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DE60115341T2 - Verfahren zur Gewinnung eines Polymers aus einer Lösung - Google Patents

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DE60115341T2
DE60115341T2 DE60115341T DE60115341T DE60115341T2 DE 60115341 T2 DE60115341 T2 DE 60115341T2 DE 60115341 T DE60115341 T DE 60115341T DE 60115341 T DE60115341 T DE 60115341T DE 60115341 T2 DE60115341 T2 DE 60115341T2
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DE
Germany
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polymer
recovering
weight
solution
solvent
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DE60115341T
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English (en)
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DE60115341D1 (de
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Nobuyasu Takami
Kazumi Uchimura
Kunio Yoshioka
Kazuyoshi Nakazawa
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JSR Corp
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JSR Corp
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08FMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED BY REACTIONS ONLY INVOLVING CARBON-TO-CARBON UNSATURATED BONDS
    • C08F6/00Post-polymerisation treatments
    • C08F6/06Treatment of polymer solutions
    • C08F6/12Separation of polymers from solutions
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08CTREATMENT OR CHEMICAL MODIFICATION OF RUBBERS
    • C08C2/00Treatment of rubber solutions
    • C08C2/06Winning of rubber from solutions

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Description

  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • GEBIET DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Gewinnen eines Polymers, weiter im Besonderen auf ein Verfahren zum Gewinnen eines Polymers in wirksamer Weise aus einer Polymerlösung, erhalten durch eine Lösungspolymerisation.
  • BESCHREIBUNG DES STANDES DER TECHNIK
  • Im Allgemeinen wird zur Gewinnung eines Polymers aus einer Polymerlösung, erhalten durch eine Lösungspolymerisation, die Polymerlösung nach Polymerisation mit Wasser oder dergleichen gewaschen, um den Restkatalysator zu zersetzen und zu beseitigen, und danach verdampft, um die flüchtigen Bestandteile wie ein Polymerisationslösungsmittel, ein nicht reagiertes Monomer oder eine geringe Menge Wasser oder dergleichen aus der Polymerlösung zu entfernen, um dadurch das Polymer zu gewinnen. In einem konventionellen Verdampfungsverfahren wird eine Polymerlösung zuvor beispielsweise durch eine Entspannungsverdampfung oder dergleichen konzentriert, und danach eine Wasserdampfdestillation durchgeführt.
  • Allerdings bringt das obenstehende Verfahren einen Dampfverbrauch mit sich, der in problembehafteter Weise 70 Gewichtsteile oder mehr pro 100 Gewichtsteilen eines Lösungsmittels beträgt, trotz eines Versuchs der mehrfachen Verwendung des Dampfes im Allgemeinen unter Verwendung mehrerer Abstreiferkolonnen. Demgemäss wurde ein Verdampfungsverfahren untersucht, das keine Wasserdampfdestillation anwendet, einschließlich eines Verfahrens unter Verwendung eines verdampfenden Extruders wie einem Doppelschneckenextruder und dergleichen, oder unter Verwendung eines Dünnfilmverdampfers.
  • Während der Dampfverbrauch wesentlich verringert wird durch Verwendung eines verdampfenden Extruders oder eines Dünnfilmverdampfers zur Verdampfung, zeigte sich, dass die Anwendung bei einer Polymerisationslösung eines Elastomers wie einem Butadienkautschuk oder einem Styrol-Butadien-Kautschuk oder dergleichen ein zusätzliches Problem mit sich bringt, wie untenstehend beschrieben. Somit, weil ein derartiges Elastomer, im Gegensatz zu einem gewöhnlichen thermoplastischem Harz, in charakteristischer Weise einen schnellen Anstieg der Lösungsviskosität bei einer höheren Konzentration verursacht, die nicht dementsprechend verringert wird, auch wenn die Temperatur erhöht wird, eine höhere Konzentration, die sich in einem späteren Stadium eines Verdampfungsverfahrens zeigt, führt zu einem schnellen Anstieg der Energie, die für den Einsatz einer Verdampfungsmaschine wie einem Extruder oder dergleichen erforderlich ist, was zu einer problematischen verringerten Verdampfungseffizienz führt.
