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GEBIET DER
ERFINDUNG
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Die
Erfindung betrifft allgemein Paket-Kommunikationen und spezieller
Kennsatz-Kompression in Paket-Kommunikationen.
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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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Der
gewaltige Erfolg des Internets hat es wünschenswert gemacht das Internet-Protokoll
(IP) für
eine breite Vielfalt von Anwendungen, einschließend Stimm- und Sprach-Kommunikation, zu
erweitern. Das Ziel ist natürlich
das Internet als eine Verbindung für das Transportieren von Stimm-
und Sprachdaten zu nutzen. Sprachdaten sind über das Internet unter Verwendung
von IP-basierten Transportebenen-Protokollen,
solchen wie das ,User Datagram Protocol' (UDP) und dem ,Real-time Transport Protocol' (RTP) ausgeführt worden.
In einer typischen Anwendung wandelt ein mit Telefonie-Software
betriebener Computer Sprache in digitale Daten um, welche dann in
IP-basierte für
den Transfer über das
Internet geeignete Datenpakete eingebaut werden. Zusätzliche
Information betreffend die UDP und RTP Protokolle kann in der folgenden
Publikation gefunden werden: Jon Postel, User Datagram Protocol, DARPA
RFC 786, August 1980; Henning Schulzrinne et al., RRT: A Transport
Protocol for Real-time Applications, IETF RFC 1889, IETF Audio/video
Transport Working Group, January 1996.
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Ein
typisches Sprachdaten-Paket 10 ist in 1 gezeigt.
Das Paket 10 ist eines aus einer Vielzahl zusammengehöriger Pakete,
welche einen Strom von Paketen bilden, die einen Teil zum Beispiel einer
Sprach-Konversation repräsentieren.
Das Paket 10 ist aus einem Kennsatz-Teil 12 und
einem Nutzinformation-Teil gebildet. Der Kennsatz 12 kann eine Anzahl
von Kennsatz-Komponenten einschließend statische Information 16,
solche wie die Quell- und Ziel-Adressfelder (nicht gezeigt), und
dynamische Information 18, solche wie die IP-Identifikation, RTP-Sequenznummer
und RTP-Zeitmarken-Felder, umfassen.
Für normale über IP-basierte
Protokolle transportierte Sprachdaten kann der Kennsatz 12 bis zu
70% des Datenpakets 10 repräsentieren, wenig Kapazität für die Nutzinformation 14 lassend.
Diese ineffiziente Nutzung der Bandbreite würde viel zu teuer sein für IP-basierten
Transport über
eine Mobilfunk-Verbindung, um eine brauchbare Alternative zu Leitungs-vermittelten
Sprach-Diensten zu werden. Daher ist allgemein eine Kompression
oder Reduzierung des Kennsatzes 12 erforderlich.
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Der
Ausdruck Kennsatz-Kompression bezieht sich auf die Kunst der transparenten
Minimierung der notwendigen Bandbreite für die in Paket-Kennsätzen transportierte
Information auf einer Fall zu Fall Basis für Punkt-zu-Punkt Verbindungen. Die
Kennsätze
werden auf der sendenden Seite komprimiert oder auf andere Weise
reduziert und dann auf der empfangenden Seite rekonstruiert. Erinnere, dass
Kennsätze
allgemein Beides umfassen, statische Information und dynamische
Information, das ist Information, die sich von einem Paket zu dem Nächsten ändert. Kennsatz-Kompression
wird gewöhnlich
verwirklicht durch Senden der statischen Information zu Beginn.
Danach wird die dynamische Information durch das Übertagen
von lediglich der Differenz oder dem Delta zu dem vorherigen Kennsatz gesendet.
