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DE60117334T2 - Gassack - Google Patents

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DE60117334T2
DE60117334T2 DE60117334T DE60117334T DE60117334T2 DE 60117334 T2 DE60117334 T2 DE 60117334T2 DE 60117334 T DE60117334 T DE 60117334T DE 60117334 T DE60117334 T DE 60117334T DE 60117334 T2 DE60117334 T2 DE 60117334T2
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DE
Germany
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airbag
cloth
gas
folded
gas inlet
Prior art date
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DE60117334T
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English (en)
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DE60117334D1 (de
Inventor
Katsumi Fuji-shi Ishikawa
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Nihon Plast Co Ltd
Original Assignee
Nihon Plast Co Ltd
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Publication date
Application filed by Nihon Plast Co Ltd filed Critical Nihon Plast Co Ltd
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Publication of DE60117334T2 publication Critical patent/DE60117334T2/de
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Air Bags (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen Airbag, der gefaltet und befestigt ist auf einem Trägerelement, z.B. einem Lenkrad eines Kraftfahrzeugs, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 11.
  • Eine solche Airbag-Vorrichtung ist beispielsweise aus der GB-PS 2 334 492 bekannt. Diese Druckschrift beschreibt einen Airbag, der ein erstes Tuch umfasst, das auf einem Trägerglied befestigt ist, und ein zweites Tuch, dessen äußerer Umfang mit dem ersten Tuch verbunden ist, und das den Airbaginnenraum umschließt. Ein Zwischentuch ist zwischen dem ersten und dem zweiten Tuch angeordnet, um den Innenraum des Airbags zu unterteilen in eine erste Kammer und eine zweite Kammer, die durch eine Verbindungsöffnung miteinander verbunden sind.
  • Airbag-Anordnungen, die beispielsweise in den Naben der Lenkräder von Motorfahrzeugen untergebracht sind, umfassen einen Airbag, der durch einströmendes Gas aufgeblasen wird im Fall eines Fahrzeug-Zusammenstoßes, um die auf den Insassen oder Fahrer einwirkende Stoßkraft abzumildern. Der Airbag umfasst zwei runde gewebte Nylon-Tücher, die am äußeren Umfang mit einander vernäht sind, um einen flachen Sack zu bilden. Das karosserie-seitige Tuch hat eine Gaseintrittsöffnung, deren Rand im Mittelteil des Lenkrads befestigt ist, und von der aus Gas in den Airbag eingeführt wird. Gewöhnlich ist der Airbag klein zusammengefaltet im Mittelteil des Lenkrads eingeschlossen; wenn das Aufblasen ausgelöst wird, wird er durch das von der Aufblasvorrichtung (Gasgenerator) einströmende Gas in Richtung auf den Insassen aufgeblasen, um den Insassen zu halten und zu verhindern, dass der Insasse vorwärts geschleudert wird, um die auf ihn einwirkende Stoßkraft abzumildern.
  • Im Fall, dass die Airbag-Vorrichtung ausgelöst wird, wenn der Insasse in stark vorgeneigter Haltung sitzt und der Oberkörper sich z.B. nahe dem Lenkrad befindet, d.h. in falscher Position, wird vom Airbag gefordert, sich flach in die Breite zu entfalten zur Abmilderung der auf den Insassen ausgeübten Belastung. Um dieser Forderung nachzukommen, schlägt die JP-A 7-149199 einen Airbag vor, in dem ein Tuch angebracht ist, das den Gasstrom in den äußeren Randbereich lenkt. Speziell dafür ist ein kreisrundes Innentuch in einer Außenhülle angeordnet, die ein gasgeneratorseitiges Tuch und ein insassenseitiges Tuch umfasst, um den Gaseintrittsbereich abzudecken. Der äußere Rand des Innentuchs ist teilweise mit dem gasgenerator-seitigen Tuch vernäht; dazwischen wird das Gas in den Airbag eingeführt.
  • Im Airbag, der in der JP-A 7149199 offenbart ist, bedingt das Vorhandensein des Innentuchs eine Einschränkung der Lage des Ausblas- oder Ausströmlochs. Deshalb ist das Ausströmloch am äußeren Rand des Innentuchs angebracht. Wegen der Einwirkung des Gases jedoch, das aus dem Ausströmloch strömt und auf den Insassen einwirkt, kann eine derartige Anordnung Vorkehrungen erfordern, um das Gas zu kühlen, das vom Gasgenerator geliefert wird, oder einen Gasgenerator, der relativ niedrig temperiertes Gas erzeugt, was die Senkung der Herstellungskosten schwierig macht. Bei der Anordnung des Ausströmlochs am äußeren Rand muss bei der Entfaltung des Airbags das Ausströmloch außerdem sicher dem Gasgenerator zugewendet oder von der Seite des Insassen abgewendet sein, um den Insassen durch Abpuffern und Druckregulierung zu sichern, was eine ziemlich mühsame Faltmethode erfordert und eine ungünstige Entfaltungscharakteristik ergibt. Wenn weiterhin das innere Tuch kleiner als von der vorherbestimmten Länge ist, kann es nicht für eine Änderung der Gasströmung sorgen; wenn das Innentuch dagegen größer als von der vorherbestimmten Länge ist, wird sich bei einströmendem Gas der mittlere Bereich zu stark gegen den Insassen aufblähen, was die Gefahr durch den auf den Insassen ausgeübten Druck erhöht.
  • Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Airbag zur Verfügung zu stellen, der eine Verbesserung der Entfaltungscharakteristik bei geringeren Herstellungskosten erlaubt. Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren zur Verfügung zu stellen, einen solchen Airbag zu falten.
  • Die oben genannten und andere Aufgaben der Erfindung werden gelöst durch einen Airbag, der gefaltet und angebracht ist auf einem Trägerteil, um ein Objekt zurückzuhalten, wobei der Airbag ein erstes Tuch umfasst, das an dem Trägerteil befestigt ist und das erste Tuch mit einem Gaseintrittsbereich versehen ist; ein zweites Tuch, das auf der Objektseite dem ersten Tuch überlagert ist, wobei das erste Tuch und das zweite Tuch an den Außenrändern verbunden sind und wobei das erste und das zweite Tuch zusammenwirken, um einen Airbaginnenraum zu umschließen; ein drittes Tuch zwischen dem ersten und dem zweiten Tuch, wobei das dritte Tuch den Gaseintrittsbereich auf der Objektseite abdeckt; eine Verbindung, die das erste und das dritte Tuch zusammenhält; ein Durchlass zwischen dem ersten und dem dritten Tuch zum Austausch zwischen dem Gaseintrittsbereich und dem äußeren Randbereich des ersten Tuchs; eine Ausströmöffnung in der Verbindung zum Austausch zwischen dem dritten Tuch auf der Objektseite und dem ersten Tuch auf der Objektgegenseite, gekennzeichnet durch ein Verbindungsglied, dessen eines Ende mit dem ersten und/oder dem dritten Tuch verbunden ist, und einem anderen Ende, das mit dem zweiten Tuch verbunden ist, wobei der Airbag in einem solchen Zustand gefaltet ist, dass das Verbindungsglied über der Ausströmöffnung zu liegen kommt. Bevorzugte Ausgestaltungen sind in den weiteren Unteransprüchen niedergelegt.