  • Demgemäss wurde in einem Versuch, dieses Problem zu lösen, vorgeschlagen, einen Doppelschneckenextruder, versehen mit einem Ventil (z.B. in der japanischen Patentveröffentlichung Nr. 4768/1982 der offengelegten japanischen Nr. 12949/1979), oder eine Verdampfung, durchgeführt unter Verwendung einer Verdampfungshilfe wie Wasser oder dergleichen (z.B. in der japanischen Patentveröffentlichung Nr. 41407/1982, der japanischen Patentveröffentlichung Nr. 442/1988, der japanischen Patentveröffentlichung Nr. 91101/1984, der japanischen Patentveröffentlichung Nr. 29721/1986, der japanischen Patentveröffentlichung Nr. 52163/1986). Dennoch führte ein derartiger Versuch zu keiner befriedigenden Verdampfungseffizienz.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung bewältigt die Probleme, die konventionell, wie obenstehend beschrieben, angetroffen werden, und beabsichtigt, ein Verfahren zum Gewinnen eines Polymers mit ausreichender Verdampfungseffizienz zu gewährleisten.
  • Die vorliegende Erfindung basiert auf den Erkenntnissen, die obenstehend beschrieben sind, und kann wie folgt beschrieben werden.
    • 1. Ein Verfahren zum Gewinnen eines Polymers, das umfasst Erwärmen einer Polymerlösung, die durch Lösungspolymerisation erhalten wurde, auf indirektem Wege in einem Rohr, um ein Lösungsmittel zu verdampfen unter Erzeugung eines gasförmig/flüssig-gemischten Phasenflusses oder eines gasförmig/flüssig/fest-gemischten Phasenflusses, gefolgt von Zuführen des gasförmig/flüssig-gemischten Phasenflusses oder des gasförmig/flüssig/fest-gemischten Phasenflusses zu einem Rückgewinnungsbehälter, um das Polymer zu gewinnen, dadurch gekennzeichnet, dass die lineare Geschwindigkeit eines Gases am Auslass des Rohrs 10 m/s oder mehr beträgt.
    • 2. Ein Verfahren zum Gewinnen eines Polymers gemäß 1, wie oben beschrieben, wobei Wasser oder Dampf in die Polymerlösung im Rohr eingeführt wird.
    • 3. Ein Verfahren zum Gewinnen eines Polymers gemäß 1 oder 2, wie oben beschrieben, wobei die Menge des eingeführten Wassers 0,001 bis 20 Gewichtsteile basierend auf 100 Gewichtsteilen des Lösungsmittels in der Polymerlösung beträgt.
    • 4. Ein Verfahren zum Gewinnen eines Polymers gemäß der Beschreibung nach 1 oder 2, wie oben beschrieben, wobei die Menge des eingeführten Dampfes 0,001 bis 30 Gewichtsteile basierend auf 100 Gewichtsteilen des Lösungsmittels in der Polymerlösung beträgt.
    • 5. Ein Verfahren zum Gewinnen eines Polymers gemäß einem der Einträge 1 bis 4, wie oben beschrieben, wobei das Molekulargewichts-Zahlenmittel des Polymers in der Polymerlösung 5000 bis 1 000 000 beträgt.
    • 6. Ein Verfahren zum Gewinnen eines Polymers nach einem der Einträge 1 bis 5, wie oben beschrieben, wobei die Viskosität der Polymerlösung 0,001 bis 300 Pa·s beträgt.
    • 7. Ein Verfahren zum Gewinnen eines Polymers nach einem der Einträge 1 bis 6, wie oben beschrieben, wobei die Konzentration des Polymers in der Polymerlösung 0,1 bis 80 Gew.-% beträgt.
    • 8. Ein Verfahren zum Gewinnen eines Polymers nach einem der Einträge 1 bis 7, wie oben beschrieben, wobei das Polymer mindestens eines, gewählt aus der Gruppe bestehend aus Butadienkautschuk, Styrol/Butadien-Kautschuk, Isoprenkautschuk, Ethylen/Propylen-Kautschuk, Butylkautschuk, Styrol/Butadien-Copolymer, Styrol/Isopren-Copolymer, Butadien-Blockpolymer, Butadienharz und Acrylharz, ist.
    • 9. Verfahren zum Gewinnen eines Polymers nach einem der Einträge 1 bis 8, wie oben beschrieben, weiter umfassend ein Entfernen eines Restlösungsmittels durch Zuführen des Polymers im Rückgewinnungsbehälter einem verdampfenden Extruder, und Formen des desolvatisierten Polymers.
    • 10. Ein Verfahren zum Gewinnen eines Polymers nach einem der Einträge 1 bis 9, wie oben beschrieben, wobei die Verdampfungseffizienz 0,6 oder weniger beträgt.
    • 11. Ein Verfahren zum Gewinnen eines Polymers nach einem der Einträge 1 bis 10, wie oben beschrieben, wobei der Rückgewinnungsbehälter unter verringertem Druck ist.
