[go: up one dir, main page]

DE60111942T2 - Epilationsgerät mit schmerzhemmenden mitteln - Google Patents

Epilationsgerät mit schmerzhemmenden mitteln Download PDF

Info

Publication number
DE60111942T2
DE60111942T2 DE60111942T DE60111942T DE60111942T2 DE 60111942 T2 DE60111942 T2 DE 60111942T2 DE 60111942 T DE60111942 T DE 60111942T DE 60111942 T DE60111942 T DE 60111942T DE 60111942 T2 DE60111942 T2 DE 60111942T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
skin
epilation
movable element
epilator
axis
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE60111942T
Other languages
English (en)
Other versions
DE60111942D1 (de
Inventor
Franck Mandica
Martial Maisonneuve
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SEB SA
Original Assignee
SEB SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SEB SA filed Critical SEB SA
Publication of DE60111942D1 publication Critical patent/DE60111942D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE60111942T2 publication Critical patent/DE60111942T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45DHAIRDRESSING OR SHAVING EQUIPMENT; EQUIPMENT FOR COSMETICS OR COSMETIC TREATMENTS, e.g. FOR MANICURING OR PEDICURING
    • A45D26/00Hair-singeing apparatus; Apparatus for removing superfluous hair, e.g. tweezers
    • A45D26/0061Hair-singeing apparatus; Apparatus for removing superfluous hair, e.g. tweezers with means for reducing pain during hair removal

