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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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1. Gebiet
der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft einen Kompressor mit einer Kühlstruktur
gemäß dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 1.
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2. Stand der
Technik
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Ein
Kompressor mit einer Kühlstruktur
gemäß dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 1 ist bekannt aus
DE 36 15 459 A .
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Außerdem ist
in dem Kompressor, der in der Veröffentlichung Nr. 10-26092 eines
japanischen ungeprüften
Patents offenbart ist, um das zwischen dem Gehäuse und der drehbaren Welle
angeordnete Wellendichtmittel zu schmieren, eine Kommunikationsöffnung von
dem Zwischenbereich des Ansaugkühlmittelkanals
abgezweigt und mit dem Wellendichtmittel verbunden. Ein Teil des
Kühlmittels,
das in dem Ansaugkühlmitteldurchgang
strömt,
erreicht das Wellendichtmittel über
die Kommunikationsöffnung, so
dass das mit dem Kühlmittel
zusammen strömende
Schmiermittel das Wellendichtmittel schmiert.
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In
dem in der Veröffentlichung
Nr. 11-241681 eines japanischen ungeprüften Patents offenbarten Kompressor
ist ein Dekompressionsdurchgang in der drehbaren Welle vorgesehen,
welcher das Wellendichtmittel erreicht, und der Dekompressionsdurchgang
wird durch die Ansaugwirkung eines Ventilators, der sich integral
mit der drehbaren Welle dreht, dekomprimiert. Der Bereich, in welchem
das Wellendichtmittel angeordnet ist, ist mit der Steuerdruckkammer
verbunden, in welcher die Schrägscheibe untergebracht
ist. Das Kühlmittel strömt von der Steuerdruckkammer
durch Dekompression in dem Dekompressionsdurchgang in den Bereich
des Wellendichtmittels hinein. Daher schmiert das zusammen mit dem
Kühlmittel
strömende
Schmiermittel das Wellendichtmittel.
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Die
Abdichtfunktion des Wellendichtmittels vermindert sich früh in einer
Hochtemperaturumgebung. Daher ist es wichtig, das Dichtmittel nicht
nur zu schmieren, sondern auch zu kühlen. Bei dem in der Veröffentlichung
Nr. 10-26092 des japanischen ungeprüften Patents offenbarten Kompressor
erreicht die Dekompressionsöffnung
den Bereich, in welchem das Wellendichtmittel angeordnet ist. Daher strömt ein Schmiermittel,
das in die Kommunikationsöffnung
hinein geströmt
ist, nicht glatt bzw. gleichförmig.
Wenn das Schmiermittel aber nicht gleichförmig strömt, kann das Wellendichtmittel
nicht effizient gekühlt
werden.
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In
dem in der Veröffentlichung
Nr. 11-241681 des japanischen ungeprüften Patents offenbarten Kompressor
wird das Kühlmittel,
das von der Steuerdruckkammer in den Bereich hinein strömt, in welchem
das Wellendichtmittel angeordnet ist, über den Dekompressionsdurchgang
in der drehbaren Welle in die Steuerdruckkammer zurückgeführt. Daher
strömt Schmiermittel
gleichförmig
in dem Bereich, in welchem das Wellendichtmittel angeordnet ist.
Die Temperatur in der Steuerdruckkammer ist aber hoch, und die Temperatur
des Schmiermittels, das in den Bereich hineinströmt, in welchem die Wellendichtung angeordnet
ist, ist ebenfalls hoch. Obwohl es notwendig ist, ein Dekompressionsmittel
(beispielsweise einen Ventilatormechanismus) zum Erzeugen einer Druckdifferenz
zwischen dem Bereich, in welchem das Wellendichtmittel angeordnet
ist, und der Steuerdruckkammer vorzusehen, kann daher das Wellendichtmittel
nicht effektiv gekühlt
werden.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Es
ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung, eine zwischen einem Gehäuse und
einer drehbaren Welle zum Abdichten des Inneren des Gehäuses des Kompressors
angeordnete Wellendichteinrichtung effektiv zu kühlen.
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Um
dieses Ziel zu erreichen, schafft die vorliegende Erfindung einen
Kompressor mit Kompressor mit einem Gehäuse mit einer Ansaugkammer,
einer Auslasskammer und zumindest einer Kompressionskammer; zumindest
einem Kompressionselement, das die besagte zumindest eine Kompressionskammer
begrenzt; einer Welle, die mittels des Gehäuses so drehbar gelagert ist,
dass das Kompressionselement so bewegt wird, dass ein Kühlmittel
aus der Ansaugkammer in die Kompressionskammer eingesaugt und aus
der Kompressionskammer in die Auslasskammer ausgegeben wird; und
einer Wellendichtungseinrichtung, die zwischen dem Gehäuse und
der drehbaren Welle angeordnet ist, um das Innere des Gehäuses des
Kompressors abzudichten; einem Aufnahmeraum zur Aufnahme der Wellendichtungseinrichtung;
und einem mit dem Aufnahmeraum verbundenen Kanal, durch welchen
hindurch das Kühlmittel
in Kontakt mit der Wellendichtungseinrichtung geraten kann, wobei
der Kanal einen Durchgang von einem Ansaugdruckbereich außerhalb
des Gehäuses über den
Aufnahmeraum hin zu der Ansaugkammer bildet, und ein Einlass von
einem Bereich des Kanals auf der stromaufwärtigen Seite des Aufnahmeraums
bis zum Aufnahmeraum und ein Auslass vom Aufnahmeraum bis zu einem Bereich
des Kanals auf der stromabwärtigen
Seite des Aufnahmeraums separat voneinander ausgebildet sind.