  • Gemäß der Erfindung kann das Polymer in wirksamer Weise gewonnen werden ohne Verändern der physikalischen Eigenschaften oder der chemischen Eigenschaften des Polymers. Besonders wenn ein Polymer aus einer Polymerlösung mit einer hohen Viskosität gewonnen wird, dient eine Infusion von Wasser oder Dampf dem Verringern der Viskosität der Polymerlösung und ebenfalls dem Erhöhen der Fließrate im Rohr, wodurch die Vermeidung der Verstopfung eines Rohres und eine Erleichterung des Ablaufs gewährleistet wird. Zusätzlich ermöglicht eine wesentliche Verringerung des Dampfverbrauchs, dass der Ablauf bei geringeren Kosten bewerkstelligt werden kann.
  • AUSFÜRHLICHE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
  • Ein Verfahren zum Gewinnen eines Polymers der Erfindung umfasst Erwärmen einer Polymerlösung, die mittels Lösungspolymerisation erhalten wurde, auf indirektem Wege in einem Rohr, um ein Lösungsmittel zu verdampfen, während der Erzeugens eines gasförmig/flüssig-gemischten Phasenflusses oder eines gasförmig/flüssig/fest-gemischten Phasenflusses, gefolgt von Zuführen des Gemisches einem Rückgewinnungsbehälter, um das Polymer zu gewinnen.
  • Wasser oder Sand können ebenfalls in eine Polymerlösung in einem Rohr eingeführt werden.
  • Ein Polymer, bei dem ein Verfahren der Erfindung angewandt wird, ist nicht in besonderer Weise eingeschränkt, solange es ein Polymer ist, das durch eine bekannte Lösungspolymerisation hergestellt werden kann. Mit Bezug auf die bevorzugten physikalischen Parameter eines Polymers, das in wirksamer Weise gewonnen werden kann, beträgt das Molekulargewichts-Zahlenmittel Mn vorzugsweise 5000 bis 1 000 000, und weiter bevorzugt 20 000 bis 800 000, und insbesondere bevorzugt 50 000 bis 500 000, und die Viskosität der zugeführten Polymerlösung beträgt vorzugsweise 0,001 bis 300 Pa·s, weiter bevorzugt 0,005 bis 200 Pa·s, und insbesondere bevorzugt 0,01 bis 100 Pa·s. Als Polymer kann erwähnt werden Butadienkautschuk, Styrol/Butadien-Kautschuk, Isoprenkautschuk, Ethylen/Propylen-Kautschuk, Butylkautschuk, Styrol/Butadien-Copolymer, Styrol/Isopren-Copolymer, Butadien-Blockpolymer, Butadienharz, Acrylharz und dergleichen. Für einen wirksamen Ablauf ohne Verstopfung des Rohres beträgt die Konzentration eines zugeführten Polymers vorzugsweise 0,1 bis 80 Gew.-%, weiter bevorzugt 1 bis 50 Gew.-%, insbesondere bevorzugt 5 bis 30 Gew.-%.
  • Das in der Erfindung verwendete Lösungsmittel ist nicht besonders eingeschränkt, kann aber Toluol, Xylol, n-Hexan, Cyclohexan, n-Pentan, Cyclopentan, Isopentan, n-Heptan, Cycloheptan, n-Octan, Cyclooctan, n-Decan, Benzol, Dichlormethan und dergleichen sein, was bei der Lösungspolymerisation verwendet wird.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • 1 ist eine schematische Ansicht eines in Beispiel 1 angewandten Systems.
  • 2 ist eine schematische Ansicht eines weiteren Systems gemäß der Erfindung.
  • 3 ist eine schematische Ansicht eines weiteren Systems gemäß der Erfindung.
  • BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • Ein Beispiel des Rückgewinnungsverfahrens der Erfindung wird mit Bezug auf 1 diskutiert. Das System mit der in 1 gezeigten Struktur besteht aus einem Zwischenbehälter oder einem Polymerisationsbehälter 1, einer volumetrischen Pumpe 2, einer langen röhrenförmigen Heizvorrichtung 3, einem Rückgewinnungsbehälter 4, einer ersten Leitung 5, einem Kühler 6, einem Lösungsmittelbehälter 7 und einer zweiten Leitung 8.
  • In der langen, röhrenförmigen Heizvorrichtung, die oben beschrieben wurde, ist die Hülle versehen mit einem zylindrischen Rohr, und kann mit der Flüssigkeit im Rohr einen Wärmeaustausch eingehen durch Strömen eines Wärmemediums wie einem Dampf und dergleichen. Als lange, röhrenförmige Heizvorrichtung kann verwendet werden ein Doppelrohr und ein langes Rohr, das wieder und wieder in einer Ummantelung gedreht ist.
