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Die
Erfindung beansprucht die Priorität der US Anmeldung 60/225 926
vom 17. August 2000.
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Die
Erfindung betrifft antithrombotische, aromatische Verbindungen,
die eine Aktivität
als Inhibitoren des Faktors Xa zeigen und demnach als Antikoagulantien
bei Säugern
brauchbar sind. Insbesondere betrifft sie aromatische Verbindungen
mit einer hohen Antikoagulansaktivität und einer antithrombotischen
Aktivität. Daher
betrifft die Erfindung neue Inhibitoren des Faktors Xa, pharmazeutische
Zusammensetzungen, die die Verbindungen als Wirkstoffe enthalten
und die Verwendung der Verbindungen als Antikoagulantien zur Prophylaxe
und Behandlung von thromboembolischen Störungen, wie venöser Thrombose,
Lungenembolie, arterieller Thrombose, insbesondere Myokardischämie, Myokardinfarkt
und cerebraler Thrombose, allgemeinen Hyperkoagulationszuständen und
lokalen Hyperkoagulationszuständen,
wie nach einer Angioplastie und koronaren Bypass-Operationen, und
von allgemeiner Gewebeverletzung, da diese mit dem Entzündungsprozess zusammenhängt. Zusätzlich sind
die antithrombotischen Mittel als Antikoagulantien bei in vitro
Anwendungen brauchbar.
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Der
Vorgang der Blutgerinnung, die Thrombose, wird durch eine komplexe
proteolytische Kaskade ausgelöst,
die zur Bildung von Thrombin führt.
Thrombin entfernt proteolytisch die Aktivierungspeptide von den Aα und Bβ-Ketten von
Fibrinogen, das in Blutplasma löslich
ist, was die Bildung von unlöslichem
Fibrin auslöst. Die
Bildung von Thrombin aus Prothrombin wird durch den Faktor Xa katalysiert.
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Die
Antikoagulation wird derzeit durch die Verabreichung von Heparinen
und Kumarinen erreicht. Die parenterale pharmakologische Kontrolle
der Koagulation und der Thrombose basiert auf der Hemmung von Thrombin
durch die Verwendung der Heparine. Heparine wirken indirekt auf
Thrombin durch die Beschleunigung der hemmenden Wirkung von endogenem
Antithrombin III (der hauptsächliche
physiologische Inhibitor von Thrombin). Da die Antithrombin III
Spiegel im Plasma variieren können
und da oberflächengebundenes Thrombin
gegenüber
diesem indirekten Mechanismus resistent zu sein scheint, können Heparine
eine uneffektive Behandlung darstellen. Da man glaubt, dass Gerinnungstests
mit Wirksamkeit und Sicherheit zusammenhängen, müssen die Heparinspiegel mit
Gerinnungstests überwacht
werden (insbesondere mit dem aktivierten partiellen Thromboplastinzeittest
(APTT)). Kumarine verhindern die Bildung von Thrombin durch die Blockierung
der posttranslationalen gamma-Carboxylierung
bei der Synthese von Prothrombin und anderen Proteinen dieses Typs.
Aufgrund ihres Wirkmechanismus kann die Wirkung von Kumarinen sich
nur langsam entwickeln, nämlich
6–24 Stunden
nach der Verabreichung. Ferner sind sie keine selektiven Antikoagulantien. Kumarine
erfordern ebenfalls die Überwachung
mit Gerinnungstests (insbesondere dem Prothrombinzeittest (PT)).
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Die
WO 00 39 118 A beschreibt antithrombotische, aromatische Amide,
die eine Aktivität
als Inhibitoren des Faktors Xa zeigen.
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Kürzlich ist
das Interesse an kleinen, synthetischen Molekülen gewachsen, die eine potente
direkte Hemmung von Thrombin und Faktor Xa zeigen. Siehe Joseph
P. Vacca (Annette M. Doherty Sektionseditor), Annual Reports in
Medicinal Chemistry (1998), 33, 81–90.
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Obwohl
die Heparine und Kumarine wirksame Antikoagulantien sind, enstand
bis jetzt kein kommerzeilles Arzneimitel aus den kleinen synthetischen
Molekülen
und trotz der anhaltenden vielversprechenden Aussichten existiert
immer noch ein Bedarf für
Antikoagulantien, die selektiv auf den Faktor Xa oder Thrombin wirken
und unabhängig
von Antithrombin III sind, eine schnelle Hemmwirkung nach der Verabreichung,
vorzugsweise einem oralen Weg, hervorrufen, und nicht mit der Lyse
von Blutgerinnseln wechselwirken, wie dies zur Erhaltung der Hämostase
erforderlich ist.
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Die
vorliegende Erfindung betrifft die Feststellung, dass die Verbindungen
der vorliegenden Erfindung, wie sie im folgenden definiert sind,
potente Inhibitoren des Faktors Xa sind, die eine hohe Bioverfügbarkeit nach
einer oralen Verabreichung aufweisen.
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Gemäß der Erfindung
wird eine Verbindung der Formel I bereitgestellt (oder ein pharmazeutisch
annehmbares Salz hiervon)
worin
eines von R
1 und R
2 für Q
1 steht und das andere von R
1 und
R
2 für
Q
2 steht, worin
Q
1 für 2-Pyridinyl
(das einen Methyl-, Methoxy-, Methylthio-, Fluor- oder Chlorsubstituenten
an der Position 5 tragen kann) oder 3-Pyridinyl steht (das einen
Methyl-, Fluor- oder Chlorsubstituenten an der Position 6 tragen kann)
oder
Q
1 für Phenyl steht, das einen,
zwei oder drei Substituenten an den Positionen 3, 4 oder 5 tragen
kann, die unabhängig
ausgewählt
sind aus Halogen, Cyano, Carbamoyl, Aminomethyl, Methyl, Methoxy,
Difluormethoxy, Hydroxymethyl, Formyl, Vinyl, Amino, Hydroxy und
3,4-Methylendioxy und das Phenyl zusätzlich einen 2-Chlor- oder
2-Fluorsubstituenten tragen kann, oder
Q
1 steht
für
worin
-E-G-NH-
für -CH
2-CH
2-NH-, -C(R
a)=CH-NH-, -C(R
a)=N-NH-,
-N=CH-NH- oder -N=N-NH- steht, worin R
a für Wasserstoff,
Fluor, Chlor, Brom oder Methyl steht,
Q
2 steht
für
worin R
m für C
1-C
4 Alkyl, Cyclohexyl,
4-Tetrahydropyranyl, Phenyl, 4-Pyridyl oder 2-Pyrimidinyl steht,
wenn
R
2 für
Q
1 steht, R
3 dann
für H,
COOH, N-(Methyl)benzolsulfonylamino oder Phenyl steht (das an der
Position 3 oder 4 mit Methyl, Chlor oder Fluor substituiert sein
kann) und R
4 für H steht, und
wenn R
2 für
Q
2 steht, R
3 dann
für H steht
und R
4 für
H, COOH, Methyl, N-(Methyl)benzolsulfonylamino, unsubstituiertes
Phenyl oder Phenyl steht (das an der Position 3 oder 4 mit Methyl,
Chlor oder Fluor substituiert sein kann),
oder ein pharmazeutisch
annehmbares Salz der Verbindung der Formel I.
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Eine
besondere Verbindung der Formel I ist eine Verbindung der Formel
I (oder ein pharmazeutisch annehmbares Salz hiervon)
worin
eines von R
1 und R
2 für Q
1 steht und das andere von R
1 und
R
2 für
Q
2 steht, worin
Q
1 für 2-Pyridinyl
(das einen Methyl-, Methoxy-, Methylthio-, Fluor- oder Chlorsubstituenten
an der Position 5 tragen kann) oder 3-Pyridinyl steht (das einen
Methyl-, Fluor- oder Chlorsubstituenten an der Position 6 tragen kann)
oder
Q
1 für Phenyl steht, das einen,
zwei oder drei Substituenten an den Positionen 3, 4 oder 5 tragen
kann, die unabhängig
ausgewählt
sind aus Halogen, Cyano, Carbamoyl, Aminomethyl, Methyl, Methoxy,
Difluormethoxy, Hydroxymethyl, Formyl, Vinyl, Dimethylamino, Amino,
Hydroxy und 3,4-Methylendioxy und das Phenyl zusätzlich einen 2-Chlor- oder
2-Fluorsubstituenten tragen kann, oder
Q
1 steht
für
worin
-E-G-NH-
für -CH
2-CH
2-NH-, -C(R
a)=CH-NH-, -C(R
a)=N-NH-,
-N=CH-NH- oder -N=N-NH- steht, worin R
a für Wasserstoff,
Fluor, Chlor, Brom oder Methyl steht,
Q
2 steht
für
worin R
m für C
1-C
4 Alkyl, Cyclohexyl,
4-Tetrahydropyranyl, Phenyl, 4-Pyridyl oder 2-Pyrimidinyl steht,
wenn
R
2 für
Q
1 steht, R
3 dann
für H,
COOH, N-(Methyl)benzolsulfonylamino oder Phenyl steht (das an der
Position 3 oder 4 mit Methyl, Chlor oder Fluor substituiert sein
kann) und R
4 für H steht, und
wenn R
2 für
Q
2 steht, R
3 dann
für H steht
und R
4 für
H, COOH, Methyl, N-(Methyl)benzolsulfonylamino, unsubstituiertes
Phenyl oder Phenyl steht (das an der Position 3 oder 4 mit Methyl,
Chlor oder Fluor substituiert sein kann),
oder ein pharmazeutisch
annehmbares Salz der Verbindung der Formel I.
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Wie
hierin verwendet, umfasst der Ausdruck "eine Verbindung der Formel I" oder der Ausdruck "eine Verbindung der
Erfindung" die Verbindung
und jedes herkömmliche
Prodrug hiervon, wie auch ein pharmazeutisch annehmbares Salz dieser
Verbindung oder dieses Prodrugs.
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Ein
pharmazeutisch annehmbares Salz eines antithrombotischen Mittels
der vorliegenden Erfindung umfasst eines, worin ein Säureadditionssalz
aus einer basischen Verbindung der Formel I und einer Säure hergestellt
wird, die ein pharmazeutisch annehmbares Anion liefert, wie auch
ein Salz, das aus einer sauren Verbindung der Formel I und einer
Base hergestellt wird, die ein pharmazeutisch annehmbares Kation
liefert. Daher liefert ein Salz einer oben bereitgestellten neuen
Verbindung der Formel I, das mit einer Säure oder Base hergestellt wird,
die ein pharmazeutisch annehmbares Gegenion liefert, einen bestimmten
Aspekt der Erfindung. Beispiele für solche Säuren und Basen werden hierin
später
bereitgestellt.
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Als
zusätzlicher
Aspekt der Erfindung wird eine pharmazeutische Formulierung geliefert,
die eine neue Verbindung der Formel I (oder ein pharmazeutisch annehmbares
Salz hiervon) zusammen mit einem pharmazeutisch annehmbaren Träger, Verdünnungsmittel
oder Hilfsstoff enthält,
wie dies in einer der Beschreibungen hierin bereitgestellt wird.
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Zusätzlich wird
die Verwendung einer den Faktor Xa hemmenden Verbindung der Formel
I (oder eines Salzes hiervon), wie sie hierin beschrieben ist, als
Wirkstoff zur Herstellung eines Arzneimittels zur Verwendung bei
der Bereitstellung eines Antikoagulations- oder Antithromboseeffekts
bereitgestellt.
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Zusätzlich wird
die Verwendung einer Faktor Xa hemmenden Verbindung der Formel I
mit einer der Definitionen hierin zur Herstellung eines Arzneimittels
zur Behandlung einer thromboembolischen Störung bereitgestellt.
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In
dieser Beschreibung werden die folgenden Definitionen verwendet,
falls nichts anderes angegeben ist: Halogen steht für Brom,
Chlor oder Fluor. Alkyl, Alkoxy usw. stehen sowohl für gerade
als auch verzweigte Gruppen, aber der Bezug auf einen einzelnen
Rest, wie "Propyl", umfasst nur den
geradkettigen ("normalen") Rest, wobei ein
verzweigtkettiges Isomer, wie "Isopropyl" spezifisch erwähnt wird.
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Besondere
Bedeutungen sind im folgenden nur zur Erläuterung für Reste, Substituenten und
Bereiche angegeben und schließen
nicht andere definierte Bedeutungen oder andere Bedeutungen innerhalb
der für
die Reste und Substituenten definierten Bereiche aus.
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Für eine Alkylgruppe
oder den Alkylteil einer Alkyl-enthaltenden Gruppe, wie beispielsweise
Alkoxy, ist eine bestimmte Bedeutung für C1-C4 Alkyl Methyl, Ethyl, Isopropyl oder 2-Butyl
und insbesondere Ethyl, Isopropyl oder 2-Butyl. Eine besondere Bedeutung
für Halogen
ist Fluor oder Chlor und insbesondere Fluor.
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Eine
bestimmte Bedeutung für
Q1 ist 5- oder 6-Indolyl. Eine bestimmte
Bedeutung für
Q1 ist 6-Indolyl. Eine
besondere Bedeutung für
Q2 ist 1-(4-Pyridinyl)piperidin-4-yl. Wenn
R2 für
Q1 steht, sind bestimmte Bedeutungen für R3 H oder COOH und vor allem H und für R4 H. Wenn R2 für Q2 steht ist eine bestimmte Bedeutung für R4 H und für
R3 H.
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Eine
besondere Verbindung der Formel I ist eine, worin eines von R
1 und R
2 für Q
1 steht und das andere von R
1 und
R
2 für
Q
2 steht,
Q
1 steht
für
worin
-E-G-NH-
für -CH
2=CH
2-NH- steht,
Q
2 steht für
worin R
m für 4-Pyridyl
steht,
wenn R
2 für Q
1 steht,
R
3 dann für H oder COOH steht und R
4 für
H steht und
wenn R
2 für Q
2 steht, R
3 dann
für H steht
und R
4 für
H steht.
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Eine
weitere besondere Verbindung der Formel I ist eine, worin
R1 für
Q2 steht,
R2 für Q1 steht,
Q1 für 6-Indolyl
steht,
Q2 für 1-(4-Pyridinyl)piperidin-4-yl
steht,
R3 für H steht, und
R4 für
H steht.