  • Ein Hauptgegenstand der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung eines solchen Airbags, der durch ein Verfahren herstellt wird, das umfasst: Überdecken eines dritten Tuchs mit einem ersten und einem zweiten Tuch, Zusammenfalten des Verbindungsglieds und Überdecken der Ausströmöffnung durch das gefaltete Verbindungsglied, wobei das gefaltete Verbindungsglied die Ausströmöffnung mindestens teilweise verdeckt.
  • Die anderen Gegenstände und Merkmale der vorliegenden Erfindung gehen aus der folgenden Beschreibung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen hervor, wobei:
  • 1A einen Schnitt entlang der Linie I-O-IA in der 4 ist und den Anfangszustand der Ausbreitung des Airbags gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt;
  • 1B ist eine Ansicht ähnlich 1A entlang der Linie I-O-IA in 4, die das Stadium zeigt, das dem in 1A gezeigten folgt;
  • 1C ist eine Ansicht ähnlich 1B entlang der Linie I-O-IA in 4, die den Zustand zeigt, der auf den in 1B gezeigten folgt;
  • 1D ist eine Ansicht ähnlich 1C entlang der Linie I-O-IA in 4, die den Zustand zeigt, der auf den in 1C gezeigten folgt;
  • 2 ist eine Ansicht ähnlich 1D entlang der Linie II-O-IIA, die den entfalteten Airbag zeigt;
  • 3 ist eine perspektivische Ansicht, teilweise aufgeschnitten, die den entfalteten Airbag zeigt;
  • 4 ist ein Grundriss, der den in einer Ebene ausgebreiteten Airbag zeigt.
  • 5 ist eine teilweise Schnittzeichnung, die den Airbag der 4 zeigt;
  • 6 ist eine Ansicht ähnlich der 4, teilweise aufgeschnitten, die eine zweite Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung zeigt;
  • 7 ist eine der 2 ähnliche Ansicht, entlang der Linie VII-VII in 6 dargestellt;
  • 8 ist eine der 3 ähnliche Ansicht die eine dritte Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung zeigt;
  • 9 ist eine perspektivische Teilansicht, teilweise aufgeschnitten, die eine vierte Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung zeigt;
  • 10 ist eine der 9 ähnliche Ansicht, die eine fünfte Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung zeigt;
  • 11 ist eine der 10 ähnliche Ansicht, die eine sechste Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung zeigt; und
  • 12 ist eine der 11 ähnliche Ansicht, die eine siebte Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung zeigt.
  • Ausführliche Beschreibung der Erfindung
  • Unter Bezugnahme auf die Zeichnungen wird eine Beschreibung gegeben einen Airbag betreffend und ein Verfahren, diesen zu falten, was von vorliegender Erfindung umfasst wird.
  • Unter Bezugnahme auf die 1A5 besteht der Airbag 1 aus einer Airbaganordnung 2, die an einem Lenkrad 3 eines Motorfahrzeugs am Mittelteil oder einem Befestigungsglied 4 derart angebracht ist, dass ein Stoß gedämpft wird, der auf einen Insassen oder einen zurückzuhaltenden Gegenstand A (siehe 1D) im Fall eines Fahrzeugzusammenstoßes ausgeübt wird. Gewöhnlich sitzt das Mittelteil 4 des Lenkrads auf der geneigten Lenkwelle – nicht dargestellt – zur Handhabung in schräger Stellung. Im Folgenden beziehen sich Insassenseite, Oberseite oder Gesichtsseite auf die Seite mit der Airbaganordnung 2 oder die Objektseite und Karosserieseite, Unterseite oder Rückseite auf die Objektgegenseite oder die Seite, die dem Insassen gegenüberliegt. Auch wird die obere Fahrzeugvorderseite oder Windschutzscheibenseite als Vorderseite und die untere, nach der Fahrzeugrückseite weisende Seite als Rückseite bezeichnet.
  • Das Hauptteil des Lenkrads 4 umfasst einen ringförmigen Rand (Lenkradkranz) oder Halter, auch als Griffrand oder Ring bezeichnet, eine Nabe 6, die innerhalb des Lenkradkranzes 5 angeordnet ist, und eine Mehrzahl (z.B. drei oder vier) von Speichen 7 zur Verbindung des Kranzes 5 und der Nabe 6. Die Nabe 6 enthält ein Nabenteil 6a, das an der Lenkwelle befestigt ist.
  • Die Airbagvorrichtung 2 umfasst eine Grundplatte oder Träger 11 und daran befestigte Teile, wie den Airbag 1, den Gasgenerator 12, eine Halterung 14 und ein Gehäuse 15.
  • Die Grundplatte 11 wird beispielsweise durch Druckformen einer Metallplatte erhalten; sie hat ein im wesentlichen rechteckiges Basisteil und einen Randbereich, der durch integrales Abwärtsbiegen der äußeren Randgebiete der Grundplatte erhalten wird. Das Basisteil hat ein rundes Loch für den Gasgenerator, im wesentlichen in der Mitte angebracht und eine Mehrzahl – z.B. vier – von Schraubenlöchern rundherum. Der Randbereich enthält Befestigungsstifte, die am Mittelteil der Nabe 6 des Hauptteils des Lenkrads befestigt sind.
  • Wie am besten aus der 2 ersichtlich, umfasst der Gasgenerator 12 einen im wesentlichen zylindrischen Hauptkörper 12a und einen Flansch 12b, der an seinem Außenumfang herausragt. Der Gasgenerator 12 hat Gasausströmöffnungen 12c oberhalb des Flansches 12b. Der Flansch 12b ist mit Schraubenlöchern ausgestattet, die mit jenen in der Grundplatte 11 übereinstimmen.
  • Der Haltering 14 umfasst einen Hauptkörper, der beispielsweise wie ein Ring geformt ist, an dem Befestigungsschrauben nach unten in die entsprechenden Schraubenlöcher eingreifen.
  • Das Gehäuse 15 ist aus einem Stück aus Kunststoff geformt und umfasst eine Abdeckung 15a mit einer gebogenen Oberfläche zur teilweisen Abdeckung der Nabe 6 und der Speichen 7 des Lenkradhauptteils 4 und eine rechteckrohr-förmige Befestigungswand 15b, die aus der Unterseite der Abdeckung nach unten herausragt. Die Unterseite der Abdeckung 15a und die Innenseite der Befestigungswand 15b bilden zusammen den Aufbewahrungsraum des Airbags 1. Die Befestigungswand 15b, verbunden mit dem äußeren Umfang des Randbereichs der Grundplatte 11 wird daran befestigt durch Zusammenzurren mit einem Band oder mit Hilfe von Nieten. Die Unterseite der Abdeckung 15a ist mit einer Aufreißlinie oder Sollbruchstelle ausgestattet, z.B. im wesentlichen wie ein Buchstabe H, wie im Plan zu sehen, um den Aufbewahrungsraum des Airbags 1 zu verkleiden. Beim Entfalten des Airbags 1 reißt die Abdeckung entlang der Bruchlinie 15a auf, eine Öffnung 20 bildend, die sich aufklappt.
  • Wie am besten aus den 2 und 5 zu sehen, umfasst der Airbag 1 ein erstes rundes Tuch 21 auf der Karosserieseite, ein zweites rundes Tuch 22 auf der Insassenseite und ein drittes rundes Tuch 23 mit kleinerem Durchmesser in der äußeren Hülle angeordnet, die durch das erste und das zweite Tuch 21 und 22 gebildet wird. Die Tücher 21, 22 und 23 (auch Scheiben genannt: untere, mittlere und obere Scheibe) oder Paneele (hinteres Paneel, Gesichts-Paneel und Mittel-Paneel) umfassen z.B. ein Nylongewebe. In der ersten Ausführungsform enthält jedes Tuch ein Nylon-66-Gewebe aus einem 350-dtex-Faden, wobei die Webdichte 24,4 Fäden/cm oder 62 Fäden/inch beträgt, sowohl in Schuss- wie auch in Kettrichtung, und sie sind beispielsweise unbeschichtet, sie haben keinen Kunstharzüberzug.
