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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen von
ZnGa2O4-Keramikpulvern und
im Besonderen den Bereich der lumineszenten Phosphorkeramiken, die
z.B. entwickelt werden zur Verwendung in einer Vakuumfluoreszenzanzeige oder
einer Feldemissionsanzeige, und ein chemisches Verfahren zur Synthese
eines keramischen phosphoreszierenden Materials.
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Vakkumfluoreszenzanzeigen
(VFDs) sind allgemein bekannt als emissive, digitale Anzeigemodule,
die bei niederer Spannung arbeiten. Hauptnachteile von VFD sind
das Fehlen von Farbe und Matrixansteuerbarkeit. Als ein Ergebnis
bleibt die herkömmliche
Kathodenstrahlröhre
(CRT) immer noch als die Emissionsanzeige der Wahl. Jedoch muss
die CRT bei hohen Spannungen betrieben werden und ist nicht flach.
Vor kurzem ist die Feldemissionsanzeige (FED) als eine Flachbildschirmvakuumemissionsanzeigevorrichtung
entwickelt worden. Das Ziel der Herstellung einer Niederspannungs-FED
beruht im Grunde auf der Entwicklung hocheffizienter bei niederer
Spannung phosphoreszierender Materialien.
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Das
Phänomen
der Elektrolumineszenz (EL) [1] kann als die nicht-thermische Umwandlung
von elektrischer Energie in Lumineszenzenergie beschrieben werden.
In EL-Vorrichtungen wird Licht erzeugt durch Stossanregung eines
Lichtemittierenden Zentrums, das in dem Material vorliegt, durch
Elektronen mit hoher Energie, welche ihre hohe Energie aus einem
elektrischen Feld beziehen. Im Allgemeinen bestehen phosphoreszierende
Materialien, unabhängig
davon, ob sie für
EL oder Kathodenstrahlröhren
(CRTs) verwendet werden, aus einem z.B. mit Mn-Atomen dotierten
Wirtsmaterial für
Lichtemissionszentren. Um ein Wirtsgitter für phosphoreszierendes Material
zu sein, muss ein Material die Grundbedingungen erfüllen, das
es einen Bandabstand aufweist, der groß genug ist, um sichtbares
Licht ohne Absorption zu emittieren [1]. Dies schmälert die
Auswahl möglicher
Materialien auf Halbleiter mit großem Bandabstand (Eg > 2,5 eV) und Isolatoren.
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Phosphoreszierende
Sulfide sind weit verbreitet in CRT-Anwendung und Vakuumfluoreszenzanzeige
(VFDs)-Anwendungen gewesen. Jedoch geben phosphoreszierende Materialien
auf Sulfidbasis während
der Elektronenanregung Sulfidgase ab, wodurch folglich bewirkt wird,
dass das Kathodenfilament zerstört
wird und die Lumineszenzeffizienz der phosphoreszierenden Materialien
ebenfalls abnimmt. ZnGa2O4 phoshoreszierendes
(Zinkgallat)-Pulver ist untersucht worden [2] als eine Alternative
für blau phosphoreszierende
Kathodenlumineszenzmaterial aus phosphoreszierendem ZnS:Cl. ZnGa2O4, das in der Spinellstruktur
kristallisiert, weist einen Bandabstand von 4,4 eV auf und ergibt
Emission von grün bis
rot, wenn es dotiert ist mit Cr und Mn, und zeigt auch blaue Emission
sogar, in seiner Pristinform [3]. Daher ist ZnGa2O4 betrachtet worden [4, 5] als ein ausgezeichnetes
Material für
für mehrfarbig
emittierende Dünnschicht
EL (TFEL)-Vorrichtungen.
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Die
optischen [6, 7], elektrischen [8–11] und strukturellen [12–14] Charakteristika
von ZnGa2O4-Keramiken
sind in beachtlicher Gründlichkeit
früher
untersucht worden. Die experimentellen Bedingungen des Züchtens von
Einkristallen von ZnGa2O4 sind
ebenfalls dokumentiert worden [15–17]. Auf der anderen Seite
wurde eine Produktion von dünnen
Schichten bzw. Folien aus phosphoreszierenden ZnGa2O4-Materialien für TFEL-Anwendungen hauptsächlich durch
Solgel [18], Lösungsmittelverdampfungs-epitaxie-
[19] und Radiofraquenzmagnetronsputterechniken [20–23] erreicht.
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Verschiedene
Dotierungsmittel sind getestet worden zum Zweck des Veränderns der
charakteristischen Emissionssignale von ZnGa2O4-Wirte für phosphorszierende
Substanzen. Die Wirkung des Cd-Dotierens auf die Photolumineszenz
(PL)- und/oder Kathodolumineszenz (CL)-Spektren von ZnGa2O4 wurden von mehreren
Forschern untersucht [24–26].
Es wurde beansprucht, dass die Emissionsfarbe einstellbar zwischen
352 und 520 nm in Zn1-xCdxGa2O4n war, worin x
variiert wurde zwischen 0 und 0,6 [24], und mit ansteigendem Cd2+ wurde beobachtet, dass die Emissions-
und Anregungswellenlängen
von selbst-aktiviertem Zn1-xCdxGa2O4 [26] eine Rotverschiebung
zeigen. Krebs et al. [27] untersuchten die kristallchemischen Aspekte
von Fe3+-dotierten ZnGa2O4-Proben durch paramagnetische Elektronenresonanz
(EPR)-Spektroskopie und eine Überlagerungsmodellanalyse
wurde auf denselben von Bravo et al. [28] durchgeführt. Suh
et al. [29] fanden, dass die charakteristischen Emissionssignale (unter
UV-Anregung) der Zusammensetzungen von (1-x)Li0,5Ga2,5O4-xZnGa2O4 sich von 406
auf 440 nm verschoben wenn x erhöht
wurde. Auf der anderen Seite schlossen Yang et al. [30], dass das
Dotieren von Li+ die Sauerstoffleerstellenkonzentration
erhöhte
und dadurch die Lumineszenz und Leitfähigkeit von phosphoreszierenden
ZnGa2O4-Materialien erhöht wurde.
