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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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1. Gebiet
der Erfindung
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Die
Erfindung betrifft ein Diebstahlsicherungssystem für ein bewegliches
Objekt.
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2. Beschreibung des Standes
der Technik
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Ein
Diebstahlsicherungssystem gemäß dem Oberbegriff
von Patentanspruch 1 ist aus der
DE
196 34 623 bekannt. Weiterhin offenbart die japanische Offenlegungsschrift
Nr. 10-244853 ein Beispiel für
ein Diebstahlsicherungssystem für
ein bewegliches Objekt wie ein Fahrzeug. Das in dieser Veröffentlichung offenbarte
Diebstahlsicherungssystem weist eine Vielzahl von Verriegelungsvorrichtungen, Überprüfungseinrichtungen
und eine Verriegelungsvorrichtungssteuerungseinrichtung auf. Die
Verriegelungsvorrichtungen sind in dem beweglichen Objekt enthalten
und können
zwischen ihren verriegelten Zuständen,
in denen der Betrieb einer Vielzahl von zur Bewegung des beweglichen
Objekts erforderlichen Komponenten (die zur Bewegung des beweglichen Objekts
erforderlichen Komponenten sind nachstehend einfach als Vorrichtungen
zur Mobilität
bzw. Mobilitätsvorrichtungen
bezeichnet) unterbunden ist, und ihren entriegelten Zuständen umgeschaltet
werden, in denen der Betrieb der Mobilitätsvorrichtungen zugelassen
ist. Die Überprüfungseinrichtungen überprüfen (d.h.
vergleichen) Identifizierungsinformationen in dem beweglichen Objekt
und einem tragbaren Objekt. Die Verriegelungsvorrichtungssteuerungseinrichtung
behält
die Verriegelungsvorrichtungen in ihren verriegelten Zuständen bei,
falls die Identifizierungsinformationen in einem der Überprüfungseinrichtungen
nicht miteinander übereinstimmen.
In dem in dieser Veröffentlichung
offenbarten Diebstahlsicherungssystem werden die Verriegelungsvorrichtungen
in ihren verriegelten Zuständen
beibehalten, falls die Identifizierungsinformationen in einem der Überprüfungseinrichtungen
nicht miteinander übereinstimmen,
und alle anderen Verriegelungsvorrichtungen werden entriegelt, falls
die Identifizierungsinformationen in jeder anderen Überprüfungseinrichtung übereinstimmen.
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Auf
diese Weise werden bei dem in dieser Veröffentlichung offenbarten Diebstahlsicherungssystem
alle Verriegelungsvorrichtungen entriegelt, falls die Identifizierungsinformationen
in jeder der Überprüfungseinrichtungen
miteinander übereinstimmen.
Somit ist es unmöglich,
eine ausreichende Sicherheit zu gewährleisten.
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Zusammenfassung
der Erfindung
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Der
vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Sicherheit
eines Diebstahlsicherungssystems für ein bewegliches Objekt zu
verbessern.
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Diese
Aufgabe wird durch die Merkmale von Patentanspruch 1 gelöst.
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Insbesondere
weist das Diebstahlsicherungssystem für ein bewegliches Objekt eine
Vielzahl von Verriegelungsvorrichtungen, eine Vielzahl von Überprüfungseinrichtungen
und eine Verriegelungsvorrichtungssteuerungseinrichtung auf. Die
Vielzahl der Verriegelungsvorrichtungen sind in dem beweglichen
Objekt enthalten und können zwischen
verriegelten Zuständen,
in denen der Betrieb einer Vielzahl von zur Bewegung des beweglichen
Objekts erforderlichen Komponenten unterbunden wird, und entriegelten
Zuständen
umgeschaltet werden, in denen der Betrieb der Komponenten zugelassen
ist. Die Vielzahl der Überprüfungseinrichtungen überprüft Identifizierungsinformationen
des beweglichen Objekts und eines tragbaren Objekts. Die Verriegelungsvorrichtungssteuerungseinrichtung
steuert zumindest eine der Verriegelungsvorrichtungen auf der Grundlage
von Überprüfungsergebnissen
in zwei oder mehr der Überprüfungseinrichtungen.
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In
dem vorstehend beschriebenen Diebstahlsicherungssystem werden die
Verriegelungsvorrichtungen auf der Grundlage der Überprüfungsergebnisse
von zwei oder mehr der Überprüfungseinrichtungen
gesteuert. Es ist möglich,
die Sicherheit im Vergleich zu dem Fall zu stärken, in dem die Verriegelungsvorrichtungen
auf der Grundlage des Überprüfungsergebnisses
lediglich einer Überprüfungseinrichtung
gesteuert werden.
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Die
Verriegelungsvorrichtungssteuerungseinrichtung kann alle Verriegelungsvorrichtungen
in ihren verriegelten Zuständen
beibehalten, falls die Identifizierungsinformationen in zumindest
einer der Überprüfungseinrichtung
nicht miteinander übereinstimmen.
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Falls
die Identifizierungsinformationen in allen Überprüfungseinrichtungen nicht miteinander übereinstimmen,
wird keine der Verriegelungsvorrichtungen entriegelt. Daher wird
es möglich,
die Sicherheit zu stärken.
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Die Überprüfungseinrichtungen
können
derart vorgesehen sein, dass sie in der Anzahl mit der Anzahl der
Verriegelungsvorrichtungen jeweils übereinstimmen.
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Das
Diebstahlsicherungssystem kann derart aufgebaut sein, dass eine
der Verriegelungsvorrichtungen eine erste Verriegelungsvorrichtung
ist, die zwischen ihrem verriegelten Zustand, in dem der Betrieb
einer Antriebsquelle des beweglichen Objekts unterbunden ist, und
ihrem entriegelten Zustand geschaltet werden kann, in dem der Betrieb
der Antriebsquelle zugelassen ist. Eine weitere der Verriegelungsvorrichtungen
kann eine zweite Verriegelungsvorrichtung sein, die zur Bewegung
des beweglichen Objekts erforderlich ist, und kann zwischen ihrem
verriegelten Zustand geschaltet werden, in dem der Betrieb von anderen
Komponenten als die Antriebsquelle unterbunden ist, und ihrem entriegelten Zustand
geschaltet werden, in dem der Betrieb der Komponenten zugelassen
ist. Die Verriegelungsvorrichtungssteuerungseinrichtung behält sowohl
die erste Verriegelungsvorrichtung als auch die zweite Verriegelungsvorrichtung
in ihren verriegelten Zuständen,
falls die Identifizierungsinformationen in zumindest einer der Überprüfungseinrichtungen
nicht miteinander übereinstimmen.
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Falls
die Identifizierungsinformationen in zumindest einer der Überprüfungseinrichtungen
nicht miteinander übereinstimmen,
werden sowohl die erste Verriegelungsvorrichtung als auch die zweite
Verriegelungsvorrichtung in ihren verriegelten Zuständen beibehalten.
Sowohl die erste Verriegelungsvorrichtung als auch die zweite Verriegelungsvorrichtung
sind Verriegelungsvorrichtungen für die Mobilitätsvorrichtungen.
Daher ist es sehr schwierig, das bewegliche Objekt zu bewegen, falls
diese zwei Verriegelungsvorrichtungen in ihren verriegelten Zuständen beibehalten
werden.
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Beispielsweise
entspricht die andere Mobilitätsvorrichtung
außer
der Antriebsquelle einer Antriebskraftübertragungsvorrichtung, einer
Lenkvorrichtung, einer Bremsaufhebungsvorrichtung und einer Entriegelungsvorrichtung
für ein
Teil (beispielsweise eine Tür),
die öffnet
und schließt
und an dem Zugang des beweglichen Objekts vorgesehen ist.
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Das
Diebstahlsicherungssystem kann eine Anormalitätserfassungseinrichtung aufweisen,
die eine Anormalität
in zumindest einer der Verriegelungsvorrichtungen erfasst, wobei
die Verriegelungsvorrichtungssteuerungseinrichtung alle Verriegelungsvorrichtungen
mit Ausnahme der anormalen Verriegelungsvorrichtung in ihren verriegelten Zuständen beibehalten
kann, falls die Anormalitätserfassungseinrichtung
eine Anormalität
erfasst hat.
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In
dem vorstehend beschriebenen Diebstahlsicherungssystem erfasst die
Anormalitätserfassungseinrichtung
eine Anormalität
von zumindest einer der Verriegelungsvorrichtungen. Falls die Verriegelungsvorrichtung
sich nicht im normalen Betrieb befindet, wird die Verriegelungsvorrichtung
als anormal beurteilt. Beispielsweise entspricht die Anormalität der Verriegelungsvorrichtung
einem Fall, in dem die Verriegelungsvorrichtung selbst anormal ist,
einem Fall, in dem die Verriegelungsvorrichtung selbst normal ist,
jedoch nicht in der Lage ist, ihre Verriegelungsvorrichtung korrekt
durchzuführen,
und dergleichen. Beispielsweise umfasst dies einen Fall, in dem ein
Verbindungsabschnitt zwischen der Verriegelungsvorrichtung und der
Verriegelungsvorrichtungssteuerungseinrichtung (beispielsweise eine
Signalleitung) unterbrochen worden ist, einen Fall, in dem eine
Energieversorgungsleitung zur Verbindung der Verriegelungsvorrichtung
mit einer Batterie eines darin enthaltenden elektrisch betriebenen
Betätigungsglieds
unterbrochen worden ist, einen Fall, in dem ein Verbindungsabschnitt
zwischen der Verriegelungsvorrichtung und der Mobilitätsvorrichtung
beschädigt worden
ist, und dergleichen. Diese Fälle
können
beispielsweise durch Bestimmung bzw. Ermittlung erfasst werden,
ob zwei oder mehr aus dem Betriebszustand der Verriegelungsvorrichtung,
dem Betriebszustand der Mobilitätsvorrichtung
und dem Steuerungsbefehl der Verriegelungsvorrichtungssteuerungseinrichtung
eine vorbestimmte Beziehung erfüllen.
