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DE60114519T2 - Ventilsteuerungseinrichtung in einer Brennkraftmaschine - Google Patents

Ventilsteuerungseinrichtung in einer Brennkraftmaschine Download PDF

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DE60114519T2
DE60114519T2 DE60114519T DE60114519T DE60114519T2 DE 60114519 T2 DE60114519 T2 DE 60114519T2 DE 60114519 T DE60114519 T DE 60114519T DE 60114519 T DE60114519 T DE 60114519T DE 60114519 T2 DE60114519 T2 DE 60114519T2
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DE
Germany
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cam
camshaft
valve
speed cam
drive device
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DE60114519T
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Inventor
Atsushi Iwata-Shi Suzuki
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Yamaha Motor Co Ltd
Original Assignee
Yamaha Motor Co Ltd
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Publication date
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Publication of DE60114519T2 publication Critical patent/DE60114519T2/de
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L13/00Modifications of valve-gear to facilitate reversing, braking, starting, changing compression ratio, or other specific operations
    • F01L13/0015Modifications of valve-gear to facilitate reversing, braking, starting, changing compression ratio, or other specific operations for optimising engine performances by modifying valve lift according to various working parameters, e.g. rotational speed, load, torque
    • F01L13/0036Modifications of valve-gear to facilitate reversing, braking, starting, changing compression ratio, or other specific operations for optimising engine performances by modifying valve lift according to various working parameters, e.g. rotational speed, load, torque the valves being driven by two or more cams with different shape, size or timing or a single cam profiled in axial and radial direction
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
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    • F01L1/34Valve-gear or valve arrangements, e.g. lift-valve gear characterised by the provision of means for changing the timing of the valves without changing the duration of opening and without affecting the magnitude of the valve lift
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F01L13/0015Modifications of valve-gear to facilitate reversing, braking, starting, changing compression ratio, or other specific operations for optimising engine performances by modifying valve lift according to various working parameters, e.g. rotational speed, load, torque
    • F01L13/0057Modifications of valve-gear to facilitate reversing, braking, starting, changing compression ratio, or other specific operations for optimising engine performances by modifying valve lift according to various working parameters, e.g. rotational speed, load, torque by splittable or deformable cams

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Description

  • Diese Erfindung betrifft eine Ventilantriebsvorrichtung eines Viertaktmotors nach dem Oberbegriff des unabhängigen Anspruches 1. Solch eine Ventilantriebsvorrichtung eines Viertaktmotors kann aus dem Stand-der-Technik-Dokument JP 62-199915 A entnommen werden.
  • Eine der herkömmlichen Ventilantriebsvorrichtungen für einen Viertaktmotor, vorgesehen um umgeschaltet zu werden, um entweder mit einer Niedrigdrehzahlnocke oder einer Hochdrehzahlnocke zu arbeiten, ist in einer veröffentlichten japanischen Patentanmeldung Tokai Hei-7-133708 beschrieben. Das heißt, die Niedrigdrehzahlnocke ist einstückig mit der Nockenwelle ausgebildet, während die Hochdrehzahlnocke vorgesehen ist, in der Lage zu sein, die Höhenrichtung/-Lage des Nockennasenabschnittes anzuheben oder abzusenken und eine Antriebsvorrichtung ist vorgesehen, um die Hochdrehzahlnocke anzuheben oder abzusenken.
  • Der vorbeschriebene, herkömmliche Mechanismus hatte Schwierigkeiten darin, dass die Vorrichtung zum Anheben oder Absenken der Hochdrehzahlnocke sowohl in ihrem Aufbau als auch in ihrer Betriebsweise kompliziert ist.
  • Es ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung, eine Ventilantriebsvorrichtung eines Viertaktmotors der eingangs genannten Art zu schaffen, die in ihrem Aufbau einfach ist und eine hohe Motorleistung sicherstellt.
  • Nach der vorliegenden Erfindung wird dieses Ziel durch eine Ventilantriebsvorrichtung eines Viertaktmotors gelöst, die die Merkmale des Anspruches 1 hat.
  • Die Ventilantriebsvorrichtung eines Viertaktmotors ist in der Lage, umgeschaltet zu werden, um entweder mit einer Niedrigdrehzahlnocke oder einer Hochdrehzahlnocke zu arbeiten, während ihr Aufbau und ihre Betriebsweise einfach gemacht sind.
  • Bevorzugte Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung sind in den weiteren abhängigen Ansprüchen dargelegt.
  • Nachfolgend wird die vorliegende Erfindung im einzelnen in Bezug auf die verschiedenen Ausführungsbeispiele derselben in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen erläutert, in denen:
  • 1 eine Schnitt-Seitenansicht einer Ventilantriebsvorrichtung eines Viertaktmotors in Bezug auf ein Ausführungsbeispiel ist;
  • 2 eine Schnitt-Vorderansicht der Ventilantriebsvorrichtung ist;
  • 3 eine Schnitt-Vorderansicht einer Niedrigdrehzahlnocke der Ventilantriebsvorrichtung ist;
  • 4 eine Schnitt-Seitenansicht (Schnitt IV-IV in 3) der Niedrigdrehzahlnocke ist;
  • 5 eine Schnitt-Vorderansicht der Ventilantriebsvorrichtung ist;
  • 6 eine Schnitt-Seitenansicht (Schnitt VI-VI in 3) der Hochdrehzahlnocke ist;
  • 7 eine Schnitt-Seitenansicht (Schnitt VII-VII in 3) der Hochdrehzahlnocke ist;
  • 8 Zeichnungen zum Erläutern der Betriebsweise der Hochdrehzahlnocke zeigt;
  • 9 Zeichnungen zum Erläutern der Betriebsweise der Niedrigdrehzahnocke zeigt; und
  • 10 Zeichnungen zeigt, zum Erläutern der Betriebsweise der Hochdrehzahlnocke und der Niedrigdrehzahlnocke.
