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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
UND STAND DER TECHNIK
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Karussellmelkstand
zum Melken von Tieren, wobei der Melkstand
eine Drehplattform
umfasst, die eine Tragefläche
für die
Tiere bildet, sowie
eine Standeinrichtung, die die Plattform
in Stände zum
Aufnehmen einzelner Tiere unterteilt, wobei die Standeinrichtung
Unterteilungselemente mit einem ersten Ende und einem zweiten Ende
umfasst, die drehbar um eine jeweilige vertikale Achse herum angeordnet
sind, wobei die Unterteilungselemente in einer Standposition so
angeordnet sind, daß sie
sich zwischen benachbarten Tieren finden, wobei sich das erste Ende
in einer radial äußeren Position
der Drehplattform in Bezug auf das zweite Ende befindet,
eine
Steuereinrichtung zum Steuern der Drehung der Unterteilungselemente
um die jeweilige vertikale Achse und
Futtertröge, von
denen jeder eine Mitte hat und mit jeweils einem der Unterteilungselemente
verbunden ist.
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Karussellmelkstände mit
drehbar angeordneten Unterteilungselementen sind bekannt. Durch die
Verwendung von drehbaren Unterteilungselementen kann eine sehr enge
Positionierung der Kühe auf
dem Karussellmelkstand ermöglicht werden.
Dabei können
die Kühe
z.B. durch die Unterteilungselemente entlang der Plattform während des
Melkbetriebes z.B. in einem Fischgrätenmuster angeordnet sein.
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Mit
Futtertrögen
ausgerüstete
Karussellmelkstände
sind bekannt. Ein Futtertrog lockt die Kühe an und ermöglicht eine
korrekte Positionierung der Kühe
in den Ständen.
Die Melkperiode ist also eine geeignete Gelegenheit, um die Kühe zu füttern. Durch
das Füttern
werden die Kühe
während
des Melkbetriebs entspannt.
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Aus
der
GB 1201651 ist es
bekannt, einen mit drehbar angeordneten Unterteilungselementen, die
Futtertröge
tragen, ausgerüsteten
Karussellmelkstand zu verwenden. In dieser Konstruktion tragen die
Unterteilungselemente die Futtertröge auf eine solche Weise, dass
die Kühe
in den Ställen
mit ihren Köpfen
in Bezug auf den restlichen Körper
gedreht stehen müssen,
um das Futter in den Futtertrögen
fressen zu können.
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Aus
der
US 3 095 854 , der
US 3 765 373 und der WO
97/37530 sind Karussellmelkstände
bekannt, die mit fest angeordneten Unterteilungselementen ausgerüstet sind,
die Futtertröge
tragen. Fest angeordnete Unterteilungselemente ermöglichen keine
so enge Positionierung der Kühe
auf der Plattform, wie es mit drehbar angeordneten Unterteilungselementen
möglich
ist.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Es
ist das Ziel der vorliegenden Erfindung, einen Karussellmelkstand
vorzusehen, der mit drehbaren Unterteilungselementen und Futtertrögen in einer
einfachen und funktionalen Kombination ausgestattet ist, wobei es
sowohl möglich
ist, die Tiere enger beieinander auf der Plattform anzuordnen, als auch
die Tiere in einer normalen geraden Position während des Melkbetriebes zu
füttern.
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Dieses
Ziel wird durch den eingangs definierten Karussellmelkstand erreicht,
der dadurch gekennzeichnet ist, dass sich die Mitte jedes Futtertrogs in
einem Abstand von derjenigen vertikalen Ebene befindet, die sich
durch die ersten und zweiten Enden des jeweiligen Unterteilungselementes
erstreckt, und daß die
vertikale Achse des jeweiligen Unterteilungselementes in einem kürzeren Abstand
vom ersten Ende (4) als vom zweiten Ende angeordnet ist.
Zur gleichen Zeit ermöglicht
das Vorhandensein von drehbaren Unterteilungselementen eine enge
Positionierung der Tiere auf der Plattform.
