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DE69123663T2 - Kanäle in einem Rechnerein-Ausgabesystem - Google Patents

Kanäle in einem Rechnerein-Ausgabesystem

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Publication number
DE69123663T2
DE69123663T2 DE69123663T DE69123663T DE69123663T2 DE 69123663 T2 DE69123663 T2 DE 69123663T2 DE 69123663 T DE69123663 T DE 69123663T DE 69123663 T DE69123663 T DE 69123663T DE 69123663 T2 DE69123663 T2 DE 69123663T2
Authority
DE
Germany
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logical path
channel
logical
control unit
frame
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE69123663T
Other languages
English (en)
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DE69123663D1 (de
Inventor
Joseph Charles Elliott
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
International Business Machines Corp
Original Assignee
International Business Machines Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by International Business Machines Corp filed Critical International Business Machines Corp
Publication of DE69123663D1 publication Critical patent/DE69123663D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE69123663T2 publication Critical patent/DE69123663T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06FELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
    • G06F13/00Interconnection of, or transfer of information or other signals between, memories, input/output devices or central processing units
    • G06F13/38Information transfer, e.g. on bus
    • G06F13/40Bus structure
    • G06F13/4004Coupling between buses
    • G06F13/4022Coupling between buses using switching circuits, e.g. switching matrix, connection or expansion network

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Mathematical Physics (AREA)
  • Computer Hardware Design (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Multi Processors (AREA)
  • Communication Control (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen Mechanismus und ein Verfahren zur Herstellung von Übertragungspfaden von einem Kanal zu einer Steuereinheit in einem Rechner-Ein-/Ausgabesystem (E/A- System) gemäß der Einleitung von Anspruch 1 bzw. 11.
  • In Rechner-Ein-/Ausgabesystemen ist es schon lange üblich, die Übertragungspfade zwischen einem Kanal und einer E/A-Steuereinheit eindeutig zu bezeichnen. In der US-Patentschrift Nr. 3,400,371 mit den Titel "Data Processing System", eingereicht an 3. September 1968 von Amdahl et al., wird in Spalte 100, Zeile 30-33 die Zuweisung einer eigenen Adresse für jeden Übertragungspfad von Ein-/Ausgabegeräten, auf die durch mehrere Kanäle zugegriffen werden kann, beschrieben.
  • In der US-Patentschrift Nr. 4,760,553 mit dem Titel "Terminal System Configuration Tracing Method and Apparatus", eingereicht am 26. Juli 1980 von Buckley et al., wird ein Terminalsteuerungssystem beschrieben, in dem mehrere Steckkarten in Steckplätze auf einer Platine installiert sind und E/A-Signalkarten zwischen die Karten und/oder ferne Multiplexer oder Terminals geschaltet sind. Ein Prozessor führt einen Test durch, der ihn in die Lage versetzt, die physische Verbindung zu bestimmten Karten an den Anschlüssen logisch herzustellen.
  • In der US-Patentschrift Nr. 4,922,410, "Input/Output System Capable of Allotting Addresses to a Plurality of Input/Output Devices", eingereicht am 1. Mai 1990 von Morikawa et al., geht es um ein Ein-/Ausgabeprozeßgerät zur Steuerung der Datenübertragung zwischen einer Zentraleinheit und einem Ein-/Ausgabegerät über einen Kanal mittels mehrerer Ein-/Ausgabesteuergeräte. Die Daten, die die Adresse des Ein-/Ausgabesteuergeräts angeben, werden in Verbindung mit einer Kennung der an das Ein/Ausgabesteuergerät angeschlossenen Kanäle in einer Speichereinheit gespeichert.
  • In der Patentschrift FR-A-2 128 005 wird ein Rechnersystem beschrieben, das über mehrere Steuereinheiten an verschiedene Eingabegeräte angeschlossen ist. Jede Steuereinheit ist an jedes Eingabegerät angeschlossen. So wird ein Netzwerk gebildet, in dem eine Zentraleinheit über mehrere Steuereinheiten auf jedes Gerät zugreifen kann.
  • In der US-Patentschrift Nr. 4,207,609 wird ein System mit mehreren Zentraleinheiten beschrieben, die ebenfalls über Steuereinheiten auf Ein-/Ausgabegeräte zugreifen. Die Zentraleinheiten sind über mehrere Kanäle mit den Steuereinheiten verbunden. Die Kanäle sind so verteilt, daß jede Zentraleinheit auf alle Steuereinheiten zugreifen kann.
  • Zum Zugriff auf ein Gerät gibt es in jedem dieser Systeme eine Startsignalinformation. Das System kann dann die logischen Kanäle je nach den von den Steuereinheiten des Systems bereitgestellten physischen Datenpfaden aufbauen. Die Attribute der lo gischen Kanäle werden in Tabellen gespeichert, auf die das System zugreift, um die Daten von und zu den Geräten über die hergestellten Kanäle zu kanalisieren.
  • Ein ähnliches System ist auch aus Patent Abstract of Japan, Bd. 7, Nr. 220, S. 226, 1365, vom 30.9.83 bekannt, das JP-A- 58 112 122 entspricht.
  • Diese Systeme haben Nachteile, da sie immer eine große Anzahl von Steuerknoten benötigen. Diese Anzahl entspricht im Prinzip der Anzahl der Ausgabegeräte multipliziert mit der Anzahl der Kanäle. Jeder dieser Knoten muß vom System programmiert sein, damit dieses den Kanal und das Gerät, von oder zu dem die Daten über den betreffenden Knoten übertragen werden, steuern kann. Außerdem ist wegen der großen Anzahl von Knoten die Buchführung über die logischen Kanäle kompliziert und zeitaufwendig, vor allem wegen der großen Menge erforderlicher Steuerdaten. Diese Steuerdaten müssen klar von den zwischen den Kanälen und Geräten übertragenen Daten getrennt sein. Ein konsistentes Datenformat für die Übertragung dieser Steuerdaten ist deshalb höchst wünschenswert.
  • Das Problem der vorliegenden Erfindung besteht deshalb darin, eine andere Systemarchitektur und ein Verfahren zur Herstellung logischer Kanalpfade für die Datenübertragung zwischen einem Kanal und Steuereinheiten, die als Ein-/Ausgabegeräte dienen, zu entwickeln.
  • Das Problem wird durch eine Vorrichtung gemäß Anspruch 1 und ein Verfahren gemäß Anspruch 11 gelöst. Verbesserungen der Erfindung werden in den abhängigen Ansprüchen aufgeführt.
  • Die vorliegende Erfindung erreicht auch in vorteilhafter Weise das Ziel, einen logischen Pfadmechanismus und ein Verfahren in einem Rechner-E/A-System mit einem Kanal, einem dynamischen Schalter und mehreren Steuereinheiten aufzubauen, bei den der logische Pfadmechanismus logische Kanalpfade herstellt, die hier auch als logische Pfade zwischen dem Kanal und einer oder mehreren Steuereinheiten bezeichnet werden.