  • Das erste und das zweite Tuch (21, 22) werden aufeinander gelegt und entlang einem äußeren Umfangssaum 24a an der äußeren Kante 24 mit einem mehrfädigen Kettstich zusammengenäht. Dann werden die zusammengenähten Tücher 21 und 22 umgestülpt, um eine flache taschenartige Außenhülle bereitzustellen, wobei die Kante oder der Saum der Außenkante 24 der Tücher 21 und 22 nach innen gewendet sind. In der ersten Ausführungsform werden für die Umfangsnaht 24a Nylon- 66-Fäden verwendet, wobei ein "Nadelfaden" 1,395 dtex (= 1,260 denier) und ein "Spulenfaden" 930 dtex (= 840 denier) besitzt und die Zahl der Stiche 3,5/cm beträgt.
  • Wie aus 4 ersichtlich, hat das erste Tuch 21, auf der Grundplatte 11 befestigt, eine Gaseintrittsöffnung oder -bereich 28, in der Mitte angeordnet, um den Hauptkörper 12a des Gasgenerators 12 aufzunehmen. Schraubenlöcher oder Befestigungslöcher 29 sind rings um die Gaseintrittsöffnung 28 angebracht, um die Befestigungsschrauben des Halterings 14 aufzunehmen. Wie am besten aus 2 zu sehen, ist ein Befestigungsring 30 mit Schraubenlöchern 29 unter der Grundplatte 11 um den Gaseintrittsbereich 28 angebracht.
  • Das dritte Tuch 23, auch Gasabhalteeinlage genannt, umfasst ein rundes Einlagestück 23a mit einem kleineren Radius als dem des ersten und zweiten Tuchs 21, 22. Insbesondere ist der Radius des Einlagestücks 23a beispielsweise etwas größer als die Hälfte des Radius des ersten und zweiten Tuchs 21 und 22 und ist konzentrisch in Bezug auf das erste und das zweite Tuch 21 und 22 angeordnet, um den Gaseintrittsbereich 28 und dessen Umkreis abzudecken. Wie am besten aus 4 zu sehen, ist das dritte Tuch 23 mit dem ersten Tuch 21 verbunden, durch Vernähen oder Ähnliches an einer Mehrzahl – z.B. vier – Punkten oder Verbindungen 33 nahe dem äußeren Rand des dritten Tuchs 23. In der ersten Ausgestaltung sind die Verbindungen 33 jeweils im wesentlichen luftdicht durch kreisförmige Doppelstiche ausgeführt und am Kreisumfang gleichabständig oder radial um den Gaseintrittsbereich 28 angeordnet. Es ist zu beachten, dass die Nähbedingungen, wie Fäden und Stichzahl, der Verbindungen 33 die gleichen sind wie jene der äußeren Randnaht 24a, abgesehen davon, dass ein Steppstich benutzt wird.
  • Ein Teil des Airbags 1 zwischen den benachbarten Verbindungen 33 und zwischen dem äußeren Rand des dritten Tuchs 23 und dem ersten Tuch 21 bilden einen Durchlass 34, der das Überströmen des vom Gaseintrittsbereich 28 eingeblasenen Gases erlaubt. Wie aus den 1A1D zu sehen, bildet ein vom Durchlass 34 stromaufwärts gelegener Teil, zwischen dem ersten und dem dritten Tuch 21 und 23 begrenzt, eine erste Kammer B1 und ein vom Durchlass 34 stromabwärts gelegener Teil zwischen dem ersten und dritten Tuch 21, 23 einerseits und dem zweiten Tuch 22 andererseits eine zweite Kammer B2.
  • Mindestens eine der Verbindungen 33, z.B. die vordere Verbindung 33, hat ein Ausströmloch oder Auslassventil 35. Insbesondere das Ausströmloch 35 erlaubt keinen Austausch zwischen dem Inneren und dem Äußeren des Airbags 1 auf der unteren Seite des dritten Tuchs 23, d.h. in der ersten Kammer B1, wohl aber auf der oberen Seite des dritten Tuchs 23, d.h. auf der Insassenseite oder der zweiten Kammer B2. Die Ausströmöffnung 35 steht mit dem Äußeren des Airbags 1 auf der unteren Seite oder der vom Insassen abgewendeten Seite in Verbindung.
  • Der Airbag 1 enthält auch mindestens ein Band oder einen Haltegurt 41 als Verbindungsglied oder -mittel. Bei der ersten Ausführungsform sind zwei Bänder 41 so angeordnet, dass sie das dritte und das zweite Tuch 23 und 22 verbinden. Wie am besten aus 3 ersichtlich, umfasst jedes Band 41 einen Gurtabschnitt 42 einer vorbestimmten Breite, der eine Mehrzahl – z.B. zwei – unterer Gurtteile 43 umfasst, die sich von bestimmten Punkten des dritten Tuchs 23 integral daraus diametral erstrecken, und eine Mehrzahl – z.B. zwei – obere Gurtteile 47, die sich integral von bestimmten Punkten eines Zuschnitts oder Befestigungsteils 46 eines oberen Gurtteils 45 aus diametral erstrecken, wobei die jeweils korrespondierenden unteren Gurtteile 43 und oberen Gurtteile 47 mit einander verbunden sind. Einer der oberen Gurtteile 43 ist neben dem Ausströmloch 35 angebracht und liegt in der ersten Ausführungsform am äußeren Rand. Der obere Gurtteil 45 besteht z.B. aus dem gleichen Material wie die Tücher. Der Zuschnitt 46 ist flach kreisrund gestaltet und ist mit dem Kreismittelpunkt des zweiten Tuchs 22 vernäht. Der untere Gurtteil 43 und der obere Gurtteil 47 sind mit einander verbunden durch Aufeinanderlegen und Vernähen der gegenüberliegenden Enden. In der ersten Ausführungsform hat die Öffnung des Ausströmlochs 35 einen Durchmesser von 50 mm, während der Gurtteil 42 70 mm breit ist, also breiter als jenes, was dem Gurtteil 42 ermöglicht, das Ausströmloch 35 im wesentlichen abzudecken. Es ist zu beachten, dass der Ausdruck "im wesentlichen das Ausströmloch abzudecken" nicht nur den Zustand betrifft, wenn die Tuchteile luftdicht ohne irgendeinen winzigen Zwischenraum aufeinander liegen, sondern auch den Zustand, wenn sie in engem Kontakt oder mit leichtem Abstand durch vorhandene Falten aufeinanderliegen, oder den Zustand, wenn der Gurtteil 42 das Meiste der Öffnung des Ausströmlochs 35 verdeckt.
