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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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Gebiet der
Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft einen Stromsteuerkreis für eine Displayeinrichtung
und insbesondere einen Stromsteuerkreis vom passiven Typ auf der
Basis von Hochspannungsbauelementen.
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Stand der
Technik
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Seit
einiger Zeit entwickelt sich sehr rasch ein Markt für Flachdisplays.
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Die
Aufmerksamkeit liegt auf Flachdisplays, deren Entwicklung mit Flüssigkristalldisplays
(LCD) begonnen hat. Eine Kathodenstrahlröhre bzw. CRT, die auf dem Gebiet
von Displays seit mehreren Jahrzehnten allgemein verwendet wird,
wird seit einiger Zeit ersetzt durch Flachdisplays wie etwa ein
Plasmadisplay (PDP), ein Fluoreszenzdisplay (VFD), ein Feldemissionsdisplay
(FED), eine Leuchtdiode (LED) und Elektrolumineszenz (EL).
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Es
gibt seit einiger Zeit zwei Verfahren zum Treiben bzw. Steuern von
Displayeinrichtungen. Eines ist ein passives Steuerverfahren zum
Gebrauch in einer einfachen Matrix. Das andere ist ein aktives Steuerverfahren
zum Gebrauch in einem Dünnschichttransistor-
bzw. TFT-LCD. Das aktive Steuerverfahren ist ein Spannungssteuerverfahren
und wird hauptsächlich
in dem PDP und dem VFD verwendet. Das passive Steuerverfahren ist
ein Stromsteuerverfahren und wird hauptsächlich bei der FED-, der LED- und der EL-Einrichtung
verwendet.
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Eine
Displayeinrichtung vom einfachen Matrixtyp wird in einem Abtastmodus
angesteuert. Da jedoch die Displayeinrichtung eine begrenzte Abtasteinschaltzeit
hat, wird eine hohe Spannung benötigt,
um eine gewünschte
Leuchtdichte zu erzielen.
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Das
TFT-LCD weist ein Flüssigkristallfeld
auf, das aus einer Vielzahl von Gateleitungen, einer Vielzahl von
Datenleitungen und einer Vielzahl von Pixels besteht, die in Schnittpunkten
zwischen den Gateleitungen und den Datenleitungen angeordnet sind.
Ein Treiber- bzw. Steuerschaltkreis für das TFT-LCD legt Displaysignale
an das Flüssigkristallfeld
an, so daß jedes
Pixel Licht emittiert.
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Jedes
Pixel weist einen Dünnschichttransistor
bzw. TFT, der eine entsprechende Gateleitung (oder Abtastleitung)
in Verbindung mit einer jeweiligen Datenleitung hat, und einen Speicherkondensator
und eine Displayeinrichtung in Parallelschaltung mit einer Source
des TFT auf.
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Ein
bekannter passiver Steuerschaltkreis wird unter Bezugnahme auf die
beigefügten
Zeichnungen beschrieben.
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1 ist
ein Schema, das einen bekannten passiven Stromsteuerkreis zeigt.
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Gemäß 1 wird
eine in einer Last fließende
Strommenge gesteuert unter Nutzung einer Strom-Spannung-Charakteristik
(I-V-Charakteristik) eines P-leitfähigen FET Qp1.
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Zur
Steuerung der Strom-Spannung- bzw. I-V-Charakteristik des P-leitfähigen FET
Qp1 wird eine an ein Gate des P-leitfähigen FET Qp1 angelegte Spannung
gesteuert unter Anwendung einer Widerstand-Spannung- bzw. R-V-Charakteristik
eines N-leitfähigen
FET Qs, der ein Schaltelement ist. Der Maximalstrom iL, der in der
Last fließen
darf, wird ebenfalls gesteuert.
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Die
Schaltung von 1 ist jedoch zur Steuerung des
in der Last fließenden
Stroms von dem P-leitfähigen
Transistor Qp1 und dem N-leitfähigen
Transistor Qs abhängig.
Daher ist es schwierig, den Stromsteuerkreis präzise zu implementieren. Wenn
beispielsweise bei der Herstellung des Stromsteuerkreises in einer integrierten
Schaltung irgendeine Abweichung auftritt, stellt sich das Problem,
daß es
keine Lösung
zur Beseitigung der Abweichung gibt.
