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DE60117283T2 - Absorbierender artikel mit mittel zur positionierung des artikels in der unterwäsche des trägers - Google Patents

Absorbierender artikel mit mittel zur positionierung des artikels in der unterwäsche des trägers Download PDF

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DE60117283T2
DE60117283T2 DE60117283T DE60117283T DE60117283T2 DE 60117283 T2 DE60117283 T2 DE 60117283T2 DE 60117283 T DE60117283 T DE 60117283T DE 60117283 T DE60117283 T DE 60117283T DE 60117283 T2 DE60117283 T2 DE 60117283T2
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Ann Samuelsson
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SCA Hygiene Products AB
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    • A61F13/00Bandages or dressings; Absorbent pads
    • A61F13/15Absorbent pads, e.g. sanitary towels, swabs or tampons for external or internal application to the body; Supporting or fastening means therefor; Tampon applicators
    • A61F13/56Supporting or fastening means
    • A61F13/5605Supporting or fastening means specially adapted for sanitary napkins or the like
    • A61F13/5611Supporting or fastening means specially adapted for sanitary napkins or the like using fastening strips, e.g. adhesive, on the undergarment-facing side

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Description

  • GEBIET DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen absorbierenden Gegenstand wie beispielsweise eine Damenbinde, eine Slipeinlage oder einen Inkontinenzschutz zum Absorbieren von Urin und Exkrementen oder Fäkalien, der dazu gedacht ist, im Schrittteil der Unterwäsche eines Trägers getragen zu werden, wobei der Gegenstand aufweist: zwei lange Seiten, eine erste kurze Seite, eine zweite kurze Seite, eine flüssigkeitsdurchlässige Gehäuselage, die dazu gedacht ist, im Gebrauch proximal des Trägers zu liegen, eine flüssigkeitsundurchlässige Gehäuselage, die dazu gedacht ist, im Gebrauch distal des Trägers zu liegen, einen Absorptionskern zwischen den Lagen, der eine oder mehrere Materiallagen umfasst, eine Klebemittel-Befestigungseinrichtung zum Befestigen der Gegenstände in der Unterwäsche des Trägers, die auf der Seite der flüssigkeitsundurchlässigen Gehäuselage angeordnet ist, die im Gebrauch distal des Trägers liegt und eine entfernbare Schutzschicht, die die Klebemittel-Befestigungseinrichtung bedeckt und die eine erste kurze Seite aufweist, die in Richtung der ersten kurzen Seite des Gegenstands weist und die eine zweite kurze Seite aufweist, die in Richtung der zweiten kurzen Seite des Gegenstandes weist.
  • Das Dokument WO-A-0037015 offenbart einen Gegenstand mit diesen Merkmalen.
  • STAND DER TECHNIK
  • Herkömmliche absorbierende Gegenstände der vorgenannten Art weisen üblicherweise einen relativ großen Oberflächenbereich auf, d.h. sie bedecken mit anderen Worten den gesamten Schrittbereich und damit oftmals alle Körperöffnungen des Trägers in diesem Bereich. Ein zur Größe des Gegenstands beitragender Faktor ist die Menge an Körperflüssigkeit oder Fluid, die bzw. das der Gegenstand über einen vorbestimmten Zeitraum absorbieren können muss und ebenso das Material, aus dem der Gegenstand gebildet ist und sein Herstellungsverfahren. Die Größe des Gegenstandes ist ferner daran angepasst, ob er für die Absorption von mehr als einer Art Körperfluid zur gleichen Zeit genutzt werden soll oder nicht. Ein weiterer Grund für die Größe des Gegenstandes besteht darin, dass er eine Oberfläche bieten soll, die einen ausreichend großen Bereich aufweist, um das Risiko zu minimieren, den Gegenstand in dem Höschen des Trägers falsch zu positionieren. Eine falsche Positionierung des absorbierenden Gegenstandes wird verursachen, dass Flüssigkeit auf den Kantenbereichen des Gegenstandes auftrifft, um so die optimale Absorption der Flüssigkeit in den Gegenstand unmöglich zu machen, wobei die Flüssigkeit dann entweder über die Kantenbereiche ausläuft oder überhaupt nicht auf dem Gegenstand auftritt, was zur Verschmutzung der Unterwäsche des Trägers führt.
