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DE60111727T2 - Komplexes palladiumsalz und seine verwendung zur anpassung der palladiumkonzentration in elektrolytischen bädern bestimmt für die abscheidung von palladium oder einer seiner legierungen - Google Patents

Komplexes palladiumsalz und seine verwendung zur anpassung der palladiumkonzentration in elektrolytischen bädern bestimmt für die abscheidung von palladium oder einer seiner legierungen Download PDF

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DE60111727T2
DE60111727T2 DE60111727T DE60111727T DE60111727T2 DE 60111727 T2 DE60111727 T2 DE 60111727T2 DE 60111727 T DE60111727 T DE 60111727T DE 60111727 T DE60111727 T DE 60111727T DE 60111727 T2 DE60111727 T2 DE 60111727T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
palladium
bath
acid
ethylenediamine
use according
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE60111727T
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English (en)
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DE60111727D1 (de
Inventor
Jose Gonzalez
Lionel Chalumeau
Michel Limayrac
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Metalor Technologies France Sas Courville Sur
Original Assignee
Metalor Technologies France Sas
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Metalor Technologies France Sas filed Critical Metalor Technologies France Sas
Publication of DE60111727D1 publication Critical patent/DE60111727D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE60111727T2 publication Critical patent/DE60111727T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25DPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PRODUCTION OF COATINGS; ELECTROFORMING; APPARATUS THEREFOR
    • C25D3/00Electroplating: Baths therefor
    • C25D3/02Electroplating: Baths therefor from solutions
    • C25D3/50Electroplating: Baths therefor from solutions of platinum group metals
    • C25D3/52Electroplating: Baths therefor from solutions of platinum group metals characterised by the organic bath constituents used
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01GCOMPOUNDS CONTAINING METALS NOT COVERED BY SUBCLASSES C01D OR C01F
    • C01G55/00Compounds of ruthenium, rhodium, palladium, osmium, iridium, or platinum

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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein neues Komplexsalz auf Basis von Ethylendiamin und Palladiumsulfat und seine Verwendung, um die Palladiumkonzentration eines Elektrolytbades einzustellen, das zur Abscheidung des Palladiums oder einer seiner Legierungen vorgesehen ist.
  • Die elektrischen Kontakte und die Stecker, die im Elektronikbereich verwendet werden, verwenden bei der Endbearbeitung feine Lagen von elektroabgeschiedenen Edelmetallen, die von passendem Glanz, guter Leitfähigkeit, nicht porös, korrosionsbeständig, beständig gegen Reibung sein müssen und geringe Kontaktwiderstände haben. Die Industrie hat begonnen, häufig als "Hard Gold" bezeichnete Abscheidungen von Gold zu verwenden, das durch geringe Mengen von Nickel oder Kobalt, das abgeschieden ist, gehärtet ist. Das Palladium ist ein Edelmetall mit einer geringeren Abscheidungsdichte (12 g/cm3) als die "Hard Gold"-Abscheidungen (17,3 g/cm3), auch mit einer größeren Härte und einer geringeren Porosität. Weniger kostspielig sind Palladium und seine Legierungen als dazu geeignet bewertet worden, mit Gold für den Großteil der Anwendungen ersetzt zu werden. Für eine große Varianz von Anwendungen verwendet die Industrie für Endbearbeitungen Abscheidungen geringer Dicke (als Flash-Typ-Abscheidungen bezeichnet) von Gold auf Palladium oder eine Legierung von Palladium. Die verwendeten Palladiumlegierungen sind hauptsächlich Palladium-Nickel-Legierungen oder Palladium-Silber-Legierungen. Die Trommel, der Schwingkorb, das Band, die Metallisierung, diskontinuierlich, kontinuierlich bei hoher Geschwindigkeit, mit Düse (oder auch als "Jet-Plating"-Metallisierung bezeichnet) oder mit Puffer sind gewöhnlich verwendete Techniken, um Palladium und seine Legierungen elektrisch abzuscheiden. Die Industrie sucht ständig Elektrolytbäder und Verfahren, die leistungsfähiger sind. Das Palladium und seine Legierungen werden gleichermaßen für dekorative Schichten oder Endbehandlungsanwendungen verwendet.
  • Die Bäder von Palladium und Legierungen, die aktuell gehandelt werden, sind mehrheitlich ammoniakhaltige Bäder, die häufig Chloridionen enthalten. Diese Bäder bleiben jedoch Bäder mit starken Schädlichkeiten sowohl für die Gesundheit der Betreiber als auch für die Korrosion der Anlagen; sie erfordern viele Wartungs- und Unterhaltsvorgänge.
  • Man hat auch versucht, auf nicht-ammoniakhaltige Bäder zurückzugreifen:
    Die ersten Bäder dieses Typs, welche beschrieben wurden, sind Bäder reinen Palladiums gewesen, in sehr sauren Medien ohne organische Amine. Sie waren schwer verwendbar. Bei pH-Werten, die zwischen 0 und 3 liegen, ist der Angriff der Substrate daher beträchtlich, je mehr diese Zusammensetzungen Chloride enthalten.
  • Ein zweiter Typ betrifft Bäder mit reinem Palladium oder Legierungen, welche organische Amine enthalten, die von 40 bis 65°Celsius aber typischerweise in einem Bereich von pH 9 bis 12 arbeiten und daher unter stark alkalischen Bedingungen. Bei diesen hohen pH neigen bei diesen Temperaturen die Polyamine dazu, stark zu verdampfen und schnell unter Erzeugung von Kristallisationen zu karbonisieren. Unter diesen Bedingungen ist andererseits die Passivierung der nickelhaltigen Substrate dann größer als in den ammoniakhaltigen Bädern. Um diesen Haftungsmangel zu überwinden, ist eine Vorpalladinierung in vorläufiger Weise notwendig. Dies erhöht ebenso den Selbstkostenpreis dieser Abscheidungen.