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Eine
weitere besondere Verbindung der Formel I ist eine worin
R1 für
Q1 steht,
R2 für Q2 steht,
Q1 für 6-Indolyl
steht,
Q2 für 1-(4-Pyridinyl)piperidin-4-yl
steht,
R3 für H steht, und
R4 für
H steht.
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Es
ist ersichtlich, dass bestimmte Verbindungen der Formel I (oder
Salze usw.) in isomeren Formen vorkommen und so isoliert werden
können,
einschließlich
tautomerer Formen oder cis- oder trans-Isomeren, wie auch als optisch aktive
razemische oder diastereomere Formen, das sie mehr als ein asymmetrisches
Zentrum haben können.
Es ist auch verständlich,
dass die vorliegende Erfindung eine Verbindung der Formel I in allen
tautomeren Formen oder als Gemisch hiervon oder als Diastereomerengemisch
wie auch in Form eines einzelnen Diastereomers umfasst und dass
die vorliegende Erfindung eine Verbindung der Formel I als Enantiomerengemisch
wie auch in Form eines einzelnen Enantiomers umfasst, wobei alle
diese Gemische oder Formen eine hemmende Aktivität gegenüber dem Faktor Xa aufweisen,
wobei es in der Technik bekannt ist, wie man bestimmte Formen herstellt
oder isoliert und wie man die hemmenden Eigenschaften gegen den
Faktor Xa durch Standardtests bestimmt, einschließlich der
unten beschriebenen.
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Zusätzlich kann
eine Verbindung der Formel I (oder ein Salz usw.) einen Polymorphismus
zeigen oder kann ein Solvat mit Wasser oder einem organischen Lösemittel
bilden. Die vorliegende Erfindung umfasst alle solchen polymorphen
Formen, jedes Solvat oder jedes Gemisch hiervon.
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Eine
Verbindung der Formel I kann durch Verfahren hergestellt werden,
die in der Chemie zur Herstellung von strukturell analogen Verbindungen
bekannt sind oder durch ein neues hierin beschriebenes Verfahren hergestellt
werden. Ein Verfahren zur Herstellung einer neuen Verbindung der
Formel I (oder eines pharmazeutisch annehmbaren Salzes hiervon),
neue Verfahren zur Herstellung einer Verbindung der Formel I und neue
Zwischenprodukte zur Herstellung einer Verbindung der Formel I gemäß obiger
Definition stellen weitere Merkmale der Erfindung dar und werden
durch die folgenden Verfahren erläutert, worin die Bedeutungen
der allgemeinen Reste wie oben definiert sind, falls nichts anderes
angegeben ist. Es ist ersichtlich, dass es bevorzugt oder erforderlich
ist, eine Verbindung der Formel I herzustellen, worin eine funktionelle
Gruppe durch eine herkömmliche
Schutzgruppe geschützt
wird, und die Schutzgruppe anschließend unter Bildung der Verbindung
der Formel I zu entfernen.
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Daher
wird ein Verfahren zur Herstellung einer neuen Verbindung der Formel
I (oder eines pharmazeutisch annehmbaren Salzes hiervon) bereitgestellt,
wie sie in einer der obigen Beschreibungen bereitgestellt wird,
das aus einem der in den Beispielen beschriebenen einschließlich den
folgenden ausgewählt
wird.
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(A)
Für eine
Verbindung der Formel I, worin R
1 für Q
1 steht, Acylierung der Aminogruppe einer
entsprechenden Verbindung der Formel II
mittels einer entsprechenden
Säure der
Formel Q
2-COOH (III) oder eines aktivierten
Derivats hiervon.
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Für eine Carbonsäure umfasst
ein typisches aktiviertes Derivat einen Ester (insbesondere einen
Niederalkylester, wie den Methyl- oder Ethylester), ein Säurehalogenid
(insbesondere das Säurechlorid)
und einen aktivierten Ester oder ein aktiviertes Anhydrid (einschließlich des
4-Nitrophenylesters und eines aktivierten Esters oder Anhydrids,
das von einem Kupplungsreagenz stammt).
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Die
Acylierung kann beispielsweise mittels eines ähnlichen Verfahrens zu dem
vervollständigt
werden, das in Beispiel 1 Teil D beschrieben ist.
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(B)
für eine
Verbindung der Formel I, worin R
2 für Q
1 steht, Acylierung der Aminogruppe einer
entsprechenden Verbindung der Formel IV
mittels einer entsprechenden
Säure der
Formel Q
2-COOH (III) oder eines aktivierten
Derivats hiervon, beispielsweise mittels eines ähnlichen Verfahrens zu dem,
das in Beispiel 1 Teil D beschrieben ist.
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Wonach
bei jedem der obigen Verfahren die Schutzgruppe entfernt wird, wenn
eine funktionelle Gruppe mittels einer Schutzgruppe geschützt ist.
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Wonach
bei jedem der obigen Verfahren, wenn ein pharmazeutisch annehmbares
Salz einer Verbindung der Formel I erforderlich ist, dies erhalten
wird durch die Umsetzung der basischen Form einer basischen Verbindung
der Formel I mit einer Säure,
die ein physiologisch annehmbares Gegenion ergibt, oder der sauren Form
einer sauren Verbindung der Formel I mit einer Base, die ein physiologisch
annehmbares Gegenion liefert.
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Wie
oben erwähnt,
umfasst die Erfindung pharmazeutisch annehmbare Salze der den Faktor
Xa hemmenden Verbindungen, die durch die obige Formel I definiert
sind. Eine basische Verbindung der Erfindung besitzt eine oder mehrere
funktionelle Gruppen, die ausreichend basisch sind, um mit einer
von mehreren anorganischen und organischen Säuren zu reagieren, die ein
physiologisch annehmbares Gegenion liefern, um ein pharmazeutisch
annehmbares Salz zu bilden. Säuren,
die herkömmlich
zur Bildung pharmazeutisch annehmbarer Säureadditionssalze verwendet
werden, sind anorganische Säuren,
wie Chlorwasserstoffsäure, Bromwasserstoffsäure, Iodwasserstoffsäure, Schwefelsäure, Phosphorsäure und
dergleichen, wie auch organische Säuren, wie p-Toluolsulfonsäure, Methansulfonsäure, Oxalsäure, p-Brombenzolsulfonsäure, Kohlensäure, Bernsteinsäure, Citronensäure, Benzoesäure, Essigsäure und
dergleichen. Beispiele für
solche pharmazeutisch annehmbaren Salze sind daher Sulfat, Pyrosulfat,
Bisulfat, Sulfit, Bisulfit, Phosphat, Monohydrogenphosphat, Dihydrogenphosphat,
Metaphosphat, Pyrophosphat, Chlorid, Bromid, Iodid, Acetat, Propionat, Decanoat,
Caprylat, Acrylat, Formiat, Isobutyrat, Caproat, Heptanoat, Propiolat,
Oxalat, Malonat, Succinat, Suberat, Sebacat, Fumarat, Maleat, Butin-1,4-dioat, Hexin-1,6-dioat,
Benzoat, Chlorbenzoat, Methylbenzoat, Dinitrobenzoat, Hydroxybenzoat,
Methoxybenzoat, Phthalat, Sulfonat, Xylolsulfonat, Phenylacetat,
Phenylpropionat, Phenylbutyrat, Citrat, Lactat, γ-Hydroxybutyrat, Glycolat, Tartrat,
Methansulfonat, Propansulfonat, Naphthalin-1-sulfonat, Naphthalin-2-sulfonat, Mandelat
und dergleichen. Bevorzugte pharmazeutisch annehmbare Säureadditionssalze
umfassen die, die mit Mineralsäuren
gebildet werden, wie Chlorwasserstoffsäure, Bromwasserstoffsäure und
Schwefelsäure.
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Für eine Verbindung
der Formel I, die einen sauren Rest aufweist, wie eine Carboxygruppe,
kann ein pharmazeutisch annehmbares Salz mit einer Base hergestellt
werden, die ein pharmazeutisch annehmbares Kation liefert, wobei
dies Alkalimetallsalze (speziell Natrium und Kalium), Erdalkalimetallsalze
(speziell Calcium und Magnesium), Aluminiumsalze und Ammoniumsalze,
wie auch Salze umfasst, die aus physiologisch annehmbaren organischen
Basen stammen, wie Triethylamin, Morpholin, Piperidin und Triethanolamin.
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Falls
sie nicht im Handel erhältlich
sind, können
die erforderlichen Ausgangsmaterialien zur Herstellung einer Verbindung
der Formel I durch Verfahren hergestellt werden, die aus Standardtechniken
der organischen Chemie ausgewählt
werden, einschließlich
aromatischer und heteroaromatischer Substitution und Transformation,
aus Techniken, die zur Synthese von bekannten, strukturell ähnlichen
Verbindungen analog sind, und Techniken, die analog zu den oben
beschriebenen Verfahren oder zu den in den Beispielen beschriebenen
Verfahren analog sind. Es ist dem Fachmann bekannt, dass eine Vielzahl
an Sequenzen zur Herstellung der Ausgangsmaterialien erhältlich ist.
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Neue
Zwischenprodukt- oder Ausgangsverbindungen liefern weitere Aspekte
der Erfindung.
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Ein
Beispiel ist eine Verbindung der Formel II
worin Q
1 und
R
4 die wie vorher definierten Bedeutungen
haben.
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Ein
weiteres Beispiel ist eine Verbindung der Formel IV
worin Q
1,
R
3 und R
4 die oben
definierten Bedeutungen haben.
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Es
sind ausgewählte
Verfahren zur Substitution, Anbringung und Entfernung der Schutzgruppen
in der Technik zur Herstellung einer Verbindung bekannt, wie einer
der Formel II und Formel IV, wie dies oben diskutiert ist.
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Im
allgemeinen wird eine erfindungsgemäße basische Verbindung am besten
in Form eines Säureadditionssalzes
isoliert. Ein Salz einer Verbindung der Formel I, das mit einer
der oben erwähnten
Säuren
gebildet wird, ist als pharmazeutisch annehmbares Salz zur Verabreichung
der antithrombotischen Mittel und zur Herstellung einer Formulierung
dieses Mittels brauchbar. Es können
andere Säureadditionssalze
hergestellt und zur Isolierung und Reinigung der Verbindungen verwendet
werden.
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Wie
oben erwähnt
werden die optisch aktiven Isomere und Diastereomere der Verbindungen
der Formel I auch als Teil der Erfindung betrachtet. Solche optisch
aktiven Isomere können
aus ihren jeweiligen optisch aktiven Vorläufern durch die oben beschriebenen
Verfahren oder durch die Auftrennung der razemischen Gemische hergestellt
werden. Diese Auftrennung kann durch Derivatisierung mit einem chiralen
Reagenz ausgeführt
werden, gefolgt von einer Chromatographie oder durch wiederholte
Kristallisation. Die Entfernung des chiralen Auxiliars durch Standardverfahren
ergibt im wesentlichen optisch reine Isomere der Verbindungen der vorliegenden
Erfindung oder ihrer Vorläufer.
Weitere Details in Bezug auf Auftrennungen können von Jaques et al., Enantiomers,
Racemates and Resolutions, John Wiley & Sons 1981 erhalten werden.
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Die
erfindungsgemäßen Verbindungen
dürften
ohne deutliche Beeinflussung der natürlichen Gerinnselauflösungsfähigkeit
des Körpers
(die Verbindungen weisen eine geringe hemmende Wirkung auf die Fibrinolyse
auf) den Faktor Xa selektiv gegenüber anderen Proteinasen und
Nichtenzymproteinen hemmen, die in der Blutgerinnung beteiligt sind.
Ferner dürfte
eine solche Selektivität
die Verwendung mit thrombolytischen Mitteln erlauben, ohne die Thrombolyse
und Fibrinolyse wesentlich zu beeinträchtigen.
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Die
Erfindung liefert in einem ihrer weiteren Aspekte eine Verwendung
einer wirksamen (gerinnungshemmenden) Dosis einer Verbindung der
Formel I zur Herstellung eines Arzneimittels zur Gerinnungshemmung
bei einem Säuger.
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Die
Hemmung des Faktors Xa, die Gerinnungshemmung und die Behandlung
einer thromboembolischen Störung,
die durch die vorliegende Verwendung umfasst werden, umfassen die
medizinisch therapeutische und/oder prophylaktische Behandlung,
wie dies geeignet ist.
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Es
wird auch eine Verbindung der Formel I (oder ein Salz) mit einer
der Definitionen hierin zur Verwendung als antithrombotisches Mittel
bereitgestellt.
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Zusätzlich wird
die Verwendung einer Verbindung der Formel I mit einer der Definitionen
hierin zur Herstellung eines Arzneimittels zur Behandlung einer
thromboembolischen Störung
bereitgestellt.
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Die
Erfindung betrifft die Behandlung eines Zustands bei einem Menschen
oder einem Tier, bei dem die Hemmung des Faktors Xa erforderlich
ist. Die erfindungsgemäßen Verbindungen
dürften
bei Säugern,
einschließlich
dem Menschen, zur Behandlung oder Prophylaxe von Thrombose und Hyperkoagulabilität in Blut und
Geweben brauchbar sein. Krankheitszustände, bei denen die Verbindungen
eine potentielle Brauchbarkeit aufweisen, sind bei der Behandlung
oder Prophylaxe von Thrombose und Hyperkoagulabilität in Blut
und Geweben gegeben. Krankheitszustände, bei denen die Verbindungen
eine potentielle Brauchbarkeit bei der Behandlung und/oder Prophylaxe
haben, sind unter anderem venöse
Thrombose und pulmonale Embolie, arterielle Thrombose, wie myokardiale
Ischämie,
Myokardinfarkt, instabile Angina, auf Thrombosen beruhender Schlaganfall
und periphere arterielle Thrombose. Ferner haben die Verbindungen
eine erwartete Brauchbarkeit bei der Behandlung oder Prophylaxe
von arteriosklerotischen Störungen
(Erkrankungen), wie koronarer arterieller Erkrankung, cerebraler
arterieller Erkrankung und peripherer arterieller Erkrankung. Ferner
dürften die
Verbindungen zusammen mit Thrombolytika beim Myokardinfarkt brauchbar
sein. Ferner haben die Verbindungen eine erwartete Brauchbarkeit
bei der Prophylaxe einer Reokklusion nach einer Thrombolyse, einer perkutanen
transluminalen Angioplastie (PTCA) und koronaren Bypassoperationen.