Die gleichen Autoren fanden [30], dass im Gegensatz zu dem Fall
mit Li+ das Dotieren mit Cu2+ (durch
Erhöhen
der Streu- und Einfang-Wahrscheinlichkeiten
von Elektronen) die Leitfähigkeit
und Lumineszenz von phosphoreszierenden ZnGa2O4:Cu- Materialien sich erniedrigte. Einige
wenige Studien, die die Bestimmung des Einflusses des Co2+-Dotierens auf die Lumineszenzeigenschaften von
ZnGa2O4 betrafen,
sind ebenfalls in der vorliegenden Literatur enthalten [31–34]. Die
meisten der früheren
Untersuchungen der Aktivierung von phosphoreszierenden Zinkgallat-Wirtssubstanzen verwendeten
hauptsächlich
das Cr3+-Dotierungsmittel [35–38]. Jeong
et al. berichten [39] beim Testen der Wirkung eines In3+-Dotierens,
dass sich die Photolumineszenz einer ZnGa2O4-Wirtssubstanz, welche ein Signal bei 432
+/– 15
nm zeigt, nicht erniedrigte oder verschob in der Gegenwart von InGaZnO4 bis zu mehreren Prozent im Pulvergemisch.
Schließlich wurden
Mn2+-dotierte
ZnGa2O4-Keramiken
ausgiebig als potenzielle phosphoreszierende Niederspannungskathodenlumineszenz-Substanzen
für hochauflösendes Fernsehen
(HDTV) und Vakuumfluoreszenzanzeigen untersucht [40–51].
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Der
bevorzugte Syntheseweg für
reine oder dotierte phosphoreszierende ZnGa2O4-Keramiksubstanzen erwies sich üblicherweise
als das Festzustands-Reaktivbrennen
(SSRF) der geeigneten Mengen von ZnO- und Ga2O3- (und des dotierenden Oxids) Pulvern in
den meisten der früheren
Arbeiten [2–11,
24–53].
Nichtsdestotrotz erforderte diese alte Technik der Keramikherstellung
Temperaturen, die gut über
1000 °C
lagen (für
ausgedehnte Brennzeiten, typischerweise im Bereich von 24 h), um
die Einzelphase, phosphoreszierende Spinell- Phase, zu bilden [52].
Da die Verdampfung von Zn bei hohen Temperaturen (aufgrund seines
hohen Dampfdrucks) ein ernstes Problem ist, ist ein stabiler Weg
zum Synthetisieren von ZnGa2O4 bei
geringeren Temperaturen sehr erforderlich.
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Jung
et al. [54] verwendeten ein wässriges Präzipitationsverfahren,
das eigentlich das physikalische Feuchtmischen (gefolgt durch Filtrieren
und Festphasenhochtemperaturcalcinierung) getrennt gebildeter GaO(OH)-
und Zn-Oxalat-Präzipitate
verwendete. Die resultierenden Pulver bestanden aus einem Dreiphasengemisch
von ZnO, Ga2O3 und ZnGa2O4 bei 600 °C, jedoch
die Autoren beanspruchten, dass sie Einzelphasen-ZnGa2O4 nach Calcinieren bei 700 °C erhielten.
Hsu et al. [55] gaben Ga2O3-Pulver
in eine alkoholische Lösung,
die bei 75 °C
gerührt
wurde, welche gelöstes
Zinknitrat und Harnstoff enthielt, um ihre Oberflächen mit
ZnO nach 5 bis 15 h Feuchtmischen zu beschichten, und die bei 1100 °C für 5 h calcinierten
Vorläufer
bestanden immer noch aus Zweiphasengemischen von ZnGa2O4, zusammen mit kleinen Mengen von entweder
ZnO oder Ga2O3.
Hydrothermal-Synthese ist ebenfalls untersucht worden [56, 57] zur
Herstellung von ZnGa2O4-Pulvern.
Li et al. [56] waren die ersten, die die hydrothermale Bildung von
Zinkgallatpulvern durch Halten der GaCl3-Lösungen und
von elementaren Zn-Pulvern (im Überschuss
der stöchiometrischen
Menge) in einem Autoklaven bei 150–170 °C für 10 h, gefolgt durch HCl-Waschen
der gebildeten Präzipitate,
untersuchten. Hirano et al. [57] wiederholten dagegen kürzlich das
Hydrothermalverfahren (ohne die Arbeit von Li et al. zu zitieren)
[56] unter Verwendung von Zn- und Ga-Sulfaten als die Ausgangsmaterialien
und sie untersuchten den Einfluss der Autoklaventemperatur und Reaktionszeit
auf die Phasenreinheit der Produkte, über die Bereiche von 150 °C bis 240 °C bzw. 48
bis 100 h (unter konstantem Rühren).
Beauger et al. [58] untersuchten kürzlich unter Verwendung der
Thermogravimetrie die Synthese von reinen und Mn-dotierten ZnGa2O4-Keramiken, durch
Starten mit einem Gemisch der Nitrate aller umfassten Elemente.
Sie berichteten jedoch, dass die Zinkgallat-Spinellphase nur bei Temperaturen über 350 °C gebildet
wurde.