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Das
von dem Ansaugdruckbereich außerhalb
des gesamten Gehäuses
her strömende
Kühlmittel
strömt
von dem Durchgangsbereich auf der stromaufwärtigen Seite in den Aufnahmeraum
hinein über
den Einlass und strömt
aus dem Aufnahmeraum hinaus in den Durchgangsbereich auf der stromabwärtigen Seite über den
Auslass. In dem Aufnahmeraum sind der Einlass und der Auslass separat
voneinander angeordnet, und daher strömt das Schmiermittel gleichförmig in
dem Aufnahmeraum. Außerdem
ist die Temperatur des Kühlmittels
in dem Ansaugdruckbereich außerhalb
des Gehäuses
des Kompressors gering, und die Temperatur des Schmiermittels, das
zusammen mit dem Kühlmittel geringer
Temperatur strömt,
ist ebenfalls gering. Demzufolge kann die in der Aufnahmekammer
untergebrachte wellendichte Einrichtung effektiv gekühlt werden.
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Vorzugsweise
befindet sich der Einlass oberhalb der drehbaren Welle und der Auslass
unterhalb der drehbaren Welle.
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Ein
Teil des Schmiermittels, das von dem Einlass in dem Aufnahmeraum
hinein strömt,
strömt abwärts entlang
der Wellendichtungseinrichtung und kühlt die Wellendichtungseinrichtung.
Das Schmiermittel, das die Wellendichtungseinrichtung abgekühlt hat,
während
es abwärts
entlang des Wellendichtmittels strömt, strömt aus dem Einlass hinaus.
Der Einlass ist oberhalb der drehbaren Welle angeordnet und der
Auslass ist unterhalb der drehbaren Welle angeordnet, und daher
strömt
das Schmiermittel gleichförmig
entlang der Wellendichtungseinrichtung.
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Vorzugsweise
erstreckt sich die drehbare Welle durch das vordere Gehäuse, welches
das Gehäuse
des Kompressors beinhaltet, durch welches hindurch sich die drehbare
Welle zur Außenseite
des Gehäuses
erstreckt, wobei die erste Wellendichtungseinrichtung zwischen der
drehbaren Welle und dem vorderen Gehäuse angeordnet ist, sich der Durchgang
in der Wand des vorderen Gehäuses
erstreckt und mit dem Aufnahmeraum verbunden ist, und ein Einlass
des Kanals in dem vorderen Gehäuse
angeordnet ist.
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Die
Länge des
Durchgangs von außerhalb des
Gehäuses
bis zu dem Unterbringungsraum bzw. Aufnahmeraum ist kurz, und daher kann
ein Anstieg in der Temperatur des Kühlmittels unterdrückt werden,
während
das Kühlmittel
von außerhalb
des Gehäuses
in den Aufnahmeraum hinein strömt.
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Vorzugsweise
ist der Kompressor ein Kolbenkompressor mit variabler Verdrängung, der
das Gehäuse
aufweist, welches ein vorderes Gehäuse beinhaltet und einen mit
dem vorderen Gehäuse
gekoppelten Zylinderblock, welcher eine Vielzahl von Zylinderbohrungen
hat, die um die drehbare Welle herum angeordnet sind, in den Zylinderbohrungen als
Kompressionselemente untergebrachte Kolben, um die Kompressionskammer
zu begrenzen, eine neigbare Schrägscheibe,
die in einer Steuerkammer in dem vorderen Gehäuse angeordnet ist und mittels der
drehbaren Welle so gedreht wird, dass ein Neigungswinkel der Schrägscheibe
durch Einstellen eines Drucks in der Steuerdruckkammer verändert wird,
wobei der Aufnahmeraum und die Ansaugkammer voneinander durch die
Steuerdruckkammer und den Zylinderblock getrennt sind, und eine
zweite Wellendichteinrichtung zum Schließen der Verbindung zwischen
dem Aufnahmeraum und der Steuerdruckkammer entlang der Umfangsfläche der
drehbaren Welle.
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Die
vorliegende Erfindung wird vorzugsweise angewandt auf einen Kolbenkompressor
mit variabler Verdrängung,
in welchem der Aufnahmeraum und die Ansaugkammer voneinander getrennt
sind, so dass die Steuerdruckkammer und der Zylinder dazwischen
vorgesehen werden können.
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Vorzugsweise
weist die Wellendichtungseinrichtung eine mechanische Dichtung auf.
Die mechanische Dichtung hat eine exzellente Druckwiderstandseigenschaft.
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Vorzugsweise
weist die Wellendichtungseinrichtung eine Lippendichtung auf. Wenn
eine solche Lippendichtung verwendet wird, kann die Wellendichtungsstruktur
zu geringen Kosten zusammengesetzt werden, und außerdem ist
es möglich,
durch die Lippendichtung eine exzellente Öldichtungseigenschaft zu schaffen.
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KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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Die
vorliegende Erfindung wird deutlicher aus der nun folgenden Beschreibung
der bevorzugten Ausführungsformen
mit Bezug auf die begleitenden Zeichnungen, in welchen
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1 eine
Querschnittsseitenansicht ist, die einen gesamten Kompressor der
ersten Ausführungsform
zeigt,
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2 eine
vergrößerte Querschnittsseitenansicht
ist, die einen primären
Bereich des Kompressors der 1 zeigt.
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3 eine
Querschnittsansicht entlang der Linie III-III in 1 ist,
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4 eine
Querschnittsansicht entlang der Linie IV-IV in 1 ist,
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5 eine
Querschnittsseitenansicht ist, die einen Kompressor der zweiten
Ausführungsform zeigt,
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6 eine
Querschnittsseitenansicht ist, die einen Kompressor der dritten
Ausführungsform
zeigt,
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7 eine
Querschnittsansicht entlang der Linie VII-VII in 6 ist,
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8 eine
Querschnittsseitenansicht ist, die einen Kompressor der vierten
Ausführungsform zeigt,
und
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9 eine
vergrößerte Querschnittsseitenansicht
ist, die einen primären
Bereich eines Kompressors einer anderen Ausführungsform zeigt.