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Anders
gesagt, wenn die integrierte Schaltung hergestellt wird, können eine
Schwellenspannung und eine effektive Kanallänge des P-leitfähigen Transistors
Qp1 und des N-leitfähigen
Transistors Qs in Abhängigkeit
von einer Prozeßänderung
und der Position eines Wafers variieren. In diesem Fall kann der
Stromsteuerkreis nicht präzise
realisiert werden.
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2 ist
eine Schaltung zur Kompensation der Abweichung, die in einem Beispiel
gemäß 1 auftreten
kann. Wie 2 zeigt, wird als ein Element
des Stromsteuerkreises eine Stromspiegelschaltung auf der Basis
von zwei Hochspannungselementen verwendet.
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Gemäß 2 umfaßt der Stromsteuerkreis
einen ersten und einen zweiten PMOS-Transistor Qp1 und Qp2, die eine Energieversorgungsspannung
Vdd als ein Eingangssignal haben und einen Stromspiegel 1 bilden,
eine Last 2, die mit einem Drain des ersten PMOS-Transistors
Qp1 verbunden ist, einen Stellwiderstand VR, der zwischen den ersten
PMOS-Transistor Qp1 und die Last 2 geschaltet ist, und
einen NMOS-Transistor Qs, der mit einem Drain des zweiten PMOS-Transistors
Qp2 verbunden und als ein Schaltelement wirksam ist.
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Der
Betrieb des Stromsteuerkreises der bekannten Flachdisplayeinrichtung
wird unter Bezugnahme auf 2 beschrieben.
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Gemäß 2 haben
der erste PMOS-Transistor Qp1 und der zweite PMOS-Transistor Qp2
die gleiche Charakteristik.
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Der
in der Last 2 fließende
Strom iL wird von dem Stellwiderstand VR gesteuert, der mit dem
ersten PMOS-Transistor Qp1 verbunden ist.
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Wenn
daher der Stellwiderstand VR auf einen hohen Widerstandswert geändert wird,
wird der in der Last 2 fließende Strom iL kleiner. Wenn
der Stellwiderstand VR auf einen niedrigen Widerstandswert geändert wird,
wird der in der Last 2 fließende Strom iL größer.
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Der
in der Last
2 fließende
Strom iL kann wie folgt geschrieben werden:
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In
der vorstehenden Gleichung (1) ist Vdd eine Energieversorgungsspannung,
Vsgp ist ein Spannungsabfall zwischen einer
Source und einem Gate eines PMOS-Transistors, und Vdss ist
eine Spannungsdifferenz zwischen einem Drain und einer Source eines
NMOS-Transistors.
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Wie
oben beschrieben wird, dient der NMOS-Transistor Qs als ein Schaltelement
und wird von einem extern eingegebenen Signal Con gesteuert.
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Der
obige Stromsteuerkreis vom passiven Typ weist mehrere Probleme auf.
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Die
Stromspiegelschaltung des Stromsteuerkreises weist Hochspannungsbauelemente
auf. Die Hochspannungsbauelemente haben in der Strom-Spannung- bzw.
I-V-Charakteristik eine nichtlineare Periode.
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Ferner
kann in der Charakteristik des Stromsteuerkreises ein Problem infolge
der Ein- und Ausschalt-Charakteristiken
des Hochspannungsbauelements auftreten, wenn eine Niedrigstromperiode
eingestellt ist oder die Hochspannungsbauelemente ausgeschaltet
sind.
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Anders
ausgedrückt,
wenn die Hochspannungsbauelemente den ersten PMOS-Transistor Qp1
und den zweiten PMOS-Transistor Qp2 aufweisen, sollte der NMOS-Transistor
Qc zum Schalten mit dem Hochspannungsbauelement ausgebildet sein.
Zu diesem Zeitpunkt sollte eine Spannung eines Stromeinstellanschlusses
entsprechend dem NMOS-Transistor Qc zum Schalten richtig gesteuert
werden, um einer vorbestimmten hohen Spannung standzuhalten.
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WO
99/65012 und
US 6 091 203 betreffen
Schaltkreise zur Steuerung des Stroms, der durch ein organisches
Elektrolumineszenz- bzw. EL-Element zum Gebrauch in einem Display
fließt.
