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DE60117823T2 - Karussellmelkstand zum melken von tieren - Google Patents

Karussellmelkstand zum melken von tieren Download PDF

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DE60117823T2
DE60117823T2 DE60117823T DE60117823T DE60117823T2 DE 60117823 T2 DE60117823 T2 DE 60117823T2 DE 60117823 T DE60117823 T DE 60117823T DE 60117823 T DE60117823 T DE 60117823T DE 60117823 T2 DE60117823 T2 DE 60117823T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
subdivision
animals
platform
guide
milking
Prior art date
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Application number
DE60117823T
Other languages
English (en)
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DE60117823D1 (de
Inventor
Bengt-Göran MÄRTENSSON
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
DeLaval Holding AB
Original Assignee
DeLaval Holding AB
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Publication date
Application filed by DeLaval Holding AB filed Critical DeLaval Holding AB
Publication of DE60117823D1 publication Critical patent/DE60117823D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE60117823T2 publication Critical patent/DE60117823T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K1/00Housing animals; Equipment therefor
    • A01K1/12Milking stations
    • A01K1/126Carousels

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Housing For Livestock And Birds (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)
  • External Artificial Organs (AREA)
  • Farming Of Fish And Shellfish (AREA)
  • Feeding And Watering For Cattle Raising And Animal Husbandry (AREA)

Description

  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG UND STAND DER TECHNIK
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Karussellmelkstand zum Melken von Tieren, wobei der Melkstand
    eine Drehplattform umfasst, die eine Tragefläche für die Tiere bildet, sowie
    eine Standeinrichtung, die die Plattform in Stände zum Aufnehmen einzelner Tiere unterteilt, wobei die Standeinrichtung Unterteilungselemente mit einem ersten Ende und einem zweiten Ende umfasst, die drehbar um eine jeweilige vertikale Achse herum angeordnet sind, wobei die Unterteilungselemente in einer Standposition so angeordnet sind, daß sie sich zwischen benachbarten Tieren finden, wobei sich das erste Ende in einer radial äußeren Position der Drehplattform in Bezug auf das zweite Ende befindet,
    eine Steuereinrichtung zum Steuern der Drehung der Unterteilungselemente um die jeweilige vertikale Achse und
    Futtertröge, von denen jeder eine Mitte hat und mit jeweils einem der Unterteilungselemente verbunden ist.
  • Karussellmelkstände mit drehbar angeordneten Unterteilungselementen sind bekannt. Durch die Verwendung von drehbaren Unterteilungselementen kann eine sehr enge Positionierung der Kühe auf dem Karussellmelkstand ermöglicht werden. Dabei können die Kühe z.B. durch die Unterteilungselemente entlang der Plattform während des Melkbetriebes z.B. in einem Fischgrätenmuster angeordnet sein.
  • Mit Futtertrögen ausgerüstete Karussellmelkstände sind bekannt. Ein Futtertrog lockt die Kühe an und ermöglicht eine korrekte Positionierung der Kühe in den Ständen. Die Melkperiode ist also eine geeignete Gelegenheit, um die Kühe zu füttern. Durch das Füttern werden die Kühe während des Melkbetriebs entspannt.
  • Aus der GB 1201651 ist es bekannt, einen mit drehbar angeordneten Unterteilungselementen, die Futtertröge tragen, ausgerüsteten Karussellmelkstand zu verwenden. In dieser Konstruktion tragen die Unterteilungselemente die Futtertröge auf eine solche Weise, dass die Kühe in den Ställen mit ihren Köpfen in Bezug auf den restlichen Körper gedreht stehen müssen, um das Futter in den Futtertrögen fressen zu können.
  • Aus der US 3 095 854 , der US 3 765 373 und der WO 97/37530 sind Karussellmelkstände bekannt, die mit fest angeordneten Unterteilungselementen ausgerüstet sind, die Futtertröge tragen. Fest angeordnete Unterteilungselemente ermöglichen keine so enge Positionierung der Kühe auf der Plattform, wie es mit drehbar angeordneten Unterteilungselementen möglich ist.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Es ist das Ziel der vorliegenden Erfindung, einen Karussellmelkstand vorzusehen, der mit drehbaren Unterteilungselementen und Futtertrögen in einer einfachen und funktionalen Kombination ausgestattet ist, wobei es sowohl möglich ist, die Tiere enger beieinander auf der Plattform anzuordnen, als auch die Tiere in einer normalen geraden Position während des Melkbetriebes zu füttern.