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Es
war daher ein Gegenstand der vorliegenden Erfindung ein ökonomisches
und robustes Verfahren zum Herstellen von Keramikpulvern, z.B. phosphoreszierende
ZnGa2O4-Keramikpulver,
bereitzustellen und die Notwendigkeit der Verwendung von Hydrothermalsyntheseverfahren,
die bei Temperaturen von höher
als 200 °C,
bei hohen Drücken
und für ausgedehnte
Alterungszeiten über
den Bereich von 72 bis 100 Stunden durchzuführen sind, zu eliminieren.
Es war ein weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung ZnGa2O4-Keramikpulver
bereitzustellen, die eine mittlere Teilchengröße im Nanometerbereich aufweisen,
die besonders geeignet für
Beschichtungssuspensionen sind.
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Diese
Gegenstände
wurden gemäß der Erfindung
erreicht durch ein Verfahren zum Herstellen von ZnGa2O4-Keramikpulvern, umfassend die Schritte:
- (a) Herstellung einer Vorläuferlösung durch
(i) Bereitstellung
einer wässrigen
Lösung
von Nitraten von Zn und Ga und
(ii) Zugeben von Harnstoff und
optional Urease zu der wässrigen
Lösung
von (i),
- (b) Aussetzen der Vorläuferlösung von
(a) einer Temperatur von 80 °C
bis 130 °C,
- (c) Abtrennen der in (b) gebildeten Teilchen von der Lösung und
- (d) optional Trocknen des erhaltenen Pulvers.
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Durch
das Verfahren der Erfindung können Einzelphasenkeramiken
bzw. Einphasenkeramiken und im Besonderen phosphoreszierendes Einzelphasenkeramikmaterial
hergestellt werden. Schließlich wird
gemäß der Erfindung
zuerst eine Vorläuferlösung gebildet,
wobei die Lösung
eine wässrige
Lösung
von Metallnitraten und Harnstoffen mit oder ohne dem Enzym Unease
ist. Die wässrige
Vorläuferlösung enthält vorzugsweise
mindestens 50 Vol.-% Wasser, bevorzugter mindestens 70 Vol.-% Wasser und
und am bevorzugtesten mindestens 90 Vol.-% Wasser. Wenngleich es
bevorzugt ist nur reines Wasser zur Herstellung einer wässrigen
Metallnitratlösung
zu verwenden, können
Wasser/Lösungsmittel-Gemische,
die z.B. organische Lösungsmittel, Säuren oder
Basen neben Wasser enthalten, ebenfalls verwendet werden. Es ist
am bevorzugtesten entionisiertes, decarbonisiertes Wasser zu verwenden. Die
Verwendung von decarbonisiertem, entionisiertem Wasser verhindert,
dass der Anteil der Metallionen der Metallnitrate durch die Bildung
unlöslicher Metallcarbonate
verändert
wird.
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In
einem ersten Schritt zur Herstellung der Vorläuferlösung wird eine wässrige Lösung gebildet, die
Metallnitrate von Metallen enthält,
die Bestandteile des herzustellenden Keramikoxids sind, d.h. eine wässrige Lösung von
Zn-Nitrat und Ga-Nitrat wird bereitgestellt. Wenn dotierende Elemente
in die Keramik einzubauen sind, werden diese dotierenden Elemente
vorzugsweise auch in der Form der Metallnitrate zu der wässrigen
Lösung
gegeben.
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Die
Metallnitrate, d.h. Zn-Nitrat und Ga-Nitrat, werden vorzugsweise
in dem wässrigen
Medium gelöst,
d.h. durch Rühren
oder vorsichtiges Erhitzen. Nachfolgend wird Harnstoff mit oder
ohne das Enzym Urease zu der wässrigen
Lösung
gegeben, die die Metallkationen der Keramik enthält. Homogene Zersetzung von
Harnstoff (H2N-CO-NH2)
zur Hydrolyse von Kationen und zur nachfolgenden Synthese von Pulvern
und Keramiken für
wässrige
Medien ist früher
untersucht und dokumentiert worden für verschiedene Materialsysteme
[59–68].
Jedoch die Verwendung dieser Technik in Kombination mit Metallnitraten
und die Behandlung einer solchen Lösung bei niederer Temperatur
zum Bilden von Einzelphasenpulvern ist nicht vorausgegangen.
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Zum
Fördern
der Zersetzung von Harnstoff wird vorzugsweise Unease, ein Harnstoff-spaltendes Enzym,
das ebenfalls als Harnstoffamidohydrolase (EC 3.5.1.5) bezeichnet
wird, zugegeben, das Harnstoff über
Carbaminsäure
spaltet, um Kohlendioxid und Ammoniak zu ergeben.
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Das
molare Verhältnis
von Harnstoff zur Gesamtmenge Metallkationen in der Vorläuferlösung ist vorzugsweise > 10, bevorzugter > 20 und am bevorzugtesten > 25.
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Die
absolute Konzentration von Metallkationen in der Vorläuferlösung ist
vorzugsweise von 0,001 bis 1 Mol/l, bevorzugter von 0,01 bis 0,1
Mol/l.
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Die
Vorläuferlösung wird
nachfolgend bei einer Temperatur von 80 °C bis 130 °C behandelt. Die Hitzebehandlung
kann z.B. in einem Temperatur-gesteuerten Ofen erfolgen. Ein wichtiger
Vorteil des Verfahrens der Erfindung ist, dass das gewünschte Keramikmaterial
bei Temperaturen erhalten werden kann, die deutlich geringer als
200 °C sind,
bei Normaldruck und bei relativ kurzen Inkubationszeiten von < 72 h. Die Inkubationszeit
ist vorzugsweise von 24 bis 48 h.