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Ein
Verfahren der Implementierung der Kennsatz-Kompression besteht in
der Verwendung einer ,Robust Checksum-based Header Compression' (ROCCO) genannten
Kompressionstechnik. Dieses Verfahren verwendet CRC um die Richtigkeit
der rekonstruierten Kennsätze
auf der empfangenden Seite zu überprüfen. Zusätzlich zu
dem CRC können die
komprimierten Kennsätze
auch ein vordefiniertes Code-Feld enthalten, welches verwendet ist
um anzuzeigen, wie die dynamischen Informations-Felder sich von
dem vorhergehenden Paket zu dem aktuellen Paket verändert haben.
Wie früher
erwähnt, schließen die
dynamischen Informations-Felder die IP-Identifikation, die RTP-Sequenznummer
und die RTP-Zeitmarke ein.
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Jedoch,
solange Bandbreite weiterhin als ein wertvolles Gut betrachtet wird,
wird weiterhin eine Notwendigkeit bestehen mehr Bandbreite einzusparen,
besonders bei Mobilfunk-Verbindungen.
Daher ist es erwünscht
fähig zu
sein die Menge der übertragenen
Kennsatz-Information weiter zu reduzieren, sogar wenn solche Information
bereits durch einen Algorithmus wie ROCCO komprimiert wurde.
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Die
vorliegende Erfindung stellt vorteilhaft Techniken für das Erhalten
zusätzlicher
Bandbreite durch Weglassen, von dem komprimierten Kennsatz, von
Information betreffend die Veränderungen
in der IP-Identifikation, der RTP-Sequenznummer und der RTP-Zeitmarke.
Stattdessen wird Rekonstruktion des Kennsatzes auf der Empfangs-
oder Dekomprimierungs-Seite ausgeführt, basierend auf Information über diese
Felder wie sie in der Zugangs-Technologie enthalten ist.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung ist gerichtet auf ein(e) Zugangs-Technologie-integriertes Kennsatz-Kompressions-Verfahren
oder -Vorrichtung für
das Senden eines IP-basierten Sprachdaten-Pakets über eine
Funkstrecke ohne das Senden von Information betreffend Veränderungen
in der IP-Identifikation,
der RTP-Sequenznummer oder der RTP-Zeitmarke. Die Weglassung von
Information betreffend Veränderungen
in diesen Feldern reduziert die durch den Kennsatz verbrauchte Bandbreite.
Diese Felder werden dann auf der Empfänger-Seite der Funkstrecke
rekonstruiert.
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In
einem Aspekt ist die Erfindung gerichtet auf ein Verfahren des Sendens
eines IP-basierten Datenpakets über
eine Funkstrecke, wobei das Paket einen Paket-Kennsatz aufweist,
einschließend ein
IP-Identifikation-Kennsatzfeld, ein Sequenznummer-Kennsatzfeld und
ein Zeitmarken-Kennsatzfeld. Das Verfahren umfasst die Schritte
des
Komprimierens des Paket-Kennsatzes, des Einstellens einer IP-Identifikation
innerhalb des IP-Identifikation-Kennsatzfeldes
des Paket-Kennsatzes um einem Stromsequentiellen Identifikations-Format
zu entsprechen,
des Synchronisierens des Pakets zu einem Funk-Frame
basierend auf einer Zeitmarke innerhalb des Zeitmarken-Kennsatzfeldes
des Paket-Kennsatzes und einer Zeit des Funk-Frames, und
des Übertragens
des Datenpakets mit dem Funk-Frame über die Funkstrecke.
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In
einem anderen Aspekt ist die Erfindung gerichtet auf ein Telekommunikations-System
für das Senden
eines IP-basierten Datenpakets über
eine Funkstrecke, wobei das Datenpaket einen Paket-Kennsatz aufweist,
einschließend
ein IP-Identifikation-Kennsatzfeld,
ein Sequenznummer-Kennsatzfeld und ein Zeitmarken-Kennsatzfeld. Das
System umfasst
einen Kompressor für das Komprimieren des Paket-Kennsatzes,
einen
IP-Identifikations-Prozessor für
das Einstellen einer IP-Identifikation innerhalb des IP-Identifikation-Kennsatzfeldes um
einem Strom-sequentiellen Identifikations-Format zu entsprechen,
einen Synchronisierer
für das
Synchronisieren des Pakets zu einem Funk-Frame basierend auf einer Zeitmarke
innerhalb des Zeitmarken-Kennsatzfeldes des Paket-Kennsatzes und
einer Zeit des Funk-Frames, und
einen Sender für das Senden
des Datenpakets mit dem Funk-Frame über die
Funkstrecke.