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BESCHREIBUNG
DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Mit
Bezug auf die 1 bis 4 wird die erste
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindungen nun wie folgt erklärt.
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1 ist
eine Ansicht, die die innere Struktur eines Kolbenkompressors mit
variabler Verdrängung zeigt.
Das gesamte Gehäuse 10 des
Kompressors weist ein vorderes Gehäuse 11, ein hinteres
Gehäuse 12 und
einen Zylinder 19 auf, wobei diese Komponenten miteinander
gekoppelt sind. Das vordere Gehäuse 11 weist
außerdem
auch ein Stützgehäuse 30 und
ein eine Kammer bildendes Gehäuse 31 auf.
Das Stützgehäuse 30,
das die Kammer bildende Gehäuse 31,
der Zylinder 19 und das hintere Gehäuse 12 sind mit Schrauben 32 befestigt
und fixiert, die sich durch das Stützgehäuse 30, das die Kammer
bildende Gehäuse 31 und
den Zylinder 19 erstrecken und an dem hinteren Gehäuse 12 verschraubt
sind.
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Eine
drehbare Welle 13 ist mittels die Kammer bildenden Gehäuses 31 gelagert,
welches eine Steuerdruckkammer 111 bildet, und den Zylinder 19. Ein
Drehstützkörper 14 ist
an der drehbaren Welle 13 in der Steuerdruckkammer 111 angebracht.
Ein Radiallager 33 ist zwischen dem Drehstützkörper 14 und dem
die Kammer bildenden Gehäuse 31 angeordnet. Ein
Radiallager 34 ist zwischen dem Endabschnitt der drehbaren
Welle 13, welcher in die in dem Zylinder 19 ausgebildete
Stützöffnung 195 eingesetzt
ist, und der Umfangsfläche
der Stützöffnung 195 angeordnet.
Das die Kammer bildende Gehäuse 31 stützt den
Drehstützkörper 14 und
die drehbare Welle 13 über
das Radiallager 33 so, dass der Drehstützkörper 14 und die drehbare
Welle 13 integral gedreht werden können. Der Zylinder 19 stützt drehbar
die drehbare Welle 13 über
das Radiallager 34.
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Die
drehbare Welle 13 steht zur Außenwelle des Kompressors durch
eine Durchgangsöffnung 40 in
dem Stützgehäuse 30 hervor,
und eine Drehantriebsenergie wird auf die drehbare Welle 13 von
einer externen Antriebsquelle übertragen
(beispielsweise eine Fahrzeugmaschine). In der Durchgangsöffnung 40 sind
ein Dichtungsmechanismus 36, ein Dichtungsmechanismus 37 und
ein Dichtungsmechanismus 35 angeordnet, welcher eine Lippendichtung
beinhaltet. Der Dichtungsmechanismus 36 weist einen Dichtungsring 361 auf,
der die Umfangsfläche 401 der
Durchgangsöffnung 40 berührt, und
einen Stützring 362,
welcher den Dichtungsring 361 stützt.
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Wie
genauer in 2 dargestellt, ist der Dichtungsmechanismus 37 mit
einem Gleitring 371 aus Karbon versehen, und dieser Gleitring 371 ist
an der drehbaren Welle 13 über einen O-Ring 372 angebracht,
so dass der Gleitring 371 integral mit der drehbaren Welle 13 gedreht
werden kann, und gleichzeitig berührt der Gleitring 371 die
Endfläche des
Stützrings 362.
In dem Rußenumfangsabschnitt des
Gleitrings 371 sind Nuten 373 vorgesehen. Der Dichtungsmechanismus 37 ist
mit einem Stützring 374 versehen,
der integral mit der drehbaren Welle 13 sich drehen kann.
Der Stützring 374 ist
mit Eingriffselementen 375 versehen, die mit den Nuten 373 in
Eingriff geraten. Es ist auch eine Feder 376 vorgesehen,
um den Gleitring 371 hin zur Seite des Dichtungsmechanismus 36 zu
beaufschlagen. Demzufolge gerät
der Dichtungsring 37 in Druckkontakt mit dem Stützring 362 des
Dichtungsmechanismus 36 durch den Gleitring 371.
Der Dichtungsmechanismus 37 und der Dichtungsmechanismus 36 bilden
eine mechanische Dichtung.
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Der
Dichtungsmechanismus 37 verhindert ein Auslaufen des Kühlmittels
aus der Durchgangsöffnung 40 nach
außerhalb
des Kompressors entlang der Umfangsfläche der drehbaren Welle 13.
Um das Innere des Gehäuses 10 dicht
abzudichten, bilden die beiden Dichtungsmechanismen 36 und 37 ein Wellendichtmittel,
das zwischen dem Gehäuse 10 und
der drehbaren Welle 13 vorgesehen ist. Der Dichtungsmechanismus 35 gerät in Kontakt
mit der Umfangsfläche
der drehbaren Welle 13. Der Dichtungsmechanismus 35 ist
ein zweites Wellendichtmittel, um die Kommunikation zwischen der
Durchgangsöffnung 40 und
der Steuerdruckkammer 111 entlang der Umfangsfläche der
drehbaren Welle 13 abzuschneiden. Die Durchgangsöffnung 40 wird
zu einem Aufnahmeraum, in welchem die Dichtungsmechanismen 36, 37 und 35 aufgenommen
oder untergebracht sind.
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Eine
Schrägscheibe 15 ist
kippbar mittels der drehbaren Welle 13 so gelagert, dass
die Schrägscheibe 15 in
der axialen Richtung der drehbaren Welle 13 gleiten kann.