  • Dieses Ziel wird durch den eingangs definierten Karussellmelkstand erreicht, der dadurch gekennzeichnet ist, dass sich die Mitte jedes Futtertrogs in einem Abstand von derjenigen vertikalen Ebene befindet, die sich durch die ersten und zweiten Enden des jeweiligen Unterteilungselementes erstreckt, und daß die vertikale Achse des jeweiligen Unterteilungselementes in einem kürzeren Abstand vom ersten Ende (4) als vom zweiten Ende angeordnet ist. Zur gleichen Zeit ermöglicht das Vorhandensein von drehbaren Unterteilungselementen eine enge Positionierung der Tiere auf der Plattform.
  • Nach einer Ausführungsform der Erfindung ist die Mitte des jeweiligen Futtertrogs in einem geradlinigen Abstand von 0,2 bis 0,6 m von der vertikalen Ebene angeordnet. Der Abstand kann je nach Art des zu melkenden Tieres auf dem Karussellmelkstand variieren. Um eine optimale Positionierung der Tiere auf der Plattform zu erreichen und es den Tieren gleichzeitig zu ermöglichen, in einer natürlichen geraden Position während des Melkdurchgangs zu stehen, beträgt der Abstand vorzugsweise mindestens die Hälfte der Breite der Tiere. Vorzugsweise werden die Futtertröge in einer festen Position in Bezug auf das jeweilige Unterteilungselement getragen. Dadurch sind die Futtertröge und die jeweiligen Verteilungselemente als eine um die Vertikalachsen drehbare Einheit angeordnet.
  • Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung können die Vertikalachsen so angeordnet sein, dass sie sich durch den jeweiligen Futtertrog erstrecken. Solche vertikalen Achsen können z.B. als vertikale Pfosten ausgestaltet sein, die jeweils drehbar eine Einheit tragen, die aus einem Unterteilungselement und einem Futtertrog besteht. Gewöhnlich ist ein mit Futter befüllter Futtertrog schwerer als ein Unterteilungselement. Es ist daher von Vorteil, die vertikale Achse in der Nähe der Mitte des Futtertroges anzuordnen, um die Belastungen auf den vertikalen Pfosten zu minimieren. Die Tiere können ebenso Belastungen auf den Futtertrog während des Fütterungsprozesses ausüben. Vorzugsweise sind die Vertikalachsen so angeordnet, dass sie sich durch die Mitte des Futtertrogs erstrecken. Dabei sind die vertikalen Achsen und der Futtertrog in einer radial äußeren Position der Plattform angeordnet. Die Kühe schauen während des Melkbetriebes nach außen und das Bedienpersonal arbeitet von der Innenseite der Plattform.
  • Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung umfasst die Steuereinrichtung eine erste Führungseinrichtung, die dazu dient, die Unterteilungselemente in die Standposition zu drehen. Die erste Führungseinrichtung zwingt die Tiere durch die Drehbewegung des jeweiligen Unterteilungselementes in eine korrekte Position in den Ständen. Die erste Führungseinrichtung kann ein Führungsrad umfassen, das mit jedem Unterteilungselement verbunden ist, sowie eine Führungsschiene, die so angeordnet ist, dass sie sich um mindestens einen Teil der Plattform erstreckt. Vorzugsweise erstreckt sich die Führungsschiene um die gesamte Plattform, außer an den Orten, wo die Tiere die Plattform betreten und verlassen. Dementsprechend zwingt die Führungseinrichtung die Kühe in eine korrekte Standposition während des gesamten Melkbetriebs.
  • Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung kann die Steuereinrichtung eine zweite Führungseinrichtung umfassen, die dazu dient, die Unterteilungselemente in eine geöffnete Position zu drehen, wodurch das Betreten der Stände durch die Tiere ermöglicht wird. Um das Betreten der Stände durch die Tiere zu ermöglichen, ist es nötig, die Unterteilungselemente aus der Standposition zu drehen. In der geöffneten Position kann sich das zweite Ende des Unterteilungselementes in einer radial äußeren Position in Bezug auf das erste Ende befinden. In der geöffneten Position hat das Unterteilungselement einen radial äußeren Ort in Bezug auf den Ort in der Standposition. Ist das Unterteilungselement in einer solchen radial äußeren Position angeordnet, kann ein Tier die Plattform betreten und um den Futtertrog auf der Plattform herum laufen. Danach läuft das Tier ge radeaus und betritt den vorangegangenen Futtertrog mit dem Kopf in einer radial äußeren Position in Bezug auf den verbleibenden Körper. Die zweite Führungseinrichtung kann ein Führungselement umfassen, das entlang einer Nockenfläche läuft, die in einer solchen Weise geneigt ist, dass das Führungselement in eine Position auf der Nockenfläche getrieben wird, die der offenen Position des Unterteilungselementes entspricht.
  • Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung hat jedes Unterteilungselement eine im Wesentlichen gerade Ausdehnung zwischen dem ersten und zweiten Ende. Dadurch wird eine einfach funktionelle Konstruktion des Unterteilungselementes erreicht. Vorzugsweise dient die Standeinrichtung dazu, die Tiere in einem Fischgrätenmuster entlang der Plattform anzuordnen. Durch eine solche Anordnung können die Tiere eng aneinander auf der Plattform angeordnet werden. Es ist sicherlich auch möglich, andere Arten der Anordnung der Tiere auf der Plattform in Verbindung mit den Unterteilungselementen zu verwenden.
  • Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung umfasst der Karussellmelkstand einen Eingang und einen Ausgang für die Tiere zur und von der Plattform. Vorteilhafterweise befinden sich der Eingang und der Ausgang nebeneinander am äußeren Umfang der Plattform. Die Tiere drehen sich somit während des Melkbetriebes nahezu um 360°. Der Eingang kann ein Tor haben, das sich periodisch in Reaktion auf die Position der Plattform öffnet und den Zugang von Tieren zur Plattform ermöglicht. Vorzugsweise umfasst jeder Stand eine Melkeinrichtung in Form eines Sammelstücks. Somit wird ein einfaches Ansetzen der Melkeinrichtung an das Tier erreicht.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Die vorliegende Erfindung wird nun genauer anhand einer beispielartigen Ausführungsform unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben.
  • 1 zeigt eine Draufsicht auf einen Karussellmelkstand zum Melken von Kühen nach der Erfindung.
  • 2 zeigt den Melkstand aus 1 in einer anderen gedrehten Position und
  • 3 zeigt eine Seitenansicht eines Unterteilungselementes und eines Futtertroges nach der Erfindung.
  • KURZE BESCHREIBUNG EINER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM DER ERFINDUNG
  • 1 und 2 zeigen einen Karussellmelkstand zum Melken von Kühen 1 von oben. Der Melkstand umfasst eine Drehplattform 2 mit einer ringförmigen Ausdehnung. Die Plattform 2 bildet eine Tragefläche für die Tiere 1. Um die Plattform 2 in Stände zum Aufnehmen individueller Kühe 1 zu unterteilen, ist eine Standeinrichtung entlang der Ausdehnung der Plattform 2 angeordnet. Die Standeinrichtung umfasst Unterteilungselemente 3 mit einer im Wesentlichen geraden Ausdehnung zwischen einem ersten Ende 4 und einem zweiten Ende 5 und eine Rumpfstange 6 am inneren Umfang der Plattform 2. Die Standeinrichtung wird zum Positionieren der Kühe 1 in den jeweiligen Ständen in einer korrekten Position verwendet. Die Rumpfstange 6 dient auch als Schutz für das Bedienpersonal und verhindert, dass die Kühe unbeabsichtigterweise von der Plattform 2 in die Mitte des Standes fallen oder dorthin treten. In der Standposition sind die Kühe 1 in einem Fischgrätenmuster entlang der ringförmigen Plattform 2 angeordnet. Die Kühe 1 schauen nach außen und das Bedienpersonal arbeitet vom Inneren der ringförmigen Plattform 2. In der Standposition sind die Unterteilungselemente 3 zwischen benachbarten Kühen 1 mit dem ersten Ende 4 in einer radial äußeren Position in Bezug auf das zweite Ende 5 angeordnet. Durch die Verwendung drehbarer Unterteilungselemente 3 ist es möglich, die Kühe 1 eng nebeneinander auf der Plattform 2 anzuordnen.
