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Gebiet der
Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine geträgerte Katalysatorzusammensetzung
zur Polymerisation von Olefinen, ein Verfahren zum Herstellen derselben
und ein Verfahren zur Polymerisation unter Verwendung derselben.
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Beschreibung
des Stands der Technik
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Geträgerte heterogene
Katalysatorzusammensetzungen für
die Polymerisation von Olefinen sind auf dem Fachgebiet gut bekannt.
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In
vielen Fällen
sind auf Silika geträgerte
Katalysatoren auf Titanbasis für
die Polymerisation von Olefinen verwendet worden. Jedoch resultiert
deren Verwendung in der Gegenwart von Verunreinigungen im Endprodukt.
Diese Verunreinigungen bewirken wiederum, daß das Polymer eine schlechte
Filmerscheinungseinstufung aufweist. Während auf Silika geträgerte Katalysatoren
eine gute Partikelmorphologie bereitstellen, ist somit ein Opfer
gebracht worden bei der Qualität
des Polymers.
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Daher
besteht eine Notwendigkeit, Katalysatorträger bereitzustellen, welche
die Nachteile bei Verwendung von Silika überwinden.
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L.
Sun, C. C. Hsu und D. W. Bacon, Journal of Polymer Science: Part
A Polymer Chemistry, Band 32, 2127–2134 beschreiben elf Polymere
mit unterschiedlichen Hauptkettenstrukturen und funktionellen Gruppen,
welche bezüglich
ihrer Eignung zur Verwendung als ein Katalysatorträger getestet
worden sind.
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U.S. 5,102,841 offenbart
die Verwendung von Polypropylenpolymer als einen Träger, um
Partikel der Katalysatorvorstufe auf Titan- oder Vanadiumbasis zu
binden. Eine Katalysatorzubereitung wird darin für eine Katalysatorvorstufe
verwendet, welche bereits in der
U.S.
4,303,771 beschrieben wird. In der
U.S. 5,102,841 wird ein Verfahren
für die
Herstellung von Polyethylen unter Verwendung eines Katalysators
mit einem Träger
offenbart, welcher eine Partikelmorphologie liefert, die gleich
ist zu Silika und anderen organischen Oxidträgern, jedoch im wesentlichen
die Gegenwart von störendem
Rest in dem Harz vermeidet. Das Verfahren der
U.S. 5,102,841 umfaßt ein Kontaktieren
von Ethylen oder einer Mischung, welche Ethylen und ein oder mehrere
alpha-Olefine umfaßt,
und, optional, ein oder mehrere Diolefine, unter Polymerisationsbedingungen
mit einem Katalysatorsystem, welches umfaßt:
- (a)
eine partikuläre
Katalysatorvorstufe, welche Titan und/oder Vanadium enthält;
- (b) Polypropylenträgerparikel,
an welche die Katalysatorvorstufenpartikel gebunden sind; und
- (c) einen Hydrocarbylaluminium-Cokatalysator.
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Jedoch
wird die Verwendung des Verfahrens der
U.S. 5,102,841 in einer niedrigen
Produktivität
für diese
Katalysatorzusammensetzung resultieren. Zudem werden eine Produktklarheit
und Harzmorphologie erhalten, welche nicht zufriedenstellend sind.
Ferner ist der Katalysatorpreis ziemlich hoch.
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Zusammenfassung
der Erfindung
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Es
ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine geträgerte Katalysatorzusammensetzung bereitzustellen,
welche die Nachteile des Stands der Technik überwindet, insbesondere ihre
Produktivität verbessert.
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Es
ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren
zum Herstellen einer solchen geträgerten Katalysatorzusammensetzung
mit niedrigeren Kosten bereitzustellen.
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Es
ist noch eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren
zur Polymerisation von Olefinen unter Verwendung der geträgerten Katalysatorzusammensetzung
der vorliegenden Erfindung bereitzustellen, was ein Polymer mit
einer verbesserten Produktqualität
und Morphologie erzeugt.
