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DE60113743T2 - Hochgeschwindigkeitssägekette - Google Patents

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DE60113743T2
DE60113743T2 DE2001613743 DE60113743T DE60113743T2 DE 60113743 T2 DE60113743 T2 DE 60113743T2 DE 2001613743 DE2001613743 DE 2001613743 DE 60113743 T DE60113743 T DE 60113743T DE 60113743 T2 DE60113743 T2 DE 60113743T2
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chain
cutting
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DE2001613743
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Johann Weber
Arvin A. Hille
Michael J. Patterrson
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Oregon Tool Inc
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Blount Inc
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    • B27BSAWS FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; COMPONENTS OR ACCESSORIES THEREFOR
    • B27B33/00Sawing tools for saw mills, sawing machines, or sawing devices
    • B27B33/14Saw chains
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Description

  • GEBIET DER ERFINDUNG
  • Diese Erfindung bezieht sich auf Sägeketten, entworfen spezifisch für Baumerntemaschinen, und insbesondere für das Erreichen eines schnelleren Schneidens mittels einer Baumerntemaschine.
  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Baumerntemaschinen, welche Sägeketten für das Schneiden verwenden, wurden für das Beschneiden von Bäumen, und besonders von Bäumen mit kleinen Durchmessern, z.B. Durchmessern von 25-50 cm (10-20 Zoll), entwickelt, welche jedoch bis zu 76,2 cm (30 Zoll) und mehr messen können. Baumerntemaschinen werden nicht nur für das Fällen von Bäumen entworfen, sondern auch für das Entästen der Bäume und Stutzen der Bäume auf bestimmte Längen.
  • Baumerntemaschinen, welche Schneideketten verwenden, bestehen allgemein aus zwei verschiedenen Typen. Ein Typ verwendet eine massive Schneidesäge. Die Säge ist mit einer dicken Führungsstange und einer großen Sägekette ausgestattet, z.B. weist eine Teilung von 1,9 cm (0,750 Zoll) auf. Beliebter in vielen Teilen der Welt ist der zweite Typ, welcher eine kleinere Kettensäge mit einer weniger dicken Führungsstange und einer Sägekette verwendet, z.B. mit einer Teilung von 1,03 cm (0,404 Zoll). Eine solche Kettensäge ist von US 3,929,049 bekannt. Es ist die zweite Baumerntemaschine, auf welche sich die vorliegende Erfindung hauptsächlich bezieht.
  • Obwohl Schneidegeschwindigkeit wichtig und für die Gesamtleistung während des Schneidens der größten Anzahl von Bäumen wünschenswert ist, ist die Qualität des Ernteresultats auch wichtig. Eine Baumerntemaschine hat einen Erntekopf, umfassend eine Kettensäge und eine Greifzange, welcher auch Zuführrollen und Entästungsmechanismen umfassen kann. (Solche werden auch als einköpfige oder einzangige Erntemaschinen bezeichnet.) Eine doppelzangige Erntemaschine, auf welche sich die Erfindung auch beziehen kann, beinhaltet eine zweite Greifzange, welche die Entästungsfunktion liefert. Die einzangige Greifzange ergreift einen Baum, die unter der Greifzange positionierte Säge sägt den Baum an seiner Basis ab, und der Baum wird auf seine Seite gelegt. Der Baum wird von den Zuführrollen durch die Greifzange geführt, während Äste an dem Baum von dem Entästungsmechanismus abgetrennt werden. Wenn eine spezifizierte Länge durch die Greifzange und an der Kettensäge vorbei geführt wird, wird die Kettensäge aktiviert, um den Baum in Längen zu schneiden (auch als Stutzen bezeichnet). Vorausgesetzt, dass die spezifizierten zu schneidenden Längen acht Fuß (nur als Beispiel) lang sein sollen, wird entlang dieser Acht-Fuß-Länge außer an dem durch das Befestigen dieser Länge an dem Rest des Baums erzeugten Auslegerstützpunkts, welcher von der Greifzange gehalten wird, keine Unterstützung vorhanden sein, wenn der Stutzschnitt begonnen wird. Wenn die Kettensäge durch die Dicke des Baums sägt, wird dieser Auslegerstützpunkt mehr und mehr auf die verbleibende Baumdicke reduziert, welche das gesamte Gewicht der Acht-Fuß-Länge weiter stützen muß. Vor dem Beenden des Stutzschnitts kann sich der Baum (oder der Baumstamm, wie er genannt werden kann) spalten, was auch oft geschieht.