  • Wenn die Airbagvorrichtung 2 zusammengebaut wird, wird der Haltering 14 so in den Airbag 1 eingesetzt, dass die Befestigungsschrauben in die entsprechenden Schraubenlöcher 29 des Airbags 1 und der Grundplatte 11 eingreifen. Der Airbag 1 wird in einer festgelegten Form wie Blütenblätter gefaltet, worauf das Gehäuse 15 von oben zum Ineinandergreifen mit der Grundplatte 11 aufgesetzt wird. Dann wird durch die Öffnung des Gasgenerators in der Grundplatte 11 und den Gaseintrittsbereich 28 des Airbags 1 der obere Teil des Gasgenerators 12 von unten in den Airbag 1 eingesetzt. Und in die entsprechenden Schraubenlöcher des Flansches 12b greifen Befestigungsschrauben ein, die mit Muttern von unten angezogen werden. Damit werden das erste Tuch 21 und die Grundplatte 11 des Airbags 1 fest zwischen dem Haltering 14 und dem Gasgenerator 12 gehalten, d.h. die Teile 21, 11, 14 und 12 werden durch Schraubenmuttern fest zusammengehalten, wodurch eine fertig montierte Airbaganordnung 2 erhalten wird.
  • Die Airbaganordnung 2 wird auf das Lenkrad 3 montiert durch Befestigen der Montierzapfen der Grundplatte 11 auf die Innensäule der Nabe 6 des Lenkradhauptkörpers 4 durch Schrauben oder Ähnliches.
  • Im Fall, dass das Motorfahrzeug mit der Airbagvorrichtung 2 einem Zusammenstoß ausgesetzt ist, löst eine – nicht dargestellte – elektronische Steuereinheit (ECU) den Gasgenerator 12 aus, um sofort Gas aus den Gaseinströmdüsen 12c des Gasgenerators 12 in den Airbag 1 einzublasen. Dann bricht der Airbag 1 das Gehäuse 15 entlang der Aufreißlinie auf, um eine Klappe 20 aufzuklappen und eine Auswurföffnung zu bilden. Der Airbag 1 wird durch die Auswurföffnung aufgeblasen, um die vorbestimmte Gestalt vor dem Insassen A anzunehmen, um den vorwärtsgeschleuderten Insassen A zurück- und festzuhalten und den auf ihn einwirkenden Stoß abzumildern.
  • Auf die 1A1D bezugnehmend wird eine ausführliche Beschreibung, das Falten des Airbags 1 und den Aufblasvorgang betreffend, gegeben.
  • Wenn der Airbag 1 gefaltet wird, werden das erste und das zweite Tuch 21, 22 und das Einlagestück 23a des dritten Tuchs 23 aufeinandergelegt, um im Ganzen eine plattenförmige Gestalt zu bilden, wie in 5 zu sehen. Gleichzeitig wird das Band 41 gefaltet, um den Gurtteil 42 am Ende umzuschlagen auf die Seite des Einlagestücks 23a des dritten Tuchs 23 und daraufgelegt. Das erlaubt einem der Bänder 41, das Ausströmloch 35, das neben dem unteren Ende des Bandes 41 liegt, abzudecken. Da die Breite des Gurtteils 42 größer als der Durchmesser der Öffnung des Ausströmlochs 35 ist, wie oben beschrieben, verdeckt das Band 41 das Ausströmloch 35 vollständig.
  • Während der Zustand, bei dem das Band 41 das Ausströmloch verdeckt, so gut wie möglich aufrecht erhalten wird, presst man den Airbag 1 vom Rand her zur Mitte, um eine zickzackförmige Packung zu erhalten. Außerdem wird der Airbag 1 gedreht, um die Bänder 41 um den Umkreis der Packung herum zu wickeln, wobei die Form des Airbags 1 erhalten wird, die in das Gehäuse 15 aufgenommen werden kann.
  • Der Entfaltungsvorgang des Airbags 1 ist folgender: Es ist zu beachten, dass in den 1A1D die ungefüllten Pfeile den Gasstrom schematisch zeigen und die Pfeile C und D in der 1A eine vertikale Richtung und eine dazu senkrechte bzw. horizontale Richtung anzeigen.
  • 1 zeigt die Airbagvorrichtung 2, unmittelbar nachdem der Airbag 1 das Gehäuse 15 entlang der Aufreißlinie aufgebrochen hat, um die Klappe 20 zu öffnen. Zunächst wird das vom Gasgenerator 12 einströmende Gas radial gegen die Unterseite des dritten Tuch 23 geblasen und durch das dritte Tuch 23 in den Airbag 1. Da das dritte Tuch 23 mit dem ersten Tuch 21 verbunden ist durch die Verbindungen 33, die um den Gaseintrittsbereich 28 herum angeordnet sind, und das erste Tuch 21 an der Grundplatte 11 befestigt ist, wird das dritte Tuch in einem gegen den Insassen A leicht aufgeblähten Zustand gehalten, d.h. mit einem geringen Betrag an Erhöhung oder Aufwölbung. Dann wird das Gas in den Airbag 1 am äußeren Rand durch den Durchlass 34 eingeführt, um den Airbag 1 horizontal flach zu entfalten.
  • Zu diesem Zeitpunkt unterliegt das Band 41 keiner Anspannung, so dass die Abdeckung des Ausströmlochs 35 erhalten bleibt. Das verhindert einen Gasverlust aus dem Ausströmloch 35 und erlaubt eine wirksame Ausnutzung des Gasdrucks.
  • Die 1B zeigt die Airbagvorrichtung 2 mit dem weiter entfalteten Airbag 1. Das Gas wird nahe der äußeren Kante 24 dreidimensional herumgewirbelt, so dass sich der Airbag 1 am äußeren Rand aufwärts ausdehnt jedoch mit geringer Höhen veränderung im Mittelteil. Auch zu diesem Zeitpunkt verdeckt das Band 41, das nicht voll ausgestreckt ist, das Ausströmloch 35, da die Höhe des Mittelteils des Airbags 1 kleiner ist als die Länge des Bands 41. Das verhindert einen Gasverlust aus dem Ausströmloch 35 und erlaubt eine wirksame Ausnutzung des Gasdrucks.
  • 1C zeigt die Airbagvorrichtung 2 mit dem noch weiter oder vollständig entfalteten Airbag 1. Das Gas, das den Airbag 1 aufgeblasen hat, insbesondere vom äußeren Rand des zweiten Tuchs 22 her, wird dann in den Mittelteil der zweiten Kammer B2 geleitet, um den Airbag 1 in seiner Gesamtheit in vorgegebener Gestalt aufzublähen. Zu diesem Zeitpunkt wird das Band 41 einer Spannung ausgesetzt, wobei es in gestreckten Zustand kommt und sich so vom Ausströmloch 35 löst, was bewirkt, dass die Höhe des Mittelteils des Airbags 1 beschränkt wird. Selbst in diesem Stadium trifft das vom Gasgenerator 12 einströmende Gas auf die Stiche der Verbindung 33 auf der Seite des Gasgenerators, während das den Verbindungen 33 gegenüberliegende Band 41 die Belastung bezüglich des Gasstroms verteilt, was eine verbesserte Festigkeit ergibt. Da überdies die Stelle, wo das Band 41 an dem dritten Tuch 23 befestigt ist, der Stelle entspricht, wo das Band 41 an das erste Tuch 21 angenäht ist, kann die Spannung, die durch den Gasdruck ausgeübt wird, der das erste Tuch 21 nach außen drückt, dazu dienen, das Band 41 zu unterstützen, was dazu führt, dass das Band 41 festgehalten wird ohne sich aufwärts zu bewegen. Auf eine solche Weise kann die Höhe oder Vorwölbung des Airbags 1 in Bezug auf den Insassen A auf einen vorbestimmten Wert ohne Überschuss oder Mangel festgelegt werden. Die durch das Band 41 begrenzte Vorwölbung kann beispielsweise im Einklang mit den Federal Motor Vehicle Safety Standards (FMVSS) No. 208 bestimmt werden.