  • Ein dritter Typ von Bädern, der insbesondere in dem Patent US 4,278,514 beschrieben ist, betrifft Bäder mit reinem Palladium, die organische Amine enthalten. Dieser Bäder mit mittlerem pH, die von 3,0 bis 7,0 liegen, enthalten allgemein Phosphate und verwenden als Glanzmittel eine Imidverbindung, wie Succinimid.
  • Unter den in diesem Bädertyp verwendeten organischen Aminen greift man insbesondere auf Ethylendiamin zurück, welches, wie insbesondere in dem Patent US 4,278,514 beschrieben, unter anderem zur Funktion hat, Palladium derart zu komplexieren, daß es in dem Elektrolytbad löslich gemacht wird. Es wird in diesem Dokument auch in Betracht gezogen, das Palladium in dem Elektrolytbad mit einer wäßrigen Lösung eines Ethylendiaminkomplexes und Palladium einzuführen, wobei jedes Palladiumatom sich bereits durch zwei Ethylendiaminmoleküle komplexiert vorfindet.
  • Es ist den Formulierern von Elektrolyten wohl bekannt, daß die Lebensdauer der Bäder um so länger ist, je optimierter die Verfahren sind, was es ermöglicht, maximal die schnelle Konzentrierung der Salze in den Elektrolytbädern, die eingesetzt werden, zu vermeiden.
  • Außerdem hatten die bis heute verwendeten Elektrolytbäder, die durch Ethylendiamin komplexiertes Palladium enthalten, relativ geringe Lebensdauern, da die Verfahren zum Wiederaufladen dieser Bäder an Metall auf die Einführung dieses Metalls durch einen der beiden folgenden Wege zurückgriffen:
    • – entweder in Form eines einfachen nicht komplexierten anorganischen Salzes, das, sei es in fester oder flüssiger Form, zwangsläufig im sehr sauren Medium vorliegt, um die Bildung von Palladiumhydroxid zu vermeiden, wobei jenes die meiste Zeit sehr schwierig, sogar unmöglich, erneut zu lösen ist, wenn es einmal gebildet ist,
    • – oder in Form von Palladium, das in Wasser löslich ist, weil es in der Form eines Sulfates von Palladium-bis-Ethylendiamin vorliegt, welches ein in Wasser löslicher Komplex ist, in welchem das Mol-Verhältnis [Ethylendiamin] : [Palladium] nahe 2 ist. Dieser Zugabetyp läuft in der Praxis darauf hinaus, ein Bad hinzuzufügen, das zur Addition eines anorganischen Palladiumsalzes im sehr sauren Medium in eine Ethylendiaminlösung führt, welche eine Menge von wenigstens 2 mol Diamin pro mol Palladium enthält.
  • In diesen Fällen tritt eine große Ionenansammlung im Laufe des Lebens des Bades auf.
  • Daher:
    • – sammelt in beiden Fällen das Bad Salze aus der Einführung aller Ionen an, welche mit der anfänglichen Acidität des anorganischen einfach eingesetzten Salzes verbunden sind;
    • – sammelt im zweiten Fall das Bad zusätzlich eine große Menge von Diamin an, welches das Bad nicht unter den Betriebsbedingungen entfernen kann. Der Elektrolyt wird so schnell durch Ethylendiaminsalz gesättigt.
  • Die Erfinder der vorliegenden Erfindung haben jetzt eine neue Verbindung optimiert, die es ermöglicht, das Palladium mit einer besonders verminderten Menge von Gegenionen einzuführen und folglich in bemerkenswerter Weise die Aufladung der Elektrolytbäder an Ionen zu begrenzen. Diese Verbindung enthält eine verminderte Menge von Komplexbildner, ausgelegt, um sehr nahe an der gerade notwendigen Menge zu liegen, um seine Konzentration auf einem stabilen Niveau im Laufe der Zeit zu halten. Das Ergebnis dieses Verfahrens ist es, beträchtlich die Lebensdauer dieser Bäder zu verbessern.
  • Gemäß einem ersten Aspekt betrifft die Erfindung daher eine neue Palladiumverbindung.
  • Sie betrifft auch gemäß einem zweiten Aspekt ein Herstellungsverfahren dieser Verbindung.
  • Sie betrifft auch gemäß einem dritten Aspekt die Verwendung dieser neuen Verbindung, um Palladium in ein Elektrolytbad einzuführen, das zur elektrochemischen Abscheidung des Palladiums oder seiner Legierungen vorgesehen ist oder um seine Konzentration über die elektrochemische Abscheidung hinweg einzustellen.
  • Die Erfindung betrifft auch ein Elektrolytbad, das zur Abscheidung des Palladiums oder seiner Legierungen vorgesehen ist, in welchem das Palladium in Form der neuen Verbindung eingeführt wird, welche Gegenstand des ersten Aspekts der Erfindung ist oder wo stets mit der gleichen Sorge, es zu vermeiden, das Bad an Salzen aufzuladen, andere Verbindungen in Formen eingeführt werden, die in diesem Sinne angepaßt sind.
  • Genauer betrifft die Erfindung gemäß einem ihrer Hauptmerkmale ein Komplexsalz aus Palladiumsulfat und Ethylendiamin, das 31 bis 41 Gewichtsprozent Palladium enthält, in dem das Molverhältnis von [SO4] : [Pd] zwischen 0,9 und 1,15 und das Verhältnis von [Ehtylendiamin] : [Pd] zwischen 0,8 und 1,2 liegt.
  • Wie oben dargelegt, erlaubt es diese neue Verbindung, in die Elektrolytbäder, die zur Abscheidung des Palladiums oder seiner Legierungen vorgesehen sind, das Palladium in einer Form einzuführen, die bereits teilweise durch Ethylendiamin komplexiert ist. Das Lösen dieser Verbindung in einem wäßrigen Bad, das einen Ethylendiaminüberschuß enthält, entspricht allein der Erzielung der vollständigen Komplexierung des Palladiums.
  • Die Verbindung der Erfindung zeigt daher den Vorteil, in das Elektrolytbad eine Sulfatmenge einzuführen, die deutlich geringer ist, als es sie die Einführung des Palladiums in der Form von einer der Formen des Standes der Technik machen würde, welche oben beschrieben sind.