  • Eine durch Lösungspolymerisation erhaltene Polymerlösung wird durch die volumetrische Pumpe 2 unter Druck gesetzt, um von dem Zwischenbehälter oder dem Polymerisationsbehälter 1 der langen, röhrenförmigen Heizvorrichtung 3 zugeführt zu werden. Die lange, röhrenförmige Heizvorrichtung 3 verwendet ein Wärmeaustauschsystem, bestehend aus einem zylindrischen Rohr, versehen mit einer Hülle, die durch ein erwärmendes Medium wie Dampf oder dergleichen erwärmt wird, und die Polymerlösung, die in die lange, röhrenförmige Heizvorrichtung 3 eintritt, empfängt die Wärme aus der Hülle und wird auf den Siedepunkt des Lösungsmittels erwärmt. Sobald das Sieden der Lösung initiiert wird, wird das Lösungsmittel verdampft, um die Fliessrate im Rohr zu erhöhen, was zu einem turbulenten Fluss im Rohr führt, der ermöglicht, dass die Wärme bei einer hohen Wärmeleitfähigkeit übertragen wird, wodurch das Lösungsmittel verdampft wird. Auf diese Weise erhöht ein allmähliches Sieden die Fliessrate, was das Polymer dazu antreibt, in den Rückgewinnungsbehälter 4 ohne Verstopfen im Rohr einzutreten. Desolvatisiertes Polymer, das am Boden des Rückgewinnungsbehälters 4 ausfällt, wird hier zurückgewonnen als Strang, als granulierte oder pulverförmige Krume. Aus dem oberen Ende des Rückgewinnungsbehälters 4 tritt der verdampfte Lösungsmitteldampf aus und durchläuft die erste Leitung 5, um in den Kühler 6 einzutreten, wo er gekühlt und verflüssigt wird, wird im Lösungsmittelbehälter 7 gespeichert, tritt in ein Reinigungssystem über die zweite Leitung 8 ein und wird dann nach einer Reinigung zurückgewonnen.
  • Eine lineare Geschwindigkeit des aus der langen, röhrenförmigen Heizvorrichtung ausströmenden Gases wird geregelt durch den Innendurchmesser des Rohres, Temperatur, Polymerkonzentration, Druck des Rückgewinnungsbehälters oder dergleichen, und beträgt 10 m/s oder mehr, vorzugsweise 20 m/s oder mehr, weiter bevorzugt 100 m/s oder mehr, insbesondere bevorzugt 200 m/s. Die Obergrenze beträgt im Allgemeinen 800 m/s. Eine höhere lineare Geschwindigkeit des ausströmenden Gases resultiert in einer Vermeidung eines Polymerabbaus oder dergleichen während der Wärmebehandlung und in einer Verbesserung der Verwendung eines Dampfes, verglichen mit einem konventionellen Wasserdampfdestillationsverfahren. Die lineare Geschwindigkeit des ausströmenden Gases von 10 m/s oder weniger führt zu einem problembehafteten verringerten Effekt der Verstopfung im Rohr.
  • Die lineare Geschwindigkeit des ausströmenden Gases unter verringertem Druck beträgt vorzugsweise 100 bis 200 m/s in der Kondensation der Polymerlösung, vorzugsweise 300 bis 400 m/s im Trocknen des Polymers. Und die lineare Geschwindigkeit des ausströmenden Gases unter Druck ist vorzugsweise 20 bis 100 m/s.
  • Zusätzlich kann ein verdampfender Extruder kombiniert werden in der Erfindung, wie in 2 gezeigt. Die Krume im Rückgewinnungsbehälter 4 wird direkt zum verdampfenden Extruder 9 zugeführt, und das Restlösungsmittel wird verdampft und entfernt aus dem Ventil, danach wird das desolvatisierte Polymer gepresst.
  • In der Erfindung ist es wesentlich, dass eine Probenlösung volumetrisch in die lange röhrenförmige Heizvorrichtung 3 ohne Verstopfen der Röhre gepumpt wird, und die verwendete volumetrische Pumpe 2 kann beispielsweise sein eine Zahnradpumpe, eine Diaphragmapumpe und eine Kolbenpumpe, und dergleichen.