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Die
Anormalitätserfassungseinrichtung
kann eine Anormalität
in der zweiten Verriegelungsvorrichtung erfassen.
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Falls
erfasst wird, dass die zweite Verriegelungsvorrichtung anormal ist,
wird die erste Verriegelungsvorrichtung in ihrem verriegelten Zustand
beibehalten. Da die erste Verriegelungsvorrichtung den Betrieb der
Antriebsquelle des beweglichen Objekts verriegeln kann, ist es schwierig,
das bewegliche Objekt zu bewegen, falls die erste Verriegelungsvorrichtung
in ihrem verriegelten Zustand beibehalten wird.
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Die
zweite Verriegelungsvorrichtung kann eine Getriebe- bzw. Übertragungsverriegelungsvorrichtung
und/oder eine Lenkverriegelungsvorrichtung und/oder eine Bremsaufhebungsverriegelungsvorrichtung
umfassen. Die Übertragungsverriegelungsvorrichtung
schaltet eine Antriebsdrehmomentübertragungsvorrichtung
zur Übertragung
eines Antriebsdrehmoments der Antriebsquelle des beweglichen Objekts
zwischen einem Übertragungszustand,
in dem das Antriebsdrehmoment übertragen
werden kann, und einem Nichtübertragungszustand,
in dem das Antriebsdrehmoment nicht übertragen werden kann. Die
Lenkverriegelungsvorrichtung schaltet eine Lenkvorrichtung zur Änderung
der Bewegungsrichtung des beweglichen Objekts auf der Grundlage
einer Bedienung eines Lenkteils durch den Fahrer zwischen einem
unlenkbaren Zustand, in dem die Bewegungsrichtung auf der Grundlage
der Bedienung nicht geändert
werden kann, und einen lenkbaren Zustand, in dem die Bewegungsrichtung
geändert
werden kann. Die Bremsaufhebungsverriegelungsvorrichtung schaltet
eine Bremskraftaufhebungsvorrichtung zur Aufhebung einer dem beweglichen
Objekt beaufschlagten Bremskraft zur Unterbindung der Bewegung des
beweglichen Objekts zwischen einem aufhebbaren Zustand, in dem die
Bremskraft aufgehoben werden kann, und einem nichtaufhebbaren Zustand,
in dem die Bremskraft nicht aufgehoben werden kann.
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Die
Antriebsdrehmomentübertragungsvorrichtung
wird durch den Betrieb der Übertragungsverriegelungsvorrichtung
zwischen einem Übertragungszustand,
in dem das Antriebsdrehmoment der Antriebsquelle übertragen
werden kann, und einem Nichtübertragungszustand
geschaltet, in dem das Antriebsdrehmoment der Antriebsquelle nicht übertragen
werden kann. Beispielsweise kann die Übertragungsverriegelungsvorrichtung
als eine Rotationsverriegelungsvorrichtung aufgebaut sein, die zwischen
einem Rotationsvermeidungszustand, in dem die Rotation eine Antriebsdrehmomentübertragungsquelle
zur Übertragung
eines Antriebsdrehmoments der Antriebsquelle (die Ausgangswelle
der Antriebsdrehmomentübertragungsvorrichtung)
unterbunden wird, und einem Rotationszulassungszustand geschaltet
werden, in dem die Rotation der Antriebsdrehmomentübertragungsquelle
zugelassen wird.
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Genauer
kann die Rotationsverriegelungsvorrichtung derart ausgelegt sein,
dass sie einen Feststellbremshebel und eine Hebelbewegungsvorrichtung
aufweist. Der Feststellbremshebel weist eine an einem äußeren peripheren
Abschnitt der Antriebskraftübertragungswelle
vorgesehene Verzahnung und einen Vorsprung auf, der an dem Körper der
Antriebskraftübertragungsvorrichtung
vorgesehen ist, und in Nuten der Verzahnung in Eingriff bringbar
ist. Der Feststellbremshebel ist zwischen einer Eingriffsposition,
in der der Vorsprung sich in Eingriff mit der Verzahnung befindet,
und in einer Nichteingriffsposition bewegbar, in der der Vorsprung
sich nicht im Eingriff mit der Verzahnung befindet. Die Hebelbewegungsvorrichtung
bewegt den Feststellbremshebel. Falls der Feststellbremshebel sich
von seiner Eingriffsposition zu seiner Nichteingriffsposition durch
die Betätigung
der Hebelbewegungsvorrichtung bewegt hat, wird die Rotationsverriegelungsvorrichtung
von ihrem Rotationsvermeidungszustand, in dem die Rotation der Antriebsdrehmomentübertragungswelle
unterbunden wird, zu ihrem Rotationszulassungszustand geschaltet,
in dem die Rotation zugelassen wird. Dann wird die Antriebsdrehmomentübertragungsvorrichtung
von ihrem Nichtübertragungszustand
zu ihrem Übertragungszustand
umgeschaltet.
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Falls
das bewegliche Objekt ein Fahrzeug ist, ist das Getriebe ein Beispiel
für die
Antriebsdrehmomentübertragungsvorrichtung,
und die Feststellbremsvorrichtung, die zwischen ihrem Rotationsverhinderungszustand,
in dem die Rotation der Ausgangswelle des Getriebes verhindert wird,
und ihrem Rotationsvermeidungszustand geschaltet werden kann, in
dem die Rotation vermieden wird, entspricht der Übertragungsverriegelungsvorrichtung.
Falls die Betriebsposition der Schaltvorrichtung die Parkposition
(Feststellposition) ist, wird die Feststellbremsvorrichtung in ihrem
Rotationsverhinderungszustand beibehalten. Die Schaltvorrichtung
ist mit einer Schaltverriegelungsvorrichtung versehen, die zwischen
einem Schaltverriegelungszustand, in dem das Schalten der Betriebsposition
von der Parkposition zu einer anderen Position als die Parkposition unterbunden
wird, und einem Schaltentriegelungszustand geschaltet werden kann,
in dem das Schalten der Betriebsposition von der Parkposition zu
einer anderen Position als die Parkposition zugelassen ist. Das
Fahrzeug kann entweder von einer Bauart sein, in der die Parkvorrichtung
(Feststellbremsvorrichtung) und die Schaltvorrichtung mechanisch
miteinander gekoppelt sind, oder von einem Typ sein, in dem diese
Vorrichtungen nicht mechanisch miteinander gekoppelt sind.
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In
dem Fall, dass die Feststellbremsvorrichtung und die Schaltvorrichtung
mechanisch miteinander gekoppelt sind, wird, falls ein als Schaltteil
in der Schaltvorrichtung ausgelegter Schalthebel von der Parkposition
zu einer anderen Position als die Parkposition geschaltet worden
ist, der Feststellbremshebel dadurch von seiner Eingriffsposition
zu seiner Nichteingriffsposition bewegt. Die Rotation der Antriebsdrehmomentübertragungswelle
wird zugelassen, und das Getriebe wird zu seinem Übertragungszustand
geschaltet. In diesem Fall wird die Hebelbewegungsvorrichtung betätigt, wenn
der Fahrer den Schalthebel betätigt.
Die Betätigung
des Schalthebels wird auf die Hebelbewegungsvorrichtung durch einen
Kopplungsmechanismus zum Koppeln der Schaltvorrichtung mit der Feststellbremsvorrichtung übertragen.
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Falls
demgegenüber
die Feststellbremsvorrichtung und die Schaltvorrichtung nicht mechanisch miteinander
gekoppelt sind, wird die Bedienungsposition der Schaltvorrichtung
durch einen Sensor erfasst, wobei eine die Bedienungsposition angebende Information
einer Getriebesteuerungseinrichtung zugeführt wird, die im Wesentlichen
aus einem Computer aufgebaut ist. Falls die Bedienungsposition von der
Feststellposition zu einer anderen Position als die Feststellposition
umgeschaltet worden ist, wird die Hebelbewegungsvorrichtung auf
der Grundlage eines Befehls aus der Getriebesteuerungseinrichtung betätigt, und
wird der Feststellbremshebel von seiner Eingriffsposition zu seiner
Nichteingriffsposition bewegt. Die Hebelbewegungsvorrichtung kann
durch ein elektrisches Betätigungsglied
wie einen elektrischen Motor und ein piezoelektrisches Element betätigt werden.
Alternativ dazu kann die Hebelbewegungsvorrichtung eine elektrohydraulische
Bewegungsvorrichtung einschließlich
eines Fluiddruckzylinders wie eines Flüssigdruckzylinders und eines Steuerungsventils
sein, das in der Lage ist, den Fluiddruck darin durch Steuerung
des Zustands der Erregung eines Solenoiden zu steuern.
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In
jedem Fall wird die Feststellbremsvorrichtung betätigt, falls
die Schaltposition (die Bedienungsposition) der Schaltvorrichtung
von der Feststellposition zu einer anderen Position als die Feststellposition
geschaltet worden ist. Daher kann die Schaltverriegelungsvorrichtung
als der Übertragungsverriegelungsvorrichtung
(Übertragungsverriegelungsvorrichtung)
entsprechend angesehen werden.
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Falls
die Schaltverriegelungsvorrichtung verhindert, dass die Schaltvorrichtung
von der Feststellposition zu einer anderen Position als die Feststellposition
geschaltet wird, wird das Getriebe als die Antriebsdrehmomentübertragungsvorrichtung
in seinem Nichtübertragungszustand
beibehalten, in dem kein Antriebsdrehmoment übertragen wird. Daher kann
in diesem Fall die Schaltverriegelungsvorrichtung ebenfalls als
der Übertragungsverriegelungsvorrichtung
entsprechend betrachtet werden.