  • Tatsächlich bestand der im Stand der Technik verwendete Komplex, um Palladium in die Bäder einzuführen, aus einem in Wasser löslichen Komplex, nämlich dem bis-Ethylendiamin-Palladiumsulfat, in welchem das Mol-Verhältnis [Ethylendiamin] [Palladium] nahe 2 ist.
  • Im Unterschied zu dieser gemäß dem Stand der Technik verwendeten Verbindung besteht der Komplex der Erfindung aus Ethylendiamin-Palladiumsulfat und resultiert aus der Komplexierung jedes Palladiumatoms durch ein einziges Ethylendiaminmolekül, wobei das Mol-Verhältnis [Ethylendiamin] : [Palladium] nahe 1 ist. Dieses Komplexsalz liegt in Form eines festen Salzes vor, das, obwohl quasi in Wasser unlöslich, in Bädern löslich ist, die einen Ethylendiaminüberschuß enthalten. Dieses Ethylendiamin im Überschuß wirkt als Komplexierungsreagenz, um die Komplexierung des Palladiums zu beenden und es daher in dem Bad löslich zu machen.
  • Wie dies aus nachfolgend angegebenen Präzisierungen, was die Synthese der Verbindung der Erfindung anbetrifft, hervortritt, bleibt der Sulfatüberschuß vom Palladiumsulfat in Form von freier Schwefelsäure in den Mutterlaugen der Ausfällung des unlöslichen Komplexsalzes.
  • Auf Grund dieser Tatsache enthält das Komplexsalz der Erfindung praktisch keine freie Schwefelsäure mehr.
  • Die Verbindung der Erfindung liegt in Form eines blaßgelben Salzes vor und enthält annähernd 31 bis 41 Gew.-% Palladium und eine besonders geringe Menge Sulfat, da das Verhältnis der molaren Konzentrationen an Sulfat und an Palladium zwischen 0,9 und 1,15 liegt. Im übrigen ist die Menge an Ethylendiamin, die in der Verbindung der Erfindung enthalten ist, auch besonders gering, da die molare Konzentration an Ethylendiamin der Verbindung der Erfindung sehr nahe an jener des Palladiums ist und genauer zwischen 0,8 und 1,2 liegt.
  • Wie oben dargelegt und wie es auch aus der folgenden Beschreibung hervortritt, ist die Verbindung der Erfindung besonders interessant, um die Palladiumkonzentration eines Bades einzustellen, das zur elektrolytischen Abscheidung des Palladiums oder seiner Legierungen vorgesehen ist.
  • So betrifft die Erfindung gemäß einer ihrer Gesichtspunkte ein Verfahren zur Herstellung des Produkts der Erfindung.
  • Genauer umfaßt das Verfahren die Reaktion einer Ethylendiaminlösung mit einer Palladiumsulfatlösung in einem Molverhältnis von [Ethylendiamin] : [Palladium] zwischen 0,8 und 1,2. Diese Reaktion wird vorteilhaft bei Umgebungstemperatur für wenigstens 12 Stunden durchgeführt.
  • Das in der obigen Reaktion eingesetzte Palladiumsulfat wird vorteilhaft aus einer Palladiumnitratlösung durch Zugabe von Schwefelsäure in einem Molverhältnis von [H2SO4] : [Pd] zwischen 1 und 1,7 erhalten. Aus dieser Reaktionsstufe des Palladiumnitrats mit Schwefelsäure entfernt man durch Destillation eine Mischung, die aus Salpetersäure und Wasser besteht.
  • Anschließend wir der Rückstand vorteilhaft einer Stufe zur Eindampfung zur Trocknung unterzogen und dann in Wasser wieder gelöst, um in Palladiumsulfat umgewandelt zu werden.
  • Die Palladiumsulfatlösung wird dann zu einer Ethylendiaminlösung in Anteilen gemischt, derart, daß das Molverhältnis Ethylendiamin/Palladium zwischen 0,8 und 1,2 liegt.
  • Anschließend wird das Gemisch vorteilhaft bei Umgebungstemperatur für wenigstens 12 Stunden gerührt und dann einem Filtrations- und Trocknungsvorgang unterzogen, aus dem man das Produkt der Erfindung gewinnt.
  • Gemäß einem anderen ihrer wesentlichen Merkmale betrifft die Erfindung die Verwendung des Komplexsalzes, das aus Palladiumsulfat und Ethylendiamin zusammengesetzt ist, gemäß der Erfindung oder des gemäß dem oben dargelegten Verfahren erhaltenen Produkts, um Palladium einzubringen oder um dessen Konzentration in einem wäßrigen Elektrolytbad mit saurem pH-Wert einzustellen, das zur elektrochemischen Abscheidung des Palladiums oder seiner Legierungen bestimmt ist.
  • Wie oben dargelegt, weist die Verwendung dieser neuen Verbindung, um das Palladium in das Bad einzuführen, den doppelten Vorteil auf, eine deutlich geringere Menge von Gegenionen als im Stand der Technik zu verwenden, was es vermeidet, unnützerweise das Bad an Salz zu beladen und es ermöglicht, seine Lebensdauer folglich zu erhöhen.
  • Im übrigen ist es ein anderer Vorteil der gemäß der Erfindung verwendeten Verbindung, um das Palladium einzuführen, daß das Anion sich nicht nur in geringer Menge im Verhältnis zu jener vorfindet, die gemäß dem Stand der Technik verwendet wird, und daß es sich im übrigen um Sulfat handelt, ein Anion, welches weniger leicht mit den Elektroden reagiert als die Nitrit- oder Sulfitionen, deren Konzentrationen viel schwieriger auf einem stabilen Gehalt in den Elektrolyten zu halten sind. Die Sulfate sind auch besonders gewünscht im Bereich der Galvanoplastik, da es wohlbekannt ist, daß im Unterschied zu den Chloridanionen sie keine Korrosion des nicht-oxydierbaren Stahls hervorrufen.