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Die
vorliegende Erfindung stellt eine geträgerte Katalysatorzusammensetzung
zur Polymerisation von Olefinen bereit, welche umfaßt:
- (i) eine Titanverbindung, eine Magnesiumverbindung
und wenigstens eine Elektronendonorverbindung;
- (ii) einen Sauerstoff enthaltenden Polymerträger; und
- (iii) einen Cokatalysator umfassend wenigstens eine Aluminiumverbindung,
wobei der Polymerträger
Polyketon und/oder hydrolysiertes Polyketon, oder Polyketon und/oder
hydrolysiertes Polyketon und ein Chlor enthaltendes Polymer ist.
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Ferner
stellt die vorliegende Erfindung ein Verfahren zum Herstellen einer
geträgerien
Katalysatorzusammensetzung gemäß der vorliegenden
Erfindung bereit, welches die folgenden Schritte umfaßt:
- (i) Bilden einer katalytischen Vorstufe, welche eine
Magnesiumverbindung, eine Titanverbindung und wenigstens eine Elektronendonorverbindung
umfaßt;
- (ii) Mischen der katalytischen Vorstufe, die in Schritt (i)
hergestellt wurde, mit einem Träger,
der ein Polyketon und/oder hydrolysieries Polyketon, oder ein Polyketon
und/oder hydrolysiertes Polyketon und ein Chlor enthaltendes Polymer
ist;
- (iii) Erhitzen der Mischung, die in Schritt (ii) hergestellt
wurde, unter Rückfluß für eine bestimmte Zeitdauer;
- (iv) optional Entfernen des Lösungsmittels, um ein festes
Pulver der geträgerten
Katalysatorzusammensetzung zu bilden; und
- (v) Zufügen
eines Cokatalysators, welcher wenigstens eine Aluminiumverbindung
umfaßt.
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Ferner
stellt die vorliegende Erfindung ein Verfahren zur Homopolymerisation
von Ethylen oder Copolymerisation von Ethylen mit alpha-Olefinen und/oder
Diolefinen durch Kontaktieren von Ethylen oder Ethylen und alpha-Olefinen
und/oder Diolefinen mit einer Katalysatorzusammensetzung gemäß der vorliegenden
Erfindung bereit.
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Überraschenderweise
wurde gefunden, daß eine
geträgerte
Katalysatorzusammensetzung gemäß der vorliegenden
Erfindung eine gesteigerte Produktivität bei der Polymerisation von Olefinen
aufweist und einen niedrigen Preis bei der Herstellung aufweist.
Ferner wird der polymere Träger
in weniger Produktasche und in weniger Katalysatorrückständen resultieren,
die in dem hergestellten Polymer verbleiben. Ferner zeigen die Eigenschaften
bezüglich des
mit der Katalysatorzusammensetzung der vorliegenden Erfindung hergestellten
Polymers eine gesteigerte Produktklarheit und Harzmorphologie. Ohne
an irgendeine Theorie gebunden werden zu wollen, scheint die Funktionalität der polymeren
Träger
der vorliegenden Erfindung eine Hauptrolle beim Anbinden oder Koordinieren
der Katalysatorvorstufe an der Trägeroberfläche und beim Verhindern eines Vorstufenausblutens
zu spielen, was wiederum dazu führen
würde,
eine schlechte Harzmorphologie zu bilden, wie es mit Polypropylenträgern aus
dem Stand der Technik auftritt.
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Detaillierte
Beschreibung der Erfindung
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Die
Katalysatorvorstufe, in fester oder gelöster Form, die in der vorliegenden
Erfindung verwendet wird, kann prinzipiell identisch sein zu derjenigen, die
in der
U.S. 4,303,771 offenbart
ist.
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Die
Katalysatorvorstufe weist die Formel MgaTi(OR)bXc(ED)d auf,
wobei R ein aliphatischer oder aromatischer Kohlenwasserstoffrest
mit 1 bis 14 Kohlenstoffatomen, oder COR' ist, wobei R' ein aliphatischer oder aromatischer
Kohlenwasserstoffrest mit 1 bis 14 Kohlenstoffatomen ist; wobei
jede OR-Gruppe gleich oder unterschiedlich ist; X Cl, Br oder I
oder Mischungen derselben ist; ED Elektronendonor ist; a 0,5 bis
56 ist; b 0, 1 oder 2 ist; c 2 bis 116 ist; und d größer als
1,5a + 2 ist;
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Eine
Titanverbindung, welche in dem Verfahren zum Herstellen der geträgerten Katalysatorzusammensetzung
der vorliegenden Erfindung verwendet werden kann, kann die Formel
Ti(OR)aXb aufweisen,
wobei R und X wie für
die Katalystorvorstufe, die oben erwähnt wurde, sind; a 0, 1 oder
2 ist; b 1 bis 4 ist; a + b 3 oder 4 ist. Geeignete Verbindungen
sind TiCl3, TiCl4,
Ti(OC6H5)Cl3, Ti(OC2H5)Cl3, Ti(OCOCH3)Cl3 und Ti(OCOC6H5)Cl3.