  • In letzter Zeit wurden Gegenstände kleinerer Größen hergestellt, teilweise um den Komfort des Trägers zu erhöhen, wenn dieser den Gegenstand verwendet und teilweise auf größere Verbrauchernachfrage für diskretere Gegenstände, wenn eng anliegende Kleidung getragen wird. Es war möglich, die Größe derartiger Gegenstände mit dem Aufkommen effektiverer Absorptionsmaterialien zu minimieren und die Gegenstände wurden konstruiert, um enger am Körper des Trägers zu sitzen, um so Kontakt zwischen dem Gegenstand und der Körperöffnung eines Trägers zu erzielen, was ermöglicht, die Flüssigkeit sehr früh in dem Produkt zu absorbieren, bevor die Flüssigkeit in der Lage ist, über eine außerordentlich große Oberfläche zu laufen. Gegenstände, die eine kleine Oberfläche bieten, sind üblicherweise Slipeinlagen, Slipeinlagen, die für Strings geeignet sind, Damenbinden, die ein dem Körper entsprechenderes Format aufweisen und sich damit nicht notwendigerweise weit über die betroffene Körperöffnung hinaus erstrecken müssen, und Interlabial-Protektoren. Gegenstände, die eine dreidimensionale Oberfläche bieten, die dazu gedacht ist, zwischen den Labia platziert zu werden, sind üblicherweise leicht richtig zu positionieren, da die Erhebung auf der Oberseite des Gegenstandes dazu geeignet ist, in den Zwischenraum der Schamlippen zu passen. Einige Frauen bevorzugen jedoch flache absorbierende Gegenstände gegenüber der Option, Labium-Protektoren zu tragen. Wenn dieser flache Gegenstand eine kleine Oberfläche aufweist, ist es schwierig, den Gegenstand relativ zur Körperausgabeöffnung in seiner richtigen Position in dem Höschen des Trägers zu sichern. Das üblicherweise aufgegriffene Procedere, wenn Gegenstände verwendet werden, die Klebemittel-Befestigungseinrichtungen umfassen, die mit Schutzschichten bedeckt sind, besteht darin, die Schutzschicht von dem Klebemittelbefestiger zu entfernen, den Gegenstand zur Stelle im Höschen zu führen, von der angenommen wird, dass sie die richtige Ausrichtung zur betroffenen Ausgabeöffnung aufweist und Hochziehen des Höschens. Wird der Gegenstand als falsch positioniert gefühlt, zieht die Trägerin ihr Höschen herunter und positioniert den Gegenstand erneut. Dies stört viele Nutzer. Ein anderer Nachteil kann auftreten, dass beim Neupositionieren des Gegenstandes im Höschen des Trägers unter Kraftanwendung das Klebemittel der Befestigungseinrichtung aufgrund von kleinen Fasern, die sich vom Höschen an der Befestigungseinrichtung angeheftet haben, geschwächt wird, um so die Haftkraft der Einrichtung zu schwächen, wodurch der Gegenstand verkrumpeln kann und Anlass zu Aufscheuerungen und Irritationen der Trägerin führt. In einigen Fällen kann die Haftkraft der Einrichtungen derart geschmälert werden, dass die Befestigung des Gegenstandes verhindert wird, was bedeutet, dass ein neuer Gegenstand verwendet werden muss.
  • Es ist z.B. aus der WO 96/33683 bekannt, eine klebemittelbeschichtete Schutzeinrichtung zu verwenden, die dazu geeignet ist, direkt am Körper befestigt zu werden mit dem Ziel, die Platzierung von Gegenständen in Bezug auf eine spezielle Körperöffnung in der richtigen Position zu erleichtern. Einige Leute stellen das Anbringen der Gegenstände an ihren Genitalien mit einem hautgeeigneten Klebemittel jedoch in Frage und sind verängstigt, dies zu tun, weil sie Angst haben, dass dies Anlass gibt für ein größeres Maß an Einschluss/erhöhter Feuchtigkeit in diesem Bereich des Gegenstandes und störender sein wird als Gegenstände, die ein üblicheres Befestigungssystem umfassen, d.h. Gegenstände, die Klebemittel umfassen, das dazu gedacht ist, am Höschen des Trägers befestigt zu werden.