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Eine
vollständigere
Wertschätzung
der vorliegenden Erfindung und deren Geltungsbereichs kann erhalten
werden durch die begleitenden Zeichnungen (welch nachstehend kurz zusammengefasst sind),
die folgende detaillierte Beschreibung der gegenwärtig bevorzugten
Ausführungsformen
der Erfindung und die anhängende
Ansprüche.
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KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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Ein
vollständigeres
Verständnis
des Verfahrens und der Vorrichtung der vorliegenden Erfindung kann
erreicht werden durch Bezug auf die folgende detaillierte Beschreibung,
wenn verwendet in Verbindung mit den begleitenden Zeichnungen, wobei:
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1 ein
typisches IP-basiertes Sprachdaten-Paket illustriert;
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2 den
Weg des Sprachdaten-Pakets über
eine Kommunikations-Verbindung mittels einer Zugangs-Technologie illustriert;
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3 eine
beispielhafte Ausführungsform des
in der in 2 gezeigten Zugangs-Technologie enthaltenen
Kennsatz-Kompressors illustriert;
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4 den
generellen Ablauf für
die in 2 gezeigte beispielhafte Ausführungsform illustriert;
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5 einen
Paket-Synchronisations-Ablauf für
die in 2 gezeigte Ausführungsform illustriert;
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6 eine
graphische Repräsentation
des in 5 gezeigten Paket-Synchronisation-Ablaufs ist;
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7 eine
beispielhafte Ausführungsform des
in 2 gezeigten Kennsatz-Dekomprimierers auf der Empfänger-Seite
illustriert;
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8 eine
graphische Repräsentation
der Rekonstruktion der RTP-Sequenznummer ist; und
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9 den
generellen Ablauf für
die in 7 gezeigte beispielhafte Ausführungsform illustriert.
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DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
DER GEGENWÄRTIG
BEVORZUGTEN BEISPIELHAFTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Die
vorliegende Erfindung wird nun nachfolgend vollständiger mit
Bezug zu den begleitenden Zeichnungen beschrieben werden, in welchen
bevorzugte Ausführungsformen
der Erfindung gezeigt sind. Diese Erfindung kann jedoch in vielen
verschiedenen Formen ausgeführt
werden und sollte nicht ausgelegt werden als durch die hier gegebenen
Ausführungsformen
begrenzt; sondern, diese Ausführungsformen
sind bereitgestellt, damit diese Offenlegung genau und vollständig sein
wird und den mit dem Gebiet Vertrauten der Geltungsbereich der Erfindung
vollständig
vermittelt wird.
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Wie
früher
erwähnt,
senden die meisten konventionellen Kennsatz-Kompressions-Algorithmen nur
Veränderungen
oder Deltas in den Kennsatz-Feldern und nicht die tatsächlichen
Felder selbst. Das bedeutet, dass nur das/die am wenigsten signifikante(n)
Bit oder Bits gesendet werden, da diese diejenigen sind die sich
am wahrscheinlichsten verändern. Die
vorliegende Erfindung verbessert diesen Vorgang durch das Weglassen
des Sendens sogar der die Veränderungen
betreffenden Information. In einer beispielhaften Ausführungsform
lässt die
vorliegende Erfindung das Senden von Information weg, welche speziell
Veränderungen
in der IP-Identifikation,
der RTP-Sequenznummer und der RTP-Zeitmarke betrifft.