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Nach
einer Ausführungsform
der Erfindung ist die Mitte des jeweiligen Futtertrogs in einem
geradlinigen Abstand von 0,2 bis 0,6 m von der vertikalen Ebene
angeordnet. Der Abstand kann je nach Art des zu melkenden Tieres
auf dem Karussellmelkstand variieren. Um eine optimale Positionierung
der Tiere auf der Plattform zu erreichen und es den Tieren gleichzeitig
zu ermöglichen,
in einer natürlichen
geraden Position während
des Melkdurchgangs zu stehen, beträgt der Abstand vorzugsweise mindestens
die Hälfte
der Breite der Tiere. Vorzugsweise werden die Futtertröge in einer
festen Position in Bezug auf das jeweilige Unterteilungselement
getragen. Dadurch sind die Futtertröge und die jeweiligen Verteilungselemente
als eine um die Vertikalachsen drehbare Einheit angeordnet.
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Nach
einer weiteren Ausführungsform
der Erfindung können
die Vertikalachsen so angeordnet sein, dass sie sich durch den jeweiligen
Futtertrog erstrecken. Solche vertikalen Achsen können z.B.
als vertikale Pfosten ausgestaltet sein, die jeweils drehbar eine
Einheit tragen, die aus einem Unterteilungselement und einem Futtertrog
besteht. Gewöhnlich ist
ein mit Futter befüllter
Futtertrog schwerer als ein Unterteilungselement. Es ist daher von
Vorteil, die vertikale Achse in der Nähe der Mitte des Futtertroges
anzuordnen, um die Belastungen auf den vertikalen Pfosten zu minimieren.
Die Tiere können
ebenso Belastungen auf den Futtertrog während des Fütterungsprozesses ausüben. Vorzugsweise
sind die Vertikalachsen so angeordnet, dass sie sich durch die Mitte
des Futtertrogs erstrecken. Dabei sind die vertikalen Achsen und
der Futtertrog in einer radial äußeren Position
der Plattform angeordnet. Die Kühe schauen
während
des Melkbetriebes nach außen und
das Bedienpersonal arbeitet von der Innenseite der Plattform.
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Nach
einer weiteren Ausführungsform
der Erfindung umfasst die Steuereinrichtung eine erste Führungseinrichtung,
die dazu dient, die Unterteilungselemente in die Standposition zu
drehen. Die erste Führungseinrichtung
zwingt die Tiere durch die Drehbewegung des jeweiligen Unterteilungselementes
in eine korrekte Position in den Ständen. Die erste Führungseinrichtung
kann ein Führungsrad
umfassen, das mit jedem Unterteilungselement verbunden ist, sowie
eine Führungsschiene,
die so angeordnet ist, dass sie sich um mindestens einen Teil der
Plattform erstreckt. Vorzugsweise erstreckt sich die Führungsschiene
um die gesamte Plattform, außer
an den Orten, wo die Tiere die Plattform betreten und verlassen.
Dementsprechend zwingt die Führungseinrichtung
die Kühe
in eine korrekte Standposition während
des gesamten Melkbetriebs.
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Nach
einer weiteren Ausführungsform
der Erfindung kann die Steuereinrichtung eine zweite Führungseinrichtung
umfassen, die dazu dient, die Unterteilungselemente in eine geöffnete Position
zu drehen, wodurch das Betreten der Stände durch die Tiere ermöglicht wird.
Um das Betreten der Stände durch
die Tiere zu ermöglichen,
ist es nötig,
die Unterteilungselemente aus der Standposition zu drehen. In der
geöffneten
Position kann sich das zweite Ende des Unterteilungselementes in
einer radial äußeren Position
in Bezug auf das erste Ende befinden. In der geöffneten Position hat das Unterteilungselement
einen radial äußeren Ort
in Bezug auf den Ort in der Standposition. Ist das Unterteilungselement
in einer solchen radial äußeren Position
angeordnet, kann ein Tier die Plattform betreten und um den Futtertrog
auf der Plattform herum laufen. Danach läuft das Tier ge radeaus und
betritt den vorangegangenen Futtertrog mit dem Kopf in einer radial äußeren Position
in Bezug auf den verbleibenden Körper.
Die zweite Führungseinrichtung
kann ein Führungselement
umfassen, das entlang einer Nockenfläche läuft, die in einer solchen Weise
geneigt ist, dass das Führungselement
in eine Position auf der Nockenfläche getrieben wird, die der
offenen Position des Unterteilungselementes entspricht.
