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DE60116998T2 - In zugangstechnologie integrierte header-komprimierung - Google Patents

In zugangstechnologie integrierte header-komprimierung Download PDF

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DE60116998T2
DE60116998T2 DE60116998T DE60116998T DE60116998T2 DE 60116998 T2 DE60116998 T2 DE 60116998T2 DE 60116998 T DE60116998 T DE 60116998T DE 60116998 T DE60116998 T DE 60116998T DE 60116998 T2 DE60116998 T2 DE 60116998T2
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DE
Germany
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label
packet
sequence number
identification
timestamp
Prior art date
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DE60116998T
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Krister Svanbro
Hans Hannu
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Telefonaktiebolaget LM Ericsson AB
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Telefonaktiebolaget LM Ericsson AB
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
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Description

  • GEBIET DER ERFINDUNG
  • Die Erfindung betrifft allgemein Paket-Kommunikationen und spezieller Kennsatz-Kompression in Paket-Kommunikationen.
  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Der gewaltige Erfolg des Internets hat es wünschenswert gemacht das Internet-Protokoll (IP) für eine breite Vielfalt von Anwendungen, einschließend Stimm- und Sprach-Kommunikation, zu erweitern. Das Ziel ist natürlich das Internet als eine Verbindung für das Transportieren von Stimm- und Sprachdaten zu nutzen. Sprachdaten sind über das Internet unter Verwendung von IP-basierten Transportebenen-Protokollen, solchen wie das ,User Datagram Protocol' (UDP) und dem ,Real-time Transport Protocol' (RTP) ausgeführt worden. In einer typischen Anwendung wandelt ein mit Telefonie-Software betriebener Computer Sprache in digitale Daten um, welche dann in IP-basierte für den Transfer über das Internet geeignete Datenpakete eingebaut werden. Zusätzliche Information betreffend die UDP und RTP Protokolle kann in der folgenden Publikation gefunden werden: Jon Postel, User Datagram Protocol, DARPA RFC 786, August 1980; Henning Schulzrinne et al., RRT: A Transport Protocol for Real-time Applications, IETF RFC 1889, IETF Audio/video Transport Working Group, January 1996.
  • Ein typisches Sprachdaten-Paket 10 ist in 1 gezeigt. Das Paket 10 ist eines aus einer Vielzahl zusammengehöriger Pakete, welche einen Strom von Paketen bilden, die einen Teil zum Beispiel einer Sprach-Konversation repräsentieren. Das Paket 10 ist aus einem Kennsatz-Teil 12 und einem Nutzinformation-Teil gebildet. Der Kennsatz 12 kann eine Anzahl von Kennsatz-Komponenten einschließend statische Information 16, solche wie die Quell- und Ziel-Adressfelder (nicht gezeigt), und dynamische Information 18, solche wie die IP-Identifikation, RTP-Sequenznummer und RTP-Zeitmarken-Felder, umfassen. Für normale über IP-basierte Protokolle transportierte Sprachdaten kann der Kennsatz 12 bis zu 70% des Datenpakets 10 repräsentieren, wenig Kapazität für die Nutzinformation 14 lassend. Diese ineffiziente Nutzung der Bandbreite würde viel zu teuer sein für IP-basierten Transport über eine Mobilfunk-Verbindung, um eine brauchbare Alternative zu Leitungs-vermittelten Sprach-Diensten zu werden. Daher ist allgemein eine Kompression oder Reduzierung des Kennsatzes 12 erforderlich.
  • Der Ausdruck Kennsatz-Kompression bezieht sich auf die Kunst der transparenten Minimierung der notwendigen Bandbreite für die in Paket-Kennsätzen transportierte Information auf einer Fall zu Fall Basis für Punkt-zu-Punkt Verbindungen. Die Kennsätze werden auf der sendenden Seite komprimiert oder auf andere Weise reduziert und dann auf der empfangenden Seite rekonstruiert. Erinnere, dass Kennsätze allgemein Beides umfassen, statische Information und dynamische Information, das ist Information, die sich von einem Paket zu dem Nächsten ändert. Kennsatz-Kompression wird gewöhnlich verwirklicht durch Senden der statischen Information zu Beginn. Danach wird die dynamische Information durch das Übertagen von lediglich der Differenz oder dem Delta zu dem vorherigen Kennsatz gesendet.