  • So zeigt der Rückgriff auf Die Verbindung der Erfindung, um Palladium einzuführen, zwei Vorteile. Einerseits ermöglicht er es, die Lebensdauer der Elektrolytbäder zu erhöhen, von denen die Sättigung an Salzen vermieden wird. Andererseits ermöglicht er es, die Einführung von Anionen zu vermeiden, die gegenüber den verwendeten Galvanoplastikausrüstungen korrosiv sind.
  • Ein anderer Vorteil der Verwendung der Verbindung der Erfindung in den Bädern, die zur Abscheidung von Palladium oder seinen Legierungen vorgesehen sind, ist es, daß sie es ermöglicht, fast vollständig die Zugaben von Komplexbildner während der Lebenszeit des Bades zu eliminieren, da die genaue notwendige Menge, um seine stabile Konzentration zu bewahren, direkt in die Palladiumverbindung eingeführt wird. Der Erhalt der Bäder ist daher vereinfacht im Verhältnis zu dem Fall, wo man die Konzentration an Palladium mit Hilfe des Palladiumsulfates aufrechterhält und wo man beträchtliche Zugaben von Komplexierungsmittel über eine Überwachung durch Analyse handhaben muß.
  • In den Verfahren zur Elektroabscheidung, die ein Bad einsetzen, das die neue Verbindung der Erfindung einschließt, findet Ethylendiamin sich vorzugsweise in ausreichender Menge vor, um das Palladium zu komplexieren und um es in dem Bad löslich zu machen, vorzugsweise in einer Konzentration zwischen 2 bis 200 ml/l.
  • Die betreffenden Bäder sind speziell die Bäder, die zur Abscheidung entweder des reinen Palladiums oder Palladiumlegierungen vorgesehen sind, d.h. Bäder, die außer dem Palladium wenigstens eine Verbindung eines Sekundärmetall genannten Metalls enthalten, das dazu vorgesehen ist, in Form einer Legierung zusammen mit dem Palladium abgeschieden zu werden.
  • Gemäß einer anderen vorteilhaften Variante der Erfindung enthalten die betreffenden Bäder 1 bis 100 g/l Palladium.
  • Die Bäder, die dazu vorgesehen sind, eine Palladiumlegierung und ein Sekundärmetall abzuscheiden enthalten vorzugsweise als Sekundärmetall wenigstens ein Metall, das aus der Gruppe ausgewählt ist, bestehend aus Nickel, Kobalt, Eisen, Indium, Gold, Silber und Zinn.
  • Das Sekundärmetall befindet sich vorteilhaft in einer Konzentration von 0,1 bis 60 g/l in dem Bad.
  • Wie oben angezeigt sind die durch die vorliegende Erfindung betroffenen Bäder Elektrolysebäder, die bei einem sauren pH, vorteilhaft einem schwach sauren pH, vorzugsweise bei einem pH, der zwischen 3 und 5 liegt, arbeiten. Tatsächlich erweisen sich in diesem pH-Bereich die Bäder der Erfindung besonders stabil. Dieser pH-Bereich ist insbesondere den Bädern angepaßt, die Nickel oder Kobalt enthalten, deren Hydroxide riskieren würden, bei pH-Werten zwischen 6 und 7 auszufallen, und ermöglicht es, versteckte Abscheidungen zu vermeiden, wie es der Fall für bestimmte Bäder bei pH-Werten zwischen 5 und 6 ist.
  • In dem bevorzugten pH-Intervall, das zwischen 3 und 5 liegt, ist der Glanz der erhaltenen Abscheidungen im allgemeinen durch die Gegenwart von Sekundärmetall verstärkt, das die Rolle eines mineralischen Glanzmittels spielt und dies in analoger Weise zu jenem, die in den sauren Goldbädern beobachtet wird.
  • Diese Bäder enthalten auch vorteilhaft ein organisches Glanzmittel.
  • Als organische Glanzmittel verwendet man vorteilhaft 3-(3-Pyridyl)-Acrylsäure, 3-(3-Quinolyl)-Acrylsäure oder eines ihrer Salze, vorzugsweise eines ihrer alkalischen Salze, z.B. ein Natrium- oder Kaliumsalz. Die Verwendung dieser Glanzmittel in den Bädern, die zur elektrolytischen Abscheidung des Palladiums oder von Palladiumlegierungen vorgesehen sind, in welchem Palladium komplexiert ist durch Ethylendiamin, sind Gegenstand einer am selben Tag wie die vorliegende Patentanmeldung eingereichten Patentanmeldung.
  • Im übrigen enthalten diese elektrolytischen Bäder vorteilhaft auch ein Metall, das als mineralisches Glanzmittel wirkt, insbesondere Nickel, Kobalt, Eisen, Indium, Gold, Silber oder Zinn.
  • Schließlich und immer noch mit derselben Sorge, gleichzeitig die Korrosion der Galvanoplastikanlagen zu vermeiden, und es auch zu vermeiden, die Bäder an Salzen aufzuladen, wenn das Bad außer dem Palladium ein sekundäres Legierungsmetall oder ein Metall, das als mineralisches Glanzmittel wirkt, enthält, wird dieses Metall vorteilhaft in Form von Sulfat, Hydroxid, Carbonat oder einem von ihren Gemischen eingeführt werden.
  • Wenn eines oder mehrere Legierungsmetalle mit abgeschieden werden und daher verbraucht werden, hat sich die Wiederbeladung des Bades in Form von Carbonaten als am meisten angepaßt erwiesen. Denn die Carbonate reagieren im sauren Medium, um CO2 zu bilden, welches schnell in Gasform im Moment der Zugabe entweicht. CO3 2– + 2 H+ → H2O + CO2
  • Diese Reaktion findet statt, wenn das Carbonat des Metalls zum Elektrolyten zugegeben wird. Mit diesem System können die Sekundärmetalle ohne Zugeben eines Anions in das Bad wieder eingestellt werden. Dieses System ermöglicht es, die Lebensdauer der Bäder der vorliegenden Erfindung zu verlängern.