Wie in 3 dargestellt, sind zwei Führungsstifte 16 an
der Schrägscheibe 15 angebracht.
Die Führungsstifte 16,
die an der Schrägscheibe 15 angebracht
sind, sind gleitbar in Führungsöffnungen 141 eingesetzt,
welche in dem Drehstützkörper 14 ausgebildet
sind. Da die Führungsöffnungen 141 und
die Führungsstifte 16 miteinander verbunden
sind, ist die Schrägscheibe 15 in
der axialen Richtung der drehbaren Welle 13 kippbar und
integral mit der drehbaren Welle 13 drehbar. Die Kippbewegung
der Schrägscheibe 15 kann
gemäß der Gleitführungsbeziehung
zwischen den Führungsöffnungen 141 und
den Führungsstiften 16 und
auch gemäß der Gleitstützwirkung
der drehbaren Welle 13 geführt werden.
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Wie
in 1 dargestellt, sind in dem Zylinderblock 19 mehrere
Zylinderbohrungen 191 um die drehbare Welle 13 herum
in regelmäßigen Winkelabständen vorgesehen.
In 1 ist nur eine Zylinderbohrung 191 dargestellt,
sind aber, wie in 4 dargestellt, fünf Zylinderbohrungen
in regelmäßigen winkligen
Abständen
in dieser Ausführungsform
angeordnet. In jeder Zylinderbohrung 191 ist ein Kolben 17 als
Kompressionselement vorgesehen. Jeder Kolben 17 beschränkt eine
Kompressionskammer 192 in der Zylinderbohrung 191.
Die Drehbewegung der Schrägscheibe 15,
die integral mit der drehbaren Welle 13 gedreht wird, wird
in die Hin- und Herbewegung in der Längsrichtung der Kolben 17 über Schuhe 18 umgewandelt,
so dass die Kolben 17 in der Zylinderbohrung 191 in
der Längsrichtung
hin und her bewegt werden können.
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Zwischen
dem Zylinder 19 und dem hinteren Gehäuse 12 sind eine Ventilplatte 20,
Ventile bildende Platten 21, 22 und eine Rückhalter
bildende Platte 23 ausgebildet. Wie in 4 dargestellt,
sind in dem hinteren Gehäuse 12 eine
Ansaugkammer 121 und eine Auslasskammer 122 vorgesehen.
Die Ansaugkammer 121 und die Auslasskammer 122 sind
voneinander durch eine Trennwand 41 getrennt, und die Auslasskammer 122 ist
von der Ansaugkammer 121 umgeben.
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Kühlmittel
in der Ansaugkammer 121, welche ein Ansaugdruckbereich
ist, drückt
gegen die Ansaugventile 211 in der Ventile bildenden Platte 21 und öffnet diese,
und zwar von einer Ansaugöffnung 201 in
der Ventilplatte 20 aus durch die Rückkehrbewegung des Kolbens 17 (Bewegung
des Kolbens 17 von rechts nach links in 1),
und strömt
in die Kompressionskammern 192 hinein. Nachdem das Kühlmittel
in die Kompressionskammer 192 hinein geströmt ist,
drückt
es gegen die Auslassventile 221 in der Ventile bildenden
Platte 22 und öffnet
diese, und zwar von Auslassöffnung 202 in
der Ventilplatte 20 aus, durch die Hin- und Herbewegung
des Kolbens 17 (Bewegung des Kolbens 17 von links
nach rechts in 1), und wird in die Auslasskammer 122 ausgelassen,
welche ein Auslassdruckbereich ist. Die Auslassventile 221 geraten
in Kontakt mit Rückhaltern 231 in
der Rückhalter
bildenden Platte 23, so dass der Grat der Öffnung der
Auslassventile 221 geregelt werden kann.
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Das
Kühlmittel
wird aus der Auslasskammer 122 in die Steuerdruckkammer 111 hinein
durch einen Druckzuführdurchgang 38 eingeleitet,
der die Auslasskammer 122 mit der Steuerdruckkammer 111 verbindet.
Das Kühlmittel
strömt
aus der Steuerdruckkammer 111 hinaus in die Ansaugkammer 121 hinein
durch einen Druckfreigabedurchgang 39, der die Steuerdruckkammer 111 mit
der Ansaugkammer 121 verbindet. An diesem Druckzuführdurchgang 38 ist
ein elektromagnetisches Kapazitätsteuerventil 25 vorgesehen.
Das Kapazitätssteuer ventil
unterliegt einer magnetisierenden und entmagnetisierenden Steuerung
einer Steuerung (nicht dargestellt). Diese Steuerung steuert die
Magnetisierung und Entmagnetisierung des Kapazitätssteuerventils 25 gemäß der erfassten
Abteiltemperatur, welche durch einen nicht dargestellten Abteiltemperaturdetektor
beschafft wird, um die Abteiltemperatur in dem Fahrzeug zu erfassen,
und auch gemäß einer
Zielabteiltemperatur, welche durch eine Einrichtung zum Einstellen
der Abteiltemperatur (nicht dargestellt) eingestellt wird. Wenn
der elektrische Strom abgeschaltet wird, ist das Kapazitätssteuerventil 25 geöffnet. Wenn
der elektrische Strom eingeschaltet wird, wird das Kapazitätssteuerventil 25 geschlossen.
D.h., wenn das Kapazitätssteuerventil 25 entmagnetisiert wird,
wird das Kühlmittel
aus der Auslasskammer 122 in die Steuerdruckkammer 111 hinein
geleitet. Wenn das Kapazitätssteuerventil 25 magnetisiert
wird, wird das Kühlmittel
nicht aus der Auslasskammer 122 in die Steuerdruckkammer 111 hinein
geleitet. Das Kapazitätssteuerventil 25 steuert
die Zufuhr des Kühlmittels
aus der Auslasskammer 122 in die Steuerdruckkammer 111 hinein.
