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DE69913486T2 - Verfahren und vorrichtung zum melken eines tieres - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zum melken eines tieres Download PDF

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DE69913486T2
DE69913486T2 DE69913486T DE69913486T DE69913486T2 DE 69913486 T2 DE69913486 T2 DE 69913486T2 DE 69913486 T DE69913486 T DE 69913486T DE 69913486 T DE69913486 T DE 69913486T DE 69913486 T2 DE69913486 T2 DE 69913486T2
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DE
Germany
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teat
milking
teat cup
run
animal
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Ole Lind
Anders Björk
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DeLaval Holding AB
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DeLaval Holding AB
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01JMANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
    • A01J5/00Milking machines or devices
    • A01J5/017Automatic attaching or detaching of clusters
    • A01J5/0175Attaching of clusters
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01JMANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
    • A01J5/00Milking machines or devices
    • A01J5/007Monitoring milking processes; Control or regulation of milking machines
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01JMANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
    • A01J5/00Milking machines or devices
    • A01J5/04Milking machines or devices with pneumatic manipulation of teats
    • A01J5/08Teat-cups with two chambers

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • External Artificial Organs (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Melken eines Tieres mit mindestens einer Melkmaschine, die mindestens einen Zitzenbecher mit einem Zitzengummi umfasst, der einen von einer Wandoberfläche definierten Raum bildet, wobei der Zitzengummi entlang von Faltlinien gefaltet werden kann und wobei das Verfahren den Schritt des Ansetzens des Zitzenbechers an eine Zitze auf eine solche Weise umfasst, daß sich die Wandfläche um die Zitze herum erstreckt und an dieser anliegt. Weiterhin bezieht sich die Erfindung auf ein Verfahren zum Melken eines Tieres mittels mindestens einer Melkmaschine, die einen Zitzenbecher mit einem Zitzengummi umfasst, der einen von einer Wandoberfläche definierten Raum bildet, wobei der Zitzengummi entlang von Faltlinien gefaltet werden kann und wobei der Zitzenbecher auf eine solche Weise an eine Zitze angesetzt werden kann, daß sich die Wandoberfläche um die Zitze herum erstreckt und an sie anstößt.
  • Die in den Zitzenbechern solcher Melkmaschinen, wie sie oben definiert worden sind, vorgesehenen Zitzengummis sind einer Pulsbewegung ausgesetzt aufgrund des zyklisch wechselnden Druckpegels, der in der Pulskammer herrscht, die im Zitzenbecher zwischen der Außenfläche des Zitzengummis und der Innenfläche des Zitzenbechergehäuses gebildet wird, im Verhältnis zum relativ niedrigen Druckpegel im Innenraum, der vom Zitzengummi definiert wird. Man sagt, daß der Zitzengummi zyklisch zusammenfällt. Bei jedem Zusammenfall wird der Zitzengummi auf eine solche Weise komprimiert, daß der Milchfluss durch die Zitze verhindert wird. Fällt ein Zitzengummi zusammen, wird die Wand des Zitzengummis entlang zweier diametral gegenuberliegender im wesentlichen vertikal verlaufender Faltlinien (flexible Falten) gefaltet, die relativ genau definiert sind. Es ist anzumerken, daß es auch Zitzengummis gibt, die auf eine solche Weise hergestellt sind, daß flexible Falten zum Beispiel an drei vorbestimmten Orten vorgesehen sind. In den meisten Fällen hat es sich gezeigt, daß Zitzengummis bei jedem Zusammenfallen am selben Ort zusammenfallen, d. h. die Wand des Zitzengummis wird jedes Mal entlang derselben Faltlinien gefaltet. Ein Grund für dieses Phänomen mag in den kleinen Unterschieden in den Materialdicken der Wand des Zitzengummis liegen. In der Praxis können solche Unterschiede in den heute erhältlichen Zitzengummis durch die Herstellungsverfahren, die es gibt, d. h. in irgendeinem gewöhnlichen Formungsprozess, nicht verhindert werden. Selbst wenn es möglich wäre, einen Zitzengummi mit einer absolut gleichförmigen Wanddicke herzustellen, würde dennoch eine Schwächung bei jedem Zusammenfallen auftreten und sich aus diesem Grund vorbestimmte Orte für die flexiblen Falten entwickeln.