Ferner haben die Verbindungen eine erwartete Brauchbarkeit bei der
Prävention
der Rethrombose nach einer Mikrooperation. Ferner haben die Verbindungen
eine erwartete Brauchbarkeit bei der Antikoagulationsbehandlung
in Zusammenhang mit künstlichen
Organen und Herzklappen. Ferner haben die Verbindungen eine erwartete
Brauchbarkeit bei der Antikoagulationsbehandlung bei einer Hämodialyse
und disseminierter intravaskulärer
Koagulation. Eine weitere erwartete Brauchbarkeit ist beim Waschen
von Kathetern und mechanischen Vorrichtungen, die in Patienten in
vivo verwendet wurden und als ein Antikoagulans zur Konservierung
von Blut, Plasma und anderen Blutprodukten in vitro. Ferner haben
die Verbindungen eine erwartete Brauchbarkeit bei anderen Krankheiten, bei
denen die Blutgerinnung ein fundamentaler beitragender Prozess oder
eine Quelle einer sekundären
Pathologie sein könnte,
wie bei Krebs, einschließlich
Metastasierung, entzündlichen
Erkrankungen, einschließlich Arthritis,
und Diabetes. Die Antikoagulationsverbindung wird oral, pa renteral,
beispielsweise durch intravenöse Infusion
(iv), intramuskuläre
Injektion (im) oder subkutan (sc) verabreicht.
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Die
bestimmte Dosis einer erfindungsgemäß verabreichten Verbindung
zur Erlangung von therapeutischen und/oder prophylaktischen Wirkungen
wird natürlich
durch die bestimmten, den Fall umgebenden Umstände bestimmt, beispielsweise
der verabreichten Verbindung, der Verabreichungsgeschwindigkeit,
des Verabreichungswegs und des zu behandelnden Zustands.
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Eine
typische Tagesdosis für
jede der obigen Anwendungen liegt zwischen etwa 0,01 mg/kg und etwa 1000
mg/kg. Der Dosisplan kann variieren, beispielsweise kann zur prophylaktischen
Verwendung eine einzelne Tagesdosis verabreicht werden oder es können mehrere
Dosen, wie drei- oder fünfmal
täglich,
geeignet sein. Bei kritischen Gesundheitszuständen wird eine erfindungsgemäße Verbindung
durch i.v. Infusion mit einer Geschwindigkeit zwischen etwa 0,01
mg/kg/h und etwa 20 mg/kg/h und vorzugsweise zwischen etwa 0,1 mg/kg/h
und etwa 5 mg/kg/h verabreicht.
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Die
Verwendung der Erfindung wird auch zusammen mit einem gerinnselauflösenden Mittel,
beispielsweise Gewebsplasminogenaktivator (tPA), modifiziertem tPA,
Streptokinase oder Urokinase durchgeführt. In Fällen, bei denen eine Gerinnselbildung
aufgetreten ist und eine Arterie oder Vene entweder teilweise oder
völlig
blockiert ist, wird gewöhnlich
ein gerinnselauflösendes
Mittel verwendet. Eine erfindungsgemäße Verbindung kann vor oder
zusammen mit dem Lysemittel oder anschließend an dessen Verwendung verabreicht
werden, und wird ferner vorzugsweise zusammen mit Aspirin verabreicht,
um das Wiederauftreten der Gerinnselbildung zu vermeiden.
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Die
Verwendung der Erfindung kann auch zusammen mit einem Blutplättchenglykoproteinrezeptor (IIb/IIIa)
Antagonisten durchgeführt
werden, der die Blutplättchenaggregation
hemmt. Eine erfindungsgemäße Verbindung
kann vorher oder zusammen mit dem IIb/IIIa Antagonisten oder anschließend an
dessen Verwendung verabreicht werden, um das Auftreten oder Wiederauftreten
der Gerinnselbildung zu vermeiden.
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Die
Verwendung der Erfindung kann auch zusammen mit Aspirin durchgeführt werden.
Eine erfindungsgemäße Verbindung
kann vorher oder zusammen mit Aspirin oder anschließend an
dessen Verwendung verabreicht werden, um das Auftreten oder das
Wiederauftreten der Gerinnselbildung zu vermeiden. Wie oben erwähnt, wird
vorzugsweise eine erfindungsgemäße Verbindung
zusammen mit einem gerinnselauflösenden Mittel
und Aspirin verabreicht.
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Die
Erfindung liefert auch eine pharmazeutische Zusammensetzung zur
Verwendung im oben beschriebenen therapeutischen Verfahren. Eine
erfindungsgemäße pharmazeutische
Zusammensetzung umfasst eine wirksame den Faktor Xa hemmende Menge
einer Verbindung der Formel I zusammen mit einem pharmazeutisch
annehmbaren Träger,
Hilfsstoff oder Verdünnungsmittel.
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Der
Wirkstoff umfasst in solchen Formulierungen 0,1 bis 99,9 Gewichtsprozent
der Formulierung. Mit "pharmazeutisch
annehmbar" ist gemeint,
dass der Träger,
das Verdünnungsmittel
oder der Hilfsstoff mit den anderen Bestandteilen der Formulierung
kompatibel sein muss und für
den Empfänger
hiervon nicht schädlich sein
darf.
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Zur
oralen Verabreichung wird die antithrombotische Verbindung in Gelatinekapseln
oder Tabletten formuliert, die Hilfsstoffe enthalten können, wie
Bindemittel, Gleitmittel, Zerfallshilfsmittel und dergleichen. Zur parenteralen
Verabreichung wird das Antithrombotikum in einem pharmazeutisch
annehmba ren Verdünnungsmittel
formuliert, beispielsweise physiologische Kochsalzlösung (0,9
Prozent), 5 Prozent Glucose, Ringerlösung und dergleichen.
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Die
erfindungsgemäße Verbindung
kann in Einheitsdosierungsformulierungen formuliert werden, die eine
Dosis zwischen etwa 0,1 mg und etwa 1000 mg umfassen. Vorzugsweise
liegt die Verbindung in Form eines pharmazeutisch annehmbaren Salzes
vor, wie beispielsweise dem Sulfatsalz, Acetatsalz oder Phosphatsalz.
Ein Beispiel für
eine Einheitsdosierungsformulierung umfasst 5 mg einer erfindungsgemäßen Verbindung als
pharmazeutisch annehmbares Salz in einer sterilen 10 ml Glasampulle.
Ein weiteres Beispiel für
eine Einheitsdosierungsformulierung umfasst etwa 10 mg einer erfindungsgemäßen Verbindung
als pharmazeutisch annehmbares Salz in 20 ml isotonischer Kochsalzlösung, die
in einer sterilen Ampulle enthalten sind.
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Die
Verbindungen können
auf eine Vielzahl an Arten verabreicht werden, einschließlich oral,
rektal, transdermal, subkutan, intravenös, intramuskulär und intranasal.
Die erfindungsgemäßen Verbindungen
werden vorzugsweise vor der Verabreichung formuliert.
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Die
vorliegenden pharmazeutischen Zusammensetzungen werden durch gut
bekannte Verfahren und mit leicht verfügbaren Inhaltsstoffen hergestellt.
Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen
können
unter Verwendung von in der Technik gut bekannten Verfahren so formuliert
werden, dass sie eine schnelle, anhaltende oder verzögerte Freisetzung
des Wirkstoffs nach der Verabreichung an den Patienten bereitstellen.
Bei der Herstellung der erfindungsgemäßen Zusammensetzungen wird
der Wirkstoff gewöhnlich
mit einem Träger gemischt
oder mit einem Träger
verdünnt
oder in einen Träger
eingeschlossen, der in Form einer Kapsel, eines Sachets, eines Papiers
oder eines anderen Behälters
vorliegen kann. Wenn der Träger
als Verdünnungsmittel dient,
kann dies ein festes, halbfestes oder flüssiges Material sein, das als
Vehikel, Hilfsstoff oder Medium für den Wirkstoff dient. Daher
können
die Zusammensetzungen vorliegen in Form von Tabletten, Pillen, Pulvern, Lonzetten,
Sachets, Cachets, Elixieren, Suspensionen, Emulsionen, Lösungen,
Sirupen, Aerosolen (als Feststoff oder in einem flüssigen Medium),
Weich- und Hartgelatinekapseln, Zäpfchen, sterilen injizierbaren
Lösungen,
sterilen verpackten Pulvern und dergleichen.
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Die
folgenden Formulierungsbeispiele sind nur erläuternd und sollen den Schutzumfang
der Erfindung in keiner Weise beschränken. "Wirkstoff" meint natürlich eine Verbindung gemäß Formel
I oder ein pharmazeutisch annehmbares Salz oder Solvat hiervon.
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Formulierung 1
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Hartgelatinekapseln
werden unter Verwendung folgender Inhaltsstoffe hergestellt:
| | Menge |
| | (mg/Kapsel) |
| Wirkstoff | 250 |
| Stärke, getrocknet | 200 |
| Magnesiumstearat | 10 |
| Gesamt | 460
mg |
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Formulierung 2
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Eine
Tablette wird unter Verwendung der folgenden Inhaltsstoffe hergestellt:
| | Menge |
| | (mg/Tablette) |
| Wirkstoff | 250 |
| mikrokristalline
Cellulose | 400 |
| pyrogen
hergestelltes Siliciumdioxid | 10 |
| Stearinsäure | 5 |
| Gesamt | 665
mg |
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Die
Bestandteile werden vermischt und unter Bildung von Tabletten gepresst,
wobei jede 665 mg wiegt.
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Formulierung 3
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Eine
Aerosollösung,
die die folgenden Bestandteile enthält, wird hergestellt:
| | Gewicht |
| Wirkstoff | 0,25 |
| Ethanol | 29,75 |
| Propellant
22 (Chlordifluormethan) | 70,00 |
| Gesamt | 100,00 |
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Der
Wirkstoff wird mit Ethanol gemischt und das Gemisch wird zu einem
Teil Propellant 22 gegeben, auf –30°C abgekühlt und in ein Abfüllgerät gegeben.
Die erforderliche Menge wird anschließend in einen Edelstahlbehälter gefüllt und
mit dem Rest des Propellants verdünnt. Die Ventileinheiten werden
anschließend
am Behälter
angebracht.
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Formulierung 4
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Tabletten,
die jeweils 60 mg des Wirkstoffs enthalten, werden folgendermaßen hergestellt:
| Wirkstoff | 60
mg |
| Stärke | 45
mg |
| Mikrokristalline
Cellulose | 35
mg |
| Polyvinylpyrrolidon
(als 10% Lösung
in Wasser) | 4
mg |
| Natriumcarboxymethylstärke | 4,5
mg |
| Magnesiumstearat | 0,5
mg |
| Talkum | 1
mg |
| Gesamt | 150
mg |
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Der
Wirkstoff, die Stärke
und die Cellulose werden durch ein Nr. 45 Mesh U.S. Sieb gegeben
und sorgfältig
vermischt. Die wässrige
Lösung,
die Polyvinylpyrrolidon enthält,
wird mit dem entstehenden Pulver vermischt und das Gemisch wird
anschließend
durch ein Nr. 14 Mesh U.S. Sieb gegeben. Die so hergestellten Granula
werden bei 50°C
getrocknet und durch ein Nr. 18 Mesh U.S. Sieb gegeben. Die Natriumcarboxymethylstärke, das
Magnesiumstearat und das Talkum werden, nachdem sie vorher durch
ein Nr. 60 Mesh U.S. Sieb gegeben wurden, zu den Granula gegeben
und nach dem Mischen in einer Tablettenmaschine unter Bildung von
Tabletten gepresst, die jeweils 150 mg wiegen.
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Formulierung 5
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Kapseln,
die jeweils 80 mg des Wirkstoffs enthalten, werden folgendermaßen hergestellt:
| Wirkstoff | 80
mg |
| Stärke | 59
mg |
| Mikrokristalline
Cellulose | 59
mg |
| Magnesiumstearat | 2
mg |
| Gesamt | 200
mg |
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Der
Wirkstoff, die Cellulose, die Stärke
und das Magnesiumstearat werden gemischt, durch ein Nr. 45 Mesh
U.S. Sieb gegeben und in Hartgelatinekapseln in 200 mg Mengen abgefüllt.
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Formulierung 6
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Zäpfchen,
die jeweils 225 mg des Wirkstoffs enthalten, werden folgendermaßen hergestellt:
| Wirkstoff | 225
mg |
| Gesättigte Fettsäureglyceride | 2
000 mg |
| Gesamt | 2
225 mg |
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Der
Wirkstoff wird durch ein Nr. 60 Mesh U.S. Sieb gegeben und in den
gesättigten
Fettsäureglyceriden
suspendiert, die vorher bei möglichst
geringer Hitze geschmolzen werden. Das Gemisch wird anschließend in
eine Zäpfchenform
mit einer nominalen Kapazität
von 2 g gegossen und abgekühlt.
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Formulierung 7
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Suspensionen,
die jeweils 50 mg des Wirkstoffs pro 5 ml Dosis enthalten, werden
folgendermaßen hergestellt:
| Wirkstoff | 50
mg |
| Natriumcarboxymethylcellulose | 50
mg |
| Sirup | 1,25
ml |
| Benzoesäurelösung | 0,10
ml |
| Geschmacksstoff | q.v. |
| Farbstoff | q.v. |
| Gereinigtes
Wasser auf gesamt | 5
ml |
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Der
Wirkstoff wird durch ein Nr. 45 Mesh U.S. Sieb gegeben und mit Natriumcarboxymethylcellulose und
Sirup vermischt, um eine glatte Paste zu erhalten. Die Benzoesäurelösung, der
Geschmacksstoff und der Farbstoff werden mit einem Anteil Wasser
vermischt, und unter Rühren
zugegeben. Anschließend
wird ausreichend Wasser zugegeben, um das erforderliche Volumen
zu erhalten.
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Formulierung 8
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Eine
intravenöse
Formulierung kann folgendermaßen
hergestellt werden:
| Wirkstoff | 100
mg |
| Isotonische
Kochsalzlösung | 1
000 ml |
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Die
Lösung
der obigen Inhaltsstoffe wird im allgemeinen einem Patienten mit
einer Geschwindigkeit von 1 ml pro Minute intravenös verabreicht.