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Nach
einer weiteren Ausführungsform
der Erfindung hat jedes Unterteilungselement eine im Wesentlichen
gerade Ausdehnung zwischen dem ersten und zweiten Ende. Dadurch
wird eine einfach funktionelle Konstruktion des Unterteilungselementes
erreicht. Vorzugsweise dient die Standeinrichtung dazu, die Tiere
in einem Fischgrätenmuster
entlang der Plattform anzuordnen. Durch eine solche Anordnung können die
Tiere eng aneinander auf der Plattform angeordnet werden. Es ist
sicherlich auch möglich,
andere Arten der Anordnung der Tiere auf der Plattform in Verbindung
mit den Unterteilungselementen zu verwenden.
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Nach
einer weiteren Ausführungsform
der Erfindung umfasst der Karussellmelkstand einen Eingang und einen
Ausgang für
die Tiere zur und von der Plattform. Vorteilhafterweise befinden
sich der Eingang und der Ausgang nebeneinander am äußeren Umfang
der Plattform. Die Tiere drehen sich somit während des Melkbetriebes nahezu
um 360°.
Der Eingang kann ein Tor haben, das sich periodisch in Reaktion
auf die Position der Plattform öffnet
und den Zugang von Tieren zur Plattform ermöglicht. Vorzugsweise umfasst
jeder Stand eine Melkeinrichtung in Form eines Sammelstücks. Somit
wird ein einfaches Ansetzen der Melkeinrichtung an das Tier erreicht.
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KURZE BESCHREIBUNG DER
ZEICHNUNGEN
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Die
vorliegende Erfindung wird nun genauer anhand einer beispielartigen
Ausführungsform
unter Bezugnahme auf die beigefügten
Zeichnungen beschrieben.
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1 zeigt
eine Draufsicht auf einen Karussellmelkstand zum Melken von Kühen nach
der Erfindung.
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2 zeigt
den Melkstand aus 1 in einer anderen gedrehten
Position und
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3 zeigt
eine Seitenansicht eines Unterteilungselementes und eines Futtertroges
nach der Erfindung.
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KURZE BESCHREIBUNG EINER
BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM
DER ERFINDUNG
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1 und 2 zeigen
einen Karussellmelkstand zum Melken von Kühen 1 von oben. Der Melkstand
umfasst eine Drehplattform 2 mit einer ringförmigen Ausdehnung.
Die Plattform 2 bildet eine Tragefläche für die Tiere 1. Um
die Plattform 2 in Stände
zum Aufnehmen individueller Kühe 1 zu
unterteilen, ist eine Standeinrichtung entlang der Ausdehnung der
Plattform 2 angeordnet. Die Standeinrichtung umfasst Unterteilungselemente 3 mit
einer im Wesentlichen geraden Ausdehnung zwischen einem ersten Ende 4 und
einem zweiten Ende 5 und eine Rumpfstange 6 am
inneren Umfang der Plattform 2. Die Standeinrichtung wird
zum Positionieren der Kühe 1 in
den jeweiligen Ständen
in einer korrekten Position verwendet. Die Rumpfstange 6 dient auch
als Schutz für
das Bedienpersonal und verhindert, dass die Kühe unbeabsichtigterweise von
der Plattform 2 in die Mitte des Standes fallen oder dorthin
treten. In der Standposition sind die Kühe 1 in einem Fischgrätenmuster
entlang der ringförmigen Plattform 2 angeordnet.
Die Kühe 1 schauen
nach außen
und das Bedienpersonal arbeitet vom Inneren der ringförmigen Plattform 2.
In der Standposition sind die Unterteilungselemente 3 zwischen
benachbarten Kühen 1 mit
dem ersten Ende 4 in einer radial äußeren Position in Bezug auf
das zweite Ende 5 angeordnet. Durch die Verwendung drehbarer
Unterteilungselemente 3 ist es möglich, die Kühe 1 eng
nebeneinander auf der Plattform 2 anzuordnen.
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Jedes
der Unterteilungselemente 3 ist am ersten Ende 4 fest
mit einem Futtertrog 7 verbunden. Die Futtertröge 7 ziehen
die Kühe
an und ermöglichen
das Positionieren der Kühe
in den Ständen. Dementsprechend
bilden das jeweilige Unterteilungselement und der Futtertrog 7 eine
Einheit. Die Einheit ist drehbar um eine vertikale Achse 8 herum angeordnet.
