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DE60116863T2 - Melkanlage mit vorbehandlungssystem - Google Patents

Melkanlage mit vorbehandlungssystem Download PDF

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Publication number
DE60116863T2
DE60116863T2 DE60116863T DE60116863T DE60116863T2 DE 60116863 T2 DE60116863 T2 DE 60116863T2 DE 60116863 T DE60116863 T DE 60116863T DE 60116863 T DE60116863 T DE 60116863T DE 60116863 T2 DE60116863 T2 DE 60116863T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cup
pretreatment
milking
teat
arm
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE60116863T
Other languages
English (en)
Other versions
DE60116863D1 (de
Inventor
DaniÄl Daan VAN DER LINGEN
Willem Peter VAN DER SLUIS
Johannes Franciscus DE VRIES
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Idento Electronics BV
Original Assignee
Idento Electronics BV
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Publication date
Application filed by Idento Electronics BV filed Critical Idento Electronics BV
Application granted granted Critical
Publication of DE60116863D1 publication Critical patent/DE60116863D1/de
Publication of DE60116863T2 publication Critical patent/DE60116863T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01JMANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
    • A01J5/00Milking machines or devices
    • A01J5/017Automatic attaching or detaching of clusters
    • A01J5/0175Attaching of clusters
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01JMANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
    • A01J7/00Accessories for milking machines or devices
    • A01J7/04Accessories for milking machines or devices for treatment of udders or teats, e.g. for cleaning

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Melken von Tieren, umfassend: einen Melkroboter mit einem Roboterarm, der zumindest in der Nähe eines seiner freien Enden Greifmittel hat zum aufeinanderfolgenden Greifen und Anordnen separater Melkbecher an den Zitzen von Eutern von Vieh und ein Vorbehandlungssystem zum Vorbehandeln, wie beispielsweise Reinigen, der Zitzen.
  • Eine derartige Vorrichtung aus der EP-A-0.728.412 bekannt, bei der getrennte Melkbecher 28 und Reinigungsbecher, die das Vorbehandlungssystem bilden, getrennt in der Nähe eines Melkstands bzw. einer Melkbox angeordnet sind, in dem Tiere gemolken werden. Für jede Zitze muß ein Melkroboter aufeinanderfolgend einen Reinigungsbecher aufsammeln, plazieren, entfernen und weglegen und dann diese Vorgänge wieder für den tatsächlichen Melkbecher durchführen. Dies ist eine unnötig schwere Belastung des Melkroboters. Die Leistungsfähigkeit des Melkroboters ist überdies hierbei eingeschränkt, da die umfangreiche Vielseitigkeit der Bewegungen Zeit kostet.
  • Die vorliegende Erfindung hat zum Ziel, zumindest die oben angegebenen Probleme des Standes der Technik zu verringern oder sogar zu vermeiden, wobei zu diesem Zwecke eine Vorrichtung vorgesehen ist, die sich insofern unterscheidet, als das Vorbehandlungssystem einen Vorbehandlungsbecher umfaßt, der an dem Roboterarm angeordnet ist und der bewegbar ist zwischen einer inaktiven, weggefalteten Stellung und einer aktiven, aufgefalteten Stellung, in welcher der Vorbehandlungsbecher eine Position relativ zu dem Roboterarm hat, die zumindest mit derjenigen eines Melkbechers vergleichbar ist, der mit Hilfe des Roboterarms an einer Zitze anzuordnen ist.
  • Bei einer erfindungsgemäßen Vorrichtung kann daher ein Melkroboter den Reinigungsbecher in die aktive, aufgefaltete Stellung führen, eine gewünschte Zitze suchen und während des Reinigens dieser Zitze stationär verbleiben, während nach dem Stand der Technik zwei zusätzliche Bewegungen notwendig waren, um den Reinigungsbecher zu sammeln und wegzulegen. Erfindungsgemäß sind diese Bewegungen nicht mehr länger notwendig. Der Melkroboter ist daher weniger schwer belastet und es bleibt mehr Zeit pro Tier zum Melken zur Verfügung oder es können pro Melkeinheit mehr Tiere gemolken werden.
  • Da der Vorbehandlungsbecher eine Position, insbesondere in der aktiven, aufgefalteten Situation, relativ zu dem Roboterarm hat, die zumindest mit der Position eines Melkbechers zwecks Anordnung an einer Zitze durch den Roboterarm vergleichbar ist, kann derselbe Positioniermechanismus auch verwendet werden, um eine gewünschte Zitze zu finden, wenn der Reinigungsbecher mit dem Suchalgorithmus angeordnet wird, der für die tatsächlichen Melkbecher verwendet wird.