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Wenn
die Hitzebehandlung bei < 80 °C durchgeführt wird,
kann die Materialien erhalten werden, jedoch dauert es sehr lange,
z.B. 96 h oder mehr, bis die gewünschten
Materialin gebildet sind.
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Das
Erhöhen
der Temperatur, wobei die Inkubationszeiten ähnlich sind, führt nur
zu größeren Teilchengrößen des
herzustellenden pulverförmigen Materials,
das erhalten wird.
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Vorzugsweise
wird die Vorläuferlösung bei einer
Temperatur von 90 °C
bis 110 °C
behandelt. In diesem Temperaturbereich können pulverförmige Materialien
mit sehr kleiner Teilchengröße, d.h.
vorzugsweise < 100
nm, bevorzugter < 50
nm, am bevorzugtesten < 30
nm und noch bevorzugter < 20
nm erhalten werden.
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Beim
Herstellen von ZnGa2O4-Pulver
führt Hitzebehandlung
von 90 °C
bis 110 °C
für 24
bis 48 h z.B. zu einem Pulver mit einer mittleren Teilchengröße von 15
bis 18 nm.
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Die
Vorläuferlösung wird
vorzugsweise in einen verschließbaren
Behälter
vor der Hitzebehandlung übergeführt, z.B.
in eine gewöhnliche
Schraubverschlussglasflasche. Da das Verfahren der Erfindung ohne
die Anwendung von externem Druck und bei relativ niederen Temperaturen
durchgeführt
wird, sind keine speziellen Behältnisse
erforderlich.
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Die
Temperatur wird vorzugsweise während der
Hitzebehandlung konstant gehalten, z.B. bei der vorbestimmten Temperatur
von +/– 20 °C, bevorzugter
+/– 10 °C, noch bevorzugter
+/– 5° und am bevorzugtesten
+/– 1 °C. Besonders
vorteilhafte Bedingungen zur Bildung von ZnGa2O4-Pulver ist z.B. eine Behandlung bei 90
+/– 1 °C für 24 bis
48 h.
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Während der
Temperaturbehandlung wird die Lösung
vorzugsweise ruhig stehengelassen, d.h. nicht gerührt, um
Präzipitation
der gewünschten
Keramikmaterialien zu erlauben.
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In
einem Schritt, der der Hitzebehandlung folgt, werden die gebildeten
Teilchen, insbesondere pulverförmige
Keramikteilchen, von der Mutterlösung abgetrennt.
Die Trennung kann durch Mittel bewirkt werden, die dem Fachmann
in der Technik bekannt sind, wie etwa durch Filtration, Zentrifugalfiltration usw.
Die resultierenden Keramikpulver können gewaschen werden, falls
dies gewünscht
ist, z.B. mit einem Alkohol, wie etwa Isopropanol.
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Das
erhaltene Pulver kann direkt verarbeitet oder getrocknet werden
bevor es weiter verwendet wird, falls dies gewünscht ist. Das Trocknen kann
vorzugsweise bei einer erhöhten
Temperatur erfolgen, z.B. bei 40 bis 100 °C, über eine vorbestimmte Zeitdauer,
z.B. über
Nacht (d.h. 10–20
h).
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Die
gemäß der Erfindung
gebildeten Keramikpulver bestehen aus nur einer kristallinen Phase.
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Das
Verfahren der Erfindung dient vorzugsweise dazu ZnGa2O4 mit Spinellstruktur herzustellen. Beispiele
von Verbindungen des Spinelltyps im Stand der Technik sind MgAl2O4 (Spinell), Cr-dotiertes MgAl2O4 (rot, Rubinedelsteinspinell),
ZnFe2O4, ZnAl2O4, (Ni, Zn)Fe2O4, (Mn, Zn)Fe2O4, MgFe2O4 (Magnesioferrit),
MgCr2O4 (Magnesiumchromit), Li1+xMn2-xO4 und LixZnyMnzFewO4, worin x, y, z und w die molaren Mengen
der vorliegenden Metalle sind, die in Summe in jedem Fall der Menge
vorliegenden Sauerstoffs entsprechen müssen, unter Beachtung der Valenz
von jedem Element. Beispiele von Verbindungen des Perovskit-Typs
im Stand der Technik sind Einzelphasen oder dotierte (typischerweise
mit divalenten Kationen von Erdalkalielementen als auch mit divalenten
oder trivalenten Kationen von Übergangsmetallen)
LaGaO3, LaCrO3,
LaMnO3, LaFeO3 und
LaCoO3. Solche Keramiken werden typischerweise
in der Festoxidbrennstoffzellentechnologie als feste Elektrolyten
und Elektrodenmaterial verwedet.
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Neben
der Herstellung von reinen ZnGa2O4-Pulvern ist die Herstellung von ZnGa2O4-Pulvern, die
mit Metallionen dotiert sind, gemäß der Erfindung möglich. Geeignete
dotierende Materialien umfassen z.B. Sr, Mg, Zn, Mn, Fe, Cr, Co, Cd,
Li, Cu und In. Diese dotierenden Elemente werden in das Gitter anstelle
der tatsächlichen
Metallatome des Keramikmaterials eingebaut, wobei die Einzelphasenstruktur
des Materials erhalten bleibt.