  • Heute sind Ausrüstung und Verfahren zum automatischen und freiwilligen Melken von Kühen entwickelt worden, d. h. Systeme, wo die Kühe frei herumlaufen und bei Bedarf einen Melkstand aufstichen können, der mit einem Melkroboter zum automatischen Ansetzen der Zitzenbecher an die Zitzen der Kuh versehen ist. Das Ansetzen kann z. B. mittels eines Roboterarmes erfolgen, der die Zitzenbecher nacheinander in einer vorbestimmten Ordnung mittels eines Halterahmens aufnimmt und ansetzt, der von einem Roboterarm positioniert wird und die vier Zitzenbecher umfasst, die von einem jeweiligen schmalen Arm herabhängen, der vertikal über den Zitzenbecher vorsteht, oder mittels eines Halterahmens, der von einem Roboterarm positioniert wird und vier Zitzenbecher umfasst, die nacheinander durch das Bewegen des Halterahmens nach oben an die Zitzen angesetzt werden, oder mittels eines festen Satzes von Zitzenbechern, die mittels eines Roboterarmes gleichzeitig an die Zitzen der Kuh angesetzt werden. In diesen Fällen wird jeder Zitzenbecher bei jedem Melkvorgang an dieselbe Zitze im Hinblick auf eine Kuh angesetzt. Darüber hinaus hat der Zitzenbecher immer dieselbe Orientierung in Bezug auf „seine" Zitze. Das bedeutet, daß sich die oben erwähnten Faltlinien bei jedem Melkvorgang im wesentlichen am selben Ort in Bezug auf jede individuelle Zitze befinden. Aufgrund der Tatsache, daß der Zitzengummi immer am selben Ort an der Zitze zusammenfällt, besteht das Risiko von Verletzungen der Zitze, insbesondere im Hinblick auf die Tatsache, daß die Kühe durch das automatische Melksystem, wie es oben beschrieben worden ist, öfter gemolken werden als durch vorherige herkömmliche Melkverfahren mit manuellem Ansetzen der Zitzenbecher.
  • Auch in Fällen von z. B. einem Melkstall mit mehreren Melkständen besteht das Risiko, daß der Zitzenbecher bei aufeinander folgenden Melkvorgängen am selben Ort an der Zitze zusammenfällt, insbesondere in Verbindung mit einem höheren Automatisierungsgrad beim Ansetzen an die Zitzen.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Es ist das Ziel der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren und eine Vorrichtung vorzusehen, wodurch das Verletzungsrisiko reduziert oder verhindert werden kann.
  • Dieses Ziel wird erreicht mit dem eingangs definierten Verfahren, das dadurch gekennzeichnet ist, daß das Ansetzen des Zitzenbechers auf eine solche Weise gesteuert wird, daß ein beliebiger Abschnitt der Wandoberfläche mit einer signifikanten Frequenz auf eine solche Weise an unterschiedlichen Zitzenabschnitten anliegt, daß die Faltlinien während eines ersten tierbezogenen Melkdurchgangs und auch während eines späteren auf dieses Tier bezogenen Melkdurchgangs an unterschiedlichen Zitzenabschnitten anliegen. Durch ein solches Verfahren kann verhindert werden, daß der Zitzengummi im Hinblick auf die Zitze am selben Ort zusammenfällt, zumindest nicht bei jedem Melkdurchgang. Das Risiko von Verletzungen an der Zitze sollte auch reduziert werden, selbst wenn Orte des Zusammenfallens des Zitzengummis nicht bei jedem Melkdurchgang verschoben werden.
  • Nach einer Ausführungsform der Erfindung bilden die ersten und zweiten Melkdurchgänge zwei aufeinander folgende Melkdurchgänge. Nach dieser Ausführungsform sollte das Risiko der oben erwähnten Verletzungen vollständig ausgeräumt sein.
  • Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung wird die Steuerung erzielt, indem der Zitzengummi zwischen dem ersten Melkdurchgang und dem zweiten Melkdurchgang gedreht wird. Dabei kann der Zitzengummi um eine Längsmittelachse gedreht werden, die sich durch den Zitzenbecher erstreckt.
  • Indem der Zitzenbecher auf eine solche Weise um seine eigene Achse gedreht wird, kann sichergestellt werden, daß er bei jedem Melkdurchgang an unterschiedlichen Orten im Hinblick auf die Zitze zusammenfällt.
  • Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung wird die Steuerung dadurch erreicht, daß der Zitzenbecher beim ersten Melkdurchgang an eine Zitze und beim zweiten Melkdurchgang an eine andere Zitze angesetzt wird. Da unterschiedliche Zitzengummis an unterschiedlichen Orten zusammenfallen, ist es auch möglich, durch eine solche Maßnahme mit großer Wahrscheinlichkeit sicherzustellen, daß eine Zitze einem Zitzengummi ausgesetzt wird, der im Hinblick auf die Zitze bei unterschiedlichen Melkdurchgängen an unterschiedlichen Orten zusammenfällt. Diese Maßnahme kann z. B. dadurch realisiert werden, daß der Zitzengummi um eine Drehachse gedreht wird, die sich außerhalb des Zitzengummis erstreckt und parallel zu einer Längsmittelachse durch den Zitzenbecher verläuft.
  • Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung wird das Ansetzen des Zitzenbechers mittels eines Greifelementes einer Vorrichtung zum automatischen Ansetzen eines Zitzenbechers an die Zitze eines Tieres durchgeführt. Dabei kann die Melkmaschine einen Satz von Zitzenbechern umfassen und die Steuerung kann dadurch bewerkstelligt werden, daß die Zitzenbecher dieses Satzes bei einem ersten Melkdurchgang in einer ersten Reihenfolge an die Zitzen eines Tieres angesetzt werden und bei einem zweiten Melkdurchgang in einer zweiten Reihenfolge. Die erste und zweite Reihenfolge können sich auf die Reihenfolge beziehen, in der die Zitzenbecher mittels des Greifelementes von einem Zitzenbechermagazin gegriffen werden, das ein Lagern der Zitzenbecherzwischen den Melkdurchgängen ermöglicht.
  • Nach einer anderen Ausführungsform der Erfindung wird die Steuerung gewährleistet durch eine Einrichtung zum Identifizieren des in Frage stehenden Tieres bei jedem Melkdurchgang und durch eine Registrierung des Zitzenabschnittes, an den der Abschnitt der Wandfläche des Zitzengummis beim ersten Melkdurchgang anstößt, um den Zitzenabschnitt zu bestimmen, an den der Abschnitt der Wandfläche des Zitzengummis beim zweiten Melkdurchgang anstoßen soll. Darüber hinaus ist es möglich, die Steuerung durch einen Zufallsgenerator zu ermöglichen, mit dem der Zitzenabschnitt bestimmt wird, an den der Wandabschnitt des Zitzengummis beim nachfolgenden Melkdurchgang anstoßen soll.
  • Dieses Ziel wird auch erreicht durch die eingangs definierte Vorrichtung, die dadurch gekennzeichnet ist, daß eine Einrichtung zum Steuern des Ansetzens des Zitzenbechers auf eine solche Weise dient, daß ein beliebiger Abschnitt der Wandoberfläche mit einer großen Frequenz an unterschiedlichen Zitzenabschnitten auf eine solche Weise anliegt, daß die Faltlinien bei einem ersten Melkdurchgang bei einem Tier während eines späteren Melkdurchganges beim selben Tier an unterschiedlichen Zitzenabschnitte anliegen.
  • Vorteilhafte Ausführungsformen der Vorrichtung sind in den abhängigen Ansprüchen 13 bis 20 definiert.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Die vorliegende Erfindung wird nun näher anhand unterschiedlicher Ausführungsformen und unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben.
  • 1 offenbart schematisch eine Draufsicht auf einen Melkstand.
  • 2 offenbart schematisch eine Querschnittsansicht eines Zitzenbechers mit einem offenen Zitzengummi.
  • 3 offenbart schematisch eine Querschnittsansicht eines Zitzenbechers mit einem geschlossenen Zitzengummi.
  • 4 offenbart schematisch eine Seitenansicht eines Zitzenbechers und eines Teiles einer Milchleitung.
  • 5 offenbart schematisch eine Draufsicht auf einen Greifarm einer Vorrichtung zum automatischen Ansetzen von Zitzenbechern.
  • 6 offenbart schematisch eine Draufsicht eines Teiles eines Roboterarmes zum Ansetzen eines Satzes von Zitzenbechern nach einer Ausführungsform.
  • 7 offenbart schematisch eine Draufsicht auf einen Teil eines Roboterarmes zum Ansetzen eines Satzes von Zitzenbechern nach einer anderen Ausführungsform.
  • 8 offenbart schematisch eine Seitenansicht eines Zitzenbechersammelstücks.
