdiagrammen entsprechende Programmcodes
in dem Speichermedium gespeichert. Kurz gesprochen, werden bei dem
elektronischen Vorrichtungsverbindungssystem gemäß dem Ausführungsbeispiel unerlässliche
Module in dem Speichermedium gespeichert.
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Es
ist wie vorstehend gemäß der Erfindung beschrieben
möglich,
eine Steuerung einer Vielzahl seriell verbundener, elektronischer
Vorrichtungen unter Verwendung einer minimalen Anzahl von Signalleitungen
integriert auszuführen.
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Die
gegliedert gezeigten oder durch Blöcke in der Zeichnung bezeichneten,
individuellen Komponenten sind auf dem Gebiet der elektronischen Vorrichtungskommunikationsverfahren
bekannt, und ihr spezifischer Aufbau und Betrieb sind für den Betrieb
oder die beste Betriebsart zum Ausführen der Erfindung nicht wesentlich.
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Während die
Erfindung vorstehend hinsichtlich dem beschrieben ist, was gegenwärtig angesehen
wird, das bevorzugte Ausführungsbeispiel
zu sein, soll verstanden werden, dass die Erfindung nicht auf das
offenbarte Ausführungsbeispiel
eingeschränkt
ist. Die Erfindung ist im Gegenteil dazu beabsichtigt, zahlreiche
Modifikationen und gleichwertige Anordnungen abzudecken, die innerhalb
des Schutzbereichs der beiliegenden Patentansprüche enthalten sind. Der Schutzbereich
der Patentansprüche
ist in der breitesten Interpretation auszulegen, um alle derartigen
Modifikationen und gleichwertigen Strukturen und Funktionen mit
einzuschließen.