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In Übereinstimmung
mit der beispielhaften Ausführungsform
wird statische Information zu Beginn des Paket-Stroms gesendet,
bevorzugt bevor das erste Paket in dem Strom gesendet wird. Die
statische Information kann zum Beispiel auf einem zugeordneten Kanal
oder einem Direkt-Zugriff-Kanal gesendet werden, solange wie die
Information an dem Empfänger
verfügbar
gemacht wird, bevor das erste Paket eintrifft. Die statische Information
kann die Quell- und Ziel-Adressen der Pakete in dem Strom einschließen und
kann generell auf alle Pakete in dem Strom angewendet werden. Die
Pakete werden dann in sequentieller Reihenfolge ohne die Veränderungen
oder Deltas in der IP-Identifikation, der RTP-Sequenznummer und
der RTP-Zeitmarke gesendet.
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Die
IP-Identifikationen der Pakete sind bevorzugt Stromsequentiell,
das bedeutet, sie folgen in dem Strom in einer vorhersagbaren Reihenfolge
aufeinander. Wenn sie das nicht sind, dann sollten sie eingestellt/ausgerichtet
werden um einem Strom-sequentiellen Format zu entsprechen, wie hier
erklärt werden
wird. Was die RTP-Sequenznummer und die RTP-Zeitmarke betrifft, diese sollten bereits
in einem sequentiellen Format, welches vorhersagbar ist, vorliegen
und sollten Ausrichtung nicht benötigen.
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Es
wird nun auf 2 bezogen; ein passender Teil
eines beispielhaften Paket-Vermittlungs-Kommunikation-Netzes ist
gezeigt. Wie ersichtlich ist, liefert eine Paket-Quelle 20 einen
Strom von Datenpaketen über
eine Verbindung 22 an eine Zugangs-Technologie 24.
Die Paket-Quelle 20 erzeugt einen Strom von Datenpaketen,
welcher IP-basierten Protokollen folgt, solchen wie UDP- und RTP-Protokollen.
Die Verbindung 22 kann irgendeine Verbindung sein, welche
fähig ist
Datenpakete von der Paket-Quelle 20 zu der Zugangs-Technologie 24, einer
solchen wie PSTN- oder ISDN-Leitungen, zu transportieren.
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Die
Zugangs-Technologie 24 ist allgemein eine Ebene von Kommunikations-Protokollen,
welche Zugang zu einem Empfänger 28 über eine Funk-Schnittstelle 26 bereitstellt.
Beispiele der Zugangs-Technologie 24 schließen ein,
sind aber nicht begrenzt auf das ,Global System for Mobile Communications' (GSM), ,Code Division
Multiple Access' (CDMA),
Wideband Code Division Multiple Access' (WCDMA), ,Advanced Mobile Phone System' (AMPS), ,Digital
Advanced Mobile Phone System' (DAMPS),
,Personal Digital Cellular' (PDC),
,Digital European Cordless Telephone' (DECT), ,Cellular Digital Packet Data' (CDPD), etc. Die
Zugangs-Technologie 24 stellt konventionelle Kompression
für die Kennsätze der
von der Paket-Quelle 20 empfangenen Datenpakete bereit
und überträgt die Pakete
(mit den komprimierten Kennsätzen) über eine
Verbindung 26 zu einem Empfänger 28. Diese Kompression kann
zum Beispiel in Übereinstimmung
mit dem ROCCO Kompressions-Algorithmus ausgeführt werden oder mit irgendeinem
anderen Kompressions-Algorithmus.
Die Verbindung 26 kann eine Funk-Schnittstelle zwischen
der Zugangs-Technologie 24 und dem Empfänger 28, eine solche
wie eine Mobilfunk-Verbindung, sein. Letztlich empfängt der Empfänger 28 die
Pakete von der Zugangs-Technologie 24 und
rekonstruiert die Kennsätze
und gibt die Pakete dann einschließlich der rekonstruierten Kennsätze an deren
nächstes
Ziel weiter.