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Pain & Pain Management (AREA)
  • Percussion Or Vibration Massage (AREA)
  • Massaging Devices (AREA)
  • Cosmetics (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)
  • Acyclic And Carbocyclic Compounds In Medicinal Compositions (AREA)
  • Materials For Medical Uses (AREA)
  • Surgical Instruments (AREA)
  • Brushes (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft Antischmerz-Mittel für ein Epiliergerät des Typs, der eine sich drehende Walze aufweist, die mit Zangen versehen ist, die die überflüssigen, unerwünschten Haare des menschlichen Körpers ausreißen sollen.
  • Dieser Gerätetyp weist Zangen in Form von Lamellen oder Scheiben auf, die auf einer sich drehenden Walze angeordnet sind, wobei die Zangen dazu gebracht werden, sich derart periodisch zu schließen und zu öffnen, dass die Haare in der Nähe der Haut eingeklemmt bzw. die durch die Drehung der Walze ausgerissenen Haare abgeführt werden. Das Ausreißen der Haare erweist sich als eine sehr wirksame Methode gegen ihr Nachwachsen, es erzeugt jedoch häufig einen nicht zu vernachlässigenden Schmerz.
  • Der Stand der Technik bestätigt die Verwendung mehrerer Methoden, die auf verschiedene Antischmerz-Vorrichtungen zurückgreifen, welche Epiliergeräten zugeordnet sind. So ist insbesondere aus der WO 95/07638 auf den Namen der Anmelderin eine Vorrichtung zum Abkühlen der Haut unmittelbar vor der Epilierung bekannt, indem die Verdampfung einer auf die Haut aufgebrachten Flüssigkeit genutzt wird. Diese Vorrichtung erfordert jedoch Mittel wie einen Flüssigkeitsbehälter und einen Ventilator, die den Platzbedarf und die Kosten für das Gerät erhöhen.
  • Weitere Antischmerz-Vorrichtungen zur Epilierung sind aus den Dokumenten DE 44 08 809 und WO 98/55000 bekannt, die Mittel zur elektrischen Stimulierung der Haut durch die Abgabe von elektrischen Impulsen bzw. von elektrischen Entladungen auf den zu epilierenden Bereich beschreiben. Diese Vorrichtungen erweisen sich als begrenzt wirksam und sind dabei komplex und teuer.
  • Die Wirksamkeit der Antischmerz-Vorrichtungen, die in Verbindung mit Epiliergeräten verwendet werden, wurde dadurch stark verbessert, dass die mechanische Vibrationsstimulierung der Haut gleichzeitig mit der Epilierung verwendet wird.
  • So beschreiben die Dokumente EP 0 671 136 und WO 99/13750 auf den Namen der Anmelderin Stacheln und Bürsten, die fest an der sich drehenden Walze angebracht sind, die die Zangen trägt. Die Bürsten und Stacheln werden von einem langgestreckten, vertieften Bereich getragen, der sich parallel zur Ausrichtung der Zangen der sich drehenden Walze erstreckt. Die Bürsten bewirken das Aufrichten der Haare vor der Epilierung, während die Stacheln auf der Haut eine Massagewirkung erzeugen, die mehr oder weniger ausgeprägt ist und eine Schmerzempfindung erzeugt, die den Epilierschmerz überlagert. Die Bürsten und vor allem die Stacheln, die über eine bestimmte Tiefe in die Haut eindringen, können auf dieser Reizungen verursachen.
  • Ebenso wurde in der WO 97/00032 ein Epiliergerät mit Drehzangen vorgeschlagen, das eine Reihe von beweglichen Rollen aufweist, die radial durch die Zentrifugalkraft und/oder durch Federn geschoben werden und mechanische Impulse auf die Haut aufbringen, um den durch das Ausreißen der Haare hervorgerufenen Schmerz zu verbergen. Diese Lösung erweist sich dennoch als kompliziert, sie erfordert auch Ausführungsgenauigkeiten und hohe Kosten für ihre Bauteile.
  • Weitere Epiliergeräte mit Vorrichtungen zur Vibrationsstimulierung der Haut wurden in den Dokumenten wie in der EP 0 493 849 , wo ein vibrierendes Gitter die Epiliermittel abdeckt, oder in der EP 0 760 219 vorgeschlagen, wo das Gehäuse des Gerätes einen vibrierenden Rahmen oder zusätzliche vibrierende Walzen aufweist, wobei der Rahmen oder die Walzen neben der Walze mit Zangen angeordnet sind. Diese Vibrationsmittel verdecken jedoch den zu epilierenden Bereich und erfordern gleichzeitig zusätzliche Mechanismen für ihren Antrieb.
  • In der EP 0 760 219 ist insbesondere zu sehen, dass der senkrecht zur Haut vibrierende Rahmen ferner einen Zapfen aufweist, der einer im Epilierkopf ausgebildeten Rille folgt, um eine zusätzliche, bezüglich der Haut in Längsrichtung verlaufende Bewegung auszuführen. Dieses System kann jedoch lediglich mit einem vibrierenden Mechanismus zum Antreiben des Epilierkopfes angewendet werden, der Vibrationen mit geringer Amplitude erzeugt, da ein derartiger, auf einer Walze mit Zangen angeordneter Zapfen beim Drehen der Walze ausgerissen werden würde. Es ist nun bekannt, dass dieser Mechanismus mit Vibrationsbewegung für eine Epilierung durch Ausreißen der Haare unwirksam ist.
  • Die WO 97/19613 beschreibt ein Epiliergerät, das neben der Walze mit Zangen einen Kamm oder eine Hand mit flexiblen Stacheln aufweist, die vibrierend am Gehäuse angebracht sind. Diese Lösung erfordert jedoch einen noch ausgeklügelteren, und somit komplizierten Mechanismus zum Versetzen in Vibration.
  • Die FR 2 745 992 auf den Namen der Anmelderin beschreibt ein Epiliergerät, dessen Epilierwalze von einem Bügel umgeben ist, der am Gehäuse vibrierend angebracht ist. Selbst wenn die Vibrationsantriebsmittel gegenüber den vorhergehenden Ausführungen etwas vereinfacht sind, bedecken die vibrierenden Teile nichtsdestoweniger ebenfalls den zu epilierenden Bereich, was für die Benutzerin störend ist.
  • Dies gilt auch für die EP 0 861 615 , in der das Epiliergerät mit Mitteln zum Spannen der Haut versehen ist, wobei diese Mittel als zwei angelenkte Arme ausgebildet sind, die auf der einen und auf der anderen Seite des Epilierkopfes angeordnet sind und so in eine Schwenk- oder Translationsbewegung versetzt werden, dass die Haut beim Ausreißen gespannt und unmittelbar nach dem Ausreißen wieder entspannt wird. Abgesehen von der Tatsache, dass der Epilierbereich durch die angelenkten Arme verdeckt ist, kann eine auf die Haut aufgebrachte Spannung insbesondere in den knochigen Körperbereichen der Benutzerin zu Schmerzen und/oder Reizungen führen.