Die beschriebenen Schaltkreise weisen einen aus zwei MOSFETs gebildeten
Stromspiegel auf, der dazu dient, den durch das EL-Element fließenden Strom
zu steuern. Der Schaltkreis weist ferner ein Schaltelement und einen
Kondensator auf, die mit den Gates dieser beiden Transistoren verbunden
sind, um einen Kriechstrom durch das EL-Element zu verhindern.
US 6 091 203 weist ferner
eine Steuerverbindung auf, um diese Elemente zum Verhindern von
Kriechstrom zu aktivieren. Diese Dokumente zeigen jedoch nicht,
daß die
Schaltung zum Verhindern von Kriechstrom aus einem weiteren MOSFET
besteht, der durch einen Pegelumsetzer geschaltet wird. Dieser Schaltvorgang
wird so durchgeführt,
daß der
den Kriechstrom verhindernde Transistor eingeschaltet ist, wenn
die Stromspiegeltransistoren ausgeschaltet sind.
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EP 0 365 445 erörtert ein
System zur Steuerung einer Matrix von organischen EL-Displayelementen. Jedes
Displaypixel ist mit einer Speicherzelle versehen, die dazu dient,
die Helligkeit der Emission von dem Pixel zu steuern. Die Energieversorgung
des Pixelelements unter Nutzung des Signals von der Speicherzelle erfolgt
durch einen Stromspiegelschaltkreis, wobei die Speicherzelle dazu
dient, den Strom durch einen FET an einer Seite des Spiegels zu
steuern. In diesem Dokument ist jedoch nichts vorgesehen, um irgendeinen Kriechstrom
durch die MOSFETs des Stromspiegelschaltkreises zu verhindern.
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US 5 747 820 zeigt ein Bearbeitungsverfahren
zum Herstellen von Hochspannungs-MOSFET-Bauelementen
neben Niederspannungs-MOSFETs. Es wird angegeben, daß diese
zur Energieversorgung von Displayelementen verwendet werden können, es
gibt jedoch keine Offenbarung von irgendwelchen Schaltungselementen
zur entsprechenden Durchführung.
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US 5 966 110 zeigt einen
Schaltkreis zur Energieversorgung einer Vielzahl von Licht emittierenden
Dioden bzw. LEDs, der um eine Stromspiegelschaltung herum, die mit
MOSFETs gefertigt ist, basiert. Dieser Schaltkreis umfaßt ferner
bipolare Sperrschichttransistoren, die über ihre Gates mit jeder Seite
des Stromspiegels verbunden sind. Diese bipolaren Bauelemente sind
vorgesehen, um das Auftreten einer hohen Spannung an den MOSFETs
zu unterbinden, welche nicht als Hochspannungs-Bauelemente offenbart
sind. Infolgedessen gibt es keinen Bedarf für den einen Kriechstrom verhindernden
Schaltreis der vorliegenden Erfindung.
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WO
99/38148 und
JP 11045071 zeigen
beide die Verwendung von Stromspiegelschaltungen zur Energieversorgung
von EL-Bildelementen. Anders als bei der vorliegenden Erfindung
enthalten die Stromspiegelschaltungen dieser Dokumente jedoch kein
Schaltelement zwischen dem Gateanschluß der Transistoren, welche
die Stromspiegelschaltung bilden.
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EP 0 809 229 zeigt eine
Matrixanordnung zur Steuerung der Lichtemission von einem LED-Display
mit sämtlichen
Einzelheiten der Schaltung für
die Elementwahl. Ferner wird eine Serie von Pegelumsetzern angegeben,
die mit den Gates der Transistoren gekoppelt sind und die Energieversorgung
zu der Pixelspalte steuern. Diese Pegelumsetzer sind notwendig,
um eine unerwünschte
Vorspannung der Transistoren zu verhindern. Das Dokument sagt nichts über die
Verwendung dieser Pegelumsetzer in einem Schaltkreis zur Steuerung
des Schaltens einer Schaltung zum Verhindern von Kriechstrom in
einem Stromspiegel zur Energieversorgung von EL-Bauelementen.
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EP 0 932 137 und
EP 0 895 219 betreffen jeweils
Displayschaltungen zum Verbinden der Einzelelemente in einem Matrixfeld.