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Eine
Magnesiumverbindung, die bei der Herstellung der Vorstufe geeignet
ist, kann die Formel MgX2 aufweisen, wobei
X wie oben definiert ist. Geeignete Beispiele sind MgCl2,
MgBr2 und MgI2.
Wasserfreies MgCl2 ist eine bevorzugte Verbindung.
Etwa 0,5 bis 56, und bevorzugt etwa 1 bis 10 Mol der Magnesiumverbindung
werden pro Mol Titanverbindung verwendet.
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Ein
geeigneter Elektronendonor ist eine organische Verbindung, welche
bei Temperaturen in dem Bereich von etwa 0°C bis 200°C flüssig ist. Er ist ebenfalls
als eine Lewis-Base bekannt. Die Verbindungen, die bei der Herstellung
der Katalysatorvorstufe geeignet sind, sind in dem Elektronendonor
löslich.
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Der
Elektronendonor kann ein Alkylester einer aliphatischen oder aromatischen
Carbonsäure, ein
aliphatisches Keton, ein aliphatisches Amin, ein aliphatischer Alkohol,
ein Alkyl- oder
ein Cycloalkylether oder Mischungen derselben sein, wobei jeder Elektronendonor
2 bis 20 Kohlenstoffatome aufweist. Unter diesen Elektronendonoren
sind Alkyl- und Cycloalkylether mit 2 bis 20 Kohlenstoffatomen;
Dialkyl-, Diaryl- und Alkylarylketone mit 3 bis 20 Kohlenstoffatomen;
und Alkyl-, Alkoxy- und Alkylalkoxyester von Alkyl- und Arylcarbonsäuren mit
2 bis 20 Kohlenstoffatomen bevorzugt. Der bevorzugteste Elektronendonor
ist Tetrahydrofuran. Andere Beispiele von geeigneten Elektronendonoren
sind Methylformat, Ethylacetat, Butylacetat, Ethylether, Dioxan,
Di-n-Propylether, Dibutylether, Ethylformat, Methylacetat, Ethylanisat,
Ethylencarbonat, Tetrahydropyran, Ethylpropionat, Hexylether, Aceton
und Methyl-iso-Butylketon.
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Die
Träger,
die in der vorliegenden Erfindung geeignet sind, sind polymere Harze,
umfassend Polyketone ebenso wie hydrolysierte Polyketone. Die Träger weisen
eine Teilchengröße in einem
Bereich zwischen etwa 5 und 1000 Mikrometer auf, und der bevorzugte
Größenbereich
ist zwischen 50 und 80 Mikrometer. Ferner weisen die Träger ein
Teilchenporenvolumen von wenigstens etwa 0,1 cm3/g
ebenso wie einen Oberflächenbereich
von wenigstens etwa 0,2 cm2 auf.
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Bei
der fertigen Katalysatorzusammensetzung liegt die Titanbeladung
bevorzugt zwischen etwa 0,15 und 5 Gew.-%, die Magnesiumbeladung liegt
zwischen etwa 0,20 und 6 Gew.-%, und die Elektronendonorbeladung
liegt bevorzugt zwischen 1 und 45 Gew.-%.
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Der
Cokatalysator kann Aluminiumalkyl, Aluminoxane und/oder Mischungen
derselben umfassen.
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Der
Polymerträger
kann ferner ein Chlor enthaltendes Polymer, wie Polyvinylchlorid,
umfassen.