  • Das Ziel der Erfindung besteht darin, wenigstens teilweise die oben genannten Nachteile zu beseitigen und ein Epiliergerät mit einer sich drehenden Walze mit Zangen vorzuschlagen, das Antischmerz-Mittel aufweist, die dazu bestimmt sind, beim Ausreißen der Haare mechanisch auf den zu epilierenden Bereich zu wirken, so dass der während der Epilierung verspürte Schmerz wirksam überlagert wird.
  • Ein weiteres Ziel der Erfindung ist ein Epiliergerät mit Antischmerz-Mitteln, die gleichzeitig zum Ausreißen wirken und dabei den zu epilierenden Bereich sichtbar lassen.
  • Ein zusätzliches Ziel der Erfindung ist ein Epiliergerät, das mit zuverlässigen Antischmerz-Mitteln versehen ist, deren Bauweise einfach ist und die sich für eine Massenherstellung mit geringen Herstellungskosten eignen.
  • Ein weiteres Ziel der Erfindung ist es, ein Zubehörteil zu schaffen, das wirksame Antischmerz-Mittel integriert und praktisch mit jedem mit beweglichen Zangen versehenen Epiliergerät verwendet werden kann, ohne dass dabei konstruktive Änderungen am Gerät und/oder an der Vorrichtung vorzunehmen sind.
  • Diese Ziele werden mit einem Epiliergerät mit einem Gehäuse erreicht, das einen Elektromotor zum Antreiben eines Drehsystems mit Klemmvorrichtungen und von Betätigungsmitteln umschließt, welche mindestens eine Klemmvorrichtung, die die Hauthaare ausreißen soll, in eine zyklische Schließ-/Öffnungsbewegung versetzen, wobei das Gerät mindestens ein bewegliches Element aufweist, das neben dem Epilierkopf angebracht ist und mit der Haut in Kontakt gelangen soll, dadurch gekennzeichnet, dass das Element aufgrund einer Verlagerung in der Ebene der Haut beim Epilieren eine Massage durchführt.
  • Unter einem Drehsystem mit einer Klemmvorrichtung ist jegliche Vorrichtung zu verstehen, die die Epilierzangen tragen und in eine kontinuierliche Drehbewegung um mindestens eine Drehachse versetzen kann. Eine derartige Vorrichtung kann insbesondere eine sich drehende Walze mit Zangen sein, aber auch ein Riemen, der Zangen trägt, eine Kette, die angelenkte Module, welche Epilierzangen tragen, antreibt usw.
  • Diese Verlagerung in der Ebene der Haut erzeugt insbesondere eine Massagewirkung durch eine Reibung, die unmittelbar neben dem Betätigungsbereich des Epilierkopfes und somit in einem an den Epilierbereich angrenzenden Bereich ausgeführt wird. Bei Test, die bei verschiedenen Personen durchgeführt wurden, hat man festgestellt, dass die Tatsache, dass ein durch den Schmerz sensibilisierter Bereich durch Reiben stark massiert wird, ein unmittelbares Nachlassen des Schmerzes bewirkt. Es wurde auch festgestellt, dass durch das Massieren eines Hautbereichs vor oder während eines Ausreißvorgangs der Haare diese Massage eine betäubende Wirkung hat und der durch das Epilieren verursachte Schmerz anschließend erträglicher wird.
  • Die Wirksamkeit der Massage als Antischmerz-Mittel ist direkt mit der Massagedauer verbunden. Daraus hat man geschlossen, dass zumindest während der Phase des Ausreißens der Haare, jedoch vorzugsweise während des gesamten Epiliervorgangs und gleichzeitig dazu die Haut massiert werden muss.
  • Darüber hinaus stellt man eine positive Wirkung der Massage der Hautoberfläche der Haut hinsichtlich der Mikroblutzirkulation fest, was durch das Reiben zu einer Milderung der vorhandenen roten Punkte führt, die durch das Ausreißen der Haare verursacht werden.
  • Um die genannte beruhigende Wirkung zu erhalten und die Haut bei einer anhaltenden Massage ihrer Oberfläche nicht zu verletzen, ist es erforderlich, dass die Fläche des beweglichen Elements, die mit der Haut in Kontakt ist, glatt, fein, filzig ist oder allgemeiner einen geringen Reibungskoeffizienten aufweist. Die Fläche, die mit der Haut in Kontakt ist, kann Vorsprünge oder Vertiefungen aufweisen, die mehr oder weniger beabstandet sind und zum Beispiel eine Höhe zwischen 0,5 bis 2 mm und ein Abstand zwischen 2 und 10 mm betragen. Somit kann die Haut von dem beweglichen Element in Bewegung versetzt werden, was zur Reibung des beweglichen Elements an der Haut hinzukommt und zur Verbesserung der gewünschten Beruhigungswirkung beiträgt. Es kann auch eine Flüssigkeit verwendet werden, die durch die Reibung zwischen der Haut und der Fläche des beweglichen Elements, die mit der Haut in Kontakt ist, auf die Haut aufgetragen wird. Eine derartige Flüssigkeit könnte z.B. ein Öl, Fett oder eine Salbe sein. Diese Flüssigkeit könnte zum Zeitpunkt der Massage auf den Hautbereich aufgetragen werden oder in einem vom Epiliergerät getragenen Behälter enthalten sein.
  • Es wurde somit festgestellt, dass eine derartige Einwirkung durch das Reiben und die Verlagerung der Haut, die kontinuierlich auf dieser durchgeführt wird, den Epiliervorgang angenehmer macht, wobei der mögliche Schmerz, der beim Ausreißen verspürt wird, anschließend durch Massage gelindert wird. Weiterhin wurde festgestellt, dass die äußere Erscheinung der Haut deutlich verbessert ist.
  • Vorzugsweise wird das bewegliche Element in eine translatorische Hin- und Herbewegung versetzt, und zwar in eine Richtung, die senkrecht zur Verlagerungsrichtung des Geräts auf der Haut beim Epilieren verläuft.
  • Somit kann durch eine vibrierende Translationsbewegung des beweglichen Elements mit einer ausreichend großen Amplitude eine anhaltende Massage der Haut durch Reiben erhalten werden. Bezüglich der Richtung dieser Bewegung ist festgestellt worden, dass es durch eine derartige Richtung möglich ist, gleichzeitig zur Verlagerung des Geräts auf der Haut für eine Epilierung eine Reibung an der Haut durchzuführen, ohne dass dabei die Vorwärtsbewegung des Geräts auf der Haut behindert wird.
  • Darüber hinaus erfolgt die Bewegung in eine zur Drehachse des Epilierkopfes parallele Richtung, wodurch dessen Bewegung weiter dazu verwendet werden kann, insbesondere die Epilierzangen in eine Translationsbewegung zu versetzen, um dem beweglichen Element diese zu übertragen und somit die Bauweise der Mittel zu vereinfachen, die dieses Element betätigen.
  • Vorteilhafterweise wird das bewegliche Element in eine vibrierende Translationsbewegung mit einer Frequenz versetzt, die gleich oder größer 30 Hz ist.