  • Die 1 bis 9 sind Zeichnungen zum Erläutern der Ventilantriebsvorrichtung oder –mechanismus für einen Viertaktmotor nach einem Ausführungsbeispiel. Die 1 und 2 sind Schnittdarstellungen der Ventilantriebsvorrichtung, wenn gesehen in Richtung der Nockenwellenachse und in Richtung senkrecht zur Nockenwellenachse, jeweils.
  • In diesen Zeichnungen bezeichnet das Bezugszeichen 1 einen Zylinderkopf eines Viertaktmotors, der Einlass- und Auslassventile hat, zwei von jedem. Eine Ventilantriebsvorrichtung oder -mechanismus 2 ist in dem Zylinderkopf 1 angeordnet. Einlassventilöffnung 1c' und Auslassventilöffnung 1d', zwei für jeden von Einlassöffnungen 1c und Einlassöffnungen 1d sind ausgeführt, dass sie sich in eine Verbrennungskammer 1b münden, ausgebildet in einer konkaven Form an einer Verbindungsfläche 1a auf der Zylinderblockseite des Zylinderkopfes 1. Die Ventilöffnungen werden durch Ventilplatten 3a und 4a der Einlass- und Auslassventile 3 und 4 (Ablassventile) geöffnet und geschlossen.
  • Die vorerwähnte Ventilantriebsvorrichtung 2 ist so gebildet, dass die Einlass- und Auslassventile 3 und 4 in die Schließrichtung durch Ventilfedern 6a und 6b vorgespannt sind, eingesetzt zwischen Haltern 5a und 5b, verbunden mit den oberen Enden der Ventilstangen 3b und 4b und Federsitzen und dass die Einlass- und Auslassventile 3 und 4 pressangetrieben in Richtung der Öffnungsrichtung durch Einlass- und Auslassnockenwellen 8 und 9 durch Heber 7a und 7b, verbunden mit den oberen Enden der Ventilstangen 3b und 4b.
  • Die Einlassnockenwelle 8 und die Auslassnockenwelle 9 haben Niedrigdrehzahlnocken (erste Nocken) 10 und Hochdrehzahlnocken (zweite Nocken) 11, jeweils zwei für jeden Zylinder und vorgesehen, so dass entweder die Niedrigdrehzahlnocken 10 oder die Hochrehzahlnocken 11 veranlasst sind, im Betrieb zu sein, entsprechend dem Betriebszustand des Motors, durch eine Nockenumschalteinrichtung 15, die später beschrieben wird. Da die Niedrigdrehzahlnocken 10 und die Hochdrehzahlnocken 11, unabhängig davon, ob sie für die Einlass- oder Auslassseite sind, gleich in ihrem grundsätzlichen Aufbau sind, wird die nachfolgende Erläuterung nur in Bezug auf den Einlassnocken gegeben.
  • Zwei Niedrigdrehzahlnocken 10 sind für jeden Zylinder entsprechend der Ventilheber 7a vorgesehen, von denen zwei für jeden Zylinder vorhanden sind und überdies sind sie leicht nach auswärts in Richtung der Nockenwelle gegenüber der Achse der Ventilheber 7a versetzt. Die Niedrigdrehzahlnocke 10 ist als ein einzelner Körper ausgebildet, besehend aus einem Grundkreisabschnitt 10a, der einen bestimmten Durchmesser aufweist, und einen Nasenabschnitt 10b, der ein spezielles Profil besitzt. Die Niedrigdrehzahlnocke 10 ist auf der Nockenwelle 8 durch einen Verriegelungsstift 13 befestigt, der von außen rechtwinklig in die Nockenwelle getrieben ist, um die Achse der Nockenwelle 8 zu durchdringen.
  • Jede der beiden Hochdrehzahlnocken 11 besteht aus einem Grundkreisabschnitt 11a desselben Durchmessers wie derjenige des Grundkreisabschnittes der Niedrigdrehzahlnocke und einem Nasenabschnitt 11b mit einem speziellen Profil, beide durch einen Trommelabschnitt 11e miteinander verbunden. Jede Hochdrehzahlnocke 11 ist in Ausrichtung mit der Achse des Hebers 7a angeordnet und um zwischen dem rechten und linken Niedrigdrehzahlnocken 10, 10 angeordnet zu sein und ist zur relativen Rotation in Bezug auf die Nockenwelle 8 durch das exzentrische Lager 14 (Exzenterhülse) angeordnet.
  • Die Außenform des exzentrischen Lagers 14 ist kreisförmig, wobei die Mitte E der Kreisform um ein Maß t gegenüber der Achse C der Nockenwelle 8 versetzt ist. Das exzentrische Lager 14 ist drehbar auf der Nockenwelle 8 aufgenommen. Das exzentrische Lager ist wie eine Exzenterhülse ausgeführt. Die Länge in axialer Richtung des exzentrischen Lagers 14 beträgt ungefähr die Hälfte derjenigen der Hochdrehzahlnocke 11. Daher hängen die Nasenabschnitte 11b, 11b, angeordnet auf beiden Seiten der Hochdrehzahlnocke 11 über das exzentrische Lager 14 über.
  • Hier wird die vorerwähnte Verlagerungsabmessung t wie folgt festgelegt: Wenn die Achse E des exzentrischen Lagers 14 auf der Seite des Nasenabschnittes 11b der Hochdrehzahlnocke 11 ist, springt der Nasenabschnitt 11b der Hochdrehzahlnocke 11 radial über den Nasenabschnitt 10b der Niedrigdrehzahlnocke 10 vor (siehe 10(a)) und, umgekehrt, wenn die Achse E des exzentrischen Lagers 14 auf der Seite sich befindet, die dem Nasenabschnitt 11b der Hochdrehzahlnocke 11 gegenüber liegt, verschwindet der Nasenabschnitt 11b der Hochdrehzahlnocke 11 unter dem Nasenabschnitt 10b der Niedrigdrehzahlnocke 10 (siehe 10(e)).