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Gemäß der Erfindung
werden die Metallionen vorzugsweise in dem stöchiometrischen Verhältnis verwendet,
in welchem sie in dem gewünschten Keramikmaterial
vorliegen müssen,
mit einer bevorzugten Abweichung von +/– 10 Vol.-%, bevorzugter +/– 5 Vol.-%,
am bevorzugtesten +/– 1
Vol.-%. Bei Verwendung eines dotierenden Elements wird das letztere
verwendet anstelle der entsprechenden Menge des Metalls, welches
es zu ersetzen hat. Bevorzugte Dotierungsmengen, ausgedrückt durch
das Verhältnis
von Dotierungsmittel zu ersetztem Element, sind vorzugsweise von
0,001 bis 0,5, bevorzugter von 0,002 bis 0,2
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Falls
es gewünscht
ist, können
die ZnGa2O4-Keramikpulver,
die gemäß der Erfindung erhalten
werden, nachbehandelt werden, z.B. durch Calcinierung. Vorzugsweise
werden die Pulver isotherm bei Temperaturen im Bereich von 200 °C bis 1500 °C calciniert,
bevorzugter bei einer Temperatur von > 750 °C
bis 1200 °C.
Durch die Calcinierung können
Verunreinigungen, die in den Materialien enthalten sind, wie etwa
Carbonationen, weiter eliminiert werden, wobei die Menge Kohlenstoff
in den Materialien der Erfindung auf weniger als 0,05 Gew.-% verringert
wird.
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Es
ist gemäß des Verfahrens
der Erfindung möglich,
ZnGa2O4-Keramikpulver
und im Besonderen phosphoreszierende Keramikpulver mit lumineszenten
Eigenschaften herzustellen, die eine kleine Teilchengröße aufweisen,
die vorteilhaft in vielen Anwendungen ist. Zum Beispiel wird zum
Verwenden von ZnGa2O4-Keramikmaterialien
in Phosphoreszenzanwendungen eine Suspension hergestellt, um Gegenstände damit
zu beschichten. Umso feiner die phosphoreszierenden Keramikteilchen
sind, die in der Suspension enthalten sind, umso besser sind die Suspensionseigenschaften
im Allgemeinen. Herkömmliche
Größeverringerungstechniken
erlauben üblicherweise
nur die Herstellung von Pulver mit mittleren Teilchengrößen von > 1 μm. Durch das Verfahren der Erfindung
können
jedoch ZnGa2O4-Keramikpulver
mit einer mittleren Teilchengröße von < 100 nm erhalten
werden.
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Ein
weiterer Gegenstand der Erfindung sind daher ZnGa2O4-Keramikteilchen, die erhältlich sind durch
das oben beschriebene Verfahren, mit einer mittleren Teilchengröße von < 100 nm. Die Keramikteilchen
haben vorzugsweise eine mittlere Teilchengröße von < 50 nm, bevorzugter < 30 nm und am bevorzugtesten < 20 nm, wobei die
mittlere Teilchengröße der größten Abmessung
der Nanokristalle des Einzelphasenkeramikmaterials sich als Maß der mittleren
Teilchengröße versteht.
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Eine
bevorzugte Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung betrifft ein chemisches Verfahren zum
Synthetisieren von reinen, in Nanogröße vorliegenden und kristallin
reinen oder Mn2+-dotierten (über den
Bereich von 0,09 bis 1,4 At.-%) phosphoreszierenden ZnGa2O4- Pulvern bei
80 bis 130 °C, vorzugsweise
bei 90 °C,
nachfolgend auf eine 24 bis 48 h Alterung von klaren, wässrigen
Lösungen
von Harnstoff (in einigen Fällen
ist das Enyzm Unease enthalten, um die Zersetzung von Harnstoff
zu katalysieren) und Zn- und Ga-Nitrat (oder Mn-Nitrat, im Falle
des Dotierens), die einfach aufbewahrt werden in gewöhnlichen
Schraubdeckelglasflaschen, in einem Laborofen. Weitere Reinigung
kann erreicht werden durch Calcinierung nach der Synthese der so gewonnenen
(aus den Lösungen)
ZnGa2O4-Pulver.
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Phosphoreszierende
reine oder Mn2+-dotierte ZnGa2O4-Keramikpulver sind synthetisiert worden bei
90 °C unter
Verwendung von Harnstoff und optional das Enzym Unease enthaltenden
Zn-, Ga- und/oder Mn-Nitratlösungen
mit geeigneter Stöchiometrie.
Reine oder Mn2+-dotierte phosphoreszierende
ZnGa2O4-Pulver,
die erhalten werden, wiesen eine mittlere Teilchengröße im Bereich
von 15 bis 18 nm auf.
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Das
ZnGa2O4-Pulver ist
vorzugsweise eine Spinellstruktur, kristallines Zinkgallat, entweder
rein oder mit Mn2+ dotiert.
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Die
vorliegende Erfindung wird unten detaillierter in den Beispielen
und Figuren unter Bezugnahme auf die Herstellung von reinem oder
Mn2+-dotiertem ZnGa2O4 beschrieben werden.
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1 ist
ein Schaubild, das das Röntgendiffraktionsmuster
von Pulvern zeigt, di in Beispiel 1 hergestellt werden.
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2 ist
ein Schaubild, das das Röntgendiffraktionsmuster
der in Beispiel 2 erzeugten Pulver zeigt;
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3 ist
ein Schaubild, das das Röntgendiftraktionsmuster
des in Beispiel 3 erzeugten Zinkgallats zeigt;
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4 ist
ein Schaubild, das das Röntgendiffraktionsmuster
des in Beispiel 4 erzeugten Zinkgallats zeigt;
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5 ist
eine Feldemissionsscanningelekronenmikrographie, die die Teilchenmorphologie
des in Beispiel 4 erzeugten Pulvers zeigt;
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6 ist
ein Schaubild, das das Röntgendiffraktionsmuster
des Mn-dotierten (0,086 At.-%) Zinkgallats, das in Beispiel 5 erzeugt
wird, zeigt;
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7 ist
ein Schaubild, das das Röntgendiffraktionsmuster
des Mn-dotierten (1,43 At.-%) in Beispiel 6 hergestellten Zinkgallats
zeigt;
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8 ist
ein Sammelschaubild, das die Röntgendiffraktionsmuster
der in Beispiel 7 erzeugten calcinierten Zinkgallatpulver zeigt;
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9 ist
ein Schaubild, das die Ergebnisse der thermogravimetrischen und
differentialthermischen (TG/DTA)-Analysen zeigt, die an den im Beispiel
7 hergestellten Zinkgallatpulvern durchgeführt wurden;
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10 ist
eine Gruppe von Feldemissionsscanningelektronenmikrographien, die
die Veränderung
der Teilchenmorphologie der in Beispiel 4 hergestellten Zinkgallatpulver
als eine Funktion der Calcinierungstemperaturerhöhung zeigen;
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11 ist
ein Schaubild, das die Fourier-Transformationsinfrarotspektroskopiedaten
der in Beispiel 7 hergestellten Zinkgallatpulver als eine Funktion
der Calcinierungstemperatur zeigt.