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Zusätzlich können ebenfalls
die Getriebesteuerungseinrichtung, die hauptsächlich aus einem elektromagnetischen
Steuerungsventil zur Steuerung des Getriebes (Bremsen, Kupplungen
und dergleichen in dem Getriebe) und einem Computer zur Steuerung
des elektromagnetischen Steuerungsventils aufgebaut ist, als der Übertragungsverriegelungsvorrichtung
entsprechend betrachtet werden kann. Durch Steuerung der Bremsen
und der Kupplungen wird es möglich,
das Getriebe in seinem Nichtantriebsübertragungszustand beizubehalten,
in dem das Antriebsdrehmoment der Antriebsquelle nicht auf die Antriebsdrehmomentübertragungswelle übertragen
wird.
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Die
Lenkverriegelungsvorrichtung schaltet die Lenkvorrichtung zwischen
ihrem unlenkbaren Zustand, in dem die Bewegungsrichtung des beweglichen
Objekts nicht auf der Grundlage der Bedienung des Lenkteils geändert werden
kann, und ihrem lenkbaren Zustand, in dem die Bewegungsrichtung
des beweglichen Objekts geändert
werden kann. Beispielsweise kann die Lenkverriegelungsvorrichtung ausgelegt
sein, entweder die Bedienung des Lenkteils selbst oder die Übertragung
der Bedienung des Lenkteils auf eine Bewegungsrichtungsänderungsvorrichtung
zur Änderung
der Bewegungsrichtung des beweglichen Objekts zu unterbinden und
zuzulassen.
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In
dem Fall, in dem das bewegliche Objekt ein Fahrzeug ist, entspricht
eine Vorrichtung zur Umwandlung einer dem Lenkrad beaufschlagten
Rotation in eine gradlinige Bewegung einer Spurstange umdrehender
Räder der
Lenkvorrichtung. Die Lenkverriegelungsvorrichtung kann ausgelegt
sein, entweder die Rotationsbedienung des Lenkrads selbst oder die Übertragung
eines dem Lenkrad beaufschlagten Lenkdrehmoments auf ein Lenkübertragungsteil
(Lenkgetriebeteil) zu unterbinden oder zuzulassen. Beispielsweise
kann das Lenkdrehmomentübertragungsteil
einen Eingriffsabschnitt (beispielsweise ein Ritzel) einer Lenkwelle
(beispielsweise einer Zwischenwelle) umfassen, die eine kinetische
Umwandlungsvorrichtung (eine Lenkgetriebevorrichtung) zur Umwandlung
einer Rotation der Lenkwelle in eine geradlinige Bewegung in Eingriff bringt.
Die Lenkverriegelungsvorrichtung kann ebenfalls ausgelegt sein,
die Rotation eines Lenkdrehmomentübertragungsteils zu unterbinden,
wenn verhindert wird, dass ein dem Lenkrad beaufschlagtes Lenkdrehmoment
auf das Lenkdrehmomentübertragungsteil übertragen
wird. Demgegenüber
kann in dem Fall, in dem die Lenkvorrichtung eine fremdkraftbetätigte Lenkvorrichtung
aufweist, die Lenksteuerungseinrichtung zur Steuerung von in der
fremdkraftbetätigten
Lenkvorrichtung enthaltenden Betätigungsgliedern
wie eines elektrischen Motors, eines Fluiddruckzylinders und dergleichen,
als der Lenkverriegelungsvorrichtung entsprechend betrachtet werden.
Falls diese Betätigungsglieder
in ihre unwirksamen Zustände
versetzt worden sind, wird es unmöglich, die Räder entsprechend
der Bedienung des Lenkrads zu drehen.
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Die
Bremsaufhebungsverriegelungsvorrichtung schaltet die Bremsaufhebungsvorrichtung
zwischen ihrem aufhebbaren Zustand, in dem es möglich ist, eine Bremskraft
aufzuheben, und ihrem nichtaufhebbaren Zustand, in dem es unmöglich ist,
eine Bremskraft aufzuheben.
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In
dem Fall, in dem das bewegliche Objekt ein Fahrzeug ist, wird, falls
die Feststellbremse ihren Bremszustand annimmt, in dem ein Reibungsteil,
das derart vorgesehen ist, dass es in Bezug auf den Fahrzeugkörper undrehbar
ist, gegen einen rotierenden Körper
gepresst wird, der zusammen mit den Rädern dreht, die Rotation der
Räder beschränkt, so
dass es schwierig für
das Fahrzeug wird, zu fahren. Dementsprechend wird es unmöglich oder
sehr schwierig für das
Fahrzeug zu fahren, falls die Bremsaufhebungsvorrichtung für die Feststellbremse
durch die Bremsaufhebungsverriegelungsvorrichtung in dem Zustand
beibehalten wird, in dem das Bremsen unaufhebbar ist. Falls demgegenüber die
Bremsaufhebungsvorrichtung in ihrem Zustand, in dem das Bremsen
aufgehoben werden kann, durch die Bremsaufhebungsverriegelungsvorrichtung
gebracht worden ist, wird es durch die Aufhebung der Feststellbremse
für das
Fahrzeug möglich
oder leicht, zu fahren. Die Aufhebung der Feststellbremse kann entweder
durch den Fahrer oder automatisch in Reaktion auf die Erfüllung einer
Bremsaufhebungsbedingung ausgeführt
werden. In dem letzteren Fall kann das Reibungsteil durch die Betätigung entweder
eines elektrischen Betätigungsglieds
oder einer elektrohydraulischen Steuerungsvorrichtung zu oder von dem
Rotationskörper
bewegt werden.
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Wie
es vorstehend beschrieben worden ist, weist die zweite Verriegelungsvorrichtung
die Übertragungsverriegelungsvorrichtung
(Getriebeverriegelungsvorrichtung) und/oder die Lenkverriegelungsvorrichtung
und/oder die Bremsaufhebungsverriegelungsvorrichtung auf. Falls
jedoch die zweite Verriegelungsvorrichtung die Übertragungsverriegelungsvorrichtung
und/oder die Bremsaufhebungsverriegelungsvorrichtung aufweist und
die Lenkverriegelungsvorrichtung nicht aufweist, wird es möglich, den Raum
in der Umgebung des Lenkteils zu vergrößern. Es wird ebenfalls möglich, den
Raum in dem beweglichen Objekt zu vergrößern.
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Kurze Beschreibung
der Zeichnungen
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Die
vorstehend beschriebenen und andere Aufgaben, Ausgestaltungen, Merkmale
und Vorteile der Erfindung werden anhand der nachstehenden Beschreibung
bevorzugter Ausführungsbeispiele
unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen deutlich, in denen
gleiche Bezugszeichen gleiche Elemente bezeichnen. Es zeigen:
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1 eine
schematische Darstellung eines gesamten Fahrzeugdiebstahlsicherungssystems
gemäß einem
Ausführungsbeispiel
der Erfindung,
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2 ein
Flussdiagramm eines in einem ROM einer Wegfahrsperren-ECU des Fahrzeugdiebstahlsicherungssystems
gespeicherten Entriegelungsprogramms,
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3 ein
Flussdiagramm eines in einem ROM einer Schalt-ECU eines Fahrzeugdiebstahlsicherungssystems
gemäß einem
weiteren Ausführungsbeispiel
der Erfindung gespeicherten Anormalitätserfassungsprogramms,
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4 eine
schematische Darstellung eines gesamten Fahrzeugdiebstahlsicherungssystems
gemäß einem
weiteren Ausführungsbeispiel
der Erfindung,
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5 eine
schematische Darstellung eines gesamten Fahrzeugdiebstahlsicherungssystems
gemäß einem
weiteren Ausführungsbeispiel
der Erfindung,
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6 eine
schematische Darstellung eines gesamten Fahrzeugdiebstahlsicherungssystems
gemäß einem
weiteren Ausführungsbeispiel
der Erfindung, und
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7 eine
schematische Darstellung eines gesamten Fahrzeugdiebstahlsicherungssystems
gemäß einem
weiteren Ausführungsbeispiel
der Erfindung.
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Ausführliche Beschreibung bevorzugter
Ausführungsbeispiele
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Nachstehend
ist ein Diebstahlsicherungssystem für ein bewegliches Objekt gemäß den Ausführungsbeispielen
der Erfindung ausführlich
unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben. Das Diebstahlsicherungssystem
ist ein Fahrzeugdiebstahlsicherungssystem zur Vermeidung eines Diebstahls
eines beweglichen Objekts wie eines Fahrzeugs.
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Wie
es in 1 gezeigt ist, weist ein Fahrzeugdiebstahlsicherungssystem
eine Schlüsselzylindervorrichtung 10,
eine Wegfahrsperren-ECU (elektronische Steuerungseinheit) 16,
eine Schalt-ECU 18, eine Maschinen-ECU 20, eine
Schaltverriegelungsvorrichtung 22 und eine Feststellbremsvorrichtung 24 auf.
Die Wegfahrsperren-ECU 16 und die Schalt-ECU 18 dienen
als Überwachungseinrichtungen,
und die Maschinen-ECU 20, die Schaltverriegelungsvorrichtung 22 und
die Feststellbremsvorrichtung 24 dienen als Verriegelungsvorrichtungen.