Das Dokument gibt an, daß in
den Treiberschaltungen Pegelumsetzer enthalten sind. Es wird nichts
darüber
gesagt, daß diese
Schaltelemente wie bei der vorliegenden Erfindung dazu verwendet
werden sicherzustellen, daß kein
Kriechstrom durch MOSFETs in einer Stromspiegelschaltung fließt.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Die
Erfindung ist in dem beigefügten
Patentanspruch 1 angegeben.
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Die
vorliegende Erfindung ist somit auf einen Stromsteuerkreis für eine Displayeinrichtung
gerichtet, der eines oder mehrere Probleme, die infolge von Einschränkungen
und Nachteilen des Stands der Technik auftreten, im wesentlichen
beseitigt.
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Eine
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung eines
Stromsteuerkreises für
eine Displayeinrichtung, der Probleme aufgrund von Bearbeitungsfehlern
bei der Herstellung der Displayeinrichtung lösen kann.
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Eine
andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung
eines Stromsteuerkreises für eine
Displayeinrichtung, der den in einer Last fließenden Steuerstrom unter Berücksichtigung
der nichtlinearen Charakteristik eines Hochspannungsbauelements
präzise
steuern kann.
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Eine
weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung
eines Stromsteuerkreises für eine
Displayeinrichtung, der eine Spiegelstruktur mit Hochspannungsbauelementen
hat.
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Eine
andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung
eines Stromsteuerkreises für eine
Displayeinrichtung, der verhindern kann, das Kriechstrom in einer
Last fließt.
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Weitere
Vorteile, Ziele und Merkmale der Erfindung ergeben sich einerseits
aus der folgenden Beschreibung und sind andererseits für den Durchschnittsfachmann
beim Studium des Folgenden ersichtlich oder ergeben sich aus der
praktischen Anwendung der Erfindung. Die Ziele und sonstigen Vorteile
der Erfindung können
durch die Konstruktion realisiert und erreicht werden, die speziell
in der Beschreibung und den Patentansprüchen sowie den beigefügten Zeichnungen
angegeben ist.
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Zur
Lösung
dieser Aufgaben und anderer Vorteile und gemäß dem Zweck der Erfindung weist
ein Stromsteuerkreis für
eine Displayeinrichtung auf: eine Stromspiegelschaltung, bestehend
aus elektronischen Hochspannungsbauelementen, zur Abgabe eines Stroms,
der gleich einer Energieversorgungsspannung zu einer Last ist, eine
Stromeinstelleinheit, die mit der Stromspiegelschaltung verbunden
ist, um einen Wert des in der Last fließenden Stroms einzustellen,
und ein mit der Stromspiegelschaltung verbundenes Schaltelement zum
Schalten des Betriebs der Stromeinstelleinheit durch ein externes
Steuersignal.
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Die
Stromspiegelschaltung weist auf: einen ersten PMOS-Transistor, der
eine mit einer Energieversorgungsspannung verbundene erste Source,
einen ersten Drain und ein erstes Gate hat, und einen zweiten PMOS-Transistor,
der eine mit der Energieversorgungsspannung verbundene zweite Source,
einen mit der Last verbundenen zweiten Drain und ein mit dem ersten
Gate verbundenes zweites Gate hat.
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Der
Stromsteuerkreis weist ferner ein Element zum Verhindern von Kriechstrom
zwischen der Energieversorgungsspannung und den Gates auf, um den
in der Last fließenden
Kriechstrom zu blockieren.
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Der
Stromsteuerkreis weist ferner einen Pegelumsetzer auf zum Umschalten
des Elements zum Verhindern von Kriechstrom durch das Steuersignal
für das
Schaltelement.
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Bei
der Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung weist der Stromsteuerkreis die auf Hochspannungsbauelementen
basierende Stromspiegelschaltung auf, so daß ein an die Displayeinrichtung
geführter Strom
präzise
gesteuert werden kann.
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Es
versteht sich, daß sowohl
die vorstehende allgemeine Beschreibung als auch die folgende genaue Beschreibung
der vorliegenden Erfindung beispielhaft sind und der Erläuterung
dienen und die beanspruchte Erfindung veranschaulichen sollen.