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BEISPIELE 1.
Ausgangsmaterialien
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Die
Zn-Quelle ist Zinknitrathexahydrat (Zn(NO3)2x6H2O). Als die
Ga-Quelle wird Galliumnitrat (Ga(NO3)3x4H2O) verwendet.
Eine Mangannitrat-ICP-Standardlösung (deren
Konzentration 9,95 mg/ml war) wird als die Mn-Quelle verwendet.
Harnstoff und das Enzym Unease wurden in Reagenzienqualität verwendet.
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Im
Einzelnen war das molare Verhältnis
von Zn/Ga 0,50 zum Herstellen von reinen, undotierten Zinkgallatpulvern.
Mangandotierung wird untersucht über
den Bereich von x = 0,006 bis 0,1, worin der Wert von x über die
folgende Formel erhalten werden sollte: Zn1-xMnxGa2O4.
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2. Herstellungsverfahren
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0,3704
M Ga3+- und 0,7404 M Zn2+-Stammlösungen wurden
zuerst hergestellt durch Lösen
der erforderlichen Mengen von Gallium- und Zinknitratsalzen in entionisiertem,
decarbonisiertem Wasser. Die Verwendung von decarbonisiertem, entionisiertem Wasser
während
der Synthese verhindert, dass das Zn/Ga-Verhältnis
verändert
wird durch die Bildung von Carbonaten davon. Eine Ausgangskationenlösung wird
durch Rühren
eines geeigneten Gemischs der oben genannten Stammlösungen hergestellt. Harnstoff
und optional das Enzym Unease werden dann zu der Kationenlösung gegeben
und das resultierende Gemisch wird in eine gewöhnliche Glasflasche übergeführt. Die
verschlossene Flasche wird schließlich in einem Trockenofen,
dessen Temperatur konstant bei 90 +/– 1 °C gehalten wird, für Alterungszeiten
von 24 bis 48 h angeordnet. Nach Abschluss der Reaktion wird das
Reaktionsgemisch auf Raumtemperatur gekühlt und filtriert, um das pulverförmige Produkt
zu sammeln. Das pulverförmige
Produkt wird mit Isopropanol gewaschen und in einem Trockenofen
getrocknet, um ein Pulver aus Zinkgallat zu erhalten.
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BEISPIEL 1
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Ein
6,5 ml Aliquot (d.h. 0,0024 Mol Ga3+) der Galliumnitratstammlösung und
eine Portion von 1,62 ml (d.h. 0,0012 Mol Zn2+)
der Zinknitratstammlösung wurden
in einem 150 ml-Glasbecher angeordnet, gefolgt durch die Zugabe
von 89 ml entionisiertem Wasser. Die Lösung wurde bei RT für 15 Minuten
gemischt und dann wurden 2 g Harnstoffpulver zu dieser Lösung gegeben,
gefolgt durch 5 Minuten bei RT. Das molare Verhältnis von Harnstoff-zu-Kationen entsprach
in diesem Falle 9,25. Nachfolgend auf die schnelle Lösung von
Harnstoffpulver in der Lösung wurde
das flüssige
Gemisch unmittelbar in eine 100 ml Schraubverschluss (Kunststoff)-Glasflasche übergeführt und
dann in einem Mikroprozessor-gesteuerten Laborofen bei 90 +/– 1 °C angeordnet.
Die Lösung
in der Flasche wurde in dem Ofen bei 90 °C für 24 h gehalten. Gebildete
Pulver wurden schließlich von
ihren Mutterlaugen durch Zentrifugalfilration (bei 5000 U.p.M.)
abgetrennt, gefolgt durch dreimaliges Waschen mit Isopropanol in
Reagenzienqualität.
Gewaschene Pulver wurden in einem Ofen bei 90 °C über Nacht getrocknet. Das Röntgendiffraktionsmuster
der getrockneten Pulver ist in 1 gezeigt.
Das Pulver bestand aus einem Phasengemisch aus ZnGa2O4-Spinellphase
und GaOOH.
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BEISPIEL 2
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Ein
Aliquot von 6,5 ml (d.h. 0,0024 Mol Ga3+) der
Galliumnitratstammlösung
und eine Portion von 1,62 ml (d.h. 0,0012 Mol Zn2+)
der Zinknitratstammlösung
wurden angeordnet in einem 150 ml Glasbecher, gefolgt von der Zugabe
von 89 ml entionisiertem Wasser. Die Lösung wurde bei RT für 15 Minuten gemischt
und dann wurden 2 g Harnstoffpulver zu dieser Lösung gegeben, gefolgt durch
5-minütiges Rühren bei
RT. Das molare Verhältnis
von Harnstoff zu Kationen entsprach in diesem Falle 9,25. Nachfolgend
auf die rasche Lösung
von Harnstoffpulver in der Lösung
wurde das flüssige
Gemisch unmittelbar in eine 100 ml Schraubdeckel (Kunststoff)-Glasflasche übergeführt und
dann in einem Mikroprozessor-gesteuerten Laborofen bei 90 +/– 1 °C angeordnet.