Die vertikale Achse 8 erstreckt sich in die Mitte 9 des
Futtertroges 7. Die Mitte 9 des Futtertroges 7 ist
in einem Abstand von einer vertikalen Ebene 10 angeordnet,
die sich durch die ersten 4 und zweiten 5 Enden
des Unterteilungselementes 3 erstreckt. Die Mitte 9 der
jeweiligen Futtertröge 6 kann sich
in einem geradlinigen Abstand von ungefähr der Hälfte der Breite einer Kuh 1 von
der vertikalen Ebene 10 erstrecken. In einem solchen Abstand
wird ein optimal enges Positionieren der Kühe 1 erzielt und gleichzeitig
können
die Kühe
in einer natürlichen
geraden Position stehen und während
des Melkbetriebes kessen.
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Der
Karussellmelkstand umfasst eine Steuerungseinrichtung zum Steuern
des Drehens der Einheiten, die ein Unterteilungselement 3 und
einen Futtertrog 7 umfassen, um vertikale Achsen 8.
Die Steuereinrichtung umfasst eine erste Führungseinrichtung zum Drehen
der Unterteilungselemente 3 in die Standposition. Die erste
Führungseinrichtung
umfasst ein Führungsrad 11,
das fest mit jedem der Futtertröge 7 verbunden
ist, und eine Führungsstange 12,
die an einer Außenwand 13 um
die Plattform 2 außer
am Eingang 14 und am Eingang 15 für die Kühe 1 angeordnet
ist. Die Führungsstange 12 hat somit
eine Ausdehnung im Wesentlichen um die gesamte Außenwand 13.
Der Eingang 14 und der Ausgang 15 sind nebeneinander
am äußeren Umfang der
Plattform 2 angeordnet. Die Führungsräder 11 rollen entlang
der Führungsschiene 12.
Die Führungsräder 11 befinden
sich in einem Abstand von der jeweiligen vertikalen Achse 8,
um die die jeweilige Einheit drehbar angeordnet ist. Die Führungsräder 11 sind
an den Futtertrögen 7 in
einer Position befestigt, sodass die Führungsräder 11 im Zusammenwirken
mit den Führungsschienen 12 das
Unterteilungselement 3 in die Standpositon drehen und es dort
halten. Dementsprechend werden die Unterteilungselemente 3 im
Wesentlichen in der Standposition gehalten, außer wenn sich die Unterteilungselemente 3 in
einer Position am Eingang 14 und Ausgang 15 befinden.
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Die
Steuereinrichtung umfasst auch eine zweite Führungseinrichtung zur Steuerung
der Drehung der Unterteilungselemente 3, wenn die Führungsräder 11 nicht
in Kontakt mit der Führungsschiene 12 stehen.
Die zweite Führungseinrichtung dient
zum Drehen der Unterteilungselemente 3 von der Standposition
in eine geöffnete
Position, um das Betreten der Stände
durch die Kühe 1 zu
ermöglichen. 3 zeigt
eine Seitenansicht einer Einheit, umfassend ein Unterteilungselement 3 und
einen Futtertrog 7. Die zweite Führungseinrichtung umfasst eine
Hülse 16,
die starr mit einem Bodenteil jedes Futtertroges verbunden ist.
Jede Hülse 16 und
dadurch jedes Unterteilungselement 3 und jeder Futtertrog 7 sind
drehbar um einen vertikalen Pfosten 17 herum angeordnet.
Jeder vertikale Pfosten 17 ist an einem Bodenteil fest
mit der Plattform 2 verbunden. Ein Führungselement in Form eines
Stiftes 18 ist fest in jedem Pfosten 17 an einer
geeigneten Position befestigt. Der Stift 18 gleitet entlang
einer Nockenfläche 19 auf
einem Bodenteil der Hülse 16.
Die Nockenfläche 19 ist
in einer solchen Weise geneigt, dass der Stift 18 durch
das Gewicht des Futtertroges 7 in eine obere Position der
Nockenfläche 19 gezwungen
wird. Die obere Position entspricht einer Standposition des Unterteilungselementes 3.
Mittels des Stiftes 18 und der Nockenfläche 19 dreht sich
das Unterteilungselement 3 um die vertikale Achse 8 in
eine geöffnete
Position, wenn das Führungsrad 11 nicht
in Kontakt mit der Führungsschiene 12 steht.
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Der
Ausgang 15 befindet sich neben dem Eingang 14.