  • 9 offenbart schematisch eine Draufsicht auf eine Melkanlage mit zwei Melkständen.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG UNTERSCHIEDLICHER AUSFÜHRUNGSFORMEN DER ERFINDUNG
  • 1 offenbart einen Melkstand mit einem Raum 1 für ein zu melkendes Tier. Im folgenden wird Bezug genommen auf das Melken von Kühen, auch wenn das Verfahren und die Vorrichtung nach der Erfindung auf alle Tiere anwendbar sind, die gemolken werden können, z. B. Schafe, Ziegen, Büffel, Pferde usw. Der Melkstand umfasst ein Zitzenbechermagazin 2, das vier Zitzenbecher 3 aufnimmt, die über eine jeweilige Milchleitung 4 mit einem Milchsammelelement einer schematisch offenbarten Milchmaschine 5 verbunden sind. Das Zitzenbechermagazin dient dazu, die Zitzenbecher 3 zwischen jedem Melkvorgang zu lagern und dabei außerdem ein Reinigen der Zitzenbecher 3 zu ermöglichen. Weiterhin ist im Zusammenhang mit dem Melkstand eine Vorrichtung 6 zum automatischen Ansetzen der Zitzenbecher 3 an die Zitzen der zu melkenden Kuh vorgesehen. Diese Vorrichtung 6 wird im folgenden als Melkroboter 6 definiert und umfasst Roboterarme 7 mit einem Greifelement 8, das dazu dient, einen Zitzenbecher 3 zu greifen und zu halten. Der Melkstand 3 ist in einem größeren Raum vorgesehen, wo die Kühe frei herumlaufen dürfen und freiwillig den Melkstand zum Melken aufsuchen können, oder wo die Kühe zum Melkstand bewegt werden. Es ist anzumerken, daß die Erfindung auch auf große Herden Anwendung findet, wo mehrere Melkstände und Melkroboter vorgesehen sind. In solchen Anwendungen können die Kühe in Gruppen zu den Melkständen bewegt werden. Weiterhin ist eine schematisch offenbarte Identifiziervorrichtung 9 im Zusammenhang mit dem Melkstand vorgesehen, um eine Identifizierung der einzelnen Kuh, die den Melkstand betritt, um gemolken zu werden, zu ermöglichen. Die Melkmaschine 5, der Melkroboter 6 und die Identifikationsvorrichtung 9 sind im offenbarten Beispiel mit einer Steuereinheit 10 verbunden, mit der der Melkprozess gesteuert und die unterschiedlichen individuellen Parameter gespeichert werden.
  • Jeder Zitzenbecher 3 umfasst einen Zitzengummi 11, der in 2 und 3 in einer Querschnittsansicht offenbart ist. In 2 ist der Zitzenbecher 11 in einem offenen Zustand gezeigt, d. h. er hat einen im wesentlichen kreisförmigen Querschnitt, der einen freien Milchfluss durch den Zitzengummi erlaubt, und in 2 ist der Zitzengummi 11 in einem im wesentlichen geschlossenen oder zusammengefallenen Zustand offenbart, in dem im wesentlichen kein Milchfluss durch den Zitzengummi 11 erlaubt ist. Es ist anzumerken, dass in der Erfindung auch Zitzengummis mit einem anderen Querschnitt als einem kreisförmigen Anwendung finden können, z. B. mit einem dreieckigen oder rechteckigen Querschnitt. Wenn der Zitzengummi 11 zusammenfällt, wird er entlang zweier im wesentlichen diametral gegenüber liegender Faltlinien 12, 12' gefaltet, die sich im wesentlichen in Längsrichtung des Zitzengummis 11 erstrecken, d. h. im wesentlichen senkrecht zum in 2 und 3 offenbarten Querschnitt. Aufgrund unebener Teile in der Wand des Zitzengummis und insbesondere in der Wanddicke des Zitzengummis ist die Position der Faltlinien 12, 12' eines bestimmten Zitzengummis bei jedem Zusammenfallen immer dieselbe.
  • In Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung wird das Ansetzen der Zitzenbecher 3 mittels der Steuereinheit 10 auf eine solche Weise gesteuert, daß ein beliebiger Abschnitt einer Innenwandfläche des Zitzengummis 11 eines Zitzenbechers 3 bei einem ersten Melkdurchgang bei einer Kuh und bei einem weiteren zweiten Melkdurchgang beim selben Tier mit großer Wahrscheinlichkeit an unterschiedliche Zitzenabschnitte anstößt. Anders gesagt, befinden sich die Faltlinien 12, 12' bei unterschiedlichen Melkdurchgängen gegenüber unterschiedlichen Zitzenabschnitten. Die Erfindung kann aufgrund der Tatsache realisiert werden, daß der beliebige Wandflächenabschnitt des Zitzengummis 11 nach einem ersten Funktionsmodus bei unterschiedlichen Melkdurchgängen an unterschiedlichen Zitzenabschnitten unterschiedlicher Zitzen anliegt, d. h. unterschiedliche Zitzenbecher werden an dieselbe Zitze bei unterschiedlichen Melkdurchgängen angesetzt, und/oder nach einem zweiten Funktionsmodus bei unterschiedlichen Melkdurchgängen an unterschiedlichen Zitzenabschnitten derselben Zitze anliegt. Vorteilhafterweise können der erste Melkdurchgang und der zweite Melkdurchgang zwei aufeinander folgende Melkdurchgänge bilden.