  • Ein Nockenschaltmechanismus bzw. eine Nockenumschaltvorrichtung 15 (Kupplungsvorrichtung) ist zwischen der Nockenwelle 8 und der Hochdrehzahlnocke 11 vorgesehen, um umzuschalten je nachdem, ob die Hochdrehzahlnocke 11 mit der Nockenwelle 8 fest verbunden werden soll, so dass sie gemeinsam rotieren, oder um die Hochdrehzahlnocke 11 relativ zu der Nockenwelle 8 drehbar zu machen.
  • Um grob den Aufbau der Nockenumschaltvorrichtung 15 zu beschreiben, ist eine Zylinderbohrung 15a in einem Teil der Nockenwelle 8, der einer der Hochdrehzahlnocken 11 entspricht, im rechten Winkel zur Achse der Nockenwelle 8 ausgebildet, ein Kolben 15b ist zur Hin- und Herbewegung innerhalb der Zylinderbohrung 15a angeordnet und ein Verbindungsstift 15c, ausgebildet als Teil des Kolbens 15b, ist veranlasst, in oder aus einer Verbindungsbohrung 11c hinein oder aus dieser herauszugleiten. Hierbei ist das offene Ende der Zylinderbohrung 15a durch einen Stopfen 15d verschlossen und der Kolben 15b wird mit einer Rückstellfeder 15e in die Herausgleitrichtung des Kolbens vorgespannt.
  • Eine Hydraulikquelle kommuniziert durch eine Hydraulik-Zuführungsbohrung 15f mit einer Ölkammer (a), ausgebildet mit der Zylinderbohrung 15a, dem Kolben 15b und dem Stopfen 15. Wenn Hydraulikdruck an die Ölkammer (a) gelegt wird, veranlasst der Kolben 15b den Verbindungsstift 15 in die Verbindungsbohrung 11c zu gleiten. Im Ergebnis dessen ist die Hochdrehzahlnocke 11 fixiert und befestigt und dreht sich zusammen mit der Nockenwelle 8.
  • Umgekehrt, wenn die Zuführung von Hydraulikdruck abgeschaltet ist, gleitet der Verbindungsstift 15c aus der Verbindungsbohrung 11c heraus, um den Hochdrehzahlnocken 11 in Bezug auf die Nockenwelle 8 beweglich zu machen. Das heißt, der Hochdrehzahlnocken 11 wird relativ zur Nockenwelle 8 drehbar und auch in der Richtung rechtwinklig zur Achse der Nockenwelle 8 in Folge der Rotation des exzentrischen Lagers 14 bewegbar.
  • Eine Führungsbohrung 15g ist in einem Teil der Nockenwelle 8 ausgebildet, der der anderen Hochdrehzahlnocke 11 entspricht, in Richtung senkrecht zur Nockenwelleachse C. Ein Pressstift 16 zur Hin- und Her-Gegenbewegung ist in der Führungsbohrung 15g angeordnet und durch eine Vorspringfeder 17 nach außen vorgespannt. Dies bildet eine Vorspanneinrichtung, die, wenn gesehen in Richtung der Nockenwellenachse, permanent veranlasst, dass der Nasenabschnitt 11b der Hochdrehzahlnocke 11 in derselben Position wie derjenige Nasenabschnitt 10b der Niedrigdrehzahlnocke 10 ist und der die Hochdrehzahlnocke 11 in Richtung zu der Position drängt, in der die Hochdrehzahlnocke 11 nach außen vorsteht, um in der Betriebsposition zu sein. Übrigens, es kann andererseits auch ein Aufbau gewählt werden, wie er in 6(b) gezeigt ist, um direkt den Hochdrehzahlnocken 11 durch eine Vorspringfeder 17 in Richtung der Betriebsposition der Hochdrehzahlnocke vorzuspannen, ohne dass der Pressstift 16 vorgesehen wäre.
  • Eine Spitze 16a des Pressstiftes 16 ist halbkreisförmig ausgebildet und stoppt wenn sie in Kontakt mit einer Kontaktstop-Ausnehmung 11d kommt, die als eine Einsenkung in einer Arkadenform in der Hochdrehzahlnocke 11 ausgebildet ist. Das heißt, die Hochdrehzahlnocke 11 dreht sich relativ zu der Nockenwelle 8 innerhalb eines Bereiches, der durch die Kontaktstop-Ausnehmung 11d erlaubt wird.
  • Hierbei behindern der Verbindungsstift 15c und der Pressstift 16, da sie an den Außenseiten bezüglich der axialen Richtung des exzentrischen Lagers 14 angeordnet sind, nicht die Bewegung des exzentrischen Lagers 14, so dass das exzentrische Lager 14 stets drehbar in Bezug auf die Nockenwelle 8 und die Hochdrehzahlnocke 11 bleibt.
  • Das Bezugszeichen 18 steht für einen Ventilzeitpunkt-Einstellmechanismus oder – Vorrichtung, die den Öffnungs- und Schließzeitpunkt der Einlass- und Auslassventile entsprechend den Betriebsbedingungen des Motors einstellt, durch Veranlassen einer relativen Drehung in Richtung des Vorverstellens oder Verzögerns der Winkelposition der Nockenwelle 8 relativ zu einem Nockenzahnrad 18a, verbunden mit einem Ende der Nockenwelle 8.
  • Als nächstes werden die Bewegungen, Funktionen und Wirkungen der Ventilantriebsvorrichtung nach diesem Ausführungsbeispiel erläutert.