  • Die vorliegende Erfindung liefert auch eine Speichertabelle in jeder Steuereinheit eines E/A-Systems, in der die Kennungen aller logischen Pfade zwischen der Steuereinheit und den Kanälen, die über einen dynamischen Schalter mit der Steuereinheit verbunden werden können, abgelegt sind. Bei der Erfindung gibt es in jedem Kanal eines E/A-Systems eine Speichertabelle, in der die Kennungen aller logischen Pfade, die zwischen dem Kanal und den über den dynamischen Schalter anschließbaren Steuereinheiten bestehen, gespeichert werden, sowie eine Initialisierungsprozedur zum Aufbau eines logischen Pfades von einem Kanal zu einer Steuereinheit über einen dynamischen Schalter. Außerdem liefert die Erfindung eine Zuordnungstabelle, in der die Zuordnungen, die als Ergebnis einer E/A-Operation hergestellt werden, den logischen Kanalpfaden, über die sie hergestellt werden, zugeordnet werden können.
  • Ferner gibt es eine Systemrücksetzung, die bei der Herstellung oder Auflösung eines logischen Pfades von einem Kanal nur die Zuordnungen des betreffenden Kanals zurücksetzt.
  • Die genannten und weitere Ziele, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der folgenden genaueren Beschreibung des bevorzugten Ausführungsbeispiels der Erfindung anhand der Zeichnungen deutlicher erkennbar.
  • In Konfigurationen nach dem Stand der Technik erfolgt der Zugriff auf Steuereinheiten und Ein-/Ausgabegeräte über mehrere Kanäle mittels separater Übertragungspfade. Die vorliegende Erfindung ermöglicht die Nutzung eines physischen Pfades durch einen oder mehrere Kanäle zu einer oder mehreren Steuereinheiten. Eine Initialisierungsprozedur liefert die Kennung für jeden vorhandenen Kanal zu jeder mit diesem Kanal konfigurierten Steuereinheit, um die Identität des Kanalpfads zu bestimmen und damit auch den physischen Pfad zu dem Kanal in einen E/A-System zurückzuverfolgen, in dem ein Schalter zwischen den Kanälen und den Steuereinheiten eine Mehrpunkttopologie ermöglicht.
  • Fig. 1 ist ein Blockdiagramm eines E/A-Systems, in dem die vorliegende Erfindung anwendbar ist. Die Kanäle des E/A- Systems sind über einen dynamischen Schalter mit Steuereinheiten verbunden.
  • Fig. 2 ist eine schematische Darstellung eines über das E/A- System aus Fig. 1 gesendeten Datenübertragungsrahmens.
  • Fig. 3 ist eine schematische Darstellung eines Verbindungsvorsatzes des Datenübertragungsrahmens aus Fig. 2.
  • Fig. 4 ist eine schematische Darstellung eines Verbindungsnachsatzes des Datenübertragungsrahmens aus Fig. 2.
  • Fig. 5 ist ein Blockdiagramm eines Ausschnittes aus einem E/A- System, in dem die zwischen bestimmten Kanälen und den Steuereinheiten über einen dynamischen Schalter hergestellten logischen Pfade dargestellt sind.
  • Fig. 6 ist ein Flußdiagramm der Funktionsweise eines Kanals beim Aufbau eines logischen Pfades.
  • Fig. 7 ist ein Flußdiagramm der Funktionsweise einer Steuereinheit beim Aufbau eines logischen Pfades.
  • Fig. 8 ist ein Flußdiagramm der Funktionsweise eines Kanals bei der Aufhebung eines logischen Pfades.
  • Fig. 9 ist ein Flußdiagramm der Funktionsweise einer Steuereinheit bei der Aufhebung eines logischen Pfades.
  • Fig. 1 ist ein Blockdiagramm eines E/A-Systems in einem Datenverarbeitungssystem. Darin wird gezeigt, wie dynamische Verbindungen zwischen dem Kanalsubsystem des Datenverarbeitungssystems und den Steuereinheiten aufgebaut werden. Das E/A-System enthält einen dynamischen Schalter 10 mit mehreren Anschlüssen P, von denen jeder an ein Ende einer der Leitungsverbindungen 12 bis 18 angeschlossen ist. Eine Verbindung 18 ist an eine Schaltersteuereinheit 20 angeschlossen, und die Leitungsverbindungen 12 bis 17 sind jeweils entweder an einen Kanal wie z.B. Kanal A (Bezugszahl 22) oder Kanal B (Bezugszahl 24) oder an eine der Steuereinheiten 26 bis 29 angeschlossen. Jede Steuereinheit 26 - 29 steuert mehrere Peripheriegeräte D (Bezugszahlen 30 bis 33).
  • Bei den Kanälen 22 und 24 handelt es sich um einzelne Schnittstellen in einem Kanalsubsystem, z.B. in einem ESA/370-Kanalsubsystem. Die Kanäle 22 und 24 steuern die Datenübertragung zwischen E/A-Geräten der Peripheriegeräte D (30 - 33) und dem Hauptspeicher des Datenverarbeitungssystens (nicht dargestellt) und bilden das gemeinsame Steuerungsmittel für den Anschluß verschiedener E/A-Geräte D mittels eines Kanalpfades (der zu definieren ist). Die Kanäle 22 und 24 sind Kanäle, in denen Daten in einen Datenübertragungsrahmen gesendet und empfangen werden wie weiter unten beschrieben.
  • Die Leitungsverbindungen 12 bis 17 sind Punkt-zu-Punkt-Leitungspaare, die eine Steuereinheit und einen Kanal, einen Kanal und einen dynamischen Schalter (wie bei den Verbindungen 12 und 13), eine Steuereinheit und einen dynamischen Schalter (wie bei den Verbindungen 14 bis 17) oder manchmal auch einen dynamischen Schalter und einen anderen dynamischen Schalter physisch miteinander verbinden können. Die beiden Leitungen einer Leitungsverbindung bilden einen Übertragungspfad, über den Daten in beide Richtungen gleichzeitig übertragen werden können, wobei eine Leitung zum Senden und die andere zum Empfangen von Daten dient. Wenn eine Leitungsverbindung an einen Kanal oder eine Steuereinheit angeschlossen wird, spricht man davon, daß die an einen Anschluß P des dynamischen Schalters angeschlossen ist. Wenn der dynamische Schalter eine Verbindung zwischen zwei Anschlüssen desselben herstellt, wird die Leitungsverbindung an einem der Anschlüsse als physisch mit der Leitungsverbindung am anderen Anschluß verbunden betrachtet, und für die Dauer dieser Verbindung wird das Äquivalent einer durchgehenden Leitungsverbindung hergestellt.
  • Der dynamische Schalter 10 ermöglicht die physische Verbindung zweier daran angeschlossener Leitungsverbindungen. Der Anschlußpunkt am dynamischen Schalter 10 ist der Anschluß P. In einer Verbindung können immer nur zwei Anschlüsse P des dynamischen Schalters miteinander verbunden werden; in dem dynamischen Schalter können jedoch mehrere physische Verbindungen gleichzeitig bestehen. Der dynamische Schalter 10 kann aufgebaut sein wie in den US-Patenschriften 4,605,928, 4,630,045 und 4,635,250 beschrieben. In einen bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist der dynamische Schalter 10 ein zweiseitiger Schalter, d.h. ein doppelseitiger Kreuzungspunktschalter wie im Hintergrundabschnitt der US-Patentschrift 4,635,250 beschrieben. Die vom dynamischen Schalter 10 hergestellte Verbindung zweier Anschlüsse P des dynamischen Schalters haben keinen Einfluß auf die bestehende Verbindung zweier anderer Anschlüsse dieses dynamischen Schalters und auch keine Auswirkungen auf die Fähigkeit des dynamischen Schalters, diese Verbindungen wieder aufzulösen.