  • Der Innendruchmesser der langen, röhrenförmigen Heizvorrichtung 3 beträgt vorzugsweise 5 bis 100 mm, weiter bevorzugt 6 bis 80 mm, und insbesondere bevorzugt 8 bis 50 mm. Ein Innendurchmesser, kleiner als 5 mm, führt zu einem problembehafteten größeren Druckverlust in der Heizvorrichtung. Ein Innendurchmesser, größer als 100 mm, führt zu einer geringeren Wärmeübertragung zu einer Polymerlösung im innersten Zentrum des Rohres, was zu einer problembehafteten uneffizienten Verdampfung führt.
  • Die Länge der langen, röhrenförmigen Heizvorrichtung 3 kann schwanken, um die erforderlichen Wärmeeinheiten zu ergeben, in Abhängigkeit von der bei Verdampfung des Lösungsmittels einer Polymerlösung ausgeübten Wärmeeinheit, sowie der Wärmeeinheit, die beim Erwärmen in der Hülse gegeben ist, und kann beispielsweise 5 bis 200 m betragen. Die Gestalt der langen, röhrenförmigen Heizvorrichtung 3 kann linear, kurvenförmig und spiralförmig sein, um die Vermeidung des Verschlusses eines Rohres zu gewährleisten.
  • Während der Rückgewinnungsbehälter 4 unter Druck oder unter verringertem Druck stehen kann, ist er vorzugsweise unter verringertem Druck. Unter verringertem Druck macht das große Volumen infolge der Verdampfung des Lösungsmittels eine lineare Geschwindigkeit des ausströmenden Gases schneller und verbessert die Vermeidung des Verschlusses durch im Rohr abgeschiedenes Polymer. Andererseits ist es unter Druck einfach, einen kontinuierlichen Auslass zu betreiben und handzuhaben.
  • Um die Vermeidung einer Verstopfung des Rohres zu gewährleisten, können Wasser oder Dampf in eine Polymerlösung im Rohr eingeführt werden. Durch das Einführen von Wasser kann die Viskosität der Polymerlösung verringert werden und zusätzlich kann die Fliessrate im Rohr in einfacher Weise erhöht werden als Folge des Anstiegs im Volumen bei Verdampfung, welches dem geringen Molekulargewicht von Wasser zuzuschreiben ist. Ferner kann die aufschäumende Eigenschaft eines zurückgewonnen Polymers verbessert werden und die verdampfende Eigenschaft kann verbessert werden. Während ein nicht-kondensierbares komprimiertes Gas wie Stickstoff oder dergleichen anstelle von Wasser oder Dampf ebenfalls eingeführt werden kann, ist die Anwesenheit eines nicht-kondensierbaren Gases nachteilhaft in der darauffolgenden Kondensations-Rückgewinnung des Lösungsmitteldampfes. Weiter bevorzugt wird eine Substanz mit einem geringeren Molekulargewicht angewandt, weil eine Substanz mit einem großen Molekulargewicht kein ausreichendes erhöhtes Verdampfungsvolumen ergibt, auch wenn es eine kondensierbare Substanz ist. Daher wird vorzugsweise Wasser oder Dampf eingeführt. Während der Ort, wo die Einführung vollzogen wird, nicht besonders eingeschränkt ist, ist er vorzugsweise der Einlass der langen, röhrenförmigen Heizvorrichtung in der Absicht des Verringerns der Viskosität einer Polymerlösung so frühzeitig wie möglich.
  • Wenn Wasser eingeführt wird, ist eine Einführung einer großen Menge thermisch nachteilhaft infolge einer hohen latenten Verdampfungswärme. Die Menge des einzuführenden Wassers beträgt vorzugsweise 0,001 bis 20 Gewichtsteile pro 100 Gewichtsteilen des Lösungsmittels in einer Polymerlösung, weiter bevorzugt 0,005 bis 15 Gewichtsteile, und insbesondere bevorzugt 0,01 bis 10 Gewichtsteile. Und wenn Dampf eingeführt wird, ist die Menge des einzuführenden Dampfes vorzugsweise 0,001 bis 30 Gewichtsteile pro 100 Gewichtsteilen des Lösungsmittels in einer Polymerlösung, weiter bevorzugt 0,01 bis 20 Gewichtsteile und insbesondere bevorzugt 0,1 bis 15 Gewichtsteile. Wenn Dampf eingeführt wird, wird er vorzugsweise eingeführt als nasser Dampf, um eine thermische Zersetzung eines Polymers zu verhindern.