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Der
Kippwinkel oder Neigungswinkel der Schrägscheibe 15 wird gemäß der Drucksteuerung verändert, um
den Druck in der Steuerdruckkammer 111 zu steuern. Wenn
der Druck in der Steuerdruckkammer 111 zunimmt, nimmt der
Neigungswinkel der Schrägscheibe 15 ab.
Wenn der Druck in der Steuerdruckkammer 111 abnimmt, nimmt
der Neigungswinkel der Schrägscheibe 15 zu.
Wenn das Kühlmittel aus
der Auslasskammer 122 in die Steuerdruckkammer 111 hinein
geleitet wird, wird der Druck in der Steuerdruckkammer 111 erhöht. Wenn
die Zufuhr des Kühlmittels
aus der Auslasskammer 122 in die Steuerdruckkammer 111 hinein
gestoppt wird, wird der Druck in der Steuerdruckkammer 111 vermindert. D.h.,
der Neigungswinkel der Schrägscheibe 15 wird gesteuert
durch das Kapazitätssteuerventil 25.
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Der
maximale Neigungswinkel der Schrägscheibe 15 wird
geregelt durch den Kontakt zwischen der Schrägscheibe 15 und dem
Drehstützkörper 14. Der
minimale Neigungswinkel der Schrägscheibe 15 wird
geregelt durch den Kontakt zwischen einem Spreizring 24 an
der drehbaren Welle 13 und der Schrägscheibe 15.
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Wie
in 2 dargestellt, ist ein Durchgangsbereich 301 und 305 beinhaltender
Ansaugdurchgang in dem Stützgehäuse 30 in
Kombination mit der Durchgangsöffnung 40 ausgebildet.
Ein Einlass 101 des Ansaugdurchgangsbereichs 301 in
das Gehäuse 110 hinein
ist an der obersten Position an der Außenumfangsfläche des
Stützgehäuses 30 angeordnet. Ein
Einlass 402 von dem Ansaugdurchgangsbereich 301 zu
der Durchgangsöffnung 40 befindet
sich an der obersten Position an der Umfangsfläche 401 der Durchgangsöffnung 40.
Ein Auslass 403 von der Durchgangsöffnung 40 hin zu dem
Ansaugdurchgangsbereich 305 ist an der untersten Position
der Umfangsfläche 401 der
Durchgangsfläche 40 angeordnet.
D.h., der Einlass 402 befindet sich direkt oberhalb der
drehbaren Welle 13, und der Auslass 403 befindet
sich direkt unterhalb der drehbaren Welle 13.
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Wie
in 1 dargestellt, sind Ansaugdurchgangsbereich 312 und 193 an
einer Position nahe an der untersten Position der Umfangswand 311 des
die Kammer bildenden Gehäuses 31 ausgebildet,
und auch in einer Position nahe an der untersten Position des Zylinders 19.
Der Ansaugdurchgangsbereich 312 ist mit dem Ansaugdurchgangsbereich 305 an dem
Verbindungsteil des Stützgehäuses 30 und
des die Kammer bildenden Gehäuses 31 verbunden.
Der Ansaugdurchgangsbereich 312 ist mit dem Ansaugdurchgangsbereich 193 an
dem Verbindungsteil des die Kammer bildenden Gehäuses 31 und des Zylinders 19 verbunden.
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Eine
Kommunikationsöffnung 203 ist
in einer Position nahe an den untersten Positionen der Ventile 20,
der Ventile bildenden Platten 21 und 22 und der Rückhalter
bildenden Platte 23 ausgebildet. Diese Kommunikationsöffnung 203 ist
mit dem Ansaugdurchgangsbereich 193 und mit der Ansaugkammer 121 verbunden.
Der Ansaugdurchgangsbereich 301 bildet einen Durchgangsbereich
auf der stromaufwärtigen
Seite der Durchgangsöffnung 40,
welcher ein Aufnahmeraum ist. Die Ansaugdurchgangsbereiche 305, 312 und 193 und
die Kommunikationsöffnung 103 bilden
Durchgangsbereiche auf der stromabwärtigen Seite der Durchgangsöffnung 40.
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Die
Auslasskammer 122 und die Ansaugkammer 121 sind
miteinander verbunden über
einen externen Kühlkreislauf 26,
wobei der Ansaugdurchgang die Ansaugdurchgangsbereiche 301, 305, 312, 193 und
die Verbindungsöffnung 203 beinhaltet. Nachdem
das Kühlmittel
ausgeströmt
ist aus der Ausgangskammer 122 in den externen Kühlkreislauf hinein,
kehrt es über
einen Kondensator 27, ein Expansionsventil 28,
einen Verdunster 29 und den Ansaugdurchgang 301, 305, 312, 193 und 203 zur
Ansaugkammer 121 zurück.
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Die
folgenden Effekte können
durch die erste Ausführungsform
geschaffen werden.
- (1-1) Ein Kanal 261 des
externen Kühlkreislaufs 26 von
dem Verdunster 29 bis zum Einlass 101 des Ansaugdurchgangsbereichs 301 ist
ein Ansaugdruckbereich außerhalb
des Kompressors. Die Temperatur des Kühlmittels, das der Wärmetauschwirkung
mittels des Verdunsters 29 ausgesetzt wird, ist gering.
Daher ist die Temperatur des Schmiermittels, das zusammen mit dem
in dem Verdunster 29 durchlaufenden Kühlmittel strömt, ebenfalls
gering. Das Kühlmittel,
das von dem externen Kühlkreis 26 in
den Ansaugdurchgangsbereich 301 hinein strömt, passiert
die Durchgangsöffnung 40 und
strömt
in die Ansaugkammer 121 über die Ansaugdurchgangsbereiche 305, 312 und 193.