  • Ein Verfahren der Implementierung der Kennsatz-Kompression besteht in der Verwendung einer ,Robust Checksum-based Header Compression' (ROCCO) genannten Kompressionstechnik. Dieses Verfahren verwendet CRC um die Richtigkeit der rekonstruierten Kennsätze auf der empfangenden Seite zu überprüfen. Zusätzlich zu dem CRC können die komprimierten Kennsätze auch ein vordefiniertes Code-Feld enthalten, welches verwendet ist um anzuzeigen, wie die dynamischen Informations-Felder sich von dem vorhergehenden Paket zu dem aktuellen Paket verändert haben. Wie früher erwähnt, schließen die dynamischen Informations-Felder die IP-Identifikation, die RTP-Sequenznummer und die RTP-Zeitmarke ein.
  • Jedoch, solange Bandbreite weiterhin als ein wertvolles Gut betrachtet wird, wird weiterhin eine Notwendigkeit bestehen mehr Bandbreite einzusparen, besonders bei Mobilfunk-Verbindungen. Daher ist es erwünscht fähig zu sein die Menge der übertragenen Kennsatz-Information weiter zu reduzieren, sogar wenn solche Information bereits durch einen Algorithmus wie ROCCO komprimiert wurde.
  • Die vorliegende Erfindung stellt vorteilhaft Techniken für das Erhalten zusätzlicher Bandbreite durch Weglassen, von dem komprimierten Kennsatz, von Information betreffend die Veränderungen in der IP-Identifikation, der RTP-Sequenznummer und der RTP-Zeitmarke. Stattdessen wird Rekonstruktion des Kennsatzes auf der Empfangs- oder Dekomprimierungs-Seite ausgeführt, basierend auf Information über diese Felder wie sie in der Zugangs-Technologie enthalten ist.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung ist gerichtet auf ein(e) Zugangs-Technologie-integriertes Kennsatz-Kompressions-Verfahren oder -Vorrichtung für das Senden eines IP-basierten Sprachdaten-Pakets über eine Funkstrecke ohne das Senden von Information betreffend Veränderungen in der IP-Identifikation, der RTP-Sequenznummer oder der RTP-Zeitmarke. Die Weglassung von Information betreffend Veränderungen in diesen Feldern reduziert die durch den Kennsatz verbrauchte Bandbreite. Diese Felder werden dann auf der Empfänger-Seite der Funkstrecke rekonstruiert.
  • In einem Aspekt ist die Erfindung gerichtet auf ein Verfahren des Sendens eines IP-basierten Datenpakets über eine Funkstrecke, wobei das Paket einen Paket-Kennsatz aufweist, einschließend ein IP-Identifikation-Kennsatzfeld, ein Sequenznummer-Kennsatzfeld und ein Zeitmarken-Kennsatzfeld. Das Verfahren umfasst die Schritte
    des Komprimierens des Paket-Kennsatzes, des Einstellens einer IP-Identifikation innerhalb des IP-Identifikation-Kennsatzfeldes des Paket-Kennsatzes um einem Stromsequentiellen Identifikations-Format zu entsprechen,
    des Synchronisierens des Pakets zu einem Funk-Frame basierend auf einer Zeitmarke innerhalb des Zeitmarken-Kennsatzfeldes des Paket-Kennsatzes und einer Zeit des Funk-Frames, und
    des Übertragens des Datenpakets mit dem Funk-Frame über die Funkstrecke.
  • In einem anderen Aspekt ist die Erfindung gerichtet auf ein Telekommunikations-System für das Senden eines IP-basierten Datenpakets über eine Funkstrecke, wobei das Datenpaket einen Paket-Kennsatz aufweist, einschließend ein IP-Identifikation-Kennsatzfeld, ein Sequenznummer-Kennsatzfeld und ein Zeitmarken-Kennsatzfeld. Das System umfasst
    einen Kompressor für das Komprimieren des Paket-Kennsatzes,
    einen IP-Identifikations-Prozessor für das Einstellen einer IP-Identifikation innerhalb des IP-Identifikation-Kennsatzfeldes um einem Strom-sequentiellen Identifikations-Format zu entsprechen,
    einen Synchronisierer für das Synchronisieren des Pakets zu einem Funk-Frame basierend auf einer Zeitmarke innerhalb des Zeitmarken-Kennsatzfeldes des Paket-Kennsatzes und einer Zeit des Funk-Frames, und
    einen Sender für das Senden des Datenpakets mit dem Funk-Frame über die Funkstrecke.
  • Eine vollständigere Wertschätzung der vorliegenden Erfindung und deren Geltungsbereichs kann erhalten werden durch die begleitenden Zeichnungen (welch nachstehend kurz zusammengefasst sind), die folgende detaillierte Beschreibung der gegenwärtig bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung und die anhängende Ansprüche.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Ein vollständigeres Verständnis des Verfahrens und der Vorrichtung der vorliegenden Erfindung kann erreicht werden durch Bezug auf die folgende detaillierte Beschreibung, wenn verwendet in Verbindung mit den begleitenden Zeichnungen, wobei:
  • 1 ein typisches IP-basiertes Sprachdaten-Paket illustriert;
  • 2 den Weg des Sprachdaten-Pakets über eine Kommunikations-Verbindung mittels einer Zugangs-Technologie illustriert;
  • 3 eine beispielhafte Ausführungsform des in der in 2 gezeigten Zugangs-Technologie enthaltenen Kennsatz-Kompressors illustriert;
  • 4 den generellen Ablauf für die in 2 gezeigte beispielhafte Ausführungsform illustriert;
  • 5 einen Paket-Synchronisations-Ablauf für die in 2 gezeigte Ausführungsform illustriert;
  • 6 eine graphische Repräsentation des in 5 gezeigten Paket-Synchronisation-Ablaufs ist;
  • 7 eine beispielhafte Ausführungsform des in 2 gezeigten Kennsatz-Dekomprimierers auf der Empfänger-Seite illustriert;
  • 8 eine graphische Repräsentation der Rekonstruktion der RTP-Sequenznummer ist; und
  • 9 den generellen Ablauf für die in 7 gezeigte beispielhafte Ausführungsform illustriert.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER GEGENWÄRTIG BEVORZUGTEN BEISPIELHAFTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • Die vorliegende Erfindung wird nun nachfolgend vollständiger mit Bezug zu den begleitenden Zeichnungen beschrieben werden, in welchen bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung gezeigt sind. Diese Erfindung kann jedoch in vielen verschiedenen Formen ausgeführt werden und sollte nicht ausgelegt werden als durch die hier gegebenen Ausführungsformen begrenzt; sondern, diese Ausführungsformen sind bereitgestellt, damit diese Offenlegung genau und vollständig sein wird und den mit dem Gebiet Vertrauten der Geltungsbereich der Erfindung vollständig vermittelt wird.
  • Wie früher erwähnt, senden die meisten konventionellen Kennsatz-Kompressions-Algorithmen nur Veränderungen oder Deltas in den Kennsatz-Feldern und nicht die tatsächlichen Felder selbst. Das bedeutet, dass nur das/die am wenigsten signifikante(n) Bit oder Bits gesendet werden, da diese diejenigen sind die sich am wahrscheinlichsten verändern. Die vorliegende Erfindung verbessert diesen Vorgang durch das Weglassen des Sendens sogar der die Veränderungen betreffenden Information. In einer beispielhaften Ausführungsform lässt die vorliegende Erfindung das Senden von Information weg, welche speziell Veränderungen in der IP-Identifikation, der RTP-Sequenznummer und der RTP-Zeitmarke betrifft.
  • In Übereinstimmung mit der beispielhaften Ausführungsform wird statische Information zu Beginn des Paket-Stroms gesendet, bevorzugt bevor das erste Paket in dem Strom gesendet wird. Die statische Information kann zum Beispiel auf einem zugeordneten Kanal oder einem Direkt-Zugriff-Kanal gesendet werden, solange wie die Information an dem Empfänger verfügbar gemacht wird, bevor das erste Paket eintrifft. Die statische Information kann die Quell- und Ziel-Adressen der Pakete in dem Strom einschließen und kann generell auf alle Pakete in dem Strom angewendet werden. Die Pakete werden dann in sequentieller Reihenfolge ohne die Veränderungen oder Deltas in der IP-Identifikation, der RTP-Sequenznummer und der RTP-Zeitmarke gesendet.
  • Die IP-Identifikationen der Pakete sind bevorzugt Stromsequentiell, das bedeutet, sie folgen in dem Strom in einer vorhersagbaren Reihenfolge aufeinander. Wenn sie das nicht sind, dann sollten sie eingestellt/ausgerichtet werden um einem Strom-sequentiellen Format zu entsprechen, wie hier erklärt werden wird. Was die RTP-Sequenznummer und die RTP-Zeitmarke betrifft, diese sollten bereits in einem sequentiellen Format, welches vorhersagbar ist, vorliegen und sollten Ausrichtung nicht benötigen.
  • Es wird nun auf 2 bezogen; ein passender Teil eines beispielhaften Paket-Vermittlungs-Kommunikation-Netzes ist gezeigt. Wie ersichtlich ist, liefert eine Paket-Quelle 20 einen Strom von Datenpaketen über eine Verbindung 22 an eine Zugangs-Technologie 24. Die Paket-Quelle 20 erzeugt einen Strom von Datenpaketen, welcher IP-basierten Protokollen folgt, solchen wie UDP- und RTP-Protokollen. Die Verbindung 22 kann irgendeine Verbindung sein, welche fähig ist Datenpakete von der Paket-Quelle 20 zu der Zugangs-Technologie 24, einer solchen wie PSTN- oder ISDN-Leitungen, zu transportieren.
  • Die Zugangs-Technologie 24 ist allgemein eine Ebene von Kommunikations-Protokollen, welche Zugang zu einem Empfänger 28 über eine Funk-Schnittstelle 26 bereitstellt. Beispiele der Zugangs-Technologie 24 schließen ein, sind aber nicht begrenzt auf das ,Global System for Mobile Communications' (GSM), ,Code Division Multiple Access' (CDMA), Wideband Code Division Multiple Access' (WCDMA), ,Advanced Mobile Phone System' (AMPS), ,Digital Advanced Mobile Phone System' (DAMPS), ,Personal Digital Cellular' (PDC), ,Digital European Cordless Telephone' (DECT), ,Cellular Digital Packet Data' (CDPD), etc. Die Zugangs-Technologie 24 stellt konventionelle Kompression für die Kennsätze der von der Paket-Quelle 20 empfangenen Datenpakete bereit und überträgt die Pakete (mit den komprimierten Kennsätzen) über eine Verbindung 26 zu einem Empfänger 28. Diese Kompression kann zum Beispiel in Übereinstimmung mit dem ROCCO Kompressions-Algorithmus ausgeführt werden oder mit irgendeinem anderen Kompressions-Algorithmus. Die Verbindung 26 kann eine Funk-Schnittstelle zwischen der Zugangs-Technologie 24 und dem Empfänger 28, eine solche wie eine Mobilfunk-Verbindung, sein. Letztlich empfängt der Empfänger 28 die Pakete von der Zugangs-Technologie 24 und rekonstruiert die Kennsätze und gibt die Pakete dann einschließlich der rekonstruierten Kennsätze an deren nächstes Ziel weiter.
  • In der Zugangs-Technologie 24 sind eine Anzahl funktioneller Elemente für das Komprimieren der Paket-Kennsätze enthalten. In einer in 3 in größerem Detail illustrierter Ausführungsform schließt die Zugangs-Technologie 24 einen konventionellen Kennsatz-Kompressor 30 ein, welcher die empfangenen Paket-Kennsätze komprimiert. Wenn die Paket-Kennsätze einmal durch den Kompressor 30 komprimiert sind, prüft ein Prozessor für statische Information 32 um zu sehen, ob die statische Information für die Pakete in diesem speziellen Strom vorher zu dem Empfänger 28 übertragen worden sind. Wenn das nicht der Fall ist, veranlasst der Prozessor 32 für statische Information, dass die statische Information an den Empfänger 28 gesandt wird.
  • Die Zugangs-Technologie 24 schließt auch einen IP-Identifikation-Prozessor 34 ein, welcher feststellt, welcher Typ von IP-Identifikation in den Paket-Kennsätzen enthalten ist. Im Allgemeinen können es drei Typen von IP-Identifikation-Formaten sein: Strom-sequentiell, zufällig, und Host-sequentiell. Bei Strom-sequentieller Formatierung ist die IP-Identifikation im Wesentlichen verbunden mit der RTP-Sequenznummer und kann zuverlässig basierend auf der RTP-Sequenznummer berechnet werden. Die Host-sequentiellen oder zufälligen Formate sind andererseits nicht zuverlässig vorhersagbar. Daher muss, wenn die IP-Identifikation entweder der Host-sequentiellen oder der zufälligen Formatierung folgt, diese eingestellt/ausgerichtet werden um dem Stromsequentiellen Format zu entsprechen.
  • Das Einstellen/Ausrichten kann erreicht werden mittels einer vordefinierten Nachschlage-Tabelle, verwendet um die IP-Identifikation von dem Host-sequentiellen oder zufälligen Format auf das Strom-sequentielle Format abzubilden. Das Abbilden von IP-Identifikationen ist früher offenbart worden in einem in Beziehung stehenden Patent, getitelt „Manipulating Header Fields For Improved Performance in Packet Communications", US-B-6 700 888.
  • Letztlich synchronisiert ein Funk-Frame-Synchronisierer 36 die Datenpakete mit den Funk-Frames. Der Funk-Frame-Synchronisierer 36 funktioniert auch als eine Art Pufferspeicher für die Pakete um die Pakete vorübergehend zu speichern. Die synchronisierten Pakete werden dann durch den Sender 38 über die Verbindung 26 an den Empfänger 28 gesandt.
  • 4 zeigt den generellen Fluss eines Datenpakets durch die Zugangs-Technologie 24. Im Schritt 40 wird ein konventioneller Kennsatz-Kompressions-Algorithmus (ein solcher wie ROCCO) verwendet um den Kennsatz in einer konventionellen Weise zu komprimieren. In den Schritten 42 und 44 wird statische Information gesendet, wenn diese für diesen speziellen Strom nicht vorher gesendet worden ist. Im Schritt 46 wird die Kennsatz-IP-Identifikation geprüft um festzustellen ob diese dem Strom-sequentiellen Format entspricht, das bedeutet sie ist vorhersagbar. Wenn die IP-Identifikation nicht Strom-sequentiell ist, dann wird sie im Schritt 48 eingestellt/ausgerichtet um dem Stromsequentiellen Format zu entsprechen. Wenn die IP-Identifikation einmal eingestellt ist, dann wird das Paket zu dem Funk-Frame synchronisiert und im Schritt 50 über die Funk-Schnittstelle 26 gesendet.
  • 5 illustriert weiter die Funktion des Synchronisierers 36. Zuerst wird die RTP-Zeitmarke TS des Paket-Kennsatzes im Schritt 52 mit der Sendezeit Tx des Funk-Frames verglichen. Wie vorher erwähnt enthält jedes Paket eine Zeitmarke TS. Die RTP-Zeitmarke TS zeigt den Zeitpunkt an, zu welchem das Paket relativ zu dem vorherigen Paket erzeugt wurde. Diese Information wird verwendet um die Datenpakete wie folgt mit dem ausgehenden Funk-Frame zu synchronisieren. Betrachte ein Paket Pn – 1 und ein darauf folgendes Paket Pn. Das Paket Pn – 1 hat in diesem Beispiel einen RTP-Zeitmarken-Wert von 20, repräsentierend 20 RTP-Zeitmarken-Einheiten (jede Einheit z.B. equivalent zu 1 Millisekunde), wobei das Paket Pn einen TS-Wert von 40 hat. Das ΔTS ist in diesem Fall 20. Man betrachte jetzt ein zu einer Zeit Tx gesendetes Funk-Frame und ein nachfolgendes zu der Zeit Tx + ΔTx gesendetes Funk-Frame. Der Synchronisierer synchronisiert die Datenpakete so, dass ΔTS ausgerichtet ist mit ΔTx. Daher, wenn TSn größer oder gleich zu Tx plus nΔTx ist, wird das Paket Pn-1 mit dem Funk-Frame zur Zeit Tx gesendet, während das Paket Pn mit dem zweiten Funk-Frame zur Zeit Tx + ΔTx gesendet wird. In einigen Ausführungsformen kann ein vordefinierter Versatz C zu TSn addiert sein, so wie im Schritt 54 gezeigt. Das Paket wird mit dem Funk-Frame im Schritt 56 gesendet.