  • Wenn der Motor in einem Hochdrehzahlbereich arbeitet, wird Hydraulikdruck durch die Hydraulikzuführungsbohrung 15f zu der Ölkammer (a) der Nockenumschaltvorrichtung 15 geführt, der Kolben 15b gleitet, so dass sein Verbindungsstift 15c in die Verbindungsbohrung 11c der Hochdrehzahlnocke 11 hineingleitet und stoppt und die Hochdrehzahlnocke 11 rotiert gemeinsam mit der Nockenwelle 8 gleichzeitig wie ein einziger Körper (siehe 7(b)). Dabei, da die Hochdrehzahlnocke 11 mit dem Pressstift 16 der Vorspannfeder 17 pressvorgespannt ist, wird die Mitte E des exzentrischen Lagers 14 um ein Maß t in Richtung zu der Seite verlagert, auf der der Nasenabschnitt 11b der Hochdrehzahlnocke 11 am höchsten ist. Im Ergebnis dessen springt der Nasenabschnitt 11b der Hochdrehzahlnocke 11 nach außen über den Nasenabschnitt 10b der Niedrigdrehzahlnocke 10 vor (siehe 10(a) und 8(a)).
  • Gemeinsam mit der Rotation der Nockenwelle 8 werden in diesem Zustand der Heber 7a und das weitere Einlass- oder Auslassventil 3 oder 4 angetrieben, um zu öffnen und zu schließen, entsprechend den Ventilöffnungs-/-Schließ-Charakteristika, bestimmt durch das Nockenprofil des Nasenabschnittes 11b der Hochdrehzahlnocke 11 (siehe 8(a) bis 8(f)).
  • Wenn der Motor in einem Niedrigdrehzahlbereich arbeitet, wird die Zuführung von Hydraulikdruck zu der Ölkammer (a) des Nockenumschaltmechanismus 15 abgeschaltet, der Kolben 15 wird durch die Rückstellfeder 15e zurückgedrückt, der Verbindungsstift 15c des Kolbens 15b wird nach innen zurückgezogen und die Hochdrehzahlnocke 11 wird von der Nockenwelle 8 gelöst (siehe 7(a)). Zu diesem Zeitpunkt, da die Hochdrehzahlnocke 11 mit dem Pressstift 16 und der Vorspannfeder 17 pressvorgespannt wird, wird die Mitte E des exzentrischen Lagers 14 zu der Seite verlagert, wo der Nasenabschnitt 11b der Hochdrehzahlnocke 11 am höchsten wird. Im Ergebnis dessen springt der Nasenabschnitt 11b der Hochdrehzahlnocke 11 über den Nasenabschnitt 10b der Niedrigdrehzahlnocke 10 nach außen vor (siehe 9(a) und 10(a)).
  • In diesem Zustand, wenn die Nockenwelle 8 sich im Gegenuhrzeigersinn dreht, wie in den 8 und 9 gezeigt, um den Nockennasenabschnitt 11b der Hochdrehzahlnocke 11 zu veranlassen, zu beginnen, in Kontakt mit dem Hebel 7a zu treten (siehe 9(b) und 10(b)), wirkt eine Kraft in der Richtung entgegengesetzt zur Nockenrotation (d.h. im Uhrzeigersinn) auf die Hochdrehzahlnocke 11. Im Ergebnis dessen dreht sich das exzentrische Lager 14 im Uhrzeigersinn, wie in den 9 und 10 gezeigt ist und die Achse E des exzentrischen Lagers 14 verschiebt sich in Richtung zu der Seite (entgegengesetzt zu dem Nasenabschnitt), um den Hubbetrag der Hochdrehzahlnocke 11 zu vermindern (siehe 9(b) bis 9(d) und 10(b) bis 10(d)), der Nasenabschnitt 10b der Niedrigdrehzahlnocke 10 beginnt den Ventilheber 7a zu pressen (9(c), das Einlassventil 3 beginnt sich zu öffnen in Verbindung mit der Rotation der Nockenwelle 8 (9(d)) und das Einlassventil 3 wird durch einen niedrigen Nockenhub L des Nasenabschnittes 10b der Niedrigdrehzahlnocke 10 (9(e)) geöffnet. Dabei ist die Achse E des exzentrischen Lagers 14 um 180° entgegengesetzt zu dem Nasenabschnitt 11b (siehe 10(e)) angeordnet und der Nasenabschnitt 11b der Hochdrehzahlnocke 11 verschwindet innerhalb des Nasenabschnittes 10b der Niedrigdrehzahlnocke 10.
  • Wenn sich die Nockenwelle 8 weiterdreht, bewegt sich die Achse E des exzentrischen Lagers 14 in Richtung zu der Seite des Nasenabschnittes 11b (siehe 10(f) und 10(g)), die Nasenabschnitte 10b und 11b bewegen sich von dem Hebel 7a weg und der Nasenabschnitt 11b der Hochdrehzahlnocke 11 springt nach außen über den Nasenabschnitt 10b der Niedrigdrehzahlnocke 10 vor (9(f) und 9(g)).
  • In der Wirkung ist dieses Ausführungsbeispiel aufgebaut wie folgt: Das exzentrische Lager 14 ist zwischen der Hochdrehzahlnocke 11 und der Nockenwelle 8 eingesetzt. Die Hochdrehzahlnocke 11 ist vorgesehen, um zwischen einem Zustand entweder fixiert mit der Nockenwelle 8 oder dem Zustand, in dem sie in der Lage ist, eine relative Bewegung in Bezug auf die Nockenwelle 8 auszuführen, um geschaltet zu werden. Um die Niedrigdrehzahlnocke 10 betriebswirksam zu machen, wird die Hochdrehzahlnocke 11 in den Zustand geschaltet, in dem sie in der Lage ist, eine relative Bewegung in Bezug auf die Nockenwelle 8 auszuführen. Auf diese Weise ist es möglich, die Nocken zwischen der Hochdrehzahlnocke 11 und der Niedrigdrehzahlnocke 10 entsprechend dem Betriebszustand des Motors mit einem einfachen Aufbau umzu schalten. Im Ergebnis dessen ist es möglich, während des Niedrigdrehzahlbetriebes die Ventilöffnungs-/-Schließcharakteristika des niedrigen Hubes und eines kleinen Öffnungswinkels bei verbesserter Verbrennungsstabilität und Niedrigdrehzahldrehmoment zu realisieren und während des Hochdrehzahlbetriebes die Ventilöffnungs-/-Schließcharakteristika des hohen Hubes und eines weiten Öffnungswinkels mit verbesserter Ausgangsleistung zu realisieren.