  • Jedes der Unterteilungselemente 3 ist am ersten Ende 4 fest mit einem Futtertrog 7 verbunden. Die Futtertröge 7 ziehen die Kühe an und ermöglichen das Positionieren der Kühe in den Ständen. Dementsprechend bilden das jeweilige Unterteilungselement und der Futtertrog 7 eine Einheit. Die Einheit ist drehbar um eine vertikale Achse 8 herum angeordnet. Die vertikale Achse 8 erstreckt sich in die Mitte 9 des Futtertroges 7. Die Mitte 9 des Futtertroges 7 ist in einem Abstand von einer vertikalen Ebene 10 angeordnet, die sich durch die ersten 4 und zweiten 5 Enden des Unterteilungselementes 3 erstreckt. Die Mitte 9 der jeweiligen Futtertröge 6 kann sich in einem geradlinigen Abstand von ungefähr der Hälfte der Breite einer Kuh 1 von der vertikalen Ebene 10 erstrecken. In einem solchen Abstand wird ein optimal enges Positionieren der Kühe 1 erzielt und gleichzeitig können die Kühe in einer natürlichen geraden Position stehen und während des Melkbetriebes kessen.
  • Der Karussellmelkstand umfasst eine Steuerungseinrichtung zum Steuern des Drehens der Einheiten, die ein Unterteilungselement 3 und einen Futtertrog 7 umfassen, um vertikale Achsen 8. Die Steuereinrichtung umfasst eine erste Führungseinrichtung zum Drehen der Unterteilungselemente 3 in die Standposition. Die erste Führungseinrichtung umfasst ein Führungsrad 11, das fest mit jedem der Futtertröge 7 verbunden ist, und eine Führungsstange 12, die an einer Außenwand 13 um die Plattform 2 außer am Eingang 14 und am Eingang 15 für die Kühe 1 angeordnet ist. Die Führungsstange 12 hat somit eine Ausdehnung im Wesentlichen um die gesamte Außenwand 13. Der Eingang 14 und der Ausgang 15 sind nebeneinander am äußeren Umfang der Plattform 2 angeordnet. Die Führungsräder 11 rollen entlang der Führungsschiene 12. Die Führungsräder 11 befinden sich in einem Abstand von der jeweiligen vertikalen Achse 8, um die die jeweilige Einheit drehbar angeordnet ist. Die Führungsräder 11 sind an den Futtertrögen 7 in einer Position befestigt, sodass die Führungsräder 11 im Zusammenwirken mit den Führungsschienen 12 das Unterteilungselement 3 in die Standpositon drehen und es dort halten. Dementsprechend werden die Unterteilungselemente 3 im Wesentlichen in der Standposition gehalten, außer wenn sich die Unterteilungselemente 3 in einer Position am Eingang 14 und Ausgang 15 befinden.
  • Die Steuereinrichtung umfasst auch eine zweite Führungseinrichtung zur Steuerung der Drehung der Unterteilungselemente 3, wenn die Führungsräder 11 nicht in Kontakt mit der Führungsschiene 12 stehen. Die zweite Führungseinrichtung dient zum Drehen der Unterteilungselemente 3 von der Standposition in eine geöffnete Position, um das Betreten der Stände durch die Kühe 1 zu ermöglichen. 3 zeigt eine Seitenansicht einer Einheit, umfassend ein Unterteilungselement 3 und einen Futtertrog 7. Die zweite Führungseinrichtung umfasst eine Hülse 16, die starr mit einem Bodenteil jedes Futtertroges verbunden ist. Jede Hülse 16 und dadurch jedes Unterteilungselement 3 und jeder Futtertrog 7 sind drehbar um einen vertikalen Pfosten 17 herum angeordnet. Jeder vertikale Pfosten 17 ist an einem Bodenteil fest mit der Plattform 2 verbunden. Ein Führungselement in Form eines Stiftes 18 ist fest in jedem Pfosten 17 an einer geeigneten Position befestigt. Der Stift 18 gleitet entlang einer Nockenfläche 19 auf einem Bodenteil der Hülse 16. Die Nockenfläche 19 ist in einer solchen Weise geneigt, dass der Stift 18 durch das Gewicht des Futtertroges 7 in eine obere Position der Nockenfläche 19 gezwungen wird. Die obere Position entspricht einer Standposition des Unterteilungselementes 3. Mittels des Stiftes 18 und der Nockenfläche 19 dreht sich das Unterteilungselement 3 um die vertikale Achse 8 in eine geöffnete Position, wenn das Führungsrad 11 nicht in Kontakt mit der Führungsschiene 12 steht.