  • In der Erfindung kann ein konventionelles Wasserdampfdestillationsverfahren mit dem Verfahren der Erfindung kombiniert werden. Eine in einem Rohr erwärmte Polymerlösung liegt in einem sehr aufschäumenden Zustand vor, und eine kombinierte Verwendung einer Wasserdampfdestillation resultiert in einer wesentlichen Verbesserung der Lösungsmittelrückgewinnung pro Einheit Dampf, verglichen mit einem konventionellen Wasserdampfdestillationsverfahren allein. In der Struktur des in 3 gezeigten Systems wird Wasser auf ein im Rückgewinnungsbehälter 4 zurückgewonnenes Polymer gegeben, um eine Wasseraufschlämmung zu ergeben, wodurch die Handhabung des Transportierens zu dem nachfolgenden Schritt erleichtert wird. In Abhängigkeit von der Art des Polymers ist der Rückgewinnungsbehälter 4 ferner mit dem Rührer 10 versehen, und kann ebenfalls einen Dampf zuführen.
  • Wenn eine große Menge einer Polymerlösung verarbeitet werden soll, kann ein Mehrfachrohrsystem angewendet werden. In einem solchen Fall sollte eine Probenlösung gleichförmig in alle Rohre gepumpt werden, weil sie sich in den Rohren zusammendrängt unter thermischem Abbau zusammen mit einer Möglichkeit des Verschließens der Rohre, bis ein gleichförmiges Pumpen bei allen Rohren bewerkstelligt wird.
  • In der Erfindung bedeutet verdampfende Effizienz die Menge des Dampfverbrauchs pro Lösungsmittelmenge, ist vorzugsweise 0,6 oder weniger, weiter bevorzugt 0,5 oder weniger, und insbesondere bevorzugt 0,4 oder weniger.
  • BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • [Beispiel 1]
  • Mit einer Probe einer Lösung von 20 Gew.-% eines Styrol/Butadien-Blockcopolymers, dessen Styrolgehalt 10 Gew.-% betrug [Molekulargewichts-Zahlenmittel (Mn); 300000, Schmelzflussrate (MFR); 3,0 g/10 Minuten (bestimmt bei 230°C, beladen mit 2,16 kg)] und deren Viskosität 2,0 Pa·s bei 60°C betrug, polymerisiert unter Verwendung von Cyclohexan als Reaktionslösungsmittel, n-Butyllithium als Polymerisationsinitiator, wurde ein Experiment durchgeführt in einem System mit der in 1 gezeigten Struktur. Das vorstehend erwähnte Molekulargewichts-Zahlenmittel wurde bestimmt durch Gelpermeationschromatographie, und die Viskosität wurde durch ein Viskometer vom Brook-Feld-Typ bestimmt.
  • Eine lange, röhrenförmige Heizvorrichtung war von einem Wärmeaustauschsystem, bestehend aus einem Rohr (hergestellt aus SUS 304), dessen Innendurchmesser und Länge jeweils 8 mm und 10 m betrugen (wärmeleitfähige Fläche von 0,25 m2) eingepasst mit einer Hülse, und ein Dampf wurde eingeführt in die Hülse, um ein Erwärmen hervorzurufen, so dass die Hülse bei 150°C beibehalten wurde. Danach wurde die Probenlösung durch eine Kolbenpumpe bei 60°C zugeführt, 10 kg pro Stunde. Wenn eine Vakuumpumpe verwendet wurde, um den Druck des Rückgewinnungsbehälters auf 50 mmHg zu verringern, konnte eine weiße, granulierte Krume kontinuierlich im Rückgewinnungsbehälter gewonnen werden. Während dieses Ablaufs wurde die röhrenförmige Heizvorrichtung keineswegs verstopft. Die lineare Geschwindigkeit des Gases am Auslass des Rohrs betrug 250 m/s.
  • Das Restlösungsmittel war wenig und der Grad betrug 500 ppm. Der Dampfverbrauch betrug 30 Gewichtsteile pro 100 Gewichtsteilen des Lösungsmittels (die verdampfende Effizienz war 0,3), was nahe bei 20 Gew.-% ist, was eine erforderliche Kalorie (theoretischer Wert) in einem indirektem Erwärmen ist, was eine wesentliche Verringerung des Dampfverbrauchs verglichen mit einem konventionellen Wasserdampfdestillationsverfahren zeigt.
  • [Beispiel 2]
  • Ein Experiment wurde ähnlich wie Beispiel 1 durchgeführt, mit der Ausnahme der Verwendung einer Probe einer 20 Gew.-% Lösung eines Butadienkautschuks [Molekulargewichts-Zahlenmittel (Mn); 200 000, Mooney-Viskosität ML1+4(100°C); 35], dessen Viskosität 8 Pa·s bei 60°C betrug, polymerisiert unter Verwendung von Toluol als Reaktionslösungsmittel und Triethylaluminium als Polymerisationsinitiator, Hinzufügen von 5,0 Gewichtsteilen Wasser über den Einlass des Rohrs. Die Mooney-Viskosität wurde gemäß JIS K6300 gemessen.