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KURZE BESCHREIBUNG DER
ZEICHNUNGEN
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Die
beigefügten
Zeichnungen, die dem Verständnis
der Erfindung dienen und einen Teil der vorliegenden Anmeldung bilden,
zeigen Ausführungsformen
der Erfindung und dienen gemeinsam mit der Beschreibung der Erläuterung
des Prinzips der Erfindung. Die Zeichnungen zeigen in:
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1 ein
Schema, das einen bekannten Stromsteuerkreis vom passiven Typ zeigt;
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2 ein
Schema, das einen anderen bekannten Stromsteuerkreis vom passiven
Typ zeigt;
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3 ein
Schema, das einen Stromsteuerkreis gemäß einem Vergleichsbeispiel
zeigt;
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4 ein
Schema, das einen Stromsteuerkreis gemäß der Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung zeigt;
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5 eine
Schnittdarstellung, die eine Struktur eines Transistors als Hochspannungsbauelement
gemäß der vorliegenden
Erfindung zeigt; und
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6 ein
Diagramm, welches das Layout von zwei Transistoren vom Spiegeltyp
gemäß der vorliegenden
Erfindung zeigt.
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GENAUE BESCHREIBUNG
DER ERFINDUNG
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Es
wird nun im Detail auf die bevorzugten Ausführungsbeispiele der vorliegenden
Erfindung Bezug genommen; Beispiele sind in den beigefügten Zeichnungen
veranschaulicht.
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Ein
Stromsteuerkreis auf der Basis von Hochspannungsbauelementen gemäß einem
Vergleichsbeispiel wird unter Bezugnahme auf 3 beschrieben.
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Gemäß 3 weist
ein Stromsteuerkreis für
eine Displayeinrichtung eine Stromspiegelschaltung 10, eine
Stromeinstelleinheit Iset und ein Schaltelement Qc auf. Die Stromspiegelschaltung 10 weist
einen ersten PMOSFET Qp1 und einen zweiten PMOSFET Qp2 auf, die
elektronische Hochspannungsbauelemente sind, und gibt durch zwei
Ausgänge
einen Strom ab, der gleich einer Energieversorgungsspannung HVDD
ist.
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Die
Stromeinstelleinheit Iset ist mit einem Drain des zweiten PMOSFET
Qp2, der einem der beiden Ausgänge
entspricht, verbunden und steuert einen Strom iL, der in einer Last 20 fließt, die
mit einem Drain des ersten PMOSFET Qp1 verbunden ist.
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Das
Schaltelement Qc ist zwischen dem Drain des zweiten PMOSFET Qp2
und der Stromeinstelleinheit Iset eingefügt und weist ein Schaltelement
zum Schalten des Betriebs der Stromeinstelleinheit Iset, d. h. des
Einschaltvorgangs und des Ausschaltvorgangs, durch ein externes
Steuersignal DEN auf.
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Die
Stromspiegelschaltung 10 weist den ersten PMOSFET Qp1 und
den zweiten PMOSFET Qp2 auf. Der erste PMOSFET Qp1 hat eine erste
Source S1, die mit der Energieversorgungsspannung HVDD verbunden
ist, einen ersten Drain D1 und ein erstes Gate G1. Der zweite PMOSFET
Qp2 hat eine zweite Source S2, die mit der Energieversorgungsspannung
HVDD verbunden ist, einen zweiten Drain D2, der mit der Last 20 verbunden
ist, und ein zweites Gate G2, das mit dem zweiten Drain D2 und dem
ersten Gate G1 verbunden ist.
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In 3 sind
der zweite Drain D2 und das zweite Gate G2 in dem zweiten PMOSFET
Qp2 miteinander verbunden, um eine Diodencharakteristik zu erhalten.
Daher werden das erste Gate G1 und das zweite Gate G2 auf einer
Konstantspannung gehalten.
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Der
Betrieb der Stromeinstelleinheit Iset von 3 wird nachstehend
beschrieben.
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Wenn
eine geeignete Strommenge von der Stromeinstelleinheit Iset eingestellt
ist, fließt
in der Last 20 der Strom iL, welcher der eingestellten
Strommenge entspricht.
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Wenn
der NMOSFET Qc zum Schalten ausgeschaltet ist, ist es allgemein üblich, daß die Hochspannungsbauelemente,
d. h. der erste PMOSFET Qp1 und der zweite PMOSFET Qp2, welche die
Stromspiegelschaltung 10 bilden, ebenfalls ausgeschaltet
sind. Es ist jedoch wohlbekannt, daß in der Last 20 ein
Kriechstrom auftritt, weil die Hochspannungsbauelemente eine schlechte
Ausschaltcharakteristik haben.
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Wenn
der NMOSFET Qc zum Schalten eingeschaltet wird, fließt der von
der Stromeinstelleinheit Iset eingestellte Strom iL infolge der
Charakteristik der Stromspiegelschaltung 10 gleichmäßig in der
Last 20.
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Ein
Stromsteuerkreis, der auf Hochspannungsbauelementen gemäß der Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung basiert, wird unter Bezugnahme auf 4 beschrieben.
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Gemäß 4 weist
der Stromsteuerkreis für
eine Displayeinrichtung eine Stromspiegelschaltung 10, eine
Stromeinstelleinheit Iset, ein Schaltelement Qc, einen dritten PMOSFET
Qp3 und einen Pegelumsetzer 30 auf. Der dritte PMOSFET
Qp3 ist wirksam, um das Auftreten von Kriechstrom zu verhindern.
Der Pegelumsetzer 30 steuert den Betrieb des dritten PMOSFET
Qp3, d. h. das Ein- und Ausschalten des dritten PMOSFET Qp3.
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Der
dritte PMOSFET Qp3 ist zwischen die Gates G1 und G2 des ersten und
des zweiten PMOSFET Qp1 und Qp2 und eine Energieversorgungsspannung
HVDD geschaltet und wird von einem Ausgangssignal des Pegelumsetzers 30 gesteuert,
um einen in einer Last 20 fließenden Kriechstrom zu blockieren.
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Wie
oben beschrieben ist, wird der dritte PMOSFET Qp3 in Abhängigkeit
von dem Ausgangssignal des Pegelumsetzers 30 ein- oder
ausgeschaltet, und der Pegelumsetzer 30 wird von einem
externen Steuersignal DEN des Schaltelements Qc, d. h. des NMOSFET,
ein- oder ausgeschaltet.
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Die
Stromspiegelschaltung 10 weist elektronische Hochspannungsbauelemente,
d. h. den ersten PMOSFET Qp1 und den zweiten PMOSFET Qp2, auf und
gibt auf die gleiche Weise wie 3 einen
Strom, der äquivalent
der Energieversorgungsspannung HVDD ist, durch zwei Ausgänge ab.
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Die
Stromeinstelleinheit Iset ist mit einem Drain des zweiten PMOSFET
Qp2, der einem der zwei Ausgänge
entspricht, verbunden und stellt einen Strom iL ein, der in der
Last 20 fließt,
die mit einem Drain des ersten PMOSFET Qp1 verbunden ist, der dem
anderen der beiden Ausgänge
entspricht.
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Das
Schaltelement Qc ist zwischen den Drain des zweiten PMOSFET Qp2
und die Stromeinstelleinheit Iset geschaltet und schaltet den Betrieb
der Stromeinstelleinheit Iset, d. h. den Einschaltvorgang und den Ausschaltvorgang,
durch das externe Steuersignal DEN.
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Die
Stromspiegelschaltung 10 weist den ersten PMOSFET Qp1 und
den zweiten PMOSFET Qp2 auf. Der erste PMOSFET Qp1 hat eine erste
Source S1, die mit der Energieversorgungsspannung HVDD verbunden
ist, einen ersten Drain D1, der als der erste Ausgang dient, und
ein erstes Gate G1. Der zweite PMOSFET Qp2 hat eine zweite Source
S2, die mit der Energieversorgungsspannung HVDD verbunden ist, einen
zweiten Drain D2, der als der zweite Ausgang dient, und ein zweites
Gate G2, das mit dem zweiten Drain D2 und dem ersten Gate G1 verbunden
ist.
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Der
zweite Drain D2 und das zweite Gate G2 sind in dem zweiten PMOSFET
Qp2 miteinander verbunden, um eine Diodencharakteristik zu erhalten.
Daher werden das erste Gate G1 und das zweite Gate G2 auf einer
Konstantspannung gehalten.