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Falls
ein von dem korrekten Fahrer besessenen Schlüssel 30 für das Fahrzeug
in die Schlüsselzylindervorrichtung 10 eingesetzt
worden ist, liest die Wegfahrsperren-ECU 16 eine in dem
Schlüssel 30 gespeicherte
Identifizierungsinformation (ID)(schlüsselseitige Identifizierungsinformation),
während
der Schlüssel 30 in
die Schlüsselzylindervorrichtung 10 gesteckt
wird. Diese Information wird mit einer in der Wegfahrsperren-ECU 16 gespeicherten
Identifizierungsinformation (ID) (wegfahrsperrenseitige Identifizierungsinformation)
untersucht bzw. verglichen. Die schlüsselseitigen Identifizierungsinformation
wird der Schalt-ECU 18 zugeführt und wird mit in der Schalt-ECU 18 gespeicherte
Identifizierungsinformation (schaltverriegelungsseitige Identifizierungsinformation)
untersucht bzw. verglichen. Gemäß diesem Ausführungsbeispiel
sind die wegfahrsperrenseitige Identifizierungsinformation und die
schaltverriegelungsseitige Identifizierungsinformation identisch
und können
allgemein als fahrzeugseitige Identifizierungsinformation bezeichnet
werden. Falls die schlüsselseitige
Identifizierungsinformation mit der wegfahrsperrenseitigen Identifizierungsinformation übereinstimmt
und falls die schlüsselseitige
Identifizierungsinformation mit der schaltverriegelungsseitigen
Identifizierungsinformation übereinstimmt,
erlaubt die Maschinen-ECU die Durchführung einer Kraftstoffeinspritzsteuerung,
und erlaubt die Schalt-ECU 18 die Entriegelung der Schaltverriegelungsvorrichtung 22.
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Die
Schlüsselzylindervorrichtung 10 weist
einen Zylinderabschnitt 40, einen Sende-Empfangs-Abschnitt 42 und
einen Schlüsseleinsteckschalter 44 auf.
Der Schlüssel 30 wird
in den Zylinderabschnitt 40 eingesteckt. Der Sende-Empfangs-Abschnitt 42 kommuniziert
mit dem Schlüssel 30,
während
der Schlüssel 30 in
den Zylinderabschnitt 40 eingesteckt ist. Der Schlüsseleinsteckschalter 44 erfasst,
ob der Schlüssel 30 in
den Zylinderabschnitt 40 eingesteckt worden ist oder nicht. Der
Sende-Empfangs-Abschnitt 42 weist eine Antennenspule und
einen Verstärker
auf. Die Antennenspule wird durch die Wegfahrsperren-ECU 16 erregt.
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Ein
Transponder 48 ist in dem Schlüssel 30 eingebettet.
Obwohl nicht gezeigt, weist der Transponder 48 einen Sende-Empfangs-Abschnitt
auf, der mit einem Identifizierungsinformationserzeugungsabschnitt
und der Schlüsselzylindervorrichtung 10 kommuniziert.
Falls die Antennenspule erregt worden ist, während der Schlüssel 30 in
die Schlüsselzylindervorrichtung 10 eingesteckt
ist, wird die schlüsselseitige
Identifizierungsinformation aus dem Identifizierungsinformationserzeugungsabschnitt
des Transponders 48 ausgelesen. Die von dem Schlüssel 30 gesendete
schlüsselseitige
Identifizierungsinformation wird der Wegfahrsperren-ECU 16 über den Sende-Empfangs-Abschnitt 42 der
Schlüsselzylindervorrichtung 10 zugeführt.
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Die
Wegfahrsperren-ECU 16 ist hauptsächlich aus einem Computer mit
einem I/O-Abschnitt (Schnittstelle) 54, einer CPU 56,
einem ROM 58, einem RAM 60, einem EEPROM 62 und
dergleichen aufgebaut. Die Schlüsselzylindervorrichtung 10 (der Sende-Empfangs-Abschnitt 42 und
der Schlüsseleinsteckschalter 44),
die Maschinen-ECU 20, die Schalt-ECU 18 und dergleichen
sind mit dem I/O-Abschnitt 54 verbunden. Ein Entriegelungsprogramm, ein
Identifizierungsinformationsuntersuchungsprogramm und dergleichen
sind in dem ROM 58 gespeichert. 2 zeigt
ein Flussdiagramm des Entriegelungsprogramms, wohingegen kein Flussdiagramm für das Identifizierungsinformationsuntersuchungsprogramm
gezeigt ist. Die wegfahrsperrenseitigen Identifizierungsinformation
ist in dem EEPROM 62 gespeichert. Die auf diese Weise gespeicherte
wegfahrsperrenseitige Identifizierungsinformation und die von dem
Schlüssel 30 gesendete
schlüsselseitige Identifizierungsinformation
werden miteinander untersucht (d.h. sie werden miteinander verglichen).
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Die
Maschinen-ECU 20 ist ebenfalls hauptsächlich aus einem Computer aufgebaut
und mit einer Kraftstoffeinspritzvorrichtung 66 verbunden.
Die Kraftstoffeinspritzvorrichtung 66 weist einen Injektor (Einspritzvorrichtung)
zum Einspritzen von Kraftstoff in eine Verbrennungskammer und dergleichen
auf. Durch Steuern eines Erregungszustands eines in dem Injektor
vorgesehenen Solenoiden (Elektromagneten) werden die von dem Injektor
eingespritzte Kraftstoffmenge, der Zeitverlauf für die Einspritzung und dergleichen
gesteuert. Bei Zufuhr eines Entriegelungsbefehls aus der Wegfahrsperren-ECU 16 wird
die Maschinen-ECU 20 von ihrem verriegelten Zustand, in
dem die Durchführung
der Kraftstoffeinspritzsteuerung unterbunden ist, zu ihrem entriegelten
Zustand umgeschaltet, in dem die Durchführung einer Kraftstoffeinspritzsteuerung
zugelassen ist. Falls die Maschinen-ECU 20 sich in ihrem
verriegelten Zustand befindet, wird keine Kraftstoffeinspritzsteuerung
durchgeführt.
In diesem Fall wird in der Kraftstoffeinspritzvorrichtung 66 kein
Kraftstoff aus dem Injektor eingespritzt. Daher wird die Maschine nicht
gestartet. Falls die Maschinen-ECU 20 sich in ihrem entriegelten
Zustand befindet, wird die Durchführung der Kraftstoffeinspritzsteuerung
zugelassen. In diesem Fall beginnt die Erregung des Solenoiden der
Kraftstoffeinspritzvorrichtung 66 sobald wie ein Zündschalter
eingeschaltet wird. Der Erregungszustand des Solenoiden wird auf
der Grundlage vorbestimmter Bedingungen wie eines Fahrpedalbedienungsgrads
(Fahrpedalöffnungsgrads)
und einer Fahrzeuggeschwindigkeit gesteuert. Auf diese Weise wird
die Maschinen-ECU 20 zwischen ihrem verriegelten Zustand
und ihrem entriegelten Zustand geschaltet, wodurch der Betrieb der
Kraftstoffeinspritzvorrichtung 66 unterbunden oder zugelassen
wird. Gemäß diesem
Ausführungsbeispiel entspricht
die Maschinen-ECU 20 einer ersten Verriegelungsvorrichtung.
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Die
Schalt-ECU 18 ist ebenfalls hauptsächlich aus einem Computer mit
einem Eingabe-/Ausgabe-Abschnitt (I/O-Abschnitt, E/A-Abschnitt, Schnittstelle) 70,
einer CPU 72, einem ROM 74, einem RAM 76,
einem EEPROM 78 und dergleichen aufgebaut. Falls eine schlüsselseitige
Identifizierungsinformation aus der Wegfahrsperren-ECU 1 zugeführt worden ist,
wird beurteilt, ob die schlüsselseitige
Identifizierungsinformation mit der schaltungsverriegelungsseitigen
Identifizierungsinformation übereinstimmt,
die in dem EEPROM 78 gespeichert ist. Das Beurteilungsergebnis
wird zu der Wegfahrsperren-ECU 16 übertragen. Falls ein Entriegelungs-Zulassungsbefehl
aus der Wegfahrsperren-ECU 16 zu der Schalt-ECU 18 zugeführt worden
ist, und eine vorbestimmte Bedingung wie ein eingeschalteter Zustand eines
Bremsschalters erfüllt
ist, schaltet die Schalt-ECU 18 die Schaltungsverriegelungsvorrichtung 22 zu
ihrem entriegelten Zustand.
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Die
Schaltungsverriegelungsvorrichtung 22 ist in einer Schaltungsvorrichtung 80 vorgesehen
und ist ausgelegt, das Schalten von der Betriebsposition (der eingeschalteten
Position) eines Schaltungsschalters (eines Schaltungsteils) von
einer Parkposition (Feststellposition bzw. Feststellbremsposition) zu
anderen Positionen (beispielsweise Rückwärts-, Neutral und Antriebs-Positionen)
zuzulassen oder zu unterbinden. Durch Erregung eines Elektromagneten wird
der Schaltungsschalter von seinem verriegelten Zustand, in dem das
Schalten der Betriebspositionen zu anderen Positionen als die Feststellposition
unterbunden ist, zu seinem entriegelten Zustand geschaltet, in dem
das Schalten zugelassen ist. In dem Fall, dass ein Entriegelungszulassungsbefehl
aus der Wegfahrsperren-ECU 16 nicht der Schalt-ECU 18 zugeführt worden
ist, verbleibt die Schaltungsverriegelungsvorrichtung 22 in
ihrem verriegelten Zustand, selbst wenn der Bremsschalter eingeschaltet
worden ist.
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Gemäß diesem
Ausführungsbeispiel
ist ein Bedienungspositionssensor (Schaltungspositionssensor) 82 zur
Erfassung einer Bedienungsposition der Schaltungsvorrichtung 80 vorgesehen.
Der Bedienungspositionssensor 82 ist mit einer Getriebe-ECU 84 verbunden.