  • Es sei festgehalten, daß eine Vorrichtung aus der WO 99/27770 bekannt ist mit einem Melkroboter, der fest an einem Melkstand angeordnet ist und der einen Roboterarm umfaßt, an dem sowohl ein Melkbecher, wie auch ein Reinigungsbecher permanent angeordnet sind. Dies führt zu einem sehr steifen bzw. starren System, bei dem ein Roboterarm pro Zitze eines Euters eines zu melkenden Tieres erforderlich ist. Dies führt zu sehr hohen Kosten und langen Zeitspannen, innerhalb derer die Roboterarme nicht mehr tun als einen Reinigungsbecher zu halten oder einen Melkbecher, der an einer relevanten, gewünschten Zitze des Euters des zu melkenden Tieres angeschlossen ist. In Abhängigkeit von der Funktion – Reinigen oder Melken – sind der Melkbecher und der Reinigungsbecher relativ zueinander in ihrer Position austauschbar.
  • Es sei weiters festgehalten, daß eine Vorrichtung aus der EP-A-0.789.995 bekannt ist, bei welcher das Vorbehandlungssystem gebildet ist durch rotierende Bürsten zum Reinigen der Zitzen. Die Bürsten sind an einem Schwenkmechanismus angeordnet, der in eine aktive Betriebsstellung und eine inaktive Stellung gebracht werden kann. Bei der aus dieser Veröffentlichung bekannten Vorrichtung bilden sowohl die Melkbecher, wie auch das Vorbehandlungssystem eine per se feste Komponente des Roboterarms. Der Melkroboter verbleibt stationär und in Gebrauch nicht nur während des Reinigens der Zitzen, sondern auch während der gesamten für das Melken erforderlichen Zeitspanne. Im Unterschied zu den beiden oben erwähnten Veröffentlichungen, kann ein erfindungsgemäßer Melkroboter nach der Vorbehandlung eines Euters eines Tieres und Anschließen der tatsächlichen Melkbecher betätigt bzw. benutzt werden für ein anderes Tier bei einem anderen Melkstand. Hierzu kann der Melkroboter physisch versetzt werden oder zu einem in der Nähe befindlichen Melkstand schwenken, wo eine gemolkene Kuh mittlerweile durch eine noch zu melkende Kuh ersetzt wurde.
  • Bei einem anderen Ausführungsbeispiel hat die Vorrichtung das Merkmal, daß der Roboterarm einen Greifer an seinem im wesentlichen freien Ende umfaßt, um individuell Melkbecher zu greifen und sie jeweils zu einer relevanten Zitze zu versetzen und die Melkbecher daran anzuordnen, wobei der Vorbehandlungsbecher eine Form hat, die zumindest mit derjenigen der Melkbecher vergleichbar ist und in einer aktiven Stellung von dem Greifer gegriffen werden kann. Als Folge dieser Maßnahmen, wird die Positionierung, Plazierung und das Versetzen des Vorbehandlungsbechers ebenfalls praktisch identisch zu den Vorgängen in Bezug auf den Melkbecher vorgenommen. Dies führt auch zu einer beachtlichen Vereinfachung.
  • Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist der Vorbehandlungsbecher an dem Roboterarm mit einem Faltmechanismus angeordnet. Der Faltmechanismus ist selbstverständlich steuerbar und reguliert die Plazierung des Vorbehandlungsbechers in den aufgefalteten, aktiven oder weggefalteten Stellungen.
  • Bei einem derartigen Ausführungsbeispiel kann der Faltmechanismus einen Neigearm umfassen zwischen dem Vorbehandlungsbecher und dem Roboterarm, wobei der Neigearm derart gebogen ist, daß der Vorbehandlungsbecher in der weggefalteten Stellung an dem Roboterarm liegt. Der für den Vorbehandlungsbecher in der weggefalteten Stellung erforderliche Raum ist daher minimal, wie auch die Behinderung, die der Roboterarm dadurch erfahren kann während der Anordnung oder des Plazierens von für das Melken zu verwendenden Melkbechern.
  • Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel mit einem Faltmechanismus und einer Steuerung dafür, kann die erfindungsgemäße Vorrichtung das Merkmal haben, daß die Steuerung ein Zylinder ist, der sich im wesentlichen in Längsrichtung des Roboterarms erstreckt. Ein derartiger Zylinder kann hydraulisch oder pneumatisch sein, obgleich festgehalten sei, daß ein pneumatischer Zylinder speziell vorteilhaft ist aufgrund der pneumatischen Vorkehrungen, die schon typischerweise vorgesehen sind für das tatsächliche Melken des Tieres, wie beispielsweise ein Vakuumschlauch.
  • Beim Vorbehandeln mit dem Vorbehandlungsbecher kann stattfinden: ein Waschen der Zitzen mit kaltem oder warmem Wasser, Führen eines vorzugsweise warmen Luftstroms entlang der Zitze, um sie zu trocknen, Anwendung von Reinigungsmitteln oder pharmazeutischen Stoffen, etc. Der Vorbehandlungsbecher ist vorzugsweise zu diesem Zweck über den Roboterarm an wenigstens einem der Mittel angeschlossen aus der Gruppe umfassend: Wasserzufuhr; Warmwasserzufuhr; Warmluftvorsehung; Reinigungsmittelzufuhr, -abfuhr, etc.
  • Die oben beschriebenen und andere Vorteile, Merkmale und Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Vorrichtungen werden detaillierter und lediglich beispielhaft hier im folgenden beschrieben unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen, in denen:
  • 1 eine teilweise weggeschnittene und schematische Ansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung mit einem Vorbehandlungssystem in der aktiven Stellung zeigt; und
  • 2 eine schematische Ansicht einer Vorrichtung nach 1 im Betrieb zeigt, wobei das Vorbehandlungssystem in der deaktivierten Stellung ist.
  • 1 zeigt eine schematische und teilweise weggeschnittene Ansicht einer Melkvorrichtung 1 nach der vorliegenden Erfindung. Die Melkvorrichtung 1 umfaßt einen Melkroboter 2, von dem ein Roboterarm 5 explizit gezeigt ist. Ein Vorbehandlungssystem 4 umfaßt des weiteren einen Vorbehandlungsbecher 3, der an ein Vakuumsystem 6 in Kombination mit einem Trenntank 7 und einer Warmluftzufuhr 8 angeschlossen ist, die mit einer Heizvorrichtung 9 verbunden ist. In dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel dient das Vorbehandlungssystem 4 der Reinigung der Zitze eines Euters eines zu melkenden Tieres, wobei zu diesem Zweck der Vorbehandlungsbecher 3 mit Wasser von einer Wasserzufuhr (nicht gezeigt) unter dem Einfluß einer geeigneten Steuerung mit Vakuum vom Vakuumsystem 6, versorgt wird.
  • Das während des Waschens der Zitze 19 verwendete Wasser wird über den Auslaß 22 zum Trenntank 7 geführt.
  • Eine Verkleidung bzw. ein Futter 21 ist in dem Vorbehandlungsbecher 3 angeordnet. Zwischen dem Becher 3 und der Verkleidung 21 ist ein Raum ausgebildet, der über eine Druckleitung 23 mit dem Vakuumsystem 6 verbunden ist. Unter dem Einfluß eines von dem Vakuumsystem 6 erzeugten, pulsierenden Vakuums, wird die mit Wasser befeuchtete Zitze 9 durch die pulsierende Wirkung der Verkleidung 21 gewaschen. Die Zitze, die dann immer noch in dem Vorbehandlungsbecher 3 eingeführt ist, wird dann mit Luft von der Heizung 9 getrocknet.
  • Während des Pulsierens der Verkleidung 21 während des Waschens und/oder Trocknens der Zitze 19 mit warmer Luft, wird sog. "Vormilch", üblicherweise von der Zitze 19 abgegeben. Diese wird in ähnlicher Weise über den Auslaß 22 an den Trenntank 7 abgeführt.