Ein Teil des Schmiermittels, dessen Temperatur gering ist, haftet
an den Dichtungsmechanismen 36, 37 und 35 an
und schmiert und kühlt diese.
Ein Teil des Schmiermittels, dessen Temperatur gering ist, gerät in Kontakt
mit der Umfangsfläche
der drehbaren Welle 13 und kühlt einen Bereich der drehbaren
Welle 13 nahe an der Durchgangsöffnung 40. Da der
Einlass 402 und der Auslass 403 der Durchgangsöffnung 40 separat
voneinander angeordnet sind, strömt
das Kühlmittel
gleichförmig
in der Durchgangsöffnung 40.
Daher strömt
das Schmiermittel, dessen Temperatur gering ist und das zusammen
mit dem Kühlmittel
strömt
in der Durchgangsöffnung 40, ebenfalls
gleichförmig.
Demzufolge können
die Wellendichtmechanismen 36, 37 und 35,
welche die in der Durchgangsöffnung 40 aufgenommenen
Wellendichtmittel sind, effektiv gekühlt werden.
- (1-2) Ein Teil des Schmiermittels, das von dem Einlass 402 direkt
oberhalb der Welle 13 in die Durchgangsöffnung 40 hinein strömt, strömt abwärts entlang
den Dichtungsmechanismen 36, 37 und 35 und
kühlt diese
Dichtungsmechanismen 36, 37 und 35. Das
Schmiermittel, welches die Dichtungsmechanismen 36, 37 und 35 abgekühlt hat,
während
es abwärts
entlang diesen Dichtungsmechanismen geströmt ist, strömt aus dem Auslass 403 direkt
unterhalb der drehbaren Welle 13 hinaus. Da der Einlass 402 oberhalb
des oberen Bereichs der drehbaren Welle 13 und der Auslass 403 unterhalb
des unteren Bereichs der drehbaren Welle 13 angeordnet
ist, strömt
das Schmiermittel abwärts
entlang den Dichtungsmechanismen 36, 37 und 35 nicht
nur durch die Wirkung des Kühlstroms,
sondern auch durch das Gewicht des Schmiermittels selbst. Da das Schmiermittel
durch das Gewicht des Schmiermittels selbst abwärts strömt, kann das Schmiermittel gleichförmig in
die Durchgangsöffnung 40 hinein strömen.
- (1-3) Der Ansaugkanal 301 und 305 erstreckt
sich in der Wand des vorderen Gehäuses 11, welche die
Dichtungsmechanismen 35 und 36 stützt, und der
Einlass 101 des Ansaugdurchgangsbereichs 301 in
dem Gehäuse 10 ist
an der Außenoberfläche des
vorderen Gehäuses 11 vorgesehen.
Je kürzer
die Länge
des Ansaugdurchgangsbereichs 301 von dem externen Kühlkreislauf 26 bis
zur Durchgangsöffnung 40,
desto stärker
kann der Anstieg in der Temperatur des Schmiermittels, von dem externen
Kühlkreislauf 26 hin
zur Durchgangsöffnung 40 über den
Ansaugdurchgangsbereich 301, unterdrückt werden. Da der Einlass 101 an
der Außenoberfläche des
vorderen Gehäuses 11 angeordnet
ist, ist die Länge
des Ansaugdurchgangsbereichs 301 von dem Kanal 261,
welcher ein Ansaugdruckbereich außerhalb des Gehäuses 10 ist,
bis zur Durchgangsöffnung 40 verkürzt.
- (1-4) Ein Bereich nahe an der äußeren Endfläche 302 des Stützgehäuses 30 (gezeigt
in 1) ist ein Raum, in welchem ein Element (beispielsweise
eine elektromagnetische Kupplung) des Energieübertragungsmechanismus zum Übertragen der
Energie von der externen Antriebswelle auf die drehbare Welle 13 angeordnet
ist. Daher ist es schwierig, den Einlass 101 des Ansaugdurchgangsbereichs 301 an
der äußeren Endfläche 302 anzuordnen.
Die Außenumfangsfläche des
Gehäuses 30,
insbesondere ein Teil der Außenumfangsfläche des
Stützgehäuses 30 direkt
oberhalb der drehbaren Welle 13, wird vorzugsweise als Raum
verwendet, in welchem der Einlass 101 angeordnet ist.
- (1-5) Da das Stützgehäuse 30 und
das die Kammer bildende Gehäuse 31 miteinander
verbunden sind und das vordere Gehäuse 11 bilden, können die
Ansaugdurchgangsbereiche 301, 305 und 312,
die in der Wand des vorderen Gehäuses 11 verlaufen,
einfach ausgebildet werden.
- (1-6) Die Wellendichtmittel 36 und 37 weisen
eine mechanische Dichtung auf, welche eine exzellente Druckwiderstandseigenschaft
hat. Demzufolge kann in dem Fall, in dem Kohlendioxid als Kühlmittel
verwendet wird, dessen Druck höher
ist als in dem Fall, in dem Fluorchlorkohlenwasserstoff als Kühlmittel
verwendet wird, vorzugsweise ein Wellendichtmechanismus mit einer
hohen Druckwiderstandseigenschaft vorgesehen werden.
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Es
wird nun die zweite Ausführungsform,
gezeigt in 5, beschrieben. Gleiche Bezugszeichen werden
verwendet, um gleiche Teile wie in der ersten Ausführungsform
zu bezeichnen.
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Ein
Einführdurchgang 123 ist
in dem hinteren Gehäuse
ausgebildet. Dieser Einführdurchgang 123 ist
mit dem Kanal 261 verbunden. Eine Kommunikationsöffnung 204 ist
in der Ventilplatte 20, den Ventile bildenden Platten 21 und 22 und
der Rückhalter
bildenden Platte 23 in Kombination mit dem Einführdurchgang 123 ausgebildet.
