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Die
Erfindung betrifft eine Transfervorrichtung für einen linearen Förderer und
insbesondere für einen
Förderer
für Behältnisse
für Postgut,
die in einer Postsortiermaschine eingesetzt werden.
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Aus
dem französischen
Patentdokument Nr. 2772734 kennt man eine Transfervorrichtung für einen
linearen Förderer
von verschiedenen Päckchen, umfassend
hängende
gekrümmte
Hebel, die dazu geeignet sind, selektiv auf die auf dem Förderer platzierten
Päckchen
eine Schubkraft aufzubringen, um diese Päckchen bis zu einem feststehenden
Rahmen zu verlagern, wobei die Schubrichtung eine im Wesentlichen
quer zur Förderrichtung
verlaufende Richtung ist. Dieser Rahmen ist zwischen dem linearen Förderer der
Päckchen
und einem anderen Förderer beliebiger
Art angeordnet und ermöglicht
das Aussondern der Päckchen
im Zuge von deren Ankunft an diesem Ort. Ein bereits auf dem Rahmen
gegenwärtiges
Päckchen
wird in dem Rahmen zu dem Abführförderer durch
den Schub eines anderen, auf dem Förderer platzierten Päckchens
ausgesondert, wobei dieses andere Päckchen selbst wiederum zu dem Rahmen
durch den hängenden
gekrümmten
Hebel der Transfereinrichtung geschoben wird.
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Ein
hängender
Hebel ist nicht geeignet für die
Förderung
von Behältnissen
für Postgut,
da die Auflagekraft, die er auf ein leeres, auf dem linearen Förderer abgelegtes
Behältnis
für Postgut
ausüben kann,
eine punktuelle Kraft ist, die das Behältnis zu deformieren riskiert,
insbesondere wenn dieses leere Behältnis in Reaktion ein auf dem
Rahmen gegenwärtiges
Behältnis
schiebt, das mit Postumschlägen gefüllt ist.
Da überdies
der Kontakt zwischen dem hängenden
Hebel und dem Behältnis
für Postgut
begrenzt ist, kann sich eine vertikale Reaktion zwischen dem Schub
des gefüllten
Behältnisses
durch das leere Behältnis
ergeben, wenn die Seiten der Behältnisse
nicht parallel sind (bspw. wenn sie geneigt sind) oder wenn sie
Rillen aufweisen. Bei einer Verwendung eines linearen Förderers
wie aus diesem Dokument bekannt innerhalb einer Postsortiermaschine entspricht
die Anordnung des Rahmens einem Sortierausgang, an dem die Umschläge in ein
Behältnis für Postgut
geschüttet
werden. Es kann notwendig werden, unter diese Sortierausgänge Behältnisse nicht
etwa flach, sondern in geneigter Position anzuordnen, um Verluste
von Umschlägen
zu vermeiden und um eine bessere Anordnung der Umschläge in den
Behältnissen
zu erzielen. Die Anordnung der Transfereinrichtung, die aus diesem
Dokument bekannt ist, erlaubt nicht ein leeres Behältnis in
einer geneigten Position auf dem Rahmen anzuordnen. Man kennt auch
aus dem Patentdokument
US
3 051 289 A eine Transfervorrichtung nach dem Oberbegriff des
Anspruchs 1.
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Die
Erfindung zielt insbesondere darauf ab, diese Nachteile zu beheben
und schlägt
eine Transfervorrichtung vor, die dazu geeignet ist, ein leeres Behältnis von
einem linearen Förderer
herauszunehmen und dieses flach bis zu einem Beladestandort zu verlagern,
der einem Sortierausgang entspricht und wo dieses geneigt eine Ruheposition
einnimmt, wobei gleichzeitig ein volles Behältnis, das auf diesem Standort
in geneigter Lage angeordnet ist, heraus geführt und flach zu einem Abführförderer verlagert wird.
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Zu
diesem Zweck betrifft die Erfindung eine Transfervorrichtung für einen
linearen Förderer
wie durch den Anspruch 1 definiert. Mit einer solchen Transfervorrichtung
wird ein leeres Behältnis
für Postgut,
das auf einem linearen Förderer
abgelegt ist, durch die Transportstruktur oberhalb des Linearförderers
angehoben, um gemäß der Transferrichtung
verlagert zu werden, während
ein volles Behältnis
für Postgut,
das auf der Transportstruktur auf der Höhe des Rahmens angeordnet ist,
abgeführt
wird, ohne von einem leeren Behältnis
geschoben zu werden. Hieraus resultiert, dass weder das leere Behältnis noch
das volle Behältnis
während
ihres Transfers einer Deformation unterworfen werden.