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Einige
polymere Träger
können
mit einigen Elektronendonoren während
der Katalysatorherstellung nicht kompatibel sein. Daher wurde sich
ein einzigartiges Verfahren ausgedacht, um zu vermeiden, daß der Träger agglomeriert
wird oder aufquellt, wenn er in Kontakt mit dem Elektronendonor
ist. Zunächst
wird der Träger
in Vakuum zwischen 40 und 90°C
getrocknet, dann in Kohlenwasserstoffmaterialien, wie Isopentan,
Hexan, Heptan oder Isooctan, aufgeschlämmt. Die Katalysatorvorstufenlösung, welche
den Elektronendonor enthält,
wird langsam auf die Trägeraufschlämmung gegossen,
und alle Materialien werden auf 60°C für von 15 Minuten bis 90 Minuten
erwärmt.
Mischen und Rühren
werden kontinuierlich und konstant während des gesamten Verfahrens
eingesetzt. Waschen mit leichten Kohlenwasserstofflösungsmitteln,
wie Hexan und Isopentan, am Ende jeder Chargenherstellung ist eine
Option, die manchmal verwendet wird, und ansonsten wird die Zusammensetzung
unmittelbar ohne Waschen getrocknet. Dies wird durchgeführt, um
Katalysatoraktivität
und Produktivität
unter Verwendung beider Wege zu vergleichen und das spätere Scale-Up-Verfahren
des Katalysators zu erleichtern. Auf beiden Wegen werden aktive
Katalysatorchargen erhalten und können ausgezeichnet in einem
Verfahren zur Aufschlämmungspolymerisation
von Olefinen gemäß der vorliegenden
Erfindung verwendet werden.
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Am
Anfang werden die Katalysatorchargen mit einem langsamen Fluß von Stickstoff über Nacht getrocknet.
Das Trocknen wird später
vorangetrieben zu einem Vakuumtrocknen, um eine Klumpenbildung zu
reduzieren und die Zykluszeit der Katalysatorherstellung zu verkürzen. Das
Vakuumtrocknen wird eingesetzt, nachdem der Hauptteil der flüssigen Phase in
dem Kolben verdampft worden ist. Die Katalysatortrocknungszeit wurde
mit Variation der gewünschten Mengen
an Tetrahydrofuran auf dem Katalysator variiert. Die Leistung des
Katalysators variiert mit variierenden Tetrahydrofurangehalten ebenso
wie mit variierendem Magnesium/Titan-Verhältnis.
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Die
Katalysatorzusammensetzung gemäß der vorliegenden
Erfindung kann ebenfalls verwendet werden zur Copolymerisation von
Ethylen mit alpha-Olefin, das ausgewählt ist aus der Gruppe umfassend
1-Buten, 1-Hexen und 1-Octen und Mischungen derselben.
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Beispiele
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Beispiel 1
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Herstellung
der Katalysatorvorstufe
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In
einen Zwei-Hals-Rundkolben, ausgerüstet mit einem Kondensator
und einem Magnetrührer, wurden
2,0 Gramm wasserfreies Magnesiumchlorid, 1,4 Gramm Titantetrachlorid
und 70 ml THF gegeben. Die Materialien wurden auf 60°C erwärmt und für 90 Minuten
gerührt.
Eine klare gelbe Lösung
wurde gebildet.
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Beispiel 2
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Herstellung der Katalysatorzusammensetzung
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2,1
Gramm Polyketonpolymer wurden unter Vakuum bei 60°C für 30 Minuten
getrocknet und in einen Zwei-Hals-Rundkolben eingeführt. Das
Polymer wurde in Hexan aufgeschlämmt,
und Katalysatorvorstufe aus Beispiel 1 wurde langsam zu der Polymeraufschlämmung zugegeben.
Die Temperatur wurde auf 60°C
angehoben und die Materialien kontinuierlich für 30 Minuten gerührt und
erwärmt,
dann mit Stickstoff unter Vakuum getrocknet. Das gelbe Katalysatorpulver
wurde analysiert, und die Zusammensetzung umfasste Ti = 2,85 Gew.-%,
Mg = 5,0 Gew.-% und THF = 41,0 Gew.-%.