  • Nach einer ersten Ausführungsform ist es durch die in 1 offenbarte Anordnung möglich, den ersten Funktionsmodus dadurch zu erhalten, daß ein bestimmter Zitzenbecher 3' bei einem ersten Melkdurchgang mittels eines Melkroboters 6 an eine Zitze angesetzt wird und dieser Zitzenbecher bei einem zweiten Melkdurchgang an eine andere Zitze angesetzt wird. Dadurch können die Zitzenbecher 3 bei einem ersten Melkdurchgang an die Zitzen in einer ersten Reihenfolge angesetzt werden und bei einem zweiten Melkdurchgang in einer zweiten Reihenfolge. Hier bezieht sich die Reihenfolge auf die Reihenfolge, in der die Zitzenbecher 3 mittels des Greifelementes 8 dem Zitzenbechermagazin entnommen werden. Innerhalb des Rahmens der Erfindung ist es natürlich auch möglich, die Zitzenbecher 3 dem Zitzenbechermagazin in derselben Reihenfolge zu entnehmen, aber die Reihenfolge zu ändern, in der die Zitzenbecher 3 bei unterschiedlichen Melkdurchgängen an die Zitzen angesetzt werden. In beiden Fällen kann die Reihenfolge bei jedem Melkdurchgang mittels der Steuereinheit 10 bestimmt werden. Die im Melkstand befindliche und zu melkende Kuh wird mittels der Identifikationseinrichtung 9 identifiziert. Mittels eines Registrierelementes, z. B. in der Form eines Computerspeichers (nicht offenbart) der Steuereinheit 10, wird die Reihenfolge registriert, die beim vorangegangenen Durchgang im Hinblick auf diese Kuh Anwendung fand. Nun wählt die Steuereinheit 10 einfach eine andere Reihenfolge mittels irgendeines bestimmten Algorithmus oder mittels eines Zufallsgenerators, der einen Teil (nicht offenbart) der Steuereinheit 10 bilden kann. Es ist natürlich ebenso möglich, den Zufallsgenerator der Steuereinheit 10 die Reihenfolge bei jedem Melkdurchgang bestimmen zu lassen, ohne daß die Reihenfolge der meisten vorangegangenen Melkdurchgänge dabei berücksichtigt wird. Allerdings besteht in einem solchen Fall ein gewisses Risiko, daß derselbe Zitzenabschnitt bei zwei aufeinander folgenden Melkdurchgängen dem Faltort des Zitzengummis 11 ausgesetzt ist, es ist jedoch sehr wahrscheinlich, daß ein bestimmter Zitzenabschnitt bei mehreren aufeinander folgenden Melkdurchgängen nicht einem Ort des Zusammenfallens ausgesetzt ist.
  • Nach einer zweiten Ausführungsform ist es durch die in 1 offenbarte Anordnung möglich, den zweiten Funktionsmodus zu erhalten, indem der Zitzenbecher 3, siehe 4, zwischen dem ersten Melkdurchgang und dem zweiten Melkdurchgang um eine Längsmittelachse x gedreht wird, die sich durch den Zitzenbecher 3 in seiner Längsrichtung erstreckt. Da die Milchleitung 4 relativ starr in Bezug auf die Drehung ist, wird eine solche Drehung des Zitzenbechers 3 mittels einer Drehverbindung 13 ermöglicht, die eine solche Rotation erlaubt. Die Drehverbindung kann an der Milchleitung 4 oder zwischen der Milchleitung 4 und dem Zitzenbecher 3 vorgesehen sein. Die Drehverbindung 13 ist, wie 4 zu entnehmen, vorteilhafterweise auf eine solche Weise gestaltet, daß sie auch eine Drehung der Pulsleitung erlaubt, wobei die Pulsleitung und die Milchleitung ein gemeinsames Leitungsbündel bilden können. Die Drehverbindung 13 kann dabei z. B. einen inneren Durchgang für die Milch und eine äußere Kammer umfassen, die den inneren Durchgang umgibt und einen Durchgang für die Pulsleitung bildet. Die Drehung kann z. B. mittels des Greifelementes 8, wie es in 5 offenbart ist, bewirkt werden. Das Greifelement 8 umfasst zwei Greifbacken 14, die zum Greifen eines Zitzenbechers 3 dazwischen aufeinander zu und voneinander weg bewegt werden können. Die in 5 offenbarte Ausführungsform umfasst drei Räder 15, eines an jeder Greifbacke 14 und eines, das zwischen den Greifbacken 14 vorgesehen ist. Wird der Zitzenbecher 3 vom Greifelement 8 gegriffen, stoßen die drei Räder 15 an die kreisförmige zylindrische Außenwand des Zitzenbechers 3 an. Da eines der Räder 15 mittels eines Antriebselementes (nicht offenbart) angetrieben wird, kann der Zitzenbecher 3 gedreht werden. Es ist anzumerken, daß eine relativ geringe Drehung des Zitzenbechers 3 zwischen jedem Melkdurchgang hinreicht, um das Verletzungsrisiko der Zitze aufgrund des Zusammenfallens des Zitzengummis 1 zu verhindern, z. B. in der Größenordnung von 5° bis 15°. Darüber hinaus kann die Drehung mittels der Steuereinheit 10 durch einen Zufallsgenerator und/oder durch Berücksichtigung der Kenntnis der vorangegangenen Melkdurchgänge gesteuert werden. Das Registrieren eines Zitzenabschnittes, der an einem beliebigen Wandabschnitt des Zitzengummis anliegt, kann dadurch bewirkt werden, daß der Rotationswinkel des Zitzengummis 3 in Bezug auf eine Nullposition bestimmt wird.