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, einen absorbierenden Gegenstand der eingangs erwähnten Art bereitzustellen, der leicht in der korrekten Position in der Unterwäsche der Trägerin bzw. des Trägers platziert werden kann und der das Risiko einer Schmälerung der Haftkraft der Befestigungseinrichtung im Falle, dass ein Neupositionierung des Gegenstandes in der Unterwäsche des Trägers notwendig wird, ausschließt.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Diese Aufgabe wird durch einen absorbierenden Gegenstand wie beispielsweise eine Damenbinde, eine Slipeinlage oder eine Inkontinenzwindel zum Absorbieren von Urin oder Fäkalien, erzielt, der dazu gedacht ist, im Schrittbereich innerhalb der Unterwäsche des Trägers bzw. der Trägerin getragen zu werden und der aufweist: zwei lange Seiten, eine erste kurze Seite, eine zweite kurze Seite, eine flüssigkeitsdurchlässige Gehäuselage, die dazu gedacht ist, im Gebrauch proximal des Trägers zu liegen, eine flüssigkeitsundurchlässige Gehäuselage, die dazu gedacht ist, im Gebrauch distal des Trägers zu liegen, einen Absorptionskern, der zwischen den Lagen angeordnet ist und eine oder mehrere Materiallagen umfasst, eine Klebemittel-Befestigungseinrichtung, die fungiert, um den Gegenstand an der Unterwäsche des Trägers zu befestigen und die auf der Seite der flüssigkeitsundurchlässigen Gehäuselage angeordnet ist, die im Gebrauch distal des Trägers liegt, und eine entfernbare Schutzschicht, die die Klebemittel-Befestigungseinrichtung bedeckt und eine erste kurze Seite aufweist, die in Richtung der ersten kurzen Seite des Gegenstandes weist und die eine zweite kurze Seite aufweist, die in Richtung der zweiten kurzen Seite des Gegenstandes weist, wobei der Klebemittelgegenstand gekennzeichnet ist durch eine Grifflasche, die mit der ersten kurzen Seite der Schutzschicht verbunden ist und sich auf der Seite der Schicht, die von der flüssigkeitsundurchlässigen Gehäuselage wegweist in Richtung und über die zweite kurze Seite der Schutzschicht hinaus erstreckt. Die Grifflasche ermöglicht es dem Benutzer, die Schutzschicht zu entfernen, wenn das Höschen nahezu vollständig heraufgezogen ist, was es dem Benutzer des Gegenstands ermöglicht, sehr leicht zu bestimmen, ob der Gegenstand richtig positioniert wurde oder nicht.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Grifflasche ein Fortsatz der Schutzschicht. Gemäß einer anderen Ausführungsform umfasst der Fortsatz der Schutzschicht einen separaten Teil, der an der Schutzschicht an der ersten kurzen Seite des Gegenstandes befestigt ist.
  • Bei einer weiteren Ausführungsform des erfinderischen Gegenstandes ist der Gegenstand zusätzlich mit einer Befestigungseinrichtung mit hoher Reibung, z.B. einem Touch-and-Close-Befestiger oder einem geschäumten Material oder einem Klebemittelmaterial, das eine niedrige Haftung aufweist, versehen. Der Zweck dieser zusätzlichen Befestigungseinrichtung liegt darin, es zu ermöglichen, den Gegenstand am Höschen zu sichern und ihn in der richtigen Position in der Unterwäsche des Benutzers zu positionieren, während der/die Benutzer/in die Grifflasche greift und die Schutzschicht von der Klebemittel-Befestigungseinrichtung entfernt, nachdem er/sie sein/ihr Höschen heraufgezogen hat.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Die Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf die Ausführungsformen davon und auch unter Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen genauer erläutert, in denen:
  • 1 eine Draufsicht einer Slipeinlage gemäß einer ersten Ausführungsform, gesehen von der Seite ist, die dazu gedacht ist, in der Unterwäsche der Trägerin befestigt zu werden;
  • 2 ein Längsquerschnitt der Slipeinlage aus 1 entlang der Linie II-II in der besagten Figur ist;
  • 3 eine Draufsicht einer zweiten Ausführungsform einer Slipeinlage, gesehen von der Seite ist, die dazu gedacht ist, in der Unterwäsche der Trägerin befestigt zu werden;
  • 4 ein Längsquerschnitt der Slipeinlage aus 3 entlang der Linie IV-IV in der besagten Figur ist;
  • 5 eine Draufsicht einer dritten Ausführungsform einer Slipeinlage, gesehen von der Seite ist, die dazu gedacht ist, in der Unterwäsche der Trägerin befestigt zu werden;
  • 6 ein Längsquerschnitt der in 5 dargestellten Slipeinlage entlang der Linie VI-VI in der besagten Figur ist; und
  • 7 bis 9 entsprechende Beispiele zeigen, wie Grifflaschen, die aus einem anderen Material bestehen als die Schutzschicht, an der Schutzschicht befestigt werden können.