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Beispiel 3
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Katalysatorleistung – Ethylenhomopolymerisation unter
Verwendung der Katalysatorzusammenstzung aus Beispiel 2
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Eine
Ethylenpolymerisation wurde mit der Katalysatorzusammensetzung aus
Beispiel 2 bei 15 bar Ethylen einschließlich drei bar Wasserstoffpartialdruck
durchgeführt,
und Triethylaluminiumalkyl (TEAL) wurde als der Polymerisationscokatalysator
verwendet. Die Polymerisation wurde für eine Stunde bei einer Temperatur
von 85°C
betrieben.
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Der
Polymerisationslauf erzeugte etwa 150 Gramm Homopolyethylenharz
mit einer Katalysatorproduktivität
von 8,9 kg PE/g cat-hr und einer Aktivität von 313,2 kg PE/g Ti hr.
Das erhaltene Polymer war ein Polyethylenharz hoher Dichte mit einer
gesiebten Rohdichte von 0,236 g/cc.
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Beispiel 4
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Herstellung der Katalysatorvorstufe
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In
einen Zwei-Hals-Rundkolben, der mit einem Kondensator und einem
Magnetrührer
ausgerüstet
war, wurden 1,4 Gramm wasserfreies Magnesiumchlorid, 1,4 Gramm Titantetrachlorid
und 70 ml THF eingeführt.
Die Materialien wurden auf 60°C
erwärmt
und für
120 Minuten gerührt.
Eine klare gelbe Lösung
wurde gebildet.
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Beispiel 5
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Herstellung
der Katalysatorzusammensetzung
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2,1
Gramm an hydrolysiertem Polyketonpolymer wurden unter Vakuum bei
80°C für 30 Minuten getrocknet
und in einem Zwei-Hals-Rundkolben angeordnet. Das Polymer wurde
in Hexan aufgeschlämmt,
und die Katalysatorvorstufe aus Beispiel 4 wurde langsam zu der
Polymeraufschlämmung
zugegeben. Die Temperatur wurde auf 60°C angehoben und die Materialien
gerührt
und erwärmt,
kontinuierlich für
30 Minuten, dann getrocknet mit Stickstoff unter Vakuum. Das gelbe
Katalysatorpulver wurde analysiert, und die Zusammensetzung umfasste Ti
= 4,2 Gew.-%, Mg = 4,0 Gew.-% und THF = 32,0 Gew.-%.
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Beispiel 6
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Katalysatorleistung – Ethylenhomopolymerisation unter
Verwendung der Katalysatorzusammensetzung aus Beispiel 5
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Eine
Ethylenpolymerisation wurde mit der Katalysatorzusammensetzung aus
Beispiel 5 bei 15 bar Ethylen einschließlich drei bar Wasserstoffpartialdruck
durchgeführt,
und Triethylaluminiumalkyl (TEAL) wurde als der Polymerisationscokatalysator
verwendet. Die Polymerisation wurde für eine Stunde bei einer Temperatur
von 85°C
betrieben.
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Der
Polymerisationslauf erzeugte etwa 170 Gramm Homopolyethylenharz
mit einer Katalysatorproduktivität
von 14,9 kg PE/g cat-hr und einer Aktivität von 354,9 kg PE/g Ti hr.
Das erhaltene Polymerharz war ein Homopolyethylen hoher Dichte mit
einer Rohdichte von 0,22 g/cc.
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Beispiel 7
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Herstellung
der Katalysatorvorstufe
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In
einen Zwei-Hals-Rundkolben, ausgerüstet mit einem Kondensator
und einem Magnetrührer, wurden
1,4 Gramm wasserfreies Magnesiumchlorid, 1,0 Gramm Titantetrachlorid
und 70 ml THF gegeben. Die Materialien wurden auf 60°C erwärmt und für 120 Minuten
gerührt.
Eine klare gelbe Lösung wurde
gebildet.
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Beispiel 8
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Herstellung
der Katalysatorzusammensetzung
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2,1
Gramm an hydrolysiertem Polyketonpolymer wurden unter Vakuum bei
80°C für 30 Minuten getrocknet
und in einem Zwei-Hals-Rundkolben angeordnet. Das Polymer wurde
in Hexan aufgeschlämmt
und die Katalysatorvorstufe aus Beispiel 7 wurde langsam zu der
Polymeraufschlämmung
zugegeben. Die Temperatur wurde auf 60°C angehoben und die Materialien
gerührt
und erwärmt,
kontinuierlich für
30 Minuten, dann mit Stickstoff unter Vakuum getrocknet. Das gelbe
Katalysatorpulver wurde analysiert, und die Zusammensetzung umfasste
Ti = 3,2 Gew.-%, Mg = 4,7 Gew.-% und THF = 38,0 Gew.-%.