  • Es gibt eine Reihe von möglichen Lösungen für das Minimieren des Auftretens von Spalten, wobei eine wichtige jedoch das Steigern der Schneidegeschwindigkeit, und damit das Reduzieren der Zeit, in welcher der teilweise abgetrennte Baum den Auslegerabschnitt stützen muß, beinhaltet. Die Theorie besteht deshalb daraus, dass ein ausreichend schneller Schnitt ein totales Abtrennen des Baumstamms oder Baums erzielen wird, bevor das Gewicht des Auslegerebschnitts als eine Biege- und Brechkraft auf den Teilschnitt auferlegt werden kann. Studien wurden durchgeführt, und obwohl die Ergebnisse eher theoretisch als tatsächlich sind, wurde zumindest für eine der Studien abschließend entschieden, dass eine Kettensäge, welche einen Baumstamm mit einem Durchmesser von 35 Zentimetern in 0,8 Sekunden durchschneidet, das Auftreten des Baumspaltens während des Stutzverfahrens dramatisch reduzieren wird. Andere Studien verwenden verschiedene Parameter für das Bestimmen einer angestrebten Leistungsnorm. Das Ziel besteht daraus, eine optimale Geschwindigkeit zu erzielen, bei welcher der Baum geschnitten werden kann, um Spalten zu reduzieren.
  • Jedes Schneideglied in einer Erntemaschinensägekette funktioniert als ein individuelles Schneideglied, welches ein kleines Materialband entfernt, d.h. mit einer Dicke von 0,13 cm (0,050 Zoll) und einer Breite von der Hälfte der Dicke der geschnittenen Kerbe (die Schneideglieder wechseln zwischen rechten und linken Schneidegliedern ab und schneiden die gesamte Kerbenbreite kooperativ). Je größer die Anzahl von Schneidegliedern, welche innerhalb einer bestimmten Zeit durch einen Baumstamm hindurch schneiden, desto schneller der Schnitt. Je kleiner die Kettenteilung, desto größer die Anzahl von Schneidegliedern pro bestimmter Kettenlänge. Es wurde deshalb angenommen, dass das Betreiben einer Kette mit kleiner Teilung mit einer maximalen Geschwindigkeit die schnellste Schneidezeit produzieren würde. Es wurde außerdem festgestellt, dass eine geringere Masse sicher schneller betrieben werden kann als eine große Masse, und dass auch dies ein Vorteil der Kette mit der kleineren Teilung ist.
  • Die Industrie betreibt Sägeketten erfolgreich mit der als maximal angesehenen Geschwindigkeit (mit Rücksicht auf Sicherheit und um übermäßigen Mißbrauch des Geräts zu vermeiden). Die Schneidezeit wurde auf zwischen ein und zwei Sekunden reduziert (für das Schneiden eines 35 cm Baums oder Baumstamms), obwohl diese Zeit immer noch länger ist als die gewünschte Zeit. Die Industrie hat damit im Effekt bezüglich einer Reduzierung der Schneidezeit durch die Kettengeschwindigkeit alleine eine Schwelle erreicht, und weitere Verbesserungen wurden daher auf den Neuentwurf der Schneidekette ausgerichtet.