  • 1D zeigt die Airbagvorrichtung 2 mit dem Airbag 1 in dem Zustand unmittelbar nach der Stufe in 1C, wenn der Insasse A vom Airbag aufgenommen wird, und das Gas aus dem Ausströmloch 35, das mit der Außenseite des Airbags 1 auf der Insassen-Gegenseite in Verbindung steht, herausgedrückt wird.
  • Wie oben beschrieben, ist in der ersten Ausführungsform ein Airbag 1 vorgesehen, bei dem das erste und das zweite Tuch 21, 22 eine äußere Hülle bilden und das dritte Tuch 23, das kleiner als die beiden Tücher 21 und 22 ist, darinnen angeordnet ist, um eine erste und eine zweite Kammer B1 und B2 abzugrenzen. Die An melderin bezieht sich auf einen Airbag 1, der einen solchen Aufbau als Airbag vom 2,5-Schichten-Typ hat. Da das Ausströmloch 35 als Verbindung zwischen der zweiten Kammer B2 und der Außenseite des Airbags 1 durch das Band 41 abgedeckt werden kann, wird während des ganzen Entfaltungsvorgangs kein Gas aus der ersten Kammer B1, die nicht in direkter Verbindung mit der Außenseite des Airbags 1 steht, ausgeblasen. Da außerdem das Ausströmloch 35 während der ersten Hälfte der Entfaltung vom Band 41 bedeckt ist, bewirkt das aus der ersten Kammer B1 in die zweite Kammer B2 einströmende Gas beim Entfaltungsvorgang, den Airbag 1 im wesentlichen ohne Verlust zur Gänze aufzublasen. Danach berührt der Airbag 1 den Insassen A, um den auf ihn einwirkenden Stoß zu absorbieren und abzumildern. Insbesondere löst sich das Band 41 vom Ausströmloch 35 um dieses zu öffnen, wodurch das Gas aus der zweiten Kammer B2 aus dem Airbag 1 nach außengeblasen wird und wobei das Zurückhalten des Insassen A in der Weise erreicht wird, dass ein auf ihn einwirkender Stoß angemessen abgemildert wird.
  • Außerdem kann der Airbag 1 vom 2,5-Lagen-Typ die gewünschte Entfaltungscharakteristik einfach erreichen durch das dritte Tuch 23 und die Bänder 41, die innerhalb der Außenhülle angebracht sind, d.h. die erwünschte Entfaltungsbewegung der sofortigen Ausbreitung des Außenrandes des Airbags 1 und dann Aufblähung seines Mittelteils. Das erlaubt eine einfache Abmilderung des Druckes, der auf den Insassen A ausgeübt werden muss, wenn er z.B. nahe am Lenkrad 3 und damit am Airbag 1, d.h. in falscher Position sitzt, was für eine wirksame Maßnahme auch bei falscher Haltung sorgt.
  • Weiterhin fließt kein Gas während des Entfaltungsvorgangs des Airbags 1 aus dem Ausströmloch 35 und das Band 41, das breit genug ist, um das Ausströmloch 35 im wesentlichen abzudecken, dient als Ventil zum Verschließen des Ausströmlochs 35 während der ersten Hälfte der Entfaltung und zum Öffnen während der zweiten Hälfte der Entfaltung, was eine effektive Nutzung des Gases ergibt.
  • Ohne sich auf ein System verlassen zu müssen, das ein teures kompliziertes Ventil, eine elektronische Steuerung und Sensoren einschließt, können zudem sehr leicht Wirkungen, wie eine verbesserte Entfaltungscharakteristik und effektive Nutzung des Gases, wie oben beschrieben, erreicht werden durch das dritte Tuch 23, hergestellt aus einem billigen, Leicht verfügbaren Gewebe, ähnlich jenem für das Haupttuch des Airbags 1 und für die teilweise Unterteilung des Inneren des Airbags 1, um den Gasstrom an dessen äußeren Rand zu leiten, und durch die Bänder 41, dessen eines seinen Fußpunkt neben dem Ausströmloch 35 hat, um das Gas daran zu hindern, während der ersten Hälfte der Entfaltung aus dem Ausströmloch 35 zu entweichen. Das erlaubt eine einfache Verbesserung der Entfaltungscharakteristik des Airbags 1 und effektive Verwendung der Gaserzeugungskapazität des Gasgenerators 12, woraus sich eine maximale Verkleinerung des Gasgenerators 12, bezogen auf das Volumen des Airbags 1 ergibt. Das führt zu einer Verringerung von Herstellungskosten und von Größe bzw. Gewicht der Vorrichtungen, wie des Airbags, einer Erleichterung der Behandlung von unbenutzten Agenzien bei der Verschrottung des Fahrzeugs u.s.w., was stark dazu beiträgt, die Gesamtkosten zu senken.
  • Da weiterhin das dritte Tuch 23 kleiner ist als das erste und das zweite Tuch 21, 22 in der äußeren Abmessung, d.h. im Durchmesser in der veranschaulichten Ausführungsform, bei der die Tücher kreisrund sind, kann der Durchlass oder der Weg des Gasstroms 34 zwischen dem äußeren Rand des dritten Tuchs 23 und der äußeren Kante des Airbags 1 leicht festgelegt werden. Im Vergleich zu einem Airbag mit einer Mehrzahl von Kammern, definiert durch ein Tuch der gleichen Abmessung wie das Tuch, das die Außenhülle bildet, kann der 2,5-Lagen-Airbag einfach hergestellt werden. Beispielsweise ist es bei einem so genannten 3-Lagen-Airbag, der drei (gleich große) Tücher verwendet, notwendig, drei Tücher zusammenzunähen, was zu einer komplizierten Positionierung, schwierigem Nähen, harten Nähten, schwierigem Umstülpen des Airbags u.s.w. führt, während der 2,5-Lagen-Airbag in der Weise erhalten wird, dass das erste und das dritte Tuch 21, 23 bzw. das erste und das zweite Tuch zusammengenäht werden, was die Arbeit des Umstülpens von erstem und zweitem Tuch 21, 22, um die äußere Naht oder Kante auf die Innenseite der äußeren Hülle zu wenden, erleichtert.
  • Außerdem trägt die verkleinerte Größe des dritten Tuchs 23 dazu bei, den Stoffverbrauch und damit die Herstellungskosten zu senken und auch das Volumen des Airbags, wenn er gefaltet ist, zu verkleinern. Weiterhin ist der zweilagige Airbag dem dreilagigen Airbag in Flexibilität und Faltbarkeit überlegen, was die leichte Bildung einer Zickzackform beim automatischen Falten erlaubt. Des weiteren erlaubt die kleinere Größe des dritten Tuchs 23 eine Verringerung des Gewichts und der gefalteten Form sowie die leichte Herstellung des Airbags 1 und seines Zusammenbaus zur Airbagvorrichtung 2, was zur Senkung der Herstellungskosten der Airbagvorrichtung 2 führt.
  • Da weiterhin das Gas, das vom Gasgenerator 12 eingedüst wird, auf seinem langen Weg im Airbag 1 sich abkühlt und aus dem Ausströmloch 35 ausgeblasen wird, dadurch eingeengt, dass es durch das dritte Tuch 23 aus dem Airbag 1 auf der Gegenseite des Insassen hinausgedrückt wird, kann der Gasgenerator 12 von einem Typ sein, bei dem das eingeblasene Gas eine relativ hohe Anfangstemperatur hat, was die Auswahl des Gasgenerators vergrößert, so dass ein billiger Gasgenerator verwendet werden kann. Da zudem keine strengen Hitzevorkehrungen im Umkreis des Ausströmlochs 35 u.s.w. getroffen werden müssen, kann der Airbag 1 billiger hergestellt werden.