  • In 6 und 7 ist ein anderer Typ eines Melkroboters mit einem Roboterarm 7 offenbart, der einen Halter 16 umfasst, der einen Satz von Zitzenbechern 3 hält und gleichzeitig diese Zitzenbecher 3 an die Zitzen einer Kuh ansetzt.
  • 6 offenbart einen Roboterarm 7 mit einem Halter 16, der nach einer dritten Ausführungsform gemäß dem ersten oben erwähnten Funktionsmodus arbeitet. Der Halter 16 umfasst ein Element 17, das zum Aufnehmen von vier Zitzenbechern 3 dient und drehbar im Halter 16 um eine Drehachse x' vorgesehen ist, die im wesentlichen parallel zur Längsmittelachse x durch jeden Zitzenbecher 3 verläuft. Indem das Element 17 eine Viertelumdrehung zwischen jedem Melkdurchgang in Bezug auf eine Kuh gedreht wird, wird sichergestellt, daß unterschiedliche Zitzenbecher 3 bei zwei aufeinander folgenden Melkdurchgängen an dieselbe Zitze angesetzt werden. Auf dieselbe Weise wie bei der ersten Ausführungsform kann die Drehung des Elementes 17 mittels der Steuereinheit 10 und eines Zufallsgenerators und/oder unter Berücksichtigung der Kenntnis vorangegangener Melkdurchgänge gesteuert werden.
  • 7 offenbart eine vierte Ausführungsform, die gemäß dem zweiten Funktionsmodus arbeitet und einen Roboterarm 7 mit einem Halter 16 umfasst, in dem vier Zitzenbecher 3 drehbar um eine Längsmittelachse x vorgesehen sind, die sich durch den jeweiligen Zitzenbecher 3 erstreckt. Nach der vierten Ausführungsform kann die Milchleitung 4, die sich von jedem Zitzenbecher 3 erstreckt, auch eine Drehverbindung umfassen, um eine Drehbewegung des Zitzenbechers 3 zu ermöglichen. Auf die gleiche Weise wie in der zweiten Ausführungsform kann die Drehung durch die Steuereinheit 10 mittels des Zufallsgenerators und/oder unter Berücksichtigung der Kenntnis vorangegangener Melkdurchgänge gesteuert werden.
  • 8 offenbart ein Zitzenbechersammelstück 18, das über vier kurze Milchleitungen 19 (von denen nur zwei in 8 offenbart sind) mit vier Zitzenbechern 3 des obigen Typs verbunden ist und über ein Leitungsbündel 20, das lange Pulsleitungen und eine lange Milchleitung umfassen kann, mit einem Milchaufnahmeelement einer Melkmaschine (nicht in 8 offenbart).
  • Nach einer fünften Ausführungsform, die entsprechend dem ersten Funktionsmodus arbeitet, kann das Leitungsbündel 20 mit einer Drehverbindung 21 versehen sein, die die Drehung des Zitzenbechersammelstücks 18 erlaubt, z. B. für eine Viertelumdrehung zwischen jedem Melkdurchgang. In diesem Fall ist es auch möglich, die Drehung mittels der Steuereinheit 10 auf eine der oben beschriebenen Weisen zu ermöglichen, diese Ausführungsform ist jedoch auch auf ein manuelles oder semiautomatisches Melken anwendbar, d. h. auf Fälle, in denen die Zitzenbecher 3 manuell an die Zitzen einer Kuh angesetzt werden.