  • Ein anderer Weg, um die Sekundärmetalle bei den Aufladungen der Bäder einzuführen, besteht darin, sie in Form von deren Hydroxiden einzuführen.
  • Die Sekundärmetalle werden ebenfalls in Sulfatform eingeführt werden können.
  • So ermöglicht es die Verwendung der Bäder der Erfindung daher gleichzeitig, die Lebensdauer der Galvanoplastikeinheiten zu verlängern, unter Vermeidung von deren Korrosion.
  • Die elektrolytischen Bäder der Erfindung können im übrigen verschiedene Zusätze Enthalten, die klassisch in den Elektroabscheidungsbädern verwendet werden, wie den leitenden Salzen, Puffern, die dazu vorgesehen sind den pH zu stabilisieren, Benetzungsmitteln, Zusätzen, die dazu vorgesehen sind, innere Spannungen der elektrolytischen Abscheidungen auf der Oberfläche zu vermindern, die zu bedecken ist.
  • Man wird vorteilhaft diese verschiedenen Zusätze derart wählen, daß sie keine nicht-gewünschten Ionen in das elektrolytische Bad einführen und insbesondere derart, daß sie in das Elektrolytbad weder Chlorid noch Phosphorsäure einführen.
  • So enthalten die Bäder der Erfindung vorteilhaft wenigstens 20 g/l wenigstens eines leitenden Salzes. Dieses leitende Salz wird vorteilhaft gewählt aus der Gruppe, die besteht aus Natriumsulfat, Kaliumsulfat und deren Gemischen.
  • Die Puffer, die dazu vorgesehen sind, den pH zu stabilisieren werden vorzugsweise vom Typ Essigsäure, Zitronensäure, Borsäure, Milchsäure, Apfelsäure, Phthalsäure, Acrylsäure, Weinsäure, Oxalsäure oder Bernsteinsäure sein.
  • Man wird vorteilhaft auf Benetzungsmittel zurückgreifen. Die bevorzugten Befeuchtungsmittel gemäß der Erfindung werden Bromid oder Iodid von Cetyltrimethylammonium sein.
  • Um die inneren Spannungen der Abscheidungen zu vermeiden, wird man vorteilhaft wählen, in das elektrolytische Natriumsaccharinat einzuverleiben.
  • Gemäß den verschiedenen besonders vorteilhaften Varianten schlägt die Erfindung Bedingungen vor, die es ermöglichen, insbesondere vollständig die Verwendung von Chloriden zu vermeiden.
  • So schlägt die Erfindung daher eine Gesamtheit von Bedingungen vor, welche zur Verwendung der neuen Verbindung hinzutreten werden und zusammenwirken, um ein elektrolytisches Bad zu erhalten, das gleichzeitig nicht die Nachteile der Bäder des Standes der Technik aufweist, was die Korrosion der Galvanoplastikvorrichtungen anbetrifft und im übrigen darauf abzielt, Bedingungen zu erhalten, die es ermöglichen, die Mengen an Salzen in den Bädern zu minimieren.
  • Die Gesamtheit dieser Bedingungen trägt zum Erhalt von Elektroabscheidungsbädern des Palladiums oder seiner Legierungen bei, die es ermöglichen, Stromdichten einzusetzen, die zwischen 0,5 und 150 A/dm2 liegen.
  • Es ist so möglich geworden, Bäder zu verwirklichen, die in den Elektroabscheidungsverfahren mit hoher Geschwindigkeit verwendet werden können, wobei daher Stromdichten analog oder oberhalb von jenen verwendet werden, die in den leistungsfähigsten ammoniakhaltigen Bädern verwendet werden. Für solche Anwendungen konnten Glanzmittelabscheidungen von 0,1 bis 6 μm bei Stromdichten verwirklicht werden, die zwischen 0,5 und 150 A/dm2 liegen.
  • Dennoch können die Bäder der Erfindung auch bei Geschwindigkeiten und Stromdichten verwendet werden, die geringer sind und insbesondere in Dekorationsanwendungen.
  • Es gibt keine Bildung unlöslichen Salzes auf den platinierten Titan-Anoden. Diese Besonderheit ermöglicht es, Anwendungen vom Typ Düsenabscheidung (oder auch als "Jet-Plating" bezeichnet) hier vorzusehen und vor allem selektive kontinuierliche Metallisierungen, zum Beispiel die Metallisierung mit Puffer.
  • In dem Elektroabscheidungsverfahren der Erfindung sind die Anoden unlösliche Anoden, vorzugsweise aus platiniertem Titan, mit Iridiumoxyd bedecktem Platin oder Edelmetall wie Platin. Im übrigen besteht die Kathode aus einem metallisierten Substrat.
  • Die bevorzugten Formulierungen von Bädern gemäß der vorliegenden Erfindung können nicht beschränkend beschrieben werden durch die allgemeine folgende Zusammensetzung, in der die Konzentrationen an metallischen Derivaten (des Palladiums und der Legierungsmetalle) auf das Metall bezogen sind und in denen das
  • Palladium in Form einer Verbindung von Palladiumsulfat und von Ethylendiamin eingeführt wird, die Molverhältnisse [SO4] : [Pd] = 0,9 und 1,15 und [Ehtylendiamin] : [Pd] = 0,8 und 1,2 aufweist:
    – Palladium 1 bis 100 g/l
    – Legierungsmetall, gewählt aus Ni, Co, Fe, In, Au, Ag oder Sn 0 bis 60 g/l
    – Ethylendiamin 2 bis 200 ml/l
    – 3-(3-Pyridyl)-Acrylsäure oder 3-(3-Quinolyl)-Acrylsäure 0.01 bis 3 g/l
    – Natriumsulfat > 20 g/l
  • Die Betriebsbedingungen sind vorteilhaft die folgenden:
    – pH 3 bis 5
    – Temperatur 10 bis 75°C
    – Rühren moderat bis sehr stark
    – Stromdichte 0.5 bis 150 A/dm2
    – Anode platiniertes Titan
  • Beispiele
  • Beispiel A: Herstellung einer Verbindung gemäß der Erfindung
  • Die Verbindungen der Erfindung, die hiernach als Verbindungen A bezeichnet sind, werden auf folgende Weise hergestellt:
    • – Ausgangsmaterial: saure Lösung von Palladiumnitrat
    • – Zugabe von Schwefelsäure in einem Molverhältnis [H2SO4] : Palladium von 1.0 bis 1.7
    • – Destillation eines Gemischs von Wasser und Salpetersäure
    • – Eindampfen bis zur Trockenheit
    • – Wiederauflösen des Palladiumsulfats in Wasser
    • – Zugabe zu einer verdünnten Lösung von Ethylendiamin in einem molaren Verhältnis [Ethylendiamin] : [Palladium] von 0.8 bis 1.2
    • – Reaktionszeit bei Umgebungstemperatur unter Rühren. (> 12 h)
    • – Filtration, Trocknen
  • Das blaßgelbe Salz, Komplex von Palladiumsulfat und Ethylendiamin enthält annähernd 31 bis 41 Gew.-% Palladium. In diesem Salz ist das Molverhältnis [SO4] : [Pd] = 0.9 bis 1.15 und [Ethylendiamin] : [Pd] = 0.8 bis 1,2.