Ansaugdurchgangsbereiche 194 und 313 sind jeweils
in einem Bereich nahe an der obersten Position des Außenumfangsabschnitts
des Zylinders 19 und auch in einem Bereich nahe an der
obersten Position der Umfangswand 311 des die Kammer bildenden
Gehäuses 31 ausgebildet.
Der Ansaugdurchgangsbereich 194 ist mit der Kombinationsöffnung 204 verbunden,
und die Ansaugdurchgangsbereiche 194 und 313 sind
miteinander bei einem Teil verbunden, der das die Kammer bildende
Gehäuse 31 und
den Zylinder 19 verbindet. Ansaugdurchgangsbereiche 313 und 305 des Schutzgehäuses 30 sind
mit den Ansaugdurchgangsbereichen 313 bzw. 312 verbunden.
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In
der zweiten Ausführungsform,
in welcher der Einführdurchgang 123,
die Kombinationsöffnung 204 und
die Ansaugdurchgangsbereiche 124, 313 und 301 einen
Durchgangsbereich auf der stromaufwärtigen Seite bilden und auch
die Ansaugdurchgangsbereiche 305, 312 und 193 und
die Kombinationsöffnung 203 einen
Durchgangsbereich auf der stromabwärtigen Seite bilden, können die
gleichen Wirkungen wie diejenigen erzielt werden, die in den Punkten
(1-1), (1-2), (1-5)
und (1-6) der ersten Ausführungsform
beschrieben sind.
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Es
wird nun die in den 6 und 7 gezeigte
dritte Ausführungsform
erläutert.
Gleiche Bezugszeichen werden verwendet, um gleiche Elemente wie
in der zweiten Ausführungsform
zu bezeichnen.
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Wie
in 7 dargestellt, sind in dem hinteren Gehäuse 12 eine
erste 124 und eine zweite Ansaugkammer 125 ausgebildet,
unterteilt durch Trennwände 41, 411 und 412.
Die zweite Ansaugkammer 125 ist mit nur einer spezifischen
Ansaugöffnung 201A kommuniziert,
welche eine der mehreren Ansaugöffnungen 201 ist.
Die erste Ansaugkammer 124 ist mit den Ansaugöffnungen 201 verbunden,
abgesehen von der Ansaugöffnung 201A.
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Wie
in 6 dargestellt, ist die erste Ansaugkammer 124 mit
dem externen Kühlkreislauf 26 über einen
in dem hinteren Gehäuse 12 ausgebildeten
Einführdurchgang 126 verbunden.
Der Ansaugdurchgangsbereich 194 ist mit dem Einführdurchgang 126 über die
Kombinationsöffnung 204 verbunden.
Der Ansaugdurchgangsbereich 193 ist mit der zweiten Ansaugkammer 125 über die
Kombinationsöffnung 203 verbunden.
Nachdem das Kühlmittel
den Verdunster 29 passiert, strömt es in die erste Ansaugkammer 124 hinein
und den Ansaugdurchgangsbereich 194 über den Einführdurchgang 126. Nachdem
das Kühlmittel
in den Ansaugdurchgangsbereich 194 hinein strömt, strömt es in
die Ansaugöffnung 201A über die
Ansaugdurchgangsbereiche 313, 303, 305, 312 und 193.
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In
der dritten Ausführungsform
ist es möglich,
den gleichen Effekt wie der der zweiten Ausführungsform zu schaffen. Das
in den Ansaugdurchgangsbereichen 194, 313, 303, 305, 312, 193 strömende Kühlmittel
wird in nur einer der mehreren Kombinationskammern 192 hineingesaugt.
Daher wird die Durchflussgeschwindigkeit des Kühlmittels in jedem der Ansaugdurchgangsbereiche 194, 313, 303, 305, 312 und 193 geringer
als bei der zweiten Ausführungsform.
Demzufolge kann der Durchmesser jedes der Ansaugdurchgangsbereiche 194, 313, 303, 305, 313 und 193 kleiner
gemacht werden als bei der zweiten Ausführungsform. Als Ergebnis kann die
Dicke der Umfangswand 311, in welcher die Ansaugdurchgangsbereiche 313 und 312 verlaufen, vermindert
werden, und das Gewicht des Kompressors der dritten Ausführungsform
kann kleiner gemacht werden als das der zweiten Ausführungsform.
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Es
wird nun die in 8 dargestellte vierte Ausführungsform
erläutert.
Gleiche Bezugszeichen werden verwendet, um die gleichen Teile wie
bei der ersten Ausführungsform
zu bezeichnen.
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Die
Ansaugkammer 121B ist von der Auslasskammer 123B umgeben.
Eine Kombinationsöffnung 205 ist
in Bereichen der Ventile 20, der Ventile bildenden Platten 21 und 22 und
der Rückhalter
bildenden Platte 23 ausgebildet, welche zwischen der Stützöffnung 195 und
der Ansaugkammer 121B angeordnet sind. Die Stützöffnung 195 und
die Ansaugkammer 121B sind einander über die Verbindungsöffnung 205 verbunden.
In der Stützöffnung 195 ist ein
Dichtungsmechanismus 43 vorgesehen, der eine Lippendichtung
aufweist. Der Dichtungsmechanismus 43 verhindert ein Auslaufen
des Kühlmittels
von der Steuerdruckkammer 111 in die Stützöffnung 195 hinein
entlang der Umfangsfläche
der drehbaren Welle 13.
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In
dem Stützgehäuse 30 ist
ein Ansaugdurchgangsbereich 304 vorgesehen. Dieser Ansaugdurchgangsbereich 304 ist
direkt oberhalb der drehbaren Welle 13 vorgesehen und mit
der Durchtrittsöffnung 40 verbunden.