In der Getriebe-ECU 84 wird eine Schaltungsstufe auf der
Grundlage einer von dem Bedienungspositionssensor 82 erfassten
Bedienungsposition, eines Fahrpedalöffnungsgrads und dergleichen
bestimmt, wobei Elekromagnete und dergleichen einer Vielzahl von
in einem Getriebe 86 enthaltenen Steuerungsventilen gesteuert
werden, (eine Vielzahl von Kupplungen, Bremsen und dergleichen werden
gesteuert), um die Schaltungsstufe zu verwirklichen. Das Getriebe 86 ist
mit der Feststellbremsvorrichtung 24 versehen, die durch
den Betrieb eines elektrischen Motors zwischen ihrem Rotationsverhinderungszustand
(verriegelten Zustand), in dem die Rotation einer Antriebsdrehmomentübertragungswelle
verhindert wird, und ihrem Rotationszulassungszustand (entriegelten
Zustand) geschaltet werden kann, in dem die Rotation der Antriebsdrehmomentübertragungswelle
zugelassen ist. Die Feststellbremsvorrichtung 24 weist
beispielsweise eine Verzahnung, die an einem Teil der Antriebsdrehmomentübertragungswelle
geformt ist, und einen Vorsprung auf, der in dem Körper des
Getriebes 86 vorgesehen ist und mit einer Nut der Verzahnung
in Eingriff bringbar ist. Die Feststellbremsvorrichtung 24 kann
derart ausgelegt sein, dass sie einen Feststellbremshebel (Parkhebel)
und einen elektrischen Motor aufweist. Der Feststellbremshebel ist
zwischen einer Rotationsverhinderungsposition, in dem der Vorsprung
in die Nut sich in Eingriff befindet, und einer Rotationszulassungsposition
bewegbar, in der der Vorsprung sich außerhalb der Nut befindet, um
die Rotation der Antriebsdrehmomentübertragungswelle zuzulassen.
Der elektrische Motor bewegt den Feststellbremshebel zwischen seiner
verriegelten Position und seiner entriegelten Position. Falls die
Bedienungsposition der Schaltvorrichtung 80 die Parkposition
ist, wird der Feststellbremshebel in seiner Rotationsverhinderungsposition
beibehalten. Falls die Bedienungsposition zu einer anderen Position
geschaltet worden ist, wird der Feststellbremshebel durch den Betrieb
des elektrischen Motors zu seiner Rotationszulassungsposition bewegt.
Der Betriebszustand des elektrischen Motors wird auf der Grundlage eines
Befehls aus der Getriebe-ECU 84 gesteuert.
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Gemäß diesem
Ausführungsbeispiel
kann sowohl die Schaltverriegelungsvorrichtung 22 als auch
die Feststellbremsvorrichtung 24 als Getriebeblockierungsvorrichtung
betrachtet werden. Dies liegt daran, dass die Übertragung eines Antriebsdrehmoments
in dem Getriebe 86 ungeachtet davon unterbunden wird, ob
die Schaltverriegelungsvorrichtung 22 verriegelt worden
ist, oder die Feststellbremsvorrichtung 24 verriegelt worden
ist. Es ist ebenfalls, sowohl die Schaltverriegelungsvorrichtung 22 als
auch die Feststellbremsvorrichtung 24 derart zu betrachten,
dass sie die Übertragungsverriegelungsvorrichtung
bilden. Gemäß diesem
Ausführungsbeispiel
ist die Übertragungsverriegelungsvorrichtung
eine zweite Verriegelungsvorrichtung.
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Nachstehend
ist der Betrieb des auf diese Weise aufgebauten Fahrzeugdiebstahlsicherungssystems
beschrieben.
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Die
Wegfahrsperren-ECU 16 führt
ein in dem Flussdiagramm gemäß 2 gezeigtes
Entriegelungsprogramm durch.
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In
Schritt 1 (Schritt 1 ist nachstehend einfach als S1 bezeichnet,
wobei dasselbe für
die anderen Schritte gilt) beurteilt der Schlüsseleinsteckschalter 44,
ob ein Zustand, in dem kein Schlüssel
erfasst worden ist, zu einem Zustand umgeschaltet ist, in dem ein
Schlüssel
erfasst worden ist. Falls der Schlüssel 30 erfasst worden
ist, resultiert die Beurteilung zu einem Ja. Dann wird in S2 die
Antennenspule der Schlüsselzylindervorrichtung 10 erregt,
wobei in S3 eine aus dem Transponder 48 gesendete Identifizierungsinformation
gelesen wird. Dann wird die Identifizierungsinformation zu der Schalt-ECU 18 in S4 übertragen,
und es wird in S5 beurteilt, ob die Identifizierungsinformation
mit der Wegfahrsperrenseitigen Identifizierungsinformation übereinstimmt (die
in dem EEPROM 62 der Wegfahrsperren-ECU 16 gespeichert ist).
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Falls
beide Informationen miteinander übereinstimmen,
wird ein Befehl, dass eine Information bezüglich eines Untersuchungsergebnisses
abfragt, zu der Schalt-ECU 18 in S6 übertragen, und in Schritt S7
wird beurteilt, ob die aus der Schalt-ECU 18 gesendeten
Informationen bezüglich
des Untersuchungsergebnisses eine Übereinstimmungsinformation
ist, die die Übereinstimmung
der Identifizierungsinformationen angibt (d.h. ob die schlüsselseitigen Identifizierungsinformationen
mit der schaltungsverriegelungsseitigen Identifizierungsinformation übereinstimmt,
die in dem EEPROM 78 gespeichert ist). Falls die Information
bezüglich
des Untersuchungsergebnisses die Übereinstimmungsinformation
ist, wird ein Entriegelungsbefehl zu der Maschinen-ECU 20 in
S8 ausgegeben, und wird in S9 ein Entriegelungszulassungsbefehl
zu der Schalt-ECU 18 ausgegeben.
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Falls
demgegenüber
in entweder der Wegfahrsperren-ECU 16 oder der Schalt-ECU 18 die Identifizierungsinformationen
nicht miteinander übereinstimmen,
werden S8 und S9 nicht durchgeführt.
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Die
Maschinen-ECU 20 verbleibt in ihrem verriegelten Zustand,
wenn die Durchführung
einer Kraftstoffeinspritzsteuerung unterbunden ist. Die Schaltungsverriegelungsvorrichtung 22 wird
in ihrem verriegelten Zustand gehalten, wenn die Schaltungsbedienung
der Parkposition zu einer anderen Position unterbunden ist.
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Auf
diese Weise wird, falls die Identifizierungsinformationen in zumindest
entweder der Wegfahrsperren-ECU 16 oder der Schalt-ECU 18 nicht miteinander übereinstimmen,
der Betrieb der Brennkraftmaschine unterbunden und wird der Betrieb
in dem Getriebe 86 unterbunden. Daher wird es sehr schwierig,
das Fahrzeug zu bewegen, und wird damit die Erhöhung der Sicherheit möglich. Selbst
in dem Fall, dass sowohl die Schlüsselzylindervorrichtung 10 als
auch die Wegfahrsperren-ECU 16 ersetzt worden sind, verbleiben
sowohl die Kraftstoffeinspritzsteuerung als auch die Schaltungsbedienung
unterbunden, da die Identifizierungsinformationen in der Schalt-ECU 18 nicht
miteinander übereinstimmen. Falls
zusätzlich
keine Lenkverriegelungsvorrichtung vorgesehen ist, kann der Raum
um ein Lenkrad vorteilhafterweise verbreitert werden. Wie es vorstehend beschrieben
worden ist, bildet gemäß diesem
Ausführungsbeispiel
die Wegfahrsperren-ECU 16 eine Verriegelungsvorrichtungssteuerungseinrichtung.
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Gemäß dem vorstehend
beschriebenen Ausführungsbeispiel
bildet die Wegfahrsperren-ECU 16 die Verriegelungsvorrichtungssteuerungseinrichtung.
Jedoch kann die Verriegelungsvorrichtungssteuerungseinrichtung durch
die Schalt-ECU 18 oder durch eine andere Steuerungseinrichtung,
die hauptsächlich
aus einem Computer aufgebaut ist, als die Wegfahrsperren-ECU 16 und
die Schalt-ECU 18 aufgebaut sein.
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Gemäß dem vorstehend
beschriebenen Ausführungsbeispiel
wird die schlüsselseitige
Identifizierungsinformation aus der Wegfahrsperren-ECU 16 zu
der Schalt-ECU 18 zugeführt.
Jedoch kann die schlüsselseitige
Identifizierungsinformation direkt zu der Schalt-ECU 18 über die
Schlüsselzylindervorrichtung 10 zugeführt werden.
Beispielsweise kann der Sende-Empfangs-Abschnitt 42 der
Schlüsselzylindervorrichtung 10 direkt
mit dem Eingabe-/Ausgabe-Abschnitt 70 der Schalt-ECU 18 über eine
Signalleitung verbunden werden.
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Weiterhin
kann die schaltungsseitige Identifizierungsinformation aus der Schalt-ECU 18 zu
der Wegfahrsperren-ECU 16 zugeführt werden, so dass die schlüsselseitige
Identifizierungsinformation mit der schaltungsverriegelungsseitigen
Identifizierungsinformation in der Wegfahrsperren-ECU 18 untersucht
bzw. verglichen werden kann. Auf diese Weise werden ein Entriegelungszulassungsbefehl
und ein Entriegelungsunterbindungsbefehh aus der Wegfahrsperren-ECU 16 zu
der Schalt-ECU 18 zugeführt. Gemäß diesem
Ausführungsbeispiel
bildet die Wegfahrsperren-ECU 16 eine der Untersuchungseinrichtungen,
und bilden die CPU 56 und dergleichen der Wegfahrsperren-ECU 16 und
das EEPROM 78 und dergleichen der Schalt-ECU 18 die
andere Untersuchungseinrichtung.
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Gemäß dem vorstehend
beschriebenen Ausführungsbeispiel
wird die schlüsselseitige
Identifizierungsinformation gelesen, falls der Schlüssel 30 in
den Zylinderabschnitt 40 eingesteckt worden ist. Jedoch
kann die schlüsselseitige
Identifizierungsinformation gelesen werden, wenn der Schlüssel 30 eingesteckt
worden ist und gedreht worden ist, d.h. wenn der Zündschalter
eingeschaltet worden ist.