  • Beim Aufbau einer Verbindung werden zwei Anschlüsse des dynamischen Schalters und die zugehörigen Punkt-zu-Punkt-Leitungsverbindungen über eine Schaltmatrix im dynamischen Schalter 20 miteinander verbunden wie in den genannten Patentschriften beschrieben, so daß die beiden Leitungsverbindungen für die Dauer der Verbindung als eine durchgehende Leitungsverbindung behandelt werden und angesehen werden können. Wenn Übertragungsrahmen von einem der beiden miteinander verbundenen Schalteranschlüsse P empfangen werden, so werden sie in der Regel von einem Anschluß an den anderen weitergegeben, um dann über die Leitungsverbindung am anderen Anschluß übertragen zu werden.
  • Der dynamische Schalter 10 kann eine Verbindung zwischen zwei Anschlüssen P entweder dynamisch oder statisch herstellen. Die Verbindung wird dementsprechend als dynamische bzw. als statische Verbindung bezeichnet.
  • Der dynamische Schalter 10 kann eine dynamische Verbindung zwischen zwei Anschlüssen P anhand der Informationen in bestimmten Rahmenbegrenzungen in den nacheinander über die Leitungen übertragenen Übertragungsrahmen und anhand der an den Anschlüssen P herrschenden Bedingungen herstellen wie in der Europapatentanmeldung Nr. 90 115 515.0 vom 13. August 1990 beschrieben.
  • Eine statische Verbindung zwischen zwei Anschlüssen P kann vom dynamischen Schalter als Ergebnis von Befehlen hergestellt werden, welche durch die lokalen oder fernen Einrichtungen der Schaltersteuereinheit 20 empfangen werden. Rahmenbegrenzungen oder andere am Anschluß P empfangene Sequenzen haben keinen Einfluß auf die statische Verbindung.
  • Wenn zwischen zwei Anschlüssen P eine statische Verbindung besteht, befinden sich die Anschlüsse im statischen Zustand. Der statische Zustand wird nicht von Daten beeinflußt, die über die Leitungsverbindung oder den statisch verbundenen Anschluß empfangen werden. Wenn eine (zu erklärende) Sequenz von einem der statisch verbundenen Anschlüsse empfangen wird, so wird diese empfangene Sequenz in der Regel wieder an die Leitungsverbindung des verbundenen Anschlusses zurückgesendet. Übertragungsrahmen können von statisch verbundenen Anschlüssen gleichzeitig gesendet und empfangen werden.
  • Wie oben erwähnt werden die Daten in einem Übertragungsrahmen an die serielle E/A-Schnittstelle übermittelt. Ein Übertragungsrahmen ist eine Informationseinheit, die in einem vorgeschriebenen Format gesendet oder empfangen wird. Dieses Format kennzeichnet Anfang und Ende der Informationseinheit und schreibt die Plazierung der Daten innerhalb dieser Grenzen vor. In Fig. 2 ist das Grundformat 38 dargestellt, das aus einen Verbindungsvorsatzfeld 40 mit fester Länge, einem Datenfeld 42 mit variabler Länge und einem Verbindungsnachsatzfeld 44 mit fester Länge besteht.
  • Datenübertragungen mittels des Schalters werden durch Protokolle auf Verbindungsebene gesteuert, die gewährleisten, daß die Verbindung über den dynamischen Schalter 10 erfolgt, und andere Steuerfunktionen ausüben. Jeder Kanal und jede Steuereinheit enthält eine Einrichtung auf Verbindungsebene, die das Ausführungsbeispiel der Verbindungsprotokolle darstellt. Wenn eine Verbindung über den dynamischen Schalter 10 hergestellt ist, können die Geräterahmen ausgetauscht werden, um E/A-Operationen auszuführen und die E/A-Geräte zu steuern. Diese E/A-Operationen und Steueroperationen werden beispielsweise in den Gerätebefehlen und Protokollen in "Principles of Operation Manual" für IBM System /370 mit erweiterter Architektur, Handbuchnummer SA22- 7085-1, beschrieben.
  • Jeder Einrichtung auf Verbindungsebene ist eine eindeutige Adresse, die sogenannte Verbindungsadresse, zugeordnet. Die Zuordnung einer Verbindungsadresse zu einer Einrichtung auf Verbindungsebene erfolgt, wenn die Einrichtung auf Verbindungsebene die Initialsierung durchführt, wie in einer gleichzeitig anhängigen Patentanmeldung mit dem Titel "Acquiring Addresses in an Input/Output System", übertragen auf den Inhaber der vorliegenden Erfindung, beschrieben wird. Jeder über den Schalter gesendete Übertragungsrahmen enthält eine Verbindungsebenenadressierung, die Herkunft und Ziel des Rahmens angibt. Genau besteht diese Adreßinformation aus den Leitungsverbindungsadressen der sendenden Einrichtung auf Verbindungsebene (Senderadresse) und der empfangenden Einrichtung auf Verbindungsebene (Zieladresse). Der Schalter verwendet diese Adreßinformation zur Herstellung einer Verbindung zwischen dem Anschluß, der den Rahmen empfängt, und dem richtigen Anschluß zur Übermittlung des Rahmens an das angegebene Ziel.
  • In Fig. 3 ist ein Verbindungsvorsatz 40 und in Fig. 4 ein Verbindungsnachsatz 44 dargestellt. Jeder Übertragungsrahmen ist durch ein Rahmenanfangskennzeichen 46 (SOF) in Verbindungsvorsatz und durch ein Rahmenendekennzeichen 48 (EOF) im Verbindungsnachsatz begrenzt. Die Rahmenbegrenzungen 46 und 48 sind aus Kombinationen spezieller Übertragungszeichen zusammenge -setzt, für die keine äquivalenten Datencodes existieren. Im bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung werden die Übertragungscodes verwendet, die in der US-Patentschrift Nr. 4,486,739, "Byte Oriented DC Balenced (0.4) 8B/10B Partitioned Block Transmission Code", eingereicht am 4. Dezember 1984 von Franaszek et al. und übertragen an den Inhaber der vorliegenden Erfindung, beschrieben werden. Die zwischen den Rahmenbegrenzungen 46 und 48 enthaltenen Daten bestehen aus Datenzeichen, die einen äquivalenten 8-Bit-Code wie den in der erwähnten Patentschrift von Franaszek beschriebenen besitzen.
  • Neben dem SOF 46 enthält der Verbindungsvorsatz 40 in Fig. 3 ein Zieladreßfeld 50, ein Senderadreßfeld 52 und ein Verbindungssteuerungsfeld 54.
  • Wie bereits erwähnt ist das SOF 46 eine spezielle Folge von Übertragungszeichen, die nicht im Inhalt eines fehlerfreien Übertragungsrahmens vorkommen kann. Es gibt zwei Arten von SOF- Kennzeichen, nämlich das Verbindungs-SOF (CSOF), das als Steuersignal zur Auslösung des Aufbaus einer dynamischen Verbindung dient, und das passive SOF (PSOF), das keine Aktion bezüglich der Herstellung einer dynamischen Verbindung auslöst.