In der drehbaren Welle 13 ist ein Ansaugdurchgangsbereich 42 ausgebildet.
Ein Einlass 421 des Ansaugdurchgangsbereichs 42 ist an
der Umfangsfläche
der drehbaren Welle 13 in der Durchgangsöffnung 40 vorgesehen,
und ein Auslass 422 des Ansaugdurchgangsbereichs 42 ist
an der Umfangsfläche
der drehbaren Welle 13 in der Stützöffnung 195 vorgesehen.
Der Ansaugdurchgangsbereich 42 ist mit der Durchgangsöffnung 40 über den Einlass 421 verbunden,
und der Ansaugdurchgangsbereich 42 ist mit der Stützöffnung 195 über den
Auslass 422 verbunden.
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Nachdem
das Kühlmittel
von dem externen Kühlreislauf 26 in
den Ansaugdurchgangsbereich 304 hinein geströmt ist,
strömt
es in die Durchgangsöffnung 40 und
dann in den Ansaugdurchgangsbereich 42 hinein. Das Kühlmittel
strömt
aus dem Ansaugdurchgangsbereich 42 hinaus in die Ansaugkammer 121B hinein über den
Auslass 422, die Stützöffnung 195 und
die Verbindungsöffnung 205.
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In
der vierten Ausführungsform,
in welcher der Ansaugdurchgangsbereich 304 einen Durchgangsbereich
auf der stromaufwärtigen
Seite bildet und der Ansaugdurchgangsbereich 42, die Stützöffnung 195 und
die Verbindungsöffnung 205 einen Durchgangsbereich
auf der stromabwärtigen
Seite bilden, ist es möglich,
die gleichen Effekte zu erzielen, die durch die Punkte (1-1), (1-3),
(1-4) und (1-6) erzielt werden. Gemäß der Kühlstruktur, in welcher der
Ansaugdurchgangsbereich 42 in der drehbaren Welle 13 vorgesehen
ist, wird es unnötig,
eine stromabwärtige
Seite des Ansaugdurchgangsbereichs mit Bezug auf das die Kammer
bildende Gehäuse 31 und den
Zylinder 19 vorzusehen.
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In
der vorliegenden Erfindung können
die folgenden Ausführungsformen
realisiert werden.
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Beispielsweise
wird, wie in 9 dargestellt, statt der in
den obigen Ausführungsformen
beschriebenen mechanischen Dichtung 36 und 37 eine
Lippendichtung 66 als Wellendichtmittel verwendet. 9 zeigt
einen Fall, in welchem die erste Ausführungsform verändert ist.
Die Lippendichtung 60 ist insofern vorteilhaft, als die
Kosten der Wellendichtstruktur gering sind und außerdem die Öldichtungsfähigkeiten
exzellent sind. Die in 9 dargestellte Lippendichtung 60 ist
so aufgebaut, dass der Lippenring 602 aus Fluorkunstharz
und der Lippenring 603 aus Gummi in dem Hauptkammermetallpassstück 601 vorgesehen
sind. Wenn mehrere Lippenringe 602 und 603 vorgesehen
sind, kann die Wellendichtleistung der Lippendichtung 60 verbessert
werden. In dem Lippenring 602 an der Gleitfläche des
Lippenrings 602 mit der drehbaren Welle 13 sind
Spiralnuten 604 vorgesehen, die um die Achse der drehbaren
Welle 13 herum ausgebildet sind. Diese Spiralnuten 604 führen eine Ölrückführwirkung aus,
mittels derer das Schmiermittel auf die Seite der Durchgangsöffnung 40 geführt wird
durch die relative Drehung der Spiralnuten 604 bezüglich der
drehbaren Welle 13. Daher kann die Öldichtleistung der Lippendichtung 60 noch
verstärkt
werden.
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In
den oben beschriebenen Ausführungsformen
wird direkt vor dem Einlass 402 des Ansaugdichtungsbereichs
die Richtung der Durchgangsöffnung 40 plötzlich verändert. Diese
plötzliche
Veränderung
in der Richtung des Durchgangsbereichs direkt vor dem Einlass 402 trennt
das Schmiermittel von dem Kühlmittel
durch den Drehkreiseffekt. Daher kann die Menge des Schmiermittels,
in den Dichtungsmechanismen 36, 37 und 35 oder
der Durchgangsöffnung 40,
die direkt in Kontakt mit der Umfangsfläche der drehbaren Welle 13 gerät, erhöht werden.
Wenn die Menge des Schmiermittels, in den Dichtungsmechanismen 36, 37 und 35 oder
der Durchgangsöffnung 40,
die direkt in Kontakt mit der Umfangsfläche der drehbaren Welle 13 gerät, erhöht wird,
kann die Kühleffizienz
zum Kühlen
der Dichtungsmechanismen 36, 37 und 35 verbessert
werden.
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Das
Stützgehäuse 30 und
das die Kammer bildende Gehäuse 31 sind
integral einstückig
ausgebildet.
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Die
vorliegende Erfindung kann auf einen Kompressor wie beispielsweise
einen Kolbenkompressor angewandt werden.
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Wie
oben genau beschrieben, ist gemäß der vorliegenden
Erfindung ein Durchgang von dem Ansaugdruckbereich außerhalb des
Gehäuses über den
Aufnahmeraum zum Aufnehmen der Wellendichtungsmittel hin zu der
Ansaugkammer vorgesehen, und der Einlass und der Auslass in dem
Aufnahmeraum sind voneinander separat angeordnet. So ist es möglich, das
Wellendichtmittel, das zwischen dem Gehäuse und der drehbaren Welle
angeordnet ist, effektiv zu kühlen,
so dass das Innere des Gehäuses des
Kompressors sicher abgedichtet werden kann.