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Die
Fähigkeit
der erfindungsgemäßen Verbindungen,
ein effektiver und oral wirksamer Faktor Xa Inhibitor zu sein, wird
in einem oder mehreren der folgenden Tests oder in anderen Standardtests
evaluiert, die dem Fachmann bekannt sind.
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Die
Hemmung einer Serinprotease des humanen Blutgerinnungssystems oder
des fibrinolytischen Systems wie auch von Trypsin durch eine erfindungsgemäße Verbindung
wird in vitro für
das entsprechende Enzym durch Messen der Inhibitorbindungsaffinität in einem
Test gemessen, worin das Enzym ein bestimmtes chromogenes Substrat
hydrolysiert, wie dies beispielsweise beschrieben ist von G. F.
Smith, D. Gifford-Moore, T. J. Craft, N. Chirgadze, K. J. Ruterbories,
T. D. Lindstrom, J. H. Satterwhite, Efegatran: A New Cardiovascular Anticoagulant.
New Anticoagulants for the Cardiovascular Patient, R. Pifarre, Herausgeber
Hanley & Belfus Inc.:
Philadelphia 1997, Seiten 265–300.
Die Inhibitorbindungsaffinität
wird als scheinbare Assoziationskonstante Kass gemessen, die die
hypothetische Gleichgewichtskonstante für die Reaktion zwischen Enzym
und der Testinhibitorverbindung (I) ist.
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Bequemerweise
werden die Enzymhemmkinetiken in Polystyrolplatten mit 96 Vertiefungen
ausgeführt und
die Reaktionsraten werden aus der Hydrolysegeschwindigkeit von geeigneten
p-Nitroanilidsubstraten bei 405 nm mittels eines Thermomax Mikrotiterplattenphotometers
von Molecular Devices (San Francisco, CA) bestimmt. Es wird dasselbe
Protokoll für
alle untersuchten Enzyme befolgt: 50 μl Puffer (0,03 M Tris, 0,15
M NaCl pH 7) in jeder Vertiefung, gefolgt von 25 μl Inhibitorlösung (in
100 Methanol oder in 50% V/V wässrigem Methanol)
und 25 μl
Enzymlösung,
wobei innerhalb von 2 Minuten 150 μl wässrige Lösung des chromogenen Substrats
(0,25 mg/ml) zugegeben werden, um die enzymatische Reaktion zu starten.
Die Geschwindigkeit der Hydrolysereaktionen des chromogenen Substrats
liefert eine lineare Beziehung mit den untersuchten Enzymen, so
dass das freie Enzym in den Reaktionsgemischen quantifiziert werden
kann. Die Daten werden direkt als Geschwindigkeiten durch das Softmaxprogramm
unter Bereitstellung von Berechnungen des [freien Enzyms] bei fest-bindenden
Kass Bestimmungen analysiert. Für
die Bestimmung des scheinbaren Kass werden 1,34 nM des humanen Faktors
Xa zur Hydrolyse von 0,18 mM Bzlle-Glu-Gly-Arg-pNA, 5,9 nM Humanthrombin oder
1,4 nM Rindertrypsin zur Hydrolyse von 0,2 mM BzPhe-Val-Arg-pNA,
3,4 nM Humanplasmin mit 0,5 mM HD-Val-Leu-Lys-pNA, 1,2 nM humanes nt-PA mit 0,81
mM HD-Ile-Pro-Arg-pNA und 0,37 nM Urokinase mit 0,30 mM Pyroglutamyl-Glu-Gly-Arg-pNA
verwendet.
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Der
Kass Wert wird für
einen Bereich an Konzentrationen der Testverbindungen berechnet
und der Mittelwert wird in Einheiten pro Liter pro Mol angegeben.
Im allgemeinen zeigt eine den Faktor Xa hemmende Verbindung der
Formel I der vorliegenden Erfindung, wie sie hierin beispielhaft
dargestellt wird, einen Kass von 0,03 bis 2,0 × 106 l/mol
oder größer. Beispielsweise
wird ein Kass Wert von 2,21 × 106 l/mol für
die Verbindung von Beispiel 1 gemessen.
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Der
Faktor Xa Inhibitor sollte vorzugsweise die durch Urokinase, Gewebsplasminogenaktivator
(t-PA) und Streptokinase
ausgelöste
Fibrinolyse schonen. Dies wäre
für die
therapeutische Verwendung solcher Mittel als Zusatz zu einer thrombolytischen
Therapie mit Streptokinase, t-PA oder Urokinase wichtig und für die Verwendung
solcher Mittel als endogene Fibrinolyse-schonende (in Hinblick auf
t-PA und Urokinase) antithrombotische Mittel. Zusätzlich zur
fehlenden Beeinflussung mit der Amidaseaktivität der fibrinolytischen Proteasen,
kann ein Sparen am fibrinolytischen System durch die Verwendung
von humanen Plasmagerinnseln und ihrer Lyse durch die jeweiligen
fibrinolytischen Plasminogenaktivatoren untersucht werden.
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Materialien
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Hundeplasma
wird von bewusst gemischt gekreuzten Jagdhunden (beider Geschlechts
Butler Farms, Clyde, New York, USA) durch eine Venenpunktion in
3,8 Prozent Citrat erhalten. Das Fibrinogen wird aus frischem Hundeplasma
präpariert
und das humane Fibrinogen wird von humanem nicht abgelaufenem ACD
Blut bei der Fraktion I-2 gemäß bekannter
Verfahren und Spezifikationen präpariert.
Smith, Biochem. J., 185, 1–11 (1980)
und Smith et al., Biochemistry, 11, 2958–2967, (1972). Humanes Fibrinogen
(98 Prozent rein/plasminfrei) stammt von American Diagnostica, Greenwich,
Connecticut. Die radioaktive Markierung von Fibrinogen I-2 Präparationen
wird wie vorher beschrieben durchgeführt. Smith et al., Biochemistry,
11, 2958–2967
(1972). Die Urokinase wird von Leo Pharmaceuticals, Denmark mit
2200 Ploug Einheiten/Gläschen
bezogen. Die Streptokinase wird von Hoechst-Roussel Pharmaceuticals,
Somerville, New Jersey bezogen.
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Verfahren – Wirkungen
auf die Lyse der humanen Plasmagerinnsel durch t-PA
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Humane
Plasmagerinnsel werden in Mikroteströhrchen durch die Zugabe von
50 μl Thrombin
(73 NIH Einheiten/ml) zu 100 μl
humanem Plasma gebildet, das 0,0229 μCi 125-Iod-markiertes Fibrinogen
enthält.
Die Gerinnselauflösung
wird durch die Überschichtung
der Gerinnsel mit 50 μl
Urokinase oder Streptokinase (50, 100 oder 1000 Einheiten/ml) und
einer Inkubation für
20 Stunden bei Raumtemperatur untersucht. Nach der Inkubation werden
die Röhrchen
in einer Beckman Microfuge zentrifugiert. 25 μl Überstand werden in ein Volumen
von 1,0 ml 0,03 M Tris/0,15 M NaCl Puffer für die Gammazählung gegeben.
Zählkontrollen
mit 100% Lyse werden durch das Weglassen von Thrombin (und den Ersatz
durch Puffer) erhalten. Die Inhibitoren des Faktors Xa werden auf
die mögliche
Wechselwirkung mit der Fibrinolyse getestet, indem man die Verbindungen
in die Überschichtungslösungen in
Konzentrationen von 1, 5 und 10 μg/ml
einarbeitet. Grobe Annäherungen
der HK50 Werte werden durch lineare Extrapolationen
von Datenpunkten zu einem Wert abgeschätzt, der 50 Prozent Lyse für diese
bestimmte Konzentration des fibrinolytischen Mittels darstellen
würde.
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Antikoagulationsaktivität
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Materialien
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Hundeplasma
und Rattenplasma werden von bewusst gemischt gekreuzten Jagdhunden
(beider Geschlechts Butler Farms, Clyde, New York, USA) oder von
anaesthesierten männlichen
Sprague-Dawley Ratten (Harlan
Sprague-Dawley, Inc., Indianapolis, Indiana, USA) durch eine Venenpunktion
in 3,8 Prozent Citrat erhalten. Das Fibrinogen wird von humanem
nicht abgelaufenem ACD Blut bei der Fraktion I-2 gemäß vorheriger Verfahren
und Spezifikationen präpariert.
Smith, Biochem. J., 185, 1–11
(1980) und Smith et al., Biochemistry, 11, 2958–2967, (1972). Humanes Fibrinogen
wird 98 Prozent rein/plasminfrei von American Diagnostica, Greenwich,
Connecticut bezogen. Die Koagulationsreagentien ACTIN, Thromboplastin,
Innovin und humanes Plasma werden von Baxter Healthcare Corp., Dade
Division, Miami, Florida erhalten. Rinderthrombin von Parke-Davis
(Detroit, Michigan) wird für
Koagulationstests im Plasma verwendet.
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Verfahren
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Antikoagulationsbestimmungen
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Die
Koagulationstestverfahren laufen wie vorher beschrieben. Smith et
al., Thrombosis Research, 50, 163–174 (1988). Ein CoA-Screener-Koagulationsgerät (American
LABor, Inc) wird für
alle Koagulationstestmessungen verwendet. Die Prothrombinzeit (PT)
wird durch die Zugabe von 0,05 ml Kochsalzlösung und 0,05 ml Thromboplastin-C
Reagenz oder rekombinantem Humangewebefaktorreagenz (Innovin) zu
0,05 ml Testplasma gemessen. Die aktivierte partielle Thromboplastinzeit
(APTT) wird durch die Inkubation von 0,05 ml Testplasma mit 0,05
ml Actinreagenz für
120 Sekunden gefolgt von 0,05 ml CaCl2 (0,02
M) gemessen. Die Thrombinzeit (TT) wird durch die Zugabe von 0,05
ml Kochsalzlösung
und 0,05 ml Thrombin (10 NIH Einheiten/ml) zu 0,05 ml Testplasma
gemessen. Die Verbindungen der Formel I werden zu Human- oder Tierplasma über einen
weiten Konzentrationsbereich gegeben, um die Verlängerungswirkungen
auf die APTT, PT und TT Tests zu bestimmen. Es werden lineare Extrapolationen
durchgeführt,
um die Konzentrationen zu bestimmen, die zur Verdoppelung der Gerinnungszeit
für jeden
Test erforderlich sind.
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Tiere
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Männliche
Sprague Dawley Ratten (350–425
g, Harlan Sprague Dawley Inc., Indianapolis, IN) werden mit Xylazin
(20 mg/kg, s.c.) und Ketamin (120 mg/kg, s.c.) anaesthesiert und
auf einem mit Wasser geheizten Kissen gehalten (37°C). Die Jugularvene
wird kanüliert,
um Infusionen zu ermöglichen.
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Arterio-venöses Shuntmodell
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Die
linke Jugularvene und die rechte Arteria carotis werden mit 20 cm
langen Polyethylen PE 60 Schläuchen
kanüliert.
Ein 6 cm langer zentraler Abschnitt eines größeren Sch auchs (PE 190) wird
mit einem Baumwollfaden (5 cm) im Lumen zwischen den längeren Abschnitten
per Reibung befestigt, um den arterio-venösen Shuntkreislauf zu vervollständigen.
Das Blut zirkuliert für
15 Minuten durch den Shunt bevor der Faden sorgfältig entfernt und gewogen wird.
Das Gewicht eines nassen Fadens wird vom Gesamtgewicht des Fadens und
des Thrombus abgezogen (siehe J. R. Smith, Br. J. Pharmacol., 77:
29, 1982).
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FeCl3 Modell
einer arteriellen Verletzung
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Die
Carotisarterien werden über
eine ventrale cervikale Inzision entlang der Mittellinie isoliert.
Ein Thermoelement wird unter jede Arterie plaziert und die Gefäßtemperatur
wird kontinuierlich auf einem Bandschreiber aufgezeichnet. Ein Cuff
eines Schlauchs (0,058 ID × 0,077
OD × 4
mm, Baxter Med. Grade Silicone), der längs aufgeschnitten ist, wird
um jede Carotis direkt über
dem Thermoelement plaziert. FeCl3 Hexahydrat wird
in Wasser gelöst
und die Konzentration (20 Prozent) wird als tatsächliches Gewicht des isolierten
FeCl3 angegeben. Um die Arterie zu verletzen
und eine Thrombose zu induzieren werden 2,85 μl in den Cuff pipettiert, um
die Arterie über
der Thermoelementsonde zu benetzen. Die arterielle Okklusion wird
durch einen rapiden Temperaturabfall angezeigt. Die Zeit bis zur
Okklusion wird in Minuten angegeben und stellt die vergangene Zeit
zwischen der Verabreichung des FeCl3 und
des rapiden Abfalls der Gefäßtemperatur
dar (siehe K. D. Kurz, Thromb. Res. 60: 269, 1990).
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Koagulationsparameter
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Die
Plasmathrombinzeit (TT) und die aktivierte partielle Thromboplastinzeit
(APTT) werden mit einem Fibrometer gemessen. Das Blut wird aus einem
Jugularkatheter entnommen und in Spritzen gesammelt, die Natriumcitrat
enthalten (3,8 Prozent, 1 Teil auf 9 Teile Blut). Um TT zu messen,
wird Rattenplasma (0,1 ml) mit Kochsalzlösung (0,1 ml) und Rinderthrombin
(0,1 ml, 30 E/ml in Tris-Puffer, Parke Davis) bei 37°C gemischt. Für die APTT
werden Plasma (0,1 ml) und APTT Lösung (0,1 ml Organon Teknika)
für 5 Minuten
inkubiert (37°C)
und CaCl2 (0,1 ml, 0,025 M) wird zum Starten
der Koagulation zugegeben. Die Tests werden doppelt ausgeführt und
gemittelt.