Die Lösung
in der Flasche wurde in dem Ofen bei 90 °C für 72 h gehalten. Gebildete
Pulver wurden schließlich
von ihren Mutterlaugen durch Zentrifugalfiltration (bei 5000 U.p.M.)
getrennt, gefolgt durch dreimaliges Waschen mit Isopropanol in Reagenzienqualität. Gewaschene
Pulver wurden in einem Ofen bei 90 °C über Nacht getrocknet. Die Röntgendiffraktionsmuster
der getrockneten Pulver sind in 2 gezeigt.
Das Pulver bestand noch aus einem Phasengemisch von ZnGa2O4-Spinellphase
und einer kleineren Menge GaOOH.
-
BEISPIEL 3
-
Ein
Aliquot von 6,5 ml (d.h. 0,0024 Mol Ga3+) der
Galliumnitratstammlösung
und eine Portion von 1,62 ml (d.h. 0,0012 Mol Zn2+)
der Zinknitratstammlösung
wurden in einem 150 ml Glasbecher angeordnet, gefolgt von der Zugabe
von 89 ml entionisiertem Wasser. Die Lösung wurde bei RT für 15 Minuten
gerührt
und dann wurden 5,5 g Harnstoffpulver zu dieser Lösung gegeben,
gefolgt durch 5-minütiges Rühren bei
RT. Das molare Verhältnis
von Harnstoff zu Kationen entsprach in diesem Falle 25,44. Nachfolgend
auf die rasche Lösung
von Harnstoffpulver in der Lösung
wurde das flüssige
Gemisch unmittelbar in eine 100 ml Schraubdeckel (Kunststoff)-Glasflasche übergeführt und
dann in einem Mikroprozessor-gesteuerten Ofen bei 90 +/– 1 °C angeordnet.
Die Lösung
in der Flasche wurde in dem Ofen bei 90 °C für 48 h gehalten. Gebildete
Pulver wurden schließlich
von ihren Mutterlaugen durch Zentrifugalfiltration (bei 5000 U.p.M.)
getrennt, gefolgt durch dreimaliges Waschen mit Isopropanol in Reagenzienqualität. Gewaschene
Pulver wurden in einem Ofen bei 90 °C über Nacht getrocknet. Die Röntgenstrahldiffraktionsmuster
der getrockneten Pulver sind in 3 gezeigt.
Die Pulver erwiesen sich als Einzelphasen- ZnGa2O4 mit einer kubischen Spinelstruktur (Fd3m) und
einem Gitterparameter von a = 8,3351 Å.
-
BEISPIEL 4
-
Ein
Aliquot von 6,5 ml (d.h. 0,0024 Mol Ga3+) der
Galliumnitratstammlösung
und eine Portion von 1,62 ml (d.h. 0,0012 Mol Zn2+)
der Zinknitratstammlösung
wurden angeordnet in einem 150 ml Glasbecher, gefolgt von der Zugabe
von 89 ml entionisiertem Wasser. Die Lösung wurde bei RT für 15 Minuten gemischt
und dann wurden 5,5 g Harnstoff und 0,05 g des Enzyms Urease zu
dieser Lösung
gegeben, gefolgt durch 15-minütiges
Rühren
bei RT. Das molare Verhältnis
von Harnstoff zu Kationen entsprach in diesem Falle 25,44. Nachfolgend
auf die rasche Auflösung
von Harnstoffpulver in der Lösung
wurde das flüssige
Gemisch unmittelbar in eine 100 ml Schraubdeckel (Kunststoff)-Glasflasche übergeführt und dann
in einem Mikroprozessor-gesteuerten Laborofen bei 90 +/– 1 °C angeordnet.
Die Lösung
in der Flasche wurde in dem Ofen bei 90 °C für 24 h gehalten. Gebildete
Pulver wurden schließlich
von ihren Mutterlaugen durch Zentrifugalfiltration (bei 5000 U.p.M.) getrennt,
gefolgt durch dreimaliges Waschen mit Isopropanol in Reagenzqualität. Gewaschene
Pulver wurden in einem Ofen bei 90 °C über Nacht getrocknet. Die Röntgendiffraktionsmuster
der getrockneten Pulver sind in 4 gezeigt.
Die Pulver erwiesen sich als Einzelphasen ZnGa2O4. 5 zeigt
eine typische Feldemissionsscanningelektronenmiskroskopiephotomikrographie
dieser Pulver und es zeigte sich, dass die mittlere Teilchengröße in diesen
Pulvern im Bereich von 15 bis 18 nm ist.
-
BEISPIEL 5
-
Ein
Aliquot von 6,5 ml (d.h. 0,0024 Mol Ga3+) der
Galliumnitratstammlösung,
eine Portion von 1,61 ml (d.h. 0,00119 Mol Zn2+)
der Zinknitratstammlösung und
0,04 ml Mn-Stammlösung
wurden in einem 150 ml Glasbecher angeordnet, gefolgt von der Zugabe von
89 ml entionisiertem Wasser. Die Lösung wurde bei RT für 15 Minuten
gemischt und dann wurden 5,5 g Harnstoff zu dieser Lösung gegeben,
gefolgt durch 10-minütiges
Rühren
bei RT. Das molare Verhältnis von
Harnstoff zu Kationen entsprach in diesem Falle 25,44. Nachfolgend
auf die rasche Auflösung
von Harnstoffpulver in der Lösung
wurde das flüssige
Gemisch unmittelbar in eine 100 ml Schraubdeckel (Kunststoff)-Glasflasche übergeführt und
dann in einem Mikroprozessor-gesteuerten Laborofen bei 90 +/– 1 °C angeordnet.