  • Die Schneidekette mit 1,03 cm (0,404 Zoll) Teilung wurde ursprünglich für handgehaltene Kettensägen entworfen, und dieses Design wurde im Wesentlichen genauso für die Anwendung mit Erntemaschinen adoptiert. Die einzigen Änderungen waren (a) das Ändern der Tiefenmaßeinstellung (stellenweise von ungefähr 0,07 cm (0,030 Zoll) auf ungefähr 0,13 cm (0,050 Zoll)), um Kettenschneidegliedern einen größeren Einschnitt in die Kerbe zu ermöglichen, (b) das Steigern des Materials unter den Nietenlöchern, um die größere Abnutzung auszugleichen, welche aufgrund des zwischen dem Stellplatz der Kette (der unteren, tragenden Fläche) und dem Stangengeländer auferlegten Drucks auftritt, und (c) das Bereitstellen eines dickeren Antriebsglieds, d.h. für das Anpassen an eine Stangenrille von 0,20 cm (0,080 Zoll) Breite.
  • Während der Anwendung der Schneidekette mit 1,03 cm (0,404 Zoll) Teilung in Baumerntemaschinen, und da Sicherheitsfragen wie zum Beispiel Rückschlag für Erntemaschinen nicht relevant sind, wurden experimentelle Änderungen durchgeführt um zu versuchen, die Schneideglieder aggressiver zu gestalten (die Schneidezähne wurden eingestellt, um tiefer, und daher voraussichtlich auch weiter in das Holz einzuschneiden). Von diesen zahlreichen ausprobierten Änderungen (über eine Zeitspanne von vielen Monaten hinweg) haben außer der vorliegenden Erfindung keine derselben bemerkbare Verbesserungen der Schneidezeit erzielt.
  • Es wurde festgestellt, dass Modifizierungen des traditionellen Schneideglieds, um dasselbe aggressiver zu gestalten, die Schneidegeschwindigkeit nicht änderten, da die durch die Erntemaschine auferlegten Kräfte die Schneideglieder einfach nur zum Schneiden der von dem Tiefemesser zugelassenen maximalen Tiefe veranlaßte. Dementsprechend stellte sich heraus, dass die Aggressivität oder Nicht-Aggressivität der Schneideglieder keinen Faktor repräsentierten. Eine weitere Überlegung war das Steigern der zugelassenen Schnitttiefe, d.h. durch weiteres Reduzieren des Tiefenmeßgerätes. Auch dies zeigte jedoch, dass es nicht die gewünschte Schneidegeschwindigkeitsverbesserung liefern konnte.
  • Obwohl es im Grunde genommen unmöglich ist, die Schneideglieder während des Betriebs an einer Erntemaschine (oder sogar eine Laborsimulierung derselben) zu inspizieren wurde angenommen, dass die spantragende Kapazität der Kette überschritten werden muß. Die Kette besteht aus einer Sequenz von miteinander verbundenen Gliedern, welche ein Paar Seitenglieder in einem Seite-bei-Seite-Verhältnis einschließlich eines Schneideglieds und eines Bindegurts, eines zentralen/Antriebsglieds, eines Paars von Seite-bei-Seite-Bindegurten, und dann eines weiteren zentralen Gliedes einschliessen. Das letztere zentrale Glied ist mit einer folgenden, ähnlichen Sequenz von Gliedern verbunden usw., um den gesamten Kettettkreis herum. Jede Sequenz umfasst wie beschrieben abwechselnd ein rechtes Schneideglied und dann ein linkes Schneideglied.
  • Jede Sequenz von Gliedern wird wie beschrieben als einen Trageabstand definierend angesehen, welcher sich von der Schneidekante des einen Schneideglieds bis an die Schneidekante des folgenden Schneideglieds erstreckt. In dem Querabschnitt wird der Trageabstand durch die Kerbe und die Höhe des Bindegurts definiert. Dieser Abstand ist auf der schematischen Ansicht in 2 und 3 illustriert, wobei Buchstabe „a" in 3 die Länge andeutet, und Buchstaben „b" und „c" in 2 die Tiefe und Breite des spantragenden Abstands andeuten.