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Index der Bioverfügbarkeit
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Die
Bioverfügbarkeitsstudien
können
folgendermaßen
ausgeführt
werden. Die Verbindungen werden als wässrige Lösungen männlichen Fischer Ratten intravenös (iv) mit
5 mg/kg über
eine Schwanzveneninjektion und oral (po) an nüchterne Tiere mit 20 mg/kg
durch Füttern
verabreicht. Man erhält
serielle Blutproben nach 5, 30, 120 und 240 Minuten nach der intravenösen Verabreichung
der Dosis und nach 1, 2, 4 und 6 Stunden nach einer oralen Dosierung.
Das Plasma wird auf eine Arzneimittelkonzentration unter Verwendung
eines HPLC Verfahrens analysiert, das C8 Bond Elute (Varion) Kartuschen
für eine
Probenvorbereitung und einen Methanol/30 nM Ammoniumacetatpuffer
(pH 4) Gradienten umfasst, der für
jede Verbindung optimiert ist. Die prozentuale orale Bioverfügbarkeit
wird durch die folgende Gleichung berechnet:

worin
AUC die Fläche
unter der Kurve ist, die aus dem Plasmaspiegel der Verbindung über den
Zeitverlauf des Experiments nach einer oralen (AUC po) und intravenösen (AUC
iv) Dosierung berechnet wird.
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Verbindungen
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Die
Lösungen
der Verbindungen werden täglich
frisch in normaler Kochsalzlösung
hergestellt und werden als Bolus injiziert oder 15 Minuten vor und
während
der experimentellen Pertubation infundiert, die im arteriovenösen Shuntmodell
15 min und im FeCl3 Modell der arteriellen
Verletzung und im spontanen Thrombolysemodell 60 min beträgt. Das
Bolusinjektionsvolumen beträgt
1 ml/kg für
i.v. und 5 ml/kg für
p.o. und das Infusionsvolumen beträgt 3 ml/h.
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Statistiken
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Die
Ergebnisse werden als Mittel ± SEM
ausgedrückt.
Es wird eine Einwegsanalyse der Varianz verwendet, um statistisch
signifikante Unterschiede festzustellen und dann wird der Dunnett's Test angewendet, um
zu bestimmen, welche Mittel unterschiedlich sind. Die Signifikanzgrenze
für die
Zurückweisung
der Nullhypothese von gleichen Mittelwerten ist P < 0,05.
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Tiere
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Männliche
Hunde (Beagles, 18 Monate – 2
Jahre, 12–13
kg, Marshall Farms, North Rose, New York 14516) lässt man über Nacht
fasten und füttert
sie mit zertifizierter Prescription Diet von Purina (Purina Mills, St.
Louis, Missouri) 240 Minuten nach der Dosisverabreichung. Wasser
ist frei verfügbar.
Die Raumtemperatur wird zwischen 66–74°F gehalten, die Luftfeuchtigkeit
beträgt
45–50
Prozent relative Luftfeuchte und es wird von 6 Uhr bis 18 Uhr beleuchtet.
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Pharmakokinetisches Modell
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Die
Testverbindung wird unmittelbar vor der Dosierung formuliert, indem
man sie in steriler 0,9 prozentiger Kochsalzlösung in einer 5 mg/ml Präparation
auflöst.
Den Hunden wird eine einzelne 2 mg/kg Dosis der Testverbindung durch
orale Verabreichung gegeben. Blutproben (4,5 ml) werden aus der
Vena cephalica 0,25, 0,5, 0,75, 1, 2, 3, 4 und 6 Stunden nach der
Dosisverabreichung entnommen. Proben werden in citratisierten Vacutainerröhrchen gesammelt
und vor der Reduzierung auf das Plasma durch Zentrifugation auf
Eis gehalten. Die Plasmaproben werden durch HPLC MS analysiert.
Die Plasmakonzentration der Testverbindung wird aufgezeichnet und
zur Berechnung der pharmakokinetischen Parameter verwendet: Eliminationsgeschwindigkeitskonstante,
Ke, totale Clearance, Clt, Verteilungsvolumen, VD,
Zeit der maximalen Plasmakonzentration der Testverbindung, Tmax, maximale Konzentration der Testverbindung
von Tmax, Cmax,
Plasmahalbwertszeit, t0,5, die Fläche unter
der Kurve, A.U.C, und den Teil der Testverbindung, der absorbiert
wurde, F.
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Hundemodell der Koronararterienthrombose
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Die
operative Vorbereitung und instrumentelle Ausstattung der Hunde
erfolgt, wie dies in Jackson et al., Circulation, 82, 930–940 (1990)
beschrieben wurde. Gemischt-gekreuzte Jagdhunde (6–7 Monate
alt, beider Geschlechts, Butler Farms, Clyde, New York, USA) werden
mit Natriumpentobarbital (30 mg/kg intravenös, i.v.) anaesthesiert, intubiert
und mit Raumluft beatmet. Das Differenzvolumen und die Atemgeschwindigkeit werden
eingestellt, um die PO2, PCO2 und
pH Werte des Bluts innerhalb der normalen Grenzen zu halten. Subdermale
Nadelelektroden werden zur Aufzeichnung eines Leit II EKG eingeführt.
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Die
linke Jugularvene und die Arteria carotis communis werden durch
einen mediolateralen Halsschnitt auf der linken Seite isoliert.
Der arterielle Blutdruck (ABP) wird kontinuierlich mit einem vorkalibrierten Millar-Umwandler
(Modell MPC-500, Millar Instruments, Houston, TX, USA) gemessen,
der in die Arteria carotis eingeführt wurde. Die Jugularvene
wird zur Blutprobenentnahme während
des Experiments kanüliert.
Zusätzlich
werden die femoralen Venen beider Hinterbeine zur Verabreichung
der Testverbindung kanüliert.
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Es
wird eine Thorakotomie auf der linken Seite im fünften intercostalen Raum durchgeführt und
das Herz wird in einem perikardialen Drahtgestell aufgehängt. Es
wird ein 1 bis 2 cm Segment der linken circumflexen Koronararterie
(LCX) proximal zur ersten diagonalen ventrikulären Hauptverzweigung isoliert.
Eine Anodenelektrode, die mit einer 26 Gauge Nadel versehen wurde
(Teflon-beschichtet, silberbeschichteter 30 Gauge Kupferdraht),
mit einer Länge
von 3–4
mm wird in die LCX eingeführt
und mit der Intimaoberfläche
der Arterie in Kontakt gebracht (wird am Ende des Experiments bestätigt). Der
stimulierende Kreislauf wird durch die Plazierung einer Kathode
an einer subkutanen Stelle (s.c.) vervollständigt. Ein einstellbarer Plastikverschluss wird
um die LCX über
die Region der Elektrode plaziert. Eine vorkalibrierte elektromagnetische
Flusssonde (Carolina Medical Electronics, King, NC, USA) wird um
die LCX proximal zur Anode zum Messen des koronaren Blutflusses
(CBF) plaziert. Der Verschluss wird zur Herstellung einer 40–50 prozentigen
Hemmung der hyperämischen
Blutflussreaktion eingestellt, die nach 10 Sekunden mechanischer
Okklusion der LCX beobachtet wird. Alle hämodynamischen und EKG Messungen
werden mit einem Datenaufnahmesystem (Modell M3000, Modular Instruments,
Malvern, PA, USA) aufgezeichnet und analysiert.
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Thrombusbildung und Verabreichungsplan
der Verbindung
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Eine
elektrolytische Verletzung der Intima der LCX wird durch Anlegen
eines Gleichstroms (DC) von 100 μA
an die Anode hergestellt. Der Strom wird für 60 Minuten aufrechterhalten
und dann abgebrochen, ob das Gefäß verschlossen
ist oder nicht. Die Thrombusbildung läuft spontan bis die LCX total
verschlossen ist (bestimmt als Null CBF und Anstieg im S-T Segment).
Die Verabreichung der Verbindung wird begonnen, nachdem der verschließende Thrombus
für eine
Stunde reifen konnte. Eine 2 Stunden dauernde Infusion der erfindungsgemäßen Verbindungen
in Dosen von 0,5 und 1 mg/kg/Stunde wird gleichzeitig mit einer
Infusion eines thrombolytischen Mittels begonnen (beispielsweise
Gewebsplasminogenaktivator, Streptokinase, APSAC). Die Reperfusion
wird für
3 Stunden nach einer Verabreichung der Testverbindung verfolgt.
Eine Reokklusion der Koronararterien nach einer erfolgreichen Thrombolyse,
die für
mehr als 30 Minuten anhält,
wird als Null CBF definiert.
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Hämatologie und Bestimmung der
Zielblutungszeit
-
Bestimmungen
der gesamten Blutzellen, des Hämoglobins
und der Hämotokritwerte
werden in einer 40 μl
Probe citratisierten (3,8 Prozent) Bluts (1 Teil Citrat:9 Teile
Blut) mit einem Hämatologieanalysegerät bestimmt
(Cell-Dyn 900, Sequoia-Turner, Mount View, CA, USA) Zahnfleischzielblutungszeiten
werden mit einer Simplate II Blutungszeitvorrichtung bestimmt (Organon
Teknika Durham, N. C., USA). Die Vorrichtung wird verwendet, um
zwei horizontale Schnitte in das Zahnfleisch entweder des oberen
oder des unteren Kiefers des Hundes zu machen. Jeder Schnitt ist
3 mm breit und 2 mm tief. Die Schnitte werden gemacht und es wird
eine Stoppuhr zur Bestimmung verwendet, wie lange die Blutung dauert.
Es wird ein Baumwolltupfer verwendet, um das Blut aufzusaugen, wenn
es aus dem Schnitt sickert. Die Zielblutungszeit ist die Zeit vom
Schnitt bis zur Beendigung der Blutung. Die Blutungszeiten werden
direkt vor der Verabreichung der Testverbindung (0 min), 60 min
bei der Infusion, bei Beendigung der Verabreichung der Testverbindung
(120 min) und am Ende des Experiments bestimmt.
-
Alle
Daten werden durch Einwegsanalyse der Varianz (ANOVA) gefolgt von
einem Student-Neuman-Kuels
post hoc T Test analysiert, um die Signifikanzgrenze zu bestimmen.
Wiederholungs ANOVA Messungen werden zur Bestimmung der signifikanten
Unterschiede zwischen den Zeitpunkten während der Experimente verwendet.
Die Werte sind per Definition mindestens ab der Grenze von p < 0,05 statistisch
unterschiedlich. Alle Werte sind Mittelwerte ± SEM. Alle Untersuchungen
werden gemäß den Richtlinien
der American Physiological Society durchgeführt. Weitere Details, die die
Verfahren betreffen, sind in Jackson et al., J. Cardiovasc. Pharmacol.,
21, 587–599
(1993) beschrieben.
-
Die
in den Beispielen verwendeten Abkürzungen, Symbole und Ausdrücke haben
die folgenden Bedeutungen:
- Boc
- = t-Butoxycarbonyl
- Cbz
- = Benzyloxycarbonyl
- DCC
- = Dicyclohexylcarbodiimid
- DMF
- = Dimethylformamid
- DMSO
- = Dimethylsulfoxid
- EtOAc
- = Ethylacetat
- Et2O
- = Diethylether
- EtOH
- = Ethanol
- Fmoc
- = 9-Fluorenylmethoxycarbonyl
- Fmoc-OSu
- = 9-Fluorenylmethyl-N-succinimidylcarbonat
- HOAc
- = Essigsäure
- HOAt
- = 1-Hydroxy-7-azabenzotriazol
- HOBt
- = 1-Hydroxybenzotriazol
- HPLC
- = Hochleistungsflüssigchromatographie
- MS
- = Massenspektrum
- RP-HPLC
- = Umkehrphasenhochleistungsflüssigchromatographie
- TFA
- = Trifluoressigsäure
- THF
- = Tetrahydrofuran
- TLC
- = Dünnschichtchromatographie
-
Die
folgenden Beispiele werden bereitgestellt, um die Erfindung weiter
zu erläutern
und sollen nicht als Beschränkungen
aufgefasst werden.
-
Die
Rf Werte in den Beispielen werden durch
Silicageldünnschichtchromatographie
(Kieselgel 60 F-254) in den folgenden Systemen bestimmt:
- (A) Chloroform–Methanol–Essigsäure (135:15:1),
- (B) Chloroform–Methylalkohol
(9:1),
- (C) Chloroform–Ethylacetat
(8:2),
- (D) Chloroform–Ethylacetat
(1:1).
-
Beispiel
1 Herstellung
von 3-[(6-Indolyl)carbonyl]amino-1-[(1-(4-pyridinyl)piperidin-4-yl]carbonyl]pyrrolidinhydrochloridsalz
-
A.
1-Cbz-3-(t-Butyloxycarbonyl)aminopyrrolidin
-
Zu
einer Lösung
aus 3-(t-Butyloxycarbonyl)aminopyrrolidin (5,0 g, 26,8 mmol) in
THF (40 ml) wird Triethylamin (3,7 ml, 26,8 mmol) gefolgt von der
Zugabe von Benzylchlorformiat (3,8 ml, 26,8 mmol) langsam gegeben.
Nachdem das Reaktionsgemisch für
24 h bei Raumtemperatur gerührt
wurde, wird das Reaktionsgemisch filtriert und das Lösemittel
wird im Vakuum entfernt. Der Rückstand
wird in EtOAc gelöst
und nacheinander mit 1 N NaHCO3 (100 ml),
1,5 N Zitronensäure
(100 ml) und Wasser gewaschen. Die organische Phase wird getrocknet
(MgSO4) und im Vakuum unter Bildung der
Titelverbindung (7,13 g, 83%) zur Trockne konzentriert.
TLC
Rf (C) 0,41.
MS 321 (M + H)+.
Analyse für C17H24N2O4:
Berechnet:
C 63,73, H 7,55, N 8,74. Gefunden: C 64,01, H 7,39, N 8,71.
-
B.
1-Cbz-3-[(6-Indolyl)carbonyl]aminopyrrolidin
-
Die
obige Verbindung von Teil A (3,15 g, 9,8 mmol) wird in einen Kolben
gegeben, der Trifluoressigsäure
(30 ml) und Anisol (3,0 ml) enthält,
und bei 0°C
für 20
min gerührt.
Die Reaktion wird im Vakuum ohne Erhitzen konzentriert und Diethylether
(100 ml) wird zugegeben. Der entstehende Feststoff wird filtriert,
mit Diethylether gewaschen und im Vakuum unter Bildung von 3,07
g des Amin TFA Salzes getrocknet.