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Um
zu erreichen, dass ein von dem linearen Förderer abgeführter Gegenstand
in geneigter Position auf dem Rahmen nach seinem Transfer von dem linearen Förderer in
Position gebracht wird, ist in der erfindungsgemäßen Transfervorrichtung vorgesehen,
dass der Rahmen zwei horizontale, im Wesentlichen parallel zu der
Transferrichtung verlaufende Kanten auf der Seite des Förderers
aufweist, zwischen denen die Transportstruktur auf- und absteigt. Die
Transportstruktur ist unter den beiden Kanten angeordnet, wenn sie
ihre eskamotierte Stellung einnimmt, und oberhalb der beiden Kanten,
wenn sie ihre Transferposition einnimmt und die beiden Kanten gemäß der vertikalen
Richtung versetzt sind. Auf diese Weise kann ein auf die Transportstruktur
abgelegter Gegenstand auf den beiden Kanten ruhen, wenn er geneigt
ist, während
die Transportstruktur ihre eskamotierte Position besetzt.
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Um
eine genaue Positionierung eines geneigten Gegenstands auf dem Rahmen
zu erreichen, ist vorgesehen, dass der Rahmen einen Anschlag aufweist,
der an einem Ende einer Kante angeordnet ist. Ferner ist ein oszillierender
Hebel vorgesehen, um auf einen auf die Transportstruktur abgelegten Gegenstand
eine Schubkraft in Richtung dieses Anschlags auszuüben, wenn
die Transportstruktur verlagert wird, ausgehend von ihrer Transferposition
zu ihrer eskamotierten Stellung.
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Die
erfindungsgemäße Transfervorrichtung ist
besonders geeignet für
einen linearen Förderer mit
zwei motorisierten parallelen Bändern.
Die Transportstruktur kann in diesem Fall ein oder mehrere motorisierte
Bänder
umfassen, die dazu dienen, Gegenstände in der Transferrichtung
zu befördern.
Das oder die motorisierten Bänder
der Transportstruktur werden geführt,
um eine im Wesentlichen horizontale Transportebene in zwei Teilen
zu bilden, wobei eine der beiden Teile sich zwischen den beiden
Bändern des
linearen Förderers
und der andere Teil sich auf der Seite des linearen Förderers
erstreckt.
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Mehrere
erfindungsgemäße Transfervorrichtungen
können
die eine nach den anderen längs
eines linearen Förderers
angeordnet werden, wobei sie diesen in einem rechten Winkel oder
unter einem anderen Winkel kreuzen. Gleichfalls können mehrere lineare
Förderer,
die jeweils mit mehreren Transfervorrichtungen ausgerüstet sind, übereinander
angeordnet werden um eine automatische Manipulation der Behältnisse
für Postgut
in einer Postsortiermaschine mit Sortierausgängen auf mehreren Niveaus ausführen zu
können.
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Die
Merkmale und Vorteile der erfindungsgemäßen Transfervorrichtung werden
noch besser beim Studium der nachstehenden Beschreibung eines in
den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels erscheinen.
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1 zeigt
schematisch eine perspektivische Sicht von oben einer Gesamtheit
von erfindungsgemäßen Transfervorrichtungen,
die zwischen einem linearen Förderer
für leere
Behältnisse
für Postgut
und einem Abführsystem
für gefüllte Behältnisse
angeordnet ist.
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2 zeigt
schematisch eine perspektivische Sicht von oben der Gesamtheit der
Transfervorrichtungen gemäß 1 in
einer Transferposition der Behältnisse.
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3 zeigt
schematisch eine perspektivische Sicht von oben einer erfindungsgemäßen Transfervorrichtung
in abgesenkter, eskamotierter Stellung.
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4 zeigt
schematisch eine perspektivische Sicht von oben einer erfindungsgemäßen Transfervorrichtung
in angehobener Transferstellung.
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5 zeigt
eine schematische, geschnittene Ansicht einer erfindungsgemäßen Transfervorrichtung
in abgesenkter, eskamotierter Stellung.
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6 zeigt
eine schematische, geschnittene Ansicht einer erfindungsgemäßen Transfervorrichtung
in angehobener Transferstellung.