  • Da außerdem die Verbindung 33 ringförmig durch Nähen gebildet wird, kann nur die Anordnung der Öffnung innerhalb der Verbindung 33 das Ausströmloch 35 zwanglos bereitstellen für den Austausch zwischen der Insassenseite und der Insassengegenseite des dritten Tuchs 23, was einen vereinfachten Aufbau und damit geringere Herstellungskosten ergibt.
  • Da weiterhin das Band 41 verbindungsmäßig in Bezug auf den Gasfluss stromabwärts vom Ausströmloch 35 angeordnet ist, kann ein Befestigungspunkt des Bandes 41 bestimmt werden als ein Punkt außerhalb des gegen die Verbindung 33 gerichteten Gasstroms, so dass eine Belastung durch die Konzentration des Gasdrucks auf einen besonderen Brennpunkt vermieden wird.
  • Da außerdem die Verbindung 33 ringförmig ist, d.h. sie enthält eine glatte gewölbte Kurve mindestens an einer Kante, die dem Gaseintrittsbereich 28 gegenüberliegt, kann eine glatte Gasführung ohne Konvektion zum Durchlass 34 erzielt werden im Vergleich zu einem Aufbau, der z.B. eine konkave Kurve an einer dem Gaseintrittsbereich 28 gegenüberliegenden Kante enthält, was zu einer effizienten Ausnutzung des Gasdrucks führt. Auch kann das Vorliegen einer glatt gewölbten Kurve eine Konzentration der Beanspruchung bei der Entfaltung des Airbags 1 vermeiden, was eine Senkung der Herstellungskosten ergibt, ohne die mechanische und thermische Festigkeit der Stiche in der Verbindung 33 mehr als nötig zu erhöhen.
  • Da zudem mindestens ein Teil des Bandes 41 in das dritte Tuch 23 integriert ist, ist eine Verringerung der Teile und somit der Herstellungskosten möglich.
  • In der ersten Ausführungsform wird ein 2,5-Lagen-Airbag 1 verwendet, bei dem das dritte Tuch 23 kleiner ist als das erste und das zweite Tuch 21, 22. Wahlweise kann eine Mehrzahl von Tüchern innerhalb eines die Außenhülle bildenden Tuchs angebracht werden. Außerdem können äußere Abmessungen oder Durchmesser der Tücher, die in dem die Außenhülle bildenden Tuch angeordnet werden, so bestimmt werden, dass sie denjenigen des die Außenhülle bildenden Tuchs gleich sind, so dass sich die äußeren Ränder zusammennähen lassen.
  • Weiterhin sind in der ersten Ausführungsform vier Verbindungen 33 angebracht, in deren einer das Ausströmungsloch 35 eingearbeitet ist. Es ist zu beachten, dass die Struktur der Verbindungen 33, d.h. der Durchlass 34, definiert zwischen den Verbindungen 33, sowie die Anzahl der Ausströmlöcher 35 so verändert werden können, wie es zweckmäßig ist.
  • Anhand eines Beispiels, bezogen auf die 67, ist in der zweiten Ausführungsform der Airbag 1 ein so genannter 3-Lagen-Typ, in dem das dritte Tuch 23 die gleiche äußere Form hat wie jene des ersten und zweiten Tuchs 21, 22 und die drei Tücher 21, 22, 23 werden auf einander gelegt, um an den äußeren Rändern zusammengenäht zu werden. In der zweiten Ausführungsform wird das dritte Tuch 23 zwischen dem ersten und dem zweiten Tuch 21, 22 eingebracht, um eine erste und eine zweite Kammer B1, B2 abzugrenzen, die unter einander angeordnet sind, sowie eine Anzahl, z.B. acht, kreisförmige Verbindungslöcher 51, die einen Durchlass oder Gasstromweg darstellen, in der Nähe des äußeren Randes, um den Austausch zwischen der ersten und der zweiten Kammer B1, B2 sicherzustellen. In gleicher Weise wie in der ersten Ausführungsform, z.B. in 4 gezeigt, werden das erste und das dritte Tuch 21, 23 durch Vernähen oder dergleichen mit einander verbunden durch die vier Verbindungen 33, im gleichen Abstand kreisförmig angeordnet am inneren Rand in Bezug auf die Verbindungslöcher 51. Auch in der zweiten Ausführungsform wird jede Verbindung 33 im wesentlichen luftdicht hergestellt durch kreisförmig angeordnete doppelte Steppstiche, die in 6 durch eine gestrichelte Linie schematisch angedeutet sind. Zwei benachbarte Verbindungen 33 haben ein Ausströmloch 35 als Verbindungsweg zwischen der zweiten Kammer B2 und der Außenseite des Airbags 1.
  • Die Bänder oder Verbindungsglieder oder -mittel 41 enthalten ein eigenes, getrenntes Glied vom dritten Tuch 23 aus, das jeweils einen oberen Gurtteil 47 umfasst, der sich integral diametral von zwei Punkten des Zuschnitts oder Befestigungsteils 46 des oberen Gurtanteils 45 aus erstreckt. Der obere Gurtteil 47 hat ein Ende oder eine Basis 41a, verbunden mit der Verbindung 33 in der Nähe des äußeren Randes durch Vernähen, um einen Abstand zwischen dem zweiten und dem dritten Tuch 22, 23 zu halten. In der zweiten Ausführungsform ist eines der Bänder 41 neben einem der Ausströmlöcher 35 angebracht, um das Ausströmloch 35 während der ersten Hälfte der Entfaltung zur effizienten Gasausnutzung zu verschließen und in der zweiten Hälfte der Entfaltung vom Ausströmloch 35 zu lösen, um es für einen sanften Gasaustritt zu öffnen. In der zweiten Ausführungsform hat das Ausströmloch die Form eines Kreises von 35 mm Durchmesser und das Band 41 eine Breite von 80 mm.
  • In der zweiten Ausführungsform liegt ein anderes Ausströmloch 35 nicht anliegend an das Band 41, so dass es gewöhnlich offen ist. Wahlweise kann die Basis der Bänder 41 anliegend an einem der Ausströmlöcher 35 angebracht werden, um nur auf dieses Ausströmloch 35 zum Öffnen und Schließen einzuwirken. Bestimmte Effekte können bei dieser Alternative erwartet werden.
  • Das Verhalten des Airbags 1 beim Entfaltungsvorgang ist jenem des Airbags 1 in der ersten Ausführungsform ähnlich. Anhand des Beispiels, das sich auf 7 bezieht, die den 1B entsprechenden Zustand zeigt, ist der Rand des Airbags 1 durch das Gas angehoben, das durch die Verbindungsöffnungen 51 einströmt, während das Band 41 das Ausströmloch 35 abdeckt und verbirgt, um zu vermeiden, dass das Gas aus den Airbag 1 ungehindert nach draußen geblasen wird.
  • Auch können in der zweiten Ausführungsform die Bänder 41 anliegend an die Ausströmlöcher 35 diagonal angeordnet werden.
  • Weiterhin ist in der ersten und zweiten Ausführungsform die Anzahl der Bänder 41 wahlweise zwei, es können z.B. aber auch vier sein.