  • Theoretische und angewandte medizinische Untersuchungen haben nämlich ergeben, dass die schmerzlindernde Wirkung eine Funktion der Frequenz der Vibrationsstimulierung ist. Somit wird für die oben genannten Werte der Verlagerungsfrequenz des beweglichen Elements auf der Haut eine wirksame beruhigende Wirkung erhalten.
  • Vorzugsweise wird das bewegliche Element von der normalen Verlagerungsrichtung des Geräts auf der Haut aus gesehen vom Gehäuse hinter dem Epilierkopf getragen. An einer einzigen Seite, am gesamten Umfang des Epilierfensters oder an einem Abschnitt dieses Umfangs könnten ein oder mehrere bewegliche Elemente angebracht sein. Eine Anordnung hinter dem Epilierkopf wird jedoch bevorzugt, da somit eine gute Sicht auf den zu epilierenden Bereich erhalten werden kann.
  • Vorteilhafterweise ist die Fläche des beweglichen Elements, die mit der Haut in Kontakt ist, im Wesentlichen eben oder kann auch geringfügig konvex sein und/oder Vorsprünge aufweisen.
  • Somit wird mit einer ebenen oder geringfügig konvexen Kontaktfläche die Kontaktfläche zwischen der Haut und dem beweglichen Element optimiert, was der Massage eine bessere Wirksamkeit verleiht. Darüber hinaus ist es durch die Vorsprünge möglich, die tieferen Hautschichten gleichzeitig mit der Durchführung der Massage auf der Oberfläche zu massieren, wobei die Haut zwischen die ebene Oberfläche der Gleitbacke und die der Vorsprünge dringt.
  • In einer ersten Ausführungsform der Erfindung weist das Epiliergerät Betätigungsmittel auf, die das bewegliche Element in Bewegung versetzen, wobei die Mittel aus Mitteln bestehen, die drehende Vibrationen erzeugen, und aus Mitteln, die diese Vibrationen in translatorische Vibrationen umwandeln.
  • Somit haben derartige Betätigungsmittel eine einfache und zuverlässige Bauweise und bleiben dabei unauffällig, so dass sie leicht in die Konstruktion eines Epiliergeräts integriert werden können. Die drehenden Vibrationen können auf einfache Weise erzeugt werden, indem die Bewegung eines der sich drehenden Teile des Geräts, insbesondere der Motor oder ein Teil des Getriebezugs des Geräts, genutzt wird. Diese Vibrationen werden anschließend durch geeignete Mittel in translatorische Hin- und Herbewegungen des beweglichen Elements auf der Haut umgewandelt.
  • In einer ersten Variante der ersten Ausführungsform weisen die Mittel, die drehende Vibrationen erzeugen, ein Exzenterteil auf, das um eine Achse dreht, die senkrecht zur Drehachse des Epilierkopfes ist.
  • Es hat sich herausgestellt, dass eine derartige Bauweise robust ist, eine wirksame Funktionsweise hat und dabei einfach herzustellen ist.
  • In einer zweiten Variante der ersten Ausführungsform der Erfindung weisen die Mittel, die drehende Vibrationen erzeugen, ein Unwuchtteil auf, das sich um eine Achse dreht, die senkrecht zur Drehachse des Epilierkopfes ist.
  • Diese Variante besitzt die Vorteile der vorherigen Variante, wobei sie die Konstruktion vereinfacht.
  • Vorteilhafterweise werden die Mittel, die drehende Vibrationen erzeugen, unabhängig von den Mitteln zum Antreiben der Epilierzangen in Bewegung versetzt.
  • Zwar könnte in Erwägung gezogen werden, die Drehbewegung des Motors oder des Getriebezugs des Epiliergeräts zu nutzen, doch in den meisten Fällen sind die Achse des Motors und die der Getriebe parallel zur Drehachse des Epilierkopfes. Infolgedessen müsste ein Winkelvorgelege verwendet werden, um die Drehbewegung zu erhalten, die zur Betätigung des beweglichen Elements erforderlich ist, was die Bauweise des Geräts komplizierter machen würde.
  • Insbesondere durch die Verwendung eines getrennten Antriebsmotors mit einer Drehachse, die koaxial zur Drehachse der Teile verläuft, welche drehende Vibrationen erzeugen, kann die Bauweise stark vereinfacht werden. Darüber hinaus kann die Frequenz der Vibrationsbewegung des beweglichen Elements, das die Haut massiert, variiert werden, indem ferner die Ausgangsdrehgeschwindigkeit der Achse des getrennten Antriebsmotors ausgewählt wird. Bei einem getrennten Antrieb kann der Benutzer nach seinem Belieben die Frequenz innerhalb eines vorbestimmten Bereichs verändern.
  • In einer zweiten Ausführungsform der Erfindung wird das bewegliche Element direkt vom Epilierkopf in Bewegung versetzt. Bei einem translatorisch bewegbaren Kopf gelangt somit das bewegliche Element mit den Seitenflanschen des Kopfes in Eingriff und folgt der Bewegung dieses Kopfes.
  • Vorteilhafterweise ist das bewegliche Element von einem Zubehörteil getragen, das Mittel zur Befestigung des Geräts am Gehäuse und Mittel aufweist, die das bewegliche Element mit den Betätigungsmitteln verbinden.
  • Die Massagemittel, der Motor und die Antriebsmittel könnten Teil eines Zubehörteils (zwar etwas schwerer) sein, welches durch Befestigungsmittel und elektrische Verbindungsanschlüsse mit dem Epiliergerät verbunden wären.
  • Somit könnte ein derartiges Zubehörteil praktisch mit jedem Epiliergerät verwendet werden, ohne dass dabei konstruktive Änderungen an diesem vorgenommen werden müssen. Darüber hinaus kann ein derartiges Zubehörteil leicht vom Gerät abgenommen werden, damit es gereinigt oder sterilisiert werden kann oder damit seine Komponenten, die mit der Haut in Kontakt sind, ausgetauscht werden können.
  • Die Erfindung betrifft auch ein Epilierverfahren durch Ausreißen der Haare mit einem erfindungsgemäßen Gerät, das darin besteht, gleichzeitig mit dem Epilieren eine Massage des Hautbereichs, der sich neben dem Epilierbereich befindet, durch Reiben durchzuführen.
  • Die Erfindung wird beim Lesen der Ausführungsformen, die keineswegs einschränkend und in den beiliegenden Figuren veranschaulicht sind, besser verstanden. Darin zeigen:
  • 1 eine perspektivische Ansicht eines Epiliergeräts nach einer ersten Ausführungsform der Erfindung, wobei ein Teil des Gehäuses entfernt wurde;
  • 2 eine Ansicht von oben des Geräts aus 1;
  • 3 eine perspektivische Ansicht einer Betätigungsunterbaugruppe gemäß einer ersten Variante der ersten Ausführungsform der Erfindung;
  • 4 eine perspektivische Ansicht einer Betätigungsunterbaugruppe gemäß einer zweiten Variante des ersten Ausführungsbeispiels der Erfindung;