  • An dem freien äußeren Ende, d.h. über den Vorbehandlungsbecher 3 in 1, umfaßt der Roboterarm 5 einen Greifer 10. Dieser letztere ist geeignet zum Ergreifen des Vorbehandlungsbechers 3, wie auch üblicher Melkbecher, wie sie beispielsweise insbesondere in 2 gezeigt sind. Der Vorbehandlungsbecher 3 hat zu diesem Zweck eine Ausgestaltung, die ähnlich derjenigen der üblichen Melkbecher ist. In der wie in 1 gezeigten, aufgefalteten Situation, hat der Vorbehandlungsbecher 3 daher eine Position relativ zu dem Roboterarm 5, die zumindest mit der Position der Melkbecher vergleichbar ist beim Vorgang des Anordnens des Vorbehandlungsbechers 3 an einer der Zitzen des Euters eines zu melkenden Tieres. Die Mittel (nicht gezeigt) zum Positionieren der Melkbecher können daher dazu verwendet werden, um den Vorbehandlungsbecher 3 anzuordnen, zu plazieren und zu versetzen.
  • Neben dem Greifer 10, ist der Vorbehandlungsbecher 3 über einen gebogenen Arm 11 mit dem Roboterarm 5 verbunden. Der Vorbehandlungsbecher 3 und der gebogene Arm sind fest in dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel aneinander angebracht, während das Ende des gebogenen Arms 11, gegenüber dem Vorbehandlungsbecher 3, an dem Roboterarm 5 angeordnet ist zwecks Drehung an einer Rotationswelle 12. Der Arm 11 ist derart gebogen, daß, wenn der Arm 11 bei Drehung der Rotationswelle 12 gedreht wird, der Vorbehandlungsbecher 3 zum Liegen an der Unterseite in 1 des Roboterarms 5 kommt. Diese Situation ist in 2 gezeigt. Der Vorbehandlungsbecher 3 wird hierbei aus der Bahn zum Anordnen der Melkbecher 13 bewegt, wie weiter unten unter Bezugnahme auf 2 beschrieben wird.
  • Bei der Rotationswelle ist der gebogene Arm fest an einer Platte 14 montiert, die länglich ist und ist an der Seite gegenüber der Rotationswelle 12 mit einem Zugarm 15 verbunden, der wiederum mit der Kolbenstange 16 eines Zylinders 17 verbunden ist. Der Zylinder 17 ist pneumatisch und kann daher mit demselben System gesteuert werden, wie dem, bei dem das Vakuumsystem 6 Teil einer diesbezüglichen Steuerung bildet. Zusätzlich oder alternativ kann ein Hydraulikzylinder verwendet werden, etc., wobei dies alles abhängt von den anderen Bauteilen der Melkvorrichtung 1 und den Möglichkeiten, die diese eröffnen.
  • 2 zeigt die Melkvorrichtung 1 im Betrieb während des Melkens einer Kuh 18. Der Vorbehandlungsbecher 3 ist in gestrichelten Linien an der Zitze 19 der Kuh 18 gezeigt. Der Greifer 10 ist hier immer noch an dem in gestrichelten Linien gezeichneten Vorbehandlungsbecher 3 angeschlossen. Wie schon oben, beschrieben wurde, hat der Vorbehandlungsbecher 3 dieselbe Form und Positionierung relativ zu dem Roboterarm wie ein herkömmlicher Melkbecher, wobei die Positionierung des Vorbehandlungsbechers 3 auf gleiche Weise stattfinden kann wie im Falle des herkömmlichen bzw. üblichen Melkbechers 13. Nach der Vorbehandlung der Zitze 19, wird der Vorbehandlungsbecher 3 seitlich weggefaltet in die in durchgezogenen Linien gezeigte Stellung, relativ zu seinem Roboterarm 5, durch Ziehen an dem Zugarm 15, woraufhin der gebogene Arm 11 den Vorbehandlungsbecher 3 von der Unterseite in 2 des Roboterarms 5 zurück nach oben führen wird.
  • Nach der Vorbehandlung, beispielsweise einer Reinigung, der Zitze 19 und dem Wegfalten des Vorbehandlungsbechers 3, steht es dem Greifer 10 frei, einen Melkbecher 13 für die gerade vorbehandelte Zitze 9 an einem Halter 20 aufzusammeln, der zu diesem Zwecke in der Nähe plaziert ist. 2 zeigt, daß der Halter 20 einen anderen Melkbecher 13 trägt, der von dem Greifer 10 an dem freien Ende des Roboterarms 5 aufgesammelt werden kann, um an der Zitze 19 angeordnet zu werden, die noch frei ist.
  • Melkbecher 13 sind schon an den anderen Zitzen der Kuh 18 angeordnet.