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In 1 sind
mehrere erfindungsgemäße Transfervorrichtungen 1,
jeweils eine nach der anderen, an Transferpunkten zwischen einem
Förderer 2 von
leeren Behältnissen
für Postgut
CV und einem Förderer 3 zum
Abführen
gefüllter Behältnisse
angeordnet, wobei die Transfervorrichtung 1 und die Förderer 2 und 3 Teil
einer Postsortiermaschine sind, die nicht dargestellt ist.
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Der
Förderer 2 verlagert
die leeren Behältnisse
CV flach gemäß einer
Förderrichtung
XX'. Der Förderer 2 ist
hier ein Förderer,
der zwei motorisierte, parallele Bänder 4, 4' umfasst.
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Die
Behältnisse
CV haben die Gestalt eines Parallelepipeds, ruhen flach auf den
Bändern
des Förderers 2 und
haben eine offene obere Fläche.
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Der
Abführförderer 3 ist
ebenfalls ein Bandförderer,
aber könnte
ebenso jeglicher anderer Art sein, die es ermöglicht, gefüllte Behältnisse für Postgut nach und nach, wie
sie an diesem Ort eintreffen, abzuführen.
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Jede
Transfervorrichtung 1 umfasst einen feststehenden Rahmen 5,
der auf einer Seite des Förderers 2 angeordnet
ist und in welchem eine Transportstruktur 6 beweglich montiert
ist, die hier zwei parallele motorisierte Transportbänder 7, 7' umfasst, die
sich gemäß einer
Transferrichtung YY' der Behältnisse
CV erstreckt. Die Transferrichtung YY' ist hier quer zu der Förderrichtung
XX'.
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Die
Transportstruktur 6 einer Transfervorrichtung 1 kreuzt
den Förderer 2 und
erstreckt sich gemäß einer
Transferrichtung YY' auf
der Seite des Förderers 2,
auf der der Rahmen 5 angeordnet ist. Wie auf den 1 und 2 sichtbar,
sind die motorisierten Bänder 7, 7' der Transportstruktur 6 geführt zur
Bildung einer im Wesentlichen horizontalen und zweiteiligen Transportebene
der Behältnisse.
Eine der beiden Teile der Transportebene erstreckt sich zwischen
den Bändern 4, 4' des Förderers 2,
und der andere Teil erstreckt sich auf der Seite des Förderers 2,
wo der Rahmen 5 angeordnet ist.
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Die
Transportstruktur 6 ist in dem Rahmen 5 derart
montiert, dass sie gemäß einer
vertikalen Richtung zwischen einer eskamotierten Stellung, die in 1 sichtbar
ist, bei der sie unter dem Förderer 2 insbesondere
in ihrem Abschnitt zwischen den Bändern 4, 4' des Förderers 2 angeordnet
ist, und einer Transferposition verlagert werden kann, die in 2 sichtbar
ist, gemäß derer
sie oberhalb des Förderers 2 angeordnet
ist. In der eskamotierten Stellung der Transportstruktur 6 können die
leeren Behältnisse CV
längs des
Förderers 2 entlang
geführt
werden, um zu den verschiedenen Transferpunkten heran geführt zu werden.
In der Transferstellung führt
die Transportstruktur ein leeres Behältnis von dem Förderer 2 ab,
indem es diesen anhebt und gemäß der Richtung
YY' oberhalb der
Bänder 4, 4' des Förderers 2 verlagert,
um es zu dem Ort des Rahmens 5 zu führen, wo es mit Post beladen
werden kann durch das Einschütten
von Umschlägen
ausgehend von Schaufeln eines Karussells der Postsortiermaschine, die
entlang des Förderers 2 oberhalb
des Rahmens 5 der Transfervorrichtungen hinab geschüttet werden.
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Wie
in 1 zu erkennen, ruhen in eskamotierter Stellung
der Transportstruktur 6 die leeren Behältnisse CV, die von dem Förderer 2 abgeführt wurden,
auf dem Rahmen 5 in geneigter Stellung, was Postgutverluste
bei der Beladung der Behältnisse verhindert
und das Anordnen der Postgüter
im Inneren der Behältnisse
verbessert.
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In 2 sind
einige der gefüllten
Behältnisse für Postgut
CP auf Transportstrukturen 6 der Transfervorrichtung 1 angeordnet
und werden flach gleichzeitig mit leeren Behältnissen, die von dem Förderer 2 durch
Transfervorrichtungen abgeführt
wurden, durch den Abführförderer 3 abgeführt und
werden flach zum Ort des Rahmens 5 für die Beladung mit Postgütern heran
geführt.