-
Das
Aminsalz (3,07 g) wird in EtOAc (200 ml) gelöst und nacheinander mit 1 N
NaHCO3 und Wasser gewaschen. Die organische
Phase wird getrocknet (MgSO4) und im Vakuum
zu einem amorphen Feststoff eingedampft. Der Feststoff (0,6 g, 2,72
mmol) wird in DMF (20 ml) gelöst
und bei Raumtemperatur gerührt.
Zu der Lösung
werden Indol-6-carbonsäure
(0,71 g, 2,72 mmol), HOBt (0,37 g, 2,72 mmol) und DCC (0,56 g, 2,72 mmol)
gegeben. Die Reaktion wird für
24 Stunden bei Raumtemperatur gerührt. Der entstehende Niederschlag wird
durch Filtration entfernt und die Mutterlauge wird im Vakuum zu
einem Öl
konzentriert. Das Öl
wird in EtOAc (250 ml) gelöst
und nacheinander mit 1 N NaHCO3, Wasser,
1,5 N Zitronensäure
und Wasser gewaschen. Die organische Phase wird getrocknet (MgSO4) und im Vakuum zu einem amorphen Feststoff
der rohen Titelverbindung (0,53 g, 53%) eingedampft.
TLC Rf (D) 0,21.
MS 364 (M + H)+
Analyse
für C21H21N3O3:
Berechnet: C 69,41, H 5,82, N 11,56.
Gefunden: C 69,37, H 6,08, N 11,50.
-
C.
1-Cbz-3-[[1-(t-Butyloxycarbonyl)indol-6-yl]carbonyl]aminopyrrolidin
-
Der
amorphe rohe Feststoff aus Teil B (0,99 g, 2,72 mmol) wird in CH3CN (20 ml) und CH2Cl2 (5 ml) gelöst. Zu der Lösung werden
4-Dimethylaminopyridin (0,33 g, 2,72 mmol), Diisopropylethylamin
(0,47 ml, 2,72 mmol) und Di-tert-butyldicarbonat (0,66 ml, 2,86
mmol) gegeben. Danach wird das Reaktionsgemisch für 24 Stunden
gerührt
und das Reaktionsgemisch wird im Vakuum zu einem Öl konzentriert.
Das Öl
wird in EtOAc (250 ml) gelöst
und nacheinander mit 1 N NaHCO3, Wasser,
1,5 N Zitronensäure
und Wasser gewaschen. Die organische Phase wird getrocknet (MgSO4) und im Vakuum zu einem amorphen Feststoff
der rohen Titelverbindung (1,25 g, 99%) eingedampft.
TLC Rf (D) 0,62
MS 464 (M + H)+.
Analyse
für C26H29N3O5:
Berechnet: C 67,37, H 6,31, N 9,07.
Gefunden: C 67,66, H 6,26, N 9,22.
-
D. 3-[(6-Indolyl)carbonyl]amino-1-[[1-(4-pyridinyl)piperidin-4-yl]carbonyl]pyrrolidinhydrochlorid
-
Die
amorphe rohe Feststoffverbindung von Teil C (1,25 g, 2,69 mmol),
die in Ethanol (100 ml) und 1 N HCl (2,7 ml, 2,69 mmol) gelöst ist,
wird in Anwesenheit von 5% Pd/C Katalysator (0,30 g) bei Umgebungstemperatur
und Umgebungsdruck hydriert. Nachdem die Reaktion vollständig ist,
wird der Katalysator durch Filtration entfernt. Das Filtrat wird
im Vakuum konzentriert und über
Nacht getrocknet. Der Feststoff wird mit Et2O behandelt,
filtriert und unter Bildung des 3-[[1-(t-Butyloxycarbonyl)indol-6-yl]carbonylamino]pyrrolidinhydrochloridsalzes
(0,93 g) getrocknet.
-
In
einen getrennten Kolben wird [1-(4-Pyridinyl)piperidin-4-yl]carbonsäure (0,76
g, 3,69 mmol) in CH2Cl2 (30
ml) suspendiert und Thionylchlorid (0,4 ml, 5,53 mmol) wird zugegeben.
Die Reaktion wird für
2 h am Rückfluss
erhitzt und das Lösemittel
wird im Vakuum entfernt. Der Rückstand
wird in CH2Cl2 (25
ml) gelöst und
zu einer Lösung
gegeben, die das obige Hydrochloridsalz (0,93 g), Diisopropylethylamin
(0,43 ml, 2,46 mmol) und Pyridin (3 ml) enthält. Das Reaktionsgemisch wird
für 24
h bei Raumtemperatur gerührt.
Die entstehende Lösung
wird im Vakuum konzentriert und über
Nacht unter Bildung eines Öls
(2,53 g) getrocknet. Das Öl
(2,53 g) wird in einen Kolben gegeben, der Trifluoressigsäure (20
ml) und Anisol (2,0 ml) enthält
und bei 0°C (30
min) gerührt.
Die Reaktion wird im Vakuum ohne Erhitzen konzentriert und Diethylether
(100 ml) wird zugegeben. Der entstehende Feststoff wird filtriert,
mit Diethylether gewaschen und im Vakuum unter Bildung von 1,65
g der Titelverbindung getrocknet. Die 1,65 g des rohen Produkts
werden mittels einer 5 × 25
cm Chromatographiesäule
mit C18 Harz gereinigt und es wird ein Gradient
an steigenden Konzentrationen von 0,01% HCl/CH3CN
(5% bis 40%) zur Elution des Produkts aus der Säule verwendet. Die Fraktionen
werden gesammelt und auf der Basis des analytischen RP HPLC Profils
vereinigt und unter Bildung der reinen Titelverbindung als weißer Feststoff
(0,747 g, 56%) lyophilisiert.
MS 418 (M + H)+.
-
Beispiel
2 Herstellung
des 3S-[(6-Indolyl)carbonyl]amino-1-[[1-(4-pyridinyl)piperidin-4-yl]carbonyl]pyrrolidindihydrochloridsalzes
-
A.
1-t-Butyloxycarbonylindol-6-carbonsäure
-
Zu
einer Suspension aus Indol-6-carbonsäure (2,5 g, 15,5 mmol) in CH3CN (5 ml) und DMF (20 ml) werden 4-Dimethylaminopyridin
(1,9 g, 15,5 mmol), Diisopropylethylamin (2,7 ml, 15,5 mmol) und
Ditert-butyldicarbonat (3,7 ml, 16,3 mmol) gegeben. Nachdem das
Reaktionsgemisch für
24 h bei Raumtemperatur gerührt
wurde, wird das Reaktionslösemittel
im Vakuum entfernt und der Rückstand
wird in 1 N NaHCO3 (100 ml) und Et2O (100 ml) suspendiert. Die wässrige Phase
wird abgetrennt und mit Et2O (2 × 200 ml)
extrahiert. Die wässrige
Phase wird mit 5 N HCl auf pH 2,5 angesäuert und mit EtOAc (500 ml)
extrahiert. Die organische Phase wird getrocknet (MgSO4)
und im Vakuum unter Bildung der Titelverbindung (2,35 g, 58%) zur
Trockne konzentriert.
TLC Rf (B) 0,49
MS
262 (M + H)+
Analyse für C14H15NO4:
Berechnet:
C 64,36, H 5,79, N 5,36. Gefunden: C 66,69, H 5,43, N 6,23.
-
B.
1-Cbz-3S-(t-Butyloxycarbonyl)aminopyrrolidin
-
Zu
einer Lösung
aus 3S-(t-Butyloxycarbonyl)aminopyrrolidin (5,0 g, 26,8 mmol) in
THF (40 ml) wird Triethylamin (3,7 ml, 26,8 mmol) gegeben, gefolgt
von der langsamen Zugabe von Benzylchlorformiat (3,8 ml, 26,8 mmol).
Nach dem Rühren
des Reaktionsgemisches bei Raumtemperatur für 24 h wird das Reaktionsgemisch
filtriert und das Lösemittel
wird im Vakuum entfernt. Der Rückstand
wird in EtOAc gelöst
und mit 1 N NaHCO3 (100 ml), 1,5 N Citronensäure (100
ml) und Wasser gewaschen. Die organische Phase wird getrocknet (MgSO4) und im Vakuum unter Bildung der Titelverbindung
(7,13 g, 83%) zur Trockne konzentriert.
TLC Rf (C)
0,41.
MS 321 (M + H)+.
Analyse
für C17H24N2O4:
Berechnet: C 63,73, H 7,55, N 8,74.
Gefunden: C 64,01, H 7,39, N 8,71.
-
C.
1-Cbz-3S-[[1-(t-Butyloxycarboxy)indol-6-yl]carbonyl]aminopyrrolidin
-
Zu
einer Lösung
der Verbindung von Teil B (6,95 g, 21,7 mmol) in Eisessig HOAc (40
ml) wird Anisol (4 ml) gegeben und HCl Gas wird für 20 min
in die Reaktion geblasen. Das Reaktionslösemittel wird im Vakuum entfernt
und der Rückstand
wird mit Et2O (200 ml) behandelt. Der Feststoff
wird filtriert und unter Bildung von 5,7 g an 1-Cbz-3S-Aminopyrrolidinhydrochloridsalz
getrocknet.
-
Zu
einer Lösung
des Hydrochloridsalzes (0,49 g, 1,91 mmol) in DMF (20 ml) werden
1-t-Butyloxycarbonylindol-6-carbonsäure (0,5
g, 1,91 mmol), Diisopropylethylamin (0,33 ml, 1,91 mmol), HOBt (0,26
g, 1,91 mmol) und DCC (0,4 g, 1,91 mmol) gegeben. Die Reaktion wird
für 24
h bei Raumtemperatur gerührt.
Der entstehende Niederschlag wird durch Filtration entfernt und
die Mutterlauge wird im Vakuum zu einem Öl konzentriert. Das entstehende Öl wird in
EtOAc (250 ml) gelöst
und nacheinander mit 1 N NaHCO3, Wasser,
1,5 N Zitronensäure
und Wasser gewaschen. Die organische Phase wird getrocknet (MgSO4) und im Vakuum unter Bildung der rohen
Titelverbindung (0,87 g, 98%) zu einem amorphen Feststoff eingedampft.
TLC
Rf (D) 0,64
MS 464 (M + H)+.
-
D. 3S-[(6-Indolyl)carbonyl]amino-1-[[1-(4-pyridinyl)piperidin-4-yl]carbonyl]pyrrolidindihydrochlorid
-
Die
amorphe rohe Feststoffverbindung von Teil C (0,69 g, 1,49 mmol),
die in Ethanol (80 ml) und 1 N HCl (1,5 ml, 1,53 mmol) gelöst ist,
wird in Anwesenheit von 10% Pd/C Katalysator (0,35 g) bei Umgebungstemperatur
und unter Druck hydriert. Nachdem die Reaktion vollständig ist,
wird der Katalysator durch Filtration entfernt. Das Filtrat wird
im Vakuum konzentriert und über
Nacht getrocknet. Der Feststoff wird mit Et2O
behandelt, filtriert und unter Bildung des Hydrochloridsalzes (0,44
g) getrocknet.
-
In
einen separaten Kolben wird die Verbindung [1-(4-Pyridinyl)piperidin-4-yl]carbonsäure (0,18
g, 0,86 mmol) in CH2Cl2 (25
ml) suspendiert und Thionylchlorid (0,94 ml, 1,29 mmol) wird zugegeben.
Die Reaktion wird für
2 h am Rückfluss
erhitzt und das Lösemittel
wird im Vakuum entfernt. Der Rückstand
wird in CH2Cl2 (25
ml) gelöst
und zu einer Lösung
die das Hydrochloridsalz (0,21 g, 0,57 mmol), Diisopropylethylamin
(0,1 ml, 0,57 mmol) und Pyridin (2 ml) enthält, gegeben. Die Reaktion wird
für 48
h bei Raumtemperatur gerührt.
Die entstehende Lösung
wird im Vakuum konzentriert und über
Nacht unter Bildung eines Öls
(0,63 g) getrocknet. Das Öl
(0,63 g) wird in einen Kolben gegeben, der Trifluoressigsäure (10
ml) und Anisol (1,0 ml) enthält
und bei 0°C
(30 min) gerührt.
Die Reaktion wird im Vakuum ohne Erhitzen konzentriert und Diethylether
(100 ml) wird zugegeben. Der entstehende Feststoff wird filtriert,
mit Diethylether gewaschen und im Vakuum unter Bildung von 0,34
g der Titelverbindung getrocknet. Es werden 0,34 g des rohen Produkts
mittels einer 5 × 25
cm Chromatographiesäule
mit C18 Harz gereinigt und ein Gradient
an steigenden Konzentrationen von 0,01% HCl/CH3CN
(5% bis 35%) wird zur Elution des Produkts aus der Säule verwendet.
Die Fraktionen werden gesammelt und auf der Basis des analytischen
RP-HPLC Profils vereinigt und unter Bildung der reinen Titelverbindung
als weißer
Feststoff (0,095 g, 37%) lyophilisiert.
MS 418 (M + H)+.
Analyse für C24H27N5O2 × 2HCl:
Berechnet:
C 58,78, H 5,96, N 14,28. Gefunden: C 60,95, H 6,31, N 14,71.
-
Beispiel
3 Herstellung
des 3R-[(6-Indolyl)carbonyl]]amino-1-[[1-(4-pyridinyl)piperidin-4-yl]carbonyl]pyrrolidindihydrochloridsalzes
-
A. 1-t-Butyloxycarbonylindol-6-carbonsäure
-
Die
Titelverbindung wird gemäß dem in
Beispiel 2A beschriebenen Verfahren hergestellt.
-
B.
1-Cbz-3R-(t-Butyloxycarbonyl)aminopyrrolidin
-
Zu
einer Lösung
aus 1-Cbz-3R-(t-Butyloxycarbonyl)aminopyrrolidin (5,0 g, 26,8 mmol)
in THF (40 ml) wird Triethylamin (3,7 ml, 26,8 mmol) gefolgt von
der Zugabe von Benzylchlorformiat (3,8 ml, 26,8 mmol) langsam gegeben.