  • 5 eine perspektivische Ansicht eines Epiliergeräts nach der zweiten Ausführungsform der Erfindung;
  • 6a und 6b ein Zubehörteil des Geräts aus 5;
  • 7 eine Ausführungsvariante des in 5 dargestellten Geräts.
  • Ein Epiliergerät, das erfindungsgemäße Antischmerz-Mittel verwendet, ist in der FR 2 758 060 auf den Namen der Anmelderin beschrieben. Es ist jedoch offensichtlich, dass dieses Gerät lediglich ein Verwendungsbeispiel darstellt, da jedes Epiliergerät, insbesondere ein Epiliergerät mit einer sich drehenden Walze mit Ausreißzangen, an die Verwendung mit derartigen Mitteln angepasst werden kann.
  • In 1 ist ein Epiliergerät zu sehen, mit einer Walze 1, die drehbar um eine Achse 4 angebracht ist. Die Walze 1 weist mehrere Klemmvorrichtungen auf, wobei jede Vorrichtung aus zwei nebeneinanderliegenden Lamellen 2, 3 besteht. Die Zangen werden von einem Nockenmechanismus angetrieben, wobei die sich drehende Walze 1 und der Nockenmechanismus über einen Getriebezug 9 von einem Elektromotor 10 angetrieben werden, wobei all diese Bestandteile im Gehäuse 7 des Epiliergeräts angeordnet sind.
  • Unter der Wirkung der Nocken, die an den Außenflächen der Flansche 5, 6 angeordnet sind, verlagern sich diese im Betrieb translatorisch und treiben die Klemmvorrichtungen so an, dass diese sich verlagern. Somit kann sich eine bewegliche Lamelle 2 abwechselnd von einer angrenzenden Lamelle 3 wegbewegen oder sich an diese anlegen. Durch das Versetzen der beweglichen Lamelle 2 in eine translatorische Bewegung wird das Schließen bzw. das Öffnen der Epilierzange bewirkt, damit die Haare eingeklemmt und ausgerissen und nach dem Ausreißen wieder losgelassen werden, und dies je nach Drehung der Walze 1. Somit werden die Haare des zu epilierenden Bereichs, die sich vor einem Fenster 8 des Gehäuses 7 befinden, infolge der Drehung der Walze 1 oder des Epilierkopfes ausgerissen.
  • Wie insbesondere in den 1 und 2 zu sehen ist, weist das Epiliergerät auch ein bewegliches Element oder eine Gleitbacke 12 auf, die zur Ausführung einer Bewegung in der Ebene der Haut von Antriebsmitteln betätigt wird, deren Aufbau und Funktionsweise nachfolgend erklärt werden. Diese Bewegung ist vorzugsweise eine Hin- und Herbewegung, die in 2 in die durch die Pfeile angezeigte Richtung ausgeführt wird. Eine oder mehrere beruhigende Gleitbacken könnten am Umfang des Epilierfensters 8 angebracht sein. Es wird jedoch bevorzugt, die Gleitbacke 12 von der Ausreißrichtung der Haare aus gesehen hinter dem Epilierkopf anzubringen, damit der zu epilierende Hautbereich besser zu sehen ist.
  • Die Gleitbacke 12 ist bezüglich des Gehäuses 7 von einem Trageteil 14 auf Führungsstangen 15 gehalten, die fest in entsprechenden Öffnungen angebracht sind, welche im Trageteil 14 ausgebildet sind. Die Gleitbacke 12 weist Führungsrillen 13 auf, die das Gleiten entlang den Stangen 15 und parallel zur Achse 4 der Zangenwalze 1 ermöglichen.
  • Die Gleitbacke 12 ist bezüglich des Gehäuses 7 bei einer vorbestimmten Höhe so angebracht, dass sich ihr oberer Abschnitt praktisch auf gleicher Höhe wie der Umfang der Walze 1 befindet. Somit befinden sich das Ende der Klemmlamellen 2, 3 und das der Gleitbacke 12 in der gleichen Ebene, welche im Betrieb der theoretischen Ebene der Haut entspricht.
  • In einer ersten Ausführungsform der Erfindung erfolgt das Versetzen in eine translatorische Hin- und Herbewegung der Gleitbacke oder des beweglichen Elements 12 aufgrund einer Betätigungsunterbaugruppe 17, die sich von der Unterbaugruppe zum Antreiben und Betätigen der Epilierzangen unterscheidet, die im gleichen Gehäuse 7 des Geräts angebracht ist.
  • In einer in 3 dargestellten ersten Variante besteht die Unterbaugruppe 17 aus einer Achse 18, die die Bewegung zum Versetzen in Drehung in ihrem unteren Bereich 19 aufnimmt, welcher zu diesem Zweck über geeignete Verbindungsmittel mit der Ausgangswelle eines Elektromotors oder mit einem anderen sich drehenden Teil verbunden sein kann. Die Achse 18 ist bezüglich der horizontalen Ebene, die über die Achse der Walze 1 verläuft, senkrecht angebracht. Die Achse 18 weist in ihrem oberen Teil 20 einen Exzenter oder einen exzentrisch angebrachten Zapfen 21 auf, der mit einer länglichen Öffnung 23 eines Bewegungszwischenglieds 22 zusammenwirken kann. Das Bewegungszwischenglied 22 ist bezüglich der Gleitbacke 12 fest angebracht, so dass es ihr die von der Achse 18 übertragene Bewegung erteilt.
  • Im Betrieb wird die Drehbewegung der senkrechten Achse 18 durch den exzentrischen Zapfen 21, der sich bezüglich des Bewegungszwischenglieds 22 verlagert, in einer horizontalen Ebene in translatorische Vibrationen der Gleitbacke 12 umgewandelt. Somit beschreibt die Gleitbacke 12 Hin- und Herbewegungen in der Ebene der Haut und führt also eine Massage auf dieser durch.
  • In einer zweiten, in 4 dargestellten Ausführungsvariante der ersten Form weist die Unterbaugruppe 17 auch eine senkrechte Achse 18 auf, die jedoch an ihrem Ende 20 ein Unwuchtteil 25 aufweist. Eine flexible Verbindung 27 ermöglicht eine drehende Vibration des Unwuchtteils 25, wenn die Achse 18 angetrieben wird. Das obere Ende 26 der Achse 18 ist bezüglich der Gleitbacke 12 fest angebracht.
  • Wenn die senkrechte Achse 18 drehend angetrieben wird, erzeugt das Unwuchtteil 25 Vibrationen, die sich um diese Achse drehen und der Gleitbacke 12 vollständig übertragen werden. Die Gleitbacke 12 wird durch die festen Stangen 15 in ihrer Verlagerung geführt, und dadurch werden die von der Gleitbacke erhaltenen drehenden Vibrationen in translatorische Vibrationen entlang der Führung 13 und somit parallel zur Achse 4 der Walze 1 umgewandelt.
  • Das Versetzen in Drehung der Achse 18 kann durch den Motor 10 des Geräts mittels eines Winkelvorgeleges, insbesondere eines konischen Getriebes, oder durch einen getrennten Motor erfolgen. Die 1 und 4 zeigen einen derartigen Motor 28, der eine Motorwelle aufweist, die koaxial zur Achse 18 der Unterbaugruppe 17 verläuft.