  • In dem Fall, in welchem es eine ausgedehnte Differenz in den RTP-Zeitmarken-Werten zwischen Paketen gibt, wie in 6 illustriert, kann der Synchronisierer 36 das Paket durch ein geeignetes Vielfaches von ΔTx verzögern. Wie in 6 gezeigt, korrespondiert ein Paket 60A zu einem Funk-Frame 62A, Paket 60B korrespondiert zu Funk-Frame 62B, aber Paket 60C ist ausgedehnt oder verzögert zu dem Funk-Frame 62D, überspringend Funk-Frame 62C.
  • Es wird nun auf 7 bezogen. Der Empfänger 28 enthält ebenso eine Anzahl von funktionalen Komponenten. Ein lokaler Zähler 70 weist einem jeden am Empfänger 28 empfangenen Paket, basierend auf der Reihenfolge nach welcher jedes Paket empfangen wurde, eine RTP-Sequenznummer zu. Der lokale Zähler wird bevorzugt entweder zurückgesetzt oder voreingestellt entsprechend zu der Sequenznummer des ersten zu empfangenden Pakets. Zum Beispiel kann diese Information zu Beginn als statische Information kommuniziert werden. Der lokale Zähler 70 wird dann mit jedem empfangenen Paket um 1 inkrementiert, so dass jedes Paket eine unterschiedliche, höhere, RTP-Sequenznummer als das vorherige Paket hat.
  • Ein IP-Identifikations-Prozessor 72 rekonstruiert die IP-Identifikation basierend auf der durch den lokalen Zähler zugewiesenen RTP-Sequenznummer. Zum Beispiel, wenn die IP-Identifikation auf einem Vielfachen der RTP-Sequenznummer basiert, kann der IP-Identifikations-Prozessor 72 fähig sein die IP-Identifikation durch Multiplizieren der RTP-Sequenznummer mit einem geeigneten Multiplikator zu erhalten.
  • Ein RTP-Zeitmarken-Prozessor 74 rekonstruiert den RTP-Zeitmarken-Wert des Pakets basierend auf der Sendezeit des Funk-Frames, welches dieses Datenpaket transportierte. Zum Beispiel habe das zu Beginn empfangene Paket ein TS von z.B. 20. Das nächste Paket in dem nächsten Funk-Frame wird ein TS von 40 haben, und so weiter. Wie die RTP-Sequenznummer kann die anfängliche Sendezeit-Information auch zu Beginn mit der statischen Information übertragen sein.
  • Ein Paket-Unversehrtheits-Prüfer 76 prüft den Kennsatz um sicher zu stellen, dass dieser nicht irgendwie während der Übertragung zu dem Empfänger 28 beschädigt wurde. Wenn der Kennsatz beschädigt wurde, wird er an diesem Punkt weggeworfen. Ein konventioneller Dekomprimierer 78 rekonstruiert die verschiedenen Kennsatzfelder und das Paket wird zusammen mit dem rekonstruierten Kennsatz durch den Sender 80 zum nächsten Ziel gesendet.
  • Es wird nun auf 8 bezogen, welche eine graphische Darstellung des Einreihens der Pakete, so wie diese empfangen werden, gibt. Wie ersichtlich ist, wird jedem neuen Paket eine RTP-Sequenznummer durch den lokalen Zähler zugewiesen. In dieser Ausführungsform empfängt jedes neue Paket eine RTP-Sequenznummer (SN), welche um 1 höher ist als die des vorherigen Pakets. Die Pakete 80A und 80B werden so empfangen. Beschädigte Pakete, z.B. Paket 80C, auch wenn diese weggeworfen werden, werden durch den lokalen Zähler trotzdem gezählt um die RTP-Sequenznummer zu erhöhen.