  • Da die Hochdrehzahlnocke 11 mit dem Pressstift 16 und der Vorspannfeder 17 in die Richtung zur Mitte des Nasenabschnittes 11 radial auswärts vorgespannt ist, ist es möglich, automatisch und glatt die Hochdrehzahlnocke 11 in den Zustand zu bringen, in dem die Hochdrehzahlnocke 11, wenn gesehen in Richtung der Nockenwellenachse, in derselben Position ist, wie die Niedrigdrehzahlnocke 10 und der Nasenabschnitt 11b der Hochdrehzahlnocke 11 springt nach außen über den Nasenabschnitt 10b der Niedrigdrehzahlnocke 10 vor.
  • Das obige Ausführungsbeispiel ist so aufgebaut, dass das exzentrische Lager 14 in dem Zustand ist, dass es permanent in der Lage ist, eine relative Rotation auszuführen, die Hochdrehzahlnocke 11 wird entweder in den Zustand der Fixierung mit der Nockenwelle 8 oder den Zustand, in dem sie in der Lage ist, eine relative Bewegung zu dieser auszuführen, umgeschaltet, und die Hochdrehzahlnocke 11 wird während der Hochdrehzahl-Nockenbetriebsweise mit der Nockenwelle 8 fixiert. Es kann jedoch auch alternativ so aufgebaut sein, dass das exzentrische Lager 14 unbeweglich in Bezug auf die Nockenwelle 8 während der Hochdrehzahl-Nockenbetriebsweise ist und die Hochdrehzahlnocke an dem exzentrischen Lager 14 fixiert ist.
  • Das Ausführungsbeispiel zeigt die Niedrig- und Hochdrehzahlnocke und die Nockenumschaltvorrichtung, angepasst an einen Vierventilmotor, wobei die Nocken jeweils zur Steuerung eines Paares von Einlass- oder Auslassventilen vorgesehen sind. Nach einem weiteren Ausführungsbeispiel, das nicht dargestellt ist, können die Niedrig- und Hochdrehzahlnocke und die Nockenumschaltvorrichtung vorgesehen sein, um ein einzelnes Einlass- oder Auslassventil jeweils zu steuern. Diese einzelnen Ventile können die Ventile eines Zweiventil-Motors oder eines Mehrventil-Motors, z.B. eines Drei,Vier-, oder Fünfventil-Motors sein.
  • Außerdem zeigt das Ausführungsbeispiel, dass die Niedrig- und Hoch-Drehzahlnocken und die Nockenumschaltvorrichtungen in ihrer Steuerung der Einlass- und Auslass-Ventile des Motors. Nach einem weiteren Ausführungsbeispiel, das nicht gezeigt ist, können die Niedrig- und Hoch-Drehzahlnocken und die Nockenumschaltvorrichtungen die Einlass- oder Auslassventile steuern, während andere Ventile durch eine herkömmliche Ventilantriebsvorrichtung gesteuert werden.
  • Die vorbeschriebenen Ausführungsbeispiele lehren eine Brennkraftmaschine, die eine Verbrennungskammer aufweist, zumindest einen Gasströmungskanal, der mit der Verbrennungskammer durch einen Ventilsitz kommuniziert, ein Steuerventil zum Steuern der Strömung durch den Ventilsitz, eine Nockenwelle, gelagert zur Rotation um eine Nockenwellenachse, einen ersten Nocken, der eine erste Hubcharakteristik aufweist, befestigt zur Drehung mit der Nockenwelle, zugeordnet der Nockenwelle zur relativen Drehung, wobei die zweite Nocke eine zweite Hubcharakteristik, verschieden von der ersten Hubcharakteristik der ersten Nocke aufweist, einen Ventilbetätiger, zugeordnet dem ersten und zweiten Nocken zum Übertragen der Drehbewegung derselben in eine hin- und hergehende Bewegung des Steuerventils, und eine Kupplungsvorrichtung 15 zum wahlweisen Gestatten einer Relativbewegung zwischen der Nockenwelle und der zweiten Nocke, so dass die erste Nocke den gesamten Öffnungs- und Schließ-Zyklus des Steuerventils steuert und zum Kuppeln der zweiten Nocke zur Rotation mit der Nockenwelle um die Nockenwellenachse, so dass die zweite Nocke zumindest einen Teil des Öffnungs- und Schließ-Zyklus des Steuerventils steuert.
  • Die Kupplungsvorrichtung 15 behält die Winkelphasenpositionen der ersten und zweiten Nocke bei, unabhängig davon, welche Nocke den Öffnungs- und Schließ-Zyklus des Steuerventils steuert. Der maximale Ventilhub, eingerichtet durch die zweite Nocke ist größer als derjenige der ersten Nocke. Die Kupplungsvorrichtung 15 verschiebt die Achse, um die die zweite Nocke rotiert, wenn die erste Nocke den gesamten Öffnungs- und Schließ-Zyklus des Steuerventils steuert, so dass die zweite Nocke den Öffnungs- und Schließ-Zyklus des Steuerventils nicht steuert.
  • Wie aus dem Ausführungsbeispiel entnommen werden kann, weist die Kupplungsvorrichtung eine Exzenterhülse auf, die eine zylindrische Bohrung, koaxial aufgenommen in der Nockenwelle aufweist, und eine zylindrische Außenoberfläche, exzentrisch zu der zylindrischen Bohrung angeordnet und aufgenommen in einer komplementären Bohrung, ausgebildet in der zweiten Nocke, und eine wahlweise betätigbare Verriegelung, um entweder die exzentrische Hülse, oder die zweite Nocke zur Rotation mit der Nockenwelle zu kuppeln, so dass sowohl die zweite Nocke, als auch die Exzenterhülse gemeinsam mit der Nockenwelle sich drehen. Die wahlweise betätigbare Verriegelung fixiert die zweite Nocke zur Rotation mit der Nockenwelle.
  • Der Abschnitt der Kupplungsvorrichtung 15, der die Winkelphasenpositionen der ersten und zweiten Nocke beibehält, unabhängig davon, welche Nocke den Öffnungs- und Schließ-Zyklus des Steuerventils steuert, weist ein elastisch vorgespanntes Teil auf, im Eingriff zwischen der Nockenwelle und der zweiten Nocke. Die wahlweise betätigbare Verriegelung ist wirksam, um die Bewegung der Exzenterhülse relativ zu der Nockenwelle in zumindest einer axialen Richtung axial zu limitieren. Das elastisch vorgespannte Teil ist wirksam, um die Bewegung der Exzenterhülse relativ zu der Nockenwelle in einer axialen Richtung entgegengesetzt zu der axialen Richtung, die durch die wahlweise betätigbare Verriegelung gesteuert wird, axial zu begrenzen.
  • Die Ausführungsbeispiele lehren eine Ventilantriebsvorrichtung eines Viertaktmotors, vorgesehen um geschaltet zu werden, um mit entweder einer Niedrigdrehzahlnocke mit einem Nockenprofil geeignet für eine Niedrigdrehzahlbetätigung, oder einer Hochdrehzahlnocke mit einem Nockenprofil, geeignet für eine Hochdrehzahlbetätigung, zu arbeiten, dadurch gekennzeichnet, dass die Niedrigdrehzahlnocke vorgesehen ist, zusammen mit einer Nockenwelle zu rotieren, dass die Hochdrehzahlnocke vorgesehen ist, um geschaltet zu werden, um entweder gemeinsam mit der Nockenwelle zu rotieren oder eine Relativbewegung in Bezug auf die Nockenwelle auszuführen, und dass die Hochdrehzahlnocke, wenn sie so geschaltet ist, dass sie eine Relativbewegung ausführt, im Wesentlichen innerhalb des Nockenprofils der Niedrigdrehzahlnocke zusammen mit der Rotation der Nockenwelle versteckt ist, so dass die Ventile mit den Niedrigdrehzahlnocken geöffnet und geschlossen werden.
  • Somit wird, wenn der Motor mit der Niedrigdrehzahlnocke arbeiten soll, die Hochdrehzahlnocke in den Zustand geschaltet, dass sie in der Lage ist, eine Relativbewegung zu machen, so dass die Hochdrehzahlnocke automatisch innerhalb des Nockenprofi les der Niedrigdrehzahlnocke zusammen mit der Rotation der Nockenwelle verschwindet, nämlich unter Verwendung der Rotation der Nockenwelle. Im Ergebnis dessen werden die Ventile durch die Niedrigdrehzahlnocken angetrieben, um zu öffnen und zu schließen.
  • Mit solch einem einfachen Aufbau und einer einfachen Arbeitsweise kann die Vorrichtung geschaltet werden, um entweder mit der Hochdrehzahlnocke oder der Niedrigdrehzahlnocke zu arbeiten.
  • Ein exzentrisches Lager, dessen Achse gegenüber der Nockenwellenachse versetzt ist, ist zur relativen Rotation der Nockenwelle zugeordnet, wobei die Hochdrehzahlnocke zur relativen Rotation mit dem exzentrischen Lager verbunden ist und die Nockenumschaltvorrichtung vorgesehen ist, um die Hochdrehzahlnocke mit der Nockenwelle in einem Zustand zu verbinden, in der sie entweder in der Lage ist, oder nicht in der Lage ist, eine Relativbewegung in Bezug auf die Nockenwelle auszuführen.
  • Somit wird, wenn der Motor mit der Niedrigdrehzahlnocke betrieben werden soll, die Hochdrehzahlnocke in den Zustand geschaltet, in der sie in der Lage ist, eine Relativbewegung zu machen. Dann dreht sich die Hochdrehzahlnocke relativ zu der Nockenwelle ohne den Heber anzutreiben. In diesem Zusammenhang dreht sich das exzentrische Lager in Bezug zu der Nockenwelle und verursacht eine Relativbewegung der Hochdrehzahlnocke in Richtung der Verminderung ihrer Nasenabschnittshöhe. Im Ergebnis dessen zieht sich die Hochdrehzahlnocke innerhalb des Profiles der Niedrigdrehzahlnocke zurück. Im Ergebnis dessen werden die Ventile mit den Niedrigdrehzahlnocken angetrieben.
  • Auf diese Weise wird eine Umschaltung zwischen der Niedrigdrehzahlnocke und der Hochdrehzahlnocke ausgeführt mit einem einfachen Aufbau des Vorsehens des exzentrischen Lagers zwischen der Hochdrehzahlnocke und der Nockenwelle und die einfache Arbeitsweise des Bewegens der Hochdrehzahlnocke in die Nasenabschnittshöhenrichtung durch relative Rotation des exzentrischen Lagers in Bezug auf die Nockenwelle.
  • Wenn die Hochdrehzahlnocken in Betrieb sind, werden die Ventile durch Verbinden der Hochdrehzahlnocke mit der Nockenwelle durch einen Stift oder dergleichen angetrieben, um zu öffnen und zu schließen.
  • Die Nockenschalteinrichtung ist gebildet, um entweder eine Verbindung zwischen der Nockenwelle und dem exzentrischen Lager herzustellen oder diese Verbindung zu unterbrechen.
  • Somit wird die Nockenumschalteinrichtung gebildet, um entweder eine Verbindung zwischen der Nockenwelle und der Hochdrehzahlnocke herzustellen oder diese zu unterbrechen, so dass die Hochdrehzahlnocke in Betrieb ist, wenn die Nockenwelle mit der Hochdrehzahlnocke verbunden ist und die Niedrigdrehzahlnocke in Betrieb ist, wenn die Verbindung gelöst ist. Im Ergebnis dessen ist eine Umschaltung zwischen der Niedrigdrehzahlnocke und der Hochdrehzahlnocke bei einfachem Aufbau und Betriebsweise erreicht.
  • Die Hochdrehzahlnocken-Schalteinrichtung wird gebildet, um entweder eine Verbindung zwischen der Nockenwelle und dem exzentrischen Lager herzustellen oder diese zu unterbrechen und außerdem, um entweder eine Verbindung zwischen dem exzentrischen Lager und der Hochdrehzahlnocke herzustellen oder zu unterbrechen.
  • Somit wird die Nockenschalteinrichtung gebildet, entweder eine Verbindung zwischen der Nockenwelle und dem exzentrischen Lager herzustellen oder zu unterbrechen und außerdem, um entweder eine Verbindung zwischen dem exzentrischen Lager und der Hochdrehzahlnocke herzustellen oder zu unterbrechen. Im Ergebnis dessen wird auch in diesem Fall eine Umschaltung zwischen der Niedrigdrehzahlnocke und der Hochdrehzahlnocke mit einem einfachen Aufbau und bei einfacher Betriebsweise erreicht.
  • Eine Vorspanneinrichtung ist vorgesehen, um die Hochdrehzahlnocke in Richtung der Spitze des Nockennasenabschnittes zu spannen.
  • Da Vorspannmittel vorgesehen sind, um die Hochdrehzahlnocke in Richtung der Spitze des Nockennasenabschnittes vorzuspannen, ist es möglich, in dem Zustand, in dem die Hochdrehzahlnocke in der Lage ist, eine Relativbewegung auszuführen, die Hochdrehzahlnocke glatt in die Hochdrehzahlnocken-Betriebsposition zu bewegen, in der die Hochdrehzahlnocke über die Niedrigdrehzahlnocke hinaus vorsteht.
  • Die Ausführungsbeispiele, die beschrieben wurden, lehren eine Ventilantriebsvorrichtung für einen Viertaktmotor, der zumindest eine Nockenwelle 8, 9 mit zumindest einem ersten Nockenzehen zur Steuerung zumindest einen Ventils 3, 4 und zu einem ersten Betriebszustand des Motors aufweist, und zumindest eine zweite Nocke 11 zum Steuern des Ventils 3, 4 unter einem zweiten Betriebszustand des Motors, wobei die zweite Nocke 11 in einem ersten Zustand schaltbar ist in dem sie relativ drehbar in Bezug auf die Nockenwelle 8, 9 ist und in einen zweiten Zustand, in dem sie gemeinsam mit der Nockenwelle 8, 9 drehbar ist, wobei die Ventile 3, 4 durch die erste Nocke 10 steuerbar sind, wenn die zweite Nocke 11 in dem ersten Zustand ist und das Ventil 3, 4 durch die zweite Nocke 11 steuerbar ist, wenn die zweite Nocke 11 in dem zweiten Zustand ist.
  • Die erste Nocke 10 ist mit einem Nockenprofil versehen, das für eine Niedrigdrehzahlbetätigung geeignet ist und die zweite Nocke 11 ist mit einem Nockenprofil versehen, das für eine Hochdrehzahlbetätigung geeignet ist. In dem ersten Zustand der zweiten Nocke 11 ist das Nockenprofil der zweiten Nocke 11 im Wesentlichen versteckt innerhalb des Nockenprofils der ersten Nocke 10, so dass das Ventil 3, 4 mit dem Nockenprofil der ersten Nocke 10 steuerbar ist und in dem zweiten Zustand der zweiten Nocke (11) springt das Nockenprofil der zweiten Nocke 11 im Wesentlichen von dem Nockenprofil der ersten Nocke 10 vor, so dass das Ventil 3, 4 mit dem Nockenprofil der zweiten Nocke 11 steuerbar ist.
  • Eine Nockenschalteinrichtung 15 ist vorgesehen, um die zweite Nocke 11 mit der Nockenwelle 8, 9 verbinden, um in dem zweiten Zustand zu sein und um die zweite Nocke 11 von der Nockenwelle 8, 9 zu lösen, um in dem ersten Zustand zu sein.
  • Eine exzentrische Lagereinrichtung 14 ist vorgesehen, um drehbar die zweite Nocke 11 auf der Nockenwelle 8, 9 zu lagern. Eine Achse E der exzentrischen Lagereinrichtung 14 ist versetzt in Bezug auf eine Achse C der Nockenwelle 8, 9. Die exzentrische Lagereinrichtung 14 weist eine exzentrische Lagerhülse auf, die drehbar eine innere Kreisfläche, gelagert auf der Nockenwelle 8, 9 und eine äußere Kreisfläche, die die zweite Nocke 11 lagert, aufweist. Die innere Kreisfläche ist exzentrisch in Bezug auf die äußere Kreisfläche.
  • Eine Vorspanneinrichtung 16, 17 ist vorgesehen zwischen der Nockenwelle 8, 9 und der zweiten Nocke 11, um die zweite Nocke 11 in Richtung einer Spitze des Nockennasenabschnittes der zweiten Nocke 11 vorzuspannen. Die Vorspanneinrichtung 16, 17 ist im Eingriff mit der Nockenwelle 8, 9 und eine Kontaktstoppeinrichtung 11d ist vorgesehen in der zweiten Nocke 11, um die relative Rotation der zweiten Nocke 11 in Bezug auf die Nockenwelle innerhalb eines bestimmten Bereiches zu beschränken. Nach diesem Ausführungsbeispiel weist die erste Nocke 10 zwei Nockenabschnitte zum Steuern von zwei Ventilen 3, 4, verbunden mit einem Zylinder des Motors auf, wobei die zweite Nocke 11 zum Steuern der zwei Ventile 3, 4 zwischen den zwei Nockenabschnitten der ersten Nocke 10 vorgesehen ist.
  • Das vorbeschriebene Ausführungsbeispiel zeigt eine Einlassnockenwelle 8 und eine Auslassnockenwelle 9, jede versehen mit zumindest einer ersten Nockenwelle 10 und zumindest einer zweiten Nockenwelle 11.
  • Nach den Ausführungsbeispielen ist eine Ventilzeitpunkt-Einstellvorrichtung 18 mit der Nockenwelle 8, 9 zur Einstellung eines Phasenwinkels der Nockenwelle 8, 9 verbunden.

Claims (9)

  1. Ventilantriebsvorrichtung für einen Viertaktmotor, der zumindest eine Nockenwelle (8, 9) mit zumindest einer ersten Nocke (10) zum Steuern von zumindest einen Ventiles (3, 4) unter einer ersten Betriebsbedingung des Motors hat, und zumindest eine zweite Nocke (11) zur Steuerung des Ventiles (3, 4) unter einer zweiten Betriebsbedingung des Motors, wobei die zweite Nocke (11) in einen ersten Zustand schaltbar ist, um relativ in Bezug auf die Nockenwelle (8, 9) drehbar zu sein und in einen zweiten Zustand schaltbar ist, um zusammen mit der Nockenwelle (8, 9) drehbar zu sein, wobei das Ventil (3, 4) durch die erste Nocke (10) steuerbar ist, wenn die zweite Nocke (11) im ersten Zustand ist und das Ventil (3, 4) durch die zweite Nocke (11) steuerbar ist, wenn die zweite Nocke (11) in dem zweiten Zustand ist, gekennzeichnet durch eine exzentrische Lagereinrichtung (14), vorgesehen zum drehberen Lagern der zweiten Nocke (11) auf der Nockenwelle (8, 9), wobei eine Achse (E) der exzentrischen Lagereinrichtung (14) in Bezug auf eine Achse (C) der Nockenwelle (8, 9) versetzt ist und die zweite Nocke (11) in Bezug auf die Achse (C) der Nockenwelle (8, 9) radial verlagerbar ist.
  2. Ventilantriebsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Nocke (10) mit einem Nockenprofil versehen ist, geeignet für eine Niedrig-Drehzahlbetätigung und die zweite Nocke (11) mit einem Nockenprofil versehen ist, geeignet für eine Hoch-Drehzahlbetätigung, wobei in dem ersten Zustand der zweiten Nocke (11) das Nockenprofil der zweiten Nocke (11) im wesentlichen innerhalb des Nockenprofiles der ersten Nocke (10) verschwindet, so dass das Ventil (3, 4) mit dem Nockenprofil der ersten Nocke (10) steuerbar ist, und in dem zweiten Zustand der zweiten Nocke (11) des Nockenprofils der zweiten Nocke (11) im wesentlichen von dem Nockenprofil der ersten Nocke (10) vorspringt, so dass das Ventil (3, 4) mit dem Nockenprofil der zweiten Nocke (11) steuerbar ist.
  3. Ventilantriebsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine Nockenumschaltvorrichtung (15) vorgesehen ist, um die zweite Nocke (11) mit der Nockenwelle (8, 9) zu verbinden, um in dem zweiten Zustand zu sein, und um die zweite Nocke (11) von der Nockenwelle (8, 9) zu lösen, um in dem ersten Zustand zu sein.
  4. Ventilantriebsvorrichtung nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die exzentrische Lagereinrichtung (14) eine exzentrische Lagerhülse aufweist, die drehbar eine innere Kreisfläche besitzt, gelagert auf der Nockenwelle (8, 9), und eine äußere Kreisoberfläche, die die zweite Nocke (11) lagert, wobei die innere Kreisfläche exzentrisch zu der äußeren Kreisfläche ist.
  5. Ventilantriebsvorrichtung nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine Vorspanneinrichtung (16, 17) zwischen der Nockenwelle (8, 9) und der zweite Nocke (11) vorgesehen ist, um die zweite Nocke (11) in Richtung einer Spitze eines Nocken-Nasenabschnittes der zweiten Nocke (11) vorzuspannen.
  6. Ventilantriebsvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorspanneinrichtung (16, 17) im Eingriff mit der Nockenwelle (8, 9) ist und eine Kontakt-Stopeinrichtung (11d) an der zweiten Nocke (11) vorgesehen ist, zum Beschränken der relativen Rotation der zweiten Nocke (11) mit der Nockenwelle innerhalb eines vorgegebenen Bereiches.
  7. Ventilantriebsvorrichtung nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Nocke (10) zwei Nockenabschnitte zum Steuern von zwei Ventilen (3, 4), angeordnet an einem Zylinder des Motors, aufweist, wobei die zweite Nocke (11) zum Steuern der zwei Ventile (3, 4) zwischen den zwei Nockenabschnitten der ersten Nocke (10) vorgesehen ist.
  8. Ventilantriebsvorrichtung nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 7, gekennzeichnet durch eine Einlaß-Nockenwelle (8) und eine Auslaß-Nockenwelle (9), jede versehen mit zumindest einer ersten Nocke (10) und zumindest einer zweiten Nocke (11).
  9. Ventilantriebsvorrichtung nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 8, gekennzeichnet durch eine Ventilzeitpunkt-Einstelleinrichtung (18), verbunden mit der Nockenwelle (8, 9) zum Einstellen eines Phasenwinkels der Nockenwelle (8, 9).
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