  • Nach einer sechsten Ausführungsform, die entsprechend dem zweiten Funktionsmodus arbeitet, ist es auch möglich, die kurzen Milchleitungen 19 auf eine solche Weise vorzusehen, daß sie im Zitzenbechersammelstück 18 drehbar sind, oder jede kurze Milchleitung 19 mit einer Drehverbindung 13 des oben erwähnten Typs zu versehen.
  • 9 stellt eine siebte Ausführungsform dar, die nach dem ersten Funktionsmodus arbeitet. Nach dieser Ausführungsform sind zwei oder möglicherweise mehrere Melkstände mit einer jeweiligen Melkmaschine 5 vorgesehen. Die Steuereinheit 10 in dieser Ausführungsform dient zum Steuern des Öffnens eines Einlasstores 22 in Abhängigkeit davon, welche individuelle Kuh sich dem Melkstand nähert und von der Identifikationsvorrichtung 9 identifiziert wird, z. B. auf eine solche Weise, daß einer individuellen Kuh kein Zugang zum selben Melkstand bei zwei direkt aufeinander nachfolgenden Melkdurchgängen gewährt wird. Vorteilhafterweise sind die unterschiedlichen Steuereinheiten 10 dabei miteinander verbunden, um einen Informationsaustausch zu ermöglichen.
  • Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die oben beschriebenen Ausführungsformen begrenzt, sondern kann innerhalb des durch die folgenden Patentansprüche definierten Rahmens varuert und modifiziert werden. Es ist z. B. innerhalb des Rahmens der Erfindung nicht nötig, daß der zweite Melkdurchgang direkt auf den ersten Melkdurchgang folgt, sondern es kann auch hinreichen, daß der beliebige Abschnitt z. B. nur bei jedem dritten oder vierten Melkdurchgang an unterschiedliche Zitzenpositionen anstößt. Weiterhin liegt es innerhalb des Rahmens der Erfindung, wenn eine Melkanlage z. B. zwei von einem gemeinsamen Roboter betriebenen Melkstände umfasst, einen Satz von Zitzenbechern eines Melkstandes im zweiten Melkstand zu verwenden und umgekehrt.

Claims (20)

  1. Verfahren zum Melken eines Tieres mit mindestens einer Melkmaschine (5), die mindestens einen Zitzenbecher (3) mit einem Zitzengummi (11) umfasst, der einen von einer Wandfläche definierten Raum bildet, wobei der Zitzengummi (11) entlang von Faltlinien (12, 12') gefaltet werden kann und wobei das Verfahren den Schritt des Ansetzens des Zitzenbechers (3) an eine Zitze auf eine solche Weise umfasst, daß sich die Wandfläche um die Zitze herum erstreckt und an dieser anliegt, dadurch gekennzeichnet, daß das Ansetzen des Zitzenbechers (3) auf eine solche Weise gesteuert wird, daß ein beliebiger Abschnitt der Wandfläche mit einer signifikanten Frequenz auf eine solche Weise an unterschiedlichen Zitzenabschnitten anliegt, daß die Faltlinien während eines ersten tierbezogenen Melkdurchgangs und während eines späteren auf dieses Tier bezogenen Melkdurchgangs an unterschiedlichen Zitzenabschnitten anliegen.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten und zweiten Melkdurchgänge zwei aufeinander folgende Melkdurchgänge bilden.
  3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung dadurch bewirkt wird, daß der Zitzenbecher (3) zwischen dem ersten Melkdurchgang und dem zweiten Melkdurchgang gedreht wird.
  4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Zitzenbecher (3) um eine Längsmittelachse (x) gedreht wird, die sich durch den Zitzenbecher erstreckt.
  5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung dadurch bewirkt wird, daß Zitzenbecher (3) beim ersten Melkdurchgang an eine Zitze angesetzt wird und beim zweiten Melkdurchgang an eine andere Zitze.
  6. Verfahren nach Anspruch 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Zitzenbecher (3) um eine Drehachse (x') gedreht wird, die sich außerhalb des Zitzenbechers (3) und parallel zu einer Längsmittelachse (x) durch den Zitzenbecher erstreckt.
  7. Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Ansetzen des Zitzenbechers (3) mittels eines Greifelementes (8) einer Vorrichtung (6) zum automatischen Ansetzen eines Zitzenbechers (3) an eine Zitze eines Tieres durchgeführt wird.