  • Es wird nun auf 9 bezogen, in welcher der allgemeine Ablauf an dem Empfänger 28 gezeigt ist. Der lokale Zähler wird im Schritt 90 inkrementiert. Das Paket wird im Schritt 94 auf Beschädigung geprüft und im Schritt 96 weggeworfen, wenn Beschädigung gefunden wird. Wenn keine Beschädigung gefunden ist, dann wird die RTP-Sequenznummer, die IP-Identifikation und die RTP-Zeitmarke im Schritt 98 rekonstruiert und der rekonstruierte Kennsatz wird im Schritt 100 an das nächste Ziel weitergegeben.
  • Also können durch das hier beschriebene Verfahren die wichtigen Felder des Paket-Kennsatzes, nämlich die IP-Identifikation, die RTP-Sequenznummer und die RTP-Zeitmarke, auf der Empfänger-Seite erhalten werden, ohne dass irgendeine mit dem Kennsatz in Beziehung stehende Information auf der Zugangs-Technologie-Seite (mit der Ausnahme irgendeiner statischen Information, wie vorher erwähnt) übertragen werden muss.
  • Es sollte bemerkt werden dass, für das Verfahren der vorliegenden Erfindung um erfolgreich zu sein, es kein Umordnen von Paketen und keine verlorenen Pakete an der Quelle ohne entsprechende Anzeige an die Zugangs-Technologie geben darf. Wenn ein Paket vor der Kompression in der Zugangs-Technologie umgeordnet oder verloren wird, oder Beides, dann muss geeignete Aktion ausgeführt werden um die sequentielle Falsch-Nummerierung zu berichtigen. Aktionen die ausgeführt werden können schließen das Senden zusätzlicher Information an den Kompressor der Zugangs-Technologie ein, um diesen über die Paket-Umordnung oder den Paket-Verlust zu informieren, und das Einstellen/Ausrichten des Paket-Flusses an dem Dekomprimierer des Empfängers.
  • Obgleich die Erfindung mit Bezug zu speziellen Ausführungsformen beschrieben worden ist, existieren verschiedene Modifikationen und Alternativen, welche nicht beschrieben worden sind, welche sich jedoch innerhalb des Geltungsbereichs der Erfindung befinden. Entsprechend sollte die Erfindung nur durch die folgenden Ansprüche eingegrenzt sein.

Claims (16)

  1. Ein Verfahren für das Senden eines IP-basierten Datenpakets über eine Funkstrecke, wobei das Datenpaket aufweisend einen Paket-Kennsatz aufweist, einschließend ein IP-Identifikation-Kennsatzfeld, ein Sequenznummer-Kennsatzfeld und ein Zeitmarken-Kennsatzfeld, wobei das Verfahren diese Schritte umfasst: Komprimieren (40) des Paket-Kennsatzes; Einstellen (48) einer IP-Identifikation innerhalb des IP-Identifikation-Kennsatzfelds des Paket-Kennsatzes, um einem Identifikations-Format für sequentiellen Datenstrom zu entsprechen; Synchronisieren (50) des Datenpakets mit einem Funk-Frame (Funk-Datenübertragungsblock), basierend auf einer Zeitmarke innerhalb des Zeitmarken-Kennsatzfelds des Paket-Kennsatzes und einer Zeitvorgabe des Funk-Frames; und Übertragen des Datenpakets mittels des Funk-Frames über die Funkstrecke.
  2. Das Verfahren nach Anspruch 1, wobei das Datenpaket ohne Information betreffend Änderungen in der IP-Identifikation, Sequenznummer oder Zeitmarke übertragen wird.
  3. Das Verfahren nach Anspruch 1, außerdem diesen Schritt umfassend: Übertragen von das Datenpaket betreffender statischer Information über die Funkstrecke.
  4. Das Verfahren nach Anspruch 1, wobei der Paket-Kennsatz entsprechend einem ROCCO-Komprimierungs-Protokoll komprimiert ist.
  5. Das Verfahren nach Anspruch 1, außerdem diesen Schritt umfassend: Wiederherstellen einer Sequenznummer innerhalb des Sequenznummer-Kennsatzfelds des Paket-Kennsatzes durch Inkrementieren einer vorherigen Sequenznummer und Zuweisen der inkrementierten Sequenznummer zu dem Datenpaket.