  • Das Zieladreßfeld so ist das erste Feld des Rahmeninhalts und folgt unmittelbar auf das SOF 46. Das Zieladreßfeld 50 enthält die Kennung der Einrichtung auf Verbindungsebene eines Kanals oder einer Steuereinheit als Ziel des Rahmens und dient dazu, den Rahmen zu der Einrichtung auf Verbindungsebene zu leiten, die als Empfänger vorgesehen ist. Anhand der Zieladresse 50 wird bestimmt, welche physische Verbindung aufgebaut werden soll, und an welches Ziel der Rahmen über den dynamischen Schalter 10 geleitet werden soll. Wenn keine Verbindung besteht, d.h. wenn der Anschluß P inaktiv und weder belegt ist noch zurückgewiesen wird, so wird die Verbindung aufgebaut, und der Rahmen wird an den Zielanschluß gesendet.
  • Das Senderadreßfeld 52 kommt unmittelbar nach dem Zieladreßfeld 50 und enthält die Adresse der sendenden Einrichtung auf Verbindungsebene.
  • Eine Einrichtung auf Verbindungsebene liefert ihre Kennung als Sender eines Übertragungsrahmens, indem sie die ihr zugeordnete Verbindungsadresse in das Senderadreßfeld 52 jedes von ihr gesendeten Rahmens einfügt. Nach dem Empfang eines Rahmens mit einer gültigen Senderadresse 52 wird diese in den meisten Fällen als Zieladresse für nachfolgende Antwortrahmen oder als zukünftiger Anforderungsrahmen für die gleiche Einrichtung auf Verbindungsebene verwendet.
  • In dem Verbindungssteuerungsfeld 54 werden Art und Format des Übertragungsrahmens angegeben. Im bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung gibt der Inhalt des Verbindungssteuerungsfeldes 54 an, ob es sich um einen Rahmen zur Herstellung eines logischen Pfades (ELP), um einen Rahmen, der besagt, daß ein logischer Pfad hergestellt ist (LPE), um einen Rahmen zur Auflösung eines logischen Pfades (RLP), um einen Rahmen, der besagt, daß ein logischer Pfad aufgelöst ist (LPR) oder um einen sonstigen Anforderungsrahmen handelt. Das Verbindungssteuerungsfeld 54 ist das letzte Feld des Verbindungsvorsatzes 40 und kommt unmittelbar nach dem Senderadreßfeld 52.
  • Das Datenfeld 42 ist das erste Feld nach dem Verbindungsvorsatz 40. Die Größe des Datenfeides hängt von der Funktion des jeweiligen Rahmens ab. Im Datenfeld 42 eines Antwortrahmens wird beispielsweise ein Ursachencode übertragen.
  • Der Verbindungsnachsatz 44 in Fig. 4 enthält Feld 56 für die zyklische Blockprüfung (CRC), das unmittelbar vor dem Rahmenendekennzeichen steht. Das CRC-Feld 56 enthält einen Code für die zyklische Blockprüfung, der von der empfangenden Einrichtung auf Verbindungsebene zur Erkennung der meisten Rahmenfehler, die die Bitintegrität eines Rahmens betreffen, verwendet wird. Die Adreßfelder 50 und 52, das Verbindungssteuerungsfeld 54 und das Datenfeld 42 werden zur Generierung des Codes im CRC-Feld 56 herangezogen und sind daher durch das CRC-Feld geschützt.
  • Das Rahmenendekennzeichen (EOF) 48 ist die letzte Folge von Übertagungszeichen in einem Übertragungsrahmen. Auch dieses Kennzeichen ist eine spezielle Folge von Übertragungszeichen, die nicht im Inhalt eines fehlerfreien Übertragungsrahmens auftreten kann. Wenn bein Empfang eines Rahmens das EOF-Kennzeichen 48 erkannt wird, signalisiert dies das Ende des Rahmens und identifiziert die beiden Übertragungszeichen unmittelbar davor als CRC-Feld 56 am Ende des Rahmeninhalts. Das EOF-Kennzeichen 48 gibt auch die Länge des Rahmens für eine eventuelle Prüfung der Rahmenlänge an.
  • Es gibt zwei Arten von EOF-Kennzeichen 48, nämlich das Kennzeichen für das Verbindungsbeendigungs-EOF (DEOF), das als Steuersignal zur Auflösung einer dynamischen Verbindung dient, und das passive EOF (PEOF), das keine Aktion bezüglich der Auflösung einer dynamischen Verbindung auslöst.
  • Wenn gerade keine Rahmen übertragen werden, werden auf den Verbindungen nicht darstellbare Zeichen gesendet. Diese nicht darstellbaren Zeichen, bei denen es sich um Sonderzeichen ohne Datenwert handelt, werden dazu verwendet, die Verbindungen synchron zu halten. Folgen aus speziellen nicht darstellbaren Zeichen werden also übertragen, um eine beschränkte Kommunikation von besonderen Steuerfunktionen wie Meldungen über Offline-Bedingungen und Störungen aufrechtzuerhalten. Diese Folgen spezieller nicht darstellbarer Zeichen können generiert werden wie in der Europapatentschrift Nr. 90 115 753.7 beschrieben, die am 17. August 1990 eingereicht und auf den Inhaber der vorliegenden Erfindung übertragen wurde.
  • Die Einrichtungen auf Verbindungsebene der Steuereinheiten 26 bis 29 und die Kanäle 22 und 24 enthalten jeweils eine Vorrichtung zum Empfangen von Übertragungsrahmen und eine Vorrichtung zum Generieren yon Übertragungsrahmen. Die Vorrichtung zum Empfangen von Rahmen kann so aussehen wie die im Europapatent Nr. 90 119 393.8 vom 10. Oktober 1990 beschriebene, und die Vorrichtung zum Generieren von Übertragungsrahmen kann der im Europapatent Nr. 90 119 211.7 vom 6. Oktober 1990 beschriebenen Vorrichtung entsprechen. Beide Patente sind auf den Inhaber der vorliegenden Erfindung übertragen.