  • BESCHREIBUNG DER AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • Obwohl die Ausführungsformen, die im Folgenden beschrieben werden, einen absorbierenden Gegenstand in der Form einer Slipeinlage betreffen, versteht sich, dass diese Ausführungsformen auch auf eine Damenbinde, einen Inkontinenzwindel für Urin oder eine Windel für Fäkalien-Inkontinenz übertragen werden können.
  • In 12 ist eine Slipeinlage 1 dargestellt, die zwei lange Seiten 15, 16, eine erste kurze Seite 17, eine zweite kurze Seite 18, zwei Endabschnitte und einen Mittelabschnitt 21 zwischen den Endabschnitten umfasst. Eine flüssigkeitsdurchlässige Gehäuselage 3 ist auf der Seite der Slipeinlage 1 angeordnet, die dazu gedacht ist, im Gebrauch proximal des Trägers bzw. des Trägerin zu liegen. Die flüssigkeitsdurchlässige Gehäuselage 3 wird geeigneter Weise aus einem weichen hautfreundlichen Material bestehen. Unterschiedliche Arten von Vliesstoffen sind beispielsweise als flüssigkeitsdurchlässiges Material geeignet. Andere verwendbare Gehäuselagenmaterialien sind perforierte Kunststofffolien, Netz, gestrickte, gehäkelte oder gewebte Textilien und Kombinationen und Verbundstrukturen dieser Materialtypen.
  • Die Slipeinlage 1 umfasst auch eine flüssigkeitsundurchlässige Gehäuselage 2 auf der Seite der Slipeinlage 1, die dazu gedacht ist, im Gebrauch distal des Trägers zu liegen. Die flüssigkeitsundurchlässige Gehäuselage 2 besteht üblicherweise aus einer dünnen Kunststofffolie. Alternativ kann die flüssigkeitsundurchlässige Gehäuselage aus einem flüssigkeitsdurchlässigen Material bestehen, das auf eine oder andere Art flüssigkeitsundurchlässig gemacht wurde. Bei derartigen Behandlungen kann die Oberfläche mit einem Klebemittel beschichtet werden, das gegenüber Flüssigkeit undurchlässig ist oder die flüssigkeitsdurchlässige Lage kann mit einem flüssigkeitsundurchlässigen Material verbunden werden oder eine Heißkalanderung eines anfänglich flüssigkeitsundurchlässigen Materials kann erfolgen, um so die Oberfläche der Lage zu schmelzen und dadurch eine flüssigkeitsundurchlässige Lage zu erzielen. Alternativ können andere Textilien verwendet werden, die aus hydrophoben Fasern bestehen und die derart dicht sind, dass sie als Flüssigkeitsbarrierenlage verwendet werden können.
  • Die Gehäuselagen 2, 3 sind miteinander verbunden und bilden eine nach außen vorragende Verbindungskante 5 um die Konturlinie der Slipeinlage. Die zwei Lagen können durch eine beliebige bekannte und geeignete Technik, wie beispielsweise Verkleben, Verschweißen oder Vernähen, verbunden werden.
  • Eine Befestigungseinrichtung 6 in der Form eines länglichen rechteckigen Bereichs aus Klebemittel ist auf der Oberfläche der flüssigkeitsundurchlässigen Gehäuselage 2 angeordnet, die im Gebrauch distal des Trägers liegt. Die Befestigungseinrichtung 6 erstreckt sich über den Hauptteil der flüssigkeitsundurchlässigen Gehäuselage 2 mit Ausnahme eines kleinen begrenzten Bereichs in wenigstens einem der Bereiche der Endteile 19, 219 und 20, 220.