  • Besonders während der angetriebenen Schneideaktion der Baumerntemaschine wird die Kette ununterbrochen gegen den Boden der Kerbe gehalten, und Späne werden hauptsächlich auf den beschriebenen Trageabstand beschränkt. Wenn dieser Abstand mit Spänen gefüllt ist, werden diese Späne kompaktiert und drücken dann die Kette außer Kontakt mit dem Boden der Kerbe, wodurch der Schneideprozess verringert wird. Keinerlei extra Geschwindigkeit oder Steigerung der Tiefenmeßgeräteinstellung oder Steigerung der Schneideaggressivität wird ein wirkungsvolles Schneiden ermöglichen, bis die Späne gelöst werden, d.h. wenn die Kette aus der Kerbe entfernt wird. Es ist deshalb das Ziel der vorliegenden Erfindung, den Trageabstand zu vergrößern, was theoretisch die Zeit verlängern wird, in welcher ein Schneideglied weiter schneiden kann, bevor die Spantragekapazität überschritten wird, um so eine Gesamtreduktion der Schneidezeit zu ermöglichen.
  • Eine scheinbare Lösung für das Vergrößern des Trageabstands ist das Verlängern des Abstands „a" zwischen den Schneidegliedern. Dies resultiert jedoch in weniger Schneidegliedern, welche mit einer bestimmten Anzahl von Umdrehungen der Kette schneiden, und verlangsamt anstatt von beschleunigt den Schneideprozess. Ein Erweitern der Kerbe ist auch nicht produktiv, da dies das Schneiden von mehr Holz für die gleiche Schnitttiefe fordert. Die verbleibende Option ist das Steigern der Hebung oder Höhe der Schneidezähne, d.h. des Abstands „b". Es ist gut bekannt, dass Sägeketten mit einer sehr balancierten Konfiguration entwickelt wurden, und dass zusätzliche Höhe einen gesteigerten und unerwünschten Hebeleffekt produzieren wird, wenn der Schneidezahn versucht, sich nach hinten zu drehen. Wenn die Schneideglieder sich nach hinten drehen, wird das Tiefenmeßgerät angehoben und erzwingt einen flacheren Schnitt. Das Kettensägen wird außerdem rauher und das Gerät bricht leichter.
  • Die mögliche Antwort für die oben aufgeführten Schwierigkeiten ist wieder der Effekt der wesentlich besseren Kräfte, die während des Erntemaschinenschneidens angewendet werden. Wenn diese Kräfte ausreichend groß sind, um ein Drehen des Schneidegliedes nach hinten zu verhindern, kann das Ziel des verbesserten Trageabstands erreicht werden.
  • Die Höhe des Schneideglieds wurde vorsichtig stufenweise gesteigert und getestet. Ein Beispiel einer gesteigerten Schneidegliedhöhe wird in 2 gezeigt. Es zeigte sich, dass die Schneidegeschwindigkeit mit jeder stufenweisen Steigerung ohne negativen Effekt aufgrund einer Rückwärtsbewegung des Schneideglieds anstieg. Die Höhe „b" wurde von ungefähr 0,44 cm (0,175 Zoll) auf 0,71 cm (0,280 Zoll) gesteigert, und das Schneideglied funktionierte an diesem Punkt weiterhin gut und die theoretische Schneideleistung der Kette für das Schneiden eines Baumstamms mit 35 cm Durchmesser wurde erreicht. Dies bedeutet, dass man die Zeit berechnen kann, in welcher ein bekannter Baumdurchmesser durchschnitten werden kann, wenn man voraussetzt, dass jedes Schneideglied während eines jeden Durchgangs durch die Kerbe ein Materialband mit einer Dicke von 0,13 cm (0,050 Zoll) entfernt (die von dem Tiefenmeßgerät zugelassene Tiefe), solange bekannt ist, wie schnell die Kette läuft, und wieviele Male ein Schneideglied innerhalb einer bestimmten Zeit durch die Kerbe hindurch fährt (kumulativ). Eine solche Leistung wurde mit Sägeketten des Designs des Standes der Technik noch nicht erzielt. Die Schneidegeschwindigkeit der verbesserten Kette wurde um wenigstens 20% über diejenige herkömmlicher Sägeketten gesteigert, d.h. erreicht beinahe die theoretische maximale Schneidegeschwindigkeit, und das Industrieziel des Schneidens eines 35 cm Baumstamms in 0,8 Sekunden kann nun erreicht werden.