  • Die lineare Geschwindigkeit des Gases am Auslass des Rohrs betrug 290 m/s. Während dieses Prozesses wurde die röhrenförmige Heizvorrichtung überhaupt nicht verschlossen, und eine strangförmige Krume konnte kontinuierlich im Rückgewinnungsbehälter gewonnen werden. Das Restlösungsmittel war wenig und betrug 2000 ppm. Der Dampfverbrauch betrug 30 Gewichtsteile pro 100 Gewichtsteilen des Lösungsmittels (die verdampfende Effizienz war 0,3), was nahe bei 20 Gew.-% war, was eine erforderliche Kalorie (theoretischer Wert) in einem indirekten Erwärmen ist, was eine wesentliche Verringerung des Dampfverbrauchs, verglichen mit einem konventionellen Wasserdampfdestillationsverfahren, zeigt.
  • [Beispiel 3]
  • Ein Experiment wurde ähnlich wie Beispiel 1 durchgeführt, mit der Ausnahme der Verwendung einer Probe einer 20 Gew.-% Lösung eines Styrol/Butadien-Copolymers, dessen Styrolanteil 20 Gew.-% betrug [Molekulargewichts-Zahlenmittel (Mn); 380 000, Mooney-Viskosität ML1+4(100°C); 70], und deren Viskosität 5 Pa·s bei 60°C betrug, polymerisiert unter Verwendung von Cyclohexan als Reaktionslösungsmittel, und Hinzufügen von 10 Gewichtsteilen Dampf über den Einlass des Rohrs.
  • Die lineare Geschwindigkeit des Gases am Auslass des Rohrs betrug 340 m/s. Während dieser Operation wurde die röhrenförmige Heizvorrichtung keineswegs verschlossen, und eine granulierte Krume konnte kontinuierlich im Rückgewinnungsbehälter gewonnen werden. Das Restlösungsmittel war wenig und betrug 500 ppm. Der Dampfverbrauch betrug 30 Gewichtsteile pro 100 Gewichtsteilen des Lösungsmittels (die verdampfende Effizienz war 0,3), was nahe 20 Gew.-% war, was eine erforderliche Kalorie (theoretischer Wert) in einem indirektem Erwärmen ist, was eine wesentliche Verringerung des Dampfverbrauchs, verglichen mit einem konventionellen Wasserdampfdestillationsverfahren, zeigt.
  • [Beispiel 4]
  • Ein Experiment wurde ähnlich wie Beispiel 1 durchgeführt, mit der Ausnahme der Verwendung einer Probe einer 20 Gew.-% Lösung eines Styrol/Butadien-Copolymers, dessen Styrolanteil 48 Gew.-% betrug [Molekulargewichts-Zahlenmittel (Mn); 50 000, MFR; 3,0 g/10 Minuten (bestimmt bei 230°C, beladen mit 2,16 kg)], und deren Viskosität 0,5 Pa·s bei 60°C betrug, polymerisiert unter Verwendung von Toluol als Reaktionslösungsmittel, und Hinzufügen von 2 Gewichtsteilen von Dampf über den Einlass des Rohrs.
  • Die lineare Geschwindigkeit des Gases am Auslass des Rohrs betrug 250 m/s. Während dieser Operation wurde die röhrenförmige Heizvorrichtung überhaupt nicht verstopft, und eine granulierte Krume konnte kontinuierlich im Rückgewinnungsbehälter gewonnen werden. Das Restlösungsmittel war wenig und betrug 300 ppm. Der Dampfverbrauch betrug 30 Gewichtsteile pro 100 Gewichtsteilen des Lösungsmittels (die verdampfende Effizienz betrug 0,3), was nahe bei 20 Gew.-% war, was eine erforderliche Kalorie (theoretischer Wert) in einem indirektem Erwärmen ist, was eine wesentliche Verringerung im Dampfverbrauch, verglichen mit einem konventionellen Wasserdampfdestillationsverfahren, zeigt.
  • Als Ergebnis der obenstehend beschriebenen Beispiele wurde eine Krume mit einem verringerten Restlösungsmittel erhalten, ohne Verstopfen des erwärmenden Behälters. Zusätzlich wurde der Dampfverbrauch wesentlich verringert, was eine effiziente Polymergewinnung ermöglicht.