  • Die Befestigungseinrichtung 6 ist durch eine entfernbare Schutzschicht 40 bedeckt. Die Schutzschicht 40 weist Trenneigenschaften auf wenigstens der Seite auf, die in Richtung der Klebemittel-Befestigungseinrichtung 6 weist, um so die Einrichtung gegenüber dem vor Schmutz und Staub zu schützen und zu verhindern, dass das Klebemittel an anderen nicht gewünschten Oberflächen anhaftet oder an sich selbst, bis die Slipeinlage verwendet werden soll. Eine Grifflasche 50 ist mit der Schutzschicht 40 verbunden und erstreckt sich auf der Unterseite der Schutzschicht 40, d.h. auf der Seite, die von der flüssigkeitsundurchlässigen Gehäuselage 2 wegweist von der ersten kurzen Seite 17 von der Schutzschicht 40 und auch in Richtung und über die zweite kurze Seite 18 hinaus. Im Fall der Ausführungsform, die in den 1 und 2 dargestellt ist, ist die Grifflasche 50 ein Fortsatz der Schutzschicht 40. Der Teil der Grifflasche 50, der sich über die Schutzschicht 40 hinaus erstreckt, stellt ein leicht zugängliches Griffende bereit. Das Griffende kann sich geeigneter Weise auch über die kurze Seite 18 der Slipeinlage hinaus erstrecken.
  • Im Fall der dargestellten Ausführungsform weist die Grifflasche 50 die gleiche Breite auf wie die Schutzschicht 40, obwohl dies nicht notwendig ist, so dass die Lasche z.B. schmäler oder breiter als die Schutzschicht sein kann. Auch muss die Grifflasche in ihrer Form nicht rechteckig sein, sondern kann eine Form aufweisen, die sich von der kurzen Seite 17 in Richtung der kurzen Seite 18 verjüngt.
  • Die Grifflasche 50 ermöglicht es dem Verwender des Gegenstandes, die Schutzschicht 40 zu entfernen, wenn das Höschen des Trägers um das Gesäß des Trägers nahezu vollständig heraufgezogen wurde, d.h. in eine Position, in der der Träger in der Lage ist, die Position der Slipeinlage an seinem Körper mit seiner Hand auf der Außenseite seiner Unterwäsche zu fühlen und die Slipeinlage in Position zu halten, während die Schutzschicht 40 von der Klebemittel-Befestigungseinrichtung 6 abgelöst wird. Das sukzessive Abziehen der Schutzschicht von der Klebemitteloberfläche erfordert eine relativ geringe Kraft, was bedeutet, dass die Slipeinlage leicht in Stellung gehalten werden kann, wenn die Schutzschicht entfernt wird. Die Slipeinlage kann mit der Grifflasche entweder nach vorne oder nach hinten weisend platziert werden, abhängig von der gewünschten Platzierung der Slipeinlage gegenüber dem Körper. Ist der Gegenstand dazu gedacht, Vaginalfluid zu absorbieren, ist es z.B. vorteilhaft, den Gegenstand im Höschen des Trägers gegen seinen Körper mit nach vorne weisender Grifflasche in Richtung des Bauchs des Trägers zu positionieren, wohingegen wenn der absorbierende Gegenstand zur Absorption von Fäkalien oder Exkrementen genutzt wird, der Gegenstand derart positioniert wird, dass die Grifflasche nach hinten in den Schrittbereich gegenüber des Anus weist, so dass die Grifflasche nach hinten in Richtung des Rückens des Trägers weisen wird.
  • Zwischen den Gehäuselagen 2, 3 ist ein dünner flexibler Absorptionskern 4 angeordnet, der eine oder mehrere Materiallagen umfassen kann. Zellulosefaserstoff kann ein geeignetes Absorptionskernmaterial sein. Dieses Material wird in Rollen, Ballen oder Lagen aufbewahrt werden, die trocken entfasert und in einem geflufften Zustand zu Faserstoffmatten konvertiert werden und manchmal eine Beimischung von Superabsorbentien enthalten, bei denen es sich um Polymere handelt, die in der Lage sind, mehrmals ihr Eigengewicht an Wasser oder Körperfluid zu absorbieren. Beispiele anderer geeigneter Materialien sind unterschiedliche Typen von geschäumtem Material, z.B. komprimiertem geschäumtem Material oder regenerierte Zellulose, z.B. Viskose, die aus der SE 9903070-2 bekannt ist, Naturfasern wie beispielsweise Baumwollfasern, Torf oder Ähnliches. Es ist selbstverständlich auch möglich, absorbierende Kunstfasern oder Mischungen aus Naturfasern und Kunstfasern zu verwenden.