  • Die 5 und 6 veranschaulichen eine zweite Ausführungsform der Erfindung, in der das bewegliche Element oder die Gleitbacke 12 direkt vom Epilierkopf angetrieben wird. Somit kann die Gleitbacke 12 feststehend am Gehäuse 7 des Geräts angebracht sein, um die translatorische Hin- und Herbewegung des Epilierkopfes aufzunehmen, oder sie kann bezüglich zu diesem abnehmbar angebracht sein, insbesondere indem sie als Zubehörteil des Epiliergeräts ausgebildet ist. Wie zuvor ist die Gleitbacke 12 angrenzend an das Epilierfenster, von der Verlagerungsrichtung des Geräts auf der Haut aus gesehen hinter dem Kopf angeordnet.
  • Die 6a und 6b veranschaulichen ein derartiges Zubehörteil 30, das aus einem eine Abdeckkappe bildenden Rahmen 31 besteht, der am oberen Teil des Epiliergeräts angebracht werden soll, wobei die Gleitbacke 12 am oberen Teil des Rahmens 31 neben dem im Rahmen 31 ausgebildeten Epilierfenster 8 angebracht ist. Die Gleitbacke kann in Bezug auf diesen fest oder abnehmbar angebracht sein. Der Rahmen 31 weist innen Seitenwände oder Bügel 35, 36 auf, die am Epilierkopf, insbesondere an dessen Seitenflanschen 5, 6 anliegen.
  • Der Rahmen 31 weist darüber hinaus Mittel 32, 33 zur Befestigung am Gehäuse 7 des Epiliergeräts auf. Diese Befestigungsmittel bestehen insbesondere aus einem Haken 33, der in eine entsprechende Öffnung des Gehäuses 7 eingesetzt wird, sowie aus einer hohlen Befestigungslasche 32, die am Gehäuse 7 des Geräts anliegt und in die eine Nase des Gehäuses 7 eingeführt wird. Die Hülsenteile jedes Mittels zur Befestigung des Rahmens am Gehäuse haben Abmessungen, die eine translatorische Verlagerung der entsprechenden Steckerteile gemäß der Amplitude der von dem Zubehörteil ausgeführten Bewegung ermöglichen.
  • Im Betrieb wird die zyklische Translationsbewegung des Epilierkopfes durch die Flansche 5, 6 dem Zubehörteil 30, insbesondere den Bügeln 35, 36 des Rahmens 31 übermittelt. Das Zubehörteil 30 wird somit in eine Vibrationsbewegung entlang einer Richtung versetzt, die parallel zur Drehachse 4 der Walze 1 verläuft. In dieser Ausführungsform folgen alle Komponenten des Zubehörteils 30 der Translationsbewegung des Epilierkopfes, wobei die Teile zur Befestigung des Rahmens 31 am Gehäuse 7 des Geräts sich in entsprechenden Öffnungen verlagern.
  • Somit führt die Gleitbacke in der Hautebene eine Hin- und Herbewegung aus, die den Hautbereich nach dem Ausreißen der Haare massiert, was zu einer beruhigenden Wirkung führt, die den Schmerz rasch lindert.
  • Die sich drehende Walze 1 dreht mit einer Geschwindigkeit von 1300 U/min und der Kopf führt zwei Hin- und Herbewegungen pro Drehung der Walze aus, was in dem beweglichen Element oder in der Gleitbacke 12 Vibrationen mit einer Frequenz von 40 Hz erzeugt. Vibrationen mit einer derartigen oder höheren Frequenz beruhigen die durch das Ausreißen der Haare verursachten Schmerzempfindungen. Es können Lösungen zur Verstärkung der Vibrationsfrequenz der Gleitbacke 12 in Betracht gezogen werden, insbesondere die Betätigung der Flansche 5, 6 durch Nocken mit mehr axialen Vorsprüngen, wodurch die Anzahl der Hin- und Herbewegungen der Flansche pro Drehung der Zangenwalze erhöht wird.
  • Die Amplitude der durch das bewegliche Teil ausgeführten Hin- und Herbewegung kann z.B. zwischen 1 und 3 mm betragen.
  • Die Oberfläche der Gleitbacke 12, die mit der Haut in Kontakt ist, muss so glatt sein, dass die Haut nicht verletzt wird. Vorzugsweise muss die Rauhigkeit Ra einer derartigen Oberfläche beispielsweise weniger als 3,2 betragen.
  • Das für die Gleitbacke gewählte Material ist ein Material, das so hart ist, dass es nicht an der Haut haftet und diese beim Reiben, das durch die sich bewegende Gleitbacke auf ihr erfolgt, nicht mitgenommen wird. Ein derartiges Material kann beispielsweise ein Kunststoffmaterial des Typs Polyamid sein, das mit Glasperlen beladen ist, oder POM, ein Material, das dafür bekannt ist, einen geringen Reibungskoeffizienten aufgrund seiner guten Gleiteigenschaften zu haben.
  • In 7 ist eine Variante des in den 6a und 6b gezeigten Zubehörteils dargestellt, das mit einem in 5 dargestellten Gerät verwendet werden soll. Im Rahmen dieser Variante ist die bewegliche Gleitbacke 12 auf der einen und auf der anderen Seite des Epilierkopfes oder des Epilierfensters 8 angeordnet. Sie führt somit eine Massagebewegung durch Reibung an der Haut vor, während und nach dem Ausreißvorgang der Haare durch.
  • Um die Massagewirkung, die bereits mit einer Gleitbacke mit einer im Wesentlichen ebenen Kontaktfläche erreicht wird, zu erhöhen, sind darüber hinaus Massagestachel oder Vorsprünge 38 vorgesehen, die bezüglich der Ebene der Kontaktfläche zwischen der Haut und der Gleitbacke 12 hervorstehen. Die Stachel oder Vorsprünge 38 können somit in die Haut eindringen, wobei jeder Stachel nämlich eine Haftstelle bildet, die die Haut in Bewegung versetzt, um die Massagewirkung bis zu den tieferen Hautschichten zu erhöhen.
  • Das Ende der Stacheln oder Vorsprünge 38, das mit der Haut in Kontakt ist, ist abgerundet, so dass sie nicht an die Haut anstoßen, wenn sie an dieser reiben. Sie sind ebenfalls aus einem harten Material hergestellt, das nicht an der Haut haftet, wie oben beschrieben. Die Vorsprünge 38 haben eine Höhe, die vorzugsweise zwischen 0,5 und 2 mm beträgt, mit einem Abstand zwischen 2 und 10 mm. Der durchschnittliche Durchmesser eines Vorsprungs 38, der kugel-, zylinder- oder kegelstumpfförmig sein kann, beträgt z.B. zwischen 1 und 4 mm.
  • Es kann auch in Betracht gezogen werden, eine bewegliche Gleitbacke 12 mit einer Hautkontaktfläche zu verwenden, die wellenförmig, streifenförmig ist oder jegliche andere abgerundete Form aufweist, die bezüglich der Ebene der Kontaktfläche zwischen der Haut und der Gleitbacke 12 hervorsteht. Weitere Ausführungsvarianten können in Betracht gezogen werden, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen. So könnte die Drehbewegung der Walze 1 genutzt und eine horizontale Achse, die parallel zur Achse der Walze 1 ist, durch Reibung angetrieben werden, um drehende Vibrationen zu erzeugen, die anschließend in translatorische Vibrationen der Gleitbacke 12 in der Hautebene umgewandelt werden.