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In
der Zugangs-Technologie 24 sind eine Anzahl funktioneller
Elemente für
das Komprimieren der Paket-Kennsätze
enthalten. In einer in 3 in größerem Detail illustrierter
Ausführungsform
schließt die
Zugangs-Technologie 24 einen konventionellen Kennsatz-Kompressor 30 ein,
welcher die empfangenen Paket-Kennsätze komprimiert. Wenn die Paket-Kennsätze einmal
durch den Kompressor 30 komprimiert sind, prüft ein Prozessor
für statische
Information 32 um zu sehen, ob die statische Information
für die
Pakete in diesem speziellen Strom vorher zu dem Empfänger 28 übertragen
worden sind. Wenn das nicht der Fall ist, veranlasst der Prozessor 32 für statische
Information, dass die statische Information an den Empfänger 28 gesandt
wird.
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Die
Zugangs-Technologie 24 schließt auch einen IP-Identifikation-Prozessor 34 ein,
welcher feststellt, welcher Typ von IP-Identifikation in den Paket-Kennsätzen enthalten
ist. Im Allgemeinen können
es drei Typen von IP-Identifikation-Formaten sein:
Strom-sequentiell, zufällig,
und Host-sequentiell. Bei Strom-sequentieller Formatierung ist die IP-Identifikation
im Wesentlichen verbunden mit der RTP-Sequenznummer und kann zuverlässig basierend
auf der RTP-Sequenznummer
berechnet werden. Die Host-sequentiellen oder zufälligen Formate sind
andererseits nicht zuverlässig
vorhersagbar. Daher muss, wenn die IP-Identifikation entweder der Host-sequentiellen
oder der zufälligen
Formatierung folgt, diese eingestellt/ausgerichtet werden um dem Stromsequentiellen
Format zu entsprechen.
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Das
Einstellen/Ausrichten kann erreicht werden mittels einer vordefinierten
Nachschlage-Tabelle, verwendet um die IP-Identifikation von dem Host-sequentiellen
oder zufälligen
Format auf das Strom-sequentielle Format abzubilden. Das Abbilden
von IP-Identifikationen ist früher
offenbart worden in einem in Beziehung stehenden Patent, getitelt „Manipulating
Header Fields For Improved Performance in Packet Communications", US-B-6 700 888.
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Letztlich
synchronisiert ein Funk-Frame-Synchronisierer 36 die Datenpakete
mit den Funk-Frames. Der Funk-Frame-Synchronisierer 36 funktioniert
auch als eine Art Pufferspeicher für die Pakete um die Pakete
vorübergehend
zu speichern. Die synchronisierten Pakete werden dann durch den
Sender 38 über
die Verbindung 26 an den Empfänger 28 gesandt.
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4 zeigt
den generellen Fluss eines Datenpakets durch die Zugangs-Technologie 24.
Im Schritt 40 wird ein konventioneller Kennsatz-Kompressions-Algorithmus
(ein solcher wie ROCCO) verwendet um den Kennsatz in einer konventionellen Weise
zu komprimieren. In den Schritten 42 und 44 wird
statische Information gesendet, wenn diese für diesen speziellen Strom nicht
vorher gesendet worden ist. Im Schritt 46 wird die Kennsatz-IP-Identifikation
geprüft
um festzustellen ob diese dem Strom-sequentiellen Format entspricht,
das bedeutet sie ist vorhersagbar. Wenn die IP-Identifikation nicht Strom-sequentiell
ist, dann wird sie im Schritt 48 eingestellt/ausgerichtet
um dem Stromsequentiellen Format zu entsprechen. Wenn die IP-Identifikation einmal
eingestellt ist, dann wird das Paket zu dem Funk-Frame synchronisiert
und im Schritt 50 über
die Funk-Schnittstelle 26 gesendet.
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5 illustriert
weiter die Funktion des Synchronisierers 36. Zuerst wird
die RTP-Zeitmarke TS des Paket-Kennsatzes im Schritt 52 mit
der Sendezeit Tx des Funk-Frames verglichen.