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Beispiel 9
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Katalysatorleistung – Ethylencopolymerisation
unter Verwendung der Katalysatorzusammensetzung aus Beispiel 8
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Eine
Ethylen-Copolymerisation mit Hexen wurde mit der Katalysatorzusammensetzung
aus Beispiel 8 bei 15 bar Ethylen einschließlich 3 bar Wasserstoffpartialdruck
durchgeführt,
und Triethylaluminiumalkyl (TEAL) wurde als der Polymerisationscokatalysator
verwendet. Die Polymerisation wurde für eine Stunde bei einer Temperatur
von 85°C
betrieben.
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Der
Polymerisationslauf erzeugte etwa 488 Gramm Polyethylencomonomerharz
mit einer Katalysatorproduktivität
von 9,9 kg PE/g cat-hr und einer Aktivität von 308,7 kg PE/g Ti hr.
Das erhaltene Harz war ein Polyethylen-Hexen-Copolymer hoher Dichte mit
einer Rohdichte von 0,24 g/cc.
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Beispiel 10
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Katalysatorleistung – Ethylenhomopolymerisation unter
Verwendung der Katalysatorzusammensetzung nach Beispiel 8
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Eine
Ethylenpolymerisation wurde mit der Katalyatorzusammensetzung nach
Beispiel 8 bei 15 bar Ethylen einschließlich 3 bar Wasserstoffpartialdruck
durchgeführt,
und Triethylaluminiumalkyl (TEAL) wurde als der Polymerisationscokatalysator
verwendet. Die Reaktionszeit belief sich auf eine Stunde bei einer
Temperatur von 85°C.
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Der
Polymerisationslauf erzeugte etwa 212 Gramm Homo-Polyethylenharz
mit einer Katalysatorproduktivität
von 14,4 kg PE/g cat-hr und einer Aktivität von 448,97 kg PE/g Ti hr.
Das erhaltene Polymer war ein Polyethylenharz hoher Dichte mit einer
Rohdichte von 0,21 g/cc.
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Beispiel 11
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Herstellung
der Katalysatorzusammensetzung
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3,0
Gramm an hydrolysiertem Polyketonpolymer wurden unter Vakuum bei
80°C für 30 Minuten getrocknet
und in einem Zwei-Hals-Rundkolben angeordnet. Das Polymer wurde
in Hexan aufgeschlämmt
und die Katalysatorvorstufe aus Beispiel 1 langsam zu der Polymeraufschlämmung zugegeben. Die
Temperatur wurde auf 60°C
angehoben und die Materialien gerührt und erwärmt, kontinuierlich für 30 Minuten,
dann mit Stickstoff unter Vakuum getrocknet. Das gelbe Katalysatorpulver
wurde analysiert, und die Zusammensetzung umfasst Ti = 2,8 Gew.-%, Mg
= 5,5 Gew.-% und THF = 44,5 Gew.-%.
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Beispiel 12
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Katalysatorleistung – Ethylen-Homopolymersation der
Katalysatorzusammensetzung aus Beispiel 11
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Eine
Ethylenpolymerisation wurde mit der Katalysatorzusammensetzung aus
Beispiel 11 bei 15 bar Ethylen einschließlich 3 bar Wasserstoffpartialdruck
durchgeführt,
und Triethylaluminiumalkyl (TEAL) wurde als der Polymerisationscokatalysator
verwendet. Die Polymerisation wurde für eine Stunde bei einer Temperatur
von 85°C
betrieben.
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Der
Polymerisationslauf erzeugte etwa 298 Gramm Homo-Polyethylenharz
mit einer Katalysatorproduktivität
von 17,4 kg PE/cat-hr und einer Aktivität von 622,1 kg PE/g Ti hr.
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Das
erhaltene Polymer war ein Polyethylenharz hoher Dichte mit einer
Rohdichte von 0,245 g/cc.