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Zusätzlich kann
ein Entriegelungsbefehl zu der Maschinen-ECU 20 ausgegeben werden, falls die
Identifizierungsinformationen in der Wegfahrsperren-ECU 16 miteinander übereinstimmen,
und eine Schaltungsentrieglung kann zugelassen werden, falls die
Identifizierungsinformationen in der Schalt-ECU 18 miteinander übereinstimmen.
Gemäß diesem
Ausführungsbeispiel
wird die Durchführung der
Kraftstoffeinspritzsteuerung zugelassen, falls die Wegfahrsperren-ECU 16 und
die Schlüsselzylindervorrichtung 10 entfernt
worden sind und durch andere ersetzt worden sind. Da jedoch der
Betrieb des Getriebes 86 unterbunden bleibt (die Rotation
der Antriebsdrehmomentübertragungswelle
wird verhindert), wird es schwierig, das Fahrzeug zu bewegen und
wird es möglich,
die Sicherheit zu erhöhen.
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Weiterhin
wird in der Schalt-ECU 18 beurteilt, ob die Schaltungsverriegelungsvorrichtung 22 anormal
ist oder nicht. Falls die Schaltungsverriegelungsvorrichtung 22 anormal
ist, kann eine die Anormalität
der Schaltungsverriegelungsvorrichtung 22 angebende Anormalitätsinformation
der Wegfahrsperren-ECU 16 zugeführt werden. Falls die Anormalitätsinformation
der Wegfahrsperren-ECU 16 zugeführt worden ist, kann verhindert
werden, dass ein Entriegelungsbefehl zu der Maschinen-ECU 20 ausgegeben
wird.
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Gemäß diesem
Ausführungsbeispiel
wird, falls der Betriebszustand des Getriebes 86 nicht
mit der Bedienungsposition der Schaltungsvorrichtung 80 übereinstimmt,
oder falls ein Verbindungsabschnitt zwischen der Schalt-ECU 18 und
der Schaltungsverriegelungsvorrichtung 22 aufgetrennt (unterbrochen)
worden ist, oder falls ein Signal mit einem normalerweise nicht
erreichbaren Pegel in die Getriebe-ECU 84 oder die Schalt-ECU 18 eingegeben
worden ist, wird beurteilt, dass sich die Schaltungsverriegelungsvorrichtung 22 nicht
im normalen Betrieb befindet, d.h. dass die Schaltungsverriegelungsvorrichtung 22 anormal
ist. Beispielsweise wird beurteilt, dass die Schaltungsverriegelungsvorrichtung 22 anormal
ist, falls die Schaltstufe in dem Getriebe 86 (der Zustand
der Kupplungen und Bremsen) sich nicht in einem Zustand entsprechend
des Parkens trotz des Zustands befindet, in dem die Bedienungsposition
der Schaltungsvorrichtung 80 sich in der Parkposition (Feststellposition)
befindet. In der Schalt-ECU 18 wird ein in 3 gezeigtes
Anormalitätserfassungsprogramm
wiederholt durchgeführt.
In S21 bis S23 wird beurteilt, ob der Betriebszustand des Getriebes 86 mit
der Bedienungsposition der Schaltungsvorrichtung 80 übereinstimmt,
ob die Signalleitung zwischen der Schalt-ECU 18 und der Schaltungsvorrichtung 80 normal
ist oder nicht, und ob es ein Anormalitätssignal gibt oder nicht. Falls
die Beurteilungsergebnisse in einem der Schritte S21 bis S23 NEIN
ist, wird beurteilt, dass die Schaltungsverriegelungsvorrichtung 22 anormal
ist, und wird eine Anormalitätsinformation
der Wegfahrsperren-ECU 16 in S24 zugeführt.
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Falls
die Anormalitätsinformation
der Wegfahrsperren-ECU 16 zugeführt worden ist, wird kein Entriegelungsbefehl
der Maschinen-ECU 20 zugeführt, und wird die Brennkraftmaschine
nicht gestartet. Selbst falls die Schaltverriegelungsvorrichtung 22 und
die Feststellbremsvorrichtung 24 gewaltsam entriegelt worden
sind, ist es schwierig, das Fahrzeug zu bewegen, und es ist somit
möglich,
die Sicherheit zu erhöhen.
Gemäß diesem
Ausführungsbeispiel
bilden diejenigen Abschnitte der Schalt-ECU 18, die das
in 3 gezeigte Flussdiagramm speichern und ausführen, eine
Anormalitätserfassungseinrichtung.
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Wie
es vorstehend beschrieben worden ist, wird in S21 beurteilt, ob
die Bedienungsposition der Schaltungsvorrichtung 80 mit
dem Betriebszustand des Getriebes 86 übereinstimmt. Jedoch kann in
S21 beurteilt werden, ob die Bedienungsposition der Schaltungsvorrichtung 80 mit
dem Zustand der Feststellbremsvorrichtung 24 übereinstimmt.
Auf der Grundlage einer Beziehung zwischen der Bedienungsposition
der Schaltungsvorrichtung 80, des Steuerungsbefehls aus
der Getriebe-ECU 84, des Betriebszustands des Getriebes 86,
des Zustands der Feststellbremsvorrichtung 24 und dergleichen
ist es möglich,
zu erfassen, ob die Schaltungsverriegelungsvorrichtung 22 normal
ist oder nicht.
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Gemäß dem vorstehend
beschriebenen Ausführungsbeispiel
ist eine der Untersuchungseinrichtungen die Schalt-ECU 18.
Jedoch kann, wie es in 4 gezeigt ist, die Getriebe-ECU 184 eine
der Untersuchungseinrichtungen sein. In diesem Fall wird in der
Getriebe-ECU 184 beurteilt, ob die schlüsselseitige Identifizierungsinformation
mit der getriebeseitigen Identifizierungsinformation übereinstimmt oder
nicht. Falls die Identifizierungsinformationen sowohl in der Wegfahrsperren-ECU 16 als
auch in der Getriebe-ECU 184 miteinander übereinstimmen, führt die
Wegfahrsperren-ECU 16 ein Entriegelungszulassungsbefehl
der Getriebe-ECU 184 zu. Falls erfasst wird, dass die Bedienungsposition
der Schaltungsvorrichtung 80 zu einer anderen Position
als die Feststellposition (Parkposition) geschaltet worden ist,
versetzt die Getriebe-ECU 184 den elektrischen Motor der
Feststellbremsvorrichtung 24 in Betrieb. Die Feststellbremsvorrichtung 24 wird
entriegelt, und die Rotation der Antriebsdrehmomentübertragungswelle
wird in dem Getriebe 86 zugelassen. Falls die Identifizierungsinformationen
in zumindest entweder der Wegfahrsperren-ECU 116 oder der
Getriebe-ECU 184 nicht miteinander übereinstimmen, wird kein Entriegelungszulassungsbefehl
der Getriebe-ECU 184 zugeführt. Die Getriebe-ECU 184 wird
in ihrem Steuerungsunterbindungszustand beibehalten, in dem die
Betriebssteuerung des elektrischen Motors der Feststellbremsvorrichtung 24 unterbunden
ist. Selbst falls die Bedienungsposition der Schaltungsvorrichtung 80 zu
einer anderen Position als die Parkposition umgeschaltet worden
ist, wird der elektrische Motor nicht in Betrieb gebracht, und verbleibt
die Feststellbremsvorrichtung 24 in ihrem verriegelten
Zustand (Rotationsverhinderungszustand). Ungeachtet der Schaltungsposition
der Schaltungsvorrichtung 80 wird die Feststellbremsvorrichtung 24 in
ihrem Rotationsverhinderungszustand beibehalten. Als Ergebnis ist
es möglich,
eine Rotation der Antriebsdrehmomentübertragungswelle des Getriebes 86 zu
verhindern, selbst falls die Schaltungsverriegelungsvorrichtung 22 mit
Gewalt zu ihrem entriegelten Zustand geschaltet worden ist und die
Bedienungsposition zu einer anderen Position als die Parkposition
geschaltet worden ist, wobei es möglich ist, die Sicherheit zu
erhöhen.
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Weiterhin
kann die Erfindung ebenfalls auf ein System angewandt werden, in
dem die Schaltvorrichtung mechanisch mit der Feststellbremsvorrichtung 24 gekoppelt
ist. In diesem Fall weist die Schaltvorrichtung einen Schalthebel
als Schaltteil auf und ist der Schalthebel mit dem Feststellbremshebel
der Feststellbremsvorrichtung 24 über einen Kopplungsmechanismus
verbunden.
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Falls
der Schalthebel von der Parkposition zu einer anderen Position geschaltet
worden ist, wird der Feststellbremshebel von seiner Eingriffsposition zu
seiner Nicht-Eingriffsposition bewegt. Die Feststellbremsvorrichtung 24 wird
entriegelt, und die Rotation der Antriebsdrehmomentübertragungswelle des
Getriebes 86 wird zugelassen. Gemäß diesem Ausführungsbeispiel
ist, wie in dem Fall gemäß dem vorstehend
beschriebenen Ausführungsbeispiel,
falls die Identifizierungsinformationen in der Wegfahrsperren-ECU 16 und/oder
der Schalt-ECU 18 nicht miteinander übereinstimmen, die Schaltungsverriegelungsvorrichtung 22 verriegelt,
wobei das Schalten des Schalthebels von der Parkposition zu einer
anderen Position unterbunden wird.
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Gemäß diesem
Ausführungsbeispiel
wird der Feststellbremshebel der Feststellbremsvorrichtung 24 durch
das Schalten des Schalthebels bewegt, so dass die Feststellbremsvorrichtung 24 von ihrem
verriegelten Zustand zu ihrem entriegelten Zustand umgeschaltet
wird.