Die Lösung
in der Flasche wurde in dem Ofen bei 90 °C für 48 h gehalten. Gebildete Pulver
wurden schließlich
von ihren Mutterlaugen durch Zentrifugalfiltration (bei 5000 U.p.M.)
getrennt, gefolgt durch dreimaliges Waschen mit Isopropanol in Reagenzqualität. Gewaschene
Pulver wurden in einem Ofen bei 90 °C über Nacht getrocknet. Die Röntgenstrahldiffraktionsmuster
der getrockneten Pulver sind in 6 gezeigt.
Die Pulver erwiesen sich als Einzelphasen-ZnGa2O4-Spinell mit dem Gitterparameter a = 8,3349 Å. Induktiv
gekoppelte Plasmaatomemissionsspektroskopie (ICP-AES)-Analysen der
Pulver zeigten die folgenden Verhältnisse der Elemente: Mn/Zn
= 0,006 und Mn/Ga = 0,003.
-
BEISPIEL 6
-
Ein
Aliquot von 6,5 ml (d.h. 0,0024 Mol Ga3+) der
Galliumnitratstammlösung,
eine Portion von 1,46 ml (d.h. 0,00108 Mol Zn2+)
der Zinknitratstammlösung und
0,66 ml Mn-Stammlösung
wurden in einem 150 ml Glasbecher angeordnet, gefolgt von der Zugabe von
88 ml entionisiertem Wasser. Die Lösung wurde bei RT für 15 Minuten
gemischt und dann wurden 5,5 g Harnstoff zu dieser Lösung zugegeben,
gefolgt durch 10-minütiges
Rühren
bei RT. Das molare Verhältnis
von Harnstoff zu Kationen entsprach in diesem Falle 25,44. Nachfolgend
auf die rasche Auflösung
des Harnstoffpulvers in der Lösung
wurde das flüssige
Gemisch unmittelbar in eine 100 ml Schraubdeckel (Kunststoff)-Glasflasche übergeführt und dann
in einem Mikroprozessor-gesteuerten Laborofen bei 90 +/– 1 °C angeordnet.
Die Lösung
in der Flasche wurde in dem Ofen bei 90 °C für 48 h gehalten. Gebildete
Pulver wurden schließlich
von ihren Mutterlaugen durch Zentrifugalfiltration (bei 5000 U.p.M.) getrennt,
gefolgt durch dreimaliges Waschen mit Isopropanol in Reagenzienqualität. Gewaschene
Pulver wurden in einem Ofen bei 90 °C über Nacht getrocknet. Die Röntgenstrahldiffraktionsmuster
der getrockneten Pulver sind in 7 gezeigt.
Die Pulver erwiesen sich als Einzelphasen-ZnGa2O4-Spinell mit dem Gitterparameter a = 8,3349 Å. ICP-AES- Analysen der Pulver
zeigten die folgenden molaren Verhältnisse der Elemente: Mn/Zn
= 0,110 und Mn/Ga = 0,050.
-
BEISPIEL 7
-
Ein
Pulver aus Zinkgallat wurde auf dieselbe Art wie in Beispiel 3 hergestellt.
Die getrockneten (bei 90 °C)
Pulver wurden zuerst von Hand in einem Achatmörser/Pistill gemahlen und dann
isotherm calciniert, als lose Pulverkompaktierungen in Aluminiumschiffchen,
in einer stagnierenden Luftatmosphäre, bei Temperaturen im Bereich
von 250 °C
bis 1200 °C.
Jede Calcinierungscharge wurde auf die angegebene Temperatur mit
einer Rate von 5 °C/min
erhitzt, bei dieser Temperatur für
6 h belassen und dann auf Raumtemperatur mit der gleichen Rate zurückgekühlt.
-
Röntgendiffraktionsmuster
der calcinierten Zinkgallatpulver sind in 8 gezeigt.
Eine Erhöhung
der Calcinierungstemperaturen auf über 750 °C bewirkte eine wesentliche
Erhöhung
der Kristallinität der
Pulver. Thermogravimetrie- und Differentialthermo (TG/DTA)-Analysen,
die an den hergestellten Zinkgallatpulvern (so wie sie vorliegen)
durchgeführt wurden,
sind in 9 gezeigt. Scanningelektronenmikrographien,
die in 10 angegeben sind, zeigen die
Veränderung
der Morphologie der Zinkgallatpulver als eine Funktion der Calcinierungstemperatur.
-
Fourier-Transformationsinformationsspektroskopiedaten
der Zinkgallatpulver, als eine Funktion der Calcinierungstemperatur,
sind ebenfalls in 11 angegeben. Die IR-Banden,
die beobachtet werden bei 750 °C
in calcinierten Proben, im Intervall von 1450–1405 cm–1 (einschließlich derjenigen
im Bereich von 880 bis 800 cm–1) zeigten das Vorliegen von
strukturellen CO3 2–-Ionen.
Nitrationen wurden in diesen Proben nicht nachgewiesen, entsprechend den
Ergebnissen der N-Elementaranalysen.
Jedoch ist das Vorliegen von Carbonationen in den Pulvern, die offensichtlich
aus der Verwendung von Harnstoff während der wässrigen Synthese resultierten,
bestätigt
wurden durch die Kohlenstoffelementaranalysen: bei 90 °C getrocknete
Proben wiesen 0,530 +/– 0,020 %
C auf, während
für die
bei 1000 °C
calcinierten Proben der Wert auf 0,015 +/– 0,010 % absank.
-
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