  • Es wird offensichtlich, daß unterschiedliche zusätzliche, alternative und angepaßte Ausführungsbeispiele innerhalb des Bereichs der vorliegenden Erfindung, wie er durch die beigefügten Ansprüche definiert ist, möglich sind. Die Erfindung kann daher auch bei Vieh bzw. Tieren verwendet werden, die nicht Kühe sind, wie beispielsweise Ziegen, etc. Der Vorbehandlungsbecher 3 kann an verschiedener Stelle als der Greifer in seiner aktiven Situation angeordnet sein und beispielsweise dann nicht weggefaltet werden, da der Vorbehandlungsbecher dann die Bahn des Greifers nicht stört, was zu einer Vereinfachung hinsichtlich des Faltmechanismusses führen würde, der im Vorstehenden im wesentlichen durch den Zylinder 17 gebildet ist, was jedoch zu separaten Mitteln führen würde zum Positionieren des freien Endes des Roboterarms derart, daß der Vorbehandlungsbecher an der relevanten Zitze angeordnet werden kann. Es ist offensichtlich, daß viele andere Ausführungsbeispiele innerhalb des Bereichs der vorliegenden Erfindung möglich sind.

Claims (9)

  1. Vorrichtung zum Melken von Tieren, umfassend einen Melkroboter mit einem Roboterarm, der zumindest in der Nähe eines seiner freien Enden Greifmittel hat, um aufeinanderfolgend getrennte Melkbecher zu greifen und an den Zitzen von Eutern von Vieh anzuordnen und ein Vorbehandlungssystem zur Vorbehandlung, wie beispielsweise einer Reinigung der Zitzen, wobei das Vorbehandlungssystem einen Vorbehandlungsbecher umfaßt, der an dem Roboterarm angeordnet ist und der bewegbar ist zwischen einer inaktiven, weggefalteten Stellung und einer aktiven, aufgefalteten Stellung, in welcher der Vorbehandlungsbecher eine Position relativ zu dem Roboterarm hat, die zumindest vergleichbar ist mit derjenigen eines Melkbechers zur Anordnung an einer Zitze mit Hilfe des Roboterarms.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei welcher der Roboterarm einen Greifer an seinem im wesentlichen freien Ende umfaßt, um individuell Melkbecher zu greifen und sie jeweils zu versetzen zu einer relevanten Zitze und die Melkbecher daran anzuordnen, wobei der Vorbehandlungsbecher eine Form hat, die zumindest mit derjenigen der Melkbecher vergleichbar ist und in einer aktiven Stellung von dem Greifer gegriffen werden kann.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei welcher der Vorbehandlungsbecher an dem Roboterarm mit einem Faltmechanismus angeordnet ist.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 3, bei welcher der Faltmechanismus einen Neigearm zwischen dem Vorbehandlungsbecher und dem Roboterarm umfaßt, wobei der Neigearm derart gebogen ist, daß der Vorbehandlungsbecher in der weggefalteten Stellung an dem Roboterarm liegt.
  5. Vorrichtung nach Anspruch 3, bei welcher eine Steuerung zwischen dem Roboterarm und dem Faltmechanismus angeordnet ist, um den Vorbehandlungsbecher wahlweise in die aktive, aufgefaltete Stellung und die weggefaltete Stellung mit dem Faltmechanismus zu führen.
  6. Vorrichtung nach Anspruch 5, bei welcher die Steuerung ein sich im wesentlichen in der Längsrichtung des Roboterarms erstreckender Zylinder ist.
  7. Vorrichtung nach Anspruch 5, bei welcher die Steuerung hydraulisch ist.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 6, bei welcher die Steuerung pneumatisch ist.
  9. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, bei welcher der Vorbehandlungsbecher über den Roboterarm mit wenigstens einem Mittel der Gruppe verbunden ist, umfassend: Wasserzufuhr; Warmwasserzufuhr; Warmluftvorsehung; Reinigungsmittelzufuhr, -abfuhr, etc.
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NL1014781A NL1014781C2 (nl) 2000-03-29 2000-03-29 Melkinrichting met voorbehandelsysteem.
NL1014781 2000-03-29
PCT/NL2001/000248 WO2001072116A1 (en) 2000-03-29 2001-03-27 Milking apparatus with pretreatment system

Publications (2)

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DE60116863D1 DE60116863D1 (de) 2006-04-13
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AU (1) AU4486001A (de)
DE (1) DE60116863T2 (de)
DK (1) DK1267606T3 (de)
NL (1) NL1014781C2 (de)
WO (1) WO2001072116A1 (de)

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