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Gemäß den vorstehend
beschriebenen Ausführungsbeispielen
ist die Übertragungsverriegelungsvorrichtung
die zweite Verriegelungsvorrichtung. Jedoch kann eine Bremsaufhebungsverriegelungsvorrichtung
die zweite Verriegelungsvorrichtung sein. Ein Beispiel für diesen
Fall ist nachstehend unter Bezugnahme auf 5 beschrieben.
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Gemäß diesem
Ausführungsbeispiel
ist eine Brems-ECU 100 mit der Wegfahrsperren-ECU 16 verbunden,
und werden die Identifizierungsinformationen miteinander sowohl
in der Wegfahrsperren-ECU 16 als auch in der Brems-ECU 100 verglichen.
Falls die Identifizierungsinformationen in beiden ECUs miteinander übereinstimmen,
wird ein Bremsaufhebungszulassungsbefehl aus der Wegfahrsperren-ECU 16 zu
der Brems-ECU 100 ausgegeben. Falls die Identifizierungsinformationen
in zumindest einer der ECUs nicht miteinander übereinstimmen, wird kein Bremsaufhebungszulassungsbefehl
ausgegeben.
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Ein
elektrischer Motor der Feststellbremse (Feststellbremsenmotor) 104 und
ein Bremsbetätigungszustandssensor 108 sind
mit der Brems-ECU 100 verbunden. Der Feststellbremsenmotor 104 schaltet
die Feststellbremse 102 zwischen ihren Betriebszustand
und ihren Nicht-Betriebszustand. Der Bremsbetätigungszustandssensor 108 erfasst
einen Betätigungszustand
des Parkbremsbetätigungsteils 106.
Die Feststellbremse 102 beschränkt die Rotation der Räder durch
Pressen eines Reibungsteils, das sich nicht relativ zu einem Fahrzeugkörper drehen kann,
gegen einen Rotationskörper,
der mit den Rädern
rotiert. Durch den Betrieb des Feststellbremsenmotors 104 wird
eine Presskraft zum Pressen des Reibungsteils gegen den Rotationskörper dem
Reibungsteil beaufschlagt oder von diesem entfernt.
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Falls
der Bremsbetätigungszustandssensor 108 erfasst,
dass das Feststellbremsenbetätigungsteil 106 von
seinem Nicht-Betriebszustand zu seinem Betriebszustand umgeschaltet
worden ist, wird der Feststellbremsenmotor 104 normal gedreht.
Eine Presskraft wird dem Reibungsteil beaufschlagt, so dass ein
Bremszustand verwirklicht wird.
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Falls
erfasst wird, dass das Feststellbremsenbetätigungsteil 106 von
seinem Betriebszustand zu seinem Nicht-Betriebszustand geschaltet
worden ist, wird der Feststellbremsenmotor 104 in umgekehrter
Richtung gedreht. Die Presskraft wird auf Null verringert, so dass
ein Bremsaufhebungszustand verwirklicht wird.
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Gemäß diesem
Ausführungsbeispiel
nimmt, falls ein Entriegelungszulassungsbefehl aus der Wegfahrsperren-ECU 16 zugeführt worden
ist, die Brems-ECU 100 ihren Bremsaufhebungszulassungszustand
ein. Das Schalten der Feststellbremse 102 zu ihrem Bremsaufhebungszustand
wird zugelassen. Falls erfasst wird, dass die Betätigung des Parkbremsbetätigungsteils 106 aufgehoben
worden ist, wird eine Bremsaufhebungssteuerung durchgeführt, um
den Feststellbremsenmotor 104 in umgekehrter Richtung zu drehen.
Der Betrieb der Feststellbremse 102 wird aufgehoben, wodurch
das Fahrzeug leicht fahren kann.
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Falls
kein Entriegelungszulassungsbefehl aus der Wegfahrsperren-ECU 16 zugeführt wird,
wird der Bremsaufhebungsunterbindungszustand beibehalten. Selbst
falls die Betätigung
des Feststellbremsenbetätigungsteils 106 aufgehoben
worden ist, wird verhindert, dass der Feststellbremsenmotor 104 in umgekehrter
Richtung gedreht wird, und wird die Feststellbremse 102 in
ihrem Betriebszustand beibehalten. Die Bremskraft verbleibt dem
Fahrzeug beaufschlagt, wodurch verhindert wird, dass es fährt. Wie
es vorstehend beschrieben worden ist, entspricht gemäß diesem
Ausführungsbeispiel
die Brems-ECU 100 der Bremsaufhebungsverriegelungsvorrichtung.
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Gemäß dem vorstehend
beschriebenen Ausführungsbeispiel
wird verhindert, dass der Feststellbremsenmotor 104 in
umgekehrter Richtung gedreht wird, falls die Identifizierungsinformationen nicht
miteinander übereinstimmen.
Jedoch kann stattdessen die Bremsenlösungsbetätigung des Feststellbremsenbetätigungsteils 106 unterbunden werden.
Das Ausführungsbeispiel
ist vorteilhafter anwendbar auf einen Fall, in dem die Feststellbremse 102 zwischen
ihrem gebremsten Zustand und ihrem nicht-gebremsten Zustand durch
die Betätigung
des Feststellbremshebels durch den Fahrer geschaltet wird, als auf
einen Fall, in dem die Feststellbremse 102 durch den Betrieb
des Feststellbremsenmotors 104 geschaltet wird. Die zweite
Verriegelungsvorrichtung kann die Lenkverriegelungsvorrichtung sein.
Ein Beispiel für
diesen Fall ist nachstehend unter Bezugnahme auf 6 beschrieben.
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Gemäß diesem
Ausführungsbeispiel
ist eine Lenkverriegelungs-ECU 200 mit der Wegfahrsperren-ECU 16 verbunden,
wobei die Identifizierungsinformationen miteinander in der Wegfahrsperren-ECU 16 und
der Lenkverriegelungs-ECU 200 verglichen werden. Falls
die Identifizierungsinformationen sowohl in der Wegfahrsperren-ECU 16 als
auch der Lenkverriegelungs-ECU 200 übereinstimmen, wird der Lenkverriegelungs-ECU 200 aus
der Wegfahrsperren-ECU 16 ein Entriegelungsbefehl zugeführt, wodurch
eine Lenkverriegelungsvorrichtung 202 zu ihrem entriegelten
Zustand geschaltet wird.
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Beispielsweise
erstreckt sich eine Lenkwelle über
die Lenkverriegelungsvorrichtung 202. Die Lenkverriegelungsvorrichtung 202 wird
zwischen ihrem gekoppelten Zustand, in dem eine lenkradseitige Welle
und eine getriebeseitige Welle miteinander gekoppelt sind, und ihren
getrennten Zustand geschaltet, in dem diese Wellen voneinander getrennt
sind. Wenn die Lenkverriegelungsvorrichtung 202 sich in ihrem
getrennten Zustand befindet, macht sie es unmöglich, dass die getriebeseitige
Welle sich zu einem fahrzeugkörperseitigen
Teil (einer Lenksäule)
dreht. Die Lenkverriegelungsvorrichtung 202 weist einen elektrischen
Lenkverriegelungsvorrichtungsmotor 204 und eine Schaltklinke
(S.-K.) 206 auf. Die Schaltklinke 206 ist zwischen
einer Betriebsposition und einer Nicht-Betriebsposition durch den Betrieb des Lenkverriegelungsvorrichtungsmotors 204 bewegbar.
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Falls
die Schaltklinke 206 sich in ihrer Nicht-Betriebsposition
befindet, ist die lenkradseitige Welle mit der Getriebewelle gekoppelt.
Das dem Lenkrad beaufschlagte Lenkdrehmoment wird auf eine kinetische
Umwandlungsvorrichtung (beispielsweise das Getriebe) durch die lenkradseitige
Welle und die getriebeseitige Welle übertragen und in eine gradlinige
Kraft umgewandelt, so dass die Räder
gedreht werden.
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Falls
die Schaltklinke 206 zu ihrer Betriebsposition bewegt wird,
wird die lenkradseitige Welle von der getriebeseitigen Welle getrennt,
wodurch es unmöglich
wird, diese relativ zu der Lenksäule
zu drehen. Selbst falls das Lenkrad durch Drehung gelenkt wird,
wird das Lenkdrehmoment nicht auf die getriebeseitige Welle übertragen,
und werden die Räder
nicht in Reaktion auf das Lenken des Lenkrads gedreht. Das Lenkrad
wird in einen Freilaufszustand versetzt, bei dem es sich um einen
Lenkverriegelungszustand handelt. In diesem Fall ist es schwierig, lediglich
die getriebeseitige Welle manuell zu drehen, da es unmöglich gemacht
worden ist, die getriebeseitige Welle in Bezug auf die Lenksäule zu drehen.
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Die
kinetische Umwandlungsvorrichtung weist beispielsweise ein an dem
Ende der getriebeseitigen Welle vorgesehenes Ritzel und eine Zahnstange
auf, die mit einer Spurstange zum Drehen der Räder gekoppelt ist. Gemäß diesem
Ausführungsbeispiel
ist das Übersetzungsverhältnis zwischen
dem Ritzel und der Zahnstange klein, falls der Lenkwinkel des Lenkrads
in Bezug auf dessen Neutralposition klein ist, und ist das Übersetzungsverhältnis groß, falls
der Lenkwinkel groß ist.
Das heißt,
dass der Durchmesser des Teilkreises des Ritzels sich mit Erhöhung des
Lenkwinkels verringert. Das Bedienungsausmaß des Lenkrads in Bezug auf
die Drehgröße der Räder erhöht sich
mit Erhöhung
des Lenkwinkels. Dies dient zur Erleichterung des Lenkens des Lenkrads
in dem Fall einer Erhöhung
des Rotationswinkels. Diese kinetische Umwandlungsvorrichtung weist
ein Zahnstangen- Ritzel-Lenkgetriebe
mit variablem Übersetzungsverhältnis auf.