  • Der Ausgang 15 befindet sich neben dem Eingang 14. Dementsprechend drehen sich die Kühe während des Melkbetriebes nahezu um 360°. Jeder der Stände umfasst eine Melkeinrichtung, wie ein Sammelstück 20, die an die Kuh 1 vom Bedienpersonal angesetzt wird, nachdem die Kuh 1 den Stand betreten hat. Das Sammelstück 20 wird automatisch entfernt, bevor die Kuh den Stand verlässt und durch den Ausgang 15 herausläuft.
  • Der Karussellmelkstand arbeitet wie folgt. Die Kühe 1, die gemolken werden sollen, werden in einer Schlange durch den Eingang 14 geführt. Der Karussellmelkstand, gezeigt in 1, hat ein Unterteilungselement 3, das sich über den Eingang 14 erstreckt und dadurch verhindert, dass die erste Kuh 1 die Plattform 2 betritt. In 2 sind die Unterteilungselemente 3 nach vorne gedreht, sodass das Unterteilungselement 3 einen freien Durchgang für die erste Kuh 1 zum Betreten der Plattform liefert. Alternativ kann ein zu öffnendes Tor das Betreten der Plattform 2 durch die Kühe 1 steuern. Die Kuh 1 betritt die Plattform 2 zwischen dem oben erwähnten Unterteilungselement 3 und dem folgenden Unterteilungselement 3' und dem Futtertrog 7', wie in 2 zu sehen. Das Unterteilungselement 3 ist hier in einer geöffneten Position mit dem zweiten Ende 5 in einer radial äußeren Position in Bezug auf das erste Ende 4 gezeigt. In dieser geöffneten Position lässt das Unterteilungselement 3 einen freien Durchgang zum Futtertrog 7. Die Kuh läuft durch diesen Durchgang um den Futtertrog 7 herum und dann geradeaus zum vorangegangenen Futtertrog 7''. Nachdem die Kuh 1 den vorangegangenen Futtertrog 7'' erreicht hat, greift das Führungsrad 11, das mit dem Unterteilungselement 3 verbunden ist, in die Führungsschiene 12 ein. Zu Beginn hat die Führungsschiene 12 eine geneigte Oberfläche, die in Kontakt mit dem Führungsrad 11 eine Drehbewegung des Unterteilungselementes 3 um die vertikale Achse 8 von der offenen Position in die Standposition in Gang setzt. Durch diese Bewegung zwingt das Unterteilungselement 3 die Kuh 1 in eine korrekte Position im Stand.
  • In den Ständen schaut die Kuh 1 nach außen und das Bedienpersonal setzt ein Sammelstück 20 an die Kuh von der Innenseite der ringförmigen Plattform 2 an. Die Kühe 1 sind in einem Fischgrätenmuster entlang der ringförmigen Plattform 2 während des Melkbetriebs angeordnet. Die Kühe 1 drehen sich während des Melkbetriebes nahezu um 360° auf der Plattform 2. Die Kühe 1 stehen in einer natürlichen geraden Position und fressen vom Futter in den Futtertrögen 7 während des Melkbetriebs. Bevor eine Kuh 1 den Ausgang 15 erreicht, wird das Sammelstück 20 automatisch von der Kuh 1 entfernt. Danach verlässt die Kuh 1 den Stall auf der Plattform 2 durch den Durchgang zwischen zwei benachbarten Futtertrögen 7, wie in 1 zu sehen. Die Führungsstange 12 endet am Ende der Außenwand 13 neben dem Ausgang 15. Das Führungsrad 11 steht nicht mehr in Kontakt mit der Führungsschiene 12, und das Unterteilungselement 3 kann sich nun frei aus der Standposition drehen. Nachdem die Kuh 1 die Plattform 2 verlassen hat, kann die zweite Führungseinrichtung das Unterteilungselement 3 in die offene Position drehen, um das Betreten des Standes durch eine neue Kuh 1 zu ermöglichen.