Claims (12)

  1. Epiliergerät mit einem Gehäuse (7), das einen Elektromotor (10) zum Antreiben eines Drehsystems (1) mit Klemmvorrichtungen und von Betätigungsmitteln umschließt, welche mindestens eine Klemmvorrichtung (2, 3), die die Hauthaare ausreißen soll, in eine zyklische Schließ-/Öffnungsbewegung versetzen, wobei das Gerät mindestens ein bewegliches Element (12) aufweist, das neben dem Epilierkopf angebracht ist und mit der Haut in Kontakt gelangen soll, dadurch gekennzeichnet, dass das Element (12) aufgrund einer Verlagerung in der Ebene der Haut bezüglich des Epilierkopfes beim Epilieren eine Massage durchführt.
  2. Epiliergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das bewegliche Element (12) in eine translatorische Hin- und Herbewegung in eine Richtung versetzt wird, die senkrecht zur Verlagerungsrichtung des Geräts auf der Haut beim Epilieren verläuft.
  3. Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das bewegliche Element (12) in eine vibrierende Translationsbewegung mit einer Frequenz versetzt wird, die gleich oder größer 30 Hz ist.
  4. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das bewegliche Element (12) von der normalen Verlagerungsrichtung des Geräts auf der Haut aus gesehen vom Gehäuse (7) hinter dem Epilierkopf getragen wird.
  5. Epiliergerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Fläche des beweglichen Elements (12), die mit der Haut in Kontakt ist, im Wesentlichen eben ist und/oder Vorsprünge (38) aufweisen kann.
  6. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es Betätigungsmittel aufweist, die das bewegliche Element (12) in Bewegung versetzen, wobei die Mittel aus Mitteln (18, 21, 25) bestehen, die drehende Vibrationen erzeugen, und aus Mitteln (22, 13, 15), die diese Vibrationen in translatorische Vibrationen umwandeln.
  7. Gerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel, die drehende Vibrationen erzeugen, ein Exzenterteil (21) aufweisen, das um eine Achse (18) dreht, die senkrecht zur Drehachse (4) des Epilierkopfes (1) ist.
  8. Gerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel, die drehende Vibrationen erzeugen, ein Unwuchtteil (25) aufweisen, das um eine Achse (18) dreht, die senkrecht zur Drehachse (4) des Epilierkopfes (1) ist.
  9. Gerät nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel (18, 21, 25), die drehende Vibrationen erzeugen, unabhängig von den Mittel zum Antreiben der Epilierzangen in Bewegung versetzt werden.
  10. Epiliergerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das bewegliche Element (12) direkt vom Epilierkopf in Bewegung versetzt wird.
  11. Epiliergerät nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das bewegliche Element (12) von einem Zubehörteil (30) getragen ist, welches Mittel (32, 33) zur Befestigung am Gehäuse des Geräts und Mittel (35, 36) aufweist, die das bewegliche Element mit den Betätigungsmitteln verbindet.
  12. Epilierverfahren durch Ausreißen der Haare mit einem Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es darin besteht, gleichzeitig mit dem Epilieren eine Massage des Hautbereichs, der sich neben dem Epilierbereich befindet, durch Reiben durchzuführen.
DE60111942T 2000-06-27 2001-06-22 Epilationsgerät mit schmerzhemmenden mitteln Expired - Fee Related DE60111942T2 (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR0008272A FR2810516B1 (fr) 2000-06-27 2000-06-27 Appareil a epiler comportant des moyens antidouleur
FR0008272 2000-06-27
PCT/FR2001/001968 WO2002000058A1 (fr) 2000-06-27 2001-06-22 Appareil a epiler comportant des moyens antidouleur