  • Die 3 und 4 stellen eine zweite Ausführungsform der Slipeinlage dar und zeigen eine Slipeinlage 101 mit im Wesentlichen dem gleichen Aufbau wie die Slipeinlage 1 in den 1 und 2. Die Bezugszeichen, die verwendet werden, um die verschiedenartigen Teile der Slipeinlage in 3 zu kennzeichnen, sind daher analog zu den Bezugszeichen, die verwendet werden, um die Komponenten der Slipeinlage zu kennzeichnen, die in den 1 und 2 dargestellt ist, obwohl ein Zusatz von 100 erfolgt. Die Slipeinlage der 3 und 4 unterscheidet sich von der der 1 und 2 darin, dass die Grifflasche 150 aus einem separaten Material besteht, das an der Schutzschicht 140 über eine Verbindung 110 befestigt wurde. Die Verbindung 110 zwischen der Schutzschicht 140 und der Grifflasche 150 kann z.B. mit Hilfe eines Klebemittels oder durch Verschmelzen der Materialien miteinander durch Heißwalzen oder durch Ultraschall oder durch Nieten erfolgen.
  • Die 5 und 6 stellen eine weitere Variante einer Slipeinlage dar mit im Wesentlichen dem gleichen Aufbau wie die Slipeinlage, die in den 1 und 2 dargestellt ist. Folglich wurden die unterschiedlichen Komponenten der Slipeinlage in den 4 und 5 mit den gleichen Bezugszeichen wie denen zum identifizieren der Komponenten der Slipeinlage, die in den 1 und 2 dargestellt ist, gekennzeichnet, obwohl ein Zusatz von 200 erfolgt. Der Unterschied zwischen der Slipeinlage, die in den 5 und 6 dargestellt ist und der in den 1 und 2 dargestellten Slipeinlage liegt in der Bereitstellung einer zusätzlichen Befestigungseinrichtung 260, die im Endteil angeordnet ist, der keine Klebemittel-Befestigungseinrichtung 206 aufweist. Diese zusätzliche Befestigungseinrichtung 260 kann aus einer Einrichtung mit hoher Reibung wie beispielsweise einem Touch-and-Close-Material, einem geschäumten Material oder einem Klebemittel mit niedriger Haftung bestehen. Unter niedriger Haftung des Klebemittels ist zu verstehen, dass die Kraft, die erforderlich ist, um den Gegenstand mit dem Klebemittel von einer Baumwolloberfläche abzulösen oder abzuziehen (die Qualität der Baumwolle soll die Qualität des Höschens oder der Unterwäsche darstellen) zwischen 1,0 und 1,9 Newton liegen soll. Diese Kraft wird mit einem Standardgerät gemessen, das die Bezeichnung Instron 1122, 4301 oder 4464 trägt, wobei das Gerät mit einem Drucker verbunden ist.
  • Die Probestücke werden durch Platzieren einer Slipeinlage, die mit einer Befestigungseinrichtung 260 versehen ist, gegen ein Baumwollmaterial und Befestigen des Materials durch Walzen mit einer 2 kg schweren und 50 mm breiten Metallwalze über die Materialien bei einer Geschwindigkeit von 1500 mm/min in einem Zyklus vorbereitet. Das Probestück wird in der Testvorrichtung durch Befestigen eines Endteils der Materiallage in einer oberen Klemme oder einem Clip und Befestigen des anderen Materialteils in einer unteren Klemme oder einem unteren Clip platziert. Der Messvorgang wird bei einer Temperatur von 23°C und 50% relativer Feuchtigkeit bei einer Zugspannung von 500 mm/min, einer Zuglänge, die der Klebemitteloberfläche des Probestücks entspricht und bei, in Bezug auf die Zugrichtung, um 90° gewinkeltem Probestück durchgeführt. Die Kraft wird in Newton (N) gemessen.