  • Ein Verfahren zum Gewinnen eines Polymers in effizienter Weise aus ein Polymerlösung, erhalten durch eine Lösungspolymerisation, wird bereitgestellt. Mittels eines Verfahrens zum Gewinnen eines Polymers, das umfasst Erwärmen einer Polymerlösung, erhalten durch eine Lösungspolymerisation, auf indirektem Weg in einem Rohr, um ein Lösungsmittel zu verdampfen, während des Erzeugens eines gasförmig/flüssig-gemischten Phasenflusses oder eines gasförmig/flüssig/fest-gemischten Phasenflusses, gefolgt von Zuführen des Gemisches einem Rückgewinnungsbehälter unter Druck oder unter verringertem Druck, um das Polymer vom Lösungsmittel zu trennen, kann das Polymer in effizienter Weise vom Lösungsmittel getrennt werden ohne Verändern der physikalischen Eigenschaften oder der chemischen Eigenschaften des Polymers. Beim Gewinnen eines Polymers aus einer Polymerlösung mit einer hohen Viskosität dient eine Einführung von Wasser oder Dampf dem Verringern der Viskosität der Polymerlösung und erhöht ebenfalls die lineare Geschwindigkeit eines Gases, wodurch der Verschluss eines Rohres verhindert wird und die Operation erleichtert wird.

Claims (11)

  1. Verfahren zum Gewinnen eines Polymers, das umfasst Erwärmen einer Polymerlösung, die durch Lösungspolymerisation erhalten wurde, auf indirektem Wege in einem Rohr, um ein Lösungsmittel zu verdampfen unter Erzeugung eines gasförmig/flüssig-gemischten Phasenflusses oder eines gasförmig/flüssig/fest-gemischten Phasenflusses, gefolgt von Einführen des gasförmig/flüssig-gemischten Phasenflusses oder des gasförmig/flüssig/fest-gemischten Phasenflusses in einen Rückgewinnungsbehälter, um das Polymer zu gewinnen, dadurch gekennzeichnet, dass die lineare Geschwindigkeit eines Gases am Auslass des Rohrs 10 m/s oder mehr beträgt.
  2. Verfahren zum Gewinnen eines Polymers nach Anspruch 1, wobei Wasser oder Dampf in die Polymerlösung im Rohr eingeflößt wird.
  3. Verfahren zum Gewinnen eines Polymers nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Menge des eingeflößten Wassers 0,001 bis 20 Gewichtsteile basierend auf 100 Gewichtsteilen des Lösungsmittels in der Polymerlösung beträgt.
  4. Verfahren zum Gewinnen eines Polymers nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Menge des eingeflößten Dampfes 0,001 bis 30 Gewichtsteile basierend auf 100 Gewichtsteilen des Lösungsmittels in der Polymerlösung beträgt.
  5. Verfahren zum Gewinnen eines Polymers nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei das Molekulargewicht-Zahlenmittel des Polymers in der Polymerlösung 5000 bis 1 000 000 beträgt.
  6. Verfahren zum Gewinnen eines Polymers nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei die Viskosität der Polymerlösung 0,001 bis 300 Pa·s beträgt.
  7. Verfahren zum Gewinnen eines Polymers nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei die Konzentration des Polymers in der Polymerlösung 0,1 bis 80 Gewichtsprozent beträgt.
  8. Verfahren zum Gewinnen eines Polymers nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei das Polymer mindestens eines, gewählt aus der Gruppe bestehend aus Butadien-Kautschuk, Styrol-Butadien-Kautschuk, Isopren-Kautschuk, Ethylen-Propylen-Kautschuk, Butyl-Kautschuk, Styrol-Butadien-Copolymer, Styrol-Isopren-Copolymer, Butadien-Blockpolymer, Butadienharz und Acrylharz ist.
  9. Verfahren zum Gewinnen eines Polymers nach einem der Ansprüche 1 bis 8, umfassend ein weiteres Entfernen eines Restlösungsmittels durch Zuführen des Polymers im Rückgewinnungsbehälter einem Entgasungsextruder und Pressen des desolvatisierten Polymers.
  10. Verfahren zum Gewinnen eines Polymers nach einem der Ansprüche 1 bis 9, wobei die Entgasungseffizienz 0,6 oder weniger beträgt.
  11. Verfahren zum Gewinnen eines Polymers nach einem der Ansprüche 1 bis 10, wobei der Rückgewinnungsbehälter unter verringertem Druck ist.
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