  8. Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Melkmaschine (5) einen Satz (16, 17) von Zitzenbechern (3) umfasst und daß die Steuerung dadurch bewirkt wird, daß die Zitzenbecher (3) dieses Satzes beim ersten Melkduchgang in einer ersten Reihenfolge an die Zitzen eines Tieres angesetzt werden und bei einem zweiten Melkdurchgang in einer zweiten Reihenfolge.
  9. Verfahren nach den Ansprüchen 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß sich die ersten und zweiten Reihenfolgen auf die Sequenz beziehen, in der die Zitzenbecher (3) vom Greifelement (8) einem Zitzenbechermagazin (2) entnommen werden, das eine Lagerung der Zitzenbecher zwischen den Melkdurchgängen ermöglicht.
  10. Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung mittels einer Identifikation des jeweiligen Tieres bei jedem Melkdurchgang bewirkt wird sowie mittels einer Registrierung des Zitzenabschnittes, an dem die Wandfläche beim ersten Melkdurchgang anliegt, um den Zitzenabschnitt zu bestimmen, an dem dieser Abschnitt der Wandfläche beim nächsten zweiten Melkdurchgang anliegen soll.
  11. Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung mittels eines Zufallsgenerators bewirkt wird und dazu dient, den Zitzenabschnitt zu bestimmen, an dem die Wandfläche beim jeweiligen Melkdurchgang anliegen soll.
  12. Vorrichtung zum Melken eines Tieres mit mindestens einer Melkmaschine (5), die einen Zitzenbecher (3) mit einem Zitzengummi (11) umfasst, der einen von einer Wandfläche definierten Raum bildet, wobei der Zitzengummi (11) entlang von Faltlinien (12, 12') gefaltet werden kann und wobei der Zitzenbecher (3) auf eine solche Weise an eine Zitze angesetzt werden kann, daß sich die Wandfläche um die Zitze herum erstreckt und an sie anstößt, gekennzeichnet durch eine Einrichtung (10), die zum Steuern des Ansetzens des Zitzenbechers (3) auf eine solche Weise dient, daß ein beliebiger Abschnitt der Wandfläche mit einer signifikanten Frequenz an unterschiedlichen Zitzenabschnitten auf eine solche Weise anliegt, daß die Faltlinien während eines ersten tierbezogenen Melkdurchgangs und während eines späteren auf dieses Tier bezogenen Melkdurchgangs an unterschiedlichen Zitzenabschnitten anliegen
  13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung (10; 13, 15; 17) dazu dient, eine Drehung des Zitzenbechers (3) zwischen unterschiedlichen Melkdurchgängen zu ermöglichen.
  14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehung eine Drehung um eine Längsmittelachse (x) umfasst, die sich durch den Zitzenbecher (3) erstreckt.
  15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 und 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehung eine Drehung um eine Drehachse (x') umfasst, die sich außerhalb des Zitzenbechers (3) und parallel zu einer Längsachse (x) durch den Zitzenbecher erstreckt.
  16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 15, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung (6) zum automatischen Ansetzen eines Zitzenbechers (3) an eine Zitze eines Tieres mittels eines Greifelementes (8).
  17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Melkmaschine (5) einen Satz (16, 17) von Zitzenbechern (3) umfasst und daß die Vorrichtung (6) zum automatischen Ansetzen der Zitzenbecher dazu dient, die Zitzenbecher (3) dieses Satzes bei einem ersten Melkdurchgang in einer ersten Reihenfolge anzusetzen und bei einem zweiten Melkdurchgang in einer zweiten Reihenfolge.
  18. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß sich die ersten und zweiten Reihenfolgen auf eine Sequenz beziehen, in der die Zitzenbecher (3) vom Greifelement (8) einem Zitzenbechermagazin (2) entnommen werden, das eine Lagerung der Zitzenbecher zwischen den Melkdurchgängen ermöglicht.
  19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 18, gekennzeichnet durch eine Identifikationsvorrichtung (9), die dazu dient, das in Frage stehende Tier bei jedem Melkdurchgang zu identifizieren, eine Registriervorrichtung (10), die dazu dient, den Zitzenabschnitt zu registrieren, an dem die Wandfläche während jedes Melkdurchgangs anliegt, und eine Verarbeitungsvorrichtung (10), die dazu dient, durch die Registrierung den Zitzenabschnitt zu bestimmen, an dem der Abschnitt der Wandfläche bei jedem Melkdurchgang anliegen soll.
  20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 19, gekennzeichnet durch einen Zufallsgenerator (10), der dazu dient, den Zitzenabschnitt zu bestimmen, an dem der Abschnitt der Wandfläche bei jedem Melkdurchgang anliegen soll.
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