  • Die 79 stellen Beispiele dar, wie Grifflaschen, die ein anderes Material als die Schutzschicht umfassen, mit der Schutzschicht verbunden werden können.
  • 7 stellt einen Endteil der Schutzschicht 340 dar, die um die Grifflasche 350 gefaltet und daran befestigt ist, was bedeutet, dass sich die Verbindung 310 nicht in den Teil der Schutzschicht 340 erstrecken wird, die an der Klebemittel-Befestigungseinrichtung 306 anliegt.
  • In der Ausführungsform von 8 sind weder die Grifflasche 450 noch die Schutzschicht 440 gefaltet, sondern an ihren Endteilen, die in Richtung der kurzen Seite 417 weisen, aneinander befestigt.
  • Im Falle der Ausführungsform in 9 ist der Endteil der Grifflasche 550, der zur kurzen Seite 517 weist, doppelt gefaltet und der nach innen gefaltete Endteil ist über eine Verbindung 510 an der Schutzschicht 540 befestigt.
  • Es versteht sich, dass die Erfindung nicht auf die dargestellten und beschriebenen Ausführungsformen beschränkt ist und dass alle denkbaren Kombinationen und Variationen dieser Ausführungsformen durch die folgenden Patentansprüche umfasst sind.

Claims (7)

  1. Absorbierender Gegenstand (1), wie beispielsweise eine Damenbinde, eine Slipeinlage und eine Inkontinenzwindel zum Absorbieren von Urin oder Fäkalien, der dazu gedacht ist, im Schrittteil der Unterwäsche des Trägers getragen zu werden, wobei der Gegenstand aufweist: zwei lange Seiten (15, 16), eine erste kurze Seite (17), eine zweite kurze Seite (18), eine flüssigkeitsdurchlässige Gehäuselage (3), die dazu gedacht ist, im Gebrauch proximal des Trägers zu liegen, eine flüssigkeitsundurchlässige Gehäuselage (2), die dazu gedacht ist, im Gebrauch distal des Trägers zu liegen, einen Absorptionskern (4) zwischen den Lagen (2, 3), der eine oder mehrere Materiallagen umfasst, eine Klebemittelbefestigungseinrichtung (6), die fungiert, um den Gegenstand an der Unterwäsche des Trägers zu befestigen und die auf der Seite der flüssigkeitsundurchlässigen Gehäuselage (2) angeordnet ist, die im Gebrauch distal des Trägers liegt, und eine entfernbare Schutzschicht (40), die die Klebemittelbefestigungseinrichtung (6) bedeckt und eine erste kurze Seite aufweist, die in Richtung der ersten kurzen Seite des Gegenstands weist und die eine zweite kurze Seite aufweist, die in Richtung der zweiten kurzen Seite des Gegenstands weist, gekennzeichnet durch eine Grifflasche (50), die mit der ersten kurzen Seite der Schutzschicht (40) verbunden ist und sich auf der Seite der Schutzschicht (40), die von der flüssigkeitsundurchlässigen Gehäuselage (2) wegweist, in Richtung und über die zweite kurze Seite der Schutzschicht hinaus erstreckt.
  2. Absorbierender Gegenstand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Grifflasche (50) ein Fortsatz der Schutzschicht (40) ist.
  3. Absorbierender Gegenstand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Grifflasche (150) ein separater Teil ist, der an der Schutzschicht (140) an der ersten kurzen Seite der Schutzschicht, die der ersten kurzen Seite (117) des Gegenstands zugewandt ist, befestigt ist.
  4. Absorbierender Gegenstand nach einem der vorstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine weitere Befestigungseinrichtung (260), die auf der Seite der flüssigkeitsundurchlässigen Gehäuselage (202) angeordnet ist, die im Gebrauch distal des Trägers liegt.
  5. Absorbierender Gegenstand nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die weitere Befestigungseinrichtung (260) in einem Bereich der Endteile (219, 220) des Gegenstands platziert ist.
  6. Absorbierender Gegenstand nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die weitere Befestigungseinrichtung (260) aus einem Material mit hoher Reibung gebildet ist, zum Beispiel Schaumstoff oder einem Klettverschlussmaterial.
  7. Absorbierender Gegenstand nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die weitere Befestigungseinrichtung (260) aus einem Klebemittel gebildet ist, das eine niedrige Haftung aufweist.
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