  • Es ist diese Verbindung, hiernach Verbindung A genannt, welche nachfolgend in den Beispielen des Teils B verwendet wird, um das Palladium einzuführen oder seine Konzentration beim Betrieb der beschriebenen Bäder wieder einzustellen.
  • Beispiel B: Elektrolytische Bäder
  • Die Beispiele 1 bis 6, welche folgen, veranschaulichen die guten Leistungsfähigkeiten der Bäder der Erfindung.
  • In all diesen Beispielen wird das zu metallisierende Substrat durch ein passendes Verfahren gemäß der Natur des Metalls hergestellt. Die Kupfer- oder Nickelsubstrate werden zum Beispiel vorher elektrolytisch entfettet nach einem Spülen mit Wasser, das Substrat wird depassiviert in verdünnter Schwefelsäure bei 5 bis 20 Vol.-%, das Substrat wird mit entionisiertem Wasser gespült, bevor es in einen der Elektrolyte der Erfindung eingetaucht wird.
  • Fakultativ können bestimmte Zusätze zugegeben werden. So zum Beispiel:
    • – Als Leitersalz kann man Natriumsulfat verwenden, aber auch Kaliumsulfat oder auch ein Gemisch der beiden Salze.
    • – Ein Essigsäure-, Zitronensäure-, Borsäurepuffer oder jedes andere Puffersystem, das in dem pH-Bereich effizient ist, kann verwendet werden, um den pH des Bades zu stabilisieren.
    • – Ein Benetzungsmittel kann zugegeben werden, um Löcher bzw. Gasporen zu vermeiden, die durch die Freisetzung von Wasserstoff auf den Stücken hervorgerufen werden können. Ein kationisches oder nichtionisches Benetzungsmittel kann passen, man wird zum Beispiel Iodid oder Bromid von Cetyltrimethylammonium in geringen Mengen verwenden.
    • – Ein Verminderer der Oberflächenspannung wird hinzugefügt werden können für die dekorativen Anwendungen, sehr kleine Mengen von Natriumsaccharinat, in bestimmten Fällen.
    Beispiel 1: Palladiumbad mit hoher Geschwindigkeit
    – Palladium (eingeführt in Form von Verbindung A) 17 bis 23 g/l
    – Nickel (in Sulfatform) 0.2 bis 0.5 g/l
    – Ethylendiamin 55 bis 75 ml/l
    – Trans-3-(3-Pyridyl)-Acrylsäure 0.22 bis 0.38 g/l
    – Natriumsulfat 20 bis 50 g/l
    Betriebsbedingungen:
    – pH (Schwefelsäure/Natriumhydroxid) 3.5 bis 4.5
    – Temperatur 40 bis 75°C
    – Rühren kräftig bis sehr kräftig
    – Stromdichte 5 bis 42 A/dm2
    – Anode platiniertes Titan
  • Dieses Bad, in welchem das Nickel nur als Glanzmittel wirkt, scheidet Palladium bei mehr als 99,9% ab, die Abscheidung ist spiegelglänzend, sauber, leitfähig mit einem geringen spezifischen Widerstand, einer schwachen Porosität und einer guten Korrosionsbeständigkeit. Beispiel 2: Palladium-Nickel-Bad hoher Geschwindigkeit
    – Palladium (eingeführt in Form von Verbindung A) 17 bis 23 g/l
    – Nickel (in Sulfatform) 9.0 bis 13.0 g/l
    – Ethylendiamin 55 bis 75 ml/l
    – Trans-3-(3-Pyridyl)-Acrylsäure 0.22 bis 0.38 g/l
    – Natriumsulfat 20 bis 50 g/l
    Betriebsbedingungen:
    – pH (Schwefelsäure/Natriumhydroxid) 3.5 bis 4.5
    – Temperatur 60 bis 75°C
    – Rühren kräftig bis sehr kräftig
    – Stromdichte 21 bis 56 A/dm2
    – Anode platiniertes Titan
  • Die mittleren Ergebnisse sind die folgenden:
    – Abscheidungsgeschwindigkeit bei 70°C und 28 A/dm2 1 μm in 10 Sekunden
    – Abscheidungsgeschwindigkeit bei 70°C und 42 A/dm2 1 μm in 7 Sekunden
    – Abscheidungsgeschwindigkeit bei 70°C und 56 A/dm2 1 μm in 5 Sekunden
    – kathodische Ausbeute bei 70°C und 56 A/dm2 87.2%
  • Dieses Bad scheidet die Legierung Palladium 80%-Nickel 20% ab. Die 0.1 bis 6 μm Abscheidung ist spiegelglänzend und leitfähig mit einem niedrigen Kontaktwiderstand und einer Vickers-Härte von 390 HV unter 100 gf (gemessen gemäß ISO 4516 (1980)). Die Abscheidungen, getestet gemäß ISO 4524/3 (85), sind nicht porös, haben eine gute Korrosionsbeständigkeit und genügen für eine Dicke von 0.5 bis 6 μm, sie erfüllen den „CASS TEST", der durch ISO 9227 (1990) definiert ist. Sie haben auch gute Abriebsbeständigkeit und durchlaufen den „BRITISH TELECOM" Test positiv. Beispiel 3: Palladium-Kobalt Bath mit hoher Geschwindigkeit
    – Palladium (eingeführt in Form von Verbindung A) 17 bis 23 g/l
    – Kobalt (in Sulfatform) 6.0 bis 9.0 g/l