Nach dem Rühren
des Reaktionsgemisches für
24 h bei Raumtemperatur wird das Reaktionsgemisch filtriert und
das Lösemittel
wird im Vakuum entfernt. Der Rückstand
wird in EtOAc gelöst
und mit 1 N NaHCO3 (100 ml), 1,5 N Zitronensäure (100
ml) und Wasser gewaschen. Die organische Phase wird getrocknet (MgSO4) und im Vakuum unter Bildung der Titelverbindung
(7,39 g, 86%) zur Trockne konzentriert.
TLC Rf (C)
0,41
MS 321 (M + H)+
Analyse für C17H24N2O4:
Berechnet: C 63,73, H 7,55, N 8,74.
Gefunden: C 63,51, H 7,43, N 8,65.
-
C.
1-Cbz-3R-[[1-(t-Butyloxycarbonyl)indol-6-yl]carbonyl]aminopyrrolidin
-
Zu
einer Lösung
der Verbindung von Teil B (7,21 g, 22,5 mmol) in Eisessig (40 ml)
wird Anisol (4 ml) gegeben und HCl Gas wird für 20 min in die Reaktion geblasen.
Das Reaktionslösemittel
wird im Vakuum entfernt und der Rückstand wird mit Et2O (200 ml) behandelt. Der Feststoff wird
filtriert und unter Bildung von 5,9 g des 1-Cbz-3R-Aminopyrrolidinhydrochloridsalzes
getrocknet. Zu einer Lösung
des Hydrochloridsalzes (0,49 g, 1,91 mmol) in DMF (20 ml) werden
die Verbindung von Teil A (0,5 g, 1,91 mmol), Diisopropylethylamin
(0,33 ml, 1,91 mmol), HOBt (0,26 g, 1,91 mmol) und DCC (0,4 g, 1,91
mmol) gegeben. Die Reaktion wird für 24 h bei Raumtemperatur gerührt. Der
entstehende Niederschlag wird durch Filtration entfernt und die
Mutterlauge wird im Vakuum zu einem Öl konzentriert. Das entstehende Öl wird in
EtOAc (250 ml) gelöst
und nacheinander mit 1 N NaHCO3, Wasser,
1,5 N Zitronensäure
und Wasser gewaschen. Die organische Phase wird getrocknet (MgSO4) und im Vakuum zu einem amorphen Feststoff
der rohen Titelverbindung (0,88 g, 99%) eingedampft.
TLC Rf (D) 0,64.
MS 464 (M + H)+.
-
D. 3R-[3-[(6-Indolyl)carbonyl]amino-1-[[1-(4-pyridinyl)piperidin-4-yl]carbonyl]pyrrolidindihydrochlorid
-
Die
amorphe rohe Feststoffverbindung von Teil C (0,71 g, 1,53 mmol),
die in Ethanol (80 ml) und 1 N HCl (1,5 ml, 1,53 mmol) gelöst ist,
wird in Anwesenheit von 10% Pd/C Katalysator (0,28 g) bei Umgebungstemperatur
und unter Umgenungsdruck hydriert. Nachdem die Reaktion vollständig ist,
wird der Katalysator durch Filtration entfernt. Das Filtrat wird
im Vakuum konzentriert und über
Nacht getrocknet. Der Feststoff wird mit Et2O
behandelt, filtriert und unter Bildung des 3R-[(1-t-Butyloxycarbonyl)indol-6-yl-carbonyl]aminopyrrolidinhydrochloridsalzes
(0,43 g) getrocknet.
-
In
einen separaten Kolben wird die Verbindung [1-(4-Pyridinyl)piperidin-4-yl]carbonsäure (0,18
g, 0,86 mmol) in CH2Cl2 (25
ml) suspendiert und Thionylchlorid (0,94 ml, 1,29 mmol) wird zugegeben.
Die Reaktion wird für
2 h am Rückfluss
erhitzt und das Lösemittel
wird im Vakuum entfernt. Der Rückstand
wird in CH2Cl2 (25
ml) gelöst
und zu einer Lösung
die das obige Hydrochloridsalz (0,21 g, 0,57 mmol), Diisopropylethylamin (0,1
ml, 0,57 mmol) und Pyridin (2 ml) enthält, gegeben. Die Reaktion wird
für 24
h bei Raumtemperatur gerührt.
Die entstehende Lösung
wird im Vakuum konzentriert und über
Nacht unter Bildung eines Öls
(0,58 g) getrocknet. Das Öl
(0,58 g) wird in einen Kolben gegeben, der Trifluoressigsäure (15
ml) und Anisol (1,5 ml) enthält
und bei 0°C
(30 min) gerührt.
Die Reaktion wird im Vakuum ohne Erhitzen konzentriert und Diethylether (100
ml) wird zugegeben. Der entstehende Feststoff wird filtriert, mit
Diethylether gewaschen und im Vakuum unter Bildung von 0,31 g der
Titelverbindung getrocknet. Es werden 0,31 g des rohen Produkts
mittels einer 5 × 25
cm Chromatographiesäule
mit C18 Harz gereinigt und ein Gradient
an steigenden Konzentrationen von 0,01% HCl/CH3CN
(5% bis 35%) wird zur Elution des Produkts aus der Säule verwendet.
Die Fraktionen werden gesammelt und auf der Basis des analytischen
RP-HPLC Profils vereinigt und unter Bildung der reinen Titelverbindung
als weißer
Feststoff (0,078 g, 3%) lyophilisiert.
MS 418 (M + H)+.
Analyse für C24H27N5O2 × 2HCl:
Berechnet:
C 59,96, H 5,96, N 14,28. Gefunden: C 59,96, H 6,29, N 14,57.
-
Beispiel
4 Herstellung
von 3-[(5-Benzimidazolyl)carbonyl]amino-1-[(1-(4-pyridinyl)piperidin-4-yl]carbonyl]pyrrolidindihydrochlorid
-
A.
1-t-Butyloxycarbonylbenzimidazol-5-carbonsäure
-
Zu
einer Suspension aus Benzimidazol-5-carbonsäure (5,0 g, 30,8 mmol) in DMF
(50 ml) werden 4-Dimethylaminopyridin (3,77 g, 30,8 mmol), Diisopropylethylamin
(5,37 ml, 30,8 mmol) und Di-tert-Butyldicarbonat (7,5
ml, 32,4 mmol) gegeben. Das Reaktionsgemisch wird anfänglich für 30 min
auf 60°C
erhitzt und dann auf Raumtemperatur gekühlt und für 24 h gerührt. Das Reaktionslösemittel
wird im Vakuum entfernt und der Rückstand wird in 1 N NaHCO3 (100 ml) und Et2O
(100 ml) suspendiert. Die wässrige
Phase wird abgetrennt und mit Et2O (2 × 200 ml)
extrahiert. Die wässrige
Phase wird mit 5 N HCl auf pH 2,8 angesäuert und mit EtOAc (500 ml)
extrahiert. Die organische Phase wird getrocknet (MgSO4)
und im Vakuum unter Bildung der Titelverbindung (5,6 g, 70%) zur
Trockne konzentriert.
TLC Rf (B) 0,52
MS
263 (M + H)+
-
B. 1-Cbz-(t-Butyloxycarbonyl)aminopyrrolidin
-
Die
Titelverbindung kann gemäß dem in
Beispiel 1A beschriebenen Verfahren hergestellt werden.
-
C.
1-Cbz-3-[[1-(t-Butyloxycarbonyl)benzimidazol-5-yl]carbonyl]aminopyrrolidin
-
Zu
einer Lösung
der Verbindung von Teil B (6,95 g, 21,7 mmol) in Eisessig (40 ml)
wird Anisol (4 ml) gegeben und HCl Gas wird für 20 min in die Reaktion geblasen.
Das Reaktionlösemittel
wird im Vakuum entfernt und der Rückstand wird mit Et2O (200 ml) behandelt. Der Feststoff wird
filtriert und unter Bildung von 5,7 g an 1-Cbz-3-Aminopyrrolidinhydrochloridsalz
getrocknet.
-
Zu
einer Lösung
des Hydrochloridsalzes (0,49 g, 1,91 mmol) in DMF (20 ml) werden
1-t-Butyloxycarbonylbenzimidazol-5-carbonsäure (0,5
g, 1,91 mmol), Diisopropylethylamin (0,33 ml, 1,91 mmol), HOBt (0,26 g,
1,91 mmol) und DCC (0,4 g, 1,91 mmol) gegeben. Die Reaktion wird
für 24
h bei Raumtemperatur gerührt. Der
entstehende Niederschlag wird durch Filtration entfernt und die
Mutterlauge wird im Vakuum zu einem Öl konzentriert. Das entstehende Öl wird in
EtOAc (250 ml) gelöst
und nacheinander mit 1 N NaHCO3, Wasser, 1,5
N Zitronensäure
und Wasser gewaschen. Die organische Phase wird getrocknet (MgSO4) und im Vakuum zu einem amorphen Feststoff
der rohen Titelverbindung (0,78 g, 88%) eingedampft.
TLC Rf (B) 0,64.
-
D. 3-[(5-Benzimidazolyl)carbonyl]amino-1-[[1-(4-pyridinyl)piperidin-4-yl]carbonyl]pyrrolidindihydrochlorid
-
Der
amorphe rohe Feststoff der Verbindung von Teil C (0,75 g, 1,61 mmol),
der in Ethanol (80 ml) und 1 N HCl (1,6 ml, 1,61 mmol) gelöst ist,
wird in Anwesenheit des 5% Pd/C Katalysators (0,53 g) bei Umgebungstemperatur
und unter Umgebungsdruck hydriert. Nachdem die Reaktion vollständig ist,
wird der Katalysator durch Filtration entfernt. Das Filtrat wird
im Vakuum konzentriert und über
Nacht getrocknet. Der Feststoff wird mit Et2O
behandelt, filtriert und unter Bildung des 3-[[1-(t-Butyloxycarbonyl)benzimidazol-5-yl]carbonyl]aminopyrrolidinhydrochloridsalzes
(0,44 g) getrocknet.
-
In
einem separaten Kolben werden CH2Cl2 (25 ml) und Thionylchlorid (0,94 ml, 1,29
mmol) zu 1-(4-Pyridinyl)piperidin-4-ylcarbonsäure (0,18
g, 0,86 mmol) gegeben, das in CH2Cl2 (10 ml) suspendiert ist. Das Reaktionsgemisch
wird für
2 h am Rückfluss
erhitzt und das Lösemittel
wird im Vakuum entfernt. Das entstehende Öl wird in CH2Cl2 (20 ml) gelöst und das Hydrochloridsalz
(0,21 g, 0,57 mmol) von oben wird zugegeben, gefolgt von Diisopropylethylamin
(0,1 ml, 0,57 mmol) und Pyridin (3 ml). Die Reaktion wird für 24 h bei
Raumtemperatur gerührt
und das Lösemittel
wird im Vakuum unter Bildung eines braunen Feststoffs (0,49 g) entfernt.
-
Der
Feststoff (0,49 g) wird in einen Kolben gegeben, der Trifluoressigsäure (15
ml) und Anisol (1,5 ml) enthält
und bei 0°C
für 20
min gerührt.
Die Reaktion wird im Vakuum ohne Erhitzen konzentriert und Diethylether
(100 ml) wird zugegeben. Der entstehende Feststoff wird filtriert,
mit Diethylether gewaschen und im Vakuum unter Bildung von 0,49
g der rohen Titelverbindung getrocknet. Die 0,49 g des rohen Produkts
werden mittels einer 5 × 25
cm Chromatographiesäule
mit C18 Harz gereinigt und ein Gradient
von steigenden Konzentrationen an 0,01% HCl/CH3CN
(2% bis 25%) wird unter Elution des Produkts aus der Säule verwendet.
Die Fraktionen werden gesammelt und auf der Basis des analytischen
RP-HPLC Produkts vereinigt und unter Bildung der reinen Titelverbindung
als weißer
Feststoff (0,073 g, 9%) lyophilisiert.
MS 419 (M + H)+.
Analyse für C23H26N6O2 × 2HCl × 1,5H2O:
Berechnet: C 53,29, H 6,03, N 16,21.
Gefunden: C 53,30, H 6,15, N 16,00.
-
Beispiel
5 Herstellung
von 3-[[1-(4-Pyridinyl)piperidin-4-yl]carbonyl]amino-1-[(6-indolyl)carbonyl]pyrrolidindihydrochlorid
-
A. 1-t-Butyloxycarbonylindol-6-carbonsäure
-
Die
Titelverbindung wird gemäß dem in
Beispiel 2A beschriebenen Verfahren hergestellt.
-
B. 1-Cbz-3-(t-Butyloxycarbonyl)aminopyrrolidin
-
Die
Titelverbindung wird gemäß dem in
Beispiel 1A beschriebenen Verfahren hergestellt.
-
C.
1-Cbz-3-[(9-Fluorenyl)methoxycarbonyl]aminopyrrolidin
-
Zu
einer Lösung
der Verbindung von Teil B (6,95 g, 21,7 mmol) in Eisessig (40 ml)
werden Anisol (4 ml) und HCl Gas für 20 min in die Reaktion geblasen.
Das Reaktionslösemittel
wird im Vakuum entfernt und der Rückstand wird mit Et2O (200 ml) behandelt. Der Feststoff wird
filtriert und unter Bildung von 5,7 g des 1-Cbz-3-Aminopyrrolidinhydrochloridsalzes
getrocknet. Zu einer Lösung
des Hydrochloridsalzes (1,5 g, 5,8 mmol) in Dioxan (20 ml) und Wasser
(20 ml) werden Fmoc-OSu (1,97 g, 5,84 mmol) und Natriumcarbonat
(0,61 g, 5,84 mmol) gegeben. Das Reaktionsgemisch wird für 24 h bei
Raumtemperatur gerührt.
Das Reaktionsgemisch wird im Vakuum konzentriert und mit EtOAc (200
ml) verdünnt.
Die entstehende Lösung
wird nacheinander mit 1 N NaHCO3, Wasser,
1,5 N Zitronensäure
und Wasser gewaschen. Die organische Phase wird getrocknet (MgSO4) und im Vakuum zu einem amorphen Feststoff
der rohen Titelverbindung (2,6 g, 99%) eingedampft.
TLC Rf (C) 0,44
MS 443 (M + H)+.