Wie vorher erwähnt
enthält
jedes Paket eine Zeitmarke TS. Die RTP-Zeitmarke TS zeigt den Zeitpunkt
an, zu welchem das Paket relativ zu dem vorherigen Paket erzeugt
wurde. Diese Information wird verwendet um die Datenpakete wie folgt
mit dem ausgehenden Funk-Frame zu synchronisieren. Betrachte ein
Paket Pn – 1
und ein darauf folgendes Paket Pn. Das Paket Pn – 1 hat in diesem Beispiel
einen RTP-Zeitmarken-Wert von 20, repräsentierend 20 RTP-Zeitmarken-Einheiten
(jede Einheit z.B. equivalent zu 1 Millisekunde), wobei das Paket
Pn einen TS-Wert von 40 hat. Das ΔTS ist in
diesem Fall 20. Man betrachte jetzt ein zu einer Zeit Tx gesendetes
Funk-Frame und ein nachfolgendes zu der Zeit Tx + ΔTx gesendetes Funk-Frame. Der Synchronisierer synchronisiert
die Datenpakete so, dass ΔTS
ausgerichtet ist mit ΔTx. Daher, wenn TSn größer oder
gleich zu Tx plus nΔTx ist,
wird das Paket Pn-1 mit dem Funk-Frame zur
Zeit Tx gesendet, während das Paket Pn mit
dem zweiten Funk-Frame zur Zeit Tx + ΔTx gesendet wird. In einigen Ausführungsformen
kann ein vordefinierter Versatz C zu TSn addiert
sein, so wie im Schritt 54 gezeigt. Das Paket wird mit
dem Funk-Frame im Schritt 56 gesendet.
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In
dem Fall, in welchem es eine ausgedehnte Differenz in den RTP-Zeitmarken-Werten
zwischen Paketen gibt, wie in 6 illustriert,
kann der Synchronisierer 36 das Paket durch ein geeignetes
Vielfaches von ΔTx verzögern.
Wie in 6 gezeigt, korrespondiert ein Paket 60A zu
einem Funk-Frame 62A, Paket 60B korrespondiert
zu Funk-Frame 62B, aber Paket 60C ist ausgedehnt
oder verzögert
zu dem Funk-Frame 62D, überspringend
Funk-Frame 62C.
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Es
wird nun auf 7 bezogen. Der Empfänger 28 enthält ebenso
eine Anzahl von funktionalen Komponenten. Ein lokaler Zähler 70 weist
einem jeden am Empfänger 28 empfangenen
Paket, basierend auf der Reihenfolge nach welcher jedes Paket empfangen
wurde, eine RTP-Sequenznummer zu. Der lokale Zähler wird bevorzugt entweder
zurückgesetzt
oder voreingestellt entsprechend zu der Sequenznummer des ersten
zu empfangenden Pakets. Zum Beispiel kann diese Information zu Beginn
als statische Information kommuniziert werden. Der lokale Zähler 70 wird
dann mit jedem empfangenen Paket um 1 inkrementiert, so dass jedes
Paket eine unterschiedliche, höhere,
RTP-Sequenznummer
als das vorherige Paket hat.
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Ein
IP-Identifikations-Prozessor 72 rekonstruiert die IP-Identifikation basierend
auf der durch den lokalen Zähler
zugewiesenen RTP-Sequenznummer. Zum Beispiel, wenn die IP-Identifikation auf einem
Vielfachen der RTP-Sequenznummer basiert, kann der IP-Identifikations-Prozessor 72 fähig sein die
IP-Identifikation durch Multiplizieren der RTP-Sequenznummer mit einem geeigneten Multiplikator
zu erhalten.
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Ein
RTP-Zeitmarken-Prozessor 74 rekonstruiert den RTP-Zeitmarken-Wert des
Pakets basierend auf der Sendezeit des Funk-Frames, welches dieses
Datenpaket transportierte. Zum Beispiel habe das zu Beginn empfangene
Paket ein TS von z.B. 20. Das nächste
Paket in dem nächsten
Funk-Frame wird ein TS von 40 haben, und so weiter. Wie die RTP-Sequenznummer
kann die anfängliche
Sendezeit-Information auch zu Beginn mit der statischen Information übertragen
sein.