Dementsprechend drehen sich die Kühe während des Melkbetriebes nahezu
um 360°.
Jeder der Stände
umfasst eine Melkeinrichtung, wie ein Sammelstück 20, die an die
Kuh 1 vom Bedienpersonal angesetzt wird, nachdem die Kuh 1 den
Stand betreten hat. Das Sammelstück 20 wird
automatisch entfernt, bevor die Kuh den Stand verlässt und
durch den Ausgang 15 herausläuft.
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Der
Karussellmelkstand arbeitet wie folgt. Die Kühe 1, die gemolken
werden sollen, werden in einer Schlange durch den Eingang 14 geführt. Der Karussellmelkstand,
gezeigt in 1, hat ein Unterteilungselement 3,
das sich über
den Eingang 14 erstreckt und dadurch verhindert, dass die
erste Kuh 1 die Plattform 2 betritt. In 2 sind
die Unterteilungselemente 3 nach vorne gedreht, sodass
das Unterteilungselement 3 einen freien Durchgang für die erste Kuh 1 zum
Betreten der Plattform liefert. Alternativ kann ein zu öffnendes
Tor das Betreten der Plattform 2 durch die Kühe 1 steuern.
Die Kuh 1 betritt die Plattform 2 zwischen dem
oben erwähnten
Unterteilungselement 3 und dem folgenden Unterteilungselement 3' und dem Futtertrog 7', wie in 2 zu
sehen. Das Unterteilungselement 3 ist hier in einer geöffneten Position
mit dem zweiten Ende 5 in einer radial äußeren Position in Bezug auf
das erste Ende 4 gezeigt. In dieser geöffneten Position lässt das
Unterteilungselement 3 einen freien Durchgang zum Futtertrog 7. Die
Kuh läuft
durch diesen Durchgang um den Futtertrog 7 herum und dann
geradeaus zum vorangegangenen Futtertrog 7''.
Nachdem die Kuh 1 den vorangegangenen Futtertrog 7'' erreicht hat, greift das Führungsrad 11,
das mit dem Unterteilungselement 3 verbunden ist, in die
Führungsschiene 12 ein.
Zu Beginn hat die Führungsschiene 12 eine
geneigte Oberfläche,
die in Kontakt mit dem Führungsrad 11 eine Drehbewegung
des Unterteilungselementes 3 um die vertikale Achse 8 von
der offenen Position in die Standposition in Gang setzt. Durch diese
Bewegung zwingt das Unterteilungselement 3 die Kuh 1 in
eine korrekte Position im Stand.
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In
den Ständen
schaut die Kuh 1 nach außen und das Bedienpersonal
setzt ein Sammelstück 20 an
die Kuh von der Innenseite der ringförmigen Plattform 2 an.
Die Kühe 1 sind
in einem Fischgrätenmuster
entlang der ringförmigen
Plattform 2 während
des Melkbetriebs angeordnet. Die Kühe 1 drehen sich während des
Melkbetriebes nahezu um 360° auf
der Plattform 2. Die Kühe 1 stehen
in einer natürlichen geraden
Position und fressen vom Futter in den Futtertrögen 7 während des
Melkbetriebs. Bevor eine Kuh 1 den Ausgang 15 erreicht,
wird das Sammelstück 20 automatisch
von der Kuh 1 entfernt. Danach verlässt die Kuh 1 den
Stall auf der Plattform 2 durch den Durchgang zwischen
zwei benachbarten Futtertrögen 7,
wie in 1 zu sehen. Die Führungsstange 12 endet
am Ende der Außenwand 13 neben
dem Ausgang 15. Das Führungsrad 11 steht
nicht mehr in Kontakt mit der Führungsschiene 12,
und das Unterteilungselement 3 kann sich nun frei aus der
Standposition drehen. Nachdem die Kuh 1 die Plattform 2 verlassen
hat, kann die zweite Führungseinrichtung das
Unterteilungselement 3 in die offene Position drehen, um
das Betreten des Standes durch eine neue Kuh 1 zu ermöglichen.
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Die
Erfindung ist nicht auf die in den Figuren beschriebenen Ausführungsformen
beschränkt,
sondern kann frei innerhalb des Rahmens der Ansprüche variiert
werden. Z.B. können
andere Typen von Steuereinrichtungen als die oben erwähnten verwendet werden.