Analyse
für C27H26N2O4:
Berechnet: C 73,29, H 5,92, N 6,33.
Gefunden: C 73,27, H 6,01, N 6,50.
-
D.
3-[(Fluorenyl)methoxycarbonyl]amino-1-[[1-(t-butyloxycarbonyl)indol-6-yl]carbonyl]pyrrolidin
-
Die
Feststoffverbindung von Teil C (2,58 g, 5,8 mmol), die in Ethanol
(125 ml) und 1 N HCl (5,8 ml, 5,8 mmol) gelöst ist, wird in Anwesenheit
von 5% Pd/C Katalysator (0,7 g) bei Umgebungstemperatur und Umgebungsdruck
hydriert. Nachdem die Reaktion vollständig ist, wird der Katalysator
durch Filtration entfernt. Das Filtrat wird im Vakuum konzentriert
und über
Nacht getrocknet. Der Feststoff wird mit Et2O
behandelt, filtriert und unter Bildung von 3-[(Fluorenyl)methoxycarbonyl]aminopyrrolidinhydrochloridsalz
(1,65 g) getrocknet.
-
Zu
einer Lösung
des Hydrochloridsalzes (0,66 g, 1,91 mmol) in DMF (20 ml) wird die
Verbindung von Teil A (0,5 g, 1,91 mmol), Diisopropylethylamin (0,33
ml, 1,91 mmol), HOBt (0,26 g, 1,91 mmol) und DCC (0,4 g, 1,91 mmol)
gegeben. Die Reaktion wird für
24 h bei Raumtemperatur gerührt.
Der entstehende Niederschlag wird durch Filtration entfernt und
die Mutterlauge wird im Vakuum zu einem Öl konzentriert. Das entstehende Öl wird in
EtOAc (250 ml) gelöst
und nacheinander mit 1 N NaHCO3, Wasser,
1,5 N Zitronensäure
und Wasser gewaschen. Die organische Phase wird getrocknet (MgSO4) und im Vakuum zu einem amorphen Feststoff
der rohen Titelverbindung (0,73 g, 69%) eingedampft.
TLC Rf (D) 0,40.
-
E. 3-[[1-(4-Pyridinyl)piperidin-4-yl]carbonyl]amino-1-[(6-indolyl)carbonyl]pyrrolidindihydrochlorid
-
Die
amorphe rohe Feststoffverbindung aus Teil D (0,7 g, 1,27 mmol) wird
in 20% Piperidin in DMF (20 ml) gelöst und bei Raumtemperatur für 25 min
gerührt.
Nachdem die Reaktion vollständig
ist, wird die Lösung im
Vakuum konzentriert. Der Feststoff wird mit Hexan behandelt, filtriert
und unter Bildung des freien 1-[1-(Butyloxycarbonyl)indol-6-yl)carbonyl]-3-aminopyrrolidins
(0,39 g) getrocknet.
-
In
einen separaten Kolben wird die Verbindung [1-(4-Pyridinyl)piperidin-4-yl]carbonsäure (0,21
g, 1,0 mmol) in CH2Cl2 (25
ml) suspendiert und Thionylchlorid (0,11 ml, 1,5 mmol) wird zugegeben.
Das Reaktionsgemisch wird am Rückfluss
erhitzt (2 h) und das Lösemittel
wird im Vakuum entfernt. Der Rückstand
wird in CH2Cl2 (25
ml) gelöst
und zu einer Lösung
gegeben, die die freie Base (0,22 g, 0,67 mmol) in CH2Cl2 (15 ml) und Pyridin (3 ml) enthält. Das
Reaktionsgemisch wird für
48 h bei Raumtempe ratur gerührt.
Das Reaktionsgemisch wird im Vakuum konzentriert und über Nacht
unter Bildung eines Öls
(0,49 g) getrocknet.
-
Das Öl (0,49
g) wird in einen Kolben gegeben, der Trifluoressigsäure (20
ml) und Anisol (2,0 ml) enthält,
und bei 0°C
für 25
min gerührt.
Die Reaktion wird im Vakuum ohne Erhitzen konzentriert und Diethylether (100
ml) wird zugegeben. Der entstehende Feststoff wird filtriert, mit
Diethylether gewaschen und im Vakuum unter Bildung von 0,49 g der
Titelverbindung getrocknet. Die 0,49 g des rohen Produkts werden
mittels einer 5 × 25
cm Chromatographiesäule
mit C18 Harz gereinigt und ein Gradient
von steigenden Konzentrationen von 0,01% HCl/CH3CN
(5% bis 40%) wird unter Elution des Produkts aus der Säule verwendet.
Die Fraktionen werden gesammelt und auf der Basis des analytischen
RP HPLC Profils vereinigt und unter Bildung der reinen Titelverbindung
als weisser Feststoff (0,050 g, 2%) lyophilisiert.
MS 418 (M
+ H)+.
Analyse für C24H27N5O2 × 2HCl × 0,5H2O:
Berechnet: C 57,72, H 6,05, N 14,02.
Gefunden: C 57,14, H 5,76, N 13,76.
-
Beispiel
6 Herstellung
von 3S-[(6-Indolyl)carbonyl)]amino-1-[[1-(4-pyridinyl)piperidin-4-yl]methoxycarbonyl]pyrrolidin
-
A. 1-t-Butyloxycarbonylindol-6-carbonsäure
-
Die
Titelverbindung wird gemäß den in
Beispiel 2A beschriebenen Verfahren hergestellt.
-
B. 1-Cbz-3S-(t-Butyloxycarbonyl)aminopyrrolidin
-
Die
Titelverbindung wird gemäß den in
Beispiel 2B beschriebenen Verfahren hergestellt.
-
C. 1-Cbz-3S-[[1-(t-Butyloxycarbonyl)indol-6-yl]carbonyl]aminopyrrolidin
-
Die
Titelverbindung wird gemäß den in
Beispiel 2C beschriebenen Verfahren, hergestellt.
-
D. 3S-[(6-Indolyl)carbonyl)]amino-1-[[1-(4-pyridinyl)piperidin-4-yl]methoxycarbonyl]pyrrolidin
-
Die
amorphe rohe Feststoffverbindung von Teil C (0,69 g, 1,5 mmol),
die in Ethanol (80 ml) und 1 N HCl (1,5 ml, 1,5 mmol) gelöst ist,
wird in Anwesenheit von 10% Pd/C Katalysator (0,3 g) bei Umgebungstemperatur
und Umgebungsdruck hydriert. Nachdem die Reaktion vollständig ist,
wird der Katalysator durch Filtration entfernt. Das Filtrat wird
im Vakuum konzentriert und über
Nacht getrocknet. Der Feststoff wird mit Et2O behandelt,
filtriert und unter Bildung von 3S-[[1-(t-Butyloxycarbonyl)indol-6-yl]carbonyl]aminopyrrolidinhydrochloridsalz
(0,44 g) getrocknet.
-
In
einen separaten Kolben wird zu CH2Cl2 (20 ml) Phosgen (20% in Toluol, 0,28 ml,
0,55 mmol) gegeben und die Lösung
wird bei Raumtemperatur gerührt.
[1-(4-Pyridinyl)piperidin-4-methanol (0,11 g, 0,55 mmol), das in
CH2Cl2 (10 ml) suspendiert
ist, wird zu dem Reaktionsgemisch gegeben. Das Reaktionsgemisch wird
bei Raumtemperatur für
5 min gerührt
und dann wird das Hydrochloridsalz (0,2 g, 0,55 mmol) von oben zugegeben,
gefolgt von Triethylamin (0,08 ml, 0,55 mmol). Das Reaktionsgemisch
wird für
1,5 h gerührt
und das Lösemittel
wird im Vakuum unter Bildung eines braunen Feststoffs (0,47 g) entfernt.
Der Feststoff (0,47 g) wird in einen Kolben gegeben, der Trifluoressigsäure (15
ml) und Anisol (1,5 ml) enthält
und bei 0°C
für 25
min gerührt.
Das Reaktionsgemisch wird im Vakuum ohne Erhitzen konzentriert und
Diethylether (100 ml) wird zugegeben. Der entstehende Feststoff
wird filtriert, mit Diethylether gewaschen und im Vakuum unter Bildung
von 0,38 g der Titelverbindung getrocknet. Es werden 0,38 g des
rohen Produkts mittels einer 5 × 25
cm Chromatographiesäule
mit C18 Harz gereinigt und ein Gradient
an steigenden Konzentrationen von 0,01% HCl/CH3CN (2%
bis 30%) wird zur Elution des Produkts aus der Säule verwendet. Die Fraktionen
werden gesammelt und auf der Basis des analytischen RP-HPLC Profils
vereinigt und unter Bildung der reinen Titelverbindung als weißer Feststoff
(0,044 g, 2%) lyophilisiert.
MS 448 (M + H)+.
Analyse
für C25H29N5O3 × 2HCl:
Berechnet:
C 57,69, H 6,00, N 13,46. Gefunden: C 57,50, H 6,05, N 13,16
-
Beispiel
7 Herstellung
von (2S,4S)-4-[[1-(4-Pyridinyl)piperidin-4-yl]carbonyl]amino-1-[(6-indolyl)carbonyl]pyrrolidin-2-carbonsäure
-
A. 1-t-Butyloxycarbonylindol-6-carbonsäure
-
Die
Titelverbindung wird gemäß dem in
Beispiel 2A beschriebenen Verfahren hergestellt.
-
B.
(2S,4S)-4-[[(9-Fluorenyl)methoxy]carbonyl]amino-1-[(1-(t-butyloxycarbonyl)indol-6-yl]carbonyl]pyrrolidin-2-carbonsäure
-
(2S,4S)-4-(Fmoc-amino)-1-Boc-pyrrolidin-2-carbonsäure (0,5
g, 1,1 mmol) wird in einen Kolben gegeben, der Trifluoressigsäure (20
ml) und Anisol (2,0 ml) enthält
und bei 0°C
für 20
min gerührt.
Die Reaktion wird im Vakuum ohne Erhitzen konzentriert und Diethylether
(100 ml) wird zugegeben. Der entstehende Feststoff wird filtriert
mit Diethylether gewaschen und im Vakuum unter Bildung von (0,5
g, 97%) des rohen TFA Salzes von (2S,4S)-4-(Fmoc-Amino)pyrrolidin-2-carbonsäure getrocknet.
-
In
einen separaten Kolben wird die Verbindung aus Beispiel 7, Teil
A, (0,14 g, 0,54 mmol) in CH2Cl2 (10
ml) suspendiert und Pyridin (0,044 ml, 0,54 mmol) wird zugegeben.
Zu dem Reaktionsgemisch wird Oxalylchlorid (0,47 ml, 0,54 mmol)
gegeben und das Reaktionsgemisch wird bei Raumtemperatur für 5 min
gerührt. Das
Reaktionslösemittel
wird im Vakuum entfernt. Das entstehende Öl wird in CH2Cl2 (10 ml) gelöst und DMSO (10 ml) wird zu
der Lösung
des obigen TFA Salzes (0,25 g, 0,55 mmol), CH2Cl2 (5 ml) und Pyridin (0,13 ml, 1,6 mmol)
gegeben. Danach wird das Reaktionsgemisch für 4 h gerührt und das Reaktionslösemittel
wird im Vakuum entfernt. Das entstehende Öl wird in EtOAc (250 ml) gelöst und nacheinander
mit 1,5 N Zitronensäure und
Wasser gewaschen. Die organische Phase wird getrocknet (MgSO4) und im Vakuum zu einem amorphen Feststoff
der rohen Titelverbindung (0,13 g, 39%) eingedampft.
-
C. (2S,4S)-4-[[1-(4-Pyridinyl)piperidin-4-yl]carbonyl]amino-1-[(6-indolyl)carbonyl]pyrrolidin-2-carbonsäure
-
Der
amorphe rohe Feststoff der Verbindung von Teil B (0,13 g, 0,22 mmol)
wird in 20% Piperidin in DMF (10 ml) gelöst und bei Raumtemperatur für 25 min
gerührt.
Das Reaktionsgemisch wird im Vakuum konzentriert und Diethylether
(100 ml) wird zugegeben. Der entstehende Feststoff wird filtriert,
mit Diethylether gewaschen und im Vakuum unter Bildung von 0,08
g der rohen (2S,4S)-4-Amino-1-[1-(t-butyloxycarbonyl)indol-6-yl]carbonylpyrrolidin-2-carbonsäure getrocknet.
-
In
einen separaten Kolben wird die Verbindung [1-(4-Pyridinyl)piperidin-4-yl]carbonsäure (0,07
g, 0,32 mmol) in CH2Cl2 (25
ml) suspendiert und Thionylchlorid (0,04 ml, 0,48 mmol) wird zugegeben.
Das Reaktionsgemisch wird für
2 h am Rückfluss
erhitzt und das Lösemittel
wird im Vakuum entfernt. Der Rückstand
wird in CH2Cl2 (25
ml) gelöst
und zu einer Lösung
die das obige Amin (0,08 g, 0,21 mmol) und Pyridin (3 ml) enthält, gegeben.
Das Reaktionsgemisch wird für
24 h bei Raumtemperatur gerührt.
Die entstehende Lösung
wird im Vakuum konzentriert und über
Nacht unter Bildung eines Öls
(0,08 g) getrocknet. Das Öl
(0,08 g) wird in einen Kolben gegeben, der Trifluoressigsäure (15
ml) und Anisol (1,5 ml) enthält
und bei 0°C
für 30
min gerührt.
Das Reaktionsgemisch wird im Vakuum ohne Erhitzen konzentriert und
Diethylether (100 ml) wird zugegeben. Der entstehende Feststoff
wird filtriert, mit Diethylether gewaschen und im Vakuum unter Bildung
von 0,2 g der Titelverbindung getrocknet. Es werden 0,2 g des rohen
Produkts mittels einer 5 × 25
cm Chromatographiesäule mit
C18 Harz gereinigt und ein Gradient an steigenden
Konzentrationen von 0,01% HCl/CH3CN (2%
bis 40%) wird zur Elution des Produkts aus der Säule verwendet. Die Fraktionen
werden gesammelt und auf der Basis des analytischen RP-HPLC Profils
vereinigt und unter Bildung der reinen Titelverbindung als weißer Feststoff (0,006
g, 6%) lyophilisiert.