  • Des weiteren ist in der ersten und der zweiten Ausführungsform das Band 41 an der äußeren Peripherie des Ausströmlochs 35 angebracht und somit auch die Verbindung 33, d.h. stromabwärts in Bezug auf die Gasströmung in der ersten Kammer B1. Wahlweise kann das Band 41 an anderer Stelle angebracht werden. Anhand des Beispiels, das sich auf 8 bezieht, ist in der dritten Ausführungsform das Ende 41a des Bandes 41 an dem dritten Tuch 23 befestigt durch Annähen am inneren Rand der Verbindung 33 oder am inneren Radius des Airbags 1 oder stromaufwärts, bezogen auf die Gasströmung, in der ersten Kammer B1. Zusätzlich zu der Tatsache, dass das Ende 41a des Bandes 41 mit einer Kante des Ausströmlochs 35 nahe dem Gasgenerator 12 verbunden ist, unterscheidet sich die dritte Ausführungsform von der ersten Ausführungsform dadurch, dass das Band 41 mit dem unteren Gurtteil 43 einschließlich einem vom dritten Tuch 23 getrennten eigenen Glied versehen ist.
  • In der dritten Ausführungsform kann, im Vergleich zur ersten Ausführungsform, das Ende 41a des Bandes 41 nahe dem Haltering 14 angebracht werden, der als Befestigungspunkt an der Grundplatte 11 dient, d.h. das Band 41 kann mit dem dritten Tuch 23 nahe dem Mittelpunkt des Trägerteils für den Airbag 1 verbunden werden, was zur leichten Erreichbarkeit einer stabilen Form des Airbags 1 bei der Entfaltung führt. Außerdem liegt das Ende oder der Fußpunkt 41a des Bandes 41 neben dem Ausströmloch 35. Wenn der Airbag 1 zusammengefaltet wird, wird das Band 41 beispielsweise vom Mittelteil her, der flach doppelt liegt, in einer solchen Weise gefaltet, dass die Außenkante 24 ausgebreitet oder wellenförmig in Richtung auf den Mittelpunkt des Airbags 1 zusammengeschoben wird. In diesem Zustand ist das Ausströmloch 35 durch ein Mittelteil 41b des gefalteten Bandes 41 geschlossen, wodurch Gasverlust in dem Stadium vor dem Entfaltungsvorgang des Airbags 1 in gleicher Weise wie in der ersten und der zweiten Ausführungsform verhindert wird.
  • Im 3-Lagen-Airbag, bei dem der Durchmesser des dritten Tuchs 23 gleich jenem des ersten und zweiten Tuchs 21, 22 ist, und der 2,5-Lagen-Airbag 1, der ein drittes Tuch 23 mit kleinerem Durchmesser hat, kann die Befestigung des Endes des Bandes 41 zur Verbindung des Bandes 41 mit dem dritten Tuch 23 in verschiedener Form bewerkstelligt werden.
  • Anhand eines Beispiels kann ein Ende des Bandes 41 in eine Mehrzahl von, z.B. zwei, Teilen verzweigt sein, die mit dem inneren und dem äußeren Kreis des Ausströmlochs 35 verbunden sind, und somit auch mit den Befestigungen 33 in Bezug auf den Gasstrom. Bei dieser Alternative kann das Band 41 auf dem Ausströmloch 35 angeordnet sein in Übereinstimmung mit der typischen Faltrichtung des Bandes 41, die es einnimmt, wenn der Airbag 1 gefaltet wird, was die Arbeit des Faltens des Airbags 1 erleichtert.
  • Anhand des Beispiels, das sich auf 9 bezieht, ist in der vierten Ausführungsform das Band 41 wie der umgekehrte Buchstabe Y geformt und umfasst einen oberen Gurtteil 61,
    einen ersten unteren Gurtteil 62, der sich integral aus dem unteren Ende des oberen Gurtteils 61 erstreckt, einen zweiten unteren Gurtteil 63, der mit dem unteren Ende des oberen Gurtteils 61 durch Nähen oder dergleichen verbunden ist. Ein Ende oder Zipfel 62a des ersten unteren Gurtteils 62 ist mit dem dritten Tuch 23 an der Verbindung 33 durch Vernähen oder dergleichen mit dem Ausströmloch 35 am äußeren Radius des Airbags 1 verbunden. Ein Ende oder Zipfel 63a des zweiten Gurtteils 63 ist mit dem dritten Tuch 23 durch Vernähen oder dergleichen an der Verbindung 33 am inneren Radius des Airbags 1 verbunden.
  • In der vierten Ausführungsform wird jedes Ende des Bandes 41 durch eine Unterlage an einem besonderen Punkt verstärkt und insbesondere ein gurtartiges Glied einer vorbestimmten Breite umfasst eine Mehrzahl von Verbindungen, die nicht in einer Linie angeordnet sind, und die beim Entfaltungsvorgang eingeschränkte Querabweichung des Airbags 1 zulässt, was ein stabilisiertes Verhalten des Airbags 1 zur Folge hat. Wenn weiterhin der Airbag 1 gefaltet wird, erlaubt ein einfaches Aufeinanderlegen des ersten und des zweiten Tuchs 21, 22 mindestens einem der unteren Gurtteile 62, 63, das Ausströmloch 35 abzudecken, wobei sich eine einfache und sichere Abdeckung des Ausströmlochs 35 durch das Band 41 im Zusammenspiel mit dem typischen Faltverfahren erreichen lässt.
  • In der vierten Ausführungsform können die Enden der unteren Gurtteile mit einander verbunden werden.
  • In einem Beispiel, auf das sich 10 bezieht, wird das Band 41 fortgesetzt ausgebildet und ein unterer Gurtteil 66 enthält eine Verbindung 65 zum Bedecken der Öffnung des Ausströmlochs 35. Bei dieser Alternative sind die Abmessungen der Verbindung 65 auf eine kleinere Breite und eine größere Länge als der Durchmesser des Ausströmlochs 35 festgelegt, was zu einem einfachen Bewerkstelligen des Ausblasvorgangs aus dem Airbag 1 bei vollständiger Entleerung in der zweiten Hälfte der Entfaltung führt. Insbesondere ist in 10 die Verbindung 65 ins Innere des Airbags 1 gewölbt, wogegen sie während des Gasaustritts durch das Ausströmloch 35 aus dem Airbag 1 nach außen gebeult ist, wobei sie im wesentlichen kein Hindernis für den Gasaustritt bildet.
  • Weiterhin kann in Bezug auf 11 der Aufbau in 10 so abgeändert werden, dass die Verbindung 65 eine größere Breite hat als der Durchmesser des Ausströmlochs 35 und mit einem kreisrunden Durchgangsloch 67 versehen ist, das dem Ausströmloch 35 entspricht. Das Durchgangsloch 67 kann durch vorherige Perforation vor dem Annähen an das dritten Tuch 23 erhalten werden oder mit Hilfe eines Werkzeugs, wie eines Laserschneiders, nach dem Annähen. Die Verbindung 65 kann ringförmig gestaltet sein, um den Außenrand des Ausströmlochs 35 herum wie ein Verstärkungslappen für dieses.
  • Des weiteren kann in der fünften Ausführungsform, auf die sich 12 bezieht, die Verbindung 65 eine Verlängerung vom äußeren Rand des dritten Tuchs 23 umfassen, die nach oben gegen dessen innere Peripherie umgebogen ist. Die Verbindung 65 ist um das Ausströmloch 35 herum am dritten Tuch 23 angenäht und dann, in Bezug auf das Ausströmloch 35 am inneren Radius des Airbags 1. Auf diese Weise wird der untere Gurtteil 66 benutzt, um das zweite Tuch 22 zu verlängern.