  • Da die Sägeketten der vorliegenden Erfindung für handgehaltene Sägen entwickelt wurden, deren Leistung nicht durch Spankapazität eingeschränkt wurde, welche aber durch Faktoren wie Rauheit und Sicherheit eingeschränkt wurde, schrieb das optimale Design das Aufrechterhalten einer Höhe „b" von weniger als ungefähr 60% der Teilung vor. Die Kette der vorliegenden Erfindung wurde spezifisch für das Erntemaschinenschneiden entworfen und wir glauben, dass sie das effektivste Schneiden mit der Höhe „b" von ungefähr 85% der Teilung ermöglicht. Bei 100% würden wir Unhandlichkeit des Schneideglieds voraussetzen, wobei auch ein Brechen möglich ist, aber Werte von mehr als 75% und nicht mehr als 100% dürften die gewünschte Verbesserung der Schneidegeschwindigkeit erzielen.
  • Die wesentlichen Eigenschaften der Erfindung werden in Anspruch 1 aufgeführt. Andere Ausführungsformen der Erfindung werden in den abhängigen Ansprüchen 2-4 aufgeführt.
  • Obwohl das Abnutzen der lasttragenden, zwischen den Stangengeländern und dem Stellplatz der Seitenglieder befindlichen Oberfläche ein Problem repräsentiert (man bedenke die Anmerkung weiter oben bezüglich der Tatsache, dass die Materialdicke unter dem Nietenloch aus diesem Grund verstärkt wurde), wurde eine weitere Verbesserung durchgeführt, um das Abnutzen der Stangengeländer zu lindern. Da die Geländer breiter sind als der Stellplatz der Kettenglieder werden die Stellplätze der Schneideglieder nach aussen ausgestellt, um in den äußeren Abschnitt der Stangengeländer einzugreifen. Die Stellplätze der restlichen Seitenglieder (Bindegurte) greifen in den Innenabschnitt der Stangenkante ein. Dies gleicht die Abnutzung der Stangengeländer aus und reduziert das Problem des Abnutzens des Führungsstangengeländers ganz wesentlich.
  • Die Erfindung wird nach Durchsicht der folgenden detaillierten Beschreibung unter Bezugnahme auf die darin aufgeführten Zeichnungen besser verstanden werden.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • 1 zeigt eine Schnittdarstellung einer Sägekette nach dem Stand der Technik während des Betriebs in einer in einen Baumstamm oder Baum eingeschnittenen Kerbe;
  • 2 zeigt eine ähnliche Darstellung einer Sägekette der vorliegenden Erfindung; und
  • 3 zeigt eine Seitenansicht der Sägekette von 2.
  • BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM
  • 2 und 3 illustrieren einen Abschnitt der Sägekette der vorliegenden Erfindung. Die Sägekette ist auf einer Führungsstange 14 montiert. Wie in 2 dargestellt hat die Führungsstange 14 eine Führungsrille 16, in welcher sich die zentralen Antriebsglieder 18 der Sägekette fortbewegen. Die zentralen Antriebsglieder 18 sind mittels der Bindegurte 20 und der Schneideglieder 22 wie in 3 dargestellt miteinander verbunden.
  • Ein jedes der Schneideglieder 22 hat ein Tiefenmeßgerät 24, welches die Tiefe des Schnitts bestimmt, den ein jedes der Schneideglieder durchführen wird wenn die Sägekette um die Führungsstange 14 herum getrieben wird.