Die Abführrichtung
ZZ' der gefüllten Behältnisse
CP ist hier parallel zu der Förderrichtung
XX' der leeren Behältnisse,
um den Platzbedarf am Boden der Einrichtung zu reduzieren.
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In 3 sieht
man die erfindungsgemäße Transfervorrichtung 1 mit
ihrer Transportstruktur 6 in eskamotierter Stellung, die
den Förderer 2 kreuzt. Der
Rahmen 5 der Transfervorrichtung bildet zwei horizontale
und im wesentlichen zu der Transferrichtung YY' parallelen Kanten 8, 8', zwischen denen
die Transportstruktur 6 aufsteigt und absteigt. Diese beiden
Kanten sind gemäß der vertikalen
Richtung derart versetzt, dass bei eskamotierter Stellung der Transportstruktur
der Grund FS eines Behältnisses für Postgut
auf den beiden Kanten ruht und hierbei geneigt ist gegenüber einer
horizontalen Ebene. In dieser eskamotierten Stellung ist die Transportstruktur
selbstredend unter den beiden Kanten 8, 8' angeordnet,
während
in Transferposition, wie in 4 dargestellt,
die Transportstruktur oberhalb der beiden Kanten 8, 8' angeordnet
ist. Der Neigungswinkel des auf den Kanten 8, 8' ruhenden Behältnisses
liegt in der Größenordnung
von 20°.
Wenn die Transportstruktur 6 ausgehend von ihrer eskamotierten
Stellung zu ihrer Transferstellung verlagert wird, wird ein auf
den beiden Kanten 8, 8' geneigt ruhendes gefülltes Behältnis gleichzeitig
mit dem Anheben durch die Transportstruktur 6 aufgerichtet,
um flach zu dem Abführförderer 3 transferiert
zu werden.
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Eine
geneigte Klappe 9A ist längs der niedrigsten Kante 8' montiert, um
die vertikale Verlagerung eines leeren Behältnisses oder eines vollen
Behältnisses
während
der vertikalen Verlagerung der Transportstruktur 6 zu führen.
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Der
Rahmen 5 umfasst einen Anschlag 10, der an einem
Ende einer Kante, hier der untersten Kante 8', angeordnet ist. Ein oszillierender
Hebel 11 ist in der Transportstruktur 6 vorgesehen,
um auf ein auf dieser abgelegtes leeres Behältnis eine Schubkraft in Richtung
auf diesen Anschlag 10 auszuüben, wenn die Transportstruktur
zu ihrer eskamotierten Stellung derart verlagert wird, dass sich
das leere Behältnis
in geneigter Stellung in präziser
Weise positioniert findet.
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Ein
Sensor 9B kann in der Klappe 9A vorgesehen sein,
um eine Fehlfunktion eines leeren Behältnisses auf den Kanten 8, 8' zu erfassen.
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In 4 ist
der oszillierende Hebel 11 in der Transportstruktur 6 eingezogen,
wenn diese sich in ihrer Transferstellung befindet, um die Verlagerung eines
leeren Behältnisses
von dem Förderer 2 entlang
der Transferrichtung YY' zu
erlauben. Wenn dieser oszillierende Hebel 11 vollständig ausgefahren und
in Anlage gegen ein Behältnis
während
des Hineinschüttens
von Umschlägen
ist, wie in 3 dargestellt, hat dieser ebenfalls
als Funktion, das Behältnis
in einer festen Position zu halten, selbst bei dem Auftreten von
Vibrationen, die aufgrund von Impulsen der Umschläge gegen
das Behältnis
resultieren.
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Das
oder die Transportbänder
der Struktur 6 werden durch einen gemeinsamen Motor 12 angetrieben,
der vorteilhaft an einem Ende der Transportstruktur 6 angeordnet
ist, um die Wartungsarbeiten zu erleichtern.
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Die 5 und 6 zeigen
in Einzelheiten auf schematische Weise gemäß einer geschnittenen Ansicht
die erfindungsgemäße Transfervorrichtung. In 5 befindet
sich die Transportstruktur in ihrer eskamotierten Stellung und der
oszillierende Hebel 11 ist gegen ein Behältnis ausgefahren.
In 6 befindet sich die Transportstruktur 6 in
ihrer Transferstellung und der oszillierende Hebel ist im Inneren der
Struktur 6 eingefahren.