  6. Das Verfahren nach Anspruch 5, außerdem diesen Schritt umfassend: Wiederherstellen der IP-Identifikation innerhalb des IP-Identifikation-Kennsatzfelds des Paket-Kennsatzes aus der wiederhergestellten Sequenznummer.
  7. Das Verfahren nach Anspruch 6, außerdem diesen Schritt umfassend: Wiederherstellen der Zeitmarke innerhalb des Zeitmarken-Kennsatzfelds des Paket-Kennsatzes aus der Zeitvorgabe des Funk-Frames.
  8. Das Verfahren nach Anspruch 7, außerdem diesen Schritt umfassend: Dekomprimieren des Paket-Kennsatzes und Weiterleiten des Datenpakets an einen nächsten Zielort.
  9. Ein Telekommunikations-System für das Senden eines IP-basierten Pakets über eine Funkstrecke, wobei das Paket aufweisend einen Paket-Kennsatz aufweist, einschließend ein IP-Identifikation-Kennsatzfeld, ein Sequenznummer-Kennsatzfeld und ein Zeitmarken-Kennsatzfeld, wobei das System umfasst: einen Kompressor (30) für das Komprimieren des Paket-Kennsatzes; einen IP-Identifikations-Prozessor (34) für das Einstellen einer IP-Identifikation innerhalb des IP-Identifikation-Kennsatzfelds um einem Format für sequentiellen Datenstrom zu entsprechen; einen Synchronisierer (36) für das Synchronisieren des Datenpakets mit einem Funk-Frame, basierend auf einer Zeitmarke innerhalb des Zeitmarken-Kennsatzfelds und einer Zeitvorgabe des Funk-Frames; und einen Sender (38) für das Übertragen des Datenpakets mittels des Funk-Frames über die Funkstrecke.
  10. Das Telekommunikations-System nach Anspruch 9, wobei das Datenpaket ohne Information betreffend Änderungen in der IP-Identifikation, Sequenznummer oder Zeitmarke übertragen wird.
  11. Das Telekommunikations-System nach Anspruch 9, außerdem umfassend einen Prozessor für das Verarbeiten statischer Information für das Senden von das Paket betreffender statischer Information über die Funkstrecke.
  12. Das Telekommunikations-System nach Anspruch 9, wobei der Paket-Kennsatz entsprechend einem ROCCO-Komprimierungs-Protokoll komprimiert ist.
  13. Das Telekommunikations-System nach Anspruch 9, außerdem umfassend einen Zähler (70) für das Wiederherstellen einer Sequenznummer innerhalb des Sequenznummer-Kennsatzfelds durch Inkrementieren einer vorherigen Sequenznummer und Zuweisen der inkrementierten Sequenznummer zu dem Datenpaket.
  14. Das Telekommunikations-System nach Anspruch 13, außerdem umfassend einen zweiten IP-Identifikations-Prozessor (72) für das Wiederherstellen einer Sequenznummer innerhalb des Sequenznummer-Kennsatzfelds aus der wiederhergestellten Sequenznummer.
  15. Das Telekommunikations-System nach Anspruch 14, außerdem umfassend einen Zeitmarken-Prozessor (74) für das Wiederherstellen der Zeitmarke innerhalb des Zeitmarken-Kennsatzfelds aus der Zeitvorgabe des Funk-Frames.
  16. Das Telekommunikations-System nach Anspruch 15, außerdem umfassend einen Dekomprimierer (78) für das Dekomprimieren des Paket-Kennsatzes und einen Sender (80) für das Weiterleiten des Datenpakets an einen nächsten Zielort.
DE60116998T 2000-03-03 2001-03-01 In zugangstechnologie integrierte header-komprimierung Expired - Lifetime DE60116998T2 (de)

Applications Claiming Priority (5)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US18670000P 2000-03-03 2000-03-03
US186700P 2000-03-03
US652461 2000-08-31
US09/652,461 US6999429B1 (en) 2000-03-03 2000-08-31 Access technology integrated header compression
PCT/SE2001/000439 WO2001065804A1 (en) 2000-03-03 2001-03-01 Access technology integrated header compression

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE60116998D1 DE60116998D1 (de) 2006-04-13
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