  • In der fünften Ausführungsform ebenso wie in der dritten Ausführungsform kann das Band 41 nahe an der Mitte des Trägerteils für den Airbag 1 angebracht werden, da es am Außenrand des Ausströmlochs 35 am inneren Radius des Airbags 1 befestigt ist, was zum einfachen Erreichen einer stabilen Form bei der Entfaltung des Airbags 1 führt. Außerdem bestehen das dritte Tuch 23 und der untere Gurtteil 66 aus einem Stück, woraus sich nicht nur eine geringere Anzahl von Teilen ergibt und somit geringere Herstellungskosten, sondern auch eine Verstärkung der Außenkante des Ausströmlochs 35 durch den lappenartigen Aufbau in der gleichen Weise wie in 11.
  • Weiterhin kann das Ausströmloch 35, zusätzlich zu der Anordnung an einem Punkt, an einem weiteren Punkt angebracht sein. Auch kann das Ausströmloch statt der kreisrunden Form polygonale Gestalt haben. Die Tücher können zum Teil mit hoher Gasdurchlässigkeit ausgestattet sein. Weiterhin kann die Verbindung 33 von polygonaler oder abgewandelter Form anstatt ringförmig sein.
  • Der Airbag 1 kann nicht nur auf Airbagvorrichtungen, die am Lenkradmittelteil montiert sind, angewendet werden, um den Fahrer zurückzuhalten, sondern auch auf Airbagvorrichtungen, die am Armaturenbrett befestigt sind, um den Beifahrer zurückzuhalten, oder seitlich vom Sitz für den Flankenschutz oder auf der Rückseite der Sitze für den Schutz im Fahrzeugfond. Außerdem findet der Airbag 1 weite Anwendung in Airbagvorrichtungen, um Stöße aufzufangen, die auf ein zurückzuhaltendes Objekt einwirken.
  • Nach der Beschreibung der vorliegenden Erfindung unter Berücksichtigung der bevorzugten Ausführungsformen versteht es sich, dass die vorliegende Erfindung nicht darauf beschränkt ist, und dass verschiedene Änderungen und Abwandlungen gemacht werden können, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen.

Claims (13)

  1. Airbag (1), gefaltet und befestigt auf einem Trägerteil (11), zum Zurückhalten eines Objekts, wobei der Airbag (1) umfasst: ein erstes Tuch (21), auf dem Trägerteil (11) befestigt, ausgerüstet mit einem Gaseintrittsbereich (28); ein zweites Tuch (22), über das erste Tuch (21) auf der Objektseite gelegt, wobei das erste und das zweite Tuch (21, 22) an den äußeren Rändern (24, 24a) mit einander verbunden sind, wobei das erste und das zweite Tuch (21, 22) zusammenwirken, um eine Kammer des Airbags (1) zu umschließen; ein drittes Tuch (23), angeordnet zwischen dem ersten und dem zweiten Tuch (21, 22), wobei das dritte Tuch (23) den Gaseintrittsbereich (28) auf der Objektseite abdeckt; eine Verbindung (33), die das erste und das dritte Tuch (21, 23) zusammenhält; ein Durchlass (34), angeordnet zwischen dem ersten und dem dritten Tuch (21, 23) als Verbindungsweg zwischen dem Gaseintrittsbereich (28) und dem äußeren Randbereich (24, 24a) des ersten Tuchs (21); ein Ausströmloch (35), innerhalb der Verbindung (33) angeordnet, als Verbindungsweg zwischen dem dritten Tuch (23) auf der Objektseite und dem ersten Tuch (21) auf der Gegenseite zum Objekt; gekennzeichnet durch ein Verbindungsglied (41), dessen eines Ende mit dem ersten und/oder dem dritten Tuch (21, 23) verbunden ist und dessen anderes Ende mit dem zweiten Tuch (22) verbunden ist, wobei der Airbag (1) derart gefaltet ist, dass das Verbindungsglied (41) quer über dem Ausströmloch (35) liegt.
  2. Airbag (1) nach Anspruch 1, wobei das dritte Tuch (23) im Inneren der Airbagkammer angeordnet ist.
  3. Airbag (1) nach Anspruch 2, wobei das dritte Tuch (23) im Durchmesser kleiner ist als das erste und das zweite Tuch (21, 22).
  4. Airbag (1) nach Anspruch 1, wobei das eine Ende des Verbindungsglieds (41) der Ausströmöffnung (35) benachbart angeordnet ist und wobei das Verbindungsglied (41) den Abstand zwischen den Tüchern, die durch das Verbindungsglied (41) verbunden sind, begrenzt, wenn Gas in die Airbagkammer einströmt.
  5. Airbag (1) nach Anspruch 1, wobei bei gefalteten Tüchern das Verbindungsglied (41) mindestens einen Teil des Ausströmlochs (35) abdeckt und wobei das Verbindungsglied (41) den Abstand zwischen den Tüchern, die durch das Verbindungsglied (41) verbunden sind, begrenzt, wenn Gas in die Airbagkammer einströmt.
  6. Airbag (1) nach Anspruch 1, wobei das Verbindungsglied (41) ein Gurtteil (42) umfasst, das breit genug ist, um das Ausströmloch (35) im wesentlichen zu verschließen.
  7. Airbag (1) nach Anspruch 1, wobei das eine Ende des Verbindungsglieds (41) stromaufwärts von der Verbindung (33) angeordnet ist in Bezug auf den Gasstrom, der durch den Gaseintrittsbereich (28) eingeleitet wird.
  8. Airbag (1) nach Anspruch 1, wobei das eine Ende des Verbindungsglieds (41) stromabwärts von der Verbindung (33) angeordnet ist in Bezug auf den Gasstrom, der vom Gaseintrittsbereich (28) eingeleitet wird.
  9. Airbag (1) nach Anspruch 1, wobei das eine Ende des Verbindungsglieds (41) sich in eine Vielzahl von Teilen verzweigt, die stromaufwärts und stromabwärts von der Verbindung (33) angeordnet sind in Bezug auf den Gasstrom, der durch den Gaseintrittsbereich (28) eingeleitet wird.
  10. Airbag (1) nach Anspruch 9, wobei die Vielzahl von Teilen durch ein Verbindungsstück verbunden ist und wobei das Verbindungsstück mindestens einen Teil des Ausströmlochs (35) abdeckt.
  11. Airbag (1) nach Anspruch 9, wobei das Verbindungsstück mit einer Durchlassöffnung ausgestattet ist, die dem Ausströmloch (35) entspricht.
  12. Airbag (1) nach Anspruch 11, wobei das Verbindungsstück in das dritte Tuch (23) integriert ist.
  13. Airbag (1) nach Anspruch 1, gefaltet und befestigt auf einem Trägerteil (11), zum Zurückhalten eines Objekts, wobei der Airbag 1 durch ein Verfahren hergestellt wird, das umfasst: Auflegen des ersten und des zweiten Tuchs (21, 22) auf das dritte Tuch (23); Falten des Verbindungsglieds (41); und Auflegen des gefalteten Verbindungsglieds (41) auf das Ausströmloch (35), wobei das gefaltete Verbindungsglied (41) mindestens einen Teil des Ausströmlochs (35) überdeckt.
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