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Die
Betriebsweise der Stromeinstelleinheit Iset von 4 wird
nachstehend beschrieben.
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Wenn
die Stromeinstelleinheit Iset eine geeignete Strommenge einstellt,
fließt
der Strom iL, welcher der eingestellten Strommenge entspricht, in
der Last 20.
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Wenn
der NMOSFET Qc zum Schalten eingeschaltet wird, fließt der von
der Stromeinstelleinheit Iset eingestellte Strom iL aufgrund der
Charakteristik der Stromspiegelschaltung 10 gleichmäßig in der
Last 20.
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Wenn
jedoch der NMOSFET Qc zum Schalten ausgeschaltet wird, kann infolge
der Ausschaltcharakteristik der Hochspannungsbauelemente in der
Last 20 ein Kriechstrom auftreten.
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Um
das Auftreten des Kriechstroms zu verhindern, ist der dritte PMOSFET
Qp3 zwischen den Gates G1 und G2 der Hochspannungsbauelemente, d.
h. des ersten und des zweiten PMOSFET Qp1 und Qp2, und der Energieversorgungsspannung
HVDD vorgesehen. Daher kann verhindert werden, daß in der
Last 20 ein Kriechstrom fließt.
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Der
erste PMOSFET Qp1 und der zweite PMOSFET Qp2, das Schaltelement
Qc, d. h. der NMOSFET, und der dritte PMOSFET sind vom MOSFET-Typ
mit erweitertem Drain (ED MOSFET).
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Der
Betrieb des Stromsteuerkreises von 4 wird nun
mehr im einzelnen beschrieben.
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Zuerst
wird die der Last 20 zugeführte Strommenge iL von der
Stromeinstelleinheit Iset bestimmt. Nachdem das Schaltelement Qc,
d. h. der NMOSFET, von dem Steuersignal DEN eingeschaltet ist, wird
der dritte PMOSFET Qp3 ausgeschaltet.
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Dabei
werden die Gates G1 und G2 des ersten PMOSFET Qp1 und des zweiten
PMOSFET Qp2, welche die Stromspiegelschaltung bilden, infolge der
Diodencharakteristik des zweiten PMOSFET Qp2 ständig auf einem Konstantspannungswert
gehalten. Daher wird der erste PMOSFET Qp1 durch den Konstantspannungswert
eingeschaltet, und der von der Stromeinstelleinheit Iset eingestellte
Strom fließt
in der Last 20.
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Wie
oben beschrieben wird, haben in dem Stromsteuerkreis gemäß der zweiten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung der erste PMOSFET Qp1 und der zweite
PMOSFET Qp2, welche die Stromspiegelschaltung bilden, aufeinander
abgestimmte Charakteristiken. Wenn der erste PMOSFET Qp1 und der
zweite PMOSFET Qp2 auf ein und demselben Chip gefertigt werden,
kann sich eine gewisse Prozeßänderung
einstellen, und eine Schwellenspannung und eine effektive Kanallänge können je
nach der Position eines Wafers verschieden sein.
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Der
von dem ersten PMOSFET Qp1 an die Last 20 abgegebene Strom
iL hat jedoch den gleichen Wert wie der von der Stromeinstelleinheit
Iset eingestellte Wert.
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Daher
ist zum Erhalt der abgestimmten Charakteristik das Layout des ersten
PMOSFET Qp1 und des zweiten PMOSFET Qp2 sehr wichtig, wenn sie auf
ein und demselben Chip hergestellt werden.
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5 ist
eine Schnittansicht, die eine Struktur eines Hochspannungsbauelements,
d. h. eines MOSFET, gemäß der Erfindung
veranschaulicht, und 6 ist ein Diagramm, welches
das Layout von zwei MOSFETs vom Spiegeltyp gemäß der vorliegenden Erfindung
zeigt.
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Gemäß 5 ist
ein Drainbereich 60 länger
als ein Sourcebereich 70. Der Drainbereich 60 hat
einen Driftbereich 20 mit geringerer Dichte als eine Ioneninjektionsdichte
des Sourcebereichs 70, um einer daran angelegten Hochspannung
standzuhalten.