  • Die Erfindung ist nicht auf die in den Figuren beschriebenen Ausführungsformen beschränkt, sondern kann frei innerhalb des Rahmens der Ansprüche variiert werden. Z.B. können andere Typen von Steuereinrichtungen als die oben erwähnten verwendet werden.

Claims (15)

  1. Karussellmelkstand zum Melken von Tieren (1), wobei der Melkstand eine Drehplattform (2) umfasst, die eine Tragefläche für die Tiere (1) bildet, sowie eine Standeinrichtung, die die Plattform (2) in Stände zum Aufnehmen einzelner Tiere (1) unterteilt, wobei die Standeinrichtung Unterteilungselemente (3) mit einem ersten Ende (4) und einem zweiten Ende (5) umfasst, die drehbar um eine jeweilige vertikale Achse (8) herum angeordnet sind, wobei die Unterteilungselemente (3) in einer Standposition so angeordnet sind, daß sie sich zwischen benachbarten Tieren (1) befinden, wobei sich das erste Ende (4) in Bezug auf das zweite Ende (5) in einer radial äußeren Position der Drehplattform (2) befindet, eine Steuereinrichtung zum Steuern der Drehung der Unterteilungselemente (3) um die jeweilige vertikale Achse (8) und Futtertröge (7), von denen jeder eine Mitte (9) hat und mit jeweils einem der Unterteilungselemente (3) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Mitte (9) jedes Futtertrogs (7) sich in einem Abstand von derjenigen vertikalen Ebene (10) befindet, die sich durch die ersten (4) und zweiten (5) Enden des jeweiligen Unterteilungselementes (3) erstreckt, und daß die vertikale Achse (8) des jeweiligen Unterteilungselementes (3) in einem kürzeren Abstand vom ersten Ende (4) als vom zweiten Ende (5) angeordnet ist.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitte (9) des jeweiligen Futtertrogs (7) in einem geradlinigen Abstand von 0,2 bis 0,6 m von der vertikalen Ebene (10) angeordnet ist.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Futtertröge (7) starr mit dem jeweiligen Unterteilungselement (3) verbunden sind.
  4. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die vertikalen Achsen (8) so angeordnet sind, daß sie sich durch den jeweiligen Futtertrog (7) erstrecken.
  5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die vertikalen Achsen (8) so angeordnet sind, daß sie sich durch die Mitte (9) des jeweiligen Futtertroges (7) erstrecken.
  6. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung eine erste Führungseinrichtung umfasst, die dazu dient, die Unterteilungselemente (3) in die Standposition zu drehen.
  7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Führungseinrichtung ein Führungsrad (11) umfasst, das mit jedem Unterteilungselement (3) verbunden ist, sowie eine Führungsschiene (12), die so angeordnet ist, daß sie sich um mindestens einen Teil der Plattform (2) erstreckt.
  8. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung eine zweite Führungseinrichtung umfasst, die dazu dient, die Unterteilungselemente (3) in eine geöffnete Po sition zu drehen, wodurch das Betreten der Stände durch die Tiere (1) ermöglicht wird.
  9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Ende (5) des Unterteilungselementes (3) in Bezug auf das erste Ende (4) in der geöffneten Position in einer radial äußeren Position angeordnet ist.
  10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Führungseinrichtung ein Führungselement (8) umfasst, das entlang einer Nockenfläche (19) läuft, die in einer solchen Weise geneigt ist, daß das Führungselement (18) in eine Position auf der Nockenfläche (19) getrieben wird, die der offenen Position des Unterteilungselementes (3) entspricht.
  11. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Unterteilungselement (3) eine im wesentlichen gerade Ausdehnung zwischen dem ersten (4) und zweiten (5) Ende hat.
  12. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Standeinrichtung dazu dient, die Tiere in einem Fischgrätenmuster entlang der Plattform (2) anzuordnen.
  13. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Karussellmelkstand einen Eingang (14) für die Tiere (1) zur Plattform (2) umfasst.
  14. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Karussellmelkstand einen Ausgang (15) für die Tiere (1) von der Plattform (2) umfasst.
  15. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Stand eine Melkeinrichtung (20) umfasst.
DE60117823T 2000-09-21 2001-09-19 Karussellmelkstand zum melken von tieren Expired - Lifetime DE60117823T2 (de)

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