DE601159C - Wochenendausruestungsgegenstand - Google Patents
WochenendausruestungsgegenstandInfo
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- DE601159C DE601159C DEA65981D DEA0065981D DE601159C DE 601159 C DE601159 C DE 601159C DE A65981 D DEA65981 D DE A65981D DE A0065981 D DEA0065981 D DE A0065981D DE 601159 C DE601159 C DE 601159C
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62B—HAND-PROPELLED VEHICLES, e.g. HAND CARTS OR PERAMBULATORS; SLEDGES
- B62B1/00—Hand carts having only one axis carrying one or more transport wheels; Equipment therefor
- B62B1/18—Hand carts having only one axis carrying one or more transport wheels; Equipment therefor in which the load is disposed between the wheel axis and the handles, e.g. wheelbarrows
- B62B1/20—Hand carts having only one axis carrying one or more transport wheels; Equipment therefor in which the load is disposed between the wheel axis and the handles, e.g. wheelbarrows involving parts being collapsible, attachable, detachable or convertible
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Handcart (AREA)
Description
Es sind bereits Möbel und Einrichtungsgegenstände bekannt, die auf Rollen oder
Rädern innerhalb der nächsten Umgebung bewegt werden können. Die Einrichtung ist in
diesen Fällen so getroffen, daß an die Fußteile, auf denen die Möbel stehen, derartige
Beförderungsmittel angesetzt sind. Für die Beförderung außerhalb der nächsten Umgebung,
wie sie z. B. eine Wohnung darstellt,
to insbesondere auf der Landstraße oder gar zum weiteren Transport zusätzlicher Lasten,
sind diese Möbel weder eingerichtet noch geeignet.
Weiterhin sind bereits Vorrichtungen, Wagen, Anhänger usw. bekannt, die lediglich
zur Aufnahme und Beförderung von Lasten dienen und mit der Hand oder mittels Fahrrad,
Motorrad oder Auto fortbewegt werden können. Außer ihrem Zweck als Lastenbeförderer
haben sie jedoch keinem weiteren Zweck zu dienen.
Nun müssen jedooh insbesondere für Wochenend- und Zeltlagerzwecke die Möbel
und Einrichtungsgegenstände mitsamt allen übrigen Lasten leicht über weite Strecken auf
Landstraßen, Feld- und Waldwegen und im unwegsamen Gelände beförderbar sein.
Man suchte bisher dieser Forderung durch weitgehende Zusammenlegbarkeit entgegenzukommen,
sah sich aber genötigt, die zusammengelegten Teile als Traglast zu befördern oder am Fahrrad, Motorrad usw. zu befestigen
oder auf besonderen Karren oder beson-
deren Anhängewagen z<u verladen. Das eine belastet den Ausflügler in wenig angenehmer
Weise oder ist am Fahrrad oder Motorrad lästig, während ein besonderer Karren die
Wochenend- oder Ausflugsausrüstung verteuert und außerdem das Gesamtgewicht in unerwünschter Weise erhöht.
Andererseits sind auch schon fahrbare Karren für Fußgänger gebaut worden, die am
Lagerplatz ziu Zeltmöbeln umgesteckt werden können. Zur Herstellung des wesentlichsten
Zeltmöbels, eines Bettes, braucht man aber bei diesen Bauarten zwei von diesen Karren für
eine Person, d. h. der Benutzer einer derartigen Einrichtung muß gleichzeitig eine
zweite gleichartige Einrichtung zur Hand haben, um in den Genuß des dargestellten
Vorteils zu gelangen. Dieses bedeutet praktisch, daß er sich entweder zwei Einrichtungen
zugleich mitnehmen muß., oder daß die zweite Person, die ihm die ergänzende Einrichtung
zur Verfügung stellt, selber der erstrebten Vorteile verlustig geht. Beides sind
Nachteile, so daß der Wert der Einrichtung gering ist.
Weiterhin sind auch Autoanhänger bekannt, die auf einer die Räder tragenden unveränderbaren
Plattform aufrichtbare Möbel, Betten, Zelte u. a. m. tragen. Auch hier ist selbst
durch leichtere Ausführung des Ganzen die Verwendbarkeit sehr begrenzt durch Gewicht
und Größe von Wagen und Möbeln, so daß diese Einrichtung nur für Autos und für
ebene Gelände, die auf guter Fahrstraße erreichbar sind, nicht aber für Radfahrer und
Fußgänger sowie auch jedes zu Rad oder zu Fuß erreichbare Gelände benutzbar ist.
Alle diese Nachteile werden durch die vorliegende Erfindung behoben, deren Grundgedanke
darin besteht, die Wochenend- und Ausflugsausrüstung dadurch zu vereinfachen und zu erleichtern, daß die Möbel selbst oder
ίο Teile derselben derart eingerichtet sind, daß sie sich durch Anfügen weniger einfachster
Hilfsteile in ein Fahrzeug mit Laderaum umwandeln lassen. So können einzelne Möbel
z. B. zum Ansetzen von Rädern eingerichtet werden, so daß die Möbel selbst durch einfache
Handgriffe zum Handkarren für Fußgänger oder Fahrrad- oder Motorradanhänger
werden.