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Ein
Paket-Unversehrtheits-Prüfer 76 prüft den Kennsatz
um sicher zu stellen, dass dieser nicht irgendwie während der Übertragung
zu dem Empfänger 28 beschädigt wurde.
Wenn der Kennsatz beschädigt
wurde, wird er an diesem Punkt weggeworfen. Ein konventioneller
Dekomprimierer 78 rekonstruiert die verschiedenen Kennsatzfelder
und das Paket wird zusammen mit dem rekonstruierten Kennsatz durch
den Sender 80 zum nächsten
Ziel gesendet.
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Es
wird nun auf 8 bezogen, welche eine graphische
Darstellung des Einreihens der Pakete, so wie diese empfangen werden,
gibt. Wie ersichtlich ist, wird jedem neuen Paket eine RTP-Sequenznummer
durch den lokalen Zähler
zugewiesen. In dieser Ausführungsform
empfängt
jedes neue Paket eine RTP-Sequenznummer
(SN), welche um 1 höher
ist als die des vorherigen Pakets. Die Pakete 80A und 80B werden
so empfangen. Beschädigte
Pakete, z.B. Paket 80C, auch wenn diese weggeworfen werden,
werden durch den lokalen Zähler
trotzdem gezählt
um die RTP-Sequenznummer zu erhöhen.
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Es
wird nun auf 9 bezogen, in welcher der allgemeine
Ablauf an dem Empfänger 28 gezeigt ist.
Der lokale Zähler
wird im Schritt 90 inkrementiert. Das Paket wird im Schritt 94 auf
Beschädigung
geprüft
und im Schritt 96 weggeworfen, wenn Beschädigung gefunden
wird. Wenn keine Beschädigung gefunden
ist, dann wird die RTP-Sequenznummer, die IP-Identifikation und die RTP-Zeitmarke
im Schritt 98 rekonstruiert und der rekonstruierte Kennsatz
wird im Schritt 100 an das nächste Ziel weitergegeben.
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Also
können
durch das hier beschriebene Verfahren die wichtigen Felder des Paket-Kennsatzes,
nämlich
die IP-Identifikation,
die RTP-Sequenznummer und die RTP-Zeitmarke, auf der Empfänger-Seite
erhalten werden, ohne dass irgendeine mit dem Kennsatz in Beziehung
stehende Information auf der Zugangs-Technologie-Seite (mit der
Ausnahme irgendeiner statischen Information, wie vorher erwähnt) übertragen
werden muss.
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Es
sollte bemerkt werden dass, für
das Verfahren der vorliegenden Erfindung um erfolgreich zu sein,
es kein Umordnen von Paketen und keine verlorenen Pakete an der
Quelle ohne entsprechende Anzeige an die Zugangs-Technologie geben
darf. Wenn ein Paket vor der Kompression in der Zugangs-Technologie
umgeordnet oder verloren wird, oder Beides, dann muss geeignete
Aktion ausgeführt werden
um die sequentielle Falsch-Nummerierung zu berichtigen. Aktionen
die ausgeführt
werden können
schließen
das Senden zusätzlicher
Information an den Kompressor der Zugangs-Technologie ein, um diesen über die
Paket-Umordnung oder den Paket-Verlust zu informieren, und das Einstellen/Ausrichten
des Paket-Flusses an dem Dekomprimierer des Empfängers.
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Obgleich
die Erfindung mit Bezug zu speziellen Ausführungsformen beschrieben worden
ist, existieren verschiedene Modifikationen und Alternativen, welche
nicht beschrieben worden sind, welche sich jedoch innerhalb des
Geltungsbereichs der Erfindung befinden. Entsprechend sollte die
Erfindung nur durch die folgenden Ansprüche eingegrenzt sein.