  • Die Sägekette wird mittels eines bekannten Antriebskopfes um die Führungsstange 14 herum getrieben, und wird in die von dem Pfeil 26 angedeutete Richtung getrieben. Wenn die Sägekette von dem Antriebskopf getrieben wird, drückt die Führungsstange 14 die Sägekette gegen das Material, und die Schneidezähne 23 der Sägekette werden wie in 2 dargestellt eine Sägekerbe 28 erzeugen oder produzieren. Jeder Schneidezahn 23 wird einen Teil des Materials wegschneiden, wobei die Tiefe des Schnitts des Schneidezahns 23 von dem Tiefenmeßgerät 24 eingeschränkt wird.
  • Eines der Probleme, welche mit den Hochleistungserntemaschinen angetroffen werden, ist das Entfernen der Späne aus der Sägekerbe 28. Es hat sich erwiesen, dass das Volumen der von den Schneidezähnen 23 erzeugten Späne dazu ausreicht, dass diese Späne dazu neigen werden, die Penetrierung der Schneidezähne 23 in das Material einzuschränken. Man nimmt an, dass die von den Schneidezähnen 23 produzierten Späne den Raum zwischen den Schneidekanten 25 der Schneidezähne 23 und innerhalb der Kerbe füllen (allgemein das Volumen aXbXc in den Zeichnungen), und die Kette wie im Wesentlichen durch den Pfeil 36 in 3 veranschaulicht von dem Boden der Kerbe 34 hinweg drücken, wenn sie kompaktiert werden.
  • The Sägekette der vorliegenden Erfindung hat Schneidezähne 23 mit einer größeren Höhe als die der Sägeketten der Vergangenheit. Die größere Höhe, allgemein durch b in 2 veranschaulicht, liefert eine größere Tiefe, welche die von den Schneidegliedern 22 erzeugten Späne aufnimmt. Die größere Höhe b in Kombination mit der Breite c der Kerbe 28 und dem Abstand a zwischen den aufeinander folgenden Schneidekanten 25 liefert ein großes Volumen für das Empfangen von Spänen, die von den Schneidegliedern 22 erzeugt werden. Das große Volumen reduziert das Kompaktieren der Späne zwischen der Sägekette und dem Boden der Kerbe 28. Es hat sich erwiesen, dass das Steigern des Volumens für die Spanentfernung die Rate steigert, mit welcher die Sägekette durch einen Baumstamm sägt.
  • Die Sägekette der vorliegenden Erfindung ist für Erntemaschinentypen konfiguriert, und sie bereitet daher keine Sorgen mit Bezug auf Sicherheitsfragen wie zum Beispiel Rückschlag, welcher normalerweise mit handgehaltenen Kettensägen assoziiert wird.
  • Die Erntemaschinen üben eine große Kraft auf die Führungsstange und Sägekette aus, welche dazu neigt, ein rapides Abnutzen der Führungsstange 14 an der lasttragenden Oberfläche 38 der Geländer 15 zu produzieren. Wie schon erwähnt wurde der Abstand unter den Nieten der Kettenglieder vergrößert, um eine größere Abnutzung der Kette zu erlauben. Um die Abnutzung der Führungsstange 14 zu reduzieren wurden der Fuß der Bindegurte 20 und der Fuß der Schneideglieder 22 so arrangiert, dass dieselben an verschiedenen Kontaktpunkten in die Geländer 15 der Führungsstange 14 eingreifen. Die Geländer 15 sind eine Verlängerung der äußeren Laminate der Führungsstange 14, welche die Führungsrille 16 der Führungsstange 14 definieren. Dies hat natürlich Auswirkungen auf die laminierte Führungsstange, wie illustriert. Für eine feste Führungsstange wird die Rille in die Kante eingeschnitten, und die Geländer sind daher im Wesentlichen auf jeder Seite der Rille in der gleichen Konfiguration geformt. Wie in 2 dargestellt ist der Fuß 30 des Schneideglieds 22 nach außen ausgestellt, so dass der Fuß 30 des Schneideglieds 22 eine andere Kontaktposition an dem Geländer 15 hat als der Fuß 32 des Bindegurts 20. Obwohl ein Abschnitt des Fusses 30 des Schneideglieds 22 mit dem Geländer 15 in Kontakt steht, welches auch mit einem Abschnitt des Fusses 32 des Bindeglieds zusammentrifft, welcher mit dem Geländer 15 in Kontakt steht, besteht ausreichend Varianz für das Verlängern der Haltbarkeit der Führungsgeländer 15.