  • Fig. 5 ist ein Diagramm eines Teils eines E/A-Systems in einem Rechnersystem, das den aus Fig. 1 weitgehend entspricht. Das System in Fig. 5 verfügt über drei Kanäle, Kanal A 22, Kanal B 24 (wie in Fig. 1) und Kanal C 23, die an einen dynamischen Schalter 10 angeschlossen sind. An den dynamischen Schalter 10 sind außerdem die Steuereinheiten 26 bis 28 (wie in Fig. 1) angeschlossen. Die Kanäle 22, 23 und 24 enthalten interne Indikatortabellen 62, 63 und 64, denen die hergestellten Pfade zu einzelnen Steuereinheiten zu entnehmen sind, wie weiter unten noch näher erläutert wird. Die Steuereinheiten 26, 27 und 28 enthalten ebenfalls interne Indikatortabellen 66, 67 und 68, in denen die von den Kanälen 22, 23 und 24 hergestellten logischen Pfade aufgeführt sind. Von den Werten der Indikatoren in den Kanaltabellen 62, 63 und 64 und in den Steuereinheitentabellen 66, 67 und 69 ist bekannt, daß sie die Herstellung eines logischen Pfads bezeichnen. Die gestrichelten Linien stellen die Kanalpfade zwischen Kanal 22 und Steuereinheit 26, zwischen Kanal 24 und Steuereinheit 27, zwischen Kanal 24 und Steuereinheit 28 und zwischen Kanal 23 und Steuereinheit 28 dar. Der physische Pfad vom Schalter 10 zur Steuereinheit 28 wird in diesem Fall von den Kanälen 23 und 24 gemeinsam benutzt. In diesem Beispiel werden die physischen Pfade von Schalter 10 zu den Steuereinheiten 26 und 27 nicht von mehreren Kanälen gemeinsam benutzt. Selbstverständlich können aber auch logische Pfade von den Steuereinheiten zu einigen oder allen dargestellten Kanälen der Erfindung entsprechen. Wie bereits erwähnt ist jedem Kanal und jeder Steuereinheit eine eindeutige Verbindungsadresse zugeordnet. Die aufgebauten logischen Pfade in der Zeichnung enthalten diese eindeutigen Adressen in den entsprechenden internen Indikatortabellen. So kann beispielsweise dem Kanal 22 die eindeutige Adresse 1 und der Steuereinheit 26 die Adresse 4 zugeordnet sein. Der logische Pfad 1-4 ist dann in den internen Indikatortabellen 62 und 66 enthalten. Kanal 24 kann die eindeutige Adresse 2 besitzen und die Steuereinheiten 27 und 29 die Adressen 5 bzw. 6. Der internen Indikatortabelle 64 ist zu entnehmen, daß die logischen Pfade 2-5 und 2-6 aufgebaut sind. Die interne Indikatortabelle 67 enthält ebenfalls einen Eintrag, der besagt, daß der logische Pfad 2-5 aufgebaut ist, und die interne Indikatortabelle 69 enthält einen Eintrag über den aufgebauten logischen Pfad 2-6. Dem Kanal 23 kann schließlich die eindeutige Adresse 3 zugeordnet sein, und der Steuereinheit 29 die Adresse 6. Der internen Indikatortabelle 63 ist deshalb zu entnehmen, daß der logische Pfad 3-6 aufgebaut ist, und in der internen Indikatortabelle 68 steht, daß der logische Pfad 3-6 aufgebaut ist.
  • Fig. 6 ist ein Flußdiagramm der Funktionsweise eines Kanals bei der Initalisierung zum Aufbau eines logischen Pfades. In Schritt 70 sendet der Kanal einen Rahmen zur Herstellung eines logischen Pfades (ELP) über den dynamischen Schalter 10 an eine Steuereinheit. In Schritt 72 wartet der Kanal auf einen Antwortrahmen. Nach Empfang eines Antwortrahmens prüft der Kanal in Schritt 74, ob es sich um einen Rahmen handelt, der besagt, daß ein logischer Pfad hergestellt ist (LPE). Ist dies der Fall, aktualisiert der Kanal in Schritt 78 seine interne Indikatortabelle und nimmt an, daß ein logischer Pfad zu der Steuereinheit besteht, an die der ELP-Rahmen gesendet wurde.
  • War der in Schritt 74 empfangene Antwortrahmen kein LPE-Rahmen, so wurde der angeforderte logische Pfad nicht aufgebaut (Schritt 76), und der Kanal prüft in Schritt 82, ob es sich um einen Rahmen handelt, der besagt, daß ein logischer Pfad aufgelöst wurde (LPR). Wie weiter unten noch näher erläutert wird, gibt die adressierte Steuereinheit einen LPR-Rahmen zurück, wenn sie den logischen Pfad nicht akzeptiert. Ergibt die Prüfung in Schritt 82, daß es sich um einen LPR-Rahmen handelt, führt der Kanal Schritt 84 aus, in dem ein sofortiger Wiederholungsversuch ausgesetzt und eine neue Initiative abgewartet wird, um den Versuch, den logischen Pfad aufzubauen, fortzusetzen. Wurde in Schritt 82 festgestellt, daß es sich nicht um einen LPR-Rahmen handelt, prüft der Kanal in Schritt 86, ob entweder ein Rahmen, der besagt, daß der Anschluß belegt ist, oder ein Rahmen, der besagt, daß die Steuereinheit belegt ist, empfangen wurde. Ist dies der Fall, kehrt die Steuereinheit zu Schritt 70 zurück und sendet den ELP-Rahmen erneut. War die Prüfung in Schritt 86 negativ, wird in Schritt 90 eine Fehlerroutine ausgeführt.
  • Fig. 7 ist ein Flußdiagramm der Funktionsweise einer Steuereinheit beim Aufbau eines logischen Pfades. In Schritt 92 empfängt die Steuereinheit einen ELP-Rahmen von einem Kanal. In Schritt 94 prüft die Steuereinheit, ob ein logischer Pfad zulässig ist. Dabei kann auch geprüft werden, ob die maximale Anzahl logischer Pfade im System zugelassen wurde, oder ob der empfangene ELP- Rahmen Fehler enthält. Wird der logische Pfad in Schritt 94 als zulässig erkannt, so sendet die Steuereinheit einen LPE-Rahmen an den Kanal und nimmt den logischen Pfad in seine interne Indikatortabelle auf, indem ein Bit gesetzt wird, das anzeigt, daß der logische Pfad hergestellt ist. War die Prüfung in Schritt 94 negativ, sendet die Steuereinheit in Schritt 98 einen LPR-Rahmen zurück.
  • Der Übertragungspfad zwischen einem Kanal und einer Steuereinheit wird so behandelt, als bestehe er aus zwei Teilen, nämlich dem physischen Pfad und dem logischen Pfad. Der physische Pfad ist die Leitungsverbindung oder die Verknüpfung zweier Leitungsverbindungen durch einen dynamischen Schalter, der den physischen Übertragungspfad zwischen einem Kanal und einer Steuereinheit bildet. Dies kann gemäß der Beschreibung in der oben genannten gleichzeitig anhängigen Patentanmeldung mit dem Titel "Switch and Its Protocol for Making Dynamic Connection" geschehen. Der logische Pfad stellt eine Kommunikationsbeziehung dar, die bei der Initialisierung von einem Kanal zwischen sich selber und einer Steuereinheit hergestellt wird, um den physischen Pfad zu identifizieren, der von der Steuereinheit zur Kommunikation mit dem betreffenden Kanal benutzt werden soll, um eine E/A- Operation auszuführen und den Status anzugeben. Zuordnungen, Systemrücksetzungen und Pfadgruppenkennungen für ein bestimmtes System werden durch den logischen Pfad identifiziert, den der Kanal für das betreffende System aufgebaut hat. Für eine Steuereinheit stellt deshalb jeder logische Pfad einen anderen Kanalpfad zum gleichen oder zu einem anderen System dar. Die Zuordnung einer Steuereinheit an einen Kanal ist in der Zuordnungstabelle 87, 88 und 89 der Steuereinheiten 26, 27 und 28 aus Fig. 5 eingetragen.
  • Jeder logische Pfad ist durch die Kombination der dem Kanal zugeordneten Verbindungsadresse und der den Steuereinheiten zugeordneten Verbindungsadressen eindeutig bezeichnet. Wie bereits erwähnt müssen alle Verbindungsadressen für einen dynamischen Schalter eindeutig sein.
  • Selbstverständlich ist die Anzahl der logischen Pfade, die über eine einzige physische Schnittstelle einer Steuereinheit aufgebaut werden können, ausschließlich durch die Ressourcengrenzen seitens der Steuereinheit begrenzt, und falls eine Steuereinheit über mehrere physische Schnittstellen verfügt, kann jede Schnittstelle einen oder mehrere logische Pfade besitzen.
  • Der logische Pfad wird als Teil der Initialisierung aufgebaut, die für Funktionen und Operationen auf Geräteebene erforderlich ist. Ein aufgebauter logischer Pfad zwischen dem Kanal und der Steuereinheit wird für den Austausch von Rahmen zwischen Geräten benötigt. Ist kein logischer Pfad aufgebaut, ist nur eine Kommunikation auf Verbindungsebene über Verbindungsfunktionen und Protokolle möglich. Daß kein logischer Pfad aufgebaut ist, wird von einer Einrichtung auf Verbindungsebene erkannt, wenn ein Rahmen auf Geräteebene für einen nicht aufgebauten logischen Pfad empfangen wird. Wenn ein Kanal einen Rahmen auf Geräteebene empfängt und die Zielverbindungsadresse mit der zugeordneten Verbindungsadresse identisch ist, muß die Kombination von Senderverbindungsadresse und Zielverbindungsadresse einen aufgebauten logischen Pfad bezeichnen; andernfalls wird der Fehler erkannt, daß der logische Pfad nicht aufgebaut ist. Entsprechend muß die Kombination von Senderverbindungsadresse und Zielverbindungsadresse einen aufgebauten logischen Pfad bezeichnen, wenn eine Steuereinheit einen Rahmen auf Geräteebene empfängt und die Zielverbindungsadresse mit der zugeordneten Verbindungsadresse identisch ist; andernfalls wird der Fehler erkannt, daß der logische Pfad nicht aufgebaut ist.
  • Wird der Fehler erkannt, daß der logische Pfad nicht aufgebaut ist, werden die Einrichtungen auf Verbindungsebene an beiden Enden des physischen Pfades und die diesen zugeordneten Einrichtungen auf Geräteebene als initialisiert und funktionsfähig betrachtet und sind in der Lage, ihre jeweiligen Funktionen auszuführen. Rahmen auf Geräteebene können nicht über einen Kanalpfad, für den kein logischer Pfad aufgebaut ist, an ein E/A- Gerät gesendet werden. Konnten die Initialisierungsprozeduren am Kanal keinen logischen Pfad aufbauen, können auf dem Kanalpfad zu dem E/A-Gerät, das der betreffenden Steuereinheit zugeordnet ist, keine nachfolgenden E/A-Operationen versucht werden. Die Initiative zum Starten einer Operation auf einem Kanalpfad führt allerdings am Kanal zu einer erneuten Initiative zum Aufbau des logischen Pfades. Ist diese erfolgreich, wird die Operation normal fortgesetzt, andernfalls wird die Operation auf diesem Pfad nicht versucht. Das Kanalsystem kann andere logische Pfade zu dem betreffenden E/A-Gerät auswählen.
  • Wie bei Fig. 6 und 7 beschrieben wurde, wird ein logischer Pfad durch Austausch eines Anforderungs- und eines Antwort-Verbindungssteuerungsrahmens, ELP und LPE, aufgebaut. Die Auflösung eines logischen Pfades erfolgt ebenfalls durch den Austausch eines Anforderungs- und eines Antwort-Verbindungssteuerungsrahmens, nämlich RLP und LPR. Ein logischer Pfad wird außerdem bei bestimmten Fehlerbedingungen aufgelöst, die, wenn es sich um einen permanenten Fehler handelt, zur Auflösgung des betroffenen logischen Pfades bzw. der logischen Pfade führt.
  • Ein Kanal versucht, zu jeder daran konfigurierten Steuereinheit einen logischen Pfad aufzubauen. Dies geschieht bei der Initialisierung des Kanals, bei Konfigurationsänderungen oder wenn der Kanal einen Hinweis empfängt, daß der logische Pfad nicht mehr besteht.
  • Ein ELP-Rahmen, in dem der Aufbau eines logischen Pfades angefordert wird, der von der Steuereinheit bereits als aufgebaut betrachtet wird, hat auf den logischen Pfad einzig und allein die Auswirkung, daß darauf eine Systemrücksetzung erfolgt. Eine Steuereinheit antwortet mit einem LPE. Werden mit einem ELP- Rahmen weitere Initialisierungsparameter übergeben und verhindem Protokollfehler innerhalb des Rahmens oder interne Bedingungen in der Steuereinheit, daß die Anforderung akzeptiert wird, so setzt die Steuereinheit den internen Indikator für den logischen Pfad zurück und sendet eine LPR-Antwort, die darauf hinweist, daß der logische Pfad nicht akzeptiert wurde. Wenn der Kanal als Antwort auf seinen ELP-Rahmen einen LPR-Rahmen empfängt, wird der logische Pfad als nicht aufgebaut betrachtet und der interne Indikator für den Pfad nicht gesetzt.
  • Fig. 8 ist ein Flußdiagramm der Funktionsweise eines Kanals bei der Auflösung eines logischen Pfades, und Fig. 9 ist ein Flußdiagramm der Funktionsweise einer Steuereinheit bei der Auflösung eines logischen Pfades. Ein Kanal kann die Auflösung eines logischen Pfades veranlassen, indem er in Schritt 100 von Fig. 8 einen RLP-Rahmen sendet. Die Schritte 102, 104, 106 und 108 entsprechen den Schritten 72, 74, 78 und 76 in Fig. 6, nur wird der logische Pfad nicht aufgebaut, sondern aufgelöst. Der RLP-Rahmen fordert die Steuereinheit auf, den durch die Kombination von Zielverbindungsadresse und Senderverbindungsadresse definierten logischen Pfad aufzulösen.
  • Ein Kanal kann einen logischen Pfad infolge von Änderungen der Pfadkonfiguration oder infolge einer logischen oder physischen Offline-Schaltung des Kanalpfades auflösen. Die Protokolle ermöglichen auch die logische oder physische Offline-Schaltung einzelner Steuereinheiten auf einem Kanalpfad.
  • Die Auflösung eines logischen Pfades bewirkt, daß der interne Indikator für den betreffenden logischen Pfad zurückgesetzt wird, und kann zum Löschen der Kennung des logischen Pfades führen. Die Auflösung eines logischen Pfades führt dazu, daß allein für den betroffenen Pfad eine Systemrücksetzung erfolgt, d.h., daß nur die Zuordnungen und Operationen für diesen Pfad zurückgesetzt werden.
  • Wenn die Steuereinheit in Schritt 110 einen RLP-Rahmen akzeptiert, so wird in Schritt 114 der logische Pfad aufgelöst und eine Systemrücksetzung durchgeführt und in Schritt 116 ein LPR- Rahmen gesendet. Der Kanal betrachtet den logischen Pfad erst dann als aufgelöst, wenn er in Schritt 104 eine LPR-Antwort auf den RLP-Rahmen empfängt. Empfängt der Kanal in Schritt 104 einen LPR-Rahmen, wird in Schritt 106 der interne Indikator für den logischen Pfad zurückgesetzt. Wenn der logische Pfad von einem Kanal oder einer Steuereinheit als aufgelöst betrachtet wird, können auf diesem Pfad keine weiteren Rahmen auf Geräteebene gesendet oder empfangen werden. Wird ein Rahmen für einen aufgelösten logischen Pfad empfangen, so wird dieser Rahmen gelöscht und eine Zurückweisungsmeldung mit dem entsprechenden Ursachencode gesendet. Ein RPL-Rahmen muß über den gleichen physischen Pfad empfangen werden, über den der aufzulösende logische Pfad hergestellt wurde. Wird ein RLP-Rahmen für einen logischen Pfad empfangen, der nicht auf dem physischen Pfad hergestellt ist, über den der RLP-Rahmen empfangen wird (negatives Ergebnis der Prüfung in Schritt 112), wird als einzige Aktion der RLP-Rahmen akzeptiert und in Schritt 116 als Antwort ein LPR-Rahmen gesendet. Es erfolgt keine Systemrücksetzung.
  • Im Fall eines Fehlers, der den RLP-Rahmen betrifft, wird der logische Pfad nicht aufgelöst, und es erfolgt eine Zurückweisung, wobei als Antwort der entsprechende Ursachencode gesendet wird (nicht dargestellt). Der Kanal, der eine Zurückweisung empfängt oder einen Fehler in der Antwort auf den RLP-Rahmen feststellt, betrachtet den logischen Pfad nicht als aufgelöst und setzt deshalb auch den internen Indikator für den logischen Pfad nicht zurück. Der Kanal kann eine vorgegebene Anzahl neuer Versuche unternehmen, den RLP-Rahmen für den logischen Pfad zu senden.

Claims (11)

1. Eine Vorrichtung, bestehend aus mindestens einem Kanal 22, 24 und mehreren an den Kanal 22, 24 angeschlossenen Steuereinheiten 26, 27, 28, 29, die jeweils mehrere Geräte D steuern,
wobei Pfade von einem Kanal zu einer Steuereinheit durch einen aus folgenden Mitteln bestehenden Mechanismus für einen logischen Kanalpfad aufgebaut werden:
einer Tabelle der logischen Pfade für einen Kanal, in der die Kennungen der aufgebauten logischen Pfade zu den Steuereinheiten 26, 27, 28, 29 gespeichert sind, und
einem Mittel zur Hinzufügung eines logischen Pfades, das die Kennung eines aufgebauten logischen Pfades zu einer bestimmten Steuereinheit 26, 27, 28, 29 in diese Tabelle der logischen Pfade aufnimmt;
gekennzeichnet dadurch,
daß ein dynamischer Schalter 10 vorhanden ist, mit dem der physische Datenpfad von einem Kanal oder mehreren Kanälen 22, 24 zu einer angegebenen Steuereinheit 26, 27, 28 oder 29 durchgeschaltet werden kann;
daß eine Schaltersteuereinheit 20 zur Steuerung des dynamischen Schalters 10 vorhanden ist;
daß der Aufbau eines logischen Kanals mit Hilfe eines rahmengebundenen Datenformates erfolgt, wobei der Mechanismus für den logischen Kanalpfad außerdem folgende Mittel umfaßt:
- ein Mittel zur Anforderung eines logischen Pfades, das einen Rahmen zur Anforderung der Herstellung eines logischen Pfades sendet, in dem der Aufbau eines logischen Pfades vom Kanal 22, 24 zu einer bestimmten Steuereinheit 26, 27, 28, 29 angefordert wird;
- ein Rahmenerkennungsmittel zur Erkennung der an den Kanal 22, 24 zurückges endeten Antwortrahmen, das auf den Rahmen zur Anforderung der Herstellung eines logischen Pfades antwortet;
und daß das Mittel zum Hinzufügen des logischen Pfades geeignet ist, die Kennung eines aufgebauten logischen Pfades zu der bestimmten Steuereinheit 26, 27, 28, 29 in die Tabelle der logischenpfade für einen Kanal einzufügen, wenn ein als Antwort auf einen Rahmen zur Anforderung des Aufbaus eines logischen Pfades für das Mittel zur Anforderung eines logischen Pfades gesendeter Rahmen von der betreffenden Steuereinheit 26, 27, 28, 29 erkannt wird, der besagt, daß ein logischer Pfad aufgebaut ist.
2. Eine Vorrichtung gemäß Anspruch 1, die dadurch gekennzeichnet ist, daß der Mechanismus für den logischen Pfad außerdem folgende Mittel umfaßt:
ein Mittel zur Anforderung der Auflösung einen logischen Pfades vom Kanal 22, 24 zu der bestimmten Steuereinheit 26, 27, 28, 29; und
ein Mittel zum Löschen der Kennung eines aufgebauten logischen Pfades zu der bestimmten Steuereinheit 26, 27, 28, 29 aus der Tabelle der logischen Pfade für den Kanal, wobei das Löschen der Kennung als Antwort auf die Erkennung eines Antwortrahmens von der betreffenden Steuereinheit 26, 27, 28, 29, der besagt, daß ein logischer Pfad aufgelöst ist, erfolgt.
3. Eine Vorrichtung gemäß Anspruch 1 oder 2, die dadurch gekennzeichnet ist, daß der Mechanismus für den logischen Pfad außerdem folgende Mittel umfaßt:
ein Mittel zum Empfangen von Rahmen, in denen der Aufbau eines logischen Pfades von der Steuereinheit 26, 27, 28, 29 zu dem bestimmten Kanal 22, 24 angefordert wird;
eine Tabelle der logischen Pfade einer Steuereinheit, in der die Kennungen der aufgebauten logischen Pfade zu den Kanälen 22, 24 gespeichert sind;
ein Logikmittel, das feststellt, wann der Rahmen zum Aufbau eines logischen Pfades zulässig ist, und wann nicht;
ein Mittel, um einen Rahmen, der besagt, daß ein logischer Pfad aufgelöst wurde, an den bestimmten Kanal zu senden, wenn das Logikmittel feststellt, daß der logische Pfad zu dem bestimmten Kanal 26, 27, 28, 29 nicht zulässig ist;
ein Mittel, um die Kennung eines aufgebauten logischen Pfades in die Tabelle der logischen Pfade der Steuereinheit einzufügen, wenn das Logikmittel feststellt, daß ein logischer Pfad zu dem bestimmten Kanal zulässig ist.
4. Eine Vorrichtung gemäß Anspruch 3, die dadurch gekennzeichnet ist, daß der Mechanismus für den logischen Pfad außerdem folgendes Mittel enthält:
einen Rahmengenerator zum Senden eines Rahmens, der besagt, daß ein logischer Pfad aufgebaut ist, an den bestimmten Kanal, wenn die Kennung eines aufgebauten logischen Pfades zu dem bestimmten Kanal in die Tabelle der logischen Pfade der Steuereinheit eingefügt worden ist.