    – Ethylendiamin 55 bis 75 ml/l
    – Trans-3-(3-Pyridyl)-Acrylsäure 0.22 bis 0.38 g/l
    – Natriumsulfat 20 bis 50 g/l
    Betriebsbedingungen:
    – pH (Schwefelsäure/Natriumhydroxid) 3.5 bis 4.5
    – Temperatur 60 bis 75°C
    – Rühren kräftig bis sehr kräftig
    – Stromdichte 21 bis 56 A/dm2
    – Anode platiniertes Titan
  • Dieses Bad scheidet die Legierung Palladium 75%-Cobalt 25% ab. Die 0.1 bis 6 μm Abscheidung ist spiegelglänzend, leitfähig, mit einem geringen Kontaktwiderstand und hart. Die Abscheidungen sind nicht porös und haben eine gute Korrosionsbeständigkeit und Abriebsbeständigkeit. Beispiel 4: Palladium-Dekorierbad
    – Palladium (eingeführt in Form von Verbindung A) 17 bis 23 g/l
    – Nickel (in Sulfatform) vorzugsweise 0.01 bis 0.5 g/l
    – Ethylendiamin 55 bis 75 ml/l
    – Trans-3-(3-Pyridyl)Acrylsäure 0.10 bis 0.38 g/l
    – Natriumsulfat 20 bis 50 g/l
    Betriebsbedingungen:
    – pH (Schwefelsäure/Natriumhydroxid) 3.5 bis 4.5
    – Temperatur 30 bis 75°C
    – Rühren moderat
    – Stromdichte 0.5 bis 5 A/dm2
    – Anode platiniertes Titan
  • Dieses Bad, in welchem Nickel nur als Glanzmittel wirkt, scheidet Palladium mit einer Reinheit von > 99.9% ab. Die 0.2 bis 6 μm Abscheidung ist spiegelglänzend, sauber, leitfähig und frei von Rissen. Die Abscheidungen sind nicht porös und haben eine gute Korrosionsbeständigkeit und Abriebsbeständigkeit. Beispiel 5: Palladium-Nickel-Dekorierbad
    – Palladium (eingeführt in Form von Verbindung A) 6 bis 9 g/l
    – Nickel (in Sulfatform) 18.0 bis 22,0 g/l
    – Ethylendiamin 55 bis 75 ml/l
    – Trans-3-(3-Pyridyl)Acrylsäure 0.02 bis 0.15 g/l
    – Natriumsulfat 20 bis 50 g/l
    Betriebsbedingungen:
    – pH (Schwefelsäure/Natriumhydroxid) 3.5 bis 4.5
    – Temperatur 55 bis 65°C
    – Rühren moderat
    – Stromdichte 1 bis 5 A/dm2
    – Anode platiniertes Titan
  • Dieses Bad scheidet die Legierung Palladium 80% -Nickel 20% ab. Die 0.2 bis 6 μm Abscheidung ist spiegelglänzend, sauber, leitfähig und frei von Rissen. Die Abscheidungen sind nicht porös und haben eine gute Korrosionsbeständigkeit und Abriebsbeständigkeit. Beispiel 6: Palladium-Kobalt-Dekorierbad
    – Palladium (eingeführt in Form von Verbindung A) 10 bis 14 g/l
    – Kobalt (in Sulfatform) 7.5 bis 8.5 g/l
    – Ethylendiamin 55 bis 75 ml/l
    – Trans-3-(3-Pyridyl)Acrylsäure 0.02 bis 0.15 g/l
    – Natriumsulfat 20 bis 50 g/l
    Betriebsbedingungen:
    – pH (Schwefelsäure/Natriumhydroxid) 3.5 bis 4.5
    – Temperatur 20 bis 45°C
    – Rühren moderat
    – Stromdichte 1 bis 8 A/dm2
    – Anode platiniertes Titan
  • Dieses Bad scheidet die Legierung Palladium 70%, Kobalt 30% für dekorative Anwendungen ab. Die 0.2 bis 6 μm Abscheidung ist spiegelglänzend, leitfähig und frei von Rissen. Die Abscheidungen sind nicht porös und haben eine gute Korrosionsbeständigkeit und Abriebsbeständigkeit.
  • Beispiel C: Veranschaulichung der Verbesserung der Lebensdauer der Bäder
  • Um das Interesse der Verwendung der Verbindung der Erfindung in dem Fall eines Bades zu veranschaulichen, daß jenem des obigen Beispiels 2 entspricht, bei einer Verwendungsdauer, die 10 Zyklen entspricht, das heißt, Abscheidung eines Zehnfachen der anfänglich in diesem Bad vorliegenden Palladiummenge (diese Menge entspricht daher einem Bad, das 20 g/l Palladium bei Abscheidung von 200 g Palladium enthält), hat man die Beispiele a und b durchgeführt, welche folgen, für die man willkürlich ausgewählt hat, das Vergleichsbeispiel a zu bevorzugen, unter Auferlegen der stärksten Verluste eines Bades durch Eintrag.
  • a) Vergleichsbeispiel
  • In diesem Beispiel wird die erneute Einstellung durch die folgenden Inhaltsstoffe durchgeführt:
    • – Konzentriertes Palladiumsulfat (freie Acidität von 1 bis 1,2 mol freier Schwefelsäure pro Mol Palladium)
    • – Nickelsulfatlösung
    • – Ethylendiamin
  • In diesem Fall ist die Elektrolyse mit einem Fluß eines Bades durch Eintrag von 10 bis 12% für eine Palladiumabscheidung durchgeführt worden, die der anfänglichen Palladiummenge in dem Bad entspricht.