Claims (3)

  1. Eine Schneidekette für eine Hochgeschwindigkeitserntemaschine, umfassend: eine Kette von miteinander verbundenen Gliedern einschließlich einer ersten Sequenz von Gliedern mit einem ersten Paar Seitengliedern (22), eines des genannten Paars von Seitengliedern aus einem linken Schneideglied bestehend, und das andere aus einem Bindegurt (20), einem ersten zentralen Antriebsglied (18), das hintere des genannten Paars von Seitengliedern überlappend und drehbar mit demselben verbunden, und einem zweiten Paar Seitenglieder, beide aus Bindegurten (20) bestehend, und das hintere der genannten ersten zentralen Glieder überlappend und drehbar mit demselben verbunden, und einem zweiten zentralen Glied (18), das hintere des genannten Paars von Bindegurten (20) überlappend und drehbar mit demselben verbunden, wobei das genannte zweite zentrale Glied (18) drehbar mittels vorderen und hinteren, sich durch jede der überlappenden Positionen des zentralen Glieds (18) und der Seitenglieder erstreckenden Nieten verbunden ist; eine zweite Sequenz von Gliedern wie die für die erste Sequenz von Gliedern beschriebene, aber ein rechtes Schneideglied (22) und einen Bindegurt (20) als das erste Paar Seitenglieder umfassend, und darauffolgende abwechselnde erste und zweite Sequenzen von Gliedern, alle miteinander verbunden, um die genannte Kette von miteinander verbundenen Gliedern zu formen; die genannten linken und rechten Schneideglieder (22) umfassen jeweils einen Schneidezahn (23), welchem ein Tiefenmeßgerät (24) vorausgeht, und sowohl der Schneidezahn (23) wie auch das Tiefenmeßgerät (24) erstrecken sich von einer Außenkante der gegenüber liegenden Bindegurte (20) nach außen, wobei die genannten Erstreckungen des Schneidezahns (23) und des Tiefenmeßgeräts (24) ein getrennter und bestimmter Erstreckungsabstand sind, so dass der Schneidezahn (23) sich bis auf eine bestimmte Höhe (b) erstreckt, welche größer ist als die Erstreckung des Tiefenmeßgeräts (24), und der Unterschied definiert eine Tiefe des Schnitts; die genannten drehbaren Verbindungen sind linear voneinander beabstandet und weisen einen durchschnittlichen Abstand auf, welcher die Kettenteilung definiert, dadurch gekennzeichnet, dass die genannte Höhe (b) der Schneidezähne (23) einen Abstand von nicht weniger als ungefähr 75% der Kettenteilung aufweist.
  2. Kette für eine Hochgeschwindigkeitserntemaschine nach Anspruch 1, wobei die genannte Teilung nicht größer ist als 1,27 cm (0,5 Zoll), und die genannte Höhe (b) der Schneidezähne (23) nicht größer ist als die Teilung, oder derselben gleich ist. 3. Kette für eine Hochgeschwindigkeitserntemaschine nach Anspruch 1 oder 2, wobei die genannte Teilung 1,026 cm (0,404 Zoll) beträgt, und die genannte Höhe (b) der Schneidezähne (23) ungefähr 0,889 cm (0,350 Zoll) beträgt.
  3. Kette für eine Hochgeschwindigkeitserntemaschine nach Anspruch 1, 2 oder 3, wobei die Unterkanten der Schneideglieder (22) transvers erweitert sind, um den Eingriff der Seitenglieder in die Stangengeländer (15) zu variieren.
DE2001613743 2000-02-29 2001-02-28 Hochgeschwindigkeitssägekette Expired - Lifetime DE60113743T2 (de)

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