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Der
oszillierende Hebel ist ein gekrümmter Hebel,
der drehbar auf der Ebene der Abwinkelung um eine mit der Transportstruktur
verbundenen Achse gebildet ist. Er umfasst ein Lumen 13,
in welchem eine an einem Ende eines an dem Rahmen 5 fixierten Hebelarms
montierte Rolle 14 verlagert ist derart, dass die translatorische
Bewegung gemäß der vertikalen
Richtung der Transportstruktur 6 im Verhältnis zu
dem Rahmen 5 in eine Winkelbewegung des Hebels 11 in
der Transportstruktur umgewandelt wird.
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Das
Verlagerungssystem zum Anheben oder Absenken der Transportstruktur 6 relativ
zum Rahmen 5 kann jeglicher Bauweise sein, bspw. eine motorisierte
Nockenanordnung, die zwischen der Struktur 6 und dem Rahmen 5 angeordnet
ist und die mit einer translatorischen Führung 16 gemäß der vertikalen
Richtung gekoppelt ist.
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In 5 ist
ein leeres Behältnis
CV auf den Bändern 4, 4' des Förderers 2 abgelegt.
Ein Behältnis CV', das gerade beladen
wird, ist geneigt auf dem Rahmen 5 abgelegt, während ein
volles Behältnis
CP auf dem Abführförderer 3 abgelegt
ist. In 6 ruht das leere Behältnis CV
auf den Bändern 7, 7' der Transportstruktur
und wird zu seinem Beladestandort verlagert, während das Behältnis CV', das gerade mit Postgut
gefüllt
wurde, zu einem Abführförderer 3 transferiert
wird.
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Die 5 und 6 zeigen
Rollen, die zur Führung
der Bänder 7, 7' der Transportstruktur 6 im Inneren
des Förderers 2 dienen.
Man erkennt auf diesen Figuren, dass die beiden Transportebenen,
die durch die Bänder 7, 7' gebildet sind,
durch einen Zwischenraum (Umleitung der Bänder 7, 7') getrennt sind,
um dem Band 4' des
Förderers 2 auszuweichen.
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Wie
in 1 bis 4 erkennbar, ist eine Baueinheit
von Sensoren 17 mit Lichtstrahl entlang des Förderers 2 bis
zu den Transferpunkten vorgesehen, um die Gegenwart eines leeren
Behältnisses
auf dem Förderer 2 an
jedem Transferpunkt zu erfassen, und bewegliche Anschläge 18 erheben
sich in dem Förderer 2,
um die Verlagerung jedes leeren Behältnisses CV, das an einem Transferpunkt
angekommen ist, zu blockieren. Auf den 1 und 4 erheben
sich die beweglichen Anschläge 18 auf
dem Förderer 2;
sie blockieren die Verlagerung der leeren Behältnisse CV gemäß einer
Förderrichtung
XX'. Auf den 2 und 3 sind
die beweglichen Anschläge
unter dem Förderer 2 abgesenkt;
die leeren Behältnisse
CV können
sich auf dem Förderer 2 fortbewegen.
In Reaktion auf die von den Sensoren 17 abgelieferten Signale
betätigt
eine (nicht dargestellte) Steuereinheit die beweglichen Anschläge 18 derart, dass
alle Transferpunkte mit leeren Behältnissen versorgt werden.
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Ausgehend
von einer für
den Füllzustand
eines geneigt auf dem Rahmen 5 einer Transfervorrichtung
angeordneten Behältnisses
repräsentativen Information
setzt die Steuereinheit die Transportstruktur 6 in Transportstellung,
um das gefüllte
Behältnis
zum Abführförderer 3 zu
transferieren und um gleichzeitig ein leeres Behältnis von dem Förderer 2 abzuführen, um
es zu dem Auffüllstandort
auf dem Rahmen 5 zu transferieren. Die Steuereinheit versetzt
anschließend
die Transportstruktur 6 der Transfervorrichtung in die
eskamotierte Stellung derart, dass das leere Behältnis auf dem Beladestandort platziert
und in geneigte Stellung versetzt wird, und die Steuereinheit betätigt die
beweglichen Anschläge 18,
um mit einem neuen, leeren Behältnis
den auf dem Förderer 2 freigelassenen
Transferpunkt zu versorgen.
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Es
versteht sich, dass die Transportorgane der Transportstruktur 6 einer
Transfervorrichtung 1 auch durch motorisierte Walzen oder
Rollen gebildet sein könnten,
ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen.
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Die
erfindungsgemäße Transfervorrichtung kann
für den
Transport von verschiedenen Gegenständen wie verpackte oder unverpackte
Päckchen, Koffer,
Container, usw. verwendet werden.