5. Eine Vorrichtung gemäß Anspruch 4, bei der der Mechanismus für den logischen Pfad ferner dadurch gekennzeichnet ist,
daß das Empfangsmittel außerdem Rahmen, in denen die Auflösung eines logischen Pfades angefordert wird, empfängt, um einen logischen Pfad von der Steuereinheit 22, 24 zu dem bestimmten Kanal 26, 27, 28, 29 aufzulösen;
daß das Logikmittel außerdem feststellt, ob ein logischer Pfad zu dem bestimmten Kanal aufgebaut ist, und
daß der Mechanismus für den logischen Pfad außerdem folgende Mittel umfaßt:
ein Mittel zum Auflösen eines logischen Pfades, das die Kennung eines aufgebauten logischen Pfades aus der Tabelle der Steuereinheit löscht, wenn das Logikmittel feststellt, daß ein logischer Pfad zu dem bestimmten Kanal 26, 27, 28, 29 aufgebaut ist,
und den Rahmengenerator, der einen Rahmen zur Auflösung eines logischen Pfades an den bestimmten Kanal sendet, wenn die Kennung eines aufgebauten logischen Pfades zu dem bestimmten Kanal 26, 27, 28, 29 aus der Tabelle der logischen Pfade der Steuereinheit gelöscht wird.
6. Eine Vorrichtung gemäß Anspruch 1 oder 2, die dadurch gekennzeichnet ist, daß der Mechanismus für den logischen Pfad außerdem folgende Mittel umfaßt:
ein Mittel zur Anforderung eines logischen Pfades in dem Kanal 24, 26, das den Aufbau eines logischen Pfades von dem Kanal 22, 24 zu einer bestimmten Steuereinheit über den dynamischen Schalter 10 anfordert;
ein Weiterleitungsmittel in dem dynamischen Schalter, das Anforderungen von dem Mittel zur Anforderung eines logischen Pfades an die bestimmte Steuereinheit 22, 24 weiterleitet, wobei jedes Mittel für einen logischen Pfad aus folgenden Mitteln besteht:
einer Tabelle der logischen Pfade zur Speicherung der Kennungen der aufgebauten logischen Pfade zu Kanälen sowie internen Indikatoren, die angeben, wann die logischen Pfade aufgebaut sind,
einem Mittel, das über den dynamischen Schalter 10 eine Meldung über die Auflösung des logischen Pfades an den Kanal 26, 27, 28, 29 sendet, wenn der angeforderte logische Pfad nicht aufgebaut ist, und
einem Mittel zum Setzen des internen Indikators in der Tabelle der logischen Pfade, um anzuzeigen, daß der angeforderte logische Pfad aufgebaut ist, und um über den dynamischen Schalter 10 eine Bestätigung des Aufbaus eines logischen Pfades an den Kanal zurückzusenden, wenn der angeforderte logische Pfad aufgebaut ist, wodurch ein Übertragungspfad zwischen dem Kanal 24, 26 und der bestimmten Steuereinheit 26, 27, 28, 29 hergestellt wird.
7. Eine Vorrichtung gemäß Anspruch 1 bis 6, bei dem der Mechanismus für den logischen Pfad außerdem dadurch gekennzeichnet ist, daß
das Mittel zur Anforderung eines logischen Pfades ein Mittel zur Rahmengenerierüng im Kanal umfaßt, um einen Rahmen zur Anforderung des Aufbaus eines logischen Pfades (ELP-Rahmen) zu übertragen.
8. Eine Vorrichtung gemäß Anspruch 1 bis 7, bei dem der Mechanismus für den logischen Pfad außerdem dadurch gekennzeichnet ist, daß
jede Steuereinheit 22, 24 ein Mittel zur Rahmengenerierung in der Steuereinheit umfaßt, um als Antwort auf einen als Antwort auf das Mittel zur Anforderung des Aufbaus eines logischen Pfades gesendeten Rahmen, der besagt, daß ein logischer Pfad aufgebaut ist (LPE-Rahmen), einen Rahmen zu generieren, der besagt, daß ein logischer Pfad aufgelöst ist (LPR-Rahmen).
9. Eine Vorrichtung gemäß Anspruch 8, die dadurch gekennzeichnet ist, daß das Mittel zur Anforderung eines logischen Pfades in dem Kanal 26, 27, 28, 29 folgende Mittel enthält:
eine Tabelle der logischen Pfade des Kanals, in der die Kennungen der logischen Pfade und ein kanalinterner Indikator, der besagt, daß logische Pfade aufgebaut sind, gespeichert werden;
ein Mittel zur Rahmenerkennung;
Ein Mittel, das den kanalinternen Indikator eines angeforderten logischen Pfades in der Tabelle der logischen Pfade des Kanals setzt, um anzuzeigen, daß als Antwort auf die Erkennung eines LPE-Rahmens durch das Rahmenerkennungsmittel der angeforderte logische Pfad aufgebaut wurde.
10. Eine Vorrichtung gemäß Anspruch 8, die dadurch gekennzeichnet ist, daß jede Steuereinheit 26, 27, 28, 29 folgende Mittel enthält:
ein Zuordnungsspeicherungsmittel zur Speicherung der Kennungen der Kanäle 22, 24, von denen aus logische Pfade aufgebaut wurden, und
ein Rücksetzungsmittel zur Durchführung einer Systemrücksetzung, wenn ein logischer Pfad zu einem Kanal aufgebaut oder aufgelöst wird, dessen Kennung in dem Zuordnungsspeicherungsmittel gespeichert ist, wobei diese Systemrücksetzung nur für die Zuordnungen und Operationen des betreffenden logischen Pfades durchgeführt wird.
11. Ein Verfahren zum Aufbau eines logischen Pfades in einer Vorrichtung gemäß Anspruch 1 bis 10, die mindestens einen Kanal 22, 24 und mehrere an den Kanal 22, 24 angeschlossene Steuereinheiten 26, 27, 28, 29 besitzt, wobei jede Steuereinheit 26,27, 28, 29 mehrere Geräte D steuert,
und die ferner durch einen dynamischen Schalter 10 gekennzeichnet ist, der den physischen Datenpfad von einem oder mehreren Kanälen 22, 24 zu einer der Steuereinheiten 26, 27, 28, 29 durchschaltet, wobei das Verfahren aus folgenden Schritten besteht:
Senden einer Anforderung in einem rahmengebundenen Datenformat von dem Kanal 22, 24, um den Aufbau eines logischen Pfades von dem Kanal zu der bestimmten Steuereinheit 26, 27, 28, 29 über den dynamischen Schalter 10 anzufordern;
Weiterleitung dieser Anforderung über den dynamischen Schalter 10 an die bestimmte Steuereinheit 22, 24;
Empfang der Anforderung durch die bestimmte Steuereinheit 22, 24;
Feststellung, ob der angeforderte logische Pfad zulässig ist, und
Speicherung der Kennung eines aufgebauten logischen Pfades, wenn der angeforderte logische Pfad zulässig ist,
Rücksendung einer Antwort, die besagt, daß der logische Pfad aufgebaut ist, in einem rahmengebundenen Datenformat über den dynamischen Schalter 10 an den Kanal, nachdem die Kennung des logischen Pfades in der Steuereinheit 22, 24 gespeichert wurde, und Speicherung einer Kennung des aufgebauten logischen Pfades in dem Kanal 22, 24 als Antwort auf den Empfang der Antwort, die besagt, daß der logische Pfad aufgebaut ist.
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