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Gemäß diesem
Ausführungsbeispiel
wird die Lenkverriegelungsvorrichtung 202 in ihrem verriegelten
Zustand beibehalten, falls kein Entriegelungsbefehl aus der Wegfahrsperren-ECU 16 zu
der Lenkverriegelungs-ECU 200 ausgegeben wird. Daher wird, selbst
wenn das Lenkrad gedreht wurde, verhindert, dass die Räder sich
dementsprechend drehen. Somit wird es schwierig, das Fahrzeug zu
bewegen.
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Gemäß dem vorstehend
beschriebenen Ausführungsbeispiel
ist die Schaltklinke 206 zwischen ihrer gekoppelten Position
und ihrer getrennten Position durch den Betrieb des Lenkverriegelungsvorrichtungsmotors 204 bewegbar.
Jedoch kann stattdessen die Schaltklinke 206 durch die
Erregung eines Elektromagneten bewegt werden.
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Die
zweite Verriegelungsvorrichtung kann ebenfalls die Lenk-ECU 300 sein.
Ein Beispiel für
diesen Fall ist nachstehend unter Bezugnahme auf 7 beschrieben.
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Gemäß diesem
Ausführungsbeispiel
weist die Lenkvorrichtung eine Übersetzungsverhältnisänderungsvorrichtung 302 auf,
die auf der Grundlage eines Befehls aus der Lenk-ECU 300 gesteuert
wird.
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Eine
Lenkwelle (beispielsweise eine Zwischenwelle) erstreckt sich über die Übersetzungsverhältnisänderungsvorrichtung 302.
Das Verhältnis
des Rotationswinkels eines Abschnitts der Lenkwelle auf Seiten der
kinetischen Umwandlungsvorrichtung (eine ausgabenseitige Welle) 306 zu
dem Rotationswinkel eines lenkradseitigen Abschnitts der Lenkwelle (einer
eingangsseitigen Welle 304) wird variabel gesteuert. Wenn
kein Strom dem elektrischen Motor zugeführt wird, ist es unmöglich, ein
Haltedrehmoment zu erhalten. Daher wird das Rotationsdrehmoment der
eingangsseitigen Welle 304 nicht auf die ausgangsseitige
Welle 306 übertragen,
und nimmt die eingangsseitige Welle 304 einen Freilaufzustand
an.
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Die Übersetzungsverhältnisänderungsvorrichtung 302 ist
mit einer Kopplungsvorrichtung 308 versehen. Die Kopplungsvorrichtung 308 weist
eine Schaltklinke und eine Antriebsvorrichtung zur Bewegung der
Schaltklinke zwischen einer Betriebsposition und einer Nicht-Betriebsposition
auf. Falls die Übersetzungsverhältnisänderungsvorrichtung 302 sich
in normalem Betrieb befindet, befindet sich die Schaltklinke in
ihrer Nicht-Betriebsposition. Falls jedoch sich die Übersetzungsverhältnisänderungsvorrichtung 302 in
einem anormalen Betrieb befindet, wird die Schaltklinke durch die
Antriebsvorrichtung zu ihrer Betriebsposition bewegt, so dass die
eingangsseitige Welle 304 mechanisch nicht mit der ausgangsseitigen
Welle 306 gekoppelt ist. Es wird unmöglich, ein Drehmoment der eingangsseitigen Welle 304 auf
die ausgangsseitige Welle 306 durch die Kopplungsvorrichtung 308 zu übertragen.
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Gemäß diesem
Ausführungsbeispiel
werden die Identifizierungsinformationen in der Lenk-ECU 300 und
in der Wegfahrsperren-ECU 16 miteinander verglichen. Falls
die Identifizierungsinformationen in zumindest eine der ECUs nicht
miteinander übereinstimmen,
wird die Lenk-ECU 300 in ihren verriegelten Zustand beibehalten.
Die Übersetzungsverhältnisänderungsvorrichtung 302 befindet
sich in ihrem Nicht-Betriebszustand, während die Kopplungsvorrichtung 308 in
ihrem Betriebszustand beibehalten wird. Kein Strom wird dem elektrischen
Motor der Übersetzungsverhältnisänderungsvorrichtung 302 zugeführt, wobei
die Schaltklinke der Kopplungsvorrichtung 308 in ihrer
Betriebsposition beibehalten wird. Selbst wenn das Lenkrad gedreht
wird, werden die Räder
nicht gedreht, weshalb es schwierig wird, das Fahrzeug zu bewegen.
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Gemäß den vorstehend
beschriebenen Ausführungsbeispielen
ist es, obwohl eine der zwei Untersuchungseinrichtungen die Wegfahrsperren-ECU 16 ist,
nicht unabdingbar, dass eine der Untersuchungseinrichtungen die
Wegfahrsperren-ECU 16 ist.
Zwei oder mehr der Schaltungs-ECU 18, der Brems-ECU 100,
der Lenkverriegelungs-ECU 200 und der Lenk-ECU 300 können als
Untersuchungseinrichtungen aufgebaut werden.
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Weiterhin
wird gemäß dem vorstehend
beschriebenen Ausführungsbeispiel
die schlüsselseitige
Identifizierungsinformation gelesen, wenn der Schlüssel 30 in
die Schlüsselzylindervorrichtung 10 gesteckt
wird. Jedoch ist es ebenfalls möglich,
die Informationen zu lesen, wenn der Schlüssel 30 sich nicht
in Kontakt mit dem Fahrzeug befindet.
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Das
Fahrzeug kann einen elektrischen Motor anstelle einer Brennkraftmaschine
aufweisen. Beispielsweise wird die Rotation des elektrischen Motors
zum Antrieb verhindert, falls die Identifizierungsinformationen
nicht miteinander übereinstimmen.
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Weiterhin
sind die Übertragungsverriegelungsvorrichtung
des Getriebes, die Lenkverriegelungsvorrichtung und dergleichen
lediglich Beispiele. Die Erfindung kann ebenfalls auf andere Strukturen angewandt
werden.
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Gemäß dem veranschaulichten
Ausführungsbeispiel
sind die verschiedenen Steuerungseinrichtungen (die ECUs) als programmierte
Allzweckcomputer implementiert. Für den Fachmann ist es verständlich,
dass die Steuerungseinrichtungen unter Verwendung einzelner spezieller
integrierter Schaltungen (beispielsweise ASIC) mit einem Haupt- oder
Zentralprozessorabschnitt zur gesamten Steuerung auf Systemebene
und separaten Abschnitten implementiert werden kann, die zur Durchführung verschiedener
unterschiedlicher spezifischer Berechnungen, Funktionen und anderer
Prozesse unter der Steuerung des zentralen Prozessorabschnitts besonders
eingerichtet sind. Die Steuerungseinrichtungen können eine Vielzahl separater
einzelner oder programmierbarer integrierter oder anderer elektronische
Schaltungen oder Vorrichtungen sein (beispielsweise fest verdrahtete
Elektronik- oder Logikschaltungen wie diskrete Elementschaltungen
oder programmierbare Logikvorrichtungen wie PLDs, PLAs, PALs oder
dergleichen). Die Steuerungseinrichtungen können unter Verwendung eines
geeignet programmierten Allzweckcomputers beispielsweise eines Mikroprozessors,
Mikrocontrollers oder einer anderen Verarbeitungsvorrichtung (CPU
oder MPU) entweder alleine oder im Zusammenhang mit einer oder mehreren
peripheren Daten- und Signalverarbeitungsvorrichtungen (beispielsweise
integrierte Schaltungen) implementiert werden. Im Allgemeinen kann
jede Vorrichtung oder Anordnung von Vorrichtungen, auf der eine
endliche Zustandsmaschine (finite state machine) die in der Lage
ist, die vorstehend beschriebene Prozedur zu implementieren, als
die Steuerungseinrichtungen verwendet werden. Eine verteilte Prozessorarchitektur
kann für
eine maximale Daten-/Signalverarbeitungsfähigkeit und Geschwindigkeit
verwendet werden.
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In
einer Wegfahrsperrensteuerungseinrichtung (16) wird eine
in einem Schlüssel
(30) gespeicherte schlüsselseitige
Identifizierungsinformation mit einer in der Wegfahrsperrensteuerungseinrichtung
(16) gespeicherte wegfahrsperrenseitige Identifizierungsinformation
verglichen (untersucht). In einer Schaltungssteuerungseinrichtung
(18) wird die schlüsselseitige
Identifizierungsinformation mit einer schaltungsverriegelungsseitige
Identifizierungsinformation verglichen, die in der Schaltungssteuerungseinrichtung
(18) gespeichert ist. Falls die Identifizierungsinformationen
zumindest entweder in der Wegfahrsperrensteuerungseinrichtung (16)
oder der Schaltungssteuerungseinrichtung (18) nicht übereinstimmen,
wird weder ein Kraftstoffeinspritzsteuerungszulassungsbefehl oder
ein Schaltungsverriegelungsaufhebungszulassungsbefehl ausgegeben. Eine
Brennkraftmaschine wird in ihrem Nicht-Betriebszustand beibehalten, und ein
Getriebe (86) wird in einem Zustand beibehalten, in dem
die Rotation einer Antriebsdrehmomentübertragungswelle verhindert
wird. Falls die Identifizierungsinformationen in der Wegfahrsperrensteuerungseinrichtung
(16) miteinander übereinstimmen,
ist es möglich,
im Vergleich zu dem Fall, in dem der Kraftstoffeinspritzsteuerungszulassungsbefehl
und der Schaltungsverriegelungsaufhebungszulassungsbefehl ausgegeben
werden, die Sicherheit zu erhöhen.