  • Trotz dieser Bedingungen hat der Verlauf der Dichteentwicklung des Bades in Abhängigkeit der Lebensdauer gezeigt, daß mit diesem Betriebsmodus und mit beträchtlichen Einträgen die Elektrolyse schnell ihre Sättigung an Salz nach sieben Zyklen erreicht. Dies entspricht einer Dichte, die 1,27 bis 1,3 bei 25°Celsius erreicht. Eine Filtration bei Kälte ist notwendig, um die Elektroabscheidung mit einem solchen Bad fortzusetzen.
  • Im übrigen sind die Ethylendiaminzugaben hoch und erfordern ein präzises Nachverfolgen, um eine konstante Ethylendiaminkonzentration in dem Bad zu bewahren.
  • b) Beispiel gemäß der Erfindung
  • Die erneute Einstellung in diesem Beispiel wird durchgeführt mit den folgenden Inhaltsstoffen:
    • – Komplexsalz gemäß der Erfindung,
    • – Basisches Nickelcarbonat
    • – Ethylendiamin.
  • In diesem Fall ist die Elektrolyse mit einem Verlust an Bad durch Eintrag von 3 bis 5 des Volumens pro Zyklus durchgeführt worden, das heißt, unter geringen Volumenverlustbedingungen, welche praktisch kaum eine Verminderung der Dichte des Bades mit sich ziehen.
  • Trotz dieser Bedingungen hat man gezeigt, daß die Zugabe von Ethylendiamin einfach den Verlusten durch Eintrag entspricht, sie ist daher gering, und ein sehr zeitlich beabstandetes Nachverfolgen genügt von dem Gesichtspunkt aus, daß das Bad mehrere Zyklen ohne Ethylendiaminzugabe arbeiten kann.
  • Die Dichte des Bades bleibt konstant (d = 1,14) nach zehn Zyklen und dies während die Verluste durch Eintrag deutlich geringer sind (3 bis 5% anstelle von 10 bis 12 Vol.-% im Fall des Vergleichsbeispiels).
  • Als Schlußfolgerung stellen diese Ergebnisse klar den Beweis des Interesses dar, das Komplexsalz von Palladium und Ethylendiamin der Erfindung zu verwenden und weitergehend das gesamte System zum Unterhalt von den Bädern der Erfindung.

Claims (14)

  1. Komplexsalz aus Palladiumsulfat und Ethylendiamin, dadurch gekennzeichnet, daß es 31 bis 41 Gewichtsprozent Palladium enthält und daß das Molverhältnis von [SO4] : [Pd] zwischen 0,9 und 1,15 und das Verhältnis von [Ehtylendiamin] : [Pd] zwischen 0,8 und 1,2 liegt.
  2. Verfahren zur Zubereitung eines Komplexsalzes nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es die Reaktion einer Ethylendiaminlösung mit einer Palladiumsulfatlösung in einem Molverhältnis von [Ethylendiamin] : [Palladium] zwischen 0,8 und 1,2 umfaßt, wobei die genannte Reaktion bei Umgebungstemperatur für wenigstens 12 Stunden geführt wird.
  3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Palladiumsulfat aus einer Palladiumnitratlösung durch Zugabe von Schwefelsäure in einem Molverhältnis von [H2SO4] : [Pd] zwischen 1 und 1,7 erhalten wird, woran sich ein Schritt zur Entfernung einer Mischung aus Wasser und Salpetersäure anschließt.
  4. Verwendung des Komplexsalzes nach Anspruch 1 oder erhalten nach einem der Ansprüche 2 oder 3, um Palladium einzubringen oder um dessen Konzentration in einem elektrolytischen, wäßrigen Bad mit saurem pH-Wert, das zur elektrochemischen Abscheidung des Palladiums oder seiner Legierungen bestimmt ist, einzustellen.
  5. Verwendung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der pH-Wert des Bades zwischen 3 und 5 liegt.
  6. Verwendung nach einem der Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der pH-Wert mittels eines Puffers stabilisiert wird, wobei der Puffer vorzugsweise vom Typ Essigsäure, Zitronensäure, Borsäure, Milchsäure, Apfelsäure, Phtalsäure, Acrylsäure, Weinsäure, Oxalsäure oder Bernsteinsäure ist.
  7. Verwendung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das elektrolytische Bad Ethylendiamin in ausreichender Menge enthält, um das Palladium zu komplexieren und um es in dem Bad löslich zu machen.
  8. Verwendung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Bad 2 bis 200 ml/l Ehtylendiamin enthält.
  9. Verwendung nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Bad 1 bis 100 g/l Palladium enthält.
  10. Verwendung nach einem der Ansprüche 4 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Bad wenigstens eine Verbindung eines Sekundärmetalls enthält, das dazu bestimmt ist, in Form einer Legierung zusammen mit dem Palladium abgeschieden zu werden, wobei das Sekundärmetall ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus Nickel, Kobalt, Eisen, Indium, Gold, Silber und Zinn, in einer Konzentration von 0,1 bis 60 g/l.
  11. Verwendung nach einem der Ansprüche 4 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Bad ein als mineralisches Glanzmittel wirkendes Metall enthält, insbesondere ein Metall, das aus der Gruppe bestehend aus Nickel, Kobalt, Eisen, Indium, Gold, Silber und Zinn ausgewählt ist.
  12. Verwendung nach einem der Ansprüche 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Sekundärmetall oder das als mineralisches Glanzmittel wirkende Metall in Form von Karbonat, Sulfat, Hydroxid oder einer ihrer Mischungen in das Bad eingebracht wird.
  13. Verwendung nach einem der Ansprüche 4 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Bad ein organisches Glanzmittel enthält.
  14. Verwendung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Glanzmittel 3-(3-Pyridyl)acrylsäure, 3-(3-Quinolyl)acrylsäure oder eines ihrer Salze, insbesondere eines ihrer alkalischen Salze ist.
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