Besonders vorteilhaft ist es, das Wochenao endbett als wichtigsten Zeltausrüstungsgegenstand
gemäß der Erfindung »um Ansetzen von Rädern auszubilden, da der gewöhnlich aus Stahlrohren oder ähnlichen zusammengesetzte
Bettrahmen die günstigsten Bedingungen as bietet, zwei oder mehr Aohsstutzen zum Anbringen
von Rädern anzuordnen. Mit dem zur Wochenendausrüstung gehörenden Zeltschrank zweckentsprechend zusammengestellt,
bildet er nach Ansetzen der Räder eine Art Wagen, der seinerseits alles übrige Gepäck
aufnimmt und leicht als Anhänger am Motoroder Fahrrad angebracht oder als Handkarren
vom Fußgänger gezogen oder geschoben werden kann. Für die Räder wird man zweckmäßig
Fahrradräder verwenden, die sich durch geringes Gewicht auszeichnen und für
jede Art Straße oder Weg eignen, die mit Fahrrädern erreichbar sind.
In den Abbildungen ist ein Ausführungsbeispiel für die Erfindung dargestellt, und
zwar in Anwendung auf ein Wochenendbett und Wochenendschrank mit Tischfläche als
wichtigste Ausrüstungsgegenstände.
Abb. ι stellt das Wochenendbett mit Bezug und Beinen in Gebrauchsstellung dar,
Abb. 2 den als Schrank und Tisch hergerichteten Kistenschrank.
Abb. 3 zeigt den Bettrahmen nach Abnahme des Bezuges und der Beine,
Abb. 4 den Schrank als Kiste mit eingesetztem Boden.
Abb. 5 zeigt den Bettrahmen mit erfindungsgemäß angesetzten Rädern, mit dem
Schrank zu einem Karren oder Fahrradanhänger zusammengestellt.
Das in Abb. 1 dargestellte Wochenendbett besteht in bekannter Weise aus zwei langen
und zwei kurzen Stahlrohren 1 bzw. 2, welche durch zwei T-Stücke 3 und zwei Bunde Eckstücke
4 zu einem mit einer Stoffbahn 5 als Lagerstätte bespannten Rahmen zusammengestellt
werden und an dem die vier Beine 6 in beliebiger bekannter Weise zu befestigen sind.
Abb. 2 zeigt den bekannten Wochenendschrank, der aus einem Rahmen 7 besteht, in
Gebrauchsstellung als Schrank und Tisch mit eingelegten Zwischenbrettern 8 und aufgelegter
Tischplatte 9, die auch als Bodenbrett für den dann als Kiste Verwendung findenden
Schrank dient. Nach Abnahme der Beine 6 und des Lagerstoffes 5 vom Bettrahmen und
der Zwischenbretter 8 aus dem Schrank sowie durch Aufsetzen je eines Rades 10 auf die
Teile 3a der Bett-T-Stücke 3 werden diese
Möbel, wie Abb. 5 zeigt, zu einem fahrbaren und mit sonstigen Ausrüstungsgegenständen
nach Wunsch beladbaren Karren, der z. B. an einem Fahrrad oder Motorrad als Anhänger
angebracht werden kann.
Im übrigen ist die Erfindung nicht auf das dargestellte Aiusführungsbeispiel beschränkt.
Die Bauart der Möbel und der Räder sowie deren Anzahl ist ganz beliebig. Für als
Handkarren herzurichtende Möbel würde auch ein Rad genügen, während andererseits
unter Umständen auch drei oder vier Räder zweckmäßig sein können. Derartige und sonstige Anwendungs- und Ausführungsmöglichkeiten ergeben sich nach Bedarf.
Claims (2)
1. Aus einem Bettrahmen mit einspannbarer Liegefläche und Zubehör, wie insbesondere
Schrank, bestehender Wochenendausrüstungsgegenstand, dadurch gekennzeichnet, daß der aus Rohren (1, 2,
3, 4) zusammengesetzte Bettrahmen mit Einrichtungen (3a) zum Ansetzen von
Rädern versehen ist.
2. Wochenendausr üstungsgegenstand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Größe des Schrankes derart bemessen ist, daß er in den Bettrahmen eingehängt
und auf diese Weise als Ladebehälter benutzt werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA65981D DE601159C (de) | 1932-05-15 | 1932-05-15 | Wochenendausruestungsgegenstand |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA65981D DE601159C (de) | 1932-05-15 | 1932-05-15 | Wochenendausruestungsgegenstand |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE601159C true DE601159C (de) | 1934-08-09 |
Family
ID=6943983
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA65981D Expired DE601159C (de) | 1932-05-15 | 1932-05-15 | Wochenendausruestungsgegenstand |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE601159C (de) |
-
1932
- 1932-05-15 DE DEA65981D patent/DE601159C/de not_active Expired
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