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Anders
gesagt, hat der MOSFET von 5 eine asymmetrische
Struktur und keine Struktur mit weicher Ausfluchtung. Daher kann
der Drainbereich 60 je nach der Fehlausfluchtung einer
Maske während
des Herstellungsprozesses der MOSFETs auf einem Wafer länger oder
kürzer
sein. In diesem Fall sind die effektiven Kanallängen der MOSFETs verschieden,
und die Spannung-Strom-Charakteristik der MOSFETs ist ebenfalls
verschieden.
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Es
ist somit sehr wichtig, daß der
erste PMOSFET Qp1 und der zweite PMOSFET Qp2 eine abgestimmte Charakteristik
haben.
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Wie 6 zeigt,
ist es erforderlich, das Layout der Stromspiegelschaltung so auszubilden,
daß die Drainbereiche
D1 und D2 der PMOSFETs Qp1 und Qp2 parallel zueinander angeordnet
sind, wodurch die abgestimmte Charakteristik der PMOSFETs erhalten
wird.
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Somit
werden die effektiven Kanallängen
der MOSFETs durch die Fehlausfluchtung der Maske während des
Fertigungsvorgangs der Stromspiegelschaltung jeweils mit gleicher
Größe geändert. Es
gibt daher keine Änderung
der Spannung-Strom-Charakteristik der MOSFETs entsprechend einer Änderung
der effektiven Kanallängen.
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Die
effektive Kanallänge
ist dabei zu der in dem Kanal fließenden Strommenge proportional,
wogegen eine Kanalbreite zu der in dem Kanal fließenden Strommenge
umgekehrt proportional ist.
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Beispielsweise
in einem Zustand, in dem das Kanallängenverhältnis des ersten PMOSFET Qp1
und des zweiten PMOSFET Qp2 1:1 ist, ist das Verhältnis der
Kanalbreite der beiden 1/N:1. Alternativ ist in einem Zustand, in
dem das Kanalbreitenverhältnis
des ersten PMOSFET Qp1 und des zweiten PMOSFET Qp2 gleich ist, das
Kanallängenverhältnis der
beiden 1:1/N. In diesem Fall kann der Energieverbrauch des Stromsteuerkreises
erheblich reduziert werden im Vergleich mit dem Fall, bei dem das
Kanallängenverhältnis und
das Kanalbreitenverhältnis
des ersten PMOSFET Qp1 und des zweiten PMOSFET Qp2 sämtlich 1:1
sind.
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Wie
oben gesagt wird, bietet der Stromsteuerkreis auf der Basis von
Hochspannungsbauelementen gemäß der vorliegenden
Erfindung die folgenden Vorteile.
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Da
die die Stromspiegelschaltung bildenden Transistoren eine abgestimmte
Charakteristik haben, kann erstens der in der Last fließende Strom
so eingestellt werden, daß er
gleich dem von dem Stromsteuerkreis eingestellten Strom ist, und
zwar auch dann, wenn die Schwellenspannung und die effektive Kanallänge in Abhängigkeit
von einer Prozeßänderung
und der Position des Wafers während
des Fertigungsprozesses des Chips verschieden sind.
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Da
die Kanallänge
oder die Kanalbreite der die Stromspiegelschaltung bildenden Hochspannungsbauelemente
gesteuert wird, kann der Energieverbrauch des Stromsteuerkreises
deutlich verringert werden.
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Ferner
ist es möglich,
den in der Last fließenden
Strom präzise
zu steuern unter Berücksichtigung
der nichtlinearen Charakteristik der Hochspannungsbauelemente.
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Schließlich sind
die effektiven Kanallängen
der Hochspannungsbauelemente durch eine Fehlausfluchtung der Maske
während
des Fertigungsprozesses der Stromspiegelschaltung jeweils mit gleicher
Größe verändert. Daher
wird die Spannung-Strom-Charakteristik des Stromsteuerkreises nicht
verändert.
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Die
obige Ausführungsform
ist nur beispielhaft und soll nicht als die Erfindung einschränkend angesehen
werden. Die vorliegende Lehre kann ohne weiteres bei anderen Vorrichtungsarten
Anwendung finden. Die Beschreibung der vorliegenden Erfindung soll
beispielhaft sein und den Umfang der Patentansprüche nicht einschränken. Für den Fachmann
sind viele Alternativen, Modifikationen und Abwandlungen ersichtlich.