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE60111942D1 DE60111942D1 (de) 2005-08-18
DE60111942T2 true DE60111942T2 (de) 2006-04-20

Family

ID=8851768

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE60111942T Expired - Fee Related DE60111942T2 (de) 2000-06-27 2001-06-22 Epilationsgerät mit schmerzhemmenden mitteln

Country Status (8)

Country Link
EP (1) EP1294249B1 (de)
AT (1) ATE299345T1 (de)
AU (1) AU2001269236A1 (de)
DE (1) DE60111942T2 (de)
ES (1) ES2243519T3 (de)
FR (1) FR2810516B1 (de)
PT (1) PT1294249E (de)
WO (1) WO2002000058A1 (de)

Families Citing this family (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US20080097423A1 (en) * 2004-09-30 2008-04-24 Koninklijke Philips Electronics N.V. Epilating Apparatus
JP5579710B2 (ja) * 2008-06-12 2014-08-27 コーニンクレッカ フィリップス エヌ ヴェ マッサージローラを備えたエピレータ
JP5461537B2 (ja) 2008-06-13 2014-04-02 コーニンクレッカ フィリップス エヌ ヴェ 駆動可能なマッサージ部材を持つ脱毛器
FR2991144B1 (fr) 2012-06-04 2014-06-27 Seb Sa Tete d'epilation anti-douleur
FR3025983B1 (fr) 2014-09-19 2017-11-24 Seb Sa Appareil de traitement de la peau a elements vibrants
US10653224B2 (en) 2014-12-01 2020-05-19 Koninklijke Philips N.V. Hair removal apparatus
US10932541B2 (en) 2014-12-11 2021-03-02 Koninklijke Philips N.V. Skin treatment device

Family Cites Families (10)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
NL9002770A (nl) 1990-12-17 1992-07-16 Philips Nv Werkwijze voor het epileren.
FR2709933B1 (fr) 1993-09-15 1996-05-15 Seb Sa Appareil à épilation mécanique par arrachage de poils sur la peau.
FR2717054B1 (fr) 1994-03-10 1996-06-14 Seb Sa Appareil pour épiler la peau humaine.
DE4408809C1 (de) 1994-03-16 1995-06-14 Braun Ag Gerät zum Auszupfen der Haare
DE19521585A1 (de) 1995-06-14 1996-12-19 Braun Ag Gerät zum Auszupfen von Haaren der menschlichen Haut
DE69615771T2 (de) 1995-08-28 2002-07-11 Matsushita Electric Works, Ltd. Handenthaarungsvorrichtung
US6165182A (en) * 1995-11-28 2000-12-26 U.S. Philips Corporation Depilation apparatus with vibration member
JP3410645B2 (ja) * 1997-02-25 2003-05-26 松下電工株式会社 脱毛装置
DE19723910A1 (de) 1997-06-06 1998-12-10 Braun Ag Epilationsgerät und Epilationsverfahren
FR2768313B1 (fr) 1997-09-16 1999-10-29 Seb Sa Appareil a epiler a rouleau rotatif equipe de dispositif anti-douleur

Also Published As

Publication number Publication date
DE60111942D1 (de) 2005-08-18
FR2810516A1 (fr) 2001-12-28
ATE299345T1 (de) 2005-07-15
FR2810516B1 (fr) 2002-08-30
ES2243519T3 (es) 2005-12-01
WO2002000058A1 (fr) 2002-01-03
EP1294249B1 (de) 2005-07-13
PT1294249E (pt) 2005-11-30
EP1294249A1 (de) 2003-03-26
AU2001269236A1 (en) 2002-01-08

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69914502T2 (de) Vorrichtung und verfahren zur haarbehandlung
DE69631073T2 (de) Handenthaarungsvorrichtung
EP0630596B1 (de) Gerät zum Entfernen von Körperhaaren
DE69421203T2 (de) Epilationsgerät mit Scheiben
DE60305488T2 (de) Gerät zum behandeln der haut eines menschen
EP0814682B1 (de) Gerät zum auszupfen von haaren der menschlichen haut
DE68928234T2 (de) Gerät zur Pflege des Haars und Verfahren
DE69233544T2 (de) Enthaarungsvorrichtung
DE2322385A1 (de) Elektrisch angetriebener kamm
DE69513814T2 (de) Körpermassagegerät
EP1196060B1 (de) Epilationsgerät
DE69812124T2 (de) Massagegerät mit saug- und knetwirkung
DE69717698T2 (de) Schmerzhemmende mechanische Enthaarungsvorrichtung und Verfahren
DE102014221116A1 (de) Gewebe-Behandlungsstab mit mindestens einer Behandlungskante
DE4117480A1 (de) Depilator
DE69231419T2 (de) Enthaarungsvorrichtung mit einem zentralen element das mehrere pinzetten aufweist
DE60111942T2 (de) Epilationsgerät mit schmerzhemmenden mitteln
EP2203085B1 (de) Epiliergerät
DE10210268A1 (de) Kopfhautmassagegerät
AT7596U1 (de) Epilationsgerät
MXPA00008455A (es) Aditamento para un aparato para depilacion de la piel humana.
DE60211248T2 (de) Enthaarungsvorrichtung
DE60102452T2 (de) Epilationsgerät mit drehbarer vibrierender rolle
DE60210740T2 (de) Epilationsgerät mit einer vorrichtung zur verminderung von schmerzen
DE60008274T2 (de) Enthaarungsgerät mit einer abreibungsvorrichtung

Legal Events

Date Code Title Description
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee