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Gebiet der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf verbesserte positive Elektroden-Materialien zur Verwendung
in Batterien, insbesondere primären
Alkalibatterien.
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Hintergrund
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JP-A-54-1011
(Kokai 48-51222) lehrt, dass die Anzahl der Ladungs/Entladungszyklen,
die eine sekundäre
Batterie mit einem annehmbaren Kapazitätsniveau durchführen kann,
verbessert werden kann, indem man etwa 5 Gew.-% (etwa 20 000 ppm)
eines Dotierungsmittels, das aus Ti, Zr, Hf, Sb und Bi ausgewählt ist, in
die Kathode der Batterie einfügt.
Die Kurven A, B und C in der 2 von JP-A-54-1011, die die
Arbeitsbeispiele des Patents zusammenfassen, zeigen diesen Effekt.
Gleichzeitig zeigen diese Kurven (zusammen mit Kurve D) jedoch auch,
dass keine Verstärkung
der anfänglichen
Entladungskapazität
durch dieses Verfahren erreicht wird. Demgemäß gewährt JP-A-54-1011 keine Hilfe
bei der Bereitstellung neuer Alkalibatterien mit verstärkten Entladungskapazitäten, was
das Ziel der vorliegenden Erfindung ist.
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Kurzbeschreibung der Erfindung
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung wurde gefunden, dass Alkalibatterien mit verstärkten Entladungskapazitäten hergestellt
werden können,
indem man Zirconiummanganoxid in den Kathoden dieser Batterien einschließt.
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Eine
Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Zusammensetzung
herzustellen, die der Formel Mn1-xZrxOy entspricht, in
der x 0,0037 bis 0,0144 ist und y von 1,90 bis 2,00 reicht, in der
Mangan, Zirconium und Sauerstoff atomar vermischt sind. Mehr bevorzugt,
wobei x 0,0046 bis 0,0096 ist und am meisten bevorzugt, wobei x
0,0056 bis 0,0087 ist. Alternativ dazu kann das neue Material als
eine Zusammensetzung beschrieben werden, die Zirkonium, Mangan und
Sauerstoff umfasst und ein Zr/Mn-Stoffmengenverhältnis im Bereich von 0,0037
bis 0,0145 hat, und wobei der durchschnittliche Oxidationszustand
des Mangans im Bereich von +3,80 bis +4,00 liegt. Diese Zusammensetzung
kann durch Elektroabscheidung einer Lösung, die Mangan und Zirkonium
enthält,
hergestellt werden.
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Das
Zirkoniummanganoxid von Elektrodenqualität hat eine überwiegend faserige Morphologie,
wobei die Fasern Durchmesser in der Größenordnung von 10–100 nm
und Längen
in der Größenordnung
von 1–100 μm haben.
Die Fasern bestehen aus Einkristallen mit einer Ramsdellit-, Pyrolusit-
oder einer MnO2-ε-Kristallstruktur. Weiterhin hat das
Zirkoniummanganoxid der vorliegenden Erfindung eine spezifische
Oberfläche
von 50–100
m2/g, wenn dieselbe durch die BET-Methode
unter Verwendung der Stickstoffabsorption gemessen wird.
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Eine
weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, Elektroden
herzustellen, die das obige Zirkoniummanganoxid umfassen. Das Zirkoniummanganoxid
von Elektrodenqualität
der vorliegenden Erfindung kann zur Herstellung einer Elektrode
für eine
Alkalibatterie verwendet werden, die das Zirkoniummanganoxid und
ein leitfähiges
Material umfasst. Solche Elektroden weisen eine anfängliche
Entladungskapazität von
970 C/g oder mehr auf (es wurde eine so hohe anfängliche Entladungskapazität wie 1060
C/g gefunden), wenn dieselbe bei einer Konstantstromentladung von
10 mA/g gemessen wurde. Vorzugsweise machen die kombinierten Mengen
des leitfähigen
Materials und des Zirkoniummanganoxids wenigstens 90 Gew.-% der Elektrode
auf Trockenbasis aus.
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Eine
verbesserte Elektroden-Leistungsfähigkeit wurde gefunden, wenn
das Zirkoniummanganoxid der vorliegenden Erfindung in so geringen
Mengen wie 1 Gew.-% auf Basis der trockenen Elektrode eingeschlossen
ist. Es wird mehr bevorzugt, wenn die Konzentrationen des Zirkoniummanganoxids
von wenigstens 10 % bis wenigstens 45 % des Elektroden-Trockengewichts
reichen. Das der Elektrode zugefügte
leitfähige
Material ist vorzugsweise Kohlenstoff und mehr bevorzugt Graphit.
Die Elektroden-Mischung kann auch elektrolytisches Mangandioxid
als Co-Depolarisator einschließen.
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Eine
weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, verbesserte
Batterien herzustellen. Die oben beschriebenen Elektroden können als
Elektroden in Batterien der vorliegenden Erfindung verwendet werden,
und zwar vorzugsweise als Kathoden mit Zink als aktivem Material
in der Anode und Kaliumhydroxid als Komponente des Elektrolyten.
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Eine
weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, Zirkoniummanganoxid
unter Verwendung eines Verfahrens herzustellen, das das Streuplattieren
eliminiert. Das oben beschriebene Zirkoniummanganoxid der vorliegenden
Erfindung kann hergestellt werden, indem man ein Verfahren zur Herstellung
von Zirkoniummanganoxid von Elektrodenqualität in einem Bad, das eine Anoden-
und Kathoden-Elektrode enthält, verwendet.
Das Verfahren umfasst die Schritte der Zugabe einer Lösung von
löslichem
Mangan und Zirkonium zum Bad und das Plattieren von Zirkoniummanganoxid
auf die Anode. Die Lösung
wird vorzugsweise auf eine Temperatur zwischen 90 °C und 100 °C erwärmt. Das
bevorzugte lösliche
Mangan ist Mangansulfat, und das bevorzugte lösliche Zirkonium ist Zirkoniumsulfat.
Während
des Plattierungsschrittes wird vorzugsweise eine Abscheidungsstromdichte
zwischen 20 Am-2 und 100 Am-2 verwendet.
Das Verfahren der vorliegenden Erfindung ergibt überraschenderweise die Eliminierung
des Streuplattierens.
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Bevorzugte
Ausführungsformen
der Erfindung sind aus den Unteransprüchen ersichtlich.
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Kurze Beschreibung der
Zeichnungen
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Die
vorliegende Erfindung kann unter Bezugnahme auf die folgenden Zeichnungen
leichter verstanden werden, in denen:
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die 1 eine
Querschnittsansicht einer primären
Alkalibatterie ist, die gemäß der vorliegenden
Erfindung hergestellt wurde, und
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die 2 ein
Diagramm ist, das die Beziehung zwischen der anfänglichen Entladungskapazität und dem
Zr-Gehalt in einer Batterie zeigt, die gemäß der vorliegenden Erfindung
hergestellt wird.
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Ausführliche Beschreibung
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In 1 wird
eine Schnittansicht einer zylindrischen alkalischen elektrochemischen
Zelle 10 gezeigt. Die Alkalizelle 10 schließt einen
Stahlbecher 12 ein, der eine zylindrische Form mit einem
geschlossenen unteren Ende und einem offenen oberen Ende aufweist.
Eine metallisierte Kunststofffolien-Etikette 14 ist um
die Außenfläche des
Stahlbechers 12 herum ausgebildet, außer an den Enden des Stahlbechers 12.
Am geschlossenen Ende des Stahlbechers 12 liegt eine positive
Abdeckung 16 vor, die vorzugsweise aus plattiertem Stahl
besteht. Das Folienetikett 14 ist über dem Umfangsrand der positiven
Abdeckung 16 ausgebildet. Eine Kathode 20, die
typischerweise aus einer Mischung von Mangandioxid, Graphit, einer
45%igen Kaliumhydroxid-Lösung,
Wasser, einem Bindemittel und Additiven besteht, ist an der Innenfläche des
Stahlbechers 12 ausgebildet. Ein Separator 22,
der vorzugsweise aus einem Faservlies besteht, das die Wanderung
irgendwelcher festen Teilchen in die Zelle verhindert, ist auf der
Innenfläche
der Kathode 20 angeordnet. Ein alkalischer Elektrolyt 24,
der vorzugsweise aus Kaliumhydroxid (KOH) besteht, ist in dem Becher 12 angeordnet,
vorzugsweise im Inneren des Separators 22. Eine Anode 18,
die vorzugsweise aus Zinkpulver, einem Geliermittel und Additiven
besteht, ist innerhalb des Elektrolyten 24 im Kontakt mit
einem Stromkollektor 26 angeordnet, der einen Messingnagel
einschließen
kann. Demgemäß ist Kathode 20 als
die positive Elektrode der Zelle konfiguriert, und Anode 18 ist
als die negative Elektrode der Zelle konfiguriert.
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Eine
Dichtung 30, vorzugsweise aus Nylon, ist am offenen Ende
des Stahlbechers 12 ausgebildet, um ein Ausfließen der
aktiven Materialien zu verhindern, die in dem Stahlbecher 12 enthalten
sind. Die Dichtung 30 steht mit einer Metallunterlegscheibe 28 und
einer Innenzellen-Abdeckung 34 im Kontakt, die vorzugsweise aus
Stahl besteht. Eine negative Abdeckung 36, die vorzugsweise
aus plattiertem Stahl besteht, steht durch eine Schweißnaht mit
dem Stromkollektor 26 in Kontakt. Die negative Abdeckung 36 ist
durch die Nylondichtung 30 von dem Stahlbecher 12 elektrisch
isoliert. Der Stromkollektor 26 ist mit der negativen Abdeckung 36 elektrisch
verbunden. Die Anode 18 der vorliegenden Erfindung enthält vorzugsweise
Zinkpulver als elektrochemisch aktives Material. Die Kathoden-Elektrode 20 der
vorliegenden Erfindung besteht typischerweise aus elektrolytischem
Mangandioxid (EMD) als elektrochemisch aktivem Material. Zusätzlich dazu
können
die Anode 18 und die Kathode 20 der vorliegenden
Erfindung auch ein oder mehrere Additive enthalten. Es ist klar, dass
andere Anoden, Kathoden, Elektrolyte und Separatoren gemäß der vorliegenden
Erfindung verwendet werden können.
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In
der speziell gezeigten Ausführungsform
ist die Batterie 10 eine primäre Alkalibatterie. Demgemäß besteht
die Kathode 32 aus 2–15
Gew.-% eines elektrisch leitfähigen
Materials, 80 Gew.-% oder mehr eines Zirkoniummanganoxids, das gemäß der vorliegenden
Erfindung hergestellt wurde, und anderen wahlweisen Inhaltsstoffen,
wie nachstehend diskutiert wird. Diesbezüglich bezieht sich Gew.-% auf
die Menge des angegebenen Inhaltsstoffes, bezogen auf das Trockengewicht
aller Inhaltsstoffe in der Kathode. Kathoden für Alkalibatterien werden normalerweise
aus wässrigen
Materialien hergestellt, wie KOH-Lösungen, Lösungen oder Dispersionen harzartiger
Bindemittel und Lösungen
oder Dispersionen von Gleitmitteln und anderen Hilfsstoffen. Die
hierin für
die Inhaltsstoffe der Kathode angegebenen Gew.-% beziehen sich auf
das Gesamt-Trockengewicht
dieser Inhaltsstoffe, wobei der Wassergehalt dieser Inhaltsstoffe
ausgeschlossen ist.
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Die
vorliegende Erfindung ist auch auf sekundäre Alkalibatterien anwendbar.
Theoretisch sind primäre und
sekundäre
Batterien im Wesentlichen miteinander identisch. Kommerziell gibt
es jedoch einige wichtige strukturelle Unterschiede.
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Z.B.
ist eine wichtige Konstruktionsanforderung an kommerzielle sekundäre Alkalibatterien
die Lebensdauer, d.h. die Fähigkeit
der Batterie, wiederholte Ladungs/Entladungszyklen bei einem annehmbaren Kapazitätsgrad durchzuführen. Da
Mangandioxid sich ausdehnt und zusammenzieht, wenn es geladen und entladen
wird, müssen
Kathoden, die aus diesem Material hergestellt werden, spezielle
Konstruktionsmerkmale einschließen,
um sich an dieses Ausdehnen und das Zusammenziehen anzupassen. Somit
sind normalerweise signifikante Mengen an organischem Bindemittel
sowie an Graphit und/oder Ruß in
solchen Elektroden eingeschlossen, um eine strukturelle Integrität bereitzustellen. "Käfige" oder andere Strukturen können auch bereitgestellt
werden, um das Kathodenmaterial zu umgeben oder dasselbe zu enthalten.
Der Nettoeffekt besteht darin, dass der Mangandioxid-Gehalt in solchen
Kathoden typischerweise in der Größenordnung von 50–75 Gew.-%
auf Trockengewichtsbasis liegt. Selbst in JP-A-54-1011 (sowie DE-A-3,337,568)
ist der maximale Mangandioxid-Gehalt in den Kathoden geringer als
80 Gew.-%.
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Das
Stromkollektor-Material, das in der erfindungsgemäßen Kathode
verwendet wird, ist normalerweise Graphit oder Ruß. Andere
alkalibeständige,
elektrisch leitfähige,
nicht reaktionsfähige,
normalerweise teilchenförmige
Materialien können
auch verwendet werden. Graphit und Ruß, insbesondere Mischungen
derselben, werden bevorzugt. Obwohl Kathoden, die gemäß der vorliegenden
Erfindung hergestellt werden und in primären Alkalibatterien verwendet
werden sollen, eine so große
Menge wie 15 Gew.-% des Stromkollektor-Materials enthalten können, enthalten
bevorzugte Kathoden 10 Gew.-% oder weniger, mehr bevorzugt 7 Gew.-% oder weniger. Kathoden,
die 5 Gew.-% oder weniger oder sogar 4 Gew.-% oder weniger und sogar eine
so geringe Menge wie 1–2
Gew.-% leitfähiges
Material enthalten, werden zur Verwendung in primären Alkalibatterien
besonders bevorzugt.
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Die
erfindungsgemäßen Kathoden
können
auch ein oder mehrere Bindemittel-Materialien einschließen. Viele
unterschiedliche Typen von Bindemittel-Materialien können verwendet
werden. Z.B. können
wasserunlösliche,
hydrophobe, teilchenförmige,
synthetische harzartige Materialien, wie Polytetrafluorethylen und Polyethylen,
verwendet werden. Siehe die gleichzeitig anhängige Anmeldung US-A-5,895,735. Monomere
und Prepolymere, die polymerisieren, um solche Polymere, wie Epoxyharze,
in situ zu bilden, können
auch verwendet werden. Wasserunlösliche
thermoplastische und wärmehärtbare Harze
können
auch verwendet werden, obwohl es wünschenswert ist, ein Erwärmen des
Mangandioxid-Kathodenmaterials
auf eine höhere
Temperatur als etwa 130 °C
zu vermeiden. Siehe die oben erwähnte
JP-A-54-1011.
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Zusätzlich zu
wasserunlöslichen,
hydrophoben, synthetischen, harzartigen Materialien können auch wasserunlösliche,
hydrophile, harzartige Materialien verwendet werden. Beispiele sind
Acryl-Polymere und -Copolymere, und natürlich vorkommende harzartige
Materialien, wie Gummiarabicum und Kartoffelstärke, können auch verwendet werden.
Polyacrylsäure-Polymere
und -Copolymere, die auch als Super-Absorptionsmittel fungieren,
wie Carbopol®,
das eine vernetzte Polyacrylsäure
ist, die von PMD Group, Inc., Vorgänger der Performance Materials
Division der BF Goodrich Company, Inc., erhältlich ist, sind von besonderem
Interesse.
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Bindemittel,
die nicht harzartig sind, können
auch verwendet werden. Beispiele sind Portland-Zement.
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Im
Falle von Kathoden, die gemäß der vorliegenden
Erfindung hergestellt werden und in primären Alkalibatterien verwendet
werden sollen, kann der Bindemittelgehalt in der Kathode so groß wie 15
Gew.-% sein. Bindemittel-Beladungen in der Größenordnung von 0–5 Gew.-%,
insbesondere von 0,2–3
Gew.-%, sind jedoch typischer, um dadurch soviel Mangandioxid wie
möglich
in der Kathode zu halten.
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Zusätzlich zu
den obigen Inhaltsstoffen kann die erfindungsgemäße Kathode wenn sie sich in
einem "Anwendungs"zustand befindet – auch ein
alkalisches Material und Wasser enthalten. Obwohl jedes geeignete alkalische
Material verwendet werden kann, werden NaOH und KOH, insbesondere
KOH, bevorzugt. Irgendeine konventionelle Menge an alkalischer Elektrolyt-Lösung kann
in der erfindungsgemäßen Kathode
eingeschlossen sein, wie z.B. 0,5–10 Gew.-%. Typischer beträgt die Menge
an alkalischem Elektrolytlösungs-Material
1–6 Gew.-% oder sogar 1,5–5 Gew.-%,
für primäre Alkalibatterien.
Wie in der Technik bekannt ist, hängt die verwendete Menge der
Elektrolyt-Lösung
von ihrer Konzentration sowie den entsprechenden Mengen anderer aktiver
Materialien ab.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung können
die Entladungskapazitäten
von Alkalibatterien verstärkt werden,
indem man in dem Kathodenmaterial das Zirkoniummanganoxid-Material
einschließt.
Dies lässt
sich unter Bezugnahme auf die 2 leichter
verstehen, die ein Diagramm ist, das die anfänglichen Entladungskapazitäten einer
Anzahl ansonsten identischer Kathoden erläutert, die aus Zirkoniummanganoxid
gemäß der vorliegenden
Erfindung hergestellt wurden und unterschiedliche Mengen an Zirkonium
enthalten. Wie aus dieser Figur ersichtlich ist, variiert die anfängliche
Entladungskapazität
in Abhängigkeit
vom Zirkonium-Gehalt beträchtlich,
wobei Kathoden, die 4000 ppm bis 15 000 ppm Zirkonium (auf Trockengewichtsbasis)
enthalten, wesentlich größere anfängliche
Entladungskapazitäten
aufweisen als Kathoden, die andere Mengen an Zirkonium oder überhaupt
kein Zirkonium enthalten.
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2 zeigt
insbesondere, dass Kathoden, die 4000 ppm bis 15 000 ppm Zirkonium
auf Trockengewichtsbasis enthalten, so hohe anfängliche Entladungskapazitäten wie
1060 C/g oder mehr aufweisen, wenn dieselben bei einer Konstantstromentladung
von 10 mA/g gemessen werden, wie in Verbindung mit den folgenden
Arbeitsbeispielen ausführlicher
beschrieben wird. Dies lässt
sich ziemlich vorteilhaft mit der konventionellen Kathode (die kein
Zirkonium enthält)
vergleichen, deren anfängliche
Entladungskapazität
950 C/g ist, sowie mit der Kathode des oben erwähnten Japanischen Patents Nr.
54-1011 (die etwa 20 000 ppm Zr enthält), deren anfängliche
Entladungskapazität
gleich oder geringer als 950 C/g wäre, basierend auf den Daten
der 2. Aus der 2 ist weiterhin
ersichtlich, dass anfängliche
Entladungskapazitäten
von wenigstens 980 C/g oder mehr, 1000 C/g oder mehr und sogar so
hohe anfängliche
Entladungskapazitäten
wie die oben erwähnten
1060 C/g erhalten werden können,
wenn die Kathoden der vorliegenden Erfindung vorzugsweise 5000 ppm
bis 10 000 ppm Zr, mehr bevorzugt 6000–9000 ppm Zr oder sogar 8500
ppm Zr enthalten.
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Das
erfindungsgemäße Zirkoniummanganoxid
von Elektrodenqualität
kann als eine Verbindung angesehen werden, die der Formel Mn1-xZrxOy entspricht,
in der x 0,0037 bis 0,0144 ist und y von 1,90 bis 2,00 reicht. Dies
entspricht einem Manganoxid, das auf Trockengewichtsbasis 4000–15 000
ppm Zr enthält,
d.h. bezogen auf die kombinierten Gewichte von Mangan, Sauerstoff
und Zirkonium. In dem bevorzugten Zirkoniummanganoxid-Material der
vorliegenden Erfindung, das 5000 ppm bis 10 000 ppm Zr enthält, ist
x in dieser Formel 0,0046 bis 0,0096, während im Manganoxid, das 6000
ppm bis 9000 ppm Zr enthält,
x 0,0056 bis 0,0087 ist. Im Manganoxid, das 8500 ppm Zr enthält, ist
x 0,0080.
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Wie
oben angegeben wurde, ist es bereits bekannt, dass bestimmte Dotierungsmittel
die Lebensdauer von Manganoxid-Kathoden in sekundären Batterien
verbessern. Zusätzlich
dazu wird in einigen Literaturstellen angegeben, dass diese Dotierungsmittel
wie folgt zum Mangandioxid gegeben werden können: durch einfaches Vermischen
der Oxide der Dotierungsmittel mit Mangandioxid, durch chemische
Techniken, in denen Ionen der Dotierungsmittel gemeinsam mit dem
Mangandioxid ausgefällt
werden, und durch elektrochemische Techniken, in denen Ionen der
Dotierungsmittel aus dem elektrolytischem Bad, das zur Herstellung
von elektrolytischem Mangandioxid (EMD) verwendet wird, gemeinsam
ausgefällt
werden. Siehe die oben erwähnten JP-A-54-1011
und DE-A-3,337,568.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung wurde jedoch gefunden, dass ein Zirkoniummanganoxid-Material die
Entladungskapazitäten
von alkalischen Kathoden nur verstärkt, wenn es durch Co-Präzipitations-
oder Co-Elektroabscheidungs-Techniken zum Mangandioxid gegeben wird.
Verfahren, in denen das sich ergebende Zirkoniummanganoxid die atomare
Struktur, die physikalischen Eigenschaften, die elektrochemischen
Eigenschaften und die Morphologie beibehält, können gleichwertig sein, jedoch
funktioniert das einfache Vermischen von Oxiden oder von Oxiden
mit adsorbierten Ionen nicht. Dies ist im Hinblick auf das Patent JP-A-54-1011
besonders überraschend,
das in der 2 zeigt, dass weder das Verfahren
der Dotierungsmittel-Zugabe (Kurven A und B gegenüber C),
noch das Vorliegen oder Fehlen eines Dotierungsmittels (Kurven D1 gegenüber
A, B und C) die anfängliche
Kathoden-Leistungsfähigkeit
in sekundären
Batterien beeinflusst.
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Somit
besteht ein wichtiges Merkmal der vorliegenden Erfindung darin,
dass das Zirkonium in die Mikrostruktur des Manganoxids, das zur
Herstellung der erfindungsgemäßen Kathoden
verwendet wird, durch Co-Präzipitations-
oder Co-Elektroabscheidungs-Techniken
eingefügt
wird, so dass die Dotierungsmittel-Elemente mit dem Mangan und Sauerstoff
auf atomarer Basis innig vermischt werden. Mit anderen Worten: die Dotierungsmittel-Elemente
müssen
mit dem Kristallgitter oder der Matrix des Manganoxid-Materials
von Elektrodenqualität
innig vermischt werden und nicht nur in einem groben Gemisch vorliegen.
Zusätzlich
zu der Co-Präzipitation
oder der Co-Elektroabscheidung können
auch andere Herstellungstechniken, die ein ähnlich inniges Vermischen des
Dotierungsmittels mit dem MnO2 ergeben,
verwendet werden.
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Ein
weiteres einzigartiges Merkmal des erfindungsgemäßen Zirkoniummanganoxids besteht
darin, dass es eine spezifische Oberfläche von 50–100 m2/g
aufweist, die durch die BET-Methode der spezifischen Oberfläche unter
Verwendung der Stickstoff-Adsorption bei 77 K gemessen wurde. Spezifische
Oberflächen
in der Größenordnung
von 60–90
m2/g oder sogar von 80 m2/g
werden besonders bevorzugt. Dies ist deutlich höher als die spezifische Oberfläche von
konventionell hergestelltem elektrolytischen Mangandioxid von Batteriequalität, die 30
m2/g beträgt, wenn sie durch diese Methode
gemessen wird.
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Das
erfindungsgemäße Zirkoniummanganoxid
weist auch eine einzigartige Kristallstruktur auf, verglichen mit
konventionellem EMD von Batteriequalität, wenn dieselbe durch Durchstrahlungselektronenmikroskopie
("TEM") gemessen wird.
In diesem Zusammenhang erzeugt eine konventionelle Röntgenbeugung
von EMD eine starke Verbreiterung und eine geringe Intensität von Kristallebenen-Reflektionen und
ist demgemäß ein schlechtes
Werkzeug, um zwischen Materialien zu unterscheiden. Dieser Effekt
ist in TEM und den assoziierten Elektronenbeugungsdiagrammen nicht
erkennbar, und somit wird angenommen, dass dies ein exakteres Mittel
zur Bestimmung von strukturellen Merkmalen dieser Materialien ist.
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Auf
jeden Fall weist das erfindungsgemäße Zirkoniummanganoxid, wenn
es durch TEM analysiert wird, eine überwiegend faserige Morphologie
auf, wobei es den Anschein hat, dass die Fasern sowohl einzeln als
auch in Bündeln
angeordnet sind. Diese Fasern haben Durchmesser in der Größenordnung
von 10–100 nm
und Längen
in der Größenordnung
von 1–100 μm und scheinen
aus Einkristallen zu bestehen, die eine gemeinsame Kristallorientierung
haben, wie sich aufgrund ihrer Elektronenbeugungsdiagramme ergibt.
Diese Fasern neigen dazu, senkrecht zur Elektrode orientiert zu
werden, auf der die Abscheidung gewachsen ist, oder mit anderen
Worten: sie wachsen in der Abscheidungsrichtung des Zirkoniummanganoxids.
Das Zirkonium scheint zu verursachen, dass die als Kristallkeim
wirkenden Kristallite vorzugsweise in einer Richtung wachsen, was
zu einer faserigen Morphologie führt.
Die in dieser Struktur beobachteten Kristalltypen sind Ramsdellit,
Pyrolusit und ε-MnO2.
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Andere
Merkmale des erfindungsgemäßen Zirkoniummanganoxids
sind, dass es wenigstens in einigen Fällen einen spezifischen Widerstand
von mehr als 400 Ω-cm
sowie eine Dichte zwischen 4,00 g/cm3 und 5,00
g/cm3, typischer zwischen 4,25 und 4,75
g/cm3 hat.
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Die
Herstellung des Zirkoniummanganoxids wird nachstehend ausführlich beschrieben.
Während
der elektrolytischen Abscheidung von EMD wird jedoch etwas Material
an Stellen abgeschieden, die von denjenigen der Anode verschieden
sind. Dieses andere Material ist als hydrolytisches MnO2 oder
als Streuplattierung bekannt. Die unerwünschte Streuplattierung erfolgt
auf Abdeckungen, die ein Verdampfen verhindern, Rohrleitungen von
Lösungen,
dem Behälter,
auf den verschiedenen Instrumenten, die zum Messen oder Steuern der
Plattierungsbedingungen verwendet werden, und auf anderen Stellen,
die kein anodisches Potential besitzen. Diese Streuplattierung stellt
in dem Verfahren eine Ineffizienz dar und führt zu einer Verschwendung
von Rohmaterial, einer Reduktion der Wirksamkeit von Sensoren und
einer zusätzlichen
Wartung des Herstellungs verfahrens. Überraschenderweise wurde gefunden,
dass die Zugabe von Zirkoniumsulfat oder anderer Dotierungsmittel
zum Plattierungsbad diese Streuplattierung eliminiert. Nur geringe
Mengen des Dotierungsmittels sind erforderlich, um diesen Effekt
zu erreichen. Im Falle von Zirkonium hat eine Zirkonium-Konzentration
von 100 ppm in dem Plattierungsbad die Streuplattierung wesentlich
reduziert, während
bei einer Zirkonium-Konzentration von 200 ppm oder mehr die Streuplattierung
eliminiert wird.
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Arbeitsbeispiele
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Um
die vorliegende Erfindung ausführlicher
zu beschrieben, werden die folgenden Arbeitsbeispiele präsentiert.
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Beispiel 1
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Herstellung des Zirkoniummanganoxids
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Das
Zirkoniummanganoxid der vorliegenden Erfindung wurde unter Verwendung
einer elektrochemischen Technik hergestellt, die derjenigen ähnlich ist,
welche zur Herstellung von konventionellem elektrolytischen Mangandioxid
verwendet wird. Die Gerätschaft,
die notwendig ist, um EMD im Labormaßstab herzustellen, rotiert
im Wesentlichen um ein 2-I-Becherglas, das als Elektrolysezelle
fungiert. In dieser liegen zwei Titananoden (jeweils 146,4 cm2) vor, die von drei Graphit-Kathoden mit
der gleichen spezifischen Oberfläche
umgeben sind und parallel zu denselben angeordnet sind. Der Strom
für die
Elektrolyse wird durch eine äußere Stromquelle
geliefert, die entweder manuell oder per Computer gesteuert werden
kann. Um somit eine konstante Bad-Zusammensetzung im Laufe eines
Versuchs beizubehalten, wird verbrauchter Elektrolyt (MnSO4/H2SO4)
kontinuierlich aus dem Plattierungsbad entfernt und mit der gleichen
Rate durch Beschickungselektrolyt (MnSO4)
ersetzt. Die Rate des Entfernens von verbrauchtem Elektrolyt und
der Zugabe von Beschickungselektrolyt wird durch die erwünschte Elektrolyt-Konzentration und
die Abscheidungsstromdichte bestimmt. Für die Synthese von Zirkoniummanganoxiden
wurde eine vorher bestimmte Menge an Zirkonium zu dem Ausgangselektrolyt
und dem Beschickungselektrolyt als Zirkoniumsulfat gegeben. Es wurde
beobachtet, dass die Menge an löslichem
Zirkonium in dem Plattierungsbad grob 1/10 der Konzentration ausmacht,
die in der sich ergebenden Abscheidung gefunden wurde. Daher stellt
die Zirkonium-Konzentration der Abscheidung etwa das Zehnfache der
Konzentration an Zirkoniumion in der Plattierungsbad-Lösung dar.
Die Temperatur wird durch einen äußeren Heizmantel,
der das Elektrolysebad umgibt, beibehalten.
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Eine ähnliche
Arbeitsweise wurde zur Herstellung von Zirkoniummanganoxiden in
einem größeren Maßstab verwendet,
hierbei liegen aber einige kleine Unterschiede vor. In einem größeren Maßstab wird
es bevorzugt, dass ein separater Strom vorliegt, um das Zirkonium
in das Plattierungsbad einzuführen,
und dasselbe nicht als Komponente der Beschickungslösung zugeführt wird.
Weiterhin erfolgt das Erwärmen
von Plattierungszellen im Produktionsmaßstab über einen Tauchsieder und nicht
durch den Mantel, der in dieser Apparatur verwendet wurde. Auch
wird weder im Labormaßstab
noch bei Verfahren im größeren Maßstab eine Streuplattierung
beobachtet.
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Die
Zirkoniummanganoxid-Abscheidung erfolgt aus einer heißen (90–100 °C) Lösung von
saurem (15–45
g/l H
2SO
4) MnSO
4 (20–80
g/l). Typische Abscheidungsstromdichten betragen 20–100 Am
-2. Bevorzugte Abscheidungsstromdichten betragen
etwa 60 Am
-2. Die allgemeinen elektrochemischen
Reaktionen, die während
der Zirkoniummanganoxid-Synthese erfolgen, sind die Folgenden:
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Es
wird angenommen, dass Zirkonium keiner elektrochemischen Reaktion
unterliegt. Statt dessen wird es in der atomaren Matrix durch Adsorption
auf der Mangandioxid-Abscheidung eingeschlossen und gebunden. Sobald
es adsorbiert ist, wird es an die Mangan- und Sauerstoffatome atomar
gebunden.
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Nach
der Herstellung wurde das Zirkoniummanganoxid mechanisch von den
Anoden entfernt und zu kleinen Stücken (1–2 cm) zerbrochen. Diese Stücke wurden
dann mit deionisiertem Wasser gewaschen und bei ca. 70 °C getrocknet,
bevor sie unter Verwendung einer Labor-Mikromühle gemahlen wurden. Insbesondere
wurde auf die Mahlzeit geachtet, da ein ausgedehntes Mahlen zu einer
Verschlechterung der elektrochemischen Leistungsfähigkeit
führt.
Die gemahlene Probe wurde durch ein Sieb von 108 μm geschickt,
um grobe Teilchen zu entfernen. Das Pulver wurde dann in deionisiertem
Wasser suspendiert und durch Zugabe von 0,5 M NaOH neutralisiert,
bis der pH der Suspension im Bereich von 6,5 bis 7,0 stabil war.
Dann wurde die Suspension filtriert, und der gesammelte Feststoff
wurde gründlich
mit deionisiertem Wasser gewaschen. Schließlich wurden die Feststoffe
bei etwa 70 °C
an der Luft getrocknet. Die Arbeitsweise, die hier für die Behandlung von
Zirkoniummanganoxiden nach der Synthese beschrieben wird, ist derjenigen ähnlich,
die kommerziell verwendet wird, es sollte aber darauf hingewiesen
werden, dass das Zirkoniummanganoxid in gleicher Weise wie EMD behandelt
werden kann, und zwar unabhängig
von der Behandlung.
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Beispiel 2
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Herstellung der Kathoden-Elektrode:
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Jede
auf diese Weise hergestellte Zirkoniummanganoxid-Probe wurde dann
zu einer "Blackmix"-Zusammensetzung
formuliert, bestehend aus etwa 45 Gew.-% des zu testenden Zirkoniummanganoxids,
45 Gew.-% KS6 Graphit, der von Timcal bereitgestellt wird, und 10
Gew.-% 9 M KOH in Wasser. Die exakt verwendeten Mengen an Zirkoniummanganoxid
und Graphit wurden so ausgewählt,
dass jede Testelektrode genau 0,20 g Zirkoniummanganoxid enthielt.
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Die
so gebildeten Blackmix-Zusammensetzungen wurden dann durch Formpressen
unter 1000 kg zu Testelektroden eines Durchmessers von 25,4 mm und
einer Dicke von etwa 1 geformt.
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Beispiel 3
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Testen der Elektroden
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Die
Daten in der oben erwähnten 2 wurden
entwickelt, indem man eine Reihe von Zirkoniummanganoxid-Elektroden
testete, die gemäß den allgemeinen
Prinzipien der Erfindung hergestellt wurden, wie in den Beispielen
1 und 2 beschrieben wird, und die unterschiedliche Mengen an Zr
enthalten. Das Testen erfolgte mit den Zirkoniummanganoxid-Proben,
die in Form planarer Elektroden vorliegen und einen großen Überschuss
an Graphit-Leiter und Elektrolyt enthalten. Mit diesem Überschuss
werden Massetransport-Probleme, die mit einer schlechten elektronischen
Leitfähigkeit
und der Elektrolyt-Verfügbarkeit
verbunden sind, vermieden. Die Reaktion während des elektrochemischen
Testens ist daher allein auf das Zirkoniummanganoxid zurückzuführen.
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Die
Elektroden wurden unter Verwendung einer elektrochemischen Zelle
getestet, die aus einem Edelstahl-Stromkollektor, auf den die Elektrode
montiert wurde, sowie einer Hg/HgO-Referenzelektrode und einer Pt-Gegenelektrode
besteht. Jede Elektrode wurde im Kontakt mit dem Stromkollektor
in einer individuellen Zelle angeordnet und mit drei Schichten eines
im Handel erhältlichen
Separatorpapiers und dann mit einer perforierten Nylon-Scheibe bedeckt.
Die Elektrode, die Separatorpapiere und die perforierte Nylon-Scheibe
wurden durch eine Schraubenbefestigung in der Zelle unter konstantem
Druck an ihrem Platz gehalten. Zusätzlich dazu wurde 9 M KOH-Elektrolyt
(ca. 10 ml) in die Zelle gegeben. Die Gegenelektrode und die Referenzelektrode
wurden in den Elektrolyten eingetaucht, und dann wurde ein konstanter
Strom von 10 mAg-1 Testprobe zwischen die
Gegenelektrode und den Stromkollektor angelegt, um eine Reduktion
der Testprobe zu bewirken. Beim Fortschreiten der Reduktion wurde
der Spannungsunterschied zwischen der Referenzelektrode und dem Stromkollektor
in Abhängigkeit
von der Zeit gemessen, wobei der Test beendet war, als die Spannung
-0,75 V gegenüber
der Hg/HgO-Referenzelektrode erreichte. Die Entladungskapazität jeder
Elektrode wurde berechnet, indem man die Zeitspanne bestimmte, die
für eine
bestimmte Ladeendspannung von -0,4 V gegenüber Hg/HgO genommen wurde,
und dieselbe mit dem verwendeten Strom multiplizierte.
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Wie
oben in Verbindung mit der 2 diskutiert
wurde, zeigen die erhaltenen Ergebnisse, dass Zirkoniummanganoxid,
das 4000–15
000 ppm Zirkonium auf Trockengewichtsbasis enthält, eine anfängliche
Entladungskapazität
von 970 C/g oder mehr bei den bestimmten Testbedingungen, die verwendet
wurden, aufweist. Dies lässt
sich ziemlich vorteilhaft mit den 950–960 C/g vergleichen, die von
konventionellem Mangandioxid aufgezeigt werden, das kein Zirkonium
enthält,
sowie mit dem Mangandioxid, das in dem oben erwähnten Patent JP-A-54-1011 (das
20 000 ppm Zr enthält)
aufgeführt
ist. Diese Ergebnisse zeigen ferner, dass anfängliche Entladungskapazitäten von
wenigstens 980 C/g oder mehr, von 1000 C/g oder mehr und so hohe
wie von 1060 C/g unter Verwendung der bevorzugten Zirkoniummanganoxid-Zusammensetzungen
der Erfindung erhalten werden können,
die 5000–15
000 ppm Zr, mehr bevorzugt 6000–9000
ppm Zr oder sogar 8500 ppm Zr enthalten.